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| Deutschland - Smash-News |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Juniorinnen:
Erneutes 0:3 gegen Italien
Im
dritten Test-Länderspiel gegen die italienische Juniorinnen-Nationalmannschaft
gab es das zweite 0:3 (19:25, 19:25, 20:25). „Der Gegner war heute in allen
Spielelementen besser. Wir hatten keine Siegchance.“ kommentierte
Bundesjugendtrainer Jens Tietböhl.
Zum
Abschluss ihres Italien-Aufenthaltes spielt das deutsche Team gegen die Slovakei
sowie noch einmal gegen Italien.
| Deutschland - Die Welt |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Axel
Hagers Gipfelsturm auf den Kilimandscharo
Hamburgs
Beachvolleyball-Star klettert mit Partner Jörg Ahmann für einen guten Zweck in
eisige Höhen
Im Spätsommer
des abgelaufenen Jahres geisterte die Parole durch die Medien, Jörg Ahmann und
Axel Hager hätten ihre Ambitionen für die Spiele in Athen begraben. Die
Bronzemedaillengewinner von Sydney sähen keine Möglichkeit mehr, sich gegen
die nationale Konkurrenz für Olympia zu qualifizieren. Speziell eine
Verletzungsserie des mit seiner Frau Andrea mittlerweile von Hamburg nach
Stuttgart-Fellbach übersiedelten Ahmann hatte es den beiden unmöglich gemacht,
bei den internationalen Turnieren am Strand gute Platzierungen zu erreichen und
Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Ahmann konnte nur zwei von einem
Dutzend wichtigen Turnieren bestreiten.
Ein
rundes Vierteljahr später scheint die Depression verflogen, hört sich Axel
Hager ganz anders an: "Wir wollen es noch mal wissen. Wir werden die
kommende Saison komplett spielen und alles daran setzen, noch die
Olympiateilnahme zu schaffen." Schließlich sei es nicht auszuschließen,
dass 2004 eines der momentan vor ihnen liegenden Paare soviel Pech hat wie sie
selbst in der abgelaufenen Saison. Allerdings: Die Teams Dieckmann/ Reckermann
und Oetke / Scheuerpflug sind nach Weltranglistenpunkten derart weit
enteilt, dass nur noch eine theoretische Chance besteht, sie einzufangen. Für
die Nominierung freilich ist eine spezielle Olympia-Rangliste ausschlaggebend,
in die die besten Ergebnisse von acht Turnieren einfließen. Käme das deutsche
Dream Team von Sydney noch mal richtig auf Touren, könnte das scheinbar
Aussichtslose noch klappen: "Wir machen keine halben Sachen, wir spielen
ganz oder gar nicht", gibt sich der 34-jährige Hager entschlossen,
"und wenn es nicht funktionieren sollte, werden wir uns halt mehr an
deutschen Stränden zeigen." Das sei bei der Weltenbummelei in den
vergangenen Jahren ohnehin zu kurz gekommen. Es könnte so eine Art
Abschiedstournee für die einheimischen Freunde und Fans werden. Denn - so viel
steht fest - Jörg Ahmann (37) wird nach der Saison seine Karriere als
Leistungssportler beenden.
Um das
Ziel einer weiteren Olympiateilnahme zu erreichen, gehen die beiden Volleyballer
seltsam verschlungene Wege. Übermorgen starten sie als Mitglieder einer 17-köpfigen
Crew eine Expedition, um den Kilimandscharo im Grenzgebiet zwischen Tansania und
Kenia zu erklimmen. "Ich denke, eine solche Unternehmung schweißt zusammen
und macht uns fit für die späteren Aufgaben am Beach", begründet
ETV-Mitglied Axel Hager die ungewöhnliche Maßnahme. Sie soll symbolisieren,
dass auch schwierige, wenn nicht gar unmöglich erscheinende Aufgaben zu lösen
sind, wenn man ebenso mutig wie konzentriert daran arbeitet.
Hager
hatte bislang mit dem Bergsteigen so viel zu tun wie Johannes Heesters mit
Breakdance und ist nur als Tourist mal ein wenig in den Alpen herumgekraxelt.
Bei der bevorstehenden Expedition steht er damit aber nicht allein: "Außer
ein paar Teilnehmern aus der Schweiz ist keiner mit der Materie allzu
vertraut." Der Kilimandscharo ist mit 5892 Metern die höchste Erhebung
Afrikas und mithin ein imposantes Kaliber. Er gilt unter Bergsteigern jedoch als
unproblematisch, geradezu als "Wanderberg". Von einer Seite aus, über
die so genannte Marangu-Route, lässt er sich sogar besteigen, ohne eine
Seilschaft zu bilden und ohne in die Wand zu müssen. "Aber für Laien ist
es immer noch ein Klotz", meint Hager.
Werner
Langmaack
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 05. Januar 2004 |
"Wir sind besser als unser internationaler Ruf"
Leipzig.
Acht Teams, aber nur ein Ticket für Athen. "Die Aufgabe schwer zu nennen,
wäre untertrieben", sagt Volleyball-Bundestrainer Stelian Moculescu,
"das hier ist wie eine Europameisterschaft." Doch Verbandspräsident
Werner von Moltke weiß, dass seine Sportart dringend Aufmerksamkeit braucht und
deshalb den Olympia-Start. "Wir haben die Qualifikation nach Leipzig
geholt, damit die Männer über sich hinauswachsen", setzt der ehemalige
Zehnkämpfer die Mannschaft unter Druck, "die Jungs sind fit, und ich sehe
den Willen in ihren Augen."
Von der
europäischen Spitzenklasse fehlen nur Weltmeister Serbien und Europameister
Italien, die bereits beim Weltcup in Japan die Fahrkarte nach Athen buchten. In
der Arena dabei sind jedoch Sydney-Olympiasieger Russland und der EM-Zweite
Frankreich. Trotzdem will Moculescu die Außenseiter-Chance nutzen: "Wir
sind besser als unser internationaler Ruf." Besser als Weltranglisten-Platz
23, besser als Rang sieben bei der EM 2003 im eigenen Land? "Warten wir's
ab", meint der Bundestrainer, "ein guter Auftakt wird extrem wichtig
sein."
Wie im
Herbst bei der EM, als sein Team in Karlsruhe die Slowakei schlug und auf einer
Euphorie-Welle zu zwei weiteren Erfolgen ritt. Diesmal heißen die ersten
Vorrunden-Gegner Bulgarien (heute, 17.30 Uhr) und Polen (morgen, 20 Uhr).
"Das sind unsere Spiele, die müssen wir gewinnen", beschwört
Moculescu, "die dritte Partie gegen Russland ist für mich
uninteressant." Mit dem Halbfinal-Einzug wäre ein Teilziel erreicht,
"und dann schlägt auch für die Favoriten die Stunde der Wahrheit, dann zählt
nur der Augenblick, dann ist alles möglich."
Im
Unterschied zum Vorjahr, als sich die Deutschen monatelang vorbereiten konnten,
gab's diesmal nur einen Sieben-Tage-Lehrgang. "Wir stehen vor einem
Kaltstart ins Ungewisse", erklärt der Bundestrainer, "aber das geht
den anderen genauso." Zuversicht gibt Moculescu die Rückkehr von
Italien-Legionär Björn Andrae: "Mit ihm sind wir in vielen Elementen stärker."
In der Annahme, im Aufschlag und besonders im Angriff, wo Andrae mit Christian
Pampel, bei der EM sensationell zweitbester Punktesammler, für Explosivität
sorgen soll.
Dass der
Leipziger Mark Siebeck aus der Kader gestrichen wurde, sei eine knappe
Entscheidung gewesen. "Ich hoffe, Mark steckt das weg und kommt
wieder." Gleichzeitig bricht Moculescu eine Lanze für den zweiten
Ex-Leipziger Marcus Popp: "Er hat sich seit August ständig gesteigert, war
im Training besser." Popp werde zwar nicht im Stammsechser auflaufen, sei
aber als Joker wertvoll. "In den Tests gegen Tunesien hat er das schon
bewiesen."
Moculescu
ist bewusst, dass Leipzig der vorerst letzte große Auftritt für sein Team sein
könnte, denn die nächste Weltliga-Saison findet ohne Deutschland statt. Der
Coach drohte deshalb mit Rücktritt, besann sich aber. "Ich muss Realist
sein. 400 000 Euro sind für die Weltliga-Teilnahme nötig, das kann ich dem
Verband nicht zumuten. Ich bin gerne Bundestrainer - so lange man mich
will."
Dass
Volleyball bei Olympia nur mit 12 Mannschaften vertreten ist, bringt Moculescu
indes auf die Palme. "Die Sportart ist weltweit beliebt, 16 Plätze wären
angemessen." Den Qualifikationsmodus mit zig Anläufen und Turnieren
bezeichnet er als "unsinnig und so kompliziert wie unser
Steuersystem".
Für die
Deutschen ist es in Leipzig aber sehr einfach: Siegen oder Rausfliegen.
Moculescu setzt auf die Unterstützung des Publikums. Bei der EM war er mit den
Leipzigern nicht ganz zufrieden, weil sie bei verschlagenen Aufgaben manchmal
pfiffen. Nun bittet er um Verständnis: "Wir sind nur stark und
erfolgreich, wenn unser harter Aufschlag kommt. Das ist unsere Spielweise, wir müssen
dieses Risiko eingehen." Die Fans in der Arena hat er von Weltliga-Spielen
gegen Kuba anders in Erinnerung. "Das war fantastisch, da haben sie uns
geliebt. Ich hoffe, sie lieben uns jetzt wieder."
Heute
in der Arena, 15 Uhr: Spanien - Frankreich, 17.30 Uhr: Deutschland - Bulgarien,
20 Uhr: Niederlande -Finnland (die letzten beiden Spiele live auf Eurosport).
Steffen
Enigk
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Montag. 05. Januar 2004 |
In Leipzig kämpfen acht Teams um einen Startplatz beim Olympia-Turnier
Wenn das deutsche Nationalteam beim heute beginnenden Olympia-Qualifikationsturnier in Leipzig die letzte Chance auf ein Athen-Ticket nutzen will, ist Mark Siebeck nur Zuschauer. Der gebürtige Schkeuditzer wurde aus dem Zwölf-Mann-Kader gestrichen.
Ausgerechnet in Ihrer Heimatstadt
Leipzig sind Sie zum Zuschauen verdammt. Wie groß ist Ihre Enttäuschung?
Natürlich bin ich riesig enttäuscht.
Aber der Bundestrainer stellt die Mannschaft auf. Er hat diese Entscheidung
getroffen – das muss ich akzeptieren.
Nach 91 Länderspielen gehören
Sie erstmals nicht zum Aufgebot. Warum gab Bundestrainer Stelian Moculescu, der
zugleich auch den VfB Friedrichshafen trainiert, dem Neuling Marcus Popp den
Vorzug?
Er sagte, Popp habe im
Training auf der Annahmeposition den besseren Eindruck hinterlassen. Leider habe
ich aber nicht die Chance bekommen, zu zeigen, was ich drauf habe. In der
Vorbereitung auf das Qualifikationsturnier haben wir zweimal gegen Tunesien
gespielt, zwischendurch zwei Trainingseinheiten absolviert. In beiden Spielen
durfte ich einmal aufschlagen.
Marcus Popp spielt in
Friedrichshafen, Sie seit anderthalb Jahren im polnischen Olsztyn. Gab das den
Ausschlag?
Vielleicht trifft das
Sprichwort „Aus den Augen, aus dem Sinn“ zu. Mehr möchte ich dazu nicht
sagen.
Ziehen Sie jetzt Konsequenzen?
Ich überlege seit längerer Zeit, in der Nationalmannschaft etwas kürzer zu
treten. Andererseits würde ich gern 100 Länderspiele erreichen. Meine
Entscheidung muss noch reifen. Sicher ist aber, dass die Nationalmannschaft
besonders im Sommer nicht mehr die Hauptrolle spielen wird.
Werden Sie die
Qualifikationsspiele in der Leipziger Arena dennoch verfolgen?
Wahrscheinlich nur heute.
Morgen oder am Mittwoch fahre ich zurück nach Olsztyn. Es wäre fahrlässig,
jetzt in Leipzig die Beine hochzulegen, während sich meine Mitspieler im
Trainingslager an der Ostsee auf die Rückrunde vorbereiten.
Sichert sich das deutsche Team
auch ohne Sie das Ticket für die Spiele in Athen?
Das wird ganz schwer. Der
Vize-Europameister Frankreich und der EM-Dritte Russland sind die Favoriten. Wir
haben eine kleine Außenseiterchance – mit ein bisschen Glück und der Unterstützung
der Zuschauer. Ich drücke die Daumen.
Das Gespräch führte Tino
Meyer.
| Deutschland - Die Tageszeitung |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Die
deutschen Volleyballer starten heute in Leipzig in die Olympia-Qualifikation -
als ziemlich krasser Außenseiter
BERLIN
taz Werner
von Moltke ist ein großer Mann, und der Präsident des Deutschen Volleyball
Verbands (DVV) ist bekannt dafür, bisweilen große Worte von sich zu geben.
Gestern in Leipzig war das mal wieder der Fall, als der Graf, ehedem ein nicht
ganz unerfolgreicher Zehnkämpfer, die Eröffnungspressekonferenz zum großen
Olympia-Qualifikationsturnier dazu nutzte, seine ganz eigenen Forderungen an die
deutschen Schmettermänner zu stellen: "Die Jungs sind fit, und ich sehe
den Willen in den Augen", sprach von Moltke. Ergo: "Wir wollen nach
Olympia." Widerworte zwecklos, der Mann ist der Präsident.
Wenn die
deutschen Volleyballer nur schon angekommen wären in Athen. In der Arena zu
Leipzig kämpfen von heute bis Samstag nämlich gleich acht Mannschaften darum,
nächsten Sommer in Griechenland Bälle übers Netz dreschen zu dürfen, nur
einer aber wird es gestattet werden. Die DVV-Hünen, dass muss man so sehen, zählen
für das zu vergebende Olympia-Ticket nicht unbedingt zu den allerersten Anwärtern.
Zur Erinnerung: Bei der EM letzten September, ebenfalls im eigenen Land, wurden
sie lediglich Siebte - und das, obwohl sie dabei keineswegs enttäuschten.
Natürlich
weiß auch von Moltke das, er ist schließlich nicht weltfremd - und bestimmt
weiß er auch, dass Leipzig eine ziemliche mission impossible werden wird für
die Deutschen. Andererseits: Wer, wenn nicht er, der Präsident, soll ein
bisschen gute Stimmung verbreiten und Hoffnung. "Wir haben die
Qualifikation nach Leipzig geholt, damit die Männer über sich
hinauswachsen", sagt von Moltke. Rund 150.000 Dollar muss der DVV dafür an
den Internationalen Verband FIVB berappen. Da darf der Präsident sich schon mal
ein wenig aus dem Fenster lehnen. Der Präsident sagt: "Das bin ich meiner
Funktion schuldig."
Stelian
Moculesu ist es der seinen Position schuldig, die Dinge wieder ins Lot zu rücken.
Moculesu ist Bundestrainer. Er sagt: "Wir sind Außenseiter und müssen
versuchen, diese Chance zu nutzen. Nur wenn es uns gelingt, in allen Spielen
unsere Topleistung über die gesamte Spieldauer zu zeigen, haben wir überhaupt
eine Chance." Schwer genug aber bleibt es auch dann. Zwar haben sich
Weltmeister Serbien-Montenegro sowie Europameister Italien bereits für Athen
qualifiziert, ausreichend hart aber sind die Brocken in Leipzig nach wie vor. Am
ehesten schlagbar erscheinen die Bulgaren, heute (17.30 Uhr) Auftaktgegner;
gegen den EM-Dritten Polen (Dienstag) sowie vor allem gegen den Olympiazweiten
Russland (Donnerstag) müssen die DVV-Mannen fast schon mehr als über sich
hinauswachsen. Sollte ihnen das gelingen, könnten im Halbfinale (Freitag)
Vizeeuropameister Frankreich oder die Holländer Gegner sein, vom Finale
(Samstag) sei noch gar nicht die Rede.
So unmöglich
zu erfüllen die Mission für die deutschen Schmettermänner in Leipzig auch
erscheint, so bedeutend dürfte sie für die zumindest mittelfristige Zukunft
des Hallenvolleyballs hierzulande sein. "Wer nicht bei Olympia ist, hat
Schwierigkeiten mit der Förderung", sagt Präsident von Moltke. Auch die
Treue der verbandseigenen Sponsoren dürfte im Fall des Scheiterns auf eine
harte Probe gestellt werden. Von diesen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
wiederum könnte das weitere Wirken Moculescus abhängig sein. Der Rumäne ist
nicht nur ein international anerkannter Volleyballfachmann, sondern zeichnet maßgeblich
dafür verantwortlich, dass die deutschen Volleyballer überhaupt wieder auf
Tuchfühlung gekommen sind mit der Weltspitze. Bereits nach der EM war Moculescu
jedoch nahe dran, den Betel hinzuschmeißen, zumal bekannt wurde, dass die
deutschen Volleyballer in diesem Jahr nicht mehr in der Weltliga mitschmettern dürfen.
Das Mitwirken dort, den Vergleich mit den weltbesten Teams, hat der Rumäne aber
stets als Voraussetzung genannt, um den deutsche Volleyball weiter nach vorn
bringen zu können. Wie er reagiert, wenn nun auch noch Olympia ohne die
deutsche Mannschaft stattfinden sollte, ist schon zu erahnen. Es ist keine gute
Ahnung. "
Frank
Ketterer
| Deutschland - Marler Zeitung |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Marl:
Nur
das Püree ist viel zu früh aus
Am Samstagabend spitzte sich die Lage beim WVV-Cup bedrohlich zu. Gerade die Hälfte der knapp 200 Volleyball-Gäste war am Büffet vorbeigezogen, als das Kartoffelpüree ausging.
Erbsen und Möhren hatte der Verpflegungsservice reichlich geliefert – aber Püree? "Das sind die Momente, wo du als Ausrichter die Krise bekommst. Da musst du halt irgendwas schnitzen", sagte Franz Ovelhey, mit seinem Klub Beach & Volley jedes Jahr Ausrichter des Jugend-Spektakels. Da war der WVV aber – mit Ausnahme der Finals – gelaufen und die stressigsten Tage des Jahres hatte Ovelhey fast hinter sich.
Die begannen völlig unvermittelt schon am Freitagmorgen, als kurz vor neun Uhr schon die lettische Nationalteams anklingelten. Viel früher als erwartet waren die Gäste aus dem Baltikum in Marl eingetroffen, nach vierzigstündiger Busfahrt. Kurzentschlossen organisierte Ovelhey beim Bauern 60 Eier und lud die 27-köpfige Delegation ins von ihm betriebene Café Mareno in Marl-Hamm ein.
"Ich
möchte gern mal ein Turnier erleben, wo ich hier und da ein paar Hände schüttle
und mir ansonsten viel Volleyball anschaue", fantasierte der
Orginationschef gestern Abend müde. Denn viel gesehen hat Ovelhey auch von der
jüngsten Ausgabe des WVV-Cups nicht. Ab und an ein Blick aus dem Augenwinkel
– mehr war nicht.
Dabei gab es erstklassigen Sport zu sehen. Beim männlichen Nachwuchs (Jahrgang
85/86) war der Landeskader Baden-Württemberg nicht zu schlagen: Die
hochaufgeschossenen, bestens eingespielten Süddeutschen schlugen im Finale auch
die starke Auswahl Berlins mit 2:0 (25:16, 25:18). Platz drei erreichte
Lettland.
Viel
spannender machte es der weibliche Nachwuchs (Jahrgang 86/87), vor allem am
Schluss: Lettland und die Auswahl Mecklenburg-Vorpommerns lieferten sich ein
hochklassiges, dramatisches Finale. Am Ende feierten fröhlich die Lettinnen,
die im Tiebreak 17:15 gewannen und gutgelaunt die Heimreise antraten. 40 Stunden
bis ins Baltikum.
Thomas Braucks
| Deutschland - Freies Wort |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Das
Sonneberger Neujahrsturnier gewann am Samstag im Stadtteil Steinbach der
Nord-Zweitligist Fortuna Kyritz, der im entscheidenden Spiel gegen den
gastgebenden 1. Sonneberger SC 04 mit 2:1 die Oberhand behielt.
Im
System „Jeder gegen jeden“ wurde die letzte Partie zwischen den beiden
Zweitligisten erwartungsgemäß die entscheidende. Der erste Satz ging sicher an
Kyritz, im zweiten Satz drehten die Sonneberger den Spieß um. Im entscheidenden
Tiebreak reichte ein 5:2-Vorsprung des SSC nicht, um die Niederlage zu
verhindern. Mit 8:7 gelang der Fortuna erstmals die Führung, welche sie bis zum
15:12 Endstand nicht mehr abgab.
Da bei
den Sonnebergern Boris Holla wegen einer Autopanne noch nicht aus seinem
Heimaturlaub in der Slowakei zurückkehren konnte, übernahm Stefan Danz das
Zuspiel. Er spielte zwar gut auf dieser für ihn ungewohnten Position, aber
irgendwie war in allen drei Partieen „Sand im Getriebe“. Den Sonnebergern
fiel es nach der Feiertagspause – sie trafen sich am Spieltag erstmals wieder
– schwer, das volle Leistungsvermögen abzurufen.
Ein großer
Teil der Einnahmen dieses Turniers, das auch im nächsten Jahr wieder
stattfinden soll, wurde für eine Sachspende an das ASB-Kinder- und Jugendheim
„Die Brücke“ in Sonneberg verwendet.
(kök)
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Leipzig:
Eröffnungs-Pressekonferenz mit den Trainern!
Auf der
Eröffnungs-Pressekonferenz bei der europäischen Olympia-Qualifikation in
Leizpig fehlten die Trainer von Niederlande, Spanien – beide Teams reisen erst
heute Nachmittag an – und Bulgarien, die Bulgaren trainierten zur gleichen
Zeit.
Das Turnier beginnt morgen mit dem Spiel Frankreich – Spanien (15.00 Uhr). Es folgen der erste Auftritt der DVV-Auswahl gegen Bulgarien (17.30 Uhr) sowie das Spiel Niederlande – Finnland (20.00 Uhr).
Stimmen zur Eröffnungs-Pressekonferenz
Guennadi Chipoulin (Head coach Russia): Wir freuen uns, dass wir wieder hier in Leipzig sind. Leipzig ist eine wunderschöne Stadt und von der Europameisterschaft haben wir nur gute Erinnerungen an Leipzig. Bei der EM haben wir nicht so gut gespielt, wie wir es erwartet hatten. Seitdem haben wir die Fehler analysiert und anders trainiert. Zudem sind neue Spieler in der Mannschaft. Alle Spieler sind gesund. In der Vorbereitung haben wir vier Spiele gegen die Niederländer gespielt und auch alle gewonnen. Trotzdem wissen wir, dass diese Olympia-Qualifikation schwierig wird, wir werden unser Bestes geben, um uns für Athen zu qualifizieren.
Stanislaw Gosciniak (Head coach Poland): Wir hatten 10 Tage zur Vorbereitung. Seit November bin ich der neue Trainer der Mannschaft. In der Vorbereitung haben wir keine Freundschaftsspiele gespielt. Seit der letzten Saison sind ca. 40% der Spieler neu in der Mannschaft. Wir werden unser Bestes geben, da wir nur diese Chance haben, uns für Athen zu qualifizieren.
Philippe Blain (Head Coach France): Hier haben wir unsere zweite Chance, uns für Athen zu qualifizieren. Beim World Cup haben wir sehr viel zusammen gespielt, deshalb haben wir in der Vorbereitung keine Freundschaftsspiele bestritten. Wir hatten eine Woche zur Vorbereitung, es wird ein hartes Turnier werden, aber wir wollen uns hier für Athen qualifizieren.
Timo Hoivala (Head Coach Finland): Wir sind froh, hier zu sein. Es war sehr wichtig für uns, die Vorqualifikation zu gewinnen. Ich hoffe, dass wir auf unserem höchstmöglichen Niveau spielen werden, denn nur so haben wir eine Chance, zu gewinnen. Wir hatten eine Woche zur Vorbereitung, in der wir 3 Spiele gegen eine russische Vereinsmannschaft gespielt haben, von denen wir eins gewonnen und zwei verloren haben. Die Spieler sind alle gesund, was für uns sehr wichtig ist, da wir nicht so viele gute Spieler haben.
Stelian Moculescu (Head Coach Germany): Ich denke, über die deutsche Mannschaft und die Olympia-Qualifikation ist alles gesagt worden. Wir haben eine Woche lang in Friedrichshafen trainiert und dabei Spiele gegen Tunesien gespielt. Eines davon haben wir gewonnen und eins verloren. Alle Spieler sind gesund, bis auf ein paar Kleinigkeiten, aber das wird sich bis morgen geregelt haben.
Vom bulgarischen Trainer wurde vor der Pressekonferenz folgende Aussage eingeholt:
Milorad
Kijac (Head Coach Bulgaria): „Wir hatten 10-12 Tage Zeit uns
vorzubereiten. Auch wenn wir kein Vorbereitungsspiel gemacht haben, sehe ich das
nicht als Handicap, da wir mit den 18 Spielern gut trainiert haben. Alle Spieler
sind gesund. Unsere Gruppe ist sehr stark, alle Teams waren bei der EM vor uns.
Wir werden unsere Chance suchen, und versuchen, für eine Überraschung zu
sorgen. Alle hoffen, irgendwie das Finale zu erreichen und sich für Athen zu
qualifizieren. Die Favoriten sind Frankreich und Russland!“
| Deutschland - DVV-News |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Von
Moltke und Schenk präsentierten „Zürich Sports“!
Direkt nach der Eröffnungs-Pressekonferenz präsentierten DVV-Präsident Werner von Moltke und der Zehnkampf-Olympiasieger von 1988, Christian Schenk, das TV-Magazin „Zürich Sports“. Dieses wird ein Mal monatlich im DSF ausgestrahlt und zeigt deutsche Sportler auf dem Weg nach Athen 2004.
In der nächsten Sendung, die am 17. Januar ab 15.15 Uhr ausgestrahlt wird, dreht sich alles um (Beach-) Volleyball. Susanne Lahme/Danja Müsch, eines der besten deutschen Beach-Duos, reiste nach Athen und sah sich bereits die Wettkampfstätte sowie das olympische Dorf an. Zudem gaben sie Einblicke in ihre Trainingsarbeit und in die Qualifikation. Zudem wird der DVV einem Olympia-Tauglichkeitscheck unterzogen.
Die Zürich
Gruppe ist Partner des Deutschen Volleyball-Verbandes und der offizielle
Versicherer der deutschen Olympiamannschaft.
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Hamburg - Hans-Jürgen Schulke, Direktor des Amtes für Sport, kämpft um den Veranstaltungsort Rathausmarkt. Weil der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) nach der Insolvenz der Hamburger Agentur MNP wegen zu hoher Kosten 2004 kein erstklassiges Beachvolleyballturnier vor dem Senatssitz austragen will, möchte Schulke den geblockten Termin Mitte Mai für ein anderes Strandereignis an diesem attraktiven Ort nutzen. Die Planungen laufen. Einen (zweitklassigen) Beachvolleyball-Cup, den der DVV als Ersatz angeboten hat, wird es nicht geben.
Schulke: "Das entspricht nicht unseren Ansprüchen." Die Dürener Agentur Amedia des ehemaligen DVV-Präsidenten Roland Mader hatte das Beachvolleyball-Masters auf dem Rathausmarkt aus dem Tourkalender streichen lassen, weil der logistische und finanzielle Aufwand in Hamburg mit rund 110 000 Euro, darunter 25 000 Euro Gebühren an die Stadt, weit höher ist als an den anderen acht Austragungsorten (durchschnittlich: 69 000 Euro).
Während
MNP dem Volleyballverband 300 000 Euro für die Rechte an der Beachtour zahlte,
garantiert Amedia dieses Jahr 500 000 Euro. Und das, obwohl die Verträge mit
den potenziellen Hauptsponsoren VW und Telekom noch nicht unterzeichnet sind.
rg
| Hamburg - Norderstedter Zeitung |
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Montag. 05. Januar 2004 |
Norderstedt - Die männliche A-Jugend des 1. Volleyballclubs Norderstedt-Alstertal-Langenhorn sicherte sich beim Weihnachtsturnier im dänischen Odense den Sieg. Die Schützlinge von Trainer Ben Schriever behielten im Finale gegen das Team von Gentofte Volley in zwei Sätzen mit 25:12 und 25:17 die Oberhand.
VCNAL-Zuspieler Moritz Clauberg wurde als bester Akteur des Turniers ausgezeichnet. Die männliche B-Jugend-Mannschaft des VCNAL belegte in ihrer Altersklasse den achten Platz.
(pam)
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel