News

Sonntag, 21. Dezember 2003 

Auch im zweiten Länderspiel ein 3:1
Ohne Tanja gehts bei den Ulmern nicht
Volley YoungStars werden in Rottenburg überrollt
Keine Zeit zum Nachdenken für Wuppertal
VfB Friedrichshafen siegt gegen VV Leipzig
SCC - der nationale Überflieger
USC Satz für Satz besser
Kaiser-Team empfängt Sonthofen

Dezember 2003

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November 2003

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Deutschland - DVV-News

Sonntag. 21. Dezember 2003

Auch im zweiten Länderspiel ein 3:1

Deutsch-französisches Jugendwerk: DVV-Juniorinnen siegen gegen Frankreich

Die DVV-Juniorinnen sind auch in ihrem zweiten Länderspiel gegen die Auswahl Frankreichs ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Einen Tag nach dem 3:1-Erfolg in Höpfingen siegte die Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl auch in Hausen vor 250 Zuschauern mit 3:1 (21-25, 25-20, 25-16, 25-19).
Nach schwachem Start mit unnötigen Eigenfehlern, die letztlich zum Satzverlust führten, steigerten sich die DVV-Mädchen deutlich und fuhren den Sieg ungefährdet ein. Bundestrainer Jens Tietböhl meinte nachher: "Die beiden Spiele waren ein willkommener Test zur rechten Zeit. Die neuen Spielerinnen haben sich bewährt. Am Ende hat man aber gesehen, dass der Akku leer und eine Pause notwendig ist."

 

Deutschland - Südwest Presse

Sonntag. 21. Dezember 2003

Ohne Tanja gehts bei den Ulmern nicht

Das Fehlen einer Zuspielerin kann selbst der Meister nicht kompensieren: Die Ulmer Volleyballerinnen unterlagen in der Bundesliga-Partie in Leverkusen 0:3.

Leverkusen ist eben eine andere Klasse als Madeira: In der Volleyball-Bundesliga konnten gestern Abend die Spielerinnen vom SSV Ulm Aliud Pharma den Ausfall von Zuspielerin Tanja Hart nicht so gut ausgleichen wie noch beim Europapokal-Achtelfinale am Mittwoch in Portugal. Über ein 0:3 (24:26, 18:25, 23:25) kam der Spitzenreiter beim Tabellenfünften nicht hinaus.

Dennoch sagte Mathias Eichinger nach der Partie: "Ich bin mit dem Auftreten und der Leistung des Teams sehr zufrieden." Der Trainer sah durchaus die Chance, das Spiel zu gewinnen - auch ohne Tanja Hart, die wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlte. Mangels zweiter Zuspielerin schlüpfte vor allem Alice Blom in diese ungewohnte Rolle - und die Diagonalspielerin und Außenangreiferin aus den Niederlanden machte ihre Sache gut.

Im ersten Satz waren die Spielerinnen aus Ulm sogar überlegen und führten mit 24:22. Doch sie konnten zwei Satzbälle nicht verwandeln, weil sie mit ihren Angriffen nicht durchgekommen sind. Der TSV Bayer 04 Leverkusen mit den Nationalspielerinnen Kathy Radzuweit und Judith Sylvester stand vor allem in der Abwehr gut.

Der SSV lieferte außerdem mehrere Fehler im Angriff ab. "Es gingen zu viele Bälle ins Aus, Netz oder in den Block", meinte Co-Trainer Michael Gabler. Wenn Alice Blom an anderer Stelle einspringen muss, klafft eben im Angriff eine neue Lücke auf. Nachwuchsspielerin Steffi Lehmann besetzte von Mitte des ersten Satzes bis zum Ende die Diagonalposition. Im zweiten und dritten Durchgang wechselten sich Bettina Stumpf und Sabrina Roß öfter im Außenangriff ab. "Dafür, dass wir komplett umgestellt haben, wars ein gutes Spiel", betonte der Coach.

Eichinger war nach dem Reise-Marathon vor allem darüber erleichtert, dass keine Ermüdungserscheinungen auftraten. Denn morgen (15 Uhr) steht bereits in Augsburg die nächste Bundesliga-Partie an: Und wahrscheinlich wieder ohne Mannschafts-Kapitän Tanja Hart.

TZ

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

Sonntag. 21. Dezember 2003

Volley YoungStars werden in Rottenburg überrollt

So hatten sich die Volley YoungStars den Jahresausklang sicher nicht vorgestellt. Bei Aufsteiger TV Rottenburg lieferten sie eine miese Leistung ab und unterlagen mit 0:3 (20:25, 17:25, 33:35). Der vierte Tabellenplatz bleibt dem Team von Söhnke Hinz jedoch erhalten.

Dass seine Mannschaft in niedrigen Hallen nicht so gut aussieht, wusste Trainer Söhnke Hinz schon vorher. Auch die Hohenberghalle in Rottenburg zählt zu diesen ungeliebten Spielstätten. Wer Höheres gewohnt ist, tut sich schwer mit dem Aufschlag und vor allem mit der Ballverteidigung. Erschwerend kamen für Kapitän Thomas Welz und seine Kollegen hinzu, dass sie nicht nur sechs Rottenburger, sondern auch 800 Zuschauer gegen sich hatten. "Wir sind in den ersten beiden Sätzen total überrollt worden", sagt Max Günthör. "In den beiden Sätzen haben wir schlechteste Leistung der Saison abgeliefert", meint Söhnke Hinz.

Was auch immer die Häfler versuchten, es misslang. Patrick Steuerwald, Alex Mayer, Aljoscha Grabowski, Sebastian Schwarz, Tino Kirchner, Max Günthör und Timo Wilhelm agierten oft zu ängstlich und ließen die mannschaftliche Geschlossenheit vermissen. Ohne einmal die Führung abzugeben, entschied der TVR, der als Aufsteiger zu Recht auf dem fünften Platz rangiert, die ersten beiden Durchgänge für sich. Daran änderten auch die Einwechslungen von Thomas Welz (für Steuerwald), Alex Wiskirchen (für Grabowski) und Marco Hofmann (für Mayer) nichts. Im dritten Durchgang versetzte Söhnke Hinz Wiskirchen von der Annahme in den Mittelblock (für Kirchner) und ließ Alex Mayer die Annahme verstärken.

Ob es an der Auswechseltaktik des Trainers lag oder an der Zehn-Minuten-Pause, in der sich die Mannschaft noch einmal sammeln konnte, sei dahin gestellt. Jedenfalls lief es nach und nach besser. Bei 19:19 war erstmals der Gleichstand erreicht, dann ging es hin und her. Die YoungStars hatten zwei Satzbälle und damit die Chance, das Spiel zu kippen, aber auch der dritte Satz ging mit 35:33 an die Hausherren. "Wir haben nicht einmal das Glück des Tüchtigen verdient, weil wir nicht tüchtig gespielt haben", gesteht Söhnke Hinz ein. Die YoungStars haben vier spielfreie Wochen vor sich, bevor sie am 17. Januar FT 1844 Freiburg empfangen.

 

Deutschland - www.volleyball.de

Sonntag. 21. Dezember 2003

Keine Zeit zum Nachdenken für Wuppertal

Kaum Zeit bleibt den Wuppertaler Spielern, über das bittere Aus im Europapokal am Mittwoch nachzudenken. Bereits am Sonntag, 21. Dezember, steht für das Team von Trainer Mark Lebedew das nächste wichtige Meisterschaftsspiel an. In Unterhaching muss der SV Bayer beweisen, dass die Niederlage gegen Sète keine Spuren hinterlassen hat.

"Klar waren wir nach der unnötigen Niederlage am Mittwoch enttäuscht. Wir hatten so viele Chancen in diesem Spiel, aber am Ende standen wir mit leeren Händen da. Dennoch bin ich überzeugt, dass mein Team das weggesteckt hat, und wir am Sonntag wieder voll angreifen", sagt Trainer Mark Lebedew. Der Australier hatte gegen Sète in der Annahme umstellen müssen, da Gabriel Krüger krankheitsbedingt nicht spielen konnte. Leszek Kurowski kam ins Team und wusste durchaus zu überzeugen. "Gabriel hat die letzten Tage wenig gegessen. Ihm fehlt noch die Kraft. Es wird sich herausstellen, ob er Sonntag wieder fit ist", so Lebedew.

In der vergangenen Saison verließen die Wuppertaler gegen die Süddeutschen zwei Mal als Verlierer das Feld, wobei vor allem das 0:3 in Unterhaching sehr deutlich war. "Zu den Stärken von Unterhaching zählen mit Sicherheit das Publikum und der Teamgeist", weiß der SV Bayer-Coach. Doch der kennt auch die Schwächen des Tabellenfünften.

Mit Michael Mayer haben die Hachinger ihren stärksten Angreifer verloren und auch der Weggang von Sebastian Prüsener (Annahme/Außenangreifer) wiegt schwer. Zudem führt ein neuer Zuspieler beim TSV Regie: Brett Aldermann. Der 24-jährige Australier dürfte sich auf ein Wiedersehen mit seinen beiden Landsmännern aus Wuppertal freuen. Sowohl Luke Campbell als auch Coach-Lebedew kennen Aldermann gut von gemeinsamen Auftritten mit der australischen Nationalmannschaft.

"Wenn wir so spielen wie in den letzten vier Partien, haben wir gute Chancen mit einem Sieg aus Unterhaching zurückzukehren", sagt Mark Lebedew.

Oliver Nitschke

 

Deutschland - www.volleyball-online.de

Sonntag. 21. Dezember 2003

VfB Friedrichshafen siegt gegen VV Leipzig

FRIEDRICHSHAFEN - Ohne große Schwierigkeiten hat sich der VfB Friedrichshafen gegen VV Leipzig in die Weihnachtspause geschmettert. Vor 900 Zuschauern in der ARENA Friedrichshafen gelang dem Team von Stelian Moculescu ein 3:0-Sieg (28:26, 25:15, 25:20).

Wie schon in der Champions League-Begegnung beim 3:0 gegen Falck Pärnu hatten die Häfler im ersten Satz Schwierigkeiten mit dem Spiel der sächsischen Gäste, die auch scheinbar unmögliche Bälle aus der Verteidigung wieder ans Netz brachten. "Es ist immer schwer ins Spiel zu kommen, wenn man gegen eine Mannschaft spielt, die kämpft", erklärte Jochen Schöps die Situation zu Beginn. Danach war der Bann gebrochen und der VfB Friedrichshafen hatte leichtes Spiel mit dem VVL.

Mit der Partie gegen Leipzig verabschiedeten sich die Häfler Volleyballer in die Weihnachtspause. Die währt nur fünf Tage, denn am 26. Dezember beginnt das Training bereits wieder. Gleich nach Weihnachten dürfen sich die Volleyballfans wieder auf drei Spiele in der ARENA freuen: Am 28. und 30. spielt die deutsche Nationalmannschaft gegen Tunesein, am 29. Dezember darf der VfB Friedrichshafen ran. Gegner ist in allen drei Spielen die Nationalauswahl von Tunesien, Spielbeginn ist jeweils um 19 Uhr.

 

Deutschland - Berliner Morgenpost

Sonntag. 21. Dezember 2003

SCC - der nationale Überflieger

Der deutsche Volleyball-Meister geht in der Bundesliga nach dem Erfolg über Mendig ungeschlagen ins neue Jahr

Spät wurde es am Donnerstag, bis Jan Günther endlich ins Bett fallen konnte. Genau genommen war es bereits Freitag, eine Stunde nach Mitternacht. "Du machst dir dann schon deine Gedanken, ob man die ganze Reiserei so leicht wegsteckt", sagt Günther. Zu allem Überfluss gab es beim Rückflug vom Champions-League-Spiel bei Treviso noch Verspätungen, am Freitag war schon wieder Training und gestern dann das Spiel gegen Maoam Mendig, die fünfte Begegnung in 14 Tagen.

Doch wer nun erwartet hatte, im Trikot des SC Charlottenburg würden müde Gestalten auftauchen, sah sich getäuscht. Lediglich Nisse Huttunen war kurzzeitig etwas abwesend. Der Libero ging aufs Parkett - und wurde von Kapitän Marco Liefke wieder runterbeordert. Es standen bereits sechs Mann bereit. Ansonsten war alles wie immer in dieser Bundesliga-Saison. Der deutsche Volleyball-Meister beherrschte den Gegner, nach wenig mehr als einer Stunde hieß es vor 800 Fans 3:0 (25:19, 25:17, 25:18). Der SCC nimmt die Null mit ins Jahr 2004: 18:0 Punkte lautet die makellose Bilanz.

"Wir haben vorher gesagt, heute müssen wir die ganze Zeit Vollgas geben. Sonst kommt Mendig irgendwann", beschreibt Mittelblocker Günther die Furcht vor dem kräftemäßigen Einbruch. Aber während der einseitigen Partie wich die Furcht der Verwunderung: "Mendig kam einfach nicht heran." Nur zwei Spiele hatten die Gäste bislang verloren, an eine wirkliche Chance schienen sie jedoch nie zu glauben.

Warum ein Tabellendritter chancenlos untergeht, weiß auch Liefke nicht. Der Diagonalangreifer wirkt fast so, als sei ihm die momentane Überlegenheit auf nationalem Niveau selbst etwas unheimlich: "Vielleicht haben wir uns eine Position erarbeitet, wo manche Gegner schon resignieren, wenn sie hierher kommen." Dann zuckt Liefke mit den Schultern und sagt: "Aber ich weiß auch nicht genau, ob es daran liegt." Allerdings ist es auch weniger die Aufgabe der Berliner, dies zu ergründen. Fest steht, dass sie zurzeit national eine Klasse für sich sind.

Und - so paradox es klingt - genau da lauern die Gefahren. Internationale Gegner wie Sisley Treviso werden Woche für Woche gefordert und können, wenn nötig, noch eine Schippe drauflegen, so wie am Mittwoch gegen den SCC. "Uns fehlen dagegen diese Vergleiche mit besseren Gegnern", sagt Manager Kaweh Niroomand. Natürlich blickt er zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurück, dass mit dem Gewinn der deutschen Meisterschaft in Wuppertal seinen Höhepunkt fand. Aber wunschlos glücklich ist er deshalb noch lange nicht.

Ein Vorbereitungs-Turnier mit europäischen Top-Teams, danach ein Trainingslager - so würde Niroomand gerne ins Jahr 2004 starten. Da dies finanziell jedoch nicht machbar ist, ist das Team erst nach der Olympia-Qualifikation in Leipzig wieder komplett - drei Tage vor der Champions-League-Begegnung gegen Piräus am 14. Januar.

Nur eine Woche haben Liefke und die anderen Nationalspieler Eugen Bakumovski, Sebastian Prüsener und Huttunen (für Finnland) jetzt Zeit zu regenerieren. Eine Woche, die besonders Liefke herbeisehnt: "In letzter Zeit hatte ich ständig irgendwelche Kleinigkeiten." Zuerst schmerzte der Rücken, dann die Schulter, jetzt die Knie. "Athletisch habe ich mich heute richtig schlecht gefühlt", bekennt der 29-Jährige. Angemerkt hat man es ihm nicht.

Die Begegnung der Volley Dogs gegen SG Eltmann und die Partie in der Frauen-Bundesliga zwischen dem BBVC und TV Fischbek waren erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe beendet.

Sebastian Schlichting

 

Deutschland - Braunschweiger Zeitung

Sonntag. 21. Dezember 2003

USC Satz für Satz besser

Erstliga-Volleyballerinnen verlieren 0:3 gegen VfB Suhl – Sonntag kommt Münster

Sie schnupperten zumindest am Satzgewinn, aber beim Stande von 23:23 stand ausgerechnet die serbische Nationalspielerin Svetlana Krstic für den VfB Suhl am Aufschlag: Ein Ass, eine reaktionsschnelle Feldabwehr und das 0:3 (11:25, 21:25, 23:25) der USC-Erstliga-Volleyballerinnen war perfekt.

Sie und die rund 400 Zuschauer in der Tunica-Halle hatten sich gestern Abend einen vierten Satz verdient. Nach einem desaströsen ersten Durchgang, der in Sicherheitsdenken beim Stellen und viel zu langen Angriffsschlägen versank, rappelte sich die Mannschaft von Trainer Timo Schröder auf. Endlich traute sich Stellerin Martina Bamberg etwas mehr zu, schob sie Bälle auch mal über die Mitte oder zwei-, dreimal über Kopf.

Mit Erfolg: Laura Benzing, Elena Kiesling oder Brigitta Katona erschmetterten sich befreiende Punkte, die die ganze Mannschaft selbstbewusster und mutiger machten – der Mut war wegen der vielen Eigenfehler, der nicht vom Gegner erzwungenen, immer kleiner geworden. Zu lange Angriffsschläge, eine löchrige Blocksicherung und zu selten vorausahnendes Abwehrverhalten hinterließen ihre Spuren.

Die zeitweise miserable Annahme des USC riefen allerdings die beiden besten Suhlerinnen hervor. Mit der Präzision eines Uhrwerks droschen Krstic und die Polin Magdalena Sadowska ihre Sprungaufschläge übers Netz. Ein ums andere Mal bekamen die Braunschweigerinnen kaum eine Hand an den Ball, geschweige denn diesen einigermaßen genau zur Stellerin. Dass die übers Feld hasten musste, machte ihr die Arbeit keinesfalls leichter. Erst als der USC seinerseits mit Aufschlägen Unruhe säte, keimte Hoffnung auf einen Satzgewinn auf, die müder werdenden Suhlerinnen wären vielleicht noch ins Schleudern gekommen.

Was die beiden unter der Woche neu verpflichteten Kanadierinnen Joscelyn Hannaford und Cheryl Stinson können, darüber gab das Spiel gestern keinerlei Aufschluss. Schröder wechselte beide nur ganz kurz für ein paar Positionen ein. Sonntag um 15 Uhr wartet auf den USC noch größeres Kaliber, wenn sich Europapokal-Teilnehmer USC Münster in der Tunica-Halle vorstellt. Hoffentlich knüpft die Mannschaft nahtlos an die Leistung des gestrigen dritten Satzes an.

Hans-Dieter Schlawis

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

Sonntag. 21. Dezember 2003

Kaiser-Team empfängt Sonthofen

Dresden. Die Talente des VC Olympia Dresden haben letztes Wochenende durch ihre beiden Siege Rang sechs der Tabelle erklommen. Am vierten Advent wollen die Kaiser-Schützlinge das Jahr mit einem Erfolg abschließen. Um 15.30 Uhr empfangen sie an der Bodenbacher Straße den unmittelbaren Tabellennachbarn VC Sonthofen (5.). Das Hinspiel ging mit 1:3 verloren, doch Klaus Kaiser hofft: "Die beiden Siege müssten den Mädels Selbstvertrauen gegeben haben. Wenn wir von Beginn an Druck machen und mit hoher Konzentration durchspielen, ist der siebente Saisonsieg möglich."

Dabei wird nach langer Verletzungspause (Kreuzband-OP) erstmals Stephanie Kestner im Aufgebot stehen. Noch ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Mittelblockerin Stefanie Karg, die sich im Trainingslager der Jugend-Nationalmannschaft in Heidelberg leicht am Sprunggelenk verletzte.

Das letzte Spiel im alten Jahr ist für die TU-Volleyballer zugleich das erste in der Rückrunde der Regionalliga. Die Elbestädter treten bei Hermes Gera an. Keine Frage, dass der Spitzenreiter in Thüringen mit einem Sieg die Tabellenführung untermauern möchte.

(ah)

 

 © 1999-2001 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel