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| Deutschland - VC Olympia Berlin-News |
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Samstag. 27. Dezember 2003 |
The winner is... das Modell VC Olympia
Dirk Mehlberg und Nadja Jenzewski waren ohne Frage Doppelsieger. Der Außenangreifer des Zürich Teams/VC Olympia Berlin und die Zuspielerin des VCO hatten sich jeweils als Beste im mannschaftsinternen Squash-Turnier erwiesen und standen beide im siegreichen Bowlingteam. Sport war angesagt beim traditionellen Jahresausklang des Berliner Volleyball-Verbandes/VC Olympia im Sport- und Freizeitcenter an der B1/Schöneiche - dazu noch Badminton oder Tennis. Und natürlich Ehrungen und Würdigungen an Sportler, Trainer, Funktionäre, Sponsoren.
Doch der sportliche Teil und der Dankeschön-Part wurden am 21. Dezember klar in den Schatten gestellt von einem Geschehen, das vier Hauptdarsteller hatte: Hans-Dieter Breitenhuber, Vorstandsmitglied der Zürich Gruppe Deutschland, Werner von Moltke, Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes, Hubertus Schröder, Präsident des VCO, und Götz Moser, Berlins Verbandschef und VCO-Manager, unterzeichneten einen Sponsorvertrag. Das bisherige Sponsoring der Zürich Gruppe für den männlichen Nachwuchs des VCO wird ab 2004 - wenn denn beide Teams in der Ersten Bundesliga spielen - auch auf den weiblichen Bereich ausgeweitet. Der Versicherungsriese, bekanntlich schon Hauptsponsor der Männer-Nationalmannschaft, des Beachduos Markus Dieckmann/Jonas Reckermann und Co-Sponsor und Versicherer des deutschen Olympiateams in Athen, wird bis 2006 einen sechsstelligen Betrag in das Konstrukt Zürich Team/VC Olympia investieren. Mit anderen Worten: der Gewinner des Tages war das Deutschland weit einzigartige Verbandsmodell der konzentrierten Nachwuchsentwicklung!
Nach einer kurzen Bedenkpause applaudierten die Hauptnutznießer, die beiden Zweitligateams, sowie die beiden jüngeren VCO-Mannschaften heftig. Götz Moser, der Urheber des VCO, mit glänzenden Augen: "Eine Riesensache - das gibt uns bis 2006 absolute Planungssicherheit."
Und Breitenhuber, extra aus Frankfurt/Main angereist, erläuterte: "Die immer enger werdende Zusammenarbeit hat sich mit der Zeit ergeben, weil wir den Volleyball-Verband als verlässlichen Partner kennen gelernt haben." Dazu entspräche Volleyball mit seiner Verbreitung, beliebt bei jung und alt, der Zielgruppe seines Unternehmens. "Wir denken auch, dass Volleyball sportliche Perspektiven in Deutschland hat. Und die Voraussetzungen für Erfolge mit den Nationalteams werden mit der Art der zielgerichteten Nachwuchsförderung wie beim VCO in Berlin geschaffen." Beim Sponsoring beispielsweise im Fußball oder Formel 1 würde das Geld irgendwo versickern, im Volleyball habe das jedoch nachhaltige Wirkung.
Unterstützung sei die eine Seite, die andere wäre, sich mit dem Erreichten nicht zufrieden zu geben. So mahnte DVV-Präsident Moltke an die Adresse der anwesenden Jugend- und Juniorenauswahlspieler. Zuvor hatte er 2003 bei den Repräsentativmannschaften des Verbandes, im Freien wie in der Halle, Fortschritte bilanziert und nochmals den Kampf um die Olympiatickets beschworen: "Womit wir noch nicht zufrieden sind, ist die Präsenz des Volleyballs im deutschen Fernsehen." Aber auch das könne eigentlich nur besser werden.
Dirk Mehlberg und Nadja Jenzewski jedenfalls dürften
einigermaßen zufrieden am nächsten Tag die Reise ins elterliche Haus
angetreten haben. Mehlberg an die Küste nach Rostock, Jenzewski in den Thüringer
Wald nach Suhl. Die westliche Richtung wählte Katrin Holtwick. Die
Beachpartnerin von Maria Kleefisch (gemeinsam WM-Zweite U 21/EM-Dritte U 20) kam
im Herbst aus Münster unter das Dach des VCO: "Hier habe ich im Gegensatz
zu Münster tolle Trainingsbedingungen für Beachvolleyball." In der Halle
pritscht sie beim Zweitligisten Köpenicker SC, weil sie mit 19 nicht in den
16/17-jährigen VCO-Kader passt. Und einen Studienplatz an der Humboldt-Uni (Reha-Pädagogik)
hat ihr der VCO auch besorgen können...womit deutlich wird, welche Möglichkeiten
und Anerkennung sich das Projekt VCO mittlerweile erarbeitet hat.
Ernst Podeswa
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Samstag. 27. Dezember 2003 |
Parchim:
Partnerschaft mit Franzosen wächst
Sportlerdelegation
der Stadt weilte in Albi
Parchim
Seit dem Jahr 2000 gibt es über die Sportjugend Parchim und den 1. Volleyball
Club Parchim Kontakte zur französischen Sportorganisation UFOLEP in Albi, einer
Kreisstadt nördlich von Toulouse.
Es gab
bereits drei Treffen von Jugendlichen des 1. VC Parchim und des Lübzer SV mit
Jugendlichen aus Albi. Zuletzt waren im August 2003 zwölf Mädchen und drei
Betreuer aus Albi Gäste des 1. VC Parchim im Ferienlager in Barkow.
Im März
weilte eine Delegation von UFOLEP National unter Leitung des Direktors des
nationalen Komitees, Jean-Claude Besnard, zu Besuch in Parchim. Der Präsident
des Vorstandes von UFOLEP des Depardements Tarn, Jean Cabadi, hatte eine
Delegation von Vertretern des Vorstandes des Kreissportbundes und des Präsidiums
des Volleyball-Clubs Parchim zu einem Gegenbesuch nach Albi eingeladen. Unter
Leitung von Christine Müller, Vorsitzende des Kreissportbundes, traten Thomas
Herrmann, Präsident des 1. VC Parchim, Wilfried Rühe, Sportjugend Parchim, und
Rosemarie Richter als Dolmetscherin die Reise nach Albi an.
Angefangen
von der Begrüßung auf dem Flughafen in Toulouse verspürten die Teilnehmer
eine ebenso herzliche wie freundschaftliche Aufnahme und Betreuung an den drei
Tagen.
Im
Mittelpunkt standen die Beratung des gegenwärtigen Standes der sportlichen
Beziehungen und das Ausloten weiterer Möglichkeiten von Kontakten und
Begegnungen. Von beiden Seiten wurden die bisherigen Treffen als äußerst
positiv bewertet. Es gab keinerlei Probleme beim Transport, der Versorgung und
der kulturellen Betreuung sowie der finanziellen Absicherung der Maßnahmen.
Christine Müller lobte in diesem Zusammenhang die Förderung der
Sportbegegnungen durch die Jugendämter des Landkreises und der Stadt Parchim
sowie durch das deutsch-französische Jugendwerk.
Nach dem
der Parchimer Vorschlag, Kontakte im Fußball herzustellen, abgelehnt wurde,
brachten die Franzosen die Sportart Badminton ins Gespräch.
Erfreulich
ist, dass bereits 2004 das erste Treffen in dieser Sportart in Albi stattfinden
wird. Inzwischen ist dafür auch ein Partner gefunden worden, es ist die
Abteilung Badminton des SV Aufbau Sternberg.
Außerdem
wurde über die Erweiterung der Beziehungen eine Vereinbarung getroffen, nach
eingehender Prüfung und Vorbereitung eine osteuropäische Sportorganisation an
den Treffen zu beteiligen, und zwar im Rahmen der EU-Erweiterung. Möglicher
Partner ist die tschechische Sportorganisation SOKOL. Das erste Dreiertreffen
sollte dann in Parchim im Jahr 2005 stattfinden.
Die
französischen Gastgeber scheuten keine Mühe, ihren Gästen aus Parchim den
Aufenthalt in Albi sehr interessant zu gestalten. Ein Empfang beim Dezernenten für
Sport des Landratsamtes fand ebenso statt wie ein Museumsbesuch und eine
Weinprobe bei einem Winzer der Region. Einmalig war die Besichtigung der
Kathedrale in Albi und des Space-Centers in Toulouse.
Am 11.
Juli 2004 werden 23 Sportlerinnen und Sportler sowie fünf Betreuer aus unserem
Kreis zu einem einwöchigen Aufenthalt nach Albi aufbrechen. Christine Müller
und Thomas Herrmann luden die Sportfreunde aus Albi zu einem Gegenbesuch im
Oktober 2004 nach Parchim ein.
WiR
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Mittwoch. 24. Dezember 2003 |
Hamburgs Athleten trainieren für Olympia.
Hamburg - Es war schon immer etwas schwerer, Leistungssport in Hamburg zu treiben. Das ist zumindest das Klischee. Die Fakten sind inzwischen nicht mehr so eindeutig. Zwar drohte dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP) nach den Spielen 2000 auf Grund mangelnder Medaillensammlung die Degradierung zur Außenstelle einer niedersäschischen Zentrale, doch im bundesdeutschen Städtevergleich muss Hamburg nach einem inoffiziellen Ranking bei sportlichen Erfolgen nur dem doppelt so großen Berlin noch den Vortritt lassen.
Diese Bilanz beeindruckt, fühlt sich doch in Hamburg keiner so recht für den Spitzensport zuständig. Der Hamburger Sportbund (HSB), traditionell dem Breitensport verpflichtet, will sich auf diesem Feld weiterhin möglichst wenig betätigen. Erst jüngst wies HSB-Präsident Klaus-Jürgen Dankert in einer internen Sitzung die Verantwortung für den Leistungssport der Stadt und der Wirtschaft zu. Günter Quast, Vorsitzender des Landesausschuss Leistungssport, stößt daher mit seinen Anliegen bei seinen HSB-Kollegen selten auf Verständnis. Bei Abstimmungen im Präsidium, klagt er, sei er oft der Einzige, der seine Hand für den Spitzensport hebe. Und Thomas Kleipoedszus, Dankerts Gegenkandidat bei der Präsidentenwahl im vergangenen Juni, konnte bei Vereinen und Verbänden auch deshalb nicht punkten, weil er sich im HSB stärker für den Leistungssport einsetzen wollte.
Stadt und Wirtschaft wiederum mühen sich nun seit fast zwei Jahren leistungssportfreundliche Strukturen in Hamburg aufzubauen. Die gab es vorher nicht. Die (gescheiterte) Olympiabewerbung hatte 2001 dieses Umdenken bewirkt. Zwar fehlt es nicht an Konzepten, Ideen und Kompetenz, die Umsetzung gestaltet sich jedoch schwieriger als erwartet; für das dringend erforderliche Netzwerk sind bisher nur erste Maschen geknüpft. Vor allem, das scheint allmählich Konsens, fehlt dem Hamburger Sport - mehr als nur Geld - ein landesweit ernst zu nehmender Repräsentant. Der ehemalige Tennisprofi Michael Stich steht deshalb nicht allein mit seiner Forderung nach einem Sportsenator. Die jetzige Konstruktion, mit dem Sport als Anhängsel der Bildungsbehörde, habe sich als untauglich erwiesen.
Trotz aller dieser Probleme dürfen sich mehr als 30 Hamburger Sportler immer noch Hoffnung auf ihre Olympiateilnahme machen. Das Abendblatt stellt von heute an in einer Serie elf von ihnen vor. Die Auswahl orientierte sich nicht allein an den persönlichen Chancen, sie sollte vielmehr eine Mischung aus Sportarten und Charakteren sein. Der Hamburger Fotograf Alexander Hassenstein von der Agentur Bongarts hat die elf Athen-Kandidaten speziell ins Bild gesetzt.
Im
Jahr 2000 nahmen 18 Hamburger an den Olympischen Spielen in Sydney teil, aber
nur die Tornadosegler Roland Gäbler/René Schwall und die Beachvolleyballer Jörg
Ahmann/Axel Hager kehrten mit (Bronze-)Medaillen zurück. Das lag daran, dass
die Hockeyspieler bei Damen (Platz sieben) und Herren (Platz fünf) unter den
hohen Erwartungen blieben. 2004 in Athen sollte die Bilanz weit besser
ausfallen. Es könnte Hamburgs neuem Stadtmarketing helfen, den von Politik und
Wirtschaft vollmundig propagierten Weg zu einer europäischen Sportmetropole
wirklich zu beschreiten. Nichts ist schließlich erfolgreicher als der Erfolg.
Rainer Grünberg
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Samstag. 27. Dezember 2003 |
Bottrop:
Wer rastet, der rostet
Wer
rastet, der rostet - unter diesem Gedanken dürfen sich die Spieler des
Bundesligateams beim VC bis zum heutigen Samstag dem Müßiggang hingeben.
Sodann sind die aufgenommenen Kalorien abzujoggen. Wer seine Hausaufgaben
ordentlich erfüllt, wird Johan Verstappen am 2. Januar in zwei
Trainingseinheiten feststellen können.
Einen
Tag später geht es dann zu einem Klasseturnier nach Eindhoven. Dort treffen
Markus Richter und Co. auf fünf weitere holländische Zweitligisten, die
allesamt in den Spitzenplätzen der zweiten holländischen Liga ( 1. Div.)
rangieren. Also eine echte Aufgabe, der sich die Spieler stellen müssen.
In der
ersten Januar-Woche wird intensiv trainiert werden müssen, denn schon am
Wochenende 10./11. Januar ist das Team wieder zu einem Doppelspieltag nach
Berlin ( Sa. Zürich-Team VCO, Sonntag Netzhoppers) unterwegs. Das erste
Heimspiel ist dann am 18. Januar in der Dieter Renz Halle, wenn die
Volley-Tigers aus Ludwigslust anreisen.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel