| Deutschland - Harburger Rundschau |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
TV Fischbek muss gleich doppelt spielen
Fischbek - Den Volleyball-Spielerinnen des TV Fischbek Hamburg steht kurz vor Weihnachten eine wahre Reisestrapaze bevor. "Das wird richtig anstrengend", ahnt Coach Jonny Westreicher Mick vor dem Doppelspieltag am heutigen Freitag in Augsburg. Am darauffolgenden Tag baggern die Fischbekerinnen dann beim BVC 68 Berlin.
Schon gestern Mittag reiste das Team mit dem Bus in Richtung Süden an. "Das ist durchaus machbar", sagte Manager Horst Lüders. Nach der Partie in Augsburg übernachtet das Team im Dorinthotel, reist am Sonnabend nach Berlin. Dort wird erst abends gespielt. Zeit genug, um die Beine zu vertreten. Nach dem Spiel in der Hauptstadt geht es zurück nach Hamburg. Dann beginnt der wohlverdiente Weihnachtsurlaub.
"Wir wollen zum Jahresende ein ausgeglichenes Punktekonto", fordert Horst Lüders. Dazu sind zwei Siege notwendig. Die aber gelten gegen die Abstiegskandidaten Augsburg und Berlin als Pflicht. Wobei, so sagen die Experten, der Tabellenneunte aus Augsburg stärker einzuschätzen ist. "Wir haben noch eine Chance auf die Runde der besten Sechs", schätzt Jonny Westreicher Mick. Allerdings dürfe die Rückrunde für den Tabellenachten nicht ähnlich unglücklich verlaufen wie die Hinrunde. Dem TV Fischbek muss die eine oder andere Überraschung gelingen.
Ob
dies mit dem kleinen Kader zu schaffen ist, dürfte schwierig einzuschätzen
sein. "So bitter und traurig der Ausfall von Juliana Lawrowa ist, für die
jungen Spielerinnen wie Margarethe Kozuch und Johanna Barg ist es auch eine
Chance", sagte der Coach. Auf diese Weise bekommen die Nachwuchskräfte
deutlich mehr Einsatzchancen in der Ersten Liga. Ein Grund, warum
Junioren-Bundestrainer Jens Tiedtböhl jetzt empfohlen hat, dass Margarethe
Kozuch in Hamburg bleiben könne. Sie müsse nicht in das Olympia-Team des
Deutschen Volleyball-Verbandes wechseln. In Fischbek könne sie genug
Spielpraxis sammeln.
masch
| Deutschland - VV Berlin-News |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Moser:
"Den positiven Weg fortsetzen"
Hinter
dem Netz ist vor dem Netz oder ein Blick zurück verlangt die Vorschau auf Kommendes
– unter dieser Maxime haben wir mit Götz Moser gesprochen. Mit dem Manager und
Begründer der Vereinskombination Zürich Team/VC Olympia Berlin, dem Präsidenten
des
Berliner Volleyball-Verbandes sowie Vize des Deutschen Volleyball-Verbandes:
Unter
der dreidimensionalen Optik – was fällt Dir bei einer Jahresrückschau vor
allem ein?
Götz Moser: Dass
Berlin im männlichen Bereich mit dem SC Charlottenburg endlich wieder
einmal den Deutschen Meistertitel in die Stadt holen konnte. Damit hat die
jahrelange Arbeit mit dem Nachwuchs endlich auch auf dieser Ebene Früchte
getragen, denn beim SCC stehen etliche junge Spieler aus unserem Berliner
Nachwuchskonzept. Das ist sehr erfreulich.
Ähnlich verhält es sich mit dem 7. Rang der Herren-Nationalmannschaft bei der
EM, in der vier junge Männer die Station VC Olympia durchliefen. Erfolgreich
waren auch unsere Bemühungen, hier ein Leistungszentrum für Beachvolleyball zu
etablieren. Das wird belegt durch den Meistertitel für Andi
Scheuerpflug/Christoph Dieckmann, durch den Weltmeistertitel U18 für Laura
Ludwig/Jana Köhler und insgesamt fünf Medaillen bei EM- oder
WM-Nachwuchsmeisterschaften. Die Gastgeberschaft für das Grand-Slam-Turnier der
Beacher mit dem vierten Rang von Markus Dieckmann/Johannes Reckermann hat uns
viel Lob eingetragen und den Beweis erbracht, dass wir in der Lage sind, die
Beach-WM 2005 auf Topniveau
zu veranstalten.
Stichwort
Beach: War es vermessen, bei der WM in Brasilien auf die erste Medaille
aus Sicht des DVV zu hoffen?
Götz Moser: Die
Ergebnisse davor haben gezeigt, dass dies möglich sein könnte. Wir waren
im männlichen Bereich einmal bei einem World Turnier im Finale, standen mit
zwei Teams im Halbfinale und hatten bei der WM mit zwei Mannschaften die Chance
ins Viertel- oder Halbfinale zu gelangen. Doch sie haben es letztlich nicht
geschafft, in dem Moment, in dem es bei der WM verlangt wurde, die erforderliche
Leistung zu bringen. Es fehlte die Topleistung im richtigen Moment. Wobei wir
mit dem Beachnachwuchs derzeit sogar eine bessere
Bilanz als die Brasilianer haben.
Medaillen,
Erfolge, Großereignisse – wo Licht ist, ist auch Schatten: Welche hast
Du 2003 bemerkt?
Götz Moser: Im
weiblichen Bereich ist es mit unserem Nachwuchs-Fördermodell noch nicht
gelungen, eine Berliner Spitzenmannschaft in der Damen-Bundesliga zu etablieren.
Mit den Hallen-Nationalmannschaften klopfen wir einschließlich des
Juniorenbereichs in Europa und in der Welt an die Tür, haben aber den Anschluss
an die absolute Spitze noch nicht vollzogen. Wobei wir - siehe dritter Rang der
Frauen bei der EM – auf dem Weg dahin sind. Einen Nachholbedarf sehe ich aus
Berliner Sicht darin, dass die Zuschauerresonanz in der Halle trotz
Topvolleyball, sei es der SCC oder gar die Weltliga, ungenügend geblieben ist.
Schafft
der DVV das vom Präsidenten Werner von Moltke verkündete Ziel, in Athen
2004 möglichst mit allen Fraktionen olympisch vertreten zu sein?
Götz Moser: Mit
den Beachern, denke ich, sind wir mit der maximalen Zahl von jeweils zwei
Duos dabei. In der Halle wird das sehr schwierig. Anfang Januar geht es in
Leipzig u.a. gegen Russland, Frankreich, Polen, Holland und Bulgarien um ein
einziges Olympiaticket. Aber ich hoffe dennoch. Und die Frauen haben es in
Aserbaidshan trotz der EM-Bronzemedaille und deutlicher Fortschritte nicht eine
Spur leichter, denn beim Weltcup in Japan hat sich leider keine europäische
Mannschaft für Athen qualifizieren können. Vielleicht hilft uns ein kleines
Wunder, was die Frauen in der Vergangenheit in Bremen ja zwei mal vor Olympia
`96 und 2000 vollbrachten.
Wie ist
der Stand mit der Beachhalle im Sportforum, die ja zum 1.1. 2004 fertig sein
sollte?
Götz Moser:
Grundsätzlich ist das Okay da,
doch bei Bereitstellung der zugesicherten Finanzen
durch den Senat und durch das Bundesinnenministerium klemmt es. Vor allem ein
Berliner Problem. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Halle als Basis für den
Leistungsstützpunkt
kommt.
Was
erhoffst Du vom Volleyballjahr 2004?
Götz Moser: Dass
Berlins Sparmaßnahmen nicht unsere Projekte und Vorhaben gefährden,der SCC
zumindest einen Titel holt und die beiden anderen Bundesligisten die Klasse
halten. Ich wünsche mir, dass die Hallenteams die Olympiateilnahme schaffen und
die Beacher in Athen eine Medaille erkämpfen. Für den VC Olympia, dass sich
die Talente weiterentwickeln und so gerüstet sind für die Bundesligasaison
2004/05. Alles in allem, dass der DVV den in diesem
Jahr positiv eingeschlagenen Weg fortführen kann.
Das
Gespräch führte Ernst Podeswa
| Deutschland - DVV-News |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Von
Darmstadt und Heidelberg über Baku nach Athen?
Von Darmstadt und Heidelberg über Baku nach Athen?! Das wäre die Wunschvorstellung und Zielsetzung von Frauen-Bundestrainer Hee Wan Lee und seiner Mannschaft vor den Länderspielen gegen die Niederlande am 29. Dezember in Darmstadt (19.00 Uhr) und 30. Dezember in Heidelberg (19.00 Uhr). Diese Spiele dienen den DVV-Frauen als ultimativer Test vor der so wichtigen Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Baku/Aserbaidschan. Dort wird unter den acht Mannschaften aus Polen, Türkei, Deutschland, Niederlande, Russland, Italien, Bulgarien und Aserbaidschan ein Athen-Ticket vergeben. Und so wie es aussieht, ist dies die einzige Chance für die deutschen „Schmetterlinge“, den Sprung zu den Olympischen Spielen zu schaffen.
Deshalb kommen die Spiele gegen die Niederlande gerade recht, denn zum einen sind die Spielerinnen aus dem Nachbarland eine echte sportliche Herausforderung, zum anderen treffen beide Teams in Baku zunächst nicht aufeinander. Während die deutsche Mannschaft in der Gruppe I mit Aserbaidschan, Russland und Polen spielt, muss sich die Niederlande mit Italien, Bulgarien und der Türkei auseinander setzen.
Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften ist noch gar nicht so lange her: Am 28. September ging es bei der Europameisterschaft in der Türkei um die Bronzemedaille, die nach einem packenden Fünf-Satz-Krimi anschließend den deutschen Spielerinnen um den Hals baumelten.
Dabei kennen sich die Trainer und Mannschaften bestens untereinander. Nicht zuletzt deshalb, weil in der aktuellen Bundesliga-Saison sechs (!) Niederländerinnen für zwei Bundesliga-Klubs am Netz stehen. Beim USC Münster stehen gleich vier Niederländerinnen unter Vertrag, bei Meister SSV Ulm ALIUD PHARMA zwei.
Für die
deutsche Mannschaft gilt es, sich in dem am 26. Dezember in Heidelberg
beginnenden Lehrgang sowie in den beiden Spielen den letzten Schliff für das
Olympia-Qualifikationsturnier zu holen. Silvester feiert die Mannschaft
gemeinsam in Heidelberg, ehe es am 2. Januar nach Baku geht. Die Rückreise ist
für den 11. Januar geplant, dann hoffentlich mit dem Athen-Ticket im Gepäck.
Fakten
zum Spiel in Darmstadt
Spielhalle: Sporthalle am Böllenfalltor (Nieder-Ramstädter-Str.)
Spielbeginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 8 € und 5 € (ermäßigt)
Vorverkauf: Pro Regio Darmstadt, Information Luisenplatz, Darmstadt RCW Sports,
Weitere Infos: Tel: 0172-6579676 oder dsw.volleyball@gmx.de
Fakten zum Spiel in Heidelberg
Spielhalle: Olympiastützpunkt
Spielbeginn: 19.00 Uhr
Eintritt: 9 €, 6 € (ermäßigt), 4,50 € (Kinder unter 14 Jahre)
Vorverkauf: Rhein-Neckar-Zeitung in Heidelberg und Sinsheim
| Deutschland - DVV-News |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
DVV-Auswahl
siegt 3:1 gegen Frankreich!
Die
DVV-Juniorinnen haben das erste von zwei offiziellen Länderspielen gegen
Frankreich im Rahmen des traditionellen deutsch-französischen Jugendwerks
gewonnen. In Höpfingen hieß es gestern Abend am Ende 3:1 (25-17, 25-16, 17-25,
25-21) für die Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl. Heute Abend, 19.
Dezember, treffen beide Teams in Hausen (Spielbeginn 19.30 Uhr) aufeinander.
Nachdem die deutschen Spielerinnen die ersten beiden Sätze souverän nach Hause
gebracht hatten, erfolgte ein Bruch im deutschen Spiel - der Rückstand im
dritten Satz wuchs auf bis zu sieben Punkte an. Zwar versuchte Tietböhl mit
Spielerinnenwechseln die Wende herbei zu führen, doch in dieser Phase hatten
die Französinnen mit guten Aufschlägen und starker Feldabwehr ihre besten
Szenen. Im vierten Abschnitt besannen sich die deutschen Spielerinnen vor 350
Zuschauern wieder auf ihre Fähigkeiten und fuhren den letztlich souveränen
Sieg nach Hause.
| International - DVV-News |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Kuba
schlägt Dominikanische Republik 3:0
Olympia-Qualifikation
in Norceca/Frauen
Frauen-Olympiasieger
Kuba hat seine Favoritenstellung bei der Olympia-Qualifikation des Bereichs
Norceca in der Dominikanischen Republik untermauert. Im Spitzenspiel der bis
dato ungeschlagenen Teams schlugen die Spielerinnen um Top-Star Yumilka Ruiz die
Gastgeberinnen deutlich mit 3:0 (25-17, 25-16, 25-14). Allerdings schonte Jorge
Garbey, Trainer der Dominikanischen Republik, seine beste Spielerin, Milagros
Cabral, wegen einer leichten Verletzung.
Nach den letzten Gruppenspielen am heutigen Freitag, geht es am Wochenende in
die entscheidende Phase. Dann spielen am Samstag, 20. Dezember, der
Erstplatzierte (voraussichtlich Kuba) gegen den Viertplatzierten
(voraussichtlich Puerto Rico) sowie der Zweitplatzierte (voraussichtlich die
Dominikanische Republik) gegen den Drittplatzierten (voraussichtlich Kanada) die
Halbfinals. Am 21. Dezember folgt das Finale der Halbfinal-Sieger. Der
Turniergewinner ist für Athen 2004 qualifiziert.
| Deutschland - DVV-News |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Beach: Der Rahmenspielplan 2004 jetzt online!
Kurz vor
Weihnachten gibt es für alle Beach-Volleyballfans eine Bescherung: Der erste Rahmenspielplan
mit Stand 19.12. für die heiße Olympia-Saison 2004 ist online. Dennoch kann es
bis zum endgültigen Start noch Änderungen geben.
| Deutschland - Südwest Presse |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Dambendzet
und Blom müssen als Zuspielerin ran
Erstmals
in ihrer Geschichte sind die Ulmer Volleyball-Damen ins Viertelfinale des
Europapokals eingezogen. Ein 3:1-Triumph bei CS Madeira ebnete den Weg.
Einen Satz lang haben die Volleyball-Damen des SSV Ulm Aliud Pharma gestern um den Einzug ins Viertelfinale des Top-Teams-Cup, dem Europapokal der Pokalsieger, zittern müssen. Da stand nämlich im Achtelfinal-Rückspiel bei CS Madera ein enttäuschendes 15:25 auf der Anzeigetafel. Nach dem verlorenen ersten Durchgang triumphierte der deutsche Meister aber schließlich nach einer Kraftanstrengung noch mit 3:1 (15:25, 25:16, 26:24, 25:20) über den portugiesischen Pokalsieger.
Weil Tanja Hart gestern aus familiären Gründen nicht eingesetzt werden konnten, müssten vor 400 engagiert mitgehenden Zuschauern abwechselnd Nathalie Dambendzet und Alice Blom die ungewohnte Zuspielposition einnehmen. Nach einiger Eingewöhnungszeit funktionierte das auch immer besser.
Ein richtiger Ruck ging in der am Abend etwas kühlen, von grellen Lampen erleuchteten Halle nach dem ersten Durchgang durch die Ulmer Mannschaft. Norisha Campbell glänzte nach überstandener Gallenkolik mit sechs Aufschlag-Punkten am Stück, auch die Blockarbeit verbesserte sich deutlich. In der Abwehr wurden überdies immer mehr Bälle herausgekratzt. Nach dem 1:1-Satzausgleich war der Sprung ins Viertelfinale geschafft.
Trainer Mathais Eichinger konnte nun getrost die Youngsters Bettina Stumpf und Steffi Lehmann einwechseln, die mit vereinten Kräften den Durchgang mit 26:24 heimbrachten. Im ganzen vierten Satz schnupperte auch noch Kathrin Neumaier Europapokal-Luft. Die talentierte Nachwuchsspielerin steuerte auf der Diagonalposition einige Angriffspunke bei. Am Ende konnten sich der Trainer und seine Schmetterkünstlerinnen freudig abklatschen.
Am
Morgen hatten die Gastgeber von CS Madeira den SSV noch auf einer Rundfahrt
durch Funchal, die Hauptstadt der Blumeninsel, begleitet. "Einfach klasse,
wie die sich um uns bemüht haben", sagte Delegationsleiter Dr. Rolf
Schmid.
| Österreich - Kleine Zeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Endlich
friedliche Weihnachten bei hotVolleys
In
Champions League am Heiligen Abend erstmals seit vier Jahren nicht im Minus.
Kleinmann: "Verunsicherung ist damit gelöst".
Die Aon
hotVolleys haben erstmals seit vier Jahren ein friedliches Weihnachtsfest. Nach
der Final-Four-Saison 1999/2000 sind die Wiener in der Champions League nach
zwei Spielen stets sieglos da gestanden, diesmal gehen sie zumindest mit einem
Erfolg in der Königsklasse ins Neue Jahr. Der 3:1-Sieg am Donnerstag gegen
Kedzierzyn machte zwar die erschreckend schwache Leistung beim 0:3 zum Auftakt
bei Noliko Maaseik nicht ganz vergessen, lässt aber für die verbleibenden vier
Partien in Gruppe E hoffen.
Batterien
Gianni
Cretu darf sich seines Trainer-Postes beim ÖVV-Meister also vorerst sicher
sein, nachdem seine Vorgänger nach Misserfolgen in der Champions League rund um
den Jahreswechsel ihren Hut nehmen mussten. Der Slowake Igor Prielozny wurde
2000 noch im Alten Jahr nach drei Niederlagen in Folge entlassen, für den
Neuseeländer Hugh McCutcheon war das Engagement nach dem dritten Scheitern in
der Pool-Phase in Folge heuer im Jänner zu Ende. "Wir haben sehr gut
gespielt und gekämpft, jetzt laden wir unsere Batterien weiter auf", sagte
Cretu.
Heimmatch
Bis zum
Heimmatch gegen Lewski Sofia bleiben dafür vier Wochen Zeit, gegen das bisher
sieglose Tabellen-Schlusslicht könnte am 15. Jänner schon der Sprung auf
Tabellenplatz zwei gelingen. Die deutliche Leistungssteigerung gegen die Polen
kann sich Cretu erklären, auch wenn man im hotVolleys-Lager vor der Partie
skeptisch war. "Wir haben beim Saisonstart gegen Hartberg und Graz nur
knapp gewonnen und dann eine starke Serie hingelegt. Nach dem 0:3 in Maaseik ist
die Mannschaft jetzt wieder rechtzeitig aufgewacht."
"Schönes
Geschenk"
Manager
Peter Kleinmann hatte nach dem alles andere als harmonischen Abschluss-Training
kein besonders gutes Gefühl, war dann aber umso glücklicher: "Die Spieler
haben sich ein schönes Weihnachtsgeschenk gemacht, und mir auch. Sie wollten
sich unbedingt bestätigen, und das ist ihnen auch gelungen. Die Verunsicherung
ist damit gelöst, es ist wieder alles drinnen." Und Kleinmann sah auch den
Wechsel in die Südstadt als guten Schachzug an: "Ich glaube, die Spieler
werden ab jetzt gerne hier spielen."
Kommende
Aufgaben
Vor der
Weihnachtspause treten die hotVolleys noch zwei Mal in der Aon Volley-League in
Aktion, dem Gastspiel am Samstag in Hartberg folgt am Montag die Heimpartie
gegen Döbling. Am Samstag nächster Woche (27. Dezember) wird Cretu sein Team
wieder um sich versammeln, unmittelbar nach Jahreswechsel wird man sich in
Friedrichshafen oder Liberec auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Jussi Heino
und Janno Petri Heikkinnen werden da fehlen, sie sind von Dienstag bis 7. Jänner
für die Olympia-Qualifikation beim finnischen Nationalteam.
| Deutschland - DVV-News |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Männer:
Zwei Länderspiele gegen Tunesien
Den letzten Schliff für die europäische Olympia-Qualifikation holen sich die DVV-Männer in Friedrichshafen. Ab dem 26. Dezember sind die Spieler von Bundestrainer Stelian Moculescu am Bodensee, um sich auf das Highlight in Leipzig vorzubereiten. Im Rahmen des Lehrgangs trifft die DVV-Auswahl am 28. und 30. Dezember, jeweils um 19.00 Uhr, auf Afrikameister Tunesien. Die Tunesier bereiten sich ebenfalls auf ihre Olympia-Ausscheidung vor.
| Deutschland - www.volleyball.de |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Leverkusen
hält nach Sieg gegen Ulm Anschluss
MIt einem nur teilweise hart erkämpften 3-0 Sieg (26-24, 25-18-23) sicherte sich der TSV Bayer 04 Leverkusen gegen den amtierenden Deutschen Meister SSV Aliud Pharma Ulm seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Ulm musste auf Zuspielerin Tanja Hart verzichten (Trauerfall in der Familie) und konnte mit Ersatzzuspielerin Alice Blom nur im ersten Satz mithalten. Danach hatte Leverkusen seine Abwehr nach der einfachen Ulmer Spielanlage ausgerichtet und wurde zunehmend selbstsicherer.
Der Ausfall von Tanja Hart war wohl das größte Handicap der Ulmerinnen. Gleich zu Beginn startete Alice Blom (Bild oben) mit drei hohen Pässen auf die Position vier - wo Leverkusens hoher Block mit Judy Sylvester und Kathy Radzuweit (Bild unten) wartete und für eine 3-1 Führung sorgte. Leverkusen blieb stets nur knapp in Führung, geriet aber bei 21-22 erstmals in Rückstand und bei 22-24 in richtige Gefahr. Bei 23-24 hätte die Ulmerin Verena Veh nach einem "Über-Kopf-Pass" von Blom den Satz "zumachen" können - doch stimmte das Timing nicht ganz. Der harmlose Lob wurde abgewehrt und Leverkusen sicherte sich mit 26-24 nach einem Netzfehler der Ulmerinnen den 1. Satzgewinn.
Ulm spielte weiterhin überwiegend mit hohen Bällen über die Außenpositionen, kaum mit 1. Tempo und unglücklich aus dem Hinterfeld. So ging der zweite Satz sicher an Leverkusen und auch der dritte Durchgang schien bei einer 24-16 Führung nach kraftvollen Angriffen von Sylvester und Goller nur noch Formsache zu sein. Dann strapazierte die ansonsten blendend agierende Zuspielerin Julia Schlecht die Nerven der Zuschauer, weil sie mehrfach über Judy Sylvester spielte, die es nicht schaffte, den Spielball zu verwandeln. Bei 24-23 sorgte dann schließlich Ulm´s Bettina Stumpf mit einem Aufschlagfehler für das Spielende.
Ulm´s Trainer Mathias Eichinger konstatierte kurz und knapp, dass "das Spiel noch hätte interessant werden können, wenn wir am Ende des 1. Satzes etwas kaltschnäuziger gewesen wären." Leverkusen´s Gudula Krause meinte hernach: "Für uns zählt heute nur das Ergebnis. Mit dem 3:0 haben wir Kräfte für morgen gespart."
In der
Tat kommt es für die Leverkusenerinnen nach den Pokalbelastungen erneut zu
einer Doppelbelastung: das Bayer Team empfängt am Samstag (Beginn 19.30 Uhr)
den Schweriner SC. Ulm reist nach dem Europapokalspiel in Madeira in der
Wochenmitte gleich weiter nach Augsburg.
Jürgen
Sabarz
| Deutschland - Berliner Morgenpost |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
SCC
hat das Verlieren fast vergessen
Bei
dieser Frage muss Günter Trotz kurz nachdenken, besser gesagt, nachblättern.
Nach einigen Sekunden hat der Geschäftsführer des SC Charlottenburg die
Antwort parat. "Am 9. April, in Unterhaching", entgegnet er auf die
nicht ganz leichte Frage, wann der deutsche Volleyball-Meister eigentlich vor
der Schlappe in Treviso letztmalig verloren hatte. Nach dem 9. April begann der
Siegeszug durch das Play-off der vergangenen Saison bis zum Titel und durch alle
bisherigen Bundesliga-Partien dieser Spielzeit. Dazu kommen zwei Erfolge im
nationalen Pokal und der Sieg in der Champions League gegen Pamapol Czestochowa.
Auf den
Tag genau 36 Wochen nach dem 2:3 in Unterhaching, nach 252 Tagen oder auch nach
16 Siegen in Folge hat es den SCC nun wieder erwischt. Doch es musste mit Sisley
Treviso erst eine der stärksten Mannschaften Europas kommen, um die
beeindruckende Serie zu beenden. Und auch daraus kann man Selbstvertrauen
ziehen: "Wir sind ja nicht als totale Loser heimgekehrt", so Trotz.
Zwei Sätze hielten die Berliner auf dem hohen Niveau des Gegners mit, verloren
die Champions-League-Begegnung aber schließlich 1:3.
Da keine
Serie ewig hält, musste die Niederlage irgendwann kommen. Aber es gibt ja noch
eine andere schöne Bilanz, die heute (15 Uhr, Sömmeringhalle; jeweils um 19
Uhr trifft Frauen-Bundesligist BBVC 68 im Sportforum Hohenschönhausen auf
Hamburg und in der Sporthalle am Weiher empfangen die Volley Dogs Eltmann) im
Spitzenspiel gegen Mendig ausgebaut werden soll: "Wir wollen die weiße
Weste in der Bundesliga nicht verlieren", sagt Trotz. Um den Nimbus zu
wahren, müssen beim fünften Spiel in 14 Tagen vor allem die Reisestrapazen
weggesteckt werden, denn der SCC ist erst in der Nacht zu Freitag wieder in
Berlin gelandet. Nachmittags bat Trainer Mirko Culic dann noch zum Training.
Und die
Gäste, die erst zwei Spiele im Verlauf der Saison verloren haben, wittern ihre
Chance. Sie sind mit Sicherheit nicht bereits gestern angereist, um in Berlin
ausgiebiges Weihnachts-Shopping zu betreiben. "Das ist eine sehr stabile,
eingespielte Truppe", warnt Trotz vor dem Tabellendritten.
Sebastian
Schlichting
| Deutschland - Thüringer Allgemeine |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Etwas
mehr als zwei Monate ist das Auftaktspiel in der ersten Bundesliga für TuS
Braugold Erfurt und VfB 91 Suhl inzwischen her. Damals gewannen die Südthüringerinnen
das Derby souverän mit 3:0. Eine Erfurterin hat besonders schlechte
Erinnerungen an diesen Tag.
Ausgerechnet
zur Bundesliga-Premiere platzten die Erstliga-Träume von Elena Messer. Ein
Kreuzbandriss verbannte die ehrgeizige Außenangreiferin seither auf die Bank.
Jetzt sorgt sie als Maskottchen für moralische Unterstützung. So auch morgen
15 Uhr in Suhl. "Gerade dort wird mir das Zuschauen schwer fallen", so
die 21-Jährige, die sich momentan mit Muskelaufbau abplagen muss. "Ich
hoffe, ich kann ab Januar wieder das Krafttraining mit den Mädels aufnehmen und
Ende Februar in das Hallentraining einsteigen." Die Chancen stehen gut. Der
Heilungsprozess verlief bislang ohne Komplikationen.
Das
Derby gegen den VfB 91 Suhl hat sportlich eindeutige Vorzeichen. An Brisanz
haben die Duelle etwas verloren, weil bei den VfB-Damen kaum noch Thüringerinnen
im Kader sind. Auch der Konkurrenzgedanke spielt zwischen dem Schlusslicht
Erfurt und dem Tabellendritten Suhl nicht die Rolle wie noch zu
Zweitliga-Zeiten, als beide direkte Kontrahenten im Aufstiegskampf waren.
Trotzdem
besteht natürlich weiterhin Spannung. Und die Zuschauer strömen in Scharen zu
dem Duell. Der Volleyball-Hexenkessel Wolfsgrube mit einer Kapazität von 1800
Plätzen ist längst ausverkauft. "Selbst die Großen der Liga wie Münster
zeigten sich von der Kulisse beeindruckt. Wir sind aufgeregt, hoffen aber auf
ein fachkundiges und faires Publikum", so TuS-Kapitän Marianne Kreutzburg.
Auch Trainer Marek Buchholz meldet Bedenken in Bezug auf die fanatischen Fans
an: "Vor einer vergleichbaren Menschenmasse haben wir noch nie gespielt.
Hoffentlich lassen sich meine Mädel nicht aus der Ruhe bringen." Sein
Motto "Alles ist möglich" zielt daher auch nicht auf einen Sieg,
sondern eher auf einen Satzgewinn ab, um wenigstens das Satzverhältnis
aufzubessern.
Anders
in Suhl. "Es ist das letzte Spiel des Jahres und das möchten wir mit einem
Sieg abschließen. Dann können wir beruhigt in die Pause gehen", lautet
die Vorgabe von Coach Jan Kirchhöfer. Gelassen könnten sie jetzt schon sein.
Mit dem gegenwärtigen Tabellenrang hat der Aufsteiger schon alle Erwartungen übertroffen.
Auch dank der polnischen Angreiferin Magdalena Sadowska, die nicht wie im
Hinspiel erneut eine unlösbare Aufgabe werden soll.
Jan
Hollitzer
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Heute gegen den VVL, bald das erste Länderspiel
Friedrichshafen/Leipzig.
Vor zwei Jahren kannten ihn nur Volleyball-Insider. Jetzt spielt er mit dem VfB
Friedrichshafen in der Champions League und steht im erweiterten
Nationalmannschafts-Aufgebot für die Olympia-Qualifikation vom 5. bis 10.
Januar in Leipzig. Marcus Popp, 22, hat eine Bilderbuch-Karriere hingelegt - und
fast alles noch vor sich.
Die
heutige Bundesliga-Partie gegen seinen alten Verein VV Leipzig gehört für den
1,93 Meter großen Angreifer eher in die Rubrik Alltag. "Nichts Besonderes,
ich habe kaum noch Kontakt zum VVL", sagt er, "und wenn wir unsere
normale Leistung bringen, werden wir auch keine Probleme bekommen."
Popp
wechselte vor dieser Saison an den Bodensee, setzte sich in der Star-Truppe von
Bundestrainer Stelian Moculescu sofort durch und stand stets in der
Anfangsformation. "Ich habe meine Technik in Annahme und Angriff
verbessert, viel gelernt und wertvolle Erfahrungen gewonnen." Auch bei
Niederlagen wie in der Champions League, als Friedrichshafen in Moskau bereits
2:0 und 24:22 führte, trotzdem noch in den Tiebreak musste und dort einen
14:9-Vorsprung verschenkte. "Wahnsinn, wir waren völlig fertig",
bekennt Popp, "aber das ist ein ganz anderes Niveau, da muss man stets an
der oberen Grenze spielen, sonst hat man keine Chance." Danach gab es einen
3:0-Sieg über Parnu (Estland). So besitzt der VfB in Europacup-Vorrunde und
Bundesliga (jeweils Rang zwei) eine gute Ausgangssposition.
Weihnachten
wird Popp bei seinen Eltern in Chemnitz verbringen, danach trifft sich die
Auswahl zum Lehrgang in Friedrichshafen. "Da muss ich Gas geben, denn das
Aufgebot wird für Leipzig noch reduziert." Mit seinen ersten Länderspielen
würde sich Popp einen Traum erfüllen, mit der Olympia-Qualifikation den größten
überhaupt. Wenn es 2004 in Athen nicht klappt, dann eben vier Jahre später in
Peking - entweder in der Halle oder mit seinem Markranstädter Beach-Partner
Eric Koreng.
Der VVL
muss heute übrigens auf den halben Stammsechser verzichten. Lars Björn Freier
meldete sich mit Darmgrippe ab, Jure Kvesic und Armin Dewes sitzen nach ihren
Verletzungen nur auf der Ersatzbank. Trainer Zoran Nikolic: "So ein
Handicap hatten wir noch nie, Wunder sind nicht zu erwarten."
Steffen
Enigk
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Gegner
hat zwei «Knaller» verpflichtet
Düren.
Normalerweise ist Bernd Werscheck ein dankbarer Gesprächspartner. Keine knappen
Antworten. Man muss dem Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren
nichts aus der Nase ziehen. In außergewöhnlichen Situationen, hält er es
jedoch mit der Methode «Weniger ist mehr».
«Ja», antwortet er auf die Frage, ob er nach der unnötigen Pokalniederlage gegen den VfB Friedrichshafen laut geworden sei. «Nein», so die Antwort, ob er oft laut werde. Und «Ja», er erwarte eine Reaktion seiner Mannschaft beim Auswärtsspiel am Freitag (19.30 Uhr) in Marktranstädt. «Wir müssen einfach zeigen, dass wir in der Lage sind, Spiele zu gewinnen», lautete des Trainers Forderung, als der Mannschaftsbus sich am Donnerstag in Richtung des Leipziger Vorortes aufmachte.
Vom Tabellenstand her gesehen ist die Sache klar: Der Aufsteiger belegt einen aussagekräftigen Platz: das Team ist Letzter. Doch die «Vorsicht, wir dürfen sie nicht unterschätzen»-Floskel ist diesmal mehr als gerechtfertigt. Nicht nur, weil Evivo zuletzt mit zwei unnötigen Niederlagen in Folge Schwächen gezeigt hat.
Sondern weil die Sachsen zugelegt haben. Djuric heißt der Neue. Und die Tatsache, dass er 220 Länderspiele für das heutige Serbien und Montenegro gemacht hat, lässt nur einen Schluss zu: der Mann ist ein Weltklasse-Spieler. «Wir haben ihn auf Video gesehen. Er ist richtig gut», so Werscheck. Dazu hat der Aufsteiger mit Pistovic einen weiteren international erfahrenen Mann geholt.
Gegen Düren
steht die neue Marktranstädter Mannschaft erstmals auf dem Feld. «Ich bin da
auch ein wenig überrascht», gesteht Werscheck angesichts der nicht ganz
billigen Neuzugänge beim Gegner. Nichts desto trotz: «Wir müssen unser Spiel
spielen und und uns nicht wundern, wie die sich solche Spieler leisten können»,
so Werscheck.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
DSC: In 64 Minuten war der 3:0-Sieg perfekt
Dresden.
Die DSC-Volleyballerinnen haben gestern Abend vor 1086 Zuschauern in der
Sporthalle Bodenbacher Straße ihren achten Saisonsieg gefeiert. Sie bezwangen
das Tabellenschlusslicht TuS Braugold Erfurt erwartungsgemäß locker mit 3:0
(25:17, 25:20, 25:11). Bereits am morgigen Adventssonntag starten die Elbestädterinnen
in die Rückrunde. Dann müssen sie zum Tabellensiebenten, den Roten Raben, ins
oberbayerische Vilsbiburg reisen.
Für die
Ludwig-Schützlinge hatte die Partie gegen die relativ schwache Erfurter
Mannschaft beinahe Trainingscharakter. So ließ Trainer Arnd Ludwig auch fast
alle Spielerinnen ran, lediglich Jana Vavrova wurde wegen ihrer
Oberschenkelprobleme geschont.
In den
ersten beiden Sätzen führte Zuspielerin Doreen Engel Regie, im dritten
Abschnitt kam Stammstellerin Beatrice Dömeland aufs Feld. Auch bei den Außenangreiferinnen
wechselte der Coach. Erfreulich, dass bei Grit Müller dabei im Spiel eine
deutliche Steigerung zu sehen war. Auch Corina Ssuschke, die zu Spielbeginn mit
"angezogener Handbremse" agierte, taute vor allem im letzten Abschnitt
spürbar auf.
Im
zweiten Abschnitt "klemmte" bei den dennoch überlegenen
Gastgeberinnen zwischenzeitlich der Spielfluss, leichte Fehler schlichen sich
ein. Doch die Gäste konnten dies kaum für sich nutzen. Nach insgesamt 64
Minuten war der erwartete Sieg unter Dach und Fach.
Arnd
Ludwig, der die Partie sehr ruhig auf seinem Stuhl verfolgt hatte, gab zu:
"Eigentlich war ich in Gedanken schon in Vilsbiburg. Dort geht es für uns
um sehr viel. Und die Aufgabe wird ungleich schwerer als gegen Erfurt."
Auch Heike Beier meinte: "Wir wollten uns die Kräfte an diesem Wochenende
gut einteilen, deshalb sind auch alle eingesetzt worden. Wir wissen, dass uns in
Vilsbiburg ein heißer Kampf erwartet."
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
MTV
48 Hildesheim will nachlegen
Gegen
Oststeinbeck letztes Spiel in diesem Jahr.
Hildesheim
(cen). Einmal müssen die Zweitliga-Volleyballer des MTV 48 Hildesheim vor der
Weihnachtspause noch ran. Am Sonntag um 15 Uhr empfängt der aktuelle
Tabellenzweite den Oststeinbeker SV. Spielbeginn in der Sporthalle der
Robert-Bosch-Gesamtschule.
"Wir
sind heiß darauf, unsere gute Hinserie mit einem weiteren Erfolg zu krönen",
sagt MTV-Libero Kai Bode. In den bisherigen elf Saisonspielen musste das Team 48
lediglich zwei Niederlagen einstecken.
Der
zweite Rang, der am Ende der Spielzeit zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur
Bundesliga berechtigen würde, ist der verdiente Lohn. "Wenn wir jetzt
nicht nachlegen, war die ganze Arbeit der letzten Wochen vergebens", betont
Bode die Bedeutung der Partie am Sonntag.
Dennoch
sind die Spieler um Trainer Walther Hoch gewarnt. Denn die Gäste aus
Oststeinbek haben drei Spiele in Folge gewonnen - zuletzt am vorigen Wochenende
gegen Giesen. Mit 12:12 Punkten steht der OSV nach verpatztem Saisonauftakt
derzeit solide auf dem achten Tabellenrang. Besonderes Augenmerk werden die 48er
auf Routinier Christian Bartram und den talentierten Spielmacher Sebastian
Neufeld richten.
Zehnter
Saisonsieg?
Im
letzten Match dieses Jahres will das Team 48 die glänzende Form der vergangenen
Wochen in den zehnten Saisonsieg ummünzen. Allerdings haben einige Leistungsträger
in dieser Woche gar nicht oder mit halber Kraft trainiert, denn im Lager der
Hildesheimer grassiert der Grippevirus. Nicht nur Mannschaftsführer Henning
Machtens musste mit Fieber das Bett hüten. Fraglich ist auch der Einsatz von
Roman Kammer, der an einer Entzündung im Fuß laboriert und schon beim Spiel in
Bottrop ersetzt wurde.
Am Rande
des Begegnung gegen Oststeinbek beginnt der Vorverkauf für das Derby zwischen
dem MTV 48 Hildesheim und dem TSV Giesen am Sonnabend, 10. Januar 2004, in der
Halle 39. Die Organisatoren basteln eifrig an einem bunten
Unterhaltungsprogramm. Und vielleicht finden sich wie schon im vergangenen
Februar mehr als 1000 Fans ein, um gemeinsam eine große Volleyballparty zu
feiern.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Für
Humann ist morgen noch ein Erfolg drin
TSV
Bad Saulgau hat nur einen Satz mehr auf dem Konto als der VVH. Trotzdem der
Favorit in der Wolfskuhle.
Wenn am
morgigen Sonntag um 15 Uhr die Partie VV Humann gegen den TSV Bad Saulgau in der
deutschen Volleyball Liga in der Wolfskuhle angepfiffen wird, geht der
Aufsteiger erstmals nicht als totaler Außenseiter ins Rennen.
Die Gäste
aus dem äußersten Süden der Republik sind vor einem Jahr in die Eliteliga
aufgestiegen und hatten, dank schon vorher existierender professioneller
Strukturen, den Klassenerhalt geschafft. Trotz der ebenfalls sehr
unterschiedlichen Voraussetzungen zählt Saulgau zu den direkten Konkurrenten im
Kampf gegen den Abstieg und der VV Humann rechnet sich immerhin eine kleine Außenseiterchance
aus.
Bach:
Spiel möglichst eng gestalten
"Die
Saulgauer sind prinzipiell gut besetzt, mit zwei Amerikanern und einem
polnischen Routinier in ihren Reihen. Sie müssten der Favorit sein, aber wir
werden alles dran setzen, das Spiel so eng wie möglich zu gestalten und
vielleicht sogar zu gewinnen", so VVH-Trainer Peter Bach.
In
Saulgau brennt derzeit der sprichwörtliche Baum. Die Mannschaft hat ohne ihren
Spielmacher bislang nicht überzeugt und steckt in einer Krise. Die Süddeutschen
warten sehnsüchtig auf die Genesung des Kanadischen Beach-Nationalspielers
James MacKay, der als Kopf und Lenker der Mannschaft scheinbar nicht zu ersetzen
ist. Daher hat der TSV auch nur einen Satz mehr auf der Habenseite als der VV
Humann.
Star der
Mannschaft ist der Trainer. Mr.Volleyball höchstselbst steht an der
Seitenlinie. Burkhard Sude dürfte trotz seiner inzwischen 46 Jahre noch immer
einen passablen Libero abgeben, wird aber wohl nicht selber aktiv ins Geschehen
eingreifen.
Saulgau
hat - ähnlich dem VVH- eine eher kleine Mannschaft. Nur ein Spieler ist länger
als zwei Meter. Die Lufthoheit wird in dieser Partie also durch die Athletik
bestimmt. Hier haben die Profis vom Tabellenzehnten sicher Vorteile gegenüber
den Humännern, schon wegen des Trainingsumfangs. "Nachdem wir unsere
Generalprobe beim Test gegen Bottrop eher verpatzt haben, hoffen wir auf eine
gelungene Vorführung. Mal sehen, vielleicht schaffen wir es ja, mit sechs
Punkten in die Pause zu gehen, das wär unglaublich", so Bach Beim VV
Humann werden bis auf Andreas Kaiser und Jochen Kohaus alle Spieler zur Verfügung
stehen.
Humann-Kapitän
Frank Fischer ist schon voller Vorfreude auf die Begegnung: "Wenn wir gut
spielen und nicht gewinnen, ist das undramatisch. Hauptsache, wir krönen ein überragendes
Jahr noch mal mit einer guten Leistung. Wir hoffen darauf, erneut von vielen
Zuschauern nach vorne gepeitscht zu werden, was gerade in engen Spielsituationen
mitentscheidend sein kann."
(stebl)
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
VC
90: Bitterer Beigeschmack droht
Nach
zwei Niederlagen in Folge geht es für Volleyball-Zweitligist beim Auswärtsspiel
am heutigen Samstag (17 Uhr) in Kyritz darum, einen positiven Jahresabschluss zu
schaffen.
Nach den
Pleiten gegen Giesen und Hildesheim steht nun mit Fortuna Kyritz ein weiterer
Gegner an, den zumindest VC-Coach Johan Verstappen zu den Topteams der Liga zählt.
Allerdings spricht die Tabelle der 2. Bundesliga Nord derzeit eine andere
Sprache. Dort belegen die Fortunen einen durchschnittlichen siebten Platz. Denn
Kyritz sorgte in dieser Saison für allerlei Überraschungen - sowohl in
positiver als auch in negativer Hinsicht.
Dennoch
ist der Respekt des VC vor den Gastgebern groß. Nicht zuletzt auf Grund des
Aufeinandertreffens in der Vorbereitung, als der VC chancenlos war. Doch in der
Liga konnten die Männer von Trainer Jürgen Treppner die Vorschusslorbeeren
nicht rechtfertigen.
So
wollen die 90er, die auch nach den beiden Niederlagen noch immer auf Rang
Tabellenplatz drei stehen, mit einem Auswärtssieg in die Weihnachtspause gehen.
"Wir müssen uns in Kyritz aber mächtig auf die Hinterbeine setzen, um
dort zum Erfolg zu kommen", weiß Teammanager Wolfgang Donat. Mit einem
Sieg würde der VC mindestens auf Rang drei überwintern - eine Platzierung, mit
der alle VC-Verantwortlichen zufrieden wären. "Denn mit einer derart guten
Saison hat bei uns vorher niemand gerechnet", erklärt Donat. Vor allem die
Spieler um Kapitän Markus Richter möchten der starken ersten Saisonhälfte
nicht mit drei Pleiten in Serie einen bitteren Beigeschmack verleihen. Das wäre
der guten Hinrunde auch nicht würdig.
sb
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Münster:
Rotation spart Kräfte
Berlin -
Erfreulich konzentriert gingen die Volleyball-Frauen des USC Münster Teil eins
im Bundesliga-Endspurt vor Weihnachten an. Beim Berlin-Brandenburger VC 68
gewann Axel Bürings Team standesgemäß mit 3:0 (25:15, 25:22, 25:17).
Und
konnte das Sportforum Hohenschönhausen, Heimat der Berliner, schon nach 64
gespielten Minuten wieder verlassen. Abgeklärt und bis auf wenige
Ausnahmesituationen auch überlegen hatten Münsters Volleyballerinnen die
Pflicht erfüllt. Sonntag folgt Teil zwei, wenn es auf der A2 nicht ganz so weit
nach Norden geht " nämlich nur bis Braunschweig.
"Wir
hatten uns vorgenommen, die zwei Spiele bis Weihnachten noch durchzuziehen. Das
haben die Mädchen bislang vorbildlich gemacht", lobte Münsters Trainer.
"Wir sind das besser besetzte Team, und das haben wir auf dem Feld auch
gezeigt."
Mit
Hella Jurich im Zuspiel,Caroline Wensink in der Mitte und Atika Bouagaa setzte Büring
drei Spielerinnen ein, die in Albi nicht auf dem Platz gestanden hatten. Eher
untypisch für den münsterschen Coach, doch die Rotation war angesichts der
Reisestrapazen angezeigt.
"Sehr
konzentriert und dominant", wie Büring lobte, spulte der Gast in Satz eins
sein Programm ab. Die Berliner lagen beinahe sofort deutlich im Hintertreffen.
Ihnen fehlten auch die Mittel, um den Rückstand aufzuarbeiten.
Anders
da schon der Verlauf des zweiten Durchgangs, der am Ende vorentscheidend sein
sollte. Der VC 68 legte seine ganzen Möglichkeiten in diesen Satz und hielt ihn
auch offen bis zum 22:22. "Da war bei uns Kräfteverschleiß schon
erkennbar", meinte Büring, der sich aber auf Teee Williams verlassen
konnte, die den ersten Satzball zu seiner Erleichterung gleich verwandelte.
Nur vom
Ergebnis her eng war Satz Nummer drei, in dem Büring Kim Staelens für Jurich
brachte und auch Conny Dumler einsetzte. Die Vielspielerin der vergangenen
Wochen hatte er zuvor geschont. Jill Döhnert ersetzte in der Mitte Caro Wensink,
und der USC zog schnell deutlich dem klaren Sieg entgegen. Dass seine Mannschaft
fünf Matchbälle vergab, ehe Johanna Reinink den Schlusspunkt setzte, war nicht
mehr als eine Randnotiz. "So leicht sind die Belastungen schließlich nicht
wegzustecken", meinte ein nachsichtiger Axel Büring, der seinen
Spielerinnen heute frei gibt.
Morgen
früh geht´s dann zur letzten Kraftanstrengung im Mammut-Pflichtprogramm.
"Wir haben uns vorgenommen, diese beiden Bundesliga-Spiele deutlich und
sicher zu gewinnen", so Büring. "Dazu sollten wir trotz der
Anstrengungen auch in der Lage sein."
Dirk
Krampe
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
USC
II: Tabellenplatz sagt nicht viel aus
Münster
- Nach vielen stressigen Reisen im bisherigen Saisonverlauf darf die zweite
Frauen-Mannschaft des USC Münster das Jahr in eigener Halle beschließen. Zu
Gast am Berg Fidel ist heute um 16 Uhr der CVJM Hamburg.
In der
2. Volleyball-Bundesliga kämpfen die Norddeutschen um den Klassenerhalt, und Münsters
Trainer Tom kleine Holthaus hat die Talfahrt der Hamburgerinnen nicht ohne
Stirnrunzeln verfolgt. "Denn eigentlich hat diese Truppe Qualität."
Nur zwei Siegen stehen dennoch schon neun Niederlagen gegenüber " als
einzigen echten Schwachpunkt hat Holthaus aber die Annahme ausgemacht. Für die
USC 2-Frauen heißt dies, gleich Druck aufzuerlegen " um dann das eigene
Spiel durchzudrücken. "Wir müssen initiativ werden", fordert auch
der Coach.
In den
zwei Wochen Spielpause hat der USC "noch einmal Gas gegeben", damit
der Substanzverlust in der nun folgenden Weihnachtspause nicht zu groß wird.
Schwere Aufgaben warten im Januar sowohl im Ligenbetrieb wie für die
A-Jugendlichen auch bei der Zwischenrunde zur Westdeutschen Meisterschaft.
Probleme
könnte Holthaus heute auf der Diagonalposition bekommen. Susann Decker ist
krank, Lisa Beinborn kehrt erst heute vom Nationalmannschafts-Lehrgang zurück.
Vorsorglich hat Frederike Romberg im Training schon mal "umgeschult".
dkr
| Deutschland - Aachener Zeitung |
|
Samstag. 20. Dezember 2003 |
Evivo gewinnt in Markranstädt 3:0
Düren.
Die dritte Reise in dieser Spielzeit des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren
in den deutschen Osten endete am Freitagabend mit einem 3:0 (28:26, 25:17,
25:18) bei Aufsteiger und Schlusslicht VC Markranstädt.
Bernd Werscheck, Dürens Übungsleiter, ließ die Sechs beginnen, die dem VfB
Friedrichshafen letzten Samstag trotz Niederlage einen packenden Pokalkampf
geliefert hatte.
Zuspieler Diego Gutierrez, die Annahmespezialisten und Außenangreifer Sven Dick und Tim Elsner, die Mittelblocker Sven Anton und Boris Zorica sowie Diagonalangreifer Heriberto Quero lieferten vor lauter Nervosität im ersten Satz zwar kein gutes Spiel ab, gewannen ihn aber 28:26.
Satz 2 lief viel, viel besser: 25:17, auch weil Till Lieber grandios annahm und Tim Elsner mit einer Aufschlagserie sechs Punkte einfuhr. Der dritte Satz war schließlich auch eine einseitige Angelegenheit: Sven Anton hämmerte den ersten Matchball zum 25:18 ins Feld.
(sis)
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel