News

Freitag, 14. November 2003 

Wilhelmsburg konnte Erwartungen nicht gerecht werden
World Cup: Italien verliert 0:3 gegen Kuba
Österreichischer Verband sucht Sportkoordinator!
Moculescu: Personalsorgen vor dem Düren-Spiel
Horka rennt EM-Form hinterher
Delitzsch oder Dachau ? - Pokal-Gegner wird ermittelt
Testspiel VG WiWa gegen SV Altengamme
Volleyballer vor Wochen der Wahrheit
Wilhelmsburg: Den Rhythmus verloren
Pokalspiel hat für USC2 größeren Reiz
USC macht sich selbst Druck
"Zu Hause Spiel kontrollieren und gewinnen"
Parchim: Erstes "Rückspiel" dieser Saison
Horst Lüders sorgt für gute Laune
"Pfeffer und Feuer" – dann Spiel gegen Münster
FC 09: Zum Durchatmen ist die Lufthohheit notwendig  
Hoffnungen ruhen auf „Schlagarm“ von Melanie Albers

November 2003

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Zum Medien-Überblick

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News 

Freitag. 14. November 2003

Wilhelmsburg konnte Erwartungen nicht gerecht werden

Verdienter Sieg für die Armada des ETV (3:0)

Zwei Mannschaften, die sich aus alten Verbandsligazeiten kannten, zwei Mannschaften, denen es nach aufeinander folgenden Aufstiegen in die Regionalliga ermöglicht wurde, auf ein Neues gegeneinander zu kämpfen .

Und beide hatten nur einen Willen: zu zeigen, welche Mannschaft an diesem Tag willensstärker sein würde . Denn allein der Gedanke der Wilhelmsburger, der ETV sei ein „potentieller“ Absteiger und daher doch zu schlagen, reichte für einen Sieg nicht aus.  Zu

Zeiten dieses Gedankens wusste Jahn wohl auch noch nicht, dass der ETV über das „Potential“ verfügt, gegen den TSV Glinde zu gewinnen .

Diese Ansage erweckte in den ETVlerinnen den nötigen Biss, die Wilhelmsburger vom Gegenteil zu überzeugen. Und obwohl die Halle eisig kalt war, brachte ETV Feuer in die Bude!

Anfangen durften unter anderem die beiden Küken der Mannschaft, Mirja Pawlowski und Jasmine Daneshi. Die Dankbarkeit war in ihren Augen abzulesen, denn für Überraschungen sorgt der ETV des Öfteren. Komplettiert wurde die Aufstellung der Armada durch Tanja Sander, Eva Johänning in der Mitte, Inga Prien auf Außen, Meike Utzig über Diagonal und Katrin Wiese als Libero.  

Zu Anfang wollten beide Mannschaften nicht so richtig ins Spiel finden. Aufregung, dadurch verschlagene Aufschläge, prägten das „Hin und Her“ des ersten Satzes. Jedoch konnte sich der ETV immer wieder durchsetzen  und gewann die ersten beiden Sätze deutlich.

So richtig auffällig wurde es aber im dritten Satz. Jahn Wilhelmsburg führte! ETV lag 9:16 zurück, bis Mittelblockerin Eva Johänning zum Aufschlag kam. 10 Punkte in Folge für den ETV! In dieser Phase hatten die Mädels wohl besonders viel Freude am „Punkten“ gefunden.

Insgesamt war die Mannschaft auch auf der Auswechselbank gut besetzt, doch zu großen Auswechslungen kam es nicht ... im Gegenteil! Die Auswechselspielerinnen hatten anscheinend so viel Vertrauen in die „6 Fighter“ auf dem Spielfeld gesetzt, dass sogar eine Spielerin es nicht für nötig hielt, ihr Trikot anzuhaben ... Verraten wird aber nicht wer!!!

Doch wie man sieht, ist Vertrauen die sichere Strategie für den Sieg der ETVlerinnen gewesen!

Jasmine Daneshi

 

International - DVV-News 

Freitag. 14. November 2003

World Cup: Italien verliert 0:3 gegen Kuba

China siegt 3:2 im Spitzenspiel gegen die USA!

Hat Weltmeister Italien am 13. November in Japan seine vorzeitige Olympia-Qualifikation verspielt? Der amtierende Weltmeister unterlag überraschend mit 0:3 (22-25, 22-25, 22-25) dem amtierenden Olympiasieger Kuba und fiel mit nunmehr 7:2-Siegen von Platz 2 auf Platz 3 zurück. Die beiden letzten Gegnerinnen der Italienerinnen sind die Chinesinnen und die Brasilianerinnen.

China dürfte dagegen als erstes Team aus Japan das Athen-Ticket so gut wie sicher haben. Im Spitzenspiel des Tages siegte der Grand Prix Sieger 2003 gegen Vize-Weltmeister USA mit 3:2 und ist weiterhin als einzige Mannschaft ungeschlagen (9:0-Siege). Die USA liegt punktgleich, aber mit dem schlechteren Satzverhältnis, hinter Italien.

Nutznießer waren die Brasilianerinnen, die sich mit einem deutlichen 3:0 über Japan auf Platz zwei der Tabelle vorschoben. Japan dürfte damit endgültig aus dem Rennen sein, während den Kubanerinnen, trotz einer Bilanz von 6:3-Siegen, nunmehr noch alles zuzutrauen ist.

 

Deutschland - DVV-News 

Freitag. 14. November 2003

Österreichischer Verband sucht Sportkoordinator!

Der Österreichische Volleyball-Verband (ÖVV) sucht einen Sportkoordinator. Dieser sollte seine Bewerbung bis zum 21. November beim ÖVV abgeben.

Der Österreichische Volleyball-Verband (ÖVV) sucht einen Sportkoordinator. Dieser sollte seine Bewerbung bis zum 21. November beim ÖVV abgeben. Alle weiteren Infos.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Freitag. 14. November 2003

Moculescu: Personalsorgen vor dem Düren-Spiel

Vor dem Schlagerspiel am Samstag abend (19.30 Uhr) in der Männer-Bundesliga zwischen evivo Düren und dem VfB Friedrichshafen hat VfB-Coach Stelian Moculescu (Foto) große Personalsorgen: Robert Koch, ungarischer Zuspieler, und die Kroaten Toni Kovacevic (Außenangriff) und Mario Zelic (Mittelblock) sind mit ihren Nationalteams unterwegs, um sich auf ein europäisches Vor-Olympia-Qualifikationsturnier vom 19. bis 23. November in Finnland vorzubereiten. In einem Interview mit dem "volleyball-magazin" sagt Moculescu: "Wir qualifizieren uns noch zu Tode."
Der Sieger des Turniers, an dem neben Gastgeber Finnland die Teams aus Ungarn, Kroatien, Estland, Slowenien und der Ukraine teilnehmen, bekommt einen Startplatz beim Olympia-Qualifikationsturnier vom 5. bis 10. Januar in Leipzig.

Herr Moculescu, eine Niederlage und vier Siege hat der VfB auf dem Konto. Sind Sie mit dem Saisonverlauf zufrieden?
Nicht wirklich, es läuft noch sehr zäh. Ich hatte praktisch noch nie alle Spieler beim Training. Ständig ist jemand unterwegs, von den verletzten Spielern mal abgesehen.

Das Turnier in Finnland kommt zum falschen Zeitpunkt.
Ich kann das auch nicht verstehen. Wir qualifizieren uns noch zu Tode. Im Sommer passiert nichts, im Winter findet alles auf einmal statt. Das geht vor allem zu Lasten der Gesundheit der Spieler. Schon zwei Tage nach der EM ging es im Verein wieder weiter, jetzt läuft die Liga, dann der World Cup, dann die Champions League, dann die Olympia-Quali, dann wieder Liga. Wie sollen die Spieler sich mal erholen können?

Wie könnte eine Lösung aussehen?
Die Europäischen Verbände müssten mal den Ton angeben und sich wehren. Die besten Nationen kommen aus Europa, bis auf Brasilien. Aber wenn die sich nicht gemeinsam wehren, um den Terminkalender umzukrempeln, wird sich nichts ändern. Das klappt in der Politik ja auch nicht mit der Gemeinsamkeit in Europa.

weg

 

Schweiz - Berner Zeitung 

Freitag. 14. November 2003

Horka rennt EM-Form hinterher

Wie stark ist Helena Horka? Diese Frage ist seit sechs Spielen der Dauerbrenner bei den Könizer Volleyballfans.

Aller Anfang ist schwer - besonders für Helena Horka. Viele der Könizer Volleyballfans halten die neue Ausländerin für die Nachfolgerin von Publikumsliebling Janete Strazdina. Bei jedem Spiel wird Horka an der Leistung des lettischen Superstars gemessen. Das verwöhnte Publikum vergleicht hier aber Äpfel mit Birnen. Denn: Die Tschechin Helena Horka ist 22-jährig und steht am Anfang ihrer Auslandkarriere, Janete Strazdina dagegen kam als 32-Jährige zum Karrierenausklang von den Volleycats Berlin zu Zeiler Köniz.

Erstes Jahr stets schwierig

1-16-9-6-8-5: Mit ihrer Punktebilanz nach sechs Meisterschaftsrunden ist Helena Horka nicht zufrieden: «Ich kann besser spielen», sagt die Aussenangreiferin in passablem Deutsch, «meine Form stimmt noch nicht ganz. Ich spüre eine innere Unruhe, weil die Erwartungen hoch sind. » Als Strazdina-Nachfolgerin sieht sich Horka kaum. «Ich kenne sie ja gar nicht», sagt Horka, «zudem hat jede Spielerin ihren eigenen Stil. » Die 39-fache Nationalspielerin wirkt bei Ernstkämpfen bisweilen verkrampft und verunsichert. Im Training allerdings, so Teamchef Marc Gerson, deute Horka ihr kraftvolles Schlagrepertoire immer wieder an. «Ich bin zum ersten Mal im Ausland», sagt Horka, «vieles ist neu für mich. Daran muss ich mich gewöhnen. »

Jetzt ergreift Dolmetscherin und Teamkollegin Zdenka Vlckova (30) das Wort: «Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Profijahr 1996/97 beim VBC Köniz. Das war schrecklich. Ich ‹überlebte› diese Zeit nur dank der Unterstützung meiner Teamkollegin Anita Ackermann. » Nach Vlckovas Akklimatisation blieb kein Stein mehr auf dem anderen: Mit Luzern gewann Vlckova 1997/98 ebenso das Double wie später mit dem französischen Renommierklub Racing Club de Cannes (1999/ 2000 und 2000/01).

Auch Janete Strazdina smashte sich bei den Volleycats Berlin erst allmählich in die Herzen der Fans. «Ich musste mich an die neue Situation gewöhnen», sagt die heutige Trainerin des Könizer Männer-Zweitligateams, «ich war damals die erste Ausländerin beim Berliner Profiklub. Geholfen hat mir meine spontane Art, auf die Leute zuzugehen. »

Horka fehlt Pause

Was für eine Topspielerin die 1,89 m grosse und 77 Kilo schwere Helena Horka sein kann, hat sie beim diesjährigen Spring-Cup in ihrer Heimatstadt Brünn und an der EM vor sechs Wochen in der Türkei gezeigt. Sowohl Marc Gerson - er war in Brünn - als auch Manager Beat Ackermann -er verfolgte Tschechiens EM-Partien auf Eurosport - zeigten sich beeindruckt von Horkas Leistungen. Vor allem ihre aus einer Höhe von 3,16 Metern (!) abgefeuerten Smashes imponierten mächtig. «Sie ist mit grossem Selbstvertrauen aufgetreten und gehörte jeweils zu den Teambesten», sagen Gerson und Ackermann unisono.

Es scheint, dass Helena Horka in ein temporäres Formtief gerutscht ist. Ihre Saisonvorbereitung im Sommer war auf die EM ausgerichtet. Ist sie müde? «Ein wenig erschöpft bin ich», sagt Horka, «aber das wird schon wieder. » Im Training wolle sie nun ihre Annahme sowie die koordinativen Fähigkeiten verbessern.

Studienabschluss 2004

Neben dem Volleyball studiert Horka Sport und Behindertenpädagogik, ein Fernstudium, das sie mental stark fordert. «Ich möchte nächsten Frühling in Tschechien die Prüfungen ablegen», sagt Horka. Das heisst aber nicht, dass sie ihren Einjahresvertrag bei Zeiler Köniz Ende Saison nicht verlängern will. «Mir gefällt es in Köniz», sagt die zweifache tschechische Championne (Brünn, 2002/2003), «ich könnte mir ein längerfristige Engagement in der Schweiz vorstellen. Mein Ziel ist es aber, einmal bei einem europäischen Topklub zu spielen. » Markige Worte einer eher schüchtern wirkenden Sportlerin.

Qualität setzt sich durch

In Schliern bei Köniz teilt sich Helena Horka eine Wohnung mit Teamkollegin Inga Vetra. Vermissen tut Horka ihre Familie sowie ihren Freund Jaroslav Pavlas (25). Horka mag den Schauspieler Tom Hanks. «Forrest Gump» ist ihr Lieblingsfilm. Und wie Hanks rennt Horka. Rennt ununterbrochen - ihrer EM-Form nach. Ihr grosses Spiel bei Zeiler Köniz wird kommen. Vielleicht schon am Samstag (17. 00 Uhr/OZK) gegen Kanti Schaffhausen. Denn Qualität setzt sich irgendwann durch.

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Freitag. 14. November 2003

Delitzsch oder Dachau ? - Pokal-Gegner wird ermittelt

FRIEDRICHSHAFEN - Am Wochenende wird der Gegner des VfB Friedrichshafen im DVV-Pokal ermittelt. Im ersten Spiel der Hauptrunde muss der Titelverteidiger beim Sieger der Qualifikation Südost/Ost antreten. Wenn am Sonntag, 16. November, GSVE Delitzsch (Regionalpokalsieger Ost) den ASV Dachau (Regionalpokalsieger Südost) empfängt, entscheidet sich, ob die Häfler nach Bayern oder Sachsen reisen müssen.

 

Hamburg - Smash-News 

Freitag. 14. November 2003

Testspiel VG WiWa gegen SV Altengamme

Nach der erste Satz mit 22:25 verloren, schlugen die 1. Herren des SV Altengamme die Zweitliga-Damen der VG WiWa mit 5:1. 

Für die VG WiWa war es eine gute Einspielmöglichkeit vor dem Heimspiel am morgigen Samstag (20 Uhr) in der Sporthalle Wandsbek gegen die Warendorfer SU.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Freitag. 14. November 2003

Volleyballer vor Wochen der Wahrheit

Leipzig/Markranstädt. Die einen wollen ganz oben rein, die anderen endlich unten raus. VV Leipzig (6./6:4 Punkte) und VC Markranstädt (11./ 0:10) haben unterschiedliche Ziele - aber beide jetzt dreimal in Folge die Chance, gegen Mannschaften aus der unteren Hälfte der Volleyball-Bundesliga zu punkten und so die Ausgangsposition für Play-Off-Teilnahme einerseits und Klassenerhalt andererseits zu verbessern.

VVL-Kapitän Lutz Mühlisch hatte gestern "Fahrdienst", transportierte Werbebanden von der Arena in die Brüderstraße, wo die Leipziger am Sonntag (15.30 Uhr) auf Schlusslicht SG Eltmann (0:10) treffen. Dort trainieren sie ständig, dort machen die Fans die kleine Brüderhalle zur Brüderhölle für den Gegner. "Die Stimmung wird toll sein", glaubt Mühlisch, "wenn wir unser Spiel durchziehen, dürfte nichts anbrennen."

Fehlen wird allerdings Armin Dewes. Der Mittelblocker knickte im Training um - dicker Knöchel, Schmerzen, zwei Wochen Pause. "Es ist aber nichts kaputt, ich hatte Glück im Unglück." Wahrscheinlich wird Peter Mayer drei Tage vor seinem 18. Geburtstag die Lücke schließen.

Nach der Eltmann-Partie muss der VVL zu den Volley Dogs Berlin (10./0:10), erwartet dann Humann Essen (8./2:8). Sechs Punkte sind eingeplant. "Aber das werden keine Selbstläufer", warnt Trainer Zoran Nikolic, "in der Bundesliga liegen viele Mannschaften eng beieinander."

Markranstädt indes hinkte bislang hinterher. Am Sonnabend in Bad Saulgau (9./2:8) soll endlich der erste Saisonsieg her. Coach Darko Despotovic ist zuversichtlich: "Das Team ist enger zusammen gerückt, hat den Ernst der Lage begriffen und gut trainiert." Vor allem Angreifer Bruno Maric mache Fortschritte. Manager Michael Nickeleit bekräftigt: "Wir haben intern einiges geklärt, wir sind emotional gut drauf, wir sind im Aufwind." Bad Saulgau, zuletzt ohne seinen Stammzuspieler James McKay (Kieferbruch) 0:3 gegen VVL und Mendig unterlegen, sei zu schlagen. "Für uns ist das ein Schlüsselspiel."

Despotovic sieht seine Truppe "ungefähr auf dem gleichen Level" wie der Kontrahent. "Wir wollen uns jetzt beweisen, dass wir in der Bundesliga bestehen können. Und wenn wir gewinnen, starten wir eine Erfolgsserie." Die nächsten Gegner heißen zu Hause Unterhaching (7./6:4) und auswärts Eltmann. Nickeleit spricht von den "Wochen der Wahrheit" und fordert: "Von sechs möglichen Punkten müssen wir vier holen."

Steffen Enigk

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Freitag. 14. November 2003

Wilhelmsburg: Den Rhythmus verloren

Harburg (nik). Zwischen Hoffnung und Resignation lagen nur wenige Minuten. Es lief der dritte Satz, als die Volleyballerinnen des SV Wilhelmsburg den ersten Schritt zu einer möglichen Wende machten. Nach zwei verlorenen Sätzen führten die Gäste beim Eimsbütteler TV im dritten Durchgang mit 16:9. Der Anfang einer furiosen Aufholjagd? Mitnichten: Einige individuelle Fehler reichten, um das Regionalliga-Team von der Elbinsel komplett aus dem Rhythmus zu bringen. Aus der komfortablen Führung wurde nach neun verlorenen Punkten in Serie ein 16:18-Rückstand. Am Ende wurde der Satz mit 20:25 und das Match mit 0:3 klar verloren.

"Dieser Spieltag war einfach nur deprimierend", meinte die Wilhelmsburger Teamsprecherin Sabine Kleist. "Heute lief überhaupt nichts zusammen. Jede Spielerin schien mit sich und ihren Fehlern beschäftigt zu sein. Es kam kein Mannschaftsspiel zustande."

Zu Beginn hatten die Gäste noch einigermaßen mitgehalten. Die Eimsbüttelerinnen hatten noch nicht recht ins Spiel gefunden, der SVW hingegen zeigte einige sehenswerte Angriffe. Doch immer wieder leisteten sich die Spielerinnen aus Wilhelmsburg Fehler bei den Aufschlägen, die reihenweise ins Aus oder ins Netz segelten. "Auf jeden schwer erkämpften Punkt folgte gleich wieder ein Dämpfer", sagte Kleist. So holte sich der ETV den ersten Durchgang mit 25:21.

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Freitag. 14. November 2003

Pokalspiel hat für USC2 größeren Reiz

Münster - Zwei reizvolle Aufgaben und reichlich Kilometer stehen an für die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster 2: Bei der Juniorinnen-Nationalmannschaft im Trikot des VC Olympia Berlin will sich Münster Samstag für die erste Hauptrunde im DVV-Pokal qualifizieren. Tags drauf geht es östlich von Minden um Ligapunkte beim MTV Obernkirchen.

Größeren Reiz hat für USC-Trainer Tom kleine Holthaus das dritte Duell dieses Jahres gegen Berlin. Der Gastgeber siegte jeweils in der Liga 3:0, in den Sätzen aber war es sehr knapp. Holthaus rechnet auch diesmal mit einer spannenden Partie und sieht "leichte Vorteile bei Berlin". Beide junge Teams könnten Topvolleyball bieten, unterlägen allerdings großen Schwankungen.

"Wir werden alles daran geben, das zu bewerkstelligen", verspricht der Trainer, der um sechs Uhr früh per Bus mit zwölf Spielerinnen in die Hauptstadt fährt. Die Beachspielerin Rieke Brink-Abeler ist fraglich ob der muskulären Umstellung für die Halle. Julia Kaufhold geht es nach einer Rückenblockade besser.

Siegen die Unabhängigen bei der Auswahl von Bundestrainer Jens Tietböhl, kommt als nächste Pokalhürde Erstligist Rote Raben Vilsbiburg zum Berg Fidel.

Sonntag tritt der USC als Dritter der 2. Bundesliga Nord und dann 810 Kilometer in 30 Stunden weit Gereister beim Drittletzten an: Obernkirchen ist stark gestartet, aber nach der Erkrankung von Trainer Laurenz Weiner warfen interne Unstimmigkeiten das Team auf 4:12 Punkte zurück.

Münster will über den Aufschlag Druck machen und nicht reagieren auf den MTV. Die 1,93 m große Diagonalangreiferin Melanie Albers (22) und von außen Gabriele Helms sind dessen Beste.

spa

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Freitag. 14. November 2003

USC macht sich selbst Druck

Münster - In der Meisterrunde der vergangenen Saison gab es im Vergleich zwischen dem Dresdner SC und dem USC Münster eine Tiebreakgarantie.

Jeweils die Gastgeber verloren vor etwas mehr als einem halben Jahr ihre Partien; es gibt sogar Stimmen, die behaupten, Münsters Heim-2:3 gegen die Sachsen hätte den USC den Titel gekostet. Das ist selbstredend eine gewagte Hypothese, und so sind auch die Trainer der beiden Teams mit ihren Gedanken nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart.

"Dresden hat eine gute Mannschaft, die im Vergleich zum letzten Jahr gewiss nicht schlechter geworden ist", sagt USC-Coach Axel Büring hinsichtlich der " relativ geringen " Veränderungen im Kader des Ensembles von Arnd Ludwig im Sommer. Sicher, sagt Büring, der DSC habe Peggy Küttner verloren. Die Kapitänin war auf dem Feld ein Muster an Einstellung. "Aber Anna Barnak ist nicht schlechter", lobt Büring die Ex-Augsburgerin, die Küttner im Dresdner Angriff ersetzt. Auch Jana Vavrova " sie kam aus Hamburg " sei eine wertvolle Spielerin für den DSC. "Zu Beatrice Dömeland muss man ohnehin nichts sagen", meint Büring zur erfahrenen Ex-Nationalzuspielerin, "und Dresden hat mit Fürst und Ssuschke hohe Blocker!"

Letzteres ist sicher ein Punkt, an dem die taktische Finesse gefragt ist. Die Ostdeutschen greifen wesentlich mehr über die Mitte an als das beispielsweise letzten Sonntag der Schweriner SC am Berg Fidel tat. "Da müssen wir unseren eigenen Block weiter innen positionieren", hat Büring erkannt. Der USC seinerseits muss versuchen, die langen DSC-Blockerinnen am Netz auseinander zu ziehen " primär die Aufgabe von Zuspielerin Kim Staelens.

Dass der münstersche Kader auf dem Papier höherwertiger erscheint als der der Dresdner, zieht Büring in gar keinem Fall in irgendein Kalkül. "Das kann man nicht gegenrechnen. Wenn der Olli Kahn besser ist als Jens Lehmann, dann heißt das noch nicht, dass der Kahn mit seiner Mannschaft immer gewinnt", bemüht der Amelsbürener einen Vergleich aus dem Fußball. Will heißen: Viel wird auch an der Tagesform hängen " aber nicht alles. "Meine Spielerinnen müssen in Dresden das abrufen was sie können, dann wird es mit dem Sieg klappen. Aber das ist halt nicht programmierbar." Und so setzte sich der USC-Tross gestern in den Bus, nicht mit der Gewissheit, aber doch mit dem klaren Ziel, die Punkte mitzubringen.

"Wir sind unter Druck", bekennt Büring, doch mit der aktuellen Situation oder der Niederlage in Ulm vor nahezu zwei Wochen habe das nichts zu tun. "Den Druck machen wir uns nämlich selbst. Er ergibt sich aus unserem eigenen Ehrgeiz." Und ohne den geht im Leistungssport nun mal gar nichts.

Lutz Hackmann

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Freitag. 14. November 2003

"Zu Hause müssen wir Spiel kontrollieren und gewinnen"

SSC-Trainer Aleksandersen fordert heute gegen Hamburg einen Sieg

Schwerin Für das heutige Spiel gegen den TV Fischbek Hamburg hat SSC-Trainer Tore Aleksandersen eine klare Marschrichtung für seine Volleyballerinnen ausgegeben. "Zu Hause müssen wir die Spiele kontrollieren und gewinnen." Also zählt für ihn heute nur ein Sieg. "Durch unseren Einsatz und einer guten Organisation auf dem Feld bestimmen wir selbst, wie das Spiel läuft. Wir müssen aber auch unsere Fehler reduzieren. Das geht nur, wenn wir viel und hart trainieren", so der SSC-Coach. Der Norweger weiß, dass sein Team gegen Hamburg in der Annahme zulegen muss, da der Gegner "eine gute Aufschlagmannschaft ist", die sehr erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen hat. Allerdings sind die Hamburgerinnen, die mit Jana Vavrova (Dresdner SC) sowie Zdena Loksova und Anca Popescu (Ziel unbekannt) drei Leistungsträgerinnen verloren haben, nicht so stark wie in der vergangenen Saison, als sie Meisterschafts-Dritter wurden.

Zwar gilt die volle Konzentration der heutigen Partie, doch auch der Sonntaggegner, wenn der SSC nach Ulm muss, steckt schon im Hinterkopf. "Ulm ist eine gute Mannschaft genauso wie Münster, aber eben auch keine Supermannschaft. Die kann man schlagen", so Aleksandersen. Er hat die Qualitäten der Süddeutschen schon ausgemacht. Mit Verena Veh und Nathalie Dambendzet hat Ulm starke Mittelblockerinnen und in Tanja Hart eine Zuspielerin, die das Geschehen sehr gut kontrollieren kann.

Sein Gegenüber Mathias Eichinger hat Respekt vor den SSC-Damen. "Die sind besser als in der vergangenen Saison." Auch der Ulmer Trainer nimmt seine Mannschaft härter ran. Er fordert mehr Engagement im Training. Kurzerhand wurden zwei Testspiele in Italien organisiert, da die italienische Liga derzeit wegen des World Cups pausiert, um seinem Team zu zeigen, wo der Hammer hängt. Am Mittwochabend spielte Ulm in Bergamo (0:3) und gestern Abend noch in Vicenza. In der Nacht ging's zurück nach Ulm, wo heute in eigener Halle der Bundesliga-Neuling Erfurt wartet. Da darf man gespannt sein, wie der SSV dieses Mammutprogramm wegsteckt und sich gegen Schwerin präsentieren wird.

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Freitag. 14. November 2003

Parchim: Erstes "Rückspiel" dieser Saison

1. VC Parchim empfängt Sonntag Warendorfer SU

Parchim Zum vorerst letzten Heimspiel in der 2. Volleyball-Bundesliga erwarten die Parchimer VC-Frauen am Sonntag (15 Uhr) das Team der Warendorfer Sportunion in der Fischerdammhalle. In einem vorgezogenen Punktspiel vor drei Wochen besiegte der 1. VCP diesen Gegner auswärts mit 3:1 Sätzen.

Die Parchimerinnen, derzeit Tabellenvierter, haben sich in den bisherigen sechs Heimspielen immer mehr in die Herzen der Fans gespielt, nicht nur durch die drei Siege, sondern auch durch die kämpferische Aufholjagd am vergangenen Wochenende, als das Groß-Team schon fast aussichtslos mit 0:2 Sätzen gegen Staffelfavoriten Emlichheim zurück lag (am Ende 2:3).

Gegen die Warendorferinnen (8. Platz) wollen die VC-Frauen den "vorgezogenen Sieg" auch im planmäßigen Punktspiel vor eigenem Publikum wiederholen. Und laut Umfrage auf der VC-Homepage (www.vcparchim.de) trauen 41 Prozent der Internetbesucher (stimmten bisher für Saisonergebnis Platz 1 bis 4) der Mannschaft dieses Vorhaben zu.

Bei der guten Stimmung in der Halle - man merkt, dass sich die VC-Spielerinnen in der Heimhalle immer wohler fühlen - ist das Tagesziel real. Und neben dem Spaß, die Gastgeber von den Rängen zu unterstützen, warten bei der Verlosung in der Satzpause wieder Preise auf die Fans. Diesmal wird das Spiel vom Haack Fachmarkt Parchim präsentiert.

Die kommenden drei Wochenenden werden die Parchimerinnen nicht an der Elde zu sehen sein. Denn am 22. November treten sie beim USC Münster II zum Rückspiel an, danach hat das Team eine Woche spielfrei und am Nikolaustag geht es nach Obernkirchen zum MTV. Die nächsten beiden Heimspiele sind am 14. Dezember gegen CVJM Hamburg und am 21. Dezember gegen den TV Eiche Horn Bremen.

Thomas Zenker

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Freitag. 14. November 2003

Horst Lüders sorgt für gute Laune

Hamburg - Die Freude im Team der Volleyball-Bundesligafrauen des TV Fischbek Hamburg angesichts der fulminanten Leistungen von Johanna Barg und Kerstin Ahlke bei der 1:3-Niederlage gegen Meister SSV Ulm am vergangenen Sonntag war nicht uneingeschränkt. Die Routiniers Lidiya Tschoumakowa und Marina Tschuksejewa hatten fast die gesamte Partie zuschauen müssen, wie ihre Vertreterinnen frech aufspielten.

Grund für Manager Horst Lüders, in seiner Routine-Ansprache möglichen Frust einzudämmen: "Wir haben noch 27 Pflichtspiele. Da wird jede Spielerin genug zum Einsatz kommen."

Zumal den zehn Hamburgerinnen an diesem Wochenende wieder eine Doppelschicht bevorsteht. Heute (18 Uhr) tritt das Team beim Schweriner SC an, am Sonntag (15 Uhr) kommt der Dresdner SC in die Sporthalle am Neumoorstück. Es sind zwei äußerst wichtige Spiele für den Tabellenachten gegen unmittelbare Konkurrenten um den Einzug in die Meisterschaftsrunde der besten sechs Teams. "Mit einem Sieg könnten wir unsere Chancen gut erhalten", so Lüders.

Angeschlagen wird Johanna Barg in die Partien gehen. Ein grippaler Infekt hinderte sie teilweise im Laufe der Woche am Training.

masch

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Freitag. 14. November 2003

"Pfeffer und Feuer" – dann Spiel gegen Münster

Qualifikation: SCU spielt um Pokaleinzug

Emlichheim/how – Am kommenden Sonntag (15 Uhr) spielen die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim in einem Entscheidungsspiel beim SV Fortuna Neustadt-Glewe um den Einzug in die erste Runde des DVV-Pokals. Für Manager Norbert Bußmann steht fest: "Wenn wir schon die lange Reise in den Osten antreten müssen, dann soll es nicht umsonst gewesen sein", sagt er und fordert einen Sieg seiner Mannschaft. Zu gerne würden sie beim SC Union am 29. oder 30. November den USC Münster in der Emlichheimer Vechtetalhalle begrüßen – immerhin darf der Sieger vom Sonntag gegen den namhaften Bundesligisten in der 1. DVV-Pokalrunde antreten.

Die SC Union Emlichheim, aktueller Tabellenführer der 2. Bundesliga, bekommt es in Neustadt mit einem Team zu tun, das in der vergangenen Saison aus der zweithöchsten Spielklasse abgestiegen ist, seit Saisonbeginn in der Regionalliga Nord aber auftrumpft. Nach sieben Spielen liegt der SV Fortuna ungeschlagen an der Tabellenspitzem, es sieht alles nach einem schnellen Wiederaufstieg aus. "Neustadt-Glewe führt die Regionalliga souverän an. Das sollte uns eine Warnung sein", sagt Bußmann und betont, dass auch die Gastgeberinnen eine besondere Motivation aus dem in Aussicht stehenden Münster-Spiel vor heimischem Publikum ziehen werden.

Und dennoch: "Auch wir sind Tabellenführer, und zwar in der 2. Liga. Da sollte ein Leistungsunterschied zu sehen sein", ist der SCU-Manager optimistisch. Zumal die Mannschaft von Trainer Pierre Mathieu auf einem guten Weg ist, zuletzt in Parchim phasenweise sehr gutes Volleyball gezeigt hat. "Da war Pfeffer und Feuer in unserem Spiel. Daran wollen wir anknüpfen", sagt Bußmann.

Wer neben Lise Hissink als zweite Zuspielerin mit dabei ist, wird erst nach den abschließenden Übungseinheiten entschieden. Inga Stegemeyer hat am Dienstag erstmals nach ihrer Knieverletzung wieder trainiert. Als Alternative steht Nachwuchsspielerin Mareike Hindriksen bereit. Auf jeden Fall wird Christiane Kerperin mit nach Mecklenburg fahren. Die Außenangreiferin, auf die Trainer Mathieu große Stücke hält, steht dem Niederländer ebenso wie Hindriksen künftig auch in den Punktspielen als Alternative zur Verfügung. Der Verband hat beiden eine so genannte Doppellizenz ausgestellt. Die Emlichheimerinnen können in der 2. Liga und in der Regionalliga eingesetzt werden, ohne sich festzuspielen.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Freitag. 14. November 2003

FC 09: Zum Durchatmen ist die Lufthohheit notwendig

Schüttorf steht in Oststeinbek unter Zugzwang

Die Serie von acht Niederlagen will der FC 09 gegen die Oststeinbeker Cowboys endlich durchbrechen. Michael Röder und Dirk Möller sind beim Streben nach dem so wichtigen zweiten Saisonsieg aber nicht mit von der Partie.

schüttorf/his – Der FC Schüttorf 09 nimmt morgen (20 Uhr) in Oststeinbek den nächsten Anlauf, den lang ersehnten zweiten Saisonsieg in der Zweiten Volleyball-Bundesliga einzufahren. Die Cowboys aus Oststeinbek präsentierten sich in den vergangenen Wochen ein wenig wie eine launische Diva.

Dem sensationellen 3:2-Heimerfolg, mit dem das Team von Bernd Schlesinger dem Moerser SC die erste Niederlage beibrachten, folgten zwei Niederlagen. Zunächst unterlagen die Cowboys vor heimischem Publikum Fortuna Kyritz, dann gingen sie vor Wochenfrist beim TuB Bocholt (1:3) leer aus. Die Oststeinbeker (6:8 Punkte) wollen mit einem Sieg den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern.

Dieses Ziel liegt für den FC 09 momentan noch in weiter ferne. Der Tabellenletzte aus der Obergrafschaft ist darum bemüht, den Anschluss nicht zu verlieren. "Die Stimmung in der Mannschaft und im Umfeld ist trotz der Tabellensituation positiv. Das wollen wir mit einem Sieg untermauern", sagt 09-Coach Dirk Schlotfeldt. Der wäre nicht nur im Hinblick auf die Tabelle, sondern auch aus mentaler Sicht unverzichtbar. Was der Glaube an die eigene Stärke ausmacht, hat in der vergangenen Spielzeit auch der Oststeinbeker SV gezeigt. Nach einer missratenen Hinrunde, die die Cowboys sogar in akute Abstiegsgefahr brachte, kämpften sich die Oststeinbeker in der Rückserie mit 16:2 Punkten in Folge ins obere Mittelfeld der Tabelle.

Das Vorjahresteam hielt Schlesinger im Großen und Ganzen zusammen. Neben den beiden Mittelblockern Martin Hofmann und Christian Bertram verstärkte die Beach-Nachwuchshoffnung Daniel Krug die Position am Netz. Der ehemalige Netzhopper-Akteur fällt gegen FC 09 aber krankheitsbedingt aus. Dafür ist Bertram aber wieder mit von der Partie. Mit ihm werden sich die Schüttorfer Thorsten Schoen, Henning Leinker und Henning Wegter einen Kampf um die Lufthoheit am Netz liefern.

Schoen konnte allerdings aus beruflichen Gründen in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren. Außerdem muss 09-Coach Dirk Schlotfeldt neben Michael Röder (Japanaufenthalt) aus privaten Gründen auch auf Libero Dirk Möller verzichten und deshalb die Annahme umstellen.

 

Deutschland - Schaumburger Zeitung 

Freitag. 14. November 2003

Hoffnungen ruhen auf „Schlagarm“ von Melanie Albers

Obernkirchen gegen Münster II / Spiel gegen Olympia Berlin ist verlegt

(seb). Am Sonntag droht die siebte Niederlage in Serie für den MTV Obernkirchen. Zu Gast in der Obernkirchener Kreissporthalle ist der Tabellendritte USC Münster II. Der erste Aufschlag erfolgt um 14 Uhr.

Eigentlich stand für dieses Wochenende ein Doppelspieltag auf dem Programm, aber die Partie zwischen dem MTV und Olympia Berlin am Samstagabend wurde auf Grund einer Pokalpartie der Hauptstädterinnen auf unbestimmte Zeit verlegt. Vielleicht gar nicht so schlecht für die angeschlagene MTV-Mannschaft.

Die Bundesliga-Reserve des USC Münster ist gespickt mit jungen Talenten. Der Kader umfasst 14 Spielerinnen und pro Woche stehen 20 Stunden Training auf dem Übungsplan. Zwei Mal die Woche geht es für die Schülerinnen schon um 6 Uhr zum Frühtraining und anschließend in die Schule. Ein hoher Aufwand für die jungen Talente, aber ohne Fleiß kein Preis. In der Bundesliga-Mannschaft des USC spielten die Eigengewächse Judith Fleming und Angelina Grün. Heute zwei etablierte Nationalspielerinnen. Auf diesen Spuren wandeln die jungen Nachwuchskräfte des USC.

Aber die junge Münsteraner Mannschaft kassierte in dieser Saison auch schon zwei Niederlagen. Die Pleite gegen den Tabellenzweiten Olympia Berlin war keine Überraschung, aber die Niederlage gegen Aufsteiger Köpenick schon. Die USC-Reserve ist also doch verwundbar.

Der MTV Obernkirchen kann in Bestbesetzung antreten. Maike Janssen ist wieder fit und auch Melanie Albers steht wieder zur Verfügung. Auf Albers ruhen die Hoffnungen des MTV. Die gefährliche Angreiferin hinterließ letzte Woche eine große Lücke. Mit der 21-Jährigen bekommt der Obernkirchener Angriff viel mehr Variationsmöglichkeiten und eine höhere Durchschlagskraft.

„Wir gehen guten Mutesin diese Begegnung. Noch stehen wir nicht auf einem Abstiegsplatz. Die Konkurrenten aus Detmold und Aachen holen auch keine Punkte. Die Mannschaft hat gut trainiert, Trainer Bakarec die Fehler mit dem Team analysiert. Außerdem gab es im letzten Jahr ein glattes 3:0 für Obernkirchen. Ich glaube wir werden für eine positive Überraschung sorgen“, strahlt Manager Günter Szallies viel Optimismus vor der Partie gegen die USC-Reserve aus.

 

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