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| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 29. Dezember 2003 |
DVV-Männer
siegen gegen Tunesien mit 3:2
Zweites Spiel am 30. Dezember!
Die DVV-Männer haben das erste von zwei Länderspielen gegen Afrikameister Tunesien mit 3:2 (25-19, 24-26, 25-15, 22-25, 15-11) gewonnen. Nach ca. 120 Minuten stand vor 400 Zuschauern in Friedrichshafen der Erfolg fest. Am 30. Dezember folgt der zweite Vergleich mit den Afrikanern – ebenfalls in Friedrichshafen (20.00 Uhr). Beide Spiele dienen der deutschen Mannschaft als Vorbereitung auf die europäische Olympia-Qualifikation vom 5.-10. Januar 2004 in Leipzig.
Bundestrainer Stelian Moculescu begann mit folgenden sieben Spielern: Frank Dehne im Zuspiel, Christian Pampel auf der Diagonal-Position, Georg Wiebel und Ralph Bergmann im Mittelblock, Björn Andrae und Wolfgang Kuck auf der Außenangreifer-Position und Till Lieber als Libero. Im Verlauf des Spiels wechselte der Bundestrainer noch Marco Liefke, Marcus Popp und Mark Siebeck zum Aufschlag ein, Eugen Bakumovski kam Mitte des vierten Satzes (bis zum Ende des Spiels) für Björn Andrae.
Die Tunesier erwiesen sich als deutlich eingespielter als die deutsche Mannschaft, man merkte der Gäste-Mannschaft an, dass sie erst vor vier Wochen am World Cup, der ersten Olympia-Qualifikation teilgenommen hatte. Mit einer starken Feldverteidigung sowie zwei starken Einzelspielern bereiteten sie der deutschen Mannschaft Schwierigkeiten. Die Satzverluste der DVV-Auswahl resultierten insbesondere durch gute Sprung-Flatter-Aufgabenserien der Tunesier – Björn Andrae zeigte in diesen Phasen Schwächen.
Als es im fünften Satz beim 6:10 aus deutscher Sicht alles auf eine Niederlage hindeutete, zeigten die beiden deutschen Routiniers ihre Klasse: Ralph Bergmann servierte bis zum 12:10 und Wolfgang Kuck wehrte in dieser Phase nahezu jeden Ball ab. Kuck war neben Lieber stärkster deutscher Spieler, Pampel überzeugte insbesondere am Ende des Spiels.
| International - www.volleyball.de |
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Montag. 29. Dezember 2003 |
Piacenza
gewinnt die Volley Gala Vlaanderen
Die 23. Ausgabe der Flanders Volley Gala (auch bekannt als "Diamanten-Turnier") im belgischen St. Niklaas (bei Antwerpen) sah seit langem wieder einmal eine italienische Mannschaft auf dem Siegertreppchen: in einem packenden Endspiel schlug Coprasystel Piacenza das brasilianische Team Ulbra Sao Paulo FC mit 3-1 Sätzen und sicherte sich damit die allseits begehrten goldenen Cartier-Anhänger: ein kleiner flandrischer (goldener) Löwe baggert einen Ball (einen kleinen Diamanten). Das Gold 18-karätig, der Brilliant mit 0.12ct von höchster Qualität ...
Insgesamt ca. 8000 Zuschauer sahen an den drei Turniertagen eine große Zahl internationaler Spitzenspieler: nicht nur die Superstars aus Piacenza mit "bestem Zuspieler" Nikola Grbic (Bild oben), auch Olikhver und Fomin von Dinamo Kazan (bei Moskau) sowie Kid-Gilmar und Contreras bei Roeselare entzückten die Zuschauer. Bei Kazan auch dabei Superstar Oliveira von Suzano Sao Paulo, der mit Zuspieler Pereira (auch aus Brasilien) mithelfen soll, dem amtierenden russischen Meister Belgorod den Titel abzujagen.
Piacenza war mit den cubanischen Stars O.
Hernandez und Romero angereist - beide hatten sich vor zwei Jahren mit drei
anderen Kameraden von der cubanischen Nationalmannschaft abgesetzt und waren
nach Italien geflohen.
Die spanische Nationalmannschaft - unter dem Titel "Ibericos"
angetreten - nutzte das Turnier zur Vorbereitung auf die Olympia-Qualifikation
in Leipzig. Mit an Bord wieder ein alter Bekannter aus der Bundesliga: Libero
Alexis Valido (Bild unten) sorgte für eine stabile Feldabwehr. Im Angriff überzeugten
Molto (Mitte), Pascual (Annahme/Außen) und Falasca (Diagonal). Unangenehm stark
auch Linkshänder Saucedo. Dieses Quintett könnte der deutschen Mannschaft in
Leipzig durchaus Kopfschmerzen bereiten ...
Endergebnis:
1. Coprasystel Piacenza 2. Ulbra Sao Paulo FC (BRA) 3. Knack
Roeselare (BEL) 4. Dinamo
Kazan (RUS) 5. Ibericos (ESP) 6. Canadiens TCMW
Jürgen Sabarz
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Montag. 29. Dezember 2003 |
Das wirklich allerletzte Mix – für den Nachwuchs
Ein langer Volleyballtag in der Jahnhalle, der dem Kindersport zu Gute kommt
Der traditionelle Jahresabschluss der regionalen
Volleyball-Szene und das Finale der 2003-er Veranstaltungsreihe des
Stadtsportbundes Hoyerswerda startete Sonnabend um 11.11 Uhr in der
Hoyerswerdaer Jahnsporthalle.
Viele bekannte Gesichter aus der Hoyerswerdaer Volleyballgeschichte des letzten
Jahrzehnts reihten sich in die 18 Mix-Mannschaften oder unter die zahlreichen
Zuschauer.
Je Team spielten drei Damen und drei Herren mit Körperhöhen zwischen 1,56 m (Christel Hanske - VolleyRadler) und 2,00 m (Falk Schmaler - Barfuß Bethlehem) im zwölfstündigen Turnierverlauf bis kurz vor Mitternacht je zehn Spiele über zwei Sätze zu je zehn Minuten. Sicher führt der bewährte Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ und der starke Wiedersehenswille vieler ehemaliger Hoyerswerdaer und der „Hiergebliebenen“ dazu, dass die 18 limitierten Startplätze für den „Allerletzten Volleyball-Mix“ seit Jahren schnell ausgebucht sind.
Auch der Hoyerswerdaer Oberbürgermeister Horst-Dieter Brähmig nutzte dieses Turnier, sich persönlich von zahlreichen Sportfreunden für dieses Jahr zu verabschieden. Er zollte den teilnehmenden Mannschaften und der Veranstaltung hohen Respekt! Neben dem Volleyballspiel wurde in der Jahnsporthalle natürlich auch über die Zukunft unserer Region in vielerlei Sicht diskutiert, es wurden Pläne für das neue Jahr geschmiedet und dabei auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.
Die ersten Gewinner gab es schon vor dem Turnier:
Denn die Einnahmen und eine Spende der Sparkasse Elbtal-Westlausitz in Höhe von
2 000 Euro werden dem Projekt des Stadtsportbundes „Kinder stark machen“ –
Sportförderzentrum Hoyerswerda zur Verfügung gestellt! An dieser Stelle möchten
sich die Organisatoren nochmals bei der Sparkasse für ihre langjährige Unterstützung
des regionalen Sportes herzlich bedanken!!!
Lange, lange wurde danach gebaggert und geschmettert. Erst kurz vor Mitternacht
standen dann die Sieger und die Platzierten nach 90 Spielen in Vor- und
Endrunden mit 180 Spielsätzen fest.
(rd)
| Deutschland - Südwest Presse |
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Montag. 29. Dezember 2003 |
Volleyball-Männer
besiegen Tunesien
Friedrichshafen - Die deutschen Volleyballer
haben in Friedrichshafen das erste von zwei Länderspielen gegen Afrikameister
Tunesien nach rund zwei Stunden im Tiebreak 3:2 (25:19, 24:26, 25:15, 22:25,
15:11) gewonnen.
An gleicher Stelle wird es einen weiteren
Vergleich geben. Beiden Teams dienen diese Spiele der Vorbereitung auf die
Olympia-Qualifikation ihrer Kontinente Anfang Januar kommenden Jahres in Leipzig
und Tunis. Nur die Sieger dort buchen das Ticket für Athen.
Tunesien erwidert einen Besuch des deutschen
Teams in Tunis. Damals verlor die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu
mit 2:3 und 0:3 und gewann eine Partie 3:0.
Die deutsche Mannschaft spielte zunächst mit den
sieben Spielern Dehne, Pampel, Andrae, Kuck, Wiebel, Bergmann und Lieber durch
und brachte Liefke, Popp und Siebeck nur zu Aufschlägen. Im vierten Satz wurde
der Berliner Eugen Bakumowski für Andrae aufgeboten. In den verlorenen Sätzen
offenbarte die deutsche Mannschaft jeweils Schwächen bei der Annahme.
Die DVV-Männer treffen bei der europäischen
Qualifikation vom 5. bis 10. Januar in der Vorrunde auf Bulgarien, Polen und
Russland. Moculescu hat einen Kader von 15 Spielern nominiert, darunter alle 12
Akteure, die bei der Europameisterschaft in Deutschland den siebten Rang erkämpften.
Im Anschluss an die beiden Länderspiele will er das 12er Aufgebot für die
Olympia-Qualifikation benennen.
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 29. Dezember 2003 |
USC:
Lehrstunden für den Nachwuchs
Münster - Zwei Niederlagen in den drei
Turnierspielen konnten die positiven Aspekte der dreitägigen Reise des USC Münster
nach Belgien nicht schmälern. Mit vielen Nachwuchsspielerinnen war Trainer Axel
Büring zum Einladungsturnier nach Namur gereist, und vor allem die jungen
Volleyballerinnen aus dem USC-Internat und der zweiten Mannschaft kehrten mit
einer Menge Eindrücke zurück.
"Gegner mit guter Qualität", hatte Büring
gerade in den Partien gegen den französischen Erstligisten Mülhausen und den
belgischen Spitzenklub Yvoir gesehen. Während Münster mit seinem gemischten
Kader Anlaufschwierigkeiten gar nicht leugnen wollte, traten die gegnerischen
Teams ausnahmslos in Bestbesetzung an.
Diese Tatsache, und vor allem im ersten Spiel
gegen Mülhausen eine "gehörige Portion Respekt", wie Büring
formulierte, führte gegen die Französinnen (9:25, 16:25, 14:25) und Yvoir aus
Belgien (23:25, 17:25, 23:25) zu zwei Drei-Satz-Niederlagen. Vier Sätze benötigte
der USC im zweiten Spiel, um gegen Calaminia seinen einzigen Sieg einzufahren
mit 25:19, 25:20, 21:25 und 25:11. "Da haben wir uns deutlich gesteigert im
Vergleich zum ersten Spiel", fand Münsters Trainer.
Die beste Partie seiner Garde hatte er dennoch im
letzten Gruppenspiel gegen Yvoir gesehen. "Es war deutlich erkennbar, dass
das Zusammenspiel mit jeder Partie besser wurde", lobte der Trainer.
Büring hatte aus dem Erstliga-Kader nur
Zuspielerin Hella Jurich, Antje Röder und Jill Döhnert im Mittelblock und Außen
Johanna Reinink sowie Sandra Aßmann mit dabei, die sich im Zuspiel mit Jurich
abwechselte.
Außen bekamen Lisa Beinborn und Rieke
Brink-Abeler regelmäßige Anteile. Sarah Stetskamp (Außen) und für die Mitte
Julia Kaufholf standen als Alternativen parat. Als Libera fungierte Steffi Golla.
In der letzten Partie musste Büring Johanna Reinink ersetzen, der eine Grippe
zusetzte.
Angetan war Münsters Trainer von der
Organisation: "Es fehlte an nichts." Den Dank an den Veranstalter
verband Büring mit dem Wunsch, im kommenden Jahr wieder mit dabei zu sein.
dkr
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel