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| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Drei
Spiele müssen die Volleyball-Frauen des TV Fischbek bis Weihnachten noch
bestreiten. "Drei Siege sind Pflicht", sagt Manager Horst Lüders. Am
wichtigsten dürfte ein Erfolg am Sonntag im Viertelfinale des DVV-Pokals gegen
Braunschweig sein. Denn damit würde der Club zum vierten Mal in Folge in die
Pokalendrunde einziehen. Die Woche darauf treten die Hamburgerinnen gegen VC
Augsburg (19.12.) und BVC Berlin (20.12) an. Mit zwei Siegen könnte Fischbek
sein Punktekonto ausgleichen.
Mittelblockerin
Christina Benecke hat eine Einladung des Nationalteams zur Vorbereitung auf die
Olympia-Qualifikation erhalten (26.12.). Nachwuchs-Talent Margarethe Kozuch soll
vom 1. bis 7. Januar mit der deutschen Juniorinnen-Auswahl Testspiele in Italien
bestreiten.
masch
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Nach
leichten Siegen in der Volleyball-Bundesliga bewährt sich der Meister auch in
der Champions League
Neben
der Auswechselbank des SC Charlottenburg steht ein kleiner Kasten. Darin stecken
Schilder mit Nummern, die bei Auswechslungen hoch gehalten werden. Das Schild
mit der "1", der Rückennummer von Marco Liefke, hat seinen Stammplatz
im Kasten, der Kapitän spielt meistens durch. Doch am Mittwochabend, als Anfang
des dritten Satzes überhaupt nichts zusammenlief, nahm ihn Trainer Mirko Culic
raus. Jedoch nur kurz, weil Christoph Eichbaum ebenfalls am Block des Gegners
scheiterte.
Hilflos
wirkte der SCC in diesen Momenten, denn Leistungsträger wie Liefke und Libero
Nisse Huttunen hatten keinen guten Tag erwischt. 0:6, 1:8 und 5:12 lagen die
Berliner gegen Pamapol AZS Czestochowa zurück. Es drohten Satzverlust und
moralischer Einbruch. Die Charlottenburger verloren zwar, aber nur 23:25 und
legten mit ihrer Aufholjagd den Grundstein für den 3:2 (22:25, 25:23, 23:25,
25:22, 15:13)-Sieg zum Auftakt der Volleyball-Champions-League. "Es steht
1:8 und dann kommen wir auf 11:13 ran, das gab einen richtigen Schub",
meinte Jan Günther. "Ich kann kaum erklären, wie das gekommen ist",
sagte Trainer Culic.
Richtige
Erklärungen hatte niemand parat, aber der Geist des - verlorenen - dritten
Satzes, da waren sich alle einig, war der Ausgangspunkt für den phasenweise in
weite Ferne gerückten Erfolg. "Normalerweise verlierst du den Satz mit
15:25. Es zeigt das Gesicht dieser Mannschaft, dass sie zurückgekommen
ist", freute sich Manager Kaweh Niroomand. Von 2100 Fans lautstark unterstützt,
schmetterten sich die Berliner in einen Rausch. Robert Kromm, zuvor mit einigen
Aktionen gescheitert, schlug im Tie-Break ein Ass und der überragende
Mittelblocker Alexander Spirovski stand wie eine Wand am Netz. Niroomand spricht
gern von einer "jungen, aber schon sehr homogenen Mannschaft". Die
erste Bewährungsprobe nach vielen leichten Siegen in der Bundesliga hat sie
gegen den polnischen Meister bestanden: nicht auf konstant hohem Niveau, aber
dafür mit riesigem Kampfgeist.
Bei
aller Freude über einen großen Europapokal-Abend hielt man beim deutschen
Meister den Volleyball dennoch betont flach. Bereits nächsten Mittwoch wartet
mit Sisley Treviso eines der stärksten Teams in Europa. "Wir können höchstens
Glück haben, dass die uns unterschätzen", sagte Liefke und korrigiert
sich gleich selbst: "Aber die sehen ja auch, dass wir gewonnen haben und
nicht ganz blind sein können." Unterschätzen wird die Berliner niemand
mehr. Der SCC ist in Europa angekommen.
Sebastian
Schlichting
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Grün
deklassiert Pachale im CEV-Pokal
Belgische
Klubs mit deutschen Nationalspielern glänzen in der Champions League!
Neben den sechs deutschen Mannschaften, die im Europapokal 2003/04 im Einsatz sind, gibt es natürlich weitere DVV-Nationalspieler, die für ihre Klubs auf europäischem Parkett schmettern. Im Achtelfinale des CEV-Pokals kam es dabei zu einem rein italienischen Duell mit deutscher Beteiligung. Modena mit Hanka Pachale empfing Bergamo mit Angelina Grün und kassierte eine deprimierende 0:3-Niederlage (19-25, 19-25, 14-25). Damit dürfte bereits vor dem Rückspiel in einer Woche in Bergamo alles klar sein zu Gunsten von „Grüni“ und Bergamo.
Einen perfekten Start legten die drei deutschen „Belgien-Legionäre“ in der Champions League hin. Georg Wiebel und Michael Mayer, beide in Diensten von Maaseik, bezwangen Wien locker mit 3:0 (25-15, 25-12, 25-22). Roeselare mit Ralph Bergmann in den Reihen gewann auswärts beim spanischen Champion Almeria mit 3:1 (25-17, 25-20, 17-25, 29-27).
Olessya
Kulakova und ihr Verein RC Cannes greifen erst im Januar in die Champions League
der Frauen ein. Cannes bietet sich dabei die einmalige Chance, den Hattrick zu
landen, nachdem die Französinnen die letzten beiden Auflagen der Königsklasse
für sich entschieden hatten.
| Deutschland - Südwest Presse |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
SSV
Ulm: Hopp oder top im Pokal
Fortsetzung
der Hatz durch drei Volleyball-Wettbewerbe: Gerade ist die Hürde im
Top-Teams-Cup gegen Madeira mit 3:0 leicht übersprungen, da wartet bereits die
nächste und gewiss schwerere Herausforderung. Am Samstag (18 Uhr) steigt das
Pokal-Viertelfinale in Schwerin.
Nach dem
Spiel ist vor dem Spiel: Die banale Weisheit gilt in diesen Tagen ganz besonders
für die Volleyball-Damen des SSV Ulm Aliud Pharma. Bereits drei Tage nach dem
mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:22) gegen CS Madeira gelungenen Debüt im Achtelfinale
des Top-Teams-Cup heißt es im nationalen Pokal hopp oder top für den Meister
und Pokalsieger. Ein Sieg im Viertelfinale beim Schweriner SC, und die
Ulmerinnen stehen im Final Four - eine Niederlage, und es wird nichts mit der
Verteidigung des ersten Titels in der Ulmer Volleyball-Geschichte. Deswegen gilt
es für den SSV, sich rasch wieder auf die neue Aufgabe einzustellen.
Niemand zweifelt unterdessen, dass der Sprung ins Europapokal-Viertelfinale im Rückspiel
nicht gelingt. Dazu reicht nächsten Mittwoch (21 Uhr MEZ) ein einziger
gewonnener Satz auf der Blumeninsel. Angesichts eines Gegners, der nur untere
Bundesligastärke hat, wird das Unterfangen mit großer Wahrscheinlichkeit
gelingen. Mannschaftsführerin Tanja Hart kann sich ein Scheitern nicht mehr
vorstellen: "Da müssten wir uns schon saublöd anstellen." Verena Veh
freut sich schon darauf, am nächsten Dienstag statt Training "ein bisschen
die Beine am Strand zu vertreten." Auch Co-Trainer Michael Gabler hat das
Viertelfinale fest im Visier: "Ich habe ja schon viel erlebt, aber
normalerweise gibts da keine Überraschung mehr." Selbst der Bundestrainer
ist sich sicher: "Das Weiterkommen ist auf keinen Fall gefährdet."
Hee Wan Lee war in Ulm geblieben, um gestern noch die Jungen im Team, Kathrin
Neumaier (erster Europapokal-Einsatz), Bettina Stumpf, Steffi Lehmann, Sabrina
Roß und Petra Kosnic, zu einem Sondertraining mit Schwerpunkt Technik zu
bitten. Lee, der Sabrina Roß durchaus eine Chance gibt, den Sprung in den Zwölferkader
für die Olympia-Qualifikation zu schaffen, zeigte sich erfreut über den Ulmer
Europacup-Sieg: "Das ist gut für das deutsche Frauen-Volleyball. Ulm ist
mit Tanja Hart stärker als im vergangenen Jahr." In Leverkusen will der
Nationalcoach den SSV nocheinmal begutachten. Gestern kristallisierte sich auch
der mögliche Ulmer Viertelfinal-Gegner heraus. Der Filathletic Club Vrilissia
(Vorstadt von Athen) besiegte im Hinspiel Slavia UK Bratislava (Slowakei) klar
mit 3:0 (25:12, 25:17, 25:19). Somit dürfte das Viertelfinale die Ulmer in die
Olympiastadt führen. "Das würde nicht einfach", orakelt Mathias
Eichinger.
Zunächst ist freilich ausschließliche Konzentration auf das
Pokal-Viertelfinale in Schwerin angesagt. Manager Dr. Heinz Widmaier ist die
Partie wichtiger als die gegen Madeira: "Das ist ein Schlüsselspiel. Wenn
wir das gewinnen, haben wir auch in Final Four gute Chancen." Eichinger
erwartet ein schweres Spiel: "Schwerin kann sehr gefährlich sein. Unsere
Mannschaft wird aber voll motiviert sein."
Auch beim Ex-Meister, der sich die ganze Woche hindurch intensiv auf den SSV
vorbereiten konnte, wird die Begegnung sehr ernstgenommen. "Der Pokal ist für
uns die größte Möglichkeit, in dieser Saison etwas zu gewinnen. In der
Meisterschaft sind Ulm und Münster zu stabil", betont Trainer Tore
Aleksandersen. Von seinem Team erwartet der Norweger, dass es diesmal die Fehler
von der kürzlichen 0:3-Pleite am Kuhberg vermeidet. Für die Ulmer Delegation
geht das Unternehmen am Samstag um 9.30 Uhr in Ulm los. Abflug ist in Stuttgart
um 11.25, Ankunft in Berlin um 12.35 Uhr. In zwei Kleinbussen geht es weiter
nach Schwerin, wo nach dem Spiel übernachtet wird. Über die Stimmung bei der Rückkehr
am Sonntag darf spekuliert werden.
K.
Vestewig
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Christian
Pampel startet Weihnachtsaktion
Erlös
geht an Volleyball-Projekt in Indonesien
Weihnachten ist auch die Zeit der Geschenke und der guten Taten, meint Christian Pampel. Auf seiner Homepage hat er deshalb eine Aktion gestartet, bei der Trikots und T-Shirts des Nationalspielers zugunsten eines Volleyball-Projektes in Indonesien versteigert werden.
Zur Versteigerung stehen
bereit:
- ein original EM-Trikot von
Christian Pampel in schwarz
- zwei Nationalmannschaftstrikots
von Christian Pampel in weiß (aus dem Sommer 2002)
- zehn T-Shirts mit
Jubel-Pampi-Aufdruck und Schriftzug Christian Pampel auf der Brust
Alles gibt es natürlich auf Wunsch mit persönlicher Widmung und Autogramm des Italien-Profis. Die Auktionen finden bei e-bay statt und laufen bis zum 21. Dezember. Also ganz einfach anmelden und mitbieten. Hier geht es zu den Auktionen.
cku
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
VfB Friedrichshafen muss erneut nach Düren
FRIEDRICHSHAFEN - Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison fährt der VfB Friedrichshafen nach Düren. Nach der Bundesligapartie vor vier Wochen steht diesmal das Viertelfinale im DVV-Pokal auf dem Programm.
Die Mannen von Stelian Moculescu hätten sicher nichts dagegen, wenn das Ergebnis vom November auch am Samstag auf der Anzeigetafel im Dürener Burgau-Gymnasium aufleuchten würde. 3:1 lautete damals das Ergebnis, zu dem Ersatz-Mittelblocker Max Günthör seinen Teil beigetragen hatte. Auf ihn können die Häfler diesmal nicht zählen, dafür aber auch die komplette VfB-Auswahl. Damals siegten die Häfler „ohne vier“ - Bobby Jalowietzki war verletzt, Robert Koch, Mario Zelic und Toni Kovacevic mit der Nationalmannschaft beschäftigt. Diesmal ist das einzige Handicap, die Moskau-Niederlage aus dem Kopf zu bekommen. „Die ist schon vergessen“, sagt Trainer Stelian Moculescu, der so gelöst dabei wirkt, dass man es ihm abnimmt. Samstag geht es nicht um die europäische Würde, sondern um den deutschen Pokal - der dem VfB ebenso wichtig ist. Moculescu „Es ist ein Titel, den wir gewinnen wollen.“
Während der VfB derzeit mit guten Leistungen von sich reden macht, so scheint Evivo Düren gerade eine Schwächephase zu durchleben. Seitdem die Häfler zu Gast waren, hat das Team von Bernd Werscheck kein Bundesligaspiel mehr gewonnen. Sowohl bei der Partie beim SCC Berlin als auch zuhause gegen Unterhaching jubelte am Schluss der Gegner. „Mit einer Leistung wie gegen Unterhaching gewinnen wir keinen Satz gegen Friedrichshafen“, ist sich Werscheck sicher. Aber die guten Trainingsergebnisse dieser Woche lassen ihn hoffen: „Wir geben alles und werden sehen, und versuchen die Super-Überraschung zu schaffen.“ Besonders beeindruckt waren die Dürener von dem Häfler Sieg in Mendig, den sie auf Video studiert haben. „Sehr eindruckvoll“, so Werschecks Kommentar. Dass die VfB-Spieler die Niederlage von Moskau wegzustecken haben, wertet er nicht als psychologischen Vorteil. Eher im Gegenteil. „Sie werden hoch motiviert sein und uns zeigen wollen, was sie drauf haben.
In den übrigen Viertelfinalpaarungen spielen
Netzhoppers Königs Wusterhausen gegen Maoam Mendig, VV Leipzig gegen TSV Bad
Saulgau und SCC Berlin gegen VC Markranstädt.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
SCU: Freier Eintritt bis elf Jahre
Emlichheim – Der SC
Union Emlichheim gewährt Kindern bis zu einem Alter von elf Jahren am Sonntag
beim Heimspiel der 2. Volleyball-Bundesliga gegen den Köpenicker SC (15 Uhr,
Vechtetalhalle) freien Eintritt. Darüber hinaus hält der Verein für die
jungen Besucher nach dem letzten Spiel des Jahres in eigener Halle kleine
Weihnachtsüberraschungen parat.
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
OSV: Erst siegen - dann feiern
Oststeinbek - Erst Punkte in der zweiten Bundesliga gegen den TSV Giesen sichern, danach mit den Fans Weihnachten feiern in der Halle am Barsbütteler Weg - so sieht das Programm der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV an diesem Sonnabend aus (Beginn um 20 Uhr).
Schon traditionell gibt es nach dem Bagger- und Schmetterspektakel von den Spielern gebackenen Kuchen. Trainer Bernd Schlesinger sieht den Gegner in der Favoritenrolle - allerdings nur, wenn das Team aus der Nähe von Hildesheim seine beiden Beachvolleyball-Nationalspieler Niklas Rademacher und David Rademacher mitbringt.
"Wenn
beide fehlen, haben wir eine gute Chance zu gewinnen", so der OSV-Coach,
der für den vom Liberoposten befreiten Björn Domroese Hendrik Hofmann
aufbieten will.
masch
| Deutschland - Mainspitze |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Rüsselsheim:
Eine stattliche Kulisse für den Spitzenreiter?
TG-Volleyballspieler
wollen gegen TSV Grafing ihr erstes Saisonziel erreichen und danach mit der
gesamten Abteilung feiern.
kri. - Möglicherweise wird es in der Sporthalle der Heinemannschule an diesem Samstag enger als sonst. Darauf, dass die Volleyballspieler der TG Rüsselsheim am Mittwoch kurz vor 21 Uhr wieder die Tabellenführung der Zweiten Bundesliga. Gruppe Süd, übernommen haben und sich nun letztmals anno 2003 vor eigenem Publikum präsentieren, dürfte das erhöhte Interesse kaum zurückzuführen sein. Und Gegner TSV Grafing, der um 20 Uhr ans Netz tritt, übt als erst einmal siegreiches "Schlusslicht" der Tabelle auch nicht die allergrößte Anziehungskraft aus.
Doch da die gesamte Abteilung aufgerufen ist, anschließend bei Speis und Trank das Volleyballjahr ausklingen zu lassen, könnte es in der Tat voller werden als gewöhnlich.
Da versteht es sich von selbst, dass sich der Spitzenreiter gegen die bis dato harmlosen Bayern keine Blöße geben will. "Die haben zwei, drei gute Leute verloren und einen ganz dünnen Kader. Und wir sind eigentlich ganz gut drauf", sagt Raimund Jeuck. Die Erinnerung, dass vor drei Wochen mit TSV Friedberg ebenfalls ein "Kellerkind" der Turngemeinde die erste Heimniederlage beibrachte, lässt den TG-Trainer aber um volle Aufmerksamkeit bitten: "Unterschätzen darf man die sicherlich nicht; wir müssen einfach unser Ding machen", so Jeuck.
Sollte
es analog zum Vorsaison eine rasche Angelegenheit gegen den Vorjahresaufsteiger
geben, der mit Klaus Dammann und Marvin Polte noch über zwei namhafte Akteure
verfügt, und der 20. Punkt eingefahren worden sein, wäre damit das
TG-Saisonziel bereits erreicht. "So oder so müssen wir uns bis zum nächsten
Spiel Gedanken machen, welche Ziele wir uns dann setzen. Zunächst aber einmal
wird gefeiert", sagt Coach Jeuck.
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
USC will Angriff weniger berechenbar machen
Erstliga-Volleyballerinnen im Pokal-Viertelfinale beim TV Fischbek – Erfurt-Schlappe ist abgehakt
Wer so weit kommt, will auch ins Finale der besten vier: Die Erstliga-Volleyballerinnen des USC fahren selbstbewusst und tatendurstig zum TV Fischbek, bei dem sie Sonntag ab 15 Uhr das Viertelfinale im deutschen Volleyball-Pokal überstehen wollen.
"Wir haben die 0:3-Schlappe in Erfurt angesprochen, analysiert, abgehakt" – auf diesen Nenner bringt USC-Trainer Timo Schröder die Enttäuschung über die Niederlage beim Schlusslicht. "Es war in dieser Saison das erste Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten, ja mussten." Aber den Druck hat das Team nicht ausgehalten. Es bot eine schwache Leistung verglichen mit der in den beiden vorangegangenen Heimspielen. Die Mannschaft zerfiel in Einzelteile, anstatt sich als Einheit zu präsentieren. Jeder hatte mit sich selbst genug zu tun.
Das soll sich ändern gegen Fischbek. "Für uns ist die Ausgangslage als Außenseiter besser", schätzt Schröder, der im Pokal den gesamten Kader einsetzen kann. Auch die angeschlagenen Spielerinnen beißen die Zähne aufeinander und wollen mitschmettern. Im Training traten sie dafür natürlich kürzer, tauchten dafür öfter in der medizinischen Abteilung ab. "Wir staffeln und dosieren das Training so, dass alle mit machen können und davon profitieren", sagt Schröder.
Gastgeber Fischbek ist in der aktuellen Tabelle der 1. Liga so etwas wie das Bindeglied zwischen den beiden Klassen, hat allerdings letzte Woche mit einem 3:1-Erfolg gegen Bayer Leverkusen gezeigt, was möglich ist. "Das Ergebnis sagt alles aus über das Leistungsvermögen", meint der USC-Trainer, der vor allem die Stellerinnen für mit die stärkste der Liga hält. Dazu kommt im Angriff Christina Benecke, die mit ihrer Durchschlagskraft an guten Tagen fast nicht zu kontrollieren ist.
"In
meiner Mannschaft muss jede einzelne Spielerin mehr Verantwortung übernehmen",
fordert Schröder. Vor allem in kniffligen, engen Situationen flattern bei den
Braunschweigerinnen noch zu oft die Nerven. Zudem will der USC versuchen, den
Angriff variabler zu gestalten, also nicht nur stereotyp hoch hinaus auf die Außenposition
zu spielen. Nur immer wieder eingestreute schnelle Bälle über die Mitte,
erzeugen beim gegnerischen Block die nötige Vorsicht und Drohgebärde, die ihn
eine Sekunde länger als nötig warten lässt, bevor er nach außen hechelt.
Zeit, die die Außenangreiferin bitter nötig hat.
Hans-Dieter
Schlawis
| Deutschland - USC Braunschweig-News |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Katharina Galland erneut am Knie operiert
Beim Punktspielsieg in Berlin zog sich Katharina Galland einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu. Frühestens Weihnachten sollte sie wieder zurückkehren können auf die sportliche Bühne. Jetzt ist klar: „Mucki" wird auch im neuen Jahr noch eine Weile länger fehlen, denn heute wurde sie erneut operiert: am linken Knie, an dem sie sich schon in der Vorsaison eine schwere Verletzung zugezogen hatte.
Schon während
der Saison-Vorbereitung bereitete dieses Knie Probleme. Die Diagonalangreiferin
des USC hatte Mühe, an ihre glänzende Form des Vorjahres anzuknüpfen. Sie
biss die Zähne zusammen für die Bundesliga. Gerade als es mit der Formkurve
bergauf ging die erneute Zwangspause durch die Fußverletzung. Da auch die
Kniebeschwerden anhielten, war eine erneute OP unumgänglich.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Kaiser-Team
schmettert doppelt
Dresden. Die Volleyball-Küken des VC Olympia Dresden sind an diesem Wochenende
wieder doppelt im Einsatz. Heute um 19 Uhr empfangen sie die TG Biberach und
morgen um 15 Uhr gastiert der ASV Dachau in Elbflorenz. Dabei werden beide
Partien erstmals in der neuen DSC-Trainingshalle ausgetragen. Trainer Klaus
Kaiser hofft, dass seine Schützlinge bei dieser Premiere zweimal als Sieger vom
Feld gehen. "Mit zwei Erfolgen könnten wir unseren elften Tabellenplatz
deutlich verbessern", meint er. Außer Stephanie Kestner, die vielleicht am
21. Dezember erstmals nach ihrer Kreuzband-OP wieder im Kader steht, sind alle
Spielerinnen einsatzfähig. Dabei wird der Coach diesmal der gleichen Stammsechs
vertrauen wie beim Sieg gegen Chemnitz, also Kristin Stöckmann auf Diagonal
sowie Anne Matthes und Stefanie Kark auf Mittelblock.
In der
Regionalliga startet an diesem Wochenende bereits die Rückserie. Zum echten
Spitzenspiel kommt es bei den Damen zwischen Spitzenreiter DSC II und dem
Tabellenzweiten VC Gotha. Die Damen des VC reisen nach Bad Düben und wollen
beim Siebenten ihre Erfolgsserie fortsetzen. Bei den Herren empfängt der
Aufsteiger VC zum Rückrundenauftakt 15 Uhr in der Sporthalle Gamigstraße das
Team aus Weimar.
(ah)
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
SVS-Girl-Group
will weiter oben dran bleiben
Nach dem
beeindruckenden Sieg am vergangenen Wochenende in eigener Halle gegen den TSV
Sonthofen führt die Reise der Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Sinsheim an
diesem Samstag ins bayerische Straubing. Um 19 Uhr wird in der Sporthalle der
Josefschule die Partie gegen den FTSV Straubing angepfiffen.
Und
wieder heißt das Duell Tabellenvierter gegen Tabellendritter, oder der beste
Aufsteiger dieser Saison gegen die Überraschungs-mannschaft der Hinrunde. Für
beide Trainer ist klar, dass man den Gegner nicht zu unterschätzen hat.
In
eigener Halle haben die von Wolfgang Schellinger, einem Straubinger Urgestein,
trainierten Straubingerinnen bis jetzt immer eine sehr gute Figur abgegeben. Nur
gegen den 1.VC Wiesbaden reichte es bisher nicht zum Sieg.
Mit
seinem lautstarken Publikum im Rücken ist der FTSV Straubing für jeden
Kontrahenten ein sehr ernst zu nehmender Gegner, den es auf keinen Fall zu
unterschätzen gilt. Für die Straubingerinnen geht es darum, ihre gute
Platzierung im vorderen Tabellendrittel zu festigen.
Der SV
Sinsheim wird alles versuchen, die bisher gut verlaufende Hinrunde mit einem
weiteren Erfolg fortzusetzen. Im Falle eines Sieges würde der SV Sinsheim den
Kontakt zum Spitzenduo nicht abreißen lassen und definitiv den dritten
Tabellenplatz bis zur Weihnachtspause behalten.
Aber bis
dahin wird noch der ein oder andere Tropfen Schweiß vergossen werden müssen.
Der Mannschaft merkt man im Moment an, dass ihr nach knapp 20 Pflichtspielen
langsam aber sicher die Kraft ausgeht. Immer öfter treten körperliche Probleme
auf, die die Mannschaft sich nach der Weihnachtspause sehnen lassen.
In der
vergangenen Woche konnte Mittelblockerin Natascha Antanowitsch wegen
Schulterproblemen nur bedingt am Training teilnehmen. Hinter ihrem Einsatz am
Wochenende steht genauso ein Fragezeichen wie hinter dem Einsatz von Martina
Wagner, die sich eine Schnittverletzung an ihrer Schlaghand zugezogen hat. Beide
Spielerinnen sind aus der Startformation des SV Sinsheim momentan nicht
wegzudenken.
Natascha
Antanowitsch sorgte am vergangenen Spieltag mit guter Blockarbeit für die
Lufthoheit zu Gunsten des SV Sinsheim. Mit Martina Wagner würde die im Moment
konstanteste Annahmespielerin, die mit ihren harten Angriffen für viel Druck
beim Gegner sorgt, ausfallen. Bei beiden wird sich ein Einsatz erst kurz vor dem
heutigen Spiel klären.
Der
Trainer hofft dann auch darauf, dass die Erfolge der vergangenen Wochen bei den
Spielerinnen noch mal neue Kräfte mobilisieren. Klar ist, dass die Mannschaft
in dieser schwierigen Situation eng zusammenrücken muss, um in Bayern eine
Chance zu haben.
Der
Gegner aus Straubing war in den vergangenen beiden Wochen spielfrei und hatte
Zeit, sich zu regenerieren, aber auch keine Wettkämpfe. Vielleicht wird das am
Ende das Pendel zu Gunsten des SV Sinsheim ausschlagen lassen, der seine
mannschaftliche Geschlossenheit in diese spannende Begegnung mit einbringen
wird.
Egal,
wie das Ergebnis am heutigen Abend lautet: die junge Mannschaft des SV Sinsheim
hat bis jetzt mit ihrer Leistung in dieser Hinrunde überzeugt. Nun werden alle
Anhänger der Volleyballerinnen des SV Sinsheim gespannt nach Straubing blicken
und der "Girl Group" die Daumen drücken, um dann zu erfahren, wie
sich die Mannschaft um Spielführerin Julia Prus im bayerischen Straubing
letztlich geschlagen hat.
(sb)
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Markranstädter
Volleyballer holen slowakischen Angreifer
Der VC
Markranstädt rüstet weiter auf. Vor dem Pokal-Viertelfinale am Sonntag (15
Uhr) beim SCC Berlin verpflichtete das Bundesliga-Schlusslicht den ehemaligen
slowakischen Nationalspieler Patrik Pistovic. Der 29-jährige Außenangreifer
wurde bis Saisonende von Meister Puchow ausgeliehen. "Pistovic hat seine Stärken
besonders in der Annahme und ist ein Kämpfer", sagt Manager Michael
Nickeleit, "wir glauben, dass er neue Impulse in die Mannschaft
bringt."
Diese
musste sich nach dem indiskutablen 0:3 in Eltmann geharnischte Kritik anhören.
Nickeleit: "Da war der Schlendrian drin, so wird das nichts." Auch der
vor einer Woche nach Markranstädt gewechselte Djordje Djuric (32 Jahre,
Diagonalangreifer, 220 Länderspiele für Jugoslawien) konnte die Niederlage
nicht verhindern, soll aber nun gemeinsam mit Pistovic für den Klassenerhalt
sorgen. "In Berlin kann sich die neu formierte Truppe schon mal einspielen,
auch wenn der SCC ein sehr undankbarer Gegener ist", weiß der Manager. Die
Hauptstädter verloren in dieser Saison noch kein Spiel. "Aber vielleicht
sind sie etwas müde vom Europapokal und unterschätzen uns", hofft
Nickeleit.
Während
sein Team krasser Außenseiter ist, besitzt der VV Leipzig beste Chancen auf die
Pokal-Endrunde im Januar. Am Sonntag (15.30 Uhr, Brüderstraße) erwartet der
Bundesliga-Sechste Bad Saulgau. "Wir sind stark genug, wollen im letzten
Heimspiel des Jahres unbedingt ein Erfolgserlebnis", erklärt Trainer Zoran
Nikolic, der weiter auf Zuspieler Jure Kvesic (trägt jetzt eine Schiene an den
lädierten Fingern) und Mittelblocker Armin Dewes (hat nach Knöchelverletzung
wieder mit dem Sprungtraining begonnen) verzichten muss. Auch deshalb warnt
Nikolic davor, den Kontrahenten zu Unterschätzen: "Bad Saulgau hat zuletzt
zweimal in Eltmann gewonnen, die werden nicht gleich die weiße Fahne
hissen."
Steffen
Enigk
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
MSC will Tigern die Zähne ziehen
Zweitligist
trifft heute auf Abstiegskandidat Ludwigslust. Neuzugang Richard Honti gibt sein
Heimdebüt.
Den
Tiger im Tank haben die Volley Tigers Ludwigslust schon lange nicht mehr.
Zumindest nicht, wenn der sportliche Sektor angesprochen wird. Daher wird es für
das Achtelik-Team ein schwieriges Unterfangen, wenn man heute um 19.30 Uhr im
Sportzentrum Rheinkamp gegen die wieder erstarkten "Adler" des
Volleyball-Zweitligisten Moerser SC trifft.
Die
Volley Tigers als "Kanonenfutter" für den Grafenstädter
Aufstiegsaspiranten zu bezeichnen, wäre indes wohl ein wenig vermessen. Dennoch
können die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern lediglich zwei knapp gewonnene
Spiele aufweisen und bekleiden den unrühmlichen vorletzten Tabellenplatz.
Selbstvertrauen ist wieder hergestellt
MSC-Coach
Igor Arbutina gibt sich siegesgewiss: "Wenn wir weiterhin auf Aufstiegskurs
bleiben wollen, dürfen wir uns keine Fehltritte erlauben. Ich denke, dass uns
eine lösbare Aufgabe bevorsteht." Zumindest das Selbstvertrauen der
Moerser scheint nach dem Sieg in Königs Wusterhausen wieder völlig
hergestellt. Ganz zufrieden ist der kroatische Coach Arbutina allerdings nicht.
"Wir müssen einfach mehr Konstanz in unsere Leistungen bringen", erklärte
er das Problem, durch welches in den letzten Spielen immer wieder ein Satz
"verschenkt" wurde.
Diese
Leistungseinbrüche seien jedoch ein völlig normales Phänomen. "Das ist für
eine so junge und unerfahrene Mannschaft eine normale Situation", machte
Igor Arbutina deutlich. "Von Spiel zu Spiel lernen wir aber unsere
Lektionen. Außerdem gehen wir das Problem im Training an."
Eine
Schwierigkeit lässt sich durch hartes Üben jedoch nicht beseitigen: Die Rückenverletzung
von Mittelblocker Gergely Mondi. Er wird wohl erst Anfang Februar wieder in das
Mannschaftstraining einsteigen können. Somit sind heute Abend wohl alle Augen
auf den Neuen gerichtet. Richard Honti, Halbbruder von Schmetter-Ass Georg
Grozer. Und sein Ruf scheint ihm vorauszueilen. Ein "Hitzkopf" auf dem
Feld sei er, ein Antreiber, ein Motivator - genau das, was der einstweilen so
lethargisch wirkende MSC gebrauchen kann. "Er kann ein Feuerwerk
abbrennen", so der Kommentar von MSC-Coach Igor Arbutina.
Wie sind
aber die spielerischen Qualitäten des 23-jährigen Riesen? "Wir mussten
nach einer Lösung für unseren ausgefallenen Mitelblocker Gergely Mondi suchen
und ich glaube, dass wir zumindest mittelfristig fündig geworden sind",
erklärt Arbutina. "Bei seinem ersten Einsatz in Königs Wusterhausen hat
er einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Ich verfolge mit Interesse, wie er
sich entwickelt."
Man darf
also gespannt sein, ob Richard den Gegnern mit dem gleichen Format wie sein
Halbbruder entgegentritt. Gegen die zur Zeit eher desolat wirkenden Volley
Tigers sollte es allerdings keine Schwierigkeiten geben.
Daniel Passon
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Ulm
einen heißen Pokalfight liefern
SSC
empfängt heute den Titelverteidiger
Schwerin Mit Kampfgeist und der nötigen Aggressivität wollen die Schweriner Volleyballerinnen heute Abend vor heimischem Publikum dem Pokalverteidiger aus Ulm Paroli bieten. Und dabei wird es sicherlich wieder einen heißen Tanz geben, wie vor zwei Wochen im Achtelfinale gegen Dresden. Da gewann Schwerin nach einem typischen, kampfbetonten Pokalspiel mit 3:2 vor einer stimmungsvollen Kulisse. Auf die gleiche Atmosphäre baut der SSC auch heute, denn alle gehen von einem ähnlich knappen Ergebnis aus. Also ein Pokalfight auf Biegen und Brechen, denn keine der beiden Mannschaften wird sich die Chance auf die Endrunde kampflos nehmen lassen.
Das
zeigt allein schon die Tatsache, "dass beide Teams gut in der Block- und
Feldabwehr sowie im Angriff sind", meint SSC-Trainer Tore Aleksandersen, für
den der Pokal sehr wichtig ist. Genauso wie seinem Gegenüber Mathias Eichinger.
Der Meister und Pokalsieger gab zu Saisonbeginn die Marschroute aus, dass man
einen Titel verteidigen will. Die Süddeutschen, die heute über Berlin und dann
per Bus in Schwerin einfliegen, nehmen das Pokalspiel gegen den SSC sehr ernst
und sehen es als das schwerste Match an, das sie von sechs Begegnungen innerhalb
von zwei Wochen bestreiten müssen.
MaK
DVV-Pokal,
Viertelfinale: Schwerin - Ulm, heute, 18 Uhr, Halle Lambrechtsgrund.
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Bottrop:
Die Festung verteidigen
Das
Duell Tabellenzweiter gegen -dritter ist an diesem Wochenende zweifelsfrei das
Topspiel der 2. Volleyballbundesliga (15 Uhr, Dieter-Renz-Halle).
Vor der
Auswärtspartie in Giesen hatte VC-Trainer Johan Verstappen von
richtungsweisenden Wochen gesprochen. Die Partie beim TSV ging 1:3 verloren und
so stehen die VC-Recken daheim gegen den MTV Hildesheim schon unter Druck,
wollen sie den Anschluss an die Tabellenspitze, an der sich derzeit punktgleich
mit dem VC und Hildesheim der Moerser SC sonnt, nicht verlieren.
Doch
beim VC sieht man dem anstehenden Spitzenspiel optimistisch entgegen. Vor allem
wegen der beeindruckenden Heimbilanz: In Bottrop gewann der VC alle Partien, gab
dabei nie mehr als einen Satz ab. "Diese Serie wollen wir ausbauen.
Aufgrund des Heimvorteils gehen wir als leichter Favorit in die Partie",
gibt Verstappen die Parole für das Heimspiel aus. Doch neben dem Druck verspürt
Trainer Verstappen vor allem Vorfreude. "Solche Spiele gegen Hildesheim
sind die Partien, wegen derer man die ganze Woche arbeitet", weiß der
Niederländer.
Bis auf
Sebastian Kuzniarz, der noch immer unter einer Virusinfektion leidet, hat
Verstappen alle Spieler an Bord. Unter der Woche hat das Trainergespann
Verstappen/Wichmann dafür gesorgt, dass die 90er gut vorbereitet ins Spiel
gehen. "Am Sonntag ist es dann aber Sache der Jungs. Das Spiel wird sicher
ein Höhepunkt der Saison, in der unser junges Team auch lernen kann",
freut sich der VC-Coach auf Hildesheim. Mit einem Sieg könnte sich der VC bis
zum Jahresende unter den Top Zwei der zweiten Bundesliga festsetzen.sb
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Münster
- Dass man vor dem Pokal-Viertelfinale am Samstag in Essenbach beim Gastgeber
Rote Raben Vilsbiburg mit großem Optimismus in die Partie gegen den USC geht,
kann Axel Büring nachvollziehen.
"Die
haben vor vier Wochen bei uns ja auch gut gespielt", sagt der Trainer der Münsteranerinnen
im Rückblick auf das Meisterschaftsspiel im Volleydrom am Berg Fidel, das die
Raben allerdings mit 0:3 verloren. Zudem hätten die Bayern auch zuletzt beim
Meister Ulm (1:3) aufsteigende Tendenz gezeigt.
"Aber
so ein schlechtes Gefühl habe ich eigentlich auch nicht", gibt Büring
gerne zu. Den Aufwärtstrend hatte auch Münster zu verzeichnen. Das 3:0 gegen
die Französinnen von USSP Albi " international sicher kein unbeschriebenes
Blatt " im Achtelfinale des Top-Teams-Cups kann gewiss nicht schlecht
geredet werden. Zudem weiß Büring genau, wo sein Team auch hinsichtlich der
Trainingssteuerung steht, nämlich salopp formuliert voll im Saft.
So
erwartet der 36-Jährige in der Essenbacher Esakra-Halle, der Arena, in die die
Raben zu dieser Partie ihr Nest verlegen mussten, "eine packende und
spannende, vielleicht sogar hochklassige Begegnung." Im Pokal lebe ein
Match immer von Emotionen, im Pokal könne man " im Gegensatz zur
Bundesliga " eine Niederlage nicht mehr korrigieren.
Dem
Umstand, dass seine Elevinnen heute mit dem 3:0 aus dem Albi-Spiel im Rücken
nach Bayern fliegen, will der USC-Trainer allerdings nicht zu viel Bedeutung
beimessen. So ein Sieg gebe nicht automatisch das Selbstvertrauen und die
Sicherheit, diese Komponenten "muss man immer wieder bestätigen und neu
erarbeiten", findet Büring.
Einen
gravierenden Unterschied zwischen den beiden Pokalvergleichen " Albi hier,
Vilsbiburg da " dürfe man nicht vergessen: "Albi hat teilweise
resigniert. Das wird Vilsbiburg bis zum letzten Ballwechsel nicht
passieren", ist sich Büring sicher.
Denn die
Niederbayern haben Spielerpersönlichkeiten wie etwa die Ex-Münsteranerin
Birgit Thumm in ihren Reihen, die auf dem Parkett mitreißen kann. Dass die
wieder genesene Blockerin beim USC nicht allzu viel Schaden anrichtet, dafür
soll ein USC-Aufschlagspiel ähnlich dem vom Mittwoch sorgen. Doch Büring
mahnt, dass die Raben-Sechs nicht nur aus Thumm und Hauptangreiferin Katja Wühler
bestehe: "Auch die anderen habe ich auf meinen Zettel." Beim letzten
Vergleich haben sich seine Spielerinnen das zu Herzen genommen " mit
entsprechendem Erfolg.
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Münster
- Sieben Spiele vor eigener Kulisse am Berg Fidel, sechs davon 3:0, und nur
gegen den Ex-Meister Schweriner SC gaben die Bundesliga-Volleyballerinnen des
USC Münster überhaupt erst einen Satz im Volleydrom ab " die Bilanz des
Ensembles von Axel Büring könnte kaum besser sein.
Da der
Verein diesen Umstand auch auf die Tatsache zurückführt, von seinem Publikum
die "nötige Unterstützung bekommen zu haben", so USC-Geschäftsführer
Achim Barbknecht, bedankt sich der Klub mit gesenkten Dauerkartenpreisen. Für
die restlichen zehn der insgesamt 16 Heimpartien (inkl. Meisterrunde) kostet die
Dauerkarte nun 50" (statt 70 " /erm. 25" statt 35 " ), der
reservierte Dauersitzplatz 130" (vorher 160" /erm. 65 " statt 80
" ). Die Karten können auf der Geschäfststelle (Tel. 702-1984) erworben
werden.
kkg
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Samstag. 13. Dezember 2003 |
Evivo
Düren schmiedet Pokalträume
Düren. Jeder hat schon mal einen Traum. Der aktuelle von Sven Anton, Spielführer und Co-Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, lautet: «Ich möchte den VfB Friedrichshafen am Samstag aus dem Pokal werfen.» Die Möglichkeit besteht dazu ab 19.30 Uhr im Burgau-Gymnasium. Zum zweiten Mal treffen die Teams in dieser Saison aufeinander.
Das Meisterschaftsspiel mussten die Dürener zu Hause gegen den ersatzgeschwächten VfB 1:3 abgeben. Schlechte Vorzeichen gegen die Gäste in Bestbesetzung? «Im Sport ist alles möglich», sagt Sven Anton, «wir werden jedenfalls den Kopf nicht in den Sand stecken.»
Dass auch dem VfB die Nerven schon mal einen Streich spielen können, zeigte die verlorene Champions-League-Partie in Moskau: Routinier Bogdan Jalowietzky ließ einen eigenen Aufschlagball einfach auf den Boden plumpsen - Punkt für Moskau. Bei den Friedrichshafenern riss der Faden. Und auch deshalb schöpft Sven Anton Mut.
(sis)
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel