News

Freitag, 21. November 2003 

Glanzloses 3:0 für den VfL
Ostbek Cowboys treten beim Spitzenreiter an
Brasilien siegt im Duell der "Giganten" gegen Italien!
Finnland und die Ukraine starten mit Siegen!
Hohe Auszeichnung für Wolfgang Steinmetz
Gegen Erfurt nichts anbrennen lassen
Zwischen Zuversicht und Zweifel
Düren bot eine Schwachstelle zu viel
Jana Ulrich zurück im Training
Popovic warnt: Gegner nicht unterschätzen
Überraschung für Mathieu
Mit einer Serie aus dem Tabellenkeller
Unterbau des USC stimmt auf Pokal-Hit ein
TV Fischbek fehlen Alternativen

November 2003

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Norddeutschland - Geesthachter Anzeiger

Freitag. 21. November 2003

Glanzloses 3:0 für den VfL

Geesthacht besiegt harmlosen SV Adelby

Trotz der 0:14 Punkte, mit denen Adelby nach Geesthacht kam, waren die Hausherren gewarnt und gingen mit hoher Spannung in das vierte Heimspiel am letzten Samstag. Doch was Adelby dann zeigte, war wirklich ganz, ganz schwach und dem VfL genügte eine mäßige Leistung zu einem klaren 3:0 Erfolg (25:12, 25:20, 25:21).

Geesthacht begann in Erwartung kämpfender Gäste hoch konzentriert und druckvoll. Die großen Annahmeschwierigkeiten der Adelbyer sorgten für eine schnelle Geesthachter Führung. Angriff und Block der Geesthachter Startsechs mit Marcus Frese als Zuspieler, Matthias Ahlf (Diagonalangriff), Michael Harms und Matthias Schmidt (Aussen) sowie Hartmut Hintze, Stefan Wagner (Mittelblock) und Nils Wagner als Libero erledigten den Rest für ein schnelles und überdeutliches 25:12. Die beiden folgenden Sätze waren von sehr vielen Wechseln geprägt. Olli Müller ließ allen 12 Spielern ihre Spielanteile zukommen.

Die zunehmend schlechtere Konzentration im Geesthachter Spiel lag sicherlich weniger daran als an den weiter erschreckend schlecht spielenden Gästen. Immer wenn sie durch Geesthachter Eigenfehler im Angriff oder durch verschlagene Aufgaben ins Spiel hätten kommen können, toppten sie die Geesthachter Schwächen durch eigene Unzulänglichkeiten. Den schönsten Ballwechsel des Spiels mit mehr als fünf Blocks des VfL, die Adelby immer wieder zum Angriff aufbaute, verwandelte Sönke Grubig, der in dieser Saison zum ersten Mal als Aussenangreifer eingesetzt wurde. Ilja Machalowski setzte den folgenden Block zum 25:20 Satzgewinn. Ohne weitere Glanzlichter sicherte sich der VfL auch den dritten Satz mit 25:21.

Obwohl das eine der schwächsten Partien der Geesthachter war, bleibt als positiv festzuhalten, dass man gerade in solchen Spielen häufig in Gefahr gerät, doch noch einen Satz oder das gesamte Spiel abzugeben. Geesthacht passte sich seinen Gästen an, blieb aber immer das letzte Quentchen stärker als Adelby. In drei Wochen wartet auf das Team von Olli Müller beim ungeschlagenen Tabellenführer SV Warnemünde wieder ein ganz anderer Kontrahent. Und da wird man hoffentlich auch wieder einen ganz anderen VfL Geesthacht sehen. Denn trotz der 8:8 Punkte ist die Abstiegszone weiterhin nah und einige der Konkurrenten konnten am Wochenende teilweise überraschend punkten.

Alle Berichte und viele weitere Infos unter www.vfl-volleyball.de

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

Freitag. 21. November 2003

Ostbek Cowboys treten beim Spitzenreiter an

Auf Gefühlslagen nimmt kein Spielplan der Welt Rücksicht: An diesem Sonntag müssen die Zweitliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV ausgerechnet zum VC Bottrop reisen, dem Tabellenführer, der bislang erst eine Saisonniederlage eingesteckt hat. Nach drei Pleiten in Folge sind die Ostbek Cowboys auf der Suche nach ihrer Form und dürften in Bottrop wohl kaum fündig werden.

"Bottrop hat sich mit aller Macht verstärkt und will Moers ein Kontrahent um den Aufstieg sein", sagt OSV-Trainer Bernd Schlesinger. "Im direkten Vergleich hatten sie keine Chance, sonst aber haben sie bislang nichts anbrennen lassen." Besonders gefreut dürfte man sich beim VC über das 3:2 des OSV gegen den Moerser SC haben; ein spektakulärer Erfolg, den viele beim OSV allerdings verantwortlich machen für die folgende Talfahrt des Teams. Mit 6:10 Punkten steht man derzeit im unteren Mittelfeld.

 "Nach einer solchen Leistung gegen ein Spitzenteam ist es schwer, gegen vermeintlich schwächere Mannschaften genauso gut zu spielen. Keine Ahnung, warum das so ist, aber in der Fußball-Bundesliga ist das jede Woche auch zu sehen", sagt Zuspieler Sebastian Neufeld.

Der Spielmacher der Cowboys agierte in der vergangenen Rückrunde sehr souverän und führte sein Team zu acht Siegen aus neun Spielen. Nun fehlt es ihm an Trainingseinheiten, die Leistung schwankt. "In den kommenden sechs Wochen kann ich wieder öfter trainieren", sagt er, "die Präzision und das Gefühl für´s Spiel wird dann automatisch wieder besser."

Für das Gastspiel in Bottrop rechnen sich die Cowboys nur eine Außenseiterchance aus - obwohl man in Moers und Königs Wusterhausen zwei Spitzenteams bereits bezwingen konnte. "Eigentlich ist das ein leichtes Spiel", sagt Trainer Schlesinger, "die Jungs können sich den ganzen Frust der letzten Wochen von der Seele prügeln. Wenn´s schief geht, war halt der VC eine Nummer zu groß. Wenn´s gut geht, ziehen wir uns selbst an den Haaren aus dem Sumpf."

Wieder zurückgreifen kann der OSV auf Mittelblocker Daniel Krug, so dass Schlesinger personell aus dem Vollen schöpfen kann. Noch offenhalten wollte er sich, wer den Libero-Posten einnehmen wird.

Rückendeckung erhielt die Mannschaft in dieser Woche vom Vorstand. "Wir haben den Jungs gesagt, dass wir ihnen voll vertrauen", sagt OSV-Macher Jan Schneider. "Unser Eindruck ist, dass die Spieler sich der Situation absolut bewusst sind und alles tun werden, in der Tabelle wieder nach oben zu klettern. Sie kriegen die Zeit, die so ein junges Team braucht."

Abfahrt des Teambusses ist am Sonntag um 11 Uhr vor der Walter-Ruckert-Halle; die Mitfahrt ist wie immer kostenlos.

 

Deutschland - DVV-News

Freitag. 21. November 2003

Brasilien siegt im Duell der "Giganten" gegen Italien!

World Cup 2003 der Männer: Frankreich verliert 1:3 gegen Südkorea

Vize-Europameister Frankreich kann sich bereits nach vier Spieltagen beim World Cup 2003 in Japan wohl damit vertraut machen, nicht zu den drei Teams zu zählen, die in Asien das Olympia-Ticket lösen. Die Franzosen, die bereits gegen Weltmeister Brasilien eine Niederlage bezogen hatten und sich gegen Tunesien beim 3:2 äußerst schwer taten, verloren gegen Südkorea mit 1:3 (25-20, 23-25, 23-25, 21-25). Sie weisen damit eine Matchbilanz von 2:2-Spielen auf. Sollte sich Frankreich in Japan nicht qualifizieren, nimmt die Equipe Tricolore an der europäischen Olympia-Qualifikation in Leipzig vom 5.-10. Januar teil.

Besser machte es Olympiasieger Serbien & Montenegro, das sich mit 3:1 gegen Kanada durchsetzte und somit weiterhin seine „weiße Weste“ bei einer Bilanz von 4:0-Siegen bewahrt.

Im Mittelpunkt des Tages stand aber das Top-Duell zwischen Weltmeister Brasilien und Europameister Italien. Beide Mannschaften hatten bis zum heutigen Spiel erwartungsgemäß kein Spiel verloren und gelten als hohe Favoriten auf die Olympia-Tickets für Athen 2004. Am Ende setzte sich Weltmeister Brasilien mit 3:1 (25-18, 26-24, 20-25, 25-22) durch und ist somit wie Serbien & Montenegro weiterhin ungeschlagen.

Diesen Status büßte Japan am vierten Spieltag durch die 1:3-Niederlage gegen die USA ein. Mit 3:1-Siegen liegen diese beiden Teams punktgleich mit den drittplatzierten Italienern auf Platz vier und fünf.

 

Deutschland - DVV-News

Freitag. 21. November 2003

Finnland und die Ukraine starten mit Siegen!

Olympische Vor-Qualifikation in Finnland

Bei der olympischen Vor-Qualifikation in Kuopio/Finnland gab es am gestrigen Auftakttag zwei interessante und enge Spiele. Die Ukraine, neben Gastgeber Finnland wohl der Favorit auf das zu vergebene Ticket für die europäische Olympia-Qualifikation in Leipzig (5.-10. Januar 2004), setzte sich mit 3:1 (25-27, 25-21, 25-20, 25-18) gegen Slowenien durch.

Anschließend tat sich Finnland unerwartet schwer mit Estland und siegte erst nach fünf Sätzen mit 3:2 (25-19, 18-25, 22-25, 25-22, 15-8). Heute kommt es zu den Partien Kroatien – Ukraine und Estland – Ungarn.
Am 22. November spielen die beiden Erstplatzierten der beiden Dreiergruppen die Halbfinalspiele, am 23. November wird im Finale der Sieger und Teilnehmer für Leipzig ermittelt.

 

Deutschland - www.volleyball.de 

Freitag. 21. November 2003

Hohe Auszeichnung für Wolfgang Steinmetz

Ehre wem Ehre gebührt

Die Stadt Frankfurt am Main hatte für Montag, dem 17. November 2003, in den Limpurgsaal des Römers zu einem Festakt eingeladen. Hier wurde dem Ehrenvorsitzenden des HVV, Wolfgang Steinmetz, das vom Bundespräsidenten Johannes Rau verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, kurz Bundesverdienstkreuz, durch den Frankfurter Bürgermeister Achim Vandreike überreicht. Viel Prominenz war an diesem trüben Novembernachmittag gekommen, um mit Wolfgang Steinmetz (Foto rechts) diese Feierstunde im Römer zu erleben, allen voran der DVV-Präsident Werner von Moltke (Foto im Hintergrund) und lsbh-Präsident Dr. Rolf Müller sowie der DVV-Generalsekretär Lutz Endlich und der HVV-Vorsitzende Dr. Klaus Bommersheim.

Dazu waren viele Vertreter und Weggenossen von Wolfgang Steinmetz aus Politik, vom Sport, aus den Medien und aus der Verwaltung sowie der komplette HVV-Vorstand und der ehemalige 2. Vorsitzende des HVV, Kurt Sorg, erschienen.

In seiner Laudatio ging Bürgermeister Achim Vandreike noch einmal auf die vielen Stationen im Leben von Wolfgang Steinmetz bei Eintracht und Orplid Frankfurt, im Hessischen Volleyballverband, im Sportkreis Frankfurt, beim lsbh, beim DVV und in städtischen Gremien ein und lobte das ehrenamtliche Engagement, den unermüdlichen Einsatz für den Sport und das große Wissen, das Wolfgang Steinmetz hier eingebracht habe.

Geradezu vorbildhaft nannte der Bürgermeister diesen Einsatz. „Nicht selbstverständlich sei dieses ehrenamtliche Wirken für unsere Gesellschaft in der heutigen Zeit und das ohne Aussicht auf materiellen Gewinn“, so Bürgermeister Achim Vandreike. Er vergaß auch nicht zu erwähnen, dass dies alles nur gelingen konnte, weil die Familie voll hinter ihm stand.

Dank und Anerkennung wurden Wolfgang Steinmetz dann bei der Überreichung des Bundesverdienstkreuzes ausgesprochen. In seiner Dankesrede ging Wolfgang Steinmetz dann noch einmal auf seine bewältigten Arbeitsfelder ein, bedankte sich bei seinen Weggefährten, streute manch lustige und ernste Begebenheit ein und war besonders stolz, dem neuen HVV-Finanzwart, Thomas Petigk, einen geordneten Haushalt übergeben zu haben.

Jörg Heydel

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

Freitag. 21. November 2003

Gegen Erfurt nichts anbrennen lassen

Morgen empfangen die SSC-Volleyballerinnen den Thüringer Bundesliga-Neuling

Schwerin Nach dem VfB Suhl stellt sich morgen um 18 Uhr in der Volleyballhalle am Lambrechtsgrund mit dem TuS Braugold Erfurt der zweite Bundesliga-Neuling bei den Volleyballerinnen des Schweriner SC vor. Und von der Papierform her dürfte es eigentlich keine allzu große Hürde für die Schützlinge von SSC-Trainer Tore Aleksandersen werden.

Beide Teams verfolgen in dieser Saison vollkommen unterschiedliche Ziele. Während die Mecklenburgerinnen um die Plätze zwei bis vier spielen wollen, zählt für die Erfurterinnen nur der Klassenerhalt. Das bedeutet, dass sie in der Zwölfer-Liga mindestens Zehnter werden müssen. In den bisherigen acht Punktspielen konnte der derzeitige Tabellenletzte aus Thüringen noch nicht einen Sieg verbuchen, es gelangen bislang nur vier Satzgewinne. Auch gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt Augsburg und Berliner BVC zogen die Schützlinge von Marek Buchholz den Kürzeren.

"Das Spiel müssen wir gewinnen, ganz klar. Aber trotzdem dürfen wir keinen Gegner unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen", meinte SSC-Mittelblockerin Cathrin Schlüter. Die 23-Jährige weiß auch, wie ein Erfolg eingefahren werden kann: "Mit der nötigen Konzentration und Tatendrang sollte es uns gelingen, Erfurt zu schlagen."

Das sieht auch ihr Trainer so, für den Konzentration und die Disziplin auf dem Feld das
A und O sind. Und wenn seine Damen das nicht im Spiel umsetzen, wird der engagierte Norweger auch schon mal leicht sauer. Denn er lebt Volleyball, was man im Training sowie auch während und nach einem Punktspiel beobachten kann. Für ihn ist aber auch klar, dass er die Mannschaft in dieser Saison formen muss, um später die Früchte zu ernten. Aber trotzdem sieht er das größte Manko in den bisherigen Spielen darin, dass "wir zu viele Fehler machen. Wenn du pro Satz drei, vier davon weniger machst, gehört der Satz uns. Das ist der kleine Unterschied", so der 35-jährige
Coach. Eben das dürfe man sich gegen die guten Teams der Liga wie zum Beispiel Ulm, Münster oder auch Leverkusen nicht leisten, wie in dieser Saison bereits getan.

Ohne den morgigen Gegner als leicht abstempeln zu wollen, ist ein Sieg gegen Erfurt fast schon fest eingeplant. Denn ob nun ein Aufsteiger oder sonst wer nach Schwerin kommt, für Tore Aleksandersen ist klar, "dass wir die Heimspiele gewinnen müssen".

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

Freitag. 21. November 2003

Zwischen Zuversicht und Zweifel

Markranstädt/Leipzig. Neues Selbstvertrauen beim VC Markranstädt, leise Zweifel beim VV Leipzig: Unsere Volleyball-Bundesligisten gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in ihre morgigen Aufgaben. Die Markranstädter wissen seit dem 3:1 in Bad Saulgau (erster Saisonsieg), dass sie in der Eliteklasse bestehen können. "Natürlich war die Erleichterung groß", sagt Manager Michael Nickeleit vor dem Heimspiel gegen Unterhaching (19.30 Uhr, Stadthalle), "aber der Mannschaft ist klar, dass wir noch ganz am Anfang sind, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht. Euphorie ist jedenfalls nicht ausgebrochen."

Zumal mit den Rand-Münchnern eine starke Truppe kommt. Die Bayern verloren zwar zuletzt 1:3 gegen den SCC Berlin, knöpften dem Deutschen Meister aber als erste Mannschaft einen Satz ab. Nickeleit: "Wir haben uns mit SCC-Trainer Mirko Culic ausgetauscht. Er hat gewarnt. Haching schlug sehr gut auf, der Ex-Leipziger Björn Matthes machte ein Riesenspiel."

Doch der VCM vertraut seinen eigenen Qualitäten. Vor allem Bruno Maric, der endlich wieder richtig fit ist, in Bad Saulgau "saustark spielte" (Nickeleit) und dabei 78 Prozent seiner Angriffe er-folgreich abschloss - eine Wahnsinnsquote. "Ich hoffe, er hält dieses Niveau", meint der Manager, "denn wir wollen den zweiten Sieg." Dann wäre die interne Zielstellung - vier Punkte bis Weihnachten - bereits erfüllt.

Der VV Leipzig indes kämpft noch mit den Nachwirkungen der 1:3-Heimpleite gegen Aufsteiger Eltmann. "Niemand hat das erwartet, denn wir waren im Aufwind. Jetzt wissen wir nicht so genau, wo wir stehen", erklärt Trainer Zoran Nikolic, der mit "etwas Angst" zu den Volley Dogs (Anpfiff 19 Uhr) fährt. Die Berliner sind zwar noch sieglos und Tabellenletzter, demonstrierten aber bereits zweimal, wozu sie in eigener Halle fähig sind. Gegen Friedrichshafen und Wuppertal unterlagen sie nur 2:3. Eigentlich sind sie reif für den ersten Coup.

"Deshalb müssen wir uns steigern, wieder Spannung aufbauen. Gegen Eltmann waren wir zu locker", bekennt Nikolic. Fehlende Aggressivität ermittelte er als Hauptursache für das Debakel. Kein Druck in der Aufgabe, keine Entschlossenheit im Angriff. "Haroldas Cyvas und Dejan Stankovic waren schwach, nur Lars Björn Freier erreichte eine Angriffseffektivität von über 50 Prozent", so der Trainer, "damit kann man nicht gewinnen." Doch in Berlin ist Nikolic zum Siegen verdammt. "Sonst spielen wir am Ende um die Plätze sieben bis zwölf." Dann hätte der VVL sein Saisonziel verfehlt, dann würde es ungemütlich.

Steffen Enigk

 

Deutschland - Aachener Nachrichten

Freitag. 21. November 2003

Düren bot eine Schwachstelle zu viel

Düren (an-o/jan) - Die Schwachstellen beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren sind eindeutig geringer geworden. Trotzdem war der VfB Friedrichshafen am Wochenende in der Lage, eine davon konstant zu nutzten

"Das Spiel hat eins gezeigt: Uns fehlt ein dritter Spieler, der konstant und sicher in der Annahme steht", sagte Evivo-Trainer Bernd Werscheck direkt nach der 1:3-Heimniederlage.

"Keine Experten"

So oft es ging hat der VfB versucht, die beiden starken Dürener Annahmespieler Sven Dick und Libero Till Lieber nicht mit dem Aufschlag zu treffen. "Das soll kein Vorwurf gegen die Spieler sein, die es auf der Position versucht haben." Aber Sven Anton und phasenweise Heriberto Quero sind eben keine Annahme-Experten. Und diese Schwäche hat der VfB ausgenutzt.

Einen Annahme-Experten hat Evivo zwar im Kader, aber nicht im Training: Neuzugang Tim Elsner steckt in der letzten Woche seiner Grundausbildung bei der Bundeswehr. In den vergangenen zwei Monaten konnte er maximal ein Mal pro Woche mit der Mannschaft trainieren. "Gegen Friedrichshafen hätte uns ein eingespielter Tim Elsner sicher weiter geholfen", so Werscheck. Der 19-Jährige gilt als guter Allrounder, der nicht nur in der Annahme konstante Leistungen bringen kann. "Er ist zugleich alles andere als schlecht im Angriff. Es braucht jetzt nur seine Zeit, bis er mit der Mannschaft eingespielt ist."

Ein wenig frustriert reagierte der Dürener Coach auf die Tatsache, dass Evivo im DVV-Pokal-Achtelfinale weit reisen muss. Regionalligist Warnemünde steht am 30. November auf dem Programm. Die Mannschaft von der Ostsee hatte sich gegen Braunschweig durchgesetzt. Werscheck: "Na ja, was soll es. Ist ein schönes Städtchen." Noch mehr Sorgen bereitet ihm der Heilungsprozess von Malte Holschens Knie. Nach einer Arthroskopie hat der 22-Jährige ständig mit Blutungen zu kämpfen. "Für dieses Jahr wird das sehr eng. Aber wir wollen nichts riskieren."

 

Deutschland - USC Braunschweig-News

Freitag. 21. November 2003

Jana Ulrich zurück im Training

Etwas über drei Wochen nach einer kurzfristig notwendigen Operation kehrte Zuspielerin Jana Ulrich in dieser Woche zurück ins Training des Volleyball-Bundesligisten. Zum Glück für die 24-Jährige (und das Team) ergaben sich keine weiteren Komplikationen, verlief der Heilungsverlauf besser als erwartet. 

Nach der zweiten Trainingseinheit hemmte allerdings heftiger Muskelkater die Bewegungsfreude von Jana erheblich. Schließlich hatte sie fast drei Wochen völlige Ruhe einzuhalten – für das Energiebündel kaum vorstellbar. 

Ob sie am Samstag beim Berlin-BVC 68, der Mannschaft von Ex-USC-Trainer Markus Weber, schon wieder mit auf dem Feld stehen wird, ist allerdings fraglich. Mit dabei sein wird sie in jedem Fall, schließlich soll der zweite Sieg her.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Freitag. 21. November 2003

Popovic warnt: Gegner nicht unterschätzen

MTV 48 Hildesheim fährt nach Bocholt.

Hildesheim/Giesen (cen). Vor der Winterpause steht den Volleyball-Zweitligisten MTV 48 Hildesheim und TSV Giesen noch ein hartes Programm bevor. Der TSV muss noch vier Punktspiele absolvieren, das Team 48 sogar noch fünf. Am Wochenende treten beide Mannschaften auswärts an. Giesen spielt am Sonnabend beim Schlusslicht FC Schüttorf 09, der MTV 48 fährt am Sonntag zum TuB Bocholt.

Von der derzeitigen Tabellenkonstellation will sich Giesens Coach Zeljko Popovic nicht in die Irre führen lassen. Zwar sei Schüttorf in dieser Saison bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben, doch zähle die Mannschaft seit vielen Jahren zu den leistungsstärksten der Liga. "Viele Spieler sind sehr routiniert", sagt Popovic und warnt davor, den Gegner zu unterschätzen.

Im vergangenen Jahr musste sich der TSV in Schüttorf erst nach zwei umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen im fünften Satz geschlagen geben. Diesmal soll ein Sieg her. Dazu stehen Popovic fast alle Spieler zur Verfügung. Lediglich Mario Große Banholt wird fehlen. Derzeit hat Giesen 8:8 Punkte auf dem Konto. Zwei Siege noch vor Weihnachten - das ist die Mindestvorgabe, die der Trainer seiner Mannschaft gibt.

Stimmung im Team 48

10:4 Zähler stehen bislang beim MTV 48 zu Buche. Zwei Punkte mehr als der nächste Kontrahent. Bocholt hat vier der bisherigen fünf Heimspiele souverän gewonnen. Dies sollte Warnung genug sein für das Team 48, das am vorigen Wochenende gegen Moers die zweite Saisonniederlage kassiert hat.

Trotzdem ist die Stimmung in der Mannschaft ausgezeichnet. Die Spieler lassen keinen Zweifel aufkommen, dass es in diesem Jahr keinen "schwarzen November" geben werde. Vor zwölf Monaten hatten die 48er in dieser Zeit einen gewaltigen Durchhänger, der letztlich in der Ablösung des damaligen Trainers Thomas Schneider gipfelte. In der vorigen Spielzeit übrigens gewann der MTV 48 in Bocholt mit 3:1. Wenn das kein gutes Omen ist?

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten

Freitag. 21. November 2003

Überraschung für Mathieu

Emlichheim – "Pierre Mathieu und der SC Union Emlichheim – das ist eine ganz besondere Beziehung". Diese Einschätzung von Manager Norbert Bußmann bestätigte sich am vergangenen Sonnabend einmal mehr: Mit 40 Personenen – Spielerinnen der ersten Volleyballmannschaft, Aufbauhelfern, Kuchenpersonal, Fanclub-Mitgliedern und Zuschauern – war der Emlichheimer Verein nach Deutinchem gefahren, um dem Trainer des Zweitliga-Teams ganz persönlich zum 60. Geburtstag zu gratulieren. 

Mathieu war ebenso überrascht wie bewegt über den Besuch der Gratulanten. Für die SCU-Verantwortlichen und Spielerinnen war es das erste Mal, dass sie die Strecke Emlichheim-Deutinchem gefahren sind. "Erst jetzt können wir ermessen, was es heißt, diese Strecke vier Mal wöchentlich zu bewältigen, wie es Pierre tut", sagte Norbert Bußmann.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten

Freitag. 21. November 2003

Mit einer Serie aus dem Tabellenkeller

FC 09 will gegen Giesen nächsten Schritt machen

Schüttorf/his – "Wir dürfen uns nicht täuschen, weil wir einmal gewonnen haben. Es war noch nicht alles Gold glänzte." Dirk Schlotfeld, Trainer der Schüttorfer Zweitliga-Volleyballer, hat auch nach dem 3:0-Erfolg beim Oststeinbeker SV den Sinn für die Realität nicht verloren. Schließlich befinden sich die Schüttorfer vor dem morgigen Heimspiel (19.30 Uhr) gegen den TSV Giesen immer noch auf dem letzten Tabellenplatz. Schlotfeldt hat im Lager der Obergrafschafter aber Tendenzen ausgemacht, die seine Zuversicht stärken. "Wir wollen den Weg der kleinen Schritte fortsetzen", sagt Schlotfeldt –ein Sieg gegen die Ostniedersachsen wäre für sein Team ein wichtiger Mosaikstein.

Mit dem TSV Giesen stellt sich aber ein Team in der Vechtehalle vor, das in der Tabelle sechs Plätze vor den Gastgebern rangiert. Mit einem 3:1-Erfolg gegen den TuB Bocholt glichen die Giesener am vergangenen Wochenende ihr Punktekonto aus (8:8). "Giesen ist sicherlich der Favorit", sagt Schlotfeldt. Vor allem kann TSV-Trainer Zeljko Popovic wieder aus den Vollen schöpfen.

Mit Niklas Rademacher und David Klemperer stehen ihm in den Wintermonaten auch die beiden Beach-Nationalspieler zur Verfügung, die im Oktober mit einem neunten Platz von der Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro in die Heimat zurückkehrten. Gemeinsam kämpfen sie noch um einen der beiden deutschen Startplätze bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Die beiden Außenangreifer sind aber nicht die beiden einzigen Trümpfe im TSV-Spiel: Immer mehr integriert wurde zuletzt auch Sulkhan Akhvlediani, der vor der Saison vom georgischen Erstligisten VC Tiflis kam.

Die Schüttorfer sind vor dem morgigen Duell also gewarnt. "Ich erwarte ein enges und hart umkämpftes Match", blickt Schlotfeldt voraus. In der vergangenen Saison gingen beide Partien in den Tiebreak, die Heimmannschaft hatte dabei immer die Nase vorn.

Auch die Gastgeber haben morgen wieder mehr personelle Alternativen. Dirk Möller steht als Libero bereit und auch Alexej Peters ist mit von der Partie. Nur auf die Dienste von Michael Röder müssen Schlotfeldt und Heike Flockert noch verzichten. Der Außenangreifer kehrt erst am Sonntag von seinem beruflichen Engagement in Japan zurück. Wegen ihrer beruflichen Belastung konnten allerdings nicht alle Spieler komplett trainieren.

Die Suche nach Verstärkungen war bislang nicht von Erfolg gekrönt. "Es hat sich noch nichts getan. Die angebotenen Spieler waren nicht finanzierbar", sagt Schlotfeldt, der mit dem Management noch auf einen günstigen Fang wartet. So muss sich das bisherige Personal weiter Stück für Stück nach oben arbeiten. "Die Formkurve der Spieler steigt", gibt der Übungsleiter einen positiven Einblick.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten

Freitag. 21. November 2003

Unterbau des USC stimmt auf Pokal-Hit ein

SC Union erwartet Münster II

"Das Punktspiel ist wichtiger als der Pokalhit", sagt SCU-Manager Norbert Bußmann. Gegen die zweite Mannschaft des USC Münster wollen die Volleyballerinnen am Sonntag die Tabellenspitze der 2. Liga verteidigen und einen Konkurrenten auf Abstand halten.

Emlichheim/how – Auf das Aufeinandertreffen mit dem ebenso namhaften wie erfolgreichen Volleyball-Bundesligisten USC Münster freuen sie sich in Emlichheim schon. Doch ehe es am Freitag, 28. November, in der Vechtetalhalle um den Einzug in die zweite Runde des DVV-Pokals geht, steht zunächst an gleicher Stelle der Zweitliga-Alltag an. Und da steht den Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim am Sonntag (15 Uhr) ausgerechnet die zweite Mannschaft des USC Münster gegenüber.

Die Zeiten der Emlichheimer Volleyball-Hochburg in Deutschlands Eliteliga sind seit nunmehr fast 20 Monaten Vergangenheit, da ist ein Pflichtspiel gegen ein mit Nationalspielern wie Cornelia Dumler (Deutschland), Kim Staelens (Belgien) oder Ester Volicerova (Tschechien) gespicktes USC-Bundesligateam überaus reizvoll. Aber: "Die Aufgabe gegen die zweite Mannschaft aus Münster ist wichtiger als das Pokalspiel. Das ist Bundesliga, und vor allem die zählt", betont SCU-Manager Norbert Bußmann. Auch Trainer Pierre Mathieu gewichtet die anstehenden Partien ähnlich: "Ich denke gar nicht an das Pokalspiel, ich denke nur an unser Punktspiel am Sonntag.

"Dabei verschwendet er an die USC-Reserve selbst, die mit 10:6 Punkten auf dem vierten Tabellenrang steht, kaum einen Gedanken. "Münster ist seit einigen Wochen nicht mehr so gut drauf. Warum, weiß ich nicht – es ist mir aber auch egal", betont der Niederländer. Ihm ist wichtiger, dass seine Mannschaft regelmäßig Fortschritte macht. Und eine Entwicklung hat sie in den vergangenen Spielen gezeigt: "Das Team hat sich gefestigt. In Parchim und auch in Neustadt hat es in kritischen Situationen gezeigt, dass es dagegenhalten kann und auch in schlechteren Phasen ins Spiel zurückfindet", sagt Manager Bußmann.

Noch nicht komplett ins Spiel zurückgefunden hat Inga Stegemeyer. Nach ihrer vierwöchigen Pause wegen einer Knieverletzung hat sie in der vergangenen Woche gegen den SVF Neustadt-Glewe anderthalb Sätze gespielt. "Sie kann noch nicht richtig springen", sagt Mathieu, "außerdem fehlt ihr natürlich noch die Bindung zu ihren Mitspielerinnen und das richtige Timing vor allem für das schnelle Zuspiel." Damit die Mittelblockerinnen Judith Meyer und Marina Budaj auch gegen Münster II wirkungsvoll angreifen können, wurde die erste Welle im Training verfeinert. Im Angriff wird Mathieu zudem auch auf Christiane Kerperin setzen. Das talentierte SCU-Eigengewächs hat ebenso wie Zuspielerin Mareike Hindriken eine Doppelspielberechtigung für die erste und zweite SCU-Mannschaft; beide sollen in Heimspielen regelmäßig im Kader der Zweitliga-Mannschaft stehen.  

 

Deutschland - Harburger Rundschau

Freitag. 21. November 2003

TV Fischbek fehlen Alternativen

Fischbek - Nun kann es ganz schwierig werden für die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg. Am Sonnabend müssen die Fischbekerinnen bei den Roten Raben Vilsbiburg antreten. Doch erstmals in der Erstliga-Geschichte des Teams könnte es eine Niederlage gegen diesen Gegner geben. "Es sieht personell sehr eng bei uns aus", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke. Nachdem schon Mittelblockerin Juliana Lawrowa (Bänderdehnung im Knie) ausfällt, verzichtete ebenfalls ihre Vertretung Marina Cukseeva auf die Trainingseinheiten.

Auch sie hat erhebliche Knieschmerzen. Sollte Spielertrainerin Cukseeva nicht auflaufen können, müsste Margarethe Kozuch in die Netzmitte rücken. Eine nicht ungewohnte Aufgabe für das 17-jährige Nachwuchstalent. Hatte sie doch auf dieser Position zwei Jahre lang beim Zweitliga-Club CVJM geblockt.

Aber: "Wir hätten dann für den Angriff überhaupt keine Alternativen mehr", sagte Christina Benecke. Es sei denn, Libera Sabine Verwilt-Jungclaus würde als Netzspielerin in den Spielbericht eingetragen werden. Dann aber wären schnelle und kurze Wechsel, um die Annahme zu stabilisieren mit ihr nicht mehr möglich. Die Fischbeker Mannschaft würde noch berechenbarer werden.

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 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel