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| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Brasilien
schließt World Cup ungeschlagen ab
Serbien & Montenegro besiegt Italien!
Am unbedeutenden letzten Spieltag des World Cup 2003 in Japan behielt Weltmeister Brasilien seine „blütenweiße Weste“. Mit dem 3:0 (25-17, 25-20, 25-16) über Japan – dem zwölften Sieg im zwölften Spiel - untermauerte der amtierende Champion seine aktuelle Vormachtstellung und Favoritenrolle im Männer-Volleyball. Im Spitzenspiel des Tages bezwang Olympiasieger Serbien & Montenegro Europameister Italien mit 3:1 (25-18, 21-25, 30-28, 25-22). Für beide Mannschaften hatte der Ausgang des Spiels jedoch keine Bedeutung mehr, Italien schloss als Zweiter, Serbien & Montenegro als Dritter das Turnier ab.
Mit dem Turnierende wurden auch die besten Spieler ermittelt. Überraschend avancierte der Japaner Takahiro Yamamoto zum besten Punktesammler und MVP des Turniers. Er machte insgesamt 227 Punkte für sein Team, 9 mehr als Ivan Miljkovic vom Olympiasieger. Die weiteren Auszeichnungen gingen an:
Giovane (BRA) - bester Angreifer
Andrea Geric (SCG) – bester Blocker
Andrea Sartoretti (ITA) – bester Aufschläger
Nikola Grbic (SCG) – bester Zuspieler
Sergio (BRA) – bester Libero
Daikuke Usami (JPN) – Sonderpreis als spektakulärster Spieler
Durch die Entscheidung in Japan steht somit auch endgültig das Teilnehmerfeld der europäischen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Leipzig fest. Neben Russland, Polen, Niederlande, Deutschland und Finnland kämpfen nun auch Spanien, Bulgarien und Frankreich um das eine dort zu vergebene Olympia-Ticket. Die Auslosung der beiden Vierer-Vorrundengruppen erfolgt am 2. Dezember im Leipziger Neuen Rathaus ab 11.00 Uhr.
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
YoungStars
müssen Ausfall von Max Günthör verkraften
Die Volley YoungStars haben das Wochenende
am Sonntag mit einem 3:1-Sieg in Friedberg beendet. Tags zuvor kassierten sie
eine 0:3-Niederlage beim 1. Sonneberger SC.
Das Spiel in Sonneberg stand unter keinem guten Stern. Von Anfang an lief bei den YoungStars nichts zusammen, und zum spielerischen Übel gesellte sich gleich im ersten Satz (bei 16:16) eine Verletzung von Max Günthör hinzu. Bei einer Blockaktion bekam er den Ball so unglücklich auf den kleinen Finger, dass das mittlere Gelenk heraussprang. Zwar war gleich ein Arzt zur Stelle, der den Finger wieder einrenkte, aber der Samstagabend endete für Max Günthör im Krankenhaus. Gebrochen ist nichts, wie die Röntgenaufnahme ergab; wie lange der Blocker ausfällt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. „Wir haben immer den richtigen Ball für Sonneberg gespielt“, erklärt Trainer Söhnke Hinz die zweite Saisonniederlage. Obwohl der VfB mit mehreren Wechseln alle Möglichkeiten ausschöpfte, konnte er nicht ein einziges Mal in Führung gehen.
Am Sonntag sah die Welt schon wieder ganz anders aus. In Friedberg wartete mit dem dortigen TSV ein neuer Gegner, für den die YoungStars über Nacht Kraft getankt hatten. Mit einer besseren Annahmeleistung als am Vortag und den wichtigen Punkten im richtigen Augenblick zeigten die Häfler, was in ihnen steckt. Besonders spannend gestaltete sich der erste Satz, in dem Thomas Welz und seine Mitspieler bereits 24:22 führten, dann aber noch zehn Punkte brauchten, bis sie den Satz mit 35:33 abschließen konnten. Nach einem schlechten – und erfolglosen – zweiten Durchgang, stellte Söhnke Hinz das Team um: Für Thomas Welz stellte fortan Patrick Steuerwald zu. Diagonalspieler Marco Hofmann kam herein und ersetzte Alexander Mayer, der für Matthias Klippel in den Block rückte.
Für Mayer war es die Premiere auf der
ungewohnten Position, aber Hinz tat einen Glücksgriff mit dieser Rochade. Des
Weiteren spielten Aljoscha Grabowski, Sebastian Schwarz, Alexander Wiskirchen
und Libero Timo Wilhelm. „Es ist nicht leicht in Friedberg zu gewinnen“,
sagte Hinz nach dem Spiel. „Ich bin froh, dass es geklappt hat.“ Am
kommenden Wochenende müssen die YoungStars wieder auf Reisen gehen. Diesmal zu
GSVE Delitzsch in die Häfler Partnerstadt.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Schweres Los für Vilsbiburg: Jetzt gegen Münster
Mit einem 3:0-Sieg beim VC
Olympia Berlin haben die Roten Raben souverän das Viertelfinale im DVV-Pokal
erreicht. Dort erwartet das Team von Trainer Mike Schöps eine schwere Aufgabe,
nämlich der USC Münster.
Bundesspielwart Werner Schaus hat den Roten Raben im Viertelfinale den
deutschen Vizemeister USC Münster und das Heimspielrecht zugelost. Ob die
Pokal-Begegnung am 13./14. Dezember in der Vilsbiburger Vilstalhalle ausgetragen
werden kann oder ob man auf eine andere Halle ausweichen muss, steht noch nicht
fest.
DVV-Pokal Achtelfinale: 28.11.2003: SCU Emlichheim - USC Münster 0:3; 29.11.2003: VC Olympia Berlin - Rote Raben Vilsbiburg 0:3, Schweriner SC - Dresdner SC 3:2; 30.11.2003: VC Augsburg - TuS Braugold Erfurt 3:0, SV Sinsheim - TV Fischbek Hamburg 0:3, USC Braunschweig - Berlin-BVC 68 3:2, SSV Ulm ALIUD PHARMA - VfB Suhl 3:0, HSV Grimma Sachsen - TSV Bayer 04 Leverkusen 0:3.
DVV-Pokal Viertelfinale:13.12.2003, 18 Uhr: Schweriner SC - SSV Ulm ALIUD Pharma; 13./14.12.2003: Rote Raben Vilsbiburg - USC Münster; 14.12.2003, 15 Uhr: TV Fischbek Hamburg - USC Braunschweig; 14.12.2003, 15 Uhr: VC Augsburg - TSV Bayer 04 Leverkusen.
Ben Weinberger
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Sinsheim:
Pflicht gelingt, die Zugabe nicht
Ein Sieg, eine Niederlage - so lautet die Bilanz
des Volleyball-Zweitligisten SV Sinsheim vom Wochenende. Während die "
Girl Group" am Samstag im Meisterschaftsspiel den TG Bad Soden sicher mit
3:0 (27:25, 25:19, 25:19) besiegte, gab es einen Tag später im Achtelfinale des
DVV-Pokals gegen den Bundesligisten TV Fischbek Hamburg eine 0:3 (17:25, 18:25,
18:25)-Niederlage.
"Es war ein Wochenende ohne Überraschungen",
kommentierte SVS-Trainer Stefan Bräuer. Schließlich waren die Ergebnisse so in
etwa erwartet worden. Mit dem glatten 3:0-Heimsieg gegen die TG Bad Soden konnte
der SV Sinsheim seinen dritten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga Süd
verteidigen und den Anschluss an das Spitzenduo aus Wiesbaden und Grimma wahren.
Dennoch: Im ersten Satz wurden die Nerven der
Sinsheimer Zuschauer wieder einmal über Gebühr strapaziert. Trainer Stefan Bräuer
hatte auf zwei Positionen umgestellt. Auf der Zuspielposition agierte von Beginn
an die 19-jährige Bea Funke für die etatmäßige Zuspielerin Eugenia
Chernetzkaya und auf der Diagonalposition ersetzte Stefanie Lammers Tatjana
Zautys.
Diese Umstellungen ließen den SV Sinsheim nicht
wie gewohnt sein druckvolles Angriffsspiel aufziehen. Bea Funke und Stefanie
Lammers hatten in den zurückliegenden Wochen wenig Einsätze, sie sollten
Spielpraxis sammeln. "Wenn nicht gegen den Tabellendrittletzten, wann
dann?", begründete Coach Bräuer seine Maßnahme.
Zum Ende des ersten Satzes hatten sich die
Sinsheimerinnen gefangen, zwischenzeitlich war Tatjana Zautys wieder für
Stefanie Lammers ins Spiel gekommen, und ihr war es dann auch vorbehalten nach
28 Minuten Spielzeit die letzten entscheidenen Punkte in Durchgang eins zum
27:25 zu machen.
Im zweiten Satz herrschte schon deutlich mehr
Ruhe im Sinsheimer Spiel. Bea Funke kam langsam aber sicher immer besser ins
Spiel, und der Druck auf die hessischen Gäste erhöhte sich deutlich. Nach 19
Spielminuten und mit 25:19 ging der Satz an den SVS. Im dritten Satz stellte
Sinsheim noch einmal um - Stefanie Lammers kam erneut für Julia Prus.
Die "Girl-Group" beherrschte jetzt
ihren Gegner nach Belieben. Am Ende ging der dritte Satz dann ebenso wie
Duchgang zwei mit 25:19 an den SV Sinsheim - das war der 3:0-Sieg in einer
durchschnittlichen Zweitliga-Begegnung.
Im Pokalspiel gegen den Bundesligisten aus
Hamburg trat der SV Sinsheim zwar mit seiner ersten Sechs an, doch die
"Fischköpfe" vom TV Fischbek waren zu stark. "Der Gegner war wie
auf dem Papier auch im Spiel die eine Klasse besser", bilanzierte Coach
Stefan Bräuer.
Der SVS hätte zwar gerne einen Satz gewonnen, in
Durchgang drei sah es beim 16:12 auch kurzzeitig danach aus, doch dann zogen die
Nordlichter wieder an. Bräuer: "Da hat sich die Routine und Cleverness
gezeigt. " Letztlich war der Zweitligist chancenlos.
Doch Stefan Bräuer blieb gelassen: "Der
Sieg gegen Bad Soden war Pflicht, das Spiel gegen Hamburg eine Zugabe."
(sb/mav)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
3:0
- VVL schmettert sich ins Pokal-Viertelfinale
Raus aus dem Tief, rein ins Pokal-Viertelfinale:
Die Volleyballer des VV Leipzig bezwangen gestern vor 550 Zuschauern in der
Sporthalle Brüderstraße den Erstliga-Kontrahenten Volley Dogs Berlin sicher
mit 3:0 (25:20, 25:19, 26:24). Gegner in der Runde der letzten Acht ist
Bundesligist Bad Saulgau, angepfiffen wird am 13. oder 14. Dezember in Leipzig.
Der VVL revanchierte sich mit dem klaren Sieg für
die 2:3-Punktspiel-Pleite vergangene Woche in Berlin. "Ganz wichtig für's
Selbstvertrauen", freute sich Trainer Zoran Nikolic, "jetzt haben wir
die Köpfe wieder frei." Auch Präsident Olaf Zimmer war erleichtert,
gratulierte sofort Coach und Spielern. Der VVL-Chef hatte sich am Donnerstag
demonstrativ hinter das Team gestellt, das nach zwei unerwarteten Niederlagen in
eine sportliche Krise geraten war. "Er hat uns Mut gemacht, wir haben
wieder besser gespielt", sagte Kapitän Lutz Mühlisch.
Von Verunsicherung war bei den Gastgebern zunächst
wenig zu spüren. Vor allem Haroldas Cyvas glänzte, erzielte allein im ersten
Satz neun Punkte. Da auch Dejan Stankovic so zuverlässig wie erfolgreich
schmetterte, lag der VVL ständig in Führung. "Wir haben zweieinhalb Sätze
lang fast fehlerlos gespielt", meinte Cyvas, der in den Tagen zuvor
gemeinsam mit Stankovic intensiv Angriffsbälle geübt hatte. "Wir sind
sehr viel gesprungen, über fünf Sätze hätte es heute nicht gehen dürfen",
erklärte der Litauer.
Zur Überraschung des Nachmittags wurde indes
2,04-Meter-Neuzugang Tim Strohschein. Als Ersatzmann für den verletzen Armin
Dewes in den Stammsechser gerückt, beeindruckte der 21-Jährige mit gutem Block
und Serien harter Sprungaufgaben. "Tim hat im Vorjahr beim Zweitligisten
Ludwigslust nur dreimal wöchentlich trainiert", erzählte Nikolic,
"bei uns musste er zehnmal ran und war am Anfang oft mausetot. Jetzt zahlt
sich das Training langsam aus."
Dank Strohschein führte der VVL im 3. Satz
schnell 8:2, später 23:19. Dann zog der Schlendrian ein, die Nerven flatterten.
Berlin glich aus, hatte die Chance zur Wende. Doch ein Block von Lars Björn
Freier und ein Ass von Mühlisch beendeten nach 67 Minuten die Partie.
Steffen Enigk
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Team
48 und Giesen fahren in der Erfolgsspur
Hildesheim/Giesen (cen). Der MTV 48 Hildesheim
steht auf Platz vier, der TSV Giesen auf Rang fünf. Das ist kurz vor Ende der
ersten Halbserie der erfreuliche Zwischenstand in der 2. Volleyball-Bundesliga
Nord der Männer. Am ersten Adventswochenende haben beide Mannschaften ihre
sportlichen Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen.
In eigener Halle bezwang der TSV Giesen vor mehr
als 200 Zuschauern den VfL Lintorf mit 3:1 (21:25, 27:25, 25:21, 25:16) Sätzen.
Nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten dominierten die Hausherren am Ende in
allen Belangen.
Die Spiele beim VC Olympia Berlin zählen seit
Jahren zu den unangenehmsten Aufgaben in der 2. Liga. Deswegen wird der MTV 48
Hildesheim kräftig durchatmen, dass am Sonntag ein letztlich verdienter
3:2-Sieg heraus sprang. Der entscheidende fünfte Satz ging mit 15:9 an das Team
48. Das waren die Satzergebnisse: Olympia Berlin - Hildesheim 24:26, 25:18,
25:23, 23:25, 9:15.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
SSC
nach Krimi im Pokal-Viertelfinale
Volleyballerinnen schlagen Dresden erst im
Tiebreak / Jetzt wartet Titelverteidiger Ulm
Schwerin Es wurde der erwartete heiße Tanz. In
einem packenden Pokalkrimi besiegten die Schweriner Volleyballerinnen am
Sonnabendabend in eigener Halle im Achtelfinale den Dresdner SC mit 3:2 (23,
-18, 23, -20, 12). In der Runde der letzten Acht treffen die SSC-Damen jetzt auf
Pokalverteidiger SSV Ulm am 13. Dezember vor heimischem Publikum.
"Das war ein typisches Pokalspiel mit Höhen
und Tiefen. Beide Mannschaften waren etwas nervös und verkrampft. Ich bin sehr
zufrieden mit dem 3:2", war SSC-Trainer Tore Aleksandersen sichtlich
erleichtert. Sein Team schickte ihn und die 650 Zuschauer allerdings wieder
durch ein Wechselbad der Gefühle.
Schwerin erwischte den besseren Start und führte
schnell mit 6:2. "Ich weiß auch nicht ,woran es liegt, aber auswärts
fangen wir immer sehr verhalten an", meinte DSC-Coach Arnd Ludwig. Der SSC
nutzte das konsequent aus. Zwar konnten die Gäste zum 7:7 ausgleichen, aber
dann gab Schwerin Gas und enteilte über 11:8, 15:11 imd 19:14. Doch Dresden kämpfte
sich noch einmal auf 20:20 heran - auch Dank einer starken Feldabwehr und einer
im Block besser werdenden Christiane Fürst. Schwerin wehrte sich. So hielt
SSC-Kapitän Jana Müller vor dem Punkt zum 22:20 den Ball noch im Sitzen im
Spiel. Beim 24:23 versenkte Anika Schulz den zweiten Satzball.
Als es im zweiten Durchgang für den SSC schnell
11:6 und 13:7 stand, hatten viele schon eine 2:0-Satzführung vor Augen. Aber
weit gefehlt. Jetzt kam wieder einmal der berüchtigte Hänger bei den
Schwerinerinnen. "Wir machen uns manchmal das Leben selbst schwer. In
einigen Phasen produzieren wir zu viele Fehler. Aber in den entscheidenden
Phasen haben wir dann doch noch durchgezogen", merkte
Anika Schulz kritisch an. In der Tat: Jetzt lief das Spiel gänzlich am SSC
vorbei. Der Dresdner Block stand hervorragend und Schwerin kam mit seinen
Angriffen überhaupt nicht mehr durch. Dresden verbuchte sage und schreibe elf
Punkte in Folge - 13:18. Damit war der zweite Abschnitt weg - 18:25.
Partie immer mehr vom Kampf betont
Die Partie wurde jetzt immer mehr vom Kampf
betont. Es entwickelte sich der erwartete heiße Pokalfight. So konnte sich kein
Team in diesem dritten Satz entscheidend absetzen. Über 11:11, 16:16, 19:19
ging es der entscheidenden Phase in diesem Durchgang entgegen. Beim 24:23 setzte
sich Patricia Wolf durch und sicherte dem SSC die 2:1-Satzführung. Die
Zuschauer waren begeistert, feuerten ihre Mannschaft an. Aber auch die rund 50
Dresdner Fans ließen nicht locker und spornten ihr Team an. Eine tolle Atmosphäre
war spätestens jetzt aufgekommen.
Wer dachte, der SSC macht im vierten Abschnitt
den Sack zu, sah sich getäuscht. Mit 2:7 gerieten die Schützlinge von Tore
Aleksandersen schnell ins Hintertreffen. Dieser Rückstand sollte nicht mehr
wettgemacht werden können, da Schwerin keine Mittel gegen den gut postierten
Block fand. Anna Barnak glich mit dem 25:20 zum Satzausgleich aus.
In der Halle knisterte es. Wie wird der SSC den
neuerlichen Ausgleich des Dauerrivalen der letzten Jahre wegstecken?
Herrvorragend: Zwei gute Aufschläge von Kathleen Weiß, ein gelungener Angriff
von Angela Krivarot und Fehler des DSC brachten die Gastgeberinnen mit 6:1 in
Front. Da hatte man nicht mehr das Gefühl, dass Schwerin noch verlieren könnte.
Dresden fehlte nach einem großen Pokalfight jetzt doch die Konzentration, um
sich noch mal aufzubäumen. Jana Müller schlug den DSC-Block mit Christiane Fürst
an, der Ball landete im Aus und damit war das 15:12 perfekt.
"Unsere Aggressivität war okay, das nächste
Mal müssen wir genauso spielen, nur ohne den zweiten Satz", blickte
SSC-Mittelblockerin Cathrin Schlüter voraus. Am kommenden Sonnabend gastiert
Dresden schon wieder in Schwerin, dann zum Bundesliga-Punktspiel. "Diesmal
hat Schwerin gewonnen, das nächste Mal gewinnen wir", kündigte DSC-Kapitän
Beatrice Dömeland an. Ihr Coach Arnd Ludwig weiß auch, wie es gehen soll:
"Der Angriff durch die Mitte war unser Problem. Wir haben eine Woche Zeit,
daran zu arbeiten."
"Wenigstens haben wir ein Heimspiel"
In Schwerin und Ulm hielt sich die Freude über
das Viertelfinal-Los in Grenzen. "Oh, Ulm und Münster wären die
schwersten Gegner gewesen. Aber Gott sei Dank haben wir wenigstens ein
Heimspiel. Wenn wir wieder wie gegen Dresden auf unsere Zuschauer bauen können,
werden wir zeigen, dass wir auch Ulm schlagen können", war die erste
Reaktion von Kathleen Weiß auf das Hammerlos.
Martina Kasprzak
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
USC:
Erst mit Mühe, dann mit links
Detmold - Tom kleine Holthaus musste lange auf
einen Erfolg seiner Volleyballerinnen warten. Jetzt hat der Zweitligist USC Münster
2 mit einem glatten 3:0 beim Schlusslicht Detmolder TV diese Durststrecke
beendet und sich mit seinem sechsten Saisonsieg auf den fünften Rang
vorgeschoben.
Mit 27:25, 25:20 und 25:12 bezwangen die jungen Münsteranerinnen
den Aufsteiger. Erst mit Mühe, dann mit links" "So ungefähr",
empfand es auch Holthaus, der seine Startsechs umgestellt hatte: Er schickte die
Ex-Erstligaspielerin und Beach-Ass Rieke Brink-Abeler erstmals in dieser
Spielzeit von Beginn an aufs Feld, für sie räumte Friederike Romberg ihren
Platz auf Außen und spielte diagonal.
Damit taten sich die Unabhängigen zunächst aber
ziemlich schwer. Es gab Probleme in der Abstimmung und so auch, in die Partie zu
finden. Vor 250 Zusehern in Detmold lagen sie im ersten Durchgang bereits mit
7:12 zurück und schlossen dann bei 18:18 auf. Mit vier Aufschlagfehlern
brachten sich die Gäste dennoch unnötig in die Bredouille, mussten sogar einen
Satzball abwehren. Am Ende stand dennoch ein verdienter Satzgewinn, wie Holthaus
fand.
Ab dem zweiten Durchgang lief es dann immer
besser für die USC-Frauen. Holthaus fand viel Lobenswertes in der Spielanlage
seiner Elevinnen: "Das war diszipliniert und konzentriert. Auch hat das
Miteinander sehr viel harmonischer geklappt als zuletzt", fasste der
USC-Coach zufrieden zusammen.
luh
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Kein
Wunschkonzert: 675 km nach Vilsbiburg
-ag- Münster. Axel Büring hatte es befürchtet: Direkt nach dem Pokaltriumph gegen den SU Emlichheim am Freitagabend wollte sich der Trainer des Volleyball-Bundesligisten USC Münster nicht auf einen Wunsch für die Viertelfinal-Auslosung festlegen lassen. Da habe ich doch sowieso keinen Einfluss drauf. So ist es, andernfalls wäre dem USC das Los zweifellos erspart geblieben, das der Pokalspielleiter am Sonntagabend aus dem Hut bzw. der Lostrommel zauberte. Demnach müssen die USC-Spielerinnen am 13. oder 14. Dezember die 675 km lange Reise zum Ligakonkurrenten nach Vilsbiburg antreten. Am liebsten zu Hause, auf jeden Fall nicht so weit weg, hatte der USC-Coach am Freitag dann doch noch ein bescheidenes Ansinnen für die Auslosung geäußert, das offensichtlich unerhört verhallte.
Andererseits dürften die Roten Raben keine unüberwindbare Hürde auf dem Weg ins Halbfinale bilden. Noch vor zwei Wochen konnte die Mannschaft um Trainer Michael Schöps mit 3:0 bezwungen werden, damals allerdings in eigener Halle und knapper, als es das Satzergebnis aussagt. Vilsbiburg besiegte auf dem Weg ins Achtelfinale den Zweitligisten Olympia Berlin mit 3:0. Auch Titelverteidiger Ulm setzte sich gegen Suhl ohne Satzverlust durch, ebenso wie Bayer Leverkusen bei Grimma Sachsen, Fischbek in Sinsheim und Augsburg gegen Erfurt. Der Ostschlager zwischen Schwerin und Dresden ging mit 3:2 an die Mecklenburger. Fünf Sätze benötigte auch Braunschweig gegen VC Berlin.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
VfB
schmettert sich locker ins Viertelfinale
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Ohne große Mühen ist
der VfB Friedrichshafen ins Viertelfinale des DVV-Pokals eingezogen. Mit einem
deutlichen 3:0-Sieg (25:12, 25:18, 25:20) gegen ASV Dachau hat das Team von
Stelian Moculescu die erste Hürde auf dem Weg zur Titelverteidigung genommen.
Im Viertelfinale wartet mit Evivo Düren (auswärts) ein schwerer Gegner auf den
VfB.
Kurz und schmerzlos war für Stelian Moculescu
und seine Mannen der Ausflug ins Bayerische. Gerade mal 51 Minuten brauchten
Robert Koch, Jochen Schöps, Bogdan Jalowietzki, Itapolis, Bogdan Olteanu,
Marcus Popp und Alexis Valido, um die Gastgeber in der Dachauer
Georg-Scherer-Halle in ihre Schranken zu verweisen. Die eindeutigen
Satzergebnisse mit 12, 18 und 20 Gegenpunkten zeigen es: Der ASV Dachau hatte
nie den Hauch einer Chance. Zu platziert kamen die Häfler Aufschläge und
setzten die Dachauer Annahme unter Druck. Zu sicher stand der Block, der kaum
einen Angriffsball durchließ. Erfreulich auf dieser Position: Erstmals in
dieser Saison war Kapitän und Mittelblocker Bobby Jalowietzki mit an Bord, der
nach seiner Knieoperation mehrere Wochen ausgesetzt hatte. Der Häfler Angriff,
allen voran Diagonalangreifer Jochen Schöps, sorgte dafür, dass der nötige
Punkteabstand jederzeit gewahrt blieb. So blieb die Partie bis zum Schluss eine
einseitige Angelegenheit. Dementsprechend knapp fiel Stelian Moculescus Fazit
aus: „Unser Spiel war in allen Elementen besser. Dagegen hat Dachau es sehr
schwer gehabt.“
Anschließend stiegen die Häfler in die Autos
und machten sich auf den Weg nach Italien. Sie folgten damit einer Einladung der
Stadt Trento, die gestern die 20. Auflage ihres Stadtpokals austrug. Die
gestrige Partie gegen den „A Uno“-Vertreter in Trento verlangte den Häflern
sicherlich einiges mehr ab als der Zweitligist in Dachau, denn dort ging es
gegen den Zweitplatzierten der stärksten Liga der Welt (Ergebnis erst nach
Redaktionsschluss).
Das nächste Spiel wird der ARENA-Auftakt am 3.
Dezember, 20 Uhr sein: Der VfB will die neue Spielhalle mit einem Sieg einweihen
und brennt gegen den SV Bayer Wuppertal auf eine Revanche für die Schlappe im
Halbfinale der letzten Meisterschaft. Zwar schied die Mannschaft aus dem
Bergischen Land im Pokal sensationell beim Zweitligisten Königs Wusterhausen
mit 2:3 aus, aber die Spieler wollen sich mit Sicherheit am Mittwoch für diese
Blamage rehabilitieren.
| Deutschland - VC Olympia Berlin-News |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Keine (Flug-)Probleme für die Roten Raben
"Die Pflicht erfüllt, alle Spielerinnen eingesetzt" - allein dieses Fazit von Trainer Michael Schöps beweist, dass am Samtagsabend beim Pokal-Achtelfinale der Frauen aus seiner Sicht nichts außergewöhnliches passiert war. Seine Mannschaft Rote Raben Vilsbiburg hatte die Hürde VC Olympia Berlin in der Berliner Saefkow-Halle mit 3:0 (25:18, 25:22, 25:16) locker überflogen. Wer auf eine Überraschung, getreu dem Klischee von den "eigenen Gesetzen" des Pokals, gewartet hatte, sah sich getäuscht. Volleyballergebnisse werden aus vielen kleinen Mosaiksteinchen zusammengebastelt - ein Zufallstreffer wie beim Fußball kann das Leistungsbild kaum auf den Kopf stellen. Und so zeigte der Bundesligasiebente dem Zweitliga-Spitzenreiter, was zum Erstligaformat noch fehlt: Angriffs- und Schlaghärte, kontrollierte Annahme, präzises Pass- und Angriffsspiel auch in kritischen Situationen.
"Solche Aufschläge, wie heute von Katja Wühler, gibt es in der zweiten Liga nicht", sagte VCO-Trainer Jens Tietböhl ohne jeden Anflug von Enttäuschung. Schon das Erreichen des Achtelfinals mit seinen 16/17-jährigen Schützlingen (die Raben haben vier dieses Jahrgangs im 12-er Kader) sei "ein Erfolg gewesen. Von der heutigen Partie haben meine Mädchen bestimmt eine Menge lernen können". Beweis war der zweite Abschnitt, in dem bis zum 22:23 sogar eine Satzgewinn winkte.
Herausragend beim VCO-Aufgebot, das in der nächsten Saison als Juniorinnen-Nationalmannschaft für die erste Liga noch ein paar Verstärkungen erhält, waren Mittelblockerin Marlit Fischer und Zuspielerin Nadja Jenszewski. Vor 18 Monaten spielte die 16-jährige Nadja in Suhl noch als Mittelblockerin, von Tietböhl aber wegen ihrer 1,74 m auf die Position der Spiellenkerin umgestellt. Da ist sie noch längst nicht perfekt, was aber durch hervorragende Fähigkeiten bei Block und Feldabwehr mehr als aufgewogen wird. Rund 700 km legen alle 14 Tage ihre Eltern mit dem Auto zurück, um inmitten des VCO-Fanblocks die Daumen zu drücken.
Schöps, der neben der eindrucksvollen
Vorstellung der Ex-Dresdnerin Wühler (EM-Dritte mit Deutschland)
aufsteigende Tendenz bei der nach Verletzung wieder um Anschluss bemühten
Nationalspielerin Birgit Thumm registrierte, hofft nun bei der Auslosung auf
einen "bezwingbaren Gegner" im Pokal und in der Meisterschaft
"auf das Erreichen der Play-offs mit den ersten Sechs". Früh um 9 war
der Bus aus dem Süden gestartet und erst gegen 18 Uhr in Berlin. Spielbeginn
war 20 Uhr. Vielleicht 22 oder 23 Uhr ging es retour - die Bundesliga ist
mitunter schon bei den Reisen abenteuerlich.
Ernst Podeswa
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 01. Dezember 2003 |
Hamburg - Die Beachvolleyball-Europameister Stephanie Pohl (25) und Okka Rau (26) vom TV Fischbek Hamburg haben neun Monate vor den Olympischen Spielen 2004 in Athen ihren Trainer gewechselt. Für Olaf Kortmann (48; Hamburg) übernimmt jetzt Marco Solustri (41) die Olympiavorbereitung der Weltranglistenzehnten.
Der Italiener, der auch die österreichischen Männer-Europameister Nikolaus Berger/Clemens Doppler coacht, gilt in der Szene im Gegensatz zum eher intellektuellen Kortmann als "knallharter Hund". Rau/Pohl haben bereits die ersten Einheiten mit ihm in Rom absolviert. Morgen fliegen sie wieder für zehn Tage in die italienische Hauptstadt. "Er ist ein leidenschaftlicher Trainer, der uns, wenn nötig, auch mal in den Hintern tritt", sagt Stephie Pohl, "genau das, was wir manchmal brauchen; selbst wenn das Ganze jetzt etwas teurer wird."
Die
freundschaftliche Trennung vom ehemaligen Hallenbundestrainer Kortmann (Pohl:
"Er war ein toller Coach für uns") deutete sich Anfang Oktober während
der Beachvolleyball-WM in Rio de Janeiro an. Pohl/Rau hatten dort knapp das
Viertelfinale verpasst und waren Neunte geworden. Um bei Olympia in den Kampf um
die Medaillen eingreifen zu können, wünschten sie sich eine
"Rundumbetreuung, einen Vollzeitcoach". Das konnte Kortmann nicht
leisten. "Mein Beruf geht vor", entschied der Unternehmensberater und
Personalentwickler (Kortmann & Schäfer). Er sucht jetzt ein neues
Beach-Paar fürs nächste Jahr.
rg
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel