Mo, 07.11. - So, 13.11.2005

TV Fischbek: Freundschaft der Trainer
Die Ostbek Cowboys fliegen nach Bayern
"Geheimnisse wird es nicht geben"
Kapitän Buhrmester wieder Leitfigur der Cowboys
Cowboys reisen optimistisch nach Unterhaching
Neuer Höllenritt
Fliegende Cowvoys
VGE zum Pokalknüller nach Königs Wusterhausen
WSU: Jammern hilft nicht
ETV-Damen verlieren Hamburger Derby
ETV betäubt Oststeinbek und schlägt dann zu
Harburger TB fehlte Leichtigkeit des Volleyballs
CVJM siegt sicher beim ETV
Unglückliche Auswärtsniederlage für WiWa
Gespenstertherapie in Eimsbüttel
VCN schmettert sich für das Spitzenspiel warm
Die Elmshorner Volleyballpause
Cowboys wie im Rausch: 3:1 gegen Moers
Empfindlicher Rückschlag für OSV-Damen
Fischbek kann vom Schweriner SC lernen
Oststeinbeks wundersamer Sieg
Oststeinbeks Cowboys erkämpfen zweiten Saisonsieg
3:1! Cowboys der Hit
SSC sprühte vor Spielwitz
MSC: Schuß ging nach hinten los

 

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 12. November 2005

    www.abendblatt.de 

TV Fischbek: Freundschaft der Trainer

FISCHBEK - Helmut von Soosten, Trainer der Volleyball-Bundesliga-Frauen des TV Fischbek, hat vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim USC Braunschweig ein Problem. "Ich bin mit USC-Trainer Alberto Salomoni befreundet", sagt er. So gut, daß sich beide in der Vergangenheit schon mal ein Bett teilten - rein dienstlich natürlich. Alberto Salomoni war früher Chef-Scout der deutschen Frauen-Nationalmannschaft, deren Co-Trainer Helmut von Soosten ist. Bei großen Turnieren mußten sich beide ein Doppelzimmer teilen. "Irgendwann ging das nicht mehr", so von Soosten, "Alberto schnarcht." Das ist aber das einzige Zerwürfnis.

"Alberto ist ein netter Kerl, ich gönne seinem USC jeden Punkt, nur nicht gegen uns." Für den TV Fischbek ist die Partie in Braunschweig die schwerste Aufgabe der nächsten drei Punktspiele gegen das Trio vom Tabellenende. In der Vorbereitung hat der TVF dreimal gegen den USC gewonnen. "Ein psychologischer Vorteil", hofft von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Samstag, 12. November 2005

    www.abendblatt.de 

Die Ostbek Cowboys fliegen nach Bayern

OSTSTEINBEK - Der so häufig beschworene Heimvorteil ist offenkundig nicht nur ein Mythos. "Wir jedenfalls sind vor eigenem Publikum deutlich besser", sagte Bernd Schlesinger, Trainer der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV. Am Sonntag tritt der Bundesliga-Aufsteiger beim TSV Unterhaching an und hofft darauf, daß sich die Münchner Vorstädter auch noch nicht so ganz heimisch fühlen.

Gegen die "Ostbek Cowboys" spielen die Bayern nämlich erstmals in ihrer neuen Halle am Utzweg. Dort herrschen Verhältnisse, die ein wenig neidisch machen sollten, faßt die Arena doch gut 2000 Zuschauer, beträgt die Hallenhöhe 12,50 Meter. Da dürften die Unterhachinger sogar in der Champions-League schmettern, während die Oststeinbeker für ihre Heimstätte eine Sondergenehmigung erwirken mußten.

"Daß die Unterhachinger erstmals in neuer Umgebung spielen, muß für uns kein Nachteil sein", so Schlesinger. So richtig vertraut mit den Dimensionen der neuen Spielstätte dürften die Bayern noch nicht sein. Ein größerer Nachteil für die OSV-Volleyballer ist da schon das Fehlen der zahlreichen eigenen Fans. Schlesinger: "Wegen der lautstarken Unterstützung haben die Spieler einfach keine Zeit, über gemachte Fehler nachzudenken." Die Folge: Punkt für Punkt wird sich neu konzentriert. Das erklärt dann auch sportliche Wunder wie das Aufholen eines Sechs-Punkte-Rückstands gegen den Moerser SC. Dagegen stellt sich auswärts schon mal ein leichtes Grübeln über Patzer ein. "Das führt dann zu kleinen, aber spielentscheidenden Fehlerserien", so Schlesinger.

Bekommt die Mannschaft dies in den Griff, ist auch ein Erfolg in München möglich, zumal der Gegner noch auf seinen an der Achillessehne verletzten Angreifer Michael Mayer verzichten muß. Beim OSV fehlt der Diagonalangreifer Christian Proske (Bänderriß).

masch

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Samstag, 12. November 2005

    www.newsclick.de 

"Geheimnisse wird es nicht geben"

USC erwartet am Sonntag Fischbek – Stephanie Penner hat das "Pfeiffersche Drüsenfieber"

 

 

Deutschland - Die Welt

 Samstag, 12. November 2005

    www.welt.de 

Kapitän Buhrmester wieder Leitfigur der Cowboys

Vor einer Woche hatte er einen großen Anteil am unerwarteten Sieg der Oststeinbek Cowboys über den Moerser SC in der Volleyball-Bundesliga. Dabei ist Jan Buhrmester erst seit Anfang Oktober wieder mit von der Partie. 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Freitag, 11. November 2005

     

Cowboys reisen optimistisch nach Unterhaching

Es ist eine Premiere in der Geschichte des OSV: Die Ostbek Cowboys fliegen zu einem Auswärtsspiel. Das Team trifft sich am Sonntag morgen nicht in Oststeinbek, sondern am Hamburger Flughafen. „Das war die billigste Lösung, um nach München zu kommen“, sagt Abteilungschef Jan Schneider lachend, „und kraftsparend ist es dazu.“ Schließlich soll beim TSV Unterhaching (16 Uhr) der zweite Auswärtssieg in der 1. Bundesliga herausspringen.

Im Münchener Vorort sind die Nerven derzeit angespannt. Zum einen wird die nagelneue Halle diesen Sonntag gegen den Gegner aus Hamburgs Wildem Osten feierlich eröffnet. Zum anderen waren die Erwartungen ans Team durch den Umzug stark gestiegen – die Mannschaft scheint bislang jedoch dem Druck nicht recht gewachsen. Ohne ihren Star Michael Mayer, einen unwiderstehlichen Haudrauf, der noch immer an den Folgen seines Achillessehnenrisses leidet, tut sich die Mannschaft um Kapitän Norbert Kunstek schwer. Erst am letzten Spieltag gelang dem Vorjahrs-Viertelfinalisten der erste Sieg, mit 3:2 in Markranstädt. Zuvor war der TSV fast immer nahe dran, unterlag jedoch Gegnern wie Wuppertal und Moers knapp. Nur beim 0:3 gegen Neuling Essen setzte es eine derbe Schlappe.

Wie gut ist also Unterhaching? „Schwer zu beurteilen“, sagt Cowboys-Trainer Bernd Schlesinger“, „mit Mayer gehören sie zu den fünf besten Teams der Liga, ohne ihn scheinen sie Probleme zu haben. Aber sie sind auf jeden Fall besser, als es der zehnte Tabellenplatz aussagt. Wir fahren da ganz klar als Außenseiter hin.“ Für Schlesinger hat sich nach dem 3:1-Coup seiner Mannschaft gegen den Moerser SC nichts geändert am Rollenverständnis, das er für die Cowboys beschreibt. „Wir haben nichts zu verlieren, sind der Underdog, der aber mit Energieleistungen zu Überraschungen fähig ist.“

Die Stimmung in seinem Team könnte besser nicht sein. Mit Stolz verfolgen die Spieler, dass man sie in der Öffentlichkeit nicht nur als euphorisierte Lustvolleyballer, sondern auch als erstklassige Sportler anzuerkennen beginnt. „Die Jungs arbeiten gut, Schritt für Schritt werden wir gemeinsam besser“, sagt Jan Buhrmester. Der Kapitän, erst Anfang Oktober von seinem sechsmonatigem Praktikum aus den USA zurückgekehrt, beschreibt mit Erstaunen in der Stimme, „dass einige Spieler in dem halben Jahr athletisch mächtig zugelegt haben. Da ist ein ganz anderer Zug im Spiel, wir brauchen uns vor normalen Erstligisten nicht zu verstecken.“

Buhrmester selbst hat im Angriff noch nicht wieder die alte Dynamik, ist dafür im Block umso wertvoller. Gegen Moers gelangen ihm im vierten Satz vier direkte Punkte, in einem einzigen Wechsel, beim Stand von 18:16, war er gleich dreimal für Moerser Angreifer unüberwindbar. „Alles eine Frage des Timings“, sagt der 1.96 Meter große Mittelblocker lächelnd, „die langen Arme hab ich von Natur aus.“

Wie es sein könne, dass seine Cowboys eine nominell so viel besser besetzte Mannschaft wie Moers bezwinge? Buhrmester hat eine verblüffend einfache Erklärung: „Wir vertrauen uns“, sagt er, „das betrifft das Team und das betrifft das gesamte Umfeld. Da arbeiten alle Hand in Hand, wir kennen uns lange, sprechen offen, und ein Rückschlag wie in Leipzig wird deshalb einfach weggesteckt. Aus diesem Vertrauen kommt unser Selbstvertrauen.“

Keine schlechte Basis für das Auswärtsmatch in Unterhaching. Das gehörte noch vor Wochen zu den Partien, die OSV-Trainer Schlesinger als „Lernspiele“ bezeichnet hatte. Die Tabelle spricht derzeit eine andere Sprache. „Und die verstehen wir durchaus“, sagt Schlesinger nun, "wäre schön, wenn wir am Sonntag abend zwei Punkte mit auf den Rückflug nähmen. Die passen ja ins Handgepäck."

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 11. November 2005

    www.abendblatt.de 

Neuer Höllenritt

Die Ostbek Cowboys (Neunter, 4:8 Punkte) verblüffen die Volleyball- Fachleute - und Trainer Bernd Schlesinger. Nach dem ersten Heimsieg des Bundesliganeulings mit Mini-Etat (60 000 Euro), 3:1 in Oststeinbek gegen den Vorjahresdritten Moers, fordern Hamburgs neue Bagger-Bosse am 16.11. (20 Uhr) in der Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße 75) Ex-Meister und Tabellenführer Bayer Wuppertal (12:0 Zähler) heraus. 

"Wir haben jetzt zwei Wohnzimmer", meint Schlesinger, dessen Team mit den Fans gegen Champion Friedrichshafen (0:3) und Vizemeister Düren (2:3) in Wandsbek schon für Alarm gesorgt hat. Dazu kommt: In der Vorbereitung siegte das Team um Kapitän Jan Buhrmester gegen Bayer 3:1 . . . (Eintr. 7/4 Euro).

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Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 11. November 2005

    www.abendblatt.de 

Fliegende Cowboys

OSTSTEINBEK - Erstmals fliegen die Volleyballer des Oststeinbeker SV zu einem Punktspiel. "Das ist die billigste Lösung", sagt Abteilungsleiter Jan Schneider über die Reise des Bundesliga-Aufsteigers zum TSV Unterhaching.

Gegen die "Ostbek Cowboys" weihen die Hachinger am Sonntag ihre neue Halle mit 2000 Sitzplätzen und 12,50 Meter Hallenhöhe ein. Die Oststeinbeker müssen nur auf Diagonalangreifer Christian Proske (Bänderriß, soll nächste Woche wieder trainieren) verzichten.

masch

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Freitag, 11. November 2005

    www.abendblatt.de 

VGE zum Pokalknüller nach Königs Wusterhausen

ELMSHORN - Am Sonntag um 17 Uhr steigt für eine "gemischte" Volleyball-Mannschaft der VG Elmshorn mit Akteuren der "Ersten" (Regionalliga) und "Zweiten" (Landesliga) das "Spiel der Spiele": In einem Entscheidungs-Match um den Einzug ins Achtelfinale des DVV-Pokals gastiert die VGE-Truppe als amtierender Nordpokalsieger beim unbesiegten Tabellenführer der 2. Bundesliga und Gewinner des Nordostpokals, den Netzhoppers Königs Wusterhausen (bei Berlin).

"Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine faustdicke Überraschung, aber vielleicht unterschätzt uns der Favorit ja", rechnet sich Ekkehard Goller aus dem Regionalliga-Team (VGE I) nur minimale Siegchancen aus. Fraglich ist bei den Elmshornern noch der Einsatz des angeschlagenen Liberos Matthias Proske (VGE II), der beim Gewinn des Nordpokals in Kiel (wir berichteten) von den gegnerischen Angreifern kaum zu passieren war. Sollte er ausfallen, könnte notfalls Lars Winter aus der Regionalliga-Mannschaft der VG Elmshorn einspringen.

Vervollständigt wird das VGE-Aufgebot durch Heiko Sievers, Karsten Schreiner, Bahne Dieckmann, Martin Stegmann, David Jung, Mischa Urbatzka (alle VGE I), Gunnar Petersen, Julius Milo und Spielertrainer Gerrit Siems (VGE II). Sollten die krassen Außenseiter aus Elmshorn in Königs Wusterhausen die Sensation perfekt machen, hätten sie im DVV-Pokal am 26. oder 27. November Heimrecht gegen den SCC Berlin, den aktuellen Tabellenzweiten der 1. Bundesliga.

fwi

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Freitag, 11. November 2005

    www.westline.de 

WSU: Jammern hilft nicht

-wol- Warendorf. Heute ist Video-Tag bei Peter Janotta. Der Trainer des Volleyball-Zweitligisten Warendorfer SU wird sich die letzten Spiele von WiWa Hamburg und SC Potsdam zu Gemüte führen. 

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 10. November 2005

     

ETV-Damen verlieren Hamburger Derby

0:3 gegen CVJM

Am Sonnabend um 19.05 Uhr ging es für die ETV-Damen im Spiel gegen CVJM Hamburg um einen weiteren Sieg zur Sicherung des Tabellenplatzes. Gleich zu Beginn zeigten die Gäste, dass man sich sehr gut auf den ETV vorbereitet hatte. Mit taktisch platzierten Aufschlägen sicherte sich CVJM gleich eine 0:3 Führung. Die ETV-Damen erkämpften sich vor allem durch gute Blockarbeit immer wieder den Ball, konnten aber dem variablem und druckvollem Angriffsspiel nur bis Mitte des ersten Satzung stand halten und mussten somit mit 15:25 den ersten Satz abgeben.

Im zweiten Satz setzen die CVJM-Damen ihr konzentriertes und druckvolles Spiel fort und zogen gleich auf 0:4 davon. Der ETV versuchte alles, doch es konnte nicht genügend Druck aufgebaut werden, um den Spielfluss der Gäste zu unterbrechen. Immer wieder konnte man sich für wenige Punkte durchsetzen, aber dann schlichten sich wieder Fehler ein, so dass die Gäste schnell mit 8:14 führten. ETV-Trainer, Christian Grussendorf, versuchte nochmals das Blatt zu wenden, in dem er mehrere Auswechselungen vornahm. Allerdings zeigten diese nur wenig Wirkung, so dass auch der zweite Satz mit 14:25 an die Gäste ging.

Der dritte Satz sollte aus Sicht des ETV nicht so einfach an die Gäste gehen. Mit druckvollen Aufschlägen, konzentriertem Spielaufbau und erfolgreichen Angriffen konnte sich die Armada nach anfänglichem Kopf-an-Kopf-Rennen mit 13:9 absetzen. CVJM nahm eine Auszeit und danach sollte alles anders sein. Plötzlich schlichten sich wieder Eigenfehler in das ETV-Spiel ein, so dass die Gäste auf 13:13 ausgleichen konnten. Trainer Christian Grussendorf nahm eine Auszeit und versuchte seine Damen nochmals zu motivieren, konzentriert wieder in den restlichen Satz zu gehen. Doch auch dies sollte nichts helfen. Die Gäste bauten sich nunmehr durch platzierte Aufgaben und kraftvolle Angriffe eine Führung aus, so dass ETV erneut zum Stand von 13:17 eine Auszeit nehmen musste. Danach versuchten die ETV-Damen sich nochmals ranzukämpfen, doch konnte man keine Punktserie erzwingen. Immer wieder wechselte der Ball die Seiten. CVJM spielte sein erfolgreiches Spiel weiter und so mussten sich die Damen des ETV sichtlich enttäuscht mit 20:25 geschlagen geben.

Jetzt bleibt es, die Niederlage zu verdauen und die Gründe hierfür zu finden, damit man beim nächsten Spieltag am 20.11.2005 in Kiel wieder als Sieger vom Spielfeld gehen wird.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 09. November 2005

     

ETV betäubt Oststeinbek und schlägt dann zu

Am Wochenende stand das Lokalderby des Eimsbütteler TV gegen die zweite Mannschaft des Oststeinbeker SV an. Die Oststeinbeker spielen noch eine eher enttäuschende Saison trotz vieler guter Neuzugänge, hingegen kommt der ETV bisher sehr gut mit der Verjüngung der Mannschaft zurecht.

Oststeinbek, noch vor der Saison als Favorit gehandelt, ging nach den gezeigten Leistungen eher als Underdog in die Partie, startete jedoch sehr aggressiv und setzte Eimsbüttel unter Druck. Das Spiel der Eimsbütteler wirkte schläfrig und zerfahren. Logische Konsequenz war, dass der OSV sich Stück für Stück absetzen konnte und das Spiel geradezu dominierte.

Somit passierte das, wovor ETV Coach Henning Wulff noch vor dem Spiel gewarnt hatte. Oststeinbek gewann den Satz und trat gegen Ende des Satzes sehr selbstbewußt auf.

Um so weniger war zu verstehen, was sich dann ereignete. Eimsbüttel agierte im zweiten Satz deutlich cleverer, machte wenig Fehler und trat so auf, als ob sie den ersten Satz gewonnen hätten. Den Oststeinbekern dagegen unterliefen nun mehrere Fehler und sie wirkten ihrerseits wie betäubt.

Dies zog sich über den zweiten sowie über die beiden darauffolgenden Sätze hin und sicherte Eimsbüttel den Sieg. Dieser geriet im vierten Satz fast noch mal in Gefahr, als die Eimsbütteler zum Ende hin leicht unkonzentriert agierten und der Satz nur knapp mit 26:24 gewonnen werden konnte.

Letztendlich zeigt sich immer mehr, dass die Befürchtungen des ETV, möglicherweise in dieser Saison gegen den Abstieg spielen zu müssen, kein Thema mehr sind und sich die Jungen, allen voran Rasmus Mumme, bestens in das Team integrieren.

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 09. November 2005

   www.abendblatt.de

Harburger TB fehlte Leichtigkeit des Volleyballs

HARBURG - Die Volleyball-Männer des Harburger TB bleiben ihrem Ruf als launischer Diva der Hamburger Verbandsliga treu. Gegen das bis dahin punktlose Team der HT Barmbek-Uhlenhorst verloren die Harburger in eigener Halle am Göhlbachtal mit 1:3 (23:25, 26:28, 25:16, 24:26), um danach mit dem 3:0 (25:22, 25:16, 25:22) über den Tabellenzweiten BFSV Atlantik 97 selbst den ersten Saisonsieg einzufahren.

"Im ersten Spiel fehlte uns die notwendige Leichtigkeit des Volleyballs", sagt Trainer Jörn Folster und meinte damit nicht nur den leicht übergewichtig aus dem Urlaub zurückgekehrten Außenangreifer Sönke Schottmayer. Vom Spieler-Potential her müßten die Harburger schon längst in der Regionalliga blocken, so schätzt es auch der HTB-Trainer ein. Mit Jan Biermann und Polizei-Nationalspieler Simon Pawlowski stehen zwei Spieler im Team, die mit etwas mehr Training durchaus in der 2. Liga schmettern könnten.

masch

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 08. November 2005

     

CVJM siegt sicher beim ETV

Mit einem souveränen Auftritt holten sich die Regionalliga-Frauen des CVJM am Samstag einen Sieg beim Eimsbüttler TV. Mit 3:0 (25:15, 25:14, 25:20) ließen sich die Gastgeberinnen deutlich unter Wert schlagen und der Zweitligaabsteiger konnte nach gut einer Stunde die Heimreise antreten. "Der Stein, der mir da vom Herzen gefallen ist, war noch am Stadtrand zu hören." meinte CV-Trainer Stefan Schubot erleichtert.

Hoch konzentriert begann der CVJM die Partie, gleich mit den ersten, taktisch klug variierten Aufschlägen hatte der ETV seine Probleme und der CVJM verschaffte sich mit einer 4:1 Führung hinreichend Ruhe für sein Spiel. Auch weiterhin zeigten sich die Gastgeberinnen von den mal kurz hinter das Netz, dann wieder lang mit viel Druck geschlagenen Aufschlägen beeindruckt.
Bei 10:6 nahm ETV-Trainer Christian Grussendorf die erste Auszeit, konnte jedoch auch im weiteren Verlauf des Satzes keine Besserung feststellen. Über 19:14 und der 2. Auszeit des ETV holte sich der CVJM den ersten Durchgang mit 25:15. Auch im zweiten Satz trotz Wechsel beim ETV auf mehreren Positionen das gleiche Bild: bei 9:18 die zweite Auszeit für den ETV, doch unbeirrt erhöhen die CV-Damen auf 22:9, bevor erstmals etwas unkonzentrierter gespielt wurde. Letztlich aber wurde auch der zweite Satz überlegen mit 25:14 gewonnen.

Wie oft nach zwei klar gewonnenen Sätzen gestaltete sich der dritte ausgeglichener. Stefan Schubot versuchte frühzeitig gegenzusteuern und nahm bei 6:7 die erste Auszeit. Dennoch schienen die Eimsbüttlerinnen Oberwasser zu bekommen und weiteten ihren Vorsprung auf 13:9 aus. "Da musste ganz schnell die zweite Auszeit her! Und die Spielerinnen haben das von mir Angesprochene sehr gut mit zurück ins Spiel genommen." erläuterte Schubot. Die Aufschläge des CVJM wurden wieder konzentrierter und druckvoller und nachfolgend machte sich die an diesem Tage frappierende Annahmeschwäche des ETV wieder bemerkbar.

Veronik Olszewska machte mit einer Aufschlagserie aus dem Rückstand eine 17:13 Führung. Die Mannschaft war wieder konzentriert, auch die Blockarbeit funktionierte wieder. Den erarbeiteten Vorsprung ließ sich der CVJM nicht mehr nehmen und holte sich mit 25:20 auch den dritten Satz.

Erstmals wieder im Kader des CV war Mittelblockerin Valessa Ehrke, die nach einem Jahr Pause zum Team zurückkehrte, diesmal jedoch noch nicht zum Einsatz kam. Vielleicht wird dies aber schon beim nächsten Heimspiel des CVJM am Samstag, dem 19. November, um 17 Uhr in der Sporthalle Wandsbek gegen die HSG Uni Greifswald geschehen.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 08. November 2005

     

Unglückliche Auswärtsniederlage für WiWa

Für WiWa Hamburg ging es an diesem Wochenende nach Emlichheim. Mit einer fast makellosen Bilanz von 4 Siegen und einer Niederlage in fünf Spielen mussten die Hamburgerinnen knapp 350 Kilometer fahren, um gegen den Absteiger aus der 1. Volleyball-Bundesliga zu spielen. Und die Fahrt hat sich leider nicht gelohnt. In einem dramatischen Spiel wurde in fünf Sätzen mit 2:3 (25:22, 26:28, 25:22, 16:25, 12:15) verloren. „Was hier und heute passiert war schon sehr unglücklich“, sagte Trainer Carsten Schmidt leicht angefressen nach dem Spiel.  Aber der Reihe nach.

Der erste Satz war ausgeglichen und die beiden Teams schenkten sich keinen Punkt. Die größere Entschlossenheit und der Siegeswille bescherten WiWa Hamburg den ersten Satzgewinn zum 25:22. Mit der gleichen Besetzung wie im Heimspiel gegen VCO Berlin ging es in den zweiten Satz und die WiWa-Mädels  zeigten ihre Stärken. Taktisch gut eingestellt und mit voller Konzentration konnte eine Führung bis zum 24:22 herausgespielt werden. Die zwei Satzbälle für WiWa konnten allerdings nicht verwertet werden und Emlichheim schlug zurück. Mit den frenetischen Fans im Rücken holten sich die Damen vom SCU Emlichheim den zweiten Satz noch mit 28:26 und glichen aus. „Die Stimmung in der Halle ist wirklich erstligareif“, sagte Spielführerin Silke Niemeyer anerkennend.

Unbeeindruckt von den gegnerischen Fans und dem Satzausgleich, bot WiWa Hamburg weiter eine kämpferisch überzeugende Leistung  und gewann, wenn auch knapp, den dritten Satz wiederum mit 25:22. „Meine Mädels haben mal wieder bewiesen, dass sie mit jedem Team aus der Liga auf Augenhöhe mitspielen können, allerdings fehlte es heute an der nötigen Entschlossenheit“, resümierte Carsten Schmidt nach dem verlorenen vierten Satz mit 16:25.

Absolut gleichwertig und auf einem sehr hohen Niveau ging es in den alles entscheidenden fünften Satz. Durch starke Sprungaufschläge der gegnerischen Diagonalspielerin zog SCU Emlichheim schnell mit 4:1 davon, aber WiWa kam noch vor dem Seitenwechsel zurück und erzielte Punkt um Punkt. Und dann passierte es, was unseren Trainer zur Weißglut brachte: gleich bei 3 Angriffsschlägen von Andrea Dellnitz und Andrea Gerbig gab es die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, die die jeweiligen Blockberührungen übersahen und  als Fehler  (Aus-Bälle) interpretierten und Emlichheim somit auf die Siegerstraße brachten. 

„Wir  haben einwandfreie Block-out-Bälle erzielt, aber die Schiedsrichter haben dies heute nicht entsprechend honoriert“, meinte Trainer Carsten Schmidt sichtlich enttäuscht nach der bitteren Niederlage. „Gleich drei derartige Entscheidungen kann man in einem fünften Satz nicht mehr korrigieren.“ So ging der Satz und das Match denkbar knapp mit 15:12 an die Gastgeberinnen aus Emlichheim. Deren Trainerin Danuta Brinkmann konstatierte, dass es ein hochklassiges Spiel war, bei dem jede der beiden Mannschaften den Sieg verdient gehabt hätte.

Vielleicht klappt es mit einem Sieg ja schon im nächsten Heimspiel gegen die Warendorfer Sport Union am nächsten Sonnabend in der Wandsbeker Sporthalle.

WiWa Hamburg – Warendorf, am 12.11.2005, 20:00 Uhr, Sporthalle Rüterstraße

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Dienstag, 08. November 2005

     

Gespenstertherapie in Eimsbüttel

Heimlich hatte es sich eingeschlichen, das Gespenst mit Namen ‚Angst’. Völlig unvorbereitet wurden die 2. Damen des Eimsbütteler TV am ersten Spieltag heimgesucht. Blockierte Köpfe, schwere Arme und Beine waren die Folge. Am Ende blieben zwei verkrampft erkämpfte und zwei bitterlich verlorene Punkte.  Und es blieb ein Therapiefall. Völlige Ratlosigkeit und tiefe Verunsicherung hatten um sich gegriffen im Eimsbütteler Team. Was folgte war der mühsame Weg zurück zu Selbstvertrauen und Sicherheit. Beides sollte zur Elefantenrunde GWE - ETV – OSV wieder eingekehrt sein.

Am vergangenen Wochenende kam es nun zu diesem Aufeinandertreffen der drei vermeintlich stärksten Teams der Hamburger Verbandsliga, zumindest war dies von vielen ‚Fachleuten’ vor der Saison so prophezeit worden. Die Frage: Hatte die Therapie gefruchtet?

Motivationstraining mit Andi Gloy, Trainingsspiele gegen die Regionalliga des CVJM (grobe Klatsche für den Patienten), die Auswahl der Bundespolizei (ein erster Schritt in die richtige Richtung) und gegen die Regionalliga des Rissener SV (gerechtes 2:2 im Duell zweier hinter den eigenen Erwartungen zurückliegenden Teams) waren Bestandteil der Therapie, ebenso wie eine wochenendliche Extra-Trainingsschicht, ein ungefährdeter Sieg gegen Glinde am 2. Spieltag und der mühsam erkämpfte Sieg gegen VGE am darauf folgenden Wochenende. Nun blieb die Frage nach dem Erfolg der Maßnahmen.

Gleich im ersten Spiel war daran ernsthaft zu zweifeln, überrollte die gastgebende Grün-Weiße Lokalkonkurrenz den ETV förmlich. Am Satzende standen gerade mal 11 kümmerliche Pünktchen auf dem Spielbogen. Keine Antworten wurden gefunden auf die Grün-Weißen Fragen. Doch wer nun erwartet hatte dass der Patient liegen bleiben würde, hatte sich getäuscht. Was folgte war die Selbsttherapie des Teams im zweiten Satz. Mit einem spontanen Konter wurde Satz zwei mit 17 Gegenpunkten eingefahren und fortan entwickelte sich ein Spiel auf hohem Verbandsliganiveau, das im vierten Satz seinen Höhepunkt erreichte, als die Frauen des Turnverbandes nach sicherer Führung Punkt um Punkt abgeben mussten und am Ende sieben Satzbälle benötigten um den Tie-Break zu erzwingen. Am Ende behielten die Patientinnen vom ETV die Überhand und gewannen am Ende glücklich mit 3:2 (-11, 17, -21, 28, 8), wobei sich beide Trainer am Ende einig waren, dass sie ein tolles Spiel gesehen hatten, dass zwei Sieger verdient gehabt hätte. Also eine erfolgreiche Therapie? Das letzte Spiel des Tages sollte Aufschluss geben.

Bei der Beobachtung des nächsten Spiels beschlich die Eimsbüttlerinnen ein Déjà vu. Und das lag nicht an der Wiederholung des ersten Satzes aus Spiel eins, in dem GWE nun über den OSV hinwegfegte, sondern vielmehr am Auftreten der Stormanerinnen. Unerklärlich zaghaft spielte der Tabellenführer auf und fand auch in den kommenden Sätzen nie zu seinem Spiel, so dass die Gastgeberinnen mit einem glatten 3:0 die Punkte ungefährdet einfahren konnten. Die ETV’erinnen fühlten sich an den eigenen ersten Spieltag erinnert als bei einem selber so gar nichts gelingen wollte.

Im abschließenden Spiel des Tages konnten die Oststeinbekerinnen zwar noch einmal das Tempo erhöhen, aber auch hier blieben die Punkte in Eimsbüttel und die unterlegenen Vorstädterinnen aus Hamburgs Osten mussten am Ende gar ohne Satzgewinn die Heimreise antreten. Bis Satzmitte lagen beide Teams immer eng beieinander, aber als spannend wurde, hatten die Eimsbütteler Damen stets die Nase vorn. Nach dem Spiel war auf der anderen Seite des Netzes dann die Rede vom Angstgegner ETV. Das hätte vor dem Spiel durchaus noch anders interpretiert werden können. Erfolgreiche Gespenster-Therapie? Fortsetzung folgt.

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 08. November 2005

   www.abendblatt.de 

VCN schmettert sich für das Spitzenspiel warm

NORDERSTEDT - Die Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt schlagen sich in der Regionalliga derzeit für das Spitzenspiel gegen Tabellenführer VG Elmshorn ein. Und so war das Team der HSG Uni Greifswald beim 3:0 (25:19, 25:12, 25:21)-Auswärtserfolg der Norderstedterinnen auch nicht mehr als ein besserer Sparringspartner.

"Wir wußten vorher allerdings nicht, was uns erwartet", sagte Manager Thomas Broscheit. Routinier Katrin Rehfeldt (privat verhindert) war nicht mitgefahren. Und auch Talent Natalia Cukseeva fehlte aufgrund eines Lehrgangs der Jugend-Nationalmannschaft. Für Spielertrainerin Marina Cukseeva allerdings war dies kein Grund, um selbst auflaufen zu müssen. Diesmal sollten die anderen Spielerinnen Wettkampfpraxis sammeln. So durfte Annalena Broscheit mit Cornelia Nick im Mittelblock auflaufen, auf den Außenpositionen schmetterten Julia Lemmer und Janina Bettencourt. Besonders letztere hinterließ einen starken Eindruck. "Janina hat im Angriff fast eine Quote von 100 Prozent gehabt", so Thomas Broscheit. Mit anderen Worten: Fast jeder ihrer Schmetterschläge führte zum Punktgewinn. Allerdings ist dies auch ein Indiz für einen nicht konkurrenzfähigen Block.

Auch bei den Zuspielerinnen achtete die Trainerin auf Gleichmaß: Mitte des zweiten Durchgangs mußte Juliane Lüning das Feld für ihre Yuen Choi verlassen.

Am Sonnabend, 19. November, empfangen die Norderstedterinnen den bislang sieglosen Rissener SV - das nächste Vorbereitungs-Match, ehe es am Sonnabend, 3. Dezember, nach Elmshorn geht.

masch

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Dienstag, 08. November 2005

   www.en-online.de

Die Elmshorner Volleyballpause

Während die Volleyballerinnen erst im Dezember wieder ins Spielgeschehen eingreifen, muß Christian Proske wegen eines Bänderrisses länger warten.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 07. November 2005

     

Cowboys wie im Rausch: 3:1 gegen Moerser SC

Bernd Schlesinger sieht ja ein wenig knorrig aus, mit seinem Silberbart, und er wird nimmermüde, seine junge Spieler zu mahnen, zu sticheln, anzutreiben. Seit ein paar Wochen aber, vielmehr seit Beginn der Saison in der 1. Bundesliga, muss er vor allem eins: die Cowboys tatsächlich loben. Nach dem dramatischen, in jedem Fall erstklassigen 3:1 seiner Schützlinge über den hoch favorisierten Moerser SC sagte er voller Stolz: „Die Jungs wachsen über sich hinaus. Ich hätte das nie erwartet, aber sie haben heute gespielt, wie man in der 1. Liga spielen muss: konzentriert, diszipliniert, aggressiv. Unglaublich, diese Leistung.“

Bei der Heimkehr des OSV in die heimelige Walter-Ruckert-Halle hatten die Verantwortlichen kurz entschlossen zwei Zusatztribünen errichten lassen – wieder unermüdlich im Einsatz: die 3. und 4. Herren des OSV -, dazu rings um das Spielfeld Bänke und Kästen platziert. Fertig war der Hexenkessel mit nunmehr 600 Sitzplätzen. Rund 800 Fans waren schließlich gekommen, das bedeutete eindeutig Rekordbesuch in dieser Halle, „aber wir hätten schon noch 200 Leutchen mehr reinbekommen“, sagte Abteilungschef Jan Schneider. Beide Bürgermeister Oststeinbeks und viele Mitglieder des Gemeinderats ließen sich das Match nicht nehmen. „Unseren herzlichen Dank an die Gemeinde, es gab kein Verkehrschaos, das war alles gut organisiert.“

Das Geschehen auf dem Feld dominierten zunächst die Gäste vom Niederrhein, der Vorjahrsdritte. Vor allem Georg Grozer war vom Block der Oststeinbeker anfangs nicht zu halten, obwohl ihm Trainer Schlesinger in Patrick Stellmann und Felix Braun die beiden besten Blockspieler entgegengestellt hatte. Ungewohnte Annahmeprobleme ließen die Cowboys dazu nicht ins Spiel kommen, schnell war der Satz weg (19:25). Schlesinger stellte sofort um: „In der 1. Liga warte ich da nicht mehr lange, die Jungs wissen das auch.“ Es traf Martin Hofmann, für ihn kam Mirko Suhren, und den gut aufgelegten Zuspieler Timo Timpe, der Sebastian Neufeld weichen musste. Aus einer plötzlich stabilen Annahme heraus begann Neufeld ein präzises, variables Spiel aufzuziehen. Vor allem Suhren, aber auch Björn Domroese und Stellmann über außen punkteten immer wieder.

Von nun an stand die Halle wie eine Wand hinter den Cowboys, die Moerser begannen Nerven zu zeigen. Grozer leistete sich immer wieder Fehler, der Block der Gastgeber stand nun sehr diszipliniert. Stefan Trienen, Braun und später Kapitän Jan Buhrmester stachen ihre Widersacher im Mittelblock klar aus, „sensationell, was die drei geackert haben“, wie Jan Schneider befand, selbst zweitligaerfahren auf dieser anspruchsvollen Position. Nach dem 25:22 gingen die Spieler in die Pause, diesmal wollte der OSV die Chance unbedingt nutzen.

Der Europacup-Teilnehmer aber kehrte konzentrierter aus der Kabine zurück, setzte sich ab, schien beim 17:13 auf den klaren Satzerfolg zuzusteuern. Nun jedoch steigerten sich die Oststeinbeker und begannen in der Feldabwehr die erstaunlichsten Bälle zurückzuholen, vorneweg der phänomenale Libero Hendrik Hofmann, den die Moerser im Aufschlag erst gar nicht anspielten. Und so waren es keine Fehler der Moerser, sondern erarbeitete Punkte des OSV, die den Ausgleich brachten, das Spiel stand nun auf hohem Niveau – am Ende hatten wieder die Cowboys die Nase vorn, 25:22. „Da wusste ich, wir packen das“, sagte der überragende Buhrmester. „Auf dem Feld hat man sein eigenes Wort nicht mehr verstanden, unsere Fans standen so dicht am Spielfeld, alle Leute haben uns angefeuert, die Stimmung hat uns immer weiter nach vorne getrieben.“

Im vierten Satz erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Immer wieder hielt Grozer das Profi-Ensemble im Spiel, während die Cowboys kaum einen Punkt leichtfertig abgaben. Ihren hauchdünnen Vorsprung brachten sie bis zur Ziellinie. Zwei Matchbälle wehrte der MSC im Stile einer Klassemannschaft ab, ungemein druckvoll, hatte dann selbst einen Satzball, den wiederum Stellmann souverän vereitelte. Ein Übertritt von Grozer aus dem Hinterfeld beendete das Match, 28:26, 3:1, ungläubiger Jubel bei den Gastgebern über diesen Coup, Fassungslosigkeit auf Moerser Seite.

Gäste-Coach Igor Arbutina zeigte sich nach der enttäuschenden Pleite als fairer Sportsmann: „Die niedrige Hallendecke war für uns ungewohnt, aber das hat keine Rolle gespielt. Wir kennen eine solch hitzige Atmosphäre nicht, deswegen haben meine Spieler nicht konzentriert genug gespielt. Wir wussten vorher, dass es ein enges Spiel werden würde, genauso kam es auch. Meinen Glückwunsch an Oststeinbek.“

Im Lager des OSV dagegen herrschte Freude pur, im Restaurant Fairway´s wurde mit Freunden und Fans weiter gefeiert. Platz neun, 4:8 Punkte, punktgleich mit Moers, das ist eine Ausbeute nach sechs Partien, von der auch kühne Träumer (von denen es einige gibt beim OSV) niemals geredet hätten. „Einfach nur geil“, sagte Domroese, der sich in der Annahme unerschütterlich gezeigt hatte. „Das war wie ein Rausch, heute hat es einfach nur Spaß gemacht“, sagte Suhren, der eifrigste Punktesammler. Und Zuspieler Neufeld? Der sagte gar nichts mehr – er war längst unterwegs zu seinem Schichtdienst als Polizist, begleitet von einem NDR-Team. Der Bericht über das Match wird heute, Sonntag, 22.30, im N3-Sportclub gesendet. Und morgen, Montag, 20.15 Uhr, „Rasant“ auf HH1 gucken – das ist ja schon fast Tradition…

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 07. November 2005

     

Empfindlicher Rückschlag für OSV-Damen

Mit zwei 0:3 Niederlagen kehren die OSV-Damen aus Eimsbüttel zurück. Sowohl der Regionalligaabsteiger GWE als auch das Team des ETV erwiesen sich als zu stark für die Oststeinbekerinnen. Diese präsentierten sich in allen Belangen den beiden gegnerischen Teams unterlegen und konnten zusätzlich diesmal auch kämpferisch zu selten überzeugen.

Das der Spieltag sicherlich schwer werden würde, war schon in der Vorbereitung deutlich geworden. Im Wesentlichen ohne Zuspielerinnen und ohne Diagonalspielerinnen in den letzten beiden Wochen beim Training, wurde das Team am Donnerstag auch noch durch die Nachricht geschockt, dass sich Diagonalspielerin Anne Adolphsen im Rahmen ihres Studiums einen Bänderriss zugezogen hat und nun bis zum neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung steht.

Ausschlaggebend für die deutlichen Niederlagen waren neben einer zu zaghaften Spielweise, starke Abstimmungsprobleme in der Annahme und zu wenig zwingende Angriffsaktionen aus dem eigenen Spielaufbau. Lediglich die Mittelblockerinnen erreichten an diesem Spieltag Normalform und das ist gegen zwei so stark motivierte Teams eben zu wenig.

Die deutlichen Niederlagen könnten in der Endabrechnung noch sehr weh tun, denn das Satzverhältnis des OSV ist nun deutlich schlechter geworden beim Kampf um einen Aufstiegsplatz. Das bedeutet, der Druck auf das Team hat zugenommen, an jedem der kommenden Spieltage die optimale Leistung abzurufen, um am Ende auch wirklich vorne zu sein. Wie das Team damit umgehen kann, wird schon am 12.11. in der Halle an der Erikastraße zu sehen sein. Dann müssen die OSV Damen gegen die Damen von der CVJM 2 antreten.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 07. November 2005

    www.abendblatt.de 

Fischbek kann vom Schweriner SC lernen

FISCHBEK - Es sei eine andere Volleyball-Welt: "Das ist schon bemerkenswert, was beim Schweriner SC zu beobachten ist", sagte Horst Lüders, Manager der Bundesliga-Frauen des TV Fischbek. Dabei meinte er nicht unbedingt die sportliche Vorstellung des Gastgebers, dem die Fischbekerinnen mit 1:3 (10:15, 25:19, 16:25, 20:25) unterlegen waren, sondern die Art und Weise, mit der Volleyball in Schwerin zelebriert wird.

Während die 700 Zuschauer in der Halle am Lambrechtsgrund ihrem Team zujubeln, können die Sponsoren das Geschehen auf einem Großbildschirm beobachten. Erst kürzlich wurde eine frühere Terrasse zu einem repräsentativen Wintergarten umgebaut, in dem die Sponsoren ein großzügiges Refugium finden und in dem Geschäftsgespräche während des Spiels geführt werden können.

Der Verlust der Punkte in Schwerin war für den TV Fischbek durchaus zu verschmerzen. "Zumal wir in den nächsten Spielen gegen Braunschweig, Grimma und Köpenick die Chance haben, unsere bisherige Erfolgsbilanz auszubauen", so Manager Lüders. Das sieht auch Trainer Helmut von Soosten so: "Die Niederlage geht mit dem Resultat völlig in Ordnung. Schwerin war einfach stark."

Abgucken könnten sich die Fischbeker die Entscheidung der Schweriner, ihre Heimspiele wenn möglich auf einen Freitagabend zu legen. So entgeht der Klub der medialen Konkurrenz des übermachtigen Fußballs. "Über so etwas könnte man mal nachdenken", sagt Lüders. Ein großes Problem gäbe es dann aber beim Hallenaufbau, den in Fischbek ein Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern durchführen. "Die können doch nicht jedes Mal Urlaub nehmen, wenn wir ein Heimspiel haben", so der Manager. Jedoch: Soll der TVF auch einmal ganz oben mitspielen, müßte sich noch einiges an der Fischbeker Welt ändern.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.abendblatt.de 

Oststeinbeks wundersamer Sieg

Bundesliga-Premiere in der Walter-Ruckert-Halle. Der Aufsteiger nutzt den Heimvorteil und bezwingt den Moerser SC überraschend mit 3:1.

Oststeinbek - Chapeau! Hut ab! Respekt und Staunen sind angebracht vor der Leistung der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV. Mit dem 3:1 (19:25, 25:22, 25:22, 28:26) über den Moerser SC gelang den "Ostbek Cowboys" nicht nur der erste Heimsieg in der Ersten Bundesliga - und das vor knapp 800 Zuschauern in der eigentlichen Heimat des Teams, in der Walter-Ruckert-Halle am Barsbütteler Weg. Sie besiegten zudem einen Gegner, der eigentlich als Vorjahres-Dritter für den Aufsteiger als unschlagbar galt. Doch die Gesetze des Volleyballs scheinen derzeit aufgehoben für das Team aus der Hamburger Vorstadt.

"Solche Siege gibt es normalerweise nicht", sagte Trainer Bernd Schlesinger, der nach dem Spiel mindestens genauso durchgeschwitzt war wie seine Spieler. Die Mannschaft habe 130 Prozent Leistung gebracht, so seine Einschätzung. Zudem habe die um zwei Meter zu flache und sehr enge Arena dem Aufsteiger einen weiteren Vorteil von 20 Prozent gebracht. Allerdings fehlten die den Gästen aus Moers in ihrer Leistung.

"Die Halle war schon ein Nachteil für uns, aber unsere Niederlage können wir darauf nicht schieben", so der Moerser Coach Igor Arbutina. Seine Mannschaft habe einfach momentan zu viele mentale Probleme.

Dagegen wird in Oststeinbek derzeit fast alles richtig gemacht. Das beginnt im Umfeld mit der fehlerfreien Organisation des Events. Zum Beispiel organisierten Spieler der A- und B-Jugend die Anfahrt auf den Parkplätzen mit einer verwunderlichen Selbstverständlichkeit. Ein anderthalbstündiges Training am Nachmittag mit Schlesinger war der vorausbezahlte Lohn.

Daß der Trainer im zweiten Satz des Spiels die richtigen personellen Entscheidungen traf, gehörte zum außergewöhnlichen Lauf der Dinge: Nach schwachen ersten Durchgang wechselte er im Zuspiel für Timo Timpe Sebastian Neufeld, für Martin Hofmann Mirko Suhren auf der Diagonalposition ein. Und plötzlich lief die Ostbek-Maschine auf Übertouren.

"Das war eines der geilsten Spiele in meiner Volleyball-Karriere", sagte fast fassungslos Mirko Suhren nach der Partie. Daß er im zweiten Satz mehr Punkte erschmetterte als sein Pendant gegenüber, Georg Groszer jun., mochte der Oststeinbeker kaum glauben. Immerhin war der sprunggewaltige Groszer, für den die Gesetze der Schwerkraft fast aufgehoben scheinen, vergangene Saison bester Angreifer, bester Scorer und bester Aufschläger der Liga.

Klar war Groszer nicht in Optimalform, aber auch so immer noch besser als jeder der gastgebenden Angreifer. Doch die Cowboys blockten sich in einen wahren Rausch, holten gar im dritten Satz einen 10:16-Rückstand wieder auf. Auch dies ist eines der kleinen sportlichen Wunder dieser Erstliga-Premiere auf Oststeinbeker Grund.

Bei der Story des Happy-Ends darf die Einwechslung des OSV-Kapitäns Jan Burhrmester für den müde wirkenden Stefan Trienen im Mittelblock beim Stand von 5:7 im vierten Satz nicht vergessen werden. Buhrmester, eigentlich noch nach einem halben Jahr USA-Aufenthalt ohne Volleyball mit Trainingsrückstand, wehrte nicht nur mit einem beherzten Angriffsschlag den Satzball der Moerser beim Stand von 25:26 ab. Er blockte zusammen mit Sebastian Neufeld auch zum 27:26, machte in diesem vierten Durchgang vier Blockpunkte - so viele wie kein anderer seiner Mitspieler während der gesamten Begegnung. Den Matchpunkt setzte dann ausgerechnet Georg Groszer ins Aus.

"Ich hoffe nur, daß die Kraft der Spieler noch lange reicht", sagte Schlesinger mit etwas Abstand zum wundersamen Geschehen auf dem Spielfeld.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Die Welt

 Montag, 07. November 2005

    www.welt.de 

Oststeinbeker Cowboys erkämpfen zweiten Saisonsieg

Das Bild kurz nach Spielschluß war von Kontrasten geprägt: Die Volleyballer aus Oststeinbek bedankten sich bei den unermüdlichen und lautstarken Fans, hielten sich bei den Händen und rissen dieselben in die Höhe, um auch auf der Tribüne "die Welle" heraufzubeschwören.

 

 

Deutschland - Hamburger Morgenpost

 Montag, 07. November 2005

    www.mopo.de 

3:1! Cowboys der Hit

Sensationssieg gegen Moers / Stimmung wie am Millerntor / Trainer cool

Eigentlich gilt Volleyball als Sportart, in der es äußerst selten Sensationen gibt. Doch die Ostbek Cowboys stellen momentan die ganze Bundesliga auf den Kopf. 

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.svz.de 

SSC sprühte vor Spielwitz

Kapitän Sylvia Roll gibt Teamkolleginnen die nötige Sicherheit

Schwerin - Die Stimmung bei den Schweriner Volleyballerinnen war nach dem 3:1 (10, -19, 16, 20)-Sieg gegen den TV Fischbek Hamburg am Freitagabend ausgelassen wie selten. 

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 07. November 2005

    www.nrz.de 

MSC: Schuss ging nach hinten los

Bei den "Cowboys" aus Oststeinbek stürzten die "Adler" des MSC mit 1:3 ab. Saisonstart ist endgültig verpatzt.

 

 

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