| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Hamburg - Lokalderbys haben ihre eigenen Gepflogenheiten, besonders wenn sich beide Rivalen denselben Spielort teilen, wie die Zweitliga-Volleyballfrauen des CVJM und der VG WiWa Hamburg (Sa., 19 Uhr, Rüterstraße). "Wir müssen diesmal in die ungewohnte Gästekabine", so WiWa-Co-Trainer Hans-Günter Fricke.
Dabei hat der Aufsteiger dem etablierten CVJM den Rang abgelaufen. "WiWa ist derzeit hinter Fischbek die Nummer zwei in Hamburg", gibt CVJM-Coach Helmut von Soosten zu. Beim Tabellenvorletzten wurde jetzt die frühere Juniorennationalspielerin Imke Wedekind (19) reaktiviert. Außerdem soll die sonst in der Verbandsliga eingesetzte Jugend-Nationalspielerin Belinda Behncke-Biney (15) auf der Bank sitzen.
Bei
WiWa steht Außenangreiferin Katharina Kozuch (22), Schwester der
Juniorennationalspielerin Margarethe Kozuch (17), im Blickpunkt, die zum
Saisonbeginn vom CVJM zu WiWa gewechselt war. Von Soosten: "Vor ihren
Sprungaufschlägen haben wir Respekt."
masch
| Deutschland - Hamburger Abendblatt |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Ein bisschen mehr "bellissimo!"
Stephanie Pohl/Okka Rau sind überzeugt: Über Rom führt der Weg zum Erfolg bei Olympia
Hamburg/Rom - Der Frühling hat für sie vor zwei Tagen begonnen. Temperaturen um 15 Grad und eine frische Brise vom Meer machen das Strandtraining in Rom erträglich. Eis und Schnee liegen seit ihrem Abflug am Mittwoch aus Hamburg hinter ihnen, und auch in den nächsten Monaten werden Stephanie Pohl (25) und Okka Rau (27) nur kurz mit der frostigen Jahreszeit in Berührung kommen - wenn sie für ihre Trips nach Italien und Brasilien zum Wäschewechseln nach Kiel zurückkehren. Den einstigen Reiz solcher Unternehmungen, räumen beide ein, nennen sie heute Routine, Angenehmes und Arbeit haben ihre Konturen vermischt.
"Wichtig ist nicht der Wille zu siegen, sondern der Wille, alles Unbequeme in Kauf zu nehmen, um siegreich zu sein." Olaf Kortmann (48) hat dieses Motto des amerikanischen Erfolgstrainers Doug Beal vergangenen Sommer auf die Homepage der Beachvolleyball-Europameisterinnen geschrieben. Damals ahnte er nicht, dass sich diese Weisheit alsbald gegen ihn wenden würde. Pohl/Rau und ihr Hamburger Coach (Rau: "Ihm haben wir alles zu verdanken!") trennten sich im November, weil der Kommunikations- und Verhaltenstrainer nicht wie gefordert täglich ihre Übungseinheiten leiten konnte, Kortmann andererseits auf angebotene Kompromisse nicht eingehen wollte. Seitdem trimmt der Italiener Marco Solustri (44) für ein paar Euro mehr das Damen-Duo des TV Fischbek auf seinen ersten Olympiaeinsatz; der steht nach einer erfolgreichen World Tour 2003 "wohl zu 99 Prozent" (Pohl/Rau) fest.
Als sie sich vor drei Jahren vornahmen, gemeinsam den Weg nach Athen zu suchen, wagten die damaligen Hallen-Zweitligaspielerinnen das inzwischen Erreichte nur als fernes Ziel zu formulieren. Dem nationalen Beachtitel 2002 in Timmendorf folgte aber der kontinentale 2003 im türkischen Alanya, und am Jahresende schmückte sie als bestes deutsches Frauenteam Weltranglistenplatz zehn zum zweiten Mal in Folge. Die Ansprüche sind mit den Siegen gewachsen, "endlich mal die brasilianischen und US-Teams der Top Five zu schlagen" die logische Konsequenz der Entwicklung. "Sie haben das Potenzial dafür", sagt Solustri, "sie haben den Willen zu lernen, und sie lernen schnell."
330 Tage Zweisamkeit im nun dritten Jahr, Zehntausende Flugkilometer Sitz an Sitz strapazieren jedoch gelegentlich das Innenverhältnis. Heute sind getrennte Anreisen kein Drama und Einzel- statt Doppelzimmer selbstverständlich. "Das heißt nicht, dass wir uns nicht mehr mögen", sagt Rau, "wir haben aber akzeptiert, dass wir Freiräume brauchen." Lösungen finden, ohne dass die Freundschaft leidet, das mache ihre Stärke aus.
Rau/Pohl baggern in einem schwierigen Umfeld. Schon gewöhnliche Beziehungen nutzen sich ab, sportliche eher schneller. Erfolg wird bei vielen zum einzigen Kitt, Zweck zur alleinigen Sinngebung, Stress bleibt häufig die letzte Gemeinsamkeit. Zahlreiche Weltklassepaare im Beachvolleyball verkehren mittlerweile wie Geschäftspartner, treffen sich zu Training und Spielen und gehen abseits des Courts getrennte Wege. Ein Modell, das erstaunlich oft funktioniert; denn nicht alle haben den Mut, sich wie die Dieckmann-Zwillinge Christoph und Markus neuen Partnern zu stellen. Die meisten, wie die Olympiadritten Jörg Ahmann und Axel Hager, stehen ihre Beziehungskrise bis zum (Karriere-) Ende durch. Wenn Siege und Niederlagen von wenigen Bällen abhängen, Fehler und Versäumnisse spätestens im Videostudium zuzuordnen sind, der Discobesuch Diskurse über professionelles Verhalten auslöst, haben Konflikte Konjunktur.
Pohl/Rau
wissen um die Fallstricke, und sie haben verstanden ihnen weitgehend
auszuweichen, "weil Okka", so Pohl, "Probleme eben
anspricht". Das mag über die Jahre geholfen haben, Lunten zu trocknen, die
ihre Temperamente zu legen fähig waren, Raus oft gnadenlose Zielstrebigkeit und
Pohls manchmal aufreizende Sorglosigkeit. Auf diesem Hintergrund scheint es
folgerichtig, dass beide sich auf die Diskussion über Umfang und Intensität
des Trainings verständigen konnten, bevor womöglich tiefere Einschnitte nötig
geworden wären.
Der Trainerwechsel
hat eine erste subjektive Wirkung nicht verfehlt. "Ich fühle plötzlich,
dass ich Volleyball spielen kann", sagt Europameisterin Pohl, "Marcos
,Bellissimo!' bei meinen Pässen geht mir richtig runter."
Selbstvertrauen
zu erzeugen, erklärt Solustri seine Philosophie, sei bei Frauenteams die Mutter
allen Fortschritts. "Lob um des Lobes willen", warnt der ehemalige
Beachvolleyballprofi, der zugleich die österreichischen Europameister Nikolaus
Berger/Clemens Doppler betreut, wäre indes kontraproduktiv. Es sei interessant
zu beobachten, so Pohl, "wie fruchtbar es sein kann, wenn unterschiedliche
Kulturen aufeinander stoßen". Dass sie bis Athen von diesem Mentalitäten-Mix
profitieren werden, davon sind Pohl/Rau überzeugt. Und deshalb haben sie nicht
nur wegen des besseren Klimas in Ostia bei Rom (mit Berger/Doppler) ein kleines
Apartment gemietet.
Rainer Grünberg
| Deutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Ostbek
Cowboys wollen in Kyritz Revanche
Mit dem schweren Gang zum VC Fortuna Kyritz
beginnt für die Zweitliga-Männer des Oststeinbeker SV das neue Jahr (Samstag,
17 Uhr). Im Hinspiel setzte es eine deftige 0:3-Packung zu Hause, eine
Niederlage, die die Ostbek Cowboys noch immer schmerzt. "Wir wollen das
unbedingt korrigieren", sagt Trainer Bernd Schlesinger.
Mit sechs Trainingseinheiten binnen einer Woche
hat der Coach sein Team in für Oststeinbek ungewohnter Intensität auf die Rückrunde
vorbereitet. "Die ersten Gegner sind allesamt schwer zu knacken, und wir
wollen einen guten Start hinlegen", sagt Schlesinger. Beim 1:3 in
Hildesheim kurz vor Weihnachten konnte der Trainer nicht dabei sein ("mein
erstes Match, dass ich in zwei Jahrzehnten als Trainer verpasst habe"), das
Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten hat er aber mittlerweile auf Video
analysiert. "Wir hatten unsere Chancen, haben gut mitgespielt, am Ende
fehlten nur Feinheiten. Die Aufwärtsentwicklung, die sich bereits in den drei
Heimsiegen in Folge gezeigt hatte, hat sich bestätigt."
Viel Lob kassierte im übrigen nach dem Match
Schlesingers junger Vertreter Jan Maier, der Co-Trainer der Cowboys, der
ebenfalls den A-Trainer-Schein besitzt, und bei dem sich einige Spieler trotz
der engen Niederlage für sein exzellentes Coaching bedankten.
Mit 12:14 Punkten belegen die Männer aus
Hamburgs Wildem Osten derzeit den neunten Tabellenplatz, mit einigem Abstand zu
den Abstiegsrängen. Allerdings will man möglichst schnell die mindestens noch
fehlenden sechs Punkte einfahren, um zum ersten Mal überhaupt nicht in den
Abstiegskampf der 2. Liga verwickelt zu werden. "Da gehören wir auch nicht
hin", stellt Schlesinger fest, "in Bestform können wir jeden in der
Liga schlagen."
In Kyritz erwartet den OSV eine ausverkaufte
Halle und ein groß gewachsenes, athletisches, allerdings durchaus launisches
Team. Mit 14:10 Punkten stehen die ehrgeizigen Brandenburger derzeit im vorderen
Mittelfeld. "Wenn wir so stabil spielen wie zuletzt, können wir uns
durchsetzen", sagt Schlesinger. Zumal im Vergleich zum Hildesheim-Spiel
auch Mittelblocker Christian Bartram wieder dabei sein kann, längst eine ganz
wichtige Stütze der Cowboys.
Noch länger pausieren muss dagegen Christian
Jende, der sich bei seinem schweren Autounfall neben einer Gehirnerschütterung
auch einen Leistenbruch zugezogen hat.
| Deutschland - Ahrensburger Zeitung |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Oststeinbek - Nein, so richtig gesündigt hat in der Weihnachtspause keiner der Zweitbundesliga-Volleyballer des Oststeinbeker SV. Trotzdem müssen mit Mirko Suhren, Fridolin Lippens und Malte Nagursky drei Akteure ihrem Trainer Bernd Schlesinger eine Flasche guten spanischen Rotwein kaufen. Das Trio kam mit etwas mehr Gewicht zum ersten Training als vor der Winterpause.
"Es
war aber alles noch im Rahmen", sagt Schlesinger, der mit seinem Team schon
diesen Sonnabend beim Tabellennachbarn Fortuna Kyritz antreten muss (17 Uhr).
"Dort haben wir noch etwas gutzumachen", fordert der Coach. Das
Hinspiel hatten die Oststeinbeker in eigener Halle 0:3 verloren. Fehlen wird
allerdings Mittelblocker Christian Jende (Autounfall).
masch
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
DVV-Auswahl
mit sensationeller Aufholjagd
Nach
3:2-Sieg über Weltmeister Italien im Finale!
Unglaublich, aber wahr: Die DVV-Frauen haben sich in einem dramatischen 5-Satz-Spiel mit 3:2 (15-25, 19-25, 25-21, 25-23, 17-15) gegen Weltmeister Italien durchgesetzt und für das Finale bei der Olympia-Qualifiaktion in Baku qualifiziert. Dort trifft die Mannschaft auf den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Europameister Polen und Vize-Europameister Türkei (16.00 Live in Eurosport). Nach der Abwehr von zwei Matchbällen landete ein Angriff Italiens im aus, und die DVV-Frauen sanken vor Freude auf dem Boden.
Der deutsche Bundestrainer sagte nach dem Spiel: „Das ist sensationell, nach dem 0:2 habe ich nicht mehr unbedingt an den Sieg geglaubt. Dieser Sieg wird in die Geschichte eingehen. Wir sind am Anfang gar nicht ins Spiel gekommen. Man darf nicht vergessen, dass wir vorher zwei schwere 5-Satz-Spiele hatten und keinen Tag Pause, außerdem agierte meine Mannschaft gehemmt. Danach sind meine Spielerinnen lockerer geworden, bei den Italienerinnen wuchs zeitgleich der Druck."
Lee setzte wie gewohnt auf Tanja Hart, Judith Sylvester, Angelina Grün, Atika Bouagaa, Olessya Kulakova, Kathy Radzuweit und Libero Kerstin Tzscherlich.
Die deutsche Mannschaft erwischte einen schlechten Start in den ersten Satz. Der Angriff war zu drucklos, die italienische Abwehr stand gut. Italien setzte sich mehr und mehr ab, über 3:8 auf 11:18. Auch die Wechsel Schlecht für Sylvester und Benecke für Radzuweit zeigten keine Wirkung. Grün wurde zum 15:25 abgeblockt.
Leider setzte sich das schwache Spiel der DVV-Auswahl auch im zweiten Satz fort. Erneut gingen die Italienerinnen früh mit 3:8 in Führung. Dann gelangen endlich Mal drei Punkte in Folge zum 7:9, Italiens Coach Marco Bonitta nahm sofort eine Auszeit. Und schon kurze Zeit später hatte Italien wieder eine komfortable 5-Punkte-Führung, weil die deutsche Annahme und Angriff patzten (13:18). Lediglich Bouagaa war in dieser Phase eine verlässliche deutsche Punktesammlerin. Doch das war natürlich zu wenig, um dem Weltmeister Paroli bieten zu können, der zweite Satz ging mit 19:25 verloren.
Keiner in der Halle und vor dem TV gab jetzt mehr einen Pfifferling auf die DVV-Auswahl. Doch die deutschen Spielerinnen besannen sich nun auf ihre kämpferischen Fähigkeiten und gingen beim 8:7 durch einen Block von Kulakova erstmals in Führung. Nach einer umstrittenen Entscheidung sah Bonitta die gelbe Karte und die DVV-Frauen bekamen einen Punkt geschenkt. Die kurze Verwirrung auf Seiten des Weltmeisters nutzten die Deutschen eiskalt aus, Bouagaa schlug den Block an, Grün servierte ein As (19:14). Das war die Vorentscheidung, den dritten Satzball verwandelte Grün zum 25:21.
Die deutschen Spielerinnen waren jetzt „drin“ im Spiel. Zwar verlief der Beginn des vierten Satzes ausgeglichen (7:7), aber das Zaudern auf deutscher Seite sowie die Souveränität auf italienischer Feldhälfte waren weg. Nach einem As von Benecke und einem Angriff von Bouagaa, der besten deutschen Spielerinnen, war eine 16:11-Führung heraus gespielt. Doch Italien machte drei Punkte in Folge und war wieder in Reichweite (16:14). Dieser Vorsprung wurde jedoch durch einen Block von Sylvester wieder ausgebaut (22:18). Als Bouagaa ihren Angriff an den italienischen Block schlug, schien beim 24:20 der Satzausgleich besiegelt. Doch die ersten drei Satzbälle wurden vergeben, ehe Kulakova einen Schnellangriff auf die Linie zum 25:23 setzte.
Zum dritten Mal in Folge mussten die DVV-Frauen in den Tiebreak, und in diesem gegen Italien hatten sie einen miserablen Start. Die in den ersten beiden Sätzen aufgetretene fehlende Durchschlagskraft sowie Annahmeprobleme ließen die DVV-Frauen mit 2:7 in Rückstand geraten. Wieder schien das Ticket nach Athen 2004 in weite Ferne gerückt, doch wieder kämpften sich die DVV-Frauen zurück. Grün rüttelte ihre Mitspielerinnen mit drei erfolgreichen Angriffen wach, und als Benecke ein As servierte, war der Anschluss geschafft (9:10). Als Kulakova blockte und Italien einen Angriff ins aus setzte, war die erste Tiebreak-Führung geschafft (12:11).
Doch die
nächsten drei Punkte machten die Italienerinnen, die Kulakova zwei Mal blockten
und beim 12:14 zwei Matchbälle hatten. Doch die eingewechselte Mifkova schlug
die nächsten beiden Bälle ins aus, und damit waren die DVV-Frauen wieder zurück.
Sylvester versenkte noch einen Rückraumangriff, und Deutschland hatte seinen
ersten Matchball (15:14). Den wehrten die Italienerinnen mit einem
Schnellangriff noch ab, doch Grün setzte ihren nächsten Angriff an den
italienischen Block (16:15) und der zweite Matchball stand zu Buche. Als die
Italienerinnen den nächsten Ball ins aus jagten, sanken die deutschen
Spielerinnen vor Erschöpfung und Jubel auf den Boden. Nur noch ein Sieg fehlt,
um in Athen 2004 dabei zu sein.
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Schily:
„Von Moltke eine dynamische Persönlichkeit“!
Leipzig (pps) Als eine „dynamische Persönlichkeit, bei der die Post abgeht“, bezeichnete Bundesinnenminister Otto Schily auf einem Empfang am Donnerstagabend in der Arena Leipzig den Präsidenten des Deutschen Volleyball-Verbandes, Werner von Moltke. Schily lobte als Zeuge der Begegnung Russland-Deutschland die „tolle Stimmung in der Sport-Metropole Leipzig“. Leipzig sei ein „wunderbarer Platz, um die größten Sport-Veranstaltungen durchzuführen...“, so Schily.
Leipzigs
Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee dankte dem DVV, dass er zum wiederholten
Male eine internationale Großveranstaltung nach Leipzig gegeben habe. Otto
Schily bezeichnete er als „sportverrückten Minister“. Tiefensee: „Ohne
den Bund an unserer Seite hätten wir uns gar nicht erst ernsthaft an die
Olympia-Bewerbung herangewagt.“ DVV-Präsident von Moltke entgegnete an die
Adresse von OB Tiefensee: „Sie haben in uns einen ehrlichen Verband, der von
hier Signale senden und den Olympia-Gedanken im nationalen wie internationalen
Bereich pushen will.“
| Deutschland - DVV-News |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Türkei
gegen Deutschland im Finale
Vize-Europameister
Türkei schlägt Europameister Polen 3:1!
Türkei gegen Deutschland - so lautet das Finale bei der der europäischen Olympia-Qualifikation in Baku/Aserbaidschan (13.00 Uhr live auf Eurosport). Der Sieger des Finals ist für die Olympischen Spiele 2004 in Athen qualifiziert.
Vize-Europameister Türkei gelang in beeindruckender Manier die Revanche für die 0:3-EM-Finalniederlage gegen Polen. Die Türkinnen siegten im zweiten Halbfinale mit 3:1 (23-25, 25-16, 25-18, 25-18)
Das
letzte Spiel zwischen Deutschland und der Türkei war - wie sonst bei der
DVV-Auswahl - ein 5-Satz-Krimi. Damals siegte die deutsche Mannschaft im letzten
Vorrundengruppenspiel bei der EM 2003 in der Türkei, in der "Höhle des Löwen",
mit 3:2.
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Samstag. 10. Januar 2004 |
DVV-Auswahl
verliert 0:3 gegen die Niederlande
Für die deutsche Männer-Nationalmannschaft ist der Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen ausgeträumt. Im Halbfinale des Qualifikationsturniers in Leipzig mussten sie eine bittere 0:3-Niederlage (-21, -23, -17) einstecken. Dabei boten sie den Oranjes in den ersten beiden Sätzen zwar noch Paroli, gingen aber im dritten Durchgang hoffnungslos unter. Insgesamt zeigten die Deutschen gegen die solide, aber keinesfalls überragend spielenden Niederländer, ihr schlechtestes Turnierspiel.
Wie so oft fehlte den Spielern von Bundestrainer Stelian Moculescu in den entscheidenden Momenten die nötige Cleverness und Routine. Stattdessen häuften sich in diesen Situationen unglückliche Eigenfehler.
"Vielleicht lag es an unserer Tagesform, vielleicht waren wir zu nervös", zeigte sich Zuspieler Frank Dehne ratlos. Die Enttäuschung über das Ausscheiden aus dem Turnier hielt sich erstaunlicherweise bei den meisten Spielern in Grenzen. "Das ist ein bisschen enttäuschend", sagte Norbert Walter. Ein bisschen? "Ja, schließlich war ja schon die Freude groß, dass wir überhaupt so weit gekommen sind."
Mit der Niederlage gegen die Niederlande haben die deutschen Männer einmal mehr die Chance verpasst, das Ticket zu den Olympischen Spielen zu lösen und sind damit in Athen 2004 nicht dabei. Zuletzt haben 1972 zwei deutsche Männerteams (DDR und BRD) an den Olympischen Spielen teilgenommen.
Im
Finale stehen sich am Samstag (15.30 Uhr) die Niederlande und Russland gegenüber.
Die Russen setzten sich mit 3:0 (23, 16, 23) in überzeugender Manier gegen
Vize-Europameister Frankreich durch und gelten nach wie vor als großer Favorit
auf den Turniersieg.
cku
| Deutschland - Smash-News |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Kilimandscharo:
Hager musste erkrankt aufgeben
Es war eine sehr unruhige Nacht für Axel Hager. Auf 3.725m Höhe wälzte er sich schlaflos von einer Seite zur anderen. Starke Magenschmerzen und Schwindelgefühle begleiteten ihn die ganze Nacht hindurch. Expeditionsarzt Dr. Klaus Gerlach untersuchte den Beach-Volleyballprofi am Morgen intensiv und entschied, dass Axel Hager infolge der Höhenkrankheit umgehend ins Tal gebracht werden musste. Ein schwerer Schlag für die Gruppe, verlief bis dahin die Expedition doch ohne große Probleme. „Das ist zu tiefst bedauerlich, dass es Axel so schwer getroffen hat“, urteilte Beach-Partner und Freund Jörg Ahmann. „Es war unser gemeinsamer Traum zusammen auf dem Dach Afrikas zu stehen und Axel hat die Hauptarbeit der Vorbereitungen für die gesamte Gruppe gemacht“.
Ein weiterer Teilnehmer und Freund von Ahmann/Hager, Stefan Possekel, musste heute eine Auszeit zur Regeneration nehmen. Die Symptome der Höhenkrankheit sind nicht so stark ausgeprägt und er hofft, dass der Akklimatisationstag an den Horombo-Hütten die weitere Besteigung des Kilimandscharos zulässt. Die restlichen Teilnehmer der Gruppe sind wohlauf, wobei auch bei Ihnen die Höhe Spuren hinterlässt. So ist an durchgehenden Schlaf nicht mehr zu denken, längere Wachphasen stören die Erholung des Körpers. Die Messungen des Sauerstoffgehaltes durch den Expeditionsarzt zeigen bei allen ein deutliches Absenken der Werte. Bestwerte erreicht der lungentransplantierte Stephan Holderegger, der erstmalig nach seiner erfolgreichen Lungen-Operation (1999) wieder den schneebedeckten Vulkankrater in Angriff nimmt.
Am Freitag stand nur ein kleiner Ausflug in Richtung des Mawenzi-Sattels über die Upper Route auf dem Programm. In drei Stunden Gehzeit erreichte die Gruppe eine Höhe von 4.200m und konnte mit phantastischem Blick auf den Mawenzi (5.149m), ein ebenfalls erloschener Vulkan, die Sonne genießen. Kurze Zeit später hieß es dann aber zurück zu den Horombo-Hütten, um die Höhengewöhnung durch viel Ruhe voranzutreiben. Morgen steht dann der beschwerliche Weg zur Kibo-Hütte auf 4.700m auf dem Tagesprogramm.
Doch bevor es weiter den Berg empor geht, lud Jörg Ahmann seine Mitstreiter und Träger zum gemeinsamen Beach-Volleyballspiel auf 3.725m Höhe ein. „Es war nicht leicht die Beach-Volleyballanlage aufzubauen, zum einen haben wir hier sehr steinigen Boden und zum anderen mussten wir erst einmal die einzig Ebene Fläche finden“, befand Jörg Ahmann nach dem Aufbau. Statt Axel Hager spielte Projektleiter Werner Richnow, der vor zehn Jahren noch selbst bei den Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften antrat, an der Seite des Beach-Volleyballprofis.
Dann
musste Jörg Ahmann seine gesammelten Erfahrungen als Spielertrainer in die
Waagschale werfen und brachte sechs Trägern der Expedition die Grundzüge der
Strandsportart Nr. 1. bei. Eine Unterrichtseinheit in Baggern und Pritschen und
schon konnte das Spiel 2 gegen 6 beginnen. Unter dem Jubel aller Träger und
Expeditionsteilnehmer, auch von anderen Gruppen, wurde dann das höchste
Beach-Volleyballspiel der Welt durchgeführt! „Die Einheimischen schauten
schon sehr verwundert auf unsere Vorbereitungen, das Netz aufzubauen und die Bälle
aufzupumpen, eine derartige Aktion ist etwas Einzigartiges“, beschrieb Jörg
Ahmann die Situation nach dem Spiel, „aber die Stimmung war riesig, schon fast
zu vergleichen mit der Stimmung beim alljährlichen Saisonfinale in Timmendorfer
Strand.“
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Pampel stark in Statistik vertreten!
Spanier
Pascual punktbester Spieler nach der Vorrunde
Die
Vorrunde bei der Olympia-Qualifikation in Leipzig ist gespielt, die Statistiken
sind ausgewertet. Demnach war der spanische Kapitän und Superstar Rafael
Pasqual der punktbeste Spieler im Turnier mit 55 Punkten.
Auf den Plätzen folgen Schuil (NED, 42), Saucedo
(ESP, 41) und Christian Pampel (GER, 39).
Pampel ist zudem noch in den Elementen Block und Aufschlag jeweils an Position 4. Weitere "Top Ten-Platzierungen" erzielten: Wolfgang Kuck als 6. bei den besten Angreifern, Till Lieber als 6. in der Annahme und 7. in der Abwehr, Frank Dehne als 4. im Zuspiel und Björn Andrae als 10. in der Annahme.
"Sieger"
der einzelnen Kategorien sind:
Punktbester Spieler: Rafael Pascual (ESP)
Bester Angreifer: Guido Görtzen (NED)
Bester Blocker: Dominique Daquin (FRA)
Bester Aufschläger: Richard Schuil (NED)
Bester Abwehrspieler: Alexey Verbov (RUS)
Bester Zuspieler: Nico Freriks (NED)
Bester Annahmespieler: Hubert Henno (FRA)
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Samstag. 10. Januar 2004 |
DVV-Präsident:
«Stelle mich 2005 wieder zur Wahl»
Leipzig (dpa) - Werner von Moltke will bis zum
Jahr 2007 an der Spitze des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) bleiben. «Ich
stelle mich auf jeden Fall im Jahr 2005 wieder zur Wahl als Präsident», sagte
der 67-Jährige auf dpa-Anfrage. Von Moltke ist seit 1997 DVV-Chef; der
Verbandspräsident wird alle zwei Jahre gewählt.
Zugleich bestätigte von Moltke, dass er auch künftig
mit Männer- Bundestrainer Stelian Moculescu plant. «Wir werden mit ihm
weitermachen - egal wie das Qualifikationsturnier in Leipzig ausgeht»,
versicherte der frühere Zehnkampf-Europameister.
| Deutschland - Neues Deutschland |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Wunder von Baku: Nach 0:2 noch 3:2-Halbfinalsieg
Deutsche Frauen schlagen auch Weltmeister Italien
Jubel und Hoffnung der deutschen Volleyballerinnen sind beinahe grenzenlos. Nach dem spektakulären Halbfinal-Einzug beim Olympia-Qualifikationsturnier in Baku (Aserbaidshan) mit dem überraschenden 3:2-Sieg über den Olympiazweiten und Rekord-Europameister Russland wurde am Freitagnachmittag auch die hohe Hürde mit Weltmeister Italien übersprungen. Zwei Wunder in Folge – das ist schon fast unglaublich! Nun fehlt nur noch der Finalsieg am Sonnabend gegen Europameister Polen oder Vizeeuropameister Türkei, um am Ziel aller Träume angekommen und beim Olympiaturnier im August in Athen dabei zu sein.
»Wir haben die Russen geschlagen und gezeigt,
dass die Mannschaft in den letzten Jahren weiter gewachsen ist. Warum sollen wir
nicht auch den Weltmeister schlagen können«, hatte vor dem Anpfiff der
DVV-Vizepräsident Götz Moser allen Mut gemacht. »Wir wollen nach Athen, und
dafür wird die Mannschaft die letzten Kräfte mobilisieren.«
Dabei schien das Olympia-Aus für die deutschen Frauen – im Vorjahr
EM-Dritter, in Sydney 2000 Olympiasechster – schon gesprochen, als die
siegessicheren Italienerinnen die ersten beiden Sätze mit 25:15 und 25:19 klar
für sich entschieden. Aber die schon im Russland-Spiel so gelobte Kampfmoral
des DVV-Teams führte dazu, dass das Match mit Satzgewinnen von 25:21 und 25:23
noch gedreht wurde – 2:2 nach einem 0:2-Rückstand!
Im Tiebreaksatz lagen die Italienerinnen schon mit 9:6 vorn, aber die deutschen Frauen kämpften sich auf 10:11 und 11:11 heran, übernahmen beim 12:11 sogar die Führung und sahen beim 12:14-Stand schon wie der tragische Verlierer aus. Aber Italien brachte den Matchball nicht durch. Stattdessen drei Punkte in Folge – Deutschland führte mit 15:14, vergab danach seinen Matchball, behielt aber nach dem 15:15 die Nerven – 16:15 und 17:15 – der zweite Matchball saß. 3:2-Sieg und Finaleinzug!
»Wahnsinn! Wir waren alle völlig fertig und haben mit dem Reservetank gewonnen. Jetzt holen wir mit dem allerletzten Tropfen auch den Olympia-Platz – egal, gegen wen wir spielen«, sagte Topangreiferin Angelina Grün nach dem dritten Fünfsatzspiel binnen 48 Stunden.
Jürgen Calließ
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
FC 09 bestreitet das erste "Abstiegsendspiel"
Schüttorfer
müssen heute bei Volley Tigers Ludwigslust doppelt punkten
Mit dem
Rücken zur Wand stehen in der Zweiten Volleyball-Bundesliga der FC Schüttorf
09 und die Volley Tigers Ludwigslust. Heute treffen der Vorletzte und der Letzte
aufeinander.
SCHÜTTORF/his – Ein Blick auf die Tabelle der 2. Volleyball-Bundesliga genügt, um die Bedeutung der Begegnung zwischen den Volley Tigers Ludwigslust und dem FC Schüttorf 09 abzuschätzen. Schließlich empfangen die Mecklenburger heute (16.30 Uhr) als Tabellenvorletzter das Schlusslicht aus der Obergrafschaft. Beide Teams konnten in der Hinrunde lediglich zwei Siege einfahren, denen elf (FC 09) beziehungsweise zehn Niederlagen (Volley Tigers) gegenüberstehen.
"Ludwigslust steht genauso unter Druck wie wir", stellt daher 09-Coach Dirk Schlotfeldt fest. Der Stellenwert der Partie ist im Schüttorfer Lager klar definiert. "Es ist das erste Abstiegsendspiel", sagt Schlotfeldt. Das zweite folgt in einer Woche vor heimischem Publikum gegen Fortuna Bonn. Nur mit zwei Erfolgen hätten die Schüttorfer den Anschluss ans untere Mittelfeld wieder hergestellt. Noch bestehen Chancen auf den Klassenerhalt, der Druck ist aber enorm. Da kam dem Trainergespann der Turniersieg in Bocholt am vergangenen Wochenende gelegen. Schlotfeldt: "Man darf ihn zwar nicht überbewerten, aber die Mannschaft konnte wieder ein wenig Selbstvertrauen tanken."
Beim Vorhaben, gegen Ludwigslust wie zum Saisonstart (3:1) doppelt zu punkten, steht hinter einigen Akteuren aber noch ein Fragezeichen. Vor allem die Positionen im Außenangriff bereiten Flockert und Schlotfeldt einiges Kopfzerbrechen. Alexander Youroukov wurde erst gestern aus dem Heimaturlaub in Bulgarien zurück erwartet. Die Chancen auf einen Einsatz von Michael Röder beziffert Schlotfeldt lediglich mit 25 Prozent. "Entweder ist er beruflich auf dem Weg nach Orlando oder bei der Gebur"", zählt der 09-Coach die wahrscheinlicheren Alternativen auf.
Entwarnung gibt es dagegen auf der Diagonalposition. Jörg Alsmeier hat seine Wadenverletzung schneller überwunden als erwartet und konnte in Bocholt bereits wieder Spielpraxis sammeln. Da zudem mit Thorsten Schoen, Henning Leinker und Henning Wegter drei Mittelblocker zur Verfügung stehen, könnte Wegter wie am vergangenen Wochenende im Außenangriff zum Einsatz kommen. Außerdem kehrt Dirk Möller in den Kader zurück, der in Bocholt von Martin Petzold und Timo Timpe auf der Libero-Position gut vertreten wurde. Die Erfahrung des Routiniers ist beim Nervenspiel in Ludwigslust gefordert.
Denn auch die
Gastgeber stehen mit dem Rücken zur Wand. Der letzte Sieg des Teams von Trainer
Ingo Achtelik liegt bereits mehr als drei Monate zurück. Nach dem 3:2-Erfolg
gegen den TSV Giesen folgten acht Niederlagen in Folge.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
SCU: Niederlage in Aachen tut noch weh
EMLICHHEIM/his – Norbert Bußmann, der Manager des SC Union Emlichheim, ist vor dem morgigen Gastspiel (18 Uhr) des Volleyball-Zweitligisten beim Detmolder TV vorsichtig geworden: "Detmold steht auf einem Abstiegsplatz. Aber das haben wir über Alemannia Aachen auch gesagt." - Die 0:3-Niederlage, mit der die Emlichheimerinnen das vergangene Jahr abgeschlossen haben, ist noch nicht vergessen. "Wir haben die Tabellenführung leichtfertig verschenkt", stellt Bußmann kritisch fest und hofft auf einen Lerneffekt: "Die Mannschaft weiß jetzt, dass sie immer mit 100 Prozent in die Spiele gehen muss."
Pierre Mathieu nimmt seine Spielerinnen in der Öffentlichkeit in Schutz. "Alles Negative ist zusammengekommen. So etwas passiert nur einmal im Jahr", sagt der niederländische Trainer und verweist auf die lange Liste verletzter und kranker Spielerinnen. Das Lazarett lichtet sich aber erst langsam. Außenangreiferin Ramona Meier (Schulterverletzung) kann in Detmold höchstens in der Abwehr als Libera aushelfen. Zwar hofft die Emlichheimer Führungsriege, dass die Mannschaftsführerin am kommenden Wochenende beim Spitzenspiel bei VC Olympia Berlin wieder mit an Bord ist, die vollständige Genesung hat aber absoluten Vorrang. Gleiches gilt für Inga Stegemeyer und Mareike Hindriksen. Mathieu steht also in Detmold mit Lise Hissink erneut nur eine Zuspielerin zur Verfügung. Da der Kader auf sieben Spielerinnen zusammengeschmolzen ist, rückt Christiane Kerperin auf.
Trotz der personellen
Probleme sind gegen den Aufsteiger zwei Punkte fest eingeplant. Schließlich
konnten die Gastgeberinnen in dieser Saison erst einen Sieg bejubeln (3:0 gegen
Obernkirchen). Das Team von Trainer Peter Pourie, eine Mischung aus jungen und
erfahrenen Spielerinnen, war auch zum Saisonauftakt in Emlichheim absolut
chancenlos. Bei der 0:3-Niederlage konnten die TV-Spielerinnen im ersten Satz
sogar nur acht Punkte auf der Habenseite verbuchen. Zu Überheblichkeit besteht
im Emlichheimer Lager vor dem Duell mit dem Tabellenletzten aber kein Anlass.
Dazu ist die Erinnerung an die 0:3-Niederlage gegen den damaligen Vorletzten aus
Aachen noch allzu frisch.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Erstes
Heimspiel im neuen Jahr: Volleyball-Zweitligist SV Sinsheim empfängt heute
Abend, 19.30 Uhr, den USC Rothaus Schwarzwald aus Freiburg in der
Realschulhalle.
Das neue
Jahr fängt für die Volleyballerinnen des SV Sinsheim ziemlich ungewöhnlich
an. Trainer Stefan Bräuer verließ nach zehn Jahren den Verein in Richtung
Schwerin, um dort eine Landestrainerstelle anzunehmen. Die Mannschaft wird
vorerst von Waldemar Borgert betreut. So auch heute, 19.30 Uhr, im Heimspiel
gegen den USC Rothaus Schwarzwald.
In der
Hinrunde gewann der SVS nach einem sehr guten und spannenden Match 3:1, doch
sollte man sich nicht zu sicher sein. Die Freiburgerinnen stehen auf Rang zehn
und damit nur zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz. Sie werden alles daran
setzen, um ihr Punktekonto aufzubessern. Dennoch: Der SV Sinsheim, immerhin
Tabellendritter, ist Favorit und versucht, an die guten Leistungen aus dem
vergangenen Jahr anknüpfen.
(red)
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
HAZ präsentiert den Volleyball-Hit
Hildesheim
(tbr). Auge in Auge stehen sie sich gegenüber. Sie sind gerüstet für das große
Volleyball-Duell. Alexander Schnipkoweit (links) vom MTV 48 Hildesheim und
Mathias Sockel vom TSV Giesen.
Der
Countdown läuft. Heute Abend, 20 Uhr, steigt in der Halle 39 das ultimative und
einzigartige Derby. Weit über 1000 Zuschauer werden erwartet. Die werden wie
schon im Februar des vergangenen Jahres für eine Riesenatmosphäre sorgen - die
Halle 39 soll sich in einen Spaßtempel verwandeln.
Sockel
und Schnipkoweit sind sich einig: "Für uns ist es das Größte, vor einer
solchen Kulisse zu spielen." Vor dem Duell in der Halle trafen sie sich zum
verbalen Schlagabtausch in der HAZ-Redaktion. Schlagabtausch? Nun ja¼
Die
Rivalen verhielten sich eher wie zahme Lämmer, statt wüster Beschimpfungen
machten sie sich gegenseitig Komplimente. "Der MTV spielt in dieser Saison
sehr beständig", lobt Sockel den Gegner. "Im Derby ist alles möglich,
es gibt keinen Favoriten", kontert Schnipkoweit.
Favorit
möchte keiner sein, aber gewinnen will natürlich jeder. "Es ist immer
etwas besonderes, das Derby zu gewinnen" - auch darin sind sich "Metty"
(Sockel) und "Schnippi" (Schnipkoweit) einig.
Untereinander
kennen sich die Volleyballer aus Hildesheim und Giesen sehr gut, einige sind
sogar eng befreundet. Es gibt keine Geheimnisse. "Die Möglichkeiten, den
Gegner zu überraschen, sind sehr begrenzt", urteilt Schnipkoweit. Nur der
Sieger nach dem Spiel stünde schon fest: "An der Theke ist "Metty"
der Größte."
Der TSV
Giesen kann wohl kaum noch in den Meisterschaftskampf eingreifen, aber das Team
48 könnte mit einem Sieg sogar Tabellenführer werden. Moers ist nämlich
spielfrei. Träumen die 48er wirklich vom Bundesliga-Aufstieg? "Darüber
machen wir uns noch gar keine Gedanken", sagt Mannschaftskapitän Kai Bode.
"Wir denken von Spiel zu Spiel, wollen natürlich immer gewinnen. Aber man
kann auch schnell abstürzen."
Für
heute empfiehlt Bode den Fans: "Sie sollen einfach kommen, zuschauen und
Spaß haben. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen."
Auch das
Rahmenprogramm stimmt: 40 Teilnehmer des Olympia-Camps 2003 werden mit den
Mannschaften einlaufen. Es gibt eine Tombola, Tanzeinlagen und eine Players
Night nach dem Spiel. Bei einer Talk-Runde im VIP-Raum wollen die Trainer
Walther Hoch und Zejlko Popovic sowie einige Spieler Fragen beantworten. Mit von
der Partie ist auch die HAZ, die das Derby präsentiert.
Karten für
das Spiel gibt es auf jeden Fall noch an der Abendkasse (geöffnet von 18 Uhr
an). Alles ist bereit: Die Volleyball-Sause kann beginnen!
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Bestnoten für Leipzigs Publikum
Leipzig.
Top-Favorit Russland hat gestern als erste Mannschaft das Finale des
Volleyball-Olympiaqualifikationsturniers in der Arena Leipzig erreicht. Beim 3:0
(25:23, 25:16, 25:23) gegen Vize-Europameister Frankreich hatten die überzeugend
auftrumpfenden Russen - selbst "nur" EM-Bronzemedaillengewinner 2003 -
wenig Mühe. Ob es am heutigen Sonnabend (15.30 Uhr) zum "Traumfinale"
zwischen dem Gastgeber und Russland kommt, entschied sich erst gestern Abend
nachRedaktionsschluss. Im zweiten Halbfinale standen sich vor ausverkaufter
Halle das deutsche Team und die Niederlande gegenüber.
Bei den
Holländern fehlte gestern Kapitän Reinder Nummerdor. Seine Verletzung aus dem
Donnerstag-Match gegen Frankreich (3:0) stellte sich als Bänderanriss im linken
Fuß heraus. "Er ist ein Spieler, der gar keine spektakulären Dinge macht.
Aber er spielt traumhaft sicher", sagte der deutsche Top-Angreifer
Christian Pampel, der mit der Halbfinal-Ansetzung nicht unzufrieden war:
"Die Holländer haben wir in den letzten Jahren immerhin schon drei Mal
geschlagen."
Fortschritte
hatte das Team von Bundestrainer Stelian Moculescu auch am Donnerstag trotz des
0:3 gegen Russland gezeigt. Im ersten Satz, als bei beiden Mannschaften der
erste Sechser auf dem Feld stand, führten die Männer um Kapitän Wolfgang Kuck
schnell mit 14:9. Insbesondere Kuck wurde später für das Halbfinale geschont.
Russen-Trainer Gennadi Shipulin attestierte den deutschen Volleyballern anschließend,
dass sie zur Weltspitze gehören.
"Meiner
Meinung nach sind sie näher rangerückt und gehören zu den besten Teams in
Europa", sagte er. Dagegen meinte Moculescu zum Thema Weltspitze:
"Langsam, langsam. Dazu gehört mehr, als mitzuhalten. Das muss man bei EM
oder WM schon mal im Halbfinale stehen. Aber wir sind auf einem guten Weg."
Der
Russen-Coach machte bei seiner Aussage aber auch eine Einschränkung: "Vor
zwei Jahren war der Aufschlag stabiler und kräftiger." Damals spielten
beide Teams in der Weltliga gegeneinander, und die Mannschaft von Bundestrainer
Moculescu konnte ein Spiel in Russland gewinnen. Was die Aufschlagqualität
anbelangt, teilte der Bundestrainer die Shipulin-Meinung.
Damals
hatten Björn Andrae und Christian Pampel in der gesamten Weltliga am besten
aufgeschlagen. "Es stimmt, wir haben das Risiko im Service etwas
weggenommen. Wenn wir die anderen Elemente bis zum Block weiter verbessert
haben, werden wir auch wieder härter aufschlagen", versprach der Coach.
Dass auch die Frauen nach ihrem dritten EM-Platz wieder von sich reden machen,
findet Moculescu gut: "Alles was Erfolg hat und die Sportart in die Öffentlichkeit
bringt, ist für den deutschen Volleyball gut."
Bestnoten
verdiente sich auch durchweg das Leipziger Publikum. In den letzten beiden Tagen
war die Arena rappelvoll und glich einem Hexenkessel. "Leipzig ist ein
wunderbarer Platz, um die größten Sportveranstaltungen durchzuführen",
sagte Innenminister Otto Schily, der am Donnerstag trotz des 0:3 ein Publikum in
Party-Laune erlebte. Nur Moculescu hat den Leipziger Anhängern wohl noch nicht
verziehen, dass es im September bei einer Aufschlag-Fehlserie auch Pfiffe gab.
Der Coach meinte: "Die Moderatoren erklären den Leuten endlich, dass sich
Volleyball in den letzten 30 Jahren weiterentwickelt hat."
Aber
vielleicht hilft ihm die Sympathie-Welle dieser Woche ja endlich darüber
hinweg.
Frank
Schober / Peter Juny
| Deutschland - Hamburger Morgenpost |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Bergtour statt Beachvolleyball
Hamburgs Top-Duo Ahmann/Hager klettert auf den Kilimandscharo / Es geht um einen guten Zweck
Bei der Vorbereitung auf ihre letzte gemeinsame Saison wandeln die Bronze-Boys von Sydney auf ungewohnten Pfaden: Statt Beachvolleyball haben sich die Hamburger Jörg Ahmann und Axel Hager eine Bergtour auf den 5895 m hohen Kilimandscharo vorgenommen. "Es ist unsere erste Bergbesteigung und wird für uns zusammen sicher noch einmal ein Highlight sein", sagte der 37 Jahre alte Ahmann. So haben die fünffachen deutschen Meister und Vorreiter der Sportart in Deutschland in den vergangenen Wochen vor allem an der Ausdauer gearbeitet, um die Strapazen der sechstägigen Tortur zu überstehen.
Anlass der ungewöhnlichen Tour im Grenzgebiet zwischen Tansania und Kenia ist eine karitative Idee: Mit ihrer Aktion wollen die beiden Beach-Profis auf die Organspendeproblematik in Europa und ein Krankenhausprojekt in Kenia aufmerksam machen. Das Rhein-Valley- Hospital in Kasambara-Gilgil/Kenia wurde von dem Schweizer Stephan Holderegger initiiert, der erstmals nach einer Lungentransplantation das "Dach Afrikas" zusammen mit Ahmann/Hager in Angriff nimmt. "Uns reizt vor allen Dingen, neben dem karitativen Zweck, die persönliche Herausforderung, sich in einer gänzlich ungewohnten Natur den körperlichen und geistigen Anforderungen zu stellen", verriet der 34-jährige Hager.
Dazu will das erfolgreiche Duo aus Fellbach und Hamburg Werbung für seinen aufstrebenden Trendsport machen und im Basiscamp auf 3700 m Höhe das höchste Beach-Volleyball-Camp der Welt durchführen. "Es ist nur eine Demonstration, wird aber bestimmt Spaß machen", so Ahmann.
Ganz so reibungslos und professionell, wie die Tour mit 16 Begleitern zu Hause geplant wurde, lief die Besteigung nicht an. Bei 35 Grad musste die Gruppe am Mittwoch vier Stunden warten, bis alle Formalitäten im tansanischen Nationalparkbüro erledigt waren und jeder Teilnehmer zwei einheimische Träger zugewiesen bekam. Über die Marangu-Route sind von den austrainierten Strandwühlern bis Sonntag 84 km und 4055 Höhenmeter zu bewältigen und Temperaturunterschiede von mehr als 40 Grad zu überstehen. Auf dem schneebedeckten Gipfel sind bis zu Minus 15 Grad zu befürchten.
"Zwei Wochen ohne Balltraining sind für uns
eine kleine Auszeit im harten Wintertraining", sagte Ahmann, der in seiner
zwölften und letzten Saison mit seinem Zwei-Meter-Partner international noch
einmal angreifen will. Auch wenn der Zug nach Olympia in Athen schon abgefahren
ist. "Es kann sich immer jemand verletzen, die beiden sollten für den
Notfall unbedingt fit sein", betonte Hinnerk Femerling, Beachwart des
Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).
Britta
Körber
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Beim Doppelspieltag fallen wohl vier Akteurinnen aus
Klaus Kaiser ist nicht zu beneiden. Am kommenden Wochenende steigen seine Schützlinge vom VC Olympia Dresden wieder ins Zweitliga-Geschehen ein. Und das gleich doppelt, denn morgen empfangen die Elbestädterinnen um 20 Uhr Bad Soden, am Sonntag um 16 Uhr gastiert der Tabellenvierte Straubing der Gamigstraße.
Ausgerechnet jetzt hat sich bei den Talenten ein riesiges Lazarett gebildet. Kapitän Anne Matthes plagt sich mit einem Bandscheibenvorfall, wird wohl mindestens sechs Wochen ausfallen. Kristin Stöckmann liegt mit Bronchitis im Bett, doch bei ihr hofft Kaiser eventuell noch auf einen Einsatz. Claudia Balschuweit hatte einen Unfall beim Snowboardfahren, brach sich zwei Zähne aus und musste operiert werden. Und Stefanie Karg, die mit ihren Mannschaftsgefährtinnen Mareen Apitz und Elisa Kühnel mit der Juniorennationalmannschaft in Italien unterwegs war und erst vor zwei Tagen zurückkehrte, klagt über Schmerzen im Bein. Auch hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen.
Stephanie Kestner, die derzeit ihren Grundwehrdienst bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr in der Nähe von Ulm absolviert, wird zwar zu den Spielen in Dresden erwartet, doch eigentlich muss sie bereits am Sonntag um 24 Uhr wieder in der Kaserne sein. Klaus Kaiser: „Das heißt, sie könnte nur gegen Bad Soden spielen. Doch wir versuchen im Moment noch eine Klärung mit der Bundeswehr.“ Die größten Sorgen bereitet dem Coach die Besetzung der Mittelblockerpositionen, denn mit Anne Matthes, Kristin Stöckmann, Stefanie Karg und Claudia Balschuweit fehlen eventuell alle vier Kandidatinnen. „Da wird es für uns auf jeden Fall sehr schwer, denn beide Gegner sind nicht zu unterschätzen“, weiß Klaus Kaiser.
In der Regionalliga der Herren kommt es am Sonnabend (14 Uhr, Gamigstraße) zum brisanten Stadtderby zwischen der TU und dem VC. Und das ist gleichzeitig das Duell Erster gegen Zweiter. Der Sieger der Partie wird die alleinige Tabellenführung übernehmen. Möglicherweise wird dabei TU-Urgestein Uli Rath sein Comeback geben. Der hatte im September 2002 sein letztes Spiel gemacht, war seitdem verletzt außer Gefecht.
Auch die beiden
Damen-Mannschaften aus Dresden haben am Wochenende Heimrecht, sie tragen ihre
Begegnungen jeweils in der neuen DSC-Halle aus. Um 18 Uhr empfängt die
DSC-Reserve die zweite Vertretung aus Erfurt und anschließend um 20 Uhr
erwarten die VC-Damen das Team aus Gotha. VC-Trainer Volker Grochau: „Wir
haben gegen Gotha noch eine Rechnung offen, verloren dort unglücklich mit
2:3.“
Sascha König
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Doppelspieltag
zum Jahresauftakt " für Volleyballzweitligist VC 90 geht es an diesem
Wochenende gleich rund. Die Mannen von Trainer Johan Verstappen müssen beim VC
Olympia Berlin und den Netzhoppers Königs-Wusterhausen antreten.
Nach der
Weihnachtspause sind die 90er damit auswärts sofort richtig gefordert. Denn vor
allem die Netzhoppers aus Königs-Wusterhausen machten in der Rückrunde von
sich reden. Nicht nur, dass sie in der Liga eine starke Rolle spielten und
punktgleich mit dem VC auf dem vierten Rang liegen. Auch im Pokal sorgte
Wusterhausen für Furore, als man unter anderem den Moerser SC und Bayer
Wuppertal ausschaltete.
Der VC
ist also gewarnt. Zwar haben die Bottroper beide Spiele in der Hinrunde
gewonnen, doch so leichte Spiele erwarten Teammanager Wolfgang Donat und Co
diesmal nicht. "Vor allem Königs-Wusterhausen hat seine Klasse unter
Beweis gestellt", zollt Donat dem Gegner am morgigen Sonntag (15 Uhr)
Respekt. Doch auch das Juniorennationalteam vom VC Olympia Berlin (Samstag, 17
Uhr) ist nicht zu unterschätzen. "Berlin hat eine junge motivierte
Mannschaft. Gegen die Spitzenteams wie wir werden sie sich besonders beweisen
wollen", weiß der VC-Manager.
Doch die
Bottroper können wieder auf eine weitere Variante im Angriff zurückgreifen:
Denis Schirmeisen (Foto) hat seine Muskelverletzung auskuriert und ist
schmerzfrei. Somit steht der Diagonalspieler Trainer Verstappen für beide
Partien zur Verfügung.
Zudem
sieht der VC-Coach sein Team nach zuletzt drei Niederlagen zu Jahresende in
Folge wieder auf dem aufsteigenden Ast. Sowohl im Training als auch beim
Vorbereitungsturnier in Eindhoven machte die Mannschaft einen guten Eindruck.
Daher ist
auch das Ziel für das Wochenende klar gesteckt. "Wir wollen mindestens
einen Sieg einfahren. Doch wir sind auch hoffnungsvoll, mit vier Punkten im Gepäck
die Heimreise antreten zu können", gibt Teammanager Wolfgang Donat die
Marschroute für die Auswärtsfahrt vor.
sb
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
Jurich
will ihre Chance nutzen
Münster
- Zwei Mal die Woche düste Hella Jurich auch jetzt im Winter nach Witten.
Beachtraining stand dort auf dem Programm mit Partnerin Rieke Brink-Abeler, mit
Uli Schmidt und Hans Vogt. Bis April wird sich die Zuspielerin des USC Münster
den Weg nun sparen " aus eigenem Entschluss.
Die seit
wenigen Tagen 23 Jahre alte Volleyballerin rückt von jetzt auf gleich ins erste
Glied beim münsterschen Bundesligisten. Kim Staelens" schwere Verletzung
brachte Sportleiter Jürgen Schulz und Trainer Axel Büring in Handlungszwang.
Jurich ist "total stolz, dass der Klub nicht lange an eine Neuverpflichtung
gedacht, sondern sofort mich angesprochen hat". Folglich musste sie nicht
lang überlegen: "Erste Zuspielerin zu sein bei einem Top-Klub wie Münster.
Das ist für mich doch eine einmalige Chance."
Jurich
lernte das Spiel einst beim USC im Internat und war später in der ersten
Mannschaft zweite Zuspielerin hinter Anja Krause, ehe sie eine Luftveränderung
brauchte. 2001 war das, eine Phase des Umbruchs auch beim münsterschen
Top-Klub, dem sie den Rücken kehrte in Richtung Zeuthen-Eichwalde. Den
Zweitligisten führte sie gleich in ihrem ersten Jahr zum Aufstieg, spielte dort
auch vergangene Saison Stamm. Eine lehrreiche Zeit: "Von der neuen Umgebung
habe ich bei meiner Entwicklung total profitiert", sagt sie heute. Immer
mehr in den Vordergrund rückte damals schon das Beachen, wo Hella Jurich einen
Leistungssprung machte mit Partnerin Rieke Brink-Abeler.
Das
"optimale Trainingsumfeld" und auch die Freude auf ein Wiedersehen mit
vielen Freunden ließen sie nicht zögern, im Sommer das Angebot des USC zur Rückkehr
anzunehmen. Mit festgelegten Regeln für ihre Einbindung in die erste
Frauenmannschaft: "Beach hatte an Stellenwert bei mir deutlich
zugelegt", sagt Jurich. "Ich durfte mich mit Sandra Aßmann
abwechseln, so dass mit Kim immer zwei Zuspielerinnen beim Training waren, hatte
ansonsten aber auch die Freiheiten, weiter Beach zu trainieren."
Für drei
Monate wird die in Tokio geborene Jurich nun ihre Prioritäten verschieben. Der
Ehrgeiz ist da, das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Und der Wille,
dem USC zu helfen, die gesteckten Ziele möglichst trotz der Verletzung der
Niederländerin Staelens zu verwirklichen. Auch Jurich glaubt, "dass wir
durch Kims Verletzung noch enger zusammenrücken".
Dem zu
erwartenden Druck fühlt sie sich gewachsen und zählt als Vorteil auf,
"dass ich ja schon mehrfach zum Einsatz gekommen bin. Von daher wird es für
die Mitspielerinnen und auch für mich keine so große Umstellung." Was übrigens
auch ihr Trainer glaubt: "Wir werden Hella nicht an Kim messen. Sie hat
sich entwickelt, und wenn wir ihr den Job nicht zutrauen würden, hätten wir
anders geplant."
Dirk
Krampe
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Samstag. 10. Januar 2004 |
WSU:
Mannschaft der Stunde kommt
-wol- Warendorf. Geht man nach der Tabelle der 2. Bundesliga Nord, kann es am Sonntag nur einen Sieger geben: Die Warendorfer SU. Der Tabellenvierte hat nämlich um 15.30 Uhr den Drittletzten, Alemannia Aachen, zu Gast. Das Spiel wird wie gewohnt in der Halle A der Bundeswehr-sportschule angepfiffen.
Allerdings warnt Warendorfs Trainer Niels Westphal zurecht davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. Zum einen gewannen die Alemannen drei ihrer letzten vier Spiele. Und darunter war auch der sensationelle 3:0-Heimsieg über den Erstliga-Absteiger und Topfavoriten SCU Emlichheim. Zum anderen besiegte Aachen in dieser Phase die Sportunion im Pokal glatt mit 3:0. Aachen brauchte eine lange Anlaufzeit, um sich in dieser Liga zu akklimatisieren. Daher fiel uns der 3:0-Erfolg zum Saisonauftakt auch leicht. Doch die Truppe hat unter Beweis gestellt, dass sie inzwischen mit jedem Gegner mithalten kann. Daher mache ich mich auf ein sehr schweres Spiel gefasst, zumal Aachens Trainer Stefan Falter auch ein gewiefter Taktiker ist, erklärte Westphal.
Die Warendorferinnen wollen natürlich unbedingt gewinnen, um die sich für die kurz vor Weihnachten erlittene 2:3-Heimschlappe gegen WiWa Hamburg zu rehabilitieren und den vierten Rang zu festigen. Ich weiß natürlich nicht genau, wie meine Spielerinnen nach der Weihnachtspause drauf sind. Aber ich bin ganz optimistisch, da sie in dieser Woche gut trainiert haben und alle gesund sind, so Westphal.
Den Coach
hat dagegen eine starke Erkältung erwischt, so dass er am Donnerstag das
Training nicht leiten konnte und auch gestern beim Testspiel gegen die Münsteraner
Zweite fehlte. Er hofft natürlich, dass er am Sonntag wieder auf der Bank
sitzen kann.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel