News

Samstag, 15. November 2003 

VfB: Unfreiwillige Verjüngungskur vor Düren-Spiel
Viel Programm gegen Vilsbiburg
Oststeinbek heute ohne Krug
Fischbeks Frauen im Doppelpack
Tombola und Sport beim TuS Jork
Ulm: Angriff auf die Spitze
Rüsselsheim: Punktspiel steht klar im Vordergrund
Mendig im Heimspiel gegen Volley Dogs
China löst Olympia-Fahrkarte
World Cup: China und Brasilien qualifiziert
World Cup 2003 der Männer startet
Acosta erhielt Prinz Takamado Memorial Preis
DVV-Auswahl will das Unmögliche möglich machen!
World Cup: Katastrophe für Hee Wan Lee
SSC: Partie doch noch gedreht
Sinsheim: Härtetest in der Realschulhalle
Hoch ganz entspannt: "Leichtes Spiel für mich"
Abenteuer VVL gut verkraftet
TVF: Heißes Duell gegen Dresden
Auch ohne Grozer soll´s klappen
Sportliche Übermacht gegen pfiffige Financiers

November 2003

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Samstag. 15. November 2003

VfB: Unfreiwillige Verjüngungskur vor Düren-Spiel

FRIEDRICHSHAFEN (gus) – Am Wochenende steht für den VfB Friedrichshafen ein weiteres Spitzenspiel an. Das Team von Stelian Moculescu, derzeit Platz 3 in der Tabelle, reist zu Evivo Düren, um dort gegen den Zweiten des Klassements anzutreten.

Das mittelfristige Ziel ist für beide Team dasselbe: Nach der Qualifikationsrunde zur besseren Hälfte zu gehören, um anschließend in der Topligarunde bei der Vergabe der Meisterschale ein Wörtchen mitzureden. Bisher sind dafür die Voraussetzungen bei beiden Kontrahenten gut, und am Samstag (Spielbeginn 19.30 Uhr) wollen die Häfler ihre Ausgangsposition weiter verbessern.

Keine guten Voraussetzungen hingegen hat Stelian Moculescu was sein Spieleraufgebot anbetrifft, denn es fehlen gleich fünf wichtige Akteure. Bobby Jalowietzki steht nach seiner Knie-Operation zwar kurz vor seinem Comeback, ist aber noch nicht ganz so weit. Robert Koch bereitet sich mit der ungarischen Nationalmannschaft auf die Olympia-Qualifikation vor, für die Kroaten Toni Kovacevic und Mario Zelic gilt das Gleiche. Die jüngste Hiobsbotschaft kam Anfang der Woche von Ilja Wiederschein: Verletzung der Achillessehne und vorerst Trainingspause.

Teammanager Ulf Quell wusste schon, dass es eng werden würde und hat deshalb seit einigen Wochen das Training wieder aufgenommen. In Düren wird aber wohl der 18-jährige Max Günthör an der Seite von Itapolis den Mittelangriff übernehmen. Und im Zuspiel? Auch da ist Stelian Moculescu zuversichtlich, hat er doch mit Patrick Steuerwald von den Volley YoungStars einen akzeptablen Ersatz. „So schlecht sind die Jungen nicht“, traut er den beiden Zweitligaspielern einiges zu und gibt ihnen gern eine Chance. Ein Zeichen dafür, dass das Nachwuchs- und Anschlusskonzept des VfB Friedrichshafen gute Früchte trägt. Welcher Verein kann schon adäquaten Ersatz aus seiner zweiten Mannschaft ins Bundesligateam berufen?

Dürens Trainer Bernd Werscheck, der seinerseits Mittelblocker Malte Holschen ersetzen muss, ist trotz der fehlenden Häfler Stammspieler auf der Hut: „Das wird den VfB nicht stärker machen, aber auch nicht empfindlich treffen.“ Abgesehen vom ersten Spiel gegen Leipzig sei es das erste Mal, dass sein Team nicht als Favorit das Feld betritt. „Aber wir würden uns nicht ekeln, auf dem Weg in die ‚Belle Etage’ der Liga, Punkte von Friedrichshafen zu nehmen“, fügt er hinzu.

 

Deutschland - USC Münster-News 

Samstag. 15. November 2003

Viel Programm gegen Vilsbiburg

Gastspiel mit 6-Zylindern

Beim Heimspiel gegen Vilsbiburg am Sonntag, 16. November 2003, werden die 6-Zylinder einiges aus ihrem Repertoire zum Besten geben. Geplant ist dies vor und während dem Spiel. Die 6-Zylinder möchten durch dieses kleine Gastspiel auf den Verein zur Förderung krebskranker Kinder aufmerksam machen. Hierfür offerieren die 6-Zylinder köstliche Backwaren und die neuen CDs "singen" und der "Schweinachtsmann".

Vitaminstoß mit SuperBioMarkt

Schon traditionell jeden Herbst verschenkt der SuperBioMarkt an alle Besucher des USC-Spiels gegen Vilsbiburg leckere Bioäpfel."Diese Aktion kommt jedes Mal sehr gut an", freut sich Michael Radau, Vorstand der SuperBioMarkt AG. An einem Infostand im Eingangsbereich des "Volleydroms" können die Besucher bei einem Gewinnspiel außerdem noch drei Geschenkkörbe gewinnen und sich über das Unternehmen und die Produkte informieren. Für einen guten Zweck dreht sich ein Glücksrad. Mit einem Einsatz von 50 Cent können die Zuschauer kleine und große Preise gewinnen. Der Erlös dieser Aktion, die der SuperBioMarkt gemeinsam mit den 6-Zylindern durchführt, geht komplett an die Kinderkrebsstation Münster.

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Samstag. 15. November 2003

Oststeinbek heute ohne Krug

Die Zweitligamänner des Oststeinbeker SV müssen im Spiel gegen Schüttorf (Sonnabend, 20 Uhr, Barsbütteler Weg) auf Mittelblocker Daniel Krug verzichten, der auf Grund eines Infektes Antibiotika bekam und Sportverbot hat.

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 15. November 2003

Fischbeks Frauen im Doppelpack

Fischbek - "Was sollen wir tun?" Die Frage von Horst Lüders, Manager der Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg ist rhetorisch. Den vierten Sonntag in Folge laden die Fischbeker Bundesliga-Frauen zum Heimspiel in die Sporthalle Süderelbe am Neumoorstück (Anpfiff 15 Uhr) ein, diesmal kommt der Dresdener SC. Mit Sicherheit nicht besonders glücklich für die Zuschauer. Aber der auf Grund der Olympia-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft dichtgedrängte Terminkalender erzwingt die Ansetzung.

Deshalb muss der TV Fischbek auch schon heute (18 Uhr) beim Schweriner SC auflaufen. Zwei Spiele im übrigen, die eine gewisse Vorentscheidung im Kampf um das Erreichen der Meisterschaftsrunde haben. Schwerin und Dresden sind unmittelbare Konkurrenten.

Die Belastung hält Spielertrainerin Marina Cukseeva für vertretbar. Das Training ist manchmal sogar körperlich anstrengender als ein Spiel. Trotzdem gibt es ein paar Sorgen um die personelle Situation des Teams. Johanna Barg fehlte (grippaler Infekt) zeitweise beim Training. Womöglich wird deshalb wieder Routinier Lidiya Shoumakova von Beginn an auflaufen. Sorgen bereitet auch Mittelblockerin Juliana Lawrova. Sie leidet unter Schmerzen im Knie, trainierte nur eingeschränkt. Sollte sie ausfallen, hätten die Fischbekerinnen mit Christina Benecke nur noch eine gelernte Mittelblockerin. Dann müsste wohl Marina Cukseeva auf der für sie ungewohnten Position blocken.

masch

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 15. November 2003

Tombola und Sport beim TuS Jork

Jork/Wilhelmsburg - Wenn das nicht Geschwisterliebe ist. Weil seine große Schwester Stefanie am Sonnabend (16 Uhr) mit den Volleyball-Frauen des TuS Jork im Schulzentrum zum Regionalliga-Spiel gegen den TSV Giesen antritt, verzichtet Sebastian Benecke (9) auf seine Geburtstagsfeier, fährt lieber mit und feuert das Team an. Mit etwas Glück gibt es für Sebastian ein zusätzliches Geschenk. Die Jorkerinnen veranstalten ihre traditionelle Weihnachtstombola. Verzichten muss Coach Torsten Bluhm auf Manja Langschwager, dafür kehrt Urlauberin Nadine von Minden zurück.

In Bestbesetzung empfangen die Frauen des SV Wilhelmsburg morgen den Tabellendritten TuS Holtenau (15 Uhr) in der Sporthalle Krieterstraße. Nach sechs Niederlagen in Folge will das Team wieder siegen.

masch

 

Deutschland - Südwest Presse 

Samstag. 15. November 2003

Ulm: Angriff auf die Spitze

Erst der zweifache Härtetest in Italien, jetzt der Doppelpack in der Kuhberghalle: Mit Heimsiegen gegen Erfurt am heutigen Freitag (19.30 Uhr) und Schwerin am Sonntag (15 Uhr) könnten die Ulmer Volleyball-Damen Leverkusen einholen. Der Tabellenführer ist in Suhl gefährdet.

Ein wenig Ungewissheit herrscht schon im Ulmer Volleyball-Lager. In welcher Form, so lautet die entscheidende Frage, tritt heute gegen TuS Braugold Erfurt eine Mannschaft an, die erst früh am Morgen des Spieltages aus Italien zurückgekehrt ist, vor allem: Wie schlägt sich die strapazierte Truppe am Sonntag gegen den Schweriner SC?

Mathias Eichinger wischt die Bedenken vom Tisch. "Die Belastung ist ungefähr wie im Europapokal", spricht der Ulmer Trainer ungerührt, "das ist egal. Gegen Erfurt wird das eher ein Spiel zum Einspielen, das muss man so oder so gewinnen. Und bis Sonntag sind die Spielerinnen regeneriert." Basta.

In der Tat dürfte heute gegen den sieglosen Tabellenvorletzten aus der thüringischen Landeshauptstadt - zuletzt gab es gar eine 2:3-Heimpleite gegen Augsburg - auch eine verringerte Ulmer Leistung für einen Sieg reichen. Am Sonntag gegen den Ex-Meister dürfte das freilich anders sein. Sogar Eichinger warnt: "Schwerin ist besser als letztes Jahr." Auch Manager Dr. Heinz Widmaier, der heute auf 1000, am Sonntag auf 1300 Zuschauer hofft, zählt Schwerin zu den "härtesten Konkurrenten".

Nicht von ungefähr sieht Tore Aleksandersen, der neue norwegische Trainer des Schweriner SC, für sein Team am Kuhberg Chancen. "Ulm und Münster sind zwar vorneweg, aber das sind keine Super-Teams": So lautet die Einschätzung des Nachfolgers von Mike Schöps (jetzt Vilsbiburg). Der Vorjahres-Vierte hat bisher zwei Kratzer hinnehmen müssen: beim Auftakt gegen Leverkusen (2:3) und in Münster (1:3). Vor der mehr als zehnstündigen Busfahrt an die Donau muss sich Schwerin heute zu Hause des TV Fischbek erwehren, den der SSV zuletzt mit Glück 3:1 bezwang.

Mit zwei Siegen würden Tanja Hart und Co. (Zweite mit 10:2 Punkten/17:5 Sätzen) möglicherweise mit Bayer Leverkusen (12:0/18:4) gleichziehen. Der Tabellenführer hats zwar heute gegen Braunschweig leicht, muss aber am Sonntag in der gefürchteten Sporthalle Wolfsgrube in Suhl ran. Und im Thüringerwald wurde es bekanntlich für Ulm (2:3) wie für Dresden (1:3) finster, nur Münster schlug sich gerade noch so durch (3:2).

An den Angriff auf die Bundesliga-Spitze hat Mathias Eichinger in den vergangenen drei Tagen höchstens indirekt gedacht. "Das bringt die Mannschaft und mich weiter. Die Spielerinnen sehen, was nötig ist, um auf höherem Niveau zu spielen", fasste der 48-Jährige seine Eindrücke nach dem 1:4 in Bergamo zusammen (der zweite Test beim ebenfalls erlesenen Erstligisten Minetti Vicenza war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Das Kräftemessen mit der besten Liga der Welt soll bei den Akteurinnen den gewünschten Lerneffekt bringen.

Positiv beurteilte Eichinger vor allem die Leistung seiner Mittelblockerinnen, vor allem die von Nathalie Dambendzet. Aber auch für Norisha Campbell gabs Lob: "Sie wird allmählich besser und war in Hamburg auch schon sehr gut." Eng gehts auch im Außenangriff zu, wo die etablierten Saara Loikkanen (Kapselriss im Sprunggelenk), Sabrina Roß (nach ihrer langwierigen Verletzung noch nicht in der gewohnten Form) sowie die Youngsters Steffi Lehmann und Bettina Stumpf (derzeit Gürtelrose) fast auf dem gleichen Stand sind. Eichingers unmissverständliche Botschaft: "Einen Meisterbonus gibt es nicht mehr, wir machen Leistungssport. Wer besser trainiert, spielt."

K. Vestewig

 

Deutschland - Rüsselsheimer Echo 

Samstag. 15. November 2003

Rüsselsheim: Punktspiel steht klar im Vordergrund

Männer-Zweitligist TG Rüsselsheim trifft erst auf Bad Soden, dann in Pokal-Qualifikationspartie auf SV Fellbach

Mit einer grandiosen Leistung haben sie am vergangenen Wochenende vor 600 Zuschauern bei Verfolger Sonneberg mit 3:1 die Oberhand behalten und die Spitzenposition verteidigt. Nun steht den Zweitliga-Volleyballern der TG Rüsselsheim am Samstag (20 Uhr) in der heimischen Gustav-Heinemann-Halle mit Aufsteiger TG Bad Soden eine Mannschaft aus dem unteren Tabellendrittel gegenüber.

Mit 14:2 Punkten im Rücken ist Rüsselsheim Favorit. Die Gäste haben erst 4:6 Zähler auf dem Konto. Doch Trainer Raimund Jeuck mahnt: „Das Spiel dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen.“ Am Wochenende ist der Tabellenführer ohnehin zwei Mal gefordert. Auf das Punktspiel gegen Bad Soden folgt am Sonntag (18.30 Uhr) bei Liganachbar SV Fellbach das Qualifikationsspiel um den Einzug in die erste DVV-Pokalrunde. Gewinnt die TG, darf sie am Samstag (29.) Erstliga-Aufsteiger VC Markranstädt begrüßen und würde einen Pokalknüller nach Rüsselsheim ziehen. Raimund Jeuck betont jedoch, die Zweitligabegegnung stehe am Samstag „ganz klar im Mittelpunkt“. An Fellbach werde seine Mannschaft erst am Sonntag denken. „Erst mal wollen wir gegen Bad Soden zwei Punkte holen.“

In Bestbesetzung antretend, besitzt Rüsselsheim individuelle Vorteile gegenüber den Gästen. Zumal die auf Holger Kleinbub verzichten müssen, der sich einer Leistenoperation unterzog. Sollte sich Bad Soden im Vergleich zum Hessen- und Südwestpokal, als die beiden Zweitligateams aus der Rhein-Main-Region im Oktober und November aufeinander trafen und Rüsselsheim beide Male als klarer Gewinner hervorging, nicht deutlich steigern können, dürfte einem Erfolg des Tabellenführers kaum etwas im Weg stehen.

Im Pokalspiel in Fellbach hofft Raimund Jeuck dann am Sonntag neben einem Sieg vor allem auf rege Zuschauerresonanz. Denn seine Mannschaft könne „vierzig Prozent der Einnahmen“ mit nach Hause nehmen. Der anfängliche Protest gegen den späten Termin am Sonntag – Fellbach hat zu einem früheren Zeitpunkt keine Halle gefunden – nutzte der TG nichts. Der Verband hat zugestimmt (gleichwohl Rundenbegegnungen sonntags nicht später als 16 Uhr angepfiffen werden dürfen). Doch das sollte die Rüsselsheimer Männer wenig beeindrucken. Sie wollen auf jeden Fall den klaren 3:0-Punktspielerfolg gegen Fellbach vom 4. Oktober wiederholen.

 

Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de  

Samstag. 15. November 2003

Mendig im Heimspiel gegen Volley Dogs

Der ehemalige Spieler Waldemar Kasprzak hat jüngst die Prognose gestellt: „MAOAM Mendig ist sehr stark und kommt bestimmt in die Meisterrunde.“ So offen wie der Bad Saulgauer Angreifer sagt das beim rheinland-pfälzischen Volleyball-Bundesligisten noch niemand. Allen ist aber klar, dass die Chancen gut sind – erst recht, wenn am heutigen Samstag (ab 20 Uhr, Großsporthalle) der erwartete Pflichtsieg gegen die noch sieglosen Volley Dogs aus Berlin gelingen sollte.

MENDIG. Am sechsten Spieltag gleicht Mendig endlich seine Bilanz aus, darf zum dritten Mal ein Heimspiel absolvieren. „Natürlich sind wir Favorit“, weiß MAOAM-Trainer Marian Kardas angesichts der Serie von vier Siegen und der Negativbilanz des Gegners. Wie es seine Art ist, wird der Pole aber nicht müde, Spieler, Fans und das Umfeld in seiner ganz speziellen Diktion zu warnen: „Wir wissen noch, wie es ist, Heimspiele zu verlieren. Wir haben nun eine kleine Euphorie und fliegen oben, müssen aber wieder zur Erde zurück.“

Unten angekommen, sollen die zehn Spieler dann gleich wieder abheben – aber nur am Netz. Ansonsten heißt die Devise: auf dem Boden bleiben, „den Ball flach halten“, wie es Kapitän Christian Metzger formuliert. Der Außenangreifer dürfte gegen die Volley Dogs zum zweiten Mal zur Anfangsformation gehören und mit Libero Frank Bachmann und Silvio Schultze den Annahmeriegel bilden. Schultze geht es nach Rückenproblemen langsam besser. „Irgendwas ist immer bei den Spielern“, sagt Kardas, „aber im Großen und Ganzen sind sie fit.“

Das gilt nur eingeschränkt für Gunnar Monschauer (Rücken), der hinter dem Zuspieler Simon Tischer aber ohnehin Ersatz ist. Überhaupt nicht spielen kann gegen Berlin nur der in den drei Partien zu Beginn überragende Diagonalangreifer Edgar Tetsuekoue. Nach dessen Verletzung in der Schulter über dem rechten Schlagarm will Coach Kardas „kein Risiko“ eingehen – der Kameruner selbst will am Samstag, 22. November, bei VV Humann Essen wieder spielen. Ein letzter Check Anfang nächster Woche, idealerweise per Computer-Tomografie, soll Klarheit verschaffen.

Gegen Berlin wird Tetsuekoue erneut von Christoph Schwenk ersetzt. „Ich denke“, so Kardas, „dass das gut funktionieren wird.“ So gut wie zuletzt beim überzeugenden 3:0 gegen den TSV Bad Saulgau, als laut Trainer „alle Spielelemente richtig gut“ gewesen seien. Lediglich eine knappe Stunde benötigte MAOAM Mendig gegen die Oberschwaben, fast anstrengender war tags darauf der PR-Auftritt in Attenhausen. Dort spielten die Bundesliga-Akteure eine Weile beim Guinessbuch-Weltrekordversuch im Dauervolleyball und betrieben nebenher Werbung in eigener Sache.

Die nächste PR-Aktion ist gegen die Volley Dogs geplant: ganz schlicht ein klarer Erfolg, der fünfte im sechsten Spiel. Marian Kardas hat sich vorgenommen, mit seinem Team wieder „die Fans und Sponsoren glücklich“ zu machen. Wie das genau geht, hat Mendig sogar in der eher durchwachsenen vergangenen Saison demonstriert:

Die Hauptstädter sind neben dem Moerser SC der einzige Klub, den die Kardas-Schützlinge zwei Mal besiegen konnten.

 

International - www.yahoo.de  

Samstag. 15. November 2003

China löst Olympia-Fahrkarte

sid)- Mit einem 3:2-Sieg (25:20, 20:25, 24:26, 25:20, 15:11) gegen Vizeweltmeister USA haben sich die Volleyballerinnen Chinas beim Weltcup in Japan als erstes Team für die Olympischen Spiele 2004 qualifiziert. Der Weltserien-Sieger blieb damit auch am neunten von insgesamt elf Spieltagen ungeschlagen. China kann von den ersten drei Plätzen, die zur Teilnahme in Athen berechtigen, nicht mehr verdrängt werden.

Griechenland gesetzt

Die besten Chancen auf die beiden verbleibenden Olympia-Tickets haben Brasilien (16:2 Punkte) sowie die USA und Weltmeister Italien, die beide 14:4 Zähler auf dem Konto haben. Die restlichen acht Olympia-Startplätze werden in Qualifikations-Turnieren auf den einzelnen Kontinenten sowie einem Einladungsturnier in Asien 2004 vergeben. Griechenland ist als zwölfter Teilnehmer gesetzt.

Die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) nimmt an der Europa-Qualifikation im Januar 2004 in Baku/Aserbaidschan teil. Die Nationalmannschaft trifft dort auf Europameister Polen, Vizeeuropameister Türkei und Ex-Weltmeister Russland. Alle drei Gegner sind beim Weltcup in Japan bereits gescheitert.

ac

 

International - DVV-News 

Samstag. 15. November 2003

World Cup: China und Brasilien qualifiziert

Italien, USA und voraussichtlich Kuba kämpfen um das letzte Ticket!

China und Brasilien heißen die großen Gewinner des vorletzten Spieltages beim World Cup 2003 der Frauen in Japan. Die beiden Top-Teams sicherten sich einen Tag vor Ende des Mammut-Turniers mit 3:0-Siegen über Italien (China) und die USA (Brasilien) ihr Ticket für die Olympischen Spiele 2004 in Athen.

Gleichzeitig bedeuten die Niederlagen von Weltmeister Italien und Vize-Weltmeister USA, dass es morgen zum großen Finale um das letzte zu vergebene Olympia-Ticket in Japan kommt. Beide Teams weisen nun 7:3-Siege auf, die USA tritt gegen Kuba an, Italien gegen Brasilien.

Nutznießer der Niederlagen Italiens und der USA könnte Olympiasieger Kuba sein, dass nach drei frühen Turnier-Niederlagen immer besser wird und bei zwei abschließenden Siegen gegen Japan (heute) und die USA (morgen) selber noch den Sprung nach Athen schaffen kann.

In zwei Spielen um die Platzierungen servierte Polen Korea mit 3:0 ab. Die Türkei schlug Argentininen ebenfalls deutlich in drei Sätzen. Dies könnte große negative Auswirkungen für die DVV-Auswahl haben, indem die Polinnen an Deutschland in der Weltrangliste vorbeiziehen und somit die Chancen auf eine zweite Olympia-Qualifikationsmöglichkeit nach Baku/Aserbaidschan definitiv zunichte machen.

 

International - DVV-News 

Samstag. 15. November 2003

World Cup 2003 der Männer startet

Brasilien und die Europäer sind die Favoriten auf die Olympia-Plätze 2-4!

Nur einen Tag nach Beendigung des World Cups der Frauen in Japan starten die Männer im gleichlautenden Wettbewerb, der die erste Qualifikationsmöglichkeit für Athen 2004 darstellt. Beim World Cup der Männer vom 16.–30. November 2003 in Japan werden – wie bei den Frauen - drei Olympia-Tickets vergeben. Das sind die Athen-Tickets 2 bis 4, nachdem bislang nur Ausrichter Griechenland qualifiziert ist.

Teilnehmer in Japan sind Japan, Südkorea, China, Italien, Frankreich, Brasilien, Venezuela, Tunesien, Kanada, USA , Serbien & Montenegro (wc) und Ägypten (wc). Als Favoriten auf die drei Plätze gelten Weltmeister Brasilien sowie die drei europäischen Teams von Europameister Italien, Vize-Europameister Frankreich und Olympiasieger Serbien & Montenegro.

Das Abschneiden der europäischen Teams ist auch aus deutscher Sicht von großer Bedeutung. Denn: Die europäischen Teams, die sich in Japan nicht für die Olympischen Spiele qualifizieren, sind bei der europäischen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar in Leipzig am Start. Dort kämpfen dann acht Teams um ein (!) weiteres Athen-Ticket. Sicher dabei in Leipzig sind bis dato Russland, Polen, die Niederlande und Deutschland sowie ein Qualifikant aus Finnland, Ukraine, Kroatien, Slowenien, Ungarn, Estland (Turnier vom 19.-23. November).

An den ersten drei Spieltagen dürften die beiden Begegnungen zwischen Serbien & Montenegro – USA (17.11.) und Frankreich – Brasilien (18.11.) die interessantesten Partien sein.

 

International - FIVB-News 

Samstag. 15. November 2003

Acosta erhielt Prinz Takamado Memorial Preis

Tokyo, Japan, 14. November 2003 ­ FIVB Präsident Dr. Rubén Acosta hat am Freitag den Prinz Takamado Memorial Preis, der für Verdienste zu Gunsten der Umwelt vergeben wird, in Empfang genommen, dies in einer speziellen Zeremonie in der japanischen Hauptstadt in Anwesenheit der japanischen Prinzessin Takamado, der Witwe des vormaligen Präsidenten.

Die Zeremonie fand statt im Rahmen  des  Global Forums für Sport und Umwelt (G-ForSE), organisiert von der Global Sports Alliance (GSA) und des Umweltschutzprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) . Die Auszeichnung fand statt im Beisein wichtiger Persönlichkeiten aus Industrie,  Diplomatie und Sport,  darunter   Masao Morita, Tadashi Yamamoto, Präsident des japanischen

Zentrums für Internationalen Austausch, Hiroshi Matsumoto, Seniorchef des Internationalen Hauses von Japan , Masato Mizuno, Präsident der Mizuno Corporation, Tatsuo und Noko Okada von G-ForSE. Abei waren auch die Botschafter von Luxemburg, Griechenland und Repräsentanten aus den USA und aus anderen Ländern. Der Prince Takamado Preis ging an den internationalen Volleyballverband FIVB für dessen ausserordentliche Bemühungen, unter Spielern, Zuschauern und Sponsoren das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt bei Veranstaltungen im Volleyball und auf der Beachvolleyball World Tour  gefördert zu haben.

„Unser Sport hat eine gesellschaftliche Verantwortung zu erfüllen, um das wertvollste  Gut der Welt, die Umwelt, zu schützen. Die FIVB hat die Vision,dass Sport einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Individuen und Nationen beitragen kann, indem entsprechende Aktionen zu Gunsten der Umwelt ergriffen werden. Diese einfache Botschaft wollen wir der Jugend unserer 218 Mitgliedsländer und in den entsprechenden  Gebieten bekannt machen“, sagte der FIVB-Präsident.

Die Ecoflag, das kraftvolle Symbol dieses Umweltschutzgedankens, hat 2003 ei jedem Turnier der  SWATCH-FIVB Beachvolleyball World Tour geweht, gekoppelt an verschiedene Aktion, wie etwa in Griechenland auf Rhodos. Es kam auch regelmässig zu Strandsäuberungen, an denen beispielsweise die australische Olympiasiegerin Natalie Cook oder die Brasilianerin Jackie Silva teilgenommen haben.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 15. November 2003

DVV-Auswahl will das Unmögliche möglich machen!

Europäische Olympia-Qualifikation der Männer 2004 in Leipzig

Vom 5.-10. Januar 2004 geht es in der Leipzig Arena erneut hoch her: Dann kämpfen acht europäische Top-Nationen bei der europäischen Olympia-Qualifikation der Männer um einen Startplatz für Athen 2004. Mit dabei ist natürlich auch die DVV-Auswahl von Bundestrainer Stelian Moculescu, die sich den Traum von der Olympia-Teilnahme in Leipzig erfüllen möchte.

Knapp vier Monate nach der Männer-EM in Deutschland findet in Leipzig im Prinzip eine zweite Kontinentalmeisterschaft statt. Denn mit Teams wie Russland, Polen oder den Niederlanden sind stärkste Mannschaften am Start. Das komplette Teilnehmerfeld der Männer steht erst am 30. November fest, denn bis zu diesem Tag dauert in Japan die erste Olympia-Qualifikationsmöglichkeit. Mit Europameister Italien, Vize-Europameister Frankreich und Olympiasieger Serbien & Montenegro kämpfen drei europäische Teams um die ersten drei zu vergebenen Tickets. Wer den Sprung nach Athen dort nicht schafft, ist in Leipzig am Start.

Um den Sprung nach Athen zu schaffen, ist die deutsche Mannschaft auf die große Unterstützung der Zuschauer angewiesen. Dann sind auch scheinbar übermächtige Gegner zu bezwingen, wie die Historie bei den Frauen zeigt. 1996 und 2000 setzten sich die DVV-Frauen sensationell bei den Olympia-Qualifikationsturnieren in Bremen gegen die Favoriten durch. Gleiches ist auch in Leipzig vorstellbar. Die Schlagzeile danach hört sich doch nicht schlecht an: „Das Wunder von Leipzig!“

Folgende Teams nehmen sicher am europäischen Olympia-Qualifikations-Turnier in Leipzig teil: Russland, Polen, Niederlande, Deutschland, Qualifikant (Sechser-Turnier vom 19.-23. November in Finnland)

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 15. November 2003

World Cup: Katastrophe für Hee Wan Lee

Bundestrainer Hee Wan Lee, der seinen Urlaub in Südkorea unterbrochen hat, um den World Cup in Japan vor ort zu erleben, hat die Niederlagen der Italienerinnen gegen Kuba und auch heute gegen China als "Katastrophe" bezeichnet. Lee hatte gehofft, der Weltmeister werde in Japan eins von drei Olympia-Tickets erwerben und würde dann bei der Olympia-Quali Anfang Januar in Baku nicht mehr antreten müssen. ”Jetzt werden wir doch gegen sie spielen müssen", sagt Lee. Vor dem letzten Spieltag ist China bereits für Athen qualifiziert, für die anderen beiden Tickets haben Brasilien und die USA die besten Karten.

Am Samstag müsste Italien gegen Brasilien gewinnen und auf eine Niederlage der Amerikanerinnen gegen Kuba hoffen.

Der Ausgang des World-Cups hat für den DVV große Auswirkungen. Schafft Italien nicht die direkte Qualifikation, streiten sich die besten sieben Teams der Europameisterschaft in der Türkei und der Gastgeber in Baku um einen Olympia-Platz. Dieses Szenario wäre für das DVV-Team dann die einzige Möglichkeit, sich die Olympia-Teilnahme zu sichern. «Davon hängt finanziell die weitere A-Förderung ab», sagte der Coach.

Muss Italien nach Baku, dann ist für die DVV-Mannschaft ein Turnier im Mai 2004 in Japan außer Reichweite, wo noch einmal drei von acht Mannschaften das Olympia-Ticket buchen und derzeit zwei Europa-Teams teilnehmen können. «In Baku ist Russland für mich der klare Favorit. Da durch die kontinentalen Ausscheidungen die großen Teams bereits für Athen spielberechtigt sind, wäre die Qualifikation in Tokio einfacher», glaubt Lee.

Außerdem ist das Turnierabschneiden von Europameister Polen wichtig: Bei Rang neun bliebe Deutschland in der Weltrangliste vor Polen und könnte mit den Niederlanden nach Tokio. Bei Platz acht (25 Punkte) würde Polen mit Deutschland (je 79 Zähler) gleichziehen. Dann müssten entweder drei Europa-Teams teilnehmen können, der besser Platzierte von Baku oder es gibt noch eine Ausscheidung zwischen beiden Ländern.
weg

Ergebnisse des 2. Spieltages der 4. Runde
China - Italien 3:0 (24, 18, 20)
Brasilien - USA 3:0 (15, 23, 20)
Japan - Kuba 3:2 (-15, 19, -21, 21, 13)
Polen - Südkorea 3:0 (19, 25, 21)
Türkei - Argentinien 3:0 (14, 18, 21)
Dom. Rep. - Ägypten 3:0 (14, 15, 19)

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 15. November 2003

SSC: Partie doch noch gedreht

SSC-Damen starten mit 3:2 gegen TV Fischbek in Doppelspieltag / Sonntag in Ulm

Schwerin Mit einem mühsam erkämpften 3:2 (-23, 22, -17, 20, 11)-Erfolg über den TV Fischbek Hamburg starteten die Damen gestern Abend in eigener Halle in den Doppelspieltag der Volleyball-Bundesliga. Sonntag geht es zum Meister Ulm. Gegen Fischbek brachten die Schützlinge von Tore Aleksandersen das Kunststück fertig, im letzten Durchgang einen 3:8-Rückstand noch aufzuholen.

Gleich im ersten Satz spürte man, dass sich der SSC an diesem Abend schwer tun würde. Bis zum 15:15 konnte sich keine Mannschaft auch nur halbwegs absetzen. Dann aber nutzte Hamburg zwei kleine Unachtsamkeiten des SSC und gab diesen Vorsprung bis zum 23:25 nicht ab.

In Durchgang zwei schien sich die junge Schweriner Truppe gefangen zu haben. Die Fehlerquote wurde deutlich geringer, und nicht zuletzt durch jetzt konzentriertere Blockarbeit lag der SSC schnell mit 13:8 in Führung. Aber Fischbek gab sich noch lange nicht auf, obwohl allen voran Angela Krivarot mit guten Aktionen aufwartete. Beim 22:15 schien der Satz schon gesichert, aber Hamburg kam noch einmal: 23:21 hieß es nur noch für Schwerin, bis dann ein TVF-Block ins Aus und ein von Hamburgs Johanna Barg verschlagener Ball die Entscheidung zu Gunsten Schwerins brachte. Wer nun glaubte, ins SSC-Spiel zöge fortan mehr Sicherheit ein, sah sich getäuscht. Die Gäste ließen von Beginn an keinen Zweifel, dass sie diesen dritten Durchgang für sich verbuchen wollten. Zusätzliche Motivation holten sie dabei aus der Tatsache, dass Juliana Lavrova, bis dato eine der Besten von ihnen, beim Stand von 2:2 umgeknickt war und für den Rest der Partie ausfiel. Mit 17:25 wurde der SSC abgefertigt und lag 1:2 hinten.

Nun schließlich dominierten die Gastgeberinnen das Geschehen und erzwangen mit einem souverän herausgespielten 25:20 den Entscheidungssatz. Hier schienen sie zunächst von allen guten Geistern verlassen zu sein: Bei 3:8 aus SSC-Sicht wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Dann holte Schwerin den nächsten Punkt - und Angela Krivarot ging zum Aufschlag. Als sie den erst bei einer 12:8-Führung wieder abgab, kochte die Stimmung auf der Tribüne. Der Rest war eigentlich nur noch Formsache. Nach insgesamt 104 Minuten blockte Kathleen Weiß eine verunglückte Annahme zum 15:11 und 3:2-Endstand.

Volker Beier

 

Deutschland - Heilbronner Stimme 

Samstag. 15. November 2003

Sinsheim: Härtetest in der Realschulhalle

Die Top-Mannschaften der 2. Bundesliga Süd kommen in den Kraichgau. Heute und morgen geben die Volleyballerinnen des HSV Grimma Sachsen und des 1. VC Wiesbaden ihre Visitenkarte beim SV Sinsheim ab.

Heute, Samstag, kommt es um 19.30 Uhr zum Spitzenspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Grimma (14:0 Punkte). Morgen, Sonntag, 17.30 Uhr, ist der Tabellenzweite 1. VC Wiesbaden zu Gast, um in der Realschulhalle in Sinsheim um den Einzug in die 1. Hauptrunde des DVV-Pokals zu kämpfen. Die junge Mannschaft des SV Sinsheim (10:2 Punkte), derzeitiger Tabellendritter, wird versuchen, sich in diesen beiden Partien so teuer wie möglich zu verkaufen.

Für den SVS sind diese beiden Begegnungen eine erste Standortbestimmung im Kampf um einen Platz im vorderen Teil der Tabelle, nachdem sich die Mannschaft in den letzten Auswärtsspielen (3:0 in Biberach und 3:1 in Freiburg) deutlich gesteigert hatte. Diesen Formanstieg will das Team bestätigen. Einfach wird es nicht: Der HSV Grimma ist selbst ernannter Titelaspirant und hat eine große Zahl ausländischer Spielerinnen unter Vertrag. Die Sachsen reden auch gar nicht lange um den heißen Brei herum. "Unser Ziel kann in dieser Saison nur der Aufstieg sein", sagt HSV-Manager Holger Jäckel und betont: "Dies ist der Auftrag der Sponsoren, darauf ist unser Marketing-Konzept ausgerichtet." Der Sponsorenpool habe sich vergrößert. 70 Firmen helfen inzwischen dem Verein mit Beiträgen, die im drei- bis fünfstelligen Bereich liegen. "Zudem haben einige Geldgeber ihre Unterstützung erhöht", so Jäckel.

Von diesen Voraussetzungen kann der SV Sinsheim im Moment nur träumen. Für die "Girl-Group" aus dem Kraichgau ist diese Begegnung eine echte Standortbestimmung. Hier kann die Mannschaft ihre wahre Leistungsstärke im Konzert der "Großen" der Liga unter Beweis stellen. Der SVS geht nicht als Favorit in die Begegnung. Die Mannschaft um Spielführerin Julia Prus wird aber alles versuchen, die Sinsheimer Realschulhalle nicht kampflos den Gästen zu überlassen.

Keine 24 Stunden später kämpfen die Sinsheimerinnen um den Einzug in das Achtelfinale des DVV-Pokals gegen den 1. VC Wiesbaden. Der 1. VC hat sich in den letzten Jahren zu einer der Spitzenmannschaften in der 2. Bundesliga Süd gemausert, die ihre Stärken in einem sehr guten Blockspiel und einem druckvollen Aufschlag hat.

Das Team von Trainer Luis Ferradas, ehemaliger argentinischer Nationalspieler, will genauso eine Runde weiter kommen wie der SV Sinsheim. Denn: Der Sieger der Partie hätte dann am 30. November Heimspiel gegen den TV Fischbek Hamburg.

Handicap für den SV Sinsheim: Einen herben "Rückschlag" erhielt der Tabellendritte am Ende letzter Woche, als zunächst Diagonalspielerin Tatjana Zautys mit einer Muskelverletzung ausfiel und einen Tag später Mittelblockerin Teresa Tietz sich eine Sprunggelenksverletzung (Bänderriss) zuzog. Beide Spielerinnen hatten aufsteigende Form und waren dabei, ihre Leistungen zu stabilisieren. Während Teresa Tietz mindestens drei Wochen pausieren muss, besteht bei Tatjana Zautys die Hoffnung, dass die Verletzung bis heute auskuriert sein wird, so dass einem beschwerdefreien Einsatz nichts im Wege steht.

Welche Alternativen der SV Sinsheim hat? Auf der schwierigen Mittelblockposition wird die 17-jährige Katrin Auer ihr erstes Bundesligaspiel von Beginn an bestreiten. Sollte ein Einsatz von Tatjana Zautys auf der Diagonalposition nicht möglich sein, wird aller Voraussicht nach die zweite Zuspielerin Beatrix Funke ihr Bundesligadebüt auf dieser Position geben.

Was im ersten Moment nach einer kompletten Umstellung aussieht, ist für die ehemalige Tübingerin Bea Funke keine ungewohnte Rolle, da sie in ihrem Heimatverein auf dieser Position bereits zum Einsatz gekommen ist.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 15. November 2003

Hoch ganz entspannt: "Leichtes Spiel für mich"

Hildesheim (tbr). Walther Hoch, Trainer der Zweitliga-Volleyballer des MTV 48 Hildesheim, gibt sich vor dem Hit gegen den Moerser SC ganz entspannt: "Für mich ist das ein leichtes Spiel. Ich muss meinen Jungs nicht viel erzählen, die sind alle bis in die Haarspitzen motiviert."

Über den Gegner macht sich Hoch nicht allzu viele Gedanken: "Ich kenne die Mannschaft nicht." Ist das nicht ein wenig fahrlässig? "Überhaupt nicht", sagt Hoch, "ich weiß, was meine Jungs können - und die können einiges."

Ein wenig schlau gemacht hat er sich aber doch: "Moers hat eine zusammengekaufte Truppe, ich glaube, da spielen viele Kroaten mit. Außerdem haben die einen Sponsor, der jede Menge Geld in den Verein pumpt. Die sind zum Aufstieg verdammt." Den MTV sieht er klar in der Außenseiterrolle. "Aber Angst haben wir nicht. Grundsätzlich kann man jedes Spiel erfolgreich gestalten. Warum sollen wir Moers nicht schlagen?" Für seine psychologischen Fähigkeiten ist Hoch ohnehin bekannt. "Ein Hobby von mir." Spieler Henning Machtens ist sicher: "Ihm wird bestimmt wieder etwas einfallen."

Der erste Aufschlag erfolgt heute Abend um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 15. November 2003

Abenteuer VVL gut verkraftet

Leipzig. Nach 15 Tagen Punkte-Pause mit zwei Trainingsduellen - 0:5 beim SCC Berlin, 4:1 gegen Markranstädt - erwarten die Volleyballer des VV Leipzig am Sonntag (15.30 Uhr, Brüderstraße) Schlusslicht Eltmann. "Ein Pflichtspiel, das wir gewinnen müssen", weiß Angreifer Lars Björn Freier. Der 2,07-Meter-Mann sieht den VVL auf dem Vormarsch: "Die Formkurve steigt, Abstimmung und Harmonie werden ständig besser, wir sind konstanter geworden."

Freier selbst hat das Abenteuer VVL - er pendelt täglich zwischen Potsdam und Leipzig - bisher gut verkraftet und seine Kritiker mit ordentlichen Auftritten widerlegt. "Ich bin sicher nicht der Überflieger, der jeden Ball tot macht", meint der 32-Jährige, "aber als solider Mitspieler konnte ich schon helfen. Und nichts anderes wurde von mir erwartet."

Wie seine Kollegen hat Freier vor allem auswärts überzeugt. "Beim 3:1 in Wuppertal und beim 3:0 in Bad Saulgau wurde deutlich, was für ein Potenzial in der Truppe steckt", sagt der Ex-Nationalspieler, "ein Platz unter den ersten Sechs ist realistisch."

Schwachpunkt sei jedoch das "fehlende Hinterland", sprich die blutjunge Ersatzbank. Jede Verletzung bedeutet so Gefahr. Gegen Eltmann muss Armin Dewes (dicker Knöchel) ersetzt werden - eine Bewährungsprobe für den Nachwuchs. Bis Steffen Busse (trainiert nach sechs Monaten wieder) richtig fit ist, wird noch einige Zeit vergehen.

Steffen Enigk

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost 

Samstag. 15. November 2003

TVF: Heißes Duell gegen Dresden

Extrem wichtiges Spiel für die Bundesliga-Damen des TV Fischbek: Morgen (15 Uhr) kommt mit dem Dresdner SC der Tabellenfünfte in die Sporthalle am Neumoorstück. Der Gegner hat gerade mal zwei Punkte mehr auf dem Konto, ist ein Konkurrent um den Einzug in die Meisterschaftsrunde. Johanna Barg geht angeschlagen in die Partie, ein grippaler Infekt verhinderte ihre regelmäßige Trainingsteilnahme. 

Fischbek, zuletzt beim 1:3 gegen Ulm in guter Form, spielte Freitagabend noch in Schwerin (bei Redaktionsschluss nicht beendet).

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 15. November 2003

Auch ohne Grozer soll´s klappen

Moerser SC muss am Wochenende gleich zwei hohe Hürden überwinden. Einzug in den DVV-Pokal winkt.

Aufstieg, Etablierung in der ersten Bundesliga, Angriff auf Deutschlands Top-Teams - so lautet die Kurzfassung des Dreijahresplans für die sportliche Zukunft des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC. Gewisse Parallelen zur Ära Johan Verstappen (trainierte den MSC bis zum Anfang des Jahres) lassen sich bei dieser Zielsetzung einfach nicht verleugnen. Aber können die "Adler" ihren stets hohen Ansprüchen diesmal gerecht werden? Zumindest lassen sich über Teil eins des Plans nach diesem Marathon-Wochenende nähere Aussagen machen. Denn stark gehandicapt, erwarten den MSC zwei echte Prüfsteine. Zunächst müssen die Grafenstädter heute um 19.30 Uhr beim Tabellenvierten MTV Hildesheim antreten, bevor es beim derzeitigen Spitzenreiter der zweiten Liga Königswusterhausen um den Einzug in die DVV-Pokalhauptrunde geht.

Stebner ist jetzt gefordert

Bestehen die Moerser diese Tests erfolgreich, werden einige Kritiker wohl wieder leisere Töne anschlagen. "Durchbeißen" müssen sich die Schützlinge von Trainer Igor Arbutina nämlich ohne den kraftvollen Außenangreifer Georg Grozer, der diese und nächste Woche mit der ungarischen Nationalmannschaft unterwegs ist. "Das ist für uns natürlich ein großer Nachteil", sagt Arbutina. "Georg ist immerhin einer unserer besten Spieler. Allerdings bietet sich durch sein Fehlen auch die große Chance, endgültig den Beweis anzutreten, dass unser Team nicht nur aus Georg Grozer besteht."

Nur optimistisches Denken könne zum Erfolg führen, immerhin wolle man die Tabellenspitze zurückerobern - mit oder ohne Georg Grozer. Siege seien heute und morgen in jedem Fall Pflicht. Für den kleinen "Hammerschorsch" wird Ferdinand Stebner auf dem Platz stehen, der im Testspiel bei Evivo Düren unter der Woche eine gute Figur machte - auch wenn der MSC gegen den Bundesligisten deutlich mit 0:3 verlor. Sascha Bandow, zuletzt beim Heimspiel gegen den TSV Giesen mit Sprechchören unterstützt, wird ebenfalls von Beginn an mit von der Partie sein. Da Mittelblocker Gergely Mondi zur Zeit noch an Rückenproblemen laboriert, wird der Youngster dessen Platz einnehmen.

"Unsere jetzigen Gegner stehen in der Tabelle zwar weit oben", so Trainer Arbutina. "Wir haben aber dennoch das bessere Team, auch ohne Grozer und Mondi." Selbstbewusst wie und je, dieser Igor Arbutina. In der Tat gewannen beide Kontrahenten zuletzt nur knapp, und zwar nicht gerade gegen "Übermannschaften". Während sich der MTV Hildesheim beim TSV Giesen zu einem 3:2-Erfolg mühte, hatten die Brandenburger aus Königswusterhausen ebenfalls mit 3:2 beim Tabellenvorletzten Fortuna Bonn mehr Glück als Verstand.

Dieses Wochenende wird also richtungweisend für den MSC. Verlieren die "Adler" eine der Partien, womöglich beide, werden sie wohl wieder mal in der Luft zerrissen. Gewinnen die Grafenstädter, darf weiter geträumt und vielleicht auch ein bisschen geschwärmt werden...

Daniel Passon

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung 

Samstag. 15. November 2003

Sportliche Übermacht gegen pfiffige Financiers

Am Sonntag (15.30 Uhr, Bayer-Halle) treten die Volleyballer des SV Bayer gegen den Aufsteiger VV Humann Essen an.

Wuppertal. Der Liga-Alltag hat die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal wieder. Nach erfolgreicher CEV-Cup-Qualifikation und der allgemein mit Zufriedenheit aufgenommenen Auslosung (gegen das französische Team von Ex-Bayer-Spieler Wolfgang Kuck), steht am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr, Bayer-Halle an der Rutenbeck) das Punktspiel gegen Aufsteiger VV Humann Essen an.

Von der Papierform her eine klare Angelegenheit für die Wuppertaler, denn mit bislang nur einem Sieg rangieren die Essener auf Rang acht der Tabelle und gelten als sicherer Absteiger. Der SV Bayer ist bedingt durch den Erfolg von Mendig (3:0 über Saulgau) auf Rang fünf der Tabelle abgerutscht.

Mit dem wären die Wuppertaler am Ende der Normalrunde zwar zufrieden, doch es darf ein bisschen mehr sein. "Wir sind die bessere Mannschaft. Wir haben vor allem Größen- und Kraftvorteile", so Bayer-Trainer Mark Lebedew, der auf alle Spieler zurückgreifen kann.

Bereits vor der Saison trafen beide Mannschaften in einem Vorbereitungsspiel aufeinander. Damals setzte sich der SV Bayer mit 3:0 durch. Auch wenn für Lebedew in dieser Trainingswoche vor allem die mentale Umstellung seiner Mannschaft von der "Kür" Europacup auf die "Pflicht" Meisterschaft anstand, geht er davon aus, "dass meine Spieler am Sonntag bis zum letzten Punkt hochkonzentriert zu Werke gehen."

Für Bayer-Spieler Lars Dinglinger gibt es ein Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein. In der Saison 1998/99 wechselte der Diagonalangreifer von Humann zum SV Bayer. "Lars hat sich zu einer großen Stütze unseres Teams entwickelt", lobt Lebedew den 2,01 m großen Spieler.

Die Essener machten vor der Saison mit einer gelungenen Marketing-Aktion auf sich aufmerksam. Mit der Aktion "300 für 1" fanden sie 300 Menschen, die jeweils 50 Euro spendeten und so den Saisonetat in Höhe von 30 000 Euro stemmten. Dafür geben sich die Volleyballer vom Carl-Humann-Gymnasium im Stadtteil Steele keinen sportlichen Illusionen hin. "Wir machen kein Minus", sagt Humann-Trainer und Urologe Peter Bach. "Aber wir steigen ab."

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel