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| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Fischbek:
Auf in das Viertelfinale!
Harburg
(sal). "Das war ein Pflichtsieg", sagte Horst Lüders, Manager der
Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg. Seine Mannschaft hatte
diese Pflichtaufgabe in Sinsheim absolviert, wo sie im Achtelfinale des
DVV-Pokals gegen den Zweitligisten einen ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:17,
25:18, 25:18) einfuhr.
Etwas
mehr als eine Selbstverständlichkeit ist der Sieg bei der SV Sinsheim aber
doch. Denn er soll den Fischbekerinnen einen positiven Schub für die Bundesliga
geben, in der es bisher nicht so läuft wie geplant. Nach der unerwarteten
Niederlage gegen Vilsbiburg ist sogar die Meisterschaftsrunde in Gefahr geraten.
Deshalb war der Erfolg im Pokal umso wichtiger. "Er soll das Ende einer
Serie von Niederlagen markieren", so Lüders.
Deshalb
ließ sich der Manager nach dem Spiel beim Tabellendritten der 2. Bundesliga Süd
auch nicht lumpen und bestellte höchstpersönlich eine Ladung Pizza, mit der
dann auf der Rückfahrt im Bus "gefeiert" wurde.
Die Sinsheimerinnen hatten sich eigentlich schon vor Beginn der Partie als
sichere Verlierer gefühlt. Besonders Fischbeks schlagkräftige
Nationalspielerin Christina Benecke wurde in der dortigen Presse als erfahrene
Spielerin gefürchtet. Sie musste sich allerdings gar nicht besonders in Szene
setzen, denn das Pokaltreffen war eine zu eindeutige Sache für den TVF.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
TV Fischbek kam im Pokal weiter und träumt wieder von der Endrunde.
Fischbek - Der Jubel in der Sinsheimer Pizzeria war riesengroß, als Horst Lüders, Manager der Volleyball-Frauen des TV Fischbek, die Paarung für das Viertelfinale im deutschen Pokal-Wettbewerb bekanntgab: "Wir empfangen am 13./14. Dezember den USC Braunschweig." Und Mannschaftsführerin Christina Benecke ergänzte: "Das Los haben wir nach allen Enttäuschungen in den Punktspielen wirklich verdient."
"Wir können gute Werbung für uns machen, wenn wir in die Pokalendrunde der besten vier deutschen Mannschaften einziehen", sagte Horst Lüders. Diese Imagepflege ist ungemein wichtig für die Sponsorenakquise für die nächste Saison, sollte das Team die Meisterschaftsendrunde nicht erreichen.
"Braunschweig ist als Tabellenzehnter schlagbar", so Lüders zum Losglück. Immerhin haben auch die ersten Vier der Tabelle, der SSV Ulm, der USC Münster, Bayer Leverkusen und der Schweriner SC die Runde der letzten Acht erreicht.
So fiel auch die siebenstündige Rückfahrt aus Sinsheim leicht. Zumal die Fischbekerinnen ein ungefährdetes 3:0 (25:17, 25.18, 25:18) im Pokal-Achtelfinale beim Zweitliga-Club SV Sinsheim holten. "Ich fahre wirklich gerne hierher", so Horst Lüders. Noch nie hat der TV Fischbek hier verloren. "Der Sieg tat unserer Psyche recht gut", stellte Christina Benecke fest. Dabei schonte das Trainer-Gespann Johnny Westreicher Mick und Marina Cukseeva noch Mittelblockerin Juliana Lawrowa. Sie soll erst am Sonntag wieder mitblocken, wenn Bayer Leverkusen kommt. Ersatzzuspielerin Nicole Fetting ist nach absolvierter Kauffraulehre wieder dabei.
Bei
der nächsten Auswärtsfahrt wird es dann hoffentlich wieder lustigere Filme zu
sehen geben. Die "Video-Beauftragte" Johanna Barg hatte mit "Pferdeflüsterer",
"Der Patriot" und "Jakob, der Lügner" schwere Kost
ausgesucht.
masch
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Ostbek
Cowboys bezwingen Zürich Team VCO Berlin
So
lieben sie es, die Fans der Ostbek Cowboys: Die Gefühle kochen hoch, ihre Jungs
verbeißen sich in ein hart umkämpftes Match - und spielen am Ende wie aus
einem Guß. Beim 3:2 der Zweitliga-Männer des Oststeinbeker SV war wieder die
alte Kampfkraft zurückgekehrt, und so feierten die 250 Zuschauer ihr junges
Team nach dem Matchball mit stehenden Ovationen.
"Ich
will den Sieg nicht überbewerten", sagte ein sichtlich erleichterter
Trainer Bernd Schlesinger, "dafür stehen in den kommenden Wochen zu
schwierige Spiele an. Aber nach den letzten Niederlagen war das ein
Befreiungsschlag für das Selbstbewusstsein der Mannschaft."
Sein
Team hatte so verhalten begonnen wie in den Wochen zuvor, während die
Jugendnationalspieler aus Berlin rotzfrech aufspielten und besonders mit ihrer
enormen Reichhöhe im Block zu imponieren wussten. Bis zum Stand von 16:23
reichte ihre Herrlichkeit, dann fanden die Hausherren endlich ins Spiel - und
schafften es tatsächlich, den Spiel noch mit 31:29 umzudrehen.
"Das
war entscheidend für den Sieg", sagte OSV-Macher Jan Schneider. "Wenn
ich ehrlich bin, hätte ich sonst befürchtet, dass die VCO-Jungs das hier
locker durchziehen." Das Spiel der Gäste blieb in der Folge flüssiger, während
auf Seiten der Cowboys noch zu viele Aktionen seltsam gehemmt wirkten. <br>
Bestes
Beispiel: Fridolin Lippens, einer der besten Abwehrspieler im Kader des OSV,
hatte an fast jedem Schmetterschlag die Finger dran, konnte jedoch bis zum fünften
Satz für seine Verhältnisse zu wenig Bälle entschärfen.
Viel Lob
hatte Trainer Schlesinger hernach für die taktische Disziplin seiner Mannschaft
übrig. "Als die Jungs gemerkt haben, dass heute mit Sprungaufschlägen
nicht viel ging, haben sie sehr gut aus dem Stand aufgeschlagen. Meine Vorgaben
wurden gut umgesetzt, das gibt einem Trainer das Gefühl, etwas bewegen zu können."
Bis zum
Ende des vierten Satzes wirkten trotzdem die Gäste überlegen. Den Cowboys
jedoch gelang es, sich in der Abwehr zu steigern, im Angriff mit mehr Mut
zuzuschlagen und im Block beherzter zuzupacken. Libero Björn Domroese spielte
in der Annahme numehr sehr präzise, und Zuspieler Sebastian Neufeld verteilte
klug die Bälle, spielte oft erstes Tempo und schien mit zunehmender Spieldauer
immer mehr an Souveränität hinzuzugewinnen.
Und dann
war es vor allem Christian Bartram, der zu Beginn des fünften Satzes frühzeitig
die Fronten klärte - sein vernichtender Block zum 2:0 demoralisierte die
Berliner, die Fans in der Halle tobten. Von da an klappte auf Seiten der
Gastgeber fast alles, die Berliner fanden kein Mittel mehr. Mit 15:8 entschied
der OSV den Satz und damit das Spiel für sich, endlich der erste Sieg nach vier
Pleiten.
Mit
nunmehr 8:12 Punkten hat das Team den Sturz auf die Abstiegsränge fürs Erste
abgewendet. Trainer Schlesinger hofft auf weitere Effekte: "Aus dieser
Energieleistung können wir uns Sicherheit holen." Die wird auch nötig
sein. Denn am Samstag kommt der Aufsteiger VfL Lintorf in die
Walter-Ruckert-Halle, und erneut wird es dann in einem emotionsgeladenen Duell
um zwei wichtige Punkte gehen. "Wir haben zurzeit nur
Halbfinalspiele", sagt Schlesinger, "vielleicht tut diese Spannung der
Mannschaft ja gut."
| Deutschland - USC Münster-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Neuer Internetauftritt des USC Münster
Im Saisonheft 2003/04 ist er schon angekündigt
worden, jetzt wird es ernst. Der Countdown für den neuen USC-Internetauftritt
"www.usc-muenster.de" läuft: Aktuell zum ersten Europapokalspiel der
1.Frauenmannschaft gegen das französische Team Albi am Mittwoch, 10. Dezember
2003 soll er freigegeben werden.
Neben einem völlig neuen Design präsentiert
sich die Homepage mit einer verbesserten Startseite, auf der sofort alle
aktuellen Meldungen, Tabellenstand und Ergebnisse zu finden sein werden. Neben
einer benutzerfreundlicheren Struktur war die Interaktivität der
Internetbesucher oberstes Anliegen der Webmasterin Silke Huber. In einem Forum können
Volleyball-Fans über Spiele, Neuverpflichtungen und vieles mehr diskutieren. Zu
jeder Meldung können Kommentare geschrieben werden und zu guter letzt, können
ab dem 10. Dezember auch Chats mit Spielerinnen, Trainern und
Vorstandsmitgliedern stattfinden. Geblieben ist selbstverständlich das beliebte
Gewinnspiel und der USC-Newsletter. Ebenfalls neue Möglichkeiten eröffnen sich
den Sponsoren. Sie können sich jeweils einer Seite den Internetbesuchern
vorstellen.
Sind alle diese Veränderungen auf der Homepage
direkt zu sehen, so spielt sich eine der wichtigsten Neuerungen im Hintergrund
ab. Thomas Buchholz und Niels Klaas von der Firma "linie42
Internetservice" haben ein Administrationsprogramm geschrieben, das es ermöglicht,
verschiedenen Mitarbeitern Editorenrechte zu geben. Mit diesem System können
z.B. die zweite Frauenmannschaft, die Erwachsenenteams und die Jugendabteilung
ihre Ergebnisse selbst im Internet auf der USC-Homepage aktualisieren.
Noch werden derzeit kleinere Änderungen
vorgenommen, aber die drei "Macher" sind zuversichtlich, dass der neue
Auftritt pünktlich Europapokalspiel das Licht der Öffentlichkeit erblicken
kann. Also, nicht vergessen, am 10. Dezember 2003 die USC-Homepage besuchen!
| Hamburg - Oststeinbeker SV-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Auch vor demTabellenersten muß man keine Angst
haben. Und warum nicht? Lest selbst....
Rezept für einen gelungenen Spieltag: Man nehme
den Tabellenersten, den Tabellenfünften und eine große Tüte Gummibärchen,
schüttele das Ganze eine wenig durch und was kommt raus? Ein Sieg für die
Cowgirls.
Durch eine großartige spielerische Leistung am
vergangenen Samstag haben die Mädels es geschafft, dem Tabellenführer Punkte
zu klauen. Es gibt Tage, an denen klappt einfach alles, und der Samstag war so
ein Tag. Spielerin Maren Fehrs: "Wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre,
würde ich es nicht glauben!"
Das tröstet
auch ein wenig über das 2. verlorene Spiel gegen Rissen hinweg, welches aber
auch sehr viel Spaß gemacht hat. Trainer Jan Maier ist zufrieden und freut sich
für die Truppe!
| Hamburg - Oststeinbeker SV-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Ostbek
Pirates jetzt mit acht Punkten Vorsprung
Es ist erst Anfang Dezember, doch die Ostbek
Pirates können den Meistersekt in der Verbandsliga Hamburg schon einmal
kaltstellen: Nach dem 3:1 über den zweiten VC NAL II hat die "Zweite"
des OSV nunmehr acht Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz.
"Es war von der Qualität her kein
Spitzenspiel", sagte Trainer Kay Lühr, "dafür unterliefen beiden
Teams zu viele Fehler. Aber ich bin zufrieden damit, dass wir die druckvollen
Phasen der Norderstedter problemlos ausgerittten haben."
Auch ohne Oliver Fahrenkrug und Jörn Schneider
spielte die OSV-Combo ihren Stiefel ruhig herunter. Richtig eng wurde es nur im
ersten Satz, den die Pirates mit 26:24 für sich entschieden. Nach dem klaren
Gewinn des zweiten Durchgangs ging der dritte verdient an die jungen Gastgeber,
die immer dann erfolgreich spielten, wenn sie respektlos zu Werke gingen. Vor
allem im Zuspiel und im Angriff über Kopf wussten die Norderstedter Youngster
zu beeindrucken.
Am Ende jedoch siegte einmal mehr die größere
Ruhe der Ostbek Pirates, die sich mit dem neuerlichen Sieg im direkten Vergleich
selbst ein dickes Polster geschaffen haben. Da danach der schwache TuS Berne mit
3:0 abgefertigt wurde, geht die Lühr-Truppe mit 26:2 Punkten in die
Winterpause.
"Ein Traum", sagt Lühr. "Jetzt müssen
wir nur aufpassen, dass wir nicht alle kugelrund aus dem Weihnachtsurlaub
kommen." Denn das Ziel soll nun nicht mehr aus den Augen verloren werden:
der Aufstieg in die Regionalliga, und damit die Stärkung des
Zweitliga-Unterbaus.
Dafür beginnen langsam die Planungen. "Wir
hoffen, so noch mehr junge Talente nach Oststeinbek locken zu können",
sagt OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider, "die Förderung für 18-, 19-Jährige
Spieler könnte dann optimal sein."
| Deutschland - Smash-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Zum Unfalltod von Kilian Schafstedde will die
Mannschaft des SC Schüttorf 09 den Eltern eine Liste von Beileidsbekundungen
zukommen lassen. Auf der Homepage von Thorsten Schoen und Jan-Erik Gatzke (www.gatzke-schoen.de)
findet sich ein Aufruf zur Kondolenz.
Vielleicht hilft es den Angehörigen von Kilian,
den Schock besser zu verarbeiten, wenn ihnen eine möglichst lange Liste überreicht
werden kann.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
DVV-Pokal:
Favoritensiege und eine große Überraschung
Düren
gegen Friedrichshafen und Schwerin gegen Ulm Top-Duelle im Viertelfinale!
„Der
Pokal hat seine eigenen Gesetze“. Dieser Spruch hat sich im Fußball des öfteren
bewahrheitet, im Volleyball jedoch seltenst. Und so gab es im Achtelfinale des
DVV-Pokals bis auf eine Ausnahme die erwarteten Sieger. Für den Paukenschlag
sorgten die Netzhoppers Königswusterhausen. Der Nord-Zweitligist der Männer
bezwang bereits am Freitag Abend den Deutschen Vize-Meister SV Bayer Wuppertal
mit 3:2 (25:23, 26:24, 18:25, 20:25, 15:10).
Bei den Frauen stach das Spitzenspiel zwischen dem Schweriner SC und dem
Dresdner SC aus der Runde der besten 16 Teams heraus. Schwerin setzte sich nach
fünf Sätzen mit 3:2 (25:23, 18:25, 25:23, 20:25, 15:12) durch.
Die Viertelfinalbegegnungen wurden bereits am 30. November in Ulm ausgelost. Die
interessanteste bei den Männern dürfte das Duell evivo Düren – VfB
Friedrichshafen sein, bei den Frauen müssen die Titelverteidigerinnen aus Ulm
nach Schwerin reisen.
Die Viertelfinalbegegnungen im Überblick:
Frauen
13.12.03, 18.00 Uhr: Schweriner SC - SSV Ulm ALIUD Pharma (Sporthalle
Lambrechtsgrund)
13./14.12.03: Rote Raben Vilsbiburg - USC Münster
14.12.03, 15.00 Uhr: TV Fischbek Hamburg - USC Braunschweig (Sporthalle dr
Gesamtschule Südelbe)
14.12.03, 15.00 Uhr: VC Augsburg - TSV Bayer 04 Leverkusen (Sporthalle Augsburg)
Männer
evivo Düren - VfB Friedrichshafen
Netzhoppers Königs Wusterhausen - MAOAM Mendig
VV Leipzig - TSV Bad Saulgau
13.12.03, 15:00 Uhr: SCC Berlin - VC Markranstädt
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Kurzer
Prozess beim Volleyball-Achtelfinale: Nach nicht einmal einer Stunde hat der SSV
Ulm Aliud Pharma den VfB Suhl mit 3:0 (25:17, 25:21, 25:20) aus der Pokalrunde
gefegt. Rache ist eben süß: Denn die Thüringer sind die bislang einzigen
Ulm-Bezwinger in dieser Saison.
Den rund 30 lautstarken Fans aus Thüringen dürfte am ersten Advent schnell ein Lichtchen aufgegangen sein: Der Vorjahressieger SSV Ulm lässt sich alles andere als leicht aus dem Volleyball-Pokal werfen. Auch nicht, wenn der Gegner VfB Suhl heißt und als Bundesliga-Aufsteiger für die einzige Ulmer Niederlage dieser Saison gesorgt hat. Mit einem klaren 3:0 (25:17, 25:21, 25:20) hat sich das Team von Mathias Eichinger durch eine sehr gute Abwehr und einen ansprechenden Angriff ins Viertelfinale gespielt, wo am Samstag, 13. Dezember, der Schweriner SC wartet (siehe nebenstehenden Bericht).
Zum Auftakt des neuen Pokals vertraute Eichinger auf die Mannschaft, die in der vorigen Saison die begehrte Trophäe geholt hat. Mit Ausnahme des niederländischen Neuzugangs Alice Blom. Doch genau sie zeigte im ersten Satz die größte Nervosität, schmetterte ungewohnt viel ins Aus oder traf nur das Netz. Doch im kritischsten Moment - Ulm lag 11:12 zurück - machte die 23-Jährige selbst ihre Fehler wieder wett. Mit fünf Super-Aufschlägen brachte sie vor 1000 Zuschauern in der Kuhberghalle Ulm wieder in Führung und schaffte ein beruhigendes Punkte-Polster. Hinzu kamen die von Außenangreiferin Saara Loikkanen perfekt abgeschlossenen Angriffe - und der SSV war schnell auf 23:13 davon gezogen.
Im zweiten Satz untermauerten die Ulmer ihre Überlegenheit. Bei 12:6 verordnete der Coach der körperlich nicht ganz fiten, aber überragend spielenden Loikkanen eine Verschnaufpause, die sogar bis zum Ende der Begegnung dauern sollte. Doch sauer reagierte die Finnin auf das Auswechseln in keinster Weise: "Wir haben viele, schwere Partien vor uns. Da brauchen wir jede Spielerin. Es ist egal, wer spielt", betonte sie später.
Für sie sprang bis zum Schluss Steffi Lehmann in die Bresche. Der zuletzt überzeugenden 19-Jährigen unterliefen jedoch einige Fehler. In der Abwehr machte sie zwar ihre Sache gut, im Angriff landeten jedoch sichere Bälle außerhalb des Feldes. Ihre wohl stärkste Konkurrentin auf der Position, Sabrina Ross, sicherte hingegen Punkte über Punkte.
Doch
auch im dritten Satz wurde die Abwehr um Elke Wijnhoven vom VfB Suhl stark
gefordert. Vor allem das blonde Angriffs-Duo Svetlana Kristic und Magdalena
Sadowska machten den Ulmern zu schaffen. Ein Abstimmungsproblem in der Annahme
zwischen Alice Blom und Verena Veh rächte sich und ließ den Vorsprung auf
gerade mal 17:16 schmelzen. Doch eine ernsthafte Gefahr, dass das Spiel noch
zugunsten Suhls kippen könnte, bestand bis zum Schluss nicht. Den Matchball
verwandelte Nathalie Dambendzet, die gestern übrigens eine alte Schulfreundin
wieder getroffen hat: Gemeinsam mit der Suhler Zuspielerin Annamaria Polgar
lernte die Ungarin einst in der Sportschule in Budapest Volleyball spielen.
Seine Hausaufgaben gemacht hat in jedem Fall das gesamte Team. Die Niederlage
vor vier Wochen in Suhl ist verarbeitet, die eigene Leistung stabilisiert. Kapitän
Tanja Hart meinte nur: "Wir haben uns alle nach Revanche gesehnt."
T.
Zander
| Deutschland - Südwest Presse |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Ulm:
Viel Pech - Reise nach Schwerin
Premiere in der Ulmer Volleyball-Geschichte: Die Auslosung der nächsten Pokal-Runde wurde im Anschluss an die Partie SSV Ulm Aliud Pharma gegen den VfB Suhl in der Kuhberghalle veranstaltet. Bundesspielwart Werner Schaus hatte sich für diesen Ort entschlossen: "Ehre, wem Ehre gebührt", begründete er die Entscheidung. Doch neben der SSV-Leistung fiel außerdem ein weit profanerer Grund ins Gewicht. Der Funktionär aus Worms wollte einfach mal wieder seine Verwandtschaft in Ellwangen besuchen.
Obwohl SSV-Chefin Katja Adler als Glücksfee auftrat, war das Eichinger-Team eher vom Pech verfolgt. Tanja Hart und Co. müssen den weitesten Weg auf sich nehmen: Am Samstag, 13. Dezember, geht die Reise zum Schweriner SC, einer der stärksten verbliebenen Gegner. "Das wäre die schlimmste, mögliche Auslosung", hatte Eichinger noch zwei Minuten zuvor betont.
Das
Problem: Innerhalb von 18 Tagen stehen sechs Partien auf dem Programm - und
davon vier auswärts. Am 6. Dezember Liga-Heimspiel gegen Vilsbiburg, am 10.
Dezember zu Hause im Europapokal gegen Madeira, am 13. in Schwerin das deutsche
Pokal-Viertelfinale, am 17. Rückspiel in Madeira, am 19. Bundesligaspiel in
Leverkusen und am 21. in Augsburg.
Thomas
Zander
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
TV
Rottenburg: Pünktlich und mit Glück 3:1
Rottenburger Zweitliga-Volleyballer gewannen beim Internat Frankfurt
Mehr Mühe
als erwartet hatte Volleyball-Zweitligist TV Rottenburg, um beim Internat
Frankfurt versetzt zu werden. Schließlich gewannen die Rottenburger mit 3:1
(25:19, 17:25, 32:30, 25:20).
Der Zweitliga-Aufsteiger war auf Nummer sicher gegangen und zwei Stunden vor Spielbeginn in Frankfurt eingetroffen. Bekanntlich war der ursprüngliche Termin geplatzt, da die Rottenburger vom kurzfristig angesetzten früheren Beginn am 11. Oktober nichts erfahren hatten. Nach einigem bürokratischen Aufwand bekam der TV Rottenburg Recht – und die zweite Anreise nach Frankfurt auch noch vom Verband bezahlt.
Vor 100 Zuschauern begannen die Rottenburger sehr engagiert und holten vor allem mit Angriffen über die Außenpositionen den ersten Satz mit 25:19. Doch danach war die Konzentration erst mal weg, das Team von Trainer Hans Müller wurde konstant abgeblockt und gab den zweiten Durchgang glatt mit 17:25 ab.
Im dritten Satz lag der TV schon 2:8 hinten, hatte beim 23:24 sogar einen Satzball gegen sich – und rettete sich dann dank einer starken Verteidigung und mit viel Glück doch noch zum hartumkämpften 32:30-Satzgewinn. „Diesen Durchgang hatte ich schon mehrfach abgeschrieben“, gab Trainer Müller hinterher zu und bemängelte , dass seine Mannschaft immer noch keine klare Linie gegen die Frankfurter erkennen ließ.
Prompt führte die junge Mannschaft vom Internat auch im vierten Durchgang bereits mit 5:1. Dann reagierte Müller und holte Elvis Seric vom Feld. „An ihm hängt immer viel, er darf auch mal einen schwachen Tag haben“, nahm ihn der TVR-Trainer in Schutz.
Doch ohne Elvis Seric und mit dem Kanadier Cory Paddock auf der Diagonalposition lief es wesentlich besser. Rottenburg glich aus und setzte sich deutlich ab. Letztlich gewann der Aufsteiger diesen Durchgang mit 25:20 noch sicher gegen die Frankfurter.
„Jeder hat erwartet, dass wir gegen diese Nachwuchsmannschaft gewinnen. Und dann ist es uns gegangen wie den meisten, die gegen das Volleyball-Internat Frankfurt die Punkte schon fest eingeplant haben: Das Spiel muss man auch erst einmal gewinnen – schließlich haben die Frankfurter auch schon vier Punkte auf dem Konto“, erklärte TVR-Trainer Müller hinterher. Außerdem habe die unrühmliche Vorgeschichte dieser Begegnung auf seine Spieler durchaus belastend gewirkt.
„Aber
jetzt haben wir nach dem dritten Auswärtssieg eine brillante
Ausgangssituation“, sagt Müller und freut sich auf die beiden Heimspiele
gegen die Spitzenteams SV Lohhof und VfB Friedrichshafen II sowie auf die
Begegnung in Freiburg dazwischen.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Hachinger Volleyballer ohne Glück in Berlin
„Der Pokal hat seine eigenen Gesetzte!“ Mit dieser Hoffnung waren die Hachinger an diesem Wochenende zum Deutschen Meister und aktuellen Tabellenführer nach Berlin gereist. Vor zwei Wochen hatten sie daheim im Unterhachinger Gymnasium beim 2:3 nur knapp das Nachsehen gegen den SCC. Und im letzten Jahr konnte man die Berliner im Pokal sogar besiegen.
Doch leider reichte es dieses Mal in der nicht zum Erfolg. Beim 0:3 (20:25, 25:27, 13:25) hielten die Jungs von Coach Mihai Paduretu anfangs noch gut dagegen. Im zweiten Durchgang waren sie sogar drauf und dran den Satzausgleich herbeizuzwingen, hatten aber dann doch das Nachsehen gegen eine Berliner Mannschaft, die sich in diesem Jahr in einer Top-Form befindet. Die mitgereisten TSV-Anhänger konnten sich zwar nicht über einen Sieg ihrer Mannschaft freuen, wohl aber für den Ex-Hachinger Sebastian Prüsener. Der steht jetzt mit seinen Kollegen Marco Liefke und Co im Viertelfinale.
Unterhaching muss den Pokal jetzt schnell abhaken und sich wieder voll auf die Bundesliga konzentrieren. Nächste Woche spielt man dort auswärts gegen evivo Düren. Und für alle, die Haching im Kampf um den Einzug in die Top-Ligarunde der besten sechs unterstützen wollen, gibt es den Fanbus. Abfahrt am Freitag den 5. Dezember nachmittags, Spiel Samstag 20 Uhr. Und danach geht es hoffentlich mit zwei Punkten im Gepäck nach Hause. Die Kosten für Anreise, Übernachtung und Eintritt zum Spiel betragen 70 €. Infos und Anmeldung unter 089/61001832.
Umsonst gibt es ein Wiedersehen mit den Ex-Hachingern Mikko Esko und Michi Mayer. Die beiden Wahl-Belgier wollen uns in Düren als Zuschauer unterstützen.
Andreas Bergmann
| Deutschland - www.volleyball-online.de |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
(dpa) Ende der Woche will der DVV den Abschluss eines Vermarktungsvertrags für die Masters-Serie des Sandsports bekannt geben. Die Gespräche mit der Agentur Amedia (Düren) des ehemaligen DVV-Präsidenten Roland Mader stehen kurz vor dem Abschluss. Die Amedia-Tochter MSB soll die Nachfolge der insolventen Hamburger Agentur MNP von Frank Mackerodt antreten und deren Verbindlichkeiten von 150 000 Euro übernehmen.
«Sie
werden nicht nur die Masters-Turniere, sondern auch die Grand Slams bis 2008 in
Berlin und die Weltmeisterschaft 2005 in der Hauptstadt vermarkten. Dazu bringt
Mader neue Sponsoren und Fernseh-Kontakte mit», sagte DVV-Präsident Werner von
Moltke. Ob Mackerodt als «Galionsfigur» und Dienstleister weiterhin im
Beachvolleyball wirken wird, soll bis zur Tagung des DVV-Hauptausschusses am
Wochenende in Sachsen geklärt werden.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
SCC
und Überraschungsteam Netzhoppers im Pokal-Viertelfinale
Zwei
Berliner Volleyball-Teams haben den Sprung ins Pokal-Viertelfinale am 13./14.
Dezember geschafft. Dass sich der Meister, dreimalige Cupgewinner und
Bundesliga-Erste SC Charlottenburg beim TSV Unterhaching mit 3:0 (25:20, 27:25,
25:23) für das Aus vor einem Jahr revanchierte, überrascht niemanden wirklich.
Einer Sensation kommt hingegen gleich, dass Zweitligist Netzhoppers Königs
Wusterhausen den konsternierten Vizemeister Bayer Wuppertal mit einem 3:2
(25:23, 26:24, 18:25, 20:25, 15:10) in der Berliner Vorstadt stolpern ließ. Die
Brandenburger können im Viertelfinale nun Bundesligist Mendig überraschen. Mit
den Niederlagen der Bundesliga-Abstiegskandidaten Volley Dogs (0:3 in Leipzig)
und BBVC 68 (2:3 bei Braunschweigs Damen) wiederum war zu rechnen. Der neue
BBVC-Coach Michael Merten knüpfte damit gleich nahtlos an die Erfolglosigkeit
seines Vorgängers Markus Weber an.
Berlins
Volleyball-Krösus SCC, der nun Zweitligist Makranstädt empfängt, meisterte
die bayrische Hürde allerdings höchst mühevoll. Zehn Tage vor ihrem ersten
Auftritt daheim in der Champions League (10. Dezember gegen Czestochowa/Polen),
die mit Olympiakos Piräus und Sisley Treviso noch weit höhere Hürden bereithält,
hatte die Mannschaft von Trainer Mirko Culic vor nur 400 Fans in der Sömmeringhalle
mehr mit sich selbst als mit dem Kontrahenten zu tun. Mit zahlreichen
technischen Fehlern brachte der SCC die einst gefährlichen Hachinger, nach dem
Abgang ihres besten Mannes Michael Mayer nach Belgien nur noch ein zahmes
Durchschnittsteam, immer wieder heran. Allein: Der TSV machte halt ein paar
Fehler mehr. Insbesondere im dritten Durchgang, als die Gäste 12:7 führten. Da
hatte Culic seinen Kapitän sowie Chefangreifer Marco Liefke bereits vom Feld
genommen. "Ich habe seit geraumer Zeit einige Rückenprobleme, aber das war
nicht der Grund. Ich war einfach schlecht", kommentierte der 2,06-m-Mann
seine wenig berauschende Vorstellung. SCC-Manager Kaweh Niroomand bezog in seine
Kritik das gesamte Team ein: "Alle waren zu langsam, die Koordination
stimmte einfach nicht."
Was
daran gelegen haben könnte, dass die Berliner das Pokalspielchen als leichte Übung
für die Champions League betrachteten. "Hauptsache gewonnen. Trotzdem
haben wir vor allem im Aufschlag viel zu viele Fehler gemacht", fasste
Culic die niveauarme Partie zusammen. Sebastian Prüsener, im Vorjahr noch in
Diensten des Gegners, hakte sie schnell ab. "Es gibt eben Spiele",
sagte der 21-Jährige, "da muss man sich irgendwie durchkämpfen."
Beim Bier mit den alten Kollegen dürfte er das Ganze schnell vergessen haben.
Torsten
Wendlandt
| Deutschland - USC Braunschweig-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Volleyball-Erstligist USC Braunschweig muss im Viertelfinale des DVV-Pokals am 14. Dezember um 15 Uhr beim TV Fischbek Hamburg antreten. Das hat die Auslosung gestern Abend ergeben. Die weiteren Paarungen: Schweriner SC – SSV Ulm, Rote Raben Vilsbiburg – USC Münster TV, VC Harlekin Augsburg – Bayer Leverkusen.
Unter die letzten Acht war der USC gestern mit einem schwer erkämpften 3:2 (25:27, 25:19, 25:15, 24:26, 15:7) gegen den Berlin-BVC gekommen. In einer Partie mit vielen Eigenfehlern auf beiden Seiten gab der größere Siegeswille auf Seiten der Braunschweigerinnen und die miserable Quote bei Aufschlag und Annahme der Gäste den Ausschlag. "Wir hätten heute klar 3:0 gewinnen können", grummelte Trainer Timo Schröder. "Ich bin überhaupt nicht zufrieden."
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Fürst: Ein echtes Eigengewächs
Feldschlößchen
Volleyball News
Sie ist mit ihren 18 Jahren die das Küken im Team – und überragt dennoch alle anderen. Mit ihren 1,92 m ist Christian Fürst von ihren körperlichen Voraussetzungen her die perfekte Volleyballerin. Und ein gutes Beispiel dafür, wie sich die gute Nachwuchsarbeit für den Dresdner SC auszahlen kann. Denn Christiane Fürst hat bereits als zehnjährige das DSC-Trikot getragen. Und ist jetzt in Deutschlands Spitze angekommen.
Eigentlich sollte sie ja Schwimmerin werden. Doch dann tauchte plötzlich in der vierten Klasse eine Volleyball-Trainerin in der Schule von Christiane Fürst auf – auf der Suche nach Talenten für den Dresdner SC. Und wurde sofort auf die zehnjährige aufmerksam. Und so waren mit einem Schlag Startblock, Wende und Hundertstel Sekunden unwichtig geworden. Jetzt zählte nur noch eines – der bunte Volleyball. „Für mich ist es einfach faszinierender, in einer Mannschaft zu spielen. Vor allem Erfolge gemeinsam feiern zu können, ist einfach unschlagbar.“
Christiane Fürst durchlebte den Idealfall einer sportlichen Karriere beim Dresdner SC. Von der E-Jugend an ging es eine Stufe nach der anderen nach oben. Mit zwölf wechselte sie ans Dresdner Sportgymnasium, ein paar Jahre später schmetterte und blockte sie dann schon in der 2. Bundesliga beim „DSC-Farmteam“ – dem VC Olympia Pirna. Und wurde im Jugend- und Junioren-Bereich gleich fünfmal Deutscher Meister.
Anfang 2002 durfte sie dann zum ersten Mal in der ersten Mannschaft mittrainieren. Noch 17-jährig avancierte sie dann in der letzten Saison gemeinsam mit Corinna Ssuschke zur Stammspielerin im Mittelblock. Dass mit Jana Vavrova inzwischen Konkurrenz im Team ist, stört Christiane Fürst nur selten. „Natürlich ist es nicht schön, wenn man draußen steht. Jeder will doch aufs Feld, will spielen. Aber durch die Konkurrenz spornen wir uns natürlich auch zu besseren Leistungen an.“
Seit einiger Zeit weiß man die Leistungen von ´Fürstl´ aber nicht nur in Dresden zu schätzen. Mit der Junioren-Nationalmannschaft ist sie seit 1999 inzwischen um die halbe Welt geflogen. Mit ein bisschen mehr Glück wäre bei der WM in Thailand sogar noch mehr als der fünfte Platz drin gewesen. Doch im Viertelfinale war nach einer enttäuschenden Leistung gegen Polen Endstation. „Aber wir haben dort in der Vorrunde China mit 3:0 vom Platz gefegt. Das war schon ein geiles Gefühl“. Getoppt wurde das Ganze dann noch von Bronze bei der EM in der Türkei.
Volleyball im Ausland – ist das vielleicht auch eine Aussicht für das Spielen im Verein? Vielleicht ja sogar im Volleyballer-Paradies in Italien? „Na klar will man im Sport im höher hinaus. Aber ich bin mir gar nicht ganz sicher, ob ich überhaupt als Profi spielen will. Ich glaube einfach, dass ich neben dem Sport noch einen Ausgleich brauche.“
Den holt sich Christiane Fürst derzeit im Dresdner Krankenhaus Friedrichstadt. Dort absolviert die noch bei ihren Eltern wohnende junge Frau gerade ein mehrwöchiges Pflege-Praktikum auf der chirurgischen Wachstation. „Irgendetwas in dieser Richtung will ich auch mal studieren. Ob nun Medizin oder Psychologie weiß ich noch nicht so recht. Das hängt sicher auch davon ab, wo ich einen Studienplatz bekomme.“
Eines
wird der begeisterte Führerschein-Neuling („Autofahren ist wirklich eine
coole Freizeitbeschäftigung!“) ganz sicher nicht werden –
Volleyball-Trainerin. „Also ich wäre bestimmt nicht zu ertragen für meine
Spielerinnen. Ich wäre viel zu ungeduldig, würde wohl verzweifeln, wenn nicht
gleich alles so läuft, wie ich mir das vorstelle.“
Doch bevor sich Christiane Fürst wirklich Gedanken um die Zeit nach dem
Volleyball machen muss, werden sicher noch einige erfolgreiche Jahre vergehen.
Und vielleicht kann sie ihre noch junge Karriere ja schon im kommenden Jahr mit
dem ersten Titel krönen.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
SSC:
Weihnachtsschmaus gesichert
Beim
schon zur Tradition gewordenen Preisskat der Volleyball-Abteilung des Schweriner
SC in der Vorweihnachtszeit herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den
Skatfreunden. Teamleitung und Spielerinnen des Bundesligateams des SSC haben
Sponsoren, Förderer des Clubs und verdienstvolle Helfer ins "Haus des
Sports" geladen, um gemeinsam einen vergnüglichen Skatabend zu verleben.
Als
Sieger konnte - wie bereits im Vorjahr - Herr Bolt vom i.b.s.-Ingenieur-Büro
Schwerin mit 2300 Punkten als Siegestrophäe eine beachtliche Weihnachtsgans mit
nach Hause nehmen. Den zweiten Platz belegte mit 2092 Punkten Herr Oltersdorf,
ein privater Sponsor des Clubs, und Platz drei erspielte sich Herr Vorberg vom
gleichnamigen Unternehmen für Objekteinrichtungen.
Am Rande
dieses Skatturniers wurde eine Sammelaktion durchgeführt, deren Erlös zum Kauf
eines Trikotsatzes für ein Nachwuchsteam des SSC verwendet wurde.
Bernd
Aulerich
| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
Ulm:
Revanche im Pokal geglückt
Im DVV-Pokal Achtelfinale glückte dem SSV Ulm Aliud Pharma gestern die Revanche für die bisher einzige Saisonniederlage. Gegen den VfB Suhl kam die Mannschaft von Trainer Mathias Eichinger zu einem nie gefährdeten 3:0-Erfolg (25:17, 25:21, 25:20). Vor 1000 Zuschauern setzte sich der Titelverteidiger souverän durch und hoffte nach der Partie auf eine günstige Auslosung für das Viertelfinale. Dabei erwies sich allerdings eine zuvor scherzhaft gemachte Äußerung von Coach Eichinger als Prophezeiung. "Glücksfee" Katja Adler, ihres Zeichens Präsidentin des SSV Ulm 1846, loste der eigenen Mannschaft die weite Reise nach Schwerin zu. Dies war aber so ziemlich der einzige Punkt, den der Trainer als verbesserungswürdig empfand.
Im Zuge der zuletzt gezeigten Leistungen vertraute Eichinger den folgenden Spielerinnen das Unternehmen Revanche für die 2:3-Niederlage in Suhl an. Im Zuspiel wie gewohnt Tanja Hart, Verena Veh und Nathalie Dambendzet im Mittelblock, Alice Blom auf der Diagonalposition und Saara Loikkanen mit Sabrina Roß auf Außen. Elke Wijnhoven besetzte den Libero-Part. Norisha Campbell musste ein letztes Mal verletzungsbedingt passen, wird aber jetzt wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Laut Coach Eichinger ergab sich für die Partie schon Mitte des ersten Satzes eine Vorentscheidung, als Alice Blom mit einer Aufschlagserie ihre Mannschaft mit sieben Punkten in Führung bringen konnte. Insgesamt bestimmte ein "überragender Außenangriff" (O-Ton Eichinger) das Spiel, damit war vor allem die Leistung von Sabrina Roß gemeint, die immer mehr zu ihrer Form findet. Saara Loikkanen, die ebenfalls sehr stark spielte, wurde schon im zweiten Satz zur Schonung vom Feld genommen und gut von Steffi Lehmann ersetzt. Lob gab es von Eichinger auch für Tanja Hart und Elke Wijnhoven. Insgesamt war der Trainer sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams und somit blickt er zuversichtlich auf die kommenden, anstrengenden Wochen mit Einsätzen im Deutschen und Europäischen Pokal sowie noch drei Spielen in der Bundesliga.
Für
einen ausführlichen Spielbericht möchte ich Sie heute auf eine Seite im
Internet verweisen, die sich unter anderem auch der Mannschaft des SSV Ulm Aliud
Pharma verschrieben hat. Sie erreichen die Fan-Site unter http://www.lemonyfresh.de.
Unter der Rubrik Volleyball finden Sie Berichte zu den Heimspielen unserer
Mannschaft.
| Deutschland - ASV Dachau-News |
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Dienstag. 02. Dezember 2003 |
ASV
geht im Aufschlagwirbel unter
Der ASV Dachau hat das DVV-Pokal Achtelfinale
gegen den Titelverteidiger VfB Friedrichshafen mit 0:3 (13:25, 18:25, 20:25)
verloren und sich somit aus dem Pokalwettbewerb verabschiedet. Der Champions
League Teilnehmer vom Bodensee zeigte dabei in der Georg-Scherer-Halle von
Beginn an eine hochkonzentrierte Leistung, die Gäste ließen nie einen Zweifel
aufkommen, wer als Sieger das Parkett verlassen würde.
Gleich zu Beginn der Partie wurde der Unterschied
zwischen den Vollprofis vom VfB und den Feierabend-Amateuren des ASV deutlich.
Die in der 2. Bundesliga Süd überlegenen Dachauern bekamen von der VfB
Akteuren Jochen Schöps und Bogdan Oltenanu das Service so furios um die Ohren
geballert wie noch nie zuvor in dieser Saison. Gerade im Aufschlag bewies der
amtierende Pokalsieger vom Bodensee eine außergewöhnliche Konstanz. Im Laufe
der Begegnung schaffte es der Dachauer Annahmeriegel mit Stefan Pomerenke,
Andreas Liegsalz und Michael Hänsel aber, sich besser auf die
"Aufschlaggranaten" einzustellen. Der ASV zeigte vor allem in den Sätzen
zwei und drei viel Kampfeswillen, der von den rund 300 Zuschauern mit Beifall
auf offener Szene honoriert wurde. Auch im Angriff konnte sich der Gastgeber im
Laufe des Spiels besser in Szene setzen, gefährlich werden konnte der Gastgeber
dem Moculescu-Team aber nicht.
Das Match verlief so, wie es viele Kenner der
Volleyballszene geahnt hatten. Durch die athletische Überlegenheit hatte das
Team des Ex-Dachauer-Trainer Stelian Moculescu keinerlei Probleme. Hinzu kam
eine exzellente Einstellung des gesamten Teams. Allerdings war dies keine Überraschung,
denn der ASV trainiert drei Mal in der Woche, während die Profis des VfB zwei
Mal täglich zu Übungseinheiten gebeten werden.
Auch nach der Partie wurde der Unterschied
zwischen den Vollprofis vom VfB und den Feierabend-Amateuren des ASV deutlich.
Die Spieler des ASV bauten die Werbe-Banden ab, während die Delegation des VfB
Friedrichshafen nicht schnell genug aus der Halle kommen konnte, um sich auf den
Weg nach Italien zu machen. Am gestrigen Sonntag bestritt der VfB gegen die in
der "A-Uno" spielenden Mannschaft von Trento ein Trainingsspiel?..
Stimmen zum Spiel:
Nach der Partie waren sich alle über den
Spielverlauf einig. So richtig enttäuscht war man auf Dachauer Seite nicht,
denn man hatte zumindest in den Sätzen zwei und drei einige sehr schöne
Ballwechsel gesehen.
Tosten Schulz, Trainer des ASV Dachau:
"Die Unterschiede waren mega-deutlich. Aber wir haben zumindest in den Sätzen
zwei und drei das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten. Friedrichshafen war
gut eingestellt und hat sich keine Blöße gegeben. In der zweiten Bundesliga
schlägt niemand so auf, deshalb war es uns von Anfang an klar, dass wir uns zunächst
einmal auf die Aufschläge einstellen mussten."
Stelian Moculescu, Trainer des VfB: "
Wir haben unseren Stiefel runtergespielt und mühelos gewonnen. Wir haben die
wichtigen Punkte im Satz gemacht und dadurch hat das Spiel seinen Lauf
genommen."
Markus Kürzinger, Diagonalangreifer des ASV:
"Der VfB hat sensationell aufgeschlagen und zu Beginn praktisch keine
Fehler gemacht. Die Sätze zwei und drei waren von unserer Seite okay."
Klaus Dammann, ehemaliger Kapitän des ASV:
"Es war mal wieder schön so ein Spiel hier in der Scherer-Halle zu sehen.
Da denkt man gerne an die alten Zeiten zurück. Der VfB war einfach athletischer
und schneller."
Frank Reimann, ehemaliger Spieler des ASV:
"Der Ausgang war keine Überraschung. Der VfB hat sehr gut gespielt und
aufgeschlagen."
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel