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Samstag, 31. Januar 2004 

CVJM: Die letzte Chance nutzen
Rottenburg vor Doppelspieltag
DVV: Lamberty für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Hallensprecher - bitte meldet Euch!
FIVB: Keine Sextests mehr bei Volleyball
VfB Friedrichshafen schlägt zur Titelverteidigung auf
Münster will Halle des TV Fischbek erobern
SCC: Nachspiel auf Papier
Beust gegen Sportvereine
Ulm: Dritte Halbzeit bis zum frühen Morgen

Schmettern mit Schmackes  
VVL: Die Farbe der Medaille soll sich ändern
TVF will Chance wahren
Aufstiegsmodus im Volleyball
Entscheidende Wochen für den Moerser SC
SSC: Generalprobe für die Pokal-Endrunde
USC II hat noch Rechnung offen

Januar 2004

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Zum Medien-Überblick

 

Deutschland - Smash-News 

Samstag. 31. Januar 2004

CVJM: Die letzte Chance nutzen

Beim Heimspiel heute abend (20 h, Sporthalle Wandsbek) wollen die Zweitligafrauen des CVJM Hamburg gegen Schlusslicht Detmolder TV endlich wieder einen Sieg landen. „Wenn wir gewinnen, ist zumindest die Rote Laterne für uns kein Thema. Allerdings ist das Spiel auch für Detmold quasi die letzte Chance, noch Anschluss zu finden. Die werden kämpfen wie die Löwinnen.“ prophezeit Heimspiel-Organisator Peter Neese.

Beim CVJM sind alle fit, allerdings muss die frisch von einer Grippe genesene Andrea Dellnitz am Vormittag noch eine Klausur schreiben. „Das müssen wir halt so nehmen, wie es kommt. Wir haben in dieser eigentümlichen Saison schon viel größere Handicaps gehabt.“ meint CVJM-Trainer Helmut von Soosten.

Das Detmolder Umfeld fordert von der Mannschaft „mehr Konzentration, Mut und deutlich aggressiveres Spielverhalten“, um Satzvorsprünge auch über die Ziellinie zu bringen. Ein Problem, das auch dem CVJM nicht unbekannt ist. Peter Neese appelliert an die Fans: „Wenn es gut läuft, kann man auch alleine gewinnen (ist nur schöner mit vielen), wenn es nicht läuft, gerade dann braucht die Mannschaft Hilfe und Anfeuerung! Und mit Hilfe der Fans können wir vielleicht doch noch etwas wuppen, immerhin haben wir noch sechs Heimspiele und nur ein Auswärtsspiel!“

CVJM zu Hamburg – Detmolder TV, Samstag, 31.01.04, 20 Uhr, Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße)
Eintritt 5 Euro / ermäßigt 2.50 Euro

 

Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de  

Samstag. 31. Januar 2004

Rottenburg vor Doppelspieltag

Die Rottenburger Volleyballer stehen vor einem richtungsweisenden Wochenende in der 2. Bundesliga. Am heutigen Freitag um 20 Uhr trifft der TVR in der heimischen Hohenberghalle auf das Internat Frankfurt und am Sonntag ist man zu Gast beim TSV Friedberg. Beides Mannschaften, die in der Tabelle hinter Rottenburg stehen. Also eine leichte Aufgabe für die Spieler von Hans Peter Müller?

„Wir könnten nach diesem Wochenende mit zwei Siegen halbwegs gesichert sein“, prophezeit Rottenburgs Trainer, „leichte Gegner sind die beiden allerdings nicht.“ Das Internat Frankfurt hat einen seiner Siege in Sonneberg eingefahren. „Die Internatsjungs scheinen durch großes Publikum motiviert zu werden, in Sonneberg haben noch nicht viele gewonnen“, sagt Müller. Da kommt auf den Zuschauerkrösus Rottenburg dann wirklich eine schwere Aufgabe zu. Am Freitagabend erwartet Müller wieder „gut 600 Fans“. Trotzdem tippt er auf einen Sieg seiner Mannschaft: „Alle sind fit und heiß auf die entscheidende Phase der Saison.“ 

Heiß sind wohl besonders zwei Spieler. Nach knapp zweijähriger Abstinenz wird Markus Zinsmeister, kurz nach seinem dreißigsten Geburtstag, sein Saisondebüt in der Rottenburg Startformation geben. Seine Knieverletzung ist wohl überwunden und Müller erwartet sich noch einiges von seinem Diagonalangreifer: „In den nächsten Spielen kann er noch sehr wichtig werden. Elvis braucht etwas Pause.“ Rottenburgs Elvis Seric hat derzeit Probleme mit dem Knie und ging schon angeschlagen in die letzte Partie gegen Rüsselsheim. Auf Internatsseite kehrt Jugendnationalspieler Jaromir Zachrich an seine alte Wirkungsstätte zurück. “Richtig gute Stimmung und alte Freunde sind in Rottenburg“, freut sich der Mittelblocker schon lange auf die Partie. In der Jugendmannschaft spielt Zachrich noch für den TVR.

Friedberg, Rottenburgs Gegner am Sonntag, hat einen richtig guten Lauf. Der macht Müller etwas Angst. „Die haben sechs Partien in Folge gewonnen und nur gegen Tabellenführer Dachau verloren“, weiß der TVR-Trainer. Eigentlich hatte er gehofft die Friedberger würden sich am hinteren Teil der Tabelle halten: „das wäre einfacher für uns gewesen.“ Jetzt könnten die Friedberger mit einem Sieg an Rottenburg herankommen. „Das werden sie sicher mit allen Mitteln versuchen“, so Müller. Dann würde die Saison wohl noch einmal richtig spannend werden. Den Tabellenvierten und den Viertletzten, also einen möglichen Absteiger würden dann wohl ganze vier Punkte trennen. Wenig Holz bei noch acht ausstehenden Spielen.

„Wir spielen trotzdem auf Sieg und ich glaube an vier Punkte“, sagt Hans Peter Müller zum Abschluss. In letzter Zeit hat er sich ja schon oft als Prophet erwiesen. „Hoffentlich auch dieses Mal“, werden die Rottenburger Verantwortlichen denken.

 

Deutschland - DVV-News 

Samstag. 31. Januar 2004

DVV: Lamberty für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Jürgen Lamberty (48) ist ab 1. Februar als Direktor für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutschen Volleyball Sport GmbH, der Vermarktungs- und Dienstleistungsgesellschaft des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV), für die Vermarktung der Marke Volleyball und der Großevents des DVV zuständig.

DVV-Präsident Werner von Moltke hatte ihn zum 1. April 2001 vom Deutschen Motor Sport Bund zum DVV geholt, wo er als Exekutiv-Direktor der Volleyball-Frauen-WM 2002, der Männer-EM 2003 und der Männer-Olympia-Qualifikation 2004 für die Gesamtorganisation und den Bereich Marketing verantwortlich zeichnete.

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 31. Januar 2004

Hallensprecher - bitte meldet Euch!

Sven Rautenberg sucht Kollegen zwecks Austausch

Auf viel positive Resonanz ist unsere Geschichte "Ein bisschen Spaß..." (vm 2/04, Seite 40 bis 43) gestoßen, in der wir über Animation in Volleyballhallen berichten. Offensichtlich scheint es immer wichtiger zu werden, die Zuschauer kompetent zu informieren und zu unterhalten.

In diesem Zusammenhang erreichte uns eine Zuschrift von Sven Rautenberg, der mit seinen Kollegen beim VfB Friedrichshafen und bei den DVV-Männern für Stimmung sorgt: "Wir streben seit Jahren ein Treffen aller Hallensprecher an. Wir haben alles versucht, über den DVV, das Ligabüro und nun auch direkt an die Hallensprecher und das Management. Leider bisher ohne Erfolg. Von 24 Erstligisten haben sich gerade mal sechs gemeldet."

Damit das anders wird, hier unser Aufruf an alle Hallensprecher: Bitte setzt Euch mit Sven Rautenberg in Verbindung.
Seine Mailadresse lautet: sven@eventertain.de

 

Deutschland - www.volleyball.de  

Samstag. 31. Januar 2004

FIVB: Keine Sextests mehr bei Volleyball

Wie der Sportinformationsdienst meldet, wird es in Zukunft auch beim Volleyball keine Sextests bei internationalen Top-Events mehr geben. Der Weltverband FIVB nahm sich somit die Vorgabe des Internationalen olympischen Komitees (IOC) zu Herzen, der schon vor den Olympischen Spielen 2000 in Sydney auf die Tests verzichtet hatte.
Die FIVB war der letzte Weltverband, der die früher üblichen Kontrollen noch durchgeführt hatte. Für eine Aufhebung der Regel sprachen sich die Delegierten bei der FIVB-Boardsitzung am Mittwoch in Acapulco aus.

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News 

Samstag. 31. Januar 2004

VfB Friedrichshafen schlägt zur Titelverteidigung auf

DESSAU/FRIEDRICHSHAFEN - In Dessau wird am Wochenende die Endrunde des DVV-Pokals ausgetragen und somit der erste nationale Volleyball-Titel der Saison vergeben. Der VfB Friedrichshafen geht als Titelverteidiger, aber nicht unbedingt als Favorit ins Rennen.

Den krönenden Abschluss des Januars bildet für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen die Pokal-Endrunde. Direkt nach dem Champions League Spiel in Tallinn (3:1-Sieg gegen ESS Falck Pärnu) stieg der VfB-Tross in den Charter-Jet und flog nach Leipzig. Dort wartete der Mannschaftsbus für den Transfer nach Dessau. Für eine angenehme Anreise war also gesorgt. Der brasilianische Außenangreifer Alex Lenz reiste nach überstandenem Magen-Darm-Infekt mit dem Zug an, ebenso Zweitliga-Mittelblocker Max Günthör, der für den erkrankten Itapolis nachnominiert wurde.

Der VfB Friedrichshafen kann seine beeindruckende Statistik der vergangenen Jahre ein weiteres Mal aufbessern. Der Pokal-Titelverteidiger würde mit einem Sieg des Vierer-Turniers in der Anhalt-Arena in Dessau zum Rekordsieger im DVV-Pokal avancieren. Zurzeit liegen die Häfler mit dem Hamburger SC und dem TSV 1860 München mit jeweils fünf Siegen gleichauf. Deutscher Rekord-Pokalsieger im Männerbereich ist allerdings das ehemalige DDR-Team von der HSG Wiss. Karlshorst, welches sieben Mal den DSVB-Pokal gewann.

„SCC Berlin ist der große Favorit“, lässt VfB-Trainer Moculescu verlauten. Der Respekt gegenüber dem amtierenden Deutschen Meister scheint angebracht. Immerhin führen die Berliner ungeschlagen die Bundesliga-Tabelle an und haben in der Champions League Sisley Treviso in den Tiebreak gezwungen. Weil die Italiener einen Spieler einsetzten, der nicht auf dem Meldebogen stand, kann es sogar sein, dass die Partie mit 3:0 für Berlin gewertet wird.

Aber zurück zum Pokal. Hier steht für den VfB am Samstag um 14 Uhr zunächst Maoam Mendig als Halbfinal-Hürde im Weg. „Das wird sicherlich nicht so einfach wie in der Liga“, vermutet Moculescu. Damals hatte der VfB die Mendiger mit einem lockeren 3:0 regelrecht weggeblasen. Der SCC Berlin muss sich ab 16.30 Uhr mit dem VV Leipzig auseinandersetzen, den er in der Liga mit einem glatten 3:0 besiegt hat. Die Favoritenrollen sind demnach klar verteilt. Wer am Ende tatsächlich um den DVV-Pokal spielt, wird man sehen. Die Sieger der beiden Partien treffen am Sonntag, 1. Februar, um 13.30 Uhr zum Finale aufeinander.

Der SWR überträgt in seiner Sendung „Sport Südwest“ am Samstag, 31. Januar, von 16.30 bis 17.30 Uhr eine Zusammenfassung des ersten Halbfinalspiels.

DVV-Pokal, Endrunde in Dessau
Halbfinale: Samstag, 31. Januar
14 Uhr: VfB Friedrichshafen - Maoam Mendig
16.30 Uhr: SCC Berlin - VV Leipzig
Finalspiele: Sonntag, 1. Februar
11 Uhr: Spiel um Platz 3
13.30 Uhr: Finale

 

Deutschland - Harburger Rundschau 

Samstag. 31. Januar 2004

Münster will Halle des TV Fischbek erobern

Fischbek - Wird die Volleyball-Halle des TV Fischbek Hamburg gekapert? "Der USC Münster hat sich mit zahlreichen Fans angekündigt", sagte Horst Lüders, der Manager des Frauen-Bundesligateams. Wenn am Sonntag (15 Uhr) das Punktspiel beider Teams in der Sporthalle Süderelbe angepfiffen wird, müssen sich die Trommler des Fanclubs "Fischbek Dynamite" schwer ins Zeug legen, um die akustische Oberherrschaft über die Halle Neumoorstück zu behalten.

"Die Euphorie in Münster ist groß", sagte Manager Horst Lüders. In der nordrhein-westfälischen Stadt - in der sich fast alles sportlich um Frauenvolleyball dreht - gab es sowohl durch die überraschende Olympia-Qualifikation der Frauennationalmannschaft als auch das unter der Woche erreichte Finale des Top-Teams-Cups der USC-Volleyball-Damen. Und nächste Woche folgt wie für die Fischbekerinnen auch für den USC Münster mit dem Final-Four in Schwerin um den deutschen Pokal der nächste Höhepunkt. "Vielleicht treffen da beide Mannschaften im Endspiel erneut aufeinander", sagte Manager Lüders.

Mit der Möglichkeit hat sich auch schon Fischbeks Nationalspielerin Christina Benecke beschäftigt. "Unsere Aufgabe muss es am Sonntag sein, Münster Angst zu machen", sagte sie. Obwohl der Tabellenzweite nominell besser besetzt ist als der TVF, glaubt die Fischbekerin an eine reelle Siegchance: "Wir kennen den USC ganz genau." Immerhin hat Christina Benecke ihre Bauchmuskelzerrung auskuriert. Beim Training nahm sie schon wieder am Schmetter- und Aufschlagstraining teil.

masch

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Samstag. 31. Januar 2004

SCC: Nachspiel auf Papier

Der Protest des SCC nach der Niederlage gegen Treviso hat kaum Erfolgsaussichten

Die Regularien der Champions League sind ein Kapitel für sich. Die Größe der Werbebanden etwa wird bis auf den Zentimeter vorgegeben. Mit dem Wust von Vorschriften beschäftigt sich beim SC Charlottenburg Geschäftsführer Günter Trotz. So hat er gleich bemerkt, dass im Spiel gegen Sisley Treviso (2:3) Felix Fischer als Felix Fleischer im Protokoll auftauchte.

Weniger aufmerksam haben wohl die Verantwortlichen Trevisos hingeschaut - des Vereins, der vor der Partie das "Sisley Volley Year Book 2003/2004" verteilen ließ. Dort präsentiert sich auf 84 Seiten ein Volleyball-Verein von Welt, der nicht nur auf dem Parkett zu den erfolgreichsten gehört.

Was war passiert? Die Gäste wollten - regelkonform - kurzfristig Ronaldo Mendez aufstellen. Der Supervisor vergaß jedoch, ihn ins offizielle Protokoll aufzunehmen, was beim Gegenchecken auch den italienischen Offiziellen entging. Damit stand Mendez nicht auf dem Spielberichtsbogen, wurde aber trotzdem eingewechselt. Der SCC hat Protest eingelegt. Nun ist der europäische Verband CEV am Zug. "Ich denke nicht, dass dabei etwas herauskommt", glaubt Manager Kaweh Niromand nicht an eine Wertung zugunsten des SCC. Zumal der Formfehler auch von Verbands-Verantwortlichen in der Halle nicht bemerkt wurde.

Dass jetzt Formulare wichtiger sind als das Spiel, passt den Charlottenburgern gar nicht, obwohl sie profitieren könnten (bekäme der SCC die Punkte, wären Gruppenrang drei und ein deutscher Platz in der Champions League gesichert). Denn es waren "zwei Stunden Volleyball auf einem Superniveau", stellte Diagonalangreifer Marco Liefke fest. Mit 2400 begeisterten Fans und einer tollen Aufholjagd der Gastgeber, der allerdings das Happy-End fehlte. "Wir haben uns der Spitze angenähert", bilanziert Niroomand zufrieden, gibt aber zu bedenken: "Natürlich können wir nicht über Jahre sagen, dass wir zufrieden sind, uns anzunähern."

Schon bald also soll ein ganz großes Team wie Treviso auch besiegt werden. Auf dem orangefarbenen Feld, nicht am Grünen Tisch.

Sebastian Schlichting

 

Hamburg - Smash-News 

Samstag. 31. Januar 2004

Beust gegen Sportvereine

CDU will Trainerpauschale streichen – Bürgermeister dafür

Die SPD-Fraktion sieht Hamburgs Sportvereine durch die Steuerpläne der CDU bedroht. Die CDU wolle die so genannte Übungsleiterpauschale im Steuerrecht streichen, sagte der sportpolitische Sprecher der Fraktion, Jürgen Schmidt. „Dann laufen den Vereinen die ehrenamtlichen Trainer weg.“ Bürgermeister Ole von Beust habe sich ausdrücklich für das CDU-Steuerkonzept ausgesprochen und die CSU aufgefordert, sich den Plänen anzuschließen. „Mit diesem Streichkurs trifft der Bürgermeister die Vereine ins Mark.“

Die Pauschale erlaubt es ehrenamtlichen Sporttrainern, für ihren Einsatz bis zu 154 Euro im Monat steuerfrei zu verdienen. „Das ist ein Ausgleich für die oft nicht unerheblichen Kosten, die Trainer durch ihre Arbeit im Verein haben“, sagte Schmidt. Falle die Vergünstigung weg, drohe dem Sport ein „Trainer-Notstand“.

„Die Abschaffung der Übungsleiterpauschale hätte fatale Auswirkungen auf die Arbeit der Vereine und den deutschen Sport insgesamt“, sagte Schmidt. „Und es wäre ein Schlag gegen die wichtige Arbeit von Ehrenamtlichen.“

 

Deutschland - Südwest Presse 

Samstag. 31. Januar 2004

Ulm: Dritte Halbzeit bis zum frühen Morgen

Vrilissia noch in den Köpfen, Suhl vor Augen, Istanbul schon im Visier. Die Volleyball-Damen des SSV Aliud Pharma, die gestern von Athen zurück in die Heimat flogen, bleiben nach dem erstmaligen Vordringen ins Final Four des Top-Teams-Cup im Blickpunkt.

Der Sonnenaufgang soll nicht mehr fern gewesen sein, als die letzten Nachtschwärmer ins Hotel zurückkehrten. In vollen Zügen hatten die Ulmer Volleyball-Damen in der "Bairactaris Tavern" im Athener Altstadtviertel Plaka den erstmaligen Sprung in ein Final Four im Europapokal genossen.

Da spielte es keine Rolle, dass nach dem 3:0-Sieg von vor Wochenfrist das Rückspiel beim starken Filathletic Club Vrilissia nach zwei eigenen und vier abgewehrten Matchbällen mit 2:3 (25:23, 22:25, 23:25, 25:22, 18:20) hauchdünn verloren gegangen war. Als Gratulationscours hatten sich in der Taverne alsbald die Herren-Volleyballer aus Sete eingestellt. Das vom deutschen Nationalspieler Wolfgang Kuck angeführte französische Team hatte sich zeitgleich weit schlechter angestellt und war mit 0:3 bei Panathinaikos Athen baden gegangen.

Es spricht für das Durchhaltevermögen der Ulmerinnen nicht nur auf dem Spielfeld, dass sich ein Teil der Mannschaft trotz der kurzen Nachtruhe bereits um 9 Uhr zu einer Besichtigungstour in Richtung Akropolis aufmachte. Fachkundiger Stadtführer: der Ulmer SPD-Stadtrat Georgios Giannopoulos, der als Volleyball-Fan mitgereist war.

Pünktlich vor dem Rückflug um 16 Uhr nach München hatte Delegationsleiter Dr. Rolf Schmid den 22-köpfigen Ulmer Tross wieder komplett um sich versammelt.

Heute steht nach den Europapokal-Taten schon wieder die Vorbereitung auf die Bundesliga-Pflicht an. Die heißt VfB Suhl, kommt am Samstag um 18 Uhr in die Kuhberghalle und erfordert keine halben Sachen.

Klar, dass die Gedanken gestern noch weit voraus eilten - zum Final Four am 13./14. März in Istanbul. Kaum anzunehmen, dass der europäische Verband CEV die Entscheidung zugunsten der türkischen Metropole - die hatte sich als einzige fristgerecht bis zum 15. Januar als Ausrichter beworben - noch zurücknimmt. Der Ulmer Fanbeauftragte Klaus Walser will sich ja dafür einsetzen, das Final Four in Tongeren auszurichten, weil nach Belgien gewiss mehr Ulmer und Münsteraner Anhänger mitreisen würden als in die Türkei. Im zweiten Halbfinale trifft Eburon Tongeren auf Günes Vakifbank Istanbul.

Derweil ist das Selbstvertrauen nicht nur bei Kathrin Neumaier, dem Ulmer Nesthäkchen, weiter gewachsen. "Klar streben wir den Europapokalsieg an. Es wäre für mich ein großer Anreiz, im Finale mitzuspielen", betont die Abiturientin. Für Außenangreiferin Alice Blom ist klar: "Wir haben eine Chance, das Final Four zu gewinnen."

Nicht zuletzt, weil Halbfinalgegner USC Münster riesige personelle Sorgen hat. Kim Staelens und Sandra Aßmann fallen mit Kreuzbandrissen aus, und Hella Jurich, die Dritte im Bunde der Zuspielerinnen, wurde nicht für den Europapokal gemeldet. Jetzt klopft der USC wegen einer Sonderspielberechtigung für Jurich bei der CEV an.

"Wenn Münster ohne Zuspielerin antreten muss, steigen unsere Chancen um mindestens 30 Prozent", verdeutlicht Mathias Eichinger. Vor Weihnachten war der SSV ohne Tanja Hart mit 0:3 in Leverkusen untergegangen. Der Ulmer Trainer hat für die Endrunde folgende Devise ausgegeben: "Wenn wir den Cup gewinnen wollen, müssen alle am obersten Level spielen. Da brauchen wir einen ähnlichen Tag wie letztes Jahr im Pokalendspiel." Eichinger und Co. stehen anstrengende und aufregende Wochen zugleich bevor.

K. Vestewig

 

Deutschland - Berliner Morgenpost 

Samstag. 31. Januar 2004

Schmettern mit Schmackes

Bei der Volleyball-Pokalendrunde läuft alles auf ein brisantes Finale zwischen den Erzrivalen SCC und Friedrichshafen hinaus

Sebastian Prüsener denkt nicht so gern an den zweiten Weihnachtstag 2003 zurück. Da hat sein Bruder geheiratet, doch der 21 Jahre alte Annahme-Spezialist beim deutschen Volleyball-Meister SC Charlottenburg erschien nicht zur Hochzeit, sondern wurde bei Bundestrainer Stelian Moculescu vorstellig. Der hatte zum Lehrgang vor der Olympia-Qualifikation in Leipzig geladen und Prüsener folgte in der Annahme, er würde zu den Testspielen gegen Tunesien auflaufen. Stattdessen saß er frustriert auf der Bank und wurde vor Silvester vom Auswahlcoach aussortiert.

Am Wochenende kann Prüsener dem Chef zeigen, was er drauf hat. Und zwar im direkten Kampf bei der Pokalendrunde in Dessau gegen den von "Stelu" trainierten Cupverteidiger VfB Friedrichshafen, der im Endspiel vor einem Jahr Prüseners damaligen Klub Unterhaching vorführte. Dass die reisegeplagte VfB-Elite, die erst am Donnerstag in der Champions League in Pärnu/Estland (3:1) ran musste, heute im Halbfinale (gegen Mendig) ebenso siegt wie der SCC gegen Leipzig, scheint dennoch Formsache. So haben die Beteiligten Mühe, den finalen Sonntags-Showdown der beiden besten deutschen Teams aus den Köpfen zu verdrängen. "Leipzig hat uns 2002 im Viertelfinale überrascht", warnt SCC-Kapitän Marco Liefke (29). "Leipzig ist eine echte Pokalmannschaft", lenkt Prüsener ab, der wegen einer Sprunggelenksverletzung noch nicht ganz schmerzfrei ist. Trotzdem fügt er hinzu: "Es macht schon Spaß, die zu schlagen und es wird mal Zeit, den Pott zu holen. Ich sehe das aber nicht als persönliches Spiel gegen Moculescu."

Dennoch stellt man sich auf ein Schmetterduell mit Schmackes ein, bei dem die Kräfteverhältnisse inzwischen ausgeglichen sind. Liefke etwa, der bei der EM im Herbst 2003 in Berlin meist angesäuert auf der Bank hockte und Moculescu vorwarf, er würde seine VfB-Leute bevorzugen, macht eine deutliche Kampfansage: "Ich will diesen Titel, sonst brauche ich da nicht hinzufahren." Ganz bewusst wechselte der Angreifer 2002 trotz finanziell lukrativen Angebots nicht nach Friedrichshafen ("Dort Meister zu werden, ist nichts Besonderes"), um ein Jahr später mit dem SCC frech den Thron zu besteigen. "Jetzt sind wir sogar leichter Favorit", sagt Liefke selbstbewusst, will aber mit Moculescu "keine Rechnung mehr offen" haben. "Friedrichshafen ist mir egal, das ist keine persönliche Kiste."

Auch Charlottenburgs Zuspieler Jaroslaw Skach (28) hat eine besondere Beziehung zum Erzrivalen vom Bodensee. Vor einem Jahr musste er vom Spielfeldrand aus mit ansehen, wie die Moculescu-Truppe den Pokal gewann. "Wenn man nicht spielt, bedeutet der Cupsieg nichts", sagt der Tscheche. Vor Saisonbeginn holte Moculescu dann Zuspieler Robert Koch zurück - und der technisch versierte Skach wechselte nach Berlin. "Ich will jetzt natürlich für den SCC gewinnen", betont er. "Aber ich muss niemandem etwas beweisen." Für Marco Liefke, seit seiner Herzoperation vor gut einem Jahr besser denn je in Spiellaune, stehen in Dessau die Chancen 50 zu 50: "Vielleicht geben die besseren Aufschläge den Ausschlag." Dass die Physis für den SC Charlottenburg spricht, der bereits am Mittwoch in Berlin das berauschende Champions-League-Match gegen Treviso (2:3) bestritt, glaubt er indes nicht: "Das ganze Ding zwischen uns wird vor allem im Kopf entschieden."

Torsten Wendlandt und Sebastian Schlichting

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung 

Samstag. 31. Januar 2004

VVL: Die Farbe der Medaille soll sich ändern

Dessau/Leipzig. Gestern Abend machte sich der VV Leipzig schon mal mit der Dessauer Anhalt Arena vertraut: Der zweite Sechser spielte im Training gegen die Stammformation. Heute wird es dann ernst, wenn die Leipziger im Halbfinale der Volleyball-Pokalendrunde (16.30 Uhr) auf Meister SCC Berlin treffen. Für beide ist Dessau ein gutes Pflaster. Die Berliner wurden hier 2000 Pokalsieger, profitierten davon, dass die Leipziger zuvor sensationell Friedrichshafen eliminierten - als Zweitligist. Bei der Endrunde landete der VVL auf Rang vier, sammelte aber Sympathien.

Diesmal möchte die Truppe von Trainer Zoran Nikolic erstmals in der Vereinsgeschichte ins Finale. "Wir haben uns optimal vorbereitet, wollen unsere Außenseiter-Chance nutzen", sagt der Coach - und spekuliert darauf, dass der SCC Nachwirkungen von der Champions League zeigt. Am Mittwoch unterlagen die Berliner dem italienischem Spitzenklub Treviso 2:3, ließen viel Kraft und Konzentration. "Wir sind momentan körperlich nicht so gut drauf", räumt Nationalspieler Marco Liefke ein, "fühlen uns alle ausgebrannt." SCC-Geschäftsführer Günter Trotz lässt aber keine Ausreden gelten: "Dafür sind die Jungs Profis." Den Mittwoch-Auftritt vor 2400 begeisterten Fans lobt Trotz in den höchsten Tönen: "Das war unser bestes Spiel seit Jahren."

Für Friedrichshafens Trainer Stelian Moculescu ist ohnehin klar: "Der SCC ist in Dessau Favorit." Sein VfB musste am Donnerstag in der Champions League ran, gewann 3:1 bei Parnu (Estland), schied aber in der Vorrunde aus. Dennoch will Moculescu zum sechsten Mal mit Friedrichshafen den Pokal holen und damit Rekordhalter werden. Zuvor muss er im Halbfinale Mendig schlagen.

VVL-Kapitän Lutz Mühlisch hat bereits drei Pokal-Bronzeplaketten im Schrank. Bei seiner fünften Endrunde in Folge hat der 33-Jährige nur einen Wunsch: "Eine Medaille in einer anderen Farbe."

Steffen Enigk

 

Deutschland - Harburger Anzeigen und Nachrichten 

Samstag. 31. Januar 2004

TVF will Chance wahren

Harburg (pham). Das Punktspiel vor Augen, die Pokalendrunde im Kopf: Die Volleyball-Frauen des TV Fischbek treffen morgen in der Bundesliga auf den amtierenden Deutschen Vizemeister USC Münster. Sowohl für den TVF als auch für die Westfälinnen ist es der letzte Härtetest vor der am kommenden Wochenende stattfindenden Pokalendrunde in Schwerin, wo beide Mannschaften am Start sind. "Es ist die letzte Vorbereitung auf den Pokal, alle Spielerinnen sind fit", sagt TVF-Manager Horst Lüders zuversichtlich.

Doch die Frauen um Fischbeks Spielertrainerin Marina Cukseeva müssen sich morgen in der heimischen Halle am Neumoorstück von 15 Uhr an voll auf die Bundesliga-Partie konzentrieren. Für die Hamburgerinnen geht es darum, die minimale Chance auf die Meisterrunde zu wahren. Derzeit steht Fischbek auf Rang 8 der Tabelle, hat sechs Punkte Rückstand auf den Schweriner SC. Die Ostdeutschen rangieren auf dem sechsten Platz, der zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigt. "Schwerin noch einzuholen, wird schwer. Da müssen wir jedes der noch verbleibenden acht Punktspiele gewinnen", sagt Horst Lüders.

Das Gelingen dieses Vorhabens erscheint indes äußerst fragwürdig, da die Fischbekerinnen noch gegen fünf der sechs top-platzierten Vereine antreten müssen. Jüngst hatte es eine knappe 0:3-Niederlage beim Tabellenvierten VfB Suhl gegeben. "Wir müssen endlich mal beweisen, dass wir nicht nur mit den Top-Teams mithalten, sondern auch gegen sie gewinnen können", so Lüders' Forderung vor dem Spiel gegen den Tabellenzweiten Münster. Das Hinspiel beim USC hatten die Fischbekerinnen klar in drei Sätzen verloren.

 

Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung 

Samstag. 31. Januar 2004

Aufstiegsmodus im Volleyball

Hildesheim (r). Was passiert eigentlich, wenn die Volleyballer des MTV 48 Hildesheim tatsächlich Erster oder Zweiter in der 2. Liga Nord werden? Hierzu ein paar Informationen.

Die Mannschaften auf den letzten beiden Plätzen der 1. Bundesliga (Ligarunde) steigen direkt ab. Die Mannschaften auf den Rängen neun und zehn bestreiten mit den beiden Vize-Meistern der 2. Bundesligen eine Relegation um einen Platz in der 1. Bundesliga für die Saison 2004/2005. Es steigt also nur der Erste dieser Relegation auf. Die Meister der 2. Ligen Nord und Süd steigen direkt auf.

Der deutsche Meister der Männer wird vom 8. Februar bis 28. März in einer Meisterschaftsrunde ermittelt, in der sich die Liga in eine Top-Ligarunde und eine Ligarunde aufteilt. Die ersten sechs Mannschaften der Qualifikationsrunde spielen in der Top-Ligarunde, die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zwölf in der Ligarunde.

Nach der Meisterschaftsrunde spielen die ersten sechs der Top-Ligarunde sowie die ersten zwei der Ligarunde ab 31. März den deutschen Meister in den Playoffs aus. Das Finale wird nach dem Modus "best of five" gespielt und endet spätestens am 25. April.

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung 

Samstag. 31. Januar 2004

Entscheidende Wochen für den Moerser SC

Durch Erfolge gegen Bocholt und Kyritz wäre der Aufstieg ganz nah.

Ein Verein der leisen Töne war der Volleyball-Bundesligist Moerser SC eigentlich noch nie. Zugegeben, wäre auch irgendwie langweilig. Aber der Begriff "Optimismus" ist gar kein Ausdruck für das, was sich momentan bei den "Adlern" abspielt. Vor den zwei schwierigsten Pflichtbegegnungen morgen um 18 Uhr beim TuB Bocholt und eine Woche später beim SV Fortuna Kyritz denken die Verantwortlichen bereits jetzt an den glorreichen Moment, wenn das Paket "1. Bundesliga" endlich geschnürt ist.

"Wenn alles für uns läuft, könnten wir Mitte bis Ende Februar bereits den Aufstieg geschafft haben", sagt MSC-Abteilungsleiter Heinz Reintges. Natürlich vorausgesetzt, die Mitaufstiegskonkurrenten aus Hildesheim und Bottrop lassen Federn.

Bevor die tollen Zukunftsvisionen des MSC allerdings greifen könnten, müssen erst einmal die kommenden zwei Spiele erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Der TuB Bocholt machte es den Adlern in der Hinrunde nämlich nicht gerade leicht. Mit einem knappen 3:2-Sieg zeigte das Team von Trainer Jeroen Peeters, dass man vergangenes Jahr nicht zu Unrecht Vizemeister der 2. Bundesliga geworden wurde. Vor allem das unorthodoxe Spiel des erfahrenen Teams bereitete den Schützlingen von Trainer Igor Arbutina große Probleme.

Sascha Bandow muss passen

"Bei dieser Partie habe ich die meisten Bedenken", verrät Heinz Reintges. "Aber wenn wir diesmal und auch in Kyritz gewinnen, müsste die Sache entschieden sein." Gemeint ist damit der Aufstieg. Denn die restlichen Partien, seien nur noch Formsache.

Verzichten muss der Spitzenreiter am Sonntag auf Mittelblocker Sascha Bandow. Er zog sich im letzten Spiel beim VfL Lintorf nach nur drei gespielten Punkten einen Bänderriss zu und wird voraussichtlich sechs Wochen ausfallen. Bitter für ihn, stand er doch immerhin in einer NRW-Auswahl, die in der nächsten Woche in Kiel Testspiele bestreiten wird. Von Glück kann da der MSC reden, dass der Langzeitverletzte Gergely Mondi wieder seit zwei Wochen mit der Mannschaft trainiert. Er könnte im Notfall einen der beiden verbliebenen Mittelblocker Richard Honti und Marijo Ramadza ersetzen. Ebenfalls auf dem Weg der Besserung ist Diagonalspieler Ferdinand Stebner nach seinem Fingerbruch. "Außer beim Blockspiel, das geht noch nicht so gut, ist er wieder völlig der Alte", ist Heinz Reintges zuversichtlich.

Eine gute Leistung zeigte Ferdinand Stebner bereits am Dienstag im Freundschaftsspiel gegen eine Militärauswahlmannschaft im Sportzentrum Rheinkamp. In allen vier Sätzen behielt der MSC die Oberhand und harmonierte prächtig.

So einfach wird es morgen beim Tabellenfünften aus Bocholt allerdings nicht. Dieser gewann zuletzt deutlich mit jeweils 3:0 beim SSF Fortuna Bonn sowie beim VC Olympia Berlin. Da kann man nur hoffen, dass die für den MSC ungewöhnliche Spielzeit nicht zum Nachteil gereicht.

Daniel Passon

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung 

Samstag. 31. Januar 2004

SSC: Generalprobe für die Pokal-Endrunde

Schweriner SC heute gegen Braunschweig

Schwerin Die Devise für das heutige Bundesliga-Match der Schweriner Volleyballerinnen gegen den USC Braunschweig ist ganz klar: "Wir müssen schnell die Kontrolle gewinnen und dann unser Spiel aufziehen. Ein glatter Sieg muss das Ziel sein", so SSC-Trainer Tore Aleksandersen. Damit das gelingt, machte er gestern und auch noch heute Morgen mit seinen Damen Video-Studium vom Hinspiel in Braunschweig. "Die haben einen aggressiven Aufschlag und Maja Pachale spielt sehr viele Angriffe. Da müssen wir gut aufpassen", weiß der Norweger, der bis auf Jana Schumann (Kapselverletzung) und Kerstin Kämpfe (Knieprobleme) alle an Bord hat.

Und Mittelblockerin Patricia Wolf, die sich nach ihrem Fingerbruch wieder fit fühlt, will mit ihren Teamkolleginnen versuchen, "unsere Hänger zu vermeiden, die wir immer mal wieder haben. Wenn wir aber einen haben, müssen wir da schnell wieder rauskommen." Also heißt es, endlich einmal durchziehen, um die Generalprobe für die Pokal-Endrunde am nächsten Wochenende in der Schweriner Sport- und Kongresshalle erfolgreich zu gestalten.

Martina Kasprzak

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten 

Samstag. 31. Januar 2004

USC II hat noch Rechnung offen

-na- Münster. Im Hinspiel sind wir richtig kalt erwischt worden, erinnert sich Tom Kleine Holthaus, Trainer der Zweitliga-Volleyballerinnen des USC Münster, an das Gastspiel seiner Mannschaft im Oktober beim Köpenicker SC. Mit 1:3 unterlag damals die USC-Reserve. In eigener Halle soll heute (16 Uhr, Sporthalle am Berg Fidel) im Rückspiel Revanche genommen werden.

Kein Gegenmittel hatte die USC-Reserve im Hinspiel gegen das schnelle Spiel gefunden, das von dem SC-Team aufgezogen worden war. Dabei hatte der USC II gar kein so schlechtes Spiel abgeliefert. Wir müssen gleich von Anfang an frisch auf dem Feld stehen, gibt Kleine Holthaus eine klare Devise an die Mannschaft aus. Die war in den vergangenen Spielen auswärts recht überzeugend aufgetreten. Nun hofft Kleine Holthaus, dass auch auf eigenem Parkett an die guten Leistungen angeknüpft werden kann.

Ein Wiedersehen wird es heute mit Ex-USC-Spielerin Katrin Holtwick geben. Das gibt dem Match natürlich noch eine besondere Note, meint der USC-Coach, der auf jeden Fall auf Lina Gorenc und Alisa Kasselmann verzichten muss, die in der B-Jugend des USC Münster am Wochenende gefordert sind. Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Steffi Golla, die an einer Grippe erkrankt war.

Ein besonderes Wochenende wird es für Zuspielerin Katharina Holzgreve. Die 17-Jährige wird heute Nachmittag ihren etatmäßigen Part in der USC-Reserve spielen und morgen mit der ersten USC-Mannschaft zum Bundesligaspiel nach Hamburg reisen.

 

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