News

Donnerstag, 27. November 2003 

Zweiter Dopingfall
Kräfte im Alten Land bündeln
Ostbek Cowboys verlieren in Bottrop
Trainerwechsel beim Berliner BVC 68
Leverkusen im Achtelfinale gegen Luzern
Dürener als Beach-Volleyball-Vermarkter?
Volley YoungStars gehen auf Mini-Tournee
Köniz-Präsident zurückgetreten
Trainerentlassung beim Pokalgegner
SSC: Dresden-Partie immer ein Knüller
Schladern strandet

November 2003

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Zum Medien-Überblick

 

International - Hamburger Abendblatt

Donnerstag. 27. November 2003

Zweiter Dopingfall

Beim World Cup der Männer im japanischen Okayama wurde der zweite Dopingfall bekannt gegeben. Der Ägypter Mohamed Moselhy wurde positiv auf das Stimulanzmittel Pseudoephedrin getestet, das in einem Arzneimittel enthalten ist, das dem Moslem wegen gesundheitlicher Probleme während des Fastens verabreicht worden war. Die B-Probe steht noch aus.

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

Donnerstag. 27. November 2003

Kräfte im Alten Land bündeln

Wunschprojekt: Der TuS Jork und TSV Hollern-Twielenfleth wollen über eine gemeinsame Zukunft nachdenken.
Grünendeich - Es könnte das vorletzte Volleyball-Derby der Männer des TSV Hollern-Twielenfleth und des TuS Jork gewesen sein. Nicht nur, weil die Jorker nach ihrem 3:1-Erfolg (25:20, 22:25, 25:18 und 25:11) weiterhin ohne Niederlage den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga anstreben und das Team aus Hollern-Twielenfleth voraussichtlich den Klassenerhalt in der Oberliga schaffen wird. "Es gibt erste Anzeichen einer Annäherung", sagte Jorks Coach Rolf Schmitt.

Schon seit langem ist es das Wunschprojekt des Jorker Trainers, die Schlagkraft der Volleyball-Männer im Alten Land und dem Süderelberaum zu bündeln. Damit könnte eine solide Regionalliga-Mannschaft aufgebaut werden, vielleicht mittelfristig sogar mehr. Der Nachwuchs im Großraum würde so eine neue Leistungsperspektive bekommen. Doch bislang wurde Schmitts Ansinnen eher ignoriert, sowohl vom TSV Hollern-Twielenfleth als auch von den Viertliga-Männern des Harburger TB, die ebenfalls in das gemeinsame Boot aufgenommen werden sollen.

Nun gibt es ein wenig Bewegung in den Bemühungen, zumindest zwischen den beiden Teams des Stader Landkreises im Alten Land. Heute kommt ein Teil der TSV-Mannschaft mit Spielertrainer Thomas Pape zum gemeinsamen Training nach Jork. Kommenden Dienstag sind die Jorker in Hollern-Twielenfleth. "Mal sehen, was daraus wird", sagte Schmitt vorsichtig.

Für Gastgeber Hollern-Twielenfleth hatte es zuvor schon eine 2:3-Niederlage (20:25, 21:25, 25:21, 25:22, 15:17) gegen den Tabellenzweiten Oldenburger TB gegeben. In der spannenden Partie hatte der TSV im Tiebreak vor gut 100 Zuschauern sogar mit 7:13 zurück gelegen und noch zum 15:15 aufgeholt. "Dieses Spiel hat immens Spaß gemacht", stellte Thomas Pape nach der Partie fest. Da lässt sich dann auch eine Niederlage verschmerzen. Gegen die Jorker sei "ein wenig die Luft raus gewesen", so der Spielertrainer.

Zumal Rolf Schmitt den früheren Zweitliga-Angreifer Lars Brinkmann zu einem Comeback hatte überreden können und mit ihm eine echte Verstärkung im Angriff aufbieten konnte.

Er wird auch am Sonntag (Beginn 11 Uhr, Schulzentrum) in den Heimspielen der Jorker gegen den FC Schüttorf II und den TSV Sievern dabei sein. Der TSV Hollern-Twielenfleth reist tags zuvor zum VfL Wildeshausen. Im übrigen: Das womöglich letzte Lokalderby findet am 6. März 2004, am letzten Spieltag in Jork statt.

Manfred Schäffer

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

Donnerstag. 27. November 2003

Ostbek Cowboys verlieren in Bottrop

Es fehlte nicht viel - aber es reichte am Ende nicht zur Sensation. Viele Chancen bekommt man in der Zweiten Bundesliga nicht gegen ein Spitzenteam, und deshalb trauerten die Männer des Oststeinbeker SV ihrem Satzball im vierten Durchgang gegen den Tabellenführer VC Bottrop auch nach Spielschluss noch eine ganze Weile hinterher. Fridolin Lippens bekam auf außen die Chance, den Favoriten in den fünften Satz zu zwingen, scheiterte aber am Doppelblock. Und so setzten sich die ambitionierten Hausherren am Ende doch noch klar mit 3:1 durch (25:16, 21:25, 25:15, 26:24).

"Das war ein Fortschritt, aber noch nicht genug", sagte OSV-Trainer Bernd Schlesinger. Trotzdem ziehe ich das Positive aus diesem Match. Immerhin erarbeiten wir uns inzwischen wieder Chancen, und das gegen ein Team, das zu besten der Liga zählt."

Nach drei Niederlagen in Folge hatte Schlesinger erneut umgestellt und Christian Bartram auf diagonal gestellt - eine Maßnahme, die sich phasenweise auszahlte. Mit ihm und Mirko Suhren auf außen steigerte sich die Durchschlagskraft der Cowboys gegenüber den letzten Partien, und auch der Einsatz der Mannschaft stimmte.

Unter dem Strich aber unterliefen in Annahme und Angriff noch immer zu viele Fehler, als das man den Erstligakandidaten ernsthaft in Gefahr hätte bringen können.

"Wir hatten letztes Jahr eine der besten Annahmeachsen der zweiten Liga", sagt Kapitän Jan Buhrmester, "nur fehlt uns zurzeit die Sicherheit. Aber die Qualität ist da, da bin ich überzeugt." Der Schlaks zählte in Bottrop nicht zur ersten Sechs, und an dem gebürtigen Oststeinbeker lässt sich die Formkrise der Ostbek Cowboys am besten festmachen: Der Modellathlet fängt im Spiel meistens gut an und lässt sich dann von den ersten Fehler aus dem Tritt bringen. Schlesinger gönnte seinem Universalangreifer daher eine Denkpause - in den kommenden Partien soll er auch geistig wieder frisch sein.

Drei Heimspiele in Folge gibt es nun für die Oststeinbeker, und angesichts eines Punktekontos von nunmehr 6:12 Zählern ist die junge Mannschaft nahezu zum Erfolg verdammt. Trainer Schlesinger erteilte derweil eine Absage an die in einer solchen Situation anderswo üblichen Verhaltensmuster: "Wir ziehen das jetzt mit unserer Truppe durch. Der Kader ist stark genug."

 

Deutschland - www.volleyball.de 

Donnerstag. 27. November 2003

Trainerwechsel beim Berliner BVC 68

Michael Merten löst Markus Weber ab

Beim Tabellen-Vorletzten der Frauen-Bundesliga, dem Berlin-BVC 68, gab es zwei Tage nach der Heimniederlage gegen den USC Braunschweig einen Trainerwechsel. Der Münchner Michael Merten, früher Nationaltrainer in Liechtenstein und Co-Trainer bei der DVV-Jugendauswahl, löste Markus Weber ab und übernahm bereits am Dienstag das Training. In 34 Bundesligaspielen hatten die Berlinerinnen nur zwei Siege einfahren können.

Pikanterie am Rande: Markus Weber war von Braunschweig nach Berlin gekommen, wurde nach dem Spiel gegen seinen Ex-Klub des Amtes enthoben und der erste Einsatz von Mertens findet statt im DVV-Pokal am Sonntag beim USC Braunschweig.

weg

 

Deutschland - www.volleyball.de 

Donnerstag. 27. November 2003

Leverkusen im Achtelfinale gegen Luzern

Rothe: Ein interessantes Duell

Die Auslosung zum Achtelfinale des CEV-Pokals hat den Frauen von Bayer Leverkusen den Schweizer Erstligisten Concordia BTV Luzern beschert. Am 9. oder 10. Dezember tritt das Team von Trainerin Gudula Krause (Foto) zunächst in der Schweiz an, ehe es am 16. oder 17. Dezember zum Rückspiel in der Sporthalle Ophoven kommt. "Das dürfte ein interessantes Duell werden", sagte Manager Jürgen Rothe. "Wir sind froh, dass uns zum Beispiel eine weite Reise nach Russland erspart geblieben ist."

Bei Concordia Luzern, das in der Schweizer Meisterschaft derzeit auf dem vierten Platz rangiert, spielt übrigens auch eine gute Bekannte aus deutschen Landen. Anja-Nadin Pietrek wechselte im Sommer vom italienischen Erstligisten Palermo in die die Alpenrepublik und zählt nun dort zu den Leistungsträgern.

Setzen sich die Leverkusenerinnen im Achtelfinale durch, treffen sie in der nächsten Runde auf den Sieger der Begegnungen zwischen dem RC Villebon 91 (Frankreich) und Vini Monte Schiavo Jesi (Italien), wo Nationalspielerin Sylvia Roll schmettert.

Auch Angelina Grün greift mit ihrem italienischen Klub Foppadretti Bergamo ins Geschehen des CEV-Pokals ein. Bergamo muss gegen den Ligakonkurrenten Volley Modena antreten und trifft damit auf das Team von Hanka Pachale.

cku

Die Achtelfinalspiele im CEV-Pokal Frauen
Vini Monte Schiavo Jesi (ITA) - RC Villebon 91 (FRA)
Concordia BTV Luzern (SUI) - Bayer 04 Leverkusen
VC Weert (NED) - Stiinta-Amici Bacau (ROM)
Balakovskaia Balakovo (RUS) - Universidad de Burgos (ESP)
Volley Modena (ITA) - Foppadretti Bergamo (ITA)
Kanti Schaffhausen (SUI) - Dauphines Charleroi (FRA)
Stal Mielec (POL) - Yesilyurt Istanbul (TUR)
Panathinaikos Athen (GRE) - Caja de Avila (ESP)

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Donnerstag. 27. November 2003

Dürener als Beach-Volleyball-Vermarkter?

Mastersserie: Chancen für "Amedia" stehen gut

Düren (an-o) - "Spätestens Anfang nächster Woche", lautete die Antwort seitens des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) auf die Frage, wann bekannt gegeben wird, wer die Vermarktungsrechte an der Deutschen Beach-Volleyball-Masters-Serie kriegt. Gerüchten zu Folge hat die Dürener Firma "Amedia" die beste Karten.

Die Masters-Serie, das sind acht Turniere in Deutschland und das große Finale um die Meisterschaft in Timmendorfer Strand. 260.000 Zuschauer haben das Sand-Spektakel in diesem Jahr mitverfolgt. Der bisherige Vermarkter MNP steckt in einem Insolvenz-Verfahren. Jetzt muss der DVV entscheiden, wer die höchstklassigste deutsche Serie mit Preisgeldern von 290.000 Euro und den besten Mannschaften künftig vermarkten soll.

Nur noch zwei im Rennen?

Wie bereits berichtet, hat sich auch die "Amedia", die unter anderem das deutschen Spitzenduo Susanne Lahme/Danja Müsch unter Vertrag hat, beworben. "In den letzten Tage wurde gemunkelt, dass entweder ,Amedia' oder ,Sport 5' den Zuschlag erhalten soll", sagte Frank Mackerodt, der bisher für MNP tätig war und sich ursprünglich mit einer neu gegründeten Firma ebenfalls bewerben wollte.

Gut unterrichtete Kreise wollen sogar wissen, dass "Amedia" den Zuschlag bereits erhalten habe. "Kein Kommentar", heißt es dazu bei Dürener Firma. 300.000 Euro haben die Vermarktungsrechte gekostet. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass der DVV sie jetzt für weniger Geld weggibt", so Mackerodt.

"Amedia"-Chef Roland Mader hat beste Kontakte zum DVV. Schließlich wurde er in diesem Jahr zum Ehrenpräsidenten ernannt. Zudem hat er auch gute Beziehungen zu Fernsehsendern. Und Fernsehpräsenz steht auf der Wunschliste des DVV ganz oben. Sollte "Amedia" zum Zuge kommen, dann ist denkbar, dass eines der großen Turniere erstmals in der Region stattfinden kann. "Der Vermarkter hat bei dieser Entscheidung ein Wort mitzureden", so DVV-Pressesprecher Thilo von Hagen.

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Donnerstag. 27. November 2003

Volley YoungStars gehen auf Mini-Tournee

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Während die Liga für den DVV-Pokal pausiert, haben die Volley YoungStars gleich zwei (Nachhol-)Spiele zu bestreiten. Ihre Mini-Tournee führt sie am Samstag nach Sonneberg und einen Tag später ins bayerische Friedberg.

Zuerst tritt das Team von Söhnke Hinz in Südthüringen beim 1. Sonneberger SC an. „Vor der Saison dachte ich, die würden um den Aufstieg mitspielen, aber danach sieht es nicht mehr aus“, erzählt der YoungStars-Trainer. Mit sechs Minuspunkten liegt der Club derzeit auf dem vierten Rang. Vorläufiger Tiefpunkt der Sonneberger Saison war das vergangene Wochenende, als man sich daheim gegen die jungen Internatler geschlagen geben musste. Entweder ist die Moral jetzt endgültig gebrochen oder die Niederlage hat die Sonneberger neu motiviert.

Beim TSV Friedberg lief es genau umgekehrt. Der Saisonbeginn war mehr als bescheiden, der vorletzte Tabellenplatz mit 4:12 Punkten ist das Resultat. Umso überraschender die Meldung vom letzten Spieltag, dass der Tabellenführer Rüsselsheim mit 3:2 bezwungen wurde. So etwas stärkt das Selbstbewusstsein - die YoungStars sollten auf der Hut sein. Zumal der VfB dem TSV zu liegen scheint. In den vergangenen drei Spielzeiten taten sich die Häfler zweimal schwer und brachten mit Ach und Krach ein 3:2 nach Hause. Vor zwei Jahren war gar nichts zu holen und Friedrichshafen musste eine 0:3-Niederlage einstecken. Das soll diesmal anders werden. „Wenn wir an der oberen Leistungsgrenze spielen, können wir zwei Mal gewinnen“, schätzt Söhnke Hinz die Lage ein. Allerdings: „Wir treffen auf zwei Gegner, die etwas Anderes wollen.“

Thomas Welz und seine Mitspieler freuen sich schon auf die beiden Spiele. Allein schon deshalb, weil in Sonneberg einige hundert Zuschauer garantiert sind. Die volleyballbegeisterten Zuschauer im südlichsten Zipfel von Thüringen werden den Häflern sicher einheizen.

Die VfB-Vertretung ist bis auf Tino Kirchner komplett und geht mit Thomas Welz, Patrick Steuerwald, Sebastian Schwarz, Alex Wiskirchen, Matthias Klippel, Max Günthör, Marco Hofmann, Alexander Mayer, Aljoscha Grabowski und Timo Wilhelm auf die zweitägige Reise.

 

Schweiz - www.news.ch  

Donnerstag. 27. November 2003

Köniz-Präsident zurückgetreten

Paolo Ghielmini (48) ist nach zweieinhalb Jahren Amtszeit mit sofortiger Wirkung als Präsident des VBC Köniz zurückgetreten. Unterschiedliche Ansichten innerhalb des Vorstands über die Vereinsführung hätten Ghielmini zu dessen Schritt bewogen, hiess es in einem Communiqué. Bis zur Wahl eines Nachfolgers übernimmt der Vorstand als Gremium die Präsidiumsaufgaben.

tr

 

Deutschland - USC Braunschweig-News 

Donnerstag. 27. November 2003

Trainerentlassung beim Pokalgegner

Der Berlin-BVC 68, Gegner des USC Braunschweig am Sonntag im Pokal- 1/8-Finale, hat seinen Trainer Markus Weber entlassen. Schon beim Punktspiel der Braunschweigerinnen in Berlin war gemunkelt worden, dass nur ein Sieg den ehemaligen USC-Trainer auf seinem Posten beim Berlin-Brandenburger VC 68 halten könnte. Doch es kam anders. Die USCerinnen gewannen mit 3:1. Damit schossen sie ihren Ex-Trainer, zu dem viele Spielerinnen immer noch ein gutes Verhältnis pflegen, wohl ab.

Schon in der VC68-News "Aufsteiger Braunschweig ohne Respekt" (s.u.) konnte man zwischen den Zeilen die Kritik am Coach herauslesen. Jetzt kam das tatsächliche Aus. Der Münchner Michael Merten, früher Nationaltrainer in Liechtenstein und Co-Trainer bei der DVV-Jugendauswahl, löste Markus Weber ab und übernahm bereits am Dienstag das Training.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Donnerstag. 27. November 2003

SSC: Dresden-Partie immer ein Knüller

SSC-Volleyballerinnen freuen sich auf Pokal-Achtelfinal-Spiel

Schwerin Am Sonnabend heißt es für die Schweriner Volleyballerinnen hopp oder top. Denn um 18 Uhr empfangen sie den Dauerrivalen der letzten Jahre, Dresdner SC, zum DVV-Pokal-Achtelfinalspiel. "Wir freuen uns alle auf die Partie", so SSC-Kapitän Jana Müller. Die 25-Jährige erinnert sich denn auch gern an die vergangene Saison. Immer, wenn es gegen die Mannschaft von Trainer Arnd Ludwig ging, waren die SSC-Damen besonders motiviert und gewannen. Woher das kommt, weiß die Außenangreiferin nicht, aber "die liegen uns einfach von der Spielanlage".

Die Blondine verbindet mit DSC-Zuspielerin Beatrice Dömeland, die einst selbst das SSC-Trikot trug, eine Freundschaft. "Im vergangenen Jahr waren wir vier Monate zusammen bei der Nationalmannschaft, da hat sich eben diese Freundschaft entwickelt", sagt Jana. Doch vor diesem Spiel und auch während der Partie wird das beiseite geschoben. "Ich werde Micky (Spitzname von Dömeland) diese Woche nicht anrufen. Quatschen können wir später wieder", erzählte lachend der SSC-Kapitän. Auf die Mimik der Beiden sollte man am Sonnabend achten. "Wenn wir uns am Netz gegenüberstehen, da hat man schon gewisse Blicke drauf. Und ein Spruch fällt auch immer", plaudert Jana Müller.

Sie hatte am Ende der vergangenen Saison selbst mit einem Wechsel zum Dresdner SC geliebäugelt, sich dann aber doch für ihren Heimatverein entschieden. Auch Dresden schlägt genauso den Weg mit jungen Spielerinnen ein wie der SSC. "Ich glaube, dass beide Mannschaften in Zukunft wieder ganz oben mitspielen", schätzt die Schwerinerin ein. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt heißt es für den SSC, erst einmal das Spiel am Sonnabend zu gewinnen. "Das ist für uns bislang das wichtigste Match in dieser Saison. Da kannst du nichts mehr korrigieren, wenn du verlierst", so Jana, die ungern an das Pokal-Viertelfinale vor zwei Jahren zurückdenkt, als der SSC zu Hause knapp mit 2:3 gegen Dresden unterlag.

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung 

Donnerstag. 27. November 2003

Schladern strandet

Bayer II entthront den Spitzenreiter.

Wuppertal. Dass der Volleyball-Regionalligist SV Bayer II gerne über fünf Sätze geht, ist keine Überraschung mehr. Die spannende Frage ist immer: Geht das gut? Es ging, sogar diesmal gegen den Tabellführer aus Schladern. Nach zweistündiger Spielzeit hatte das Team von Trainer Kai Müller den Spitzenreiter entthront (22:25, 25:20, 26:24, 21:25, 17:15). "Wir haben richtig Volleyball gespielt", freute sich Müller nach dem Krimi. Am Ende konnten auch die Beach-Europameister Markus Dieckmann und Jonas Reckermann die Niederlage gegen den SV Bayer nicht verhindern. Markus Dieckmann unterlief im Tiebreak ein Fehler.

"Das war eine Schlüsselszene. Wir konnten einen Ball nur auf die andere Seite baggern und Markus Dieckmann ist er durch die Finger gerutscht", beschreibt Kai Müller die Situation. "Die Abstimmung zwischen Block und Feldabwehr hat hervorragend funktioniert. Meine Jungs haben verinnerlicht, dass sie nur als Mannschaft gewinnen können", lobt Müller sein Team.

Im CEV-Pokal trifft das Bundesliga-Team des SV Bayer auf Arago de Sete. Zunächst am 9. Dezember in Frankreich und am 17. Dezember in der Bayer-Halle.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel