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Montag. 03. November 2003 |
Erste
Saisonniederlage für Meister Ulm
(dku) Beim stark spielenden Aufsteiger VfB Suhl musste der SSV Ulm Aliud Pharma am gestrigen Abend seine erste Saisonniederlage einstecken. Denkbar knapp unterlagen Eichingers Schützlinge in fünf hart umkämpften Sätzen mit 2:3 (20:25, 25:21, 23:25, 28:26, 16:18). Ausschlaggebend für den Spielverlust waren eine schwache Annahme vor allem zu Beginn des Spiels und eine sehr hohe Zahl an Eigenfehlern im Spiel der Ulmer Mannschaft.
Durch die schwache Annahme musste das Spiel zu sehr über die Außenpositionen aufgezogen werden, was zu selten zum Erfolg führte. Steffi Lehmann, die ein sehr gutes Spiel zeigte, wurde schon im ersten Satz für Sabrina Roß eingewechselt. Auch Saara Loikkanen musste im Spielverlauf verletzungsbedingt passen und wurde durch Bettina Stumpf ersetzt, die ebenfalls gut spielte. Auf der Mittelblockposition wechselte Eichinger zwischen Verena Veh und Neuzugang Norisha Campbell, aber durch die angesprochenen Schwächen im Spielaufbau ging vom Schnellangriff nicht soviel Druck wie gewohnt aus.
Allerdings musste Eichinger auch feststellen, das
"der Gegner sehr gut gespielt hat und sechs international gute Spielerinnen
auf dem Feld hatte".
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Montag. 03. November 2003 |
USC
Münster II holt WVV-Pokal der Frauen
(rst) Offensichtlich kann die Alemannia Aachen gegen den USC Münster nicht gewinnen. Im letztjährigen Pokalfinale unterlag die Alemannia als Regionalligist dem USC Münster. In der 2. Liga ging das Meisterschaftsspiel in Münster mit 2:3 verloren und mit dem gleichen Ergebnis musste die Alemannia sich in Bielefeld erneut geschlagen geben. Dabei gab es im Verlaufe des Spiels berechtigte Hoffnung, dass das bessere Ende heute bei der Alemannia liegen würde.
Münster begann das Spiel hoch konzentriert und überzeugte wieder durch starke Aufschläge und effektives Angriffsspiel, vor allem über die Außenpositionen. Der Alemannia gelang es zunächst aufgrund etwas verhaltener Spielweise zunächst nicht, effektiven Druck auf den Gegner aufzubauen. Nachdem die Alemannia aber – vor allem im Aufschlag – aggressiver zu Werke ging, wurde das Spiel ausgeglichener und drehte sich das Spiel in den Sätzen 2 und 3 klar zugunsten der Alemannia. Der erste Satz ging noch – im Ergebnis etwas zu hoch – an die Zweitvertretung des deutschen Vizemeisters. Danach jedoch dominierte die Alemannia und konnte, basierend auf einer konstanten Annahme, auch das Angriffsspiel variabler gestalten, was den Münsteraner Block immer wieder alt aussehen ließ: Das Satzergebnis von 25:10 für die Alemannia spricht eine deutliche Sprache.
Der vierte Satz begann zunächst ausgeglichen, ehe ein zeitweiliger kompletter Einbruch der Aachener Annahme das Spiel noch einmal wendete. Eine Sprungsaufschlagserie einer Münsteranerin kostete die Alemannia 9! Punkte in Folge. Hieran konnten auch Auszeiten und Spielerwechsel nichts ändern. Durch dieses frustrierende Erlebnis ließen sich die Aachenerinnen den Schneid abkaufen und fanden nicht mehr zur Form der vorigen Sätze zurück. So musste der mitgereiste Hausmeister Krause nebst seinem Anhang leider zusehen, wie die Sätze 4 und 5 klar an die Münsteraner Zweitligavertretung gingen und damit die Münsteraner Serie gegen Aachen leider Bestand hatte.
Trainer Stefan Falter zeigte sich dennoch
zufrieden mit der gezeigten Leistung. Insbesondere konnte er feststellen, dass
dich das Zusammenspiel der Alemannia-Damen weiter stabilisiert und die
Schwerpunkte des Trainings der vergangenen Woche auf dem Feld positive
Auswirkungen zeigten.
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Montag. 03. November 2003 |
Dresden
hatte weniger Widerstand erwartet
Berlin. Als der Dresdner SC die Sporthalle des Sportforums in Berlin als 3:1-Sieger am Freitag verließ, war das nach der Papierform keine Überraschung.
Doch das Ergebnis spiegelt nicht die Dramatik der
Begegnung wider. Von Anfang an war Gastgeber Berlin-Brandenburger VC 68 (BBVC
68) bemüht, dem Favoriten Paroli zu bieten
Das gelang im ersten Satz am besten. Bis 18:17
hatten die Gäste aus Sachsen geführt, dann führte ein Außenangriff von
Regina Burchardt zum 18:18. Marlit Fischer, erstmals im Aufgebot des BBVC 68 ,
schlug ihre Aufgabe plaziert zum 19:18. Der Block durch Ramona Stucki und
Kristina Bognar sicherte anschließend einen weiteren Pluspunkt. Dresden
konterte zum 20:20, über 22:22 kam es zum 23:23. BBVC 68-Kapitän Stucki
brachte ihre Sprungaufgabe auf den Boden der Dresdnerinnen: 24:23. Stuckis
zweite Aufgabe wurde angenommen, aber Dresdens Angriff scheiterte am BBVC
68-Block. 25:23 - Jubel bei den Gastgeberinnen.
Der wurde aber in den Sätzen zwei und drei doch weniger. Obwohl Berlins junge
Garde bis zum 11:10 immer vorn lag, ließen die Gäste sich nicht beunruhigen.
Die routinierte Zuspielerin Beatrice Dömeland zog alle Register ihres Könnens
und schnell konnte der Dresdner SC auf 17:13 davonziehen. Erst beim 20:13 für
Dresden nahm BBVC 68-Trainer Markus Weber die erste Auszeit. Die Aufholjagd
begann viel zu spät. Mit 25:20 holte sich Dresden Satz zwei.
Im dritten Durchgang gab es nur im ersten Drittel Ausgeglichenheit, dann erkämpfte
sich Dresden einige Punkte Vorsprung, der am Ende bis zum 25:21 reichte.
Angefeuert von 160 Zuschauern versuchte der BBVC 68 im vierten Satz einen fünften zu erzwingen. Vor allem durch Fehler in der Feldabwehr in Rückstand geraten, schien kaum noch Hoffnung. Dresden sammelt fleißig Punkte über die Position zwei. Linkshänderin Christin Guhr war dabei am erfolgreichsten. Doch dann stand der BBVC 68-Block wieder besser. Juliane Gramenz und Eydis Dalen brachten ihre Angriffe durch und es stand 24:24. Nach dem 25:25 folgten ein Feldabwehrfehler und ein nachlässiger Block, den die Dresdnerin Corinna Sschuke zum 27:25 überwand.
Dresdens Trainer Arnd Ludwig meinte danach
sichtlich erleichtert: "Wir freuen uns über den Auwärtserfolg. Mein
Kollegen aus Ulm und Schwerin hatten mir eine völlig andere Einschätzung über
Berlin gegeben.
| Deutschland - Ostsee-Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Göhrener Nachtturnier für Mixed-Teams
Zum dritten Mal veranstaltete der TSV Göhren ein
nächtliches Volleyballturnier. In acht Stunden kämpften fünf Mannschaften um
den Sieg und den Wanderpokal, der diesmal nach Putbus ging.
Göhren „Die Stimmung ist super hier, irgendwie
ist es etwas Besonderes, nachts zu spielen.“ Die 15-jährige Volleyballerin
Susan Klein aus Binz ist begeistert von dem Nachtturnier für Mixed-Teams in der
Göhrener Nordperd-Halle.
Gespielt wurde in der Nacht zum Freitag im
Doppelmodus jeder gegen jeden. Kurz vor 4 Uhr morgens wurde das letzte Spiel von
insgesamt 40 Begegnungen entschieden. Am Morgen steckten jedem der rund 50
Volleyballbegeisterten gute acht Stunden aktives Spiel in den Knochen. Die drei
Erstplatzierten konnten sich über Original Rügener „Fresskisten“ freuen.
Gewonnen hat das Mixed-Team des SV Putbus mit 14:3 Punkten, das auch der Sechs
aus Baabe den großen Wanderpokal abnahm. Der Veranstalter TSV Göhren erreichte
den 2. Platz (13:5), auf Rang 3 kam die Volleyballtruppe des
Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums aus Bergen (9:7). Auf den weiteren Plätzen
folgten die Mannschaften des SV Sassnitz-Wedding (5:13) und die
„Brasilianischen Höllenhunde“, ein Schüler-Team der Realschule Binz
(2:15).
„Aus unserer Idee für ein
Nachtvolleyballturnier ist mittlerweile ein kleines Volksportturnier
geworden“, freute sich Hans-Harald Ott vom Vorstand des TSV Göhren. Gemeinsam
mit Volleyball-Abteilungsleiter Axel Müller organisiert er das Turnier von
Anfang an.
Dieter Bauer
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Montag. 03. November 2003 |
Pflicht erfüllt! Ludwig wechselte munter durch
Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben sich gestern ihren vierten Saisonsieg geholt. Sie setzten sich vor 1083 Zuschauern in eigener Halle gegen den USC Braunschweig mit 3:0 (25:17, 25:13, 25:19) durch. Nach den Erfolgen gegen Augsburg und Berlin war es der dritte Erfolg in Folge. Allerdings wie die anderen beiden ein erwarteter, bei dem die Ludwig-Damen nicht an ihre Leistungsgrenzen gehen mussten. Denn auch der Gast aus Braunschweig konnte das Ludwig-Team in keiner Phase wirklich fordern. So reichte den Elbestädterinnen eine durchschnittliche Leistung, um den Aufsteiger zu bezwingen.
Bereits im ersten Satz beim Stand von 11:5 für den DSC nahm Trainer Arnd Ludwig Stammzuspielerin Beatrice Dömeland heraus und gab Doreen Engel bis zum Schluss die Möglichkeit, weitere Spielpraxis zu sammeln. Grit Müller, die sich nach ihrem Bandscheibenvorfall immer wieder mit Rückenproblemen geplagt hatte, spielte diesmal von Anfang an und meinte anschließend: "Schmerzen habe ich zum Glück keine mehr, aber wie schon in Berlin zeigt sich bei mir doch an einigen Stellen, dass es mir noch an Matchpraxis fehlt."
Ansonsten wechselte der DSC-Coach munter durch,
auch Heike Beier und Christiane Fürst bekamen ihre Einsatzchancen. Lediglich im
dritten Satz vermochten die recht schwachen Gäste den Dresdnerinnen etwas
Paroli zu bieten. Doch als die Ludwig-Schützlinge sich wieder besser
konzentrierten, konnten sie sich mit einigen Punkten absetzen und Christiane Fürst
verwandelte nach insgesamt 64 Minuten den ersten Matchball. Corina Ssuschke gab
hinterher zu: "Wir haben uns im dritten Durchgang etwas einlullen lassen.
Aber neben Augsburg war Braunschweig der bisher schwächste Gegner."
Braunschweigs Coach Timo Schröder gestand nach
der deutlichen Niederlage: "Was wir hier geboten haben, war nicht
bundesligareif. Ich bin enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft."
Dagegen konnte Arnd Ludwig locker konstatieren: "Ich bin froh über den
erneuten Pflichtsieg. Allerdings hatten wir einige Konzentrationsschwächen im
Spiel. Wichtig waren diese Spiele gegen die schwächeren Gegner dennoch, um
einiges zu testen und vor allem die Langzeitverletzten Jana Vavrova und Grit Müller
einzuspielen. Ich hoffe, dass wir nun in den beiden nächsten Partien richtig
Vollgas geben können."
Nächsten Sonnabend müssen die dresdnerinnen
beim Überraschungs-Aufsteiger VfB Suhl antreten, eine Woche später kommt mit
dem USC Münster ein Spitzenteam in die Halle an der Bodenbacher Straße.
Astrid Hofmann
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag. 03. November 2003 |
Sinsheim:
Im Schwarzwald auf der Höhe
Der SV Sinsheim war auch im Schwarzwald voll auf
der Höhe: Einen Tag nach dem 3:1-Erfolg beim USC Rothaus Schwarzwald in
Freiburg gewannen die Zweitliga-Volleyballerinnen in Bad Dürrheim den
Regionalpokal. " Es war ein erfolgreiches Wochenende", freute sich
SV-Trainer Stefan Bräuer.
Der SV Sinsheim bleibt eine Topadresse in der 2.
Volleyball-Bundesliga Süd der Damen. Durch einen ungefährdeten 3:1-Erfolg
(25:20, 25:19, 23:25, 25:21) am Samstagabend beim USC Rothaus Schwarzwald schob
sich die Mannschaft von Trainer Stefan Bräuer mit 10:2 Punkten auf den zweiten
Tabellenplatz. "Ich denke, wir können uns jetzt langsam andere Gedanken
als um den Klassenerhalt machen", sagte Bräuer und freute sich: "Wenn
wir weiter konsequent an uns arbeiten, sind wir auf dem Weg, eine gute
Mannschaft zu werden."
In der Studentenstadt Freiburg kam der SVS kaum
ins Grübeln. Dem 25:20 im ersten ließen die Kraichgauerinnen ein 25:19 im
zweiten Satz folgen. Auffällig dabei: Das variable Angriffsspiel des SVS.
"Wir haben versucht, schon mit unseren Aufschlägen Druck auszuüben. Das
ist uns gelungen", lobte Bräuer. Nach einem Durchhänger im dritten
Durchgang machte der SV Sinsheim im vierten Satz alles klar. Es sei "die
bisher beste Saisonleistung" gewesen, stellte Bräuer fest und machte
seiner gesamten Mannschaft ein Kompliment: "Alle haben gut gespielt."
Souverän erledigte die "Girl-Group"
aus dem Kraichgau gestern auch den Regionalpokal in Bad Dürrheim. Dem klaren
3:0 (25:12, 25:19, 25:12) gegen den Verbandsligisten TB Bad Dürrheim im
Halbfinale schloss sich im Finale ein 3:0 (30:28, 25:21, 25:15) gegen den
Regionalligisten SSV Wilhelmsdorf an. Damit hat der SV Sinsheim das
Qualifikationsspiel zum DVV-Pokal erreicht. Gegner am 16. November ist aller
Voraussicht nach der Zweitliga-Konkurrent VC Wiesbaden.
(esc)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
VVL kommt immer besser in Schwung
Mit gehörigem Respekt waren sie zum Angstgegner
gefahren, mit großer Erleichterung kamen sie am Sonntag um fünf Uhr früh
wieder in Leipzig an. Im Gepäck zwei wichtige Punkte und die befriedigende
Erkenntnis, den besten Saisonstart seit Jahren erwischt zu haben. 3:0 (25:21,
25:20, 25:14) gewannen die Leipziger Volleyballer in Bad Saulgau und können nun
mit 6:4 Zählern optimistisch in die Zukunft schauen.
Vor 1200 Zuschauern ließ der VVL nie Zweifel am
zweiten Auswärtssieg aufkommen. Nach nur 67 Minuten wurde der Matchball
verwandelt. "Das war noch besser als beim 3:0 gegen Markranstädt",
freute sich Trainer Zoran Nikolic, "die Mannschaft hat hervorragend
harmoniert und die Aufgabe routiniert gelöst."
Nach dem 0:3 im Vorjahr war das nicht unbedingt
zu erwarten. Doch diesmal begannen die Leipziger selbstbewusst, lagen stets fünf,
sechs Punkte vorn und brachten den ersten Satz sicher nach Hause. Ein 4:8-Rückstand
im zweiten Durchgang wurde locker weggesteckt, der dritte geriet zur
Demonstration der Stärke. "Da haben wir wunderbar kombiniert und Bad
Saulgau regelrecht vorgeführt", meinte Lutz Mühlisch.
Der nur 1,91 Meter große Kapitän ging mit gutem
Beispiel voran, glänzte im Block (fünf direkte Punkte!) und im Schnellangriff
über die Mitte. "So habe ich Mühle lange nicht gesehen", lobte
Nikolic, "auch Lars Björn Freier hat sein bisher bestes Spiel
gemacht."
Vorteile besaßen die Gäste zudem im Aufschlag (Mühlisch:
"Mit unseren Flatteraufgaben hatte Bad Saulgau riesige Probleme") und
in der Feldabwehr, wo Dejan Stankovic und Libero Dragan Ratic viele Bälle
holten. "Leipzig hat cleverer gespielt und verdient gewonnen", gestand
Saulgau-Coach Burkhard Sude.
Während sein Team schon raus sein dürfte aus
dem Kampf um die ersten sechs Plätze, hat der VVL jetzt die Chance, sich im
Vorderfeld zu etablieren. Die nächsten Gegner heißen Eltmann, Volley Dogs
Berlin und Essen. Siege sind da Pflicht.
Am kommenden Wochenende ist spielfrei. Damit die
Mannschaft im Rhythmus bleibt, wird am Donnerstag beim SCC Berlin getestet. Der
Meister hat noch keinen Satz abgegeben und wird dem VVL zeigen, wo er im
Vergleich zur deutschen Spitze derzeit steht.
Steffen Enigk
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
TSV
Giesen schlägt VC Olympia Berlin
Giesen (r). Mit 3:2 (25:23, 21:25, 26:24, 23:25, 15:13) hat der TSV Giesen gestern Nachmittag in der Sporthalle in Giesen das Punktspiel der 2. Volleyball-Bundesliga Nord gegen den VC Olympia Berlin gewonnen.
Die Partie hätte durchaus klarer für die
Giesener ausgehen können, denn sie hatten beim Stand von 15:12 im vierten Satz
den Sieg bereits vor Augen. Es folgte jedoch ein Einbruch, den die Berliner zum
Satzgewinn nutzten. Im Schlusssatz behielten die Gastgeber jedoch wieder die
Oberhand.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Zweitligist setzte sich beim Post SV
Bielefeld durch. Jetzt geht es gegen Netzhoppers Königswusterhausen.
Das war standesgemäß: Volleyball-Zweitligist
Moerser SC gewann gestern Nachmittag durch einen überlegenen 3:0 (25:21, 25:12,
25:23)-Erfolg bei Regionalligist Post SV Biefefeld den WVV-Pokal. Damit
erreichten die Schützlinge von Trainer Igor Arbutina zugleich das
Qualifikationsspiel um den Einzug in den DVV-Cup. Hier wartet am 16. November
Netzhoppers Königswusterhausen. Vor 150 Zuschauern waren die "Adler"
während der gesamten Partie überlegen, wobei Coach Arbutina seine Stammsechs
mit den Boer, Grozer, Hirs, Wahle, Mondi und Ramadza durchspielen ließ.
"Lediglich im letzten Satz haben wir den
Gegner durch Unkonzentriertheiten aufgebaut, aber der Erfolg war nie in
Gefahr", kommentierte MSC-Abteilungsleiter Heinz Reintges nach dem Match.
"Bielefeld gelangen einige schöne Aufschläge, aber das war´s
schon." Ein Wiedersehen feierten die Moerser in der Halle neben der legendären
Alm mit Arne Steffen, der bei den Postlern eine durchwachsene Leistung zeigte.
(mapi)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Satzgewinn gegen Düren begeisterte Fans in
der Wolfskuhle. Südamerikaner zauberten.
Nach dem zweiten Satz stand die Wolfskuhle Kopf.
Unter dem Jubel der fast 1000 Fans hatte der VV Humann in der Deutschen
Volleyball-Liga gerade den 1:1-Satzausgleich erzwungen und das siegessichere
Grinsen des Gastes aus Düren war grimmig erfroren. Am Ende gab es trotz der 1:3
(16:25, 29:27, 15:25, 12:25)-Niederlage niemanden, der enttäuscht war. Kapitän
Frank Fischer: "Wir haben mit dem Satzgewinn mehr erreicht, als wir uns
erhoffen durften. Wir hatten uns zwar vorgenommen, zwei Sätze ausgeglichen zu
gestalten, aber noch hat es nicht dafür gereicht."
Dickes Kompliment vom Gegner
Vom Gegner bekamen die Humänner dennoch ein
dickes Lob. "Humann hat uns gefordert. Mit dem Publikum im Rücken und noch
ein bisschen mehr Erfahrung in der ersten Liga werden hier noch ein paar
Mannschaften mehr als nur einen Satz verlieren. Da ist noch einiges für den VVH
drin," zog Gäste-Coach Werschek vor dem Aufsteiger seinen Hut.
Doch der Reihe nach. Die Rheinländer begannen
wenig spektakulär, aber ungemein effektiv. Bis zum 12:15 blieben die Gastgeber
noch in Reichweite, konnten dann aber nicht verhindern, dass die Profis von
evivo den Vorsprung ausbauten und mit 25:16 die 1:0-Satzführung erspielten.
Trainer Peter Bach brachte nun den erfahreneren
Zuspieler Christopher Schieck, obwohl Jochen Kohaus seine Sache nicht schlecht
gemacht hatte. Bei den Gästen schlich sich ein kleiner Schlendrian ein und die
es unterliefen dem hohen Favoriten ein paar leichte Fehler. Da ließ sich die
Sechs um Kapitän Frank Fischer nicht lange bitten und griff beherzt zu. Jeder
Punkt wurde gefeiert und Düren konnte sich nicht absetzen.
Im Gegenteil: Mit 17:16 übernahmen die Humänner
erstmalig die Führung. Der Satz entwickelte sich mehr und mehr zum Krimi. Am
Ende blieb es dem eingewechselten Andreas Kaiser vorbehalten, trotz
Knieproblemen mit zwei knallharten Sprungaufschlägen die Entscheidung zum 29:27
zu erzwingen. Mit dem Satzgewinn für den VV Humann war eine kleine Sensation
geschafft.
Dass die Gäste nicht grundlos ganz vorne in der
DVL mitmischen, wurde in der zweiten Spielhälfte mehr als deutlich. Evivo
steigerte sich und schraubte vor allem die Eigenfehlerquote auf null zurück.
Libero Till Lieber, der den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft hat, war
nun praktisch überall. Die beiden Spitzenspieler aus Südamerika zauberten.
Zuspieler Diego Gutierrez lieferte mit feinem Händchen fast jeden Ball auf den
Punkt.
Mit einer Aktionshöhe von etwa 3,70 Metern
agierte Heribert Quero in anderen Sphären. Als wenn der Block des VV Humann gar
nicht vorhanden wäre, drosch der Diagonalspieler die Bälle nach Belieben ins
Feld. Die Mittelblocker des VVH konnten einem fast schon ein bisschen Leid tun.
Die Sätze drei und vier waren eine sehr
deutliche Angelegenheit für evivo Düren. Mit 15:25 und 12:25 kamen die
Gastgeber nun doch noch unter die Räder.
(stebl)
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Ab
dem dritten Satz fast wie im Rausch
SSC-Damen besiegen VfB Suhl mit 3:1
Schwerin Ein erfolgreiches Wochenende liegt
hinter den Volleyballerinnen des Schweriner SC. Gestern Nachmittag bezwangen die
Schützlinge von Trainer Tore Aleksandersen den starken Aufsteiger VfB Suhl mit
3:1 (25, -29, 16, 18). "Wir wollten alle gewinnen. Nur im zweiten Satz
hatten wir mal wieder einen Hänger, haben uns da aber wieder rausgeholt. Wir
sind als Mannschaft aufgetreten. Das hat richtig Spaß gemacht", meinte
SSC-Mittelblockerin Patricia Wolf, die hinzufügte, dass man sich am
Freitagabend beim klaren 3:0-Sieg beim anderen Neuling USC Braunschweig das nötige
Selbstvertrauen für die Partie gegen Suhl geholt hatte. Man war vor den Thüringerinnen
gewarnt, hatten die doch am Freitag sensationell den deutschen Meister Ulm mit
3:2 bezwungen.
Zu Beginn der Partie schenkten sich beide Teams
nichts. Schwerin erwischte den besseren Start. Ein gelungener Block von Patricia
Wolf brachte den SSC mit 8:5 in Front. Auf beiden Seiten wurde gerade in der
Feldabwehr gerackert, was das Zeug hielt. Allerdings glich Suhl durch zwei
Fehlangriffe von Anika Schulz und Jana Müller zum zwischenzeitlichen 11:11 aus.
Nach 15:11 kam Suhl wieder zum 15:15. Bei den Gästen stand in dieser Phase der
Block mit Maja Ilic und Jane Hoffmann sehr gut, an dem die SSC-Damen ein ums
andere Mal scheiterten. So wogte das Spiel hin und her. Beim 26:25 für die
Mecklenburgerinnen machte Patricia Wolf, die wie Cathrin Schlüter aus der
geschlossenen Mannschaftsleistung noch hervorzuheben ist, mit einem verzögerten
Angriff den Satzgewinn perfekt.
Beide Mannschaften mit starker Feldabwehr
Im zweiten Satz zu Beginn das gleiche Bild. Bis
zum 9:9 war alles ausgeglichen. Wegen der starken Feldabwehr, die beide
lieferten, sahen die 550 begeisterten Zuschauer auch weiterhin eine Partie auf
Biegen und Brechen. Schwerin setzte sich dann mit 12:9 ab und enteilte über
15:11 auf 19:12. Aber auf einmal schlich sich wieder ein Hänger in das
SSC-Spiel ein. Der Suhler Block packte erneut zu, die SSC-Damen produzierten im
Angriff individuelle Fehler und schon kamen die Gäste Punkt um Punkt näher und
glichen gar zum 20:20 aus. Beim Stande von 19:16 hatte SSC-Coach Aleksandersen
Außenangreiferin Angela Krivarot ausgewechselt und Tina Gollan gebracht. Doch
von Erfolg war der Wechsel nicht gerade gekrönt. Die Suhlerinnen punkteten
immer wieder mit ihren Schnellangriffen. Nach einem erneuten gelungenen
Schnellangrifff hatte der Aufsteiger beim 30:29 seinen vierten Satzball, den
Tina Gollan mit einem verzogenen Angriff den Gästen zum 31:29 schenkte.
"Tina hat heute ein bisschen unglücklich gespielt. Im Training bringt sie
aber gute Leistungen", erklärte der SSC-Trainer, der einen früheren Rückwechsel
Gollan für Krivarot so begründete: "Ich muss auch an die weiteren Sätze
denken."
Ab dem dritten Abschnitt wieder mit Angela
Krivarot, die sich ebenfalls wie alle anderen im Laufe der Partie steigerte,
hatte Schwerin den Gegner total im Griff, machte jetzt kurzen Prozess. "Wir
haben uns fast in einen Rausch gespielt", meinte Zuspielerin Linda Dörendahl,
die bei ihren Einwechselungen für Kathleen Weiß ihre Sache gut machte.
So wie der SSC zulegte, so ließ der Gegner nach.
Der dritte Durchgang war eine schnelle Angelegenheit - 25:16. Gleiches Bild im
vierten Abschnitt - 25:18. "Wir sind glücklich, dass wir 3:1 gewonnen
haben. Wir haben uns immer wieder aufgerappelt", so SSC-Kapitän Jana Müller.
Und der Gäste-Coach Jan Kirchhöfer war nach dem Spiel gar nicht so ennttäuscht:
"Ich freue mich, wenn jemand glücklich ist, wenn er gegen uns gewinnt. Das
Fünf-Satz-Spiel gegen Ulm am Freitag hat uns doch sehr viel Kraft gekostet.
Schwerin muss ja auch noch in Suhl spielen..." Sein Gegenüber sagte:
"Ich bin zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Auch wenn Suhl sagt,
sie waren müde, wir waren es auch. Das ist eine Kopfsache."
Martina Kasprzak
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Nächsten
Schritt zum Münster-Hit getan
Nach Sieg im Nordpokal jetzt gegen
Zweitliga-Spitzenteam
Kiel/Neustadt-Glewe Die Volleyballerinnen des SV
Neustadt-Glewe bleiben in dieser Saison weiter ungeschlagen. Sie gingen aus dem
Nordpokal mit zwei Siegen hervor und warten jetzt in der nächsten Runde auf das
Zweitliga-Spitzenteam des SCU Emlichheim.
Die Spiele in Kiel liefen ähnlich eindeutig ab,
wie alle bisherigen Neustädter Begegnungen in der Regionalliga. Zunächst hatte
man sich mit dem noch punktlosen Liga-Konkurrenten SC Rönnau
auseinanderzusetzen. Es dauerte ganz 48 Minuten, bis der SV Fortschritt als
3:0-Sieger feststand (16, 21, 12). Dabei war längst nicht alles wunschgemäß
gelaufen. "Die Annahme kam schlecht, außerdem klappte die Abstimmung in
der Feldabwehr nicht", monierte Oliver Dunkel.
Der Neustädter Trainer nutzte diese Partie
allerdings auch, um viel zu experimentieren. So stellte er auf ein 2:4-System
um, ließ Daniela Engel und Angelika Schallhorn als Zuspielerinnen agieren.
Diese Maßnahme sei vor allem perspektivisch ausgerichtet, so Dunkel. Es könne
durchaus sein, dass Kathleen Jeske der Mannschaft aus beruflichen Gründen in
der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung stehe. Man müsse also frühzeitig
nach Alternativen suchen, und die gegen Rönnau getestete verschaffe seiner
Mannschaft in jedem Fall Vorteile im Block.
Die drei Sätze zeigten, dass dieses Konzept tatsächlich
aufgehen könnte. Rönnau scheiterte immer wieder am Neustädter Block. Daneben
punktete der Regionalliga-Spitzenreiter durch harte und präzise Angriffe.
Gegen den CVJM Hamburg - der Tabellenneunte der
zweiten Bundesliga hatte sich gegen Gastgeber Wiker SV (Verbandsliga) ebenfalls
mit 3:0 durchgesetzt - ließ Dunkel dann aber doch wieder seinen in der
Meisterschaft bewährten Sechser mit Kathleen Jeske als Zuspielerin auflaufen.
Und auch diesen Vergleich dominierten die Fortschrittlerinnen (15, 17, 23).
Den Ausschlag gaben neben dem erneut hervorragend
stehenden Block vor allem sehr gute Aufschläge, mit denen man den Gegner gleich
unter Druck setzte. Die junge Hamburger Mannschaft streute gelegentlich immer
wieder schöne Aktionen ein, die größere Ausgeglichenheit sprach aber
eindeutig für die Neustädterinnen. "Anders als noch im vergangenen Jahr
haben wir es in diesem Spiel geschafft, uns durch eine gegnerische Serie nicht
gleich aus dem Tritt bringen zu lassen", zeigte sich der Trainer
insbesondere zufrieden darüber, wie seine Damen auch die einzige kritische
Situation meisterten. Im dritten Satz führte CVJM mit 9:4 und war beim Stand
von 23:21 dem Anschluss nahe. Doch mit vier Punkten in Folge entschied der
Regionalligist den Satz und damit das Spiel für sich.
Als nächste Pokalaufgabe wartet am 16. November
der SCU Emlicheim. "Da muss ganz einfach alles auf den Beinen sein und die
Halle zum Kochen bringen", mobilisiert Oliver Dunkel schon jetzt die
sportbegeisterten Neustädter. Denn sollte auch diese Hürde erfolgreich
gemeistert werden, genießt man zwei Wochen später erneut Heimrecht, und zwar
zu einem bisher für Neustadt-Glewe wohl einmaligen Volleyball-Highlight. Gegner
im Achtelfinale wäre kein geringerer als der vielfache deutsche Meister USC Münster.
Thomas Willmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Münster:
Diesmal fehlt das Glück
ULM - Knapper geht ein 1:3 nicht: Der USC Münster
kassierte im Gipfeltreffen beim Deutschen Meister SSV Ulm seine erste Niederlage
in der neuen Saison. 24:26, 26:24, 25:27 und 23:25 hieß es nach 100 Minuten
gegen die Münsteranerinnen.
Die 1600 Zuschauer am Ulmer Kuhberg bekamen
" wie das enge Ergebnis schon vermuten lässt " eine Partie zu sehen,
die das fehlende spielerische Niveau mit einem enormen Maß an Spannung
wettmachte. Spielerisch wie gesagt war die Begegnung zu diesem frühen Zeitpunkt
in der Saison noch weit davon entfernt, ihren Ruf als absolutes Topspiel der
Liga zu rechtfertigen.
"In allen vier Sätzen war das Niveau mäßig.
Beide Teams haben leichte Fehler gemacht und hatten Abstimmungsprobleme",
stellte USC-Trainer Axel Büring fest und bekam in diesem Punkte Unterstützung
von seinem Ulmer Trainerkollegen Mathias Eichinger: "Meine Mannschaft hat
viel zu viele Fehler gemacht. Nur war Münster noch depperter als wir",
grollte der Schwabe Eichinger in seiner Landessprache.
Niemals mehr als zwei Ballpunkte trennten die
beiden deutschen Top-Teams im ersten Durchgang, zu dem Büring gegenüber dem
Fischbek-Spiel am Freitag Andrea Berg für Jil Döhnert im Block und Chaïne
Staelens für Johanna Reinink in der Startformation aufbot. Döhnert und Reinink
kamen allerdings schon im ersten Satz wieder zum Einsatz. Mit dem zweiten
Satzball entschieden die Süddeutschen den ersten Durchgang für sich.
Ausgerechnet den zweiten Abschnitt, in dem die Unabhängigen immer im Rückstand
waren, gewannen die Münsteranerinnen: Bei 21:24 legte Reinink eine feine
Aufschlagserie hin und glich mit einem direkten Punkt nach Sätzen aus. Hier
hatte Büring beim Stande von 17:21 einen unkonventionellen Dreierwechsel
vorgenommen (Teee Williams für Conny Dumler, Reinink für Chaïne Staelens und
Hella Jurich im Zuspiel für Kim Staelens), der belohnt wurde.
Kaum ein anderes Bild bot sich dem Betrachter
auch in den beiden folgenden Sätzen. Mit dem Unterschied, dass Münster diese
Sets verlor. Den dritten unglücklich, denn bei 24:24 waren es drei strittige
Schiedsrichterentscheidungen gegen den USC, die Ulm den Satzgewinn
vereinfachten. Am Ende war es dann der ersten Matchball " ein Block von Veh
und Blom " der den Unabhängigen die ersten Saisonniederlage bescherte.
Dass seine Warnungen vom Freitag mit diesem
Ergebnis bestätigt wurden, wird Büring nicht sehr freuen. "Wir haben eine
lange Latte von Dingen, an denen wir noch viel arbeiten müssen", erklärte
der Amelsbürener. Vor allem das unterdurchschnittliche Servicespiel und der
wenig variable Spielaufbau ärgerten den 36-jährigen Coach in Ulm.
Lutz Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
USC-Reserve
landet Pokal-Hattrick
Bielefeld - Die Zweitliga-Frauen des USC Münster
haben gestern in Bielefeld den Hattrick perfekt gemacht: Zum dritten mal in
Folge gewannen die von Tom kleine Holthaus trainierten Volleyballerinnen den
Pokal des Westdeutschen Volleyball-Verbandes. Im Finale schlugen die Unabhängigen
ihren Zweitliga-Konkurrenten Alemannia Aachen mit 3:2 (25:15, 20:25, 10:25,
25:14, 15:9). Damit bestätigten die Münsteranerinnen ihren Tiebreaksieg gegen
die Rheinländerinnen in der Meisterschaft von vor zwei Wochen.
1:2 hatte das USC-Septett nach Sätzen bereits
zurückgelegen, und die Tatsache, dass seine jungen Spielerinnen sich am eigenen
Schopf aus dem (Leistungs-)Loch zogen, imponierte Holthaus: "Das war sehr
erfreulich. Wir haben Aachen in den beiden letzten Sätzen technisch, taktisch
und mental beherrscht!"
Trotzdem fand der Coach den ersten Spielabschnitt
am besten. Hier agierte seine Mannschaft überzeugend, spielte taktisch
konsequent, und stellte mit starkem Servicespiel die Aachenerinnen vor Probleme.
Das Niveau allerdings konnten die Münsteranerinnen
danach nicht aufrecht halten. Es fehlte schon im zweiten Set die Linie, im
dritten dann brachen alle Dämme. "Da haben wir auf einen Schlag alle
unsere Schwächen offenbart", staunte Holthaus.
Um so bemerkenswerter, dass die junge USC-Garde
den Dreh im vierten Durchgang bis zum Ende noch bekam. Münster zeigte sich
wieder diszipliniert und engagiert. Der Lohn ist die Hauptrunden-Quali in zwei
Wochen beim Liga-Konkurrenten VCO Berlin. Bei einem Sieg winkt ein Heimspiel
gegen Bundesligist Vilsbiburg in der ersten Hauptrunde.
luh
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Evivo Düren siegt auch im fünften Spiel
Düren. Die positive Serie des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren hält an: Im fünften Spiel gab's den fünften Erfolg, der Pflichtsieg bei Aufsteiger Humann Essen wurde mit 3:1 (25:16, 27:29, 25:15, 25:12) souverän eingefahren.
Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, als Bernd
Werscheck, Trainer des Tabellenzweiten, unterhalb der Woche zeitweise auf
mehrere Spieler verzichten musste: die Grippe. Till Lieber gab gar erst am
Spieltag Entwarnung.
Zu keiner Zeit geriet Evivos Auswärtssieg trotz des Verlusts des zweiten Satzes
in Gefahr. Zu dominant agierten Libero Lieber, Sven Dick und Sven Anton
(Annahme/Außen), die Mittelblocker Christian Dünnes und Boris Zorica,
Diagonalangreifer Heriberto Quero und Zuspieler Diego Gutierrez.
Im ersten Satz punktete Evivo vor allem mit dem
ersten Tempo über Mittelblocker Christian Dünnes, der den am Meniskus
operierten Malte Holschen hervorragend vertrat. Essens Block reckte die Arme
meistens vergebens.
Satz 2 schien auch an Evivo zu gehen. Mit vier Punkten lag Düren zeitweise
vorn, ehe sich Unkonzentriertheiten einschlichen. Essen erkannte die Gunst der
Stunde, kämpfte, spielte sich in einen Rausch und «gewann verdient diesen
Abschnitt», wie Dürens Trainer Bernd Werscheck konstatierte. Außerdem befand
der Coach: «Dieser Satzverlust war heilsam!»
Denn fortan agierte sein Team wieder überaus konzentriert. Punktete im ersten Satz hauptsächlich Christian Dünnes, so avancierte in Abschnitt 3 besonders Heriberto Quero zum «Dürener Eichhörnchen». Mit dem 25:15 war der Essener Elan gebrochen. Der Ausgang des vierten Satzes spricht Bände: 25:12. Zur Belohnung gab Werscheck seinen Jungs zwei Tage trainingsfrei.
Franz Sistemich
| Deutschland - Markische Allgemeine |
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Montag. 03. November 2003 |
Fortuna
fegte Gastgeber vom Platz
Selbst der Coach war verwundert
OSTSTEINBEK - Jürgen Treppner war schon immer überzeugt, dass sein Kyritzer Bundesligateam guten Volleyball spielen kann. Doch die starke Leistung am Sonnabend in Oststeinbek überraschte selbst ihn ein bisschen. "Wir haben kaum Fehler gemacht, blockten fast alles ab und agierten sehr souverän", freute sich der Fortuna-Coach.
Durch den 3:0-Sieg
schaffte Fortuna den Anschluss ans Mittelfeld und bestätigte eindrucksvoll
den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Nach dem miesen Saisonauftakt
steigerte sich Kyritz nach der knappen Niederlage gegen die
Netzhoppers von Spiel zu Spiel. "Da haben wir gemerkt, dass wir gegen
jeden Gegner mithalten können", erklärt Treppner diesen Wandel. Drei
Siege in Folge waren der Lohn. Auch für die Fans freue er sich. 50 Kyritzer
hatten die Reise angetreten und sahen einen entfesselt aufspielenden
Fortuna-Sechser.
Nur im ersten Satz hielt Oststeinbek bis zum 10:10 mit, dann fegten die Fortunen den Gastgeber förmlich vom Parkett, siegten 25:17, 25:15 und 25:16. Das Heimetam kam aus dem Staunen nicht heraus. In der Vorwoche hatte es den Staffelfavoriten Moers besiegt und nun führte "die kleine Fortuna aus Kyritz" die Oststeinbeker Cowboys regelrecht vor.
Treppner sprach von einer "richtig runden
Leistung". Stark in der Annahme, ein
Zuspieler (Florian Schaarschmidt) mit einem goldenen Händchen,
fast unüberwindbare Blöcke und auch in der Feldabwehr habe sich
sein Team gesteigert. Da hob er Karsten Röhrs hervor. "Es war toll anzusehen,
mit welchem Einsatz er hinter Bällen hinterher hechtete und viele
holte", verpasste er ihm noch ein dickes Sonderlob. Allerdings dürfe
sein Team nun nicht abheben, schränkte Treppner ein. Zwar kann es mit
geschwellter Brust den VOC Berlin empfangen, doch auch der Gegner muss
erst besiegt werden. Allerdings ist ihm bei der Leistung vom Samstag
da nicht bange.
rom
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 03. November 2003 |
TVF: Dem Nachwuchs eine Chance
TV Fischbek Hamburg - Erfurt 3:0
Hamburg - Wenn heute um 14.30 Uhr die Pausenglocke im Gymnasium Rahlstedt klingelt, steigt mit dem Schulschluss bei Margarethe Kozuch der Adrenalinpegel an. Das 17 Jahre alte Volleyballtalent des TV Fischbek Hamburg wird um 20.15 Uhr beim Sender Hamburg 1 sein erstes Liveinterview im Fernsehen geben. "Ich bin schon reichlich aufgeregt", sagt die Außenangreiferin. Kaum glaublich, wenn man sieht, wie abgeklärt und clever sie beim 3:0 (25:17, 25:14, 25:20) der Fischbekerinnen (6:4 Punkte) über den Bundesligaletzten Erfurt agierte.
"Das Ergebnis heute war richtig cool", stellte sie nach der Partie fest. Die harmlosen Erfurterinnen waren vor 450 Zuschauern der richtige Aufbaugegner, um den Frust der deutlichen 0:3-Niederlage beim USC Münster vom Freitagabend wieder abzuschütteln. "Das hatte keinen Spaß gemacht", so Kozuch.
Während sich "Maggie" ihren Stammplatz schon erschmettert hat, ist Johanna Barg (20) noch am kämpfen. "Ich will in die Startsechs", sagt sie. Der gesunde Ehrgeiz ist zu spüren und dürfte auch dem Trainer-Gespann Johnny Westreicher Mick/Marina Tschuksejewa gefallen. Immerhin wechselte Westreicher sie im zweiten Durchgang für Aufschlag und Abwehr ein. Im dritten Satz durfte sie bis zum Matchball auf dem Feld bleiben. Auch "Jo-Jo" - wie Margarethe Kozuch kommt sie vom Hamburger Zweitligaclub CVJM - hat schon ihre erste Fernseherfahrungen machen dürfen. "Das war schon recht komisch", erzählt sie von einem Besuch der TV-Reporter beim Training, "ich wusste gar nicht mehr, wohin ich gucken sollte."
Die
Fischbeker Fans jedenfalls haben die beiden als "Stars" bereits
angenommen. Ganz schnell musste sich das Nachwuchsduo von Manager Horst Lüders
Nachschub holen, als ihnen der erste Schwung der brandneuen Autogrammkarten nach
dem Spiel aus den Händen gerissen worden war. Und auch der zweite Stapel neigte
sich bald dem Ende zu . . .
masch
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 03. November 2003 |
Die Männer des Oststeinbeker SV (8., 6:6 Punkte) verloren vor 300 Zuschauern ihr Zweitliga-Heimspiel gegen Fortuna Kyritz 0:3 (17:25, 15:25, 16.25). Tags darauf unterlag der OSV im Halbfinale des Nordpokals Regionalliga-Spitzenreiter Warnemünde mit 2:3 (25:18, 25:17, 20:25, 18:25, 12:15). Die Warnemünder besiegten im Finale den Drittliga-Zweiten Eimsbütteler TV 3:1 (25:22, 25:18, 17:25, 25:21).
Die
Zweitliga-Frauen des CVJM unterlagen im Finale des Nordpokals
Regionalliga-Spitzenreiter Neustadt-Glewe 0:3 (12:25, 17:25, 20:25).
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Montag. 03. November 2003 |
TV Fischbek: Sieg und Niederlage
Fischbek - Die Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg gehören in dieser Saison vermutlich nicht zum Spitzenbereich der Bundesliga. "Es ist nicht selbstverständlich, dass wir die Meisterschaftsrunde erreichen", sagte Manager Horst Lüders. Wie groß der Abstand zur Spitze geworden ist, musste der TV Fischbek beim 0:3 (19:25, 17:25, 15:25) gegen den USC Münster erleben. "Münsters zweite Garnitur würde wahrscheinlich auch oben mitspielen", so der Manager.
Dagegen sind die Variationsmöglichkeiten seines Teams deutlich geringer. Zum Spitzenpersonal der Spielklasse sind Mittelblockerin Christina Benecke, Außenangreiferin Lydiya Tschoumakowa und Zuspielerin Jelena Keldibekowa de Westreicher zu zählen. Doch Tschoumakowa spielt noch unter ihren Möglichkeiten. Auch Neuzugang Juliana Lawrowa fehlt noch die Anbindung. Trotzdem reicht die Güte des Teams, um in eigener Halle Aufsteiger TuS Braugold Erfurt mit 3:0 (25:17, 25:14, 25:20) zu schlagen. "Immerhin werden wir in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen, das war unser primäres Ziel", so Lüders.
Allerdings,
hat der TV Fischbek noch alle Möglichkeiten, die Meisterschaftsrunde zu
erreichen. Münster und Ulm sind die Ausnahmeteams, Leverkusen hat sich verstärkt.
"Mit dem Rest streiten wir um den Einzug in die Runde der besten
Sechs", sagte Horst Lüders.
masch
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
Oststeinbek - Das muss eine Mogelpackung gewesen sein. Die gut 300 Anhänger der Zweitbundeliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV erkannten ihre Mannschaft nicht wieder. Vor einer Woche noch strahlender Bezwinger des einstigen Europapokalsiegers und Aufstiegsfavoriten Moerser SC, unterlagen die Stormarner der "grauen Maus" Fortuna Kyritz sang- und klanglos mit 0:3 (17:25, 15:25, 16:25). "Ich habe es befürchtet", sagte Trainer Bernd Schlesinger.
"Wir sind auf dem besten Wege, uns den Ruf als launische Diva einzuhandeln", meinte Mittelblocker Christian Bartram angesichts der krassen Leistungsschwankungen. Mal spielen sie wie ein Aufstiegsaspirant, mal wie ein Abstiegskandidat. Da sind dann auch Aufgaben wie der Nordpokal-Vergleich gegen die klassentieferen SV Warnemünde und Eimsbütteler TV keine Selbstverständlichkeit mehr. Der OSV verlor gestern im Halbfinale 2:3 (25:18, 25:17, 20:25, 18:25, 12:15).
"Es war fast so, als hätte Kyritz einfach den Nachbrenner eingeschaltet und uns stehen gelassen", sagte Bartram. Die Gäste aus Brandenburg hatten offensichtlich richtig Spaß am Spiel, das war der Unterschied. "Vor einer Woche haben wir als Mannschaft den Moerser SC niedergekämpft. Diesmal waren die Kyritzer ein Team, wir nicht", sagt Bartram. Kyritz habe gut gespielt und verdient gewonnen.
Einmal mehr bewahrheitete sich Bernd Schlesingers Forderung nach mehr Emotionen im Team. Doch allenfalls bei den Mittelblockern Bartram und Daniel Krug und Außenangreifer Björn Domroese wirkt die Freude am gelungenen Schmetterschlag wirklich echt. Alle anderen arbeiten offenkundig noch an ihrem Gefühlsleben.
Es gibt auch einige Gründe für den Leistungsabfall: Die Außenangreifer Jan Buhrmester und Fridolin Lippens gingen grippe-geschwächt und angeschlagen in die Partie. Beide wechselten sich ab, blieben weit unter ihren Möglichkeiten. "Das darf aber für unsere Leistung keine Ausrede sein", stellt Bartram fest.
"Ich hatte keine Chance, durch Ein- und Auswechslungen irgendetwas ändern zu können", so Trainer Schlesinger. Schon im Training hatte sich der Leistungseinbruch abgezeichnet. "Mit diesem Auf und Ab müssen wir einfach leben", sagte der Coach. Nur mit viel mehr Training ließe sich das sportliche Niveau der Oststeinbeker auf höherem Level halten. So lange bleiben alle Spiele des Teams eine Art Wundertüte.
masch
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 03. November 2003 |
Jugend
forscht mit Erfolg: SCU behält "Pott"
Emlichheimerinen
verteidigen den Regionalpokal – Jetzt geht es gegen Neustadt-Glewe
Im Finale des Regionalpokals Nordwest haben die
Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim den Ligakonkurrenten TV
Eiche Horn ohne Mühe mit 3:0 besiegt. Die Nachwuchsspielerinnen Mareike
Hindriksen und Christiane Kerperin zeigten in der Endrunde starke Leistungen.
Nienburg/Emlichheim/how – SCU-Trainer Pierre Mathieu war einfach nur stolz. Stolz auf seine Mannschaft, die gerade in überzeugender Manier den Regionalpokal verteidigt hatte, stolz aber vor allem auf die Nachwuchsspielerinnen Christiane Kerperin und Mareike Hindriksen. Die 17 und 15 Jahre jungen Talente aus der Regionalliga-Mannschaft des SCU haben während der gesamten Pokalendrunde am Sonnabend in Nienburg einen starken Eindruck hinterlassen – und maßgeblich dazu beigetragen, dass die Emlichheimerinnen weiter auf ein Heimspiel im DVV-Pokal gegen den Vizemeister USC Münster hoffen können.
Der SC Union begann in seinem Halbfinale gegen den Regionalliga-Tabellenführer BTS Neustadt sowohl mit Hindriksen (auf der Zuspieler-Position) als auch mit Außenangreiferin Kerperin. Das Konzept von Trainer Mathieu mit zwei Stellerinnen ging auf: Hindriksen bildete mit Lise Hissink ein gutes Gespann und übte ständig großen Druck auf den Gegner aus. In der Annahme überzeugten Anke Doeker und – Christiane Kerperin. "Sie hat hervorragend gespielt. Schnell im Angriff, dabei eine gute Annahme und ein guter Service. Einfach super", lobte Mathieu. Weil auch Judith Meyer und Marina Budaj den Mitspielerinnen in nichts nachstanden, gewannen die Emlichheimerinnen die ersten beiden Sätze schnell und ohne Probleme. Nur im dritten Durchgang lief es zunächst nicht rund: Der SC Union machte leichte Fehler; eine schlechte Annahme sorgte dafür, dass die Emlichheimerinnen ständig einem Rückstand hinterher hechelten. In dieser Phase spielte Marina Budaj ihre Routine aus. Die Weißrussin brachte mit ihren Punktgewinnen das Team zurück ins Spiel. Nach knapp einer Stunde war der Finaleinzug geschafft.
Der Bremer Zweitligist TV Eiche Horn hatte in seinem Halbfinale schon mehr Mühe mit einem klassentieferen Kontrahenten: Gegen den Gastgeber VC Nienburg (Regionalliga) mussten die Bremerinnen in den Tiebreak – und zitterten sich auch dort nur mit viel Glück zum Sieg. Im Endspiel gegen den SC Union blieb der TV Eiche Horn dann gänzlich ohne Siegchance. Von Beginn an fand der TV keine Mittel gegen die Emlichheimer, die zunächst in ihrer Stammformation spielten. Zwei Aufschlagserien von Anika Brinkmann (die im Halbfinale nur zeitweise zum Einsatz kam) sorgten schnell für eine deutliche Führung im zweiten Satz. Und auch im dritten Satz war den Emlichheimerinnen der Sieg trotz kleinerer Schwächen nicht mehr zu nehmen.
Als Pokalsieger der
Region Nordwest muss der SC Union am 15. oder 16. November beim Tabellenführer
der Regionalliga Nord, SVF Neustadt-Glewe, antreten. Der Absteiger aus der 2.
Bundesliga hat am Sonnabend die Endrunde um den Regionalpokal Nord gewonnen. Im
Finale besiegte er den Zweitligisten CVJM Hamburg. Der Sieger dieses
Qualifikationsspiels hat in der ersten Runde des DVV-Pokals Heinrecht gegen den
deutschen Vizemeister USC Münster. Dieses Spiel ist für den 29./30. November
terminiert.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Montag. 03. November 2003 |
Harburg (nik). Die Volleyball-Frauen des TV
Fischbek Hamburg haben ihre Pflicht erfüllt - mehr aber auch nicht. Am Sonntag
kamen die Bundesliga-Frauen zu einem ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen den TuS
Braugold Erfurt, der bislang in dieser Saison noch keinen einzigen Satz gewonnen
hat. Die Fischbekerinnen waren einfach eine Klasse besser und ließen den Gästen
keine Chance. Chancenlos hingegen waren die TVF-Frauen am Freitagabend gewesen,
als sie beim USC Münster klar mit 0:3 (19:25, 17:25, 15:25) verloren.
Die Ergebnisse spiegeln eine zerklüftete
Bundesliga wider. An den Top-Teams wie dem USC Münster scheint derzeit kaum zu
rütteln zu sein, gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller - wie der USC
Braunschweig oder Erfurt - scheint ein Ausrutscher nur schwer vorstellbar. Und
dazwischen kämpft der TVF um Punkte und den Einzug in die Meisterschaftsrunde
am Saisonende, sprich: Platz sechs.
Gegen die Erfurterinnen reichte dem TVF eine mäßige
Leistung, um die zwei Punkte einzufahren. Die Gäste leisteten sich immer wieder
zahlreiche Fehler. Beim 25:17, 25:14 und 25:20 spielte allerdings auch der TVF
alles andere als fehlerfrei. Sei's drum: Der Sieg, der Christina Benecke mit
einem Schmetterball nach einer Stunde unter Dach und Fach brachte, war zu keinem
Zeitpunkt in Gefahr.
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Montag. 03. November 2003 |
… und besiegt Braunschweig dennoch mit 3:0
Die Volleyballerinnen des Dresd-ner SC 1898 entscheiden die Bundesliga-Begegnungen für sich, die sie gewinnen müssen. Nach den deutlichen 3:0-Erfolgen gegen Vilsbiburg und Augsburg sowie dem 3:1-Sieg vom Freitag in Berlin triumphierten sie gestern gegen Braunschweig erneut klar mit 3:0 (25:17, 25:13, 25:19). Nur in Leverkusen war mit 1:3 verloren worden.
„Ich bin froh, dass wir mit 3:0 gewonnen haben“, war Arnd Ludwig zufrieden mit dem Ergebnis. An der Art und Weise hatte der DSC-Coach aber wieder etwas auszusetzen: „Wir fingen alle Abschnitte konzentriert an, leisteten uns dann jedoch in jedem Durchgang einige Aussetzer, zeigten Schwächen in der Annahme, die nicht aus Fehlern, sondern Abstimmungsproblemen zwischen Volleyballerinnen resultierten, die bereits länger zusammenspielen. Das darf einfach nicht sein.“ Dennoch waren alle diese Partien wichtig, damit sich seine Schützlinge für die schwereren Aufgaben einspielen konnten. „Es ging gegen diese schwächeren Gegner vor allem darum, die längere Zeit verletzten Grit Müller und Jana Vavrova zu integrieren.“ Das gelang im Großen und Ganzen gut.
Für eine von beiden war die
Begegnung eine besondere, denn es handelte sich um den Grit-Müller-Spieltag.
„Das ist schon cool, macht Spaß“, spürte sie nicht mehr Druck als sonst,
sondern freute sich über die Hilfe der 1 083 Zuschauer in der
Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel