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| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag. 29. November 2003 |
DVV-Pokal:
VfB tritt in Dachau an
FRIEDRICHSHAFEN
(gus) – Die Bundesliga lässt am Wochenende dem DVV-Pokalwettbewerb den
Vortritt. Für den VfB Friedrichshafen als Titelverteidiger bedeutet das ein
Auswärtsspiel bei ASV Dachau. Ausgetragen wird die Partie am Samstag, 29.
November, ab 20 Uhr.
Die
meisten Häfler Spieler kennen die Georg-Scherer-Halle in Dachau nur vom Namen.
VfB-Trainer Stelian Moculescu hat viele gute Erinnerungen an Dachau. Kapitän
Bogdan Jalowietzki ist sie in keiner guten Erinnerung, ist doch hier 1996 sein
erster möglicher Meistertitel mit dem VfB zunichte gemacht worden. Anders geht
es Stelian Moculescu, der damals noch in Diensten der Bayern stand und jubeln
durfte. Insgesamt hat Moculescu – ASV-Trainer von 1991 bis 1997 – den ASV
Dachau zu zwei Meistertiteln, einem Pokalsieg und dem zweiten Platz in der
Champions League geführt.
Doch
diese Glanzzeiten waren spätestens vorbei, als 1997 der Sponsor den Geldhahn
abgedreht hatte. Seitdem hat sich Dachau als Fahrstuhlmannschaft bewährt: 1998
der Abstieg aus der Bundesliga, ein Jahr später der direkte Wiederaufstieg.
2002 musste die Dachauer GmbH Konkurs anmelden und ist freiwillig in die
Regionalliga abgestiegen. Aber die Bayern ließen sich nicht unterkriegen und
machten ein Jahr später den Schritt in die 2. Bundesliga. Auch hier sind die
Dachauer im Kommen, wie ein Blick auf die Tabelle erkennen lässt. Einer
2:3-Niederlage am zweiten Spieltag gegen Sonneberg stehen sieben 3:0-Siege gegenüber.
Im DVV-Pokal setzte sich der Regionalpokalsieger Südost ebenfalls in drei Sätzen
gegen GSVE Delitzsch (Regionalpokalsieger Ost) durch.
Dieses
Dauerhoch will der VfB Friedrichshafen am Samstag beenden. Auch wenn es „kein
Spaziergang“ wird, wie Stelian Moculescu prophezeit. „Dachau hat ein sehr
ehrgeiziges Team, das 120 Prozent geben wird. Gegen den VfB sind alle heiß“.
Erschwerend kommt hinzu, dass Stefan Pomerenke, Michael Hänsel, Markus Kürzinger,
Hermann Weigel, Andreas Liegsalz, Wolfgang Besenböck ehemalige
Bundesligaspieler sind, die die nötige Routine mitbringen. Könnten sie dem VfB
tatsächlich gefährlich werden? „Normalerweise nicht. Aber was ist heutzutage
schon normal?“
Positiv
für den VfB: Robert Koch, Mario Zelic und Toni Kovacevic sind von der
Olympia-Qualifikation zurückgekehrt und stehen wieder zur Verfügung. Bobby
Jalowietzki bereitet sich nach seiner Knieoperation auf sein Comeback vor. Beim
Testspiel gegen Hotvolleys Wien (3:1 für den VfB) war bereits erkennbar, dass
wieder mit ihm zu rechnen ist.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 29. November 2003 |
World
Cup 2003: Italien siegt gegen USA!
Brasilien
braucht nur noch einen Satz für Athen
Weltmeister Brasilien hat beim World Cup 2003 in Japan das Duell der "Giganten" gegen Olympiasieger Serbien & Montenegro mit 3:1 (23-25, 25-21, 25-21, 25-21) gewonnen und bleibt als einzige Mannschaft im Turnier ungeschlagen. Den Brasilianern fehlt aus den letzten beiden Partien gegen die USA und Japan nur noch ein Satz, um definitiv in Athen dabei zu sein. Serbien & Montenegro bleibt trotz der ersten Niederlage Anwärter auf eines der drei zu vergebenen Athen-Tickets.
Einen wichtigen Schritt Richtung Olympische Spiele tätigte auch Europameister Italien. Die Italiener entzauberten die USA mit 3:0 (25-12, 29-27, 25-22) und weisen nun wie Serbien & Montenegro eine Bilanz von 8:1-Siegen auf. Die USA mit einer Bilanz von 7:2-Siegen ist nun in den letzten beiden Begegnungen gegen Brasilien und Frankreich unter Druck. Lediglich zwei eigene Siege und weitere Niederlagen für Serbien & Montenegro oder Italien können den US-Boys noch helfen, sich bereits in Japan für Athen 2004 zu qualifizieren.
Sollte die aktuelle Reihenfolge Brasilien, Italien, Serbien & Montenegro auch am Ende des Turniers am 30. November Bestand haben, hat das folgende Auswirkungen für die europäische Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Leipzig: Zu den bereits feststehenden Teams aus Russland, Polen, Niederlande, Deutschland und Finnland würden noch Spanien, Bulgarien und Frankreich dazustoßen.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Samstag. 29. November 2003 |
Überraschend
hat sich der Zweitligist Netzhoppers Königs Wusterhausen vor heimischem
Publikum gegen Vizemeister SV Bayer Wuppertal durchgesetzt. Im Achtelfinale der
Frauen überzeugte der USC Münster in einem Drei-Satz-Sieg gegen den
Regionalpokalsieger Nordwest, den SCU Emlichheim.
In einem spannendem Fünf-Satz-Spiel gelang dem Zweitligisten aus Brandenburg die Sensation. Nach zwei knapp erkämpften Sätzen 25:23 und 26:24 für die Netzhoppers erzwang der Europapokal-Teilnehmer Wuppertal den Ausgleich nach Sätzen (18:25 und 20:25). Letztendlich zeigte heute der Pokal seine "eigenen Gesetze" und Königs Wusterhausen entschied das Spiel im Tie-Break mit 15:10 für sich.
USC Münster
konnte im nahe gelegenen Emlichheim nach drei Sätzen (22:25, 16,:25, 15:25)
wieder den Heimweg antreten und hat sich für das Viertelfinale qualifiziert.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Samstag. 29. November 2003 |
Suhl:
"Wir sind stärker als im Vorjahr"
Der VfB
Suhl hat dem Volleyballmeister Ulm die bislang einzige Niederlage dieser Saison
beschert. Genau dieses Team kommt am Sonntag (15 Uhr) zum ersten Pokalspiel.
Meister trifft Bundesliga-Aufsteiger, Pokalsieger empfängt ein Team, das in der Vorsaison im Pokal-Viertelfinale hinaus geflogen ist. Eigentlich dürfte beim Volleyball-Pokalauftakt des SSV Ulm Aliud Pharma gegen den VfB Suhl am Sonntag in der Kuhberghalle (15 Uhr) nichts anbrennen.
Wäre da nicht die Ulmer Schlappe vor vier Wochen in Thüringen gewesen. Neuling Suhl hat mit 3:2 dem SSV die bislang einzige Niederlage dieser Bundesligasaison beigebracht. Und ausgerechnet auf dieses mit fünf Spielerinnen aus dem ehemaligen Ostblock verstärkte Team trifft Ulm zum Pokalauftakt. Doch Trainer Mathias Eichinger versprüht keinerlei Verunsicherung: "Wir sind mehr als heiß." Dennoch gesteht er ein: "Wenn Suhl in Ulm genauso spielt wie Zuhause, wird es sehr schwer für uns."
Dennoch denkt der Coach in keiner Sekunde daran, dass der Pokalsieger schon im Achtelfinale scheitern könnte: "Wir müssen diesmal gewinnen - dann noch dreimal. Und dann sind wir wieder Pokalsieger." So einfach wird es wahrscheinlich dann doch nicht gehen. Vor allem mit seinem Block und seiner guten Feldabwehr hatte der VfB Suhl das Team um Zuspielerin Tanja Hart zur Verzweiflung gebracht. Doch Eichinger ist guten Mutes, den Gegner diesmal in den Griff zu bekommen. "Das war in Suhl unser erstes hartes Spiel. Wir waren einfach noch nicht eingespielt."
Erst jetzt, nach dem neunten Spieltag und einen Monat nach Suhl, ist für ihn die Saisonvorbereitung abgeschlossen. Eichinger betont, dass sein Team sogar stärker ist als in der gleichen Zeit des Meisterschafts- und Pokalsiegerjahrs. Vor allem Außenangreiferin Sabrina Roß hat zur alten Form zurückgefunden und macht sich sogar im Mittelblock gut. Dort wird sie derzeit auch öfter gebraucht, weil Norisha Campbell noch ausfällt.
Eichinger
will dem VfB Suhl jedoch nicht nur sportlich etwas beweisen. Nach der Begegnung
in Suhl, wo es fast zur Schlägerei zwischen thüringischen und schwäbischen
Fans gekommen und das Ulmer Team vom Publikum ausgepfiffen worden ist, möchte
der Trainer vor allem mit einer tollen Atmosphäre in der Halle aufwarten.
T.
Zander
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 29. November 2003 |
Essen:
Andi Kaiser fällt für die Saison aus
Jochen
Kohaus gibt sein Debüt
Schlechte Nachricht für den Bundesligisten VV Humann Essen (Foto nach dem Sieg über Wuppertal): Die Operation von Andreas Kaiser hat ergeben, dass im Knie Knorpel- und Meniskusschäden der Grund für die anhaltenden Probleme sind. "Andi wird uns in dieser Saison wohl nicht mehr helfen können", sagte Trainer Peter Bach. Zudem hat Daniel Braeckevelt mit Rückenproblemen zu kämpfen, so dass die Personaldecke in der Mitte sehr dünn geworden ist. Und so wird schon am Samstag in Mendig Jochen Kohaus sein Debüt als Mittelblocker geben. In dem Pokalspiel werden zudem auch Bastian Berkel und Thomas Kaczmarek Spielpraxis sammeln.
Eine Woche nach dem 0:3 in Essen treten die Humänner in Mendig als krasser Außenseiter an. Dennoch freut sich Bach auf das Duell: "Für uns ist es gut und wichtig, noch ein Spiel gegen einen so starken Gegner machen zu können."
Nach der starken Leistung der Maoam-Sechs sieht "Bacher" die Gastgeber derzeit realistisch als vierte Kraft der Liga. Als reine Profitruppe haben die Männer aus der Nordeifel einfach sehr viel Ballsicherheit und hegen realistische Ambitionen, in den Play-offs eine gute Rolle zu spielen.
Essen
dagegen rangiert in der Meisterschaft derzeit auf dem neunten Platz und ist im
Pokal noch nie bis ins Achtelfinale vorgerückt. In dieser Saison sind die Humänner
als Erstligist gesetzt gewesen. "Der Pokal hat mich nie interessiert",
ordnet Peter Bach den Wettbewerb klar der Meisterschaft unter.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Samstag. 29. November 2003 |
Schwer
zu sagen, in welche Kategorie diese Geschichte gehört. Komödie? Drama?
Jedenfalls taugt sie als Stoff für ein gut besuchtes Theaterstück - bei all
den Wendungen, die sie zu bieten hat. Die Geschichte spielt im
Berlin-Brandenburger Volleyball Club 68 e.V., Mitglied der Frauen-Bundesliga,
und sie handelt von einer Trainerentlassung der besonderen Art.
In der
Hauptrolle: Markus Weber, der Coach des Vereins. Er sagt, der Dienstag sei ein
merkwürdiger Tag gewesen. Abends sei er wie gewohnt zum Training in die Halle
gekommen. Da sei ein Mann auf ihn zugegangen und habe gesagt: Ich glaube, ich
bin dein Nachfolger. Weber, perplex, entdeckte darauf im Türrahmen Udo Wandtke
und Jürgen Siegert, den Präsidenten und den Vizepräsidenten des Vereins. Sie
merkten an, man müsse reden.
Siegert,
wie sein Kollege ehrenamtlich für den Klub tätig, sagt, die sportliche Bilanz
sei der Hauptgrund für Webers Entlassung gewesen. Im vergangenen Jahr entkam
der VC 68 nur dem Abstieg, weil die Liga aufgestockt wurde; in dieser Saison
holte er in neun Partien erst einen Sieg. Der Name des neuen Trainers fällt
Siegert nicht ein, der Präsident wisse da besser Bescheid. Das stimmt: Wandtke
weiß, dass der frisch Verpflichtete Michael Merten heißt und mal
Nationaltrainer von Liechtenstein war.
Ein
Problem bei Weber, sagt Wandtke, sei auch gewesen, dass der keine A-Lizenz als
Trainer hatte, weswegen der Verein von der Volleyball-Liga empfindliche
Geldstrafen bekommen habe. In der Tat ist Weber bei der Abschlussklausur zweimal
durchgefallen - er lernte parallel für seine Ausbildung als Bankkaufmann. Das
Argument mit der Geldstrafe ist allerdings schwach: Zwar muss ein Erstliga-Klub
ohne A-Trainer Bußgelder an die Liga zahlen, die sich stetig erhöhen, jedoch
maximal 1 500 Euro betragen - die hatte der VC 68 bereits nach dem siebten
Spieltag abbezahlt.
Weber übrigens
klagt, er habe nur acht Spielerinnen zur Verfügung gehabt. Und kürzlich habe
man freitags in Augsburg gespielt und sonntags in Erfurt. Für Übernachtungen
habe der Verein kein Geld gestellt, deshalb sei man zweimal gependelt - jeweils
von Berlin und zurück. So geht es also zu in der Volleyball-Bundesliga der
Frauen. Es ist wohl doch eher ein Drama.
Andreas
Lesch
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Samstag. 29. November 2003 |
Bulette
statt Fleischpflanzerl
Ein
Bayer in Berlin: Sebastian Prüsener vom SCC vor dem Pokal-Duell mit seinem
Ex-Klub Unterhaching
Beim
ersten Besuch in einem Berliner Biergarten hatte Sebastian Prüsener leichte
Verständigungsprobleme. Er bestellte ein "Fleischpflanzerl", so wie
er es gewohnt war - und bekam als Antwort erstaunte Blicke und die Frage:
"Was ist das?" Als Prüsener ebenfalls leicht erstaunt sagte: "Na
das, was da auf dem Grill liegt", reichte man ihm eine Bulette.
Bulette
statt Fleischpflanzerl, Schrippe statt Semmel, das waren für den 21-Jährigen
aus Ottobrunn bei München anfangs kleine Hürden in der Hauptstadt. "Ein
bisschen umstellen muss man sich", sagt er, "aber das ist halb so
wild, ich kann ja hochdeutsch." Den bayerischen Dialekt hört man nicht
durch. "Ich streng mich halt an", lacht Prüsener.
Zur
guten Laune hat der neue Außenangreifer beim deutschen Volleyball-Meister SC
Charlottenburg allen Grund. In Berlin fühlt er sich wohl, und sportlich ist
beim dem SCC bislang alles perfekt: "Dass es so gut läuft, überrascht
mich auch. Wir verlieren ja kaum einen Satz." Die Zahlen: Sieben Spiele,
sieben Siege, 21:2 Sätze.
In der
Bundesliga haben sie sich souverän an die Spitze geschmettert, aber jetzt ist
Pokal. Morgen (15 Uhr, Sömmeringhalle) trifft der SCC im Achtelfinale als
Favorit auf den TSV Unterhaching. Im vergangenen Jahr sind die Berliner gegen
diesen Gegner gescheitert. Gute Erinnerungen an das Spiel hat nur einer:
Sebastian Prüsener, der damals noch bei Unterhaching war.
Dort
lernte er das Volleyball-ABC, weil der Vater eines Freundes bei Haching gespielt
und ihn mal zum Training mitgenommen hat. Das war 1990. Dort wurde er
Nationalspieler, erreichte zwei Mal das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft
und im Frühjahr das Pokalfinale. Aber jetzt stehen die ehemaligen Teamkollegen
auf der anderen Seite des Netzes.
"In
Berlin gegen Haching zu spielen, das ist ziemlich normal", findet der
1,98-m-Mann, der früher eine Dauerkarte für die Zweitliga-Fußballer der
Spielvereinigung hatte. Vor zwei Wochen war das anders. Der SC Charlottenburg
trat im Münchener Vorort an, "da war ich supernervös." Fast wäre er
vor der Saison in der Heimat geblieben, denn die Verhandlungen waren bereits
weit fortgeschritten, als der Anruf von SCC-Manager Kaweh Niroomand kam.
"Berlin
war dann doch die bessere Adresse", sagt Prüsener und die Champions League
sei "ein Riesengrund" für den Wechsel gewesen. Hier hat der Meister
mit Czestochowa (Polen), Piräus (Griechenland) und Treviso (Italien) eine
schwere Gruppe erwischt. Aber für Prüsener ist schon die Teilnahme wichtig:
"Gegen bessere Gegner zu spielen, bringt immer etwas."
Und da
ist ja auch noch die Einladung von Bundestrainer Stelian Moculescu zum
Vorbereitungs-Lehrgang der Nationalmannschaft für die Olympia-Qualifikation im
Januar. Die für Prüsener entscheidende Frage lautet: Außenangriff oder
Libero? Sollte ihn Moculescu als Libero haben wollen, würde er aus dem
Trainingsrhythmus für seine angestammte Position im Verein kommen. "Das würde
mir dann nicht so viel bringen", da er hinter Till Lieber vermutlich Libero
Nummer zwei wäre.
Priorität
hat für Prüsener der SCC und Berlin, wo er sich in kurzer Zeit gut eingelebt
und die kleinen Unterschiede zu München bewältigt hat: In der Cafeteria des
Horst-Korber-Sportzentrums bestellt er - zwei Buletten mit Pommes.
Sebastian
Schlichting
| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 29. November 2003 |
Jork -
Volles Volleyball-Programm im Jorker Schulzentrum. Am Sonnabend (20 Uhr)
empfangen die Regionalliga-Frauen das Schlusslicht Eintracht Hinte. Tags darauf
(11 Uhr) schmettern die Oberliga-Männer als Tabellenführer gegen den FC Schüttorf
II und TSV Sievern. Frauen-Coach Torsten Bluhm will erstmals
Nachwuchsspielerinnen nominieren. Bei den Männern wird der frühere
Zweitliga-Angreifer Lars Brinkmann erstmals blocken.
masch
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Samstag. 29. November 2003 |
"Girl Group" hofft auf die "eigenen Gesetze"
An
diesem Wochenende erwartet die Sinsheimer Volleyballfans wieder ein
Doppelspieltag in der heimischen Realschulhalle. Zunächst tritt
Damen-Zweitligist SV Sinsheim am Samstag um 19.30 Uhr gegen die TG Bad Soden an,
bevor es am Sonntag um 15.30 Uhr im Achtelfinale des DVV-Pokals gegen den
Erstligisten vom TV Fischbek Hamburg geht.
Beide
Spiele versprechen viel Spannung. Mit der TG Bad Soden kommt die Mannschaft in
den Kraichgau, die in der vergangenen Saison mit den Sinsheimern um den Abstieg
kämpfte.
Momentan
stehen die Hessinnen mit nur drei gewonnenen Spielen auf Rang drei. Aus
Sinsheimer Sicht gibt es keinen Grund die Truppe aus der Nähe von Frankfurt zu
unterschätzen, da gerade die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte jede
sich bietende Chance beim Schopf packen, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu
sammeln. Die Stärke der Bad Sodenerinnen liegt in ihren variablen, schnellen
Spielaufbau. Diesen Spielaufbau zu unterbinden wird die Hauptaufgabe des SVS
sein.
Für den
SV Sinsheim gilt es, zwei wichtige Punkte zu erkämpfen, die den dritten
Tabellenplatz festigen. Gleichzeitig will die Mannschaft auch ihre bisher
makellose Bilanz in eigener Halle verteidigen. Am Sonntag, 15.30 Uhr, steht dann
das Duell David gegen Goliath, sprich SV Sinsheim gegen TV Fischbek Hamburg an.
Dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat, ist hinlänglich bekannt, ob das auch
für die Sinsheimerinnen gilt, wird sich am Sonntag zeigen.
Die
Norddeutschen gehen das Spiel sehr gewissenhaft an, Anreise war bereits am
Samstag, um Sonntagmorgen noch trainieren zu können. Die "Girl Group"
des SV Sinsheim freut sich auf das Kräfte messen mit dem favorisierten
Erstligisten. In der Mannschaft aus Hamburg spielt mit Christina Benecke eine
aktuelle Nationalspielerin, die noch vor Monaten bei der EM Platz drei belegte.
Dabei ist in der erst siebzehnjährigen Margarethe Kozuch auch eines der größten
Talente Deutschlands. Die weiteren Stützen der Mannschaft haben ebenso
klangvolle wie internationale Namen.
Mit
Marina Cukseeva, Lidiya Chumakova, Juliana Lavrova und Elena Keldibekova de
Westreicher hat der Stamm der Mannschaft sein volleyballerisches Handwerk in
Kasachstan gelernt. Den Sinsheimer Volleyballfans wird sich also eine sehr
routinierte Mannschaft präsentieren.
Der
bisherige Saisonverlauf der Fischbekerinnen war dagegen nicht ganz so gut, wie
die Zusammensetzung der Mannschaft es vermuten lässt. Der TV belegt derzeit
Bundesligaplatz acht. Vielleicht ergibt sich ja für die Sinsheimerinnen die
Chance, das Spiel zeitweise offen zu gestalten. "Unser Ziel ist auf alle Fälle
einen Satz zu gewinnen", sagt Trainer Stefan Bräuer. Die junge Sinsheimer
Mannschaft kann unbeschwert aufspielen und hat nichts zu verlieren.
Die
Vorbereitung auf den Doppelspieltag lief nahezu optimal. Die Niederlage vom
vergangenen Wochenende beim Tabellenführer aus Wiesbaden war schnell abgehakt
und die Mannschaft hat sich konzentriert auf die nächsten Aufgaben vorbereitet.
Alle
Kranken sind wieder fit an Bord, so dass nur die rekonvaleszente Teresa Tietz
fehlen wird. Am Mittwoch nahm die Mannschaft eine Einladung zum Trainingsspiel
gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger SSV Ulm an, und konnte dort bereits
Erstligaluft schnuppern - eine willkommene Abwechslung im Trainingsalltag. Der
Sonntag wird zeigen wie groß der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga
ist.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 29. November 2003 |
USC
2 hat positives Erlebnis nötig
Münster
- Vier Niederlagen in Folge haben die Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster
nach ihrem glänzenden Start in die Saison nun einstecken müssen. Grund genug,
diese Tendenz jetzt am Wochenende zu stoppen. Und in der Tat scheint die
Gelegenheit günstig: Beim Detmolder TV müssen die jungen Damen von Trainer Tom
kleine Holthaus am heutigen Samstagabend (18 Uhr) antreten.
Der
Aufsteiger aus Ostwestfalen ziert derzeit das Tabellenende " mit lediglich
einem Sieg aus seinen acht Begegnungen. Trotzdem hat kleine Holthaus durchaus
Respekt vor dem Ensemble seines Kollegen Peter Pourie, der im Übrigen auch
Coach der jungen WVV-Mädchen in der Verbandsliga ist. Holthaus: "Die sind
überzeugend aufgestiegen, haben sehr viel Beach-Erfahrung", weiß der Münsteraner.
Allerdings sei der DTV nicht gerade die athletischste Mannschaft der Liga. Zudem
ist der Altersschnitt des Aufsteigers einer der höchsten in Liga zwei.
Insgesamt
hält Holthaus die Aufgabe also für lösbar. "Es werden nach vier
Niederlagen jetzt auch positive Erlebnisse nötig", findet der 48-Jährige:
"Uns fehlte es zuletzt an Lockerheit." Ein Punkt, den er gegen den DTV
abgestellt sehen möchte: "Wir gehen sehr offensiv an dieses Spiel heran
und haben uns einiges vorgenommen. Diese Partie ist wichtig für uns", sagt
der Coach, der sowohl auf die gestern beim USC 1 in Emlichheim aktive Sandra Aßmann,
als auch auf Rieke Brink-Abeler zählen kann.
luh
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Samstag. 29. November 2003 |
Evivo: Hinfahren, siegen, zurückkehren
Düren. Hinfahren, siegen, zurückkehren. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich der Wochenendtripp des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren bringen. Nicht um Meisterschaftspunkte schmettern und baggern die Mannen von Trainer Bernd Werscheck, sondern sie wollen die nächste Runde im Pokalwettbewerb des Deutschen Volelyball-Verbandes erreichen. Deshalb müssen sie reisen. Knapp 700 Kilometer weit. Nach Warnemünde an der Ostsee in die Nähe von Rostock.
Dort spielt ein Regionalligist, der auch das Feld der Drittklässler anführt. Doch dieser Fakt interessiert den sportlichen Leiter des Erstligisten nicht. Getreu dem Motto: «Wir sind der Erstligist!» Informationen über den Gegner haben die Dürener nicht. Videobänder von Partien der Ostdeutschen gibt es nicht. «Wir spielen Sonntag als Bundesligist unser Spiel», sagt Werscheck.
Und da möglicherweise der Pokal auch im Volleyball seine eigenen Gesetze hat, geht Bernd Werscheck trotz des Klassenunterschiedes kein Risiko ein: «Ich beginne mit meiner stärksten Formation. Einwechslungen kann ich immer noch vornehmen.»
Und wenn das Spiel glatt verläuft, werden auch die Jungs aus der zweiten Reihe genügend Praxis sammeln dürfen.
Franz
Sistemich
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 29. November 2003 |
Kilian
Schafstedde bei Verkehrsunfall gestorben
Unglück löst bei Volleyballern des FC Schüttorf 09 tiefe Betroffenheit aus
Greven/Schüttorf/ml – Kilian Schafstedde vom Volleyball-Zweitligisten FC Schüttorf 09 ist tot. Der 18-jährige Grevener kam am Mittwochabend bei einem Verkehrsunfall im westfälischen Saerbeck ums Leben, als sein Auto frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammenstieß.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 19 Uhr auf der Umgehungsstraße B 219. Kilian Schafstedde kam mit seinem Wagen aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und geriet auf die Gegenspur. Beim Zusammenstoß mit dem Lastwagen wurde der 18-Jährige in seinem völlig zerstörten Auto eingeklemmt.
Schafstedde, der vor der laufenden Saison vom benachbarten USC Münster zum FC Schüttorf 09 in die Obergrafschaft gewechselt war, befand sich auf dem Weg zu einem Mannschaftstreffen, als sich der Unfall ereignete. Die Mitspieler und Verantwortlichen beim FC 09 reagierten geschockt auf den tragischen Unglücksfall.
"Er war ein
feiner Mannschaftskollege, der überall gut ankam", sagte gestern
09-Manager Diedrich Lammering.
Kilian Schafstedde hatte sich beim Obergrafschafter
Volleyball-Zweitligisten nach kurzer Zeit schon gut integriert.
Der Außen- und
Diagonalangreifer zählte zur jungen Garde, die das Fundament für einen
Neuaufbau bildet. "Wir trauern um einen ambitionierten jungen Spieler, der
große Träume hatte und sportlich auf einem sehr guten Weg war", sagte
Mitspieler Thorsten Schoen im Namen der Mannschaft.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 29. November 2003 |
SCU
bietet USC Münster einen Satz lang Paroli
Emlichheim
unterliegt Erstligist 0:3
Die
Emlichheimer Volleyballerinnen sind im Pokal-Achtelfinale gegen den USC Münster
ausgeschieden. Trotz des Ausfalls von Ramona Meier hielt der SCU gegen den
Erstligisten aber einen Satz lang gut mit.
Emlichheim – Der Wunsch, einen Satz zu gewinnen, ging für Pierre Mathieu gestern nicht in Erfüllung. Seine Spielerinnen unterlagen dem Bundesliga-Zweiten USC Münster im Achtelfinale des DVV-Pokals mit 0:3 (22:25, 16:25, 15:25). Dabei boten die Emlichheimerinnen dem hohen Favoriten im ersten Satz trotzt des verletzungsbedingten Ausfalls (Schulter) von Ramona Meier Paroli und hätten mit ein wenig mehr Konzentration beim Aufschlag durchaus als Gewinner des ersten Satzes die Seiten wechseln können. Sieben Angabefehler machten die Hoffnungen aber zu Nichte.
So brachten die Münsteranerinnen, die mit den ehemaligen SCU-Spielerinnen Johanna Reinink und Andrea Berg in der Anfangsformation begannen, den ersten Satz trotz einer durchwachsenen Vorstellung mit 25:22 nach Hause. Die junge Emlichheimer Garde hatte den 500 Zuschauern in der Vechtetalhalle aber demonstriert, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Vor allem die 15-jährige Niederländerin Annelies Koning überwand immer wieder den USC-Block.
Ab dem zweiten Durchgang beherrschte der Erstligist deutlicher das Geschehen. "Wir haben dann sehr gut aufgeschlagen", sagte USC-Coach Axel Büring, was zur Folge hatte, dass die Emlichheimerinnen in der Annahme vor erhebliche Probleme gestellt wurden. Nach einem 2:8-Rückstand kämpfte sich der SCU zwar noch einmal auf 11:13 heran, blieb insgesamt aber chancenlos.
Der dritte Durchgang bot das gleiche Bild: Der SCU ging durch eine Angriffsschlag von Anke Doeker zwar mit 3:2 in Front, musste sich dann aber dem druckvolleren USC-Spiel beugen. Die Münsteranerinnen wendeten den Rückstand in eine 9:5-Führung. Mathieu nutzte die Gelegenheit, um mit Mareike Hindriksen, Lena Rakers und Christiane Kerperin auch jungen Akteurinnen aus der Reserve Spielpraxis zu geben.
Über mehr Angriffsbälle
hätte sich bei ihrer Rückkehr auch Andrea Berg gefreut. "Wir haben aber
leider nicht so oft wie sonst durch die Mitte gespielt. Ich hätte hier gerne
mehr gezeigt", sagte die Mittelblockerin, die in den ersten beiden Sätzen
auf dem Parkett stand. Als Entschädigung kann sie mit ihrem Team aber im
Viertelfinale aber weiter schmettern und blocken.
Hinnerk Schröer
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Samstag. 29. November 2003 |
OSV spielt in Bestbesetzung gegen Berlin
Oststeinbek - Daniel Krug ist zwar erst seit Beginn der Saison bei den Zweitliga-Volleyballern des Oststeinbeker SV, gehört aber schon zu den Wortführern des Teams - und verschreckt zuweilen ungewollt stillere Charaktere.
Deshalb
musste Krug vor dem Heimspiel gegen den VCO Berlin (Sonnabend, 20 Uhr, Barsbütteler
Weg) alle Trainingsübungen mit dem zuletzt völlig verunsicherten Libero
Hendrik Hofmann absolvieren. "Hendrik soll sich vom Schimpfen nicht mehr so
beeindrucken lassen, Daniel mehr Verständnis zeigen", erwartet Trainer
Bernd Schlesinger, dem alle Spieler zur Verfügung stehen.
masch
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Samstag. 29. November 2003 |
TV Fischbek: Ziel ist das Pokalfinale
Fischbek - Seit Dienstag wird im Training der Volleyball-Frauen des TV Fischbek Hamburg reichlich gehüpft. "Wenn eine von uns einen Fehler gemacht hat, muss sie dreimal zur Strafe hüpfen", sagte Mannschaftsführerin Christina Benecke. Was auf den ersten Blick ein wenig komisch wirkt, soll die Konzentration der Spielerinnen im Match fördern. In einer Aussprache hatten die Aktiven festgestellt, dass sie im Spiel gar nicht richtig ihre eigenen Fehler wahrnehmen. Vielleicht auch einer der Gründe, warum die letzten drei Erstliga-Spiele trotz guter Leistungen verloren gingen. Wenn sich die einzelne bewusster über die eigenen Schwächen ist, kann sie konzentrierter im Spiel darauf achten, den eigenen Unzulänglichkeiten entgegenzuwirken, so die Überlegung.
Auch wenn die Fischbekerinnen schon sechs Zähler hinter den für die Meisterschaftsendrunde berechtigten sechsten Tabellenplatz hinterherhinken, ganz aufgeben mag Christina Benecke das Ziel nicht. "In der vergangenen Saison war Bayer Leverkusen auch schlecht gestartet, in der Rückrunde haben sie dann fast alles gewonnen", erinnerte sich die Mittelblockerin. Das muss das Ziel des TV Fischbek sein.
Am
morgigen Sonntag jedenfalls sollte es wieder ein Erfolgserlebnis geben. Um 15.30
Uhr treten sie zum Erstrundenspiel im deutschen Volleyball-Pokal beim
Zweitliga-Club SV Sinsheim an. In den vergangenen drei Jahren hatten die
Fischbekerinnen stets die Pokalendrunde erreicht. "Das wollen wir wieder
erreichen", fordert Manager Horst Lüders. Wenn schon die
Meisterschaftsrunde in dieser Saison eher zum Aufbau und Konsolidieren genutzt
wird, so muss es positive Resultate geben. Das dürften auch die Sponsoren
verlangen. Schließlich müssen alle irgendwie ermuntert werden, sich in der nächsten
Saison für das Team zu engagieren.
masch
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel