News

Samstag, 01. November 2003 

OSV ist im Dauereinsatz
World Cup: Start der Olympia-Qualifikation
Heißes Duell in Wolfsgrube
Braugold: Erster Satzgewinn glitt aus den Fingern
Interview mit Judith Deister
TVF muss doppelt ran
VVL: Neuer Schiri, neues Glück
Mathias Sockel fehlt Giesen
Für den MSC ist ein Sieg Pflicht
Schmackhafte Kostprobe des USC
Bürings Kritik: "Fehler wie im ersten Saisonspiel!"
Starker Aufsteiger aus Suhl verdient Respekt
Sieger darf sich auf USC Münster freuen
Bayer: Ungarn die großen Unbekannten
Vom Muscheltaucher zum Volleyballprofi
Ludwig-Truppe gibt beim Außenseiter einen Satz ab

Oktober 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

September 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30          

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Samstag. 01. November 2003

OSV ist im Dauereinsatz

Oststeinbek - Wer von den Volleyball-Männern des Oststeinbeker SV nicht genug kriegen kann, dürfte an diesem Wochenende bestens bedient werden. Bis zu dreimal könnten die Stormarner am Barsbütteler Weg zu sehen sein.
"Vor der Belastung habe ich keine Sorgen", sagte Trainer Bernd Schlesinger. Am Sonnabend gastiert Fortuna Kyritz zum Zweitbundesligaspiel in der Walter-Ruckert-Sporthalle (20 Uhr). "Da wird sich zeigen, was unser Sieg über den Erstliga-Absteiger Moerser SC wert ist", meinte Schlesinger.

Am Sonntag um 14 Uhr folgt das Halbfinale im Nordpokal-Wettbewerb gegen den SV Warnemünde (Tabellenführer der Regionalliga Nord). Nach halbstündiger Verschnaufpause beginnt das Endspiel, in dem der gesetzte Hamburger Pokalsieger Eimsbütteler TV auf den Gewinner wartet.

masch

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 01. November 2003

World Cup: Start der Olympia-Qualifikation

Die Olympia-Tickets 2 bis 4 werden in Japan vergeben!

Am Samstag, 1. November, beginnt der World Cup 2003 der Frauen und somit die Olympia-Qualifikation für Athen 2004. In den sieben japanischen Städten Tokio, Kagoshima, Nagoya, Sendai, Sapporo, Toyoma und Osaka kämpfen bis zum 15. November die zwölf Teams von Südkorea, USA, Dominikanische Republik, Kuba, Italien, Ägypten, Brasilien, China, Argentinien, Japan, Türkei und Polen um drei Olympiatickets. Dabei spielt jede Mannschaft gegen jede. Am Ende sind die drei Erstplatzierten – nach Gastgeber Griechenland – die Olympia-Teilnehmer 2, 3 und 4. Der World Cup der Männer folgt vom 16.-30. November ebenfalls in Japan und ebenfalls ohne die DVV-Auswahl.

Zwar ist die DVV-Auswahl in Japan nicht dabei, dennoch ist das Augenmerk der DVV-Verantwortlichen auch auf Japan gerichtet. Denn mit Italien, Polen und der Türkei nehmen drei europäische Mannschaften teil. Und diese drei Teams wären bei einer Nicht-Qualifikation in Japan bei der europäischen Olympia-Qualifikation in Baku/Azerbaidschan dabei, der wahrscheinlich einzigen Qualifizierungsmöglichkeit für Angelina Grün & Co.

Favoriten für die drei Athen-Tickets dürften Vize-Weltmeister USA, Grand Prix 2003-Sieger China, Südamerikameister Brasilien und Olympiasieger Kuba sein. Weltmeister Italien werden nur Außenseiterchancen eingestanden, da Super-Star Elisa Togut, die wertvollste Spielerin der WM 2002, verletzt zu Hause geblieben ist. Sie wird durch Nadia Centoni ersetzt.

Zum Auftakt gibt es gleich zwei höchst interessante Partien: China trifft auf Brasilien und zwischen Polen und der Türkei kommt es zu einer Neuauflage des EM-Finals vor sechs Wochen.

 

Deutschland - Südwest Presse 

Freitag. 31. Oktober 2003

Heißes Duell in Wolfsgrube

Der lockere Aufgalopp ist zu Ende, jetzt wird es ernst: Vor dem Hit am Sonntag (15 Uhr, Kuhberg) gegen Münster kämpft der Volleyball-Meister heute (19.30 Uhr) in Suhl.

3:0 gegen Augsburg, 3:0 in Berlin, 3:0 gegen Braunschweig: Mit den Spaziergängen gegen die Kellerkinder ist es jetzt endlich vorbei. An diesem Wochenende beginnt die Saison für Volleyball-Meister und -Pokalsieger SSV Ulm Aliud Pharma so richtig. Vor dem Härtetest heute beim überaus kecken Aufsteiger VfB Suhl und dem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen am Sonntag gegen Vizemeister USC Münster sollten Männer den Schmetterkünstlerinnen auf die Sprünge helfen. Mit 3:1 schlugen die Damen den Landesligisten TSV Neu-Ulm.

Zwar gewonnen, aber nicht gut gespielt. "Wir haben zur Zeit ein Problem in der Annahme", knurrte Mathias Eichinger, "das ist der einzige Punkt, der noch nicht so weit ist, wie er sein sollte."
Vor der ersten echten Standortbestimmung dieser Saison steigt der Adrenalinspiegel. "Nervosität ist schon da", räumte Mannschaftsführerin Tanja Hart gestern in den Räumen des neuen Sponsors Henrys Coffee World ein, "wir wissen, dass in Suhl die Halle voll ist und dass wir uns von Anfang an keinen Schlendrian erlauben dürfen."

Um 11 Uhr startet die Ulmer Delegation, darunter Norisha Campbell, die endlich die Freigabe erhalten hat, heute auf die 350 km lange Busfahrt in den Thüringerwald. Der VfB Suhl, der sich dank einer Wurstfabrik und eines Stromunternehmens mit nicht weniger als fünf Ausländerinnen verstärkt hat (darunter drei Nationalspielerinnen aus Serbien-Montenegro, die bei der EM mitmischten), hat bisher mit einem 3:0 in Erfurt und noch mehr mit einem 3:1 in Fischbek für Furore gesorgt und gegen Münster nur hauchdünn mit 2:3 (12:15 im fünften Satz) verloren. 

1600 Zuschauer hatten da für eine frenetisch mitgehende Kulisse gesorgt. Heute wollen noch mehr Fans in die Sporthalle Wolfsgrube strömen, um dabei zu sein, wenn der Meister aufs Kreuz gelegt wird. Die Begeisterung ist jedenfalls riesig. "Suhl ist ein unberechenbarer Faktor, wir müssen höllisch aufpassen", warnt Manager Dr. Heinz Widmaier. Ein heißes Duell in der Wolfsgrube ist gewiss.

INFO
Die Kartennachfrage fürs Münster-Spiel ist riesig. Beide Zusatztribünen werden aufgebaut. Auch das Fernsehen kommt. Der Beitrag wird am Sonntag, 19.45 Uhr, in "Baden-Württemberg aktuell" des SWR gesendet.

Klaus Vestewig

 

Deutschland - Thüringer Allgemeine 

Samstag. 01. November 2003

Braugold: Erster Satzgewinn glitt aus den Fingern

Das erwartete Ein-Stunden-Spiel ist es für die Bayer-Damen zwar nicht geworden, trotzdem konnte Erstliganeuling TuS-Braugold Erfurt die vierte 0:3- Niederlage in Folge nicht vermeiden.

Ausgerechnet mit einem Block gegen die 1,96 Meter große Kathy Radzuweit, beste Blockerin der EM, kamen die Erfurterinnen verheißungsvoll zum ersten Punkt des Abends. Schnell jedoch spielten die routinierten Leverkusenerinnen, mit drei EM-Teilnehmerinnen im Aufgebot, ihre Klasse aus. Bis zum Stand 7:7 spielte Erfurt gut mit, dann zog Bayer mit fünf Punkten zum 15:10 davon. Trotz Kampfgeistes, guten Blocks und einem sehenswerter Angriffsschlag zum 17:23 von Kapitän Marianne Kreutzburg konnte der Satz nicht mehr gerettet werden.

Der zweite Durchgang sollte sich zu einem echten Krimi entwickeln. Wachgerüttelt betraten die TuS-Mädels, jetzt auch mit der erst gestern verpflichteten Katarzcyna Wielicko, das Parkett und zeigten, warum sie in die erste Liga aufgestiegen sind. Wenn auch Nachholbedarf in der Annahme bestand, war die Mannschaft sicherer in den Angaben und Angriffen. Dass nun auch ein Satzgewinn zum Greifen nahe schien, daran hatte die neue Nummer sechs, Wielicko, mit ihren ersten Punkt in Erfurt zum 18:16 großen Anteil. Beim 19:18 gewannen die Erfurterinnen, wie gegen Suhl, den längsten Ballwechsel des Abends und gingen 20:18 in Führung. Überfordert mit der ungewohnten Situation, glitt der Satz den TuS-Damen beim 23:25 aber doch noch aus den Fingern.

Auffällig war aus Erfurter Sicht die kämpferische Einstellung des ganzen Teams, darunter Geburtstagskind (21) und stärkste TuS-Spielerin Anna Solovyova. Auch Nadine Ostermann und Zuzanna Banyakova überzeugten.

Suhl dagegen konnte gestern einen großen Erfolg verbuchen. Gegen den letztjährigen Meister Ulm siegten die Südthüringer zuhause nach toller Vorstellung 3:2 (20, -21, 23, -26, 16).

TA/ho

 

Deutschland - www.beach-volleyball.de  

Samstag. 01. November 2003

Interview mit Judith Deister

Sie waren die positive deutsche Überraschung bei den Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro: Helke Claasen und Judith Deister. Umso überraschender kam die Meldung kurz nach dem Turnier über die Trennung des Nationalteams. Wir sprachen mit Judith über die Gründe und die abgelaufene Saison.

Wie zufrieden bist Du mit dem Verlauf der Saison?
Wenn ich am Ende auf die Saison schaue, kann ich sagen, dass die Saison sehr zufriedenstellend ist. Von 11 World-Series-Turnieren haben Helke und ich 8 mal die Qualifikation geschafft. Als herausstechende Ergebnisse gelten sicher der 9.Platz auf Rhodos und der 9.Platz bei der WM in Rio. Auf den Deutschen Turnieren haben wir nicht sehr häufig gespielt – hier waren die Resultate eher schwankend. Von einem Masterssieg auf Zinnowitz bis zu einem sehr enttäuschenden 9.Platz bei der DM in Timmendorf war alles dabei.

Hast Du den Erfolg bei der WM erwartet?
Nach dem Verlauf habe ich einen 17.Platz erwartet und an einen 9.Platz gedacht, wenn es sehr gut läuft und wir auch ein bisschen Glück bei der Auslosung haben. Bei der Auslosung um das Achtelfinale hatten wir mit China 1 ein sehr schweres Los – haben aber sehr gut gespielt und damit das Spiel gewonnen.

Wie kam es genau zur Trennung von Helke?
Zwischen Helke und mir gibt es einige Differenzen im Hinblick auf die Saisonvorbereitung und Prioritätensetzung. Zudem halten wir uns beide im Winter größtenteils in unterschiedlichen Ländern auf, was ein gemeinsames Training nicht unbedingt erleichtert. Ich denke, dass jeder von uns in einer anderen Teamkombination noch erfolgreicher sein könnte unter Veränderung der gegebenen Umstände.

Weisst Du schon, mit wem Du im nächsten Jahr zusammen spielen wirst?
Es ist eine neue Teamformation angedacht – sie ist aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Wie wirst Du die Winterpause verbringen?
Ich bin direkt nach der WM nach Kapstadt geflogen um dort den „Winter“ zu verbringen. Ich werde, ähnlich wie im letzten Jahr, im April wieder nach Deutschland kommen, um dann dort in hoffentlich warmen Temperaturen mit meiner Partnerin trainieren zu können. Der Ablauf der Winterpause wird ebenso ähnlich verlaufen wie im letzten Winter. Ich werde mir jetzt für 3 Wochen eine Auszeit vom Ball gönnen und danach mit einem leichten Training beginnen in den verschiedenen Bereichen. Bis dahin spiele ich, wenn ich es denn gar nicht lassen kann, aus Spaß am Beach. Ich habe einen Trainer hier in Kapstadt und 2 Teams, mit denen ich trainieren werde. Zu einer bestimmten Zeit wird dann auch meine Partnerin nach Kapstadt zu einem gemeinamen Training kommenund ich werde auch im Winter für einige Wochen in Deutschland sein, um dort mit ihr trainieren zu können.

Hast Du noch abschließende Worte?
Ja – ich hab grad nen Mordshunger und kann deshalb nix mehr zu dieser Frage schreiben.

Wir danken Dir für dieses Interview und wünschen eine erholsame Winterpause!

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Freitag. 31. Oktober 2003

TVF muss doppelt ran

Harburg (nik). Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfB Suhl konnte Horst Lüders, Manager des Volleyball-Bundesligisten TV Fischbek Hamburg, seinen Ärger nur schwer verbergen. "Das war nichts. Wir haben viel zu viele Eigenfehler produziert. Schon eine normale Leistung hätte zum Sieg gereicht", trauert Lüders den verlorenen Punkten hinterher.

Während die Münsteranerinnen an die Form aus der Vorsaison bislang anknüpfen konnten, haben die Fischbekerinnen in den ersten drei Partien diverse Schwächen offenbart. Problempunkt Annahme: Im Match gegen Suhl hatte sich Lidiya Shumakova als Schwachpunkt in der Annahme erwiesen. Immer wieder wurde sie mit Aufschlägen anvisiert - und sorgte mit ihren Schwächen für einige VfB-Zähler.

Problempunkt Eigenfehler: Sowohl gegen den Berliner BVC 68 als auch gegen Braunschweig und Suhl waren die TVF-Frauen für viele Punktverluste selbst verantwortlich. Berlin und Braunschweig hatten das noch nur mit einem Fischbeker Satzverlust bestraft, Suhl hingegen verhalf die hohe Fehlerquote des TVF zum Sieg.

Problempunkt Ausrechenbarkeit: Immer wieder werden die TVF-Frauen am Netz einfach überlobbt, die Absicherung funktioniert nicht - ärgerlich und gegen Suhl auch mitausschlaggebend für die Niederlage. Und sogar das Zuspiel mit der im Vorjahr noch herausragenden Elena Keldibekova de Westreicher war zuletzt "nicht optimal", so Lüders. "Die Truppe muss mehr zeigen als gegen Suhl.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 01. November 2003

VVL: Neuer Schiri, neues Glück

Leipzig/Bad Saulgau. In der vergangenen Saison verspielte der VVL durch ein 0:3 in Bad Saulgau die Play-Off-Teilnahme.Heute (20 Uhr) müssen die Leipziger Volleyballer erneut beim Angstgegner ran. Und wieder erhält nur ein Sieg realistische Chancen - auf das Erreichen der neuen Meister-Runde. "Diesmal sind wir anders vorbereitet", sagt Trainer Zoran Nikolic. Das 3:0 im Derby gegen Markranstädt hat für Selbstvertrauen gesorgt, die Form stimmt. "Einige wie Lars Björn Freier haben noch Steigerungsmöglichkeiten", weiß Nikolic. Schon gestern reisten die Leipziger an, werden heute in der Halle trainieren, um sich zu akklimatisieren.

Bad Saulgaus Zuspieler Jamie MacKay brach sich den Unterkiefer, wird entweder durch Ex-Steller Florian Mack oder durch Trainer Burkhard Sude (48) ersetzt. Der Verband bestellte übrigens einen neuen Schiedsrichter, damit der VVL nicht wie beim 2:3 gegen Mendig benachteiligt wird. Urprünglich sollte in Bad Saulgau die Dame pfeifen, die im Vorjahr in Unterhaching von den Leipzigern beleidigt wurde.

S. E.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 01. November 2003

Mathias Sockel fehlt Giesen

2. Volleyball-Liga: TSV erwartet morgen Olympia Berlin.

Giesen (bjw). Die I. Volleyballmannschaft des TSV Giesen empfängt am Sonntag um 15.30 Uhr das Zürich Team VC Olympia Berlin zum Punktspiel der 2. Bundesliga Nord. Gegen die Nachwuchstruppe der deutschen Volleyball-Nationalmannschaft wurden in der Vergangenheit reihenweise Siege verzeichnet und Berlin rangierte am Saisonende stets auf einem hinteren Tabellenplatz. Diese Ausgangslage hat sich jedoch dramatisch verändert. Nach einem Jahr Abstinenz in der 2. Liga und erfahrungsreichen Spielen in der 1. Liga in der vergangenen Saison stehen die Berliner nun mit 10:4 Punkten komfortabel im Soll.

Den Fehler, das Team zu unterschätzen, werden die Giesener wohl nicht machen. Jedoch hat Trainer Popovic noch einige Sorgenfalten im Gesicht, wenn er auf seinen Kader blickt. Mit Mathias Sockel fällt vermutlich eine wichtige Stütze der Mannschaft aus. Er laboriert an einer Infektion und die Beacher Klemperer und Rademacher befinden sich im wohlverdientem Urlaub. Da wird Popovic schon alle Karten ziehen müssen, wenn am Sonntagabend die 6:6 Punkte auf dem Konto des TSV Giesen stehen sollen.

Das Team des MTV 48 Hildesheim ist an diesem Wochenende spielfrei.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 01. November 2003

Für den MSC ist ein Sieg Pflicht

Zweitligist bestreitet morgen beim Regionalligisten Post SV Bielefeld das Finale um den WVV-Pokal.

Überhaupt kein Beinbruch sei die erste Niederlage des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC zuletzt in Oststeinbek gewesen. Ruhige Töne, die die MSC-Verantwortlichen nach der herben Enttäuschung anschlagen. Am Sonntag um 16 Uhr allerdings ist ein Sieg beim Regionalligisten Post SV Bielefeld Pflicht.

Vor dem Endspiel im WVV-Pokal und der Möglichkeit zum Einzug in die Hauptrunde des DVV-Cups gibt sich MSC-Trainer Igor Arbutina recht gelassen. "Für uns ist die Partie eine gute Möglichkeit, unsere Konstanz zu testen", erklärte der Kroate. "Als Favorit müssen wir den nötigen Druck erzeugen und für die entscheidenden Momente sorgen."

Erste Ansätze zeigten seine Schützlinge am vergangenen Mittwoch im Freundschaftsspiel beim Erstligisten Bayer Wuppertal. Zwar gingen alle fünf Sätze knapp verloren, dennoch zeigte sich der MSC-Coach nicht unzufrieden. "Wir haben schon viel besser gespielt als in der Partie in Oststeinbek", machte Igor Arbutina deutlich. "Diese Fortschritte wollen wir morgen in Bielefeld nutzen."

Wer auf das Parkett darf, hielt der Neu-Moerser vorerst geheim. Wahrscheinlich darf sich morgen die "zweite Garde" die Finger tapen. Immerhin muss der MSC in den kommenden zwei Wochen auf Georg Grozer verzichten, der mit der ungarischen Nationalmannschaft unterwegs ist und auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen hofft. Daher will die Mannschaftsumstellung geprobt sein.

(dap)

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Samstag. 01. November 2003

Schmackhafte Kostprobe des USC

Münster - Es war streckenweise hervorragender Volleyball, den die Frauen des USC Münster gestern Abend am Berg Fidel gegen den DM-Dritten TV Fischbek Hamburg boten, und so geht auch der Dreisatzsieg (25:19, 25:17, 25:15) vollauf in Ordnung. Allerdings wäre nach Ballpunkten ein noch überzeugenderes Endergebnis möglich gewesen. Doch das verhinderten zwei Phasen, in denen die Unabhängigen auf einmal unerklärliche Schwächen offenbarten. Insgesamt jedoch dürften bei den 1850 Zuschauern im Volleydrom die vielen guten Szenen der Mannschaft von Trainer Axel Büring viel eher im Gedächtnis haften bleiben.

"Warum sollen wir in Münster nicht gewinnen", hatte sich Hamburgs National-Mittelblockerin Tina Benecke vor der Partie gefragt. Die Antwort gaben die Gastgeberinnen auf dem Parkett: Mehr als zwei Drittel der Begegnung präsentierte sich der USC den Hanseatinnen in allen Mannschaftsteilen überlegen.

Vor allem im ersten Set glaubten viele der Zuschauer ihren Augen nicht trauen zu können, mit welcher Leichtigkeit und Souveränität der USC seinen Kontrahenten an die Wand spielte. Büring hatte auf exakt die selbe Startformation gesetzt, wie am Samstag in Brünn beim Europapokalsieg gegen Gastgeber Kralovo Pole. Mit einer starken Kim Staelens im Zuspiel begannen die Münsteranerinnen, Youngster Jil Döhnert und Caro Wensink stellten den Block, Kapitänin Johanna Reinink, Atika Bouagaa und Conny Dumler liefen im Angriff auf, Janneke van Tienen übernahm den Liberopart.

Die Unabhängigen waren vom ersten Moment an hellwach. Die Aufschläge des USC konnten die Nordlichter zunächst kaum entschärfen, TVF-Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher musste weite Wege gehen. Suchte eine Hamburgerin den Abschluss, prallte sie auf einen USC-Block, den es in dieser Saison in dieser Qualität noch nicht gegeben hatte.

Schon nach der ersten Rotation lag das Ensemble von Axel Büring mit 15:6 vorn, 23:9 hieß es nach einer Viertelstunde. Doch wer dachte, der Rest sei Formsache, sah sich getäuscht: Münster schaltete zu früh ab, die Fischbekerinnen dagegen kämpften wie Löwen. Zudem entnervte die 17-jährige Margarethe Kozuch Münsters Bouagaa, auf die sie in einem fort aufschlug, und die mächtige Probleme hatte.

Büring zog mit der Einwechselung von Rückkehrerin Tonya Williams und Chaïne Staelens die Notbremse, letztere machte mit dem 25:19 den Sack zu.

Eine ganz ähnliche Schwächeperiode ereilte den USC bei 7:1 im zweiten Durchgang, dann stand es auf einmal 10:10. Der USC war gefordert, sich gegen die wieselflinken Gäste durchzubeißen. Und er schaffte es, angetrieben von Conny Dumler, die wichtige Punkte machte und damit den Grundstein zum 3:0 legte.

Nach dem 8:5 aus Hamburgs Sicht im dritten Abschnitt verstanden die Unabhängigen keinen Spaß mehr und drehten nochmals auf. Mit dem Erfolg, dass auch hier wieder herrliche Spielzüge demonstriert wurden, die zeigen, welches Niveau der USC in der Zukunft noch zu erreichen im Stande sein dürfte.

Lutz Hackmann

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Samstag. 01. November 2003

Bürings Kritik: "Fehler wie im ersten Saisonspiel!"

Münster - Ist der USC Münster nach dem teilweise glänzenden 3:0 gegen den TV Fischbek Hamburg nun gut gerüstet für das Top-Spiel am Sonntag beim Meister SSV Ulm" "Nein", sagt hier ganz entschieden USC-Coach Axel Büring.

Der Amelsbürener bezieht sich mit seiner Aussage auf die Schwächeperioden im Spiel seiner Mannschaft. "Sicher, phasenweise war das überragend. Wir haben da fast zu gut gespielt, denn ein solches Niveau ist kaum über drei Sätze zu halten. Aber in den zwei schwachen Phasen haben wir Fehler gemacht wie im ersten Spiel!" Zumindest aber mit der Einstellung seines Ensembles war Büring hundertprozentig zufrieden.

"Die Aussetzer müssen wir abstellen, denn Ulm ist ein anderes Kaliber als Hamburg", postulierte der Coach nach Spielende. Immerhin " der USC hat in Suhl schon gewonnen, Ulm dagegen verlor gestern mit 2:3.

Luh

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 01. November 2003

Starker Aufsteiger aus Suhl verdient Respekt

SSC-Volleyballerinnen empfangen morgen Überraschungs-Sechser

Schwerin Morgen Nachmittag steht den Schweriner Volleyballfans ein interessantes Spiel ins Haus. Die SSC-Damen treffen in heimischer Halle um 14.30 Uhr auf den starken Aufsteiger VfB Suhl.

"Das wird schwierig. Suhl ist sehr stark, auch wenn man gegen den Aufsteiger eigentlich einen Sieg von uns erwartet. Wir müssen jedenfalls mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner in die Partie gehen und dürfen nicht überheblich sein", meinte SSC-Außenangreiferin Anika Schulz Mitte der Woche. Zuvor mussten die SSC-Damen aber erst noch ihre Konzentration auf das gestrige Bundesliga-Spiel beim anderen Neuling USC Braunschweig richten (nach Redaktionsschluss dieser Seite).

Die Schützlinge von SSC-Trainer Tore Aleksandersen sind auf alle Fälle vor Suhl gewarnt. Die Thüringerinnen hatten schon im Finale des Saisonvorbereitungsturniers in Schwerin gegen den SSC einen Satz gewonnen. Das Team um SSC-Kapitän Jana Müller durchlief damals in den drei Sätzen "ein Auf und Ab." Und bislang waren die SSC-Damen, die mit dem morgigen Gegner punkt- und satzgleich auf Rang vier der Tabelle stehen (4:2 Punkte/8:4 Sätze), in ihren bisherigen Saisonspielen auch nicht gerade souverän. Suhl hingegen spielt derzeit locker auf, verlor nur knapp mit 2:3 gegen Münster und konnte am vergangenen Wochenende gar mit 3:1 in Hamburg gewinnen. Also für ein spannendes Spiel ist gesorgt.

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 01. November 2003

Sieger darf sich auf USC Münster freuen

Neustädter Volleyballerinnen im Regionalpokal

Kiel/Neustadt-Glewe Während die Volley Tigers Ludwigslust und die Regionalliga-Herren des SV Neustadt-Glewe an diesem Wochenende spielfrei haben, sind die Neustädter Damen heute im Regionalpokal gefordert.

Es könnte ein sehr langer Nachmittag für die Mannschaft werden. Denn in Kiel steht voraussichtlich ein Viererturnier nach dem Modus jeder gegen jeden auf dem Programm. Als Gegner warten zum einen die Regionalliga-Konkurrenten SC Rönnau und Adler Kiel. Diese beiden Aufgaben sollten für den noch ungeschlagenen Spitzenreiter in jedem Fall lösbar sein.

Das erste Punktspiel gegen Rönnau hat man bereits klar in drei Sätzen gewinnen können. Ein Vergleich mit den derzeit sechstplatzierten Kielerinnen (6:6 Punkte) hat zwar noch nicht stattgefunden. Aber angesichts der Erfahrungen aus der laufenden Saison sollte man als klarer Favorit in dieses Spiel gehen.

Etwas anders sieht es da schon mit der vierten Mannschaft im Bunde aus. Gegen WiWa Hamburg könnte viel von der Tagesform abhängen. Immerhin haben sich die Hansestädterinnen bislang in der zweiten Liga sehr gut verkauft, nehmen dort aktuell mit ausgeglichenem Punktekonto den sechsten Platz ein.

Dass der Neustädter Trainer Oliver Dunkel seine Damen trotz der zu erwartenden "abendfüllenden Veranstaltung" nicht sonderlich zu motivieren braucht, dafür sorgt allein der schon feststehende Gegner in der ersten Hauptrunde des DVV-Pokals. Wer das Turnier in Kiel für sich entscheidet, genießt nämlich Heimrecht gegen keinen geringeren als den Erstligisten USC Münster.

Thomas Willmann

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung 

Samstag. 01. November 2003

Bayer: Ungarn die großen Unbekannten

Volleyball-Bundesligist spielt Samstag in Berlin

Wuppertal. Der vierte Gegner des Volleyball-Bundesligisten SV Bayer für die Qualifikationsrunde zum CEV-Pokal vom 7. bis 9. November in Dormagen kommt aus Ungarn (WZ berichtete). Kometa Kaposvar rutschte in die Gruppe, in die neben dem SV Bayer noch Associao Academica de Coimbra (Portugal) und Pecotex De Belleman Averbode (Belgien) gelost wurden. Nur der Gruppensieger zieht in den CEV-Pokal ein.

Bayer-Trainer Mark Lebedew kann die Ungarn, die sechs Nationalspieler in ihren Reihen haben, noch nicht einschätzen. Die Mannschaft aus Averbode ist zurzeit auf dem vierten Platz in der belgischen Liga, verlor aber zuletzt den Hauptangreifer und ersten Zuspieler. Das letzte Aufeinandertreffen im vergangenen Dezember gewann Bayer in fünf Sätzen. Doch der neue Coach Andrej Urnaut, kennt die Wuppertaler sehr genau.

Coimbra steht auf dem vorletzten Tabellenplatz und konnte erst ein Spiel gewinnen. "Die Portugiesen werden daher besonders aggressiv spielen", glaubt Lebedew, "und sie sind stark im Aufschlag." Das könnte ein Problem für die nicht immer sattelfeste Bayer-Annahme sein. Wie sieht der Trainer die Chancen? "Ich bin zuversichtlich, dass wir gegen jedes Team gewinnen werden, wenn alle fit sind."

Gabriel Krüger (Rückenprobleme) wird im Auswärtsspiel gegen die Volley Dogs Berlin (Samstag, 19 Uhr) wieder dabei sein.

Terminplan: 7. November: SV Bayer - Kometa Kaposvar (17.30 Uhr), Academica de Coimbra - PB Averbode (19.30 Uhr); 8. November: Averbode - Kaposvar (15 Uhr), SV Bayer - Coimbra (17 Uhr); 9. November: Coimbra - Kaposvar (15 Uhr), SV Bayer - Averbode (17 Uhr).

Tanja Bachmann

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Samstag. 01. November 2003

Vom Muscheltaucher zum Volleyballprofi

Der Kroate Boris Zorica war das Vagabundenleben satt

Düren (an-o) - Das ewige Vagabundenleben war er satt. Mehr als zehn Jahre war Boris Zorica in Sachen Volleyball durch die Welt getingelt. 2001 wollte der Kroate in seiner Heimat wieder sesshaft werden. Nach Muscheln tauchen, eine Familie gründen. Doch schon ein Jahr später kribbelte es wieder in seinen langen Fingern...

Es ist für Zorica nicht leicht, in der Heimat sesshaft zu werden. Kroatien hat sich vom Krieg noch nicht erholt. Die Tourismusbranche ist nur ein Saisongeschäft. "Drei Monate im Jahr läuft das. Danach lohnt sich das auch nicht mehr", berichtet der 33-Jährige, der seit vergangener Saison für den Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren spielt. Auch das Tauchen nach Muscheln ist mittlerweile nicht mehr als ein Hobby. Damit kann der 2,06-Meter-Mann nicht mehr wie zu Teenagerzeiten Geld verdienen.

Etwa gleichzeitig mit der Erkenntnis, dass sich in seiner Heimat nur schwerlich eine Existenz für seine junge Familie aufbauen lassen würde, kam auch die Lust am Volleyball zurück. Eineinhalb Jahre hat er nach einer Operation am Fußgelenk während seines Engagements auf Las Palmas gar nicht gespielt. Dann, Mitte vergangenen Jahres, traf er einen alten Bekannten wieder. Erich Peterhoff, Sponsor der Volleyballer aus Düren. An der Rur hatte des Kroaten internationale Karriere vor mehr als zehn Jahren begonnen. "Er fragte mich, ob ich nicht noch mal in Düren spielen wolle."

Boris Zorica wollte. Er trainierte die angesammelten überflüssigen Pfunde - "bestimmt zwölf" - wieder ab, und setzte sich vor etwa einem Jahr in einen Bus von Split nach Deutschland. 24 Stunden Fahrt, danach direkt das erste Training. "Ein riesiger Fehler", weiß der Blockspieler heute. "Ich war total übermüdet." Die Folgen: Zorica hat sich nach wenigen Minuten den Mittelfuß gebrochen. Und sein Vertrag war noch nicht unterschrieben. "Ich war wirklich fertig mit der Welt. Ich wollte nach Hause, nichts mehr sehen und hören." Trotzdem wollte Evivo Zorica in Düren behalten. Eine Entscheidung mit Weitblick.

Heute ist er fit. "Er hilft uns weiter und ist ein netter Kerl", urteilt Mitspieler Sven Anton. Seit diesem Jahr geht es bergauf für den Mann aus Kroatien. Bisher hat er immer durchgespielt. "Ich könnte mir vorstellen, noch ein paar Jährchen dranzuhängen", sagt der 33-Jährige. Nicht nur, weil es gut läuft (2. Tabellenplatz). Sondern auch, weil seine Frau ihr Dolmetscher-Studium in Kroatien abgeschlossen hat und seit knapp zwei Wochen auch in Düren ist. Die eineinhalbjährige Tochter macht das Familienglück perfekt.

Guido Jansen

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Samstag. 01. November 2003

Ludwig-Truppe gibt beim Außenseiter einen Satz ab

Berlin/Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben beim VC Berlin ihren dritten Saisonsieg gefeiert. Das Team von Trainer Arnd Ludwig setzte sich vor nur 150 Zuschauern mit 3:1 (23:25, 25:20, 25:21, 27:25) durch. Allerdings hatten die Elbestädterinnen in der kalten Halle des Berliner Sportforums mit einigen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. 

So konnten die hochmotivierten Gastgeberinnen, die sehr viel Druck mit den Aufgaben machten, den ersten Satz knapp für sich entscheiden. In der Mitte des ersten Abschnittes hatte DSC-Coach Arnd Ludwig für Heike Beider im Angriff Grit Müller eingesetzt. Die 19-Jährige, die sich in letzter Zeit immer wieder mit Rückenproblemen plagte, machte ihre Sache recht gut und spielte bis zum Ende durch. Im zweiten Durchgang übernahmen die Gäste dann souverän das Zepter, vermochten nun ihrerseits die Berlinerinnen mit den Aufgaben unter druck zu setzen. Auch die Annahme stand beim DSC sicher. 

Und auch im dritten Durchgang dominierten die Ludwig-Schützlinge gegen die junge Berliner Mannschaft. Erst im vierten Satz wurde es noch einmal spannend, als die Dresdnerinnen nach einer klaren 13:7-Führung die Gastgeberinnen noch einmal auf 24:24 herankommen ließen.

Doch nach reichlich 80 Minuten verwandelte dann Corina Ssuschke den Matchball für den DSC. DSC-Coach Arnd Ludwig: "Ein Pflichtsieg für uns. Wie erwartet mussten wir uns zu Beginn erst einmal auf die Halle einstellen. Ab dem zweiten Satz hatten wir aber das Geschehen im Griff."

Schon morgen geht es für die DSC-Damen weiter. Um 15 Uhr erwarten sie in der heimischen Halle an der Bodenbacher Straße den USC Braunschweig.

ah

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel