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Mittwoch, 07. Januar 2004 

VfB Friedrichshafen trifft auf Mendig
Ahmann/Hager in Tansania eingetroffen!
DVV-Auswahl unterliegt Polen mit 2:3!
Baku: Frauen machen es den Männern nach
DVV-Pokal: Nord- und Westduelle
Aachen: Erstes Rückrundenspiel in Warendorf
Unglückliche Niederlage im Tiebreak
Deutsche am Boden, stehen auf - verlieren doch
Nach Abschied aus Leipzig fand Aki das große Glück
Bergmann mag es laut
WSU: Volleyball gegen den Winterspeck
DVV-Auswahl triumphiert 3:0 über Aserbaidschan
Juniorinnen unterliegen Italien auch im fünften Spiel
Holland verliert in Baku gegen Bulgarien

Januar 2004

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Dezember 2003

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Mittwoch. 07. Januar 2004

VfB Friedrichshafen trifft auf Mendig

LEIPZIG/ FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen bestreitet das Halbfinale des DVV-Pokals gegen Maoam Mendig. Das ergab die Auslosung, die der derzeit verletzte Nationalmannschafts-Mittelblocker Stefan Hübner am Rande der Olympia-Qualifikation in Leipzig vornahm. Im anderen Halbfinalspiel stehen sich der SCC Berlin und VV Leipzig gegenüber. 

Sollten sich die Favoriten durchsetzen, käme es im Endspiel zum Gipfeltreffen zwischen dem Deutschen Meister SCC Berlin und dem Pokal-Verteidiger Friedrichshafen. Die Pokal-Endrunde wird am 31. Januar und 1. Februar in Dessau ausgetragen.

DVV-Pokalendrunde in Dessau
Samstag, 31. Januar/ 1. Februar 2004

 

Deutschland - Smash-News 

Mittwoch. 07. Januar 2004

Ahmann / Hager nach 24 Stunden in Tansania eingetroffen!

Die Vorbereitungen für den ersten Tag am Berg laufen !

Arusha / Hamburg, 06. Januar 2004. Am Montag, den 05.01.2004 ging es für die insgesamt 18 Expeditionsteilnehmer los. Die deutschen Teilnehmer, mit dem Beach-Volleyball Team Jörg Ahmann (37) und Axel Hager (34), reisten per Bahn nach Frankfurt am Main, um dort in das Flugzeug nach Mombasa (Kenia) zu steigen. Die Schweizer Gruppe, mit dem lungentransplantierten Stephan Holderegger (56), traf sich am Flughafen in Basel. In Mombasa trafen dann alle Teilnehmer der Kilimandscharo-Besteigung 2004 zusammen.

Gemeinsam wurde die letzte Etappe mit einem Buschflieger nach Arusha (Tansania) angetreten. Axel Hager beobachtete während des Fluges die ungewohnte und faszinierende Landschaft mit Savannen und Steppen und die Gruppe sah auf dem Flug zum ersten Mal den Kilimandscharo, das Ziel der Expedition. Nach insgesamt 24-stündiger Anreise landeten sie in Arusha, dem Ausgangsort der Besteigung. „Fast ideale Beach-Volleyball Bedingungen“, befand Jörg Ahmann nach der Landung. „Leichter Wind, Sonne und blauer Himmel, aber langsam merke ich wie die Aufregung steigt“. Zudem muss die Gruppe den ersten Klimawechsel, von nasskaltem Wetter bei Minusgraden in Mitteleuropa in die Wärme der afrikanischen Hochebenen bei 35°C, verkraften.

Das Expeditionsgepäck wird erst am frühen Abend in Arusha ankommen, da in der kleinen Propellermaschine nicht genügend Platz war. So heißt es heute Abend für Alle die Rucksäcke zu packen und anschließend das Abendessen einzunehmen. Um 21.00 Uhr ist Nachtruhe angesagt, um sich auf den ersten Tag am Berg vorzubereiten.

Von Arusha, das am Fuße des erloschenen Vulkans Mount Meru auf 1.391m liegt, geht es am Mittwoch früh per Bus zum Eingang des Nationalparks, dem Marangu-Gate auf 1.840m. Nachdem die Formalitäten im Nationalparkbüro erledigt sind beginnt die erste Bergetappe, die die Teilnehmer durch die Regenwaldzone auf 2.675m zu den Mandara-Hütten führen wird.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 07. Januar 2004

DVV-Auswahl unterliegt Polen mit 2:3!

Die DVV-Auswahl hat die große Chance verpasst, sich vorzeitig für das Halbfinale der Olympia-Qualifikation in Leipzig zu qualifizieren. In einem packenden Spiel vor 3.600 Zuschauern unterlagen die Spieler von Bundestrainer Stelian Moculescu Polen mit 2:3 (25-22, 16-25, 27-25, 24-26, 13-15).

Morgen hat die deutsche Mannschaft spielfrei. Frank Dehne wurde vor dem Spiel für sein 175. Länderspiel geehrt.
Bundestrainer Stelian Moculescu hatte natürlich überhaupt keine Veranlassung seine Formation gegenüber dem Bulgaren-Spiel zu verändern. Frank Dehne spielte zu, Christian Pampel stand diagonal zu ihm, Wolfgang Kuck und Björn Andrae griffen außen an, Georg Wiebel und Ralph Bergmann über die Mitte und Till Lieber war als Libero aufgeboten. Polens neuer Trainer Stanislaw Gosciniak bot folgende Startformation auf: Zagumny, Prygiel, Golas, Szerbaniuk, Murek, Gruszka und Libero Ignaczak auf.

Nach einem ersten Abtasten (4:4) waren es die deutschen Spieler, die für die ersten Highlights sorgten. Christian Pampel im Aufschlag mit zwei Assen und Ralph Bergmann im Block sorgten für eine erste deutlichere Führung (10:5). Als Pampel zwei Mal aus dem Hinterfeld zulangte und Wiebel im Block es dunkel werden ließ, stand die Halle Kopf (13:7). Doch die Polen konterten mit drei guten Aktionen und fanden den Anschluss (14:11). Wiebel sorgte mit einem Schnellangriff dafür, dass bei der zweiten technischen Auszeit der 3-Punkte-Vorsprung weiter Bestand hatte (16:13). Zwei gute Aufschläge von Prygiel und ein anschließender Doppelblock gegen Kuck – Polen war auf einen Punkt dran (18:17). Doch Routinier Kuck und ein Angriffsfehler vom besten Angreifer der EM, Piotr Gruszka, verschafften der DVV-Auswahl wieder etwas Luft (20:17). Pampel hielt die Deutschen mit drei Zählern in Front (23:20). Als Gruszka erneut einen Ball hinter die deutsche Grundlinie setzte, gab es ersten deutschen Satzball (24:21). Den ersten konnten die Polen noch abwehren, den zweiten versenkte Pampel auf unnachahmliche Art zum 25:22.

Auch im zweiten Satz erwischten die DVV-Asse den besseren Start (4:2). Polen glich aus (4:4), doch Pampel und ein polnischer Fehler bedeuteten wieder 2-Punkte-Vorsprung für Deutschland (6:4). Ein As von Murek sowie ein „Knaller“ über außen von Gruszka – Polen lag bei der ersten technischen Auszeit knapp vorne (7:8). Polen fand nun immer besser ins Spiel, Block und Abwehr standen immer besser. Zudem „wackelte“ die deutsche Annahme gegen die Sprung-Flatteraufschläge Zagumnys ( 9:12). Zwar fingen sich die deutschen Spieler etwas, aber der 3-Punkte-Rückstand hatte auch bei der zweiten technischen Auszeit weiter Bestand (13:16). Insbesondere deshalb, weil die polnische Annahme keine Probleme mit den deutschen Aufschlägen hatte und Zagumny ein variables Angriffsspiel aufziehen konnte. Zwei weitere „Aufschlagknaller“ von Murek ließen die Polen davon ziehen (13:18). Nun war endgültig der „Wurm“ im deutschen Spiel. Die Annahmespieler agierten ungenau, Dehne ebenso und die Angreifer brachten die Bälle nicht auf den Boden (15:22). Moculescu wechselte mit Bakumovski, Wiederschein und Liefke munter durch. Der Satzverlust war jedoch nicht mehr abzuwenden (16:25).

Moculescu brachte wieder seine Anfangsformation aufs Feld, Polen ging zwar in Führung (2:4), doch dann kamen die DVV-Spieler durch Block Bergmann und Angriff Pampel zurück (6:5). Mit einer 8:7-Führung ging es in die erste technische Auszeit, weil Käpt`n Kuck hart serviert hatte und Andrae vollstrecken konnte. Zwei Asse vom jüngsten polnischen Spieler auf dem Feld, dem 22-Jährigen Arkadiusz Golas, brachten das 9:12, und Moculescu nahm eine Auszeit. Das zeigte Wirkung, die deutschen Spieler wirkten wieder aufmerksamer, die Halle tobte, als Bergmann zum Ausgleich blockte (14:14). Bergmann machte auch den letzten Punkt vor der zweiten technischen Auszeit (16:15). Nachdem die Gastgeber auf 17:15 erhöht hatten, machten die Gäste die nächsten drei Zähler in Folge (17:18). Vor allem Murek sorgte mit seinen Aufschlägen für Unruhe im deutschen Annahmeriegel. Polens Trainer vollzog einen Doppelwechsel, um die Angriffswucht zu erhöhen. Doch die nächsten Punkte machten die deutschen Spieler, vor allem Pampel und Andrae, der in dieser Phase sehr wichtig war (21:19). Ein zu flaches Zuspiel von Dehne mit anschließendem Fehlangriff von Wiebel ließ die Polen wieder ausgleichen (21:21). Andrae brachte die deutsche Mannschaft zwei Mal wieder nach vorne (23:22), ehe der Italien-Profi an den Aufschlag kam und ein As servierte (24:22). Der erste wurde vom polnischen Doppelblock abgewehrt, beim zweiten sah der Schiedsrichter Pampel im Netz (24:24). Wiebel besorgte per Schnellangriff den dritten Satzball (25:24). Polen mit Murek wehrte erneut ab. Kuck schlug den Block an und besorgte Satzball vier (26:25). Pampel servierte knallhart, Murek scheiterte am Dreierblock – Deutschland siegte mit 27:25 und ging 2:1-Sätze in Front.

Die Polen zeigten sich nicht geschockt, im Gegenteil, sie machten die ersten klaren Aktionen und bereiteten den deutschen in Annahme und Angriff große Probleme (1:4). Doch eine phantastische Rettungsaktion von Dehne mit Abschluss Kuck sowie ein Einerblock Pampels gegen Murek ließen die DVV-Spieler wieder heran kommen (4:5). Dann patzte der sichtlich erschöpfte Pampel zwei Mal und Moculescu nahm den Italien-Profi vom Feld, Marco Liefke kam für ihn (4:7). In dieser Phase riskierten die deutschen Spieler viel im Aufschlag, verschlugen aber auch viele (6:10). Die Polen waren nun überlegen, und Moculescu reagierte und brachte weiteres „frisches Blut“ mit Norbert Walter (für Wiebel – 8:13). Gute Aufschläge von Liefke und Kuck wurden jeweils von Andrae, dem besten deutschen Spieler an diesem Abend, erfolgreich abgeschlossen. Deutschland war wieder dran (13:15). Als Gruszka einen Ball an die Netzantenne schlägt, ist es nur noch ein Punkt (15:16). Ein As des eingewechselten Bakiewicz ließ wieder die Hoffnungen der deutschen Fans schrumpfen (15:18). Zumal die Polen in dieser Phase keine Schwäche zeigten und konstant ihre Annahme nach vorne schoben (18:21). Eine Punktballchance für Bakumovski, der für Kuck eingewechselt worden war, blieb ungenutzt, er scheiterte am Dreierblock der Polen. Statt 20:21 hieß es 19:22. Bakumovskis guter Aufschlag verursachte Probleme in der polnischen Annahme, Deutschland war auf einen Punkt dran (21:22). Nach verschlagenem Aufschlag von Popp (extra dafür eingewechselt) hatten die Polen Satzball (22:24). Walter wehrte den ersten durch einen Block gegen Gruszka ab (23:24). Liefke blockte Gruszka hinterher und Deutschland glich aus (24:24). Deutschland hatte zwei Punktballchancen, doch weder Walter noch Liefke nutzten sie (24:25). Ein Block von Prygiel gegen Liefke beendete schließlich den Durchgang zugunsten der polnischen Mannschaft (24:26).

Der zweite Tiebreak des Tages und der erste in der Gruppe A musste entscheiden. Den ersten Vorteil verschaffte sich die DVV-Auswahl, als Murek einen Angriff Millimeter neben die Linie setzte (4:2). Ein Aufschlag-Netzroller durch Prygiel brachte den Ausgleich (4:4). Kuck machte in diesem Tiebreak bereits drei Punkte im Angriff, jetzt servierte er ein As (6:4). Doch die Polen konterten wieder und glichen aus (6:6). Prygiel hatte auf polnischer Seite die Punktchance zur ersten Führung der Gäste, doch sein Angriff landete weit im aus – die Seiten werden gewechselt (8:7). Die DVV-Männer legten immer vor, aber die Polen konterten prompt (9:9), dann landete ein Ball von Liefke im aus, und die Gäste führen das erste Mal (9:10). Walter glich mit Schnellangriff aus, und Moculescu wechselt Pampel zum Aufschlag ein (10:10). Der schlug diesen hinter die Linie (10:11). Liefke schlug über den Block und glich erneut aus, dann landete jedoch auch sein Aufschlag im Netz (11:12). Prygiel machte es nicht besser, doch Murek schlug den deutschen Block an (12:13). Als Andrae seinen Angriff ins Netz schlug, hatten die Polen ihren ersten Matchball (12:14). Beim nächsten Mal machte es Andrae besser, doch die Polen hatten Matchball Nummer zwei (13:14). Den versenkt Prygiel mit einem Angriff, der vom deutschen Block im aus landet (13:15). Polen gewann mit 2:3 und erhielt sich alle Hoffnungen auf das Halbfinale.

Stimmen zum Spiel GER - POL

Wolfgang Kuck (Kapitän Deutschland): “Es war ein gutes Spiel auf einem hohen Niveau. Beide Mannschaften haben wenig Eigenfehler gemacht. Wir haben verloren, weil wir die Chancen, die wir uns erarbeitet haben, nicht konsequent nutzen konnten. Das ist sehr enttäuschend, aber wir werden nichts unversucht lassen, um gegen Russland zu gewinnen.”

Stelian Moculescu (Trainer Deutschland): “Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit tollen Aktionen auf beiden Seiten. Am Ende haben uns zwei Punkte gefehlt. Die waren leider entscheidend. In den wichtigen Situationen konnten wir unser zweifellos verbessertes Niveau nicht zeigen. Im Vergleich zu unserer Niederlage bei der EM in Berlin sind wir dennoch ein gutes Stück näher an Polen herangekommen.”

Pavel Zagumny (Kapitän Polen): “Wir haben nicht besonders gut gespielt. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Seit der EM hatten wir kein Spiel mehr bestritten. Ich hoffe, dass wir uns morgen gegen Russland steigern können.”
Stanislaw Gosciniak (Trainer Polen): “Es war ein hartes Spiel. Vielleicht haben wir deshalb so viele Fehler gemacht, weil wir seit der EM nicht mehr zusammen gespielt haben. Zum Ende des Spiels hat es dann ja doch noch gereicht.”

 

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Mittwoch. 07. Januar 2004

Baku: Frauen machen es den Männern nach

3:0 - Auftaktsieg gegen Gastgeber Aserbaidschan

Waren die Gastgeberinnen gegen Russland noch einer Überraschung nahe, hatten sie gegen das deutsche Team bei dessen 3:0-Sieg (20, 14, 15) nicht die Spur einer Chance. "Alle spielten super", fand auch Bundestrainer Hee Wan Lee. Nur im 3. Satz führten die Aserbaidschanerinnen, von 8000 Zuschauern unterstützt, einmal 5:4, ansonsten vermochten "Grüni & Co" mit einer starken Mannschaftsleistung immer wieder anziehen, sobald der eigene Vorsprung knapp wurde. Wiederholt schafften Tanja Hart und Angelina Grün ganze Punktserien mit ihrem Aufschlag.

Zuspielerin Tanja Hart (Ulm) meinte nach dem Spiel, dass sie "gut eingestellt waren und durch Taktik, sehr gute Aufschläge und den Block den Gegner überrumpeln konnten" und ergänzte: "Wir waren heute alle konzentriert, haben nicht den Schlendrian zugelassen und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen."

Hee Wan Lee fügte hinzu, dass man von der WM in Berlin weiss, unter welchem Druck eine Heimmannschaft steht, wenn es nicht so läuft. Die Leistung der eigenen Mannschaft schmälere das aber nicht, meinte der Bundestrainer.

Zuvor hatte in der deutschen Gruppe Europameister Polen Rußland mit 3:1 bezwungen. Der Bundestrainer glaubt nun, dass das Spiel am Mittwoch gegen Polen schwerer wird, als das gegen Russland, falls, was Gerüchte besagen, nicht Evgenia Artamonova aus Japan eingeflogen wird, um das russische Team zu verstärken.
Im ersten Spiel des Tages konnte Weltmeister Italien durch ein 3:1 über Bulgarien das Geschehen in der Gruppe B wieder offen halten.

Ergebnisse des 2. Spieltages
Gruppe A
Polen - Russland 3:1 (22, 17, -22, 20)
Deutschland - Aserbeidschan 3:0 (20, 14, 15)
Gruppe B
Italien - Bulgarien 3:1 (-21, 21, 24, 21)

Steffen Marquardt

 

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Mittwoch. 07. Januar 2004

DVV-Pokal: Nord- und Westduelle

Stefan Hübner und Danja Müsch als Glücksfeen bei der Auslosung

Nord gegen Nord und West gegen West: Bei der Auslosung zum Final Four im DVV-Pokal treffen in den Halbfinals der Schweriner SC auf den TV Fischbek Hamburg sowie der USC Münster auf den TSV Bayer Leverkusen. Bei den Männern spielt in der Runde der besten Vier der VfB Friedrichshafen gegen MAOAM Mendig sowie der VV Leipzig gegen den SCC Berlin.

"Da könnt Ihr Euch frisch machen, Ihr Spezies", sagte Leipzigs Manager Frank Thiele süffisant zu SCC-Manager Kaweh Niroomand. Stefan Hübner, der zusammen mit Danja Müsch die Auslosung während der Olympia-Qualifikation in Leipzig vornahm, sagte: "Sieht ja ganz nach dem Traumfinale aus: SCC gegen Friedrichshafen."

Das allerdings dürfte Mendigs Trainer Marian Kardas nicht passen. "Wir möchten besser spielen als letztes Jahr", sagte er. Schon 2003 nämlich traf seine Mannschaft im Pokal-Halbfinale auf Friedrichshafen, verlor aber deutlich.
Die Pokalendrunde der Männer findet am 31. Januar/1. Februar in Dessau, die der Frauen am 7. und 8. Februar in Schwerin statt.

cku

 

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Mittwoch. 07. Januar 2004

Aachen: Erstes Rückrundenspiel in Warendorf

Gute Vorsätze für das neue Jahr

Nach einer wohlverdienten zweiwöchigen Trainings- und Wettkampfpause, die nur mit individuellem Krafttraining überbrückt wurde, begann am letzten Sonntag für die Zweitliga-Volleyballerinnen von Alemannia Aachen mit einem Turnier in Sundern die Vorbereitung auf die Rückrunde. Im verschneiten Sauerland spielte man gegen den Ligakonkurrenten Detmolder TV (2:2) und den Oberligisten ASV Senden (4:0).

Zwar war laut Trainer Stefan Falter „noch etwas Sand im Getriebe“, das war aber auch nicht verwunderlich, testete man auf Aachener Seite doch ein neues Spielsystem (ohne Mittelblocker-Dreieck).

Am Sonntag, 11.01.2004, müssen die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen dann zu ihrem ersten Rückrundenspiel zur Warendorfer SU reisen, die momentan mit 14:10 Punkten den guten 4. Platz belegen. Das Hinspiel verloren die Aachenerinnen zu Saisonbeginn ziemlich glatt mit 0:3, dafür revanchierten sie sich aber zwischenzeitlich im Halbfinale des WVV-Pokals und warfen die Warendorferinnen mit 3:0 aus diesem Wettbewerb.

Die Saison der Warendorferinnen weist bisher Höhen und Tiefen auf: ihre ersten beiden Saisonspiele gewannen sie gegen Aachen und Detmold, bevor sie vier Meisterschaftsspiele in Folge verloren. Nach diesem kleinen „Durchhänger“ fingen sich die Spielerinnen von WSU-Trainer Niels Westphal aber wieder und gewannen fünf Spiele in Serie, um in ihrem letzten Spiel des Jahres 2003 unglücklich gegen WiWa Hamburg 2:3 zu verlieren.

Dass sich auch die Alemanninnen inzwischen in der höheren Spielklasse akklimatisiert haben, verdeutlichen vor allem der 3:1-Auswärtssieg in Bremen und nicht zuletzt der 3:0-Heimsieg gegen Emlichheim. Ein Aufwärtstrend war in letzter Zeit – lässt man einmal die Niederlage gegen VCO Berlin außer Acht – klar zu erkennen. Schließlich haben die Aachenerinnen von den letzten vier Spielen drei gewonnen.

Trotzdem ist WSU Warendorf erklärter Favorit, zumal die Aachenerinnen es in drei gemeinsamen Regionalliga-Jahren (Saison 1999/2000-2001/02) nie geschafft haben, die Punkte aus Warendorf zu entführen. Kampflos werden sich die Aachenerinnen aber nicht ergeben, zumal man sich für das neue Jahr vorgenommen hat, einige Spiele mehr zu gewinnen als in der Hinrunde.

Bina Rollersbroich

 

Deutschland - Die Welt 

Mittwoch. 07. Januar 2004

Unglückliche Niederlage im Tiebreak

Die deutschen Männer unterlagen nach über zwei Stunden dem EM-Fünften Polen mit 2:3

Leipzig -  Die deutschen Volleyballer haben auf dem Weg zum Olympia-Ticket einen Rückschlag eingesteckt. Die Mannschaft von Bundestrainer Stelian Moculescu unterlag vor 3600 Zuschauern nach über zwei Stunden im Tiebreak dem EM-Fünften Polen mit 2:3 (25:22, 16:25, 27:25, 24:26, 13:15) und steht vor dem
Aus. Für das Erreichen des Halbfinales müsste am Donnerstag Vizeweltmeister Russland (3:0-Erfolg über Bulgarien) besiegt werden.

Die Männer konnten sich gegen den EM-Fünften und Weltranglisten-Neunten damit nicht für das 1:3 zur Europameisterschaft im Vorjahr in Deutschland revanchieren. In einem umkämpften Match legten die Gastgeber zwei Mal eine Satz-Führung vor, ehe es eine unglückliche Tiebreak-Niederlage gab.

Die Deutschen hatten im ersten Satz mit einer 8:4-Führung einen Blitzstart, Christian Pampel servierte zwei Asse. Erst nach dem 13:7 Vorsprung gab es einen Durchhänger. Das nutzte der angriffsstarke Rivale zu vier Punkten hintereinander, die ihn auf zwei Zähler und später sogar auf 17:18 herankommen ließen.

Auch in der Folgezeit lieferten sich beide Teams eine begeisternde und spannende Partie. Dabei verteidigte Polen im zweiten Abschnitt verbissen eine Drei-Punkte-Führung, die sogar auf 22:15 anwuchs, zum Satzausgleich. Die harten Aufschläge führten im deutschen Team zu Annahmeproblemen. Dadurch konnte das eigene Angriffsspiel nicht präzise genug vorbereitet werden.

Björn Andrae ließ diesmal zu selten sein Können aufblitzen. Trotzdem wendete die deutsche Mannschaft im dritten Satz einen Drei-Punkte-Rückstand, führte 24:22 und konnte den vierten Satzball nutzen. Nach dem 24:24-Ausgleich der Deutschen erzwang Polen dann den entscheidenden fünften Satz, in dem der Gastgeber bis zum 9:8 führte, ehe Polen das Spiel mit Glück kippte und den zweiten Matchball nutzte.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Mittwoch. 07. Januar 2004

Deutsche am Boden, stehen auf - verlieren doch

Leipzig. 3600 phantastische Zuschauer und zwölf aufopferungsvoll kämpfende deutsche Volleyballer wollten das Glück zwingen. Doch es ließ sich nicht zwingen. Zwei Stunden und 15 Minuten lang dauerte der Volleyball-Krimi gegen Polen, ehe die Olympia-Hoffnungen des Gastgebers den ersten schweren und möglicherweise sogar entscheidenden Dämpfer erhielten. Das Team vonBundestrainer Stelian Moculescu verlor mit 2:3 (25:22, 16:25, 27:25, 24:26, 13:15).

Doch das so heiß ersehnte "Wunder von Leipzig", der Triumph bei diesem Acht-Nationen-Turnier um eine einzige Fahrkarte nach Athen, ist noch immer möglich. Dafür muss das deutsche Team am heutigen spielfreien Tag genügend Kräfte sammeln, um morgen Abend mit einem (möglichst deutlichen) Sieg im Alles-Oder-Nichts-Match gegen denEM-Dritten Russland doch noch ins Halbfinale einzuziehen. Eine zweite Niederlage würde definitiv das Ende aller Olympia-Träume bedeuten.

Der Bundestrainer muss wohl heute als Erster aufgerichtet werden. Denn Moculescu sagte resigniert: "Wir haben nicht schlecht gespielt. Aber wir haben verloren, wir sind draußen. Dass wir die Russen schlagen, ist eher unwahrscheinlich. Dieses Spiel ist nicht gerade unser Joker im Turnier." Doch die Partie m u s s nun ganz einfach vom Schwarzen Peter zum Eichel-Ass umfunktioniert werden. Libero TillLieber jedenfalls steckte denKopf noch nicht in den Sand: "Die Russen liegen uns."

Seine Kollegen rangen jedoch erst einmal um Fassung. Der Berliner Marco Liefke, der nach seiner Einwechslung oft die Verantwortung übernahm, dafür aber nicht immer belohnt wurde, meinte: "Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Wir waren nicht schlechter. Wenn ein, zwei Bälle entscheiden, ist auch Pech dabei."

Das Team von Kapitän Wolfgang Kuck lag gesternschon einmal am Boden - und feierte eine sensationelle Wiederauferstehung. Nach einem starken ersten Satz und der 7:5-Führung im zweiten Durchgang ging nichts mehr. Angefangen beim 36-jährigen Spielführer, der zu Beginn des Spiels einFeuerwerk an Schmetterbällen entfachte und plötzlich wie seine Kollegen kraftlos wirkte. Dagegen gelang den Gästen nun alles, angefangen mit Weltklasse-Aufschlägen. Nach diesem Satz schlichen die DVV-Spieler mit hängenden Köpfen auf die andere Seite des Netzes, als würde der deutsche Männer-Volleyball soeben begraben.

Doch die Fans und ein glänzend aufgelegtes Moderatoren-Team hauchten der Mannschaft wieder Leben ein. Alle zwölf Spieler hatten nun Anteil an einem mitreißenden Spiel, in dem der Gegner wieder zu Fehlern gezwungen wurde. Insbesondere der 22-jährige Björn Andrae, der bei der EM imSeptember noch verletzt war, brachte seine Mannschaft ins Spiel zurück, punktete wie am Fließband. Im vierten Satz schien der Gastgeber sogar auf der Siegerstraße, als er ein 19:22 noch aufholte und zum 24:24 ausglich. Doch Liefke konnte nun zwei Angriffe nicht verwandeln. Im Tie-Break führten die Deutschen bis zum 9:8, ehe die Gäste denSpieß umdrehten, wobei ihnen ein Netzroller beimAufschlag zu Hilfe kam.

Moculescu riskierte viel, übergab in denEndphasen der letzten beidenDurchgänge mitMarcus Popp sogar seinem Jüngsten die Verantwortung beimAufschlag. Doch amEnde jubelten etwa 100 polnische Fans, die ebenfalls alles gaben und gegen die deutsche Zuschauer-Übermacht immer wieder mit "Polska, Polska"-Rufen gegen hielten.

DVV-Präsident Werner von Moltke hatte vorher 3:2 getippt - natürlich für seine Männer. Der verletzte Kapitän Stefan Hübner dagegen hielt sich zurück: "Ich tippe nie. Das bringt nur Unglück." Vielleicht übernimmt der Präsident ja dieses ungeschriebene Gesetz vor dem Russland-Spiel.

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Mittwoch. 07. Januar 2004

Nach Abschied aus Leipzig fand Aki das große Glück

Leipzig. Aki Riihimäki flunkert, ohne rot zu werden. "Es ist schön, wieder in Leipzig zu sein", sagt der Finne mit seinem freundlichsten Lächeln in fast perfektem Deutsch, "ich habe nur gute Erinnerungen an die Stadt." Zumindest sportlich stimmt das nicht, denn in seinem Bundesliga-Jahr beim VV Leipzig vermochte sich der Zuspieler nicht durchzusetzen, saß oft auf der Ersatzbank, verlor seinen Platz im Nationalkader und war froh, im Frühling 2002 ins heimische Salo zurückkehren zu können.

Inzwischen ist Aki ein glücklicher Mann - privat und am hohen Netz. "Ich habe geheiratet und bin Vater geworden, mein Sohn ist sieben Monate alt", erzählt er stolz. Bei seinem alten Verein "Viesti-Trolley" erhielt er einen Profi-Vertrag ("Man kann auch in Finnland vom Volleyball leben"), entwickelte sich weiter und spielt heute besser als je zuvor.

In der Auswahl verdrängte er überraschend sogar Mikko Esko (früher Unterhaching) und führte die Mannschaft zum Sieg beim Qualifikationsturnier für Leipzig in Kuopio. "Ich durfte im Halbfinale und im Finale gegen Slowenien zuspielen - ein tolles Erlebnis."

Auch am Montag beim ersten Match der Finnen in der Arena stand Riihimäki in der Anfangsformation, musste später jedoch Esko Platz machen. "Kein Problem, wir wechseln uns oft ab." Dass es gegen die Niederlande ein klares 0:3 setzte, betrübte Aki nicht. "Wir sind Weltranglisten-39., wir müssen realistisch sein", weiß der 26-Jährige, "schon die Teilnahme hier ist ein großer Erfolg für uns, gegen solche Spitzenteams können wir nur lernen." Und sie lernen schnell: Gestern unterlagen die Finnen den Spaniern nach begeisterndem Kampf nur knapp mit 2:3 - mit einem glänzenden Riihimäki.

Irgendwann möchte sich Aki mit seiner Mannschaft für eine Weltmeisterschaft qualifizieren: "Das ist mein Traum." Zwei seiner Landsleute verdienen noch heute ihr Geld in der Bundesliga: Libero Huttunen beim SCC Berlin, Angreifer Pyrhönen in Unterhaching. Andere spielen in Frankreich, Belgien und Österreich. Auch Riihimäki schließt einen erneuten Wechsel ins Ausland nicht aus. "Mein Vertrag läuft in vier Monaten aus, alles ist möglich." Es muss ja nicht unbedingt wieder Leipzig sein.

Steffen Enigk

 

Deutschland - Sächsische Zeitung 

Mittwoch. 07. Januar 2004

Bergmann mag es laut

Mittelblocker spornt Mitspieler, Zuschauer und sich bei der Olympia-Qualifikation an

Nach dem Sieg gegen Bulgarien haben Deutschlands Volleyballer gegen Polen verloren. Durch die 2:3-Niederlage nach 135 Minuten vor 3 600 Zuschauern in der Arena Leipzig muss das Team des Gastgebers um den Einzug ins Halbfinale der Olympia-Qualifikation zittern.

Ralph Bergmann feuert das Leipziger Publikum an, klatscht sich mit den Ersatzspielern ab, motiviert seine Kollegen auf dem Hallenparkett der Arena und von der Bank aus. Wie zur Europameisterschaft vor etwa vier Monaten spielt er auch bei der Volleyball-Olympia-Qualifikation erneut den „Einpeitscher“. Der 33-Jährige erzielt zwar nicht die meisten Punkte in der deutschen Auswahl, tut aber laut Stelian Moculescu der Mannschaft gut. „Ich bin froh, so einen aggressiven, extrovertierten Typ zu haben, der auch mal Gaudi macht. Er braucht das und wir auch“, betont der Bundestrainer.

 „Ich mag es nicht, wenn es leise ist“, erzählt Bergmann. Er benötigt Spaß pur auf dem Feld. „Ich will dem Publikum etwas zurückgeben, was nicht mit Geld zu bezahlen ist.“ Das ist es, weshalb der Mittelblocker seinen Sport betreibt. „Jeder von uns reißt sich den Arsch auf, damit es mit der Fahrkarte nach Athen klappt“, sagt Bergmann. Gegen Polen reichte es diesmal noch nicht. Auf dem Weg zu Olympia gibt es morgen um 20 Uhr mit den Russen allerdings noch einen superschweren Gegner.

Dabei hätte Bergmann seine Karriere fast vorzeitig beenden müssen. Am 12. Dezember 1992 erlitt er einen Schlaganfall, durch den seine rechte Körperhälfte kurzzeitig gelähmt war. Die Ärzte diagnostizierten einen Herzklappenfehler. Der Profi vermutet einen Entzündungsherd mit einer Infektion als Ursache: „Am Wochenende zuvor hatte ich stark erkältet noch gespielt.“ Behandelt wurde er mit Blut verdünnenden Mitteln. Bis heute nimmt der Nationalspieler daher täglich 100 Milligramm Aspirin ein: „Das gibt mir Sicherheit.“ Er schränkt allerdings ein: „Wenn die Situation kommt, dass ein Spiel ansteht und ich einen Infekt habe, verzichte ich auf meinen Einsatz.“

Nach einem viermonatigen Sportverbot begann Bergmann im März 1993 wieder mit dem Training. „Es ist auf alle Fälle falsch zu sagen, ich hatte einen Schlaganfall und treibe jetzt keinen Sport mehr. Wenn man will, ist ein Comeback immer möglich.“ Er ist das beste Beispiel dafür.

Maik Schwert

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Mittwoch. 07. Januar 2004

WSU: Volleyball gegen den Winterspeck

-alf- Warendorf. Die Vorbereitungen laufen in der WSU-Volleyballabteilung bereits wieder auf Hochtouren. Nur noch wenige Wochen, dann steigt die 22. Auflage des über die Grenzen Warendorfs beliebten Oberst-Rathgeber-Pokals. Das Hobby-Volleyball-Turnier findet in diesem Jahr am 31. Januar (Samstag) und 1. Februar (Sonntag) in den Sporthallen der Bundeswehr Sportschule statt. Die beste Möglichkeit für alle Volleyballfans, den lästigen Winterspeck wieder herunterzuhungern.

Den Start machen traditionell am Samstag (31. Januar) die Damen- und Herrenkonkurrenzen. Los geht es um 13 Uhr. Tags drauf (1. Februar) steigen dann die Mixedmannschaften (mindestens zwei Frauen) in das Turnier ein. Hier fliegt der erste Ball bereits um 9.15 Uhr. Dabei können die Mannschaften folgende Klasseneinteilungen selbst vornehmen: Allgemeine Breitensportler (AB) oder Leistungsorientierte Hobbyspieler (L). Mannschaften, die am regulären Spielbetrieb der Hobbyligen teilnehmen, müssen sich in der Klasse L anmelden.

Die Organisatoren um Abteilungsvorsitzende Martina Schlamann weisen weiter darauf hin, dass dieses Breitensportturnier ausschließlich für reine Hobbymannschaften ist. Spieler mit einem Spielerpass dürfen nicht teilnehmen. Die Ausnahme sind reine Jugendmannschaften und Spieler bis 16 Jahren.

Das Startgeld von 20 Euro pro Mannschaft ist auf das Konto 12906 bei der Sparkasse Münsterland Ost (Bankleitzahl 40050150) zu überweisen. Als Verwendungszweck sollen die Teams ihren Mannschaftsnamen und ihre Leistungsklasse angeben. Die schriftliche Anmeldung mit Vereinsnamen, oder Namen der Sportgruppe sollte bis Mittwoch (21. Januar) an Martina Schlamann, Brinkstraße 43b in Warendorf, 02581/96301, oder per e-mail an martina.schlaman@t-online.de erfolgen. Die Organisatoren bitten um eine frühzeitige Anmeldung, um die Planungen leichter gestalten zu können.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 07. Januar 2004

DVV-Auswahl triumphiert 3:0 über Aserbaidschan

Polen schlägt Russland 3:1 - Italien gewinnt 3:1 gegen Bulgarien!

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat bei der Olympia-Qualifikation in Baku/Aserbaidschan einen perfekten Start hingelegt: Die Spielerinnen von Bundestrainer Hee Wan Lee fertigten die Gastgeberinnen nach etwas mehr als 60 Minuten mit 3:0 (25-20, 25-14, 25-15) ab.Morgen spielen die DVV-Frauen gegen Polen, das sich heute gegen Russland mit 3:1 (25-22, 25-17, 22-25, 25-20) durchsetzen konnte. Im dritten Spiel des Tages siegte Italien 3:1 (21-25, 25-21, 26-24, 25-21) gegen Bulgarien.

Lee spielte das gesamte Spiel mit seiner EM-Bronze-Mannschaft durch: Tanja Hart im Zuspiel, Judith Sylvester auf der Diagonalposition, Angelina Grün und Atika Bouagaa auf den Außenpositionen, Olessya Kulakova und Kathy Radzuweit in der Mitte sowie Kerstin Tzscherlich als Libero.

Die deutschen Frauen ließen zu keinem Zeitpunkt des Spiels Zweifel am Sieg aufkommen. Zu gut waren die taktischen Aufschläge von Hart und die harten Sprungaufschläge von Grün. Wenn ein Aufbau auf Seiten der Gastgeber zustande kam, scheiterten sie sehr häufig am gut postierten deutschen Block. Symptomatisch war auch der Matchball, den die eingewechselte Christina Benecke mit einem Einerblock vollendete.

Morgen kommt es zu einer Neuauflage und Revanche vom EM-Halbfinale zwischen Deutschland und Polen. Damals hatte der spätere Europameister Polen beim 3:2 das glücklichere Ende.

 

Deutschland - DVV-News 

Mittwoch. 07. Januar 2004

Juniorinnen unterliegen Italien auch im fünften Spiel

Es hat einfach nicht sollen sein: Auch im fünften und letzten Länderspiel gegen Italien verloren die Spielerinnen von Bundestrainer Jens Tieböhl. Am Ende hieß es 2:3 (30-28, 22-25, 25-23, 18-25, 12-15). Tietböhl sah eine weitere Verbesserung seiner Mannschaft, "zum Sieg hat es aber leider nicht gereicht."ändchen

 

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Mittwoch. 07. Januar 2004

Holland verliert in Baku gegen Bulgarien

(dvv) Am Auftakttag der europäischen Olympia-Qualifikation in Baku gab es zwei Überraschungen sowie einen Favoritensieg. Zunächst überrannte Bulgarien die Niederlande mit 3:0, anschließend bezwang Vize-Europameister Türkei Weltmeister Italien mit 3:1. Im letzten Spiel des Tages gewann Turnierfavorit Russland gegen Gastgeber Aserbaidschan mit 3:1. Die deutsche Mannschaft greift am Dienstag in das Turniergeschehen ein, dann geht es zum Auftakt gegen Aserbaidschan. Eurosport überträgt ab 16.00 Uhr live.

Der Schock bei den Niederländerinnen über den Ausfall ihrer Zuspielerin Kim Staelens (Staelens erlitt im Vorbereitungsspiel gegen Deutschland einen Kreuzbandriss) wirkte auch noch beim ersten Auftritt in Baku nach. Die Niederländerinnen kamen zu keiner Zeit des Spiels in Form und unterlagen den Bulgarinnen unerwartet deutlich mit 0:3.

Die Türkei unterstrich in ihrem ersten Spiel den Aufwärtstrend und machte deutlich, dass die gewonnene Vize-Europameisterschaft 2003 keine „Eintagsfliege“ war. Gegen Weltmeister Italien, das in Baku ohne Elisa Togut und Manuela Leggeri antritt, gab es nach dem 0:1-Satzrückstand eine famose Aufholjagd und einen verdienten Sieg. In der „deutschen Gruppe“ unterstrich der WM-3. Russland seine Favoritenstellung. Allerdings wurde in dem Spiel gegen Aserbaidschan deutlich, dass der Gastgeber nicht zu unterschätzen ist und zum Auftakt für die DVV-Auswahl eine harte Nuss sein wird.

 

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