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| Hamburg - Smash-News |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Abschluss
der ersten You2-Serie in Wandsbek
Heute
findet das Abschlussturnier der vom Zweitligisten CVJM in Kooperation mit
Hamburger Volleyballvereinen organisierten Turnierrunde für Hamburger Schüler
You2 statt. Ab 15 Uhr können Schülerinnen der 7. und 8. Klasse in der
Sporthalle Wandsbek kostenlos Volleyball spielen.
Die
Spielregeln sind einfach: es wird in Zweierteams auf kleinerem Feld gespielt.
Die Anmeldung kann vor Ort in der Halle erfolgen. Man spielt auf
„Ranglistenfeldern“, das heißt, dass man bei einem Sieg ein Feld „nach
oben“ wandert und bei einer Niederlage ein Feld „nach unten“.
Die
Turnierleitung hat Zweitliga-Coach und Bundesjugendtrainer Helmut von Soosten übernommen.
„Ich lege sehr viel Wert auf diese Serie. Sie kann ein lockerer Einstieg für
interessierte Jugendliche sein. Wir wollen mit viel Spaß Volleyball spielen
lassen.“
Die
erste Serie gilt als Pilotprojekt. Dass sie erfolgreich war, geht daraus hervor,
dass der CVJM bereits intensiv die nächste Serie plant, die von April bis Juni
gehen soll. „Wir haben Anfragen mehrerer Hamburger Vereine, die ein Turnier
der You2-Serie ausrichten wollen. Dank dem Hauptsponsor der Serie, Auto Vorbeck
aus Wentorf, können wir die Zahl der Turniere verdoppeln, so dass alle zwei
Wochen ein Turnier stattfindet.“ freut sich von Soosten.
Die
aktuellen Ranglisten und weitere Informationen finden sich auf der You2-Website
unter www.you2-volley.de
| Deutschland - SSV Ulm-News |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Ulm:
Erfolgserlebnis gegen Fischbek
Eine Woche nach der Niederlage beim USC Münster gab es für den SSV Ulm Aliud Pharma wieder ein Erfolgserlebnis. Im Heimspiel gegen den TV Fischbek Hamburg kam die Mannschaft von Trainer Mathias Eichinger vor 1200 Zuschauern zu einem 3:1-Erfolg (25:21, 21:25, 25:20, 25:19). Apropos Mathias Eichinger: der Trainer durchlebte während der Woche ein Wechselbad der Gefühle. Zwar konnte er sich freuen, dass alle seine Spielerinnen gesund und ohne Blessuren aus dem Skitrainingslager zurückkehrten, aber wegen der zweiten gelbe Karte in der laufenden Saison, die er vergangenes Wochenende in Münster kassierte, wurde er vom DVV für eine Partie gesperrt und durfte also gegen Hamburg nicht auf der Bank Platz nehmen. Nachdem er seine Aufgabe an seine Co-Trainer Dennis Kunz und Martin Metzger abgetreten hatte, zog er es während des Spiels vor, mit dem Wagen von Tanja Harts' Vater eine Testfahrt zu machen. Pünktlich zum Spielende traf der Meistermacher aber wieder in der Halle ein, um den Fans die ihn schon vermisst hatten Autogramme zu geben.
Die Aufgabe, die er an seine Assistenten weitergegeben hatte, erwies sich wie erwartet als harte Nuss. Schliesslich kam mit Hamburg eine Mannschaft nach Ulm, die noch nie zu den Lieblingsgegnern unter dem Münster zählte und die zuletzt sehenswerte Ergebnisse vor allem gegen die "Großen" der Liga vorweisen konnte. So wurden im Ligabetrieb sowohl Leverkusen, als auch der USC Münster geschlagen. Im DVV-Pokalfinale vor zwei Wochen musste sich Hamburg nach einer 2:0-Satzführung dem USC Münster zwar noch geschlagen geben, aber dies hatte auch mit der Verletzung von Hamburgs Spielführerin Marina Cukseeva zu tun. Der SSV Ulm Aliud Pharma war also gewarnt und die Niederlage vor Wochenfrist, sowie die geringere Anzahl an Trainingseinheiten während der Woche trugen dazu bei, dass Ulm mit Respekt in die Partie ging.
Mit der gleichen Stammformation wie zuletzt, allerdings taktisch ein wenig verändert, ging die Mannschaft in die Partie: Tanja Hart auf der Zuspielposition, Nathalie Dambendzet und Verena Veh im Mittelblock, Alice Blom wieder auf der Diagonalposition und Saara Loikkanen mit Sabrina Roß auf Außen, sowie Elke Wijnhoven als Libero. Der TVF begann die Partie wie erwartet, Jungstar Margarethe Kozuch musste die verwaiste Mittelblockposition übernehmen, Johanna Barg, die beim Hinspiel schon für einiges Kopfzerbrechen bei Ulm gesorgt hatte, kam über Außen. Zwar lief mit der veränderten Taktik zu Beginn noch nicht alles rund und auch die Spritzigkeit war nach der ungewohnten Belastung unter der Woche zunächst nicht herausragend, aber die Spielerinnen um Tanja Hart hatten Ball und Gegner unter Kontrolle. Mitte des Durchgangs konnte sich der SSV ein wenig absetzen und Hamburg wurde immer mit mehreren Punkten auf Distanz gehalten (13:10, 16:11, 18:14, 22:16).
Allerdings deutete sich schon zu Beginn der Partie an, dass der TVF seine Hausaufgaben gemacht hatte und versuchte mit ähnlicher Strategie wie Münster zum Erfolg zu kommen. Mit eben Kozuch und Barg verfügt Hamburg auch über gute Aufschlagspielerinnen, um den nötigen Druck aufzubauen und beim 23:18 aus Ulmer Sicht fühlte man sich kurz um eine Woche zurückversetzt. Johanna Barg gelang es, die Ulmer Annahme so zu beschäftigen, dass entweder ein direkter Punkt oder ein Folgefehler bei Ulm daraus resultierte. Der Vorsprung war aber zu groß und Ulms Spielerinnen waren auf diese Situation besser vorbereitet, so dass es bei 23:21 den nächsten Punkt für Ulm gab, dem die Mannschaft in Form eines Service-Winners von Sabrina Roß sofort den Satzball zum 25:21 folgen liess.
In den zweiten Satz startete Ulm mit derselben Aufstellung, aber direkt mit einem Drei-Punkte-Rückstand. Die Mannschaft agierte zunehmend passiver und liess sich das Spiel des Gegners aufdrängen. Immer wieder leistete sich die Annahme unnötige Fehler und im Bereich Block-/Feldabwehr wurde die vorgegebene Taktik nicht konsequent genug umgesetzt. Als Folge dieser Nachlässigkeiten schaffte es der SSV nicht, den Rückstand wettzumachen. Interimscoach Kunz versuchte mit den Einwechslungen von Steffi Lehmann für Nathalie Dambendzet (17:18/21:22) und Bettina Stumpf für Alice Blom (20:20) den Aufschlag- und Blockbereich zu verstärken, aber dies gelang nur teilweise. Beim 20:20 war der SSV zwar kurz auf gleicher Höhe mit Hamburg, aber eine ungenaue Annahmeleistung und Eigenfehler im Angriff brachten den TVF sofort wieder in Front. Der zweite Satz endete mit 21:25 aus Ulmer Sicht und nicht wenige der Zuschauer bangten in diesem Moment um den Tabellenführer.
Der dritte Abschnitt verlief über weite Strecken sehr ausgeglichen. Ulm konnte seine Annahme zum großen Teil stabilisieren und kam dementsprechend meist aus der Annahme heraus zu Punkterfolgen, aber immer wieder gelang es dem TVF mit guten Aufschlägen in einzelnen Aufstellungen einen Bruch ins Ulmer Spiel zu bringen. Die Heimmannschaft besann sich gegen Ende des Satzes auf ihre eigentliche Stärke und begann das Spiel wieder mehr zu dominieren. Das Team versuchte erfolgreich, der gegnerischen Taktik zuvorzukommen und gewann zunehmend an Sicherheit. Ausgehend von einem 16:17-Rückstand gelang die erste Zwei-Punkte-Führung mit 19:17, die danach stetig ausgebaut wurde (21:18, 22:19). Der Satz ging letztlich noch relativ deutlich mit 25:20 an den Deutschen Meister.
Ulm nahm diese neugewonnene Sicherheit mit in den vierten Durchgang und bestimmte nun völlig das Geschehen auf dem Parkett. Bei Hamburg schlichen sich einige Eigenfehler in das Angriffsspiel ein und der SSV führte schnell mit 3:0, 6:1 und 10:5. Dann aber gab es doch noch einmal eine kleine Schwächephase, in der manche auf Ulmer Seite das Spiel wohl schon abgehakt hatten. Der TVF kam wieder auf 13:12 heran, aber Verena Veh und Alice Blom stellten mit zwei kleinen Aufschlagserien den alten Abstand wieder her (16:12, 20:13). Danach war der Widerstand bei Hamburg gebrochen. Der SSV spielte das Spiel ruhig zu Ende, auch zwei direkte Aufschlagpunkte von Barg zum 23:19-Zwischenstand brachte keine Unruhe mehr in die Partie. Nach der von Ulm genommenen Auszeit verschlug die junge Hamburgerin ihr nächstes Service und der SSV Ulm Aliud Pharma nutzte durch einen Block von Veh den ersten Satzball zum 25:19.
Auch wenn es kein glanzvoller Sieg war, war er doch für einige der Spielerinnen wichtig, da sie gezeigt haben, dass sie mit dem Druck umzugehen lernen. Einzelne Spielerinnen herauszuheben fällt schwer, aber der gut von Tanja Hart in Szene gesetzte Mittelblock mit Nathalie Dambendzet und Verena Veh präsentierte sich stark. Auch Sabrina Roß wusste in ihrer "neuen, alten" Rolle auf Außen zu Gefallen.
Dieser Sieg sollte der Mannschaft Auftrieb geben, damit sie sich in Verbindung mit guter Trainingsarbeit langsam an ihren Leistungshöhepunkt heranarbeitet, der pünktlich zum Top Teams Cup Final Four und zur Meisterschaftsrunde erreicht sein sollte. Dieser Sieg war hierbei der erste, gute Schritt auf diesem harten, noch langen Weg.
Am
nächsten Wochenende muss der SSV Ulm Aliud Pharma zum letzten
"Einzelspieltag" zu TuS Braugold Erfurt reisen, bevor die harten
Wochenenden mit jeweils zwei Partien beginnen.
| Hamburg - TSV Schwarzenbek-News |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Schwarzenbek:
Protest gegen Spielwertung am grünen Tisch
Schwarzenbek Dem
Aufstiegs-Jubel vor einer Woche folgte jetzt ein Schrei des Entsetzen bei den
Schwarzenbeker Landesliga-Damen. Der Verband hat den TSV-Damen
den zum Aufstieg vorentscheidenden 3:0-Sieg gegen den VfL Geesthacht
aberkannt. Der Grund: Eine Spielerin soll nicht auf der Spielerliste
gestanden haben und damit nicht spielberechtigt gewesen sein.
Für Coach Eckart Fleischmann
grenzt das Geschehene fast an einen Skandal. "Hier
hat eindeutig das Schiedsgericht gepennt", sagt Fleischmann, der über den
Ergebnisdienst im Internet von der geänderten Spielwertung erfahren hatte.
Zunächst habe er an einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler der Spielerin
gedacht. "Wir können anhand von Pressefotos jedoch beweisen, dass der
Anschreiber bei der Aufstellung bei Katharina Wulff einfach eine falsche
Trikotnummer eingetragen hat", sagt Fleischmann. So stimme die
Trikot-Nummer mit der in der Mannschaftsliste überein, nur auf dem
Spielberichtsbogen steht im dritten Satz eine falsche. Mit einem Protest wollen
die Schwarzenbeker nun die Punkte zurückholen. "Den Aufstieg können wir
auch noch am kommenden Wochenende aus eigener Kraft perfekt machen.
Hier geht vielmehr darum, dass
durch diesen Schiedsrichterfehler womöglich eine Mannschaft absteigen muss, die
es sportlich nicht verdient hat", so Fleischmann. Inzwischen hat allerdings
auch der Verband ein Entgegenkommen signalisiert – vorausgesetzt das
Schiedsgericht aus St. Georg gesteht seinen Fehler ein. Eine Vorlage für eine
entsprechende Erklärung habe man dem SV St. Georg bereits vorgelegt.
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Kartenspiele
am Faschingssamstag in Dachau
Die
Volleyballpartie in der 2. Volleyball-Bundesliga zwischen dem ASV Dachau und dem
GSVE Delitzsch mutierte am Faschingssamstag zu einer Show, wie sie besser auch
nicht in den Faschingshochburgen am Rhein und Main hätte inszeniert werden können.
Die Dachauer besiegten Delitzsch nicht nur mit 3:1 (25: 23, 21:25, 25:19,
25:22), sondern die Zuschauer erlebten die „farbigste“ Partie, seit in der
Georg-Scherer-Halle Volleyball gespielt wird Schiedsrichterin Heike Kraft aus
Bietigheim zog insgesamt fünf Mal den gelben und zwei Mal den roten Karton aus
ihrer Hosentasche…
Dachau
(hae) – Mehr als über die kartenspielende Pfeifenfrau freuten sich die
Dachauer Zuschauer über den ersten Einsatz von Youngster David Plitt, der
gleich die Ehre hatte, den Matchball zu verwandeln.
Der ASV Dachau ist nach dem Sieg über den GSVE die Meisterschaft kaum noch zu
nehmen. Sechs Punkte Vorsprung bei noch vier ausstehenden Partien- was soll da
noch geschehen? Doch bevor der Sieg über Delitzsch unter Dach und Fach war,
erlebten die Zuschauer in der Scherer-Halle ein außergewöhnliches
Volleyball-Spiel.
Im ersten Durchgang sahen die 160 Fans einen ausgeglichenen Schlagabtausch, der mit einem 25:23- Satzgewinn des Gastgebers endete. Im zweiten Spielabschnitt leistete sich die ASV-Truppe von Trainer Torsten Schulz etliche Durchhänger, die von den Gästen mit einem 25:21- Satzgewinn auch prompt bestraft wurde. Dann legte der ASV wieder eine Schippe drauf und er ging mit 2:1 in Führung (25:19). Es folgte der vierte Durchgang, ihm dem sich die Ereignisse überschlugen. Bis zum Stande von 20:20 überboten sich beide Teams mit tollen Feldabwehraktionen, doch dann drückte Schiedsrichterin Heike Kraft dem Spiel ihren Stempel auf. Gnadenlos legte sie die Regeln aus. Was war geschehen? Die Gäste aus Delitzsch wollten wechseln, allerdings waren sie sich nicht einig, wer denn das Parkett der Scherer-Halle verlassen sollte. Die Folge: Gelbe Karte für das Team und Punkt für Dachau. Danach gibt es noch eine rote Karte für den GSVE-Zuspieler Carsten Schulze- einen weiteren Punkt für Dachau. Schulze muss das Spielfeld verlassen.
Gerade in der Phase, wo beide Teams sehenswert fighteten und das Spiel auf der Kippe stand, musste die Schiedsrichterin ihrem Verständnis der Regelauslegung Ausdruck verschaffen. Den „absoluten Hit“ (O-Ton eines Zuschauers) landete sie mit einer gelben Karte für den Dachauer Michael Hänsel. Hänsel hatte bei einer Feldabwehraktion den Fuß zu Hilfe genommen – was regelkonform ist - und die Kugel dabei mangels Ballkontrolle mit Wucht an die Hallendecke gedonnert. Die Folge: Er erntete für seine Abwehraktion den gelben Karton. Nach dem Spiel war man sich einig: Die Partie hätte mit etwas mehr Fingerspitzengefühl geleitet werden können, doch Kraft zog ihre Linie knallhart durch.
ASV-Coach Schulz entschuldigte sich sogar für die Leistung der Unparteiischen: „Sorry, aber so wollten wir nicht gewinnen. So etwas habe ich in meiner Laufbahn überhaupt noch nicht gesehen. Schade, dass es so gekommen ist, denn die Jungs haben ganz gut gespielt“, zeigte Schulz aufrichtiges Mitleid mit den Sachsen.
Ganz
zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft war Schulz allerdings auch nicht:
„Wir haben zeitweise zu konfus und überhastet gespielt“, ging Schulz mit
seinem Team hart ins Gericht. Allerdings wies er darauf hin, dass einiges auf
dem Spiel stand: „Meine Mannschaft war sich der Bedeutung der Partie bewusst.
Jetzt sind wir froh, dass wir gewonnen haben. Eigentlich ist uns nun die
Meisterschaft nicht mehr zu nehmen“, sprach`s und zog genüsslich an seiner
Zigarette.
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Fellbach:
Die Lage spitzt sich zu
Bereits am unüblichen Freitagabend trafen sich der TV Rottenburg und der SV Fellbach zum württembergischen Derby in Rottenburg.
Der
SV Fellbach hatte sich viel vorgenommen. Zum Einen hatte man die Rottenburger im
Hinspiel geschlagen, zum Anderen hatte sich die Mannschaft in den letzten Wochen
hervorragend präsentiert. Am Ende stand jedoch die zweite Tie- Break Niederlage
(25:21 / 23:25 / 28:26 / 23:25 / 13:15) in zwei Wochen und die Erkenntnis, dass
doch noch nicht alles Gold ist, was glänzt.
Nach den Leistungen der letzten Wochen schickte Trainer Karl-Heinz Striegel die Seinen mit den Worten: „Ihr seid besser als die Rottenburger!“ auf das Spielfeld. Im ersten Satz behielt er damit Recht, dieser wurde klar gewonnen, doch schon während des zweiten dürfte dem Trainer auf der Bank etwas mulmig geworden sein. Nicht nur, dass es seinen Fellbacher Jungs nicht gelang davonzuziehen, nein, als es zum Ende des zweiten Satzes um die Wurst ging, wurden leichtfertig Eigenfehler fabriziert und der Satz abgegeben.
Nun war natürlich die grandiose Kulisse erwacht und begann, den TV Rottenburg lautstark zu unterstützen, so dass die Heimmannschaft nach Verlust des dritten Satzes, den Vierten gewann. Der fünfte Satz selbst war aus Fellbacher Sicht ein Spiegelbild des gesamten Spiels, es ging hin und her, bei einem Stand von 8:7 wurden die Seiten gewechselt und beim Stand von 12:12 war man sich nicht sicher ob ein Ball ins Aus gehen würde oder nicht, er fiel ins Feld. Damit waren nun endgültig alle von der Rolle, denn beim Stand von 13:14 für Rottenburg wiederholte sich der eben beschrieben Ball an anderer Stelle.
Quo
vadis Fellbach? Wohin geht der
Weg? Ein Blick auf die Tabelle verheißt nichts Gutes! Die nächste spielfreie
Woche sollten die Akteure nutzen, um noch einmal Kraft für den Abstiegskampf zu
sammeln....denn der hat gerade erst begonnen.
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Olympia-Qualifikation:
Turniere ausgelost
Ende Mai haben 16 Männer-Teams bei drei Qualifikationsturnieren ihre letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele in Athen zu qualifizieren. Am Montag wurden in Lausanne die Teilnehmerfelder ausgelost.
In Tokio spielen der Gastgeber Japan, Algerien, Kanada, Frankreich, Korea, China, Australien und Iran um zwei Olympia-Tickets. Es qualifizieren sich das beste asiatische und beste nicht-asiatische Team. In Madrid kämpfen Gastgeber Spanien, Kamerun, Kuba und die Niederlande, in Porto Gastgeber Portugal, Kazachstan, Venezuela und Polen um jeweils eine Athen-Fahrkarte.
Die Qualifikationsturniere der Männer im Überblick
Turnier in Tokio (Japan) vom 22. bis 30.
Mai
Japan, Algerien, Kanada, Frankreich, Korea,
China, Australien, Iran
Zwei Teams qualifizieren sich für Athen.
Turnier in Madrid (Spanien) vom 28. bis 30.
Mai
Spanien, Kamerun, Kuba, Niederlande
Nur der Sieger qualifiziert sich für Athen.
Turnier in Porto (Portugal) vom 21. bis 23.
Mai
Portugal, Kazachstan, Venezuela, Polen
Nur der Sieger qualifiziert sich für Athen.
cku
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Alemannia schlägt WiWa Hamburg 3:1
Den Einstieg in die Partie gegen den Mitaufsteiger aus Hamburg verhieß nichts Gutes für die Alemannia. Bei 1:5 und 3:11 waren beide Auszeiten schon verbraucht und die Hanseatinnen punkteten beim Gegenangriff fast nach belieben. Eine Aufschlagserie von 5 Punkten entschied den Satz 1 dann für Hamburg.
Im zweiten Satz boten die beiden Mannschaften den ca. 350 Zuschauern ein Kopf an Kopf Rennen, in dem sich schon die aggressivere Gangart der Schwarz-Gelben andeutete. Die mit hohem Risiko geschlagenen Aufschläge von Hamburg wurden von den immer sicherer werdenden Annahmespielerinnen auf Aachener Seite entschärft, das eigene Aufschlag-/Blockverhalten passte jetzt auch und die Feldverteidigung arbeitet sich förmlich in die Partie hinein. Ilka Semmler läutet in der kritischen Endphase des 2.Satzes mit ihren Sprungaufschlägen den Zwischenspurt ein und Hamburg musste den Satz nach eigener Führung von 21:19 doch noch an Aachen abgeben.
Dass aufopfernde Feldverteidigung ansteckend sein kann, bewiesen Bina Rollersbroich und Yvonne Altenhof. Mindestens ein Arm war zwischen Ball und Hallenboden, ob am Block vorbei geschlagen oder als Finte gespielt, Hamburg kam nur schwerlich zu Punkten. Mitgerissen durch diese kämpferische Einstellung waren Ruth Flemig und Ilka Semmler die Punktgaranten im eigenen Angriff. Als Resultat dieser Spielweise stand ein 25:16 Satzgewinn für Aachen.
Beeindruckt durch das Auftreten der Alemannia wackelte Hamburg immer mehr, Angriffe über die Mitte blieben ohne Wirkung und auf Aachener Seite zog Martha Archontoglou ein cleveres Zuspiel auf, was in „blockfreien“ Angriffen durch Vanessa Aurbach bzw. Kristina Fuhrmann ihren Höhepunkt fand. Zielvorgaben im Aufschlag durch Co-Trainer Ralph Kranzhoff wurden konsequent umgesetzt, Hamburg schwamm folgerichtig jetzt auch in der Annahme. Die Gegenwehr von WiWa erlosch und nach dem 25:16 Satzgewinn freuten sich am Ende Mannschaft und Zuschauer über den verdienten 3:1 Erfolg des Heimteams.
Der rückblickend äußerst unglückliche 2:3 Spielverlust gegen Münster in der vergangenen Woche hat also keine Spuren hinterlassen. Vielmehr muss der positive Trend der letzten Wochen in der anstehenden Partie in Köpenick genutzt werden, um sich nach unten etwas Luft zu verschaffen. Beherzt gehen Trainer, Mannschaft und Manager André Schnitker diese Aufgabe an und sind sehr optimistisch, die Früchte guter Arbeit zu ernten.
Nach
dem Auswärtsspiel in Berlin-Köpenick am kommenden Wochenende startet am 07. März
2004 um 15:00 Uhr das letzte Heimspiel der Saison gegen Eiche Horn Bremen in der
Sporthalle der Maria-Montessori-Gesamtschule (Bergische Gasse) - die erste von
(hoffentlich) zwei sportlichen Auseinandersetzungen zwischen Aachen und Bremen.
Stefan
Falter
| Norddeutschland - Harburger Rundschau |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Jorks Volleyballfrauen stürzen den Spitzenreiter
Jork - So lässt es sich entspannt feiern. Mit 3:0 (25:20, 25:18, 25:21) besiegten die Volleyball-Frauen des TuS Jork den bisherigen Tabellenführer der Regionalliga Nordwest, den GfL Hannover. "Mit so einem klaren Sieg konnte keiner rechnen", stellte Trainer Torsten Bluhm nach der Partie bei Sekt, Kaffee und Kuchen im Foyer des Jorker Schulzentrums fest. So sagte die Mannschaft bei ihren Anhänger Danke nach dem letzten Heimspiel der Saison für die Unterstützung.
Doch die Gedanken des Jorker Trainers kreisten schon um die Zukunft: "Wir müssen noch ein oder zwei jüngere Spielerinnen dazubekommen." Kandidatinnen habe er schon im Blick. Schließlich könne er sich nicht sicher sein, ob alle Routiniers noch weiter machen. Allerdings muss der 35-Jährige zunächst einmal für sich selber entscheiden, ob er in der nächsten Saison noch beim TuS Jork tätig sein will. Immerhin dauert für den in Wedel im Kreis Pinneberg wohnenden Coach die Anreise zum Training auch jedes Mal mindestens eine Stunde.
Das Umfeld in Jork ist aber klasse, die Harmonie im Team ebenfalls", lobte Bluhm. Eine Alternative bei einem Hamburger Drittliga-Club sieht er für sich derzeit nicht. Und der Jorker Coach ist ein genauer Kenner der Szene. So dürfte eine Vertragsverlängerung wohl nur noch eine Frage von Formalien sein. Es sei denn, die Mannschaft bricht auseinander.
Zunächst einmal muss der Jorker Club aufpassen, seine eigenen Talente in der Mannschaft zu halten. Denn unter den gut 80 Zuschauern beim Überraschungssieg war auch Carsten Schmidt, der Coach der Zweitliga-Frauen von WiWa Hamburg. Er nahm Außenangreiferin Anja Cassau (21) und Libera Corinna Krome (17) unter die Lupe.
"Anja
hat ein gutes Spiel gemacht und einen deutlichen Sprung in ihrer
Entwicklung", so das Urteil des Zweitliga-Coaches. Und Corinna Krome sei
eine sehr gute Defensiv-Spezialistin für die Regionalliga. "Aber der
Sprung in die 2. Bundesliga ist doch sehr groß", stellte Carsten Schmidt
fest. Doch ehe seine Planungen für die kommende Serie konkreter werden können,
müsse sein Team auch erst einmal den Klassenerhalt in der Zweiten Liga
schaffen.
masch
| Deutschland - Aachener Nachrichten |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Hängt für Evivo ein Fluch über der Bayer-Halle?
Düren. Gibt es ihn wirklich,
den viel zitierten Fluch von Wuppertal? Ist die Bayer-Halle verhext? Oder wie
kann man es sich sonst erklären, dass Volleyball-Bundesligist Evivo Düren noch
nie an der Wupper gewinnen konnte?
Knappe Krimi-Niederlagen, die selbst Hitchcock nicht besser hätte schreiben können. «Quatsch. So was gibt es nicht», ist sich Dürens Abwehrchef Till Lieber sicher. Und das sagte er mit energischem Ton. Seine Evivo-Mannschaftkameraden sind genau der gleichen Meinung. Beinahe vehement bestreiten sie den Fluch. Worte wie «Tagesform» oder «Leistungsschwankungen» werden als Erklärung herangezogen.
Jann Habbinga sieht das etwas anders. Bis 2001 hat er für Düren geschmettert. Dann haben Rückenprobleme den 2,04-Meter-Mann zum Kürzertreten veranlasst. Jetzt spielt er für die Reserve von Bayer Wuppertal in der Regionalliga. «Den Fluch gibt´s», so der 24-Jährige. «Ob es ihn in den Reihen der Dürener Mannschaft gibt, weiß ich nicht. Für Bayer gibt es den auf jeden Fall».
Der Fluch wirkt also nicht gegen Düren. Er stärkt Bayer. «Die Wuppertaler sagen sich: Düren hat den Fluch. Das motiviert sie zusätzlich», so Habbinga. Auf die leichte Schulter nehme man die Partie bei Bayer deswegen nicht. «Hier denkt keiner: Das gibt wieder zwei Punkte. Sie wissen alle genau, dass Düren nicht zu unrecht auf Platz drei steht. Aber sie freuen sich richtig auf die Partie. Sie wissen: Wir können Düren ärgern.»
Besonders motiviert
Und deswegen sind die Wuppertaler gegen Düren immer besonders motiviert und rufen ihre Stärken ab. «Sie sind richtige Stehaufmännchen. Sie spielen immer weiter und brechen nicht ein. Auch wenn der Rückstand groß ist. Das imponiert mir», sagt Jann Habbinga über seine Vereinskollegen. Ergo: Düren darf sich auch von einer deutlichen Führung in einem Satz nicht blenden lassen.
Zum Thema Fluch fällt dem ehemaligen Dürener Habbinga noch etwas ein:
«In Düren wird immer so ein Tamtam um das Spiel in Wuppertal gemacht.»
Vielleicht macht es ja den Fluch aus, dass die Dürener Spieler jedes Mal
gefragt werden, ob es ihn gibt, den Fluch der Bayer-Halle.
Guido Jansen
| Hamburg - Elmshorner Nachrichten |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
Elmshorn: Alles klar zum silbernen Jubiläum
25. Volleyball-Stadtpokal ohne Leistungsdruck. Der Anmeldschluss zu dem seit 25 Jahren beliebten Breitensportturnier ist am 29. Februar.
Elmshorn (sh). Zum inzwischen 25. Mal wird in diesem Jahr der Elmshorner Volleyball Stadtpokal ausgetragen. Das beliebte Breitensport Turnier bietet sowohl ambitionierten Leistungssportlern als auch Schülermannschaften und Hobbyspielern die Möglichkeit für einen interessanten Sportwettbewerb. Traditionell tummeln sich bei diesem Turnier jede Menge erfahrener Volleyball Cracks, aber auch Neuanfänger und Spaßtruppen. Auch Aktive aus anderen Sportarten nutzen dieses Event, um sich einfach mal anders zu betätigen oder mit anderen Sportlern oder Freunden mal, ohne den Leistungsaspekt an erste Stelle zu stellen, Sport zu treiben.
Auch
war dieses Turnier schon immer Anziehungspunkt für Volleyballer und andere
Sportler aus den angrenzenden und umliegenden Städten und Gemeinden. Gespielt
wird in diesem Jahr an den Wochenenden 3./4. April, 17./18. April, 8./9. Mai
(Beach Turnier) und Endrunde am 15. Mai. Informationen und Anmeldeunterlagen
gibt es im Internet unter www.vostapok.de oder bei Annekatrin Stöven,
Nibelungenring 118, 25337 Elmshorn. Wer mitmachen will, muss sich jedoch
beeilen, denn die Anmeldung ist nur noch bis zum Ende des Monats möglich. Das
Orga-Team freut sich schon auf die Jubiläumsausgabe dieses großen Breitensport
Spektakels.
| Hamburg - Smash-News |
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Mittwoch. 25. Februar 2004 |
YoungBeach-Termine
stehen fest
Auch im Sommer 2004 findet
wieder eine YoungBeach-Serie in Hamburg statt. Die Termine stehen nun fest.
Auch einige wesentliche Veränderungen
stehen an. Erstmalig wird es nach Altersklassen getrennte Turniere geben - Unter
16 und Unter 22 Jahren. Auf diese Weise sollen die jüngeren Aktiven nicht durch
hohe Niederlagen gegen Ältere frustriert werden. Durch die Aufstockung der
Turnierzahl (14 statt 9) sollen den Aktiven trotz vermutlich steigender
TeilnehmerInnenzahl eine längere Spieldauer ermöglicht werden. Statt des
bisher praktizierten doppelten KO-Systems wird der Turniermodus durch
Vorrundenspiele mit anschließendem einfachen KO-System ersetzt - auch dies ermöglicht
AnfängerInnen mehr Spiele.
An mehr Standorten als im
Vorjahr werden wieder kostenlose, offene Trainingsangebote angeboten. In
Kooperation mit Volleyballvereinen deren Hallen-Teams in der 2. Bundesliga und
Regionalliga spielen werden viele Bezirke versorgt. Auf diesem Weg soll es noch
mehr gelingen Jugendliche für Volleyball im
Sand und in der Halle zu begeistern.
Die Turniere im Einzelnen:
8. Mai U16
Stadtpark (Linnéring) / VG WiWa Hamburg
29. Mai U16 Voght-Cordes Damm /
Niendorfer TSV
5. Juni U16 Julius-Vosseler Straße
195 / SV Grün-Weiss Eimsbüttel
13. Juni U16 Barsbüttler Weg 30 / Oststeinbeker SV
24. Juni U16 Badesee Allermöhe / SV Nettelnburg-Allermöhe
4. Juli U16 Mercatorstraße / VfL Geesthacht
10. Juli U16 Durchdeich 116 /
SC Vier- und Marschlande
24. Juli U16 Walddörferstrasse 330
/ TSV Wandsetal
14. August U16 In der Schlucht /
FSV Harburg
21. August U16 Stadtpark (Linnéring) / Hamburger
Volleyball-Verband
9. Mai U22
Stadtpark (Linnéring) / VG WiWa Hamburg
20. Mai U22 Durchdeich 116 /
SC Vier- und Marschlande
6. Juni U22 Finksweg 84 / VG
Finkenwerder
13. Juni U22 Barsbüttler Weg 30 / Oststeinbeker SV
24. Juni U22 Badesee Allermöhe /
SV Nettelnburg-Allermöhe
15. August U22 In der Schlucht /
FSV Harburg
21. August U22 Stadtpark (Linnéring) / Hamburger
Volleyball-Verband
© 1999-2003 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel