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| Deutschland - www.volleyball.de |
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Freitag. 02. Januar 2004 |
Durchwachsene Zwischenbilanz in Wuppertal
Niederlage gegen Essen schmerzt noch immer
Die vierwöchige Pause in der Bundesliga bietet eine gute Gelegenheit, ein erstes Resümee zu ziehen. Der SV Bayer Wuppertal rangiert mit 10:8-Punkten auf dem fünften Platz. Zwei Spieltage vor dem Ende der einfachen Hinrunde würde dies zur Qualifikation für die Top-Liga-Runde (qualifiziert sind die ersten Sechs) reichen. Vor dem Saisonstart wäre man beim SV Bayer mit dieser Position sicherlich zufrieden gewesen. Ein junges Team und mit Mark Lebedew (Foto) ein neuer Trainer, da lautete das Ziel zunächst Top-Liga-Runde.
Doch den zwei verlorenen Punkten im Heimspiel gegen Humann Essen trauern die Wuppertaler noch nach. „Wir haben nicht damit gerechnet, gegen SSC Berlin oder Friedrichshafen zu gewinnen. Gegen Unterhaching, Leipzig und Mendig sollte zumindest ein Sieg an Land gezogen werden. Aber gegen die vier anderen Teams durften wir nicht verlieren. So gesehen sind wir also im Soll, aber die Pleite gegen Essen hat uns eine komfortablere Ausgangsposition verbaut“, sagt Trainer Mark Lebedew.
Für den 36-jährigen Australier zählen nicht nur die nackten Zahlen und Ergebnisse, sondern die spielerische Entwicklung, die sein Team in den vergangenen Monaten unter seiner Regie vollzogen hat. „Die Fortschritte sind unverkennbar. In dieser Mannschaft steckt noch sehr viel Potenzial. Im Saisonverlauf haben wir uns gesteigert und werden uns noch weiter steigern. Ziel muss es sein, am Ende in den Play-offs unsere besten Spiele zu zeigen. Auf dem Weg dahin ist es natürlich wichtig, dass wir möglichst oft gewinnen, selbst wenn diese Spiele dann noch nicht so überzeugend sind“, so Lebedew.
Dabei erinnert sich der SV Bayer-Coach gerne an die letzte Partie in Unterhaching. „Es war ein wichtiges Auswärtsspiel. Wir mussten gewinnen, standen also dementsprechend unter Druck. Und wir haben 3:0 gewonnen, ohne unsere beste Leistung zu zeigen. Für mich war das eines der positivsten Ergebnisse in diesem Jahr.“ Als größte Enttäuschung bezeichnet Lebedew die Pokal-Pleite beim Zweitligisten Netzhoppper Königswusterhausen. „Fünf Tage nach der Niederlage gegen Essen mussten wir nach Königswusterhausen. Ich habe gedacht, die Mannschaft ist jung, sie darf so ein Spiel gegen Essen verlieren, um daraus zu lernen. Doch leider hat sie nicht genug daraus gelernt“, übt der Australier auch Kritik an seinem Team.
Ganz andere Voraussetzungen
galten für den SV Bayer Wuppertal e.V. bei seinen Auftritten im Europapokal.
Hier hieß es, auf dem internationalen Parkett Erfahrung sammeln und die Spiele
genießen. Bei seinem Quasi-Heimspiel in Dormagen trumpfte der SV Bayer groß
auf. Drei Spiele, drei 3:0-Siege und damit das Achtelfinale im CEV-Pokal
erreicht. Die Auslosung in Luxemburg brachte den Wuppertalern mit Arago de Sète
einen ganz besonderen Gegner, denn das Duell mit den Südfranzosen bedeutete ein
Wiedersehen mit dem Ex-Wuppertaler Wolfgang Kuck. „In Sète haben wir unsere
beste Saisonleistung gezeigt. Überhaupt war der Europapokal mit dem Turnier in
Dormagen und den beiden Spielen gegen Sète meine bislang schönsten Erlebnisse
mit dem SV Bayer“, sagt Mark Lebedew. Einziger Wehrmutstropfen des Vergleichs
mit Kuck & Co.: Am Ende fehlten dem deutschen Vizemeister vier Punkte, um
das Viertelfinale zu erreichen.
Oliver
Nitschke
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Freitag. 02. Januar 2004 |
Berlin - Volleyball-Bundestrainer Hee Wan Lee hat die Hamburger Mittelblockerin Christina Benecke (29; TV Fischbek) für die Olympiaqualifikation der Frauen-Nationalmannaschaft vom 5. bis 10. Januar in Baku (Aserbeidschan) nominiert. Der EM-Dritte muss das Turnier gewinnen, um in Athen teilnehmen zu können.
In
der Vorrunde treffen die deutschen Frauen auf Aserbeidschan, Europameister Polen
und den WM-Dritten Russland. Im letzten Vorbereitungsspiel besiegten die
Deutschen den EM-Vierten Niederlande mit 3:2.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Freitag. 02. Januar 2004 |
Ohne Siebeck, aber mit Popp nach Leipzig
Friedrichshafen/Leipzig.
Gleich nach Weihnachten trafen sich die deutschen Volleyballer zum Lehrgang in
Friedrichshafen. Zur Vorbereitung auf die europäische Olympia-Qualifikation vom
5. bis 10. Januar in der Arena Leipzig gab's auch zwei Test-Länderspiele gegen
Tunesien. Einem 3:2-Sieg über den Afrika-Meister folgte eine 2:3-Niederlage.
"Wir müssen in allen Elementen konstanter werden", kritisierte
Bundestrainer Stelian Moculescu, der anschließend noch drei Akteure aus seinem
Kader strich und gestern das zwölfköpfige Aufgebot nominierte.
Böse
Überraschung aus Leipziger Sicht: Auch Lokalmatador Mark Siebeck flog aus der
Mannschaft. Noch Anfang Dezember hatte Moculescu versichert, dass Siebeck in der
Arena aufschlagen würde. Er habe im vergangenen Herbst eine gute
Europamameisterschaft gespielt und bei seinem polnischen Verein Olsztyn starke
Leistungen geboten. Warum dann jetzt der Sinneswandel? Der Coach glaubt, dass
auf der Siebeck-Position (Annahme und Außenangriff) ein besserer Mann zur Verfügung
steht: "Marcus Popp hat mich im Training mehr überzeugt."
So
ist die schlechte Nachricht für die Leipziger Fans gleichzeitig eine gute, denn
sie werden wenigstens ein vertrautes Gesicht erleben. Auch Popp spielte früher
in der Messestadt, wechselte erst vor dieser Saison zum VfB Friedrichshafen, der
ebenfalls von Moculescu betreut wird. Am Bodensee schmetterte sich "Popeye"
sofort in den Stammsechser, brillierte in Bundesliga und Champions League,
absolvierte gegen Tunesien seine ersten Länderspiele und darf sich nun auf den
Höhepunkt seiner bisherigen Karriere freuen. "Für mich geht ein Traum in
Erfüllung", sagte der 22-Jährige, "vor dem tollen Leipziger Publikum
um das Olympia-Ticket zu spielen, das ist nicht nur ein absolutes Highlight,
sondern auch eine besondere Motivation." Moculescu schätzt Popps Ehrgeiz
und Disziplin, verweist auf seine großen Fortschritte und sein Potenzial:
"Mit solchen jungen Leuten arbeite ich gern."
Deshalb
verblüfft etwas, dass der Trainer neben Sebastian Prüsener (SCC Berlin) auch
sein Friedrichshafener Supertalent Jochen Schöps (19) aus dem Kader warf.
"Jochen kann noch viele Turniere spielen, in Leipzig ist vor allem
Erfahrung gefragt", begründete Moculescu. Verzichten muss er wie bei der
EM auf den verletzten Kapitän Stefan Hübner, dagegen ist Aufschlag-Spezialist
Björn Andrae endlich wieder einsatzfähig.
Da
acht europäische Spitzenteams um nur eine Fahrkarte nach Athen kämpfen, sieht
Moculescu die Aussichten für den EM-Siebenten Deutschland nicht allzu rosig:
"Wir sind Außenseiter. Nur wenn wir in allen Spielen über die gesamte
Dauer eine Top-Leistung zeigen, haben wir eine Chance." Als Favoriten nennt
der Bundestrainer den EM-Zweiten Frankreich (trifft in der Vorrunde auf die
Niederlande, Spanien und Finnland) sowie den EM-Dritten Russland. "Die
werden nicht noch einmal so schwach auftreten", meint Moculescu, dessen
Mannschaft erst nach den Duellen mit Bulgarien und Polen gegen die Russen
spielt. In der Weltliga hat seine Truppe diese sogar schon geschlagen - in
Russland. Ein bisschen Hoffnung gibt es also auf das "Wunder von
Leipzig". Der letzte Olympia-Auftritt deutscher Volleyballer liegt 22 Jahre
zurück. Es wird Zeit für ein Comeback.
Steffen
Enigk
Deutsches
Aufgebot: Björn Andrae (Cuneo/Italien), Christian Pampel (Loreto/Italien),
Norbert Walter (Parma/Italien), Ilja Wiederschein, Marcus Popp (beide VfB
Friedrichshafen), Eugen Bakumowski, Marco Liefke (beide SCC Berlin), Till Lieber
(evivo Düren), Ralph Bergmann (Roeselare/Belgien), Wolfgang Kuck
(Montpellier/Frankreich), Georg Wiebel (Maaseik/Belgien), Frank Dehne
(Rennes/Frankreich).
Deutsche
Vorrundenspiele, 5.1., 17.30 Uhr: Bulgarien. 6.1., 20 Uhr: Polen. 8.1., 20 Uhr:
Russland.
Halbfinals: 9.1., 17.30 Uhr und 20 Uhr. Finale: 10.1., 15.30 Uhr.
Ticket-Hotline:
01805 14 60 00. Preise: Tageskarte vom 5.1. bis 8.1. 9 Euro (ermäßigt 5), am
9.1. und 10.1. 14
Euro (8). Turnierticket: 39 Euro (24).
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Freitag. 02. Januar 2004 |
Weiß
schubst Schulz aus dem Kader
Bundestrainer
Lee tauscht SSC-Spielerinnen aus
Heidelberg/Schwerin
Erstens kommt es anders - und Zweitens, als man denkt! Dies sagt sich jetzt
bestimmt auch Zuspielerin Kathleen Weiß vom Volleyball-Bundesligisten
Schweriner SC.
Der
Jahreswechsel hatte für die 19-Jährige gleich eine frohe Botschaft parat. Nach
dem 3:2 (20, 19, -19, -21, 11)-Erfolg im zweiten Testvergleich über die
Niederlande
(1. Spiel 3:1 für die Gäste) vom Dienstagabend gab Bundestrainer Hee Wan Lee
den 12er-Kader für die Olympia-Qualifikation vom 5. bis 10. Januar in der
aserbaidshanischen Hauptstadt Baku bekannt. Und da fand sich plötzlich Kathleen
Weiß im Aufgebot wieder, die noch am Dienstagnachmittag gegenüber SVZ erklärt
hatte: "Ich sehe da keine Chance..."
Wie
gesagt: Erst kommt es anders... "Das kam relativ überraschend für mich,
dass Lee gleich drei Zuspielerinnen mitnimmt und dafür zwei
Diagonalspielerinnen nach Hause schickt", gestand Kathleen gestern am
Handy. Leidtragende von Kathleen Berufung ist ausgerechnet ihre Vereinskameradin
Anika Schulz, die noch bei der EM 2003 dabei war und dort Bronze gewann. "Anika
hat mir alles Gute gewünscht und freut sich für mich", so Kathleen.
Mehr
Druck bei den Aufschlägen entschied
Der
aus Südkorea stammende Damen-Bundestrainer - reagierte übrigens auf die
Baku-Absage der beiden Schweriner Italien-Legionäre Sylvia Roll und Hanka
Pachale mit Unverständnis - verspricht sich von Weiß "mehr Druck durch
deren Aufschlag und eine stabilere Annahme".
Während
Schulz und die Ulmerin Sabrina Ross als zweites "Streich-Opfer" so
Silvester daheim feiern konnten, blieben die zwölf Baku-Fahrerinnen in
Heidelberg. "Bis zwei Uhr früh feierten wir ins Neue Jahr", erzählt
Kathleen. Nach einem Brunch um elf Uhr stand dann aber gestern um 15.00 gleich
wieder eine Trainingseinheit auf dem Programm. Heute um acht Uhr geht es zum
Flieger nach Frankfurt/Main, der drei Stunden später via London nach Baku
abhebt.
"Wir
hoffen, uns in Baku für die Olympischen Spiele in Athen zu qualifizieren",
verkündet Kathleen, die aber weiß: "Dies wird extrem schwer. Die
Olympia-Quali ist quasi wie eine EM. Und nur der Erste fährt zu Olympia."
In der Vorrunde trifft die DVV-Auswahl auf den Gastgeber sowie Europameister
Polen und Russland.
Für
sich persönlich hofft Kathleen Weiß, "dass in Baku noch ein paar Länderspieleinsätze
hinzukommen. Bisher sind es neun, das kann man sich noch ohne Buchführung
merken." 2003 gab sie in der EM-Quali gegen Kroatien ihr Länderspieldebüt.
Schafft Kathleen - vor wenigen Monaten noch bei der Junioren-WM in Thailand -
als Küken bei der A-Auswahl in diesem Jahr gar den ganz großen Coup: das
Olympiaticket?
Roland
Güttler
| Deutschland - Freies Wort |
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Freitag. 02. Januar 2004 |
Neujahrsturnier
des Sonneberger SC
Die
Volleyballer des 1. Sonneberger SC 04 nutzen die Punktspielpause über den
Jahreswechsel zu einem Neujahrsturnier morgen ab 15 Uhr in eigener Halle.
SONNEBERG
– Wie schon im letzten Jahr
dient dieser Auftritt des Zweitligisten in der SBBS-Halle von
Sonneberg-Steinbach einem guten Zweck: Ein Teil der Einnahmen geht an die Kinder
des ASB-Kinder- und Jugendheimes „Die Brücke“ in Sonneberg.
Turnierteilnehmer
sind neben dem Gastgeber Fortuna Kyritz, VC Gotha und Jenaer TVV. Gespielt wird
in drei Sätzen jeder gegen jeden.
Fortuna
Kyritz ist eine etablierte Mannschaft aus der 2. Bundesliga/Nord, wo sie derzeit
mit 14:10 Punkten Platz sieben belegt. Die durchschnittliche Körpergröße der
Mannschaft beträgt stolze 1,97 m. Mit Michael Lorz (26) steht in den Reihen der
Mecklenburger auch ein Spieler, der den Volleyball in Sonneberg erlernte und vor
Jahren noch mit dem 1. SSC 04 in der Regionalliga um Punkte kämpfte.
Der
VC Gotha (Platz sechs) und der Jenaer TVV (Platz sieben) bestimmen seit Jahren
das Niveau in der Regionalliga Ost mit. Im Trikot der Jenaer wird mit Oliver
Fritsch ebenfalls ein Sonneberger auflaufen. Der 1. Sonneberger SC 04 sieht
dieses Turnier als Test vor dem Start in die Rückrunde der 2. Bundesliga/Süd
an.
Insgesamt
können die Sonneberger zum Jahreswechsel auf eine ebenso turbulente wie
erfolgreiche Hinrunde zurück blicken. Zunächst mal ging die Suche nach einem
neuen Trainer – Günther Thomae, Vater des Sonneberger Volleyball-Aufstieges,
war zurück getreten und amtiert jetzt als Abteilungsleiter – so ziemlich in
die Hose. Erst spät wurde mit Ufuk Akalin eine Lösung gefunden, doch leider
kam überhaupt kein Draht zwischen ihm und der Mannschaft zustande. Schon nach
dem ersten Punktspiel, dem 0:3 in Rottenburg, erfolgte die Trennung. Ärger mit
den heimischen Hallenbedingungen heizte die Unruhe zusätzlich an.
Peter
Höhn als richtige Lösung
Das
Training übernahmen mit Peter Höhn und Peter Reißenweber zwei bekannte
Sonneberger Volleyball-Experten. Peter Höhn hatte seit Jahren Günther Thomae
als Co-Trainer zur Seite gestanden. Er erwies sich als die genau richtige Lösung,
verfügte aber nicht über die vom Volleyball-Verband geforderte A-Lizenz. Erst
der Schachzug, den bis dato nicht spielberechtigten Neuzugang Adis Katanovic,
der die A-Lizenz besaß, zum Spielertrainer zu deklarieren, löste diesen
gordischen Knoten, zumal der Bosnier auf diese Weise endlich auch seine
Spielberechtigung erhielt.
Bis
dahin musste das Team, vor allem aus finanziellen Gründen, mit der extrem dünnen
Spielerdecke von acht Akteuren auskommen: Kapitän Enrico Herbert (29 Jahre),
Zuspieler Boris Holla (26), Sven Walter (26), Stefan Danz (26), Roland Tullner
(26), Nikolai Mikhailenkov (31), Martin Knobloch (25 Jahre) und
Junioren-Nationalspieler Hans-Peter Nürnberger (18).
Dass
unter diesen Umständen mit 16:8 Punkten die gleiche Ausbeute wie im Vorjahr
gelang und man auf Platz drei rangiert, ist ein großer Erfolg. Von den ganzen
Tumulten im Vorfeld war der Mannschaft nichts anzumerken. Sie fand sich zu einer
echten Gemeinschaft zusammen; privat harmonieren die Spieler ohnehin schon länger
recht gut zusammen. Außerdem gaben drei 3:2-Siege am Stück, zunächst zu Hause
gegen den Aufstiegsaspiranten Dachau und dann zwei Mal auswärts, das nötige
Selbstvertrauen.
Der
SSC setzte sich im vorderen Tabellendrittel fest und lieferte großartige
Heimspiele gegen die Favoriten Rüsselsheim (1:3 vor 920 Zuschauern) und
Friedrichshafen II (3:0). Der Sieg über den Vorjahresmeister vom Bodensee wurde
zum Höhepunkt der Hinrunde r. Als Tiefpunkt war die 2:3-Heimpleite gegen den
Tabellenletzten Internat Frankfurt voraus gegangen.
Bereits
für den 10. Januar ist das schwere Rückspiel beim Tabellenzweiten ASV Dachau
angesetzt. Am 17. Januar folgt das erste Heimspiel 2004 gegen den TV Rottenburg.
(kök/red)
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Freitag. 02. Januar 2004 |
-up- Münster. Für USC-Volleyballerin Kim Staelens ist die laufende Saison vorzeitig beendet. Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet. Kim hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie des Innenbandes zugezogen. Außerdem hat die vom Arzt der niederländischen Nationalmannschaft durchgeführte Arthroskopie einen Meniskus- und einen Knorpelschaden ergeben, erklärte gestern Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter des USC. Wie berichtet hatte sich die 21-Jährige die Verletzung am Montagabend im Länderspiel gegen Deutschland in Darmstadt zugezogen.
Für
den USC bedeutet der langfristige Ausfall seiner Zuspielerin
eine enorme Schwächung. Sie ist eigentlich gar nicht zu ersetzen, so Schulz, hält
allerdings nichts davon, jetzt den Sand in den Kopf zu stecken: Wir müssen
sehen, dass wir irgendwie damit fertig werden. Letztlich haben wir mit Hella
Jurich und Sandra Aßmann ja noch zwei weitere Zuspielerinnen im Kader. Sie
genießen unser volles Vertrauen und haben die große Chance, zu beweisen, dass
sie mehr als nur ein Ersatz sind. Dass das nicht einfach wird, weiß allerdings
auch der Sportliche Leiter. Immerhin hatte Kim Staelens großen Anteil an der
Siegesserie des USC in den letzten Wochen. Genauso hart trifft ihr Ausfall aber
auch die niederländische Nationalmannschaft, die ohne ihre etatmäßige
Zuspielerin bei der Olympia-Qualifikation in Baku in der kommenden Woche kaum
eine Chance hat.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel