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Montag. 08. Dezember 2003 |
Flanders
Volley Gala wieder stark besetzt
Die "Flanders Volley Gala" im belgischen St. Niklaas bei Antwerpen, auch bekannt als "Diamanten Turnier", bietet zwischen den Feiertagen (26.-28.12) mit sechs Spitzenmannschaften aus Europa und Übersee wieder ein höchst attraktives Teilnehmerfeld. An den drei Turniertagen die Top Teams um den schon traditionellen Hauptpreis: 14 goldene (8gr-18Karat) Anhänger an einem goldenen (ebenfalls 18 Karat) Cartier-Kettchen, besetzt mit einem Brillianten (0.12 ct). Der zweitplazierte bekommt immerhin noch dasselbe in Silber ...
In Anbetracht der ungünstigen Terminlage (viele Clubs sind wegen der Vorbereitung der Nationalmannschaften auf die Olympiaqualifikationsturniere nicht komplett) hat Turniermacher Marc Pincé (Bild oben mit Bürgermeister Willockx und Verbandspräsident Berben) doch ein starkes Teilnehmerfeld zusammengebracht. Neben Vorjahressieger Knack Roeselare treten aus Russland Dinamo Kazan (mit Olikhver und Fomin), aus Brasilien Ulbra Sao Paulo (mit Negrao) und aus Italien Coprasystel Piacenza an. Die spanische Nationalmannschaft nutzt das Turnier zur Vorbereitung auf Leipzig und tritt unter dem Namen "Ibericos" an - das kanadische Nationalteam läuft mit dem Namen "Canadiens TCMW" auf.
Die belgische Spitzenmannschaft Knack Roeselare wird wahrscheinlich auf Ralph Bergmann verzichten müssen: Bergmann wird vorraussichtlich zeitgleich zur Nationalmannschaft in Friedrichshafen (Vorbereitung auf Leipzig) anreisen. Besonders attraktiv ist die Mannschaft Coprasystel Piacenza aus der A UNO: die Mannschaft von Trainer Guru Julio Velasco ist derzeit an der Tabellnspitze (mit N. Grbic, Gardini und Osvaldo Hernandez). Pikanterie am Rande: mit Hernandez, Marshall und Romero kehren drei der Cubaner an den Ort zurück, an dem sie sich vor zwei Jahren von der cubanischen Nationalmannschaft abgesetzt hatten.
Besonders attraktiv auch die große
Pressekonferenz am 6. Dezember im alten Rathaus von St. Niklaas: mitten im
Vortrag von Turniermacher Marc Pincé klopfte (Bild unten) in St. Niklaas der
Sankt Nikolaus an die Tür, wurde eingelassen und forderte die Journalistenschar
zu einem Nikolausliedchen auf. Alle folgten brav - und bekamen dann Lob und
Tadel zu hören. Schließlich verabschiedete sich der brave Mann mit einem süßen
(belgische Schokolade und Spekulatius) Geschenk - was ihm ein erneutes Ständchen
einbrachte.
Jürgen Sabarz
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Fellbach:
Selbst Sankt Nikolaus war begeistert
Am vergangenen Samstagabend wurde in der
Fellbacher Gäuäckerhalle wieder Zweitliga-Volleyball präsentiert. Der SV
Fellbach empfing den SV Lohhof und stellte vor knapp 250 Zuschauern
eindrucksvoll unter Beweis, dass Abstiegssorgen in dieser Saison kein Thema
sind.
Mit einem souveränen 3:0-Sieg (25:21, 25:18, 25:18) holten sich die Fellbacher beim „Stadtwerke-Fellbach-Spieltag“ zwei wichtige Punkte in der bald endenden Vorrunde.
„Ein Erfolg in jeder Hinsicht“, so urteilte Jörg Papenheim, Geschäftsführer der Volleyball Fellbach GmbH, nach dem gelungenen Auftritt seiner Akteure auf dem Spielfeld. Abgesehen von der überaus starken Leistung seines Kaders, war Papenheim auch mit dem Rahmenprogramm sichtlich zufrieden. Kein Wunder, wurden doch die Zuschauer ebenfalls in jeder Hinsicht verwöhnt. Neben hochklassigem Volleyballsport gab es in den Satzpausen jede Menge Preise zu gewinnen, die von der Stadtwerke Fellbach GmbH, als Sponsor der SVF-Volleyballer gestiftet wurden. Sogar Nikolaus bejubelte an diesem sechsten Dezember den Fellbacher Heimerfolg und verteilte seine Präsente unter den Fans.
Vor dem Spiel war ein deutlicher Sieg der Fellbacher alles andere als gewiss. Das Team von Trainer Karl-Heinz Striegel startete nämlich nicht in der Standardaufstellung. Zum einen musste der aus beruflichen Gründen verhinderte Mittelblocker Goran Periskic von Michael Proft ersetzt werden, der seine Sache außerordentlich gut machte. Zum anderen spielte der kanadische Annahmespieler Andrew Holland auf der Diagonalposition und zeigte dort immer wieder seine enorme Durchschlagkraft.
An diesem Abend sahen die Lohhofer Gäste jedenfalls kein Land. Obwohl die Bayern nicht auffällig schwach agierten, war der Fellbacher Kader, der bis zum Ende mit der „starting six“ durchspielte, in allen Spielelementen haushoch überlegen.
Zu dem Spiel am nächsten Wochenende beim
Meisterbezwinger Sonneberg (Sonneberg schlug überraschend den VfB
Friedrichshafen II), kann der SVF mit neugetanktem Selbstvertrauen anreisen.
Sogar Sankt Nikolaus war sich sicher: „Wenn die Jungs nächste Woche auch so
auftreten, müssen sich die Sonneberger warm einpacken!“
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Volley
YoungStars unterliegen knapp in Delitzsch
So ein packendes Volleyballspiel hat die zweite
Bundesliga schon lange nicht mehr erlebt. Für die Volley YoungStars des VfB
Friedrichshafen nahm das Match bei GSVE Delitzsch, das mehr als zwei Stunden
dauerte, ein unerfreuliches Ende. Nach fünf Sätzen stand es 3:2 (25:21, 14:25,
25:23, 27:29, 13:15) für die Gastgeber.
Die 300 Zuschauer, die am Sonntagnachmittag in die Delitzscher Arthur-Becker-Halle gekommen waren, waren begeistert. Sie sahen ein spannendes Volleyballspiel, das die aus ihrer Sicht richtige Mannschaft gewonnen hat.
„Wir haben das Spiel im ersten Satz verloren“, ärgerte sich Söhnke Hinz nach dem Abpfiff. Alles lief gut für die Häfler, die mit zwei, drei Punkten Vorsprung das Spiel bestimmten. Aber statt den ersten Durchgang konzentriert nach Hause zu bringen, schlichen sich Nachlässigkeiten ein. Auch der Zuspielerwechsel von Patrick Steuerwald auf Thomas Welz half nichts. Der erste Satzverlust war besiegelt und die Aufsteiger hatten Lunte gerochen, dass ein Sieg über die YoungStars möglich sei.
Im zweiten Satz hatten sich Thomas Welz, Marco Hofmann, Sebastian Schwarz, Aljoscha Grabowski, Matthias Klippel, Alex Wiskirchen und Timo Wilhelm wieder gefangen und fertigten die Gastgeber mit 25:14 ab. Ebenfalls erfreulich in diesem Durchgang war die Einwechslung von Tino Kirchner (für Klippel), der erstmals seit seiner Knieoperation vor mehr als einem Jahr wieder bei einem Punktspiel auf dem Feld stand. Damit waren die Wechselmöglichkeiten erschöpft, denn Alex Mayer (krank) und Max Günthör (verletzt) waren erst gar nicht mit nach Sachsen gefahren.
Der dritte Satz verlief ausgeglichen, allerdings hatten am Ende die Delitzscher die Nase vorn. Anschließend spielten die Häfler wieder ihre Stärken aus. Obwohl schon klar im Rückstand, kämpften sie sich auf 22:22 heran, wehrten in der Folgezeit drei Matchbälle ab und holten sich den Satz mit 29:27. Auch im Tiebreak wollte der Knoten nicht platzen. Zweimal lagen die Häfler hinten, bevor sie mit 8:7 und 12:10 vorn lagen.
Dann die vorentscheidende Szene: Patrick Steuerwald – zum Aufschlag eingewechselt – serviert ein As. Normalerweise hätte es jetzt 13:10 geheißen, aber der Schiedsrichter hatte einen Übertritt beobachtet: 12:11. Es folgten zwei haarsträubende Häfler Fehler und das Spiel war erneut gekippt. „Die Niederlage ist umso ärgerlicher, weil wir trotz aller Widrigkeiten kurz davor waren zu gewinnen“, kommentierte Hinz die dritte Saisonniederlage.
Am kommenden Samstag empfangen die Häfler,
momentan auf dem vierten Platz, den Tabellenführer ASV Dachau.
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Häfler
Nikoläuse kassieren die Punkte in Mendig
Auf der Homepage von Maoam Mendig war die Partie gegen den VfB Friedrichshafen als „Spiel des Jahres“ angekündigt. Entwickelt hat sie sich zur höchsten Niederlage der bisherigen Saison. Erfreulich für die Gäste aus Friedrichshafen: Mit einem deutlichen 3:0 (25:13, 25:11, 25:22) holten sich die Spieler von Stelian Moculescu den siebten Saisonsieg.
Der Nikolaustag war alles andere als erholsam für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen. Erst knapp 500 km bis Mendig zurücklegen, eine kurze Pause im Hotel, dann das Bundesligaspiel gegen „Maoam“, wie sich der VC Eintracht seit dieser Saison nennt. Noch dazu vor einem Publikum, dass als sehr begeisterungsfähig bekannt ist. Am Samstag blieb es in der Großsporthalle allerdings ruhig, denn zu jubeln hatten Mendigs Fans nichts. Vielmehr packte der VfB seine Rute in Form von platzierten Aufschlägen und erfolgreichen Blockaktionen aus.
Zwei Sätze lang agierten die Mannen vom Bodensee dabei fehlerfrei – und ließen dem Team von Marian Kardas nicht den Hauch einer Chance. Stelian Moculescu bewies dabei einmal mehr sein glückliches Händchen bei Wechseln. Wie beim 20:13 im zweiten Durchgang, als er Toni Kovacevic für den Aufschlag brachte und der Kroate fünf Bälle bis zum Satzgewinn servierte.
Im dritten Satz erschmetterten sich Sylvio Schultze & Co. zwar doppelt so viele Punkte wie im Abschnitt zuvor, aber zu einem Satzgewinn reichte es auch diesmal nicht. Dabei lag der Gastgeber sogar ein ums andere Mal in Führung (15:13, 16:15), aber der VfB hatte immer eine Antwort parat. So beim 13:15 aus Häfler Sicht, als Jochen Schöps sich das runde Leder schnappte und zwei Asse in Folge in Mendigs Hälfte versenkte. „Wir haben immer gewusst, was sie machen“, erklärt Moculescu das erfolgreiche Spiel seiner Mannschaft. „Aber Mendig wusste nicht, was wir machen.“ Den Schlusspunkt hinter eine fast fehlerfreie Bundesligapartie setzte Bogdan „Giani“ Olteanu mit seinem Angriffsball.
Es ist offensichtlich, dass der VfB rechtzeitig
vor der am 10. Dezember beginnenden Champions League in guter Form ist. Stelian
Moculescu: „Es wird sich zeigen, ob eine solche Leistung für die Champions
League reicht“.
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Berlin gewinnt 3:1 in Wuppertal
Es war ein Pflichtsieg für den SCC Berlin - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Mit 3:1 (23:25, 25:17, 25:23, 25:20) gewann der Meister gegen Vizemeister SV Bayer Wuppertal und behauptet damit weiterhin ungeschlagen die Tabellenführung in der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Mirko Culic (Foto) bot keine Glanzleistung, ließ an ihrer Überlegenheit allerdings nie ernsthafte Zweifel aufkommen. Auf der anderen Seite kämpfte Wuppertal - allen voran der hochmotivierte Sven Glinker - leidenschaftlich, konnte dem Team aus der Hauptstadt allerdings nur dann Paroli bieten, wenn auf dessen Seite die Konzentration nachließ.
So zum Beispiel im ersten Satz. Hier setzte sich der SCC gleich zu Beginn mit 8:4 und 11:8 ab, ließ Wuppertal aber durch viele Unaufmerksamkeiten immer wieder herankommen und schließlich sogar vorbeiziehen. Ähnliches Bild im dritten Satz: Berlin führte beständig mit bis zu vier Punkten Vorsprung (16:12), ließ Bayer auch hier wieder bis zum 18:18 aufkommen, hatte aber dieses Mal das bessere Ende für sich.
Während auf Wuppertaler Seite Gergely Chowanski
im Zuspiel gefiel, boten beim SCC Regisseur Jaroslaw Skach und Kapitän Marco
Liefke (Foto unten, im Angriff gegen Lars Dinglinger) auf der Diagonalen eine
schwache Vorstellung. Gut dagegen agierte Skach-Vertreter Manuel Rieke, der ab
Satz drei die Bälle verteilen durfte.
"Naja", wollte SCC-Trainer Mirko Culic die mäßige Partie nicht
weiter kommentieren. "Da muss man wohl nichts weiter dazu sagen."
Sowohl bei Wuppertal als auch bei Berlin gilt die
Konzentration nun dem Europapokal. Während Bayer am Dienstag (9. Dezember) im
CEV-Pokal beim französischen Vertreter Arago de Sete antritt, steigt für den
SCC am Mittwoch (10. Dezember) in eigener Halle die Champions-League-Begegnung
gegen Pamapol AZS Czestochowa (Polen).
cku
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Lulu:
Zu viele leichte Punkte verschenkt
Ludwigslust "Es war eindeutig zu sehen, dass der Mannschaft das Selbstvertrauen fehlte. Sie müssen so ein Spiel dringend mal wieder umbiegen", kommentierte MV-Landestrainer Horst Holz die gestrige 1:3-Niederlage der Volley Tigers Ludwigslust gegen das Zürich Team VC Olympia Berlin. Die jungen Gäste-Spieler, die den Kern der deutschen Juniorennationalmannschaft bilden, benötigten 80 Minuten, um den Tigers die sechste Niederlage in Folge zuzufügen.
Die Lindenstädter scheiterten nicht in erster Linie an der Spielstärke des Gegners, sondern an ihren eigenen Fehlern. Selbst die Tatsache, dass man den ersten Satz deutlich für sich entscheiden konnte (25:18), brachte nicht die gewünschte Sicherheit. In der Folge spiegelten die Aktionen des Tabellenvorletzten immer öfter das fehlende Selbstvertrauen wider. Das galt insbesondere für die Außenangreifer, die sich gegen den hohen Berliner Block im Spielverlauf nur selten konsequent durchsetzen konnten. Die Tigers sahen immer dann gut aus, wenn sie schnell durch die Mitte kombinierten. Das alleine reichte aber nicht aus. Die Durchgänge zwei bis vier gab man trotz teilweise deutlicher Führung ab. Im vierten Satz vergaben die Tigers sogar einen Matchball.
"Es waren die vielen Kleinigkeiten, die den
Ausschlag gaben. Du verschenkst hier einige Punkte und machst da ein paar Fehler
zu viel, und schon ist das Spiel weg", ärgerte sich der doch ziemlich enttäuschte
Tigers-Coach Ingo Achtelik.
Thomas Willmann
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
VCM
leistet beim 0:3 in Eltmann keine Gegenwehr
Mindestens vier Punkte sollten den
weihnachtlichen Gabentisch zieren. Doch beim vorletzten Punktspiel vor dem Fest
war Volleyball-Erstliga-Neuling VCMarkranstädt von den Plus-Zählern drei und
vier Lichtjahre weit entfernt. Sang- und klanglos 0:3 (22:25, 21:25, 14:25)
ergab sich das Team um Kapitän Alexander Plaschnick bei Mitaufsteiger Eltmann.
Entsprechend mitgenommen wirkte Trainer Darko
Despotovic, der den Finger gleich auf die Wunde legte: "Mit 20 direkten
Annahmefehlern kannst du keinSpiel gewinnen." Eduard Graz, Vladimir Cohar
und Libero Adrian Strydom überboten sich gegenseitig im zweifelhaften
Wettbewerb, wer die meisten Bälle nach Eltmann-Aufschlägen ins Niemandsland
verspringen lässt.
So hatte Zuspieler Eric Koreng große Mühe,
Neuzugang Djordje Djuric, der erst 36 Stunden vorher in Deutschland angekommen
war, die Bälle zu servieren. Der Serbe zeigte seine Klasse, machte auch aus
halben Chancen Punkte. "Es hat sich gezeigt, dass er eich echter ist Profi.
Ein Klasse-Spieler reicht aber nicht", sagte der Coach, der bei seinen Männern
eine erhebliche Diskrepanz zwischen Trainings- und Wettkampfleistungen
ausmachte.
Nach guten Auftritten und knappen Niederlagen
gegen Teams der oberen Tabellenhälfte bricht der VCM wiederholt ausgerechnet
gegen die anderen Abstiegsanwärter immer wieder ein. Despotovic: "Die
Spieler wollen zwar. Aber richtiges Herzblut und unbedingter Siegeswille sehen
anders aus." Der Coach hatte gestern noch keine Idee, wie er sein Team
wieder aufrichten soll. Zu sehr war er selbst am Boden zerstört.
fs
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Evivo spielt "Reise nach Jerusalem"
Düren. Bernd Werscheck war bedient. Maßlos. Auf
das übliche Beisammensein im Klubhaus nach dem Spiel hatte der Trainer des
Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren keine Lust. "Das sitzt", sagte
er nach der 2:3-Heimniederlage gegen den TSV Unterhaching. Sprach's und musste
sich setzten.
Ein Sieg gegen Unterhaching, und die Endrunde wäre sicher gebucht gewesen. Jetzt müssen die Evivo-Jungs richtig strampeln. Die nächste Liga-Aufgabe beim Aufsteiger Marktranstädt wartet in zwei Wochen. Entspannt und ohne großen Druck können die Rur-Volleyballer die Reise nach Sachsen nicht antreten. Im Gegenteil: Das Spiel hat jetzt sogar Zitterpartie-Potenzial.
"Willkommen im Kampf um die Play-Offs", sagte Unterhachings Mittelblocker Ben Ibata. Denn genau da steckt Evivo jetzt drin. Mit Unterhaching, mit Wuppertal, mit Mendig und mit Leipzig. Fünf Vereine, die bis zum Anfang der Rückrunde "Reise nach Jerusalem" spielen. Denn hinter Meister Berlin und Pokalsieger Friedrichshafen gibt es nur noch vier Plätze, die die Play-Off-Endrunde frühzeitig garantieren.
"Wir haben diesen Druck seit dem ersten Spieltag. Jetzt bekommt ihn Düren auch zu spüren", so Ibata weiter. Trotz der neuen Situation ist sich der Blockexperte des Dürener Angstgegners Unterhaching sicher, dass Evivo die Endrunde packt. "Die Dürener Annahme war noch nicht ganz so stabil. Wenn das klappt, dann sind sie richtig stark. Von den restlichen drei Spielen gewinnen sie mindestens noch zwei."
"Wir atmen noch"
Etwas gedämpfter drückte sich Dürens Sven
Anton aus. "Wir atmen noch. Es ist also noch nicht zu spät."
Erfreulicher war da schon die Spendierfreude des Dürener Publikums. Über 500
Euro kannen mit Tombola und dem Verkauf von Plätzchen für das bolivianische
Patenkind der Evivo-Volleyballer zusammen.
Guido Jansen
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben sich für
die 2:3-Pokalschlappe am letzten Wochenende in Schwerin eindrucksvoll
revanchiert. Sie bezwangen am Sonnabend die Mecklenburger Gastgeber vor 450
Zuschauern im Bundesliga-Punktspiel klar mit 3:0 (25:22, 25:18, 27:25). Nach dem
siebenten Saisonerfolg rangieren die Elbestädterinnen nun auf Tabellenplatz fünf.
Die Ludwig-Schützlinge hatten sich für diese Partie viel vorgenommen und spielten diesmal konzentriert und druckvoll. Allerdings wirkte der Gastgeber nicht so frisch wie eine Woche zuvor. Im ersten Satz wogte das Geschehen hin und her. Einer 16:13-Führung des DSC folgte der 17:17-Ausgleich und gar ein 17:19-Rückstand.
Doch beim 23:22 waren die Dresdnerinnen wieder vorn und verwerteten auch gleich den ersten Satzball. Trainer Arnd Ludwig hatte schon im ersten Durchgang gewechselt, brachte für Heike Beier im Angriff Grit Müller, die auch bis zum Schluss durchspielte. Im zweiten Abschnitt konnten sich die Gäste noch deutlicher in Szene setzen, gingen nach dem 14:14 dann mit 20:15 in Front. Damit war die Entscheidung auch in diesem Abschnitt gefallen.
Diesmal klappte vor allem das Spiel über die Mitte, auch die Annahme stand. So konnte Zuspielerin Beatrice Dömeland souverän Regie führen und die Bälle variabel verteilen. Die Dresdner Spielführerin wurde von vielen Beobachtern zur besten Akteurin auf dem Feld gekürt. Im dritten Durchgang versuchte der Schweriner SC noch einmal das Blatt zu wenden, lag mit 14:10 und 17:13 vorn. Doch mit druckvollen Aufgaben bereiteten die DSC-Damen dem Gastgeber erhebliche Probleme und kamen auf 16:17 heran. Allerdings zogen dann die Müller und Co. noch einmal auf 22:17 davon, doch beim 23:23 war der DSC wieder dran. In einem spannenden Schlagabtausch setzten sich die Ludwig-Schützlinge nach insgesamt 68 Minuten mit dem dritten Matchball durch.
Arnd Ludwig freute sich: "Schön, dass uns
die Revanche so deutlich geglückt ist. Sicher war das Ausscheiden aus dem Pokal
bitter, doch ich denke, diese beiden Punkte in der Meisterschaft sind wichtiger,
weil es ja zwischen sieben Mannschaften relativ eng zugeht. Jetzt bereiten wir
uns in Ruhe auf die beiden letzten Spiele in diesem Jahr vor."
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
3:1
- SVS-Mädels beschenken sich selbst
In der 2. Bundesliga Süd haben sich die
Volleyballerinnen des SV Sinsheim mit einer tollen kämpferischen Leistung
selbst das schönste Geschenk zum Nikolaus gemacht. In einer spannenden
Begegnung gab es gegen Sonthofen ein 3:1 (30:32, 25:22, 27:25, 25:20).
Die erste gute Nachricht hatte es schon am
Freitag im Abschlusstraining gegeben, als Zuspielerin Eugenia Chernetzkaya trotz
nicht ganz auskurierter Krankheit wieder auftauchte. Sie stand dann auch in der
Startformation.
Die Kraichgauerinnen setzten Sonthofen von Beginn
an mit harten Aufschlägen unter Druck, so dass die Gäste schnell mit 19:12
distanziert waren. Doch die Allgäuerinnen fanden über den Kampf wieder zurück
ins Spiel.
Beim Stand von 20:20 war die Begenung offen, nach
einer halben Stunde hatte Sonthofen beim 30:31 den ersten Satzball, der auch
sofort genutzt wurde. Dieser vermeidbare Satzverlust brachte die Sinsheimerinnen
aber nicht aus ihrem Konzept. Sie starteten wieder mit viel Risiko in den
Aufschlägen in den zweiten Satz.
Wieder stand es 19:12, wieder verloren die
SVS-Girls ihren roten Faden. In dieser Schwächephase mussten beide Auszeiten
(19:15 und 19:18) eingesetzt werden, um dem Sonthofener Spielfluss Einhalt zu
gebieten.
Mit knallharten Angriffen gelang es dem Team
dann, sich aus dieser bedrohlichen Situation zu befreien, so dass es Spielführerin
Julia Prus vorbehalten war, den Satz mit ihren Aufschlägen zu Gunsten des SV
Sinsheim zu entscheiden.
Im dritten Satz gelang es keiner Mannschaft, sich
entscheidend abzusetzen, so dass sich für die Zuschauer die Spannung von
Ballwechsel zu Ballwechsel steigerte. Beim Stand von 24:23 hatte der SVS seinen
ersten Satzball.
Erst im dritten Anlauf gelang der Erfolg: 27:25.
War das eine Vorentscheidung? In Durchgang vier rollte der "Kraichgau-Express
" auf vollen Touren. Schnell wurde ein Vier-Punkte-Vorsprung
herausgespielt. Das reichte. Am Ende stand es 25:20. Die Uhr in der Halle zeigte
21.15 Uhr, als die "Girl Group" des SV Sinsheim unter donnerndem
Applaus den 3:1-Sieg bejubelte.
Damit haben die Sinsheimerinnen ihren Platz unter
den Top Drei der Tabelle gefestigt und sich einen kleinen Vorsprung von vier
Punkten zu den nachfolgenden Plätzen geschaffen. Die junge Mannschaft hat
bewiesen, dass sie in dieser Saison zu wirklichen Spitzenleistungen in der 2.
Bundesliga Süd fähig ist.
(sb)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Große Probleme gegen kleine Kontrahenten
Am Ende stand ein Sieg, aber keine überzeugende
Leistung. "Ich habe ein bisschen gezittert", bekannte VVL-Trainer
Zoran Nikolic nach dem 3:1 (25:21, 26:28, 25:17, 25:20) seiner
Bundesliga-Volleyballer gegen Aufsteiger VC Humann Essen. Zu oft wechselten
Licht und Schatten bei den Leipzigern, die sich durch viele Fehler und
Unkonzentriertheiten immer wieder aus dem Rhythmus brachten. 800 Zuschauer in
der Brüderstraße mussten 90 Minuten auf den Matchball warten.
Allerdings hatten die Gastgeber zwei Ausfälle zu
verkraften. Zuspieler Jure Kvesic wird wegen einer Fingerverletzung noch drei
Wochen pausieren, Mittelblocker Armin Dewes (Knöchel) ebenfalls erst im neuen
Jahr wieder eingreifen. Ihre Ersatzmänner Branislav Djuric und Tim Strohschein
schlugen sich zwar ordentlich, dennoch mangelte es an Harmonie und
Durchschlagskraft.
Vor allem im zweiten Satz schwächelte der VVL.
"Wir haben nicht gut angenommen", drückte sich Haroldas Cyvas noch
vorsichtig aus. Besonders Libero Dragan Ratic hatte mit den eigentlich harmlosen
Gäste-Aufgaben seine Schwierigkeiten. So kam die reine Amateurmannschaft aus
Essen, im Schnitt fünf Zentimeter kleiner und nur selten auf Erstliga-Niveau
agierend, besser ins Spiel und nach der Abwehr von zwei Satzbällen zum 28:26.
"Ein unangenehmer Gegner", meinte Lars Björn Freier, "klein,
beweglich, wie eine Gummiwand, mit sensationeller Feldabwehr und guter
Annahme." Nun ja.
Im vierten Satz lag der streckenweise konfuse VVL
15:17 zurück, der Tie-Break drohte. Erst eine Gardinenpredigt des Trainers
bewirkte Besserung. Das Team straffte sich wieder, auch dank der
Vollstreckerqualitäten von Dejan Stankovic (94 Prozent erfolgreiche Angriffe).
"Ein sehr wichtiger Sieg", bilanzierte
Nikolic. Mit jetzt 8:8 Zählern kletterte der VVL auf den ersehnten sechsten
Tabellenplatz, hat aber gegenüber den punktgleichen Wuppertalern (noch in
Unterhaching und Markranstädt sowie gegen Düren) das schwerere Restprogramm, nämlich
Friedrichshafen und Unterhaching auswärts und Meister SCC Berlin daheim. Dann
wollen die Leipziger aber in Bestbesetzung antreten.
Kommenden Sonntag (15.30 Uhr, Brüderstraße)
folgt erst einmal das Pokal-Viertelfinale gegen Bad Saulgau. Gelingt zum fünften
Mal in Folge der Einzug in die Endrunde, würde der VVL gern in Sachsen spielen.
Manager Frank Thiele hat schon vorgefühlt: "Wir hoffen, dass sich Chemnitz
bewirbt."
Steffen Enigk
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
TSV
stürzt Spitzenreiter - Hildesheim putzt Schüttorf.
Auch der MTV 48 profitiert von der
Energieleistung der Giesener
Hildesheim/Giesen (cen). Die Musik in der 2.
Volleyball-Bundesliga Nord der Männer kommt derzeit aus dem Kreis Hildesheim.
Die erste Geige spielt der MTV 48 Hildesheim, der nach einem 3:0-Heimerfolg über
das Schlusslicht FC Schüttorf 09 auf den dritten Tabellenrang vorgerückt ist.
Für die Paukenschläge ist aber der TSV Giesen zuständig. Vor 300 begeisterten
Zuschauern stürzten die ersatzgeschwächten Giesener am Sonnabendabend den
Tabellenführer VC Bottrop mit 3:1.
Volleyball satt gab es am Sonnabend in der
Sporthalle Giesen. Zunächst schlug das II. Männerteam in der Regionalliga den
VC Ammerland mit 3:2, anschließend unterlagen die Regionalligafrauen dem BTS
Neustadt im fünften Satz denkbar knapp. Sportlicher Höhepunkt war aber ohne
Zweifel das Zweitliga-Duell zwischen dem TSV und dem Spitzenreiter aus Bottrop,
der bis dato nur ein Spiel in dieser Saison verloren hatte.
Von dieser Bilanz zeigten sich die Hausherren völlig
unbeeindruckt. Auch ohne Mario Große Banholt, David Klemperer und
Mannschaftskapitän Björn Wellershoff legte der TSV los wie die Feuerwehr. Die
Gästen wussten nicht wie ihnen geschah, so dominant waren die Schützlinge von
Trainer Zeljko Popovic. "Wir haben von Beginn an sehr konzentriert
agiert", lobte Coach Popovic die Energieleistung seiner Mannen.
25:16 und 25:21 - auch in den Satzergebnissen
spiegelte sich die Überlegenheit wider. Doch im dritten Durchgang fingen sich
die Gäste. Vor allem Mittelblocker Eric Lah drückte aufs Tempo. Mit seinen
Angriffen und Sprungaufschlägen kamen die Gastgeber nicht zurecht. Mit 20:25
hatte der TSV das Nachsehen.
Der vierte Abschnitt war wirklich nichts für
schwache Nerven. Popovic nahm es mit Humor: "Wir haben etwas für die
Zuschauer getan." In der Tat geriet dieser Satz zu einem Krimi. Beim 22:24
hatte Bottrop zwei Satzbälle. Einen wehrten die Giesener im Angriff ab, einen
vereitelte Raimund Wenning im Block. Den Rest besorgte Niklas Rademacher mit
zwei blitzsauberen Sprungaufschlägen, die auf der Gegenseite nicht zu
kontrollieren waren. Nach fünf Siegen in Folge fühlt sich auch der TSV-Coach
an das vergangene Jahr erinnert: "Wir haben wohl wieder einen ganz guten
Lauf vor Weihnachten."
In Festtagsstimmung war auch das Team 48 nach dem
nie gefährdeten 3:0 (25:17, 25:22, 25:17) über Schüttorf. Im ersten Satz
drehten die Hildesheimer auf wie selten zuvor. Nicht ein einziger nennenswerter
Fehler unterlief ihnen. Die Gäste konnten dem Druck nicht standhalten und
brachten praktisch nichts zustande. Nach nicht einmal einer Stunde Spielzeit
setzte Lars Hobbie mit einem Schnellangriff über die Mitte den Schlusspunkt
unter dieser einseitigen Partie.
Obwohl auch MTV-Coach Walther Hoch angesichts der
kläglichen Vorstellung der Schüttorfer dem reinen Ergebnis nicht allzu viel
Bedeutung zumessen wollte, gab es für ihn allen Grund zur Freude. "Es war
vielleicht das erste Mal, dass die Mannschaft so gespielt hat, wie ich mir das
vorstelle", kommentierte er die reife Leistung. Zu keinem Zeitpunkt sei man
Gefahr gelaufen, dem unterlegenen Kontrahenten ins Spiel zu verhelfen. "Das
Team hat nicht eine Sekunde locker gelassen", lobte Hoch, "und das hat
mich wirklich sehr beeindruckt."
Hildesheim rangiert nun punktgleich mit
Spitzenreiter Moers und dem Tabellenzweiten Bottrop auf dem dritten Platz. Am nächsten
Sonntag müssen die 48er in Bottrop antreten, konnten also in Giesen ihren nächsten
Widersacher schon einmal unter die Lupe nehmen. Der TSV Giesen - mittlerweile
auf Rang fünf angekommen - tritt am kommenden Sonnabend in Oststeinbek an.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Arbutina: Das waren zwei Big Points!
MSC gewann in Königs Wusterhausen.
Neuzugang Richard Honti gab Debüt.
Den Aufstieg dem Zufall überlassen? Nein, nicht
beim Volleyball-Zweitligisten Moerser SC. Solange ein Günter Krivec beim MSC
die Fäden zieht, wird etwaigen bösen Überraschungen stets durch Planung
vorgebeugt - auch wenn dies in den letzten Jahren nicht unbedingt immer sehr
erfolgreich umgesetzt wurde. Doch nach dem immens wichtigen 3:1-Sieg (25:21,
25:19, 20:25, 25:18) bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen ließ MSC-Geschäftsführer
Heinz Reintges erneut eine Bombe platzen. Ganz beiläufig erwähnte er die
Einwechslung des Neuen im vierten Satz. Moment einmal, des Neuen? Richtig, er
ist 23 Jahre jung, spielt auf der Position des Mittelblockers, kommt aus Ungarn
und ist der Halbbruder von Schmetteras Georg Grozer. Sein Name, Richard Honti.
"Es blieb uns doch gar nichts anderes übrig",
rechtfertigt Reintges die Neuverpflichtung des jungen Ungaren, der zuletzt nicht
mehr im Verein aktiv spielte. "Wir haben nach der Verletzung von Gergely
Mondi lediglich zwei Mittelblocker, mit Sascha Bandow zudem einen relativ
unerfahrenen Spieler."
Dass Mondi schon bald wieder ins Training
einsteigt, ist sehr unwahrscheinlich. Ihm wurde sogar die lange Busfahrt ins
brandenburgische Königs Wusterhausen verboten. Zu groß seien die Belastungen für
den lädierten Rücken - das lässt tief blicken.
Richard Honti, der vorübergehend bei seiner
Mutter wohnen wird und bereits im Sommer des öfteren mit den "Adlern"
trainierte, soll Mondi ersetzen. "Wir müssen ihn nur an das harte Training
gewöhnen", macht Reintges deutlich. Dann werde sich zeigen, wie belastbar
er sei.
Bei der gelungenen Revanche beim bis dahin
Zweitplatzierten, im Pokal flog man gegen die Netzhoppers heraus, fügte sich
Honti, dessen Freigabe der MSC erst am Freitagabend erhielt, hervorragend ins
Team ein. Trainer Igor Arbutina jedenfalls zeigte sich mit dem Neu-Moerser
zufrieden: "Er ist wirklich eine gute Alternative zu Mondi, passt ins
Team." Viel wichtiger als der Trubel um den Neuen war dem Coach allerdings
die geschlossene Mannschaftsleistung. "Wir haben alle eine gute Vorstellung
geliefert und heute ein großes Resultat erzielt - das waren wahre Big Points",
machte Arbutina noch einmal die Bedeutung des Spiels klar. Man dürfe nun recht
optimistisch dem Aufstieg entgegen sehen.
Vor nicht einmal 100 Zuschauern mussten sich die
Grafenstädter den Sieg allerdings hart erarbeiten gegen jene Netzhoppers, die
getragen von einer Euphoriewelle eine Woche zuvor immerhin den deutschen
Vizemeister SV Bayer Wuppertal aus dem DVV-Pokal-Achtelfinale warf. So hatte
auch Georg Grozer seine Probleme gegen einen starken Oliver Heitmann, der in großen
Zeiten bereits seinen Vater blockte. Im letzten Durchgang fand der MSC
allerdings den Rhythmus der ersten beiden Sätze wieder und unterstrich seine
Aufstiegsambitionen.
Daniel Passon
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
In
Leipzig war mehr drin für Humänner
Kapitän Frank Fischer ärgerte sich über
die 1:3-Schlappe bei den Sachsen.
Die weite Fahrt in den Osten hat sich für den VV
Humann nicht rentiert. In der Deutschen Volleyball Liga kassierte der Aufsteiger
beim VV Leipzig eine 1:3 (20:25, 28:26, 17:25, 20:25)-Schlappe.
Im ersten Satz wackelte die Annahme der Humänner
so sehr, dass Spielmacher Christopher Schieck nur selten den Angriff variabel
gestalten konnte. Der Aufschlag der Leipziger war einfach zu scharf.
Im zweiten Satz lief es dann besser. Zwar konnten
die Hausherren wieder in Führung gehen, aber nun waren die Essener besser
aufgelegt und holten Punkt für Punkt auf. Beim 23:23 gelang der Ausgleich und
nach zwei abgewehrten Satzbällen durfte die Bach-Sechs selber jubeln.
Satzausgleich. Hoffnung.
Unverständlich, dass nach diesem Erfolg der
Faden riss. Nach einigen Wechseln wachten die Humänner im vierten Durchgang
wieder auf. Am Ende aber leisteten sich die Männer um Kapitän Frank Fischer
einige individuelle Fehler. Satz und Sieg gingen somit an die Sachsen.
Neben dem langzeitverletzten Andreas Kaiser
fehlte nur Jochen Kohaus. Einigen anderen Spielern merkte man aber deutlich an,
dass sie verletzungsbedingt nicht trainiert hatten.
Trainer Peter Bach war gar nicht zufrieden:
"Leipzig war nicht so stark. Da wäre einiges mehr für uns drin
gewesen." Kapitän Frank Fischer ärgerte sich: "Einfach unnötig!"
Die Humänner haben nun zwei Wochen Zeit, um sich
auf das Heimspiel gegen TSV Bad Saulgau vorzubereiten. Am 21.12. kann der VVH
einen Meilenstein in Richtung Klassenerhalt setzen.
(stebl)
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
SSC-Volleyballerinnen
legten Unsicherheit nie ab
Nach schwacher Partie dem Dresdner SC 0:3
unterlegen
Schwerin Nach dem Pokal-Aus vor einer Woche hatte
Dresdens Kapitän Beatrice Dömeland angekündigt, "das nächste Mal
gewinnen wir". Und genauso kam es. Am Sonnabend im Bundesliga-Punktspiel
verloren die Volleyballerinnen des Schweriner SC gegen den Dauerrivalen der
vergangenen Jahre mit 0:3 (-22, -18, -25).
Von Kampf, Aggressivität und Konzentration, die
die SSC-Damen im Pokalfight gegen Dresden zeigten, war nichts mehr zu sehen.
"Bei uns lief eigentlich in allen Bereichen nicht viel", so eine
geknickte SSC-Zuspielerin Kathleen Weiß. Die Mannschaft von Trainer Tore
Aleksandersen wirkte die gesamte Partie über verunsichert. Ein Grund dafür
sicher der Ausfall von Mittelblockerin Patricia Wolf, die sich am Freitagabend
im Training den linken Zeigefinger gebrochen hatte und vier bis sechs Wochen
fehlen wird. "Ich bin noch in die Notaufnahme gefahren und wurde gleich
operiert", berichtete die 24-Jährige, die das Match von der Bank aus
miterlebte. Und auch Angela Krivarot kam erst zum Ende des zweiten Satzes. Die
erfahrene Außenangreiferin lag die Woche über mit 40 Grad Fieber im Bett und
stieß erst kurzfristig wieder zur Mannschaft. So standen im ersten Sechser die
18-jährige Jana Schumann und die 19-jährige Tina Gollan.
Schwerin begann sehr nervös. Angriffe und
Aufschläge wurden ins Netz bzw. Aus gehauen. So erwischten die Gäste den
besseren Start: 13:7 für sie. Dann kam mal eine gute Aufschlagserie von
Kathleen Weiß in dieser Phase. Schwerin holte Punkt um Punkt auf und verkürzte
auf 12:13. Dresden behauptete aber die Führung bis zum 17:15. Da stand dann
doch durch Anika Schulz und Cathrin Schlüter der Block und als Dresdens Heike
Beier einen Angriff ins Aus zog und gleich noch eine schlechte Annahme
produzierte, lag der SSC 19:17 vorn. Im Pokal konnte Schwerin sich in den
entscheidenden Momenten durchsetzen. Jetzt geschah das Gegenteil: Annahmefehler
en masse ließen keine guten Angriffe zu. Da half auch der neue SSC-Libero
Natalya Shumeyko nichts. Sie konnte noch nicht überzeugen. Der Ukrainerin merkt
man an, dass sie noch nicht integriert ist und es Verständigungsprobleme gibt.
Dresden gewann den ersten Satz 25:22.
Unter den Augen von Damen-Bundestrainer Hee Wan
Lee blieb die Partie weiter auf schwachem Niveau. Dresden musste nur auf die
Fehler der Schwerinerinnen warten - die kamen prompt. Aber nicht nur das. Die
Aleksandersen-Schützlinge zeigten keinen Kampfgeist, waren keine geschlossene
Mannschaft auf dem Feld. Über 6:6, 9:7, 9:11, 14:14, 15:16 konnte sich kein
Team entscheidend im zweiten Satz absetzen. Und wieder versemmelten die
SSC-Damen Aufschläge und Angriffe - 15:21. Da wechselte Aleksandersen Tina
Gollan aus, die nach ihrem Daumenbruch noch Zeit braucht, und brachte die
angeschlagene Angela Krivarot. Dresden ließ aber nicht locker - 18:25.
Im dritten Satz keimte noch mal Hoffnung auf
Im dritten Durchgang keimte dann auch bei den im
Laufe der Partie immer ruhiger gewordenen Zuschauer Hoffnung auf. Schwerin
nutzte die Schwächephase der Gäste aus. Beim 11:9 brachte Jana Schumann mal
zwei gute Aufschläge übers Netz und der SSC erhöhte auf 13:9. Beim 22:17 für
Schwerin stellten sich alle zumindest auf einen vierten Satz ein. Doch im
SSC-Spiel war einfach der Wurm drin - Dresden glich zum 22:22 aus. Beim 25:26
verwandelte DSC-Angreiferin Anna Barnak den dritten Matchball.
"Die Ausfälle haben wir nicht verkraftet.
Das darf aber keine Entschuldigung sein. Wir hatten es nicht verdient, einen
Satz zu gewinnen", sagte Tore Aleksandersen, der aber betonte, dass die
jungen Spielerinnen eben Zeit benötigen. "Man kann aus der Niederlage
lernen. Ich hoffe, dass die Mädels jetzt im Training eine Reaktion
zeigen", so der Norweger.
Martina Kasprzak
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Auswärtssieg
der VC-Spielerinnen
MTV Obernkirchen auswärts geschlagen /
Gute Leistung des "Minikaders"
Parchim/Obernkirchen Die Volleyballerinnen des 1.
VC Parchim kamen am Sonnabend beim Tabellenneunten MTV Obernkirchen im
Punktspiel der 2. Bundesliga Nord zu einem klaren 3:1-Erfolg und festigten damit
ihren Platz im oberen Tabellendrittel.
Stützpunkttrainer Dirk Groß hatte diesmal ein
paar Probleme mit der Personaldecke. Die eingesetzten Spielerinnen kompensierten
aber die Ausfälle hervorragend. Claudia Bimberg musste in der 1. Bundesliga des
Schweriner SC aushelfen (für Wolf, gebrochener Finger), Libero Sandra
Schwartzer, Josefine Ehmke und Janina Ahrens nahmen an einem traditionellen,
internationalen B-Jugendturnier in Sulzbach-Rosenberg teil und Ulrike Stegemann
hatte noch mit ihrer Verletzung zu kämpfen.
Deshalb sprang Anne Stender als Mittelblockerin
in die Bresche, Stefanie Müller war die einzige Reservespielerin und Ingrid
Wolgien begleitete die Liberoposition.
Im ersten Durchgang hatten die Parchimerinnen
einige Probleme zusammenzufinden, der Satz ging 22:25 verloren. Aber in den
folgenden beiden Sätzen stabilisierte sich das VC-Spiel. Die Aufgaben zeigten
Wirkung, im Angriffsspiel und Block wurde gepunktet und die Abwehr stand
geordnet. So gewannen die Gäste die Sätze zwei und drei mit jeweils 25:15
Punkten.
Im vierten Durchgang begannen die VC-Spielerinnen
ebenfalls konzentriert und führten schon klar. Doch in der zweiten Hälfte des
Satzes wackelte das favorisierte Gästeteam, konnte aber das Spiel mit 25:22
gewinnen und damit zwei weitere Tabellenpunkte Trockene bringen.
TZ
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Volleyball-Zweitligist VC 90 hat den Auftakt zum
Jahresendspurt verpatzt und musste sich beim TSV Giesen mit 1:3 (15:26, 21:25,
25:20, 24:26) geschlagen geben.
Vor der Partie sprachen die VC-Verantwortlichen
von richtungweisenden Partien gegen Giesen und Co. Ginge es danach, müssten die
90er vorerst wieder kleinere Brötchen backen. Denn vor allem den ersten Satz
verschliefen die Mannen von Trainer Johan Verstappen völlig. Die niedrige Halle
des TSV machte vor allem der Annahme der 90er zu schaffen, so dass Zuspieler
Tomas Wiedermann zunächst nicht ins Spiel finden konnte. Folglich ging der
erste Durchgang deutlich an die Gastgeber. "Im ersten Satz hatten wir
erhebliche Probleme. Mit der Halle, aber auch mit unserem eigenen Spiel",
analysierte Verstappen.
Das Spiel wurde im zweiten Satz dann zwar besser,
doch Giesen gab die Zügel nicht aus der Hand: 25:21 für den TSV. Im dritten
Durchgang spielten die VC-Recken dann endlich so, wie die Fans es in den letzten
Wochen von ihnen gewohnt waren. Für den schwachen Markus Richter kam Denis
Schirmeisen ins Spiel und sorgte für Belebung im Angriff. So sicherten sich
Schirmeisen und Co. den dritten Satz mit 25:20.
Der VC hatte zur Aufholjagd geblasen und blieb
bis zum 14:9 spielbestimmend. Dann verloren die Bottroper jedoch einen umkämpften
Punkt, Giesen gelangen zwei Asse, die Gastgeber waren wieder im Spiel. Beim
Stand von 24:22 konnte der VC zudem zwei Satzbälle nicht nutzen, der schon im
Vorfeld gefürchtete Niklas Rademacher brachte seinen TSV mit druckvollen
Aufschlägen endgültig auf die Siegerstraße. "Es war ein Spiel mit zwei
Gesichtern. Wir müssen die letzten beiden Sätze im Kopf behalten und nun gegen
Hildesheim punkten", forderte Verstappen rasche Wiedergutmachung.
sb
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Büring:
„Rechtzeitig Gang hochgeschaltet"
Münster - USC-Trainer Axel Büring wählte den
Vergleich zum Motorsport und merkte positiv an, "dass wir einen Gang
hochgeschaltet haben, als es nötig war." Am Ende des ersten Satzes nämlich,
der "wahrlich von uns nicht gut war." Der 36-Jährige aber hakte den
unspektakulären Pflichtsieg auch schnell ab. "Eine klare Steigerung"
erwarte er von seiner Mannschaft am Mittwoch, und Büring stimmte das Publikum
gleich ein auf einen Gegner, "der Format hat und uns alles abverlangen
wird."
Belastungen, wie sie Münster bevorstehen,
bleiben den ehemaligen "Harlekinen" aus Augsburg vorerst wohl erspart.
Für VC-Trainer Peter Götz hatte die Partie in Münster ihren Zweck erfüllt
trotz des zu erwartenden 0:3. "Wir nehmen mit, dass wir streckenweise schon
mithalten können und glauben, dass uns solche Spiele weiterbringen
werden", meinte der Lehrer. Seine Kapitänin wollte unbedingt noch ein Lob
an das münstersche Publikum los werden: "Seit ich Bundesliga spiele, ist Münster
meine Lieblings-Auswärtsfahrt", meinte Claudia Pavlicek. Die USC-Fans
nahmen das gern zur Kenntnis
dkr
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
USC
2 lässt im Derby Feuer vermissen
Münster - Tom kleine Holthaus stand die Enttäuschung
ins Gesicht geschrieben nach einem Derby, das nur selten die Merkmale eines
Derbys trug. 0:3 (19:25, 25:27, 18:25) verloren die Zweitliga-Volleyballerinnen
des USC Münster2 gegen die mit einigen Ex-Münsteranerinnen gespickte
Warendorfer Sportunion.
In einem über weite Strecken sehr zerfahrenen
Spiel dokumentierten vor allem die Gäste, dass sie den Sieg wollten. "Wir
haben es nicht geschafft, nach außen zu tragen, dass wir heiß sind auf den
Sieg", merkte Münsters Trainer an, der auch feststellen musste, "dass
sich sehr gute Aktionen beinahe nahtlos mit Anfängerfehlern abgewechselt
haben." Das ist wohl so, wenn man eine so junge Mannschaft trainiert.
Gut zwei Drittel im ersten wie auch im zweiten
Satz konnte der USC eine knappe Führung behaupten, ehe individuelle Fehler den
Gast in Front brachten. Bei 24:23 im zweiten Durchgang hatte der USC 2 Satzball,
doch der 25:27-Satzverlust verhinderte eine mögliche Wende. Er schockte die Münsteranerinnen
auch, die dann im auch letzten Set nicht mehr gegenhalten konnten.
"Die Fehlerhaftigkeit in unserem Spiel zog
sich durch alle Elemente", wie kleine Holthaus anführte. Vor allem körperlichen
Einsatz seiner Sechs auf dem Feld vermisste der Volleyball-Lehrer, der hofft,
dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt, wenn es noch vor der
Weihnachtspause in 14 Tagen nach Hamburg geht. "Heute hat zwar Warendorf
gewonnen, aber vor allem haben wir das Spiel verloren. Wir haben die Chance, den
schwachen Eindruck schnell wieder zu korrigieren."
dkr
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Fortuna
Kyritz unterlag Bocholt klar 0:3
KYRITZ Da muss man weit zurückdenken, um sich an
eine 0:3-Heimniederlage der Kyritzer
Volleyballer zu erinnern. "Wir wussten, dass die Serie einmal
endet, aber so?" Fortuna-Libero Andreas Röhrs wirkte ratlos. Mit 0:3
hatten die Kyritzer Bundesliga-Volleyballer gerade in heimischer Halle
gegen TuB Bocholt verloren. Auch Trainer Jürgen Treppner suchte lange
nach den richtigen Worten: "Ich hatte gewarnt. Doch gegen einen starken
Gegner fanden wir nie zu Normalform und Dreiviertel der Kraft reicht
nicht." Er sah sich an fast vergessene Zeiten erinnert. Immer als es
eng wurde, habe sein Team versucht mit Gewalt den Punkt zu machen. "Und
dabei die Bälle in den Block oder ins Aus gedroschen." Auch die Feldabwehr
und der Block wären nicht zweitligatauglich gewesen. Dies unterstrich
Andreas Röhrs: "So viele Bälle sind uns schon lange nicht mehr
ins Feld gefallen."
Zunächst sah es aber nicht nach einer so klaren
Niederlage aus. Die Kyritzer glänzten zwar
nicht, boten dem stark aufspielenden Gegner aber Paroli.
So ging es unter einem ohrenbetäubenden Lärm der Kyritzer Fans im
Gleichschritt durch den ersten Satz. Als dann Kyritz Satzball (24:23) hatte,
schien alles nach Plan zu laufen. Doch Bocholt hatte etwas dagegen.
Auch wenn Treppner in einer Auszeit forderte: "Wir wollen den Satz.",
ging er mit 24:26 verloren.
Was in Durchgang zwei mit den Fortunen los war,
kann man nicht erklären. Sie fanden gegen
die dynamisch angreifenden Gäste nie ein Mittel. Im Block
und auch in der Feldabwehr waren die Bocholter deutlich überlegen. Da
der Kyritzer Angriff auch noch ins stottern geriet, war die 15:25-Niederlage
unvermeindlich. Danach loderte zwar ab und zu Kyritzer Kampfgeist
auf, den die Kulisse lautstark forderte. Doch es war zu wenig,
um die Partie noch zu drehen. Mit 21:25 ging auch Satz drei an Bocholt.
Betretene Gesichter beim Kyritzer Team. "Oft entscheidet die Tagesform
und da war Bocholt heute deutlich besser als wir, hat kaum einen
Fehler gemacht", schätzte Andreas Röhrs ein. Treppner wetterte dagegen:
"Eine unnötige Niederlage." Er hoffe aber, dass die Spieler erkennen,
dass sie nur mit voller Konzentration in der Bundesliga bestehen
können.
Roland Möller
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
SC
Union zeigt WiWa Hamburg die Grenzen
Beim 3:0 kaum gefordert
emlichheim/his – Der SC Union Emlichheim wurde gestern beim Gastspiel bei WiWa Hamburg kaum gefordert. Die Volleyballerinnen von Trainer Pierre Mathieu entschieden die Zweitliga-Begegnung gegen den Tabellenneunten aus der Hansestadt mit 3:0 (25:13, 25:23, 25:16) für sich. Die Hamburgerinnen wiesen nicht die Klasse auf, um den SCU ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Gäste, die mit Lise Hissink im Zuspiel begannen, setzten sich von Beginn an ab. Dabei konnten die Emlichheimerinnen es sich auch leisten, der Schulter von Ramona Meier weitere Genesungszeit zu geben. Die Außenangreiferin hatte sich für den Notfall auf die Bank gesetzt.
Vor allem den SCU-Aufschlägen hatten die Hamburgerinnen wenig entgegenzusetzen: Diagonalangreiferin Anika Brinkmann startete in jedem Satz eine Aufschlagserie. Nachdem der erste Durchgang mit 25:13 an den SCU gegangen war, schlichen sich allerdings einige Nachlässigkeiten ins Spiel der Emlichheimerinnen ein. "Die Konzentration hat nachgelassen. Dadurch war die Zahl der Eigenfehler höher", berichtete SCU-Abteilungsleiter Willi Stegemeyer.
So konnten die Schützlinge von WiWa-Trainer Carsten Schmitz im zweiten Durchgang besser mithalten. Für einen Satzgewinn gegen den Tabellenzweiten reichte es aber nicht. Nach einer lautstarken Auszeit durch Trainer Pierre Mathieu fingen sich die Emlichheimerinnen, sodass auch der zweite Durchgang mit 25:23 an den SCU ging.
Im dritten Abschnitt
gab es an der Überlegenheit der Gäste dann keinen Zweifel mehr. Mit Inga
Stegemeyer, die nach ihrer Verletzungspause auf der Zuspielerposition weitere
Spielanteile erhielt, gewann der SCU den dritten Satz mit 25:16. Vor allem Anke
Doeker punktete dabei nach Belieben. So konnten die Emlichheimerinnen mit dem
achten Sieg im neunten Spiel die Heimreise antreten.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 08. Dezember 2003 |
Aufschläge
des MTV knacken den FC 09
Schüttorf unterliegt 0:3
schüttorf/his – Der MTV 48 Hildesheim hat sich gestern für den FC Schüttorf 09 als zu stark erwiesen. Der Tabellendritte der Zweiten Volleyball-Bundesliga entschied das Duell gegen den Tabellenletzten mit 3:0 (25:17, 25:22, 25:17) für sich. "Hildesheim ist kein Maßstab. Man kann hier 3:0 verlieren. Entscheidend ist aber, wie man verliert", sagte 09-Trainer Dirk Schlotfeldt, der mit der kämpferischen Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden war. "Wir haben einen Rückschritt gemacht", sagte Schlotfeldt.
Wegen des verletzungsbedingten Ausfalls von Jörg Alsmeier rückte Thorsten Schoen auf die Diagonalposition. Henning Wegter und Henning Leinker griffen über die Mitte an. Gegen eine sehr starke Hildesheimer Mannschaft gerieten die Schüttorfer im ersten Satz früh in Rückstand. Vor allem die Aufschläge der Gastgeber stellten die 09-Annahme vor erhebliche Probleme. "Hildesheim hat pro Satz drei bis vier Asse geschlagen", verdeutlichte Schlotfeldt das Manko im Schüttorfer Spiel.
Nachdem die Gäste den ersten Satz 17:25 abgegeben hatten, nahm Schlotfeldt zwei Umstellungen vor. Martin Petzold ersetzte Timo Timpe im Zuspiel, auf der Außenposition griff Michael Röder (Foto) für Alexander Youroukov an. Die Schüttorfer fanden nun in der ersten Begegnung nach dem Tod ihres Mannschaftskollegen Kilian Schafstedde ein wenig mehr Bindung zum Spiel. Bis zum 18:18 konnten die Obergrafschafter das Geschehen ausgeglichen gestalten. Individuelle Fehler führten aber dazu, dass die Hildesheimer auch den zweiten Satz für sich entschieden.
Im dritten Durchgang
war die Gegenwehr der Schüttorfer gegen eines der Top-Teams der Zweiten Liga
endgültig gebrochen. "Wir müssen uns am kommenden Wochenende gegen Kyritz
vor allem kämpferisch enorm steigern", sagte Schlotfeldt, nachdem die
09-Akteure den dritten Satz mit 17:25 verloren hatten.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel