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| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
VfB vor Heimspielauftakt in der Champions League
FRIEDRICHSHAFEN - Nach der verheißungsvollen ARENA-Premiere Anfang Dezember wird es am Mittwoch so richtig spannend. Dann schlägt der VfB Friedrichshafen erstmals vor eigenem Publikum in der INDESIT European Champions League 2003/04 auf. Gegner ist ESS Falck Pärnu aus Estland.
Noch ist die ARENA nicht ausverkauft,
Kurzentschlossene bekommen noch Karten an der Abendkasse. Das Spiel beginnt um
20.15 Uhr, die Kasse öffnet um 18.30 Uhr.
Mittwoch,
17. Dezember 2003, 20.15 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen - ESS Falck Pärnu
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Fischbek muss ohne seine Angreiferin planen
Fischbek - Juliana Lawrowa ist die personifizierte Pechmarie der Bundesliga-Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg. Schon am Sonntag beim 3:0-Erfolg im Viertelfinalspiel des deutschen Pokalwettbewerbs gegen den USC Braunschweig saß sie mit völlig verzweifelter Miene auf der Tribüne und konnte ihrem Team beim Einzug in die Pokalendrunde nicht helfen. Da wusste die kasachische Nationalspielerin noch nicht, dass sie sich erneut einen Kreuzbandriss im Knie zugezogen hatte.
Am Donnerstag der vergangenen Woche war sie im Sprungtraining einmal mehr weggerutscht, das Gelenk begann zu schmerzen. Einen Tag später am Freitagmorgen hatte Mannschaftsarzt Michael Tank sie untersuchen können, die nötige Kernspintomographie erbrachte gestern die bittere Wahrheit.
"Juliana wird in diesem Jahr für uns nicht mehr spielen können", sagte Manager Horst Lüders. Damit schrumpft der ohnehin schon knappe Kader nun auf neun Spielerinnen zusammen. Wobei Sabine Verwilt-Jungclaus nur als Libera einsetzbar ist, mit Nicole Fetting und Elena Keldibekowa de Westreicher zwei Zuspielerinnen sind. Für den Angriff steht dem Bundesligateam somit nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung.
Obwohl der Club durch den Ausfall von Juliana Lawrowa nach Ablauf der Krankschreibung von sechs Wochen das Gehalt der Mittelblockerin einspart, da die Spielerin Krankengeld bekommt, will Manager Horst Lüders keinen Ersatz besorgen. "Woher soll ich den jetzt noch bekommen?" fragt er.
Zumal
für die meisten ausländischen Spielerinnen auch noch zusätzlich eine Ablöse
an den heimischen Verband fällig wird. Das aber übersteigt die finanziellen Möglichkeiten
des Fischbeker Volleyballteams.
masch
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Der 43 Jahre alte ehemalige Sportvermarkter Lutz Michael Rohlf (HSV-Fußball-Frauen, ETV-Volleyball, BCJ Tigers 'Basketball', Formula 18 'Segeln') hat seine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten angetreten. Er war vom Landgericht Hamburg vor einem Jahr wegen Betruges in fünf Fällen im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für Bewachungsfirmen verurteilt worden. Schaden: 560 000 Euro. Die Kammer unterstellte Rohlf dabei hohe kriminelle Energie.
Klagen
und Schadenersatzforderungen von Sportveranstaltern gegen Rohlf sind bereits
angekündigt.
| Norddeutschland - Pinneberger Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
VGE: Heimspieltag mit Licht und Schatten
Zum Jahresabschluss besiegten die Regionalliga-Frauen des VG Elmshorn den Eimsbütteler TV 3:0, die Männer unterlagen dem ETV 0:3.
Elmshorn - Entspannte Weihnachtsfeier für die Frauen, "schöne Bescherung" für die Männer - so lautete das Fazit der Elmshorner Volleyball-Regionalligateams nach den letzten Punktspielen des Jahres 2003: Während sich die Volleyballerinnen der VG Elmshorn in der neuen KGSE-Halle in weniger als einer Stunde mit 3:0 (25:16, 25:14, 25:22) gegen den Eimsbütteler TV durchsetzten, unterlagen ihre Clubkameraden dem ETV an gleicher Stätte 0:3 (25:27, 18:25, 26:28).
Dabei besaßen auch die Männer durchaus eine Siegchance, lagen sie doch im ersten Satz schon mit 15:5 in Führung. "Die Hamburger begingen zunächst haarsträubende Fehler, haben daraus aber rechtzeitig ihre Konsequenzen gezogen, während wir unser Anfangsniveau nicht halten konnten", berichtete VGE-Teamsprecher und Zuspieler Ekkehard Goller.
Nach verlorenem ersten und deutlich abgegebenem zweiten Satz schienen die Elmshorner im dritten Abschnitt noch einmal die Kurve zu bekommen, vergaben aber beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle und standen schließlich mit leeren Händen da.
Unterschiede offenbarten sich im Duell zwischen Vorjahresmeisters ETV und "Vize" VGE laut Goller insbesondere im Abwehrbereich. "Wir haben manche Angriffe nahezu optimal vorbereitet und abgeschlossen, aber irgendwie kam immer noch ein Hamburger mit der Hand an den Ball", trauerte der Teamsprecher den verpassten Gelegenheiten nach. Um im nächsten Jahr noch einmal Anschluss an die Spitze zu finden, müssten die Elmshorner, so Goller, unbedingt "konstanter spielen".
Beständigkeit
zeigen die VGE-Frauen zumindest in puncto Resultate: Gegen den ETV siegten die
Elmshornerinnen bereits zum dritten Mal in Folge ohne Satzverlust. Zum Leidwesen
von VGE-Trainer Burkhard Skibitzki wies indes auch der Spielverlauf Parallelen
zu den vielen vorangegangenen Partien auf: Nach den locker gewonnenen Durchgängen
eins und zwei war die Konzentration dahin, und im dritten Satz sah sich der
Elmshorner Coach sogar genötigt, bei Zwischenständen von 6:8 und 14:18
Auszeiten zu beantragen und "richtig laut zu werden".
Die anschließende
erfolgreiche Aufholjagd garantierte dann doch noch gute Stimmung beim gemütlichen
Beisammensein, zu dem Diagonalspielerin Manuela Rohr Mannschaftskameraden und
Trainer eingeladen hatte. "Volleyball war auf unserer Weihnachtsfeier aber
ohnehin kein Thema", versicherte Skibitzki.
Frank Will
| International - DVV-News |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Afrikanische
Olympia-Quali: Spielplan bekannt gegeben!
Qualifikationen
in Kenia (Frauen) und Tunesien (Männer)
Parallel zu den europäischen Olympia-Qualifikationsturnieren der Frauen und Männer in Baku/Aserbaidschan und Leipzig vom 5.-10. Januar 2004 finden auch die afrikanischen Olympia-Entscheidungen statt. Vom 5.-10. Januar kämpfen in Tunesien (Stadt noch nicht bekannt) die Männer-Teams von Südafrika, Algerien, Tunesien, Nigeria und Ägypten um das eine Athen-Ticket.
Vom 8.-10. Januar treten in Nairobi/Kenia die Frauen-Teams aus Nigeria, Ägypten, Kenia und den Seychellen um den Startplatz für Athen 2004.
Spielplan
Männer
5. Dezember: Südafrika – Algerien / Tunesien - Nigeria
6. Januar: Nigeria – Ägypten / Algerien – Tunesien
7. Januar: Südafrika – Ägypten / Algerien – Nigeria
9. Januar: Ägypten – Algerien / Tunesien – Südafrika
10. Januar: Nigeria – Südafrika / Ägypten – Tunesien
Spielplan
Frauen
8. Januar: Nigeria – Ägypten / Seychellen – Kenia
9. Januar: Nigeria – Seychellen / Ägypten – Kenia
10. Januar: Ägypten – Seychellen / Kenia - Nigeria.
| International - DVV-News |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Olympia-Quali:
Kuba siegt zum Auftakt!
Den erwarteten Auftakt gab es beim Olympia-Qualifikationsturnier der Frauen des Bereichs NORCECA in der Dominikanischen Republik. Das favorisierte Team auf das eine zu vergebene Olympia-Ticket, Olympiasieger Kuba, gewann gegen Kanada mit 3:1. Das Ergebnis des zweiten gestrigen Spiels zwischen dem zweiten Turnierfavoriten, Gastgeber Dominikanische Republik, und Mexiko ist noch nicht überliefert. Neben diesen vier Teams ist noch Puerto Rico am Start.
Während der Sieger für Athen qualifiziert ist, hat der am ranghöchsten stehende Nicht-Qualifikant (also Kuba oder die Dominikanische Republik) eine weitere Chance bei der Südamerika-Entscheidung im Januar 2004 in Caracas/Venezuela.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Vilsbiburg: Wochenende der Wahrheit
Mit Ruhe und Besinnlichkeit hat der Advent bei den Roten Raben wenig zu tun. Kurz vorm Weihnachtsurlaub steht für Vilsbiburgs Volleyball-Damen ein „Wochenende der Wahrheit" auf dem Spielplan. Die Ergebnisse von zwei Heimspielen in drei Tagen sind richtungweisend für das kommende Jahr und die angestrebte Meisterrunde.
Welche Brisanz im Freitagsspiel gegen den Schweriner SC steckt, zeigt ein Blick auf die Bundesliga-Tabelle. Der ehemalige Club von Raben-Coach Mike Schöps ist momentan Vilsbiburgs Tabellennachbar und obendrein punktgleich. Die Roten Raben sollte vor dem fünffachen Deutschen Meister in jedem Fall gewarnt sein: Am vergangenen Samstag kickte der Schweriner SC den amtierenden Titelträger Ulm aus dem Pokal. Revanche-Gedanken haben die Raben sicherlich vor dem Sonntagsspiel gegen den Dresdner SC im Hinterkopf. An der Elbe vermasselte die Truppe von Arnd Ludwig den Vilsbiburgerinnen den Saisonauftakt gründlich (0:3).
Neben den beiden sportlichen Leckerbissen sind für die Fans der Roten Raben auch wieder Show-Highlights der Extraklasse geplant. Am Freitagabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) wird Spielsponsor Erdgas Südbayern GmbH ESB dem Publikum die Gruppe „optiX" präsentieren. „optiX" sind drei Künstler, die sich zusammengeschlossen haben, um hochklassige Artistik und spektakuläre Lichteffekte miteinander zu verbinden. Die Fähigkeit Musik in jongliertes Licht umzusetzen macht die Licht- und Feuershows von „optiX" zum absoluten Highlight jeder Veranstaltung. In ihrer dreijährigen Zusammenarbeit sind bislang zwei Lichtshows, eine Feuershow, sowie maßgeschneiderte Produktionen mit DJs, Musikern und Videokünstlern entstanden.
Mit computergesteuerten Leuchtrequisiten bahnen sich die drei Geheimartisten den Weg durch ihre Mission gegen die Dunkelheit. Mit verblüffender Jonglage und innovativen Lichteffekten bringt „optiX" das Varieté des 21. Jahrhunderts auf ihre Bühne. Auf ihrer actionreichen Mission die Welt zu retten, ziehen die drei Gehemartisten in dieser Show alle Register der Feuerartistik. Vom brennenden Hocheinradfahrer, über Stäbe, Fackeln und Seile, bis hin zum Feuerspucken- und schlucken ist in dieser druckvollen Performance alles vertreten.
Ben Weinberger
| International - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Sie gehören
zu den zehn besten europäischen Teams auf der FIVB Worldtour. Das schwedische
Duo Berg/Dahl erreichte bei der Beach-WM 2003 in Brasilien den neunten Rang und
steht in der Weltrangliste momentan auf Rang 14. Wir sprachen mit dem
passionierten Jäger Björn Berg über Schweden und die Lust der Deutschen am
Biergenuß.
Kannst
Du uns etwas über die Beach-Volleyball Szene in Schweden erzählen?
Wir haben eine Tour, die Ende Mai beginnt und bis Mitte August läuft. Wir
hatten nicht so viele Turniere die vergangenen Jahre, aber es sind immer so um
die 2.000 Spieler, die jedes Jahr an den Events teilnehmen.
Wie
populär ist Beach-Volleyball?
Die Finalspiele und die großen Turniere werden in den Medien recht gut repräsentiert.
Das Kabelfernsehen zeigt immer das grösste Turnier.
Wenn man
an Schweden denkt, kommt einem ja nicht gerade Beach-Volleyball in den Sinn. Wie
bist Du dazu gekommen?
Naja, ich habe in der Halle angefangen und dachte mir, dass es am Strand ja
viel schöner wäre.
Wie
bereitest Du dich normalerweise auf eine Saison vor?
Wir trainieren zunächst in der Halle und machen im Frühling ein
Traininslager entweder in den USA oder in Brasilien.
Welche
Unterschiede gibt es deiner Meinung nach in der Beach-Szene zwischen Deutschland
und Schweden?
Ich denke, die deutsche Tour ist sehr stark und es gibt eine ganze Menge
guter Spieler. Eine gut organisierte Turnierserie ist der Schlüssel, um
erfolgreiche Teams zu haben. Außerdem trinken die Deutschen mehr Bier als wir.
Ihr seid
das einzige schwedische Team in den Top 50 der Welt. Woran liegt das deiner
Meinung nach?
Wir reisen viel und spielen gegen die besten Teams der Welt. Du kannst
einfach nicht gut spielen, wenn du die ganze Zeit in Schweden bleibst, es gibt
hier ja nur ein paar wenige gute Teams.
Was müsste
deiner Meinung nach getan werden, um Beach-Volleyball noch populärer zu machen?
Es müssen gut besetzte Turniere her mit starken Teams, die dann auch im
Fernsehen gezeigt werden. Außerdem braucht es professionelle Promoter, die die
Events managen. So wie in Klagenfurt besispielsweise.
In den
vergangenen Jahren haben sich immer mehr europäische Teams in den Top 10
etabliert. Woran liegt das deiner Meinung nach?
Ich denke, die Europäer haben verstanden, dass man gut trainieren muss, um
Erfolg zu haben. Wir wissen, wie man physisch trainiert und wie der Körper
funktioniert. Nahezu die ganze FIVB Worldtour ist in Europa. Gerade hier ist das
Interesse an diesem Sport immens hoch.
Was
denkst du über den Wegfall des Poolplay in der nächsten Saison?
Ich mag die Double Elimination einfach mehr. Es ist das beste System. Wir müssen
das nur noch den Medien erklären.
Was
erwartest Du von Olympia 2004 in Athen?
Es wird ein tolles Turnier und ich hoffe, dass wir gut abschneiden werden.
Ein paar
Worte zum Abschluß?
Ich habe es immer geliebt, gegen deutsche Teams zu spielen. Ihr Art zu
spielen ist sehr körperbetont. Und das liegt uns sehr gut!
Wir
danken dir für dieses Interview und wünschen Dir noch eine schöne
Winterpause!
| Schweiz - www.news.ch |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Köniz
verpflichtet Angreiferin
Weil
Libero Aida Shouk überraschend den sofortigen Rücktritt aus dem Team bekannt
gab, verpflichtete der Schweizer Volleyball-Frauenmeister Köniz als Ersatz eine
neue Aussenangreiferin.
Ilona
Marljukic (30) aus Serbien-Montenegro wechselt vorerst bis Ende Saison von
Palermo (It) zum NLA-Leader. Marljukic stammt ursprünglich aus der russischen
Volleyball-Schule Jekaterinenburg. Shouk trat am Montag wegen "persönlichen
Überlastungsproblemen" vom Spitzenvolleyball zurück.
bert
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
USC Braunschweig scheitert im Pokal
0:3-Niederlage
in nur 65 Minuten beim TV Fischbek
Die Volleyball-Spielerinnen des USC Braunschweig haben sich im Pokal-Viertelfinale des Deutschen Volley-Verbandes in nur 65 Minuten verabschiedet. Beim TV Fischbek gab es am Sonntag vor 350 Zuschauern ein 0:3 (12:25, 19:25, 25:27).
"Wir haben uns gegenüber der 0:3-Schlappe im Punktspiel in Erfurt vergangene Woche nicht verbessert", sagte ein enttäuschter USC-Trainer Timo Schröder nach der deutlichen Abfuhr, in der seine Mannschaft nur im dritten Satz ihre Möglichkeiten einigermaßen ausschöpfte und damit das Duell der Bundesligisten spannend machte. Doch zu einem Satzball reichte es auch im letzten Durchgang nicht.
Einzig Jana Ulrich, Antje Forbrig und Franziska Feilke erreichten über weite Strecken Normalform. Doch das war gegen den besser besetzten Liga-Konkurrenten bei weitem nicht genug. Im Handumdrehen lagen die Braunschweigerinnen im ersten Satz mit 1:8 vorentscheidend zurück, ehe der Trainer mit einer Auszeit versuchte, ein wenig mehr Übersicht und Ruhe in die Annahme zu bekommen. Mit Flatteraufschlägen, weit hinter der Grundlinie auf Reise geschickt, kamen die USCerinnen überhaupt nicht zurecht.
Im zweiten Satz drehten die Gäste den Spieß um. Stellerin Jana Ulrich setzte mit Sprungaufschlägen die Fischbekerinnen gehörig unter Druck. Aber Punkt auf Punkt pirschten und schmetterten sie sich wieder heran, zogen am USC-Sextett vorbei und hängten es ab. Im dritten Satz schienen sich die Schröder-Schützlinge endlich freizuspielen und die Partie offen zu gestalten. Kopf an Kopf ging es auf die Zielgerade, doch die entscheidenden Punkte machte Fischbek. Schröder wechselte durch, versuchte neue Impulse zu setzen, aber das gelang nicht.
Freitag
und Sonntag folgen zwei ganz schwere Heimspiele gegen die Spitzenteams Suhl und
Münster.
Hans-Dieter
Schlawis
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
B-Junioren
des Moerser SC hielten beim Turnier des SCC Berlin mit Top-Teams aus Europa mit.
Volleyballbundesligist
Moerser SC braucht sich keine Sorgen um den Nachwuchs zu machen. Die
B-Jugendlichen nahmen jetzt auf Einladung des SCC Berlin an dem schon
traditionellen Jugendturnier der Hauptstädter teil.
Aus dem
Ausland kamen der Vorjahressieger Metro Warschau, der italienische Jugendmeister
Scuola Modena, die ukrainische Mannschaft Poltawa und der österreichische
Jugendmeister hotVolleys Wien. Zudem starteten aus Deutschland die
Landesauswahlmannschaften von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen
und Baden-Württemberg. Als einzige Vereinsmannschaften waren der SCC Berlin, VC
Dresden und der MSC am Start.
Unerwartet
früh mussten die Moerser das erste Spiel gegen Scuola Modena austragen. Noch
nicht warm genug, liefen sie einem frühen Rückstand von 2:10-Punkten
hinterher, kämpften sich aber bravourös Punkt für Punkt heran und hatten zum
Schluss hauchdünn mit 31:33 das Nachsehen. Der zweite Satz wurde deutlich mit
25:18 gewonnen. Im abschließenden dritten Satz gelangen den Italienern fünf
Risikoaufschlagpunkte. Hier verletzte sich unglücklicherweise
Mittelblockspieler Philipp Boeck, der MSC verlor darauf seinen Spielrhythmus und
unterlag mit 12:15.
Im
zweiten Spiel wurde gegen Metro Warschau eine deutliche Niederlage erwartet.
Doch die Moerser Youngster zeigten hier das beste Turnierspiel und siegten mit
2:1. Hervorragend waren die Abwehrleistungen mit dem Annahmespieler Daniel
Wernitz und Libero Tim Hildebrand.
Trainer
Günter Krivec gab allen mitgereisten Spielern eine Chance, insbesondere den Jüngeren
der Jahrgangsstufen 88 und 89. Das dritte Spiel gegen Baden-Württemberg wurde
verloren und ebenfalls das Spiel gegen den Zweiten des Bundesländerpokals, den
Landesverband Niedersachsen, äußerst knapp mit 23:25 und 24:26.
Am
zweiten Tag kam es zum Überkreuzspiel gegen die ukrainische Mannschaft Poltawa,
das die Moerser deutlich mit 2:0 (25:13; 25:14) gewannen. In diesem Spiel
imponierten Hauptangreifer Jan Terhoeven und Annahme-Außenspieler Lukas
Rohleder sowie der immer stärker werdende Zuspieler Yannick Gerhard, der jedoch
nach einer unglücklichen Blockaktion und Sehbeschwerden den Platz mit Simon
Brimmers tauschte. Im letzten Spiel gegen die Landesauswahlmannschaft
Mecklenburg-Vorpommern, für die Platzierung unbedeutend, kamen die Reservisten
Moritz ter Haar, Tobias Neumann, Christian Schenk und Benjamin Steinhoff zum
Einsatz. Sie fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein, verloren jedoch mit
1:2.
Nach
diesem Turnierverlauf kann den jungen "Adlern" eine Chance um die
Vergabe des westdeutschen Meistertitels eingeräumt werden und der Traum von der
deutschen Meisterschaft im kommenden Jahr an gleicher Stelle könnte durchaus
Realität werden.
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Am
Kartoffelsalat kommt keiner vorbei
Wie
die DSC-Girls Weihnachten verbringen
Weihnachtliche Klänge auf dem Dresdner Striezelmarkt, der Zauber der Kerzenlichter, der schmeichelnde Geruch von gebratenen Mandeln und Glühwein. All das liegt für die Volleyballerinnen des Dresdner SC noch in weiter Ferne. Denn bevor die Spielerinnen Weihnachten feiern können, stehen am kommenden Wochenende noch zwei wichtige Punktspiele an. Doch dann, dann tauchen auch sie alle ein; in die Welt von Weihnachtsbaum, Bescherung – und Kartoffelsalat.
Alle wollen sie an Heilig Abend etwas unter dem Weihnachtsbaum finden. Die Eltern, der Freund, Oma und Opa. Doch in Sachen Geschenke sieht es bei DSC-Mittelblockerin Corinna Ssuschke derzeit mehr als mau aus. „Ich hab noch kein Einziges – werde das wie immer erst kurz vor der Angst ein, zwei Tage vorher schaffen“ Dann ist Shoppen im Akkord angesagt. Bleibt doch in den Tagen zuvor wie bei fast allen Kolleginnen durch den proppevollen Trainings- und Spielplan kaum Zeit, sich mit voller Inbrunst in das Weihnachtsgewühl der Kaufhäuser zu stürzen.
Sind alle Geschenke besorgt, wird Corinna Ssuschke am Morgen des 24. Dezember in die alte Heimat aufbrechen, nach Chemnitz. Dort geht es zunächst zur Oma, wo dann auch die größten Augen des Weihnachtsfestes warten – die von Cousin Marcel Dominik, der mit seinen zwei Jahren Weihnachten zum ersten Mal bewusst erleben wird. In Sachen Festtagsessen setzt man bei Familie Ssuschke übrigens auf die Klassiker. An Heilig Abend warten Kartoffelsalat mit Würstchen, am ersten Feiertag der Gänsebraten.
Ganz ähnlich sieht das bei Grit Müller aus. Auch die Universalspielerin wird Weihnachten in Familie verbringen. In Dresden mit den Eltern, dem Bruder und dem Opa. Auch hier wartet der berühmte Kartoffelsalat – wenngleich er im Hause Müller bereits am Mittag des 24. Dezember auf den Tisch kommt. Bei den eigenen Wünschen blieb die angehende Physiotherapeutin in diesem Jahr übrigens eher auf der praktischen Seite: „Ein Buch für die Ausbildung – schließlich sind die Dinger schweineteuer…“
Auch für Doreen Engel geht es am Ende des Jahres Richtung Heimat. Die in Schwerin aufgewachsene Zuspielerin fährt am ersten freien Tag, am 22. Dezember allerdings gleich noch ein paar Kilometer weiter. Zur Ostsee, genauer gesagt nach Kühlungsborn. Dort wohnt die Oma und dort werden auch die Feiertage verbracht. Gemeinsame mit den Eltern und der Schwester. Und das ist die Zeit des Jahres, in der Doreen Engel sich einfach nur verwöhnen lässt. „Ich habe so wenig Zeit, da freuen sich einfach alle, dass ich da bin. Ich darf faulenzen – und mir vor allem aussuchen, was es zu essen gibt.“ Der Baum wird hier schon am Vormittag geschmückt und nach dem obligatorischen Kartoffelsalat steht ein großer Spieleabend an. „Brettspiele, Karten, Würfel – alles Mögliche. Ich find es einfach schön, wenn wir alle gemeinsam den Abend verbringen und nicht jeder in einen anderen Raum verschwindet, um Fernsehen zu kucken.“ Lange auf der faulen Haut liegen, geht allerdings für Doreen Engel nicht. Denn vom 27. Dezember an wird sie schon wieder im Sand stehen – beim Nationalmannschafts-Lehrgang im Beachvolleyball in Berlin.
Weihnachten
bereits gefeiert hat DSC-Trainer Arnd Ludwig. „Am dritten Advent in kleiner
Runde mit meiner Frau Lorri und unserem Söhnchen Joshua. Das war einfach der
einzige Termin, an dem wir alle Drei mal allein sein konnten.“ Bis zwei Tage
vor Weihnachten stehen für Arnd Ludwig Training und zwei Bundesliga-Spiele auf
dem Tagesplan. Direkt vom letzten Auswärtsspiel in Vilsbiburg geht es dann nach
Ulm zu seinen Eltern. Zwei Tage später stoßen dann noch die Eltern von Ludwigs
Frau aus Kanada hinzu, die dann am 28. Dezember mit in Richtung Dresden feiern.
Trubel allenthalben. „Da ist es schön zu wissen, dass wir unser Weihnachten
in kleiner Familie schon hatten“ schmunzelt Arnd Ludwig.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Büring
plagen personelle Probleme
Münster. Der USC Münster hat vor dem Achtelfinal-Rückspiel im europäischen Top Teams Cup heute Abend (Anpfiff 20 Uhr) bei USSP Albi ernorme personelle Probleme. Ohne drei Spielerinnen traten die Unabhängigen gestern die Reise in den Südwesten Frankreichs an. Außenangreiferin Chaine Staelens fiel auf Grund andauernder Knieschmerzen aus, die beiden Mittelblockerinnen Andrea Berg und Caroline Wensink meldeten sich krank. Das macht die Aufgabe ein Stück weit schwieriger, sagte Trainer Axel Büring. Münster gewann den ersten Vergleich vor einer Woche in eigener Halle 3:0 (25:20, 25:22, 25:21). Heute genügt dem Volleyball-Bundesligisten ein Satzgewinn zum Einzug ins Viertelfinale.
Zwölf Stunden war der USC gestern unterwegs. Das erste (Münster Brüssel) und dritte Teilstück (Carcassonne Albi) absolvierte er im Bus, das längste (Brüssel Carcassonne) im Flugzeug. Unmittelbar nach der Ankunft baten die französischen Gastgeber zu Tisch. Auf der Speisekarte standen Kalbsbraten, Salat und Käse. Sehr lecker, befand Coach Büring. Am späten Nachmittag trainierte die Mannschaft im Maison des Sports. Eine abschließende Einheit folgt heute um 11.30 Uhr. Zum Spiel am Abend werden etwa 1000 Zuschauer. erwartet. Albi hat sich noch längst nicht aufgegeben, weiß Büring. Münster sollte sich auf eine südländische Atmosphäre einrichten.
Der Ausfall von Berg und Wensink zwingt Büring zu Veränderungen. Mit der international noch unerfahrenen Antje Röder und der erst 18-jährigen Jil Döhnert stehen ihm nur noch zwei etatmäßige Schnellangreiferinnen zur Verfügung. Beide sollten heute Spielanteile erhalten, so war es verabredet. Dass sie nun direkt nach vorn müssen, war allerdings nicht geplant, erklärte Büring.
Zu allem Überfluss muss sich der 36-Jährige auch noch um den Einsatz von Atika Bouagaa sorgen. Die Nationalspielerin klagte gestern ebenfalls über gesundheitliche Probleme. Büring: Ich hoffe, dass sie sich wieder erholt. Wenn nicht, bleibt sie draußen. Ein Risiko werden wir nicht eingehen.
Sollte sich der USC für das Viertelfinale im Januar nächsten Jahres qualifizieren, wäre Levski Siconco Sofia oder der PSV Kuoni Schwechat Wien der nächste Gegner. Die Bulgarinnen setzten sich im Hinspiel vor eigenem Publikum 3:1 durch. Vakifbank Istanbul hat die Runde der besten acht bereits erreicht. Gegen Universitet Belgorod (Russland) siegte der türkische Topclub 3:1 und 3:0. Beide Begegnungen wurden in Istanbul ausgetragen.
Wilfried Sprenger
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Evivo: Der Trainer hat Muffensausen
Düren. Der Trainer hat Muffensausen vor dem Meisterschaftsspiel am Freitag in Markranstädt.
«Wir haben jetzt zwei Heimpartien verloren, obwohl wir Matchbälle gegen Unterhaching und Friedrichshafen hatten. Die Spieler haben wohl Angst vor dem Sieg», zürnte Bernd Werscheck auch noch am Montag.
Ein alles andere als erfreuliches Wochenende lag hinter dem Coach des Volleyball-Bundesligisten. Zunächst das frustrierende Pokal-Aus gegen Friedrichshafen, dann die Kommentare in den eigenen vier Wänden: «Mein Sohn sagt: Wie kann man nur so blöd sein. Und meine Schwiergermutter meinte: Denen muss man in den Hintern treten.»
Nun hatte Bernd Werscheck am Montag zum ersten Wiedersehen mit seinen Spielern nicht die spitzesten Schuhe angezogen, aber seinen Unmut über die verpasste «historische Chance, die du so nur einmal in zehn Jahren hast», wollte er seinen Schützlingen noch mal deutlich vermitteln.
Es stellt sich die Frage: Warum lässt Evivo Düren es zu, dass der VfB ein Spiel noch umbiegt, das er eigentlich schon verloren hat? Eigentlich boten - um nur ein Beispiel zu nennen - Till Lieber, Sven Dick und Tim Elsner in seinem ersten Spiel eine gute Vorstellung bei der Annahme der gegnerischen Aufschläge.
Warum aber ließ sich Evivo den dritten Satz noch nehmen, warum holen die Sechs auf dem Feld einen deutlichen Rückstand im vierten Satz auf, haben Matchball und verlieren? Die Angst vor dem Sieg? Werschecks Frust: «Da muss man sich an taktische Vorgaben halten, alles riskieren, muss man was tun um zu gewinnen, das Herz in beide Hände nehmen.»
Markranstädt, Aufsteiger und Schlusslicht, soll nun büßen. Annahmespezialist Sven Dick: «Wir müssen d die Schwächen abstellen und mutig nach vorne schauen. Ich bin zuversichtlich, was die Partie am Freitag angeht.» Allerdings kann auch der «kleine» Sven keinen Grund für das im Vorfeld erwartete, aber nach dem Spielverlauf unnötige Pokal-Aus nennen: «Das ist mir ein Rätsel.»
Franz
Sistemich
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Bayer
- jetzt zählt jeder Punkt
Im
CEV-Pokal benötigen die Volleyballer gegen Sete zwei Satzgewinne um sicher
weiter zu kommen.
Wuppertal. Auf jeden Punkt könnte es Mittwochabend ankommen, wenn die
Volleyballer des SV Bayer Wuppertal im Heimspiel in der Rutenbeck (19.30 Uhr)
die große Chance haben, sich den Einzug in das Viertelfinale des CEV-Pokals zu
sichern.
Mit 3:1 (25:22, 16:25, 25:21 und 31:29) hatten die Wuppertaler vor einer Woche das Hinspiel bei Arago de Sete in Frankreich gewonnen. Trainer Mark Lebedew ist sicher, dass ein gewonnener Satz für sein Team Mittwoch kaum reichen wird. Bei Satzgleichheit zählt nämlich das Punkteverhältnis, und dass lautete in Frankreich 97:97.
Die
Franzosen um den Wuppertaler Lokalmatador Wolfgang Kuck kamen Dienstag an und
absolvierten am Abend bereits die erste Trainingseinheit in der Bayer-Halle. Sie
werden natürlich versuchen, sich besser auf den Bayer-Block mit Markus Nitsche
und Mark Lebedew einzustellen, der im Hinspiel zur Verzweiflung gebracht hatte.
"Wir können nicht allein darauf vertrauen, dass unser Block wieder so viele Punkte macht." Mark Lebedew fordert deshalb mehr Effektivität seines Angriffes. Insbesondere die Schnellangriffe hatten an der Mittelmeerküste nicht so gut funktioniert. Das könne man sich nicht erneut leisten.
Die Gefahr, dass man die Franzosen nach dem Auswärtssieg unterschätzt, bestehe sicher nicht. Lebedew: "Wir sind eine gute Mannschaft, aber nur dann, wenn wir 100 Prozent um jeden Punkt spielen. Das haben die letzten Monate deutlich gezeigt, und daraus wollen wir lernen."
Teammanager
Helmut Glimpf hofft natürlich, dass die Europapokal-Atmosphäre und die
spannende Konstellation gegen seinen Ex-Schützling Wolgang Kuck viele Zuschauer
in die Bayer Halle lockt.
Günter
Hiege
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Gegen
Kuck & Co will Bayer eine Runde weiter
Nach dem 3:1-Hinspielerfolg gegen Sete haben die Volleyballer Mittwoch, 19.30 Uhr, die große Chance, in der Rutenbeck ins Viertelfinale des CEV-Pokals einzuziehen.
Wuppertal.
Der SV Bayer freut sich auf ein weiteres spannendes Kapitel in der Geschichte im
Europapokal. Mittwoch um 19.30 Uhr begrüßen die Volleyballer Arago de Sete.
Der französische Erstligist tritt in der Bayer-Halle zum Rückspiel an. Das
Hinspiel an der Mittelmeerküste ging mit 3:1 klar an die Bergischen, die sich
damit eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen haben. Auf jeden Fall hat der
Sieg gegen die Franzosen, die für Bayer-Trainer Mark Lebedew ebenso stark
besetzt sind wie in Deutschland Friedrichshafen oder Berlin, wieder für neues
Selbstbewusstsein bei seinem jungen Team gesorgt. In Liga und Pokal hatte es
davor vier Niederlagen in Serie gegeben.
In Sete
war vor allem die Blockarbeit hervorragend gewesen. "In den vier Sätzen
haben wir 23 Blockpunkte erzielt", wertete Lebedew aus, "das ist
nahezu perfekt." Der australische Mittelblocker Luke Campbell beteiligte
sich allein mit sieben Punkten am Erfolg. Er bildete zusammen mit Kapitän
Markus Nitsche ein starkes Block-Duo. Obwohl Campbell unter Hüftproblemen
leidet, wird er morgen auflaufen. Noch mehr Durchschlagskraft fordert Lebedew
aber im Angriff.
Ein
"Franzose" wird sich besonders auf das Match freuen: Der
Ex-Wuppertaler Wolfgang Kuck (36) kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.
Kuck, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, ist mit dem SV Bayer im
Volleyball groß geworden und feierte 1994 und 1997 zwei Meistertitel, bevor er
vor drei Jahren nach Frankreich wechselte. Erst in dieser Saison spielt der gebürtige
Wülfrather bei Arago de Sete, das sich derzeit im Mittelfeld der französischen
Liga befindet. Am Sonntag verlor das Team mit 1:3 gegen Beauvais.
Aber
unterschätzen wird der SV Bayer Sete auf keinen Fall. Zwei Sätze muss man zum
Weiterkommen gewinnen. Im Viertelfinale, das Ende Januar stattfindet, würden
dann entweder Panathinaikos oder Nesselande warten. Gegen die Niederländer hat
der SV Bayer schon gespielt, die Bilanz fällt jedoch negativ aus. In zwei
Spielen kassierten die Wuppertaler zwei Niederlagen.
Tanja
Bachmann
| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Mittwoch. 17. Dezember 2003 |
Wahl 2003: Vorschläge gesucht!
U18: Talent des Jahres
Hamburg
- Wird
Zehnkämpfer Patrick Pott vom SV Polizei zum Talent des Jahres gewählt? Sein
Club nominierte den 18-jährigen amtierenden Hamburger Meister im Fünf- und
Zehnkampf, der in der deutschen Rangliste seines Jahrgangs mit 6407 Punkten
derzeit Achter ist. Seine Stärken liegen im Hürdenlauf und in den
Sprungdisziplinen.
Bei den Mädchen
schlug der Club die Kugelstoßerin Vanessa Wiege (16) vor. Die Schülerin ist
sowohl im Freien wie in der Halle amtierende Hamburger Meisterin, und weiß auch
mit dem Diskus gut umzugehen. In der deutschen Bestenliste ihres Jahrgangs wird
sie an Position zwölf geführt.
Das Duo gehört zu den ersten Sportlern, die vorgeschlagen wurden. Es gibt aber, das haben die vergangenen Jahre gezeigt, viel mehr hochkarätige Talente in Hamburg, die im Jahr 2003 für herausragende Leistungen gesorgt haben. Sie könnten die Olympia-Stars der Zukunft werden.
Welcher Sportler hat in diesem Jahr Rekorde aufgestellt, Meisterschaften gewonnen oder dafür gesorgt, dass in seinem Club die sportliche Arbeit voran getrieben wird? Ausrichter des Wettbewerbs "Talent des Jahres" sind U18, die Hamburger Sportjugend (HSJ) und erstmals der Olympia-Stützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein.
Kandidaten-Vorschläge dürfen von Trainern und Vereins- sowie Verbands-Offiziellen in den Kategorien Mädchen, Jungen und Mannschaft gemacht werden. Die Sportler dürfen aber nicht älter als 18 Jahre sein.
Auf die Sieger und Platzierten warten attraktive Gewinne. Bitte senden Sie Vorschläge mit kurzer schriftlicher Begründung, Telefonnummer und einem Foto per Post an
Hamburger
Abendblatt
U18 - Talent des
Jahres
Axel-Springer-Platz
1
20350 Hamburg
oder per E-Mail an U18@abendblatt.de
In
unregelmäßigen Abständen werden die Kandidaten kurz vorgestellt.
Einsendeschluss ist der 9. Januar 2004. Im nächsten Jahr gibt es dann wieder
die große U-18-Feier, in der die Sieger gekürt und die Preise übergeben
werden. Allen Teilnehmern schon jetzt viel Glück!
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel