Mo, 12.12. - So, 18.12.2005

TV Fischbek im Pokal bei Konkurrent Suhl
Schlesinger: "Zu mehr fähig, als wir gezeigt haben"
Suhl gegen TVF: Könnte spannend werden
Ausrichter der Norddeutschen Jugendmeisterschaften
HM: CVJM dominiert die weibliche Jugend
CVJM behauptet gegen Elmshorn Platz 2
Eine ganze Kneipe schaut Volleyball!
Die Elternpflichten des Söhnke Hinz
Winterturnier von WiWa Hamburg
VCN: Souveräne Frauen, schwächelnde Männer
WiWa verabschiedet sich in die Winterpause
Elmshorner bleiben Tiebreak-Könige
VGE-Frauen "überwintern" als Vierte
Ostbek Cowboys sind urlaubsreif
TVF: Meisterrunde noch lange nicht erreicht
Oststeinbek: Die Harmonie bröckelt
Kozuch: Schulunterricht mit dem Vereinstrainer
DSC behält die Spitze im Blick
VCM überwintert auf Platz 6

 

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Samstag, 17. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

TV Fischbek im Pokal bei Konkurrent Suhl

FISCHBEK - Es wird eine letzte Anstrengung werden für die Volleyball-Frauen des TV Fischbek. "Meine Spielerinnen brauchen dringend eine Pause", sagte Trainer Helmut von Soosten vor dem Viertelfinalspiel im DVV-Pokal am Sonnabend (15 Uhr) bei Bundesliga-Konkurrent VfB Suhl. Schon das 0:3 im Punktspiel beim Dresdner SC deutete die Erschöpfung im knappen Kader des TV Fischbek an.

Das Fatale: Sollten die Fischbeker Damen gar das Halbfinale erreichen, müßten sie schon am Wochenende den 7. und 8. Januar 2006 wieder antreten. Denn für diesen Zeitpunkt hat der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) die Semifinalspiele angesetzt.

So hat der Fischbeker Trainer den 2. Januar als Wiedereinstieg in das Training nach der Weihnachtspause festgesetzt. Wenigstens am Silvestertag und Neujahr sollen die Spielerinnen frei haben. Nur wenig Ausruhen können sich Margarethe Kozuch und Imke Wedekind, da sie am 29. und 30. Dezember mit dem Perspektivteam der deutschen Nationalmannschaft im holländischen Almelo zwei Länderspiele gegen die Niederlande austragen sollen. Schon am 2. Weihnachtsfeiertag wird das Fischbeker Duo gemeinsam mit elf weiteren jungen Volleyballerinnen von Bundestrainer Lee Hee Wan zu einem Vorbereitungs-Lehrgang empfangen.

masch

 

 

Deutschland - Die Welt

 Freitag, 16. Dezember 2005

  www.welt.de 

Schlesinger: „Zu mehr fähig, als wir gezeigt haben“

Volleyball-Trainer Bernd Schlesinger ist ein Erfolgreicher seiner Zunft. Mit dem Beachvolleyball-Duo Okka Rau / Stephanie Pohl trainiert er ein Weltklasse-Team. Mit den Spielern des Oststeinbeker SV gelang ihm in der vergangenen Spielzeit der Aufstieg in die Erste Bundesliga. Zur Saisonhälfte sprach WELT-Mitarbeiter Roger Stilz mit dem Coach. 

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Freitag, 16. Dezember 2005

  www.freies-wort.de

Suhl gegen TVF: Könnte spannend werden

Wiedersehen im Viertelfinale: VfB Suhl trifft auf den TV Fischbek Hamburg

Dass es ein so baldiges Wiedersehen geben würde, hätte wohl keiner gedacht. Im Viertelfinale des DVV-Pokals empfängt der VfB 91 Suhl am Samstag ab 15 Uhr den TV Fischbek Hamburg.

 

 

Norddeutschland - Smash-News

 Donnerstag, 15. Dezember 2005

  

Ausrichter der Norddeutschen Jugendmeisterschaften

Der Norddeutsche Jugendausschuß hat die Ausrichter der Norddeutschen Meisterschaften bestimmt. Die Norddeutschen A- und C-Jugendmeisterschaften finden am 22./23. April 2006 statt. Zuvor sind am 25./26. März 2006 bereits die Norddeutschen B- und D-Meisterschaften.

Die Ausrichter:

A männlich CVJM zu Hamburg
A weiblich CVJM zu Hamburg
B männlich TSV Husum in Niebüll
B weiblich TSV Husum in Niebüll
C männlich SC Schwerin
C weiblich SC Neubrandenburg
D männlich SC Schwerin
D weiblich SC Schwerin

 

 

Hamburg - CVJM zu Hamburg-News

 Donnerstag, 15. Dezember 2005

  

HM: CVJM dominiert die weibliche A-Jugend

Bei der Hamburger Meisterschaft der weiblichen A-Jugend dominierten die Teams des CVJM. Erstmals hatten sich drei Teams qualifiziert. Die A1 um Nationalspielerin Margarethe „Kusia“ Kozuch holte sich den Meistertitel und A2 sowie A3 belegten mit dem 3. bzw. 5. Rang hervorragende Platzierungen.

Das Lied „Zehn kleine Negerlein“ hätte gut auf die Mannschaft von CVJM 1 gepasst. Am Freitagnachmittag zum ersten Gruppenspiel gegen CVJM 3 waren zehn Spielerinnen im Kader. Im Finale gegen VG Elmshorn, das mit 2:0 gewonnen wurde, waren nur noch sechs Mädchen dabei.

Wo gingen die übrigen vier unterwegs „verloren“? Margarethe Kozuch und Katharina Wulf vom TV Fischbek, die beide ihr Jugendspielrecht beim CVJM haben, hatten ihr Okay vom Trainer erhalten, an der Meisterschaft teilnehmen zu dürfen – allerdings nur für den Freitag, da der TV Fischbek schon am Samstagvormittag Richtung Dresden zum Punktspiel am Sonntag abreiste. Immerhin waren sie am Freitag da und konnten in den beiden ersten Gruppenspielen gegen CVJM 3 und VG Elmshorn eingesetzt werden. Beide Spiele wurden mit 2:0 gewonnen.

Da mit Natalia Cukseeva (VC Norderstedt) und Annika Mondry (Rissener SV) zwei weitere Spielerinnen im Team standen, die im Erwachsenenbereich in einem anderen Verein spielen, ging es in diesen Spielen erst einmal darum, zueinander zu finden. Das ist den Mädchen gut gelungen, zumal immer ein eingespieltes Grundgerüst von CV-Spielerinnen auf dem Feld stand. Mit Belinda Behncke-Biney, Veronik Olszewska, Alexandra Schuda, Dzenina Bambur, Runa Wiarda und Tini Schmidt waren sechs Spielerinnen im Team, die miteinander trainieren.

Am Samstagvormittag - zum dritten Gruppenspiel gegen Glinde - fehlte neben Margarethe und Katharina dann auch Runa, die auf eine große Familienfeier musste. Da waren es noch sieben! Diese sieben haben sich durch nichts irritieren lassen und konnten auch dieses Spiel 2:0 für sich entscheiden – obwohl Natalia nicht auf ihrer Lieblingsposition spielen konnte und sich tapfer und gut als Mittelangreiferin durchgesetzt hat. Somit war das Halbfinale erreicht.

Nun schwebte schon langsam Verlust Nummer Vier über der Mannschaft. Thomas Broscheit von VC Norderstedt hatte schon auf dem Trainer-Meeting am Freitag angekündigt, dass er die Regionalligaspielerinnen seines Vereins aus dem laufenden Wettbewerb der Hamburger Meisterschaft abziehen wird, um mit ihnen zum Punktspiel gegen FT Adler Kiel (18 Uhr) zu fahren! Damit war für uns klar: Natalia wird nicht mehr spielen können, je später es wird. Und der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Die Spiele vor dem Semifinale zogen sich in die Länge. Nichtsdestotrotz konnte Natalia noch im Halbfinale gegen CVJM 2 eingesetzt werden. Auch hier hieß das Endresultat 2:0. Ganz deutlich zeigte das Spiel, dass alle Spielerinnen des ersten Teams inzwischen über deutlich mehr Routine verfügen als die zweite Mannschaft, die sehr engagiert und aufopferungsvoll gekämpft hat. Rückstände und enge Situationen werden viel schneller und besser „verdaut“ als vor einem Jahr.

Im anderen Halbfinale unterlag der VC Norderstedt mit seinen Regionalligaspielerinnen der VG Elmshorn glatt mit 0:2.

Nun wartete auf Natalia das Finale auf der einen Seite und die Mannschaft des VCN auf der anderen Seite. Für Annalena Broscheit, Juliane Lüning und „unsere“ Natalia Cukseeva hieß es jetzt aus- und umziehen, um zum Punktspiel zu fahren. Schade für Natalia und für die Hamburger Meisterschaft.

Und für den CVJM 1 hieß es: da waren es nur noch sechs! Im Endspiel nur mit einer Mittelangreiferin - keine einfache Situation bei den beiden langen Mittelblockerinnen des Endspielgegners aus Elmshorn. Zum „Glück“ hatte das Team in der letzen Saison eine ähnliche Situation mit der B-Jugend und die CV-Mädchen konnten auf dieses Spielsystem zurückgreifen. Und sie lösten die problematische Lage im Endspiel sehr gut. Deutlich wurde der erste Satz trotz einiger Umstellungsprobleme gewonnen. Im zweiten Satz hatte sich Elmshorn besser eingestellt und es wurde richtig eng. Aber auch da zeigte das Team von CVJM, dass es eine Menge dazu gelernt hat und gewann ganz knapp mit 25:23. Rundum hat die Mannschaft aus der Situation etwas sehr Positives geleistet.

Allerdings war nicht nur das Abschneiden der 1. Mannschaft erfreulich. Auch das Auftreten, die Platzierung und die Spielweise der zweiten und dritten Mannschaft haben einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. CVJM 2 mit Trainer Ali Hobst musste sich in der Vorrunde lediglich ganz knapp und etwas unglücklich dem Gruppenfavoriten VC Norderstedt mit 1:2 geschlagen geben, nach dem die Spiele gegen ETV (2:1) und SCALa (2:0) gewonnen wurden. Im Halbfinale traf das Team um Zuspielerin Berit Schlachta auf die eigene 1. Mannschaft. In diesem Spiel hat die 2. Mannschaft der ersten Vertretung zwar noch nicht alles abverlangt, aber ist sehr erfrischend und couragiert zu Werke gegangen – auch wenn es am Ende 0:2 hieß. Im kleinen Finale stand man dann erneut Gruppengegner VCN gegenüber, die in diesem Spiel auf Jule und Analena verzichten mussten. Und diesmal konnten sie sich gegen das Team aus Norderstedt durchsetzen.

Die Mannschaft von Britta Mitzlaff ging als CVJM 3 schon gehandicapt an den Start. Ohne die eigentliche Zuspielerin und quasi nur zu sechst trafen sie in der Gruppenphase auf zwei der Turnierfavoriten. Die Spiele gegen CVJM 1 und VG Elmshorn gingen mit jeweils 0:2 verloren. Der 2:0 Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Glinde bedeutete das Erreichen des Spiels um Platz 5 gegen SCALa. Dieses wurde nach einer abwechslungsreichen Partie 2:1 gewonnen. Umso erfreulicher waren die gezeigten Leistungen, da die Mannschaft ohne ihre eigentliche Zuspielerin agierte und sich ihre „Vertreterin“ aufgrund ihrer Körperlänge in den Netzpositionen gar nicht am Blocken beteiligte – womit die gegnerischen Mannschaften jeweils „nur“ zwei Netzspielerinnen vor sich hatten. Das hat die Mannschaft sehr gut gelöst und umgesetzt. An dieser Stelle noch einmal Glückwunsch an die beiden Teams.

Bei der Siegerehrung ernteten die CV-Teams mit dem 1., 3. und 5. Platz verdienten Beifall und zudem wurde Belinda Behncke-Biney von den Teilnehmern der Meisterschaft als Wertvollste Spielerin (MVP) gewählt. Alle freuen sich nun auf die Norddeutsche Meisterschaft im April, die der CVJM auch noch selber ausrichtet.

Stefan Schubot

 

 

Norddeutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

CVJM behauptet gegen Elmshorn Platz 2

Sieg gegen VG Elmshorn mit 3:1

Einen Tag nach dem Finale bei der Hamburger Meisterschaft der weiblichen A-Jugend standen sich der CVJM Hamburg und die VG Elmshorn erneut gegenüber. Diesmal im Punktspiel der Regionalliga Nord. Allerdings waren nur auf Seiten des CVJM erneut Spielerinnen aus dem Endspiel auf dem Feld. Die frischgekürten Hamburger Meisterinnen Alexandra Schuda, Belinda Bencke-Biney und Veronik Olszewska bildeten neben Svenja Ehlers, Svea Beyer und Stefanie Oelsner die Startsechs.

„Ich hatte mir in der Besprechung gewünscht, dass wir vor allen Dingen in das Element Aufschlag viel Konzentration und Aufmerksamkeit investieren“, erklärte Trainer Stefan Schubot nach dem Spiel. Das gelang den Hamburgerinnen im ersten Satz teilweise schon recht gut und sie gewannen den Durchgang mit 25:15.

„Für das Element Annahme hatte ich gefordert, dass die Spielerinnen da mit sehr schneller Bein- und Laufarbeit agieren, da wir in einigen Spielsituationen noch davon ausgehen, dass der Ball immer auf unsere Arme fällt. Das haben wir in Satz 2 überhaupt nicht gebacken bekommen, das war eine kollektive Auszeit über den gesamten Satz.“, resümierte Schubot. Auch die Einwechselungen von Zuspielerin Tanja Röhrs für Alex Schuda und Angreiferin „Kiki“ Pemöller für Veronik Olszewska konnten daran nichts mehr ändern und die Elmshornerinnen gewannen verdient mit 25:16.

Im dritten Durchgang, in dem nun Arian Sultan auf der Diagonalposition für Stefanie Oelsner spielte, Alex Schuda wieder das Zuspiel und „Kiki“ die Position von Veronik Olszewska übernahm, kehrte mehr Sicherheit in der Annahme ein und zudem entwickelten die CV-Damen mehr Druck im Aufschlag. „Außerdem kamen jetzt die Pässe auf die Außenpositionen wieder sehr konstant, so dass unsere Angreiferinnen alle Möglichkeiten im Angriff hatten. Das hatte ich den Mädels in der Besprechung ebenfalls ans Herz gelegt. Sie sollten mutig und aggressiv im Angriff sein, das ist eine ihre Stärken.“, so der Kommentar von CV-Trainer Stefan Schubot über den gewonnen dritten Satz (25:10).

Der vierte Satz fing für den CVJM wie eine Kopie des zweiten Satzes an. Probleme in der Annahme verhinderten einen Spielaufbau mit den sehr starken Angriffen aus dem dritten Durchgang. Eine schnelle Auszeit des CV-Trainers verhinderte fürs Erste, dass die Elmshornerinnen ähnlich schnell und weit enteilen konnten wie im 2. Satz. Von nun an entwickelte sich ein sehr gutes und spannendes Regionalligaspiel, in dem die Gäste aus Elmhorn mit maximal drei Punkten in Führung lagen. Punkt für Punkt kämpften sich die Hamburgerinnen heran. Beim Stand von 18:19 kam Arian Sultan zum Aufschlag und CVJM konnte zum ersten Mal im Satz mit 22:19 in Führung gehen. Diese Chance ließen sich die CV-Damen trotz heftiger Gegenwehr von Elmshorn nicht mehr nehmen und entschieden den Satz mit 25:20 für sich.

Mit 12:4 Punkten belegen die CV-Damen weiterhin den 2. Platz in der Regionalliga, zwei Punkte hinter Ligafavorit VC Norderstedt. Am 14. Januar ist das Team zum Beginn der Rückrunde beim Aufsteiger Rissener SV (19 Uhr, Sporthalle Nagelshof) zu Gast.

 

 

Deutschland - Smash-News

 Mittwoch, 14. Dezember 2005

  

Eine ganze Kneipe schaut Volleyball!

Am sechsten Spieltag in der Volleyball-Championsleague pilgerten die Fans auch in Hamburg wieder in die Premiere Sports-Bars. Auch wenn am Ende eine denkbar knappe 3:2 Niederlage (22-25 25-17 25-19 22-25 15-12) des deutschen Vize-Meisters Evivo Düren gegen den mehrfachen französischen Meister AS Cannes steht, nimmt der Abend einen erfreulichen Verlauf.

Pünktlich zum Spielbeginn nehmen die Fans des Volleyballsports die Plätze ein. Man ist direkt von der Arbeit in Bräuer’s Kneipe am Stellinger Weg 51 (direkt an der U2, Lutterothstraße) gehastet und gönnt sich nun das erste große Bier. Ein Auftakt nach Maß! Evivo Düren gewinnt den ersten Satz. Im zweiten Durchgang häufen sich die Eigenfehler und Cannes findet zur erwarteten Stärke zurück. Die Fans ärgern sich über die leichtfertig vergebenen Bälle. Es wird lauter. Jetzt gesellen sich auch die Gäste aus dem gemütlichen Restaurantbereich dazu. Es wird eine Position eingenommen, von der man das Spielgeschehen auf dem großen Flachbildschirm bestens beobachten kann. Auch der dritte Satz wird abgegeben. Echte Fans mit einer positiven Grundeinstellung erkennt man aber daran, dass sie kurz vor Ende des vierten Satzes noch ein Bier bestellen! Und das sollte auch belohnt werden: Es geht in den Tie-Break.

Jetzt rücken die Fans zusammen. Die gesamte Kneipe schaut nun Volleyball! Was für ein Gefühl. Man tauscht sich aus. Ehemalige Aktive treffen auf derzeitige Spieler, fanatische Fans und neu hinzugewonnenen Volleyball-Interessierte. Einladungen für das nächste Bundesligaspiel der Ostbeck-Cowboys werden ausgesprochen. Doch schnell richten sich die Blicke wieder auf das Geschehen an der französischen Mittelmeerküste. Die Fan-Schals werden mit der schweißgetränkten Faust zusammengedrückt.

Die Spannung ist zum Greifen. Immer wieder hallt lauter Jubel über grandiose Blocks und auch blankes Entsetzen über verschlagene Punkte durch den abgedunkelten Raum. Kurz vor Ende fällt noch das Bild aus. Hektisch werden die Handys herausgeholt, um Kontakt zu den anderen Fans in Volleyball-Deutschland aufzunehmen. Doch dann kommt der Matchball wieder live und in Farbe! Schade, der Außenseiter Evivo Düren war so nah dran. Wirklich ärgern tut sich jetzt keiner. Man erfreut sich an dem Spitzenvolleyball, den man live unter Gleichgesinnten sehen durfte. So mancher Angriffsschlag von „Hubschrauberto“ oder ein genialer Block von Luis Roque wird in Erinnerung bleiben. Man verabredet sich für das nächste Spiel: Am Mittwoch, 04. Januar 2006, 19:15 Uhr, live auf Premiere, Düren gegen Maaseik.

Vielleicht werden es dann mehr als die zwei verabredeten und die zwei zufällig hinzugesellten Fans. Mehr war an diesem Abend nicht los auf der Ecke am Stellinger Weg in Hamburg. Es haben aber immerhin alle Gäste gespannt das Volleyballspiel verfolgt. Eine denkbar gute Quote!

Markus Freier

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 13. Dezember 2005

  

Die Elternpflichten des Söhnke Hinz

FRIEDRICHSHAFEN – Wenn Söhnke Hinz in den Medien auftaucht, dann tritt er meistens als Trainer der Volley YoungStars Friedrichshafen in Erscheinung. Ebenso wichtig, wenn auch kaum sichtbar, ist seine Arbeit als pädagogischer Betreuer und sportlicher Leiter des erfolgreichen Häfler Nachwuchsprojektes.

„Was macht eigentlich ein sportlicher und pädagogischer Leiter?“ fragen sich viele Volleyballinteressierte immer dann, wenn in einem Atemzug mit Volleyballtrainer Söhnke Hinz die genaue Stellenbezeichnung erwähnt wird.

Unter dem Begriff „sportlicher Leiter“ kann sich wohl jeder etwas vorstellen. Vereinfacht könnte man den 36-jährigen gebürtigen Hamburger als Trainer bezeichnen. Dazu gehört alles, was man sich unter der Arbeit eines Trainers vorstellt: Trainingspläne ausarbeiten, Trainingsstunden leiten, regelmäßige Leistungsprüfungen abhalten und auswerten, Spiele mittels Videoanalyse aufbereiten, und, und, und. Dass der Trainer die Mannschaft bei den Spielen betreut, versteht sich von selbst.

Damit die Arbeit mit den Volley YoungStars im Gesamtkonzept des Deutschen Volleyballverbandes aufgeht, muss Söhnke Hinz sich mit den Verantwortlichen der anderen Stützpunkte – außer Friedrichshafen sind das Kempfenhausen, Frankfurt und Berlin – absprechen. Auch mit dem Landes- und Bundestrainer hält Söhnke Hinz Kontakt. Ebenfalls nicht vernachlässigt werden die Trainer der Heimatvereine, bei denen die YoungStars vorher gespielt haben und für die sie bei den Jugendmeisterschaften antreten. „Viel Telefoniererei“, sagt Hinz über diesen Teil seiner Arbeit.

Auf Söhnke Hinz kommen auch Elternpflichten zu. Schon allein deshalb, weil der Verein die Verantwortung für die größtenteils minderjährigen Schüler übernimmt. „In der Schule müssen die Spieler gut sein“, sagt der studierte Chemie- und Sportlehrer, für den die schulischen Leistungen noch wichtiger sind als sportlichen. Deshalb hält er engen Kontakt zu den Klassenlehrern, kontrolliert die Noten und organisiert Nachhilfe, wenn es nötig ist. Die wird entweder vereinsintern von Jugendleiter Helmut Goller angeboten oder vom Graf-Zeppelin-Gymnasium, die als Stützpunktschule des Sports einen Nachhilfelehrer stellt. „Bis jetzt habe ich nur Löbliches gehört“, sagt der pädagogische Leiter. Das wird auch die Eltern freuen.

„Die Eltern haben uns die Verantwortung für ihre Söhne übertragen. Dessen sind wir uns bewusst“, sagt Meinolf Schlieper. Er ist der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Volleyballs in Friedrichshafen, der für Organisation der YoungStars sorgt. Schon mit 15, 16 Jahren haben die meisten der Spieler ihr Elternhaus verlassen, kommen aus Schwenningen, Bühl, Bretten und Kappelrodeck, um beim VfB den Sport zum Lebensmittelpunkt zu machen. Damit die Jugendlichen nicht ganz auf sich allein gestellt sind, wohnen sie bei Gastfamilien. Die zu finden ist ebenfalls eine Aufgabe von Söhnke Hinz. Leicht vorstellbar, dass dem sportlichen und pädagogischen Leiter die Arbeit so schnell nicht ausgeht.

 

 

Hamburg - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 13. Dezember 2005

  

Winter-Turnier von WiWa Hamburg

Die VG WiWa Hamburg (siehe www.wiwa-hamburg.de) richtet gemeinsam mit dem tus berne ein Turnier aus. Am Samstag für Frauenteams aus Landesliga und Verbandsliga (4. und 5. Liga). Geplant ist die Veranstaltung für 9 Teams auf 3 Feldern in einer Halle. Im Sommer waren Teams aus Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am Start.

Begrüßung ist um 9.30 Uhr, der Beginn des Wettkampfs ist gegen 10.00 Uhr geplant. Am Vormittag hat jedes Team 2 Vorrundenspiele (10.00 - 14.00 Uhr) und am Nachmittag stehen zwei Spiele pro Team in der Platzierungsrunde an (14.00 - 18.00 Uhr). Der Modus erlaubt alle Spiele über 2 Gewinnsätze bis 25 Punkte. Die Bekanntgabe der Siegerinnen soll gegen 18.30 Uhr erfolgen. In der geheizten Halle stehen warme Duschen zur Verfügung.

Das Startgeld beträgt 15 Euro pro Team sowie 10 Euro Kaution. Austragungsort ist die Mehrzweckhalle der Wichern-Schule (Horner Weg 164) im Stadtteil Horn (in Sichtweite des U-Bahnhofs "Rauhes Haus"). Anfahrtsskizzen sind bei Bedarf online unter www.stadtplandienst.de einfach zu erstellen.

Anmeldungen inklusive Zahlungseingang bitte bis 23.12.2005 unter mailto:tinebecker@gmx.com unter Angabe des Vereinsnamen (= Verwendungszweck auf dem Zahlschein!) und Kontaktperson. Zahlungen zu Gunsten Stephanie Dietzel, Kontonummer 1312477738 bei der Hamburger Sparkasse (BLZ 200 505 50)

Bitte verbreitet diese Einladung gern weiter.  

 

 

Deutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 13. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

VCN: Souveräne Frauen, schwächelnde Männer

1. VC Norderstedt: Sieg und Niederlage gegen FT Adler Kiel

NORDERSTEDT - Die Enttäuschung hielt sich in erträglichen Grenzen. Bei der Hamburger A-Jugend-Meisterschaft schieden die Volleyballmädchen des 1. VC Norderstedt schon im Halbfinale mit 0:2 gegen die VG Elmshorn aus. So war Trainer Thomas Broscheit zusammen mit den Spielerinnen Juliane Lüning, Natalia Cukseeva sowie seiner Tochter Annalena rechtzeitig in der Moorbekhalle, um das Regionalligaspiel gegen Adler Kiel zu bestreiten.

Nach dem glatten 3:0 (25:18, 25:15, 25:21)-Erfolg stellte Broscheit in seiner Funktion als Manager der Drittliga-Mannschaft zufrieden fest: "Das Frauenteam hat schließlich auch absoluten Vorrang."

Selbst wenn die jungen Norderstedterinnen das Finale der Titelkämpfe und damit die Teilnahme an den Norddeutschen Meisterschaften erreicht hätten, meinte Broscheit: "Wir hätten dort nichts zu suchen." Die Qualität des Nachwuchsteams sei einfach nicht hoch genug.

Beim 1. VC Norderstedt richten sich derzeit eh alle Augen auf das Frauenteam, das unbedingt in die 2. Bundesliga aufsteigen soll. Und da galt es für die Crew von Spielertrainerin Marina Cukseeva, gegen die abstiegsbedrohten Kielerinnen keinen Satzverlust zuzulassen. Und genau dies schafften die Gastgeberinnen in beeindruckender Manier.

"Die Mannschaft ist jetzt richtig konstant in ihrer Leistung", sagt Broscheit. Auch ein 20:20 im dritten Durchgang erschütterte das Team nicht. Die Spielerinnen konnten in der entscheidenden Phase noch ein wenig zulegen. Marina Cukseeva gönnte angesichts der guten Vorstellung der VCN-Truppe den stark belasteten Youngstern Annalena Broscheit und Juliane Lüning eine wohlverdiente Pause. Ihre Tochter Natalia spielte dagegen als Außenangreiferin durch.

Mit ihrem Sieg sicherten sich die Norderstedterinnen mit zwei Zählern Vorsprung die Herbstmeisterschaft. "Schade, daß jetzt Pause ist", sagt Thomas Broscheit. Am 7. Januar 2006 beginnt die Rückrunde.

Die Regionalliga-Männer des VCN hingegen haben am kommenden Sonnabend noch einmal die Chance auf Wiedergutmachung, wenn sie ihr Nachholspiel gegen den TSV Kronshagen bestreiten. Denn Trainer Andreas Meinken war nach der 0:3 (23:25, 21:25, 18:25)-Pleite gegen Adler Kiel doch etwas enttäuscht von der Vorstellung seines Teams. Meinken erlebte alle Phasen und Formen der Hilflosigkeit, die einen Trainer zuweilen überfallen. Weder eine Reihe von Auswechslungen noch seine Auszeiten brachten die Wende zum Besseren. Ganz schlimm war es im zweiten Durchgang, als die Norderstedter mit 21:17 führten. "Dann klappte einfach nichts mehr", so der fassungslose Trainer.

André Menzel und Mathias Steffens hatten in der Annahme arge Probleme. Als Angreifer konnten sich Steffens und Alex Dehnert nicht durchsetzen. Und Mittelblocker Alexander Hente sprang ein ums andere Mal vergeblich, weil Zuspieler Sebastian Meister die Bälle nur noch auf die Außenpositionen passen konnte.

masch  

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 13. Dezember 2005

   

WiWa verabschiedet sich in die Winterpause

Der dritte Advent hätte auch schöner ausfallen können. Mit einer 0:3 (17:25; 23:25; 18:25) Niederlage gegen den TSV 1860 Spandau, beendet WiWa Hamburg das Jahr 2005. Vor knapp 150 Zuschauern, in der Wandsbeker Sporthalle, schaffte der Tabellenführer aus der Hauptstadt, in nur einer Stunde Spielzeit, seinen 9 Sieg in der laufenden Saison. WiWa Hamburg dagegen, kassierte seine vierte Niederlage und rutscht in der Tabelle einen Platz nach unten, auf den fünften Rang. „Wir sind trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Tabellenplatz in der Saison“, sagte Trainer Carsten Schmidt nach dem Abpfiff. 

Zufrieden kann WiWa Hamburg auch sein, denn das Spitzenspiel war zur jeder Zeit ausgeglichen. Im ersten Satz führten die Hamburgerinnen, mit 5:1, konnten diesen Vorsprung aber nicht ausbauen und schon gar nicht halten. Die Spandauerrinnen spielten flexibel und taktisch klug. Immer wieder punkteten sie, mit einer kurz hinters Netz gespielten Angabe. Diese Variante brachte die Annahme von WiWa ein um das andere mal ins Schwimmen. Schnell zog das Team aus Berlin mit 19:14 davon. „Wir sind in keinem Satz mit den Angaben zurecht gekommen“, erklärte Spielführerin Silke Niemeyer.  Beim Stande von 21:14 für die Gäste, gab es noch mal ein Aufbäumen, allerdings gelangen den Hamburgerinnen nur noch drei Punkte und sie verloren den Satz.

Im ausgeglichenen zweiten Durchgang setzten die Berlinerinnen ihre sehr kurz geschlagenen Aufgaben wieder geschickt ein. Dadurch verhinderten sie, das WiWa´s Mittelspielerinnen zum Schnellangriff kommen konnten. Zusätzlich stand der Block der Berlinerinnen, felsenfest und ließ den Angereiferinnen von WiWa kaum eine Lücke.  Dennoch blieb der Satz bis zum 20:20 völlig offen, erst als einige kurz hinters Netz gespielte Punktbälle durch einen Moment der Unaufmerksamkeit nicht verwertet werden konnten, ging der Durchgang mit 25:23 an die Spandauerrinnen. 2:0 Sätze gegen WiWa.

Zu diesem Zeitpunkt war noch nichts entschieden, denn in den letzten vier Begegnungen musste WiWa immer in den fünften Satz. Das hofften auch die Zuschauer und trommelten, was das Zeug hergab. „Als wir nach dem zweiten Satz, an der Außenlinie standen haben wir uns geschworen, das Spiel zu drehen“, sagte eine enttäuschte Susi Qualmann. Der dritte Satz fing dann auch verheißungsvoll an, WiWa führte mit 6:3 und ging beim Stande von 8:7 in die technische Auszeit. Doch dann riss der Faden. Wie schon in den vorrangegangenen Sätzen, konnten die Hamburgerinnen ihren knappen Vorsprung nicht ausbauen und leisteten sich Flüchtigkeitsfehler. Diese nutze Spandau und erzielte Punkt für Punkt. Mit 16:14, für die Gäste, gab es die zweite technische Auszeit. Danach dominierten die Berlinerinnen das Spiel. Locker und leicht, spielten sie den Satz zum Endstand von 25:18 zu ende. „Gegen Spandau darf man verlieren, sie haben wieder einmal bewiesen das sie nicht umsonst dort oben, an der Tabellenspitze stehen“, gab ein zufriedener Trainer Carsten Schmidt zu. Nun geht es in die Weihnachtspause. WiWa Hamburg bedankt sich, bei allen Fans für die Unterstützung und wünscht ein frohes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

(aa)

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 13. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Elmshorner bleiben "Tiebreak-Könige"

ELMSHORN - Die Volleyball-Männer der VG Elmshorn bleiben die "Tiebreak-Könige" der Regionalliga Nord: Das 3:2 (25:17, 25:18, 21:25, 22:25, 15:10) beim Oststeinbeker SV II war für das Team um Spielertrainer Ekkehard Goller bereits der vierte Fünfsatz-Sieg in dieser Halbserie.

Bei der Reserve der "Ostbek Cowboys" (1. Bundesliga), den sogenannten "Pirates", machte sich der Tabellenvierte indes selbst das Leben schwer, entschieden die Gäste doch die beiden ersten Sätze klar für sich, obwohl auf der anderen Netzseite mit Oliver Schmäschke und Oliver Kook zwei bundesligaerfahrene Akteure mitwirkten.

Mit der VGE-Herrlichkeit war es indes im dritten Durchgang vorbei: Im gleichen Ausmaß, in dem die Gäste, die sich nach verkehrsbedingt verspäteter Ankunft nur unzureichend hatten einspielen können, verkrampften, liefen die beiden Asse der "Pirates" zur Hochform auf und erzwangen doch noch den entscheidenden fünften Satz.

Diese "Übung" aber liegt den Elmshornern in dieser Saison, und so gab es wie zuvor schon gegen den SV Neustadt-Glewe, den Eimsbütteler TV und die VG WiWa ein Happy End. Daß sie für ihren fünften Saisonsieg knapp zwei Stunden benötigten, rächte sich für die VGE-Männer allerdings nach der Rückkehr nach Elmshorn: Vergeblich suchten sie kurz vor Mitternacht ein Restaurant mit geöffneter Küche. Ihr nächstes Punktspiel bestreitet die VGE am 17. Januar in Neustadt-Glewe.

fwi

 

 

Norddeutschland - Pinneberger Zeitung

 Dienstag, 13. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

VGE-Frauen "überwintern" als Vierte

ELMSHORN - So weit entfernt von der Spitze der Volleyball-Regionalliga Nord rangierten die Frauen der VG Elmshorn am Ende der Hinrunde schon lange nicht mehr: Beim Zweitliga-Absteiger CVJM Hamburg unterlag das Team von Trainer Burkard Skibitzki, zuletzt fünfmal Vizemeister dieser Klasse, nach indiskutabler Leistung binnen 74 Minuten mit 1:3 (15:25, 25:16, 10:25, 20:25) und muß nach der zweiten Niederlage in Folge nunmehr auf dem vierten Tabellenplatz "überwintern".

So sparten denn auch die VGE-Frauen auf der vereinseigenen Homepage nicht mit harscher Selbstkritik ("Guter Volleyball sieht anders aus!"), und als schlichtweg "katastrophal" beurteilte Coach Skibitzki die Leistung seiner Schützlinge: "Es hat praktisch keine Annahme stattgefunden, die Fehlerquote war konstant hoch - in dieser Form verliert man in dieser Spielklasse gegen jeden Gegner."

Noch nicht einmal der Gewinn des zweiten Satzes vermochte den Trainer zu beschwichtigen - zumal die Elmshornerinnen anschließend den dritten Durchgang klar verloren und im vierten eine 10:6-Führung aus der Hand gaben.

Die spielfreie Zeit bis zum 15. Januar 2006, wenn die VGE-Frauen bei der HSG Uni Greifswald müssen, will Burkhard Skibitzki nutzen, um ausgiebig "Ursachenforschung" zu betreuen. Der Unterstützung seiner Spielerinnen darf er sich dabei sicher sein, denn die geloben im Internet Besserung.

fwi

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 12. Dezember 2005

  

Ostbek Cowboys sind urlaubsreif

Unnötig klares 0:3 in Markranstädt

News und Aktuelles Ganz kurz lag sie in die Luft, die Wende in diesem Match. Die Ostbek Cowboys hatten im dritten Satz beim Tabellensechsten VC Markranstädt aus einem 10:16 ein 23:22 gemacht, endlich stand der Block, endlich war die Mannschaft emotional im Spiel - doch urplötzlich war der Mut wieder verflogen, das Spiel binnen zweier Minuten mit 0:3 (22:25, 19:25, 23:25) verloren. "Wir können das Glück derzeit nicht zwingen", sagte Trainer Bernd Schlesinger, "und das ist keine Frage der Klasse, sondern eine Frage des Konzentrationsvermögens. Die Jungs sind fest. Wir brauchen einfach eine Pause."

Zum Abschluss der Hinrunde in der 1. Bundesliga präsentierte sich der Oststeinbeker SV beim Mitaufsteiger über weite Strecken ebenbürtig, eine Klasse besser als noch bei der Heimpleite gegen Humann Essen. Die Leipziger Vorstädter, ein unter professionellen Bedingungen arbeitendes Team, spielten vor 400 verhalten mitgehenden Zuschauern einen extrem schnellen Volleyball, ließen allerdings die Präzision der Spitzenteams vermissen. Der VCM blockte zudem stark, wirkte aber in der Feldabwehr unbeweglich. Vor allem Vladimir Cohar war es, der im Angriff auch viel zu flache Pässe verwandelte, allzu oft fragten sich die 30 mitgereisten OSV-Fans, wie der Routinier diesen Ball durch den Block gebracht hatte. Zumal die Verteidigung der Cowboys an diesem Tag beinahe an jedem Ball ihre Hände hatte - aber die wenigsten entschärfen konnte.

"Wir haben es leider überhaupt nicht geschafft, die taktische Richtlinie in Block und Abwehr umzusetzen", sagte Kapitän Jan Buhrmester. "Schade, denn hier war mehr drin. Markranstädt war nicht so dominant wie erwartet, wir schaffen es nur zurzeit nicht, geistig flexibel zu sein." Und: Die Cowboys lassen in dieser Phase der Saison zu schnell den Kopf hängen. So kassiert man immer wieder Fehlerserien, gerät in der Mitte der Sätze in Rückstand und läuft diesem dann verzweifelt hinterher.

Trainer Schlesinger haderte hinterher vor allem damit, dass er derzeit auf keinen stabilen Stamm bauen kann. Auch in Markranstädt musste er den kompletten Kader durchprobieren, wobei vor allem Stefan Trienen im dritten Satz in Block und Angriff Akzente setzen konnte. Ansonsten war die einzige wirksame Waffe der Gäste der Aufschlag, Patrick Stellmann punktete des öfteren direkt. "Damit hat der OSV mächtig Druck gemacht. Ich habe am Schluss Bedenken bekommen, ob unsere Annahme hält", sagte Markranstädts starker Diagonalangreifer Moritz Windemuth, "unterm Strich aber haben es die Cowboys uns immer wieder leicht gemacht. Drei leichte Fehler pro Satz sind halt in der 1. Liga tödlich."

Und so kam es dann auch, wieder kehrte man ohne Zählbares in die Heimat zurück. Unterm Strich belegt der Oststeinbeker SV nach Abschluss der Vorrunde mit 4:18 Punkten den 10. Platz - sollte Leipzig in Unterhaching verlieren. "Damit wären wir vor der Saison mehr als zufrieden gewesen", sagte Buhrmester, "doch jetzt haben wir das Gefühl, zwei, drei Spiele verschenkt zu haben. Das werden wir in der Rückrunde besser machen." Auch Mirko Suhren, unter der Woche wegen eines Magen-Darm-Infekts außer Gefecht, setzt auf den Faktor Zeit: "In den letzten Jahren kamen wir immer in der Rückrunde richtig ins Rollen. Das wird auch diese Saison so sein."

Am 14. Januar müssen bereits Taten folgen, dann gastiert der Elfte, die TG Rüsselsheim, in Oststeinbek. Wenn man das große Wort denn benutzen möchte: Es wird im Abstiegskampf ein Schicksalspiel, für beide Klubs.

Bis zum ersehnten Weihnachtsurlaub haben die Cowboys nun nur noch zwei sehr angenehme Termine zu bestreiten: An diesem Montag lädt das Team alle Fans, Freunde und Helfer zum Cowboys-Fan-Turnier ein, als Dankeschön für die auch in schweren Phasen großartige Unterstützung. Beginn ist in der Walter-Ruckert-Halle Oststeinbek um 20 Uhr, alle Neugierigen sind herzlich willkommen, für Speis und Trank sorgen die Spieler selbst.

Und am Dienstag trifft sich der engste Kreis zum großen Rodizio-Essen in Wandsbek - Steaks satt. Damit die Cowboys wieder zu Kräften kommen.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 12. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

TVF: Meisterrunde noch lange nicht erreicht

TV Fischbek verliert mit 0:3 beim Dresdener SC

Fischbek - Die Volleyball-Frauen des TV Fischbek machen es in der Bundesliga spannend. Mit einem Sieg beim Dresdener SC hätten die Fischbekerinnen schon für eine kleine Vorentscheidung sorgen können. Das Erreichen der Meisterschaftsrunde, an der die besten sechs Mannschaften teilnehmen dürfen, wäre wahrscheinlich geworden. Doch nach der 0:3-Pleite (20:25, 16:25, 21:25) in Sachsen muß Fischbeks Trainer Helmut von Soosten feststellen: "Das kann noch ganz schön eng werden."

Um wirklich oben angreifen zu können, fehle es der Fischbeker Mannschaft einfach noch an Konstanz, so der Coach. Zu schwankend seien die Leistungen. "Dresden hat uns mit den- selben Mitteln unter Druck gesetzt, mit denen wir eine Woche zuvor Meister Münster geschlagen haben", sagte Helmut von Soosten. Druckvolle und taktisch gut plazierte Aufschläge der Dresdener Frauen verhinderten ein besseres Spiel der Fischbekerinnen. Dabei wurde insbesondere die so bagger-sichere Libera Sabine Verwilt-Jungclaus weitgehend gemieden, suchten sich die Dresdenerinnen vor 1300 Zuschauern eher Margerethe Kozuch, Kerstin Ahlke oder die zeitweilig eingewechselte Imke Wedekind als Ziel ihrer Aufschläge.

Die Folge: Aus einer schwachen Annahme heraus kann Zuspielerin Elena Keldibekowa de Westreicher kaum ein überraschendes Angriffsspiel inszenieren, ist der gegnerische Block zu häufig in der Lage, sicher zugreifen zu können. "Wir sind auch noch nicht so weit, einen Rückstand wieder aufholen zu können", sagte Helmut von Soosten. Es gehe einfach zu schnell das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit verloren. Das sei unnötig und müsse sich in Zukunft ändern.

Doch wollte von Soosten die Niederlage im Auswärtsspiel nicht zu dramatisch sehen: "Wir haben in Schwerin und jetzt in Dresden verloren, bei zwei Topteams." Einzig die Pleite in Braunschweig sei wirklich ärgerlich gewesen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Montag, 12. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbek: Die Harmonie bröckelt

Oststeinbeker SV verliert wieder 0:3

Oststeinbek - Mit dem 0:3 (22:25, 19:25, 23:25) beim Mitaufsteiger VC Markranstädt haben die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV die Hinrunde in der Bundesliga beendet. Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen, ehe es für den Tabellendrittletzten am 14. Januar mit dem Heimspiel gegen Schlußlicht TG Rüsselsheim weitergeht.

"Das Spiel in Markranstädt fällt in die gleiche Kategorie wie unsere Auftritte in Leipzig und Unterhaching", sagt Trainer Bernd Schlesinger. Bei den mitgefährdeten Konkurrenten hatte es gleichfalls vermeidbare 0:3-Niederlagen gegeben. "Da haben wir Sätze oder sogar ganze Matches einfach verschenkt", so der Coach.

Allerdings ist das auch eine Frage des Maßstabs. "Vor der Saison wäre ich ja über die gesamte Serie gesehen mit vier bis sechs Punkten hochzufrieden gewesen", erklärte Schlesinger. Daran gemessen seien die beiden Siege über den Moerser SC und bei der TG Rüsselsheim eine sehr gute Ausbeute. Womit er nicht gerechnet hatte: "Die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte sind doch deutlich schwächer als erwartet." Es bieten sich den "Ostbek Cowboys" mehr Siegchancen als für möglich gehalten. Schlesinger: "Und einige davon haben wir leichtfertig verspielt." Folge: Die Anfangs-Euphorie ist längst verfolgen. Die Harmonie beginnt intern zu bröckeln, Konflikte zwischen Spielern, aber auch zwischen Spielern und Trainer brechen auf.

"Einigen fehlt die Fähigkeit zur nötigen Selbstkritik", stellte der Coach fest. Namen will er nicht nennen. Doch am Lob für Libero Hendrik Hofmann läßt sich vieles ablesen. "Ich wünschte mir, alle wären im Training mit dem Engagement dabei wie er. Bei ihm habe ich das Gefühl, er will in jedem Training noch etwas Neues lernen." Andere hingegen, so Schlesingers Vorwurf, würden sich eher auf ihrem Talent ausruhen. So spricht einer, der sieht, welche Möglichkeiten eigentlich da wären, aber nicht ergriffen werden.

Eher wird auf den Schiedsrichter geschimpft, die Aufstellung kritisiert und Fehler von Mitspielern moniert. "Das ist typisch, wenn Eigen- und Fremdbild nicht übereinstimmen", sagt Schlesinger. Vielleicht sind die Worte des Trainers der warnende Schuß vor den Bug.

Doch trotz alledem wird in dieser Woche noch ein wenig gefeiert. Heute von 20 bis 22 Uhr gibt es in der Halle am Barsbütteler Weg einen Fanday. Ausgerichtet wird ein Mixed-Turnier, an dem Unterstützer und Fans teilnehmen können. "Meine Spieler mischen sich dann unter die Teams", sagt Schlesinger. Am Mittwoch folgt dann noch eine lockere Trainingseinheit in Wandsbek, ehe die mannschaftsinterne Weihnachstfeier auf dem Programm steht.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 12. Dezember 2005

  www.abendblatt.de 

Kozuch: Schulunterricht mit dem Vereinstrainer

FISCHBEK - Volleyballtrainer Helmut von Soosten von den Bundesligafrauen des TV Fischbek folgt seinen Spielerinnen jetzt sogar bis an die Schule. Auf Einladung des Gymnasiums Rahlstedt sollte der Fischbeker Coach als Referent für einen Leistungskursus Sport etwas über die "Welt des Leistungssport" erzählen. Aufmerksame Zuhörerin war Fischbeks Außenangreiferin Margarethe Kozuch, die an der Schule gerade ihr Abitur macht. 

Dabei könnte Kozuch selbst genug zu dem Thema erzählen. Nicht nur, weil am Sonntag das nächste Punktspiel beim Tabellenfünften Dresdener SC ansteht. Auch, weil die 19jährige einen Teil ihrer Weihnachtsferien bei der Nationalmannschaft verbringen wird. Am 26. Dezember reist sie zu einem Lehrgang, am 29./30. Dezember stehen in Almelo zwei Länderspiele gegen die Niederlande auf dem Programm. "Da kann ich in den Trainingspausen aber gut lernen", sagt Margarethe Kozuch. 

Sofern sie nicht von Klubkameradin Imke Wedekind abgelenkt wird. Auch die 21jährige hat eine Einladung zum Nationalmannschafts-Lehrgang bekommen. Zerschlagen hat sich die Verpflichtung der US-Amerikanerin Keele Ivland als zweite Zuspielerin. Sie hat aus familären Gründen abgesagt.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 12. Dezember 2005

  www.dnn-online.de 

DSC behält die Spitze im Blick

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen sind für den Pokalfight am kommenden Sonnabend in Schwerin gerüstet. Das Team von Trainer Arnd Ludwig legte gestern beim letzten Punktspiel im alten Jahr eine glänzende Generalprobe hin, besiegte vor 1218 Zuschauern in eigener Halle das Überraschungsteam der Liga, den TV Fischbek Hamburg, klar mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:21). 

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 12. Dezember 2005

  www.lvz-online.de 

VCM überwintert auf Platz sechs

Als Michael Mücke nach dem Spiel in den VIP-Bereich des VC Markranstädt kam, gab es spontanen Applaus der Ehrengäste und Sponsoren. Kurz vorher durfte der Markranstädter Trainer selbst jubeln. Nach nur 75 Minuten Spielzeit hatte seine Mannschaft den Mitaufsteiger Oststeinbeker SV mit 3:0 (25:22, 25:19, 25:23) bezwungen.

 

 

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