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| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
3:2
- Sieg in Münster
Mit
einem 3:2 Erfolg (23:25, 22:25, 25:22, 26:24, 15:8) beim USC Münster
unterstrichen die Zweitliga-Damen des CVJM ihre Ambitionen auf den
Klassenerhalt. In der 89 Minuten dauernden, gutklassigen Partie vermochten die
Hamburgerinnen im vierten Durchgang beim Stand von 19:24 fünf Matchbälle
abzuwehren.
CVJM-Trainer
Helmut von Soosten war nach der Partie erleichtert: „Es war ungemein wichtig,
dass wir die Partie noch gewonnen haben, auch mit Blick auf die Tabelle, aber
vor allem in Hinblick auf unser Selbstbewußtsein. Wir sollten jetzt wissen, was
wir mit entschlossenerem und durchgehend konzentriertem Spiel erreichen können.“
Die
Hamburgerinnen ließen sich von dem nach völlig ausgeglichenem Spielverlauf
unglücklich verlorenem ersten Satz ebenso wenig beirren wie von dem
zwischenzeitlichen Sechs-Punkte-Rückstand im zweiten. Bei 17:17 war der
Durchgang wieder ausgeglichen, ging jedoch ebenfalls etwas glücklich wieder an
den USC.
Anschließend
erkämpften sich die Hamburgerinnen den dritten Satz mit 25:22, vielleicht auch
deshalb etwas ungefährdeter, weil die Münsteranerinnen sich schon auf der
sicheren Seite wähnten. Aber der CVJM kämpfte unverdrossen auch im vierten
Satz, als Hamburg mit 17:23 zurücklag und wenig später bei 19:24 fünf Matchbälle
abwehren musste.
CV-Zuspielerin
Anne Steffen, die bei 20:24 zum Aufschlag antrat, gestand hinterher
freudestrahlend: „Ich hatte selten so viel Angst bei Aufschlägen. Einen Ball
habe ich sogar nur mit dem Handballen getroffen, er ging aber glücklich doch
ins gegnerische Feld.“
Es
brauchte eigenartigerweise zu diesem Zeitpunkt auch kaum mehr, als die Bälle
ins Feld zu spielen. Der USC Münster hatte genug Probleme mit sich selbst.
Annahmefehler und weit ins Aus geschlagene Angriffsbälle wechselten sich ab. So
konnte der CVJM die Nervenschlacht für sich entscheiden, sechs Punkte in Folge
gewinnen und damit den Satz mit 26:24 für sich entscheiden.
Von
diesem Schock erholte sich das Münsteraner Team im Tie-Break nicht mehr. Bei
8:2 für den CVJM wurden die Seiten ein letztes Mal gewechselt, und mit 15:8
brachten die Hamburgerinnen ihren zweiten Auswärtssieg unter Dach und Fach.
„Das
ist gut für die Seele“, freut sich Helmut von Soosten. „Nun wissen wir
wieder, dass es geht und können uns auf die wichtigen Partien im Januar
freuen.“ Nach dem Lokalderby gegen WiWa Hamburg am Samstag, dem 10.1., hat der
CVJM gegen drei Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg anzutreten: auswärts
beim Köpenicker SC (17.1.) und in Aachen (25.1.) sowie zu Hause am 31.1. gegen
den Detmolder TV.
Nach
der Weihnachtspause nimmt der CVJM am 2. Januar das Training wieder auf.
„Gegen WiWa haben wir noch etwas gut zu machen“ erinnert Außenangreiferin
‚Kiki’ Pemöller an das unnötig mit 2:3 verlorene Hinspiel. Am 10. Januar
soll das Konto ausgeglichen werden.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Berlin - Manager Horst Lüders sprach Klartext: "Katastrophe!" Die Volleyballerinnen des TV Fischbek (8.; 10:14 Punkte) hatten in der Bundesliga beim Tabellenvorletzten Berlin-BVC 68 0:3 (23:25, 17:25, 32:34) verloren. "Gegen eine solche Mannschaft lasse ich keine Ausreden gelten, die müssen wir auch im Koma schlagen", schimpfte Lüders.
Eine achteinhalbstündige Busfahrt von Augsburg, wo Fischbek am Freitagabend 3:1 (17:25, 25:15, 25:11, 25:19) gewonnen hatte, nach Berlin hatte die grippegeschwächte Mannschaft zusätzlich geschlaucht. "Wir standen alle neben uns", sagte Nationalspielerin Christina Benecke.
Zuspielerin
Jelena Keldibekowa soll es Anfang Januar für ihre Wahlheimat Peru besser
machen. Das Nationalteam will sich bei der Südamerika-Ausscheidung für Olympia
2004 in Athen qualifizieren.
rg
| Deutschland - Harburger Rundschau |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
TV Fischbek verliert beim Tabellenletzten in Berlin
Glatte 0:3-Pleite verdirbt die Weihnachtsferien
Fischbek - Es sollte doch alles so schön werden: Die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg wollten sich schon einen Tag eher in den Weihnachturlaub verabschieden. Mit zwei Auswärtssiegen bei abstiegsbedrohten Gegnern, einem ausgeglichenen Punktekonto und der Chance, sich doch noch für die Meisterschaftsrunde der besten Sechs zu qualifizieren. So weit die Theorie: Die Praxis sah ganz anders aus.
"Ich war vollkommen leer, ich konnte es kaum glauben." So beschreibt Mannschaftsführerin Christina Benecke den Moment der 0:3-Niederlage (23:25, 17:25, 32:24) beim Tabellenletzten BVC 68 Berlin. Bis zuletzt hatte sich die Mittelblockerin nicht vorstellen können, gegen das Berliner Team verlieren zu können. "Ich war immer noch überzeugt, wir drehen das Spiel", sagte sie.
Doch die "peinliche Niederlage" (Manager Horst Lüders) ließ sich nicht abwenden. Die Suche nach Erklärungen begann. "Ich stand völlig neben mir", gibt Christina Benecke sofort zu. Allerdings galt das für das gesamte Team - nicht nur für die Nationalspielerin. "Wir haben gedacht, wir nehmen die Punkte einfach so mit", beschreibt sie. Diese Überheblichkeit wird ebenso eine Rolle gespielt haben wie die Bus-Tortour über 1700 Kilometer quer durch Deutschland in zwei Tagen.
Schon am Donnerstag waren die Fischbekerinnen nach Augsburg gereist, hatten tags danach dort ohne zu glänzen mit 3:1 (17:25, 25:15, 25:11, 25:19) gewonnen. Am Sonnabendmorgen ging es dann von Augsburg nach Berlin, um 17.30 Uhr kam das Team im Stadtteil Hohenschönhausen an. "Das war schon eine Strapaze", sagte Christina Benecke. "Wir hätten auch am Sonntag spielen können, dann wären wir am selben Tag aus Hamburg angefahren", so Horst Lüders. Doch alle Beteiligten wollten schon am Sonnabend spielen. Gewinner - im doppelten Sinne - waren die Berlinerinnen.
Sicher spielte auch eine Rolle, dass die Fischbekerinnen wahrlich mit letzter Kraft antraten. Christina Benecke hatte mit einer Magen-Darm-Grippe zwei Tage mit hohem Fieber im Bett gelegen, Diagonalangreiferin Kerstin Ahlke litt ebenfalls unter den Folgen einer Grippe. "Das sollen aber keine Ausreden sein, wir hätten Berlin trotzdem schlagen müssen", sagte die Mannschaftsführerin. Die Situation im Kampf um einen Platz in der Meisterschaftsrunde habe sich damit nicht verbessert, sagte Horst Lüders. Diplomatische Worte: Denn das Ziel kann der TV Fischbek nach dem Berlin-Desaster nun abschreiben - das ist eher die Wahrheit.
Die
Bemühungen, für die dauerverletzte Juliana Lawrowa eventuell noch einen Ersatz
verpflichten zu können, sind damit gleichfalls endgültig hinfällig. "Es
wäre so und so schwer geworden, jemanden zu finden", sagte Horst Lüders,
der allerdings schon Kontakt mit Spieler-Vermittlern aufgenommen hatte.
Angesichts der neuen Situation in der Meisterschaft wäre eine weitere
Verpflichtung nun kaum noch sinnvoll.
Manfred Schäffer
| Deutschland - Maerkische Allgemeine |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Kyritz:
„Publikum war eine Bombe"
KYRITZ Bei der Pressekonferenz
nach dem 3:2-Sieg der Kyritzer Bundesliga-Volleyballer am Sonnabend über den VC
Bottrop 90 machte Gästetrainer Johann Verstappen gute Miene zum bösen Spiel.
Doch er war sauer, richtig sauer. Verlor doch seiner Meinung nach sein Team
durch zwei Fehlentscheidungen der Schiedsrichter im Tie-Break. Erst hatten die
einen Bottroper Angriffsball im Aus und dann eine Bodenberührung des Balles bei
einer Feldabwehr gesehen. Darüber regte sich Verstappen so auf, dass er die
gelbe Karte sah. Kyritz war dadurch von 8:8 auf 11:8 davongezogen und siegte im
Tie-Break 15:10. "Das so ein tolles Spiel durch solche Fehler entschieden
wird und nicht sportlich ist ärgerlich", rang sich Verstappen mühsam ab.
Gestand aber auch, gegen starke Kyritzer verloren zu haben. Damit gab er wieder,
was 270 Zuschauer in einem über zwei Stunden dauerenden Match auch gesehen
haben. Eine starke Vorstellung der Fortunen.
Kurz vor 17 Uhr nahmen die drei
Kyritzer Trommler ihre Arbeit auf. 120 Minuten trommeln und anfeuern, eine
schweißtreibende Arbeit. Im ersten Satz zeigten die Fortunen ihre beste
Heimleistung, was Fortuna-Coach Jürgen Treppner bestätigte: "Da gab es
kaum einen Fehler." Die Stimmung im Team war von Beginn an überschwenglich
und ein stark aufspielenden Christoph Helbig war nicht zu bremsen, der griff
knallhart aber sehr variabel an, hechtete in der Feldabwehr und gefiel im Block.
Der Funke sprang über, alle Spieler zogen mit und die Zuschauer bejubelten
einen 25:20-Erfolg. Im zweiten Durchgang erhöhte Bottrop das Risiko, setzte die
Forderung von Trainer Verstappen "Mit Angsthasenvolleyball ist hier nichts
zu holen" gut um. Kyritz hielt zwar dagegen, doch der Satz ging mit 25:22
an den Gast. Vor Satz drei forderte Treppner mehr Stimmung: "Ihr müsst
ackern." Und seine Truppe gehorchte, fightete, siegte 25:21. Satz vier war
schnell weg. Bottrop griff sehr variabel an: Von Außen, der Mitte oder vom
Hinterfeld sausten die Bälle ins Kyritzer Feld. Die Fortunen wirkten nervös,
die Annahme wackelte und durch ein 17:25 hieß es 2:2. Der Tie-Break war bis zum
8:8 auf hohem Niveau, hielt die Zuschauer in Atem, ehe durch die
Schirientscheidungen Unruhe aufkam. Während die Fortunen ruhig blieben, waren
die Gäste völlig aus dem Spiel und unterlagen 10:15. "Endlich auch zu
Hause stark gespielt", jubelte Libero Andreas Röhrs. Auch Treppner war
sichtlich froh über den Heimauftritt seiner Fortuna: "Das Publikum war
wieder eine Bombe." Auch das Team bekam für seinen starken Auftritt ein
Lob, wenn er auch Mängel im Block und in der Feldabwehr gesehen hatte. Mit zum
Pressegespräch hatte Treppner Christoph Helbig gebracht, seinen besten Mann an
diesem Tag. Der wirkte angesichts des vielen Schulterklopfens etwas schüchtern:
"Wir wollten den Kyritzer Zuschauern ein gutes Spiel zeigen und dass ist
uns gelungen." Dem sei nichts hinzuzufügen.
Roland
Möller
| Deutschland - Freies Wort |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Erfolgreicher
Jahresabschluss für Suhl
Thüringen-Derby geht mit
3:0 klar an den VfB Suhl
Die
Zeit der Geschenke reißt beim VfB Suhl nicht ab. Wieder ein 3:0-Erfolg in
heimischer Halle, noch dazu gegen den TuS Braugold Erfurt. Im Anschluss daran
gab‘s die große Jahresabschlussparty für Mannschaft und Fans.
SUHL
– Als ob es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die „Wolfsgrube“
inzwischen zur Volleyball-Hochburg avanciert ist, strömten gestern Nachmittag
mehr als 2000 Zuschauer in die Halle. Bereits eine Stunde vor dem Thüringen-Derby
waren die Reihen mehr als zur Hälfte gefüllt. „Zusammenrücken“, gab Bernd
Domagalla die Devise für die Rekordkulisse aus. Heizkosten fallen bei diesen
begeisterten Massen sicher nicht an.
Erstmals
unterstützt von eigenen Cheerleadern, liefen die VfB-Spielerinnen um Kapitän
Alke Nagel mit optimistischen Gesichtszügen auf‘s Feld. War dies die
Vorfreude auf ein erfolgreiches Spiel oder doch schon Weihnachtsstimmung? In
weiten Teilen der Partie gegen den Tabellenletzten sah es zumindest nach
Letzterem aus.
Erfurt
machte es dem VfB sehr leicht
Zwar
ging Suhl schnell mit 6:3 in Führung, doch Unkonzentriertheiten führten dazu,
dass die Gäste ausglichen und ihrerseits mit 6:7 vorlegten. Dies war aber die
stärkste Phase der Polizistin in den Suhler Reihen, Jane Hoffmann. Kurz
hintereinander sorgte sie jeweils für den Ausgleich und äußerst wichtige
Punkte zum 6:6, 7:7 und 12:12. „Jetzt geht‘s los“, riefen die Fans und
sollten recht behalten. Nach einem wunderschönen Spielzug des Kirchhöfer-Teams
zum 21:20 war die Erfurter Gegenwehr wenig später gebrochen. Jetzt war es
wieder Teamarbeit – ein erfolgreicher Block Krstic/Loncar hier, eine
unglaubliche Bublova-Annahme da – und größere Routine, die den Ausschlag
gaben. Mit 25:20 blieb der erste Satz in Suhl.
Das
Team von TuS-Trainer Marek Buchholz wartete auch in Durchgang zwei mit wenig überraschenden
Aktionen auf. Vor allem bei der Annahme offenbarten Kapitän Marianne Kreutzburg
und ihre Mitspielerinnen große Probleme und schienen nur wenig Vertrauen in ihr
eigenes Leistungsvermögen zu haben. So war es kaum verwunderlich, dass sie eine
Führung beim 8:9 in nichts Zählbares umwandeln konnten. Chancen waren
vorhanden, denn auch Suhl überzeugte nicht. Der VfB aber machte über 8:5,
16:11 und 23:20 alles klar. Bei zwei umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen
drohte die Stimmung in der Halle zu kippen, am 25:23 und dem zweiten Satzgewinn
für die Südthüringer änderte dies indes nichts.
In
Durchgang Nummer drei liefen die VfB-Damen bis zum 8:9 einem Rückstand
hinterher. Doch erneut machten es die Erfurterinnen ihrem Gegenüber leicht.
TuS-Zuspiele nahmen schon mal die gesamte Breite des Spielfeldes ein und versprühten
entsprechend wenig Druck. Mit einer Aufschlagserie und unter ohrenbetäubendem Lärm
- jetzt war es wieder ein begeisterndes Spiel – machte Jane Hoffmann das 25:22
und damit das Match perfekt. „Ich hatte ganz schön Angst vor meinem
Aufschlag, man kann diese tolle Kulisse ja nicht einfach aussschalten“, meinte
Hoffmann. Aber war es nicht dennoch das bisher schlechteste Heimspiel des VfB,
mal abgesehen vom Ergebnis? „Ja das stimmt wohl. Aber solche Spiele sind die
schwersten.“
Die
Nervosität hatte sich nach dem Schlusspfiff gelegt. Gemeinsam mit Annamaria
Polgar, Alke Nagel und Trainer Jan Kirchhöfer wurde Jane Hoffmann von VfB-Präsident
Wolfgang Wehner besonders geehrt. Die vier hatten u.a. vergangene Saison erst
den Aufstieg in Liga eins möglich gemacht. „Das ist mein schönstes
Geschenk“, strahlte Wehner, der bei Livemusik von „Rest of Best“ und
Freibier Geburtstag feierte. Auf Platz drei geht
der VfB Suhl in die Winterpause. Doch auch Erfurts Coach Marek Buchholz konnte
dem Auftritt seiner Mannschaft positive Seiten abgewinnen: „Der heutige
Auftritt sollte Selbstvertrauen geben.“
Claudia
Fehse
| Deutschland - Freies Wort |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Sonnenberg:
Keine Schokoladenseite
SONNEBERG
– Dass es für
die Sonneberger beim Aufsteiger, dem Gymnasialen Sportverein Ehrenberg
Delitzsch, dermaßen eine auf die Mütze geben sollte, damit hatten die etwa 30
mitgereisten Fans nicht gerechnet.
Dabei
begann fast alles nach Wunsch. Der Fanclub der Sonneberger heizte den
Einheimischen und ihren 400 Zuschauern mächtig ein und im 1. Satz zeigten sich
die Sonneberger unbeeindruckt von der 5:3-Führung der Sachsen. Als Walter einen
Ball über die Mitte versenkte, führten die Gäste erstmals mit 10:9, und als
Katanovic, die bis dato noch wacklige Annahme des GSVE mit einem Aufgabe-Ass bloß
stellte, sollten die Weichen eigentlich gestellt sein. Aber der Aufsteiger
konterte und hielt dagegen. Das spannende Satzfinale ging knapp mit 25:23 an
Delitzsch.
Der
1. SSC 04 zeigte in Durchgang zwei sein wahres Leistungsvermögen. Nach genauer
Annahme konnte Holla seinen Angreifern gut die Bälle servieren. Eine schnelle
8:4-Führung war der Lohn. Auch der anschließende GSVE-Zwischenspurt auf 9:9
beeindruckte die Spieler um Kapitän Herbert nicht. Es folgte ein harter
Linienschlag aus dem Hinterfeld von Tullner und ein von Mikhailenkov direkt
verwandelter, vom Gegner gekommener Ball. Die Delitzscher hatten in diesem Satz
nun nichts mehr entgegenzusetzen und es: 25:15.
War
das die Wende in diesem Spiel? Von wegen! Unkonzentriertheiten ließen die
Sonneberger Annahme plötzlich schlechter werden und das verhinderte ein
variables und schnelles Spiel. Begünstigt durch die harmlosen Aufgaben fand
dagegen Delitzsch immer besser ins Spiel. Eine klare 5:1-Führung zu Beginn des
3. Satzes folgte. Der SSC bäumte sich nochmals auf (Tullner) und erkämpfte ein
13:10. Doch dann kam ein unerklärlicher, kläglicher Abbruch. Delitzsch
verzauberte sein Publikum mit attraktivem, kampfbetontem Volleyball und stellte
seine Heimstärke erneut unter Beweis. Der Satz wurde auf 25:18 gedreht . Und
auch im 4. Satz konnten die Spielzeugstädter ihre Fehlerquote nicht verringern
sodass es 9:5 hieß. Nun brachte Coach Höhn mit Nürnberger, Knobloch und Danz
drei neue Spieler für Herbert, Walter und Katanovic. Doch auch diese Maßnahme
konnte nichts mehr an der Sonneberger Niederlage ändern. Lediglich Tullner und
Knobloch erreichten bei den Sonnebergern Normalform.
Am
3. Januar ist der Sonneberger SC in der SBBS-Halle von Steinbach bei einem
Benefiz-Neujahrsturnier mit vier Mannschaften zu erleben, bei dem ein Teil des
Erlöses dem ASB-Kinder- und Jugendheim „Die Brücke“ von Sonneberg zur Verfügung
gestellt wird. Das nächstes Zweitligaspiel steigt am 10. Januar beim ASV
Dachau.
(kök)
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Leipzig
und Baku: Eurosport berichtet live!
Nach der ausführlichen und erfolgreichen Übertragung der Volleyball-Europameisterschaften hat sich EUROSPORT kurzfristig die Übertragungsrechte der europäischen Olympia-Qualifikationsturniere der Damen und Herren gesichert. Der paneuropäische Sportsender wird live von den Turnieren aus Leipzig und Baku (Aserbeidschan) berichten.
Deutschlands
Nationalmannschaften stehen jeweils vor schweren Aufgaben: Die Männer müssen
vom 5. bis 10. Januar in Leipzig gegen den Vize-Weltmeister und Olympia-Zweiten
Russland, die EM-Dritten Polen und den EM-Neunten Bulgarien antreten. Für die
Frauen geht es zur gleichen Zeit in Baku gegen das Team des Gastgebers, den
WM-Dritten Russland und Europameister Polen. Die EUROSPORT-Kommentatoren Sigi
Heinrich und Frank Winkler sind bei allen Spielen der deutschen Mannschaften
live dabei. Bei den Turnieren in Leipzig und Baku qualifiziert sich jeweils nur
der Turniersieger für Athen 2004.
| Deutschland - DVV-News |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Olympiasieger
Kuba qualifiziert sich souverän für Athen
3:0
im Finale gegen die Dominikanische Republik!
Kuba hat die Voraussetzungen geschaffen, seinen Olympiasieg von Sydney 2000 in Athen 2004 zu verteidigen: Die Kubanerinnen gewannen das olympische Qualifikationsturnier des Bereichs Norceca in der Dominikanischen Republik durch einen souveränen 3:0-Finalsieg (25-18, 25-18, 25-11) über die Gastgeberinnen und sicherten sich somit das Ticket für die Olympischen Spiele 2004.
Kuba ist nach Gastgeber Griechenland sowie den Teams aus China, Brasilien und den USA, die sich allesamt beim World Cup 2003 die Athen-Teilnahme sicherten, die fünfte Frauen-Mannschaft in Athen. Der Dominikanischen Republik bietet sich bereits im Januar 2004 bei der Olympia-Qualifikation des Bereichs Südamerika die erneute Chance, sich erstmalig für Olympische Spiele zu qualifizieren. Dann heißen in Caracas/Venezuela die Gegner Argentien, Peru und Venezuela.
Vor
6.000 Zuschauern machte der amtierende Olympiasieger kurzen Prozess mit den
Gastgeberinnen. Wer ein Finale mit Spannung erwartet hatte, wurde enttäuscht.
Die Spielerinnen um Kubas Superstar Yumilka Ruiz ließen den Spielerinnen der
Dominikanischen Republik zu keiner Zeit des Finals nur den Hauch einer Chance.
| Deutschland - www.volleyballer.de |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Hachings Volleyballer ohne Chance gegen Wuppertal
Es sollte ein festlicher Jahresabschluss im Unterhachinger Gymnasium werden. Drei Tage vor Heilig Abend wollte sich der TSV selbst das schönste Weihnachtsgeschenk machen. Zwei Punkte mehr – da hätte man anschließend schön mit den Fans und etwas Punsch das Jahr 2003 ausklingen lassen und sich über die Feiertage entspannt auf die letzten Partien der Qualifikationsrunde im Januar vorbereiten können.
Doch da hatten die Vizemeister der letzten Saison von Bayer Wuppertal leider etwas dagegen. Beim deutlichen 3:0 (20:25, 24:26, 21:25) vermisste man den Kampfgeist, der die Hachinger Mannschaft in den letzten Wochen so ausgezeichnet hatte. Nur im zweiten Durchgang, den die Heimmannschaft zwar bis kurz vor Satzende dominierte, am Ende aber doch knapp abgeben musste, durften sich die 400 Zuschauer über schöne Aktionen ihrer Stars freuen. Den Rest der Partie lief es einfach nicht für das Team von Coach Mihai Paduretu. „Das war unser schlechtestes Spiel in der Saison! So darf man sich nicht präsentieren.“ Mittelblocker Ben Ibata brachte es auf den Punkt. „Es gibt im Sport einfach Tage, an denen gar nichts klappt. Und so einer war das heute bei uns.“
Unterhaching ist nun Sechster und muss in den letzten beiden Partien der Quali gegen Mendig und Leipzig unbedingt punkten. Von Weihnachtsferien kann für Paduretu und sein Team also nicht die Rede sein. „Wir machen jetzt fünf Tage Pause und danach müssen wir’s wieder anpacken.“
Bis zum nächsten Spiel in der Bundesliga bei MAOAM Mendig am 17. Januar 2004 sind es zwar noch knappe drei Wochen, aber der TSV Unterhaching wird sich bis dahin mit diversen Trainingsspielen wie bei den „Conrad Classics“ in Holland fit halten. Und im neuen Jahr möchte man dann wieder angreifen.
Andreas
Bergmann
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Dessau
ist zum zweiten Mal Austragungsort der Pokal-endrunde der Männer. Für das
Turnier am 31. Januar und 1. Februar in der Anhalt-Arena haben sich der deutsche
Meister SCC Berlin, Pokalverteidiger VfB Friedrichshafen, MAOM Mendig und der VV
Leipzig qualifiziert. Die Halbfinalpaarungen werden noch ausgelost.
| Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Fischbek
(sal). Gut, dass Horst Lüders gerade Besuch von der Familie seines Sohn, der
bei Genf lebt, hat. Denn besonders die beiden süßen Enkel heitern die seit
Sonnabend-Abend gar nicht mehr weihnachtlich-besinnliche Stimmung des Mangers
des Volleyball-Bundesligisten TV Fischbek Hamburg wieder etwas auf. Und Lüders
hat wirklich allen Grund zum Ärger: Sein Team ging beim Tabellenvorletzten
Berliner BVC 68 sang- und klanglos mit 3:0 (23:25, 15:25, 32:34) unter. Da half
es auch nichts, dass die Fischbekerinnen einen Tag zuvor beim VC Harlekin
Augsburg mit 3:1 gewonnen hatten. "Es war peinlich. Es ist total ärgerlich",
schimpfte der TVF-Manager noch kurz nach dem Adventskaffee im trauten
Familienkreis.
Doch
der Reihe nach: Am Freitag-Abend mussten die Fischbekerinnen in Augsburg
antreten. Dort erfüllte der Tabellen-Achte seine Pflichtaufgabe, besiegte den
Tabellen-Neunten nach Startschwierigkeiten letztlich souverän mit 3:1 (17:25,
25:15, 25:11, 25:19). Am nächsten Morgen ging es dann per Bus nach Berlin, wo
die nächsten zwei Punkte für den Einzug in die Meisterschaftsrunde 2004, an
der alle Teams bis Platz 6 teilnehmen dürfen, eingesammelt werden sollten.
Schließlich waren die Berlinerinnen zu Saisonbeginn von dem neuformierten
Fischbeker Team 3:1 bezwungen worden. Die Hauptstädterinnen hatten bis
Sonnabend überhaupt nur zwei Punkte auf dem Konto. Doch statt ihrem Ziel ein Stück
näher zu kommen, fielen die Fischbekerinnen in ein schwarzes Loch: "Es
ging gar nichts. Unerklärlich! Die Annahme war schlecht, die Aufschläge kamen
nicht", sagte Lüders. Auch die erfahrenen Spielerinnen, allen voran
Spielertrainerin Marina Cukseeva, versagten.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Stefan
Bräuer verlässt den SVS
Der
Trainer des Volleyball-Zweitligisten SV Sinsheim, Stefan Bräuer, verlässt die
Kraichgauer und tritt eine Stelle als Landestrainer in Mecklenburg-Vorpommern
an. Bereits zu Beginn des neuen Jahres geht Bräuer nach über zehnjähriger Tätigkeit
beim SV Sinsheim in den hohen Norden.
Diese
überraschende Nachricht ging am Samstag nach dem letzten Spiel des Jahres
(3:0-Sieg gegen TSV Allianz Stuttgart) wie ein Lauffeuer durch die Realschule zu
Sinsheim. Klar, dass da die Feierlaune nach einer postiv verlaufenen Vorrunde,
die die "Girl Group" aus dem Kraichgau mit Platz drei beendet hatte,
getrübt war. Dass, was der SVS in den zurückliegenden Jahren erreicht hat, ist
eng mit dem Namen Stefan Bräuer verbunden. (red)
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
DSC
nach Abschluss der Vorrunde voll auf Kurs
Mit
zwei Siegen in die Weihnachtsferien
„Wir
haben wirklich eine gute Vorrunde gespielt“ sagte ein sichtlich zufriedener
Arnd Ludwig nach den letzten beiden Punktspielen des Jahres. Mit zwei glatten
3:0-Siegen gegen Erfurt und Vilsbiburg hatten sich die Volleyballerinnen des
Dresdner SC in die Weihnachtsferien verabschiedet. Mit nur sechs Minuspunkten
auf dem Konto rangiert der DSC jetzt auf Rang vier der Tabelle und hat dadurch
endlich etwas Luft im Kampf um einen der sechs Play-Off-Plätze gewonnen.
„Eine Niederlage in Vilsbiburg wäre sicher kein Beinbruch. Trotzdem fahren
wir natürlich aber dahin, um zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen“ hatte Arnd
Ludwig vor dem Spiel die Marschroute vorgegeben. Und lange Zeit konnte sich der
Coach auch nicht sicher sein, welches Ergebnis denn am Ende nun auf der
Anzeigetafel stehen würde. Dass es schließlich wie schon beim Hinspiel in
eigener Halle ein 3:0 wurde, hatte am Sonntagnachmittag durchaus auch ein
bisschen mit Glück zu tun. Denn die Sätze gingen mit 25:23, 25:23 und 30:28
denkbar knapp an den DSC.
Kritisch zu beäugen ist dabei vor allem, dass die Dresdnerinnen im zweiten Durchgang bereits mit 15:10 und im zweiten Satz mit 24:20 vorn lagen – der Gegner allerdings immer wieder zunächst den Anschluss schaffte. Doch vor allem durch die gute Blockarbeit hatte der DSC zu guter Letzt das bessere Ende für sich.
Nach gerade einmal 64 Minuten war zwei Tage zuvor der Tabellenletzte aus Erfurt aus der Halle an der Bodenbacher Straße geschmettert worden. Beim nie gefährdeten 3:0 (25:17; 25:20; 25:11) konnte es sich Arnd Ludwig problemlos leisten, auch seine zweite Garde immer wieder aufs Feld zu schicken.
Direkt
nach dem Spiel entließ der Trainer seine Damen dann in den verdienten
Weihnachsturlaub. Nach dem frühen Pokalaus kann sich der Dresdner SC im
kommenden Jahr nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Das erste
Spiel 2004 steht am 17. Januar an – dann trifft der DSC in eigener Halle auf
die in der Tabelle nur einen Platz schlechter stehenden Frauen aus Leverkusen.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
-na- Münster. Die Entscheidung fiel gestern Abend in Berlin: Der Schweriner SC wird am 7./8. Februar 2004 der Ausrichter der Final-Runde um den Deutschen Volleyball-Pokal der Frauen sein. So lautet der Beschluss der Deutschen Volleyball Liga, die gestern in der Bundeshauptstadt tagte. Damit hat Mitkonkurrent USC Münster, der auch sein Interesse offiziell bekundet hatte, den Kürzeren gezogen.
Für den Ausschuss hat den Ausschlag gegeben, dass Schwerin zuletzt 1998 die Endrunde ausgerichtet hat, Münster dagegen 2001, erklärte Thorsten Endres, Manager der Volleyball-Bundesliga, auf Anfrage. Zudem stünde in Schwerin im Gegensatz zu Münster eine werbefreie Halle zur Verfügung.
Argumente, die Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter beim USC, nicht gelten lassen will. Es kann doch nicht sein, dass wir benachteiligt werden, weil wir uns erfolgreich um Sponsoren für unsere Sportart bemüht haben, betonte er. Und die in Münster auf jeden Fall größere Zuschauerresonanz hätte auch berücksichtigt werden müssen. Er vermute, dass der Grund woanders liege. Schließlich sei Schwerins Manager Jürgen Evers Vorsitzender des Liga-Ausschusses, macht Schulz deutliche Hinweise, wohin seine Vermutungen tendieren. Für unsere Zuschauer und Fans tut es mir leid, sagt er. Aus sportlicher Sicht sieht er es nicht als so schwerwiegend an, dass der USC kein Heimrecht genießen kann. Die Mannschaft wird auswärts genauso stark auftrumpfen.
Wer
gegen wen im Halbfinale, für das sich zudem noch TV Fischbek und Bayer
Leverkusen qualifiziert haben, antreten wird, wird am 6. Januar 2004 in Leipzig
ausgelost, im Rahmen des Olympia-Qualifikationsspiels, das die deutschen
Volleyballer dort gegen Polen austragen werden.
| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Immer noch ohne National-Zuspielerin Tanja Hart, aber ohne Probleme gewann die Mannschaft des SSV Ulm Aliud Pharma ihr Gastspiel beim VC Augsburg mit 3:0-Sätzen (25:15, 25:19, 25:18). Dies lag zum einen am gelungenen Debüt der jungen Petra Kosnic, zum anderen an der schwachen Leistung der Heimmannschaft. Trainer Mathias Eichinger besetzte die zuletzt verwaiste Zuspielposition in dieser Partie mit dem Neuzugang Petra Kosnic. Die 17-jährige Serbin, die ein Spielrecht für die zweite Ulmer Mannschaft besitzt, machte ihre Sache insgesamt sehr ordentlich. Ihr zur Seite standen auf der Diagonalposition Nathalie Dambendzet, im Mittelblock Verena Veh und Norisha Campbell und über Außen Alice Blom und Saara Loikkanen. Vor allem die Rückkehr von Alice Blom als Angreiferin war für Eichinger wichtig, da in den vergangenen Partien aufgrund der Umstellungen zu wenig Druck über Außen und Diagonal entwickelt werden konnte.
Von Beginn an zeigte der SSV, dass das vom Trainer geforderte 3:0 umgesetzt werden sollte, um an der Tabellenspitze zu überwintern. Mit guten Aufschlägen von Kosnic und Ersatzspielführerin Veh setzte sich das Team schnell vom Gegner ab, der nur vereinzelt durch gelungene Abwehraktionen ins Spiel fand. Zu druckvoll war das Spiel des amtierenden Deutschen Meisters, sowohl über Außen, als auch durch die Mitte. Mitte des Satzes wechselte Eichinger für einige Positionen Bettina Stumpf für Petra Kosnic ein, um die Blockreihe zu verstärken. Auch diese taktische Maßnahme zeigte zunächst Wirkung, Augsburg hatte sehr große Probleme, den Ball im Ulmer Geviert unterzubringen. Auch die Zuspielaufgabe löste Stumpf sehr ordentlich. Nur als vorübergehend die Annahme auf Ulmer Seite etwas schwächer wurde, klappte das Angriffsspiel nicht mehr wie gewohnt. Einige unnötige Fehler erlaubten es den Augsburgerinnen das Satzergebnis etwas zu verschönern. Trotzdem ging der erste Durchgang sehr deutlich mit 25:15 an die Gäste.
Ähnlich das Bild im zweiten Abschnitt. Wiederum gelang es Ulm, sich schnell abzusetzen und Mitte des Satzes wechselte Eichinger dieses Mal Steffi Lehmann für Petra Kosnic ein. Highlight bis zu diesem Zeitpunkt war eine erfolgreiche Zuspielfinte von Petra Kosnic, die immer mehr Gefallen an ihrem Einsatz zu finden schien. Mit Lehmann auf dem Feld durfte Alice Blom zeitweise wieder als Zuspielerin fungieren. Nach kleineren Abstimmungsproblemen klappte dies auch und der SSV Ulm Aliud Pharma dominierte auch mit dieser ungewöhnlichen Aufstellung. Ausschlaggebend dafür war die schon erwähnte schwache Vorstellung des VC Augsburg. In keiner Phase der Begegnung konnten sie aus dem Fehlen von Tanja Hart Profit schlagen. Zu schwach im Spielaufbau und ohne Durchschlagskraft am Netz. Auch der zweite Satz ging mit 25:19 klar an Ulm und die meisten der 19 Punkte für Augsburg hatte der SSV mit Eigenfehlern zu verantworten.
Im dritten Satz startete Eichinger wie zu Beginn der Partie. Allerdings schlichen sich nun doch einige Annahmefehler ein, die den VCA in Führung brachten. Diese Führung war aber schnell wieder egalisiert, allein über gute Aufschläge konnte Ulm wieder in Front gehen, da nur wenige Bälle effizient den Weg zurück über das Netz fanden. Augsburg versuchte zwar noch einmal mit einigen Spielerwechseln und viel Kampf vor ungefähr 700 Zuschauern den Weg zurück in die Partie zu finden, aber die Ulmer Mannschaft war auf dem Feld ähnlich dominant wie die Ulmer Fans auf der Tribüne. Auch der dritte Durchgang war durchweg eine klare Sache und als gegen Ende noch einmal Bettina Stumpf für Kosnic am Netz eingewechselt wurde, war es ihr vorbehalten, durch schöne Blocks für die letzten Punkte zu sorgen.
Insgesamt
war es eine gelungene Vorstellung der Ulmer Damen, bei denen Loikkanen im
Angriff und Dambendzet mit vielen schönen Blockaktionen besonders zu Gefallen
wussten. Allerdings war es schwierig, einzelne Spielerinnen herauszuheben, da es
eine kompakte Mannschaftsleistung war. Auch Norisha Campbell konnte an alter
Wirkungsstätte öfter zeigen, welche Fortschritte sie in Ulm schon gemacht hat.
Mathias Eichinger zeigte sich deshalb auch zufrieden mit der Vorstellung seines
Teams und schickte die Spielerinnen nach dem Match in die wohlverdiente
Weihnachtspause. Der SSV Ulm Aliud Pharma startet am 02. Januar ins neue Jahr
und bestreitet am 03./04.01.2004 wieder das Dreikönigs-Turnier in Neutraubling,
bei dem der SSV als Titelverteidiger antritt. Die Liga beginnt wieder am
17./18.01. nach den Qualifikationsturnieren für Olympia. Dabei hat der SSV in
seiner ersten Partie Heimrecht gegen den Berliner BVC 68.
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Dienstag. 23. Dezember 2003 |
Altonaer
TSV richtet D-Jugend-Meisterschaft aus
Erstmals richtet der
Altonaer TSV mit der Meisterschaft der weiblichen und männlichen D-Jugend am 7.
und 8. Februar 2004 eine Hamburger Jugendmeisterschaft aus!
Austragungsort für
die Meisterschaft sind die beiden Hallen der Gewerbeschule in der Museumstraße
19 neben dem Thalia-Theater und damit in unmittelbarer Nähe des Altonaer
Bahnhofs.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel