Mo, 05.12. - So, 11.12.2005

Es weihnachtet beim ETV
WiWa: Auf zum Volleyball-Familientag
Streß für VCN-Mädels
Kein Druck für die Cowboys
Markranstädter empfangen morgen den OSV
Dresden: Unter Zugzwang
Cowboys wollen in Markranstädt Wiedergutmachung
ETV-Verbandsliga: Als Herbstmeister in die Pause
CVJM Hamburg setzt sich in Stralsund durch
Harburger TB reaktiviert Andreas Thal
WiWa-Familientag am Sonntag gegen Spandau
Volleyball Champions League im TV trotz Fußball
VGE-Männer auf dem Boden der Tatsachen
Elmshornerinnen verlieren Regionalliga-Spitzenspiel
Cowboys enttäuschen gegen Essen
Zittersieg für Ostbek Cowgirls zum Jahresabschluß
Herzschlagfinale in Hamburg
USC: Okay gespielt - das reichte in Hamburg nicht
VCN: An die Spitze geschmettert
TV Fischbek besiegt Meister USC Münster mit 3:1
Dieckmanns Debüt mißglückt
USC leidet unter Bayern-Syndrom
SVF: Krimi-Fans kamen voll auf ihre Kosten
Humann: Das war der vierte Streich

 

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Freitag, 09. Dezember 2005

  

Es weihnachtet beim ETV

Zum letzten Heimspieltag diesen Jahres erwarten die beiden Regionalliga-Teams des ETV in der Gustav-Falke-Str. die Mannschaften aus Stralsund. Zunächst beginnen die Büttels um 16h als Tabellenführer gegen das Tabellenschlusslicht, also eine vermeintlich leichte Aufgabe. Im Anschluss um 19h spielen die 1. Damen gegen den in der Tabelle genau hinter ihnen stehenden 1.VC Stralsund.

In der letzten Saison ging dieser Vergleich unentschieden aus, das Heimspiel wurde in Eimsbüttel gewonnen, das Rückspiel ging an die Mädels aus Stralsund. Beide Teams möchten sicherlich die Hinrunde mit einem Sieg abschließen, es darf also ein interessantes Spiel erwartet werden. Parallel findet ab 14.30h in der gegenüberliegenden Doppelstockhalle der Gustav-Falke-Str. das Pokalspiel der 2.Damen gegen den Sieger der Begegnung Berne gegen den Nachbarn von Grün-Weiß Eimsbüttel statt. Vorbeischauen lohnt sich!

Damit die Zuschauer dieser Spiele schon einmal in weihnachtliche Stimmung kommen, wird an diesem Heimspieltag in der großen Gustav-Falke-Halle Glühwein ausgeschenkt. Der ETV freut sich über zahlreiches Erscheinen und wünscht vorab eine schöne Weihnachtszeit.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Freitag, 09. Dezember 2005

  

WiWa: Auf zum Volleyball-Familientag!

Nachdem überraschenden 2:3-Auswärtserfolg beim USC Münster orientiert sich WiWa Hamburg wieder zur Tabellenspitze. „Wir haben unser Saisonziel noch nicht aufgegeben“, verrät WiWa-Trainer Carsten Schmidt. „Wir wollen weiterhin viel gewinnen und Hamburg in der Spitzengruppe etablieren. Gemeinsam mit unseren Partnern haben noch viel vor!" Gegen den TSV 1860 Spandau, die Tabellenführerinnen der 2. Bundesliga Nord, wollen die Spielerinnen von WiWa Hamburg mitreißendes Volleyball zeigen: Dass die Wandsbekerinnen auf hohem Niveau baggern, pritschen und schmettern können, beweist der vierte Platz in der aktuellen Bundesligatabelle. „Wir haben zwar Respekt, aber werden gegen Spandau nicht in Ehrfurcht erstarren“, kündigt Schmidt an. „Mit Unterstützung des Publikums können wir auch Spandau schlagen!“

Das Bundesliga-Team von WiWa Hamburg lädt zum dritten Advent alle Familien zu einem gemeinsamen Besuch der Sporthalle Wandsbek ein. Das Familienticket kostet unabhängig, wie viele Kinder und Erwachsene dazu gehören, nur fünf Euro. Erstmals präsentiert sich an diesem Spieltag der neue Partner der WiWa Hamburg: Der Bio-Lebensmittel-Discounter Erdkorn. Unter dem Motto „Sport isst gesund!“ wirbt das Hamburger Unternehmen bei allen Heimspielen des erfolgreichen Bundesligisten. Banden und Bodenaufkleber fordern zu einer bewußteren Ernährung auf: Pro Natur, pro Umwelt und pro Gesundheit. Der Geschäftsführer Thomas Hinz ist beeindruckt von Engagement und Leidenschaft der WiWa-Spielerinnen: „Ich habe großen Respekt vor der Leistung des Teams. Gemeinsam mit WiWa Hamburg will Erdkorn zukünftig bundesweit erfolgreich sein.“ Zusätzlich zu den Hamburger Filialen in der Kieler Straße, Rentzelstraße, Sülldorfer Landstraße und Wandsbeker Königstraße existieren bereits Niederlassungen in Köln, Kiel, Lübeck, Hannover und Berlin. „Jeder soll sich jeden Tag ‚sein Bio’ leisten können“, umschreibt Hinz die Philosophie des Unternehmens.

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Freitag, 09. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Streß für VCN-Mädels

NORDERSTEDT - Das kann ganz schön chaotisch werden", ahnt Thomas Broscheit, der Manager der Regionalliga-Volleyball-Frauen des 1. VC Norderstedt. Heute und morgen stehen die Hamburger A-Jugend-Meisterschaften in der Sporthalle am Hammer Weg auf dem Programm. Mit Juliane Lüning, Annalena Broscheit und Natalia Cukseeva (treten mit ihrem Zweitspielrecht für den CVJM an) stehen drei Mädchen des Regionalliga-Teams im Aufgebot der Nachwuchsmannschaften. "Ich hoffe, daß wir rechtzeitig aus der Halle kommen", so Broscheit, der die Norderstedterinnen als Trainer begleitet.

Am Sonnabend um 18 Uhr steht in der Moorbekhalle aber auch die Regionalliga-Partie gegen Adler Kiel auf dem Programm. "Das Ligaspiel hat Vorrang vor der A-Jugend-Meisterschaft", hat Thomas Broscheit in seiner Funktion als Manager entschieden.

Zwar kämpfen auch die Jungen im Hammer Weg zeitgleich um die Tickets für die Norddeutsche Meisterschaft, doch davon sind die Norderstedter Regionalliga-Männer nur am Rande betroffen. Ebenfalls um 18 Uhr tritt der VCN gegen Adler Kiel zum Spitzenspiel an. Der einzige A-Jugendliche im Kader, Tobias Kook, kann nach einer Leisten-Operation eh nicht Volleyball spielen.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Freitag, 09. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Kein Druck für die Cowboys

HAMBURG - Unser Selbstbewußtsein ist deutlich gewachsen", sagt Helmut von Soosten, Trainer der Bundesliga-Damen des TV Fischbek. Zum Auswärtsspiel beim Dresdener SC reisen die Hamburgerinnen am Sonntag deshalb äußerst entspannt. "Ein Sieg wäre eine Vorentscheidung in Sachen Erreichen der Meisterschaftsrunde", sagt der Coach, der mit kompletter Besetzung anreisen wird. 

Ihr Selbstvertrauen müssen sich die Bundesliga-Männer des Oststeinbeker SV bei Mitaufsteiger VC Markranstädt (Sa., 19.30 Uhr) erst einmal wieder erschmettern. Der fehlende Erwartungsdruck könnte für die ohne ihren Beachvolleyball-Star Christoph Dieckmann anreisenden "Ostbek Cowboys" hilfreich sein. Ohne Druck waren sie bislang am stärksten.

masch

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Freitag, 09. Dezember 2005

  www.lvz-online.de 

Markranstädter empfangen morgen den Oststeinbeker SV

Richtig weihnachtlich wird es morgen Abend beim VC Markranstädt (19.30 Uhr). Vor dem letzten Ligaspiel vor der Winterpause gegen den Oststeinbeker SV schenkt das gesamte Präsidium Glühwein für alle Zuschauer aus.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Freitag, 09. Dezember 2005

  www.sz-online.de

Dresden: Unter Zugzwang

An guten Tagen können die Volleyballerinnen des TV Fischbek Hamburg jeden Bundesligisten schlagen. Das bekam der Meister und Pokalsieger USC Münster am Sonntag beim 1:3 in der Hansestadt zu spüren. An schlechten Tagen können sie aber auch gegen jeden Gegner verlieren – so geschehen beim 2:3 in Braunschweig. „Wenn’s läuft, dann läuft’s, wenn nicht, dann nicht“, betont Arnd Ludwig.

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

  

Cowboys wollen in Markranstädt Wiedergutmachung

Keine Niederlage der letzten Jahre dürfte die Ostbek Cowboys so geärgert haben wie die 0:3-Pleite gegen Humann Essen vorige Woche. "Das wollen wir mit einer guten Leistung vergessen machen", sagt Kapitän Jan Buhrmester vor dem Match beim VC Markranstädt, dem Tabellensechsten der 1. Bundesliga (Samstag, 19.30 Uhr). Auf einen Sieg hoffen aber nur die Optimisten beim Oststeinbeker SV - die Leipziger Vorstädter gelten als stärkster Aufsteiger.

Mit dem Gastspiel in Sachsen beenden die Cowboys ihre Hinserie in Deutschlands Oberhaus. Die Bilanz fällt bislang unter dem Strich positiv aus. "Wenn wir uns erinnern, wo wir Anfang Oktober standen, sind wir sehr zufrieden", sagt Jan Schneider, Abteilungsleiter des OSV. "Wir sind Zehnter und damit nicht auf einem direkten Abstiegsplatz, die Zuschauer stehen wunderbar zu uns, auch wenn es zuletzt schwieriger wurde und den Jungs die Leichtigkeit fehlte."

Bei 4:16 Punkten käme ein Erfolg der Männer aus Hamburgs Wildem Osten für Trainer Bernd Schlesinger so kurz vor der Weihnachtspause mehr als gelegen. "Dann wären wir noch in Tuchfühlung ans Mittelfeld." Allerdings will der erfahrene Coach seinen Spielern vor allem eins vermitteln: "Mir ist vor allem wichtig, dass alle Spieler ein klares Zeichen geben, dass sie verstanden haben, dass sie den Kampf jetzt annehmen müssen. Ich will sehen, dass sich die Jungs am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Dann ist das Ergebnis zwar nicht egal, aber wir könnten dann auch bei einer Niederlage positiv in die Winterpause gehen."

Personell kann Schlesinger aus dem Vollen schöpfen, nur Christoph Dieckmann dürfte in Leipzig nicht mit dabei sein. In der Woche hat das Team ruhig und konzentriert gearbeitet, "ich habe schon den Eindruck, dass vor diesem Match nochmal eine besondere Spannung aufzubauen ist", sagt Schlesinger. Den Gegner schätzt er als "sehr routiniert, schnell spielend, lautstark auftretend" ein. Der Trainer ist ein alter Bekannter aus Hamburger Zeiten: Michael Mücke.

Mit 8:12 Punkten steht der VCM gut da, musste allerdings in dieser Saison schon mehrfach über fünf Sätze gehen und hatte zuletzt in Rüsselsheim größte Mühe, eine Niederlage zu vermeiden. "Kein Team, vor dem wir uns verstecken müssen", urteilt OSV-Macher Schneider, "aber ein Team, gegen das wir auf jeden Fall an die Leistung aus dem Eltmann-Spiel anknüpfen müssen." Dort lieferte man den Favoriten aus Franken bekanntlich einen harten Kampf. Einen solchen nun auch in Markranstädt zeigen - das wär´s, sagt auch Kapitän Buhrmester. "Dann haben wir uns die Weihnachtspause wirklich verdient."

Abfahrt des Mannschafts-Busses ist um 12 Uhr in Oststeinbek - nach derzeitigem Stand sind alle Fanplätze bereits restlos ausgebucht!

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 08. Dezember 2005

   

ETV-Verbandsliga: Als Herbstmeister in die Pause

Am zweiten Adventssonntag, den 4.12., trafen sich die 2. Damen des Eimsbütteler Turnverbands bereits am Vormittag in der Halle an der Gustav-Falke-Straße, um zum letzten Punkt- und Heimspieltag des Jahres anzutreten. Auf dem Adventsprogramm standen die Hamburger Auswahl (HVbV) sowie die Damen der Wichernschule Wandsbek (WiWa).

Während die ETV-Damen im letzten Spiel gegen die Auswahl vor drei Wochen zu Beginn überhaupt nicht in ihr Spiel fanden, starteten sie diesmal souverän. Begünstigt durch einen stark ausgedünnten Auswahl-Kader nutzten die Gastgeber die Unsicherheit der Gegner gezielt aus. Während sie im ersten Satz noch 20 Gegenpunkte zuließen, konnten die jungen Spielerinnen des HVbV gegen den Tabellenführer in Satz 2 und 3 nur noch 17 und 12 Punkte erzielen. So gewann der ETV das erste Spiel des Tages verdient mit 3:0.

Zum ersten Mal in dieser Saison trafen die 2. Damen im nächsten Spiel auf die Verbandsliga-Mannschaft von WiWa. Mit Repekt vor der Abwehrstärke der Wandsbekerinnen gingen die ETVlerinnen in dieses Spiel und waren selbst überrascht wie gut es ihnen gelang, sich durchzusetzen. Sie ließen die Wandsbekerinnen gar nicht erst ins Spiel kommen und überrollten die Gegnerinnen im ersten Satz mit 25:10. Jetzt waren die Gastgeberinnen richtig mit Spaß und Energie bei der Sache und setzten WiWa nicht nur mit druckvollen Angabenserien unter Druck. In einem kurzen Prozess ließ der ETV nichts mehr anbrennen und entschied die beiden folgenden Sätze mit 25:15 und 25:14 ebenfalls für sich.

In nur 44 Minuten hatten sich damit die 2. Damen ihren Adventskaffee redlich verdient, der zusammen mit der Riege der Verletzten - Neele, Jasmin und Steffi – bei May´s herrlichem russischen Zupfkuchen dann auch so richtig genossen wurde.

Als Herbstmeister verabschieden sich die 2. Damen damit in die Winterpause und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest. Gleich nach der Weihnachtspause wird es dann jedoch schon am 15. Januar sehr spannend um die Verteidigung der Tabellenspitze, geht es in Oststeinbek doch gegen zwei direkte Verfolger. Prosit Neujahr!

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Mittwoch, 07. Dezember 2005

  

CVJM Hamburg setzt sich in Stralsund durch

Große Erleichterung herrschte bei den Damen des CVJM zu Hamburg nach dem Auswärtsspiel in der Regionalliga Nord beim VC Stralsund. Trotz massiver personeller Schwierigkeiten gelang bei den gut spielenden und zäh kämpfenden Gastgeberinnen ein 3:1 Erfolg.

Die Ausgangslage war alles andere als gut für die Hamburgerinnen: nachdem Svenja Ehlers und Wiedereinsteigerin Valessa Ehrke ohnehin schon verhindert waren, fiel auch noch Belinda Behncke-Biney aus – die Grippe hatte zugeschlagen. Zudem mussten Steffi oelsner und Arian Sultan noch bis in den Nachmittag hinein arbeiten und kamen, von Trainer Stefan Schubot chauffiert, gerade mal 30 Minuten vor Spielbeginn in der Halle an.

Dies war wohl ein Grund für den nervösen Start der Hanseatinnen, die überhaupt nicht ins Spiel fanden. Mit 10:3 und 19:9 führte Stralsund bereits, als der CVJM zu kämpfen anfing. Alexandra Schuda, diesmal wieder als Zuspielerin in der Startsechs, verteilte die Bälle gekonnt, doch die Aufholjagd kam für den ersten Durchgang zu spät. Der Satz ging mit 25:19 an Stralsund.

Doch der CV hatte seine Linie gefunden, spielte aufopferungsvoll und mit viel Leidenschaft und konnte den zweiten Satz mit dem gleichen Ergebnis für sich entscheiden. „Wir haben heute keinen technisch großartigen Volleyball gezeigt, aber uns ordentlich reingehängt, Moral bewiesen und dann auch verdient gewonnen.“ freute sich Schubot.

Der dritte Satz begann, wie der zweite aufgehört hatte – mit einem kämpferischen und immer sicherer agierenden CVJM. Doch auch Stralsund gab sich nicht auf, fightete zurück. Mitten in den wachsenden Widerstand der Gastgeberinnen brachte Schubot zwei neue Spielerinnen. Für Arian Sultan kam Carolin Schmaloske und Tanja Roehrs wechselte für Alex Schuda auf die Zuspielposition. „Ich habe nicht ausgewechselt, weil jemand schwach gespielt hat. Es musste einfach ein bisschen Leben ins Spiel kommen und das geschieht manchmal durch solche Wechsel.“ erklärt Schubot.

So auch hier. Der dritte Durchgang konnte zu 22 gewonnen werden. Und im vierten Satz legte der CVJM los wie die Feuerwehr: 7:2 stand es und die Spielerinnen begeisterten sich an ihrem Spiel. „Das war aber auch eine Phase, in der wir versucht waren, den Gegner zu leicht zu nehmen, und das kann man sich gegen Stralsund nicht leisten.“ Schubot nahm prompt nach zwei verlorenen Punkten trotz Führung eine Auszeit und ermahnte seine Mannschaft, konsequent und diszipliniert zu Ende zu spielen. Der Appell fruchtete: mit 25:21 ging auch der vierte Satz an den CVJM.

Durch den Sieg des Ligafavoriten VC Norderstedt in Elmshorn ist der CVJM nun auf Platz 2 gerutscht, vor der VG Elmshorn, die man zum Jahresausklang am kommenden Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle Wandsbek zum Regionalliga-Spitzenspiel empfängt.

 

 

Hamburg - Harburger Rundschau

 Mittwoch, 07. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Harburger TB reaktiviert Andreas Thal

HARBURG - Die Lage für die Volleyballmänner des Harburger TB in der Hamburger Verbandsliga war prekär: "Der Mannschaft fehlt ein Führungsspieler", sagte Trainer Jörn Folster vor dem Heimspieltag in der neuen Halle am Göhlbachtal gegen die zweite Mannschaft des 1. VC Norderstedt und TuS Berne. Seine Konsequenz: Zuspieler Andreas Thal (41) wurde reaktiviert.

Die erste Partie gegen die Norderstedter versuchten sich die Harburger noch ohne den Spielmacher, der nach der vergangenen Saison mit dem Volleyballsport eigentlich Schluß gemacht hatte. Doch nach dem 1:3 (25:19, 24:26, 23:25, 20:25) stand Thal im zweiten Match auf dem Parkett, besiegte mit dem Team die Berner mit 3:2 (25:21, 21:25, 23:25, 28:26, 15:8). Dabei wehrten die Harburger im vierten Durchgang noch zwei Matchbälle des Kontrahenten ab. "Andreas bleibt bis zum Ende der Saison dabei", sagte Jörn Folster erleichtert. Die Ablöseverhandlungen mit Thals Frau verliefen erfolgreich.

masch

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Mittwoch, 07. Dezember 2005

  

WiWa – Familientag am Sonntag gegen Spandau

Das Bundesliga-Team von WiWa Hamburg lädt am 11.12. alle Familien zu einem gemeinsamen Besuch der Sporthalle Wandsbek ein. Am „WiWa – Familientag kostet das Familienticket unabhängig, wie viele Kinder und Erwachsene dazu gehören, nur fünf Euro.

Zum dritten Advent kommen die Tabelleführerinnen aus Berlin-Spandau um 15.00 Uhr in die Sporthalle Wandsbek (Rüterstraße). Die Tageskasse öffnet eine Stunde Anpfiff, ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.wiwa-hamburg.de.

 

 

Hamburg - Smash-News

 Dienstag, 06. Dezember 2005

   

Volleyball Champions League im TV trotz Fußball

Wo sind die Hamburger Volleyball-Fans? Am Mittwoch, dem 7.12., treffen wir uns um 19.15 Uhr in Bräuers Kneipe! Was es gibt? EVIVO DÜREN gegen AS CANNES!! Die Übertragung auf Premiere beginnt um 19:15 Uhr, Anpfiff ist um 19:30 Uhr!
Trotz Fußball-Championsleague lässt der Wirt mindestens bis 20.Uhr 30 Volleyball laufen! Andere konnten dafür leider nicht garantieren!

Die Anreise ist ganz leicht: Mit der U2 bis Lutterothstr. > Dann zur Ecke Methfesselstraße/Stellinger Weg gehen! Das sind ungefähr 2 Minuten. Und hier seht ihr schon die Leuchtreklame der PREMIERE SPORTS BAR! Ich hoffe, dass ich viele von Euch sehe!

Markus

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

VGE-Männer auf dem Boden der Tatsachen

ELMSHORN - Die Realität hat die Volleyball-Männer der VG Elmshorn am jüngsten Regionalliga-Spieltag eingeholt - und das in jeder Beziehung: Zum einen mußten sie - anders als beim Pokal-Hit gegen Bundesligist SCC Berlin in der gut gefüllten Olympiahalle - ihr Punktspiel gegen den 1. VC Norderstedt in der neuen KGSE-Halle fast unter Ausschluß der Öffentlichkeit austragen, und zum anderen zogen sie binnen einer knappen Stunde mit 0:3 (21:25, 21:25, 25:27) den kürzeren.

"Wir haben zwei gegnerische Angreifer überhaupt nicht in den Griff bekommen und auch ansonsten nicht überzeugt", kritisierte VGE-Spielertrainer Ekkehard Goller. "Dabei hätten wir gewarnt sein müssen, denn in der Saisonvorbereitung haben wir mehrfach gegen den VCN gespielt."

Im Punktspielvergleich aber wollte den Elmshornern nicht viel gelingen, im dritten Durchgang konnten sie selbst die Gunst von zwei Satzbällen nicht nutzen. Daß die VGE in der Tabelle hinter vier punktgleiche Teams mit besserem Satzverhältnis auf Rang fünf abrutschte, will Goller nicht dramatisieren, fordert aber trotzdem einen Sieg beim Oststeinbeker SV II am kommenden Sonnabend. "Wir wollen oben dranbleiben."

fwi

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 06. Dezember 2005

  www.abendblatt.de

Elmshornerinnen verlieren Regionalliga-Spitzenspiel

ELMSHORN - In eigener Halle 0:3 zu verlieren - das ist die Höchststrafe für ein Volleyball-Team. Bei genauerer Betrachtung relativierte sich dieser Eindruck jedoch nach dem Spitzenspiel der Regionalliga Nord, das die Frauen der VG Elmshorn mit eben jenem Resultat gegen den Nachbarn (und neuen Tabellenführer) 1. VC Norderstedt verloren: Die Partie bot nämlich 74 Minuten hochklassigen Volleyball, die Elmshornerinnen gaben die einzelnen Durchgänge 22:25, 25:27 und 22:25 ab.

"Das war ein echtes Spitzenspiel, in dem der Gegner in den entscheidenden Phasen einen Tick aggressiver war und besser aufgeschlagen hat", bilanzierte VGE-Trainer Burkhard Skibitzki, der es lediglich als "ärgerlich" empfand, "daß wir mehrfach die Chance, das Spiel knapper zu gestalten, nicht genutzt haben". So vergab der entthronte Spitzenreiter im zweiten Durchgang zwei Satzbälle und führte auch im dritten mehrfach (5:2, 11:7, 18:16). "Ein Satzgewinn war in greifbarer Nähe, und dann hätten wir die Partie vielleicht noch drehen können", so Skibitzki.

Um den Anschluß an die Tabellenspitze geht es für die auf Platz drei zurückgefallenen VGE-Frauen am kommenden Sonntag zum Jahresabschluß beim CVJM Hamburg (Zweiter).

fwi

 

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Cowboys enttäuschen gegen Essen

Dieckmann erstmals im Kader

Es war wie ein Spielfilm, das tragische Ende war nicht abzuwenden. Ein ganz bitterer Tag für die Ostbek Cowboys: Gegen Mitaufsteiger Humann Essen setzte es in der 1. Bundesliga vor heimischer Kulisse eine unerwartet klare 0:3-Niederlage (22:25, 20:25, 21:25). Vor 600 Zuschauern standen die Gastgeber völlig neben sich, lieferten eine „unterirdisch schlechte Leistung“ ab, wie Trainer Bernd Schlesinger befand, „alle wollten, aber es ging gar nichts“.

Der Coach schwankte nach dem Match zwischen Verständnis und großem Ärger. „Die Jungs haben in der letzten Woche so gut trainiert wie nie, sie haben die eigenen Ansprüche nach oben geschraubt“, sagte Schlesinger. „Und heute sind wir an unseren Ansprüchen gescheitert, gar keine Frage.“ Tatsächlich spielten die Volleyballer des Oststeinbeker SV wie gelähmt, viele Schläge gingen ins Aus, beinahe kein Ball der Essener konnte abgewehrt werden. Die Gäste traten auf wie erwartet, sehr kompakt, clever und abwehrstark, nicht mehr, nicht weniger. Vielleicht kein anmutig spielendes Team, aber ein höchst gefährliches.

Zu Beginn allerdings deutete vieles darauf hin, dass dieses Mal Humann Essen fällig wäre. Mit 14:10 und 19:16 führten die Hausherren im ersten Satz, ehe der Gegner sicherer wurde und sich das Gift der Unsicherheit in den Köpfen der Cowboys ausbreitete. Der Satz kippte - und damit das ganze Spiel.

„Ein solches Team muss man selbst schlagen, die schenken einem keine einfachen Punkte“, sagte Christoph Dieckmann, der zum ersten Mal im Kader der Ostbek Cowboys stand und es nicht bereute: „Trotz des 0:3 hat es mir viel Spaß gemacht, die Fans hier gehen toll mit.“ Schlesinger brachte den Beach-Volleyball-Nationalspieler nur einmal kurz gegen Ende des zweiten Satzes. „Christoph hat sechs Jahre nicht in der Halle gespielt, in einem solchen Match müssen die elf anderen Jungs das Ding schaukeln“, sagte der Coach.

Sie schaukelten es diesmal nicht - wen auch immer Schlesinger einwechselte, es änderte nicht viel. Essen genügten lange Flatteraufschläge, die Annahme zu verunsichern, der Block spielte undiszipliniert, kurz: es gelang nicht viel an diesem Abend. Einziger Lichtblick: Nach langer Verletzungspause durfte Christian Proske im dritten Satz wieder ran und hielt die Cowboys eine ganze Zeitlang im Alleingang im Spiel. Als er abbaute, war die Partie entschieden.

„Im Fußball gibt es Spiele, in denen man in 10 Stunden kein Tor schießen würde. Heute hätten wir noch zehn Sätze weitermachen können, es hätte ums Verrecken nicht geklappt, dass wir auch nur einen gewinnen“, sagte OSV-Abteilungschef Jan Schneider, der vor Anpfiff durchs Hallenmikro lustvoll den Abstiegskampf ausgerufen hatte.  Sein Rat an die Spieler: „Gut schlafen, zweimal durchschütteln, abhaken und dann an morgen denken. Solche Tage gibt es einfach, es kommen auch wieder bessere.“

Zumal er den Cowboys keinen Vorwurf machte: „Die wollten wirklich alle. Sie wollten aber zuviel. Sie haben versucht, sich mit Herzblut ins Spiel zu kämpfen, aber das führte nur zur Verkrampfung. Es wäre heute sicher besser gewesen, einfach mal kühl und stur seinen Stiefel runterzuspielen, eine Art Neustart zu machen und dann loszulegen. Aber so sind wir halt nicht, das können wir nicht. Und ganz ehrlich, auch wenn es heute weh tat: Das finde ich eigentlich sehr sympathisch.“

Nach dem empfindlichen Rückschlag ist Mitaufsteiger Humann Essen in der Tabelle bereits ein ganzes Stück enteilt (8:12 Punkte). Der Oststeinbeker SV belegt mit 4:16 Punkten weiterhin den 10. Platz. Kommenden Samstag geht es beim VC Markranstädt um einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde. „Ich bin gespannt, wer sich jetzt wehrt, wer sich selbst aus dem Sumpf befreit“, sagt Schlesinger. „Die Saison ist noch lang, es ist noch alles drin, wenn wir die richtigen Lehren aus der Pleite ziehen.“  

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Zittersieg für Ostbek Cowgirls zum Jahresabschluß

Der letzte Spieltag der Hinrunde in der Volleyballverbandsliga der Damen bescherte den Fans das langersehnte Lokalduell zwischen dem Regionalligaabsteiger TSV Glinde und dem ambitionierten Damenteam des Oststeinbeker SV.

Vom Papier her gingen die Oststeinbekerinnen als Favoriten ins Rennen, hatten die Spielerinnen aus Glinde doch erst 2 Spiele gewinnen können. Aber vor eigenem Publikum und auf dem für die OSV Damen ungewohnten Großfeld waren die Gastgeberinnen entschlossen, dem OSV ein Bein zu stellen.

Die Cowgirls hatten eine unzureichende Vorbereitung auf dieses Spiel. Die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen litt unter diversen Gesundheitsproblemen und beruflichen Einschränkungen einzelner Spielerinnen. Zusätzlich mussten an diesem Spieltag auch das Fehlen von Zuspielerin Sabine Abeln und Mittelblockerin Nicole Wulff kompensiert werden, die beide gesundheitsbedingt nicht auflaufen konnten. Von besonderer Brisanz war die Begegnung für Maja Tomaschunas, die erst im Sommer vom TSV zum OSV gewechselt war.

Der OSV startete unter ihrer Führung engagiert und hatte sich bereits eine 6:2 Führung erspielt, bevor Glinde ins Spiel kam. Bis zum 14:14 war das Spiel dann ausgeglichen. Dann erhöhte sich beim OSV die Eigenfehlerquote und die Gastgeberinnen zogen Punkt für Punkt davon. Mit 21:25 unterlagen die Cowgirls und waren damit gewarnt.

Der zweite Satz sah ein deutlich engagierteres OSV Team. Aus einer guten Annahme heraus konnte Zuspielerin Maja Tomschunas ein variables Angriffsspiel aufziehen und die Angreiferinnen punkteten von allen Positionen. Erfolgreichen Einstand feierte in diesem Satz Mittelblockerin Kathrin Becker. Die Referendarin hatte bisher aus beruflichen Gründen nur mittrainiert und wusste vor allem durch ihre Blockstärke und Abschlaghöhe zu überzeugen. Verdient wurde der Satz mit 25:16 eingefahren.

Im dritten Satz spielten beide Teams auf vergleichbarem Niveau und bis zur Satzmitte konnte sich keine der Mannchaften deutliche Vorteile verschaffen. Leider ließen die OSV-Damen am Satzende aber sehr deutlich nach und ermöglichten den Gastgeberinnen zuviele einfache Punktgewinne. Der Satz ging mit 21:25 verloren und nun waren die OSV Damen in der Pflicht das Spiel zu drehen. Der vierte Satz nahm einen ähnlichen Verlauf wie Satz zwei. Der OSV dominierte und gewann den Satz verdient mit 25:19.

Der Tie-Break musste entscheiden und den OSV Damen war klar, ginge der Satz verloren, wäre es aus mit den Aufstiegsträumen. Entsprechend angespannt gingen sie in den Satz und mussten einen Rückstand von 6:8 beim Seitenwechsel hinnehmen. Es sollte noch schlimmer kommen. Die Gastgeberinnen sahen die Chance und nutzten sie. Durch Eigenfehler auf OSV-Seite und engagierter Abwehr beim TSV konnte ein Vorsprung von 13:9 herausgespielt werden.

Nun bewiesen die OSV Damen was in ihnen steckt. Kein Ball wurde mehr verloren gegeben und Punkt für Punkt erkämpften sie sich den Ausgleich bei 13:13. Den ersten Matchball für den OSV konnte Glinde noch abwehren und bei 15:15 einen erneuten Ausgleich schaffen. Aber das Unglaubliche gelang. Nach 9:13 Rückstand gewinnt der OSV Satz und Spiel mit 17:15.

Bedanken durfte sich das Team vor allem bei Stefanie Dittler, die als Libera die mit Abstand stärkste Saisonleistung hinlegte. Ihre Annahme- und Abwehrleistungen sicherten dem OSV Team letztendlich den Sieg.

Als Tabellenzweiter mit 2 Punkten Rückstand und einem Spiel weniger gehen die OSV Damen nun in die Weihnachtspause. Diese wird allerdings eher bewegt ausfallen. Denn schon am 15.01.06 kommt es zur Neuauflage des Aufeinandertreffens der drei angriffsstärksten Teams in der Liga. Dann erwarten die OSV Damen die Teams von ETV und GWE in der Halle am Barsbüttler Weg. Dafür beginnt ab Montag die Vorbereitung, damit die „genussreiche“ Weihnachtszeit nicht zu deutlichen Defiziten im neuen Jahr führt.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

Herzschlagfinale in Hamburg

WiWa gewinnt das Duell um den vierten Tabellenplatz

In einem spannenden, dramatischen und attraktiven Volleyballspiel setzt sich das Team von WiWa Hamburg in fünf Sätzen (25:13/19:25/27:25/15:25/17:15) gegen den SC Potsdam durch. Der Tabellenfünfte aus Potsdam war in den letzten fünf Begegnungen ungeschlagen und zeigte den 100 Zuschauern in der Wandsbeker Sporthalle, dass sie sich nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord gut verstärkt haben. „Potsdam ist ein ernstzunehmender Gegner und hat heute nur sehr unglücklich verloren“, konstatierte WiWa-Trainer Carsten Schmidt nach dem Sieg.

Nicht nur dem Hamburger Trainer, sondern auch dem gesamten Publikum stockte gerade im fünften Satz der Atem, als WiWa gleich sechs Matchbälle abwehren musste. Bis zum 7:7 war der Satz noch ausgeglichen, doch dann ging Sandra Piasecki vom SC Potsdam zur Angabe. Ihre kräftigen Sprungaufschläge ließen die Hamburgerinnen verzweifeln. Die mit viel Spin geschlagenen Bälle flogen von der Annahme links und rechts ins Aus, aber nicht zu Zuspielerin Jana Takacova. Potsdam zog mit 14:9 davon.

Nach der letzten Auszeit wurde der erste Matchball abgewehrt - Angabenwechsel. „Als ich den Ball zur Angabe nahm, dachte ich, jetzt bloß keinen Fehler machen“, gab eine erleichterte Spielführerin Silke Niemeyer zu. Anstelle von Sicherheitsangaben schlug Silke aber hart und präzise auf und das war genau das Richtige: Die Potsdamerinnen wirkten auf einmal nervös und verunsichert, scheiterten immer wieder am gut postierten Block. WiWa kämpfte sich Punkt um Punkt ran.

Beim Stande von 14:14 flog Silkes Angabe dann ins Aus und Potsdam kam zum sechsten Matchball. Auch den konnten sie nicht verwerten und WiWa Hamburg zeigte Nervenstärke. Zwei Angaben von Anita Drese brachten dann den Satz- und Matchgewinn. Standing Ovations in der Wandsbeker Sporthalle und Glückstränen bei den Spielerinnen beendeten einen berauschenden
Volleyballabend.

„Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel zweier gleichstarker Mannschaften“, resümierte Trainer Carsten Schmidt. „Meinem Team muss ich riesigen Respekt zollen, denn sie haben gezeigt, dass sie sich auch von sechs gegnerischen Matchbällen nicht beeindrucken lassen und bis zum letzten Punkt fighten.“

Das vierte Spiel in Folge mussten die WiWa-Damen nun in den fünften Satz, nach dem Erfolg am Wochenende ist die Bilanz ausgeglichen. Nun warten alle mit Spannung auf das nächste Heimspiel, das unter dem Motto „Familientag bei WiWa“ am 11.12.05 gegen den Tabellenführer TSV 1860 Spandau stattfindet. Die Berlinerinnen haben in der laufenden Saison nur ein Spiel verloren und
stehen souverän mit 16:2 Punkten oben. „Vielleicht schaffen wir gegen Spandau einen Überraschungssieg“, orakelt Matchwinnerin Anita Drese.
 

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 05. Dezember 2005

  

USC: Okay gespielt – das reichte in Hamburg nicht

Die Volleyballerinnen vom USC Münster haben die Auswärtspartie beim TV Fischbek Hamburg verloren. Am Sonntag unterlagen sie in der Hansestadt mit 1:3 (23:25, 21:25, 26:24, 18:25) und rangieren nun auf dem vierten Tabellenplatz. „Die Leistung war okay“, sagte Trainer Axel Büring. „Aber okay hat eben heute nicht ausgereicht.“

Zwei Tage nach dem Sieg über den Schweriner SC sind die Volleyballerinnen vom USC Münster wieder auf dem Boden der Realität gelandet. Beim TV Fischbek Hamburg verloren sie mit 1:3 (23:25, 21:25, 26:24, 18:25). Zugleich mussten sie damit in der Tabelle sowohl die Hanseatinnen als auch Schwerin, das sich mit 3:2 gegen den Dresdner SC durchsetzte, an sich vorbeiziehen lassen und rangieren damit auf dem vierten Platz. „Die Leistung war okay“, urteilte Münsters Trainer Axel Büring. „Aber okay hat eben heute nicht ausgereicht.“ Zumal die Münsteranerinnen gegen ein Hamburger Team antraten, das seine mit Abstand beste Leistung in dieser Saison bot. „So gut wie heute habe ich meine Mannschaft noch nie gesehen“, staunte Hamburgs Trainer Helmut von Soosten. „Besser können wir nicht spielen.“

Von Anfang an machte Fischbek im Aufschlag viel Druck. Im ersten Satz geriet der USC, bei dem Büring zu Beginn wie gewohnt Tanja Hart, Andrea Berg, Vesna Citakovic, Caroline Wensink, Johanna Reinink und Anika Brinkmann aufbot, später aber auch allen anderen Spielanteile gewährte, mit 10:13, 12:16 und 15:20 in Rückstand. Dann starteten die Westfalen eine Aufholjagd, kamen bis auf 21:22 und 23:24 heran, mussten den Gastgeberinnen aber schließlich den Vortritt lassen. Auch im zweiten Abschnitt lag der USC schnell mit 12:17 zurück, holte bis zum 17:18 auf, zog dann aber wiederum den Kürzeren.

Gleiches Bild in Durchgang drei. Wieder führte Fischbek haushoch mit 5:13 ehe sich Andrea Berg & Co. Stück für Stück herankämpften, bei 19:19 den Ausgleich geschafft hatten, drei Hamburger Matchbälle abwehrten und den Satz doch noch für sich entschieden. „Es ist ungewöhnlich, dass eine Mannschaft in so einer Situation noch daran glaubt, den Satz zu drehen“, sagte Büring. „Wir haben das geschafft und das macht mich stolz.“ Hamburg aber steckte nun keinesfalls auf, sondern agierte im vierten Abschnitt ebenso konzentriert und druckvoll wie in den ersten beiden Sätzen. Der verdiente Lohn: der Gewinn von Satz und Spiel.

„Im Bereich Aufschlag-Annahme hat Fischbek mit deutlich mehr Risiko gespielt, dabei aber wesentlich weniger Fehler gemacht als wir“, stellte Büring fest. „Wir dagegen haben in diesem Bereich insgesamt eher unter unserem normalen Niveau gespielt.“ Spielführerin Andrea Berg stieß ins gleiche Horn. „Die Hamburgerinnen haben uns mit ihren Aufschlägen gehörig unter Druck gesetzt“, sagte sie. „Wir dagegen haben in diesem Element nicht genug Druck entwickelt, um ihr variables Spiel in den Griff zu bekommen.“

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

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VCN: An die Spitze geschmettert

1. VC Norderstedt im Siegestaumel. Das Frauenteam ist durch den 3:0-Erfolg beim VC Elmshorn Regionalliga-Tabellenführer und darf nun vom Aufstieg in die 2. Bundesliga träumen.

Norderstedt - Und der Angstgegner heißt: 1. VC Norderstedt! Auf diese Formel können die Auftritte der Volleyball-Regionalliga-Teams der Norderstedter Frauen und Männer bei der VG Elmshorn gebracht werden. In beiden Fällen siegten die VCN-Teams jeweils mit 3:0 und versetzten den Aufstiegsambitionen der Elmshorner einen herben Dämpfer.

"Dieser Sieg ist wie Balsam auf meinen Stimmbändern", sagte Thomas Broscheit, der Manager der Frauentruppe, nach dem 25:22, 27:25, 25:22-Erfolg. Da Spielertrainerin Marina Cukseeva als Diagonalangreiferin aufgelaufen war, hatte Broscheit das Coaching übernommen - in seiner gewohnt emotionalen Art.

Dabei regte sich der Norderstedter im zweiten Satz beim Stand von 22:22 derart über eine Schiedsrichterentscheidung auf, daß ihm der Unparteiische eine Gelbe Karte zeigte - im Volleyball gleichbedeutend mit einem Extrapunkt für den Gegner. "Selbst das hat die Mannschaft souverän weggesteckt. Wir haben in allen kritischen Phasen die Nerven behalten", so Broscheit, in dessen Stimme Stolz und Zufriedenheit mitschwangen.

"Das war für uns ein Riesenschritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg", stellte der Manager des neuen Tabellenführers fest. Zumal auch die Leistung von Trainerin-Tochter Natalia Cukseeva immer stabiler wird. Das Talent hat weitere Fortschritte gemacht und ist auf dem besten Weg, eine Leistungsträgerin zu werden. "Sie war unsere beste Angreiferin", lobte Thomas Broscheit. Immer wieder wurde die 15jährige von Zuspielerin Yuen Choi mit guten Pässen versorgt.

Knapp zwei Stunden nach den Frauen traten die Männermannschaften beider Vereine gegeneinander an. Unmittelbar zuvor führten der Elmshorner Spielertrainer Ekke Goller und der Norderstedter Coach Andreas Meinken noch ein kurzes, freundschaftliches Gespräch. Meinken machte sich dabei ein wenig Sorgen um sein Team. "Wenn eure Frauen verloren haben, sind wir ja jetzt im Nachteil", sagte er. Gollers Antwort: "Wieso? Im vergangenen Jahr habt ihr nach dem Sieg eurer Frauen bei uns doch auch gewonnen." Daß es am Ende aber einen souveränen 25:20, 25:22, 27:25-Auswärtserfolg der Norderstedter gab, damit hatten beide nicht gerechnet.

"Endlich haben wir mal einen der Klubs aus dem oberen Tabellendrittel geschlagen", sagte Andreas Meinken nach der Partie. Wie die VCN-Frauen bewiesen auch die Männer in einer kritischen Situation gute Nerven: Im dritten Satz lagen sie schon mit 21:24 zurück, eroberten dann aber den Ball mit zwei sensationellen Abwehraktionen zurück, glichen aus und setzten sich eindrucksvoll mit 27:25 durch.

Besonders Diagonalangreifer Alexander Dehnert wußte sich immer wieder ausgezeichnet in Szene zu setzen; er war in Elmshorn der überragende Akteur in einer sehr guten Norderstedter Mannschaft."Eine solche Leistung habe ich ihm gegönnt", so Coach Meinken, der auf weitere überzeugende Dehnert-Auftritte hofft. Das Fazit des Trainers, das für beide Teams des 1. VC Norderstedt Gültigkeit hatte: "Das war einfach ein Tag, an dem alles gepaßt hat."

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 05. Dezember 2005

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TV Fischbek besiegt Meister USC Münster mit 3:1

FISCHBEK - Das darf getrost das Meisterstück der Volleyball-Frauen des TV Fischbek in dieser Saison genannt werden. Vor 900 Zuschauern schlugen die Fischbekerinnen den deutschen Meister und Pokalsieger USC Münster in einem mitreißenden Spiel mit 3:1 (25:23, 25:21, 24:26, 25:18). "Das war unser bestes Spiel bislang", bestätigte Trainer Helmut von Soosten nach den 99 Spielminuten. Mit Sicherheit war es die emotionalste Vorstellung des TV Fischbek seit langem in der Sporthalle Süderelbe. Um jeden Ball wurde gefightet, über jeden Punkt sich gefreut. Und: Bei Fehlern allenfalls aufgemuntert. So kann das Team aus Fischbek jeden Gegner in der Bundesliga schlagen.

Dabei hätte das Ergebnis sogar noch eindeutiger ausfallen können. Im dritten Satz hatten die TVF-Damen schon mit 13:5 geführt. Auch beim 24:21 schien der erlösende Matchball nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch eine Aufschlagserie der Münsteranerin Johanna Reinink kehrte den Satz unerwartet um.

"Daß wir danach sofort wieder ins Spiel gefunden haben, war super", sagte Mittelblockerin Julia Kaufhold. Für die frühere Münsteranerin sind Vergleiche mit ihrem ehemaligen Klub immer noch etwas Besonderes. Um so mehr konnte sie sich über ihre drei Asse im Verlauf der Partie freuen. Im Aufschlag ist die 21jährige derzeit eine absolute Bank, fast ohne Fehler. "Dabei läuft es im Training beim Aufschlag gar nicht so gut", sagte sie. Doch gibt es kaum einzelne Spielerinnen hervorzuheben. Daß Mannschaftsführerin Christina Benecke eine der besten Mittelblockerinnen Deutschlands ist, unterstreicht sie regelmäßig in der Saison. Auch daß die 16jährige Joana Nemtanu immer noch fast ohne Nerven schmettert, ist bemerkenswert.

"Die gesamte Mannschaft hat heute sehr gut harmoniert", lobte Helmut von Soosten. Da spiele auch das wachsende Selbstvertrauen eine große Rolle. Schon am Freitag hatten die Fischbekerinnen beim 3:0 (25:22, 25:8, 25:17) über den VC Muldental Grimma eine exquisite Vorstellung geboten. "Daß dies nun auch gegen Münster geglückt ist, zeigt, wie stabil das Team geworden ist", sagte Trainer Helmut von Soosten.

masch

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

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Dieckmanns Debüt mißglückt

Oststeinbeker SV unterliegt Essen 0:3

Oststeinbek - Der Abstiegskampf ist eröffnet. Offiziell tat das Volleyball-Abteilungsleiter Jan Schneider vom Oststeinbeker SV schon vor dem Spiel, mit einem Schrei, der den 600 Zuschauern in der Walter-Ruckert-Sporthalle durch Mark und Bein ging - ein alter Brauch aus früheren Regionalligazeiten. Die Mannschaft ließ mit ihrer Leistung anschließend beim 0:3 (22:25, 20:25, 21:25) gegen den VV Humann Essen keinen Zweifel daran: Alle Träumereien von Platz acht der Ersten Bundesliga und damit der Play-off-Teilnahme verbieten sich von selbst.

Zum ersten Mal in dieser Saison war Trainer Bernd Schlesinger gar nicht gut auf seine Schützlinge zu sprechen. "Ich bin richtig sauer auf das Team", sagte er. "Das war unterirdisch schlecht, obwohl wir die bisher beste Trainingswoche hatten." Der OSV wurde seinen eigenen gestiegenen Ansprüchen in dem so wichtigen Duell mit dem Mitaufsteiger nicht gerecht und gerät im Kampf um die Relegationsplätze neun und zehn nun unter Zugzwang. Ärgerlich, denn der Gegner war schlagbar.

An Niederlagen gegen Essen ist die Mannschaft zwar gewöhnt - gegen den "Angstgegner" gab es noch nie einen Sieg. Dennoch hatten viele auf das Ende der schwarzen Serie gehofft, zumal Schlesinger erstmals Christoph Dieckmann ins Aufgebot berief. Der 29 Jahre alte Olympia-Fünfte im Beachvolleyball hatte zugesagt, beim OSV zu helfen, so er zwischen Beachkarriere und Studium in Kiel Zeit findet. Nach nur zwei Trainingseinheiten mit der Mannschaft kam er allerdings nur in der Schlußphase des zweiten Satzes zum Einsatz.

"Mehr konnte man nicht erwarten. Ich habe seit sechs Jahren nicht mehr in der Halle gespielt. Da wäre es zu viel verlangt, daß ich gleich entscheidend helfen kann", sagte Dieckmann, der im Sand ebenfalls von Schlesinger trainiert wird.

Nach der achten Niederlage und nur zwei Siegen sind die Stormarner in der deutschen Eliteklasse auf dem Boden der Realität gelandet. "Die ersten sechs, sieben Spiele waren einfach. Jetzt, wo die ganz große Euphorie weg ist, kommt der schwierige Teil der Sache", sagte Außenangreifer Björn Domroese. "Wenn wir auf Mannschaften treffen, gegen die wir uns etwas ausrechnen, dann können wir nicht so locker aufspielen, dann verkrampfen wir. Das sollten wir schleunigst ändern."

Auch Schlesinger machte Verkrampfung als Ursache für die unzähligen Eigenfehler seiner Mannschaft aus, sprach vom "Tiefpunkt der Saison". Am kommenden Sonnabend beim VC Markranstädt könne es nur besser werden. "Wir müssen aus diesem Spiel lernen. Man kann hinfallen, muß aber auch wieder aufstehen", sagte er.

Dieckmann schien sich trotz des mißglückten Einstands beim OSV richtig wohl zu fühlen. "Das Publikum ist einfach klasse, die Mannschaft sehr nett", sagte er. Von der Tribüne aus verfolgten übrigens noch drei andere aktuelle und ehemalige Beachvolleyball-Stars die Rückkehr ihres Kollegen in die Halle: der gebürtige Oldesloer Axel Hager (war 2000 Olympia-Dritter), Dieckmanns Freundin Okka Rau und sein Bruder Markus.

Sören Bachmann

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.westline.de 

USC leidet unter Bayern-Syndrom

Hamburg/Münster. Wir haben ordentlich gespielt, aber ordentlich ist manchmal nicht genug. Axel Büring wollte mit seiner Mannschaft wenige Minuten nach Vollzug der zweiten Saisonniederlage nicht allzu kritisch ins Gericht gehen, schließlich hatte Volleyball-Bundesligist USC Münster beim ambitionierten TV Fischbek durchaus nicht enttäuscht. 

 

 

Norddeutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.svz.de 

SVF: Krimi-Fans kamen voll auf ihre Kosten

SV Neustadt-Glewe – Eimsbütteler TV 3:2 (25, –27, 20, –20, 11)

Die Neustädter hätten das Spiel mit einem 3:0 nach Hause bringen können. Doch es schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, die fast mit einer Niederlage bestraft worden wären.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 05. Dezember 2005

  www.nrz.de

Humann: Das war der vierte Streich

Oststeinbek liegt den Humännern. Neupert lobte die geringe Fehlerquote.

Dem VV Humann gelang in Oststeinbek der vierte Auswärtsstreich. Der Volleyball-Bundesligist überzeugte beim 3:0 (25:22, 25:20, 25:21) bei den Oststeinbek Cowboys und setzte sich damit ein weiteres Stück von der Abstiegszone ab.

 

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