| Hamburg - Hamburger Abendblatt |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Meisterehren
für den coolen Tobias
Hamburg
– Wer bei einem Sport-event nach den Urhebern lautstarker Sprechchöre sucht,
lässt seinen Blick zunächst über die Zuschauerränge wandern. Bei den
Volleyball-Meisaterschaften der Hamburger A-Jugendlichen, die Freitag und
Sonnabend in der Sporthalle Wandsbek stattfanden, waren die Tribünen nur spärlich
besetzt, laut angefeuert wurde aber trotzdem. Die Mädchen und Jungen der zwölf
teilnehmenden Teams feierten jede ihrer gelungenen Aktionen.
Für die
Mädchen des Christlichen Vereins Junger Menschen gab es derer genug. In der
Neuauflage des letztjährigen Finals setzte sich der CVJM gegen den VC
Norderstedt/Alstertal-Langenhorn (VCNAL) souverän durch. Besser lief es für
die Jungs des VCNAL. Bei gerade einmal drei Gegnern, darunter die eigene zweite
Mannschaft, allerdings auch kein großes Kunststück. Die überwiegend aus
B-Jugendlichen bestehenden Teams vom VfL Geesthacht und dem Eimsbüttler TV
hatten nie eine ernsthafte Chance.
Auffälligster
Spieler beim VCNAL war Tobias Kook (16), den Verbandscoach André Bolten eines
der vielversprechendsten Talente Hamburgs nennt. Ben Schriever, sein Trainer5
beim VCNAL, bescheinigt Tzobias gar, eine „coole Sau“ zu sein, und er meint
das als Kompliment. „Ich will zwar kein Volleyballer werden, aber bei den
deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand auf dem Centre Court zu stehen,
das wäre ein Traum“, so der Elftklässler des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums.
Im
Dunstkreis der Nationalmannschaft ist er bereits, überstürzen will Tobias
jedoch nichts. „Im nächsten Jahr will ich erst mal den Sprung in die
Regionalliga schaffen“, sagt er. Zurzeit spielt Tobias noch mit seinem zwei
Jahre älteren Bruder Oliver in der Verbandsliga.
Wie bei
den meister5 ihrer Teamkollegen ist Sport der bestimmende Faktor im Leben der
Kook-Brüder. Fünfmal oder öfter wird in der Woche trainiert, damit es mit der
Qualifikation zru deutschen Meisterschaft in diesem Jahr auch klappt. Und dort würden
bestimmt auch Fans zum Jubeln kommen.
(abi)
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 23. Februar 2004 |
VfB Friedrichshafen: Tabellenführer für nur zwei Tage
FRIEDRICHSHAFEN - Das ist bitter: Zwei Tage nach dem deutlichen 3:0-Erfolg über den SCC Berlin unterlag der VfB Friedrichshafen bei SV Bayer Wuppertal mit 2:3 (20:25, 20:25, 25:23, 25:17, 11:15). An der Spitze der Tabelle wird jetzt wieder SCC Berlin geführt, der mit 3:2 die Oberhand über Düren behielt.
600 Zuschauer erlebten am Sonntag in der Wuppertaler Bayer-Halle die Wiederauferstehung des SV Bayer Wuppertal. Mit vier Niederlagen, davon drei durch Entscheidungen im Tiebreak, waren die Wuppertaler alles andere als erfolgreich in die Topliga-Runde gestartet. Erst am Freitag hatte Marc Lebedew mit seiner Mannschaft ein 1:3 in Unterhaching kassiert.
Eine leichte Beute also für den VfB, der zwei Tage zuvor den SCC Berlin nach drei klaren Sätzen wieder nach Hause schickte? Mitnichten. Wuppertal konnte ohne Druck spielen und präsentierte sich bärenstark - zu stark für die Häfler. Nicht, dass Bogdan Jalowietzki und Co. das Spiel auf die leichte Schulter genommen hätten. Aber in den ersten beiden Sätzen lief einfach nichts zusammen. Bei Wuppertal hingegen klappte an diesem Tag alles und das Team geriet in einen richtigen Spielrausch. Die VfB-Spieler waren zwar auf dem Posten, schafften es aber zu selten, den Ball unter Kontrolle zu bringen und ihn anschließend gewinnbringend in des Gegners Hälfte unterzubringen. Anders ist die Wende im zweiten Durchgang vom 16:14 zum 16:20 nicht zu erklären.
Erst im dritten Spielabschnitt berappelten sich Spieler aus Friedrichshafen. Moculescu zog mit Jochen Schöps einen Joker, der stach. In seinem ersten Einsatz nach fast dreiwöchiger Krankheitspause brachte der 20-Jährige sein Team durch platzierte Aufschläge und ebensolche Angriffe schnell in Führung. Friedrichshafen lag lange vorn, aber selbst eine Fünf-Punkte-Führung holten die Gastgeber zum 23:23 auf. Dank Ilja Wiederschein, der zum Aufschlag eingewechselt wurde, verhinderte der VfB ein frühes Spielende . Im vierten Satz schien der Knoten endgültig geplatzt zu sein. Wiederum war es Jochen Schöps, der mit einer 5:0-Serie den Grundstein zum 25:17-Erfolg legte.
Die Wuppertaler um den herausragenden Sven Glinker hatten sich scheinbar nur etwas ausgeruht, wie der anschließende Tiebreak zeigte. Beim 9:9 war die Sache noch ausgeglichen, aber bei 13:10 wurde es langsam heikel für die Häfler. Den ersten Matchball noch abgewehrt, besiegelte Sven Glinker den unerwarteten Triumph mit dem nächsten Ballwechsel.
Für VfB-Coach Stelian Moculescu kein Beinbruch: „Das Spiel gegen den SCC hat Kraft gekostet. Es war klar, dass nicht noch einmal so eine Leistung möglich ist.“ Für Manager Bernd Hummernbrum war die Partie der Beweis, „dass man gegen alle Gegner hart arbeiten muss.“ Erfreulich für alle Zuschauer der bisherigen Spiele der Top-Liga Runde: Die Spielergebnisse sind nun nicht mehr vorhersagbar und die Teams liefern sich spannende Spiele auf hohem Niveau.
| Deutschland - VfB Friedrichshafen-News |
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Montag. 23. Februar 2004 |
YoungStars haben Siegen nicht verlernt
FRIEDRICHSHAFEN - Die Volley YoungStars haben
ihre Durststrecke in der Zweiten Bundesliga beendet. Nach drei Niederlagen
besiegten sie am Samstag den TSV Friedberg mit 3:0 (25:20, 25:19, 26:24).
Der VfB
Friedrichshafen startete fulminant in die Partie. Druckvolle Angriffe von
Aljoscha Grabowski führten zu einer schnellen 4:2-Führung. Friedberg konnte
jedoch durch gute Annahmeleistungen den Satz lange offen gestalten. Spätestens
der Einerblock von Zuspieler Patrick Steuerwald zum 15:13 war der Auftakt zum
Endspurt im ersten Satz, der durch gute Aufschlag- und Blockaktionen deutlich
mit 25:20 an die Häfler ging. Im folgenden Spielabschnitt hielten die Gäste
bis zum 9:8 mit. Wiederum war es Steuerwald, der mit drei starken Sprungaufschlägen
die Vorentscheidung herbeiführte. Da half auch das Flehen nicht, mit dem
Friedbergs Trainer Hannes Müllegger seine Mannschaft in der Auszeit aufzurütteln
versuchte. Kurios war der Ball zum 23:16, als eine Häfler Annahme den
konsternierten Friedbergern direkt vor die Füße fiel. Ein Angriffsfehler des
TSV beendete den Satz zum 25:19.
Im
dritten Satz sah es lange so aus, als ob die Partie noch einmal kippen könnte.
Zu oft versuchten die Volley YoungStars mit der Brechstange, ihre Angriffe in
Punkte umzumünzen. Trainer Söhnke Hinz vertraute weiterhin seiner Startsechs
und wechselte erst am Satzende Thomas Welz ein, der mit taktischen Aufschlägen
den TSV Friedberg unter Druck setzte. Symptomatisch für das Spiel, dass
Friedbergs Spielführer durch einen unplatzierten Angriffsschlag das Spiel
beendete.
Ein
sichtlich zufriedener Söhnke Hinz freute sich, dass seine Mannschaft nach drei
Niederlagen endlich wieder einen Sieg landen konnte und bescheinigte ihr ein
gutes Spiel in allen Bereichen. Einziges Manko: „Wir haben uns ein bisschen
schwer getan, aus der Abwehr heraus Punkte zu machen.“ Die Volley YoungStars
haben mit diesem Sieg den vierten Tabellenplatz gefestigt. Für den VfB
spielten: Patrick Steuerwald, Alexander Mayer (ab Anfang 2. Satz Marco Hofmann),
Aljoscha Grabowski, Sebastian Schwarz, Max Günthör, Tino Kirchner, und Libero
Timo Wilhelm. Thomas Welz und Alex Wiskirchen kamen zu Kurzeinsätzen.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
SCC
setzt sich mit Mühe gegen Düren durch
Der
deutsche Meister SC Charlottenburg hat sich zwei Tage nach der ersten
Saisonniederlage in Friedrichshafen mit einem Sieg zurückgemeldet. Die Berliner
gewannen am Sonntag in der Top-Ligarunde daheim gegen den Tabellen-Dritten Düren.
Der 3:2 Erfolg stand erst nach zwei Stunden fest. Nächster Gegner ist bereits
am Mittwoch (19 Uhr) ebenfalls daheim Unterhaching.
| Deutschland - Berliner Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Berlin-Brandenburger
VC 68 ohne Chance
Die
Frauen-Mannschaft vom Berlin-Brandenburger VC 68 haben im 17. Saisonspiel der
Bundesliga die 15. Niederlage hinnehmen müssen. Beim Tabellen-Vierten
Leverkusen unterlag das Team 0:3 und bleibt mit 4.30 Punkten auf Rang zehn. Die
Berlinerinnen waren dem mit drei Nationalspielern verstärkten Gastgebern in
allen Belangen unterlegen.
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Werscheck: „So darf man ruhig verlieren“
Berlin/Düren. «Die
sollen erst mal zu uns kommen», sagte Bernd Werscheck, der Trainer des
Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren gestern. «Zu Hause ist da für uns echt
was drin.»
Wenige Momente war die Niederlage gegen den Deutschen Meister SCC Berlin erst alt, da schmiedete der Dürener Coach schon sportliche Revanche-Pläne. 2:3 (23:25, 25:23, 23:25, 25:23, 12:15) hieß es nach fast zwei Stunden Spielzeit an der Spree. «Wir waren mit denen auf Augenhöhe. Schade», so Werscheck.
Einzig in Sachen Aufschlägen sei der SCC um Nationalspieler Marco Liefke besser gewesen. «Die haben da teilweise Dinger rübergehauen, dass einem fast schlecht geworden wäre», beschrieb Evivo-Geschäftsführer Carsten Heeren die Vehemenz des Berliner Service.
Ganz anders als beim 0:3 in Friedrichshafen eine Woche zuvor sind die Dürener aufgetreten. «So darf man ein Spiel ruhig verlieren», sagte Werscheck. Beispielsweise, weil es der Mannschaft gelungen war, den verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Till Lieber im dritten Satz zu verkraften.
Der Nationalspieler musste aufgrund einer Leistenentzündung ausgewechselt werden. Angreifer Martin Bulst war wegen einer fiebrigen Erkältung gar nicht erst mit nach Berlin gereist. Sven Dick, bis dato auch im Angriff stark, rückte auf die Libero-Position. «Er ist kastriert worden, weil er ja nicht mehr angreifen durfte. Aber er hat das gut gemacht», lobte der Trainer.
Quero wird besser
Aber nicht nur Dick bereitete seinem Trainer Freude. Auch Malte Holschens erster Auftritt von Anfang an nach seiner Knieverletzung war gelungen. Und die Formkurve bei Heriberto Quero zeigt deutlich nach oben. Nach einem ordentlichen Spiel am Freitag gegen Mendig attestierte ihm Werscheck gestern: «Er wird immer besser.» Selbiges galt erneut für den 20-jährigen Tim Elsner.
Fazit: Düren bringt aus Berlin zwar keine Punkte mit,
dafür aber die Erkenntnis, dass man mit dem Meister und Tabellenführer auf
Augenhöhe gewesen ist.
Guido Jansen
| International - www.volleyball.de |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Angelina
Grün verliert im Coppa-Finale
Coppa
Italia geht an Asystel Novara
Vor einer Woche gewann Sisley Trevsio den Coppa Italia bei den Herren - nun haben auch die Damen ihren Pokalsieger: nach dem Gewinn des Supercups holte die Mannschaft von Asystel Novara (unweit von Mailand) auch den Coppa Italia. Die Mannschaft von Foppapedretti Bergamo mit Angelina Grün musste sich erst im 5. Satz (9-15) beugen. Asytel Novara ist zur Zeit auf dem 2. Platz in der A UNO.
Vor heimischem Publikum hatte die leicht favorisierte (derzeitig auf Platz 1 in der A UNO) Mannschaft von Bergamo im 4. Satz zwei Matchbälle, konnte diese aber nicht verwerten und musste dann mitansehen, wie die Mannschaft von Trainerin Jenny Lang Ping den 5. Satz sicher gewann. Kein Trost für das Team von Bergamo, dass man in der Endabrechnung bei den Ballpunkten mit 106-105 vorne lag und Bergamos stärkste Angreiferin Lioubov Kilic (29 Punkte) auch als MVP geehrt wurde. Zweitstärkste Angreiferin war Angelina Grün (Photo oben), die 14 Punkte machte. "Paggi und Picci" erzielten je 13 Punkte.
Die stärkste Angreiferin bei
Novara war die polnische Internationale Malgorzata Glinka (25 Punkte). Deutlich
überlegen war das Team aus Novara jedoch im Abwehrbereich. Hier zeichnete sich
besonders die Libera (Bild unten) Paola Cardullo (auch in der
Nationalmannschaft) aus: bei 22 Annahmen verzeichnete sie nur einen Fehler.
Foppapedretti
Bergamo - Asystel Novara 2-3
25-19, 22-25, 25-19, 25-27,
9-15
Jürgen
Sabarz
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Der
SCU wird in Hamburg nicht ernsthaft gefordert
3:0-Erfolg
für Emlichheim
Zu einer
eindeutigen Angelegenheit entwickelte sich die Zweitliga-Partie zwischen
Emlichheim und dem CVJM Hamburg. Nach 50 Minuten stand der 3:0-Erfolg fest.
emlichheim/his – Die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim hatten gestern keine Mühe, den CVJM Hamburg im Zweitliga-Duell mit 3:0 (25:10, 25:20, 25:14) in die Schranken zu weisen. Vor lediglich 30 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle zeigten die Emlichheimerinnen den Gastgeberinnen bereits im ersten Satz deutlich die Grenzen auf. Zwei Aufschlagserien von Annika Brinkmann und Anke Doeker führten dazu, dass das Team von Trainer Pierre Mathieu mit 21:7 in Front lag. Aber auch der SCU-Block verdiente sich gestern ein Sonderlob. "Er stand wie eine Eins", attestierte SCU-Manager Nobert Bußmann seinen Blockspielerinnen eine gute Leistung.
Nach dem problemlosen Gewinn des ersten Satzes ließen die Emlichheimerinnen die Zügel im zweiten Satz allerdings ein wenig schleifen. Die Hamburgerinnen nutzten diese Schwäche und lagen zwischenzeitlich sogar mit 19:17 in Führung. Daraufhin legten die Gäste allerdings eine Schippe drauf und entschieden den zweiten Satz mit 25:20 für sich. Im dritten Satz stand dann Inga Stegemeyer, die bereits im Verlauf des zweiten Durchgangs Lise Hissink im Zuspiel ersetzt hatte, von Beginn an auf dem Parkett. "Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht", freute sich Bußmann über die Fortschritte Stegemeyers nach ihrer langen Verletzungspause.
Die
CVJM-Spielerinnen hatten dem SCU auch im dritten Satz nichts entgegen zu setzen.
Starke Angaben und gutes Blockspiel waren dafür verantwortlich, dass die
Emlichheimerinnen sich nach dem 25:14 bereits nach 50 Spielminuten auf die
Heimreise vorbereiten konnten.
| Deutschland - Grafschafter Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
3:1 – FC Schüttorf 09 hat das Siegen noch nicht verlernt
Kellerduell
Sieg beim VfL Lintorf
Durch
den verdienten 3:1-Erfolg haben die Schüttorfer Zweitliga-Volleyballer den
letzten Tabellenplatz verlassen. Diesen belegt nun der VfL Lintorf.
schüttorf/his
– Das lang ersehnte Erfolgserlebnis haben am Wochenende die
Zweitliga-Volleyballer des FC Schüttorf 09 feiern können. Sie gewannen am
Sonnabend beim VfL Lintorf mit 3:1 (25:17, 25:20, 22:25, 25:21) und gaben damit
die rote Laterne an die Gastgeber weiter. "Wir haben verdient
gewonnen", bilanzierte 09-Spielertrainer Dirk Schlotfeldt.
Vor 300
Zuschauern, die die Lintorfer Sporthalle in einen Hexenkessel verwandelten,
begannen beide Mannschaften nervös. Nach ausgeglichenem Beginn, der auf beiden
Seiten von vielen Eigenfehlern geprägt war, gelang es den Schüttorfern, sich
nach einem 10:10-Zwischenstand abzusetzen. Weil die Fehlerquote der Gastgeber
unverändert hoch blieb, ging der erste Satz mit 25:17 an den FC 09. Auch im
zweiten Satz hatten die Schüttorfer das Geschehen im Griff. Nach dem 25:20
schlichen sich im dritten Satz aber Unkonzentriertheiten ins 09-Spiel ein,
sodass die Lintorfer sich auf 18:11 absetzten. Mit zwei Spielerwechseln
versuchte Schlotfeldt dagegen zu steuern: Martin Petzold ersetzte Timo Timpe im
Zuspiel, Henning Wegter griff für den Grippe geschwächten Jürgen Alsmeier über
die Außenposition an. Er fügte sich mit vier Blocks gut ein. Die Schüttorfer
verkürzten noch einmal, mussten den dritten Durchgang jedoch mit 22:25 abgeben.
Durch einen
8:2-Start im vierten Satz fanden die 09-Akteure jedoch wieder auf die Siegerstraße
zurück. Mit dem 3:1-Erfolg verließen die Schüttorfer erstmals seit dem 19.
Oktober den letzten Tabellenplatz. Getrübt wurde der Erfolg jedoch durch die
Tatsache, dass die Volley Tigers aus Ludwigslust durch einen 3:1-Sieg gegen Königs
Wusterhausen ebenfalls doppelt punkteten.
| Deutschland - Hildesheimer Allgemeine Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
TSV
hält das Spiel bis zum letzten Ball offen
Trotz
Widrigkeiten zeigt Giesen kämpferische Einstellung.
Giesen (cen).
Im Volleyball sind es oft Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage
entscheiden. Mit dieser bitteren Erfahrung im Gepäck ist Zweitligist TSV Giesen
am Sonnabend von seinem Gastspiel beim Zürich Team VCO Berlin zurückgekehrt.
Mit ein wenig Glück wäre das 1:3 (23:25, 25:19, 23:25, 23:25) durchaus zu
vermeiden gewesen.
Personell
arg gebeutelt taumelt der TSV in diesen Wochen durch die 2. Liga. Zwar war
Mittelblocker Halim Nouali in Berlin wieder an Bord. Dafür musste Spielmacher
Srdan Popovic die Segel streichen. Der Mannschaftsführer lag mit einer Grippe
im Bett. Für ihn übernahm Andreas Klimm das Zuspiel.
Der 33-jährige
Routinier, seit Saisonbeginn eigentlich nur noch in der II. Mannschaft im
Einsatz, tat sein Bestes. Dennoch gab es zahlreiche Abstimmungsprobleme im
Spielaufbau, wie Trainer Zeljko Popovic nach der Partie beklagt. Hier ein
Missverständnis zwischen Zuspieler und Angreifer, dort ein unplatzierter Ball -
so profitierten die Berliner davon, dass auf Seiten des TSV ein richtiger
Spielfluss nie zustande kam. Trotz aller Widrigkeiten hielt Giesen das Spiel bis
zum letzten Ball offen.
Dass es
schließlich nicht zum dritten Sieg in Folge reichte, ärgerte Popovic nicht
sonderlich. Ganz im Gegenteil. Er attestierte seiner Mannschaft einen gute kämpferische
Einstellung, die so manches spielerische Defizit übertünchen konnte.
"Mehr kann ich zurzeit nicht erwarten", sagte der Coach. "Wir
haben in der ganzen Woche ohne Zuspieler trainiert. Und Andreas Klimm war in
Berlin das erste Mal in dieser Saison bei uns dabei."
Mit
18:18 Punkten rangiert der TSV weiterhin auf dem achten Platz. Am nächsten
Sonnabend um 20 Uhr gibt Tabellenführer Moerser SC seine Visitenkarte in der
Sporthalle Giesen ab. Bereits um 19.30 Uhr wird in der Sporthalle der
Robert-Bosch-Gesamtschule die Partie zwischen dem MTV 48 Hildesheim und dem VCO
Berlin angepfiffen. Das Team 48 wird nach der Niederlage des TSV gewarnt sein
und die Nachwuchsauswahl nicht unterschätzen.
| Deutschland - Heilbronner Stimme |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Sinsheim:
Siegespolonaise an Fasching
Der SV
Sinsheim setzte auch am Faschingssonntag seine Siegespolonaise in der 2.
Volleyball-Bundesliga Süd fort: Durch ein 3:1 gestern Mittag beim ASV Dachau
gewann die "Girl-Group" aus dem Kraichgau zum sechsten Mal in Folge
und festigte damit den ersten Platz.
"Mit
dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht ganz ", sagte
Trainer Waldemar Borgert und ergänzte: "Ich habe den Eindruck, dass die Mädchen
nie den fünften Gang einlegen. Sie bringen nur die Leistung, die sie zum
Gewinnen brauchen." Dennoch: Nach der langen Anreise kamen die
Volleyballerinnen des SV Sinsheim schnell in Fahrt. Der erste Satz wurde mit
25:18 gewonnen.
Dann
folgte ein offener Schlagabtausch im zweiten Durchgang, der mit 23:25 verloren
ging. Warum es am Ende erneut reichte und die Sätze drei und vier mit 25:23 und
25:21 entschieden wurden? "Meine Mannschaft hat sich clever
verhalten", erklärte Borgert, fand aber: "Man hat an Dachau gesehen,
dass gegen einen Tabellenführer immer ein bisschen mehr Leistung gebracht
wird."
(esc)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Für
VVH sieht es ganz düster aus
Nach
Niederlagen gegen Saulgau und Markranstädt wird es im Kampf um den
Klassenerhalt sehr schwer.
Ein
bitteres Wochenende haben die Volleyballer des Erstligisten VV Humann hinter
sich. Gleich zwei Niederlagen setzte es in der Abstiegsrunde. In der Wolfskuhle
gab´s am Freitag vor 500 Zuschauern eine klare 0:3 (23:25, 15:25, 15:25)-Pleite
gegen TSV Bad Saulgau, gestern Abend verlor man beim VC Markranstädt mit 1:3
(25:22, 16:25, 18:25, 19:25).
Partie
stand unter schlechtem Stern
Lange
Gesichter auf den Rängen und unter den Spieler gab es nach dem Heimspiel gegen
TSV Bad Saulgau. Die Hoffnung, an das Vorrundenspiel anknüpfen zu können,
wurden bitter enttäuscht. Die Partie stand allerdings auch nicht wirklich unter
einem guten Stern. Stephan Kern war durch eine Wadenzerrung sichtlich
gehandicapt und Zuspieler Christopher Schieck hatte sich beim Abschlusstraining
den Nacken verrenkt. Zudem fehlte mit Martin Plöntzke noch ein starker Aufschläger.
Der
Auftakt war mit zwei Fehlern der Humänner auch alles andere, als
vielversprechend. Durch einige gelungene Aktionen und drei Aufschlagfehler der
Saulgauer drehte sich das Blatt kurzzeitig zu einer 8:5-Führung der Hausherren.
Danach wechselten Licht und Schatten ständig, die Steelenser hielten Anschluss
an die Sechs von Volleyball-Legende Burkhard Sude. Der Satz endete nach einem
23:23-Zwischenstand aber, wie er begonnen wurde. Zwei individuelle Fehler der
Humänner besiegelten die 1:0-Satzführung des TSV.
Die
Optimisten, die nach dem knappen Ergebnis hofften, die VVH-Sechs könnte mit dem
Favoriten weiter mithalten, wurden im zweiten Durchgang schnell enttäuscht.
Eine hammerharte Aufschlagserie von Saulgaus Philipp Hecht macht aus dem 2:3 in
Windeseile ein 2:11. Damit war der Satz entschieden. Souverän hielt der Gast
den Vorsprung und ging durch das 25:15 mit 2:0 in Führung.
Im
dritten Satz gab es zwar nicht so eine spektakuläre Aufschlagserie der Gäste,
aber die Profis spielten einen sicheren Streifen, während sich bei Humann die
Fehler häuften und der Frust sichtlich die Beine lähmte. Wieder stand am Ende
mit 15:25 eine herbe Klatsche.
Dem VV
Humann droht nach der grandiosen Vorrunde nun das Schicksal, das viele schon für
den Saisonanfang prophezeit hatten. Nach der Euphorie steht die Mannschaft von
Peter Bach nun scheinbar auf verlorenem Posten. Der Coach ordnet die Leistung
seines Teams aber sachlich ein: "Am Anfang hatten unsere Gegner nicht so
einen großen Vorsprung. Nun trainieren die anderen Teams aber mindestens zehn
Mal in der Woche, wir nur dreimal. Ist doch klar, dass der Abstand immer größer
wird und uns die Zeit wegläuft."
Nur
Berkel in Normalform
Burkhard
Sude, Coach des TSV Bad Saulgau sah den entscheidenden Unterschied zum ersten
Aufeinandertreffen der Mannschaften bei seinem Team: "Wir sind mit einer
anderen Mannschaft aufgelaufen. Alle Spieler waren fit." Die
vorentscheidende Aufschlagserie des erst 21-jährigen Philipp Hecht sieht der
Routinier ganz realistisch: "Heute hat er Glück gehabt und die Humänner
sind mit seinem Service nicht zurecht gekommen." Neben dem Youngster waren
Spielmacher James MacKay und Josh Muise, beide aus Kanada, die überragenden
Spieler. Bei Humann erreichte nur Bastian Berkel annährend Normalform. Alle
anderen Spieler blieben blass.
(stebl)
| Deutschland - Neue Ruhr Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Leichtes
Spiel mit den Cowboys
Zweitligist
Moerser SC tat beim 3:0-Erfolg gegen den Oststeinbeker SV nicht mehr als nötig.
Gespenstisch
mutete es auf dem Parkplatz des Sportzentrum Rheinkamp an. Wenn bei den
Heimspielen des Volleyball-Zweitligisten Moerser SC sonst eine wahre
Autolandschaft zu sehen ist, schien man die Fahrzeuge inklusive Gästebus an
einer Hand abzählen zu können. So sahen etwa 180 Zuschauer den deutlichen 3:0
(25:16, 25:20, 25:20)-Erfolg der "Adler" gegen einen geschwächt
wirkenden Oststeinbeker SV, während der Rest der Grafenstädter Fangemeinde
anscheinend den Weg aus der Altstadt nach dem Karnevalsumzug nur noch in die nächste
Kneipe zum Feiern schaffte. Verpasst hatten sie allerdings nicht viel. Zumindest
konnten die beiden bekanntlich ewig meckernden Fan-Oldies des MSC, liebevoll
auch Waldorf und Stetler genannt, bei einem Ausspruch "vom hohen Niveau der
Partie" nur beherzt und gellend lachen.
"Nicht
den Rhythmus gefunden"
Lachen
durfte Gäste-Trainer Bernd Schlesinger allerdings erst nach der Partie wieder.
"Chancen hätten wir heute nur gehabt, wenn wir unser Spiel mehr über die
Mitte aufgezogen hätten", analysierte "Old Silverbeard".
"Nach drei Wochen Spielpause haben wir unseren Rhythmus einfach nicht
gefunden und es nicht verstanden, genügend Druck zu entwickeln." Ansonsten
habe man sich aber als "Hobbytruppe" im Vergleich zum unter
Profibedingungen trainierenden MSC ganz gut geschlagen.
Stimmt,
auch wenn die 25 aus Oststeinbek angereisten und ab dem zweiten Satz verstummten
Fans ein eher merkwürdiges Spiel sahen. Ohne klare Linie, weder hüben noch drüben,
ohne Rhythmus und Herzblut. Während die Ostbek Cowboys in ihren Möglichkeiten
kämpften, taten die Moerser offensichtlich nur das Nötigste - aber es reichte.
Besonders auffällig: Die mangelnde Durchschlagskraft der MSC-Außen Teodor Hirs
und Pieter-Jan Waale. Letzterer musste sich in die Partie regelrecht hineinbeißen,
machte einen ausgepowerten Eindruck. Dann die Schrecksekunde: Georg Grozer
steigt hoch zum Block, wird ungünstig angeschlagen und hält sich den ehe schon
bandagierten linken Ellenbogen. Er spielt dennoch weiter, ohne Wenn und Aber.
Seine Durchschlagskraft hat nicht gelitten, immerhin schmettert er weiter über
den gegnerischen Block hinweg. Knapp 17 Minuten dauert der erste Satz, dann
liegt der MSC im zweiten Durchgang plötzlich mit 1:5 hinten. Erschreckend jetzt
der Mittelblock mit Marijo Ramadza und Richard Honti, da klappt es gar nicht.
Erst später werden sie von Zuspieler Torben Tidick mehr mit einbezogen,
besonders Richard Honti beginnt zu punkten.
"Was
soll ich tun?", stellte MSC-Coach Igor Arbutina eine eher rhetorische
Frage. "Auf die Spieler, die auf der Bank sitzen, kann ich derzeit nicht zählen."
Wie auch, schließlich sind Sascha Bandow und Gergely Mondi noch immer verletzt
bzw. nicht fit.
Beim
Stande von 14:12 für den MSC können die Cowboys nicht mehr gegenhalten,
schnell ist auch der zweite Satz eingefahren. Wieder beginnt der MSC
unkonzentriert. Igor Arbutina handelt beim Stande von 9:14, die Norddeutschen
riechen Lunte. Huib den Boer stellt nun für einen Torben Tidick, der seine
Sache bis dato nicht schlecht machte - die Veränderung auf dem Feld fruchtet,
der MSC zieht schnell gleich und davon. Die demonstrativ coole Haltung von Georg
Grozer nach einem Punkterfolg sorgt zudem bei den Gästen für Entsetzen, auf
den Rängen für Erheiterung - als Schauspieler hätte er sich sicher auch gut
geschlagen.
"Im
Grunde bin ich mit der Leistung meines Teams recht zufrieden", erklärte
MSC-Coach Igor Arbutina abschließend. "Wir waren in der Lage, uns zu
steigern und uns aus schwierigen Situationen zu befreien."
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Großer
Kampf zum Schluss nicht belohnt
SSC
gegen USC das erwartet packende Duell
Schwerin
Es wurde einmal mehr das erwartet packende Duell zwischen dem Schweriner SC und
dem USC Münster. Die Zuschauer kamen bei dem Klassiker voll auf ihre Kosten.
Ein kleiner Schönheitsfehler: Am Ende mussten sich die SSC-Damen dem
Pokalsieger knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Dabei
sah es zu Beginn gar nicht so aus, als könnten die Gastgeberinnen dem USC Münster
Paroli bieten. "Wir waren im ersten Satz verunsichert", gestand denn
auch Mittelblockerin Patricia Wolf ein. Aufschlag- und Angriffsfehler bestimmten
das Spiel. Schnell lag man auch 4:8 hinten. Die Annahme stellte einmal mehr das
Problem dar. Auch von Libero Natalya Shumeyko musste da mehr kommen. Die
SSC-Damen konnten den wuchtigen Sprungaufschlägen nicht viel entgegensetzen. So
hatte der USC über 15:9, 21:13 bis zum 25:15 leichtes Spiel.
Dann
ging buchstäblich ein Ruck durch die Mannschaft. Jetzt kamen auf Schweriner
Seite die Aufgaben druckvoller und der USC zeigte Schwächen in der Annahme.
Schwerin war im Spiel. Die Angriffe kamen präziser und härter gerade auch von
Angela Krivarot und Jana Müller. Zudem stand der Block. So lag der SSC über
12:8, 19:14, 22:19 in Führung. Beim 24:21 schlug USC-Zuspielerin Hella Jurich
ihre Aufgabe ins Aus - 1:1-Satzausgleich.
Der
dritte Durchgang verlief anfangs ausgeglichen - 9:9. Dann schlichen sich kleine
Fehler beim SSC ein. Caroline Wensing sagte zum 12:9 für den USC Danke. Sie war
es auch, die mit einem Ass zum 16:12 für die Gäste erhöhte. Diesen Vorsprung
ließ sich der Pokalsieger nicht mehr nehmen. Schwerin verlor den Satz 18:25.
Doch das
Team um Kapitän Jana Müller gab nicht auf, kämpfte weiter. Schnell ging der
SSC mit 5:1 in Führung. Doch auch der USC gab keinen Ball verloren. Es
entwickelte sich ein packendes Duell - 8:8. Die SSC-Damen zogen weiter ihr Spiel
mit gutem Block, varibablen Angriffen und druckvollen Aufschlägen durch. Beim
22:14 zog Chaine Staelens weit ins Aus. Der Niederländerin war es aber auch zu
verdanken, dass Münster noch in diesem Satz ins Spiel zurückfand. Einen Heber,
gute Aufschläge und schon verkürzte der USC auf 18:24. Mehr gelang da aber
nicht. Satzausgleich.
Der
Tiebreak war Spannung pur. Als Cathrin Schlüter einen Heber übers Netz
brachte, wurden beim 8:7 für Schwerin die Seiten gewechselt. Und als Angela
Krivarot einen Angriff versenkte, stand es 10:8. Die Halle stand Kopf, eine
tolle Atmosphäre. Doch als dann Atika Bouagaa erst einen Angriff erfolgreich
abschloss und noch ein Ass - war allerdings sehr knapp - hinterhersetzte, da war
das 10:10 gefallen. Beim 12:12 schlug erneut die Stunde von Chaine Staelens. Sie
erhöhte auf 14:12 für die Gäste. Und beim Matchball stand sie zusammen mit
Caroline Wensing im Block gegen Anika Schulz goldrichtig.
"Ein paar Kleinigkeiten waren heute ausschlaggebend. Aber wir sind in der Leistung stabiler geworden. Da müssen wir weitermachen", zog SSC-Trainer Tore Aleksandersen sein Fazit.
Martina
Kasprzak
| Deutschland - Schweriner Volkszeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Tigers:
Ab drittem Satz gutes Gefühl
VT
Ludwigslust - Netzhoppers Königs Wusterhausen 3:1 (-23, 25, 20, 19)
Hagenow
Das Gastspiel in der Hagenower Otto-Ibs-Halle hat sich für die Volley Tigers
bezahlt gemacht. Vor rund 150 Zuschauern feierten die Ludwigsluster mit dem
3:1-Sieg über die Netzhoppers Königs Wusterhausen ein ganz wichtiges
Erfolgserlebnis.
Der
Tabellenfünfte musste zwar auf seinen routinierten Diagonalangreifer Falk
Zimmermann verzichten und war insofern leicht geschwächt. Aber dieser Umstand
soll die konzentrierte Leistung der Lindenstädter nicht schmälern. Auch
KW-Trainer Matthias März sprach von einem völlig verdienten Sieg.
Der
erste Satz ging aus Sicht der Gastgeber noch recht unglücklich verloren. Sie
lagen konstant vorne, konnten sich aber nicht vom Gegner lösen und leisteten
sich in der entscheidenden Phase wieder einmal dumme Eigenfehler, die ein 23:25
zur Folge hatten. Nicht weniger umkämpft war der zweite Durchgang. Mit dem
Unterschied, das diesmal die Tigers, die auf Anweisung von Ingo Achtelik
inzwischen von Sprung- auf Flatteraufschläge umgestellt hatten und damit
deutlich mehr Wirkung erzielten, die "big points" machten. Gerade zum
Satzende verstanden sie es immer wieder, gelungene Abwehraktionen in Punkte
umzuwandeln und glichen durch ein 27:25 aus.
Dieser
schon rein psychologisch wichtige Satzgewinn wirkte sich ausgesprochen positiv
aus. In der Folge bestimmten die Lindenstädter weitestgehend das Geschehen auf
dem Feld. Lediglich KW-Mittelangreifer Oliver Heidmann, der ja auch mal eine
Saison lang für Ludwigslust aufgeschlagen hat, bekam man nie so richtig zu
fassen. Der Ex-Nationalspieler griff von allen Positionen an und war nur selten
vom Block zu stoppen.
Doch das
war an diesem Tag nicht genug, gegen ein mannschaftlich geschlossen auftretendes
Tigers-Team. Ingo Achtelik attestierte allen eingesetzten Spielern eine vernünftige
Leistung, ohne dass jemand herausragte. Praktisch jeder nahm sich seine persönliche
Auszeit. Doch individuelle "Hänger" wurden von den Mitspielern
aufgefangen und fielen dadurch, anders als zumeist im bisherigen Saisonverlauf,
nicht so ins Gewicht. Der Auftritt war trotz einiger taktischer Schwächen, die
der Trainer insbesondere in der Feldabwehr bemängelte, überzeugend genug, dass
Achtelik ab Mitte des dritten Satzes "nicht mehr das Gefühl hatte, dass
wir noch einmal großartig ins Schwimmen geraten würden."
Diese Überzeugung
drückte sich letztich auch in Zahlen aus. Durchgang drei ging mit 25:20 an
Ludwigslust, im vierten Satz machten die Netzhoppers sogar noch einen Punkt
weniger.
Dank des
vierten Saisonsieges rangieren die Volley Tigers (8:30) weiter auf dem elften
Tabellenplatz, mit zwei Punkten Vorsprung auf den FC Schüttorf (6:30), der das
parallel ausgetragene Kellerduell beim VfL Lintorf (6:32) mit 3:1 für sich
entschied. Das neue Schlusslicht wird am kommenden Sonntag in Ludwigslust
erwartet - eine große Chance für die Tigers also, dem zehntplatzierten SSF
Fortuna Bonn noch näher zu rücken.
Thomas
Willmann
| Deutschland - Westdeutsche Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
SV
Bayer stürzt Friedrichshafen
Mit 3:2
gewann die Volleyballer des SV Bayer Wuppertal am Sonntag ausgerechnet gegen den
Tabellenprimus VfB Friedrichshafen ihr erstes Spiel in der Top-Liga-Runde.
Wuppertal.
Großer Jubel nach 97 Minuten: Am Karvevalssonntag ließen die Volleyballer des
SV Bayer Wuppertal an der Rutenbeck die Puppen tanzen. Sie fegten den
Serienmeister VfB Friedrichshafen mit 3:2 (25:20, 25:20, 23:25, 17:25, 15:11)
vom Pakett und feierten damit ihren ersten Sieg in der Top-Liga-Runde.
Das hatte wohl keiner der 600 Zuschauer auf der Rechnung, auch wenn die Wuppertaler dem VfB schon im vergangenen Jahr im Halbfinale ein Bein gestellt hatten. Nach der jüngsten Negativserie, den drei 2:3-Niederlagen und dem 1:3 in Unterhaching am Freitag, fand Bayer-Trainer Mark Lebedew ein paar deutliche Worte. Die kritische Mannschaftsbesprechung zeigte Wirkung. Seine Sechs spielte konzentiert und steckte trotz deutlicher Rückstände nie auf. Im zweiten Satz lag der SV Bayer mit 1:5 zurück und kam wieder heran. Nach einem für die Zuschauer sehr spannenden Ballwechsel machte Gabriel Krüger den entscheidenden Punkt zum 14:15 und der stark spielende Mittelblocker Dirk Grübler, der für den wieder erkrankten Kapitän Markus Nitsche einsprang, schritt zur Angabe: Ass zum 15:15 und Ass zum 16:15. Friedrichshafen fand den Anschluss nicht mehr, Bayer machte den Sack zu.
Auch im dritten Satz lagen die Gastgeber schnell zurück, diesmal sogar mit 0:6. Aber die glänzend aufgelegten Lars Dinglinger und Sven Glinker im Angriff sowie Florian Wilhelm und Gabriel Krüger in der Abwehr sorgten für den Ausgleich. Am Ende wäre sogar ein 3:0 drin gewesen, aber das Team vom Bodensee um den al ten Hasen Bogdan Jalowietzki drehte das Blatt am Ende noch um. Im vierten Durchgang hieß es schnell 0:4 für die Häfler, Bayer konnte das 5:13, 13:21 nicht mehr aufholen. Wieder einmal Tiebreak und diesmal zu Gunsten der Wuppertaler. Sie erwischten den besseren Start und setzten sich mit 5:2 ab. Doch Friedrichshafen ließ nicht locker und glich aus.
Jetzt glänzte
der Mittelblock um den Australier Luke Campbell. Auch Gergely Chowanskis
variantenreiches Zu spiel sicherte dem SV Bayer Punkt um Punkt. Beim 14:10
zweifelte keiner mehr an den Gewinn. Sven Glinker war es dann, der die Überraschung
perfekt machte. Trainer Lebedew hielt es nicht mehr auf seinem Platz. Sein Gegenüber
Stelian Moculescu verschwand wortlos und prompt.
| Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
DSC:
0:3-Debakel gegen Suhl
Dresden. Am 17. Spieltag der Volleyball-Bundesliga gab es für die Damen des
Dresdner SC eine böse Schlappe. Vor reichlich 1700 Zuschauern gingen die
Ludwig-Schützlinge in eigener Halle gegen den VfB Suhl sang- und klanglos mit
0:3 (19:25, 21:25, 24:26) baden. Damit büßten die Elbestädterinnen auch erst
einmal den dritten Platz ein, rutschten hinter Leverkusen auf Rang vier.
"Es
war einfach nur Sch....", gab Diagonalspielerin Christin Guhr bei der
Pressekonferenz zu. Dabei schien zu Beginn alles ganz gut anzulaufen. Im ersten
Satz wogte das Geschehen bis zum 8:8 hin und her, dann aber konnten sich die
Ludwig-Schützlinge mit 17:11 deutlich absetzen. Als Christiane Fürst jedoch
eine Aufgabe ins Aus setzte, kam bei Suhl die Rumänin Natasa Loncar an die
Aufgabe. Sie begann mit einem Ass. Auch die nächsten beiden Aufgaben
"flutschten" Anna Barnak über die Finger. DSC-Coach Arnd Ludwig
reagierte und wechselte Grit Müller für Barnak ein. Doch der erging es nicht
besser. Loncar brachte die Gäste zu einer 18:17-Führung. Nach diesem
katastrophalen Einbruch lief beim DSC nicht mehr viel, Fehler häuften sich.
Nach 24 Minuten verwandelte Magdalena Sadowska gleich den ersten Satzball für
die Gäste.
Ähnlich
im zweiten Abschnitt, wieder holten die Gäste eine 10:7-Führung der
Dresdnerinnen auf, gingen ihrerseits mit 16:14 in Front. Da auch
DSC-Stammzuspielerin Betarice Dömeland nicht den besten Tag erwischte, tauschte
Ludwig beim 16:20-Rückstand, holte Doreen Engel aufs Parkett. Doch auch sie
konnte den zweiten Satzverlust nicht abwenden.
Im
dritten Satz wirkte Suhl keineswegs souverän, doch selbst eine 17:14- und
23:21-Führung reichte dem DSC nicht, um zumindest diesen Satz für sich zu
entscheiden. Symptomatisch für die ganze Partie: Nach 76 Minuten setzte Corina
Ssuschke einen Angriffsball ohne Not ins Aus.
Die
Suhlerinnen vollführten Freudentänze, bei einigen DSC-Damen flossen Tränen.
Arnd Ludwig hatte vor der Partie gesagt: "Suhl hat uns im Hinspiel im
Aufschlag-Annahme-Bereich auseinandergenommen. Das darf nicht wieder
passieren." Doch genau dies wiederholte sich. "Ich verstehe es einfach
nicht, wir haben in dieser Woche eineinhalb Stunden nur Aufschlag und Annahme
trainiert", zuckte ein völlig konsternierter DSC-Coach mit den Schultern.
Für das Versagen seiner Schützlinge fand er keine Erklärung. Beatrice Dömeland
gab zu: "Nach der erfolgreichen Aufholjagd der Suhlerinnen im ersten Satz
haben wir das Selbstvertrauen verloren." Heike Beier, eine der wenigen mit
Normalform an diesem Tag, gestand: "Es muss wohl an der Vorbereitung
gelegen haben. Wir waren im Training schon nicht so richtig bissig."
Astrid
Hofmann
| Deutschland - Freies Wort |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Suhlerinnen
finden zurück in die Erfolgsspur
DRESDEN
– Die Reise
nach Sachsen hat sich für die Suhler Volleyballerinnen gelohnt. Nach
der bitteren Heimniederlage gegen Schwerin fanden die Schützlinge von Jan
Kirchhöfer beim Dresdner SC zurück in die Erfolgsspur. Sie bezwangen den
Tabellendritten vor 1721 Zuschauern souverän mit 3:0 (25:19, 25:21, 26:24) und
nahmen zwei ganz wichtige Punkte mit nach Hause.
Der
Jubel kannte keine Grenzen. Die Suhler Spielerinnen lagen sich nach dem letzten
Ballwechsel in den Armen und vollführten Freudentänze. Dann bedankten sie sich
bei den mitgereisten Fans, die für lautstarke Unterstützung in der Dresdner
Halle gesorgt hatten. VfB-Trainer Jan Kirchhöfer freute sich riesig: „Das war
ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um die Plätze für die Meisterrunde.“ Dabei
hatte er nicht im Traum daran gedacht, mit seinem Team beim Dresdner SC einen so
klaren Sieg zu landen.
Am
Anfang noch ausgeglichen
Und im
ersten Satz sah es zu Beginn auch noch nicht danach aus. Bis zum 8:8 wogte das
Geschehen hin und her, doch dann setzte sich der Gastgeber langsam ab. Zweimal
schmetterte Außenangreiferin Anna Barnak den Ball energisch ins Feld, zweimal
stand der DSC-Block gegen die Angriffe von Svetlana Krstic felsenfest. Bis auf
17:11 zogen die Hausherrinnen davon. Doch nachdem Fürst eine Aufgabe ins Aus
befördert hatte, kam Natasa Loncar zur Aufgabe. Sie legte eine unglaubliche
Serie hin. Erst bei der 18:17-Führung gab die 22-Jährige die Aufgabe ab. Sie
hatte beim Gegner für Konfusion in Annahme und im gesamten Spielrhythmus
gesorgt. Davon erholten sich die Dresdnerinnen nicht, nach 24 Minuten
verwandelte Magdalena Sadowska mit einem gefühlvollen Lupfer den ersten
Satzball.
Im
zweiten Abschnitt schlichen sich einige Fehler ins VfB-Spiel, der Gastgeber führte
erneut mit 13:8. Jan Kirchhöfer nahm Auszeit und prompt kämpften sich seine
Schützlinge wieder heran. Dem 13:13-Ausgleich folgte eine 17:14-Führung der
Suhler Mannschaft. Beim 20:16 für den VfB wechselte DSC-Trainer Ludwig sogar
seine Stammzuspielerin Beatrice Dömeland, die einen schwachen Tag erwischt
hatte, brachte für sie Doreen Engel. Zwar gelang es den Elbestädterinnen, noch
einmal auf 20:20 heranzukommen, doch nach 24 Minuten ging auch dieser Abschnitt
an Suhl.
Ungewohnte
Pause für Werbung
Danach
gab es eine zehnminütige Werbepause. Jan Kirchhöfer: „Das war ungewohnt, wir
erlebten so etwas erst zum zweiten Mal.“ Doch seine Truppe schien die
Zwangspause gut verkraftet zu haben, ging sofort mit 3:0 in Front. Doch die
Gastgeberinnen versuchten noch einmal, das Blatt zu wenden, konnten sich über
die Stationen 10:10, 17:15 und 19:17 sogar absetzen.
Beim
21:23 aus Suhler Sicht nahm Jan Kirchhöfer noch einmal Auszeit, schärfte
seinen Damen ein, voll durchzuziehen und kein Risisko zu scheuen. Svetlana
Krstic folgte seinem Rat ebenso wie Magdalena Sadowska. Und nach 76 Minuten war
es so weit: DSC-Mittelblockerin Corina Ssuschke senste einen Ball ins Aus und
verwandelte damit für die Suhlerinnen den Matchball, die damit zum zweiten Mal
in dieser Saison den DSC bezwangen.
Während
Dresdens Trainer Arnd Ludwig verzweifelt nach einer Erklärung für die schwache
Leistung seiner Mannschaft suchte, meinte Jan Kirchhöfer: „Bei uns war
wichtig, dass wir uns im Aufgaben-Annahme-Bereich gegenüber der Vorwoche bei
dem verlorenen Heimspiel gegen Schwerin deutlich gesteigert haben. Den Ausschlag
gab aber, dass wir mental besser drauf waren. Die Moral hat gestimmt. Dennoch müssen
wir hart arbeiten, um einen Platz unter den ersten sechs Teams zu erkämpfen.“
Jane Hoffmann gab zu: „Eigentlich hatten wir uns das schwerer vorgestellt.
Umso glücklicher sind wir natürlich über diesen klaren Sieg.“
Braugold-Niederlage
Die
Erfurterinnen verloren gestern beim VC Augsburg, Mitkonkurrent im Kampf um den
Klassenerhalt, mit 0:3 (13:25, 28:30, 24:26). Nach schlechtem Beginn fingen sich
die Braugold-Damen und gestalteten die Partie offen, zeigten aber in den engen
Endphasen der Sätze zwei und drei Nerven.
| Deutschland - Schaumburger Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Obernkirchen
verliert gegen Warendorf und rutscht auf Platz 10
Volleyball
(seb). Der MTV Obernkirchen konnte in der 2. Bundesliga nicht an die guten
Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und musste gegen die Warendorfer SU in
eine klare 0:3 (26:28, 21:25, 16:25)-Niederlage einwilligen.
Die Bergstädterinnen
gingen zwar hoch motiviert in die Begegnung, konnten aber die hohen Erwartungen
nicht erfüllen. Keine Spielerin präsentierte sich in Normalform. Besonders die
Annahme hatte kein Bundesliganiveau. Die Gäste aus Warendorf boten eine solide
Leistung ohne zu brillieren. Die Westphal-Sieben spielte schnell durch die Mitte
und hatte da seine Stärke.
Im ersten Durchgang wurde der MTV Obernkirchen
kalt erwischt und lag schnell mit 1:7 zurück. Das Team von Trainer Laurenz
Weiner steckte aber nicht auf und kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Unter
großem Jubel glich der MTV zum 25:25 aus. Aber individuelle Fehler machten die
Aufholjagd kaputt und die Gäste holten sich den ersten Abschnitt.
Im zweiten Satz war die Partie lange offen. Beide
Mannschaften konnte sich nicht entscheidend absetzen. Aber irgendwie war bei der
Weiner-Sechs der Wurm drin. Wie auch gegen Emlichheim in der Vorwoche spielte
der MTV zum Satzende zu ängstlich oder machte unnötige Fehler. Warendorf blieb
ruhig und machte den Sack zur 2:0-Satzführung zu.
In Durchgang drei hielt Obernkirchen das Spiel
bis zur 8:6-Führung offen, doch dann brachen alle Dämme. Die Annahme war eine
Katastrophe und viele Bälle wurden direkt ins Aus gespielt. Ein geordnetes
Angriffsspiel wurde kaum noch aufgezogen. Die Gäste nutzten die Schwächen
eiskalt zum lockeren 3:0-Sieg aus.
Durch diese Heimpleite rutschte der MTV
Obernkirchen auf den drittletzten Tabellenplatz ab. Über die Abstiegsfrage
herrscht aber noch Uneinigkeit im Ligabüro. Zwei Regelabsteiger stehen fest, ob
der Drittletzte ebenfalls in die Regionalliga absteigen muss, könnte davon abhängen,
ob ein Nordklub aus der 1. Bundesliga den Gang ins Unterhaus antreten muss.
Zurzeit schwebt der USC Braunschweig in akuter Abstiegsgefahr und ist ein ganz
heißer Kandidat. Aber es gibt auch Stimmen, die sagen, dass es auf jeden Fall
nur zwei Absteiger geben wird.
Der MTV Obernkirchen muss in den letzten
Saisonspielen sich noch einmal zusammenreißen und versuchen auf den rettenden
neunten Tabellenrang zu kommen. Die Weiner-Schützlinge sind mit dem Neunten
WiWa Hamburg punktgleich und haben das Team aus der Hansestadt noch als Gegner
in eigener Halle. Der Punkteabstand zum Dritten beträgt auch nur lediglich vier
Punkte.
| Deutschland - Aachener Zeitung |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Werschecks Hoffnung für die Zukunft
Düren/Berlin.
«Wir gehen gestärkt aus diesem Wochenenden hervor», befand Bernd Werscheck.
Die Leistungen des zweiten Doppelspieltages der Top-Ligarunde ließen den Übungsleiter
des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren diese Erkenntnis gewinnen.
Bernd Werscheck war zufrieden, weil seine Formation am Freitag Maoam Mendig mit 3:0 (25:15, 25:22 und 25:23) aus der Sporthalle des Burgau-Gymnasiums gefegt hatte (wir berichteten). Und weil seine Mannschaft am Sonntagnachmittag in Berlin den Deutschen Meister SCC am Rande der Niederlage hatte und nur unglücklich 2:3 (23:25, 25:23, 23:25, 25:23, 12:15) verlor, stellte Werscheck fest: «Die Charlottenburger kommen immer mehr in unsere Reichweite.»
Eigentlich gab es an der Spree nur einen signifikanten Unterschied zwischen dem Meister, der am Freitag in Friedrichshafen 0:3 untergegangen war, und dem Tabellendritten: die Aufschläge. Die Gastgeber bereiteten den Rheinländern mehr Mühe als die Dürener den Hauptstädtern. Im ersten Satz leistete sich Evivo acht Aufschlagfehler - zwei weniger, und Düren hätte den Abschnitt für sich entschieden.
Wie stark die Werscheck-Mannen in Berlin aufspielten, zeigte der fünfte Satz: Über 0:3, 2:6, 4:8 lag Evivo 6:10 zurück. Düren ließ sich auch von einer krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters nicht irritieren, der einen Fauxpas von Berlins Libero Nisse Huttunen nicht mit einem Punkt für Düren ahndete.
Düren kämpfte sich auf 12:12 heran, leistete sich dann aber einen Aufgabefehler, Berlin unterstrich sein Aufschlagstärke mit einem Ass, gewann auch den letzten Ballwechsel und durfte den hartumkämpften Heimsieg bejubeln.
Franz
Sistemich
| Deutschland - Ruhr Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
VC
verliert 1:3 und weiter an Boden
Trotz
einer engagierten Leistung unterlag Volleyball-Zweitligist VC 90 beim
Tabellendritten TuB Bocholt mit 1:3 (20:25, 23:25, 25:19, 22:25). Trainer Johan
Verstappen war allerdings nach der neuerlichen Pleite nicht unzufrieden mit dem
Auftreten seiner Mannschaft.
Ohne
Zuspieler Tomas Wiedermann mussten die 90er in Bocholt auskommen. Der Tscheche
hatte sich beim Mittwochstraining am Fuß verletzt und steht vorerst nicht zur
Verfügung. Ihn ersetzte Libero Matthias Kolley (Foto), Oliver Dorsch rückte
dafür auf die freigewordene Libero-Position. Zudem ergänzte Universalspieler
Ulrich Ganß den Kader des VC.
Am Spiel
der 90er war ablesbar, dass die Akteure in dieser Aufstellung noch nie zusammen
auf dem Feld standen. Die Abstimmung klappte nicht wie gewohnt, was sich vor
allem in den kritischen Phasen bemerkbar machte. "Wir konnten in dieser
Besetzung nur zweimal trainieren. Unter diesen Umständen muss ich mit der
Leistung zufrieden sein", meinte VC-Coach Johan Verstappen.
In der
Tat hielt der VC in Bocholt gut mit, konnte den dritten Durchgang sogar
dominieren. In den entscheidenden Situationen fehlte aber das nötige Quäntchen
Glück. "Wir haben heute endlich wieder einmal gut gespielt, das Spiel
stand mehrmals auf der Kippe. Aber man muss auf Grund des Ausfalls von Tomas
Wiedermann natürlich Abstriche machen. Wenn wir so weitermachen, werden wir uns
auch wieder das Glück erarbeiten", gab sich der Niederländer trotz des
1:3 zuversichtlich.
Mit einem
Heimerfolg gegen den FC Schüttorf will sich der Trainer wieder am oberen
Tabellendrittel orientieren. Vorerst liegt der VC aber mit dem sechsten Rang im
grauen Mittelfeld.
sb
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
USC:
2 wertvolle Punkte nach kurioser Berg- und Talfahrt
-wis- Schwerin. Die Konkurrenz hatte auf einen Hänger gehofft. Doch die Volleyball-Damen des USC Münster sind offenbar noch längst nicht satt. Zwei Wochen nach dem bemerkenswerten Triumph im DVV-Pokal und sechs Tage nach dem gefeierten Erfolg im Spitzenspiel über den SSV Ulm lösten die Unabhängigen am Samstag auch die Liga-Aufgabe beim Schweriner SC. Vor 550 Zuschauern siegten sie nach Kampf 3:2 (25:15, 21:25, 25:18, 18:25, 15:12). Damit bleibt Münster dem punktgleichen Tabellenführer Ulm dicht auf den Fersen. Nächsten Sonntag ist der Dresdner SC zu Gast am Berg Fidel. Wieder ein Gipfeltreffen, erneut eine große Herausforderung für den USC.
Die Partie in Schwerin war geprägt von vielen Aufs und Abs. Münster gewann den ersten Satz locker, weil sich beim Gegner Fehler an Fehler reihte und nahezu alles Stückwerk blieb. Erst im zweiten Durchgang fand der Hausherr in die Begegnung, schlug nun sehr gut auf und kämpfte leidenschaftlich. Der USC zeigte Wirkung (Trainer Axel Büring: Vielleicht gings im ersten Satz zu glatt), vor allem in der Annahme. Verdient kam Schwerin zum Ausgleich, doch danach übernahm Münster wieder das Kommando. Insbesondere Chaine Staelens steigerte sich, mehr und mehr rückte die 23-jährige Außenangreiferin ins Zentrum des Geschehens. Chaine hat gut, zeitweilig sogar überragend gespielt, freute sich Büring.
Münster holte sich Durchgang Nummer drei, doch unmittelbar darauf geriet auch schon wieder Sand ins Getriebe. Plötzlich ging gar nichts mehr, konstatierte Büring. Der Coach reagierte, wechselte munter durch, um den Stammkräften vor dem Tiebreak ein wenig Erholung zu ermöglichen. Bürings Rechnung ging auf, weil sich der zweite Anzug auch in aussichtloser Situation (12:22) wehrte, Schwerin nervös wurde und sogar noch eine Auszeit nehmen musste.
Der
Tiebreak war der einzige wirklich umkämpfte Durchgang. Beide Teams zogen nun
alle Register, agierten spektakulär und mit Herzblut. Büring geriet ins Schwärmen:
Einfach klasse. Deswegen liebe ich diesen Sport. Bis zum 10:8 lag Schwerin vorn,
dann servierte Atika Bouagaa ein Ass genau auf die Linie. Für die finalen
Punkte zeichnete dann wieder Chaine Staelens verantwortlich. Zwei sehenswerte
Block-Aktionen der langen Niederländerin bereiteten der Partie das Ende. Büring:
Wer sich in solch knappen Partien durchsetzt, kann Deutscher Meister werden. Wir
sind ein Kandidat für den Titel. Es gibt aber auch noch einige andere.
| Deutschland - Westfälische Nachrichten |
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Montag. 23. Februar 2004 |
Gut
aufgelegte WSU siegt glatt mit 3:0
-wol- Warendorf. Ein dickes Lob hatte WSU-Volleyballtrainer Niels Westphal für seinen Vater Gerd parat: Er hat seine Sache gut gemacht und großen Anteil an dem glatten Erfolg. Sohn Niels durfte das 3:0 (28:26, 25:21, 25:16) seiner Schützlinge in Obernkirchen nach zwei Gelben Karten nämlich nur von der Tribüne aus beobachten.
Der
heimische Zweitligst ging hoch motiviert und von der ersten Minute an mit der nötigen
Motivation zur Sache. Im ersten Satz schrumpfte die klare 17:9-Führung der
Sportunion zwar zusammen, doch der fünfte Satzball zum 28:26 saß. Da haben wir
die Gastgeber mit unseren Aufgaben unter Druck gesetzt, freute sich Niels
Westphal.
Der zweite Durchgang lief bis zum 20:20 ausgeglichen, ehe sich die Sportunion
absetzte, der dritte war von Beginn an eine deutliche Angelegenheit.
Westphal sprach seiner Truppe ein dickes Lob aus: Das war echt super. Wir hatten vor allem im Aufschlag und im Block deutliche Vorteile gegenüber unserem Gegner. Meine Manschaft hat so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe.
Das
Stellspiel teilten sich Mira Tünte und Christiane Drees, Sandra Nunner spielte
trotz ihrer anstehenden Prüfung, die operierte Daniela Schmees saß auf der
Bank.
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel