News

Freitag, 05. Dezember 2003 

CVJM: Sportliches Feuerwerk am Nikolaustag
Volley YoungStars spielen in der Partnerstadt
Jugend-Länderspiele in Brackenheim und Bad Saulgau
DVV-Hauptausschuss in Breitenbrunn/Sachsen
World Tour: Turnierkalender für 2004 steht
VfB: Neue Sport-Arena mit 3:1-Erfolg eröffnet
VfB Friedrichshafen zum Spitzenduell nach Mendig
Aufstieg: Trainer lädt zum Spanferkel-Essen
Berliner Beach-Volleyball-Grand Slam im Juni
VCM bemüht sich um Verstärkung
TSV will Tabellenführer aus Bottrop stürzen
Zweiter Teil vom Dresden-Doppelpack
Gegen deutsche Junioren im Feld richtig "schindern"
USC: Die Ruhe vor dem Sturm
USC II: Vorfreude auf das Nachbarschaftsderby
WSU freut sich auf den Berg Fidel
Zur Premiere spendet SV Bayer die Punkte
Kein Aufbaugegner für den SV Bayer
Ein kleiner Schritt zurück in die Normalität
SCU: Wiedersehen mit einer alten Bekannten
You 2 startet

Dezember 2003

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Deutschland - CVJM-News

Freitag. 05. Dezember 2003

CVJM: Sportliches Feuerwerk am Nikolaustag

Am Sonnabend, dem 06. Dezember, empfangen die Volleyball-Frauen des CVJM zu ihrem letzten Zweitliga-Heimspiel des Jahres den Tabellensechsten TV Eiche Horn Bremen. Ab 17.30 h wollen die Frauen um Spielführerin Steffi Oelsner ein Feuerwerk abbrennen, um zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg einzufahren.

Nach zweimonatiger Heimspielpause und mehreren – meist unnötigen - Niederlagen in Auswärtsspielen sind die Hamburgerinnen auf den 11. Tabellenplatz bei 4:12 Punkten abgerutscht. Nun soll gegen den Aufsteiger aus Bremen der Abwärtstrend gestoppt und der Anschluss ans Mittelfeld wiederhergestellt werden.

„Eiche Horn ist allerdings nicht zu unterschätzen.“ warnt CV-Trainer Helmut von Soosten. „Im Team finden sich mehrere Spielerinnen mit Erstliga-Erfahrung. Da werden wir volle Pulle fahren müssen.“

Dabei hoffen die Volleyballerinnen auf tatkräftige Unterstützung der Hamburger Sportfans. „Die meisten anderen Bundesligateams haben spielfrei oder spielen auswärts, warum also nicht mal bei uns vorbeischauen.“ Johanna Barg vom TV Fischbek will auf jeden Fall kommen und ihre ehemaligen Mannschaftskameradinnen anfeuern. „Natürlich werde ich am Samstag mitfiebern, denn wir haben unser Spiel erst am Sonntag. Und hinterher will ich natürlich mit den Spielerinnen den Sieg feiern.“

Auch ansonsten rühren die Hamburgerinnen die Werbetrommel: An den Schulen, in denen der CVJM Schul-AG’s betreut, wurden 1500 Freikarten verteilt. Und zum Nikolaustag hat das Team bei Sportfotograf Claus Bergmann auch für Nikolausfotos posiert.

Für ihren früheren Mannschaftsberteuer Christian Burmeister, der seit Frühjahr in St. Petersburg einen Straßenkinder-Zirkus betreut, bitten die Spielerinnen übrigens um Spenden: dringend benötigt werden Kinderkleidung, insbesondere Schuhe, Jacken und Mützen. Gegen eine Kleiderspende gibt es freien Eintritt!

Die Vorfreude  im Team ist also ungetrübt, es kann losgehen ...

CVJM zu Hamburg – TV Eiche Horn Bremen
Sonnabend, 06.12.2003, 20.00 Uhr, Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße)
Eintritt 5 Euro (ermäßigt 2.50 Euro)

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

Freitag. 05. Dezember 2003

Volley YoungStars spielen in der Partnerstadt

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Die Volley YoungStars sind derzeit im Reisefieber. Nach zwei Auswärtspartien am vergangenen Wochenende, steht diesmal eine Tour nach Sachsen an - in die Partnerstadt von Friedrichshafen.

Für Mittelblocker Max Günthör, der sich vor Wochenfrist den kleinen Finger ausgerenkt hatte, gab es dieser Tage eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die Gute: Die Verletzung ist harmlos und die Spielpause nur kurz. Die schlechte Nachricht: Am Wochenende wird er jedoch noch nicht spielen können. So muss Söhnke Hinz erneut ohne seinen besten Mann in der Mitte auskommen. Betrachtet man die letzten Leistungen und Ergebnisse, so sollte das jedoch kein Problem für die verbleibende Mannschaft darstellen. Hat doch der etatmäßige Angreifer Alexander Mayer beim Sieg in Friedberg seine Qualitäten im Block unter Beweis gestellt.

Die Partie ist schon allein deshalb interessant, weil Friedrichshafen und Delitzsch Partnerstädte sind. Zu einem direkten Aufeinandertreffen ihrer beiden Volleyballclubs kam es bisher erst einmal. Im November 2002 waren die Häfler in Sachen Pokal-Qualifikation in Sachsen zu Gast. Diese Partie ist den Spielern von Söhnke Hinz noch in guter Erinnerung - schließlich schmetterten sie mit dem damaligen 3:1-Erfolg in die Hauptrunde des DVV-Pokals. Am Samstag geht es „nur“ um Ligapunkte, aber die sind genug Motivation, um den Delitzschern keine Gastgeschenke zu machen.

GSVE Delitzsch zeigt sich für einen Aufsteiger erstaunlich ausgeglichen und belegt mit 8:8 Punkten sowie 14:14 Sätzen den 8. Rang. Rein vom Papier her eine machbare Aufgabe für die Volley YoungStars, die sich seit acht Wochen auf dem dritten Tabellenplatz festgesetzt haben.

Folgendes Team soll im zehnten Saisonspiel die Punkte an den See holen: Patrick Steuerwald, Thomas Welz (Zuspiel), Sebastian Schwarz, Alexander Mayer, Marco Hofmann, Aljoscha Grabowski (Angriff), Matthias Klippel, Alex Wiskirchen (Block) und Timo Wilhelm (Libero)

 

Deutschland - Landesverband Württemberg-News

Freitag. 05. Dezember 2003

Jugend-Länderspiele in Brackenheim und Bad Saulgau

Am Freitag, 19.12.2003 richtet der TV Hausen in Brackenheim im Rahmen des Deutsch-Französischen Jugendwerkes ein Juniorinnen-Länderspiel Deutschland - Frankreich statt.

Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: ab 18.30 Uhr
Ort: Verbandssporthalle Brackenheim (Anreisehinweis unter www.tvhausen-volleyball.de)

Alle VolleyballerInnen sollten sich diesen Termin als sportliches Highlight in der Vorweihnachtszeit vormerken.

Alpenländer gemeinsam ans Netz

Vom 2. bis 4. Januar 2004 findet der ARGE-ALP-CUP in Bad Saulgau statt. Jugend-Auswahlmannschaften aus Italien, Österreich, der Schweiz und Deutschland treffen in der Kronried-Halle und in der Birkenweg-Halle aufeinander. Die Spielerinnen und Spieler im Alter von 13 bis 14 Jahren spielen diesen Cup jedes Jahr in einem anderen der teilnehmenden Mitgliedstaaten aus. Die ARGE ALP ist die Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer, die den gemeinsamen Wirtschaftsraum Alpen auch als kulturelle, soziale und sportliche Gemeinschaft sehen.

 

Deutschland - DVV-News

Freitag. 05. Dezember 2003

DVV-Hauptausschuss in Breitenbrunn/Sachsen

Volleyball-Delegiete treffen sich auf dem Rabenberg

Zwei Mal im Jahr treffen sich die Vertreter der Landesverbände und des DVV-Präsidiums zum DVV-Hauptausschuss. Am 6./7. Dezember ist es wieder soweit, dann tagen die Volleyball-Funktionäre auf dem Rabenberg in Breitenbrunn/Sachsen.

Neben einem Rückblick auf die erfolgreiche Männer-Europameisterschaft in Karlsruhe, Leipzig und Berlin wird den Delegierten ein Ausblick auf die europäische Olympia-Qualifikation der Männer 2004 in Leipzig und Frauen in Baku (jeweils 5.-10. Januar) gegeben.

DVV-Präsident Werner von Moltke wird zudem über den Stand der Verhandlungen bezüglich der Vermarktung der Beach-Volleyball Masters Tour, der Beach-EM 2004, des Beach Grand Slam 2004 und der Beach-WM 2005 berichten.

Einen Hauptteil des Hauptausschusses nimmt der Bericht und die Aussprache über die Imagekampagne „Volleyball tut Deutschland gut“ ein. Diese Kampagne soll im Mai 2004 starten und ein Jahr lang die Sportart Volleyball auch im Bewusstsein der Bevölkerung stärker verankern.

 

Deutschland - DVV-News

Freitag. 05. Dezember 2003

World Tour: Turnierkalender für 2004 steht

Grand Slam in Berlin vom 22.-26. Juni – Doppel-Ko-System wird wieder eingeführt!

Der internationale Volleyball-Verband FIVB hat den Terminplan für die Swatch FIVB Beach-Volleyball World Tour 2004 bekannt gegeben. Insgesamt finden im nächsten Jahr 27 Turniere (15 Männer- und 12 Frauen-Turniere) mit einem Gesamtpreisgeld von 5.480.000 US Dollar statt. Höhepunkt der Saison sind die Olympischen Spiele in Athen vom 14.-25. August.

Wie in 2003 findet in Berlin auch 2004 ein Grand Slam Turnier statt. Vom 22.-26. Juni baggern und schmettern die besten Beacher und Beacherinnen um ein Gesamtpreisgeld von 300.000 US Dollar. Dies ist für die Berliner Organisatoren zudem ein Testlauf für die Beach-WM 2005. Neben Berlin gibt es noch in Marseille und Klagenfurt Turniere mit Grand Slam Status.

Die Turniere, die bis zum 13. Juli 2004 gespielt werden, fließen in die Olympia-Qualifikation ein. Jedes Beach-Duo bringt die besten acht Platzierungen des Zeitraums 1.1. 2003 – 13.7.2004 ein. In Athen sind je 24 Frauen- und Männer-Teams am Start bei einem Maximum von zwei Teams pro Land.

Während auf der World Tour 2004 – auch auf Wunsch der Spieler – wieder das Doppel-Ko-System eingeführt wird, d.h. erst nach der zweiten Niederlage scheidet ein Team aus dem Turnier aus, werden die Olympischen Spiele in Athen nach dem in 2003 gültigen Gruppenspielen mit anschließenden Einfach-Ko-System absolviert.

Erstmals in der FIVB-Geschichte erstreckt sich der Zeitraum der Turniere über sieben Monate, von März bis September und erstmals sind alle fünf Kontinente Gastgeber der besten Beach-VolleyballerInnen der Welt. Die ersten Turniere für Frauen und Männer finden jeweils in Brasilien statt (10.-14.3. Frauen / 17.-21.3. Männer).

 

Deutschland - Südkurier

Freitag. 05. Dezember 2003

VfB: Neue Sport-Arena mit 3:1-Erfolg eröffnet

Begeisterte Fans: Wahnsinn, irre, klasse, phantastisch, sensationell, genial: Wohin man gestern Abend in der neuen Arena auch hörte - die Zuschauer sind begeistert von der neuen Halle. Vor ausverkauftem Haus siegten die Volleyballer des VfB Friedrichshafen mit 3:1 in ihrer neuen Sportstätte im Bundesliga-Spiel gegen SV Bayer Wuppertal.

"Das ist seit langem das Beste, was wir gemacht haben", zeigte sich Oberbürgermeister Josef Büchelmeier begeistert und nannte die Arena in einem Atemzug mit der Neuen Messe. Gleich ging's Baubürgermeister Dieter Hornung: "Das Geld ist gut ausgegeben." Eine ganze Reihe geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft tummelten sich vor Spielbeginn im VIP-Bereich hoch über der Süd-Tribüne, prosteten sich zu und hielten Smalltalk. Axel "Junior" Jennewein, einst Steller beim VfB und nun Hotelmanager auf Mallorca, war sogar extra von der Ferieninsel angereist. "Ehrensache", wie er betonte.

24 Stunden zuvor sah es hier oben noch nach Baustelle aus, nun verbreiten blau gedeckte Tische und dezentes Licht gepflegte Lounge-Atmosphäre.

Die Ordner haben derweil Mühe, die Besucher auf die richtigen Plätze zu leiten. Die Blöcke sind bislang nur mit einer kniehohen Mauer abgetrennt, was für Fans auf der Suche nach einem besseren Platz kein Hindernis darstellt. "Das muss noch anders werden", murmelte ein Ordner. An Details wird noch gefeilt. Von den 4000 Sitzen sind bislang nur etwa 500 neu, der Rest wurde provisorisch montiert und wird demnächst ausgetauscht.

"Einem alten Brauch zufolge wird mit den beteiligten Firmen Richtfest gefeiert, doch dafür war hier weiß Gott keine Zeit", erklärte Peter Jooss, Technischer Leiter der Firma Wund, den Zuschauern. In nur 16 Wochen hatte das Team um Josef Wund mit vielen Firmen aus Friedrichshafen und Umgebung die alte Messehalle1 zum neuen Zentrum für Schul-, Vereins- und Leistungssport umgewandelt. Noch vor den langen VfB-Kerls betraten gestern Abend dann auch die Vertreter aller 42 Firmen das Spielfeld und genossen einen donnernden Applaus. Jooss Dank galt ebenso der Verwaltung: "Es macht Spaß, für diese und in dieser Stadt zu arbeiten."

Jungs und Mädchen aus den Häfler Grundschulen drehten eine kleine Runde ums Feld, bevor fünf flotte Mädels der "Show-Dance-Ladys" die Stimmung mit einem sexy Stuhltanz anheizten.

Tosender Beifall und Trommelschläge verwandeln die Arena beim Einmarsch von Bogdan Jalowietzki & Co in einen Hexenkessel. Ein paar Minuten Einschlagen, dann, kurz nach 20 Uhr, servierte Robert Koch den ersten Ball in der neuen Arena. Das Spiel hat begonnen.

Andreas Ambrosius

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

Freitag. 05. Dezember 2003

VfB Friedrichshafen zum Spitzenduell nach Mendig

FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Die Volleyballer des VfB Friedrichshafen reisen am Wochenende zum Spitzenduell zu Maoam Mendig. Am Eifelrand empfängt der Tabellenzweite den mit 12:2 punktgleichen Tabellendritten vom Bodensee.

Ganz oben an der Spitze rangiert einsam und allein der SCC Berlin, der nach sieben Spieltagen noch ungeschlagen ist und sich als nächstes mit dem SV Bayer Wuppertal auseinandersetzen muss. Apropos Wuppertal. Am ersten Spieltag entführten die Mannen aus dem Bergischen Land in Mendig als einziges Team zwei Punkte. Stelian Moculescu hätte sicher nichts dagegen, wenn seiner Mannschaft am Samstag Gleiches gelingen würde. In der vorangegangenen Saison waren die Vorzeichen vor dem Mendig-Spiel ähnlich, allerdings lautete die vorjährige Partie „Erster gegen Zweiter“. Damals gelang es den Häfler, mit einem 3:1-Sieg, die Mendiger zu überflügeln.

Den Häfler Volleyballern steckt hat das Mittwochspiel zur ARENA-Eröffnung (3:1-Sieg gegen Bayer Wuppertal) zwar nicht mehr in den Knochen, aber noch im Kopf. Das Bundesligaspiel vor 4000 Zuschauern hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor solch einer Kulisse zu spielen, ist selbst für routinierte Volleyballer etwas Besonderes und motiviert alle, sich so gut wie möglich zu präsentieren. Bleibt zu hoffen, dass Bobby Jalowietzki und seine Mitstreiter sich in der Mendiger Großsporthalle an die La Ola-Welle aus der ARENA erinnern. Ein volles Haus ist dort auch zu erwarten, allerdings können die Häfler nicht mit dem Wohlwollen der Zuschauer rechnen.

Maoam Mendig, die auch in dieser Saison von dem ehemaligen Häfler Marian Kardas trainiert wird, ist schon von Haus aus motiviert, denn schließlich geht es gegen den VfB Friedrichshafen. Das ist für jedes Team ein Grund, sein ganzes Können in die Waagschale zu werfen. „Mendig spielt gut und hat bis jetzt als Tabellenzweiter eine gute Figur gemacht“, bestätigt Stelian Moculescu den Gastgebern ein großes Spielvermögen. Vom Punktestand her hat das Spiel am Samstag um 20 Uhr keinen Favorit. Vom Namen her erwarten die meisten einen Sieg des VfB Friedrichshafen.

Mit folgenden Spielern reist die VfB-Delegation am Samstag nach Mendig: Ilja Wiederschein, Robert Koch (Zuspiel), Jochen Schöps, Marcus Popp, Bogdan Olteanu, Alex Lenz, Toni Kovacevic, Jovan Markovic (Angriff), Bobby Jalowietzki, Itapolis, Mario Zelic, und Libero Alexis Valido.

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

Freitag. 05. Dezember 2003

Aufstieg: Trainer lädt zum Spanferkel-Essen

Harburg/Jork - Volleyball-Trainer müssen ihren Aktiven auch über das Training hinausreichenden Service bieten, soll sich der Erfolg einstellen. Rolf Schmitt, Coach der Oberliga-Männer des TuS Jork, hat das verinnerlicht. Wohl auch, weil weiterhin arge Personalnot beim Tabellenführer herrscht. So organisierte Schmitt zuletzt für Mittelblocker Thorsten Kück ein Gasttraining beim Südwest-Regionalligisten TSV Schmiden. "Ich habe da einen Freund", sagte Schmitt. Kück war von seinem Arbeitgeber zu einem Lehrgang nach Stuttgart geschickt worden, musste aber beim 3:0 (25:14, 25:23, 25:19) über den TSV Sievern und beim 3:1 (25:16, 25:18, 23:25, 25:19) über den FC Schüttorf II mit auflaufen.

Überragend im Jorker Spiel waren einmal mehr Patrick Seifert und Lars Brinkmann. Holger Cordes machte mit intelligenten Aufschlägen im vierten Satz gegen Schüttorf aus einem 17:19 einen Sieg. Sollten die Jorker den direkten Wiederaufstieg schaffen, hat Schmitt schon versprochen, sein komplettes Team bei sich zu Hause zu bedienen - mit Spanferkel.

Dagegen war die Stimmung bei den Ligakonkurrenten des TSV Hollern-Twielenfleth eher gedrückt. Nach dem 0:3 beim VfL Wildeshausen stehen sie wieder mitten im Abstiegskampf.

Den Service-Gedanken pflegt auch Jörn Folster, Trainer der Viertliga-Männer des Harburger TB. Um Zuspieler Andreas Thal die Teilnahme an den Spielen gegen den Eimsbütteler TV II und TuRa Harksheide zu ermöglichen, besorgte Folster für die beiden Kinder des Spielmachers einen Babysitter. Des Trainer Ehegattin Sabine übernahm diese Aufgabe. Andreas Thal konnte sich ganz entspannt der sportlichen Aufgabe widmen und führte sein Team zum 3:0 (25:15, 25:21, 25:;17) gegen den ETV ("Unsere beste Saisonleistung", so Folster) und zum 3:1 (23:25, 25:22, 25:22, 25:18) gegen TuRa. Künftig wird Thal anders entlastet. Ab übernächstem Wochenende steht mit Neuzugang Tim Borchert ein weiterer Zuspieler zur Verfügung.

Beim 3:0 (25:20, 25:9, 25:16) im Oberliga-Auftritt der Frauen des TV Vahrendorf beim MTV Goslar gab es einen doppelten Rollentausch. Britta Zaufke lief für die privat verhinderte Zuspielerin Sabine Szfraniak auf. Und Anke Stenzel übernahm von Trainerin Regina Schönrock das Coaching, da die sportlich Verantwortliche diesmal mitwirklte. Dank starker Aufschlage insbesondere von Steffi Steffens kamen die Vahrendorferinnen zu einem ungefährdeten Sieg.

 masch

 

Deutschland - www.sportal.de 

Freitag. 05. Dezember 2003

Berliner Beach-Volleyball-Grand Slam im Juni

Berlin ist vom 22. bis 26. Juni kommenden Jahres wieder Schauplatz eines Grand-Slam-Turniers der Männer und Frauen im Beach-Volleyball. Das geht aus dem Terminplan des Weltverbandes FIVB für die aus 27 Turnieren (15 Männer, 12 Frauen) bestehende World Tour hervor, die von März bis September erstmals in allen fünf Kontinenten stattfindet.

In Berlin geht es um ein Gesamtpreisgeld von 300.000 Dollar, insgesamt werden 5,48 Millionen Dollar ausgeschüttet. Saisonhöhepunkt sind die Olympischen Spiele in Athen.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

VCM bemüht sich um Verstärkung

Markranstädt/Leipzig. Der VC Markranstädt will zwei Volleyballer aus der ersten italienischen Liga bis Saisonende ausleihen. "Wir bemühen uns um einen Außenangreifer und einen Diagonalspieler", erklärte Manager Michael Nickeleit, "das Geld dafür kommt von unseren Top-Sponsoren." Die Verhandlungen sollen so schnell wie möglich über die Bühne gehen, damit die Neuen im nächsten Heimspiel am 19. Dezember gegen Düren eingesetzt werden können.

Für das morgige "Schlüsselspiel" (Nickeleit) in Eltmann dürfte die Zeit zu knapp werden. So muss der VCM mit dem letzten Aufgebot antreten: Eduard Graz (Schulter) und Vladimir Cohar (Knie) sind angeschlagen), Igor Wiederschein (Knöchel) fällt aus, Christian Langer muss höchstwahrscheinlich Polizei-Dienst schieben, Bruno Maric wird in diesem Jahr wohl nicht mehr aus Bosnien zurückkehren - sein Vater liegt im Sterben. "Vielleicht zeigt die Mannschaft eine Trotzreaktion und rückt noch enger zusammen. Wir brauchen die Punkte", sagt Trainer Darko Despotovic, der wie zuletzt im Pokal (3:0 in Fellbach) Daniel Knopf und Axel Roscher eine Chance geben wird.

Auch der VV Leipzig hat vor dem Duell mit Humann Essen (Sonntag, 15.30 Uhr, Brüderstraße) Personalsorgen. Zuspieler Jure Kvesic verletzte sichan zwei Fingern, sein Einsatz ist fraglich. Armin Dewes (Knöchel) hat zwar mit dem Training begonnen, kann aber erst im Januar wieder ran. "Trotzdem müssen wir dieses entscheidende Spiel gewinnen", verlangt Trainer Zoran Nikolic, der die Runde der oberen Sechs noch nicht abgeschrieben hat: "Ich denke positiv, alles ist möglich. Wir kämpfen."

Steffen Enigk

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

TSV will Tabellenführer aus Bottrop stürzen

Volleyball satt in Giesen - Beim Team 48 stellt sich der FC Schüttorf 09 vor.

Hildesheim/Giesen (cen). In Lauerstellung harren die Volleyball-Zweit ligisten aus Hildesheim und Giesen auf den Sprung an die Tabellenspitze. An diesem Wochenende können beide Mannschaften ihren sportlichen Höhenflug vor eigenem Publikum fortsetzen. Dabei wird vor allem der MTV 48 Hildesheim dem Nachbarn TSV Giesen die Daumen für die Partie gegen Spitzenreiter VC Bottrop drücken.

Vielleicht gelingt dem TSV am Sonnabend um 20 Uhr in der heimischen Sporthalle an der Emmerker Straße tatsächlich eine Überraschung. Zwar beträgt der Rückstand der Giesener auf Bottrop stattliche sechs Zähler, doch davon lassen sich die Mannen um Trainer Zeljko Popovic nicht beeindrucken. Auch der Ausfall von Mario Große Banholt bringt sie nicht einen Deut von dem Ziel ab, den Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord zu stürzen.

"Wir können locker in die Begegnung gehen", meint Mannschaftsführer Björn Wellershoff, "der Druck liegt ganz eindeutig bei Bottrop." Tatsächlich hat der TSV die Vorgabe von Zeljko Popovic bereits erfüllt, bis zur Weihnachtspause noch vier Punkte zu holen. Was jetzt noch kommt, ist die reine Kür.

Im übrigen: Die Fans können sich morgen in Giesen an Volleyball wahrlich satt sehen. Bereits um 14.30 Uhr spielt die Bundesligareserve des TSV in der Regionalliga Nordwest gegen den Aufstiegsaspiranten VSG Ammerland, anschließend sind die Giesener Regionalliga-Frauen gegen den Geheimfavoriten BTS Neustadt dran (17 Uhr), ehe dann um 20 Uhr der Höhepunkt folgt. Team-Manager Ulrich Nordmann: "Da ja auch Nikolaus ist, haben wir uns natürlich auch ein paar Überraschungen ausgedacht. So ist für die Kinder am Nachmittag, während der Regionalliga-Spiele, unter anderem eine Hüpfburg in der Halle vorgesehen. Und von 18.30 Uhr an, also nach dem Spiel der Frauen, wird für die Erwachsenen Glühwein vor der Halle angeboten. Mal sehen, vielleicht zeigt sich unser Abteilungsleiter Roland Kamper auch als Nikolaus ..."

Wem das alles noch nicht reicht, der kann am Sonntag in der Sporthalle der Robert-Bosch-Gesamtschule an der Richthofenstraße in Hildesheim vorbei schauen. Dort wird um 15 Uhr die Zweitliga-Begegnung zwischen dem Team 48 und dem FC Schüttorf 09 angepfiffen. Sollte Giesen Bottrop schlagen, hätten die 48er die Chance, mit dem Tabellenführer gleichzuziehen.

Vorausgesetzt ist ein Sieg über Schüttorf - und das ist in den vergangenen Jahren fast nie geglückt. Diesmal, darauf drängt auch Trainer Walther Hoch, wollen sich die Hildesheimer für die vielen vorausgegangenen Niederlagen revanchieren. Ein durchaus realistisches Vorhaben, denn Walther Hoch hat alle Spieler zur Verfügung.

Außerdem scheinen die Schüttorfer in dieser Saison weit von der Leistungsstärke früherer Jahre entfernt zu sein. Die Mannschaft von Trainerin Heike Flockert hat ständig mit Verletzungssorgen und Formschwäche zu kämpfen. In der vergangenen Woche sind die Schüttorfer außerdem von einem schweren Schicksalsschlag getroffen worden. Der erst 18-jährige Kilian Schafstedde, der zu Saisonbeginn zum Kader der Südwest-Niedersachsen gestoßen war, verunglückte auf dem Weg zum Training bei einem Autounfall tödlich.

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

Zweiter Teil vom Dresden-Doppelpack

SSC-Damen morgen gegen DSC um Punkte

Schwerin Eigentlich hätten die Volleyballerinnen vom Dresdner SC gleich in Mecklenburg bleiben können. Am vergangenen Sonnabend unterlagen sie im Pokal-Achtelfinale beim Schweriner SC mit 2:3, morgen gastieren sie schon wieder beim Ex-Meister. Aber diesmal geht es um Bundesligapunkte, die beide Mannschaften dringend brauchen.

Sowohl Schwerin als Tabellenvierter als auch die Gäste aus Dresdner als Sechster haben derzeit 12:6 Zähler. Sie gehören zu einer Vierergruppe, die mit vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Ulm die Ränge vier bis sieben belegt. Aber nach der Normalrunde ziehen nur die besten Sechs in die erneute Doppelrunde um den Titel ein. Also ist klar: Für den Verlierer der morgigen Partie brechen schwere Zeiten an, zumal am Wochenende der letzte Punktspieltag des Jahres ansteht. Danach ist erst einmal Bundesliga-Pause bis Mitte Januar.

SSC-Trainer Tore Aleksandersen und seine Spielerinnen haben die Pokalpartie gründlich analysiert. "Wir müssen taktisch einiges ändern. Vor allem unsere Aufschläge müssen besser kommen", beschreibt Aleksandersen die Schwerpunkte der Vorbereitung. Vor allem die schnellen Dresdner Angriffe über die Mitte muss man wieder so gut in den Griff bekommen wie eine Woche zuvor.

Da Tina Gollan den Fingerbruch. den sie sich vor zweieinhalb Wochen zugezogen hat, weitgehend auskuriert hat und sich für morgen einsatzbereit meldete, kann der SSC die Partie in Bestbesetzung angehen.

Volker Beier

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

Gegen deutsche Junioren im Feld richtig "schindern"

Erfolg für Volley Tigers nur über kämpferische Einstellung

Ludwigslust Nicht nur die Fans hatten gehofft, dass sich das Lazarett bei den Volley Tigers Ludwigslust in der dreiwöchigen Spielpause endlich lichten würde. Doch weit gefehlt, die Situation stellt sich eher noch angespannter dar. André Jürgens wird auf Anraten der Ärzte gar kein Volleyball mehr spielen, Felix Koslowski steht nach Meniskusoperation in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung, und Steffen Remus laboriert weiterhin an einer Fußverletzung (Knöchelbruch), die er sich in der Saisonvorbereitung zugezogen hatte.

Nachwuchsteam tritt mit Sonderspielrecht an

Da noch die ein oder andere Erkrankung hinzukam, stellte sich die Situation im Training recht schwierig dar, stand Ingo Achtelik teilweise kaum noch ein kompletter Sechser zur Verfügung. Nachdem zunächst ganz allgemein in den Bereichen Technik, Ausdauer und Feldorganisation gerabeitet wurde, diente diese Woche der gezielten Vorbereitung auf den kommenden Gegner. Am Sonntag ist das Zürich Team VC Olympia Berlin in der Lindenstadt zu Gast. Unter diesem klangvollen Namen sind die Nachwuchshoffnungen des deutschen Volleyballs konzentriert, die als Juniorennationalmannschaft über ein Sonderspielrecht in der zweiten Liga auf den nächsten internationalen Höhepunkt vorbereitet werden sollen.

Hohem Block variablen Angriff entgegensetzen

Nach gutem Saisonstart (10:4) kassierten die Berliner zuletzt fünf Niederlagen in Folge. Es müsste also durchaus etwas zu machen sein. Einige Tipps gab es von Landestrainer Horst Holz. Danach versuchen die Youngster, den Gegner schon durch scharfe, lange Aufgaben unter Druck zu setzen. Zu den Stärken zählt auch der relativ hohe Block, den die Tigers mit variablem Angriffsspiel beschäftigen wollen. Voraussetzung ist natürlich, dass die eigene Annahme in entsprechender Qualität ans Netz kommt.

Maßgeblich geprägt werden die Aktionen der Gäste außerdem durch die beiden Zuspieler, die als Linkshänder relativ häufig selbst mit dem zweiten Ball zu punkten versuchen. Dem zu begegnen, erfordert neben einem aufmerksamen Block auch eine gute, bewegliche Feldabwehr. Unabhängig von diesen Faktoren stehen und fallen die Chancen der Tigers nach Einschätzung ihres Trainers mit dem Einsatzwillen, den sein Team an den Tag legen kann. "Die Jungs müssen bereit sein, im Feld richtig zu schindern", so Achtelik.

SV Neustadt-Glewe

Im Lager der Neustädter Damen ließ man es nach dem Pokalaus gegen Zweitliga-Spitzenreiter Emlichheim zunächst etwas ruhiger angehen. Oliver Dunkel gab seinen Spielerinnen eine Woche trainingsfrei, auch um die im bisherigen Saisonverlauf erlittenen Blessuren auszukurieren.

Richtig angezogen wurde beim in der Meisterschaft noch ungeschlagenen Regionalliga-Spitzenreiter eigentlich erst mit Beginn dieser Woche wieder. Abstimmung auf dem Feld, Kombinationsspiel und Blockarbeit bildeten die Schwerpunkte. Der morgige Auswärtsgegner, der TuS Holtenau, ist sicher nicht ganz ohne. Immerhin rangiert das Team mit 12:4 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

"Wir haben im Rahmen der Saisonvorbereitung auf unserem Burgpokalturnier schon einmal gegen Holtenau gespielt. Da hielt sich die Herausforderung ziemlich in Grenzen, weil die Mannschaft noch sehr instabil wirkte. Das dürfte sich mittlerweile geändert haben", rechnet Oliver Dunkel doch mit einiger Gegenwehr. Es werde viel davon abhängen, wie seine Damen in das Spiel hereinfänden. Immerhin musste das bis dahin so erfolgsverwöhnte Team mit dem 0:3 gegen Emlichheim die erste Saisonniederlage einstecken.

Die Fortschritt-Herren möchten in Flensburg an die starke Leistung anknüpfen, mit der sie zuletzt die drittplatzierte VG Elmshorn im Tiebreak bezwungen haben. Im Aufsteigerduell gegen den SV Adelby sollten die Punkte, ohne jegliche Überheblichkeit, fest eingeplant sein. Die Gastgeber haben noch kein Spiel gewonnen, aus ihren acht Partien insgesamt erst vier Sätze geholt. Mit dem angestrebten Sieg zum Abschluss der Hinrunde kämen die Neustädter auf zehn Pluspunkte und lägen genau in dem von Trainer Wolfgang Dunkel angepeilten Soll.

Thomas Willmann

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

USC: Die Ruhe vor dem Sturm

Münster - Die Ruhe vor dem Sturm mit internationalen Auftritten und jeder Menge Reisestrapazen bringt den Volleyball-Frauen des USC Münster am Sonntag eine vermeintlich lösbare Aufgabe. Am Berg Fidel (So., 15.30 Uhr) empfängt der Bundesligist den VC Augsburg.

Ein Duell wohl nicht auf Augenhöhe. Hier der ambitionierte münstersche Klub, mit hohen nationalen Zielen und auch international erprobten Spielerinnen, dort der bayerische Aufsteiger, der in seinen Reihen etliche in der Bundesliga noch unbekannte Gesichter hat und freilich auch ganz andere Ziele verfolgt.

Axel Büring, der seine Kaderspielerinnen konsequent auf die hohen Anforderungen im Monat Dezember vorbereitet hat, tut gut daran, die Kräfteverhältnisse gar nicht zu verschleiern. "Das ist ein Spiel, dass wir gewinnen müssen", sagt der münstersche Trainer. "Die Bundesliga ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, und Augsburg gehört eher zu den Mannschaften, die unten stehen werden." Zu deutlich sind die Unterschiede, als dass Büring die Tatsachen verleugnen könnte.

Entsprechend hat der 36-Jährige auch die Trainingssteuerung angelegt. Mit dem Europacup-Spiel Mittwoch gegen Albi beginnt der Stress: Der USC bestreitet dann fünf Spiele in elf Tagen, reist über 5000 Kilometer und wird kaum trainieren können. "Daher haben wir verstärkt an der Grundlagenausdauer gearbeitet", sagt Büring. Kürzere Regenerationszeiten auch angesichts der Reisestrapazen erhofft sich der münstersche Trainerstab dadurch. Erst gestern wurde die Intensität reduziert, bis Sonntag soll noch an Schnelligkeit und Spritzigkeit gearbeitet werden.

Büring sieht die Augsburg-Partie nach der hohen Belastung als willkommenen Test und auch willkommene Abwechslung. "Die Mannschaft freut sich auf dieses Spiel", sagt er. "Weil ein Wettkampf mit Schiedsgericht und hoffentlich annähernd 2000 Zuschauern etwas anderes ist als Training." Und er ist sicher, dass seine Spielerinnen keine Motivationsprobleme bekommen. Wer in den wichtigen Spielen Einsatzzeit bekommen will, darf sich im Liga-Alltag nicht hängen lassen.

Ohne den Gegner abwerten zu wollen sagt Büring, "dass sich Augsburg auf unser Spiel einstellen muss". Wichtige Informationen über den Gegner hat er parat und wird sie seiner Mannschaft auch mitteilen. "Doch wir sind der Favorit und wollen unser Spiel spielen."

Turnusgemäß wird Hella Jurich als zweite Zuspielerin wieder hinter Kim Staelens rücken, Sandra Aßmann verstärkt die Zweite, die am Doppelspieltag das Vorspiel bestreitet gegen Warendorf.

Ungewiss ist noch der Einsatz von Blockerin Andrea Berg, die eine Grippe ans Bett gefesselt hat. Auch angesichts der kommenden Aufgaben wird Büring hier kein Risiko eingehen.

Dirk Krampe

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

USC II: Vorfreude auf das Nachbarschaftsderby

Münster - Die von Doppelspieltagen und weiten Fahrten gestresste USC-Zweite freut sich in der 2. Bundesliga auf ein Wochenende mit nur einem Spiel und begrüßt dazu noch zu Hause einen Bekannten aus der Nachbarschaft.

Als Vorspiel zum Auftritt der Bundesliga-Mannschaft bestreiten die von Tom kleine Holthaus trainierten Volleyballerinnen des USC 2 am Sonntag ihre Partie gegen die Warendorfer SU. 13.30 Uhr erfolgt der erste Aufschlag in der Halle am Berg Fidel.

Kleine Holthaus wird viele wiedertreffen, die schon unter seiner Führung Volleyball spielten. Wie einst der SuS Olfen ist Warendorf zu einer "USC-Filliale" mutiert: Sinje Blöcker, Sandra Nunner, Daniela Schmees und die derzeit allerdings verletzte Anna Romberg trugen schon das münstersche Trikot.

So verwundert es Holthaus auch nicht, dass diese Mannschaft sich im oberen Drittel der Tabelle etablieren konnte. "Groß und athletisch", beschreibt der Trainer zwei Eigenschaften des Sonntags-Gegners, der aber zu packen sei, "je länger das Spiel dauert. Nach hinten raus haben wir sicher konditionell die Vorteile auf unserer Seite."

Kleine Holthaus, der sich auf ein "schönes Derby" vor vielleicht sogar ansprechender Kulisse freut, wird nur auf Lisa Beinborn sicherheitshalber verzichten und kann ansonsten seine beste Formatio aufbieten. Die 17-Jährige soll geschont werden nach einem leichteren Autounfall, den sie mit ihren Teamkolleginnen der A-Jugend hatte.

dkr

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

Freitag. 05. Dezember 2003

WSU freut sich auf den Berg Fidel

-wol- Warendorf. Auf das kommende Meisterschaftsspiel freut sich WSU-Trainer Niels Westphal ganz besondersnicht nur, weil es in seiner Heimatstadt Münster stattfindet. Die Spiele gegen den USC machen einfach immer Spaß. Zudem bestreiten wir diesmal das Vorspiel der USC-Ersten am Berg Fidel. Das ist auch eine tolle Sache. Das Zweitliga-Spiel wird am Sonntag um 13.30 Uhr angepfiffen, zwei Stunden später empfängt die USC-Erste an gleicher Stelle den VC Harlekin Augsburg. Die Eintrittskarte für das WSU-Spiel gilt für beide Begegnungen.

Beide Volleyballteams können das Derby locker angehen, denn als Vierter (WSU) und Fünfter haben sie sich in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Da gehören beide Mannschaften von ihrem Potenzial her auch hin, da dürften sie auch am Saisonende stehen, prognostiziert Westphal.

Im Vorjahr gewannen die Warendorferinnen die beiden Punktspiele mit 3:1 und 3:2. Das hat aber nichts zu sagen, ich schätze die Teams als gleichwertig ein, so dass die Tagesform über Sieg und Niederlage entscheiden wird. Münster hat sich gegenüber der Vorsaison auch leicht gesteigert, so Westphal.

Natürlich kennen sich beide Teams und die Trainer aus dem Effeff. Keiner wird den anderen überraschen können. Münster stellt mit Juniorennationalspielerin Lisa Beinborn und der Rieke Brink Abeler zwei herausragende Akteure, die allerdings verletzungsbedingt nicht immer zum Einsatz kamen. Der USC ist ansosnten wie wir gleichmäßig gut besetzt, so dass ich mit einem ausgeglichenen und spannenden Spiel rechne, sagte Westphal.

Die Warendorferinnen landeten zuletzt vier Siege in Folge, dann folgte eine dreiwöchige Pause. Ob sie gut tat oder nicht, weiß Westphal nicht so recht: Eigentlich tat sie nach den vielen Spielen gut. Andererseits präsentiert sich die Mannschaft im Augenblick beim Training nicht von ihrer besten Seite. Ich bin gespannt, wie es läuft.

Westphal hat voraussichtlich alle Spielerinnen an Bord, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Stellerin Christine Drees, die sich beim Training eine leichteAdduktoren-Zerrung zuzog. Ich hoffe, dass sie dabei ist. Ansonsten wird Mira Tünte ihre Position übernehmen.

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

Zur Premiere spendet SV Bayer die Punkte

Mit 1:3 (19:25, 17:25, 26:24, 18:25) unterlag der SV Bayer dem VfB Friedrichshafen. 4000 Zuschauer weihten die neue Volleyball-Arena am Bodensee ein.

Wuppertal. 4000 Zuschauer und eine traumhafte Atmosphäre in der neuen, ausverkauften Volleyball-Arena in Friedrichshafen. Doch auch die glänzende Stimmung nutzte dem SV Bayer wenig. Mit 1:3 (19:25, 17:25, 26:24, 18:25) verlor der Vizemeister beim Rekordmeister vom Bodensee. Das Moculescu-Team revanchierte sich damit deutlich für das Ausscheiden gegen Bayer im Play-off-Halbfinale im vergangenen April.

Der VfB Friedrichshafen zeigte nach Anlaufschwierigkeiten in dieser Saison zuletzt starke Leistungen. Der SV Bayer hingegen musste eine bittere Pokalschlappe beim Zweitligisten Wusterhausen einstecken. Während es beim VfB, der Mittwoch wieder auf Kapitän Bogdan Jalowietzki zurückgreifen konnte, auf jeder Position rund lief, befinden sich die Wuppertaler momentan in einer Krise.

Auch der mitgereiste Teammanager Helmut Glimpf, der sich das Spektakel von der Trainerbank ansehen durfte, hat für die Leistung der letzten Wochen keine Erklärung. "Momentan finden die Spieler einfach keine Linie", kommentierte er die Niederlage knapp.

Friedrichshafen dominierte die ersten beiden Sätze, der SV Bayer konnte nur am Anfang mithalten und verlor nach der ersten Technischen Auszeit den Anschluss. "Der VfB-Block und auch die Abwehr waren extrem gut", musste Bayer-Trainer Mark Lebedew anerkennen. "Da hatte unser Angriff keine Chance."

Anders im dritten Durchgang: Die Annahme um Libero Florian Wilhelm spielte sicherer und auch der Bayer-Angriff stellte sich besser auf den VfB-Block ein. Zwar führte Friedrichshafen mit 16:11, aber die Wuppertaler drehten den Satz noch um und gewannen am Ende knapp mit 26:24. Es keimte wieder Hoffnung auf, aber es fehlt die Konstanz. Im vierten Satz lag der SV Bayer schnell wieder mit 3:8 zurück und konnte diesmal das Blatt nicht mehr wenden.

Tanja Bachmann

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

Freitag. 05. Dezember 2003

Kein Aufbaugegner für den SV Bayer

Am Sonntag tritt Bayer gegen Berlin an.

Wuppertal. Mehr als einen Achtungserfolg in Form eines Satzgewinnes war für den deutschen Volleyball-Meister SV Bayer Wuppertal am Bodensee nicht zu holen. Der 1:3-Niederlage gegen den VfB Friedrichshafen gewann Bayer-Trainer Mark Lebedew aber auch positive Seiten ab. "Natürlich sind wir enttäuscht. Aber der dritte Satz stimmt mich sehr zuversichtlich. Wir haben aus den vorangegangenen Spielen gelernt, aber gegen eine starke Mannschaft verloren."

Dem deutschen Rekordmeister folgt nun der amtierende Meister als nächster Bundesliga-Gegner. Am Sonntag (15.30 Uhr) empfängt der SV Bayer den verlustpunktfreien Tabellenführer SCC Berlin. Dann können sich die Wuppertaler für die Final-Niederlagen im Frühjahr revanchieren.

Damals feierte der SCC sein Meisterstück in der Bayer-Halle. Trotz des derzeit miserablen Laufs sieht Team-Manager Helmut Glimpf nicht schwarz. "In Berlin hat man großen Respekt vor uns, denn unsere kleine Niederlagenserie muss irgendwann reißen und gegen den Meister ist man natürlich besonders motiviert."

Ob aus der "kleinen Serie" eine Pechsträhne wird, bleibt abzuwarten. Lebedew schätzt den SCC Berlin jedenfalls noch stärker ein als Friedrichshafen. "Mein Team ist hoch motiviert. Nach den Niederlagen gegen Essen und im Pokal will es zeigen, was es wirklich kann."

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten

Freitag. 05. Dezember 2003

Ein kleiner Schritt zurück in die Normalität

Flockert: Kilian fehlt uns sehr

Die Trauer und Betroffenheit über den Tod ihres Mitspielers Kilian Schafstedde ist bei den Schüttorfer Zweitliga-Volleyballern noch sehr groß. Am Sonntag müssen sie aber versuchen, sich wieder auf den Liga-Alltag zu konzentrieren.

Schüttorf/his – Die Volleyballer des FC Schüttorf 09 müssen am Wochenende beim Gastspiel beim MTV Hildesheim einen fast unmöglichen Spagat vollziehen: die Rückkehr zur Normalität. Nachdem die Nachricht vom Tod ihres Mannschaftskollegen Kilian Schafstedde die Zweitliga-Volleyballer in den vergangenen Tagen paralysiert hat, bewegen sie sich mit kleinen Schritten zurück in den Alltag. "Es ist schon sehr schwer. Man wird sich bewusst, dass in dem Moment alles andere nur noch nebensächlich ist", erzählt Trainerin Heike Flockert mit leiser Stimme.

Der Trauerfall hat das Team noch enger zusammenrücken lassen. "Kilian fehlt uns sehr", sagt Flockert. Auch wenn der Außen- und Diagonalangreifer erst zu Saisonbeginn vom USC Münster in die Obergrafschaft wechselte, hatte er mit seiner erfrischenden und offenen Art in kürzester Zeit Freunde gewonnen. Der Tod des 18-Jährigen hat nicht nur das direkte Umfeld tief erschüttert. Die Anteilnahme ist überwältigend. Das Internet-Gästebuch der Schüttorfer Volleyballer (www.gatzke-schoen.de) belegt, dass auch viele Aktive und Volleyball-Verantwortliche in der ganzen Bundesrepublik Anteil genommen haben.

"Das Leben muss aber weitergehen", sagt 09-Trainer Dirk Schlotfeldt, der bei der Beerdigung am vergangenen Mittwoch in Greven zusammen mit der Mannschaft Kilians Sarg getragen hat. "Wir müssen wieder zur Normalität zurückfinden. Das hat nichts mit Vergessen zu tun. Es geht darum, ein Stück eigenes Leben zurückzugewinnen", versucht Flockert, einen Bogen zu spannen.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten

Freitag. 05. Dezember 2003

SCU: Wiedersehen mit einer alten Bekannten

Fides Kreft spielt allerdings nicht

Emlichheim/HOW – WiWa Hamburg – ein zumindest in Emlichheim noch weitgehend unbekannter Name in der Volleyball-Bundesligaszene. Am kommenden Sonntag (15 Uhr) müssen die Zweitliga-Spielerinnen des SC Union bei dem Club aus der Hansestadt antreten, Einem Club, der sich derzeit eifrig darum bemüht, hinter dem TV Fischbek und vor dem schwächelnden CVJM Hamburg die Nummer zwei im Hamburger Volleyball zu werden. "WiWa hat als Aufsteiger einen ordentlichen Saisonstart hingelegt und läuft dem CVJM ein bisschen den Rang ab", weiß SCU-Manager Norbert Bußmann.

Viel mehr Informationen konnten die Emlichheimer Verantwortlichen allerdings nicht zusammentragen. "Ich habe gesehen, dass es eine erfahrene Mannschaft mit einigen älteren Spielerinnen ist", sagt Trainer Pierre Mathieu, ansonsten beschränkt er sich aber auch in der Vorbereitung auf dieses Punktspiel auf das, was ihn stets am meisten interessiert: die Leistung der eigenen Mannschaft. "Sie soll auch in Hamburg wieder lernen, ein Spiel zu lesen. Erst nach dem ersten Satz werden wir über taktische Möglichkeiten bei Aufschlägen und Angriffen reden", sagt der Niederländer.

Auch wenn die Leistungsträgerin Ramona Meier von ihrer Schulterverletzung nicht rechtzeitig genesen ist und in der Annahme und im Außenangriff durch die Nachwuchsspielerin Christiane Kerperin ersetzt wird: "Wir sollten nicht allzu große Bedenken haben", ist Bußmann optimistisch, dass es auch nach dem Spiel bei bisher nur einer Saisonniederlage bleibt. Zumal die WiWa-Spielerinnen zuletzt zwei Heimspiele in Folge verloren haben (gegen die Warendorfer SU und gegen Olympia Berlin) und auf den neunten Tabellenplatz zurückgefallen sind (8:10 Punkte).

Bei der Hamburger Spielgemeinschaft, die sich aus den drei Clubs zusammensetzt und den Namen der Wichernschule Wandsbek trägt, steht auch die frühere Emlichheimerin Fides Kreft im Kader. Die 23-jährige Außenangreiferin stand in der SCU-A-Jugend gemeinsam mit Inga Stegemeyer im Team und wurde in der Saison 1998/1999 auch in der 1. Bundesliga eingesetzt – als Nachwuchsspielerin neben den ebenfalls noch jungen Talenten Ramona Meyer und Andrea Berg. Wegen einer Babypause spielt Fides Kreft derzeit allerdings nicht.

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

Freitag. 05. Dezember 2003

You 2 startet

Heutet startet in Altona die vom CVJM initiierte Jugendserie You2. Mitmachen können Schülerinnen - ob Anfänger oder Fortgeschrittene - der Klassenstufe sieben und acht. Gespielt wird auf verkleinertem Feld Zwei gegen zwei. An jedem Turniertag können neue Paare gebildet werden. 

Los geht es in der Sporthalle Chemnitzstraße um 15.30 Uhr, Ende soll um 18 Uhr sein. Weitere Infos und Anmeldungen bei Christian Dröge (Tel.: 0170/31 774 94).

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel