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Donnerstag, 06. November 2003 

Bolten besetzt Landestrainerstelle
Die Reiselustigen aus Mendig erneut erfolgreich
World Cup Frauen: Schlappe für Polen
Neuer Sportkanal?
Von Moltke: Die Masters-Serie wird weitergehen
Alemanninnen streben ersten Heimspielsieg an
hotVolleys besiegen Tirol
Sportler und Wirtschaftsgrößen reden und rudern

November 2003

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Hamburg - Smash-News  

Donnerstag. 06. November 2003

Bolten besetzt Landestrainerstelle

Nach einer heutigen Meldung des Hamburger Abendblattes wird André Bolten (29), früher Interimstrainer der Zweitligamänner des ETV, zum 1. April 2004 hauptamtlicher Trainer des Hamburger Volleyball-Verbandes. 

Da Bolten wohl sicher für den männlichen Bereich agieren wird, wird für den weiblichen Bereich mit Knut Rettig als Landestrainer spekuliert.

 

Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de  

Donnerstag. 06. November 2003

Die Reiselustigen aus Mendig waren erneut erfolgreich

Die Punkte fünf und sechs im insgesamt vierten Spiel gewann Volleyball-Bundesligist MAOAM Mendig durch ein souveränes 3:1 (25:17, 21:25, 25:23, 25:21) gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten SG uniVersa Eltmann.

ELTMANN. „Ich bin sehr glücklich, weil sich nach unserer Auftaktniederlage gegen Bayer Wuppertal schon viele Sorgen um uns gemacht haben“, sagte Trainer Marian Kardas. „Jetzt ist der größte Druck weg, nun wollen wir auch zu Hause mal gewinnen.“

Es gab ordentlich was zu feiern für die Mendiger im Frankenland. Am Vorabend beging Kapitän Christian Metzger seinen Geburtstag, prompt gab es einen Sieg – und Metzger absolvierte dabei die ersten beiden kompletten Sätze in dieser Spielzeit. „Das ist alles sehr schön“, so Kardas. „Gestern hat Christian Geburtstag gehabt und heute meine Frau, für beide haben wir schöne Geschenke.“

Und zwar nicht nur beiden Punkte – auch die Art und Weise, wie Mendig den Auswärts-Hattrick perfekt machte, begeisterte Trainer, Co-Trainer Detlev Schönberg, Teammanager Wilfried Wirths, Physiotherapeut Wolfgang Steffens und die 17 mitgereisten, überaus stimmgewaltigen Fans. „Wir waren sehr souverän, trotz unserer Verletzungssorgen“, sagte auch Silvio Schultze.

Der zuletzt so gute Außen- und Annahmespieler litt unter Rückenbeschwerden und konnte gegen Ende kaum mehr in die Beugung gehen. Wie gut, dass Christian Metzger die Annahme um den erneut bärenstarken Libero Frank Bachmann verstärkte und auch im Block zum Sieg der Mendiger beitragen konnte. „Es ist ein schönes Gefühl, wieder zu spielen“, sagte Metzger – „und zu gewinnen.“

Das gelang relativ problemlos, obwohl Edgar Tetsuekoue, nach Kapselriss in seiner rechten Schulter nur mit angezogener Bremse angreifend, nicht so fleißig punkten konnte wie zuletzt. Zudem fehlte ab Mitte des zweiten Satzes der im ersten Abschnitt so treffsichere Christoph Schwenk, der gegen Metzger ausgetauscht wurde. Für die Punkte sorgten dann andere wie die Mittelblocker Thorsten Braun und Gvido Prieditis.

Herausragend war zudem Simon Tischer. Der Zuspieler, seit dem zweiten Spieltag (beim VC Markranstädt) in bestechender Form, trumpfte einmal mehr als wahre „Punktmaschine“ auf. Insgesamt servierte der 21-Jährige sechs Asse und mehrere „Winner“, blockte konstant und griff mehrfach mit dem zweiten Ball an – zu überraschend für überforderte Eltmänner. „Das trainieren wir ja regelmäßig“, erläuterte Tischer. „Schon im letzten Jahr hat es oft geklappt, inzwischen habe ich das aber noch weiter entwickelt.“

Dass seine Serviceserien in den Sätzen eins und drei frühzeitig die Entscheidung brachten, kommentierte Mendigs Regisseur ganz trocken: „Ich habe gleich gemerkt, dass ich den Ball ganz gut treffe.“ Und er traf derart gut, dass die SG-Annahmespieler regelrecht windelweich geschossen wurden – der Erstliga-erfahrene Marek Wenzel etwa wurde des Öfteren düpiert.

Lediglich im zweiten Durchgang leisteten sich die famosen Mendig laut Coach Kardas „eine Schwächephase“. Einige Eigenfehler führten zum 12:18-Rückstand, den MAOAM zwar noch verkürzen, aber letztlich nicht mehr aufholen konnte. „In dieser Phase ist die SG auch über sich hinaus gewachsen“, erklärte Silvio Schultze. „Da muss man als gute Mannschaft aber drüber stehen.“ Als guter Trainer auch: „Ein paar Fehler haben uns den Satz gekostet“, sagte Kardas, „aber das ist mir egal.“

Kann es auch, denn Mendig peilt mit nunmehr 6:2 Punkten und zwei Heimspielen in Folge mit großen Schritten die Meisterrunde – und somit die sichere Play-off-Qualifikation – an. „Das war wieder ein Riesenschritt“, meinten Kardas und Schultze unisono. Die Marschtabelle habe für die drei Auswärtsfahrten „eigentlich nur zwei Siege vorgesehen“, berichte Simon Tischer. „Dass es jetzt drei geworden sind, ist umso schöner.“

Nun jedoch müsse endlich der erste Heimsieg folgen, und zwar schon am Samstag (20 Uhr) im Nachholspiel gegen den TSV Bad Saulgau. „Das sind wir auch unseren Fans zu Hause schuldig“, so Tischer. Nicht nur den 17 Unentwegten, die in Eltmann fast 1000 SG-Fans zum Schweigen brachten.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Donnerstag. 06. November 2003

World Cup Frauen: Schlappe für Polen

Europameister verliert klar gegen junges kubanisches Team

Beim World Cup der Frauen in Japan tun sich die europäischen Teams weiterhin schwer: Mit Italien, Polen und der Türkei sind zwar drei Nationalmannschaften aus Europa am Start, doch bislang sieht es so aus, als würde keines von ihnen dabei sein, wenn am Ende die ersten drei Startplätze für die Olympischen Spiele in Athen vergeben werden. Die besten Karten hat noch Italien, dass durch ein 3:1 gegen Japan (25:22, 25:19, 15:25, 25:11) seinen dritten Sieg im vierten Spiel einfuhr.

Europameister Polen unterlag den Kubanerinnen, die in Japan mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start gehen, mit 0:3 (19:25, 25:27, 25:27). Zuvor hatten die Türkinnen gegen den dreifachen Olympiasieger noch mit 3:2 gewinnen können.

Weiterhin souverän agieren China, als 3:1-Sieger (25:10, 24:26, 25:21, 25:21) gegen die Türkei, und die USA: Der Vizeweltmeister schlug Ägypten mit 3:0 (25:16, 25:17, 25:20) und kam damit zum vierten Sieg im vierten Spiel. Ebenso einseitig war die Begegnung Korea gegen Argentinien, das die Asiatinnen mit 3:0 (25:21, 25:16, 25:16) für sich entschieden.

Sehr viel umkämpfter war da schon das Aufeinandertreffen der Brasilianerinnen gegen das erstaunlich starke Team aus der Dominikanischen Republik. Nach dem 3:2 (17:25, 25:18, 24:26, 26:24, 15:7) atmete Brasiliens Trainer José Guimares erst einmal erleichtert durch: "Wir mussten alles geben, um diese Partie zu gewinnen."

 

Deutschland - Sport-Bild 

Donnerstag. 06. November 2003

Neuer Sportkanal?

Die kleinen Sportarten beschweren sich immer wieder über mangelnde Fernseh-Präsenz. Die Handballer verlängerten zwar ihren TV-Vertrag. Andere aber wollen jetzt den eigenen Sportkanal.

In der vergangenen Woche schlossen ARD und ZDF mit dem Deutschen Handball-Bund einen TV-Vertrag über drei Jahre. Inhalt: Die Dritten Programme garantieren der Bundesliga 20 Live-Spiele pro Jahr, das ZDF berichtet in seinen Standardsendungen. Dazu zeigt das DSF dienstags ein Liga-Spiel live.

Glückliche Handballer. Andere Sportverbände haben größere Sorgen. Mitgliederstärkster Verband Deutschlands ist mit rund 6,3 Millionen Mitgliedern der Fußballverband. Auf Platz zwei liegt der Turnerbund mit gut 5 Millionen Mitgliedern.

Aber welch ein Unterschied im TV-Aufkommen. Heinz Abel, Geschäftsführer von IFM Medienanalysen Karlsruhe: "Die kleinen Sportarten gehen vor die Hunde. Über 4879 Stunden Fußball wurden 2002 gesendet. Die Turner verbuchten nur knapp über 41 TV-Stunden."

Daher macht sich der rheinlandpfälzische Ministerpräsident Kurt Beck zum Anwalt der so genannten kleinen Sportarten, in dem er sich für einen Sportkanal bei ARD und ZDF stark macht. Dieser Sportkanal soll nicht in Konkurrenz zum Deutschen Sportfernsehen oder Eurosport treten. "Der Kanal soll dort präsent sein, wo keine anderen Angebote vorliegen," so Kurt Beck.

Sport-Bild fragte die Verbandspräsidenten von acht olympischen Sportarten: Was muss besser werden, was bringt ein Sportkanal? Was die Präsidenten der Verbände von Turnen, Eishockey, Basketball, Tischtennis Volleyball, Handball, Hockey und Tennis sagen - ab Mittwoch in Sport-Bild.

Florian Scholz und Malte Gumpricht

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Donnerstag. 06. November 2003

Von Moltke: Die Masters-Serie wird weitergehen

Einen Tag bevor Matthias Neumann, Frank Mackerodt und Birgit Ballhause beim Hamburger Insolvenzgericht die Zahlungsunfähigkeit ihrer Firma MNP erklärt hatten, ist DVV-Präsident Werner von Moltke (Foto) von dem Aus für die Vermarktungsagentur unterrichtet worden. Von Moltke ließ tags darauf erstmal auf der Frankfurter Geschäftsstelle die Höhe der Außenstände ermitteln. Das Ergebnis: "Rund 200.000 Euro fehlen uns von MNP", sagt von Moltke in einem Interview mit dem "volleyball-magazin". Trotzdem erklärt der DVV-Chef: "Es wird auch weiterhin eine Masters-Tour geben."

Herr von Moltke, rund 200.000 Euro sind eine gewaltige Hausnummer. Glauben Sie noch daran, dass der DVV das Geld bekommen wird?
Das kann ich nicht beantworten. Derzeit prüft der Insolvenzverwalter die Lage bei MNP. Bei uns rufen viele an und glauben, wir würden die Außenstände begleichen. Geht natürlich nicht, weil wir nicht der richtige Ansprechpartner sind. Uns tut das selbst sehr weh, gerade so knapp vor Weihnachten und dem Jahresende. Neumann und Mackerodt haben uns ein Angebot gemacht, mit einer neuen Firma weitermachen zu wollen. Wenn sie die Rechte für mehrere Jahre bekämen, würden sie mit dem Gewinn aus der Masters-Serie die Gelder zurückzahlen. Das ist aber alles nur mündlich passiert.

Ist denn eine weitere Zusammenarbeit mit Neumann und Mackerodt überhaupt denkbar?
Wir sind allen gegenüber unvoreingenommen, wissen aber auch, was vorgefallen ist und werden alle Vorbehalte prüfen. Wir haben alle Ausrichterorte und Sponsoren angeschrieben und erklärt, dass wir die Serie weiterführen, mit wem auch immer. Und keiner hat in seiner Antwort erklärt, dass er nicht auch ohne MNP weitermachen würde.

Also muss man sich keine Sorgen um den Fortbestand der Masters-Tour machen?
Stimmt. MNP ist ja nicht wegen Beach-Volleyball pleite gegangen. Wir haben mit Beach-Volleyball ein fertiges Produkt anzubieten, dass für viele Agenturen interessant ist. Es haben sich viele gemeldet, darunter auch namhafte wie IMG oder Sportfive, die wissen, dass mit Beach-Volleyball kaum ein Risiko verbunden ist. Wir werden aber auch prüfen, wer tatsächlich Kontakte zum Fernsehen hat.

Es geht also vorrangig um die Neubesetzung einer Schnittstelle zwischen Verband und der Tour?
Oder auch um die Chance, mit Beach-Volleyball in neue Dimensionen vorzustoßen oder es zumindest noch besser zu machen. Wir spüren, dass sich viele Firmen mit Beach-Volleyball genauer beschäftigen. Das ist für alle jetzt der richtige Zeitpunkt zum Einstieg. Wir haben eine EM 2004, wir haben 2004 einen Grand Slam als Vorbereitung für die WM 2005. Und wir können der Masters-Serie eine neue verbesserte Ausrichtung geben.

Wann ist mit Entscheidungen zu rechnen?
Ein Termindruck ist natürlich da, und es wäre schön, wir könnten bis Ende des Monats alles geklärt haben. Je schneller, um so besser. Wir müssen auch prüfen, ob man Mitarbeiter des DVV, die beispielsweise für die Frauen-WM und die Männer-EM eingestellt worden sind, in einer neuen Form übernimmt. Wir könnten die ein oder andere Arbeit auch selbst übernehmen. Es wird also schon weitergehen, darauf können sich alle verlassen.

Interview: Klaus Wegener

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Donnerstag. 06. November 2003

Alemanninnen streben ersten Heimspielsieg an

Dass man auch vor heimischem Publikum gewinnen kann, haben die Damen von Alemannia Aachen unlängst im Halbfinale des WVV-Pokals beim souveränen 3:0-Sieg über die Warendorfer SU gezeigt. Nun soll auch endlich der erste Heimsieg in der 2. Bundesliga her. Dieses Unterfangen könnte am Sonntag, 09.11.2003, 15.00 Uhr, in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster gelingen. Gegner in der neuen Umgebung ist der Aufsteiger Köpenicker SC.

Nachdem am vergangenen Wochenende der Ligabetrieb wegen des WVV-Pokal-Finales in Bielefeld ruhte, kämpfen die Aachenerinnen am Sonntag wieder um Meisterschaftspunkte. Trainer Stefan Falter zeigte sich am vergangenen Sonntag mit der gezeigten Leistung gegen USC Münster II zufrieden, hofft nun aber, dass am Sonntag in eigener Halle auch etwas Zählbares herausspringt.

Köpenick belegt zur Zeit mit 6:8 Punkten den 7. Tabellenplatz. Die Köpenickerinnen sind mit drei Niederlagen (1:3 gegen Bremen, 0:3 gegen CVJM Hamburg und 1:3 gegen Parchim) schlecht in die Saison gestartet, haben danach aber drei Spiele in Folge gegen Obernkirchen (3:0), Münster II (3:1) und WiWa Hamburg (3:1) gewonnen, um dann abermals am vorletzten Wochenende in Bremen mit 1:3 den Kürzeren zu ziehen. Dieses Spiel hat Co-Trainer Reinhard Strauch vor Ort analysiert.

10 Spielerinnen mit einem Durchschnittsalter von 17,8 Jahren (die jüngsten sind 16, die älteste ist 22 Jahre alt) stehen dem 39-jährigen Trainer Michael Lehmann in dieser Saison zur Verfügung. Neben fünf Abgängen konnten zu Saisonbeginn mit Katrin Holtwick vom USC Münster II und Simone Küstner vom TSV Spandau (2. BL) zwei Neuzugänge verzeichnet werden. Saisonziel der jungen Mannschaft ist der Klassenerhalt.

„Da die Mannschaft sehr jung ist erwarten wir uns natürlich in erster Linie eine überdurchschnittlich gute Wettkampfpraxis und –erfahrung für unsere Spielerinnen, damit sie sich noch gut weiterentwickeln können.“ (Zitat des Trainers)

Ein positives Omen könnte vielleicht sein, dass die Köpenickerinnen in dieser Saison noch kein Auswärtsspiel gewonnen haben. Vielleicht die Chance für die Aachenerinnen, am Sonntag endlich den lang ersehnten ersten Heimsieg in der 2. Bundesliga einzufahren. Dazu brauchen die Damen natürlich wieder die Unterstützung ihrer treuen Fans, die hoffentlich auch zahlreich den Weg in das Inda-Gymnasium finden werden.

Übrigens sind die Eintrittskarten des WVV-Pokal-Halbfinales gegen die Warendorfer SU vom 25.10.2003 FREIKARTE für das Spiel am Sonntag.

Bina

 

Österreich - Kurier 

Donnerstag. 06. November 2003

hotVolleys besiegen Tirol

Wien - Herren-Volleyball-Meister Aon hotVolleys hat am Montagabend das erste Saisonduell mit "Vize" VT Tiroler Wasserkraft für sich entschieden. Die Wiener setzten sich im mit 1.400 Zuschauern ausverkauften Wiener Budocenter in einem Spiel zur fünften Runde der Aon VolleyLeague klar mit 3:1 (23,-23,20,20) durch und bauten die Tabellenführung im Pool Speed aus.

Erster Härtetest

Die beiden neu formierten Mannschaften wurden am Montag dem ersten richtigen Härtetest der noch jungen Meisterschaft unterzogen. Die ersten beiden Sätze im auf recht hohem Niveau geführten Schlagerspiel verliefen ausgeglichen, Satz Nummer eins ging an die Gastgeber, den zweiten sicherten sich die Tiroler. Die nächsten beiden Durchgänge holten sich dann aber wieder die Wiener, und zwar recht deutlich mit jeweils 25:20.
Zu viele Eigenfehler

Tirol-Trainer Uli Sernow sprach von einem "verdienten Erfolg" der hotVolleys: "In den entscheidenden Phasen haben wir zu viele Eigenfehler gemacht. Aber wir haben gesehen wie unser Leistungsvermögen ist, über weite Strecken war das Match ausgeglichen." Sein Gegenüber, Gianni Cretu, wollte den Erfolg über die im Vorfeld als leichte Favoriten gehandelten Tiroler, die bis Montag keinen einzigen Satz abgegeben hatten, nicht überbewertet wissen: "Wir haben auch noch viel Arbeit vor uns."

hotVolleys-Manager Peter Kleinmann war vom Niveau der Partie angetan: "Beide Teams sind weiter als sie im Vorjahr zu dieser Zeit waren, sie haben sich beide auf den Aufspielpositionen verstärkt. Der 3:1-Erfolg der hotVolleys überrascht mich aber nicht."

In der ersten Satzpause nahmen Österreichs Beachvolleyball-Europameister Nik Berger/Clemens Doppler die Trophäe für die Wahl zu den "Kings of the Beach 2003" in Empfang. Prominente Gratulanten waren Sport-Staatssekretär Karl Schweitzer und Hannes Jagerhofer, der Veranstalter des Beach-Volleyball-World-Tour-Turniers in Klagenfurt.

Aon hotVolleys - VT Tirol 3:1
Beste Scorer: Antunovic 24, Sikiric 12, Heino und Heikkinen je 10 bzw. Gavan 15, Pascariuc 12, Mellitzer 11

 

Hamburg - Die Welt 

Donnerstag. 06. November 2003

Spitzensportler und Wirtschaftsgrößen reden und rudern

Heute im Börsensaal

Wenn sich heute ab 17 Uhr zum dritten Mal seit der Premiere im Jahre 2001 die besten Sportler Hamburgs und Schleswig-Holsteins mit den Vertretern der Hamburger Wirtschaft zur Hamburger Sportler-Börse treffen, wird der ehrwürdige Börsensaal der Handelskammer am Adolphsplatz wieder ganz im Zeichen des Sports stehen. Nach Leichtathletik und Hockey in den Vorjahren ist es diesmal den Ruderern vorbehalten, ihre Disziplin ganz besonders zu präsentieren. Mit Hilfe von Ruder-Ergometern und entsprechender Elektronik wird dabei eine Indoor-Regattastrecke aufgebaut. Hier werden sich unter anderem die Hamburger Weltmeister im Leichtgewichtsachter mit einem Team von Unternehmern messen.

Die bisherige Bilanz der von der Handelskammer und dem Olympiastützpunkt Hamburg/ Schleswig-Holstein initiierten Sportler-Börse ist ansehnlich, wenn auch nicht überwältigend: Bisher konnten insgesamt 17 Kooperationen zwischen Firmen und Kader-Athleten unter Dach und Fach gebracht werden.

Zwei Beispiele: Ruderin Julia Heitmann (RG Bergedorf) erhielt im Sommer von der Firma Buss Ports+Logistics einen neuen Renneiner gestiftet. Mit diesem Boot gewann die 20-Jährige die Goldmedaille bei der U-23-Weltmeisterschaft in Belgrad. Und die Segler Markus Koy und Michael Koch vom NRV erhielten vom Fleischgroßmarkt Hamburg und von DaimlerChrysler ein neues, 28 000 Euro teures Starboot, um sich für Olympia zu qualifizieren.  

C.H.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel