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Donnerstag, 22. Januar 2004 

Wilhelmsburg vorm Abstieg
VCNAL II setzt auf die Jugend
Michael Mücke neuer Trainer beim VC Markranstädt
Schrecksekunde für Eleni
Beach-WM 2005: Stadien auf Straße des 17. Juni?
Ulmer Volleyballerinnen besiegen Vrilissia
SCC unterliegt in Griechenland
Aachen: Erstes Heimspiel 2004 gegen CVJM Hamburg
Evivo: Für die Endrunde bereits qualifiziert
Sandra Aßmann bleibt locker
Achillessehne riss bei Daniela Schmees

Januar 2004

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Zum Medien-Überblick

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau 

Donnerstag. 22. Januar 2004

Wilhelmsburg vorm Abstieg

Wilhelmsburg - "Das war es dann wohl", sagte Doris Dettmann, Teamsprecherin der Volleyball-Regionalliga-Frauen des SV Wilhelmsburg. Nach dem 1:3 (20:25, 19:25, 25:17, 25:23) beim Tabellennachbarn Adler Kiel beträgt der Abstand zum klassenerhaltenden siebten Tabellenrang jetzt schon sechs Zähler. "Wir hatten Startschwierigkeiten", sagte Doris Dettmann. Erst als sich die Niederlage nach zwei verlorenen Sätzen abzeichnete, konnten die Wilhelmsburgerinnen ihr vorhandenes Potenzial abrufen. "Wir können eigentlich in dieser Liga mithalten", stellte Doris Dettmann fest. Manche eine der Spielerinnen hatte vor dem Aufstiegsabenteuer befürchtet, nur vorgeführt zu werden. Dass allerdings ist nicht der Fall, häufig fehlte das Quäntchen Glück.

Das lag auch nicht am Zuspiel von Meike Eggert. Oder dass Melanie Riechardt-Schernus erstmalig für die angeschlagenen Ira Haymann und Kerstin Bodendorf auf der Diagonalposition schmettern musste. "Unsere Angriffe sind nicht stark genug", so Doris Dettmann. Die Teamsprecherin hofft nun auf eine befreiende Wirkung, "wir können jetzt locker die Saison zu Ende spielen." Der nächste Gegner eignet sich bestens dafür: Am Sonnabend (15 Uhr) kommt Spitzenreiter Neustadt-Glewe in die Krieterstraße.

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Norddeutschland - Norderstedter Zeitung 

Donnerstag. 22. Januar 2004

VCNAL II setzt auf die Jugend

Norderstedt - Die Verbandsliga-Volleyballer des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn mussten sich dem TuS Berne deutlich mit 0:3 geschlagen geben. "Wir hatten keine Chance", räumte Trainer Andreas Liedtke ein. Gegen den Tabellenletzten TuRa Harksheide spielte dann die jüngste Mannschaft, die der VCNAL jemals in der Verbandsliga aufgestellt hat. "Mit Tobias Kook (16), Moritz Clauberg (17), Jared Grigoleit (18), Oliver Kook (18) und Philipp Kerl (18) hatten wir die halbe A-Jugend auf dem Feld. Die Jungs haben ihre Sache sehr gut gemacht", so der Coach nach dem glatten 3:0-Erfolg.

Weitere Verbandsliga-Ergebnisse, Männer: TuS Berne - TuRa Harksheide 3:0, Harburger TB - SV Friedrichsgabe 3:0, Oststeinbeker SV II - SV Friedrichsgabe 3:0; Frauen: Kaltenkirchener TS - FR Adler Kiel 0:3, Kaltenkirchener TS - TuS Hasseldieksdamm/Mettenhof 2:3.

pam

 

Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de  

Donnerstag. 22. Januar 2004

Michael Mücke neuer Trainer beim VC Markranstädt

Die Trainerfrage beim VC Markranstädt wurde nun geklärt. Michael Mücke (50 Jahre, verheiratet, 3 Kinder) ist der neue Trainer der 1.Herrenmannschaft des VCM und soll bis Ende März versuchen, das Team von Tabellenplatz 12 auf 10 zu befördern, damit die Relegation erreicht und somit um den Klassenerhalt gespielt werden kann.

Mücke, der seit 20 Jahren in der 1.Bundesliga tätig ist und in den letzten vier Jahren Head-Coach bei Bayer Wuppertal war, bewarb sich kurz und präzise per Kontakt-Formular am 16.01. (Freitag) beim VCM Manager. Das Präsidium um Nickeleit entschied sich darauf hin schon am Montag. An Mücke wird es einige Erwartungen und Hoffnungen geben, die Mannschaft wiederzubeleben. Ins Training einsteigen wird er ab Montag, bis dahin hat er schon einen straffen Trainingsplan vorgelegt.

 

Deutschland - Südwest Presse 

Donnerstag. 22. Januar 2004

Schrecksekunde für Eleni

Zuspielerin verletzt sich beim Abschlusstraining am Netzpfosten

Selbstbewusst sind die Damen vom Filathletic Club Vrilissia gestern Abend in Ulm eingetroffen. Kein Wunder: Der Gegner des SSV im Top-Teams-Cup heute (19.30 Uhr) ist Spitzenreiter in Griechenland. Allerdings verletzte sich Zuspielerin Eleni Memetzi im Abschlusstraining in der Kuhberghalle.

Das hatten sich die Volleyball-Damen aus der Vorstadt von Athen ganz anders vorgestellt: Nach der abendlichen Ankunft in Ulm schnell im "Maritim" umziehen und rauf an den Kuhberg zum Abschlusstraining. Direkt nach dem Aufwärmen aber wars mit der Gelassenheit vorbei. Schrecksekunde für Eleni: Zuspielerin Memetzi, auch im griechischen Nationalteam die Stellerin, prallte gegen den eigentlich gut gepolsterten Netzpfosten. Die Folge: eine Platzwunde am Schienbein. Überdies hat die 29-Jährige Schmerzen im Fußgelenk.

Dr. Rolf Schmid, Cheforganisator des SSV im Europacup, fuhr die erblasste Nationalspielerin ins RKU zur Untersuchung. Dass die 1,81 m große Spielerin - auch Außenangreiferin Maria Gkaragkouni schmettert als Kapitän für die griechische Auswahl, genauso wie Mittelblockerin Maria Chatzinikolau - heute nicht wird auflaufen können, ist aber nach dem ersten Eindruck eher unwahrscheinlich.

Die Delegation des Filathletic Club Vrilissia war mit halbstündiger Verspätung gegen halb fünf in München gelandet. Bei angenehmen 17 Grad in Athen gestartet, schockte die Damen aus Hellas bei der Ankunft das unwirtliche Schneetreiben. Von einem umfangreichen Besichtungsprogramm heute haben die Gäste Abstand genommen. Nach den Worten von Team-Managerin Eleni Stefa, die sich von dem Trainingsunfall betroffen zeigte, ist heute nur ein Spaziergang an die Donau und zum Münster geplant - und irgendwo eine Tasse Kaffee.

Vrilissia will sich ganz auf das Viertelfinal-Hinspiel im Top-Teams-Cup konzentrieren. An Selbstbewusstsein fehlt es nicht. "Wir wollen so gut spielen, wie wir können und zwei Sätze gewinnen, vielleicht sogar alle drei", versichert Trainer Artemios Xagoraris. Dass die Mannschaft Qualität hat, steht außer Zweifel: Mit 18 Siegen und nur zwei Niederlagen führt Vrilissia die Tabelle der ersten griechischen Liga an. Noch aufschlussreicher ist, dass Filathlitikos Thessaloniki (15:5) nur Vierter ist. Dabei hat eben diese Mannschaft das hocheingeschätzte polnische Team von Nafta Gaz Pila, Mathias Eichingers Favorit auf den Gewinn des Final Fours, im Achtelfinale rausgeworfen. Die griechischen Spitzenklubs scheinen also recht stark zu sein.

Xagoraris, im dritten Jahr Trainer im Athener Vorort (nur zwei bis drei Kilometer vom neugebauten Olympiastadion entfernt), hat ein Video vom SSV ausgiebig studiert. Seine Einschätzung: "Ulm ist eine sehr gute Mannschaft. Wenn sie eine gute Annahme hat, dann ist sie sehr gefährlich, auch beim Rückspiel in Athen." Eichinger taxiert die Chance auf den Sprung ins Final Four mit 50:50.

Volleyball hat in Vrilissia durchaus Tradition. 1995, 96, 97 und99 wurde das Team griechischer Meister, darüberhinaus holte es beim erst fünfmal ausgetragenen nationalen Pokal dreimal die Trophäe. Mehr noch: 1999 gewann Vrilissia das Final Four im Europapokal. Bei so vielen Meriten und so viel aktueller Stärke müssten Tanja Hart und Co. gewarnt sein.

Gestern Abend erhielten die einheimischen Volleyballerinnen noch unerwartete moralische Unterstützung durch die Zweitliga-Basketballer des Ratiopharm-Teams, die vor Vrilissia am Kuhberg trainiert hatten. Die Korbjäger haben sich für heute als Zuschauer angesagt. "Ich bin sehr aufgeregt, unsere Mannschaft wird kommen", sagte Trainer Mike Taylor. Auch Tobias Waitzinger freut sich: "Klar, dass wir die Mädels unterstützen." Nette Geste vor dem zu erwartenden heißen Duell.

K. Vestewig

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Donnerstag. 22. Januar 2004

Beach-WM 2005: Stadien auf Straße des 17. Juni?

Turnier findet vom 20. bis 26. Juni in Berlin statt

Der Internationale Volleyball-Verband FIVB sowie der Deutsche Volleyball-Verband DVV haben sich auf einen Termin für die Ausrichtung der Beach-Volleyball-Weltmeisterschaft 2005 in Berlin verständigt. Vom 20. bis 26. Juni 2005 kämpfen die weltbesten Beach-Volleyballerinnen und Beach-Volleyballer um die WM-Kronen. Schauplatz der Titelkämpfe könnte die Straße des 17. Juni sein, zwischen der Siegessäule und dem Brandenburger Tor.

Dieser Platz bedarf allerdings noch der Bestätigung des Berliner Senats. Der Berliner Schlossplatz, Ort des Grand Slam 2003 und 2004, kommt aufgrund von Bauarbeiten nicht in Frage.

Für das WM-Turnier sind derzeit zwei Stadien geplant, wobei der Center Court eine Kapazität von 8.000 Zuschauern haben soll. Zudem soll ein Neben-Court weiteren 3.000 Zuschauern Platz bieten. Daneben gibt es natürlich weitere Beach-Felder.

DVV-Präsident Werner von Moltke meinte zu Ort und Termin: "Der Termin ist unser Wunschtermin, den wir immer schon für das internationale Turnier in Berlin hatten. Die Straße des 17. Juni wäre natürlich eine tolle Location für die Weltmeisterschaft, der Rahmen würde stimmen. Wir hoffen auf die Bestätigung des Berliner Senats."

Die Beach-WM 2005 soll bei Frauen und Männern mit jeweils 32 Teams im sogenannten Doppel-K.O.-System gespielt werden, das heißt ein Team scheidet erst dann aus, wenn es das zweite Mal verloren hat. Bei der Beach-WM 2003 in Rio de Janeiro gewannen Ricardo/Emanuel (Brasilien) bei den Männern und Walsh/May (USA) bei den Frauen die Titel, die Beach-Nationalduos Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (beide Berlin) sowie Stephanie Pohl/Okka Rau (beide Hamburg) waren als jeweils Neunte beste deutsche Teilnehmer.

 

Deutschland - www.yahoo.de  

Donnerstag. 22. Januar 2004

Ulmer Volleyballerinnen besiegen Vrilissia

Ulm (dpa) - Die Volleyballerinnen des SSV Ulm stehen vor dem Einzug in die Endrunde des Top Teams Cups. Der deutsche Meister besiegte im Viertelfinal-Hinspiel den griechischen Vertreter Athletic Club Vrilissia mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:14).

Vor 1100 Zuschauern in der Ulmer Kuhberg-Halle zeigte die Mannschaft von Trainer Matthias Eichinger eine herausragende Leistung. Ulm genügt im Rückspiel bereits ein Satzgewinn zum Einzug in das Final-Four-Turnier, das im März ausgetragen wird.

 

Deutschland - Berliner Zeitung 

Donnerstag. 22. Januar 2004

SCC unterliegt in Griechenland

Der deutsche Meister SCC Berlin hat in der Champions League auch das zweite Spiel gegen den griechischen Meister Olympiakos Piräus verloren. In Glifada unterlagen die Berliner wie im Hinspiel 1:3 (33:31, 20:25, 11:25, 21:25) und bleiben mit einem Sieg aus vier Spielen Dritter in der Gruppe A hinter Piräus und Treviso. Damit hat der SSC kaum noch Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde. Der SCC profitierte von einem schwachen Beginn der Gastgeber, hatte nach dem Gewinn des ersten Durchganges aber keine Chance mehr auf einen Satzgewinn.

 

Deutschland - www.volleyballer.de  

Donnerstag. 22. Januar 2004

Aachen: Erstes Heimspiel gegen CVJM Hamburg

Nachdem die Alemanninnen zum Rückrundenstart bereits zweimal auswärts (in Warendorf und in Obernkirchen) antreten mussten, steht am Sonntag, 25.01.2004, 15.00 Uhr, das erste Heimspiel im Jahr 2004 auf dem Programm. Wiedergutmachung für die sehr bittere 2:3-Niederlage (21:23 im Tiebreak) vom vergangenen Samstag in Obernkirchen ist angesagt. Gegner am Sonntag ist der Tabellenvorletzte CVJM Hamburg. Der 3:2 Hinspiel-Sieg (15:11 im Tiebreak) Anfang Oktober des letzten Jahres war der erste Sieg der Aachenerinnen in der 2. Bundesliga Nord. Danach folgten bekanntlich noch vier weitere Siege in Bremen, gegen Detmold, gegen Emlichheim und Anfang des Jahres in Warendorf

CVJM Hamburg belegt zur Zeit mit 6:22 Punkten nur den elften und damit vorletzten Tabellenplatz. Aachen rangiert auf Grund der unglücklichen 2:3-Niederlage in Obernkirchen mit 10:16 Punkten immer noch auf Platz 10. Die Hansestädterinnen konnten bisher lediglich gegen den Köpenicker SC, in Detmold und in Münster gewinnen. Zu diesen drei Hamburger Siegen soll zumindest am Sonntag kein vierter hinzu kommen.

Trotz der unglücklichen Niederlage in Obernkirchen war Trainer Stefan Falter nicht unzufrieden mit der gezeigten Leistung und sicher, dass man die „nötigen Punkte“ dann eben woanders holen werde, zum Beispiel am Sonntag gegen CVJM Hamburg.

Hamburgs Trainer Helmut von Soosten und seine sieben Spielerinnen werden aber bestimmt alles daran setzen, den Alemanninnen am Sonntag das Leben so schwer wie möglich zu machen und die zwei Punkte aus Aachen zu entführen, ist dies doch wahrscheinlich vorerst ihre letzte Chance, den Anschluss ans Mittelfeld zu schaffen. Auch Aachen benötigt die Punkte dringend, um den Abstand zu den bereits etwas abgeschlagenen Mannschaften aus Hamburg und Detmold (2:24 Punkte) zu vergrößern und den Anschluss ans untere Mittelfeld zu halten.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Aachenerinnen wieder auf die Unterstützung ihrer treuen Fans angewiesen. Zumindest haben sich die Alemanninnen fest vorgenommen, ihre Fans mit einem Heimsieg im neuen Jahr zu begrüßen.

Bina Rollersbroich

 

Deutschland - Aachener Nachrichten 

Donnerstag. 22. Januar 2004

Evivo: Für die Endrunde bereits qualifiziert

Düren. Etwas überspitzt könnte man sagen: Die Rückrunde der Volleyball-Bundesliga ist für Evivo Düren völlig uninteressant. Die Mannschaft ist aufgrund des neuen Modus bereits jetzt für die Endrunde qualifiziert.

Dort kann sie im Viertelfinale schon jetzt nicht mehr auf einen der beiden Favoriten SCC Berlin oder VfB Friedrichshafen treffen. Alle sportlichen Ziele sind daher erreicht.

«Das sehe ich anders», sagt Abwehrchef Till Lieber. Zum einen, weil es laut Lieber vorteilhaft wäre, von Platz drei oder vier aus in die Endrunde zu starten. «Dann hat man im Viertelfinale in einem eventuellen dritten Entscheidungsspiel Heimrecht», begründete der Nationalspieler.

Besseres Niveau

Zum anderen freut sich der 22-Jährige auf die Rückrunde, da diese vom Niveau her besser sei. Bis Ende März trifft Düren in Hin-und Rückspiel nur auf Teams von Platz eins bis sechs. «Es macht viel mehr Spaß, gegen Mannschaften zu spielen, gegen die ein Sieg nicht schon im Vorab sicher ist», so der Mathematik-Student.

Das Spiel am Samstag gegen Mendig ist offiziell der letzte Hinrundenspieltag. Eigentlich kann man die Partie (Samstag, 19.30 Uhr in der Halle des Burgau-Gymnasiums) aber schon zur Rückrunde zählen. Denn Mendig ist ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Und gegen eine so platzierte Mannschaft hat Evivo bisher noch kein Spiel in dieser Saison gewinnen können. Langsam wird's Zeit», so Till Lieber.

Konsequenzen

Die 2:3-Niederlage der Bundesliga-Volleyballer von Evivo Düren am Sonntag in Wuppertal hat Konsequenzen nach sich gezogen. Trainer Bernd Werscheck hat den Inhalt der Übungseinheiten geändert. Im Mittelpunkt steht jetzt beispielsweise die bisher unzureichende Abstimmung zwischen Block und Feldabwehr.

Ohne Folgen sei die neuerliche Niederlage für den Haussegen innerhalb der Mannschaft geblieben. «Der hängt nicht schief», beteuerte Lieber.

Vorspiel

Das Bundesliga-Spiel hat diesmal ein Vorspiel. Ab 16.30 Uhr tritt die D-Jugend des Dürener TV gegen den Rheinlandpfalz-Meister LAF Sinzig an. Mittlerweile bei Heimspielen der Volleyballer nicht wegzudenken sind die «Evivo-Chics». Die Cheerleader-Gruppe sorgt sorgt seit einigen Monaten für kurzweilige Satzpausen.

 

Deutschland - Münstersche Zeitung 

Donnerstag. 22. Januar 2004

Sandra Aßmann bleibt locker

Sofia - Eisige Kälte beim Zwischenstopp in Prag, Schneesturm in Sofia "das Wetter meinte es nicht gut mit den Volleyballerinnen des USC Münster bei ihrer Anreise zum Achtelfinale des Top-Teams-Cups heute Abend beim bulgarischen Gastgeber Lewski "Siconco" Sofia.

Dennoch war der Trip, der frühmorgens um 3.30 Uhr begann und um 16 Uhr Ortszeit in Sofia " also knapp zwölf Stunden später " endete, insgesamt sehr entspannt.

Die Spielerinnen von Trainer Axel Büring waren (der mangelnden Beinfreiheit für die hoch aufgeschossenen Athletinnen zum Trotz) schon im Flieger bester Laune. Der erste Eindruck vom Quartier drückte diese auch nicht. Entgegen den letzten Erfahrungen von Büring, der als USC-Coach bereits in der zweiten Hälfte der 90er in Sofia Gast war, sind hier, im Hotel "Edi" in Sofias Norden direkt an der Peka, die Bedingungen für die USC-Delegation glänzend: Hervorragende Unterbringung und vorzügliche Verpflegung (als verspätetes Mittagessen gab es Salat und Kartoffelsuppe) torpedierten alle Befürchtungen, die beim USC entstanden waren, als die Lewski-Offiziellen sich im Vorfeld der Begegnung nicht gerade kooperativ gezeigt hatten. Am Abend ging es dann wie üblich per Bus zum Training in die Wettkampfhalle im Osten der Millionenstadt Sofia.

Das lief auch ordentlich ab, obwohl Büring mangels Masse auf Informationen über den Gegner verzichtete. "Wir müssen ohnehin auf uns schauen", betont Büring, der auf der zentralen Position der Zuspielerin einen neuen Weg gehen muss. Denn nach Kim Staelens (Kreuzband) und Hella Jurich (nicht spielberechtigt im Europacup) muss der 36-Jährige nun mit Sandra Aßmann die dritte Regisseurin in drei Monaten einbauen " und hat zudem keine Alternative. "Da haben wir also unsere eigene Baustelle", formuliert es Büring, der aber schon vor der Partie viel Druck von der vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordenen Aßmann nimmt. "In erster Linie sind diese beiden Vergleiche mit Sofia als Vorbereitungsspiele für die bald anstehenden schweren Auswärtsaufgaben in Hamburg und bei der Pokalendrunde in Schwerin zu sehen", sagt Büring.

Für Aßmann sei es natürlich auch eine ganz besondere Partie, gerade vor dem zu erwartenden fanatischen Publikum in Sofia. Doch unruhig werden weder Coach noch Spielerin. Aßmann jedenfalls wirkt erstaunlich entspannt für ihre jungen Jahre: "Ich bin körperlich und kopfmäßig völlig fit", sagt die junge Dame selbstbewusst: "Ich gehe da ganz locker rein, auch wenn das mein erster Europapokaleinsatz von Anfang an ist. Für mich ist es wichtig, dass die Mannschaft und ich morgen gut harmonieren!"

Ganz so locker mag es Büring denn auch nicht haben: "Das ist kein Betriebsausflug. Ich sehe schon eine Chance, in die Endrunde einzuziehen. Aber wir werden dieses Ziel nicht um jeden Preis verfolgen", erklärt der Coach. So werden die Athletinnen, die " wie Atika Bouagaa zuletzt im Dauerstress waren, heute nur dosiert eingesetzt. Dafür sollten beispielsweise Teee Williams oder Conny Dumler Anteile bekommen. Wohl dem, der solch eine Bank hat...

Lutz Hackmann

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Donnerstag. 22. Januar 2004

Achillessehne riss bei Daniela Schmees

-alf- Warendorf. Neue Hiobsbotschaft aus dem Lager der WSU-Volleyballerinnen: Daniela Schmees hat sich beim Training am Dienstagabend die Achillessehne des linken Fußes gerissen. Es war eigentlich eine ganz normale Angriffsbewegung. Sie hat es sofort gemerkt, hatte aber eigentlich keine Schmerzen. Wir haben sie dann sofort zum Clemens-Hospital gebracht. Das war schon ein Schock, erklärte ein zerknirschter Niels Westphal.

Ob die Außenangreiferin operiert wird, ist noch fraglich. Vielleicht ist es auch auf konservativem Weg möglich. Daniela wird sich eine weitere Meinung einholen, so Westphal weiter, der hofft, dass sich Schmees in der kommenden Saison wieder reinhängen wird.

Damit fällt beim Zweitligisten erneut eine Leistungsträgerin aus. Wir haben schon enormes Pech, dass jede Saison eine wichtige Spielerin ausfällt. Aber wir müssen den Ausfall nun kompensieren, die Möglichkeit haben wir. Sophia Schulze Höping kann auf dieser Position sehr gut spielen, blickt Westphal schon wieder voraus.

 

 © 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel