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| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Klippel:
Sprung vom Skispringer zum Volleyballer
FRIEDRICHSHAFEN (gus) -
Matthias Klippel, 18 Jahre alt, ist ein typischer Quereinsteiger in Sachen
Volleyball. Bis vor zwei Jahren wusste er gerade mal, dass es die Sportart mit
dem Netz überhaupt gibt. Innerhalb kürzester Zeit hat er den Sprung in die
Zweite Liga geschafft.
Früher wurde der Name Matthias
Klippel in einem Atemzug mit Maximilian Mechler genannt, mit dem er sich während
der Wettkämpfe ein Zimmer teilte. Mechler? Ist das nicht ein Skispringer?
Richtig. Und genau wie der diesjährige Elfte der Vierschanzentournee gehörte
Matthias Klippel noch vor wenigen Jahren zu den Nachwuchshoffnungen im Deutschen
Skiverband. Sechs Jahre alt war der Junge aus Weitnau bei Kempten als er das
erste Mal auf den Brettern stand, die für die nächsten zehn Jahre seine Welt
bedeuten sollten.
Mit 13 Jahren wurde er
deutscher Schülermeister, schaffte den Sprung in den Nationalkader. Vier Jahre
gehörte Matthias der Schülernationalmannschaft (Förderkader) an, war auf den
Schanzen in ganz Europa unterwegs. Als der lange Schlacks 2001 aufgrund seines
Alters ausgeschieden war und den Sprung in die Juniorennationalmannschaft nicht
geschafft hatte, blieb er im Arge-Kader von Baden-Württemberg und wurde
zumindest bei den Lehrgängen unterstützt. Die Fahrten zu den Wettkämpfen
zahlten die Eltern aus eigener Kasse. Ehrgeiz und Trainingseifer brachten
Matthias Klippel wieder in die Erfolgsspur - seine Leistungen hätten für die
Nationalmannschaft gereicht. Genutzt hat es dem Nachwuchsspringer allerdings
wenig. Denn es lag nicht an seiner sportlichen Leistung, dass er kurze Zeit später
die „rote Karte“ bekam. „Du bist zu groß“, eröffnete der Trainer
seinem damals 1,96 Meter großen Schützling. Das Problem: Je größer der
Springer, desto länger der Ski, desto größer die Absturzgefahr, weil der Ski
schwerer kontrollierbar ist.
„Am Anfang war's hart“,
erinnert sich Matthias Klippel an das Aus im April 2002. Nur aus Freude am
Springen weiterzumachen, kam nicht in Frage. Der Schock währte allerdings nicht
lange. Als der baden-württembergische Volleyball-Landestrainer Michael Mallick
von der Geschichte erfuhr, lud er Matthias kurzerhand zum Probetraining ein. Das
war der Beginn einer zweiten Sportkarriere, die ihn im Sommer 2003 zu den Volley
YoungStars nach Friedrichshafen brachte. Auf den ersten Blick haben Ski springen
und Volleyball nicht viel gemeinsam. Bei genauerem Hinsehen schon. Denn
Sprungkraft und eine gute Athletik sind sowohl auf der Schanze als auch auf dem
Volleyballfeld gefragt. „Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht Skispringer
gewesen wäre“, ist sich Klippel sicher. Was noch fehlt, ist eine ausgefeilte
Technik. Aber daran arbeitet der Schüler, wenn er unter der Woche zweimal in
Kempten und einmal im Stützpunkttraining in Ulm trainiert. Freitags stößt er
dann zu den YoungStars - zum Trainieren und für die Spieltage.
Verständlich, dass seine
Spielanteile im ersten Zweitliga-Jahr noch begrenzt sind. „Geschenke sind die
Einsätze allerdings nicht“, sagt sein Trainer Söhnke Hinz und freut sich über
die „super“ Entwicklung seines Spielers: „Matthias lernt sehr, sehr
schnell.“ Hinz räumt sogar ein, dass er das Zeug zum Erstliga-Spieler hat.
Soweit denkt der 18-Jährige noch nicht voraus, weil er gelernt hat, „dass im
Sport nichts planbar ist“: Er kann sich aber vorstellen, seinem neuen Sport
noch viele Jahre treu zu bleiben. Nach dem Abitur im Frühjahr möchte er an den
See ziehen, seinen Zivildienst beginnen und endlich mehr Zeit zum Trainieren
haben. Den ersten Titel hat Matthias Klippel in seiner kurzen Karriere schon
eingefahren: Am 8. Februar holte er mit der Baden-Württemberg-Auswahl den
A-Jugend-Bundespokal. Am Samstag, 21. Februar, steht der nächste Einsatz bevor.
Dann treten die Volley YoungStars in der ARENA Friedrichshafen gegen TSV
Friedberg an. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Volleyball-Spitzenspiel
in der ARENA
FRIEDRICHSHAFEN
– Nach halbwegs überstandener Krankheitswelle fiebern die Volleyballer des
VfB Friedrichshafen schon wieder – diesmal dem nächsten Spieltag entgegen.
Denn am Freitag, 20. Februar um 20 Uhr steigt in der ARENA Friedrichshafen das
Spitzenspiel gegen den SCC Berlin. Die Hauptstädter fordern Revanche für die
Niederlage im Pokalendspiel, das der VfB mit bekanntlich mit 3:2 für sich
entschied. Der Meister 2003 darf dennoch nicht unterschätzt werden. Fügte das
Team von Mirko Culic dem VfB Friedrichshafen bisher die einzige Saisonniederlage
bei. Einzelheiten über die Vorbereitungen auf das Top-Spiel wird VfB-Trainer
Stelian Moculescu auf einer Pressekonferenz am Mittwoch bekannt geben.
Auch
auf das Drumherum dürfen sich die Zuschauer freuen: Ab 18 Uhr wird mit einer
Party im Foyer auf das Verfolgerduell eingestimmt.
Freitag,
20. Februar 2004, 20 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen – SCC Berlin
Ab 18 Uhr: Party im Foyer
| Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Ostbek
Pirates steigen in die Regionalliga auf!
Sie
machten es am Ende noch einmal spannend, die Verbandsliga-Männer des OSV bei
ihrem Meisterschaftsfeldzug: Mit 2:3 setzte es für das Team gegen die VG WiWa
zunächst die dritte Niederlage in Folge. Beim anschließenden 3:0 gegen TurA
Harksheide jedoch ließ das Team von Trainer Kay Lühr keinen Zweifel am
Aufstieg in die Regionalliga.
Mit
nunmehr sechs Punkten Vorsprung bei zwei noch ausstehenden Spielen ist dem
Neuling der Titel nicht mehr zu nehmen – es ist der dritte Aufstieg
nacheinander. “Endlich sind wir am Ziel”, sagte Lühr, “die Liga ist sehr
ausgeglichen, und uns hat in den letzten Wochen ganz einfach die Spannung
gefehlt. Aber ob man mit zu null aufsteigt oder mit vierzehn Minuspunkten, macht
keinen Unterschied.”
Große
Euphorie machte sich freilich nicht mehr breit. Zu deutlich hatte der OSV über
Monate hinweg die Verbandsliga-Tabelle dominiert und erst, als alles klar war,
Federn lassen müssen. “Wir haben die richtigen Spiele dieses Jahr gewonnen,
manche nur sehr knapp, aber wir haben sie gewonnen”, sagte Mittelblocker
Martin Kauffeldt. "Schon seit Oktober hatten wir das Gefühl, dass alles für
uns läuft.”
Fünf
Jahre, nachdem die erste Herrenmannschaft in die dritthöchste deutsche
Spielklasse aufgerückt war, zieht nun also die “Zweite” nach, derweil die
Cowboys seit drei Jahren in der 2. Liga spielen. “Eine Idealsituation, um
Spieler gezielt zu fördern”, wie OSV-Abteilungsleiter Jan Schneider sagte,
“daraus wollen wir etwas machen.”
Bis
der Aufstieg unter Dach und Fach war, war es aber noch einmal hoch hergegangen.
Gegen Wiwa entwickelte sich phasenweise ein durchaus gutes Match, das auf beiden
Seiten von hochkochenden Emotionen geprägt war. Probleme im Spielaufbau machten
es den Pirates erst schwer, ins Match zu finden, und am Ende besiegelten
individuelle Fehler die nicht unverdiente 2:3-Niederlage gegen eine
gleichwertige WiWa-Mannschaft.
Eine
formidable Leistung lieferte dabei Jörn “Schnippel” Schneider ab, der nach
vier Monaten ohne Einsatz zum ersten Mal wieder ran durfte und im Angriff vom
Gegner kaum zu stoppen war. Der stille Schneider, Bruder von Jan, kommentierte
seine Leistung so (mit einem Lächeln im Gesicht, wie dies seine Art ist):
“War gar nich mal so schlecht.” Für den mitunter dynamisch wirkenden Linkshänder
ist es bereits der neunte Aufstieg mit einem OSV-Team – Rekord. Gegen
Harksheide allerdings dehnte er sich aus, Oliver Fahrenkrug und Lars Loßin
durften im Wechsel wieder ran, und beide machten ihre Sache bei dem klaren 3:0
gut.
So
durften die Ostbek Pirates endlich darangehen, die langersehnten
Aufstiegsfeierlichkeiten zu eröffnen. Nach der Siegeszigarre in der
“Factory” folgte ein Zug über den Kiez, den der fitteste im Pirates-Kader
erst um 7.45 Uhr morgens beendete. In der kommenden Woche wird ein Großteil des
Teams die “Cowboys” im Bus nach Moers begleiten, und eine Woche später will
man sich für die Zeit zwischen dem Cowboys-Heimspiel am Samstag abend und den
letzten Heimspielen gegen Concordia und VC NAL am Sonntag nachmittag noch etwas
einfallen lassen. “Das haben wir uns verdient”, sagt Lühr. Recht hat er.
| Deutschland - Skoda-News |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Skoda
unterstützt Beach Volleyball EM
Finale
2004 in Timmendorfer Strand
Weiterstadt/Zürich,
17. Februar 2004: Fahrzeughersteller und Global Sports Marketing vereinbaren
weitreichende Partnerschaft zum EM-Finale 2004
"Die
perfekte Mischung aus Adrenalin und Diesel", mit diesen Worten wirbt Skoda
Auto Deutschland für sein Modell Skoda Fabia RS. Wer dieses Statement zu Grunde
legt, kann leicht erahnen, daß Skoda und Beach Volleyball eine wunderbare
Verbindung sein werden: Denn jeder, der das spektakuläre Treiben im Sand schon
mal verfolgt hat, weiß, daß auch die aufstrebende olympische Sportart viel mit
Adrenalin zu tun hat.
Was
liegt da näher, als eine Liaison einzugehen? Gesagt, getan - die Skoda Auto
Deutschland GmbH steigt als einer der Hauptsponsoren beim Finalturnier der
European Championship Tour vom 10. bis 13. Juni 2004 in Timmendorfer Strand ein.
"Beach Volleyball in Timmendorfer Strand, das ist seit Jahren eine große
Attraktion", sagt Dieter Sitz, Geschäftsführer von Skoda Deutschland als
Begründung für das Engagement seines Unternehmens. "Die Fans, die tolle
Stimmung, die einladende Location an der deutschen Ostseesküste und spannender
Sport - das alles zusammen macht das Finale der European Championship Tour für
uns so attraktiv."
Die
Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit: "Skoda ist eine tolle Marke, die
sich europaweit im Aufwind befindet", sagt Christian Scholbrock, Managing
Director bei der Züricher Agentur Global Sports Marketing (GSM), die die
European Championship Tour der Beach Volleyballer durchführt und vermarktet.
Und weiter: "Wir freuen uns, einen solch hochwertigen Partner für das
EM-Finale gewonnen zu haben. Skoda hat sich in Deutschland mit perfekt durchgeführten
Fahrdiensten bei diversen Events einen Namen gemacht und überzeugt durch die
Klasse seiner Fahrzeuge."
Skoda
Auto Deutschland unterstützt die Veranstaltung mit umfangreichen Geld- und
Sachleistungen. Als Gegenleistung erhält der Partner des
Europameisterschafts-Finals einen weitreichenden visuellen Auftritt am Centre
Court des Turniers an der Seebrücke sowie die Möglichkeit, mit seiner
aufwendigen Showbühne im angrenzenden Eventgelände für zusätzliche
Attraktionen neben dem Sportprogramm zu sorgen. Skoda wird dabei nicht nur
finanzielle Mittel zur Realisierung des europäischen Top-Events im olympischen
Sommer beisteuern, sondern auch einen umfangreichen Fuhrpark sowie die gesamte
Abwicklung des Fahrservice für das EM-Finale bereit stellen. Bereits ab Februar
2004 werden zwei Fahrzeuge der Modelle Skoda Superb und Skoda Octavia im Design
des EM-Finals für Promotionzwecke zum Einsatz kommen. Der Gewinn für sein
Unternehmen liegt für Dieter Sitz auf der Hand: "Die Zielgruppen von Skoda
und Beach Volleyball in Deutschland passen einfach perfekt zusammen."
Das
Finalturnier in Timmendorfer Strand ist das Kernstück der European Championship
Tour 2004 mit drei bis fünf Turnieren in den wichtigsten Märkten Europas.
Wobei das Highlight am Ostseestrand sportlich vor allem deshalb einen hohen
Stellenwert garantiert, weil hier noch einmal hoch begehrte Punkte für die
Qualifikation zu den wenig Wochen später stattfindenden Olympischen Spielen in
Athen vergeben werden.
| Deutschland - DVV-News |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
DVV-Homepage:
BFS-Bereich neu gestaltet
Im
Zuge der stetigen Aktualisierung und Verbesserung der DVV-Homepage ist jetzt
auch der Breiten- und Freizeitsport-Bereich (BFS) komplett überarbeitet worden.
Unter dem Extra-Link www.volleyball-verband.de/bfs
sind alle Informationen rund um den BFS-Bereich hinterlegt. Dieser wird - wenn
weitere Änderungen an der DVV-Homepage stattgefunden haben - auch prominenter
positioniert werden.
| Deutschland - www.beach-volleyball.de |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Blanton/Nygaard
bezwingen Weltmeisterduo
King
of the Kings
Olympiasieger
Dain Blanton hat mit seinem Partner Jeff Nygaard den Titel des "King of the
Kings" errungen. Im ersten Match der Country-vs-Country Challenge zwischen
den USA und Brasilien siegten die US-Boys knapp in drei Sätzen gegen
Emanuel/Ricardo 22:20, 20:22 und 15:13). Vor zahlreichen Zuschauern siegten die
Nordamerikanern erstmals seit zwei Jahren wieder in diesem Wettkampf gegen die
brasilianischen Gastgeber. "Wir waren vorbereitet, die Geschichte des
Challenge zu ändern," sagte Dain Blanton, der gemeinsam mit Eric
Fonoimoana in Sydney Gold holte. "Wir haben sehr agressiv gespielt und um
jeden Punkt gekämpft. In Marseille bezwangen sie uns 2:1 im Halbfinale, nun
waren wir an der Reihe".
Nun
wird die Queen gesucht
Die
Country vs Country Challenge geht an diesem Wochenende in die letzte Runde. Dann
treffen Misty May und Kerri Walsh aus den USA auf Ana Paula und Val aus
Brasilien. Der Modus des Challenge: In den USA und Brasilien werden die Kings
und Queens of the Beach ausgespielt. In dieser Turnierform wechselt der
Teampartner mit jedem Spiel. Der Spieler der am Schluss die meisten Siege hat
ist King (bzw. Queen) of the Beach. In den Jahren 2002 gewannen bei den Herren
jeweils Ricardo/Loiola bzw. Guto/Jorge aus Brasilien.
| Norddeutschland - Pinneberger Zeitung |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Elmshorns Volleyballer atmen auf
Elmshorn - War das schon die Rettung für die Volleyball-Männer der VG Elmshorn? Im Regionalliga-Heimspiel in der KGSE-Halle setzte sich der Vizemeister des Vorjahres binnen eineinhalb Stunden gegen den Eckernförder MTV mit 3:0 (25:16, 30:28, 25:19) durch, rückte auf Platz drei vor und scheint nunmehr in Sachen Abstiegsnot aus dem Gröbsten heraus.
VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller warnt seine Mannschaftskameraden jedoch davor, sich vorzeitig in Sicherheit zu wiegen: "Unser Abstand auf einen Abstiegsplatz beträgt nach wie vor nur vier Punkte."
Umso wichtiger war der Sieg der Elmshorner gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Nach klar gewonnenem ersten Durchgang lief die VGE aber Gefahr, den umkämpften zweiten Satz zu verlieren: Die Verletzung eines Eckernförders, der gepflegt werden musste, brachte das Heimteam mehr aus dem Konzept als die Gäste. "Dadurch war unser Anfangsschwung dahin", so Ekkehard Goller.
Da
es den Elmshornern indes gelang, zwei Satzbälle der Eckernförder zu entschärfen,
kamen sie letztlich doch noch zu einem souveränen Erfolg. Ausschlagebend dafür
war aus Gollers Sicht die sichere Annahme von Libero Matthias Proske und die
starke Leistung von Mittelblocker Janis Jäger. Ihr nächstes Puntspiel
bestreiten die VGE-Männer am 28. Februar beim SVF Neustadt-Glewe.
fwi
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
«Verlieren
ist ja in Ordnung. Aber so...»
Friedrichshafen. Nach dem Spiel
war es mal wieder so weit. Alle Jahre wieder könnte man sagen, ist es Zeit für
eine Ansprache von Evivo Dürens Volleyball-Dinosaurier Sven Anton.
Die Arme auf den Metallkasten, der die Bälle «beheimatet», gestützt, schüttelt Dürens dienstältester Bundesliga-Volleyballer den Kopf. «Verlieren ist ja in Ordnung», sagt der 33-Jährige. Vor allem, wenn der Gegner VfB Friedrichshafen heißt. «Aber so...», deutet der Routinier an, dass ihn weniger das Ergebnis 0:3, sondern viel mehr die Art und Weise, wie dieses zu Stande gekommen ist, stört. «Da macht einer einen Fehler. Und anstatt dass dann irgendeine Reaktion kommt, passiert gar nichts. Keiner sagt was.»
Aussagekräftige Körpersprache
So wie am Sonntag in Friedrichshafen. Die Körpersprache der Dürener auf dem Feld hat viel ausgesagt. Nur nicht: «Wir wollen hier gewinnen.» Die Mannschaft hat sich nicht gewehrt. Schulterzucken, wenn Friedrichshafener Hände den Evivo-Volleyballern die Bälle auf die Füße geblockt haben. Frei nach dem Motto «Da kann man sowieso nichts machen».
Dabei hätte die Ausgangslage nicht besser sein können. Nach dem Sieg in Unterhaching zwei Tage zuvor war das Ziel, zwei Punkte aus dem Doppelspieltag im Süden mitzubringen, erfüllt. Völlig ohne Druck hätten die Mannen von Trainer Bernd Werscheck aufspielen können. Aber vielleicht war der fehlende Zwang der Grund, warum die rechte Einstellung zum Spiel gefehlt hat.
Keine Risse
Tiefgehende Risse im Mannschaftsgefüge, auf die Sven Anton noch in der vergangenen Saison mit markigen Worten wie «seelenloses Weichei-Team» aufmerksam machen wollte, tun sich diesmal anscheinend nicht auf. Denn eine Mannschaft, die nicht intakt ist, kann wohl kaum zwei Tage vorher auswärts bei Angstgegner TSV Unterhaching gewinnen und somit den Anspruch auf Platz drei zementieren.
Zu mehr scheint die Evivo-Sechs im Moment vielleicht noch nicht bereit zu sein. «Ich habe den Eindruck, dass Einige davon überzeugt sind, dass wir noch nicht so weit sind, um Friedrichshafen zu schlagen», sagte Tim Elsner, der am Bodensee den ersten schwächeren Auftritt im Evivo-Trikot hatte, schon vor dem Spiel. Anscheinend hatten sich die Meisten schon vor dem ersten Ballwechsel mit der Niederlage abgefunden.
«Das ist schade. Ich glaube,
dass wir eine Chance haben», so Elsner kurz vor der Partie. Allerdings nicht,
wenn der Glaube daran fehlt.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
SCU: Grundsätze stehen über dem Ziel
SC
Union Emlichheim setzt für Erstliga-Aufstieg alle Hebel in Bewegung
In
der Emlichheimer Vechtetalhalle soll in der kommenden Volleyball-Saison wieder
erstklassig geschmettert werden. Die Verantwortlichen setzen für das große
Ziel Bundesliga aber nicht ihre Grundsätze außer Kraft: Es soll weiterhin nur
das Geld ausgegeben werden, was zur Verfügung steht.
Emlichheim – "Wollen Sie in die erste Bundesliga?" Diese Frage stellte SCU-Trainer Pierre Mathieu seinem spielenden Personal nach dem Zweitliga-Vergleich mit dem MTV Obernkirchen. Die Emlichheimer Volleyballerinnen antworteten mit einem lauten "Ja" und sendeten damit ein wichtiges Signal: In der Vechtetalhalle soll in der kommenden Saison wieder erstklassig gepritscht, gebaggert und geschmettert werden.
Die Spielerinnen haben die sportlichen Voraussetzungen dafür so gut wie geschaffen, es fehlen nur noch drei Siege. Nun müssen die Verantwortlichen die Rahmenbedingungen für den dritten Aufstieg in die Beletage des deutschen Volleyballs schaffen. Union-Manager Norbert Bußmann und Heino Konjer, Aufsichtsratsvorsitzender der SCU Marketing GmbH, wollen ebenfalls den Sprung in die erste Liga realisieren, sie betonen aber, dass die Grundsätze über dem Ziel stehen. "Geld was wir nicht zusammen bekommen, werden wir nicht ausgeben", sagt Konjer.
Zurzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, in der kommenden Saison in etwa mit dem Etat planen zu können, der dem SC Union auch in dieser Spielzeit zur Verfügung stand. "Alle Beteiligten sind zu Kompromissen bereit", unterstreicht Manager Norbert Bußmann. Trotzdem werden die Emlichheimer nicht umhin kommen, den Etat in der Bundesliga zu erhöhen. Trainer Pierre Mathieu fordert drei neue Spielerinnen, die nicht nur Ergänzungen, sondern echte Verstärkungen sein sollen. Das ist auch die Voraussetzung dafür, dass der Niederländer sein Engagement beim SC Union verlängert. "Wenn es nicht so ist, gehen wir nach einem Jahr wieder aus der Liga", sagt Mathieu. Er will mit drei starken Zugängen ein Team formen, das sich in der Eliteliga zwischen den Plätzen vier und sieben bewegen kann. Der Trainer hat mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis genommen, dass seine jetzigen Spielerinnen rein aus sportlichem Antrieb aufsteigen wollen. "Es geht nicht ums Geld", betont Mathieu. Der Niederländer, der für jedes Training etwa 240 Kilometer fahren muss, will den Mehraufwand für die Bundesliga ebenfalls auf sich nehmen und vier bis fünfmal mit seiner Mannschaft trainieren.
Neben Mehrausgaben für Verstärkungen kommen auf den SC Union in der ersten Liga höheren Lizenzgebühren sowie zusätzliche Kosten für weite Auswärtsfahrten und Übernachtungen zu. Wie sich der Etat genau verändert, können die Verantwortlichen zurzeit noch gar nicht sagen. Der Grundsatz ist jedoch klar. "Alle was hinzukommt, muss auch zusätzlich reinkommen", rechnet Heino Konjer vor, der mit seinen Mitstreitern schon seit geraumer Zeit Gespräche führt im Hinblick auf einen möglichen Aufstieg. Er hofft, dass Sponsoren erkennen, was für ein Sport mit Bundesliga-Volleyball in Emlichheim geboten wird. Dass der Verein darüber hinaus mit der bekannt guten Nachwuchsförderung aufwarten kann, ist für ihn ein weiterer Grund, den SC Union zu unterstützen.
Norbert
Bußmann beschäftigt sich zwar auch mit den Zahlen, der Manager betrachtet das
Ganze aber mehr aus der sportlichen Perspektive. Das Geld für Verstärkungen
aufzubringen ist für ihn eine Sache, geeignetes Personal zu finden, eine
andere. "Es müssen Spielerinnen sein, die zu uns passen und den nötigen
Willen mitbringen", sagt Bußmann. Die Voraussetzungen in der Bundesliga in
der kommenden Spielzeit sprechen durchaus für einen Aufstieg. Der SCU-Manager
hat in Erfahrung gebracht, dass es in der Saison 2004/2005 nur zwei Absteiger
aus der Eliteklasse geben wird. Den Verantwortlichen bleiben noch etwa zwei
Monate Zeit, die Voraussetzungen für Erstliga-Volleyball in Emlichheim zu
schaffen. Dafür werden sie alles tun, "es ist aber noch keine Entscheidung
getroffen, dass wir in die erste Liga gehen", sagt Bußmann.
Martin Lüken
| Deutschland - Sächsische Zeitung |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
Klarer
Auswärtssieg für Kerstin Tzscherlich und Co.
Ein
Geschenk, das niemanden überraschte - erst recht nicht das Geburtstagskind.
Es sollte von Anfang an einer dieser viel zitierten Pflichtsiege werden. Ein Versagen an Kerstin Tzscherlichs 26. Geburtstag kam weder für die DSC-Libera selbst noch für den Rest der schlagkräftigen Dresdner Truppe wirklich in Frage. „Wir wollten nicht nur gewinnen, wir mussten. An der Tabellenspitze geht es eng zu. Wenn wir unseren dritten Platz halten wollen, dürfen wir keine Fehler machen“, sagt die deutsche Nationalspielerin. Dieser Durchsetzungskraft hatte der USC Braunschweig nichts entgegen zu setzen. Nach 86 Minuten endete die Arbeitzeit der Dresdnerinnen mit einem überzeugenden 3:1-Sieg und begann Tzscherlichs feucht-fröhliche Geburtstagsfeier.
Anreisen, siegen und anschließend die Korken knallen lassen. So, oder zumindest so ähnlich hatte sich DSC-Trainer Arnd Ludwig seine Dienstreise nach Braunschweig sicher vorgestellt. „Das Ziel war ein klarer Sieg. Bis auf den ersten Satz haben wir unseren Plan letztendlich auch konsequent umgesetzt“, berichtet der Dresdner Coach. Ließen die Landeshauptstädterinnen es am Anfang noch an der nötigen Aggressivität mangeln, wurde nach einem unnötigen 26:28-Satzverlust eines schnell klar – der Tabellendritte würde auf keinen Fall beim Liga-Vorletzten USC Braunschweig straucheln. Plötzlich stand die von ihren Gegner so gefürchtete Dresdner Wand am Netz und auch die Angriffe verliefen um einiges flüssiger als noch zuvor. Die Sätze zwei (25:20), drei (25:9) und vier (25:15) standen klar im Zeichen der sächsischen Gäste und ließen den 500 Heimfans keinen Grund zum Jubeln. Das Punktspiel-Geschenk an Geburtstagskind Kerstin Tzscherlich war schließlich nach 86 Minuten perfekt. Überschäumende Freude kam bei der nun 26-Jährigen aber dennoch nicht auf. „Es war ,nur´ ein Pflichtsieg. Gerade der Verlust des ersten Satzes kann sich im Laufe der Saison noch rächen. An der Tabellenspitze liegen die Mannschaften so eng beieinander, dass solche Nachlässigkeiten am Ende den gewissen Unterschied ausmachen können“, bemängelt die 1,80 Meter große Biologie-Studentin.
Gefeiert wurde schließlich aber doch. Den Sieg in der Tasche und einen weiteren anstrengenden Auswärtstermin hinter sich, ließen die Dresdnerinnen bereits im Mannschaftsbus die Korken knallen. Denn zusätzlich zu Tzscherlichs Geburtstag verlief auch auf den Tabellenplätzen eins und zwei nicht alles hundertprozentig planmäßig. Im Top-Spiel der Liga verlor Spitzenreiter Ulm mit 1:3 überraschend klar gegen den Tabellen-Zweiten Münster. Gerade einmal zwei Punkte trennen die DSC-Damen nun noch von der Spitzenposition im Meisterschaftsrennen. An das große Wunder möchte im Moment aber noch niemand so richtig glauben.
„Wir
wollen nach dem letzten Spieltag mindestens auf Platz drei stehen. Wenn es noch
ein kleines Stück nach oben geht wären wir darüber sicher nicht böse,
realistisch scheint das aber im Moment nicht zu sein. Gerade Spitzenreiter Ulm
ist uns in Sachen Erfahrung um einiges überlegen“, sagt Arnd Ludwig. Im nächsten
Heimspiel am 21. Februar geht es nun vorerst gegen Angstgegner Suhl zur Sache.
„Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen. Das letzte Aufeinandertreffen
haben wir im November mit 1:3 verloren. Mit einem hoffentlich vollen Haus werden
wir diesmal aber sicher zurückschlagen können“, ist sich der DSC-Coach
sicher. Und wer weiß, vielleicht geht es dann bereits dieses kleine Stückchen
in der Tabelle nach oben.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Mittwoch. 18. Februar 2004 |
USC:
An Arbeit mangelt es nicht
Münster. Am 25. April endet in der Damenvolleyball-Bundesliga die Saison 2003/04. 18 Spiele hat der USC Münster bis zu diesem Zeitpunkt noch zu bestreiten. Ein Marathon, der Spielerinnen und Trainern einiges abverlangt. Zeitgleich ist auch die Führungsriege des Vereins gefordert. Ihr kommt die Aufgabe zu, die Serie 2004/05 vorzubereiten.
Zum Saisonende laufen bei den Unabhängigen etliche Verträge aus. Auch der von Trainer Axel Büring. Als der 36-Jährige 2002 zum USC zurückkam, einigte er sich mit dem Klub auf einen Zwei-Jahres-Kontrakt mit beidseitiger Option für eine weitere Saison. Bislang hat noch keine der Parteien von diesem Recht Gebrauch gemacht. Büring betrachtet die Dinge gelassen: Ich habe volles Vertrauen in unseren Vorstand und weiß, dass hier nichts hinter meinem Rücken entschieden wird. Sollte der USC eine Veränderung wünschen, wäre ich sicherlich der Erste, der dies erfahren würde. Der Coach ist bereit, sein Engagement am Berg Fidel fortzusetzen. Seit meiner Rückkehr ist hier einiges bewegt worden. Zurzeit sehe ich keinen Grund, warum die gemeinsame Arbeit nicht fortgesetzt werden sollte.
Obschon der passionierte Kartenspieler sich selten verzockt hat, mehr Erfolge als jeder andere Bundesliga-Trainer vorweisen kann und die Spielerinnen, die er betreut oder betreut hat, ihn nahezu ausnahmlos in höchsten Tönen preisen, scheint er für die Konkurrenz tabu. Mir liegt keine Anfrage eines anderen Vereins vor, sagt Büring und versichert, dass er sich nach wie vor in Münster sehr wohl fühle. Aber: Sollte ein besonderes Angebot kommen, werde ich es natürlich prüfen.
Aktuell ist davon auszugehen, dass Büring den USC auch in der nächsten Serie trainiert. Deutlich größere Fragezeichen stehen hinter dem künftigen Spielerpersonal. Von den erfahrenen Kräften haben lediglich Johanna Reinink, Caroline Wensink und Antje Röder Verträge über das Saisonende hinaus. Alles weitere ist Verhandlungssache und eng verknüpft mit noch unbeantworteten Fragen. Aus welchem Etat kann Münster im kommenden Jahr schöpfen? Stellt sich der USC der Herausforderung Champions League? Wenn ja, mit welchem Ziel?
Fragen,
die es in den nächsten Wochen zu klären gilt. Besonderen Zeitdruck haben die
Verantwortlichen dabei offenbar nicht. Selbst Nationalspielerin Atika Bouagaa, Münsters
auffälliger und (auch) von ausländischen Klubs umworbener Wirbelwind, hat im
Gegensatz zu ihren sportlichen Gepflogenheiten keine Eile. Erst nach der
Abschlussprüfung im Mai will die angehende Versicherungskauffrau entscheiden,
wohin die Reise geht. Momentan bin ich völlig offen, alles ist vorstellbar,
teilte die 21-Jährige gestern auf Anfrage mit.
Im Spielbetrieb präsentierten sich die USC-Damen zuletzt als außerordentlich
harmonische Einheit.
Geschlossenheit
dokumentieren sie seit einiger Zeit auch auf Münsters Straßen. Sponsor Beresa
(Daimler-Chrysler AG) stellte jeder Spielerin einen Smart zur Verfügung. Jeder
der kleinen Flitzer ist mit dem Namen der Sportlerin und dem Vereinslogo
beschriftet. Trainer Axel Büring tanzt ausnahmsweise mal aus der Reihe. Er hält
seinem Wohnmobil die Treue. Das ist ein Stück Lebensphilosophie von mir. Und außerdem
habe ich dann bei den Beach-Turnieren im Sommer gleich immer mein eigenes Hotel
dabei.
Wilfried
Sprenger
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel