|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Deutschland - Smash-News |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Höchstes
Beach-Volleycamp der Welt mit Ahmann/Hager !
Beach-Profis
wollen auf den Kilimandscharo !
Hamburg,
16. Dezember 2003. Während andere Beach-Volleyballteams sich an den Stränden
Australiens, Brasiliens und Südafrikas vorbereiten, haben sich Jörg Ahmann und
Axel Hager (Stuttgart / Hamburg) eine andere Herausforderung gesucht: In einer
sechstägigen Expedition wollen sie den höchsten Berg Afrikas, den
Kilimandscharo (5.892m), besteigen und im Basiscamp auf 3.700m Höhe das höchste
Beach-Volleyball Camp der Welt durchführen.
Mit
ihrer Aktion wollen die beiden Beach-Volleyballprofis auf die
Organspende-problematik in Europa und ein Krankenhausprojekt in Kenia aufmerksam
machen. Das Rhein-Valley-Hospital (Kasambara-Gilgil / Kenia) wurde von dem
Lungentransplantierten Stephan Holderegger (Schweiz) initiiert, der erstmals
nach seiner Transplantation im Jahre 1999, das Dach Afrikas zusammen mit Ahmann
/ Hager in Angriff nimmt.
Die
Drei werden zusammen mit 14 Weggefährten am Mittwoch, 07.01.04, über die
Marangu-Route die zu bewältigenden 4.055 Höhenmeter in Angriff nehmen und sich
den unterschiedlichsten Klimazonen aussetzen. Von der warmen Ebene geht es durch
den Regenwald, über Heide- und Moorlandschaften bis in die Kraterregion mit
Eis- und Schnee. Sicherlich ungewohnt für die sonnenverwöhnten Beach-Profis,
die am Strand keine Temperatur-Unterschiede von + 30° C bis –15° C zu fürchten
haben.
„Uns
reizt vor allen Dingen - neben dem karitativen Zweck - die persönliche
Herausforderung, sich in einer gänzlich ungewohnten Natur den körperlichen und
geistigen Anforderungen zu stellen“, bekennt sich Axel Hager zu diesem
Projekt.
| Deutschland - Harburger Rundschau |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Endlich! Ein Erfolg für Wilhelmsburg
Der Aufsteiger setzt sich mit 3:1-Sätzen gegen das Tabellenschlusslicht SC Rönnau durch, feiert seinen zweiten Saisonsieg in der Regionalliga.
Wilhelmsburg - Nicole Winkelmann ballte vor Freude die Fäuste. Endlich hatte es mit dem zweiten Sieg in der Regionalliga geklappt. Die Volleyball-Frauen des SV Wilhelmsburg setzten sich im Duell der beiden Aufsteiger mit 3:1 (25:23, 18:25, 25:20 und 25:12) gegen den Tabellenletzten SC Rönnau aus dem Kreis Segeberg durch. Es war im Kampf um den Klassenerhalt ein ganz wichtiger Sieg, die Anspannung vor der Partie groß.
"Die Nervosität wollte sich gar nicht legen", sagte Angreiferin Doris Dettmann. Selbst im eigentlich souverän gestalteten vierten Durchgang war teamintern die Verunsicherung von zuvor acht Niederlagen in Folge immer noch zu spüren. "Das kann man auch nicht so einfach ablegen", sagte Doris Dettmann. Wohl auch, weil alle wussten, dass gegen die Schleswig-Holsteinerinnen ein Sieg unbedingte Pflicht war. "Schon so wird der Klassenerhalt für uns eine ungemein schwere Aufgabe", weiß die Teamsprecherin.
Der Tabellenletzte hat nun vier Zähler Rückstand auf Adler Kiel, die den rettenden siebten Tabellenplatz belegen. Und ausgerechnet bei den Kielerinnen muss das Wilhelmsburger Team nach der Winterpause am 17. Januar antreten. "Das wird ein Knallerspiel", sagte Doris Dettmann.
Aber
die Mannschaft hat durchaus Substanz. Immer besser gelingt das Wechselspiel der
Mittelblockerinnen mit Libera Saskia Ketelsen. Die Abwehrspezialistin war eine
der Besten auf dem Feld, strahlte viel Sicherheit aus. Auch trug das Coaching
von Frank Levermann zur Beruhigung der Spielerinnen bei.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
„Unsere
Mannschaft ist eine Wundertüte“
Interview mit Jan
Schneider, Abteilungsleiter des Oststeinbeker SV
Herr Schneider, erst setzte es
für die Ostbek Cowboys in der 2. Liga vier Niederlagen in Folge, nun drei Siege
in Serie. Was erwarten Sie vom Auswärtsspiel beim MTV Hildesheim, mit dem das
Jahr ausklingt?
Schneider: Die Jungs werden die Spannung nicht halten können und verlieren.
Seit wann sind Sie denn so
pessimistisch?
In dieser Saison lag ich mit meinen Erwartungen bislang immer daneben,
insofern dürfen wir auf das Beste hoffen. Aber Hildesheim hat eine gewachsene,
starke Mannschaft. Deren Weg finde ich sehr beeindruckend. Es macht Spaß, den
MTV in der Tabelle zu suchen - und ganz oben zu finden.
Warum das?
Weil die Hildesheimer aus einem bescheidenen Umfeld sehr viel machen.
Sie haben eine Mannschaft, deren Stamm seit Jahren zusammen ist, und sie kaufen
nicht wie andere Spitzenteams wahllos Leute zusammen. Sie zeigen, wie man Erfolg
haben kann, wenn man nur hart genug an sich arbeitet.
Der OSV schlug drei Topteams
und verlor gegen zwei Abstiegskandidaten - wie erklären Sie sich diesen merkwürdigen
Saisonverlauf Ihrer Cowboys, die mit 12:12 Punkten dastehen?
Ein Grund ist sicher das geringe Durchschnittsalter des Teams. Man darf ja
nicht vergessen, dass vor der Saison sechs Mann aufgehört haben, darunter fast
alle erfahrenen Spieler. Dass das Team erst einmal größere
Leistungsschwankungen haben würde, war also zu erwarten. Das zweite ist das
Selbstvertrauen: Sie fühlen sich in der Außenseiter-Rolle wohl und als Favorit
überfordert. Anders ist das nicht zu begreifen, Moers 3:2 zu schlagen und gegen
Schüttorf 0:3 zu verlieren. Obwohl mir die Saison auch viel Spaß macht.
Spaß?
Unsere Mannschaft ist eine Wundertüte. Außerdem tun dumme
Niederlagen mehr weh als erwartbare und sind Sensationssiege schöner als
Pflichtsiege. Es ist jeweils mehr Emotion im Spiel. Und das ist mir lieber als
Dienst nach Vorschrift.
Sehen Sie in der Mannschaft
eine Entwicklung?
Spielerisch: ja. Block und Abwehr sind verbessert, Daniel Krug tut uns
in jeder Beziehung sehr gut. Menschlich? Sagen wir so: Die Entwicklung ist zu
erahnen. Die Jungs merken langsam, dass es nicht peinlich ist, wenn sie aus sich
herausgehen. Sondern dass im Gegenteil die Zuschauer genau darauf anspringen,
dass man sich so gegenseitig anstacheln kann. Das letzte Heimspiel gegen Giesen
war das beste Beispiel. Sogar Christian Bartram, der seit zehn Jahren oder so 2.
Liga spielt, sagte danach, dass er so einen Rückhalt noch nie auf dem Feld gespürt
habe. Und das Resultat sah man ja: Im fünften Satz haben unsere Jungs gespielt
wie aufgedreht. Wir sagen unseren Spielern übrigens immer, dass es auch im
Leben schön ist, wenn man Gefühle zeigen kann - fragt mal Eure Mädels, sagen
wir.
Und?
Die grinsen dann alle.
Die gerade erst in die
Verbandsliga aufgestiegene zweite Mannschaft steht vor dem Durchmarsch in die
Regionalliga. Ist das im Sinne des OSV?
Absolut. Was Besseres kann uns nicht passieren, als dass wir einen starken
Unterbau bekommen. Wir wollen die Stimmung bei den "Pirates" halten,
die ist einmalig. Und wir wollen junge Spieler in der Regionalliga fit für die
2. Liga machen, wir denken zum Beispiel daran, dass Talente in der Zweiten
spielen, aber oft in der Ersten mittrainieren. Da wächst ein enormes Potential.
Was sind Ihre Wünsche zum
Jahreswechsel?
Dass die Jungs in Hildesheim noch eine Überraschung schaffen, das wäre
schön. Über die Hoffnung auf mehr Sponsoren sage ich jetzt nichts, das hilft
keinem weiter. Vor allem drücke ich Jan Buhrmester die Daumen.
Dem Kapitän der Cowboys?
Ein überragender Volleyballer, ein echter Oststeinbeker und als
Mensch eine Wucht. Buhrmi ist momentan in der Krise, dabei könnte er unser
bester Mann sein. Aber das Schöne an einer Krise ist ja, dass man hinterher das
Gefühl genießen kann: Ich bin wieder da. Buhrmi ist ein Riese. Er soll schon
mal anfangen, sich darauf zu freuen.
Interview:
Paul Schwarz
| Deutschland - Südwest Presse |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Damen
siegesgewiss auf Madeira
Reizvolle
Aufhellung des Bundesliga-Alltags: Gut gelaunt sind die Volleyball-Damen auf
Madeira angekommen, wo das Achtelfinal-Rückspiel im Top-Teams-Cup steigt.
Bei Schneetreiben um 9 Uhr in Stuttgart gestartet, bei herrlichen 25 Grad um die Mittagszeit auf Madeira eingeschwebt: Die Anreise zum heutigen Achtelfinal-Rückspiel im Top-Teams-Cup bei CS Madeira verlief für den SSV Ulm Aliud Pharma überaus kontrastreich. Vier Stunden dauerte der Flug auf die zwischen den Kanaren und den Azoren gelegene Vulkaninsel, rund 600 Kilometer von Marokko entfernt.
"Wunderbar, alles glatt gelaufen", berichtete der Leiter der Ulmer Delegation, Dr. Rolf Schmid. Zwar präsentierte sich die Insel mit dem 1818 m hohen Pico do Arieiro zunächst bei bedecktem Himmel, immer wieder brach aber die Sonne durch. Überdies beeindruckte der herrliche Blick von der Hotelterrasse auf den Atlantischen Ozean.
"Madeira
tut uns gut, alle haben sich auf die Reise gefreut", sagte Mathias
Eichinger. Angesichts des klaren 3:0 im Hinspiel und der nur unteren
Bundesliga-Qualität des Gegners ließ der Trainer gestern Nachmittag das
Training ausfallen. So steigt die abschließende Übungseinheit heute ab 10.30
Uhr. Um 20 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) fliegt heute der erste Aufschlag übers
Netz. Wie berichtet reicht dem SSV ein einziger gewonnener Satz, um ins
Viertelfinale vorzustoßen. "Wenn wir das geschafft haben, werde ich sofort
die jungen Spielerinnen einwechseln", betonte Eichinger. Auch Norisha
Campbell ist nach ihrer Kolik und dem Abgang von drei Gallensteinen wieder
einsatzbereit.
VG
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Zwei
Kanadierinnen für Braunschweig
Gerade noch rechtzeitig vor dem Ende der
Meldefrist
Die Verpflichtung beider Akteurinnen war nur möglich durch das zusätzliche Engagement der Sponsoren des USC, um dem Ziel Klassenerhalt einen weiteren Schritt näher zu kommen.
Nach dem Bekanntwerden des längerfristigen Ausfalls von Katharina Galland und den zahlreichen Verletzungen anderer Spielerinnen bestand dringender Handlungsbedarf. Lange Zeit schien es aber völlig aussichtslos, an eine Verpflichtung zu denken. Das gemeinschaftliche Herangehen an diese Herausforderung führte schließlich zu dieser perspektivisch wichtigen Lösung.
Schon
am Freitag beim Hinrunden-Abschluss gegen den starken Aufsteiger und
Tabellendritten VfB Suhl und am Sonntag beim Rückrundenstart gegen den
Tabellenzweiten USC Münster sind die Kanadierinnen spielberechtigt. Ob sie da
schon richtig helfen können, bleibt abzuwarten. Ihre Verpflichtung zielt
vielmehr auf die lange Saisonendphase von März bis April mit zahlreichen
Doppelspieltagen an einem Wochenende.
| Hamburg - www.volleyballer.de |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Barsbütteler Jugendliche hervorragend in Odense
So richtig hatte keiner damit gerechnet. Es entwickelte sich einfach. Für Trainer Kai Überwimmer stand Spaß als wichtigster Punkt auf der Tagesodnung, insgeheim rechnete er sich aber Chancen auf eine Finalteilnahme aus. Was auch fast gelang.
Zuerst wurde das erste Gruppenspiel gegen den VCNAL verloren, dann etwas umgestellt und die Leistungen besserten sich deutlich. "Wir hatten grottenschlecht gespielt", kommentierte Zuspieler Valentin Begemann die Leistung. Gegen den dänischen Vertreter aus Gröndal wurde knapp mit 2:1 nach Sätzen verloren, ärgerlich. Doch nicht das Aus beim Turnier. Es hieß, sich neu für das nächste Spiel, da ging es um alles. Das Viertelfinale winkte.
In
einem Kraftakt wurde das Spiel 2:1 gewonnen, die Freude war groß. Es ging ins
Quartier zurück. Nächsten Morgen wurde auf das Frühstück verzichtet, um frühzeitig
in die Halle zu sein. Als Gegner stand der DHG Odense auf dem Programm. Gleich
von Anfang an ging es zur Sache, durch eine stabile Annahme und teilweise überragendes
Spiel wurde Volleyball zelebriert und auch Odense 2:0 geschlagen.
Im Halbfinale ging es gegen den Vertreter aus Lysing, dem späteren Turniersieger. "Sehr gut gespielt und unglücklich im dritten Satz 14:16 verloren", so kommentierte Trainer Kai Überwimmer das Spiel der Hamburger. Im Spiel um Platz drei reichten die Kräfte nicht mehr, um das Spiel zu gewinnen und es ging 1:2 verloren.
Ein großer Dank geht an den VCNAL und die beiden Mannschaften des ETV, die uns großartig bei unseren Spielen unterstützten. So etwas wie ein vereinsübergreifender Zusammenhalt machte sich breit an diesem Wochenende. Nicht zuletzt auch durch die Leistung auf dem Feld stellten die Barsbütteler Spiele regelrechte Zuschauermagneten da.
Jan
Meißner
| Norddeutschland - Norderstedter Zeitung |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Norderstedt - Nichts schmerzt den Wettkampfsportler mehr als eine knappe Niederlage, wenn das Gefühl da ist, man hätte doch noch etwas besser machen können. "Dann schon lieber klar verlieren", sagt Peter Schulz, der Trainer der Regionalliga-Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Harksheide. Mit 2:3 (17:25, 25:21, 20:25, 25:23, 15:13) waren die Norderstedterinnen dem Spitzenreiter SVF Neustadt-Glewe unterlegen.
Dass die VCNAL-Crew den Zweitliga-Absteiger als erster Gegner überhaupt in den Tiebreak zwingen konnte, tröstet Peter Schulz wenig. "Meine junge Mannschaft muss lernen, auch in kritischen Situationen die Ruhe zu bewahren und auch an die eigene Stärke glauben", fordert er.
Dabei waren die Voraussetzungen für ein echtes Spitzenspiel aus Norderstedter Sicht nicht optimal. Immer noch fehlen die verletzten Miriam und Sandra Schaper sowie Libera Janina Bentien. Erneut bewährte sich die gelernte Zuspielerin Juliane Lüning in der Rolle des Abwehrchefs.
"Mit dem Einsatz der Mädchen
bin ich denn auch sehr zufrieden", sagt Peter Schulz. Immerhin dauerte es
23 Minuten, bis der Tiebreak entschieden war. Selbst einen 3:8-Rückstand holten
die VCNAL-Mädchen noch auf. Doch nach einer umstrittenen
Schiedsrichterentscheidung beim 13:13 gaben die Norderstedterinnen durch zwei
Eigenfehler Satz und Spiel ab. "Wie gesagt: Da fehlt uns noch die
Ruhe", so Peter Schulz.
masch
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Fellbach:
Mit dem Kopf gegen die Wand
Die
Zweitliga-Volleyballer des Sportvereins Fellbach trafen am Wochenende auf einen
alten Bekannten, Adis Katanovic. Der ehemalige Fellbacher wechselte vor der
laufenden Saison zum Sonneberger Sportclub und trug nun seinen Teil zur
Fellbacher Niederlage bei. Sein neues Team schlug die Gäste mit 3:1 (25:21,
28:30, 25:19, 25:20).
Im großen und ganzen war Fellbach-Trainer Karl-Heinz Striegel mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Ein Problem sah er jedoch darin, dass ihr Ehrgeiz etwas überhand nahm: „Die Jungs wollten mit dem Kopf durch die Wand, das hat sie verkrampfen lassen“.
Nach dem Verlust des ersten Satzes legte die Fellbacher Sechs, die eine Woche zuvor beim Heimspiel gegen Lohhof glänzte, in Durchgang zwei einen Zahn zu und erspielte sich einen deutlichen 18:12-Vorsprung. Doch trotz der immer stiller werdenden 600 Sonneberger Fans, nutzten die Gäste ihre zwischenzeitliche Übermacht nicht zu einem deutlichen Satzgewinn und ließen es noch einmal spannend werden, eh sie sich dann doch noch mit 30:28 durchsetzten.
Doch der Widerstand der Schwaben war in den beiden letzten Sätzen nicht ausreichend um die Gastgeber von ihrem Sieg abzuhalten. Zu stabil war deren Sideout-Spiel, zu stark der Block und die Abwehr. Auch die Einwechslung von Goran Periskic für Michael Proft im dritten Durchgang half nicht, den entscheidenden Unterschied zu machen.
So
verabschiedeten sich die Fellbacher mit gesenkten Häuptern von ihrem ehemaligen
Mitstreiter Katanovic. Ein Sieg in Sonneberg hätte viel bedeutet, zum Beispiel
den Anschluss an die Tabellenspitze. Das wusste das Team um Mannschaftskapitän
und Spielmacher Axel Melde und das war wohl auch der Grund dafür, dass „nicht
locker genug an die Sache rangegangen“ wurde, so Striegel. Aber die Mannschaft
weiß auch, dass diese Niederlage kein Beinbruch war und bereits nächstes
Wochenende die Chance besteht, die Hinrunde mit einer positiven Bilanz
abzuschließen. Dann ist der SVF nämlich zu Gast bei Neuaufsteiger Bad Soden
und dann wird er bestimmt wieder gewinnen wollen. Vielleicht ohne mit den Köpfen
gegen die Wand zu rennen.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Erneut kommt es am Sonntag, 21.12.2003, 15.00 Uhr, zu einem Volleyball-Highlight in der Bergischen Gasse, treffen die Alemanninnen im letzten Spiel des Jahres doch auf den Vorjahres-Meister SCU Emlichheim. Sechs Punkte Vorsprung hatten die Emlichheimerinnen vor dem Zweitplazierten USB Braunschweig. Doch weil Emlichheim nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügte, trat Braunschweig den Weg ins Oberhaus an.
„Wir wären schon gerne aufgestiegen“, sagte Abteilungsleiter Norbert Bussmann, „aber nur aufzusteigen, um gleich wieder abzusteigen, ist für uns nicht sinnvoll.“ Zumal sich mit Claudia Volkers eine Integrationsfigur verabschiedet hat. Die 32 Jahre alte Angreiferin „hat den Laden immer gut zusammen gehalten“, sagte Bussmann. „Das ist ein schmerzhafter Verlust.“ Dennoch will der Titelverteidiger wieder ganz oben mitmischen. „Und vielleicht schaffen wir ja eines Tages auch die Basis, um mal wieder den Aufstieg anzugehen.“
Emlichheim hat sein Ziel bisher erreicht und belegt zur Zeit mit 18:2 Punkten den 2. Tabellenplatz hinter VC Olympia Berlin. Eben gegen diese Mannschaft verloren sie auch am Tag der Deutschen Einheit ihr bisher einziges Spiel mit 0:3.
Dem 59jährigen Trainer Pierre Mathieu stehen lediglich 9 Spielerinnen zur Verfügung, wobei die jüngste Spielerin erst 15, die älteste 29 Jahre alt ist (Altersdurchschnitt 21,88 Jahre). Am Sonntag feiert Emlichheims Spielerin Martina Albers ihren 20. Geburtstag. Im Durchschnitt sind die Emlichheimerinnen 180,6 cm groß.
Die Aachenerinnen möchten ihren Zuschauern im letzten Heimspiel des Jahres einen versöhnlichen Abschluss bieten und hoffen auf zahlreiche Unterstützung, zumal alle anderen Aachener Mannschaften bereits spielfrei haben. Bevor die Zweitligistinnen aber ihre wohlverdiente knapp zweiwöchige Weihnachtspause antreten können, will man versuchen, gegen Emlichheim zumindest einen Satz zu gewinnen. Während der Trainingspause werden sich die Damen mit Krafttraining fit halten, um am 04.01.2004 ein Turnier in Schwerte zu bestreiten und sich auf das erste Rückrundenspiel am 11.01.2004 in Warendorf vorzubereiten.
Bina
Rollersbroich
| Deutschland - www.presseportal.de |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Champions
League: Punkt-, Satz- und Spielgewinn für PLAZAMEDIA
Ismaning
(ots) - Kraftvolle Angaben, schnelle Bälle und begeisterte Fans: Der
Startschuss zur Indesit European Champions League 2003, dem höchsten Wettbewerb
im europäischen Spitzenvolleyball, ist gefallen. Live mit am Netz: PLAZAMEDIA,
Deutschlands größter Sport TV-Produzent. Im Auftrag des VfB Friedrichshafen
produziert PLAZAMEDIA bereits zum dritten Mal in Folge als Hostbroadcaster das
Worldfeed der Heimspiele des Vereins im Rahmen der Champions League.
Die
Jagd auf die fliegenden Bälle eröffnet PLAZAMEDIA am 17.12.2003 mit der
Begegnung zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem ESS Falck PÄRNU (Estland).
Mit vor Ort: Fünf Kameras und rund 20 Mitarbeiter. Ausstrahlender Sender in
Deutschland ist das DSF: Hier wird das erste Heimspiel der Mannschaft vom
Bodensee am 19. Dezember in einer ausführlichen Zusammenfassung zu sehen sein.
Mit der erneuten Produktion der Volleyball Champions League gelingt PLAZAMEDIA
ein weiterer Schritt auf europäischem Sport-Parkett. Erst kürzlich hatte das
Unternehmen mit der Beteiligung am High-Definition-TV-Spezialisten Alfacam
erfolgreich den Weg in Richtung Internationalisierung gefestigt.
Die
PLAZAMEDIA GmbH zählt zu den führenden TV-Full-Service-Dienstleistern und ist
der größte deutsche Sport-TV-Produzent. Unter anderem produziert die
PLAZAMEDIA als Generalunternehmer die Fußball Bundesliga und die 2. Bundesliga
für den Rechteinhaber, die schweizerische Infront AG. Die Sportproduktionen
umfassen darüber hinaus die Champions League, Basketball, Boxen, Formel 1 sowie
Europa- und Weltmeisterschaften diverser Sportarten. In den PLAZAMEDIA Studios
entstehen Entertainment- und Showformate, Newsmagazine, Talkshows und
Kinderprogramme. Zu den Kunden der PLAZAMEDIA gehören neben Premiere, DSF, ARD,
ZDF, SAT.1, ProSieben, 9Live und Disney Channel sowie weitere nationale und
internationale TV-Sender.
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Kanadierinnen sollen Klassenerhalt sichern helfen
USC
verpflichtet vor Doppelheimspiel-Wochenende zwei kanadische Nationalspielerinnen
Die Telefondrähte glühten seit November heiß, der E-Mail-Briefkasten klingelte unaufhörlich, in Gesprächsrunden mit den Sponsoren rauchten seit dem letzten Heimspiel der Braunschweigerinnen die Köpfe. Gerade noch rechtzeitig vor dem Ende der Meldefrist kann das Frauenteam des USC Braunschweig in der Volleyball-Bundesliga nun dringend benötigte Verstärkungen melden: Die 23-jährige Cheryl Stinson, 1,85 m große Mittelblockerin, und die 22-jährige Joscelyn Hannaford, 1,84 m groß und für die Mittel- und Diagonalposition vorgesehen. Beide Spielerinnen gehören zum erweiterten Nationalkader Kanadas. Sie wollen die Wettkampfpraxis in der Bundesliga nutzen, um sich für ihr Nationalteam fit zu halten und dann bei den Olympischen Spielen dabei zu sein.
Schon an diesem Freitag (19. Dezember) um 19.30 Uhr in der Tunicahalle beim Hinrunden-Abschluss gegen den starken Aufsteiger und Tabellendritten VfB Suhl und am Sonntag (21. Dezember) um 15 Uhr in der Tunicahalle beim Rückrundenstart gegen den Tabellenzweiten USC Münster sind die beiden Kanadierinnen spielberechtigt. Ob sie da schon richtig helfen können, bleibt abzuwarten. Ihre Verpflichtung zielt vielmehr auf die lange Saisonendphase von März bis April mit zahlreichen Doppelspieltagen an einem Wochenende.
Die Verpflichtung beider Akteurinnen war nur möglich durch das zusätzliche Engagement der Sponsoren des USC, um dem Ziel Klassenerhalt einen weiteren Schritt näher zu kommen. Nach dem Bekanntwerden des längerfristigen Ausfalls von Katharina Galland und den zahlreichen Verletzungen anderer Spielerinnen bestand dringender Handlungsbedarf. Lange Zeit schien es aber völlig aussichtslos, an eine Verpflichtung zu denken. Das gemeinschaftliche Herangehen an diese Herausforderung führte schließlich zu dieser perspektivisch wichtigen Lösung.
Cheryl
Stinson gehört seit Juni diesen Jahres dem A-Kader Kannadas an. Sie soll nach
den Vorstellungen von USC-Trainer Timo Schröder mit ihrer imponierenden
Angriffshöhe von 3,08 m den bisher ungenügenden Druck über die Mittelposition
verstärken. Joscelyn Hannaford, seit zwei Jahren Juniorinnen-Nationalspielerin
Kanadas, ist technisch sehr stark, deshalb universeller einsetzbar. Von ihr
erhofft sich das Trainerteam in erster Linie die weitere Stabilisierung der
Annahme und Abwehr. Timo Schröder: „Beide Spielerinnen werden uns gut tun.
Sie vermitteln den berühmten „Fighting Spirit“. Damit werden wir sicher
noch aggressiver und Sieges hungriger.“
NB,
öbl
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Markranstädter
Volleyballer hoffen auf Initialzündung
Markranstädt.
"Die Zeit der Wattebällchen ist vorbei", sagt Markranstädts
Volleyball-Manager Michael Nickeleit. Soll heißen: Beim Bundesliga-Schlusslicht
wird nichts mehr schön geredet, im letzten Auftritt des Jahres morgen (19.30
Uhr) gegen Düren gelten keine Entschuldigungen. "Ich erwarte, dass wir um
den ersten Heimsieg kämpfen, das ist ein Spiel von allerhöchster Priorität.
Wir haben zwei gute Leute verpflichtet, jetzt muss gefightet werden",
verlangt Nickeleit. Denn das Ziel für 2003 - vier Punkte unter dem
Weihnachtsbaum - lässt sich nur mit einem Erfolg gegen den Tabellen-Vierten
erreichen.
Trotz
professioneller Bedingungen (300 000 Euro Etat, zweimal täglich Training) kam
Aufsteiger Markranstädt bisher nicht so recht auf die Strümpfe. "Etwas
leichter hatten wir uns das vorgestellt, aber die Verunsicherung zog sich wie
ein roter Faden durch die Saison", bekennt Zuspieler Eric Koreng, "wir
warten immer noch auf die Initialzündung." Koreng steht vor der Aufgabe,
die beiden erst kürzlich geholten Asse Djorde Djuric (Serbien) und Patrik
Pistovic (Slowakei) sofort zu integrieren. "Djuric ist ein Top-Angreifer,
noch besser als Bruno Maric, athletisch stark, der will schnelle Pässe",
weiß der Markranstädter Regisseur. Die Verständigung läuft auf Englisch. Mit
Annahmespezialist und Außenangreifer Pistovic kann Koreng "nur mit Händen
und Füßen" kommunizieren. Missverständnisse bleiben da nicht aus.
Normalerweise
braucht ein neu formiertes Volleyball-Team einige Monate, bis alles passt. Zeit,
die Markranstädt nicht hat. Spätestens im Februar, wenn die Abstiegsrunde
beginnt, muss die Mannschaft harmonieren und Siege einfahren. "Ein Abstieg
würde uns nicht umwerfen, aber zwei Jahre Aufbauarbeit kosten", meint
Manager Nickeleit, der seine großen Pläne gefährdet sieht.
Bis
2008 soll der Verein in der deutschen Spitze sein und auch international
spielen. Gelingt der Klassenerhalt, wird der Etat aufgestockt und die Truppe mit
weiteren vier Neuverpflichtungen noch einmal kräftig umgekrempelt. Aber das ist
Zukunftsmusik. Die Gegenwart heißt Düren und ist schwer genug.
Steffen
Enigk
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Schwerin
vor nächstem Doppelpack
SSC
morgen in Vilsibiburg / Tags darauf in Leverkusen
Schwerin
Nach dem Überraschungscoup im DVV-Pokal steht für die Schweriner
Volleyballerinnen jetzt wieder der Bundesliga-Alltag auf dem Programm. Und da
haben die SSC-Damen gleich noch ein Doppelpack-Wochenende vor sich. Schon heute
Vormittag machten sich die Schützlinge von SSC-Trainer Tore Aleksandersen auf
den Weg nach Niederbayern. Denn morgen Abend spielen sie zum Hinrundenabschluss
um 19.30 Uhr bei den Roten Raben in Vilsbiburg. Gleich nach dem Spiel geht es für
die SSC-Damen noch weiter in Richtung Rheinland. Denn am Sonnabend startet schon
die Rückrunde. Zu dessen Auftakt müssen die Mecklenburgerinnen bei Bayer
Leverkusen ran.
Wichtig wird für die Mannschaft sein, das neugewonnene Selbstvertrauen aus dem Pokal, wo man im Viertelfinale den Favoriten SSV Ulm bezwungen hat, in die letzten beiden Spiele des Jahres mitzunehmen. Positves gibt's vom Kapitän Jana Müller, die am Sonnabend gegen Ulm Anfang des fünften Satzes umgeknickt und ausgewechselt werden musste. "Es geht schon wieder. ich mache auch im Training alles mit, kann auch springen", erklärte Jana gestern. "Wir müssen dran arbeiten, dass nicht wieder so ein Abfall wie gegen Dresden vorkommt. Im Pokal waren die Mädels voll motiviert, eine Woche später in der Liga lief nicht viel zusammen. Das müssen wir diesmal verhindern", weiß Tore Aleksandersen.
Dieser
begegnet morgen Abend in Vilsbiburg seinen Schweriner Vorgänger Michael Schöps,
der seit dieser Saison Chefcoach bei den Roten Raben ist. "Die beiden
Spiele sind sehr wichtig für uns. In Vilsbiburg treffen einige Spielerinnen auf
ihren ehemaligen Trainer. Und gegen Leverkusen haben wir noch eine Rechnung
offen vom Hinspiel (2:3-Niederlage nach 2:0-Satzführung - d. A.)", so der
35-jährige Norweger.
Für
ihn sind diesen beiden Partien auch in der Hinsicht wichtig, sie werden zeigen,
wohin der Weg für Schwerin in der Liga führt. Denn momentan liegt der SSC mit
12:8 Punkten auf dem sechsten Rang, Vilsbiburg punktgleich auf Platz sieben.
Bayer Leverkusen hat als Tabellenfünfter zwei Zähler mehr auf dem Konto als
Schwerin und Vilsbiburg.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
albi
- "Münster va souffrir!" "
Münster wird leiden! Das hatte USSP-Spielerin Laure Koenig vor dem
Europapokal-Rückspiel des USC Münster versprochen. Den Zahn haben die Westfälinnen
ihren Gastgeberinnen aus Albi gestern Abend schon im ersten Satz gezogen.
Den
nämlich gewannen die Volleyballerinnen von Trainer Axel Büring schon und waren
schon vor dem Endergebnis von 2:3 (25:23, 23:25, 24:26, 25:22, 12:15) im
Viertelfinale des Top-Teams-Cups. Da halfen auch Psycho-Trickserei im Vorfeld
und das unheimlich emotionelle Publikum " etwa 900 Zuschauer hatten sich in
der Albier Cosec-Halle eingefunden " den Franzosen nicht weiter.
Für
den USC dagegen war es ein Erfolg, der unter den gegebenen Umständen hohen
Respekt abfordert: Mit nur neun Akteurinnen waren die Westfälinnen in den französischen
Tarn gereist, neben den Blockerinnen Andrea Berg und Caro Wensink war mit Atika
Bouagaa auch noch eine dritte Stammspielerin erkrankt und fiel aus. Büring
blieb als Alternative die 17-jährige Zuspielerin Sandra Aßmann.
Was
für eine starke Alternative die junge Dame war, sollte sich schon im ersten
Durchgang zeigen. Denn der USC geriet von Beginn an in die Fänge großer
Nervosität. Nach dem schnellen 4:9 brachte Büring Aßmann für Stamm-Passeuse
Kim Staelens, nahm nach dem 4:10 bereits die zweite Auszeit " und auf
einmal war alles Zittern wie weggeblasen.
Bis
dahin hatte Albi klar den Ton angegeben und mit vorzüglichen Aktionen besonders
in der Feldabwehr hoch verdient geführt.
Die
Unabhängigen rappelten sich danach aber auf und legten in dieser Situation eine
ungeheure Nervenstärke an den Tag. Angeführt von einer bärenstarken Teee
Williams fand Münster ins Spiel zurück. Der Aufschlag kam und brachte die
USSP-Annahme " wie in Münster " nachhaltig aus dem Gleichgewicht.
Ihre
Nervosität vollständig abgelegt hatte nun auch die Blockerin Antje Röder und
zeigte ihrem Trainer auf, dass auch sie zu den guten Alternativen gehört, auf
die Büring zurückgreifen kann.
Punkt
um Punkt kam der USC heran an Albi, die erste Führung der Münsteranerinnen
markierte Williams mit dem 23:22. Der Fehler der französischen
Nationalspielerin Anne Andrieux bei 24:23 für Münster war mehr als nur ein
gewonnener Satzball " es war eigentlich schon der verwandelte Matchball.
Ab
sofort war die Partie für den USC ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen
" das Match fortan aber ein Muster ohne Wert. Wie angekündigt testete Büring
nun einige Variationen an. Bemerkenswert dabei das Spiel mit beiden
Zuspielerinnen, ein 4/2-System in die im zweiten Set aufs Parkett zurückgekehrte
Kim Staelens an ihrer alten Wirkungsstätte ihre Angriffsqualitäten aufzeigte.
Nach
den 98 Minuten von Albi zeigte sich Büring "beeindruckt, wie die
Mannschaft nach dem 4:10 zurückgekommen ist!" Für den Münsteraner
bedeutet das Weiterkommen viel, gleich aus zwei Gründen: "Die jungen
Spielerinnen können dadurch reifen. Und zudem ist es doch schön, dass der USC
die Fahnen Münsters über die deutschen Grenzen hinaus hinausträgt!" Dazu
hat er nun in Sofia oder Wien Gelegenheit.
Lutz
Hackmann
| Deutschland - VG WiWa-News |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Vorgezogene
Bescherung: WiWa-Weihnachten!
3:2-Sieg
in Warendorf
„Ja
ist denn heute schon Weihnachten?“ fragten sich die Spielerinnen von WiWa
Hamburg, als sie sich nach dem verwandelten zweiten Matchball gegen die
Warendorfer Sportunion freudig in den Armen lagen.
Völlig
unerwartet hatten sie gerade ihren dritten Auswärtssieg gelandet und dabei ein
Wechselbad der Gefühle erfahren. Nach dem Ausfall des halben Kaders waren sie
nur zu siebt ins Münsterland gereist und hatten sich selber nicht viele Chancen
ausgerechnet nachdem sie das Hinspiel gegen die WSU erst vor zwei Wochen vor
heimischer Kulisse mit 1:3 verloren hatten. Und wie im Hinspiel trumpften die
WiWa’s zunächst nur im ersten Durchgang groß auf, entschieden den Satz mit
25:17 für sich um dann in den beiden folgenden Durchgängen einzubrechen.
Jeweils mit 25:16 holten sich die Warendorferinnen sowohl den zweiten als auch
den dritten Satz und dominierten das Geschehen durch druckvolle Angriffe über
die Außenpositionen. An dieser Stelle hätte wohl kaum noch jemand auf WiWa
gewettet.
Doch
es kam anders als die 200 Zuschauer dachten: Warendorf schien den Gegner nun zu
unterschätzen und verzichtete auf seine Leistungsträgerinnen im Außenangriff;
Sinje Blöcker und Daniela Schmees. Durch die Wechsel gab es einen Bruch, der
noch dadurch verstärkt wurde, dass der Trainer der WSU zunehmend mit dem
Schiedsgericht haderte. Durch die stark angestiegene Eigenfehlerquote der
Gastgeberinnen ermutigt, riss Zuspielerin Petra Halfmann das Spiel jetzt wieder
an sich und leitete die Angriffe von WiWa gekonnt ein. Durch unbändigen
Kampfgeist und eine schöne Aufschlagserie von Jana Takocova konnte WiWa eine
6:2-Führung der WSU egalisieren und sich selber mit 15:9 in Führung bringen.
Auch die zurückgekehrte Daniela Schmees konnte den Satz nicht wieder umbiegen
und WiWa Hamburg holte sich den vierten Satz verdient mit 25:20.
Im
fünften Durchgang schien die WSU dann ihrer Favoritenrolle doch gerecht zu
werden, zog schnell mit 3:0 davon und transportierte die Führung zum 7:4. Der nächste
Punkt, der den Seitenwechsel einleiten sollte, wollte ihnen aber nicht gelingen.
Mit einer Aufschlagserie von Katharina Kozuch gelang es statt dessen WiWa
Hamburg, den psychologisch wichtigen Punkt zum 8:7 zu machen. Beflügelt von dem
Gedanken, an diesem Tag tatsächlich etwas reißen zu können, agierten die
WiWa-Mädels im Angriff nun deutlich mutiger, während der WSU immer unsicherer
wurde. Letztlich konnten die Spielerinnen von Trainer Carsten Schmidt ihren
zweiten Matchball nutzen und machten den Sack zum 15.12 zu. Damit kam es zur
vorgezogenen Bescherung für WiWa Hamburg, und das obwohl die Mädels ihre
Weihnachtsfeier doch erst am 20.12. nach dem Heimspiel gegen den MTV
Obernkirchen (19.00 Uhr; Rüterstraße) veranstalten.
Wer
Lust hat, die WiWa’s im letzten Heimspiel dieses Jahres zu unterstützen,
bekommt für nur 3 € Eintritt nicht nur ein sehenswertes Spiel, sondern
hinterher noch eine der legendären WiWa-Wienachten-Paadies mit Musik von DJ
Olaf geboten!
WiWa
Hamburg – MTV Obernkirchen, Sa., 20.12.003, 19.00 Uhr, Sporthalle Wandsbek
| Norddeutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
|
Donnerstag. 18. Dezember 2003 |
Wilhelmsburg:
Zweiten Sieg geholt
Harburg
(nik). Na also, es geht doch: Immerhin ihre Pflichtaufgabe haben die
Volleyball-Frauen des SV Wilhelmsburg nach einer langen Durststrecke gelöst.
Nach dem Auftaktsieg gegen den SC Rönnau hatten die SVW-Frauen zuletzt acht
Spiele - zum Teil äußerst unglücklich im Tiebreak - verloren. Nun haben sie
zum Rückrundenstart mit 3:1 erneut gegen Rönnau den zweiten Saisonsieg
eingefahren und sind dadurch in der Tabelle auf den achten Rang geklettert.
In
der Frauen-Oberliga Niedersachsen haben die Volleyballerinnen des TV Vahrendorf
eine unglückliche 2:3-Niederlage kassiert und einen souveränen 3:1-Sieg
eingefahren. Aber: Gegen das 2:3 gegen Osterholz-Scharmbeck wollen die
Vahrendorferinnen wegen einer strittigen Schiedsrichter-Entscheidung, die auch
im Spielbericht vermerkt worden ist, Protest einlegen.
Eine
zweite ärgerliche Fehlentscheidung, jedoch auch die eigenen Nerven
verhinderten, dass der TV nicht ohnehin als Sieger vom Feld marschierte. Im
entscheidenden Tiebreak führten die Gastgeberinnen bereits mit 14:10. "Das
war schon eine Kunst, die Partie noch zu verlieren", meinte Spielerin
Sabine Szafraniak. Allerdings begünstigte auch ein weiterer Fehler des
Schiedsrichter-Gespanns die Aufholjagd der Gäste. Beim Stande von 14:13, dem
vierten Matchball Vahrendorfs, berührte ein Angriffsball der Gäste die Antenne
- doch der Punkt wanderte dennoch an Osterholz, die sich anschließend den Sieg
holten. Trotz der Niederlage für den TV verdiente sich Diagonalangreiferin
Heike Becker Bestnoten.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel