| Hamburg - Smash-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Weihnachtliches
Volleyballgeschehen in Hamburg
Nachdem
der Oststeinbeker SV seine Weihnachtsfeier am letzten Samstag mit einem 3:2
Erfolg über den TSV Giesen im Gepäck in brillanter Stimmung zelebrieren
konnte, wollen die Volleyballerinnen der VG WiWa am kommenden Samstag nach ihrem
Heimspiel gegen den MTV Obernkirchen in der Sporthalle Wandsbek nachlegen und
hoffen auf gewohnt gute Stimmung.
Geld
ausgeben kann der Volleyballer schon vorher, denn Sportausrüster Leach’s
Petrel ist wie jedes Jahr wieder kurz vor Weihnachten in der Stadt. Am Freitag,
dem 19. und Samstag, dem 20., kann man/frau sich mit der Sportkleidung mit den
beliebten Tieren eindecken. Wo? In der Praxis Eckardt, Tangstedter Landstraße
22 A. Wann? Am Freitag von 13 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 20 Uhr. Viel Spaß!
Zum
traditionellen Glühwein lädt Helmut von Soosten am 23.12. ab 15 Uhr in die Räume
seiner Ballsport GmbH ein. Gebäck und Glühwein ist vorhanden, und so kann in
gemütlicher Runde das Volleyballjahr ausklingen.
Und
damit Volleyball im neuen Jahr auch zünftig wieder losgehen kann, lädt der SV
Nettelnburg-Allermöhe alle Freunde ein zum 3.1.2004 um 16.00 Uhr in der Halle
Walter Rothenburgweg/Fähruernfleet. Mitzubringen sind Sportschuhe, natürlich
gute Laune (is ja klar!) und etwas zu Essen. Gespielt wird wie in den letzten
Jahren in „zusammengelosten“ Teams. Deshalb bitten die Veranstalter um Pünktlichkeit!
(Übrigens ein guter Neujahrsvorsatz!) Wer später als 16 Uhr kommt, kann Pech
haben und wird einem Team als Ersatzspieler zugeteilt.
| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Landesliga: Positive Bilanz des VC NAL
Norderstedt - Mit nur einer Niederlage aus zehn Spielen steht die dritte Männermannschaft des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn punktgleich mit der VG Elmshorn auf Platz zwei der Landesliga. Somit haben die Norderstedter nach wie vor die Möglichkeit, den direkten Durchmarsch von der Bezirks- in die Verbandsliga zu schaffen.
Während die zweite Mannschaft des VCNAL vier Leistungsträger an das Regionalliga-Team abgeben musste, kann Trainer Ben Schriever nach wie vor auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Da die meisten Spieler noch A-Jugendliche sind, haben sie zudem ein Doppelstartrecht für die Verbandsliga und die Landesliga.
"Den
Umbruch im Verein, den die Trainer von allen drei Herren-Mannschaften
einvernehmlich eingeleitet haben, begrüße ich außerordentlich. Zu oft mussten
in den letzten Jahren junge Talente Norderstedt mangels Perspektive verlassen.
Jetzt können wir die Spieler bei uns bis nach oben führen", so Ben
Schriever.
pam
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Highlight
für die Volley YoungStars
FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars des VfB
Friedrichshafen erwartet kurz vor Weihnachten ein sportlicher Leckerbissen. Am
Freitagabend sind sie zum letzten Spiel vor der Weihnachtspause beim TV
Rottenburg zu Gast.
„Das wird ein richtig tolles Spiel. Die Jungs
freuen sich schon drauf“, sagt Söhnke Hinz. Und auch der sportliche und pädagogische
Leiter der Häfler Zweitligamannschaft scheint sich innerlich die Hände zu
reiben. Schließlich ist in der Rottenburger Hohenberghalle immer eine gute
Stimmung geboten - und eine Mannschaft, die für eine spannendes Spiel gut ist.
Mit 14:10 Punkten auf dem fünften Platz liegend, scheint der TVR keine Übermannschaft
zu sein. Aber bei genauerem Hinsehen vielleicht schon. Welches Volleyballteam
kann schon von sich behaupten, seit anderthalb Jahren daheim nicht verloren zu
haben? Und noch dazu als Aufsteiger? Glaubt man der Homepage (www.tvr-volleyball.de),
so werden im „Volleyballtempel Hohenberghalle Spieler und Zuschauer lichterloh
brennen, um ein unvergessliches Erlebnis zu garantieren“.
Die Häfler können auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen
und wissen noch nicht so recht, was auf sie zukommt. Die letzte Begegnung mit
dem damaligen Regionalligisten liegt drei Jahre zurück und die Mannschaften
haben ein anderes Gesicht bekommen. Es mag sich niemand mehr gern daran
erinnern, denn damals sind die Volley YoungStars vom TV Rottenburg aus dem
VLW-Pokal geworfen worden.
Söhnke Hinz kann sich freuen, denn zum
Abschlussmatch des Jahres kann er mit der kompletten Mannschaft anreisen. Auch
Max Günthör dürfte nach seiner Finger-Verletzung wieder einsetzbar sein. Des
Trainers Erfolgsrezept klingt einfach: „Wir müssen an die guten Leistungen
der vergangenen Woche anknüpfen. Wenn wir unsere Stärken ausspielen, sollten
wir gewinnen können.“ Ob sich der Wunsch nach einem Sieg erfüllen wird,
entscheidet sich am Freitagabend.
Freitag, 19.12.2003, 20 Uhr: TV Rottenburg -
Volley YoungStars Friedrichshafen
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Ostbek
Cowboys reisen im St. Pauli-Bus nach Hildesheim
Drei
Siege in Folge haben den Zweitliga-Männern des Oststeinbeker SV eine ruhige
Weihnachtspause beschert. "Der größte Druck ist weg", sagt Trainer
Bernd Schlesinger, "jetzt können wir frei aufspielen." Beim MTV
Hildesheim aber dürfte es schwer werden am Sonntag (Robert-Bosch-Schule, 15
Uhr), einen weiteren Erfolg zu landen.
Mit 18:4
Punkten tummelt sich der Tabellenzweite in der Zweitligaspitze, und das mit
einem Kader, der anders als der der Konkurrenz aus Moers, Bottrop und Königs
Wusterhausen nicht mit klangvollen Namen verstärkt wurde. Beim MTV setzt man
auf Kontinuität und Teamgeist, und das Team um den überragenden Henning
Machtens schickt sich nun an, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga mitzuspielen.
Trotzdem
wähnt man sich bei den Ostbek Cowboys auf Augenhöhe. "In der letzten
Saison waren wir punkt- und satzgleich mit dem MTV, und der Stamm beider Teams
ist nahezu gleich geblieben", sagt Trainer Schlesinger, "wir sind also
bestimmt nicht chancenlos."
Zumal
die Statistik den Gästen Mut macht: Das letzte Aufeinandertreffen in Hildesheim
gewann der OSV nach einem Kraftakt sondergleichen mit 3:2. Und gegen Topklubs
sahen die Cowboys in dieser Saison stets gut aus, Moers, Königs Wusterhausen
und Giesen ließen Federn, nur gegen Bottrop verlor man.
Allerdings
muss der OSV in Hildesheim gleich auf drei Akteure verzichten: Christian Jende
leidet nach seinem Autounfall unter einer Gehirnerschütterung, Christian
Bartram, der zum 1. Oktober eine neue Stelle angetreten hatte, ist bereits
im Urlaub. Und auch Trainer Schlesinger wird nicht dabei sein, weil er seinen
Urlaub aus privaten Gründen nach vorne verlegen musste. "Das sind natürlich
sehr ungünstige Bedingungen", sagt Abteilungsleiter Jan Schneider,
"aber das mit den Urlauben ist abgesprochen. Es ist eben der Preis dafür,
dass wir das hier alle als Hobby betreiben. Und außerdem haben wir ja adäquaten
Ersatz."
Die
Mannschaftsbetreuung nämlich wird Co-Trainer Jan Maier übernehmen, der selbst
den A-Schein besitzt und das Team bestens kennt. Und für Bartram könnte Kapitän
Jan Buhrmester ins Team rücken, der im Training wieder zu den Besten zählte.
Das Team
wird im übrigen mit dem Original-Bus des FC St. Pauli nach Hildesheim fahren.
Wer in diesem unglaublich geilen Bus mit von der Partie sein möchte, kostenlos,
natürlich: Abfahrt ist um 10 Uhr vor der Walter-Ruckert-Sporthalle. Da
die Plätze natürlich beschränkt sind, ist eine Mitfahrgelegenheit natürlich
nur nach Anmeldung und Bestätigung möglich. Anmeldung unter: ck@likedeelers.de
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
VfB
Friedrichshafen holt sich zuhause den ersten Sieg
FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat
sein erstes Spiel in Pool D der Indesit European Champions League gewonnen. 70
Minuten benotigte das Team von Stelian Moculescu, um den estischen Meister ESS
Falck PÄRNU mit 3:0 (30:28, 25:21, 25:13) nach Hause zu schicken. Dabei machte
nur der erste Satz ein wenig Schwierigkeiten.
Nach einem nervösen Start beider Teams
gestaltete sich der erste Durchgang als ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar gelang es
dem VfB, sich gegen Ende (19:16, 21:18) drei Punkte zu erschmettern, aber der
Neuling aus Estland holte immer wieder auf. Bei 21:21 tauschte Moculescu Bogdan
Olteanu gegen den Brasilianer Alex Lenz aus, wordurch sich die Annahme
stabilisierte. Pärnu hatte sogar zwei Satzpunkte, aber die Häfler bewiesen den
längeren Atem und verwandelten den dritten Satzball zum 30:28.
Hatten die Esten bis dahin noch gut mitgehalten,
so war ihr Widerstand im zweiten Satz gebrochen. Daran konnte auch die
Auswechslung ihres 41-jährigen Zuspielers (für Avo Keel kam Veiko Lember)
nichts ändern.
Mit seinen Sprungaufschlägen und pfeilschnellen
Angriffen bestimmte Jochen Schöps das Spiel nach Belieben. Im dritten Satz
machte der 20-Jährige sechs Punkte in Folge, dabei zeigte er den 2000
begeisterten Zuschauern ein Ass-Hattrick. Schöps war ohne Zweifel der beste
Spieler des Abends. 25 Punkte gingen auf sein Konto. Zum Vergleich: Der beste
Scorer der Gäste brachte es nur auf zehn Punkte.
Klar, dass VfB-Trainer Stelian Moculescu
zufrieden war: “Das Team aus Estland war und unbekannt. Das war der Grund für
die Probleme im ersten Satz. Dann haben wir unsere Nervosität verloren. Dank
eines überrageneden Jochen Schöps hatten wir es leicht, das Spiel zu
gewinnen.“ Sein Gegenüber Pasi Rautio trug die Niederlage mit Fassung: „
Wir wussten, dass es schwer werden würde, in Friedrichshafen zu gewinnen. Der
Aufschlag der VfB-Spieler in den Sätzen zwei und drei hat es uns unmöglich
gemacht.“
Der VfB Friedrichshafen belegt nach einem Sieg
und einer Niederlage den zweiten Platz in Gruppe D. Das nächste Champions
League Spiel findet am Donnerstag, 15. Januar 2004, statt. Dann ist der
Tabellenführer Tours VB in der ARENA Friedrichshafen zu Gast.
| Deutschland - USC Münster-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Vom 26. bis 28. Dezember 2003 nimmt der USC Münster
an einem Turnier im belgischen Namur teil. In der Vorrunde des \"Tournois
Wallonie\" spielen die Münsteranerinnen gegen die belgischen Teams VBC
Calaminia und VC Yvoir sowie den französischen Erstligisten ASPTT Mulhouse.
Weitere Teilnehmer sind: AWF Posen (POL), Eburon
Tongeren (BEL), Skup Olmütz (Tschechien) und EV Ommen (Niederlande). Trainer
Axel Büring wird bei diesem Turnier auf seine deutschen und niederländischen
Nationalspielerinnen verzichten müssen, da sie sich mit ihren
Nationalmannschaften auf das olympische Qualifikationsturnier in Baku
(Aserbeidschan) im Januar vorbereiten.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Europapokal:
3 Siege und 3 Niederlagen
Leverkusen
dreht Spieß noch um, Wuppertal scheitert an vier Ballpunkten!
Gelungene Heimpremiere vom VfB Friedrichshafen in der Champions League 2003/04. Gegen den Neuling Pärnu aus Estland gaben sich die Spieler von Bundestrainer Stelian Moculescu keine Blöße und siegten nach einem engen Auftaktsatz deutlich mit 3:0 (30-28, 25-21, 25-13).
Gut gespielt, aber verloren – so lautete das Motto des SCC Berlin in seinem zweiten Spiel der Königsklasse. Beim italienischen Top-Verein Sisley Treviso setzte es beim 1:3 (25-27, 25-21, 16-25, 14-25) die erste Saisonniederlage für die Spieler um Marco Liefke.
Ohne Probleme setzten sich der USC Münster und der SSV Ulm ALIUD PHARMA im Top Teams Cup der Frauen durch. Zwar unterlag Münster in Albi/Frankreich mit 2:3 (25-23, 23-25, 24-26, 25-22, 12-15), aber bereits nach dem gewonnen Auftaktsatz war der Vorstoß in das Viertelfinale besiegelt.
Ulm siegte nach dem souveränen 3:0 im Hinspiel auch auf Madeira/Portugal sicher mit 3:1 (18-25, 25-15, 26-24, 25-20). Ulm trifft im Viertelfinale auf Bratislava/Slowakei, Münster auf Sofia/Bulgarien.
Dramatik pur dagegen im CEV-Pokal. Die Frauen des TSV Bayer 04 Leverkusen bogen das 1:3 aus dem Hinspiel gegen Luzern/Schweiz noch um. Im Rückspiel gelang ein glattes 3:0 (25-17, 25-23, 25-13) und somit der Einzug in das Viertelfinale. Gegner dort ist Villebonne/Frankreich oder Jesi/Italien mit Sylvia Roll.
Den
verpassten die Männer vom SV Bayer Wuppertal um ganze vier Ballpunkte. Nachdem
das Hinspiel in Sete/Frankreich überraschend mit 3:1 gewonnen werden konnte,
setzten sich die Gäste um DVV-Nationalspieler Wolfgang Kuck mit dem gleichen
Satz-Ergebnis (25-22, 30-28, 21-25, 25-22), aber dem minimal besseren
Ballpunktekonto, in Wuppertal durch.
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Volleyballer
des Jahres: Angelina Grün wird Rekordhalterin!
,Grüni’
zum vierten Mal, ,Pampis’ Premiere
Die
Leser des volleyball-magazin haben entschieden: Angelina Grün (Foto) und
Christian Pampel sind die ,Volleyballer des Jahres 2003’. Während Angelina Grün
zum vierten Mal in Folge gewählt wurde, was vor ihr noch keiner Athletin
gelang, ist Christian Pampel in der Gunst der Leser erstmals ganz vorn. Er löst
Stefan Hübner ab, der aufgrund langwieriger Verletzungen in diesem Jahr kaum in
Erscheinung treten konnte.
Grün und Pampel sind beide als Profis in Italien engagiert, die Außenangreiferin beim Erstligisten aus Bergamo, der Diagonalspieler beim Zweitligisten Loreto. Das Votum der Leser dürfte jedoch in erster Linie durch die Auftritte des Duos im Nationaltrikot beeinflusst worden sein: Angelina Grün war erneut die Führungsspielerin des Teams, das bei der Europameisterschaft in der Türkei die Bronzemedaille gewann, Pampel agierte bei der Männer-EM in Deutschland in überragender Form und wurde zum zweitbesten Punktesammler des Turniers.
Das vm beschäftigt sich in
seiner heute erscheinenden Ausgabe ausführlich mit den Titelträgern, das
genaue Wahlergebnis und alle bisherigen ,Volleyballer des Jahres’ können Sie
der unten stehenden Tabelle entnehmen.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
DVV-Auswahl
gewinnt Trainingsmatch 3:0
Vor den eigentlichen beiden Länderspielen zwischen den Juniorinnen-Nationalteams Deutschlands und Frankreichs im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerks absolvierten beide Teams ein Trainingsmatch. Dies konnte der DVV-Nachwuchs deutlich mit 3:0 (25-13, 25-20, 25-19) für sich entscheiden.
So
leicht dürfte es heute Abend in Höpfingen (19.30 Uhr) und am 19. Dezember in
Hausen (19.30 Uhr) - bei den beiden offiziellen Vergleichen - nicht werden.
| Deutschland - DVV-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Olympia-Quali:
Moculescu sieht Außenseiter-Chance!
Vorbereitung
in Friedrichshafen
Am zweiten Weihnachtsfeiertag beginnt für die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Abschlusslehrgang für die Olympia-Qualifikation der Männer in Leipzig (5. bis 10. Januar). Das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu trifft sich am 26. Dezember in Friedrichshafen. Am 3. Januar tritt Moculescu dann mit zwölf Spielern die Reise nach Leipzig an, die unter anderem gegen den Olympia-Zweiten Russland, Vize-Europameister Frankreich und den Olympiasieger von 1996, die Niederlande, das „Wunder von Leipzig“ vollbringen sollen.
Vorrundengegner sind Russland, Polen und Bulgarien. Nur der Sieger von Leipzig erreicht das Ziel Athen 2004. Deutsche Volleyballspieler haben zuletzt 1972 in München an Olympischen Spielen teilgenommen (Silber für die DDR, Platz 11 für die Mannschaft der Bundesrepublik) !
Bundestrainer Moculescu glaubt an die Außenseiter-Chance seines Teams: „Wir probieren es. Bei uns muss alles klappen. Wir müssen über fünf Spiele eine konstant starke Leistung bringen – dann haben wir auch eine Chance.“ Zu den Favoriten zählt Moculescu die Russen.
Im
Rahmen des Vorbereitungslehrgangs in Friedrichshafen wird es voraussichtlich
noch zu zwei Vergleichen mit Afrikameister Tunesien kommen. Tunesien spielt zur
gleichen Zeit wie Deutschland im eigenen Land in der afrikanischen
Olympia-Qualifikation.
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
SCC
verliert mit 1:3 bei Sisley Treviso
Der
deutsche Volleyball-Meister SC Charlottenburg hat sein zweites Spiel in der
Champions League verloren. Beim italienischen Titelträger Sisley Treviso gab es
nach 100 Minuten eine 1:3 (25:27, 25:21, 16:25, 14:25)-Niederlage.
Während
die Italiener, die zum Auftakt 3:0 bei Olympiakos Piräus gewonnen hatten, mit
zwei Siegen die Gruppe A anführen, verfügen die Berliner genau wie Piräus
(3:2-Sieg beim polnischen Meister Pamapol AZS Tschenstochau) über einen Sieg
und eine Niederlage. Die Schützlinge von Trainer Mirko Culic hatten zum Auftakt
die Polen in eigener Halle mit 3:2 geschlagen. Im nächsten Spiel am 14. Januar
(19 Uhr, Sömmeringhalle) empfängt der SCC den griechischen Meister Piräus.
Die zwei besten Teams der Gruppe sind eine Runde weiter.
Der
ungeschlagene Bundesliga-Spitzenreiter hatte sich schon vor der Partie gegen den
Meister aus der stärksten Liga der Welt als Außenseiter gesehen. "Das ist
ein anderes Kaliber als der polnische Titelträger", hatte Mannschaftskapitän
und Nationalspieler Marco Liefke nach dem Heimsieg über die Polen gesagt und
sollte mit seiner Einschätzung Recht behalten.
Trotzdem
zog sich der SCC mehr als achtbar aus der Affäre. Im umkämpften ersten
Durchgang konnten zwei Satzbälle abgewehrt werden, im gewonnenen zweiten Satz
überragten Nationalspieler Eugen Bakumovski (Außenangriff) und Aleksandar
Spirovski (Mittelblock). Danach unterliefen zu viele Aufschlagfehler und der
Gastgeber diktierte die Partie.
| Schweiz - Berner Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Starkova
verstärkt Team der Stars
Der Rücktritt
von Libero Aïda Shouk löst bei Zeiler Köniz eine Kettenreaktion aus. Am Ende
dieser Kette steht eine Perle: Ilona Marljukic-Starkowa. Die gebürtige Russin
wurde 1990 Weltmeisterin mit der UdSSR.
Der Name passt ins Könizer Starensemble: Starkowa. Die 1,92 cm grosse und 80 kg schwere Aussenangreiferin unterschrieb bei Zeiler Köniz einen Vertrag bis vorerst Ende Saison. Ilona Marljukic-Starkowa spielte zuletzt beim italienischen Serie-A1-Klub Pallavolo Palermo. Die 30-jährige gebürtige Russin kam auch im russischen Nationalteam, der Sbornaja, zum Einsatz. Ein Eintrag ragt aus ihrem Palmarès: Volleyball-Weltmeisterin 1990 mit der damaligen UdSSR.
Die Meinung von Pietrek
Kürzer hätte die Italien-Karriere von Ilona Marljukic-Starkowa letztes Jahr nicht ausfallen können. Verspätet und nicht austrainiert im November in Palermo eingetroffen, zog sie sich im elften Meisterschaftsspiel ihres neuen Klubs gleich einen Kreuzbandriss zu. «Es passierte bei der Landung nach einem Sprung», erinnert sich ihre damalige Teamkollegin Anja-Nadin Pietrek, die heuer neu beim BTVLuzern spielt.
Aufgefallen ist der deutschen Olympia-Sechsten von Sydney die aussergewöhnliche Körpergrösse von Marljukic-Starkowa. «Wenn die so am Netz steht und ihre Hände hoch hält», sagt Pietrek beeindruckt, «wirkt ihr Block schon unwiderstehlich. » Auch an ihren kräftigen Smash möge sie sich noch gut erinnern», schiebt Pietrek nach.
Im Palmarès von Marljukic-Starkowa, die momentan in Bar bei Belgrad wohnt, fällt die Inaktivität in der Saison 2001/2002 auf. Das dürfte mit der Niederkunft ihres ersten Kindes zusammenhängen. «Ja», bestätigt Anja-Nadin Pietrek, «Marljukic-Starkowa ist Mutter eines Kindes. »
Zu 80 Prozent wieder fit
Die neue Angreiferin von Zeiler Köniz hat sich von ihrer Verletzung erholt. 80 Prozent ihres Leistungspotenzials erreiche sie schon wieder, versicherte sie Manager Beat Ackermann am Telefon. Ihr Debüt beim Schweizer Meister dürfte die Doppelbürgerin von Russland und Serbien-Montenegro am 27. Dezember beim internationalen Turnier in Basel geben.
Gersons Videokassette
Teamchef Marc Gerson lobt die neue Ausländerin von Zeiler Köniz gebührend. Das hat seinen Grund: Vor eineinhalb Jahren suchten die Vereinsverantwortlichen eine neue Passeuse. Filipova wurde ihnen angeboten, die bulgarische Zuspielerin von Radnicki Belgrad. Als Marc Gerson die Videokassette des jugoslawischen Cupfinals 2001 anschaute, entdeckte er an der Seite von Filipova noch eine andere Spielerin: Ilona Marljukic-Starkowa. «Sie schoss den Favoriten aus Uzice im Alleingang ab», sagt Gerson rückblickend, «aber wir suchten damals ja eine Passeuse und nicht eine Angreiferin. . . »
Aus Karpols Talentschmiede
Ilona Marljukic-Starkowa lernte ihr Volleyball-Abc bei Uralotchka in Jekaterinenburg. Mit elf Jahren ging sie in die Talentschmiede der russischen Trainerlegende Nikolai Karpol. Die zweifache russische Meisterin schaffte den Sprung bis ins A-Nationalteam. Dank ihren guten Leistungen durfte Starkowa zu ausländischen Klubs wechseln.
Brünn (Tsch), Rijeka (Kro), Luka Bar (Serbien), Bidigoszc (Pol), Radnicki (Serbien) sowie Pallavolo Palermo hiessen ihre Stationen jenseits des Urals. 1992 spielte Starkowa bei Brünn im gleichen Team wie Jana Surikova, die heutige Passeuse von Zeiler Köniz. In Basel wird Marljukic-Starkowa am 27. Dezember auf einen weiteren Bekannten treffen: Köniz spielt zum Auftakt gegen Jekaterinenburg. . .
Herausforderung für Rohrer
Der überraschende sofortige Rücktritt von Libero Aïda Shouk wegen «persönlichen Überlastungsproblemen» (wir berichteten) macht Zeiler Köniz ungewollt noch stärker. Sarah Rohrer, bisher im Aussenangriff eingesetzt, ist mehr als ein adäquater Ersatz für Shouk. Die Wunschkandidatin von Marc Gerson auf der Liberoposition verfügt über eine ausgezeichnete Ballannahme. Nach einer Bedenkzeit akzeptierte die nur 1,68 m grosse Athletin die neue Rolle mit dem poppigen Leibchen.
«Früher
habe ich mich gesträubt, den Liberopart zu übernehmen», sagt Sarah Rohrer, «ich
bin ein Gambler-Typ. Deshalb gefällt mir der Aussenangriff. » Dass die 22-Jährige
dennoch in eine neue Rolle schlüpft, mag mit drei Gründen zusammenhängen.
Rohrer will sich auf einer neuen Position weiter entwickeln. Das Saisonende sei
- falls ihr die Position nicht gefällt - absehbar, und als Libero würden sich
ihre Knieprobleme nicht weiter verschlimmern.
Thomas
Wälti
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
VfB
macht Geschenke an die Fans
FRIEDRICHSHAFEN - Für das letzte Spiel vor
Weihnachten hat sich der VfB Friedrichshafen etwas Besonders einfallen lassen.
Jeder, der eine Karte für das Volleyballspiel gegen VV Leipzig kauft, kann eine
Person kostenlos mitbringen. Das gilt auch für Inhaber von Dauerkarten. Anpfiff
in der ARENA Friedrichshafen ist am Samstag um 18 Uhr.
„Mit dieser Aktion wollen wir uns bei unseren
Fans für ihre Geduld und ihr Verständnis bedanken, die sie während der
Umbauzeit der ARENA aufgebracht haben“, begründet Manager Bernd Hummernbrum
die Weihnachtsaktion des VfB. Nachdem am Mittwoch in der ARENA noch um
Champions-League-Ehre geschmettert wurde, geht es am Samstag um
Bundesligapunkte. Die haben vor allem die Gäste aus Leipzig nötig, wollen sie
sich für die Top-Ligarunde qualifizieren. Bis Ende Januar die Karten neu
gemischt werden, kommt noch ein hartes Stück Arbeit auf die Sachsen zu. Ginge
es nach dem jetzigen Stand der Dinge, so dürfte das Team von Zoran Nikolic um
die Meisterschaft mitspielen, denn das ausgeglichene Punktekonto (8:8 Zähler)
bedeutet den sechsten Platz.
Sollte das nicht klappen, würden sich die beiden
Teams in der Liga in dieser Saison nicht mehr begegnen. Wohl aber in der
DVV-Pokalendrunde, für die sich Leipzig mit einem Sieg über Bad Saulgau
qualifiziert hat. Ob es zum direkten Aufeinandertreffen kommt, entscheidet die
Auslosung am 6. Januar. Übrigens: Das Turnier am 31. Januar/ 1. Februar wird
voraussichtlich nicht in Friedrichshafen ausgetragen.
Beim letzt jährigen Pokal-Endturnier machte beim
VVL, der gegen Unterhaching und Mendig antrat, ein Spieler auf sich aufmerksam,
den die Spieler von Trainer Stelian Moculescu diesmal nicht zu fürchten
brauchen. Marcus Popp, der sprunggewaltige Außenangreifer, spielt mittlerweile
im Friedrichshafener Trikot und gehört von Saisonbeginn an zur „Starting Six“
des VfB. Ebenso wie „Poppey“ sind viele seiner damaligen Mannschaftskollegen
in die weite (Volleyball-)Welt hinausgezogen und haben dafür gesorgt, dass der
VV Leipzig der Verein mit den meisten Neueinkäufen ist. Einer davon ist Armin
Dewes, der lange Mittelblocker, der aus seiner Zeit in Friedrichshafen noch
bestens bekannt ist.
Die Gäste aus Leipzig werden alles daran setzen,
dem VfB Friedrichshafen das Leben schwer zu machen. Die Hausherren vom VfB
hingegen wollen sich von ihren Fans auf jeden Fall mit einem Sieg in die
Weihnachtspause verabschieden.
| Deutschland - Braunschweiger Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Stelldichein von Nationalspielerinnen
Volleyball-Erstligist USC empfängt Freitag (19.30 Uhr) den VfB Suhl, Sonntag (15 Uhr) den USC Münster
Härtetest für die Spielerinnen, gleich zweimal ein Stelldichein von Nationalspielerinnen für die Zuschauer: Mit zwei Heimspielen in der Tunica-Halle verabschieden sich die Erstliga-Volleyballerinnen des USC in die Weihnachtspause. Freitag 19.30 Uhr kommt der Tabellendritte VfB Suhl, Sonntag 15 Uhr der Zweite, USC Münster.
"Das wird ein einfaches Wochenende für uns", sagt USC-Trainer Timo Schröder. Was sich nach Größenwahn oder Realitätsverlust anhört, zielt einzig auf die psychologische Ausgangssituation ab. "Wir sind krasse Außenseiter, der Erwartungsdruck für uns ist anders als in der Partie beim Schlusslicht Erfurt, die wir 0:3 verloren haben, gering. Da dürfte niemand verkrampfen", erläutert der Coach. Und so lautet die Devise für beide Begegnungen einfach nur: Dagegen halten, so gut wie möglich mithalten und die Favoriten ärgern so oft es geht.
Das dürfte nach der Verpflichtung der beiden kanadischen Nationalspielerinnen Cheryl Stinson und Joscelyn Hannaford eher klappen als gedacht. Wenn die beiden Angreiferinnen einschlagen, könnte das das gesamte Team mitreißen, die zuletzt schlagartig wieder eingezogene Verunsicherung – zumindest teilweise – beheben. "Wir haben in dieser Woche gut trainiert", sagt Schröder.
Das dürfte morgen und Sonntag allein nicht reichen. Freitag-Gegner VfB Suhl hat gerade erst drei Partien verloren, setzt auf osteuropäische Spielerinnen mit riesigem Erfahrungsschatz. Etwa auf die polnische Außenangreiferin Magdalena Sadowska, die voriges Jahr mit SKRA Warschau noch in der Champions-League schmetterte. Oder Svetlana Krstic, die 60 Länderspiele für Serbien-Montenegro absolviert hat und von Olympiacos Athen nach Suhl wechselte. Oder die tschechische Nationalspielerin Miloslava Bublova, die bei TU Liberec spielte.
Ein Stelldichein der Nationalspielerinnen gibt es erst recht am Sonntag, wenn USC Münster anreist. Mittwoch pritschte das Team noch im Europapokal im französischen Albi. Neben den deutschen Auswahl-Spielerinnen Atika Bouagaa, die ebenso wie Cornelia Dumler bei der EM den dritten Platz feierte, setzt der USC auf die holländische Karte: Stellerin Kim Staelens hat 70 Länderspiele hinter sich, ihre Schwester Chaine gar 107, Libera Yanneke van Tienen 50. Alle überragt Außenangreiferin Esther Volicarova, die für Tschechien 168 Mal das Nationaltrikot trug.
"Wir
können uns gegen diese Gegner nur einspielen für kommende Aufgaben, als
Mannschaft zusammenfinden", sagt USC-Coach Timo Schröder. Laufwege und
Angriffskombinationen sind abzustimmen, miteinander warm zu werden, ist das
Ziel. Die Mannschaften, die für den Klassenerhalt geschlagen werden müssen,
kommen erst. Dann gilt es, die Pflicht zu tun. Am Wochenende heißt es, die Kür
zu genießen.
Hans-Dieter
Schlawis
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
SVS:
Noch einmal volle Konzentration
Die
Zweitliga-Volleyballerinnen des SV Sinsheim empfangen an diesem Samstag im
letzten Heimspiel des Jahres den TSV Allianz Stuttgart. Erster Aufschlag in der
Sinsheimer Realschulhalle ist bereits um 19 Uhr.
Nach dem
Spiel wird der Volleyballabteilung des SV Sinsheim das " Grüne Band"
der Dresdner Bank für hervorragende Jugendarbeit verliehen. Im Anschluss an
diese Zeremonie lädt der SVS seine Freunde, Fans und Göner ein, gemeinsam mit
den Spielerinnen das sportliche Jahr in gemütlicher Atmosphäre zu beenden.
Doch
bevor gefeiert wird, gilt für die "Girl Group" aus dem Kraichgau noch
einmal volle Konzentration auf die letzte volleyballerische Aufgabe im Jahr. Mit
dem TSV Allianz Stuttgart kommt eine Mannnschaft in den Kraichgau, die vor
Beginn der Runde als einer der Mitfavoriten auf einen Platz an der Sonne
eingestuft wurde.
Doch
bisher verlief die Saison für die Truppe von Trainer Alexander Waibl und den
Ex-Sinsheimerinnen Rebecca Späth und Mareen Schönemann alles andere als
positiv. Auf Platz sieben liegend und einem negativen Punktekonto könnten die
Stuttgarterinnen im Falle einer Niederlage weiter nach unten abrutschen.
Das
Potenzial der Mannschaft aus der Landeshauptstadt wurde bisher eher selten
abgerufen, umso mehr muss der SV Sinsheim gewarnt sein, den Gegner aus dem Schwäbischen
nicht zu unterschätzen. "Ich erinnere an vergangenes Jahr", sagt
SVS-Trainer Stefan Bräuer. Kurz vor Weihnachten 2002 trafen sich beide
Mannschaften unter umgekehrten Vorzeichen in der Realschulhalle. Der SV Sinsheim
stand unten und Stuttgart kam ungeschlagen in den Kraichgau. Dann die Überraschung:
Der SVS schlug den damaligen Tabellenführer klar mit 3:0.
Damit es
anno 2003 nicht erneut eine Überraschung gibt, hat das SVS-Team in den
Trainingseinheiten nochmal ordentlich angezogen. Die Sinsheimer Mädels wollen
sich selbst das schönste Weihnachtsgeschenk machen, und mit einem Sieg den
dritten Platz in der 2. Bundesliga festigen. Außerdem wäre ein Erfolg die
richtige Einstimmung auf die sich anschließende Verleihung des "Grünen
Bandes".
Die
Personalsituation beim SV Sinsheim hat sich wieder etwas entschärft. Seit
dieser Woche kann Teresa Tietz wieder fast uneingeschränkt am Training
teilnehmen. Für Trainer Stefan Bräuer ergibt sich damit eine Alternative auf
der Mittelblockposition. Hinter dem Einsatz von Martina Wagner steht dagegen
weiterhin ein dickes Fragezeichen.
Die
Wunde verheilt zwar gut, aber ob es schon zum Einsatz am Samstag reicht, wird
der behandelnde Arzt ganz kurzfristig entscheiden. Ansonsten sind alle SVS-Damen
an Bord - für sie gilt, in eigener Halle noch einmal richtig anzugreifen, um
die bisher so positiv verlaufende Hinrunde mit einem Sieg zu krönen.
Die
Mannschaft um Spielführerin Julia Prus hofft dann auch, dass beim letzten
Auftritt des Jahres noch einmal viele Zuschauer den Weg in die Realschulhalle
finden, damit sie in einem angemessenen Rahmen dieses so wichtige Spiel angehen
kann.
(sb)
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Die
deutschen Mädchen sind echte Riesen
Am
heutigen Freitagabend treffen in der Verbandssporthalle zu Brackenheim die
Mannschaften von Deutschland und Frankreich in einem Juniorinnen-Länderspiel
auf einander. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Anlässlich
des 40-jährigen Bestehens des Deutsch-Französischen Jugendwerks trainieren die
beiden Nationalmannschaften der Jahrgänge 1986/87 seit zehn Tagen gemeinsam am
Olympiastützpunkt Heidelberg und bestreiten zum Abschluss zwei Länderspiele.
Eins davon findet in Brackenheim statt.
Die
Partie stößt aus deutscher Seite auf großes Interesse. Das deutsche
Juniorinnenteam wird nämlich ab der kommenden Saison geschlossen als VC Olympia
Berlin in der 1. Bundesliga spielen.
Ein
Experiment, welches der Deutsche Volleyballverband (DVV)schon zweimal
erfolgreich durchgeführt hat. Den Jahrgängen 1982/83 und 1984/85 gab dies
einen solchen Schub, dass sie bei den folgenden Junioren-Weltmeisterschaften
jeweils zu den Topteams avancierten.
Selbst
der überraschendende Gewinn der Bronzemedaille bei der Damen-EM in der Türkei
in diesem Jahr basierte unter anderem auf dieser DVV-Maßnahme. Die
DVV-Stammspielerinnen Kathy Radzuweit, Atika Bouagaa und Cornelia Dumler gehörten
dem Juniorinnen-Kader 1982/83 an.
Der
aktuelle Juniorinnen- Kader unter Leitung von Cheftrainer Jens Tietböhl kommt
größtenteils aus ostdeutschen Vereinen. Lediglich fünf Mädchen aus den alten
Bundesländern haben heuer den Sprung ins Nationalteam geschafft.
Nur eine
von ihnen stammt aus Baden-Württemberg: Jule Schneider auf der Liberoposition.
Die 17-Jährige aus Bretten spielte bislang beim SV Sinsheim und wechselte zu
Saisonbeginn ins Volleyballinternat des VC Olympia Berlin, wo sie täglich neben
der Schule ein- bis zweimal trainiert.
Sicher
werden viele Freunde und Bekannte aus Nordbaden die Chance zum Wiedersehen
nutzen. Aus sportlicher Sicht fällt den groß gewachsenen deutschen Mädchen
die Favoritenrolle zu. Neun aus dem Zwölfer-Kader messen zwischen 1,83 und 1,93
m. Aber auch die Franzosen sind für ihre hervorragende Jugendarbeit bekannt und
werden den Gastgebern kräftig Gegenwehr leisten.
(wee)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Schwacher
VVH beim Test in Bottrop
Das
Lazarett beim Volleyball-Bundesligisten VV Humann lichtet sich. Die spielfreie
Woche hat dem DVL-Aufsteiger gut getan und zumindest Tim Bockelkamp, Daniel
Braekevelt, Tobias Schuchert und Frank Fischer sind mittlerweile wieder voll im
Training. Jochen Kohaus laboriert noch an einem Bänderriss und wird daher am
Sonntag bei der Partie gegen TSV Bad Saulgau (15 Uhr, Wolfskuhle) höchstens für
Notfälle auf der Bank sitzen. Somit ist nur Andreas Kaiser definitiv nicht am
Start.
Bei
einem Test am Mittwochabend haben die Humänner gegen das Zweitliga-Spitzenteam
des VC Bottrop etwas Spielpraxis gesammelt. Zwei Sätze gestaltete das Team von
Trainer Peter Bach erfolgreich, zwei Durchgänge verlor man. "In den Sätzen
eins und vier habe ich die Top-Sechs gebracht und dann lief es auch. Aber sobald
wir durchgewechselt haben, wurde es deutlich schwächer", so der Trainer.
"Aber so sind wir hoffentlich noch einmal rechtzeitig aufgewacht, um uns
gegen Saulgau anders zu präsentieren." Der Entscheidungssatz wurde übrigens
nicht mehr ausgetragen.
Vor der
wichtigen Partie gegen Bad Saulgau rückt VVH-Kapitän Frank Fischer den Gegner
noch einmal ins rechte Licht: "Es wird oft so dargestellt, als ob mit
Humann und Saulgau zwei in etwa gleichstarke Teams aufeinandertreffen. Dabei
sollte man nicht vergessen, dass auch Saulgau hinsichtlich Etat und
Trainingsumfang ein Profiteam besitzt und wir auch da nur Außenseiter
sind."
Gegen
den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf will die Humann-Sechs eine unliebe
Tradition brechen. "Es wäre schön, wenn wir endlich mal ein gutes
Vorweihnachtsspiel machen würden, was uns in der 2. Liga nie gelungen
ist", hofft Fischer mit einer guten Leistung dem Gast aus dem Süden die
Punkte doch abknöpfen zu können.
(stebl)
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Der Dresdner SC empfängt heute TuS Braugold Erfurt
Zum letzten Heimspiel des Jahres empfangen die Volleyballerinnen des Bundesligisten Dresd-ner SC heute um 19 Uhr in der Mehrzweck-Sporthalle an der Bodenbacher Straße den TuS Braugold Erfurt. Wenn der Tabellenvierte das Schlusslicht erwartet, sind die Rollen klar verteilt.
„In der oberen Tabellenhälfte geht es sehr eng zu“, meint Coach Arnd Ludwig. Zwischen Platz eins und sieben liegen lediglich sechs Punkte. Kein Wunder also, dass der DSC-Trainer von seiner sowieso favorisierten Mannschaft gegen den Außenseiter aus Thüringen einen klaren Sieg erwartet. Ein 3:0 muss her, damit die Elbestädterinnen ihre gute Karten im Kampf um die Play-offs behalten. Schließlich kann am Ende auch das Satzverhältnis über die Teilnahme an Meister- oder Abstiegsrunde entscheiden. Und dann geht es noch darum, sich eine gute Ausgangsposition vor dem Gastspiel am Sonntag um 15 Uhr in Vilsbiburg zu verschaffen. „So einfach wie beim 3:0 zu Hause machen es uns die roten Raben sicherlich nicht noch einmal.“
Bei den
Gästen spielt mit Josephine Brandt eine gute alte Bekannte. Die 20-Jährige gehörte
früher schon einmal zum DSC-Kader, verteilte die Bälle aber meist und bis
Mitte 2003 beim VC Olympia Dresden, ehe sie in die Blumenstadt wechselte. Dort
blieben sportliche Erfolge bislang Mangelware. Nur ein Sieg steht zu Buche –
immerhin ein 3:0 am Nikolaustag zu Hause gegen den USC Braunschweig.
Zum Spieltag der Dresdner Verkehrsbetriebe und von Doreen Engel haben Präsentator und Verein als Weihnachtsgeschenk die Kinder aus einem Heim in Wachwitz eingeladen.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
SSC:
"Wollen uns ein Weihnachtsgeschenk machen"
SSC-Volleyballerinnen
peilen in Vilsbiburg und Leverkusen Siege und damit vier Punkte an
Schwerin
"Wenn wir jetzt noch aus den beiden Spielen vier Punkte holen, dann bin ich
mit dem ersten Teil der Saison sehr zufrieden", blickte SSC-Trainer Tore
Aleksandersen voraus. Heute Abend treten die Schweriner Volleyballerinnen in
Vilsbiburg an, morgen geht's gleich bei Bayer Leverkusen weiter. "Hoch
motiviert sind wir alle, wir wollen uns ein Weihnachtsgeschenk machen und die
Punkte holen", erklärte SSC-Kapitän Jana Müller, die schon einen
besonderen Reiz in der Partie in Vilsbiburg sieht. Denn dort sitzt Michael Schöps
auf der Trainerbank, der im Sommer nach vier Jahren keinen neuen Vertrag mehr
beim SSC bekommen hatte.
"Es
ist schon ein etwas anderes Spiel. Mike kennt unsere Stärken und Schwächen
ganz genau. Er wird seine Mannschaft darauf sehr gut einstellen", so die
25-Jährige, die in Vilsbiburg eine heiße Atmosphäre erwartet. "Das ist
ein Hexenkessel. Das Publikum ist sehr emotional", weiß Jana.
Und das
ist die Stärke der Vilsbiburger: "Wir sind sehr heimstark, in unserer
Halle fühlen wir uns wohl", sagte denn auch Michael Schöps am Handy. Er
gab aber zugleich zu, "dass es ein besonderes Spiel für mich ist. Da
stehen Spielerinnen auf dem Feld, die ich sportlich mit entwickelt habe",
so der Vilsbiburger Trainer, der aber keinerlei Brisanz in das Duell bringen
will. "Ich will mit meiner Mannschaft so gut wie möglich spielen und
gewinnen", so Schöps. Sein Team präsentierte sich bislang ebenfalls wie
der SSC von zwei Seiten - mal hop, mal top. Und so steht für die Vilsbiburger
heute auch Wiedergutmachung an für die 0:3-Schlappe im Pokal am vergangenen
Wochenende gegen den USC Münster. Und die Gastgeber wollen genauso wie die Gäste
die Punkte. Das Ziel für beide ist die Meisterrunde der besten Sechs.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Parchimerinnen
empfangen Eiche Horn Bremen
Parchim
Die Volleyballerinnen des 1. VC Parchim beenden am Sonntag mit dem Heimspiel
gegen den TV Eiche Horn Bremen ihr Sportjahr in der 2. Bundesliga und wollen
sich mit einer ordentlichen Leistung von ihren Fans in die Weihnachtspause
verabschieden.
Die
Bremerinnen stehen derzeit auf dem vierten Tabellenplatz (14:8 Punkte) hinter
dem 1. VCP (16:8) und haben wie die Parchimerinnen bereits vier Spiele verloren.
Beide Mannschaften haben kleine Serien zu verzeichnen. Parchim gewann die
letzten drei, Bremen die letzten zwei Begegnungen. Es ist also nach dieser
Ausgangslage ein spannendes Duell zweier gleichwertiger Kontrahenten zu
erwarten.
Der Club
wird sich am Sonntag ebenfalls bei den Förderern, Spielerinnen und Zuschauern
mit einer Weihnachtsfeier nach dem Spiel bedanken. "Wir haben einige kleine
Überraschungen vorbereitet, natürlich das Zuschauerspiel und noch etwas
mehr...", verriet gestern VC-Manager Günter Gruchow.
Stützpunkttrainer
Dirk Groß wird gegen Bremen weiterhin auf Stegemann und Müller (verletzt)
verzichten müssen. Claudia Bimberg wird trotz ihrer Verpflichtungen in der 1.
Bundesliga beim Schweriner SC am Sonntagnachmittag in Parchim zur Verfügung
stehen.
"Der
Trainingsalltag der Mannschaft war in dieser Woche etwas zerrissen", so der
VC-Coach, "aber gute Chancen auf einen Sieg sehe ich dennoch". Julia
Retzlaff, Swantje Basan und Sandra Schwartzer befinden sich mit der
Juniorennationalmannschaft in Heidelberg und absolvieren dort Trainingsspiele
gegen Frankreich. Janina Ahrens, Josefine Ehmke, Anne Stender und Carolin
Herrmann waren gestern in Wismar auf einer Werbetour für den Volleyballsport.
Thomas
Zenker
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Atika
Bouagaa glänzende Zweite
Münster. Die Nachricht erreichte sie gestern mitten auf der Autobahn, in Belgien noch, auf der Rückfahrt vom Top-Team-Cup-Spiel im französischen Albi und es machte USC-Spielerin Atika Bouagaa erst einmal ein wenig sprachlos, als sie erfuhr, dass die Leser des Volleyball-Magazins sie auf den zweiten Platz bei der Wahl zur Volleyballerin des Jahres 2003 gewählt hatten. Hinter der für Bergamo spielenden Ex-USC-Spielerin Angelina Grün, die den Titel bereits zum vierten Mal in Folge für sich verbuchen konnte. Ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll, meinte die 21-Jährige ob der Ehre, die ihr da zuteil geworden ist. 21 Prozent der Stimmen hat sie auf sich vereinigen können und liegt damit klar vor der Ulmerin Tanja Hart, seit Jahren bewährte Kraft im Zuspiel in der Nationalmannschaft.
Bouagaas Trainer Axel Büring sieht diese Wahl als Anerkennung für die guten Leistungen, die die Außenangreiferin in der Nationalmannschaft abgeliefert hat. Das hat sie sich verdient, betonte er. Am Mittwochabend in Albi hatte sich Atika Bouagaa das Spiel ihrer Mannschaft vom Spielfeldrand angesehen, die 2:3-Niederlage miterlebt, die aber nach dem 3:0-Hinspiel-Erfolg des USC für das Erreichen des Viertelfinales ausreichte. Gesundheitlich ein wenig angeschlagen war sie, der Trainer wollte kein Risiko eingehen und schonte sie. Gestern ging es ihr allerdings schon etwas besser.
Ich denke, dass sie nach Berlin mitfahren wird, erklärte Büring im Hinblick auf das heutige Bundesliga-Spiel, das die Unabhängigen am Abend gegen den derzeitigen Vorletzten der Tabelle, den Berlin-BV 68 aus tragen werden. Ein rascher Wechsel vom internationalen aufs nationale Parkett, Reisestress eingeschlossen. Verzichten muss Büring auf jeden Fall erneut auf die verletzte Chaine Staelens und die erkrankte Andrea Berg. Ob Mittelblockerin Caroline Wensink wieder zum Einsatz kommen kann, sollte sich nach einem lockeren Extra-Training zeigen, das die 19-Jährige gestern Abend, direkt nach der Rückkehr noch mit der USC-Reserve absolviert hat.
Trotz eines leicht gehandikapten USC ist für Berlins Trainer Michael Merten die Rollenverteilung für heute Abend klar. Der USC ist klarer Favorit. Wir können vielleicht ein wenig darauf bauen, dass der USC so kurz vor Weihnachten ein wenig leichtsinnig wird, uns unterschätzt. Für uns geht es nur darum, ein gutes Spiel abzuliefern, meint der Berliner Trainer, für den das heutige Spiel seine Heimpremiere auf der Trainerbank der Brandenburger bedeutet, hat er doch erst vor drei Wochen Markus Weber als Trainer abgelöst.
Neue Gesichter in der Volleyball-Bundesliga gibt es aber nicht nur in Berlin, sondern auch beim USC Braunschweig, nächste Spielstation für die Münsteranerinnen bereits am Sonntagnachmittag. Mit der Verpflichtung von zwei kanadischen Nationalspielerinnen hofft Braunschweig, einen gesicherten Platz im Mittelfeld erreichen zu können.
Martina Schönwälder
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Albi -
Frische Austern und andere erlesene Delikatessen entschädigten die
Volleyball-Frauen des USC Münster bei der "After-Match-Partie" schon
mal für die noch anstehenden Reisestrapazen. Nach zwölfstündiger Rückreise
aus Albi gestern steigt der münstersche Bundesligist schon wieder in den Bus.
Das Ligaspiel heute Abend beim Berlin-Brandenburger VC 68 (19 Uhr) erlaubt keine
Erholungspausen.
Sonntag
geht es dann noch einmal auf die Autobahn A2 " in Braunschweig beschließt
Axel Bürings Team den Pflichtspielmarathon der letzten beiden Wochen mit fünf
Partien in elf Tagen.
Das Überwintern
in allen Wettbewerben (Bundesliga, Pokal und Top-Teams-Cup) bringt schon im
Januar/Februar weiteren Stress mit sich. "Es bleibt kaum Platz, die
internationalen Aufgaben zu spielen", blickte Münsters Trainer gestern
schon voraus auf einen weiter eng bestückten Terminkalender. Am 21. und 28.
Januar ist das Viertelfinale im Top-Teams-Cup angesetzt, eingebettet in die
Bundesliga-Partien gegen Suhl (17. Januar) und in Erfurt (24.).
Auf den
USC wartet international erneut eine strapaziöse Reise. Gegner wird der
bulgarische Vertreter Levski Sicono Sofia sein, der sein Achtelfinale gegen die
Österreicher vom PSV Kuoni Schwechat für sich entscheiden konnte. Münster
wird zuerst in Sofia antreten.
Und gut
vorbereitet sein, denn über die Ex-Dresdnerin Ester Volicerova und ihrem
damaligen Trainer Wolfgang Kipf (jetzt in Schwechat unter Vertrag) bekommt Büring
zwei Videos an die Hand aus eben den zwei Achtelfinalspielen der Bulgaren gegen
die nahe Wien beheimateten Österreicherinnen.
Zunächst
aber beschäftigt sich Büring mit dem Bundesliga-Pflichtprogramm. Zwei Siege in
Berlin und Braunschweig sind trotz der kräftezehrenden Strapazen ein Muss.
"Und schön wäre auch, wenn wir ohne Satzverluste gewinnen."
Büring
appelliert an seinen geschrumpften Kader, für zwei Spiele die Konzentration
zusammenzukratzen: "Sinsheim ist mir noch in Erinnerung", spielt er
dabei auf die überraschende wie folgenschwere Niederlage gegen einen Underdog
aus dem Vorjahr an. Man kann die Statistik so interpretieren, dass ausgerechnet
diese zwei Zähler dem USC im Mai den Meistertitel kosteten. So gilt es, nicht
nachzulassen in Spielen, die man vermeintlich klar gewinnen muss.
Groß
variieren kann Axel Büring auch heute nicht. Atika Bouagaas Einsatz steht auf
der Kippe, Blockerin Caro Wensink reist zwar mit, soll aber nach Möglichkeit
geschont werden. Andrea Berg dagegen wird weiter fehlen. Der Rest muss auf die Zähne
beißen.
luh/dkr
Neben
dem USC Münster und Gegner Sofia haben sich der SSV Ulm, Filathletic Club
Vrilissia (Griechenland), Günes Vatifbank Istanbul (Türkei), Castelo Da Maia
GC (Portugal) und Eburon Tongeren (Belgien) für das Viertelfinale im
Top-Teams-Cup qualifiziert. Die achte Mannschaft wurde gestern Abend in der
Partie zwischen Nafta Gaz Pila (Polen) und Filathlitikos Thessaloniki
(Griechenland) ermittelt. Pila hatte das Hinspiel 3:1 gewonnen.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Düren. Der letzte Spieltag in einem Jahr ist auch immer eine Frage der Ehre, einer des Willens.
Kurz vor Weihnachten und Neujahr, wenn die letzten Meisterschaftszähler vergeben werden, können sich die Teams einen Motivationsschub für das nächste Jahr holen. Am Freitag will Volleyball-Bundesligist Evivo Düren ab 19.30 Uhr bei Aufsteiger und Schlusslicht Markranstädt nach zwei sieglosen Meisterschaftspartien und dem Pokal-Aus wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Trainer Bernd Werscheck fuhr am Donnerstag aber mit gemischten Gefühlen in den Osten der Republik. Er befürchtet, dass bei seinem Team nach den Misserfolgen der letzten Wochenenden doch möglicherweise in den entscheidenden Situationen die Nerven flattern.
Und so fordert der Übungsleiter aus Rheinland-Pfalz von seinen Schützlingen mehreres: Evivo muss die Eigenfehlerquote senken. Die Aufschläge dürfen nicht risikoreich über das Netz gedroschen werden, sondern sollen punktgenau auf schwächelnde Annahmeakteure gezirkelt werden. Ein paar Blockpunkte mehr müssen auch geholt werden. Schließlich muss vom ersten bis letzten Ballwechsel konzentriert agiert werden. Und außerdem: Die taktischen Vorgaben sind unbedingt einzuhalten.
(sis)
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Bayer
verspielt seinen Vorteil
Mit 1:3
(22:25, 28:30, 25:21, 22:25) unterlag der SV Bayer Arago de Séte und schied aus
dem CEV-Pokal aus.
Wuppertal. Der SV Bayer hat den 3:1-Vorsprung aus dem Hinspiel nicht über die
Runden gebracht. In der Bayer-Halle unterlagen die Volleyballer aus Wuppertal
vor 1000 begeistert mitgehenden Zuschauern Arago de Séte mit 1:3-Sätzen. Am
Ende gaben vier Punkte mehr auf dem Konto der Franzosen den Ausschlag. Das Team
des früheren Bayer-Kapitäns Wolfgang Kuck trifft nun im Viertelfinale des
CEV-Pokals auf Rotterdam oder Athen. Für den SV Bayer bleibt nach dem kurzen
Auftritt auf der internationalen Bühne nur die Erkenntnis, dass internationale
Erfahrung eben durch nichts zu ersetzen ist. Und gerade an Erfahrung hatten die
Gäste dem SV Bayer mit Spielern wie Wolfgang Kuck, dem Tschechen Petr Konecny
oder Fréderic Havas doch einiges voraus. Das Team von Trainer Mark Lebedew kämpfte
vorzüglich und konnte über weite Strecken der Partie auch spielerisch
mithalten, aber im vorentscheidenden zweiten Satz spielten die Nerven nicht mit.
Der
erste Durchgang ging knapp an Séte, das schneller seine Nervosität ablegen
konnte. Abgehakt. Mit 20:12 lag der SV Bayer schon im zweiten Durchgang vorne.
Dank Leszek Kurowski, dem nun mit seinen Schmetterbällen einige spektakuläre
Punkte gelangen. Mit seinen Angriffsaktionen nahm Kurowski zugleich den Druck
von Lars Dinglinger, der Ende des ersten Durchgangs kaum noch eine Lücke im
starken Block der Gäste gefunden hatte.
Als der
Satz schon auf die Ziellinie zu gehen schien, flatterten plötzlich die Nerven
bei den jungen Wuppertalern. Der Vorsprung schmolz bis zum Stand von 23:22 in
Windeseile dahin. In der Satzverlängerung hatte S te dann mit 30:28 glücklich
die Nase vorne. Doch die Wuppertaler durften ihren Gegner niemals mehr
herankommen lassen. 0:2 hieß es nun aus Sicht des SV Bayer, und die Rollen
waren in der Gesamtwertung beider Spiele vertauscht. Der SV Bayer stand mit dem
Rücken zur Wand, durfte sich keinen Satzverlust mehr erlauben. Beachtlich, dass
sich die Gastgeber nach einem 4:8-Rückstand noch einmal zusammenreißen konnten
und den dritten Satz drehten. So hatten sich auch die Zuschauer den
Europapokalabend gewünscht. In dieser Phase liefen wieder sichere Angriffe über
Lars Dinglinger und Sven Glinker. Mit einem Block setzte Leszek Kurowski den
Schlusspunkt zum 25:21-Satzgewinn. Nach der Addition von Hinund Rückspiel stand
damit fest, dass der Sieger des vierten Satzes das Viertelfinale erreichen würde.
Mit 12:8
lag der SV Bayer wieder vorne, die Halle kochte. Doch die Franzosen drehten das
Blatt, gingen 16:13 in Führung. Im Übereifer passierten den Wuppertalern
leichte Fehler, aber sie steckten nicht auf. Gleichstand zum 22:22, aber den nächsten
Punkt markierte Wolfgang Kuck. So, wie er es unzählige Male im Bayer-Trikot
getan hatte, stieg Kuck dann auch beim nächsten Block mit hoch: Matchball für
Sé te. Und nach dem nächsten Ballwechsel war die Europapokalsaison für den SV
Bayer schon vorbei.
Andreas
Boller
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Freitag. 19. Dezember 2003 |
Beschenkt sich der SC Union mit der Tabellenführung?
Emlichheim reist mit Personalproblemen nach Aachen – Spielerinnen bei Verbandstraining
emlichheim/his – Wenn die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim am Sonntag zum Spiel bei Alemannia Aachen reisen (Beginn 15 Uhr), hat SCU-Trainer Pierre Mathieu einige Sorgen im Gepäck. Vor dem letzten Vergleich des Jahres lichten sich aus Verletzungsgründen die Reihen. Nach Inga Stegemeyer und Ramona Meier fällt nun auch Mareike Hindriksen mit einer Knöchelverletzung aus. "Wir haben daher am Sonntag nur eine Zuspielerin", sagt Mathieu. Die Verantwortung für das SCU-Spiel lastet ganz auf den Schultern von Lise Hissink.
Der niederländische Übungsleiter wird auch darauf verzichten, Ramona Meier als Libera aufzubieten: "Ramona und Inga sollen in Ruhe wieder gesund werden." Weil Mathieu aber nicht dazu geneigt ist, in Aachen zwei Punkte zu verlieren, gibt der Trainer eine Marschrichtung für seine Spielerinnen vor: "Wir müssen am Sonntagnachmittag vor allem kämpfen."
Den Aufsteiger hat Mathieu zu Saisonbeginn unter die Lupe genommen. Dabei gefiel dem Niederländer vor allem das Ambiente. "Es ist ein wenig wie in Emlichheim", beschreibt Mathieu den familiären Charakter, den der Volleyball-Sport in Aachen hat. An die Erfolge der Niedergrafschafterinnen können die Alemannen allerdings noch nicht anknüpfen. Während die Emlichheimerinnen mit 18:2 Punkten den zweiten Tabellenplatz belegen, kämpft das Team von Trainer Stefan Falter gegen den Abstieg. Mit 6:14 Punkten rangieren die Gastgeberinnen auf dem drittletzten Tabellenplatz.
Mit einer besonderen Strategie, um die Aachenerinnen zu knacken, möchte Mathieu sein Team aber nicht belasten. "Wir haben genug mit uns selbst zu tun. Kampf ist die einzige Devise", verdeutlicht der Niederländer noch einmal seinen Standpunkt. Nicht nur wegen der Verletzungen ist die Anzahl der Spielerinnen, die Mathieu heute zum Abschlusstraining begrüßen kann, sehr überschaubar. Mit Anika Brinkmann, Christiane Kerperin, Lena Rakers und Annelies Koning weilen gleich vier Spielerinnen bei einem Verbandstraining in Hannover, an dem auch ausländische Spielerinnen teilnehmen können, die bei niedersächsischen Vereinen aktiv sind.
Um am Sonntag eine
ungestörte Anreise zu ermöglichen, kehren die Spielerinnen aber bereits am späten
Sonnabend zurück. "Wir wollen uns trotz der Probleme mit einem Sieg in die
Weihnachtspause verabschieden", nennt Mathieu die Zielsetzung. Sollte dies
gelingen, hätten die Emlichheimerinnen sich sogar die Tabellenführung auf den
weihnachtlichen Gabentisch gelegt. Mit zwei Zählern würden die
Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim den VC Olympia Berlin (20:4 Punkte) überflügeln,
der am Wochenende spielfrei hat.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel