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| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Wilhelmsburg - Was für ein Jubel: "Ich kann es kaum glauben", sagte Doris Dettmann, Angreiferin bei den Volleyballfrauen des SV Wilhelmsburg. Da hatte sich das Aufsteiger-Team in die Regionalliga Nord schon fast damit abgefunden, in dieser Saison nur zwei Siege gegen den äußerst schwachen Tabellenletzten SC Rönnau schaffen zu können. Und dann besiegt Wilhelmsburg den Sechsten in der Halle Krieterstraße gleich mit 3:0 (25:16, 25:22, 25:18).
Dabei war es ein Sieg mit Verspätung. Eigentlich sollte die Begegnung um 19 Uhr angepfiffen werden. Doch da baggerten noch die Landesliga-Männer des Clubs um Punkte. "Wir hatten zum Glück in der Einladung zum Spiel auf eine mögliche Verspätung hingewiesen", sagte Dettmann. So spielten Schiedsgericht und Gegner mit.
Der
überraschende Erfolg hat auch eine sportliche Erklärung. Coach Frank Levermann
hatte das Team umgestellt, wollte so neue Impulse in die Mannschaft bringen. So
musste sich Doris Dettmann von ihrem gewohnten Posten im Mittelblock lösen und
mit Außenangreiferin Christane Schwerdt tauschen. "Das hat gut
geklappt", sagte Dettmann nach der Partie. Melanie Richardt-Schernus als
Diagonalangreiferin war bislang nicht erste Wahl auf dieser Position. Aber jetzt
dürfte sie den "Stammkräften" Kerstin Bodendorf und Ira Haymann ein
wenig den Rang abgelaufen haben.
masch
| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Jork - Da hatten die Volleyballerinnen des TuS Jork bei ihrem Auftritt im Punktspiel der Regionalliga Nordwest beim bis dato punktgleichen TSV Giesen doch mehr erwartet, vor allem mehr Gegenwehr beim ungefährdeten 3:0 (25:8, 25:20, 25:19), ein Ergebnis, das den Altländerinnen nun theoretisch den Klassenerhalt gesichert hat.
Nur einer war nicht so zufrieden: Trainer Torsten Bluhm. "Der erste Satz war o.k. Aber auch in den beiden anderen hätte dieser schwache Gegner ohne weiteres unter 15 Punkte bleiben können", monierte er.
"Wir haben wie immer in solchen anfangs einseitigen Begegnungen nachgelassen", sagte Jorks Routinier Conny Schultz. Zuspieler-Vertreterin Manja Langschwager, die für die verletzte Wiebke Wesling spielte aber brachte die nötige Ruhe in die Partie. Auch Libera Corinna Krome überzeugte. Als ihr Torsten Blum im dritten Satz eine Regenerationspause gönnte, lief nur noch wenig bei den Jorkerinnen zusammen.
Vielleicht
sollten die Jorkerinnen ihre "Vorbereitung" auf die Giesener Partie
auch nächsten Sonnabend wiederholen. Dann kommt Spitzenreiter GFL Hannover ins
Schulzentrum. Manja Langschwager hatte ihre Mitspielerin vor der Abfahrt im
neuen Haus zum Mittagessen eingeladen, danach gab es noch einen entspannenden
Spaziergang. "Wir waren alle gut drauf", so Conny Schultz.
masch
| Norddeutschland - Pinneberger Zeitung |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
VGE-Frauen machen kurzen Prozess
Elmshorn - Wenn die Regionalliga-Volleyballerinnen der VG Elmshorn gegen den SC Rönnau antreten, haben sie es stets besonders eilig. Auch im jüngsten Aufeinandertreffen machte das Team von Trainer Burkhard Skibitzki mit der Mannschaft aus dem Kreis Segeberg kurzen Prozess und gewann binnen 55 Minuten 3:0 (25:18, 25:15, 25:16).
Dabei schienen sich die Gäste von vornherein damit abgefunden zu haben, wie schon in der Saison 2001/02 nach nur einjährigem Gastspiel in der dritthöchsten Spielklasse wieder absteigen zu müssen, und waren nur zu sechst angereist.
Burkhard Skibitzki indes vermochte diesem geringen Widerstandswillen durchaus Positives abzugewinnen. "Wir konnten einige Spielzüge, die wir zuletzt im Training einstudiert hatten, im Punktspiel umsetzen, und das hat sehr gut funktioniert", freute sich der VGE-Coach, der zudem in der Mitte eines jeden Satzes drei "Neue" (je eine Mittelblockerin, Außen- und Diagonalangreiferin) einwechselte. Nur Stellerin Britta Schümann und Libero Anne Gaarz spielten durch.
Wesentlich
mehr gefordert werden dürften die zweitplatzierten VGE-Frauen am 28. Februar:
Dann geht es zum Spitzenspiel bei Tabellenführer SVF Neustadt-Glewe.
fwi
| Deutschland - www.volleyball-bundesliga.de |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Weltklasse-Zirkus in Vilsbiburg
Die
Trampobrothers kommen
Zu seinem
mittlerweile zweijährigen Bestehen, präsentiert sich der JugendPool - ein
Zusammenschluss von Industriebetrieben zur Unterstützung der Nachwuchsarbeit
der Roten Raben - am kommenden Samstag dem Publikum.
Das Heimspiel der Roten Raben gegen den USC Braunschweig wird zum "Tag der Jugend". Ein großes Ticket-Kontingent, das von den Mitgliedern des JugendPools aufgekauft worden war, wurde an Ausbildungsabteilungen von Unternehmen, Schulsport-Kurse und Jugendabteilungen verschiedener Vereine verteilt.
Für große Unterhaltung nach dem Bundesliga-Spiel ist ebenfalls gesorgt: Dem JugendPool ist es gelungen, die berühmten Trampobrothers vom Moskauer Staatszirkus, der derzeit in Norddeutschland gastiert, nach Vilsbiburg zu holen. Die Trampobrothers, deren äußerliche Ähnlichkeit mit den legendären "Blues Brothers" durchaus beabsichtigt ist, wirbeln, gepaart mit einem erfrischenden Schuss Comedy, über ihr Trampolin und definieren diese alte Sportdisziplin völlig neu.
Die
Artisten stehen im Mittelpunkt dieser neuen, abwechslungsreichen Show, die
Publikum jeden Alters in ihren Bann zieht - beste Unterhaltung ist garantiert.
Nicki Malikow und Pavel Ozupok aus Kiew vertraten ihr Heimatland bereits in der
Trampolin-Nationalmannschaft, Wladimir Tkaitschow im Nationalteam der
Turmspringer. Die Trampobrothers können auf Auftritte im Zirkus Flic Flac,
Zirkus Sarrasani, Europapark, Moskauer Staatszirkus und Sportgalas in
Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz zurückblicken.
| International - www.volleyball.de |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Champions
League: Beste Spieler ausgezeichnet
Bundesliga
geht in den einzelnen Kategorien leer aus
Der Europäische Volleyball-Verband (CEV) hat in Luxemburg die besten Spieler nach der Vorrunde in der diesjährigen Champions League bekannt gegeben. Was sich bereits an den Platzierungen der deutschen Teams in ihren Gruppen ablesen läßt, wird auch in der individuellen Statistik deutlich: Die Bundesliga spielt in Europa nur eine Nebenrolle. Spieler aus Friedrichshafen (Vorrundenplatz drei) oder Berlin (Gruppenletzter) spielten sich nicht in den Blickpunkt, deutsche Frauenteams waren in dieser Saison erst gar nicht im Wettbewerb.
Die besten Spieler im Überblick
Männer
Bester Aufschläger: Theodorus Baev, Israklis
Thessaloniki (GRE)
Bester Angreifer: Robert Szczerbaniuk, Mostostal
Azoty Kedzierzyn (POL)
Bester Zuspieler: Vital Heynen, Noliko Maaseik
(BEL)
Bester Libero: Hubert Henno, Tours VB (FRA)
Frauen
Beste Aufschlägerin: Maja Ognjenovic, Crvena Zvezda
Belgrad (SCG)
Beste Angreiferin: Yelena Parkhomenko, Azerail
Baku (AZE)
Beste Blockerin: Zdenka Vlckova, Zeiler Köniz
(SUI)
Beste Zuspielerin: Karin Salinas, RC Cannes (FRA)
Bester Libero: Paola Cardullo, Asystel Novara
(ITA)
fex
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Sitzvolleyball:
Nationalteam beim Gold-Cup in Teheran
Niederlage
im Halbfinale gegen Iran: 0:3
Die Deutsche Sitzvolleyball Nationalmannschaft spielt derzeit im Iran beim Turnier um den Golden Cup mit, das als Meilenstein auf dem Weg zur angepeilten Medaille bei den Paralympics in Athen dient. Das Auftaktspiel in Teheran gegen die iranische Juniorennationalmannschaft wurde mit 3:0 gewonnen. Dabei konnte man dem eutschen Team von Trainer Karl Quade noch die Reisestrapazen und die Zeitumstellung anmerken. Dennoch konnten die Zuspieler Faerber (Bayer 04) und Barsch (Berlin) immer wieder mit variablem Spiel überzeugen.
Das zweite Spiel in der Vorrundengruppe bestritt Deutschland gegen die Iranische B-Nationalmannschaft. Das Spiel, das live im Iranischen Fernsehen übertragen wurde war eine Werbung für Sitzvolleyball. Am Ende musste man sich den Gastgebern zwar mit 2:3 (23, -21, -20:25, 21, -10) geschlagen geben, aber die deutsche Mannschaft hat gezeigt, dass sie zu den Top Teams in der Welt gehört.
Speziell die Einwechselspieler Grylak und Oesch (beide Bayer 04 Leverkusen) fügten sich nahtlos ins gute deutsche Spiel ein. Trainer Quade: "Wir haben gezeigt, dass wir auf einem gutem Weg sind. Mit eine stabileren Annahme hätten wir gewinnen können."
Nach einem Sieg im Viertelfinale gegen Polen (3:1) hatten die Deutschen im Halbfinale gegen Iran keine Chance. Die Iraner, Paralympicssieger von Sydney, siegten glatt mit 3:0 (12,16,19) . Speziell in der Annahme und in der Abwehr wurden die Grenzen des deutschen Teams deutlich. Quade: "Die Spieler wissen nun, was bis Athen im Training zu Hause noch zu leisten ist und wo Schwerpunkte gelegt werden müssen. Es ist gut, dass wir relativ früh gegen Iran gespielt haben, so können wir die Erkenntnisse noch umsetzen."
Im kleinen Finale trifft
Deutschland auf Omid Iran. Die deutsche Mannschaft will dieses Spiel unbedingt
gewinnen, um am Ende des Turniers als einziges nichtiranisches Team auf dem
Treppchen zu stehen. Das Endspiel bestreiten Iran A gegen Iran B.
Jörg
Frischmann
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Das
ständige Warten auf den Schmerz
Friedrichshafen/Düren.
Im Moment kann er machen was er will: Bei Heriberto Quero läuft's einfach nicht
rund.
Am Wochenende beim Doppelspieltag in Unterhaching und in Friedrichshafen wurde der Angreifer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren in beiden Spielen ausgewechselt. Abstimmungsprobleme mit Zuspieler Diego Gutierrez, dazu kommt Pech bei den Entscheidungen im Angriff.
Mal hämmert er den Ball in den Block, wenn er es besser mit Köpfchen versucht hätte. Mal will er den gegnerischen Block gefühlvoll austricksen, wenn er besser den Hammer ausgepackt hätte. «Ich dachte, der soll so toll sein», munkelte ein Pressevertreter aus Friedrichshafen, als ein frustrierter Quero vom Feld muss. Dabei hatte man sich in Volleyball-Kreisen wahre Wunderdinge über Dürens Neuen erzählt.
Wadenverletzung schwächt Sprungkraft
Dürens Trainer Bernd Werscheck zweifelt hingegen gar nicht an den Qualitäten des 26-Jährigen. Seit zwei Wochen plagt sich der Venezolaner mit einer Verletzung der Wade. «Er ist mit 1,86 Metern ein kleiner Spieler und lebt von seiner immensen Sprungkraft», erklärt Evivo-Trainer Bernd Werscheck.
Und wenn die eingeschränkt ist, dann hat Quero ein Problem. Dazu kommt das, was Werscheck «Warten auf den Schmerz» nennt. «Heriberto weiß im Moment ganz genau, dass seine Wade schmerzen wird, sobald er nach einem Sprung auf dem Boden landet. Und das merkt man ihm an. Er spielt ganz einfach sehr gehemmt.»
«Effizienz immer noch sehr hoch»
Sorgen um seinen
Angreifer macht sich Trainer Bernd Werscheck trotzdem keine. «Ich bin mir zu
hundert Prozent sicher: Er wird wieder so stark spielen wie noch zu Beginn der
Saison.» Zumal auch ein angeschlagener Heriberto Quero nicht so schlecht
spielt. Dazu Trainer Werscheck: «Er bleibt zwar momentan unter seinen Möglichkeiten.
Aber verglichen mit anderen Angreifern ist seine Effizienz immer noch sehr hoch.»
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
VfB Friedrichshafen will die Tabellenspitze
FRIEDRICHSHAFEN - Am Freitagabend kommt es in der ARENA Friedrichshafen zu einem Spitzenspiel besonderer Art. Der VfB Friedrichshafen, Zweiter der Volleyballbundesliga, empfängt den derzeitigen Tabellenführer SCC Berlin. Um 18 Uhr beginnt im ARENA-Foyer eine Disco-Party. Zwei Stunden später erfolgt der Anpfiff zum Spiel.
Bereits zweimal trafen der VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin in dieser Saison aufeinander. Beide Male auf auswärtigem Terrain. In der Qualifikationsrunde musste der VfB in Charlottenburg antreten - 0:3 war die klare Abfuhr, die er VfB im Oktober 2003 in der Sömmeringhalle erhielt. Am 1. Februar durften die Häfler in Dessau über einen 3:2-Sieg jubeln - und über den DVV-Pokal, den sie damit erfolgreich verteidigt hatten. Jetzt heißt es erstmals vor heimischem Publikum in der ARENA „neues Spiel, neues Glück“. Dabei geht es um die Tabellenführung, die der Sieger der Partie entweder behält (Berlin) oder übernimmt (Friedrichshafen).
„Die Berliner werden heiß auf uns sein und versuchen, das Spiel auf ihre Seite zu ziehen“, vermutet der Häfler Kapitän Bogdan Jalowietzki. Darauf gilt es sich beim VfB rechtzeitig einzustellen. Positiv für das Team von Stelian Moculescu: Bis auf Toni Kovacevic sind nach überstandener Krankheitswelle endlich wieder alle Spieler beim Training. Auch Jochen Schöps, den es mit angegriffener Lunge schlimm erwischt hatte. „Mir geht es wieder recht ordentlich“, berichtete er auf der Pressekonferenz am Mittwoch. „Am Freitag wird sich zeigen, wo ich stehe.“
Ob der 20-jährige Angreifer schon wieder mitspielen kann ist fraglich. Aber er will seine Mannschaft auf jeden Fall von der Bank aus unterstützen. VfB-Trainer Stelian Moculescu erwartet ein Spiel auf höchstem Niveau: „Immerhin treffen sich zwei Mannschaften, die beide Champions League gespielt haben.“ Die alte Rivalität zwischen dem VfB und dem SC Charlottenburg Berlin währt nun schon mehr als zehn Jahre. Abgesehen von der Meisterschaft 2003 hatten die Häfler meistens das bessere Ende für sich. „Ein Sieg gegen den Rivalen ist immer angenehm“, gibt Moculescu die Marschrichtung vor. Als einzigen Vorteil bei den Berlinern sieht - oder besser gesagt sah - Kapitän Jalowietzki das Alter und damit die Erfahrung der Spieler.
„Die Berliner haben mit Robert Kromm nur einen
Spieler, der der jungen Garde angehört.“ Im Gegensatz dazu spielt der VfB mit
einem oft zitierten „Baby-Angriff“. In den vergangenen fünf Monaten hätten
sich die jungen Häfler Spieler nach Meinung des Alterpräsidenten Jalowietzki
jedoch so gut entwickelt, dass keine Unterschiede mehr zu erkennen seien. Auch
wenn beide Teams sich gleich gut sind - am Freitagabend wird eines die ARENA als
Sieger verlassen. Die Zuschauer dürfen übrigens länger bleiben und können
bei Disco-Sound und Partystimmung im Foyer abtanzen.
Für Moculescus Mannen ist mit dem SCC-Spiel nicht genug der schweren
Aufgaben. Am Sonntag, 22. Februar, müssen sie in Wuppertal gleich noch einmal
ran. Dann wartet der erfolgshungrige SV Bayer auf die Häfler. Drei
2:3-Niederlagen in Folge (gegen Düren, SCC Berlin und Mendig) stehen zu Buche.
Und das Spiel am Freitag in Unterhaching dürfte auch kein Zuckerschlecken
werden. Von der Papierform her dürfte also der VfB einmal mehr als Favorit ins
Rennen gehen. Das Spiel im Bergischen Land beginnt am Sonntag um 15.30 Uhr.
Freitag,
20. Februar 2004, 20 Uhr, ARENA Friedrichshafen
VfB Friedrichshafen - SCC Berlin
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
YoungStars wollen sich nicht zum Narren halten lassen
FRIEDRICHSHAFEN (gus) - Für das Häfler
Zweitligateam steht am Wochenende ein Heimspiel im Plan. Zu Gast in der ARENA
ist am Samstag, 18 Uhr, der bayerische Vertreter TSV Friedberg.
In den
vergangenen Wochen ging es nicht nur bei den Profis recht turbulent zu. Auch bei
den YoungStars lief nicht alles wie gewohnt. Der Grund, warum die Jungs etwas
aus dem Rhythmus geraten sind, war der A-Jugend-Bundespokal in Kiel. Hier waren
gleich fünf Häfler im Einsatz und kamen als Pokalsieger mit der Baden-Württemberg-Auswahl
zurück. Ein Wochenende spielfrei, dann gebeutelt durch Verletzungen und
Krankheit - das schlägt sich auf die Leistung einer solch jungen Mannschaft
nieder.
Jetzt
liegt der Fokus wieder ganz auf der Bundesliga. Alle Mann sind an Bord und -
ganz wichtig - gesund. Auch Alexander Mayer hat nach seinem überstandenen
grippalen Infekt am Donnerstag das Training wieder aufgenommen und Timo Wilhelm
hat seine Fußverletzung auskuriert. So kann Trainer Söhnke Hinz auf alle elf
Spieler zurückgreifen.
Der TSV
Friedberg ist ein Gegner, der nicht unterschätzt werden darf. Klar, dass die
Bayern daheim stärker als in fremder Halle sind, aber für eine Überraschung
gut. Abgesehen von der Niederlage gegen Tabellenführer Dachau haben sie seit
Ende November nicht mehr verloren. Das beschert den Bayern den momentan siebten
Platz, darf sie aber noch nicht in Sicherheit wiegen. Denn der Weg zum
Abstiegsplatz ist kurz.
Söhnke
Hinz kennt Friedberg als „unangenehmen Gegner“. „Sie haben keine
herausragende Einzelspieler, aber eine geschlossene, kampfstarke Mannschaft.“
Eines ist sicher: Das Erwartungen des Trainers: „Nach zwei schlechten Spielen
wollen wir wieder eine gute Leistung abliefern. Dann sollte es auch mit dem Sieg
klappen.“ Eines dürfte sicher sein: die Häfler werden sich nicht zum Narren
halten lassen. Als gebürtiger Hamburger wird Söhnke Hinz schon dafür sorgen,
dass seine Jungs kühlen Kopf bewahren.
Samstag, 21. Februar
Volley YoungStars Friedrichshafen - TSV Friedberg
| Deutschland - www.volleyball.de |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Im
Coppa Italia sind Bergamo und Perugia im Halbfinale
Nach
derselben Formel wie die Männer (die acht besten Teams der Hinrunde in der
Meisterschaft sind für den Pokal gesetzt und spielen über Viertel-, Halbfinale
und Endspiel den "Pott" aus) spielen auch die italienischen Frauen in
dieser Woche das Turnier um den Coppa Italia. Am ersten Viertelfinaltag unterlag
Jesi (mit Sylvia Roll) denkbar knapp der Mannschaft von Perugia und ist damit
ausgeschieden. Bergamo setzte sich erwartet deutlich gegen Reggio Emilia durch
und steht damit ebenso wie Perugia im Halbfinale.
In
der ersten Partie am späten Mittwochnachmittag konnte Jesi trotz besserem
Aufschlag und Block nicht gewinnen, weil Perugia mit Aguera und Vasconcedos zwei
überragende Angreiferinnen (jeweils 25 Punkte) auf dem Feld hatte. Sylvia Roll
(Bild oben) war mit 18 erfolgreichen Angriffen wirkungsvollste Akteurin bei
Monteschiavo Jesi.
Angelina Grün (Bild unten
beim Cappucino) verbrachte einen ruhigen Abend. Nach nur 61 Minuten reiner
Spielzeit war Pallavolo Reggio Emilia abgefertigt. Grün brauchte nur 7 Punkte
zu machen, Paggi und "Picci" erzielten je 11 Punkte.
Die Ergebnisse vom Mittwoch:
Colussi Perugia-Monteschiavo Jesi 3-2, 25-23, 26-28, 25-22, 21-25, 16-14
Foppapedretti
Bergamo-Pallavolo Reggio Emilia 3-0, 25-13-17-17
Die Paarungen am heutigen
Donnerstag: Chieri-Modena (mit Hanka Pachale) Novara-Ravenna
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Aachen: Das alternative Karnevalsprogramm
Nach der mehr als unglücklichen 2:3-Niederlage gegen USC Münster II am vergangenen Samstag bestreiten die Alemanninnen am Sonntag, 22.02.2004, 15 Uhr gegen Mitaufsteiger WiWa Hamburg ihr vorletztes Heimspiel der Saison in der Bergischen Gasse. Das letzte findet am So, 07.03.2004 ebenfalls um 15 Uhr gegen TV Eiche Horn Bremen statt.
Hamburg hatte vor der Saison - wie Aachen auch - als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben. Trotz der 1:3-Niederlage gegen den Köpenicker SC vom vergangenen Samstag sind die Hansestädterinnen auf den 8. Tabellenplatz hochgeklettert (16:18 Punkte), Alemannia Aachen ist mit 14:18 Punkten und einem Spiel weniger wieder auf den 10. Platz abgerutscht. Das Hinspiel verloren die Aachenerinnen in Hamburg in 87 Minuten mit 1:3 (25:22, 25:19, 27:29, 25:19), nachdem man im 3. Satz sogar schon einen Matchball abgewehrt hatte. Trauriger Höhepunkt damals war der Achillessehnenriss der Hamburger Libera Karen Breitung, die hoffentlich wieder auf dem Weg der Besserung ist.
Im
Hinspiel hat WiWa Hamburg immer wieder erfolgreich über die Position III
angegriffen. Für die Alemanninnen gilt es deshalb vor allem, eine hünenhafte,
192 cm große Mittelblockerin in den Griff zu bekommen. Lief das Hamburger Spiel
in der Mitte einmal nicht, setzte eine dynamische Linkshänderin Aachens Block
über Außen schachmatt. Zudem schlagen die Hamburgerinnen mit hohem Risiko auf;
was ins Feld geht, ist brandgefährlich.
WiWa Hamburgs Gastspiel in Aachen ist deren erstes
Auswärtsspiel in diesem Jahr, alle bisherigen fünf Spiele bestritten die
Hamburgerinnen zu Hause. Zwar war das Duell gegen CVJM Hamburg für WiWa Hamburg
laut Spielplan ein Auswärtsspiel, da aber beide Mannschaften dieselbe Heimhalle
haben, war es de facto auch kein Auswärts- sondern ein Heimspiel.
Dass man im Aachener Lager am Karnevalssonntag unbedingt gegen Hamburg gewinnen und sich für die Hinspielniederlage revanchieren will, zeigt die Tatsache, dass Trainer Stefan Falter seine Damen sogar an Weiberfastnacht zum Training bittet: ein Trainingsspiel gegen die eigene zweite Mannschaft (Oberliga) steht auf dem Programm. Trotz Karneval hoffen die Aachenerinnen am Sonntag wieder auf die fantastische Unterstützung durch ihre Fans. Alle Karnevalsjecken oder auch solche, die eine Alternative zum Karneval suchen, sind herzlich eingeladen, die Alemanninnen lautstark zu unterstützen.
Bina
Rollersbroich
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Nach
oben ist noch Luft für Giesen
TSV-Volleyballer
wollen kleine Erfolgsserie in Berlin fortsetzen.
Giesen/Hildesheim
(cen). Den Anschluss nach ganz oben haben die Zweitliga-Volleyballer des TSV
Giesen längst verpasst. Abkehakt haben sie die Saison aber noch nicht.
Zumindest ein Platz im oberen Tabellendrittel soll noch herausspringen. Sieben
Spieltage vor Schluss steht das Team mit 18:16 Zählern auf dem achten Rang. Der
Abstand zum Tabellendritten TuB Bocholt beträgt sechs Punkte. Es ist also noch
Luft nach oben.
Nach
zuletzt zwei Siegen in Folge soll die kleine Erfolgsserie am Sonnabend beim Zürich
Team VCO Berlin fortgesetzt werden. Der Kader der Berliner setzt sich aus den
hoffnungsvollsten deutschen Volleyballtalenten zusammen. Sie sollen sich im
harten Zweitligaalltag gegen versierte Mannschaften die nötige Wettkampfpraxis
für höhere Aufgaben holen. Das Team ist "unabsteigbar", was bei der
Konkurrenz immer wieder den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung laut werden lässt.
Aktive
Erholung beim MTV 48
In der
Tat ist die Leistungsstärke der Berliner von Wochenende zu Wochenende extrem
unterschiedlich, je nachdem welche Spieler gerade zur Verfügung stehen. Im
ersten Spiel hatte der Berliner Nachwuchs den TSV am Rande einer Niederlage, ehe
Giesen mit 3:2 die Oberhand behielt. TSV-Coach Zeljko Popovic kann wieder auf
Halim Nouali zurück greifen, der die angestammte Mittelblockposition einnehmen
wird. Spielmacher Srdan Popovic ist erkältet, wird am Sonnabend aber einsatzfähig
sein.
Spitzenreiter
MTV 48 Hildesheim hat an diesem Wochenende spielfrei. Trainer Walther Hoch und
seine Spieler nutzen die Zeit zur "aktiven Erholung". In der Woche
stehen Massage und leichtes Balltraining an.
Da
bleibt viel Zeit, den Rechenschieber zu betätigen. Die Ausgangslage vor den
letzten sechs Saisonspielen ist günstig. Vier Punkte Vorsprung auf den
derzeitigen Tabellendritten sollten reichen, um einen der ersten beiden Plätze
zu behaupten. Gelingt am 6. März ein Auswärtssieg in Moers, wäre sogar der
direkte Sprung in die 1. Liga denkbar. Die kniffligsten Aufgaben im Restprogramm
sind dann sicherlich das Heimspiel gegen Bocholt am 14. März sowie die Auswärtspartie
in Oststeinbek beim Saisonfinale am 3. April.
Aufstiegsrunde
vom 16. bis18. April
Die Form
der Mitkonkurrenten um einen der vorderen Plätze ist derzeit ebenso schwankend
wie die der 48er. Bocholt mühte sich zuletzt gegen Schlusslicht Schüttorf nach
einem 10:13-Rückstand im fünften Satz zu einem 3:2-Sieg. Kyritz hatte vor
eigener Kulisse beim 3:2-Erfolg über Ludwigslust ebenfalls mehr Mühe als
erwartet. Bocholt hat das schwerste Restprogramm und muss unter anderem noch
nach Oststeinbek und Königs Wusterhausen, erwartet in eigener Halle Giesen,
Kyritz und Bottrop. Für Kyritz steht noch das Heimspiel gegen Moers an.
Sollte
das Team 48 die Saison als Vizemeister beenden, steht vom 16. bis 18. April die
Aufstiegsrunde zur Bundesliga an. Dabei würde der MTV auf den Zweiten der 2.
Liga Süd treffen. Um diesen Platz rangeln derzeit der 1. Sonneberger SC aus Thüringen
sowie die TG Rüsselsheim. Außerdem kämen der Neunt- und Zehntplatzierte der
1. Liga hinzu, voraussichtlich der TSV Bad Saulgau (Württemberg) mit
"Mister Volleyball" Burkhard Sude auf der Trainerbank sowie die SC
uniVersa Eltmann (Bayern).
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Guhr & Co.: Rechnung mit Suhl zu begleichen
Dresden.
Nach zuletzt leichten Spielen in der Bundesliga erwarten die
DSC-Volleyballerinnen am Sonnabend bereits um 14 Uhr mit dem VfB Suhl den ersten
harten Widersacher. Der Thüringer aufsteiger ist zwar jetzt auf Platz sechs der
Tabelle abgerutscht, doch in der Hinrunde mussten sich die Dresdnerinnen in Suhl
mit 1:3 geschlagen geben.
Für
Christin Guhr, die diesmal dem Spieltag ihren Namen gibt, steht fest: "Da
haben wir eine Rechnung offen. Wir sind alle heiß auf diese Partie." Und
die Damen bekommen für das heiße Duell starke männliche Unterstützung. Denn
die Dresdner Eislöwen werden mit komplettem Team den Ludwig-Damen die Daumen drücken
und sie natürlich auch lautstark anfeuern. den Gegenbesuch gibt«s dann übrigens
einen Tag später, wenn die Volleyballerinnen auf der Tribüne in der Eishalle
dem Dresdner Oberligisten beim Heimspiel gegen den EV Ravensburg beobachten.
DSC-Coach
Arnd Ludwig hofft für das schwere Heimspiel am Sonnabend, dass wieder möglichst
viele Zuschauer den Weg in die Halle finden. "Wir haben in Suhl vor einer
Wahnsinnskulisse gespielt, ich hoffe, bei uns wird es noch ein Stück
lauter." anosnsten ist der Coach optimistisch: "Wir haben in letzter
Zeit gut trainiert, auch noch einmal viel für die Kondition getan. Zum Glück
sind alle Spielerinnen fit, auch Doreen Engel hat ihre Mandelentzündung
auskuriert. So kann ich am Sonnabend die stärkste Besetzung aufs Feld
stellen."
ah
| Deutschland - NordClick-News |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Fellbach
verliert trotz bester Saisonleistung
Verrückte Welt im ersten Satz. Siegeshungrig präsentierte sich die Mannschaft von Coach Karl-Heinz Striegel von Beginn an. Durch eine Aufschlagserie von Ronny Pietsch wurde eine 5:1 Führung herausgearbeitet, die bis zum 25:19 weiter ausgebaut wurde. Der Tabellenführer aus Dachau, der im Verlauf der Saison lediglich drei Niederlagen einstecken musste, gewann den zweiten Satz knapp mit 25:21, und den dritten klar mit 25:17.
Wer aber gedacht hatte, die Mannschaft um Kapitän Axel melde würde sich im vierten Satz kampflos aufgeben, sah sich getäuscht. Es folgte der beste Fellbacher Satz in dieser Saison. Coach Karl-Heinz Striegel wies seine Spieler an, im Aufschlag ein höheres Risiko zu gehen und das Team steigerte sich daraufhin in einen wahren Spielrausch. Die Annahme der Dachauer, die normalerweise Erstligareife besitzt, wurde durch eine wahre Assflut „auseinandergenommen“. Nach dreizehn Minuten war der Satz zu Ende, und zwar 25:13, der höchste Satzgewinn der Fellbacher Volleyballer in dieser Saison.
Der folgende Tie-Break war nichts für schwache Nerven. Ein 5:2 Vorsprung der Dachauer wurde wettgemacht und die Fellbacher gingen sogar mit 8:7 in Führung. Je näher das Satzende kam, desto sicherer wurden die Gäste, die ihre ganze Routine abriefen. Auf der anderen Seite des Netzes wurde weiterhin am Limit gespielt, jedoch bei den entscheidenden Bällen mit wenig Glück. Bezeichnend, dass die Dachauer das Spiel mit einem Ass beendeten, obwohl während des Spiels der Aufschlag die Domäne der Fellbacher war.
Eine solche kämpferisch und spielerisch starke
Leistung der Fellbacher sollte ausreichen, jeden anderen Gegner in der Liga zu
schlagen. Gleich nächsten Freitag in Rottenburg wollen die Männer um das
Trainergespann Striegel/Kuster diese Leistung noch einmal abrufen, um den
Heimnimbus der Rottenburger endgültig zu zerstören.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
Werscheck bleibt Trainer in Düren
Düren.
Der Vertragsverlängerung von Trainer Bernd Werscheck beim
Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren steht nichts mehr im Weg.
«Wir sind uns einig», sagen Werscheck und Geschäftsführer Carsten Heeren. «Es sind noch kleinere Details zu klären, an denen eine Verlängerung aber garantiert nicht scheitern wird», so Heeren.
Auch die Verhandlungen mit den Spielern - nur Quero und Elsner sind noch gebunden - sind weit gediehen.
(jan)
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Donnerstag. 19. Februar 2004 |
USC
endgültig ohne Zuspielerin nach Bursa
-wis- Münster. Die Sache ist entschieden, gegen den USC Münster. Auch die jüngsten Bemühungen des Volleyball-Bundesligisten, für die Endrunde im Top Teams Cup im März in Bursa (Türkei) eine Spielerin nachzumelden, sind im Sande verlaufen. Nach dem Ausfall beider Zuspielerinnen Kim Staelens und Sandra Aßmann zogen sich schwere Verletzungen zu hatte Münster Bedarf angemeldet. Doch der Europäische Volleyball-Verband (CEV) blieb hart und verwies auf vorgegebene Fristen. Die letzte lief am 5. Januar ab.
Zu diesem Zeitpunkt war die Spielerin Staelens bereits verletzt. Münster hätte reagieren können, hat es aber nicht getan. Unsere Exekutive hat entschieden, den Antrag Münsters abzulehnen. Fristen gelten für alle, teile CEV-Wettkampfdirektor Jean-Paul Rommes gestern mit.
Der USC hat den Fehler, nicht rechtzeitig tätig geworden zu sein, längst eingeräumt. Richtig in die Bredouille geriet er erst, als auch noch Sandra Aßmann ausfiel. Das ist extrem großes Pech. Wir haben den Verband vehement auf diese ganz besondere Situation aufmerksam gemacht und ihn gebeten, Hella Jurich nachmelden zu können.
Diesem Wunsch ist nicht entsprochen worden. Wir sind total enttäuscht von der CEV, sagte Geschäftsführer Achim Barbknecht gestern. Nicht nur der negative Bescheid, auch das Verhalten des Verbandes in anderen Dingen haben den USC verärgert. Barbknecht: Wir haben der CEV noch weitere Fragen zur Sache gestellt, aber wenn überhaupt nur sehr dürftige Antworten bekommen.
Trotz
fehlenden Verständnisses für die Entscheidung der CEV wird der USC die Reise
nach Bursa antreten. Im Falle einer Absage würden wir mit einer dreijährigen
Sperre für CEV-Wettbewerbe belegt. Unsere Spielerinnen müssten längere Zeit
auf internationale Erfahrungen verzichten. Das wollen wir nicht, so Barbknecht.
Münster trifft im Halbfinale auf den Bundesliga-Konkurrenten SSV Ulm. Das
Zuspiel wird vermutlich Außenangreiferin Tonya Williams übernehmen.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel