News

Sonntag, 16. November 2003 

World Cup: USA sichert sich drittes Athen-Ticket
Leverkusen weiter vor Ulm an der Spitze
Oststeinbek steht unter Zugzwang
Verbandsliga des VCNAL auf Platz zwei
Der Schweizer Verband ist wieder schuldenfrei
DSC-Damen feiern beim 3:0 ein rauschendes Fest
Fischbek 2:3 in Schwerin
VC ist gewarnt vor gestärktem VfL
VfB Friedrichshafen wird nicht schwächer sein
YoungStars fahren in Grafing fünften Sieg ein
VfB Friedrichshafen lässt sich nicht zum Narren halten
Ulm: Trotz schwerer Beine Pflicht erfüllt

November 2003

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Deutschland - DVV-News 

Sonntag. 16. November 2003

World Cup: USA sichert sich drittes Athen-Ticket

Italien jetzt auch in Baku dabei!

Die USA ist der große Sieger des letzten Spieltages beim World Cup 2003 der Frauen in Japan: Der Vize-Weltmeister sicherte sich durch ein abschließendes 3:0 über Kuba den dritten Platz, der gleichbedeutend mit der Qualifikation für Athen 2004 ist. Zuvor hatten sich schon China und Brasilien die Teilnahme gesichert.
Der große Verlierer heißt Italien: Der Weltmeister verlor die letzten drei Spiele und fiel noch auf Platz 4 zurück.

Zuletzt gab es ein 1:3 gegen Brasilien. Damit nehmen die Italienerinnen an der europäischen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Baku/Aserbaidschan teil. Dort hat die DVV-Auswahl seine voraussichtlich einzige Chance, sich für Athen zu qualifizieren. In Baku nehmen nun folgende Teams teil: Polen, Türkei, Deutschland, Niederlande, Russland, Italien, Bulgarien (die sieben Erstplatzierten von der EM 2003) sowie Gastgeber Aserbaidschan. Nur der Sieger ist in Athen dabei.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Sonntag. 16. November 2003

Leverkusen weiter vor Ulm an der Spitze

Leverkusen bleibt auch nach sieben Spieltagen ungeschlagen und Meister und Pokalsieger Ulm bleibt der erste Verfolger. Beide lösten am Freitag ihre Heimaufgaben gegen Braunschweig (3:1 für Leverkusen) und Erfurt (3:0 für Ulm) mehr oder weniger souverän. Bereits am Sonntag folgt der achte Spieltag. Dabei trifft Ulm auf Schwerin, Münster auf Vilsbiburg, Braunschweig auf Augsburg. Tabellenführer Leverkusen muss zum bislang starken Aufsteiger Suhl, Dresden tritt in Hamburg an und in Erfurt steigt das Duell des sieglosen TuS Braugold gegen Berlin-BVC.

Der SSV Ulm Aliud Pharma leistete sich gegen Erfurt den einen oder anderen Aussetzer. Angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft erst um die Mittagszeit von einem Italien-Trip zurückgekehrt war, sind diese Schwankungen aber kein Wunder. Wichtig war letztlich nur der klare 3:0-Sieg, um auf Tuchfühlung zu Leverkusen zu bleiben. Mit diesem Sieg wurde zumindest der zweite Platz gefestigt, da der USC Münster eine überraschend deutliche 0:3-Schlappe in Dresden einstecken musste. Falls jetzt am Sonntag Leverkusen in Suhl ähnliche Probleme zeigt wie der SSV, ist bei einem eigenen Sieg gegen den Schweriner SC sogar der Sprung auf Platz eins der Tabelle möglich.

Ulm Coach Mathias Eichinger glaubt, dass ein weiterer Tag Regeneration reicht, um auch in dieser Partie gute Erfolgschancen zu haben. "Unter der Woche haben die Spielerinnen beim 0:3 in Bergamo und beim 2:3 in Vicenza gesehen, was mit hochprofessionellen Bedingungen möglich ist und wohin ich mit meinem Team will. Das sollte Motivation genug für die nächsten Wochen sein."

weg

Ergebnisses des 7. Spieltages
Schwerin - Fischbek 3:2 (-23, 22, -17, 20, 11)
Ulm - Erfurt 3:0 (16, 14, 16)
Augsburg - Berlin 3:2 (-25, 14, -23, 23, 8)
Dresden - Münster 3:0 (20, 25, 24)
Leverkusen - Braunschweig 3:1 (18, 18, -21, 21)
Vilsbiburg - Suhl 3:0 (25, 20, 24)

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Samstag. 15. November 2003

Oststeinbek steht unter Zugzwang

Oststeinbek - Es wäre ein Pflichtsieg, und doch erscheint er nicht selbstverständlich: Die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV empfangen an diesem Sonnabend (Beginn um 20 Uhr, Barsbütteler Weg) den Tabellenletzten FC Schüttorf 09. Aber den "Ostbek-Cowboys" fehlt derzeit der Glaube an die eigene Stärke.

"Das Spiel hat für uns Halbfinal-Charakter", wird OSV-Trainer Bernd Schlesinger seinen Spielern mit auf den Weg geben. Sollte sein Team zum dritten Mal in Folge verlieren, bliebe wohl die Erkenntnis, dass den Stormarnern in dieser Serie einzig der Existenzkampf bevorsteht.

Ausgerechnet in dieser schwierigen Situation fällt Mittelblocker Daniel Krug (Infekt) aus. So bleiben regulär mit Christian Bartram und Martin Hofmann nur zwei Spieler für diese Position. Deshalb wird Martin Kauffeldt reaktiviert, der in dieser Saison bislang nur in der Verbandsliga blockte. Der Routinier hat diese Woche schon mittrainiert.

masch

 

Hamburg - Norderstedter Zeitung 

Samstag. 15. November 2003

Verbandsliga des VCNAL auf Platz zwei

Norderstedt - Die zweite Volleyball-Mannschaft des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn bewegt sich zielsicher in Richtung Tabellenspitze der Verbandsliga. Mit 14:6 Zählern stehen die Norderstedter auf Rang zwei. Nur der Oststeinbeker SV (18:2) steht besser da.

Zweimal hintereinander mussten die Schützlinge von Trainer Andreas Liedtke gegen die gleichen Gegner antreten. Gegen die VG Wichernschule Wandsbek gab es nach dem deutlichen 3:0 in der Vorwoche einen hart umkämpften 3:2 (25:18, 20:25, 23:25, 25:14, 16:14)-Erfolg. Trainer Andreas Liedtke war zufrieden und sagte: "Es ist schon eine klasse Leistung, ein Spiel, das man eigentlich schon verloren hatte, noch umzudrehen." Gegen den Eimsbütteler TV mussten die Norderstedter nach dem 3:0-Erfolg in der ersten Begegnung nun eine 1:3-Niederlage einstecken.

"Irgendwie war dieser Spieltag nicht ganz unser Tag", bilanzierte Andreas Liedtke. Mit Jakobus Libanios verletzte sich ein wichtiger Spieler im Abschlusstraining, Philip Kerl und Jan-Philipp Kötting schleppten sich zudem mit Grippe durch den Tag.

Der SV Friedrichsgabe blieb gegen den Oststeinbeker SV zweimal ohne Sieg (2:3, 1:3). Im Duell gegen TuRa Harksheide behielten die Friedrichsgaber zweimal mit 3:2 und 3:0 die Oberhand. TuRa bleibt mit nunmehr 0:20 Punkten Letzter, der SVF ist Sechster (10:10).

Anne Pamperin

 

Schweiz - Bieler Tagblatt 

Sonntag. 16. November 2003

Der Schweizer Verband ist wieder schuldenfrei

Ein wichtiges Ziel ist erreicht: Der Schweizerische Volleyballverband (SVBV) ist finanziell über den Berg.

Si. Vor einem Jahr betrugen die Altlasten rund 800 000 Franken. Mit dem Projekt «Tabula rasa» gelang es dem Schweizer Verband, innert einem Jahr die Schulden abzubauen und einen Neuanfang zu starten. Die harten Sanierungsmassnahmen - unter anderem wurden 800 Stellenprozente gestrichen - haben sich positiv ausgewirkt.

Der Verband wird das kommende Jahr schuldenfrei in Angriff nehmen. Der SVBV kann somit ein Jahr früher als geplant wieder finanzielle Mittel in den Sport investieren. Die mit «Tabula rasa» eingestellten Aktivitäten der sechs Nationalteams (Aktive, Junioren und Jugend bei Männern und Frauen) werden 2004 wieder aufgenommen. Für Spitzen- und Breitensport steht ein sechsstelliger Betrag zur Verfügung.

Die Verbandsführung mit Präsident Christoph Stern und Direktor Roger Schnegg (Münchenbuchsee) an der Spitze haben nicht nur finanziell den «Turnaround» geschafft. Mit Innovationen und zahlreichen Projekten haben sie dem Schweizer Volleyball neue Impulse verliehen. Dieser Kurs soll fortgesetzt werden. So wird der SVBV noch in diesem Jahr eine Kandidatur für die Durchführung der Beachvolleyball-WM 2007 in Biel einreichen (das «Bieler Tagblatt» berichtete).

Ab dem 1. Januar 2004 wird der Verband «Swiss Volley» heissen. Ein neues Logo, das in dieser Woche der Öffentlichkeit präsentiert wurde, soll den Weg in bessere Zeiten auch symbolisch verdeutlichen.

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Sonntag. 16. November 2003

DSC-Damen feiern beim 3:0 ein rauschendes Fest

Dresden. Der Dresdner SC hat gestern Abend überraschend klar mit 3:0 (25:20, 27:25, 26:24) den USC Münster aus der Halle Bodenbacher Straße gefegt. Vor 1873 Zuschauern (Saisonrekord) lieferten die Ludwig-Schützlinge eine tolle Vorstellung ab, wie sie wohl kaum einer erwartet hatte.

Im ersten Satz erwischte das Team der Gastgeber einen guten Start, führte rasch mit 4:0. Aggressiv und geschlossen setzte man sich beim 20:16 ab und sicherte mit einer guten Annahme, einem festen Block und ordentlicher Feldabwehr den Satzgewinn. "Ich wusste, wenn die Annahme steht, können wir Münster besiegen", sagte ein zufriedener Trainer Arnd Ludwig im Nachhinein, der auch in den anderen beiden Sätzen keinen Leistungsabfall bemerkte. Die Annahme war zuletzt die Schwäche des DSC gewesen - diesmal stand sie wie eine Eins.

Im zweiten Durchgang lag man zwar zunächst hinten (1:4), doch dann arbeitete sich die Truppe nach vorn (8:7), um beim 10:14 wieder zurückzukommen. Im dritten Satz ging es ähnlich ausgeglichen zu, doch die besseren Nerven hatten klar die "Hausdamen". Zwei Satzbälle wehrte der DSC ab, bevor Christiane Fürst, die für Corina Ssuschke gekommen war, den ersten Matchball verwandelte.

"Ich bin völlig fix und alle", gestand Heike Beier nach dem tollen Spiel, das die Zuschauer und die Mannschaft regelrecht genossen. "Das Gute war, dass wir diesmal bis zum Schluss durchgezogen haben", sagte Christiane Fürst. "Ein geiles Gefühl", hatte Beatrice Dömeland, die allerdings davor warnte, am Sonntag in Hamburg überheblich ins Spiel zu gehen. So schlecht sei die Mannschaft trotz der Abgänge auch nicht: "Wir müssen auf dem Teppich bleiben", warnte die Zuspielerin ihre Mannschaftskolleginnen eindringlich.

Astrid Hofmann

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Sonntag. 16. November 2003

Fischbek 2:3 in Schwerin

Die Frauen des TV Fischbek verloren ihr Bundesligaspiel beim Schweriner SC mit 2:3 (25:23, 22:25, 25:17, 20:25, 11:15). Mittelblockerin Juliana Lawrowa schied mit einer Meniskusverletzung aus, ihr Einsatz am Sonntag (15 Uhr) gegen Dresden ist sehr fraglich.

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten 

Sonntag. 16. November 2003

VC ist gewarnt vor gestärktem VfL

Eine weitere Pflichtaufgabe steht für Volleyball-Zweitligist VC 90 an. Doch die Verantwortlichen des VC mahnen vor der Heimpartie am Samstag gegen den VfL Lintorf zur Vorsicht.

Grund ist die jüngste "Siegesserie", die die Niedersachsen starteten. Standen sie bis vor zwei Wochen noch im tiefsten Tabellenkeller, so haben sie sich mittlerweile durch zwei Siege in Schüttorf (3:2) und daheim gegen Ludwigslust (3:0) auf den zehnten Platz katapultiert. Und den Aufwärtstrend will die Truppe des erfahrenen Trainers Uwe Wallenhorst auch in Bottrop fortsetzen. "Wir gehen mit breiter Brust, aber dennoch gewarnt an diese Aufgabe heran", gibt VV Bottrop-Teammanager Wolfgang Donat die Marschrichtung vor.

Trotz der positiven Ergebnisse der Gäste geht der VC als großer Favorit in die Partie. Auch aufgrund der bisher guten Auftritte in eigener Halle. "Zuhause haben wir bisher stark aufgespielt. Nicht zuletzt wegen unserer Heimstärke sehen wir uns auch im Vorteil", so Donat. Personell hat Trainer Verstappen allerdings zwei Ausfälle zu beklagen. Ein Einsatz von Sebastian Kuzniarz (Foto) kann bereits ausgeschlossen werden (Virusinfektion und auch hinter Kapitän Markus Richter steht ein dickes Fragezeichen. Der Außenangreifer laborierte unter der Woche immer noch an seiner Schulterverletzung.

Doch mit Torben Mols machte bereits am vergangenen Wochenende in Schüttorf ein Spieler auf sich aufmerksam und zeigte, dass Trainer Verstappen auf ihn setzen kann. Entgegen der üblichen Anfangszeit findet das Spiel bereits am heutigen Samstag um 17 Uhr statt.

sb

 

Deutschland - Aachener Zeitung 

Samstag. 15. November 2003

VfB Friedrichshafen wird nicht schwächer sein

Düren. Nur ein Spieler bereitet dem Trainer ein wenig Sorgen, aber nur ein wenig: Till Lieber schleppt noch einen grippalen Infekt mit sich herum.

Doch die Gefahr, dass sich der Libero des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren für das Spitzenspiel gegen den VfB Friedrichshafen am Samstag bei seinem Coach Bernd Werscheck abmelden muss, besteht nicht.
Der Übungsleiter gibt sich also gelassen, auch mit Blick auf die Mannschaftsaufstellung seines Gegners. Der VfB muss - wir berichteten - auf einige ausländische Nationalspieler verzichten. Unter anderem auf Zuspieler Robert Koch.

Eigentlich nicht das größte Problem, steht doch mit Ilja Wiederschein ein Zuspieler der deutschen Nationalmannschaft in Reihen des VfB. Doch auch der Steller verletzte sich. Die Achillessehne zwang ihn seit Anfang der Woche zu einer Trainingspause. Ob er am Samstag doch spielen kann?

Wenn nicht, muss Friedrichshafens Coach Stelian Moculescu auf den Steller seines Zweitliga-Teams zurückgreifen. Der heißt Patrick Steuerwald. Kennen Sie ihn? Oder haben Sie schon den Namen Max Günthör gehört? Der Mittelangreifer ist 18 Jahre alt, spielt auch in der Zweitliga-Mannschaft und muss wegen der Personalprobleme ran.

Trotzdem sagt Dürens Bernd Werscheck: «So viel schwächer wird der VfB nicht sein. Die Jungs, die Stelu dennoch in die Partie schicken kann, werden teurer sein als unsere Spieler.» Mittels zweier Videoaufzeichnungen haben Werscheck und sein Co Sven Anton Friedrichshafen genau unter die Lupe genommen. Fazit: Genaues weiß man nicht nur wegen der fehlenden Nationalspieler nicht. Gegen die Volley Dogs agierte der VfB grottenschlecht, gegen Unterhaching zauberte er.

Und am Samstag in Düren? «Egal wie, wir wollen gewinnen!», sagt der Evivo-Coach. Den Ausschlag über Sieg oder Niederlage werden nach Ansicht Werschecks die Stärken oder Schwächen beider Teams im Block und in der Feldbawehr geben.

(sis)

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Sonntag. 16. November 2003

YoungStars fahren in Grafing fünften Sieg ein

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Die Volley YoungStars fahren in der Zweiten Liga Süd weiter auf der Siegerstraße. Beim TSV Grafing holten sie sich ein 3:0 (25:20, 25:19, 25:21) und damit den fünften Saisonsieg.

Um es vorweg zu nehmen: Es war sicher nicht die beste Saisonleistung, die die Häfler am Wochenende zeigten, aber sie reichte, um den schwachen Bayern eine eindeutige Lektion zu erteilen. „Wir hätten noch deutlicher gewinnen können“, ist sich VfB-Trainer Söhnke Hinz sicher.

Bestes Beispiel dafür, dass in seiner Mannschaft nicht alles rund lief, waren die sieben Fehler bei den ersten acht Aufschlägen. Kein Wunder also, dass Thomas Welz & Co. mit 11:15 auf die Verliererstraße gerieten. Die YoungStars gingen lieber auf Nummer sicher und stellten auf risikoärmere Sprung-Flatter-Aufschläge um. Die Wirkung blieb nicht aus: Die Grafinger bekamen Probleme in der Annahme, sodass die anschließenden Angriffe von den Häfler Block- und Abwehrspielern leicht auszurechnen waren. Vor allem Matthias Klippel glänzte immer wieder mit Blockpunkten. Da in Block und Abwehr momentan die Stärken der Volley YoungStars liegen, konnten die Gastgeber kaum Angriffserfolge erzielen und immer auf Abstand gehalten werden. Nach gerade mal einer Stunde war der Ausflug nach Bayern beendet.

Für den VfB kamen Thomas Welz, Marco Hofmann, Alex Wiskirchen, Matthias Klippel, Aljoscha Grabowski, Alex Mayer und Timo Wilhelm zum Einsatz. Besonders stolz kann Söhnke Hinz auf seine Mannschaft sein, weil sie das Fehlen der beiden Stammspieler Patrick Steuerwald und Max Günthör erfolgreich kompensiert hat. Beide durften bei der ersten Mannschaft aushelfen. Ein gelungenes Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause feierte Aljoscha Grabowski. Man darf gespannt sein, wie sich die YoungStars am nächsten Samstag, 22. November, in Stammbesetzung präsentieren. Dann gastiert um 19 Uhr der SV Fellbach in der Häfler Bodensee-Sporthalle.

TSV Grafing - Volley YoungStars Friedrichshafen 0:3 (19:25, 20:25, 21:25)

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Sonntag. 16. November 2003

VfB Friedrichshafen lässt sich nicht zum Narren halten

DÜREN/FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen haben die Siegesserie von Evivo Düren gestoppt. Trotz zahlreicher Ausfälle behielten die Häfler im närrischen Treiben von Düren mit 3:1 (25:21, 25:20, 16:25, 25:19) die Oberhand.

Die Partie im Dürener Burgau-Gymnasium hatte alles, was ein klasse Volleyballspiel ausmacht: Eine bis zum Bersten gefüllte Halle, eine super Stimmung und ein hohes Spielniveau im Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter. Aus Sicht des VfB Friedrichshafen sind noch einige Punkte hinzuzufügen. Der Verfolger hat gewonnen und dem Team von Bernd Werscheck, nach fünf Siegen die weiße Weste bekleckert. Außerdem haben es die Häfler geschafft, ihre zahlreichen Ausfälle erfolgreich zu kompensieren.

Ilja Wiederschein, der vier Tage lang wegen einer Achillessehnenverletzung ausgesetzt hatte, zog die Fäden auf dem Spielfeld, Jochen Schöps lauerte auf der Diagonalen darauf, von ihm bedient zu werden. Auf den Außenpositionen hatte Trainer Stelian Moculescu Bogdan Olteanu und Marcus Popp, der ebenso leicht grippegeschwächt war wie Libero Alexis Valido, eingesetzt. Neben dem erfahrenen Brasilianer Itapolis bestritt Max Günthör aus der Häfler Nachwuchsschmiede sein erstes komplettes Bundesligaspiel - und das gar nicht mal so schlecht. „Max hat gut gespielt; wie ein wirklicher Erstliga-Mittelblocker“, lobte VfB-Manager Bernd Hummernbrum die Leistung des 18-Jährigen.

Die Häfler ließen sich von der närrischen Stimmung, die eine Karnevals-Combo verbreitete, nicht irritieren. Sie waren hellwach und brachten die ersten beiden Sätze ohne Probleme nach Hause. War auch die Annahme noch verbesserungswürdig, so sorgte ein gut positionierter Block dafür, dass die Dürener Angreifer um Diagonalspieler Heriberto Quero nicht zum Zug kamen. Die Aufschläge taten ihr Übriges. Es folgte die ungeliebte Zehn-Minuten-Satzpause, die schon so manche Mannschaft aus dem Spielrhythmus gebracht hat. So auch den VfB, der den Faden verloren hatte und nicht an seine gute Leistungen der ersten beiden Sätze anknüpfen konnte.

Stelian Moculescu reagierte darauf, indem er Jovan Markovic für Jochen Schöps brachte, um neue Akzente zu setzen. Die Auswechslung erwies sich als Glücksgriff, denn mit Markovic kam tatsächlich frischer Wind ins Spiel. Als der VfB im vierten Durchgang bereits mit 2:7 hinten lag, brachte der Serbe seine Mannschaft mit seinen Aufschlägen wieder auf die Siegerstraße. Kurz drauf stand es 11:8 für Friedrichshafen - der Sieg war dem VfB Friedrichshafen nicht mehr zu nehmen.

Nächstes Wochenende ist spielfrei, am 29./30. November steht die erste Runde im DVV-Pokal an. In der Liga steht das nächste Spiel erst am 3. Dezember an. Dann kommt der SV Bayer Wuppertal zum Eröffnungsspiel in die neue ARENA Friedrichshafen.

Evivo Düren - VfB Friedrichshafen 1:3 (21:25; 20:25; 25:16;19:25)

 

Deutschland - SSV Ulm-News 

Sonntag. 16. November 2003

Ulm: Trotz schwerer Beine Pflicht erfüllt

Auch mit den schweren Beinen der Italien-Reise haben die Bundesliga-Volleyballerinnen des SSV Ulm Aliud Pharma gestern ihre Pflicht erfüllt. Ein klarer 3:0-Erfolg (25:16, 25:14, 25:16) stand am Ende der Partie gegen den TuS Braugold Erfurt auf dem Papier. Trainer Mathias Eichinger stellte zwar fest, das sein Team die Begegnung "halt so runtergespielt hat", aber nach den Strapazen der Woche war einzig der 3:0-Sieg interessant. Eichinger nutzte die Partie, um wieder einmal einige Sachen auszuprobieren. So durfte sich zum Beispiel Nathalie Dambendzet zwei Sätze lang auf der Diagonalposition versuchen. Der Ungarin, die vor Wochenfrist in Hamburg ein für ihre Verhältnisse schwächeres Spiel gezeigt hatte, bescheinigte der Chef eine tadellose Leistung in den italienischen Gastspielen. 

Wieder einmal durchspielen durfte Sabrina Roß auf der Außenposition. Zwar wechselten noch Licht und Schatten bei der Jung-Nationalspielerin, aber sie sollte diesen Dauereinsatz nutzen, um ihr Selbstvertrauen wieder aufzubauen. Mit zunehmenden Einsätzen sollte sie ihre Form in den kommenden, wichtigen Wochen wieder stabilisieren können. Steffi Lehmann, die zuletzt im Dauereinsatz war, bekam von Coach Eichinger nach einem Durchgang ihre wohlverdiente Pause. Für Lehmann kam Saara Loikkanen auf's Feld, die sich derzeit mit muskulären Problemen auseinandersetzen muss. Ein gutes Spiel zeigte Norisha Campbell, die Texanerin findet sich im Spiel des SSV immer besser zurecht und ist inzwischen eine echte Alternative im Mittelblock.

Zum Spiel selbst gibt es nicht viel zu sagen. Der SSV Ulm Aliud Pharma zog wann immer es nötig war sein Spiel durch, leistete sich aber dazwischen auch den einen oder anderen Aussetzer. Angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft erst um die Mittagszeit vom Italien-Trip zurückkehrte sind diese Schwnkungen aber kein Wunder. Wichtig war letztlich nur der klare 3:0-Sieg, um weiter auf Tuchfühlung zu Leverkusen zu bleiben. Mit diesem Sieg wurde zumindest der zweite Platz gefestigt, da der USC Münster eine überraschend deutliche 0:3-Schlappe in Dresden einstecken musste. Falls jetzt am Sonntag Leverkusen in Suhl ähnliche Probleme zeigt wie der SSV, ist bei einem eigenen Sieg gegen den Schweriner SC sogar der Sprung auf Platz eins der Tabelle möglich.

Zum Abschluss dieser Mammut-Woche geht es, wie geschrieben, am Sonntag in eigener Halle gegen den vielfachen Meister Schweriner SC. Laut Eichinger sollte ein weiterer Tag Regeneration reichen, um auch in dieser Partie gute Erfolgschancen zu haben. "Unter der Woche haben die Spielerinnen beim 0:3 (12:25, 20:25, 22:25) in Bergamo und beim 2:3 in Vicenza gesehen, was mit hochprofessionellen Bedingungen im Volleyball möglich ist und wohin ich mit meinem Team will. Das sollte Motivation genug für die nächsten Wochen sein. An den Rhythmus dieser Woche können wir uns bis zum Final Four im Top Teams Cup gewöhnen."

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel