News

Samstag, 13. Dezember 2003 

Fischbek will ins Final Four
SCC ist in Europa angekommen
Grün deklassiert Pachale im CEV-Pokal
SSV Ulm: Hopp oder top im Pokal
Christian Pampel startet Weihnachtsaktion
VfB Friedrichshafen muss erneut nach Düren
SCU: Freier Eintritt bis elf Jahre
OSV: Erst siegen - dann feiern
Rüsselsheim: Stattliche Kulisse für Spitzenreiter?
USC will Angriff weniger berechenbar machen
Katharina Galland erneut am Knie operiert
Kaiser-Team schmettert doppelt
SVS-Girl-Group will weiter oben dran bleiben
Markranstädter holen slowakischen Angreifer
MSC will Tigern die Zähne ziehen
Ulm einen heißen Pokalfight liefern
Bottrop: Die Festung verteidigen
USC: Aufsteigende Tendenz
Der USC senkt die Preise
Evivo Düren schmiedet Pokalträume

Dezember 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        

November 2003

Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt 

Samstag. 13. Dezember 2003

Fischbek will ins Final Four

Drei Spiele müssen die Volleyball-Frauen des TV Fischbek bis Weihnachten noch bestreiten. "Drei Siege sind Pflicht", sagt Manager Horst Lüders. Am wichtigsten dürfte ein Erfolg am Sonntag im Viertelfinale des DVV-Pokals gegen Braunschweig sein. Denn damit würde der Club zum vierten Mal in Folge in die Pokalendrunde einziehen. Die Woche darauf treten die Hamburgerinnen gegen VC Augsburg (19.12.) und BVC Berlin (20.12) an. Mit zwei Siegen könnte Fischbek sein Punktekonto ausgleichen.

Mittelblockerin Christina Benecke hat eine Einladung des Nationalteams zur Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation erhalten (26.12.). Nachwuchs-Talent Margarethe Kozuch soll vom 1. bis 7. Januar mit der deutschen Juniorinnen-Auswahl Testspiele in Italien bestreiten.

masch

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Samstag. 13. Dezember 2003

SCC ist in Europa angekommen

Nach leichten Siegen in der Volleyball-Bundesliga bewährt sich der Meister auch in der Champions League

Neben der Auswechselbank des SC Charlottenburg steht ein kleiner Kasten. Darin stecken Schilder mit Nummern, die bei Auswechslungen hoch gehalten werden. Das Schild mit der "1", der Rückennummer von Marco Liefke, hat seinen Stammplatz im Kasten, der Kapitän spielt meistens durch. Doch am Mittwochabend, als Anfang des dritten Satzes überhaupt nichts zusammenlief, nahm ihn Trainer Mirko Culic raus. Jedoch nur kurz, weil Christoph Eichbaum ebenfalls am Block des Gegners scheiterte.

Hilflos wirkte der SCC in diesen Momenten, denn Leistungsträger wie Liefke und Libero Nisse Huttunen hatten keinen guten Tag erwischt. 0:6, 1:8 und 5:12 lagen die Berliner gegen Pamapol AZS Czestochowa zurück. Es drohten Satzverlust und moralischer Einbruch. Die Charlottenburger verloren zwar, aber nur 23:25 und legten mit ihrer Aufholjagd den Grundstein für den 3:2 (22:25, 25:23, 23:25, 25:22, 15:13)-Sieg zum Auftakt der Volleyball-Champions-League. "Es steht 1:8 und dann kommen wir auf 11:13 ran, das gab einen richtigen Schub", meinte Jan Günther. "Ich kann kaum erklären, wie das gekommen ist", sagte Trainer Culic.

Richtige Erklärungen hatte niemand parat, aber der Geist des - verlorenen - dritten Satzes, da waren sich alle einig, war der Ausgangspunkt für den phasenweise in weite Ferne gerückten Erfolg. "Normalerweise verlierst du den Satz mit 15:25. Es zeigt das Gesicht dieser Mannschaft, dass sie zurückgekommen ist", freute sich Manager Kaweh Niroomand. Von 2100 Fans lautstark unterstützt, schmetterten sich die Berliner in einen Rausch. Robert Kromm, zuvor mit einigen Aktionen gescheitert, schlug im Tie-Break ein Ass und der überragende Mittelblocker Alexander Spirovski stand wie eine Wand am Netz. Niroomand spricht gern von einer "jungen, aber schon sehr homogenen Mannschaft". Die erste Bewährungsprobe nach vielen leichten Siegen in der Bundesliga hat sie gegen den polnischen Meister bestanden: nicht auf konstant hohem Niveau, aber dafür mit riesigem Kampfgeist.

Bei aller Freude über einen großen Europapokal-Abend hielt man beim deutschen Meister den Volleyball dennoch betont flach. Bereits nächsten Mittwoch wartet mit Sisley Treviso eines der stärksten Teams in Europa. "Wir können höchstens Glück haben, dass die uns unterschätzen", sagte Liefke und korrigiert sich gleich selbst: "Aber die sehen ja auch, dass wir gewonnen haben und nicht ganz blind sein können." Unterschätzen wird die Berliner niemand mehr. Der SCC ist in Europa angekommen.

Sebastian Schlichting

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 13. Dezember 2003

Grün deklassiert Pachale im CEV-Pokal

Belgische Klubs mit deutschen Nationalspielern glänzen in der Champions League!

Neben den sechs deutschen Mannschaften, die im Europapokal 2003/04 im Einsatz sind, gibt es natürlich weitere DVV-Nationalspieler, die für ihre Klubs auf europäischem Parkett schmettern. Im Achtelfinale des CEV-Pokals kam es dabei zu einem rein italienischen Duell mit deutscher Beteiligung. Modena mit Hanka Pachale empfing Bergamo mit Angelina Grün und kassierte eine deprimierende 0:3-Niederlage (19-25, 19-25, 14-25). Damit dürfte bereits vor dem Rückspiel in einer Woche in Bergamo alles klar sein zu Gunsten von „Grüni“ und Bergamo.

Einen perfekten Start legten die drei deutschen „Belgien-Legionäre“ in der Champions League hin. Georg Wiebel und Michael Mayer, beide in Diensten von Maaseik, bezwangen Wien locker mit 3:0 (25-15, 25-12, 25-22). Roeselare mit Ralph Bergmann in den Reihen gewann auswärts beim spanischen Champion Almeria mit 3:1 (25-17, 25-20, 17-25, 29-27).

Olessya Kulakova und ihr Verein RC Cannes greifen erst im Januar in die Champions League der Frauen ein. Cannes bietet sich dabei die einmalige Chance, den Hattrick zu landen, nachdem die Französinnen die letzten beiden Auflagen der Königsklasse für sich entschieden hatten.

 

Deutschland - Südwest Presse 

Samstag. 13. Dezember 2003

SSV Ulm: Hopp oder top im Pokal

Fortsetzung der Hatz durch drei Volleyball-Wettbewerbe: Gerade ist die Hürde im Top-Teams-Cup gegen Madeira mit 3:0 leicht übersprungen, da wartet bereits die nächste und gewiss schwerere Herausforderung. Am Samstag (18 Uhr) steigt das Pokal-Viertelfinale in Schwerin.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Die banale Weisheit gilt in diesen Tagen ganz besonders für die Volleyball-Damen des SSV Ulm Aliud Pharma. Bereits drei Tage nach dem mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:22) gegen CS Madeira gelungenen Debüt im Achtelfinale des Top-Teams-Cup heißt es im nationalen Pokal hopp oder top für den Meister und Pokalsieger. Ein Sieg im Viertelfinale beim Schweriner SC, und die Ulmerinnen stehen im Final Four - eine Niederlage, und es wird nichts mit der Verteidigung des ersten Titels in der Ulmer Volleyball-Geschichte. Deswegen gilt es für den SSV, sich rasch wieder auf die neue Aufgabe einzustellen.

Niemand zweifelt unterdessen, dass der Sprung ins Europapokal-Viertelfinale im Rückspiel nicht gelingt. Dazu reicht nächsten Mittwoch (21 Uhr MEZ) ein einziger gewonnener Satz auf der Blumeninsel. Angesichts eines Gegners, der nur untere Bundesligastärke hat, wird das Unterfangen mit großer Wahrscheinlichkeit gelingen. Mannschaftsführerin Tanja Hart kann sich ein Scheitern nicht mehr vorstellen: "Da müssten wir uns schon saublöd anstellen." Verena Veh freut sich schon darauf, am nächsten Dienstag statt Training "ein bisschen die Beine am Strand zu vertreten." Auch Co-Trainer Michael Gabler hat das Viertelfinale fest im Visier: "Ich habe ja schon viel erlebt, aber normalerweise gibts da keine Überraschung mehr." Selbst der Bundestrainer ist sich sicher: "Das Weiterkommen ist auf keinen Fall gefährdet."

Hee Wan Lee war in Ulm geblieben, um gestern noch die Jungen im Team, Kathrin Neumaier (erster Europapokal-Einsatz), Bettina Stumpf, Steffi Lehmann, Sabrina Roß und Petra Kosnic, zu einem Sondertraining mit Schwerpunkt Technik zu bitten. Lee, der Sabrina Roß durchaus eine Chance gibt, den Sprung in den Zwölferkader für die Olympia-Qualifikation zu schaffen, zeigte sich erfreut über den Ulmer Europacup-Sieg: "Das ist gut für das deutsche Frauen-Volleyball. Ulm ist mit Tanja Hart stärker als im vergangenen Jahr." In Leverkusen will der Nationalcoach den SSV nocheinmal begutachten. Gestern kristallisierte sich auch der mögliche Ulmer Viertelfinal-Gegner heraus. Der Filathletic Club Vrilissia (Vorstadt von Athen) besiegte im Hinspiel Slavia UK Bratislava (Slowakei) klar mit 3:0 (25:12, 25:17, 25:19). Somit dürfte das Viertelfinale die Ulmer in die Olympiastadt führen. "Das würde nicht einfach", orakelt Mathias Eichinger.

Zunächst ist freilich ausschließliche Konzentration auf das Pokal-Viertelfinale in Schwerin angesagt. Manager Dr. Heinz Widmaier ist die Partie wichtiger als die gegen Madeira: "Das ist ein Schlüsselspiel. Wenn wir das gewinnen, haben wir auch in Final Four gute Chancen." Eichinger erwartet ein schweres Spiel: "Schwerin kann sehr gefährlich sein. Unsere Mannschaft wird aber voll motiviert sein."

Auch beim Ex-Meister, der sich die ganze Woche hindurch intensiv auf den SSV vorbereiten konnte, wird die Begegnung sehr ernstgenommen. "Der Pokal ist für uns die größte Möglichkeit, in dieser Saison etwas zu gewinnen. In der Meisterschaft sind Ulm und Münster zu stabil", betont Trainer Tore Aleksandersen. Von seinem Team erwartet der Norweger, dass es diesmal die Fehler von der kürzlichen 0:3-Pleite am Kuhberg vermeidet. Für die Ulmer Delegation geht das Unternehmen am Samstag um 9.30 Uhr in Ulm los. Abflug ist in Stuttgart um 11.25, Ankunft in Berlin um 12.35 Uhr. In zwei Kleinbussen geht es weiter nach Schwerin, wo nach dem Spiel übernachtet wird. Über die Stimmung bei der Rückkehr am Sonntag darf spekuliert werden.

K. Vestewig

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 13. Dezember 2003

Christian Pampel startet Weihnachtsaktion

Erlös geht an Volleyball-Projekt in Indonesien

Weihnachten ist auch die Zeit der Geschenke und der guten Taten, meint Christian Pampel. Auf seiner Homepage hat er deshalb eine Aktion gestartet, bei der Trikots und T-Shirts des Nationalspielers zugunsten eines Volleyball-Projektes in Indonesien versteigert werden.

Zur Versteigerung stehen bereit:
- ein original EM-Trikot von Christian Pampel in schwarz
- zwei Nationalmannschaftstrikots von Christian Pampel in weiß (aus dem Sommer 2002)
- zehn T-Shirts mit Jubel-Pampi-Aufdruck und Schriftzug Christian Pampel auf der Brust

Alles gibt es natürlich auf Wunsch mit persönlicher Widmung und Autogramm des Italien-Profis. Die Auktionen finden bei e-bay statt und laufen bis zum 21. Dezember. Also ganz einfach anmelden und mitbieten. Hier geht es zu den Auktionen.

cku

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Samstag. 13. Dezember 2003

VfB Friedrichshafen muss erneut nach Düren

FRIEDRICHSHAFEN - Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison fährt der VfB Friedrichshafen nach Düren. Nach der Bundesligapartie vor vier Wochen steht diesmal das Viertelfinale im DVV-Pokal auf dem Programm.

Die Mannen von Stelian Moculescu hätten sicher nichts dagegen, wenn das Ergebnis vom November auch am Samstag auf der Anzeigetafel im Dürener Burgau-Gymnasium aufleuchten würde. 3:1 lautete damals das Ergebnis, zu dem Ersatz-Mittelblocker Max Günthör seinen Teil beigetragen hatte. Auf ihn können die Häfler diesmal nicht zählen, dafür aber auch die komplette VfB-Auswahl. Damals siegten die Häfler „ohne vier“ - Bobby Jalowietzki war verletzt, Robert Koch, Mario Zelic und Toni Kovacevic mit der Nationalmannschaft beschäftigt. Diesmal ist das einzige Handicap, die Moskau-Niederlage aus dem Kopf zu bekommen. „Die ist schon vergessen“, sagt Trainer Stelian Moculescu, der so gelöst dabei wirkt, dass man es ihm abnimmt. Samstag geht es nicht um die europäische Würde, sondern um den deutschen Pokal - der dem VfB ebenso wichtig ist. Moculescu „Es ist ein Titel, den wir gewinnen wollen.“

Während der VfB derzeit mit guten Leistungen von sich reden macht, so scheint Evivo Düren gerade eine Schwächephase zu durchleben. Seitdem die Häfler zu Gast waren, hat das Team von Bernd Werscheck kein Bundesligaspiel mehr gewonnen. Sowohl bei der Partie beim SCC Berlin als auch zuhause gegen Unterhaching jubelte am Schluss der Gegner. „Mit einer Leistung wie gegen Unterhaching gewinnen wir keinen Satz gegen Friedrichshafen“, ist sich Werscheck sicher. Aber die guten Trainingsergebnisse dieser Woche lassen ihn hoffen: „Wir geben alles und werden sehen, und versuchen die Super-Überraschung zu schaffen.“ Besonders beeindruckt waren die Dürener von dem Häfler Sieg in Mendig, den sie auf Video studiert haben. „Sehr eindruckvoll“, so Werschecks Kommentar. Dass die VfB-Spieler die Niederlage von Moskau wegzustecken haben, wertet er nicht als psychologischen Vorteil. Eher im Gegenteil. „Sie werden hoch motiviert sein und uns zeigen wollen, was sie drauf haben.

In den übrigen Viertelfinalpaarungen spielen Netzhoppers Königs Wusterhausen gegen Maoam Mendig, VV Leipzig gegen TSV Bad Saulgau und SCC Berlin gegen VC Markranstädt.

 

Deutschland - Grafschafter Nachrichten 

Samstag. 13. Dezember 2003

SCU: Freier Eintritt bis elf Jahre

Emlichheim – Der SC Union Emlichheim gewährt Kindern bis zu einem Alter von elf Jahren am Sonntag beim Heimspiel der 2. Volleyball-Bundesliga gegen den Köpenicker SC (15 Uhr, Vechtetalhalle) freien Eintritt. Darüber hinaus hält der Verein für die jungen Besucher nach dem letzten Spiel des Jahres in eigener Halle kleine Weihnachtsüberraschungen parat.

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

OSV: Erst siegen - dann feiern

Oststeinbek - Erst Punkte in der zweiten Bundesliga gegen den TSV Giesen sichern, danach mit den Fans Weihnachten feiern in der Halle am Barsbütteler Weg - so sieht das Programm der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV an diesem Sonnabend aus (Beginn um 20 Uhr). 

Schon traditionell gibt es nach dem Bagger- und Schmetterspektakel von den Spielern gebackenen Kuchen. Trainer Bernd Schlesinger sieht den Gegner in der Favoritenrolle - allerdings nur, wenn das Team aus der Nähe von Hildesheim seine beiden Beachvolleyball-Nationalspieler Niklas Rademacher und David Rademacher mitbringt.

"Wenn beide fehlen, haben wir eine gute Chance zu gewinnen", so der OSV-Coach, der für den vom Liberoposten befreiten Björn Domroese Hendrik Hofmann aufbieten will.

masch

 

Deutschland - Mainspitze 

Samstag. 13. Dezember 2003

Rüsselsheim: Eine stattliche Kulisse für den Spitzenreiter?

TG-Volleyballspieler wollen gegen TSV Grafing ihr erstes Saisonziel erreichen und danach mit der gesamten Abteilung feiern.

kri. - Möglicherweise wird es in der Sporthalle der Heinemannschule an diesem Samstag enger als sonst. Darauf, dass die Volleyballspieler der TG Rüsselsheim am Mittwoch kurz vor 21 Uhr wieder die Tabellenführung der Zweiten Bundesliga. Gruppe Süd, übernommen haben und sich nun letztmals anno 2003 vor eigenem Publikum präsentieren, dürfte das erhöhte Interesse kaum zurückzuführen sein. Und Gegner TSV Grafing, der um 20 Uhr ans Netz tritt, übt als erst einmal siegreiches "Schlusslicht" der Tabelle auch nicht die allergrößte Anziehungskraft aus.

Doch da die gesamte Abteilung aufgerufen ist, anschließend bei Speis und Trank das Volleyballjahr ausklingen zu lassen, könnte es in der Tat voller werden als gewöhnlich.

Da versteht es sich von selbst, dass sich der Spitzenreiter gegen die bis dato harmlosen Bayern keine Blöße geben will. "Die haben zwei, drei gute Leute verloren und einen ganz dünnen Kader. Und wir sind eigentlich ganz gut drauf", sagt Raimund Jeuck. Die Erinnerung, dass vor drei Wochen mit TSV Friedberg ebenfalls ein "Kellerkind" der Turngemeinde die erste Heimniederlage beibrachte, lässt den TG-Trainer aber um volle Aufmerksamkeit bitten: "Unterschätzen darf man die sicherlich nicht; wir müssen einfach unser Ding machen", so Jeuck.

Sollte es analog zum Vorsaison eine rasche Angelegenheit gegen den Vorjahresaufsteiger geben, der mit Klaus Dammann und Marvin Polte noch über zwei namhafte Akteure verfügt, und der 20. Punkt eingefahren worden sein, wäre damit das TG-Saisonziel bereits erreicht. "So oder so müssen wir uns bis zum nächsten Spiel Gedanken machen, welche Ziele wir uns dann setzen. Zunächst aber einmal wird gefeiert", sagt Coach Jeuck.

 

Deutschland - Braunschweiger Zeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

USC will Angriff weniger berechenbar machen

Erstliga-Volleyballerinnen im Pokal-Viertelfinale beim TV Fischbek – Erfurt-Schlappe ist abgehakt

Wer so weit kommt, will auch ins Finale der besten vier: Die Erstliga-Volleyballerinnen des USC fahren selbstbewusst und tatendurstig zum TV Fischbek, bei dem sie Sonntag ab 15 Uhr das Viertelfinale im deutschen Volleyball-Pokal überstehen wollen. 

"Wir haben die 0:3-Schlappe in Erfurt angesprochen, analysiert, abgehakt" – auf diesen Nenner bringt USC-Trainer Timo Schröder die Enttäuschung über die Niederlage beim Schlusslicht. "Es war in dieser Saison das erste Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollten, ja mussten." Aber den Druck hat das Team nicht ausgehalten. Es bot eine schwache Leistung verglichen mit der in den beiden vorangegangenen Heimspielen. Die Mannschaft zerfiel in Einzelteile, anstatt sich als Einheit zu präsentieren. Jeder hatte mit sich selbst genug zu tun. 

Das soll sich ändern gegen Fischbek. "Für uns ist die Ausgangslage als Außenseiter besser", schätzt Schröder, der im Pokal den gesamten Kader einsetzen kann. Auch die angeschlagenen Spielerinnen beißen die Zähne aufeinander und wollen mitschmettern. Im Training traten sie dafür natürlich kürzer, tauchten dafür öfter in der medizinischen Abteilung ab. "Wir staffeln und dosieren das Training so, dass alle mit machen können und davon profitieren", sagt Schröder. 

Gastgeber Fischbek ist in der aktuellen Tabelle der 1. Liga so etwas wie das Bindeglied zwischen den beiden Klassen, hat allerdings letzte Woche mit einem 3:1-Erfolg gegen Bayer Leverkusen gezeigt, was möglich ist. "Das Ergebnis sagt alles aus über das Leistungsvermögen", meint der USC-Trainer, der vor allem die Stellerinnen für mit die stärkste der Liga hält. Dazu kommt im Angriff Christina Benecke, die mit ihrer Durchschlagskraft an guten Tagen fast nicht zu kontrollieren ist. 

"In meiner Mannschaft muss jede einzelne Spielerin mehr Verantwortung übernehmen", fordert Schröder. Vor allem in kniffligen, engen Situationen flattern bei den Braunschweigerinnen noch zu oft die Nerven. Zudem will der USC versuchen, den Angriff variabler zu gestalten, also nicht nur stereotyp hoch hinaus auf die Außenposition zu spielen. Nur immer wieder eingestreute schnelle Bälle über die Mitte, erzeugen beim gegnerischen Block die nötige Vorsicht und Drohgebärde, die ihn eine Sekunde länger als nötig warten lässt, bevor er nach außen hechelt. Zeit, die die Außenangreiferin bitter nötig hat.

Hans-Dieter Schlawis

 

Deutschland - USC Braunschweig-News 

Samstag. 13. Dezember 2003

Katharina Galland erneut am Knie operiert

Beim Punktspielsieg in Berlin zog sich Katharina Galland einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu. Frühestens Weihnachten sollte sie wieder zurückkehren können auf die sportliche Bühne. Jetzt ist klar: „Mucki" wird auch im neuen Jahr noch eine Weile länger fehlen, denn heute wurde sie erneut operiert: am linken Knie, an dem sie sich schon in der Vorsaison eine schwere Verletzung zugezogen hatte. 

Schon während der Saison-Vorbereitung bereitete dieses Knie Probleme. Die Diagonalangreiferin des USC hatte Mühe, an ihre glänzende Form des Vorjahres anzuknüpfen. Sie biss die Zähne zusammen für die Bundesliga. Gerade als es mit der Formkurve bergauf ging die erneute Zwangspause durch die Fußverletzung. Da auch die Kniebeschwerden anhielten, war eine erneute OP unumgänglich.

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten 

Samstag. 13. Dezember 2003

Kaiser-Team schmettert doppelt

Dresden. Die Volleyball-Küken des VC Olympia Dresden sind an diesem Wochenende wieder doppelt im Einsatz. Heute um 19 Uhr empfangen sie die TG Biberach und morgen um 15 Uhr gastiert der ASV Dachau in Elbflorenz. Dabei werden beide Partien erstmals in der neuen DSC-Trainingshalle ausgetragen. Trainer Klaus Kaiser hofft, dass seine Schützlinge bei dieser Premiere zweimal als Sieger vom Feld gehen. "Mit zwei Erfolgen könnten wir unseren elften Tabellenplatz deutlich verbessern", meint er. Außer Stephanie Kestner, die vielleicht am 21. Dezember erstmals nach ihrer Kreuzband-OP wieder im Kader steht, sind alle Spielerinnen einsatzfähig. Dabei wird der Coach diesmal der gleichen Stammsechs vertrauen wie beim Sieg gegen Chemnitz, also Kristin Stöckmann auf Diagonal sowie Anne Matthes und Stefanie Kark auf Mittelblock.

In der Regionalliga startet an diesem Wochenende bereits die Rückserie. Zum echten Spitzenspiel kommt es bei den Damen zwischen Spitzenreiter DSC II und dem Tabellenzweiten VC Gotha. Die Damen des VC reisen nach Bad Düben und wollen beim Siebenten ihre Erfolgsserie fortsetzen. Bei den Herren empfängt der Aufsteiger VC zum Rückrundenauftakt 15 Uhr in der Sporthalle Gamigstraße das Team aus Weimar.

(ah)

 

Deutschland - Heilbronner Stimme 

Samstag. 13. Dezember 2003

SVS-Girl-Group will weiter oben dran bleiben

Nach dem beeindruckenden Sieg am vergangenen Wochenende in eigener Halle gegen den TSV Sonthofen führt die Reise der Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Sinsheim an diesem Samstag ins bayerische Straubing. Um 19 Uhr wird in der Sporthalle der Josefschule die Partie gegen den FTSV Straubing angepfiffen.

Und wieder heißt das Duell Tabellenvierter gegen Tabellendritter, oder der beste Aufsteiger dieser Saison gegen die Überraschungs-mannschaft der Hinrunde. Für beide Trainer ist klar, dass man den Gegner nicht zu unterschätzen hat.

In eigener Halle haben die von Wolfgang Schellinger, einem Straubinger Urgestein, trainierten Straubingerinnen bis jetzt immer eine sehr gute Figur abgegeben. Nur gegen den 1.VC Wiesbaden reichte es bisher nicht zum Sieg.

Mit seinem lautstarken Publikum im Rücken ist der FTSV Straubing für jeden Kontrahenten ein sehr ernst zu nehmender Gegner, den es auf keinen Fall zu unterschätzen gilt. Für die Straubingerinnen geht es darum, ihre gute Platzierung im vorderen Tabellendrittel zu festigen.

Der SV Sinsheim wird alles versuchen, die bisher gut verlaufende Hinrunde mit einem weiteren Erfolg fortzusetzen. Im Falle eines Sieges würde der SV Sinsheim den Kontakt zum Spitzenduo nicht abreißen lassen und definitiv den dritten Tabellenplatz bis zur Weihnachtspause behalten.

Aber bis dahin wird noch der ein oder andere Tropfen Schweiß vergossen werden müssen. Der Mannschaft merkt man im Moment an, dass ihr nach knapp 20 Pflichtspielen langsam aber sicher die Kraft ausgeht. Immer öfter treten körperliche Probleme auf, die die Mannschaft sich nach der Weihnachtspause sehnen lassen.

In der vergangenen Woche konnte Mittelblockerin Natascha Antanowitsch wegen Schulterproblemen nur bedingt am Training teilnehmen. Hinter ihrem Einsatz am Wochenende steht genauso ein Fragezeichen wie hinter dem Einsatz von Martina Wagner, die sich eine Schnittverletzung an ihrer Schlaghand zugezogen hat. Beide Spielerinnen sind aus der Startformation des SV Sinsheim momentan nicht wegzudenken.

Natascha Antanowitsch sorgte am vergangenen Spieltag mit guter Blockarbeit für die Lufthoheit zu Gunsten des SV Sinsheim. Mit Martina Wagner würde die im Moment konstanteste Annahmespielerin, die mit ihren harten Angriffen für viel Druck beim Gegner sorgt, ausfallen. Bei beiden wird sich ein Einsatz erst kurz vor dem heutigen Spiel klären.

Der Trainer hofft dann auch darauf, dass die Erfolge der vergangenen Wochen bei den Spielerinnen noch mal neue Kräfte mobilisieren. Klar ist, dass die Mannschaft in dieser schwierigen Situation eng zusammenrücken muss, um in Bayern eine Chance zu haben.

Der Gegner aus Straubing war in den vergangenen beiden Wochen spielfrei und hatte Zeit, sich zu regenerieren, aber auch keine Wettkämpfe. Vielleicht wird das am Ende das Pendel zu Gunsten des SV Sinsheim ausschlagen lassen, der seine mannschaftliche Geschlossenheit in diese spannende Begegnung mit einbringen wird.

Egal, wie das Ergebnis am heutigen Abend lautet: die junge Mannschaft des SV Sinsheim hat bis jetzt mit ihrer Leistung in dieser Hinrunde überzeugt. Nun werden alle Anhänger der Volleyballerinnen des SV Sinsheim gespannt nach Straubing blicken und der "Girl Group" die Daumen drücken, um dann zu erfahren, wie sich die Mannschaft um Spielführerin Julia Prus im bayerischen Straubing letztlich geschlagen hat.

(sb)

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

Markranstädter Volleyballer holen slowakischen Angreifer

Der VC Markranstädt rüstet weiter auf. Vor dem Pokal-Viertelfinale am Sonntag (15 Uhr) beim SCC Berlin verpflichtete das Bundesliga-Schlusslicht den ehemaligen slowakischen Nationalspieler Patrik Pistovic. Der 29-jährige Außenangreifer wurde bis Saisonende von Meister Puchow ausgeliehen. "Pistovic hat seine Stärken besonders in der Annahme und ist ein Kämpfer", sagt Manager Michael Nickeleit, "wir glauben, dass er neue Impulse in die Mannschaft bringt."

Diese musste sich nach dem indiskutablen 0:3 in Eltmann geharnischte Kritik anhören. Nickeleit: "Da war der Schlendrian drin, so wird das nichts." Auch der vor einer Woche nach Markranstädt gewechselte Djordje Djuric (32 Jahre, Diagonalangreifer, 220 Länderspiele für Jugoslawien) konnte die Niederlage nicht verhindern, soll aber nun gemeinsam mit Pistovic für den Klassenerhalt sorgen. "In Berlin kann sich die neu formierte Truppe schon mal einspielen, auch wenn der SCC ein sehr undankbarer Gegener ist", weiß der Manager. Die Hauptstädter verloren in dieser Saison noch kein Spiel. "Aber vielleicht sind sie etwas müde vom Europapokal und unterschätzen uns", hofft Nickeleit.

Während sein Team krasser Außenseiter ist, besitzt der VV Leipzig beste Chancen auf die Pokal-Endrunde im Januar. Am Sonntag (15.30 Uhr, Brüderstraße) erwartet der Bundesliga-Sechste Bad Saulgau. "Wir sind stark genug, wollen im letzten Heimspiel des Jahres unbedingt ein Erfolgserlebnis", erklärt Trainer Zoran Nikolic, der weiter auf Zuspieler Jure Kvesic (trägt jetzt eine Schiene an den lädierten Fingern) und Mittelblocker Armin Dewes (hat nach Knöchelverletzung wieder mit dem Sprungtraining begonnen) verzichten muss. Auch deshalb warnt Nikolic davor, den Kontrahenten zu Unterschätzen: "Bad Saulgau hat zuletzt zweimal in Eltmann gewonnen, die werden nicht gleich die weiße Fahne hissen."

Steffen Enigk

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

MSC will Tigern die Zähne ziehen

Zweitligist trifft heute auf Abstiegskandidat Ludwigslust. Neuzugang Richard Honti gibt sein Heimdebüt.

Den Tiger im Tank haben die Volley Tigers Ludwigslust schon lange nicht mehr. Zumindest nicht, wenn der sportliche Sektor angesprochen wird. Daher wird es für das Achtelik-Team ein schwieriges Unterfangen, wenn man heute um 19.30 Uhr im Sportzentrum Rheinkamp gegen die wieder erstarkten "Adler" des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC trifft.

Die Volley Tigers als "Kanonenfutter" für den Grafenstädter Aufstiegsaspiranten zu bezeichnen, wäre indes wohl ein wenig vermessen. Dennoch können die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern lediglich zwei knapp gewonnene Spiele aufweisen und bekleiden den unrühmlichen vorletzten Tabellenplatz.

Selbstvertrauen ist wieder hergestellt

MSC-Coach Igor Arbutina gibt sich siegesgewiss: "Wenn wir weiterhin auf Aufstiegskurs bleiben wollen, dürfen wir uns keine Fehltritte erlauben. Ich denke, dass uns eine lösbare Aufgabe bevorsteht." Zumindest das Selbstvertrauen der Moerser scheint nach dem Sieg in Königs Wusterhausen wieder völlig hergestellt. Ganz zufrieden ist der kroatische Coach Arbutina allerdings nicht. "Wir müssen einfach mehr Konstanz in unsere Leistungen bringen", erklärte er das Problem, durch welches in den letzten Spielen immer wieder ein Satz "verschenkt" wurde.

Diese Leistungseinbrüche seien jedoch ein völlig normales Phänomen. "Das ist für eine so junge und unerfahrene Mannschaft eine normale Situation", machte Igor Arbutina deutlich. "Von Spiel zu Spiel lernen wir aber unsere Lektionen. Außerdem gehen wir das Problem im Training an."

Eine Schwierigkeit lässt sich durch hartes Üben jedoch nicht beseitigen: Die Rückenverletzung von Mittelblocker Gergely Mondi. Er wird wohl erst Anfang Februar wieder in das Mannschaftstraining einsteigen können. Somit sind heute Abend wohl alle Augen auf den Neuen gerichtet. Richard Honti, Halbbruder von Schmetter-Ass Georg Grozer. Und sein Ruf scheint ihm vorauszueilen. Ein "Hitzkopf" auf dem Feld sei er, ein Antreiber, ein Motivator - genau das, was der einstweilen so lethargisch wirkende MSC gebrauchen kann. "Er kann ein Feuerwerk abbrennen", so der Kommentar von MSC-Coach Igor Arbutina.

Wie sind aber die spielerischen Qualitäten des 23-jährigen Riesen? "Wir mussten nach einer Lösung für unseren ausgefallenen Mitelblocker Gergely Mondi suchen und ich glaube, dass wir zumindest mittelfristig fündig geworden sind", erklärt Arbutina. "Bei seinem ersten Einsatz in Königs Wusterhausen hat er einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Ich verfolge mit Interesse, wie er sich entwickelt."

Man darf also gespannt sein, ob Richard den Gegnern mit dem gleichen Format wie sein Halbbruder entgegentritt. Gegen die zur Zeit eher desolat wirkenden Volley Tigers sollte es allerdings keine Schwierigkeiten geben.

Daniel Passon

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

Ulm einen heißen Pokalfight liefern

SSC empfängt heute den Titelverteidiger

Schwerin Mit Kampfgeist und der nötigen Aggressivität wollen die Schweriner Volleyballerinnen heute Abend vor heimischem Publikum dem Pokalverteidiger aus Ulm Paroli bieten. Und dabei wird es sicherlich wieder einen heißen Tanz geben, wie vor zwei Wochen im Achtelfinale gegen Dresden. Da gewann Schwerin nach einem typischen, kampfbetonten Pokalspiel mit 3:2 vor einer stimmungsvollen Kulisse. Auf die gleiche Atmosphäre baut der SSC auch heute, denn alle gehen von einem ähnlich knappen Ergebnis aus. Also ein Pokalfight auf Biegen und Brechen, denn keine der beiden Mannschaften wird sich die Chance auf die Endrunde kampflos nehmen lassen.

Das zeigt allein schon die Tatsache, "dass beide Teams gut in der Block- und Feldabwehr sowie im Angriff sind", meint SSC-Trainer Tore Aleksandersen, für den der Pokal sehr wichtig ist. Genauso wie seinem Gegenüber Mathias Eichinger. Der Meister und Pokalsieger gab zu Saisonbeginn die Marschroute aus, dass man einen Titel verteidigen will. Die Süddeutschen, die heute über Berlin und dann per Bus in Schwerin einfliegen, nehmen das Pokalspiel gegen den SSC sehr ernst und sehen es als das schwerste Match an, das sie von sechs Begegnungen innerhalb von zwei Wochen bestreiten müssen.

MaK

DVV-Pokal, Viertelfinale: Schwerin - Ulm, heute, 18 Uhr, Halle Lambrechtsgrund.

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten 

Samstag. 13. Dezember 2003

Bottrop: Die Festung verteidigen

Das Duell Tabellenzweiter gegen -dritter ist an diesem Wochenende zweifelsfrei das Topspiel der 2. Volleyballbundesliga (15 Uhr, Dieter-Renz-Halle).

Vor der Auswärtspartie in Giesen hatte VC-Trainer Johan Verstappen von richtungsweisenden Wochen gesprochen. Die Partie beim TSV ging 1:3 verloren und so stehen die VC-Recken daheim gegen den MTV Hildesheim schon unter Druck, wollen sie den Anschluss an die Tabellenspitze, an der sich derzeit punktgleich mit dem VC und Hildesheim der Moerser SC sonnt, nicht verlieren.

Doch beim VC sieht man dem anstehenden Spitzenspiel optimistisch entgegen. Vor allem wegen der beeindruckenden Heimbilanz: In Bottrop gewann der VC alle Partien, gab dabei nie mehr als einen Satz ab. "Diese Serie wollen wir ausbauen. Aufgrund des Heimvorteils gehen wir als leichter Favorit in die Partie", gibt Verstappen die Parole für das Heimspiel aus. Doch neben dem Druck verspürt Trainer Verstappen vor allem Vorfreude. "Solche Spiele gegen Hildesheim sind die Partien, wegen derer man die ganze Woche arbeitet", weiß der Niederländer.

Bis auf Sebastian Kuzniarz, der noch immer unter einer Virusinfektion leidet, hat Verstappen alle Spieler an Bord. Unter der Woche hat das Trainergespann Verstappen/Wichmann dafür gesorgt, dass die 90er gut vorbereitet ins Spiel gehen. "Am Sonntag ist es dann aber Sache der Jungs. Das Spiel wird sicher ein Höhepunkt der Saison, in der unser junges Team auch lernen kann", freut sich der VC-Coach auf Hildesheim. Mit einem Sieg könnte sich der VC bis zum Jahresende unter den Top Zwei der zweiten Bundesliga festsetzen.sb

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

USC: Aufsteigende Tendenz

Münster - Dass man vor dem Pokal-Viertelfinale am Samstag in Essenbach beim Gastgeber Rote Raben Vilsbiburg mit großem Optimismus in die Partie gegen den USC geht, kann Axel Büring nachvollziehen.

"Die haben vor vier Wochen bei uns ja auch gut gespielt", sagt der Trainer der Münsteranerinnen im Rückblick auf das Meisterschaftsspiel im Volleydrom am Berg Fidel, das die Raben allerdings mit 0:3 verloren. Zudem hätten die Bayern auch zuletzt beim Meister Ulm (1:3) aufsteigende Tendenz gezeigt.

"Aber so ein schlechtes Gefühl habe ich eigentlich auch nicht", gibt Büring gerne zu. Den Aufwärtstrend hatte auch Münster zu verzeichnen. Das 3:0 gegen die Französinnen von USSP Albi " international sicher kein unbeschriebenes Blatt " im Achtelfinale des Top-Teams-Cups kann gewiss nicht schlecht geredet werden. Zudem weiß Büring genau, wo sein Team auch hinsichtlich der Trainingssteuerung steht, nämlich salopp formuliert voll im Saft.

So erwartet der 36-Jährige in der Essenbacher Esakra-Halle, der Arena, in die die Raben zu dieser Partie ihr Nest verlegen mussten, "eine packende und spannende, vielleicht sogar hochklassige Begegnung." Im Pokal lebe ein Match immer von Emotionen, im Pokal könne man " im Gegensatz zur Bundesliga " eine Niederlage nicht mehr korrigieren.

Dem Umstand, dass seine Elevinnen heute mit dem 3:0 aus dem Albi-Spiel im Rücken nach Bayern fliegen, will der USC-Trainer allerdings nicht zu viel Bedeutung beimessen. So ein Sieg gebe nicht automatisch das Selbstvertrauen und die Sicherheit, diese Komponenten "muss man immer wieder bestätigen und neu erarbeiten", findet Büring.

Einen gravierenden Unterschied zwischen den beiden Pokalvergleichen " Albi hier, Vilsbiburg da " dürfe man nicht vergessen: "Albi hat teilweise resigniert. Das wird Vilsbiburg bis zum letzten Ballwechsel nicht passieren", ist sich Büring sicher.

Denn die Niederbayern haben Spielerpersönlichkeiten wie etwa die Ex-Münsteranerin Birgit Thumm in ihren Reihen, die auf dem Parkett mitreißen kann. Dass die wieder genesene Blockerin beim USC nicht allzu viel Schaden anrichtet, dafür soll ein USC-Aufschlagspiel ähnlich dem vom Mittwoch sorgen. Doch Büring mahnt, dass die Raben-Sechs nicht nur aus Thumm und Hauptangreiferin Katja Wühler bestehe: "Auch die anderen habe ich auf meinen Zettel." Beim letzten Vergleich haben sich seine Spielerinnen das zu Herzen genommen " mit entsprechendem Erfolg.

Lutz Hackmann

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

Der USC senkt die Preise

Münster - Sieben Spiele vor eigener Kulisse am Berg Fidel, sechs davon 3:0, und nur gegen den Ex-Meister Schweriner SC gaben die Bundesliga-Volleyballerinnen des USC Münster überhaupt erst einen Satz im Volleydrom ab " die Bilanz des Ensembles von Axel Büring könnte kaum besser sein.

Da der Verein diesen Umstand auch auf die Tatsache zurückführt, von seinem Publikum die "nötige Unterstützung bekommen zu haben", so USC-Geschäftsführer Achim Barbknecht, bedankt sich der Klub mit gesenkten Dauerkartenpreisen. Für die restlichen zehn der insgesamt 16 Heimpartien (inkl. Meisterrunde) kostet die Dauerkarte nun 50" (statt 70 " /erm. 25" statt 35 " ), der reservierte Dauersitzplatz 130" (vorher 160" /erm. 65 " statt 80 " ). Die Karten können auf der Geschäfststelle (Tel. 702-1984) erworben werden.

kkg

 

Deutschland - Aachener Zeitung 

Samstag. 13. Dezember 2003

Evivo Düren schmiedet Pokalträume

Düren. Jeder hat schon mal einen Traum. Der aktuelle von Sven Anton, Spielführer und Co-Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, lautet: «Ich möchte den VfB Friedrichshafen am Samstag aus dem Pokal werfen.» Die Möglichkeit besteht dazu ab 19.30 Uhr im Burgau-Gymnasium. Zum zweiten Mal treffen die Teams in dieser Saison aufeinander.

Das Meisterschaftsspiel mussten die Dürener zu Hause gegen den ersatzgeschwächten VfB 1:3 abgeben. Schlechte Vorzeichen gegen die Gäste in Bestbesetzung? «Im Sport ist alles möglich», sagt Sven Anton, «wir werden jedenfalls den Kopf nicht in den Sand stecken.»

Dass auch dem VfB die Nerven schon mal einen Streich spielen können, zeigte die verlorene Champions-League-Partie in Moskau: Routinier Bogdan Jalowietzky ließ einen eigenen Aufschlagball einfach auf den Boden plumpsen - Punkt für Moskau. Bei den Friedrichshafenern riss der Faden. Und auch deshalb schöpft Sven Anton Mut.

(sis)

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel