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Montag. 16. Februar 2004 |
Volley YoungStars ohne Sätze und ohne Punkte
FRIEDRICHSHAFEN - Rüsselsheim scheint in dieser Saison kein guter Gegner für die Volley YoungStars zu sein. Wie das Heimspiel endete auch das Auswärtsspiel mit einer deutlichen 0:3-Niederlage (19:25, 20:25, 26:28).
„Wir haben ganz, ganz schwach gespielt“, gab Söhnke Hinz zu, nachdem nach nur 56 Minuten die siebte Saisonniederlage besiegelt war. Der sportliche und pädagogische Leiter der YoungStars war enttäuscht, bewertete die Leistung seiner Mannschaft aber realistisch.
Durch Verletzung (Tino Kirchner, Timo Wilhelm), Krankheit (Alexander Mayer), Nationalmannschaftslehrgang (Sebastian Schwarz, Patrick Steuerwald) und Training mit den Profis (Max Günthör, Aljoscha Grabowski), war nur ein gemeinsames Training möglich. Zu wenig, um sich optimal auf die bevorstehende Aufgabe vorzubereiten. Zumal mit Libero Timo Wilhelm eine wichtige Stütze in der Annahme fehlte. Verständlich, dass Hannes Hildebrand, der sonst im Oberligateam die Libero-Position bekleidet, dem Druck der Rüsselsheimer oftmals nicht Stand halten konnte. Ein weiteres Manko war die niedrige Halle, die allein pro Satz drei Punkte gekostet hat.
All diese Gründe sollen jedoch nicht die miese Leistung der Häfler rechtfertigen. Die TG Rüsselsheim hatte einfach den besseren Tag erwischt. Söhnke Hinz: „Wenn du gegen so eine Mannschaft zu viele Fehler machst, hat du keine Chance.“ Die Häfler schafften es jedoch nur im dritten Satz, den nötigen Druck zu erzeugen und spielten eine 21:16-Führung heraus. Aber nicht einmal dieser hohe Vorsprung reichte am Schluss zum Satzgewinn.
Abhaken und nach vorn blicken - etwas Anderes
bleibt den YoungStars nicht übrig. Am 21. Februar kommt TSV Friedberg zum
Heimspiel in die ARENA, und dann wollen sie sich ihrem Publikum wieder in
Bestbesetzung präsentieren.
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Montag. 16. Februar 2004 |
Cuneo
mit Andrae im Pokalfinale
Andrae
spielt durch und gewinnt
Erneut eine kleine Sensation im Coppa Italia: wider Erwarten setzte sich Noicom Cuneo (mit Björn Andrae) im Halbfinale gegen Macerata durch. Cuneo konnte den Brasilianer Giba (verletzt) nicht einsetzen und musste - wie schon im Viertelfinale gegen Trento - in den 5. Satz. Mit einem hauchdünnen 16-14 (in der Schlussphase zwei Eigenfehler von Maceratas Miljkovic und Bracci) qualifizierte sich die Mannschaft von Ex-Nationaltrainer Anastasi fürs Finale. Dort wartet Sisley Treviso, das wie erwartet gegen Icom Latina siegte.
Nach der Verletzung von Giba musste Cuneos Trainer Anastasi umstellen: Andrae (Bild oben) rückte mit Antiga (Bild unten) auf die Annahme/Außen Positionen und spielte durch. Vor 3400 Zuschauern löste der 23-jährige Ex-Friedrichshafener seine Aufgabe am späten Samstagabend überraschend gut (Andrae 13 Punkte, Antiga 12 Punkte) und sorgte im 5. Satz beim Stande von 6-6 für den ersten Breakball zum 7-6.
Stärkster Spieler bei Cuneo erneut der Belgier Wout Wijsmans (29 Punkte!), auch Cardona im Mittelblock (14 Punkte) wieder stark. Andrae darf nun auf einen Einsatz im Finale hoffen, da Giba immer noch nicht voll belastbar ist. Ob die Kräfte der Mannschaft nach den zwei Fünfsatzspielen gegen Treviso (zwei "leichte" Spiele) reichen, muss abgewartet werden. Für die Regeneration bleibt nicht viel Zeit, da das Finalspiel schon am heutigen Sonntagabend stattfindet.
Die Ergebnisse der
Halbfinalspiele:
Sisley Treviso-Icom Latina
3-0, 25-21-19,28-26
Noicom Cuneo-Lube Macerata 3-2, 20-25, 25-22, 22-25, 25-17, 16-14 Reine
Spieldauer: 119 Minuten
Jürgen
Sabarz
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Montag. 16. Februar 2004 |
TSV-Volleyballer
scheitern knapp an Düren
So ganz rund lief es bei den Hachingern nicht, als sie am heutigen Freitag zum Auftakt der Top-Ligarunde den Tabellendritten aus Düren empfingen. Anfang Dezember konnten sich die TSV-Jungs noch knapp mit 3:2 durchsetzen, aber heute fehlte in einer ebenfalls wieder ausgeglichenen Partie nicht nur die nötige Portion Glück.
Da sich das Team von Coach Mihai Paduretu zum Großteil aus Schülern, Studenten und Lehrern zusammensetzt, kommt der Mannschaft der eng gedrängte Spielmodus nicht gerade recht. „Wenn wichtige Leute wie Kunstek und Liegsalz heute in der Uni Prüfungen schreiben, ist es doch klar, dass der Sport hinten nachstehen muss. Schließlich sind wir keine reine Profitruppe.“
Mit 1:3 (23:25, 21:25, 25:18, 24:26) Sätzen musste sich Unterhaching geschlagen geben, hatte jedoch oft genug die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Nach dem deutlichen Gewinn des dritten Durchgangs glaubten alle noch einmal an ein Aufbäumen der Hausherren, doch das bessere Ende behielt dieses Mal Düren für sich. „Abgerechnet wird erst in den Play-Offs“, bemerkte der Coach abschließend. „Bis dahin werden wir noch hart an uns arbeiten.“
Schon vorher, nämlich genau in einer Woche, steht schon wieder das nächste Heimspiel der Hachinger gegen Vizemeister Bayer Wuppertal auf dem Programm. Und mit Beginn der Semesterferien an den Hochschulen steigen auch wieder die Chancen vom TSV. Spielbeginn am Freitag, den 20. Februar, ist wieder um 19 Uhr. Eine Möglichkeit für die Jungs ihr heimisches Publikum wieder mit einem Sieg zu beschenken.
Andreas
Bergmann
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Montag. 16. Februar 2004 |
Industrie übernimmt soziale Verantwortung
2
Jahre JugendPool bei den Roten Raben
Für eine professionelle Nachwuchsarbeit, so wie sie bei den Roten Raben seit vielen Jahren erfolgreich betrieben wird, braucht man starke Partner. Seit mittlerweile zwei Jahren engagieren sich Industriebetriebe aus der Region im sogenannten JugendPool, um die Raben bei ihrer Talentförderung zu unterstützen.
Die Idee, mehrere Industriebetriebe in einem Pool zusammenzufassen, die soziale Verantwortung übernehmen und sich finanziell für eine starke Jugendarbeit engagieren, hatte Peter Bruckmayer, Geschäftsführer der in Vilsbiburg ansässigen Flottweg GmbH, vor zwei Jahren. "Im Sport werden Persöhnlichkeiten geformt, die auch in den Unternehmen gebraucht werden", so Bruckmayer. "Das Ziel der im JugendPool engagierten Firmen sollte es sein, soziale Flagge zu zeigen." Nach vielen Gesprächen waren es am Ende drei Unternehmen, die diese Aufgabe übernehmen wollten: die Flottweg GmbH, die Veldener Präzisionstechnik GmbH und die Dräxlmaier Group.
Ihre Motivation war vor allem die gesunde Wechselwirkung zwischen Jugendförderung und Bundesliga, die in den vergangenen Jahren dazu geführt hat, dass vier Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung in den Erstliga-Kader geschafft haben. Dort sind Hana Kovarova, Ina Prechtl, Veronika Pongratz und Iris Nachtmann mehr als nur Bankdrückerinnen. Mit ihren Leistungen empfehlen sie sich immer wieder für Auswahlmannschaften und sogar Nationalkader. Doch diese Art der Talentförderung verlangt nicht nur großes Engagement des Vereins, sondern kostet zudem viel Geld. Der JugendPool sorgt in Vilsbiburg dafür, dass die Roten Raben ihren Nachwuchs von so hochqualifizierten Trainern wie dem ehemaligen Nationalmannschafts- und Bundesliga-Coach Milos Zika unterrichten lassen können.
Vom angestrebten Ziel, die Roten Raben jährlich mit einem Betrag von 100.000 Euro zu unterstützen, ist der JugendPool noch weit entfernt. "Deshalb wollen wir den JugendPool noch weiter verstärken", so Peter Bruckmayer, der zuversichtlich ist, dass sich da in den kommenden Monaten etwas tun könnte.
Zum Bundesliga-Heimspiel gegen den USC Braunschweig am 21. Februar wird sich der JugendPool als Spielsponsor mit einem spektakulären Rahmenprogramm der Öffentlichkeit präsentieren.
Ben
Weinberger
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Montag. 16. Februar 2004 |
Renault
Beach Cup Termine 2004 stehen fest
Nun ist
es amtlich: Die Termine des Renault Beach Cup 2004 stehen fest. Die Serie macht
in diesem Jahr erstmals Station auf dem Rathausmarkt in der Hansestadt Hamburg.
sportsandevents Geschäftsführerin Angelika Carl: "Der neue RBC-Tourstopp
Hamburg wird mit Sicherheit eines der Highlights unserer diesjährigen Tour
werden. Und wir hoffen natürlich auf die besten Teams, die besten Zuschauer,
die beste Stimmung - natürlich bei bestem Wetter.... also Daumen drücken!"
Alle
Termine der Renault Beach Cup Tour 2004
| Datum |
Stadt |
| 07.05.
- 09.05.2004 |
München
- Olympiapark |
| 14.05.
- 16.05.2004 |
Hamburg
- Rathausmarkt |
| 21.05.
- 23.05.2004 |
Dresden
- Altmarkt |
| 28.05.
- 30.05.2004 |
Norderney
- White Sands Festival |
| 11.06.
- 13.06.2004 |
Leipzig
- Augustusplatz |
| 25.06.
- 27.06.2004 |
Hannover
- Opernplatz |
| 16.07.
- 18.07.2004 |
Binz/Rügen
- Strand |
| 23.07.
- 25.07.2004 |
Konstanz
- Klein Venedig |
| 06.08.
- 08.08.2004 |
Wangerooge
- Hauptstrand |
| 13.08.
- 15.08.2004 |
Wyk
auf Föhr |
| 20.08.
- 22.08.2004 |
Frankfurt
a. M. - Konstabler Wache |
| 27.08.
- 29.08.2004 |
Bonn
- Münsterplatz |
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Libero Tzscherlich feiert 26. Geburtstag im Bus
An Geburtstags-Partys im Mannschaftsbus hat sich Kerstin Tzscherlich längst gewöhnt. Am Sonntag kann sich der Libero des Volleyball-Bundesligisten Dresdner SC auf eine Neuauflage vorbereiten. Denn dann rollen die Frauen am zeitigen Abend aus Braunschweig zurück und wollen neben dem 26. Geburtstag der Auswahlspielerin auch einen klaren Sieg feiern.
„Eigentlich
sollte es für uns keine Hürde sein, da klar zu gewinnen“, sagte Kerstin
Tzscherlich. Der berüchtigte Spruch von der linken Hand und 40 Grad Fieber
macht die Runde. Bei Tzscherlich wirkt das allerdings nicht überheblich, eher
danach, dass sie sich auch auf die bescheidene sportliche Herausforderung voll
konzentriert.
Ludwig kann aus dem Vollen schöpfen
Die verlässliche Nationalspielerin wird für ihre Kolleginnen vorsorglich etwas Sekt zum Anstoßen mit im Reisegepäck verstauen. „Wenn ich Lust habe, backe ich auch noch einen Kuchen“, sagt die Biologie-Studentin.
Von Sekt und Kuchen können alle
DSC-Spielerinnen kosten, denn erstmals seit langer Zeit kann Trainer Arnd Ludwig
aus dem Vollen schöpfen. „Das Trainingslager am Rabenberg konnte ich zwar
aufgrund der Schneeverhältnisse nicht so intensiv gestalten, wie ich das
geplant hatte, aber für den Zusammenhalt der Mannschaft waren die vier Tage
sehr wichtig“, sagte Ludwig. Der Volleyball-Lehrer geht fest davon aus, dass
seine Mannschaft den Gegner nicht auf die leichte Schulter nimmt. „Die letzten
Ergebnisse von Braunschweig haben wir registriert. Der USC hat nicht umsonst nur
2:3 gegen Schwerin verloren. Aber klar, wir wollen mit einem 3:0-Sieg nach Hause
fahren“, betont der 37-Jährige. Und dann könnte gefeiert werden – in
doppeltem Sinne.
Alexander Hiller
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 16. Februar 2004 |
VfB Friedrichshafen gewinnt gegen Düren
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - „Ohne drei“ trat der VfB Friedrichshafen gegen Evivo Düren an. Obwohl Coach Stelian Moculescu und die beiden Angreifer Jochen Schöps und Toni Kovacevic fehlten, lief alles glatt und er VfB holte sich einen 3:0-Sieg (25:20, 25:17, 25:18).
Die Fans von den „Außerhäflerischen“ verteilten vor dem Spiel Glückskuchen an die Zuschauer, aber auch ohne die Glücksbringer hätte der Tabellenzweite seine Aufgabe erfolgreich gemeistert. Nicht zuletzt deshalb, weil Dürens Trainer Bernd Werscheck eine neue Aufstellung ausprobierte hatte. Während die Häfler mit der neuen Kombination keine Schwierigkeiten hatten, kam Düren von Anfang an nicht ins Spiel. „Friedrichshafen hat zwei Klassen besser gespielt“, anerkannte Werscheck anschließend. Und Ulf Quell, bei Friedrichshafen vom Teammanager zum Cheftrainer avanciert, war erstaunt, dass der Sieg gegen die Rheinländer so glatt gelaufen war. Dann bedankte er sich mit einem Augenzwinkern bei den Spielern, dass sie es so lange als Trainer mit ihm ausgehalten hätten. Für Marcus Popp war das überhaupt kein Problem: „Ulf macht seine Sache sehr gut“. „Danke gleichfalls“, könnte dieser sagen, den Popp gehörte am Sonntag zu den besten Spielern in der Arena.
Von Anfang an ließ der VfB keinen Zweifel aufkommen, auch das zweite Spiel innerhalb von 48 Stunden gewinnen zu wollen. In derselben Anfangsaufstellung wie in Mendig - mit Robert Koch, Jovan Markovic, Mario Zelic, Itapolis, Marcus Popp, Bogdan Olteanu und Alexis Valido - waren die Häfler immer vorneweg und bauten den Vorsprung langsam aus. Als Düren doch noch einmal herankam (22:20), legte Marcus Popp mit guten Aufschlägen den Grundstein zum Satzerfolg - mit einem Ass zum 25:20 besiegelte er ihn.
Im zweiten Satz brachte Sven Anton die Gäste mit einem Schnellangriff mit 3:2 in Führung. Sollte die Umstellung von Anton in die Mitte und Christian Dünnes auf Außen doch Erfolg versprechend sein? Diese Hoffnung zerschlug sich schnell, denn dank variabler Angriffe und guter Blockarbeit hatten Robert Koch und seine Mitstreiter den Dürenern Punkt für Punkt abgeluchst und den Durchgang mit 25:17 eingefahren. Wer einen Leistungseinbruch von den Häflern erwartet hatte, sah sich getäuscht. In souveräner Manier zogen sie die Partie durch und sicherten sich mit dem 3:0 den zweiten Tabellenplatz.
Stimmung herrschte diesmal nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf der Pressetribüne, von wo der Kommentator von Onlineradio Düren (www.onlineradio-dueren.de) das Spiel live fürs Internet übertrug. Wenn Helmut „Helli“ Schmitz, gleichzeitig Gesellschafter und Busfahrer von Evivo, nicht gerade per Telefon kommentierte, feuerte er sein Team lautstark an. Unterstützt wurde Helle von dem Ex-Häfler Rüdiger Bauer, der seinen Einstand als Co-Kommentator gab.
Am kommenden Freitag, 20. Februar, 20 Uhr kommt
mit dem Deutschen Meister SCC Berlin sicher ein dickerer Brocken auf den VfB
Friedrichshafen zu.
Sonntag,
15. Februar 2004, 18 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen - Evivo Düren 3:0 (25:20, 25:17, 25:18)
600 Zuschauer
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Montag. 16. Februar 2004 |
Sisley
Treviso gewinnt Coppa Italia
Björn
Andrae mit Cuneo im Finale unterlegen
Nach zwei schweren Fünfsatzspielen im Viertelfinale und im Halbfinale des Coppa Italia war für Noicom Cuneo (mit Björn Andrae) im Finale gegen Sisley Treviso die "Luft raus": nach nur 66 Minuten reiner Spielzeit holte sich Treviso in überzeugender Manier den italienischen Pokal und sicherte sich damit den 1. Titel der Saison. Der amtierende Meister ist derzeit nur auf Rang drei (nach Trento und Macerata) der Tabelle, galt aber gegenüber Cuneo (zur Zeit auf Platz sieben) als Favorit.
Vor 6100 Zuschauern stand Björn Andrae (Bild oben) im Palasport zu Florenz nach seiner guten Leistung vom Vortage wieder in der Startsechs, konnte aber nicht überzeugen. Im zweiten und dritten Durchgang schickte Trainer Anastasi den Brasilianer Giba (Bild unten) aufs Spielfeld, Björn Andrae wurde mehrfach eingewechselt, erzielte aber insgesamt nur 2 Punkte.
Treviso erwies sich vor allem im Angriff und im Block als deutlich stärker. So brachte Treviso 57% aller Angriffe durch, Cuneo nur 42%. Treviso holte 12 Blockpunkte, Cuneo nur 6. Allein der überragende Fei holte "in der Mitte" 12 Punkte durch Angriff und Block. Papi und Cisolla sowie Vermiglio im Zuspiel waren die besten Akteure bei Treviso.
Björn
Andrae ist der erste deutsche Spieler in der A UNO, der an einem Pokalfinale
teilgenommen hat. In der kommenden Woche nimmt die Meisterschaftsrunde wieder
"ihren Betrieb" auf. Für Andrae und Walter gibt es nach dem Treffen
beim Pokal in La Spezia ein Wiedersehen, da Parma gegen Cuneo antreten muss.
Jürgen
Sabarz
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Montag. 16. Februar 2004 |
4200
Zuschauer erlebten Spitzenspiel in Münster
3:1-Sieg
des USC gegen Meister Ulm
Im Volleydrom zu Münster, der Halle Berg Fidel, tobte mal wieder der Bär. 4200 Zuschauer waren gekommen, um sich das Spitzenspiel zwischen dem USC Münster und SSV Ulm Aliud Pharma nicht entgehen zu lassen.
Pokalsieger 2004 gegen Meister und Pokalsieger 2003, der Tabellenzweite gegen den Ersten. Beste Voraussetzungen für ein gutes Spiel und das bekamen die Fans auch geboten. Münster siegte mit 3:1 (-23, 21, 14, 23) und ist nun in der Tabelle punktgleich mit Ulm. Die Schwäbinnen haben nur dank des besseren Satzverhältnisses die Nase vorn. Münsters Coach Axel Büring ließ nach dem Sieg seinen Gefühlen freien Lauf: "Vor einer Woche Pokalsieger geworden, jetzt so einen starken Gegner wie Ulm, dann so ein gutes Spiel und so eine Atmosphäre hier - das ist einfach geil."
Ulm hatte zwar die letzten vier Pflichtspiele gegen den USC gewonnen, doch dieses Mal musste sich SSV-Trainer Mathias Eichinger vor allem über die vielen Eigenfehler seines Teams ärgern: "Das war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Unsere Annahme war auch viel zu wackelig."
Im zweiten Satz ärgerte er sich vehement über eine Entscheidung des 1. Schiedsrichters, dass er eine Nummerntafel aufs Feld warf. Die Folge: Gelbe Karte gegen Eichinger, Punkt für Münster. "Das Verhalten des 2. Schiris war eine Schweinerei. Der hat mir gesagt, dass das eine Fehlentscheidung war, aber er ist nicht zu seinem Kollegen gegangen. Das mit der Tafel tut mir leid. Dafür entschuldige ich mich", sagte Eichinger bei der Pressekonferenz.
Unter den Zuschauern weilte
auch Nationalspieler Michael Mayer, der mit seinem Maaseik-Teamgefährten Mikko
Esko aus Belgien nach Münster gekommen war. Der Finne Esko ist Lebensgefährte
von Ulms finnischer Außenangreiferin Saara Loikkanen, die nach dem Spiel viel
Trost nötig hatte.
weg
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
BVC
68 unterliegt gegen Vilsbiburg 0:3
Am 16. Spieltag der Volleyball-Bundesliga der Frauen war der Berliner BVC 68 vor 200 Zuschauern im Sportforum Hohenschönhausen beim 0:3 (18:25, 17:25, 23:25) ohne Chance gegen den Tabellen-Siebten Rote Raben Vilsbiburg. Erst im dritten Durchgang steigerte sich VC 68, führte auch mit 7:4, musste aber nach 75 Minuten die Überlegenheit der Roten Raben anerkennen.
"Am
Ende war unsere Leistung ansprechend, aber das reicht gegen Teams aus den oberen
Tabellenregionen nicht", sagte Trainer Michael Merten. Berlin rutschte
durch die Niederlage auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
| Deutschland - Leipziger Volkszeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Mit
Routine und jungen Burschen zum Sieg
Leipzig.
Die Volleyballer des VV Leipzig gewannen nach ihrem Freitag-Sieg in Bad Saulgau
gestern Nachmittag gegen den Aufsteiger VV Humann Essen mit 3:1 (25:17, 25:21,
24:26, 25:13). Damit steuern die Schützlinge von Trainer Zoran Nikolic als
Spitzenreiter der Bundesliga-Abstiegsrunde weiter Kurs Play-Offs. Denn die
beiden Erstplatzierten qualifizieren sich dafür über "diese Hintertür".
Nach insgesamt 86 Minuten stand der ungefährdete Erfolg der Leipziger gegen die
Essener Freizeitmannschaft fest.
Jubel
kam nicht so richtig auf nach diesen erwarteten zwei Punkten. "Das war
nichts Besonderes, was wir heute geboten haben. Es war ein Sieg der
Routine", meinte Nikolic, "nach den zwei sicheren Satzgewinnen habe
ich den jungen Leuten eine Chance gegeben. Die brauchen solche Spiele, um
Bundesliga-Erfahrung zu kriegen. Deshalb nehme ich den verlorenen dritten
Durchgang auch auf meine Kappe. Die entscheidenden Fehler dabei hat aber keiner
der Jungs gemacht."
Der wohl
glücklichste Spieler nach Spielschluss war Dirk Binsch. Der 17-Jährige kam im
dritten Satz ins Spiel und steigerte sich von Minute zu Minute. "Ich habe
nie an unserem Sieg gezweifelt, obwohl ich sehr nervös war, als ich
eingewechselt wurde. Aber dann war die Angst weg und es lief gut im vierten
Satz, auch für mich", freute sich der 1,96 m große Abiturient.
"Solche Typen wie Dirk Binsch, die das Publikum mitreißen, brauchen
wir", lobte auch Coach Nikolic den Außenangreifer.
So
richtig Stimmung kam lange Zeit nicht auf in der mit 500 Zuschauern mäßig gefüllten
Sporthalle Leplaystraße. Das lag einmal daran, dass die Gastgeber die
Westdeutschen in den ersten beiden Durchgängen sicher beherrschten. Und beim
verlorenen dritten Satz schienen auch die Zuschauer über die kurzzeitige Schwäche
ihrer Mannschaft geschockt. Die warnenden Worte von VVL-Manager Frank Thiele
bewahrheiteten sich indes nicht. "Wenn wir diesen Satz verlieren, wird es
noch eng für uns", hatte er Böses vermutet, was aber nicht im Geringsten
geschah.
Denn die
Nikolic-Truppe fegte die Essener regelrecht vom Parkett. Im Schnellverfahren bei
nun toller Stimmung. Bereits nach 17 Minuten stand der 25:13-Sieg in Durchgang
vier fest. Da war sogar der ansonsten ruhige Gästetrainer Peter Bach
angefressen. "Der Klassenerhalt in der Bundesliga ist für uns kein Thema.
Mit dieser Schulmannschaft kannst du da oben nichts reißen. Wir können doch
froh sein, dass die Leipziger uns den einen Satz geschenkt haben", wetterte
der Coach aus dem Ruhrpott.
Dass so
wenig Zuschauer kamen, war für Manager Thiele kein Wunder. "Wir haben doch
Ferien. Wichtiger ist, dass uns die Fans nächste Woche hier unterstützen, wenn
mit Eltmann ein direkter Konkurrent fürs Erreichen der Play-Offs kommt."
Gegenüber gestern ist dabei eine Steigerung der Leipziger vonnöten, denn ein
stärkerer Gegner als die hausbackenen Essener wird die unkonzentrierten Phasen
des VVL bestrafen. Das nüchterne Ergebnis von vier Punkten an einem Wochenende
lässt den Leipzigern dennoch beste Chancen, die Runde der besten acht
Volleyball-Teams Deutschlands zu erreichen.
Norbert
Töpfer
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Team
48 strapaziert erneut das Glück
Erfolg
über SSF Fortuna Bonn erst nach fünf Sätzen.
Hildesheim
(cen). Mit dem 15. Saisonsieg hat der MTV 48 Hildesheim am Sonntag die Tabellenführung
in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord verteidigt. Doch der Spitzenreiter musste
in der Partie gegen SSF Fortuna Bonn erneut sein Glück arg strapazieren. Vor
rund 200 Zuschauern war der Sieg der Schützlinge von Trainer Walther Hoch in
der Sporthalle in Ochtersum erst nach fünf Sätzen unter Dach und Fach.
Vom
ersten Ballwechsel an war zu spüren, wie sehr die Favoritenbürde auf den
Schultern der 48er lastet. Ohne Spielmacher Stephan Teumer, dafür erstmals mit
Frank Pawla in der Stammformation, lief zunächst absolut nichts zusammen. Die
Bonner punkteten nach Belieben und profitierten von zahlreichen leichten Fehlern
des MTV 48. 15:25 musste das Team 48 den ersten Satz abgeben.
Im
zweiten Durchgang ließen die Hausherren weiter jeden Spielfluss vermissen. Von
der Form der Vorrunde weit entfernt, vertraute der Tabellenführer nun auf ein
anderes Erfolgsrezept. Wenn es mit Spielkunst nicht klappt, muss halt die
Brechstange her. Auf diese Weise retteten die 48er den zweiten Satz mit 25:20
und den dritten mit 25:21 ins Ziel.
Ein
Silberschein am Horizont? Ein beruhigendes Polster? Balsam für die
strapazierten Nerven? Nichts dergleichen. Denn Bonn ließ nicht locker, und
Hildesheim ließ den Gegner walten. 18:11 lagen die Gäste im vierten Durchgang
in Führung, ehe die Heimmannschaft zur Aufholjagd blies: 19:19. Einige
Missverständnisse und Unkonzentriertheiten und führte Bonn wieder mit drei
Punkten. 48 glich aber erneut aus und hatte sogar einen Matchball beim 26:25.
Aber die Fortunen punkteten dreimal in Serie und gewannen mit 28:26.
Im
Tie-Break nahezu perfekt
Der
Tie-Break musste die Entscheidung bringen. Und darin sind die 48er nahezu
perfekt und in dieser Saison unbezwungen. Bereits zum sechsten Mal entschieden
sie den fünften Satz und damit das Match für sich. Ohne gravierenden Fehler
und mit einem überragenden Henning Machtens, der allein acht Angriffspunkte
verbuchte, kam das Team 48 zum 15:11.
Trainer
Walther Hoch konstatierte seiner Mannschaft nach Spielschluss eine gute kämpferische
Moral. Einige taktische und technische Mängel seien ihm aber nicht entgangen.
Vor allem im Block müssten sich seine Akteure cleverer verhalten. "Ich bin
froh über die Spielpause. Wir werden die nächsten zwei Wochen nutzen, uns auf
die entscheidenden Partien vorzubereiten", kündigte Hoch an.
Die 48er
spielen am 28. Februar um 19.30 Uhr in der Sporthalle der
Robert-Bosch-Gesamtschule gegen VC Olympia Berlin. Giesen muss am nächsten
Sonnabend in Berlin antreten.
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Beim
3:0 in Bottrop war nicht nur "Hammer-Schorsch" zufrieden.
Wie ein
D-Zug, dieser Moerser SC. Lange gefackelt wurde gestern beim VC Bottrop nicht.
Lediglich 58 Minuten benötigte der Volleyball-Zweitligist, um den Lokalrivalen
vor gut 400 Zuschauern in der eigenen Halle mit einem stattlichen 3:0 (25:20,
25:15, 25:19)-Erfolg regelrecht zu überrollen.
Entsprechend
gut gelaunt gab sich MSC-Coach Igor Arbutina nach der Partie: "Wir haben
die Partie über die ganze Spielzeit kontrolliert und sind zu keiner Zeit in
Bedrängnis geraten. Das war ein wichtiges Spiel für uns." Eine vor Stolz
schwellende Brust unter den Zuschauern war allerdings nicht zu verkennen - die
des ehemaligen Volleyball-Gurus Georg "Hammer-Schorsch" Grozer. Er sah
eine überragende Partie seines Sprösslings auf der Moerser Diagonalposition,
auch wenn es bei der Abstimmung zwischen Georg Grozer junior und Zuspieler Huib
den Boer teilweise noch haperte.
Gegen
eine vom Ex-Moerser Johan Verstappen trainierte Mannschaft, die sich eher selbst
im Wege stand, hatte der MSC allerdings keine große Mühe. "Die Bottroper
sind desolat aufgetreten, eine augenscheinlich nicht gefestigte
Mannschaft", beobachtete MSC-Präsident Günter Krivec einige seiner Ex-Schützlinge
genau. Der traurige Höhepunkt war mit der Auswechslung von Ex-Adler Torben Mols
im zweiten Satz nach Schwächen in der Annahme erreicht. So landete das
Auswechselschild nach gekonntem Wurf vor den Füßen des "Generals".
Auch Ex-Adler Marten Weßel blieb blass.
Zeichen
der Zeit in Bottrop: Nach gelungenem Saisonstart bröckelt das Team auseinander.
"Da scheint es nicht mehr zu stimmen", lautete der Kommentar von Günter
Krivec. Der zuletzt noch harsch kritisierte Mittelblock der "Adler"
mit Richard Honti und Marijo Ramadza war daher wenig gefordert, Annahmespieler
Teodor Hirs beeindruckte mit Aufschlagserien. Im Gegensatz zur Partie der
Vorwoche gegen den FC Schüttorf wechselte MSC-Coach Igor Arbutina diesmal
nicht. "Es war nicht nötig, immerhin hatten wir nicht die geringste Mühe",
erklärte der Kroate. Der Annahmespieler Pieter-Jan Waale und Libero Dejan Lazic,
damit lief die Stammsechs des MSC auf, komplettierten das Team.
Trotz
des Sieges ist der MSC nunmehr Tabellenzweiter. Der MTV Hildesheim gewann gegen
Fortuna Bonn knapp mit 3:2 und hat nun zwei Punkte Vorsprung, allerdings auch
ein Spiel mehr absolviert.
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
SSC:
„Knackspiel-Nuss“ souverän geknackt
Träumen
von der Meisterrunde
Suhl Die
Volleyballerinnen des Schweriner SC haben sich am Sonnabend mit dem souveränen
3:0-Auswärtssieg bei Aufsteiger VfB 91 Suhl wohl das schönste
Valentinstags-Geschenk selbst gemacht.
Als
Suhls Coach Jan Kirchhöfer vor dem Anpfiff nach seinen Gefühlen gefragt wurde,
kam prompt die Antwort: ,,Kein gutes. Denn immerhin geht es gegen einen fünffachen
deutschen Meister. Und dann ist da noch der Rucksack der
1:3-Hinrundenniederlage." SSC-Trainer Tore Aleksandersen dagegen strahlte
bereits Optimismus aus: "So schlecht wie am vergangenen Wochenende zu Hause
bei der Pokal-Endrunde kann man nicht zwei Mal hintereinender spielen. Das
Nervenkostüm stimmt wieder. Bereits am Freitag reisten wir in Erfurt an,
trainierten am Sonnabend Morgen dort noch locker. Wir haben auch die tolle
Heimserie der Suhler analysiert: die Sätze wurdenn meist nur mit so zwei, drei
Punkten gewonnen. Zudem ist die Ballannahme sehr unsicher!" Und scherzhaft
führte er hinzu: ,,Liv Grete Poiree beweist ja gerade bei der Biathlon-WM in
Oberhof, dass für uns Nordländer hier was zu holen ist."
Genug
der Wortspielereien! Es war auf jeden Fall keine ganz normale Begegnung - beide
Seiten betonten immer wieder, dass es ein "Knackpunktspiel" sei. Wer
von den Tabellennachbarn (Suhl 5., Schwerin 6.- beide 20:10 Punkte) gewinnt, hat
schon fast das Ticket für die Meisterschaftsrunde gebongt.
Suhler
Nervenflattern vor Angys Flatterbällen
Der
Spielfilm vor 2000 Fans in der "Wolfsgrube" sah diesbezüglich die
Schweriner ganz klar in der Hauptrolle beim Knacken der Knackspiel-Nuss. Der
3:0-Sieg geht vollends in Ordnung. Eigentlich nur in den couragierten
Anfangsminuten bis zum 15:16 konnten die Suhlerinnen etwas mithalten. Spätestens
dann begann bei den Hausherrinnen das große Nervenflattern bei den knallhart
servierten Flatteraufschlägen von Angela Krivarot. Eben jene 31-Jährige
besiegelte mit gleich fünf geflatterten Geschossen das 25:15.
Die
weiteren zwei Sätze verliefen nahezu kopiengleich. Die taktische Marschroute
der Gäste, die da hieß, den Gegner mit risikoreichen Aufschlägen nervös zu
machen, ging voll auf. Klar, dass dann den Suhlerinnen kein effektiver
Spielaufbau gelang und die flink postierten Schweriner Zweier-Blöcke nur selten
zu überspielen waren. Zudem "streichelten" Mannschaftskapitän Jana Müller,
Kathleen Weiß & Co so manchen Ball clever in die Suhler Lücken. Selbst
beim 14:14 in Abschnitt zwei hatte man nie das Gefühl, dass da noch was
anbrennen kann. Tina Gollan war es dann auch, die mit einem mutigen
Aufschlagdreier wesentlich für das 25:21 sorgte.
Satz
drei bedarf keiner weiteren Beschreibung. Zwar wankte der SSC etwas bis zur
16:15-Führung der Gastgeber, doch konzentriert wurde letztendlich das 25:19
noch eingespielt. Und so konnte auch SSC-Busfahrer Manfred Holm mit dem Trip
nach Thüringen zufrieden sein: ,,Ein bisschen Video gucken, dann werden die Mädels
diesmal nicht allzu aufgeregt die sechs Stunden bis nach Hause recht fest
schlafen!" Und schon mal von der Meisterrunde träumen...
Werner
Bache
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Tigers:
Nach zwei Sätzen plötzlich die Luft raus
Fortuna
Kyritz - VT Ludwigslust - 3:2 (-23, -26, 14, 12, 13)
"Die
Wahrscheinlichkeit, dass du nach einer 2:0-Führung drei Sätze in Folge
abgibst, ist so gering, ich konnt's einfach nicht fassen", beschrieb Ingo
Achtelik seine Stimmungslage unmittelbar nach dem Abpfiff. Denn genau das war
seinem Team zuvor nach fast zweistündigem Kampf passiert. Wie schon in der
Vorwoche gegen Hildesheim waren die Tigers auch in Kyritz ganz dicht davor,
einem Spitzenteam der Liga das Nachsehen zu geben. Aber es blieb eben wieder
beim "fast".
Wie
angekündigt, hatten die Ludwigsluster Markus Doberstein direkt von einer
Studienreise abgeholt. Das zahlte sich insofern aus, als dass der Kapitän bei
allen Anpassungsschwierigkeiten - von Skiern direkt aufs Volleyballfeld -
zumindest im Block gut zupackte. Die Sätze eins und zwei verliefen sehr
ausgeglichen. Als sich die Fortunen erstmals absetzen konnten (22:18), sprach
vieles für den Favoriten.
Doch die
Tigers kämpften, standen gerade in dieser Phase relativ gut im Block, holten Bälle
in der Feldverteidigung, und, was besonders wichtig war, konnten diese auch
verwerten. So machte Ludwigslust aus dem Rückstand einen 25:23-Satzgewinn.
Hebel
nach abgeschenktem Satz nicht wieder umgelegt
Der
zweite Durchgang verlief mehr oder weniger analog. Kein Team verschaffte sich
großartige Vorteile. Es ging immer hin und her, mit Satzbällen für beide
Seiten. Letztlich hatten die Gäste wieder das bessere Ende für sich und waren
durch das 2:0 in einer Position, die sie aus dem bisherigen Saisonverlauf noch
gar nicht kannten.
Dass der
dritte Durchgang verlorenging, kam für Ingo Achtelik nicht unerwartet:
"Ich habe den Jungs gesagt, die werden jetzt noch einmal mächtig zu
wirbeln versuchen. Bleibt cool und macht einfach weiter euer Ding." Als
abzusehen war, dass das nicht gelang, wechselte der Tigers-Trainer frühzeitig
aus (bei 8:12 und 9:15) und gab den Ausgewechselten mit auf den Weg, sich voll
und ganz auf den vierten Satz zu konzentrieren.
Doch es
half alles nichts. Seine Mannschaft fand nicht wieder zum erfolgreichen Spiel
der ersten beiden Sätze zurück. In allen Bereichen fehlte jetzt der letzte
Tick. So kam Kyritz relativ locker zum Ausgleich (25:14, 25:12), ging dadurch
natürlich mit einem klaren psychologischen Vorteil in den Tiebreak. Dort
versuchten die Lindenstädter das Blatt zwar noch einmal zu wenden. Sie liefen
aber konstant einem Rückstand hinterher (2:5 und 6:10), und auch ein letztes
Aufbäumen half nicht mehr. Ein 13:15 besiegelte die zweite Fünf-Satz-Niederlage
in Folge.
Ingo
Achtelik und Co-Trainer Manfred Heine werden in der kommenden Woche auch
moralisch einiges an Aufbauarbeit leisten müssen. Denn bereits am 21. Februar
geht es mit der kaum weniger anspruchsvollen Aufgabe gegen die Netzhoppers Königs
Wusterhausen weiter. Da die Ludwigsluster Halle an diesem Termin bereits belegt
war, findet das Heimspiel übrigens in der Hagenower Otto-Ibs-Halle statt.
Anpfiff ist um 14.30 Uhr.
Thomas
Willmann
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Nach
"vergeigtem" ersten Satz startete DSC durch
Dresden.
Am 16. Spieltag der Volleyball-Bundesliga wollten die DSC-Damen beim
Tabellevorletzten USC Braunschweig einen 3:0-Sieg einfahren. Das klappte nicht
ganz. Die Schützlinge von Trainer Arnd Ludwig gewannen "nur" mit 3:1
(26:28, 25:20, 25:9, 25:15). Den kleinen "Schönheitsfehler" handelten
sich die Elbestädterinnen gleich zu Beginn ein, als sie den ersten Durchgang
knapp verloren.
"Da
mangelte es am nötigen Druck von unserer Seite. Dagegen begannen die Gastgeber
sehr aggressiv", erklärte DSC-Coach Arnd Ludwig den Makel. Dann aber
fanden die Dresdnerinnen ihren Rhythmus. Die Annahme stand und vorn wurden die Bälle
im gegnerischen Feld versenkt. Vor allem Nationalspielerin Kerstin Tzscherlich
stand an ihrem 26. Geburstag in der Feldabwehr wie ein Fels in der Brandung. Im
dritten Durchgang spielten die DSC-Damen den Aufsteiger förmlich an die Wand.
Arnd Ludwig konnte es sich leisten, allen mitgereisten Spielerinnen - nur Doreen
Engel fehlte wegen einer Mandelentzündung - eine Einsatzchance zu geben. Nach
insgesamt 86 Minuten war der zwölfte Saisonsieg unter Dach und Fach.
Arnd
Ludwig lobte: "Auch unsere Blockabwehr wurde immer stärker und war ein
entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Schade, dass wir diesen ersten Satz
vergeigt haben." Die Elbestädterinnen behaupten damit weiter den dritten
Tabellenplatz. Und auf der Rückfahrt im Bus wurde dann noch mit Sekt auf den
Geburtstag von Kerstin Tzscherlich angestoßen. Dazu gab es einen Kuchen von
Jana Vavrova.
Grund
zum Jubel hatten auch die Talente des VC Olympia Dresden in der 2. Bundesliga,
denn sie setzten sich beim TSV Allianz Stuttgart hauchdünn mit 3:2 (21:25,
25:16, 25:23, 21:25, 18:16) durch. Obwohl Klaus Kaiser mit Stefanie Kark, Anne
Matthes und Stephanie Kestner drei Stammspielerinnen ersetzen musste, boten
seine Küken eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nach insgesamt 102 heiß umkämpften
Minuten verwandelte Luise Brandt den Matchball zum Erfolg.
ah
| Deutschland - Freies Wort |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Suhl:
Tolle Heimspielserie beendet
Niederlage nach 74 Minuten besiegelt
Am
sonnabendlichen Valentinstag hätten den 1800 Fans und sich die
,,Volleyball-Damen“ des VfB 91 Suhl in der Heimpartie gegen den Schweriner
Sportclub ein anderes Geschenk gewünscht als jene glatte 0:3-Niederlage nach 74
Minuten.
SUHL
– Als Suhls Erfolgscoach Jan Kirchhöfer vor Anpfiff nach seinen Gefühlen in
punkto Erwartungen an diesen 16. Spieltag der Eliteliga gefragt wurde, kam
prompt: „Eigentlich habe ich keine. Zudem hoffe ich, dass einige Spielerinnen
ihre leichten Blessuren nicht fühlen!“ Da war natürlich auch ein Blick in
die Stimmungswelt des 35 Jahre jungen Schweriner Trainers Tore Aleksandersen,
der aus dem hohen Norden Norwegens vor einem halben Jahr in die mecklenburgische
Landeshauptstadt kam, ebenfalls gefragt: „So schlecht wie am vergangenen
Wochenende zu Hause bei der Pokalrunde, wo wir Vierter und Letzter geworden
sind, kann man nicht zweimal spielen. Wir haben auch die tolle Heimserie von
Suhl analysiert und stellten fest, dass die Sätze meist nur mit so zwei, drei
Punkten gewonnen wurden.“ Und scherzhaft führte Aleksandersen noch hinzu: ,,
Unsere Liv Grete Skelbreid-Pioree beweist gerade in Oberhof, dass für uns
Norweger in Thüringen was zu holen ist.“
Es war
auf jeden Fall keine ganz normale Begegnung. Und beide Teams betonten immer
wieder, dass es ein Knackpunktspiel sei. Wer von den Tabellennachbarn, Suhl 5.
und Schwerin 6. mit je 20:10 Punkten, gewinnt, hat schon fast das Ticket für
das Sextett der Meisterschaftsrunde gebongt.
Der
sonnabendliche „Spielfilm“ sah diesbezüglich vorerst die Schweriner in der
Hauptrolle. Denn der 3:0-Sieg geht vollends auch mit den leider ,,wenigen
Punkten“, die da die VfB-Ladys schafften, in Ordnung. Dabei legten in Satz
eins die Kirchhöfer-Damen mächtig couragiert los. Schnell zog man mit 3:0
davon und ließ sich von zeitweiliger Schweriner Führung nicht einschüchtern.
Annemarie Polgar „streichelte“ da so manchen Ball in die Lücken der
Schweriner. Zudem gelang es mit flinkem Doppelblock die Schmetterbälle der 1,97
m großen Tina Gollan recht erfolgreich zu blocken. Aber kurioser Weise nur bis
kurz vor der Satzmitte (15:16). Dann begann das große Nervenflattern bei den
knallhart servierten Flatteraufschlägen von Angela Krivorot. Eben jene 31-jährige,
1,86 m große Angela, besiegelte mit gleich fünf geflatterten Aufschlägen das
15:25 aus Suhler Sicht. Zu nervös und auch zu wenig vorausgedacht wurden die
Flugbahnen.
Die
weiteren zwei Sätze verliefen nahezu kopiengleich. Unsicher die so hochwichtige
Ballannahme für den Spielaufbau. Klar, dass dann meist die Bälle für den „tödlichen“
Schlag unsauber gestellt wurden und zudem bei dem „zwei Stockwerke“ hohen
Block der Gäste zu nahe der Netzkante standen. Dadurch konnte zu wenig am
gegnerischen Block diagonal vorbei geschmettert werden. Prompt ging es nach dem
verheißungs-vollen 14:14 in Satz zwei wie gehabt zum 21:25 abwärts.
Satz
drei benötigt keiner weiteren Beschreibung. Der fünffache Deutsche Meister
wankte zwar gehörig, als die Aufschläge vornehmlich von Svetlana Krstic
endlich punktbringender einschlugen und Natasa Loncar mit geschickten Netzüberspielen
gar für eine 16:15-Führung sorgte. Am Ende wieder die leidliche Nervosität
auf Suhler Seite, die für das 19:25 sorgte und dafür, dass euphorisch jubelnde
Schweriner auch die Wolfsgrube vollends nach dem voran gegangenen 3:1-Heimsieg
am 2. November dominierten. Die tolle Heimserie Suhls, nur gegen Münster hatte
man im Tiebreak vor vier Monaten hauchdünn verloren, wurde damit beendet.
Stimmen
nach dem Spiel:
Magdalena
Sadowska (Suhler Außenangreiferin): „Ich habe heute schlecht gespielt. Zu
gerne hätte ich meinen anwesenden Eltern einen Sieg geschenkt!“
Alke
Nagel (Kapitän VfB, bis 1998 in Schwerin): „So leicht wollten wir es meinen
ehehmaligen Teamgefährtinnen eigentlich nicht machen. Irgendwie haben wir heute
gegen die Wand gespielt!“
Jan
Kichhöfer (Trainer Suhl): „Wir hatten kein spieltechnisches Problem, sondern
mental lagen wir heute unerklärlicher Weise daneben. Die Mädchen setzen sich
offensichtlich selbst zu sehr unter Druck in Richtung Meisterschaftsrunde.
Abhaken und es in Dresden so machen wie heute Schwerin!“
Tore
Aleksandersen (Trainer Schwerin): „Etwas schwerer hätte ich mir die Aufgabe
schon vorgestellt. Unsere Taktik mit den harten Aufschlägen ging voll auf. Die
Ballannahme ist Suhls Schwachpunkt. Wir müssen noch vier Spiele gewinnen, dann
klappt es mit der Play-off-Runde für die Meisterschaft ab 26. März!“
Werner
Bache
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Obernkirchen
verspielt hohe Führungen in allen drei Sätzen
Weiner-Schützlinge
verlieren gegen den Tabellenzweiten Emlichheim 0:3
(seb).
Der MTV Obernkirchen kassierte in der 2. Bundesliga gegen den
Meisterschaftsfavoriten SCU Emlichheim eine „dumme“ 0:3-Niederlage.
Emlichheim -
Obernkirchen 3:0 (25:23, 25:23, 27:25). Das Team von Trainer Laurenz Weiner war
dem Top-Team aus Emlichheim ebenbürtig, aber es fehlte im entscheidenden Moment
einfach die Cleverness den Sack zuzumachen. Manager Günter Szallies sprach nach
der Begegnung von einer unglücklichen Pleite: „Die Mannschaft hat gut
gespielt, aber wir waren zu dumm trotz einer hohen Führung die Sätze nach
Hause zu schaukeln. Wir hätten auch 3:0 gewinnen können.“
Mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet ging der
MTV in diese Partie. Das Obernkirchener Angriffsspiel über die starken
Hauptangreiferinnen Melanie Albers und Gabriele Helms klappte vorzüglich. Die
Annahme war sicher. Die Weiner-Sechs machte Punkt für Punkte und konnte über
ein 17:13 den Vorsprung bis zum 23:19 halten. Aber dann verspielte der MTV den
sicheren Vorsprung. Fünf rabenschwarze Minuten kosteten den ersten Satz.
Auch im zweiten Satz das gleiche Bild.
Obernkirchen zauberte und lag schnell 7:3 in Front. Das Weiner-Team führte
12:5, 14:7 und 18:13, konnte aber wieder nicht den Sack zumachen. Emlichheim kämpfte
sich heran und verwandelte den ersten Satzball zur 2:0-Satzführung.
Der dritte Durchgang war ein Spiegelbild der
ersten beiden Sätze. Der MTV lag 23:20 in Führung. Doch diesmal sorgte eine
Fehlentscheidung der Schiedsrichter für den Einbruch. Anstatt 24:20 für
Obernkirchen, hieß es nur 23:21 und Emlichheim nutzte die kurze MTV-Phase der
Verunsicherung und gewann den Satz mit 27:25.
| Deutschland - Lippische Landes-Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Detmold.
Der Knoten ist geplatzt: Der
Detmolder TV von 1860 feierte am Samstag im neunten Versuch den ersten Heimsieg
in der 2. Damenvolleyball-Bundesliga. Ausgerechnet gegen den Tabellendritten 1.
VC Parchim behielten die Lipperinnen nach einem 0:2-Satzrückstand die Nerven
und siegten verdient mit 3:2 (22:25, 31:33, 25:13, 25:20, 15:10).
"Endlich!" Ein einziges Wort brachte den Gemütszustand von Trainer Peter Pourie nach dem verwandelten Matchball treffend auf den Punkt. Denn wieder einmal hatte seine Mannschaft die bessere Spielanlage präsentiert und wieder einmal drohte alles wie gewohnt zu verlaufen. Nach einem schwachen ersten Satz waren die Detmolderinnen im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft und erarbeiteten sich insgesamt zehn Satzbälle. Das Ende vom Lied kannten die 170 Zuschauer im Leopoldinum indes zu gut. Der VC Parchim, der ein Durchschnittsalter von 18 Jahren aufs Parkett brachte, nutzte eiskalt den zweiten Satzball zum 33:31.
Doch ausgerechnet jetzt, da die Gastgeberinnen wirklich allen Grund hatten, die Köpfe in den Sand zu stecken, folgte eine famose Aufholjagd. Angeführt von den starken Mittelangreiferinnen Monika Cloidt-Hilbrink und Heike Brauns zog der DTV im dritten Satz auf 16:7 davon und brachte ihn mit 25:13 unter Dach und Fach.
Dabei waren es auch die langen Ballwechsel, die immer wieder mit einem Happyend für die Gastgeberinnen endeten. Im entscheidenden fünften Satz brachte eine frühe Auszeit die endgültige Entscheidung. Nach dem 0:2 durch zwei leichte Fehler scharte Pourie sein Team um sich und schwor es auf das Finale ein - mit Erfolg. Beim 6:5 übernahm Detmold die Führung und siegte am Ende souverän mit 15:10.
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Der
angepeilte Favoritensturz hat nicht geklappt. Volleyball-Zweitligist VC 90
unterlag am Sonntag in heimischer Halle dem Tabellenzweiten Moerser SC klar mit
0:3.
Der
Rahmen stimmte. In einer dicht gefüllten Dieter-Renz-Halle empfingen die 90er
das Topteam der 2. Volleyballbundesliga " den Moerser SC. Die reisten mit
ihrem Star Georg Grozer jun. an. Schon beim Warmmachen ging ein Raunen durch die
Halle, als der MSC-Angreifer zum Schmetterschlag ansetzte.
Doch
nicht nur die Zuschauer hatten Respekt vor dem Moerser Angreifer, auch die
VC-Recken ließen sich von den Gästen beeindrucken. Ohne den auf der Bank
sitzenden Eric Lah begannen die Bottroper nervös, schnell konnte sich Moers
eine beruhigende Führung herausspielen. Zwar blieben die 90er auf Tuchfühlung,
doch in den entscheidenden Situationen hatte der MSC mit dem 19-jährigen Grozer
ein Ass im Ärmel. So ging der erste Durchgang mit 25:20 an die Gäste.
Nach dem
Seitenwechsel stellten sich beim VC die gleichen Probleme wie zu Beginn des
ersten Satzes ein. Schnell lag die Verstappen-Truppe im Rückstand, so dass
Moers mit einer beruhigenden Führung im Rücken agieren konnte. Doch diesmal
zogen die Gäste davon, auch Trainer Verstappen konnte sein Team in zwei
Auszeiten nicht auf Kurs bringen. Beim Stand von 7:12 kam dann Eric Lah für
Henrik Weßel ins Spiel. Doch auch der Kameruner brachte keine Wende. Im
Gegenteil: Phasenweise führte der MSC die Hausherren regelrecht vor, allen
voran wieder Georg Grozer, gegen den der VC-Block an diesem Sonntag nichts
ausrichten konnte. So ging auch Satz zwei an Moers.
Im
dritten Durchgang gingen die 90er erstmals in Führung " eine Freude, die
nur kurz währte. Bei einer 16:11-Führung konnte sich Moers sogar drei
Grozer-Fehler in Folge leisten. Der Sieg blieb dennoch ungefährdet. Ein
Annahmefehler von Marten Weßel beendete das Spiel. "Wir haben zu viel
Respekt gezeigt und zu wenig gekämpft. Wenn man wie in den ersten beiden Sätzen
den Anfang verschläft hat man gegen Moers keine Chance", bilanzierte
Trainer Verstappen.
sb
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Münster
- Es gibt Spiele, die man nicht so schnell vergisst. Das sensationelle 3:1
(23:25, 25:21, 25:14, 25:23) der USC-Volleyballerinen gestern im
Liga-Gipfeltreffen gegen den Tabellenführer SSV Ulm wird den 4200 Zuschauern am
Berg Fidel im Gedächtnis bleiben.
Nicht,
weil es der erste Auftritt des USC vor eigenem Publikum nach dem Pokalsieg in
Schwerin war. Auch nicht wegen des Rekordbesuchs. Vielmehr war es das beste
Spiel, dass das Publikum in den letzten Jahren geboten bekam.
Vor allem
das Niveau in den ersten drei Sätzen war sagenhaft. Bundestrainer Hee Wan Lee dürfte
zu keiner Sekunde seinen Besuch am Berg Fidel bereut haben, denn was es hier zu
sehen gab, war das beste, was der deutsche Frauen-Volleyball zu bieten hat.
Dabei gab
es doch im Vorfeld einige Zweifel, ob der USC nach dem Pokalwochenende mit zwei
Mal fünf Sätzen und dem Titelgewinn auch gegen den Liga-Primus noch einmal die
Reserven würde freisetzen können. Die Personalprobleme im Zuspiel sind hinlänglich
bekannt, dazu hatte USC-Starangreiferin Atika Bouagaa ihren grippalen Infekt
noch immer nicht überwunden. USC-Trainer Axel Büring, über die gesamten 93
Minuten gelöst wie lange nicht, ließ seine Nationalspielerin auch erstmal draußen
und brachte stattdessen Johanna Reinink in der Startformation, die Berg/Wensink
im Block sowie Williams/Dumler im Angriff und Libera Janneke van Tienen
komplettierten.
So nahm
es zunächst auch nicht groß Wunder, dass der USC die immens hohe Qualität in
diesem Match gegen Satzmitte nicht mehr ganz halten konnte. Diese kleine Nuance
genügte, um Ulm auf 19:12 davonziehen zu lassen.
Ausgerechnet
Ulms Meistermacher Mathias Eichinger brachte den USC ins Spiel zurück: Er regte
sich über eine Schiedsrichterentscheidung auf und trat eine Auswechseltafel
aufs Spielfeld. Logische Konsequenz: Gelbe Karte, Punkt für Münster, das
Zeichen für die Aufholjagd war gesetzt.
Im ersten
Set klappte es nicht mehr. Doch was Münster in den beiden folgenden Abschnitten
demonstrierte, war einfach in allen Elementen überragend. Ob Conny Dumler, die
Grande Dame des USC, Teee Williams, oder die inzwischen eingewechselte Bouagaa,
aber auch der Rest des Teams: Sie schmetterten, sie blockten, sie schugen auf
und wehrten ab wie im Rausch. Caro Wensink rettete sogar einen unmöglichen Ball
mit dem Fuß übers Netz " wer weiß, ob das nicht das Ergebnis von Bürings
gelegentlichem Fußballspiel im Training war...
Der
dritte Spielabschnitt war dann auf jeden Fall der perfekte Satz vom USC, der
allein durch sein Auftreten den Meister zu Fehlern zwang. Der vierte Satz hatte
nicht mehr ganz diese Qualität, und doch war er auf seine Weise bemerkenswert:
bei 9:8 übernahm der SSV die Führung, die er lange hielt. Gerade als es so
aussah, als sei der Bann für die Süddeutschen gebrochen, setzten die Münsteranerinnen
ihren unbändigen Willen frei. Ein Fehler der starken Alice Blom verwandelte
dann das Volleydrom in ein regelrechtes Tollhaus. Ein denkwürdiges Spiel hatte
sein Ende genommen.
Lutz
Hackmann
| Deutschland - Münstersche Zeitung |
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Montag. 16. Februar 2004 |
Junge
Garde wehrt acht Matchbälle ab
Aachen -
Diesmal war es noch enger als im Hinspiel: Beim Zweitliga-Neuling Alemannia
Aachen gewannen die Volleyballerinnen des USC Münster2 " wie im ersten
Aufeinandertreffen beider Klubs in der Hinrunde " im Tiebreak. Doch am Ende
trennte die Kontrahenten nur ein Ballpunkt (111:110 für den USC).
Beim
21:25, 20:25, 29:27, 26:24 und 15:9 hatten die Schützlinge von USC-Trainer Tom
kleine Holthaus bereits mit 0:2-Sätzen zurückgelegen. "Wir haben uns ein
bisschen ein Beispiel an der ersten Mannschaft genommen, die in Schwerin gegen
Hamburg den Pokal auch nach 0:2 noch gewonnen hat", schmunzelte Holthaus.
Allerdings
hatte das Erstliga-Ensemble vor Wochenfrist keinen Matchball gegen sich, die
Reserve in Aachen aber gleich acht Stück! Die Münsteranerinnen hielten dem
Druck dennoch stand und setzten sich am Ende sogar verdient durch.
Ein Stau
bei der Anreise verhinderte, dass der USC in Aachen die übliche Einspielzeit
nutzen konnte. "Wir sind fast direkt aufs Feld, und das hat man deutlich
gemerkt", meinte Holthaus. 3:13 lagen die Münsteranerinnen schnell zurück,
mit Wechseln (Jil Döhnert für Lisa Beinborn und Lisa Kasselmann für Freddie
Romberg) verhinderte Holthaus aber das Schlimmste. Ganz ähnlich entwickelte
sich auch der zweite Durchgang. "Trotzdem habe ich da schon gemerkt, dass
wir langsam kamen", stellte Holthaus fest.
Es
folgten zwei umkämpfte Sätze, in denen die jungen Gäste ganz abgebrüht zunächst
fünf, dann drei Matchbälle abwehrten und die Abschnitte für sich entschieden.
Aachen war geknackt, der Rest war für den USC nur noch Formsache.
luh
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 16. Februar 2004 |
-wol- Warendorf. Ausgerechnet die WSU-Volleyballerinnen beendeten die Niederlagenserie des TV Eiche Horn Bremen. Nach fünf Schlappen in Folge gewann der Aufsteiger der 2. Bundesliga Nord am Samstag vor nur 30 Zuschauern in 89 Minuten mit 3:2 (25:21, 27:25, 19:25, 22:25, 15:11) Sätzen gegen die Sportunion.
Die Niederlage war verdient, obwohl wir gar nicht einmal schlecht waren. Aber Bremen spielte am oberen Limit und hat sich die beiden Pluspunkte redlich verdient, lautete das Fazit von Warendorfs Übungsleiter Niels Westphal.
Besonders in den ersten beiden Sätzen trumpfte Eiche Horn stark auf. Die Abwehr reagierte bestens, vorne spielte das Team mit viel Risiko und wurde dafür belohnt. Wir waren nicht schlecht, hatten im zweiten Satz beim Stande von 24:24 auch die Chance zum Satzgewinn. Aber letztendlich hat es nicht gereicht, so Westphal. Im dritten Durchgang steigerten sich die Gäste dann erheblich, Bremen ließ etwas nach. Wir haben den Gegner unter Druck gesetzt, und das hat sich ausgezahlt.
Den Schwung dieses Satzgewinns konnte die Sportunion aber nicht in Satz vier hinüberretten. 0:10 lag sie zurück, steckte den Kopf jedoch nicht in den Sand, sondern startete eine erfolgreiche Aufholjagd. Beim 22:22 gelang ihr der Ausgleich, wenig später hieß es sogar 25:22 für den Gast.
Doch damit hatte die WSU ihr Pulver dann scheinbar verschossen. Der Start in den Tie-Break ging mit 1:4 und 3:7 in die Hose, diesen Vorsprung ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr aus der Hand nehmen und siegten mit 15:11.
Erfreulich
aus Sicht der Warendorfer SU: Neuzugang Anna Romberg kam erstmals zum Einsatz,
wenn auch nur für zwei Angaben.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel