News

 Mittwoch, 19. Januar 2005 

Volleyball in einer Atmosphäre der Angst
Dem VfB Friedrichshafen fehlen noch zwei Sätze
Erneutes Spitzen-Spiel wartet auf die Alemannia
DVV-Pokal: Ticketvorverkauf für Finalturnier startet
”Grünes Band” auch im Jahr 2005
Mathieu tritt in Emlichheim zurück
Topspiel gegen USC Münster fast ausverkauft
OSV-Damen: Aufstiegschancen endgültig dahin
Eimsbüttel hält Anschluss an Tabellenspitze
USC: Auf geht´s nach Bonn!
WVV: Eintritt frei für Jugendspieler
Aufruhr im Raben-Nest

Januar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - Pinneberger Zeitung

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Volleyball in einer Atmosphäre der Angst

VG Elmshorn: Nach Ausschreitungen von Gäste-Fans bei den Regionalliga-Heimpartien gegen Teams des SV Neustadt-Glewe fordern Verantwortliche der Spielgemeinschaft Konsequenzen.

Elmshorn - Einen Heimspieltag wie diesen möchten die Regionalliga-Volleyballer der VG Elmshorn nicht noch einmal erleben - und das nicht etwa, weil es sowohl für die Männer als auch für die Frauen der Spielgemeinschaft in der neuen KGSE-Halle 1:3-Niederlagen gegen Mannschaften des SV Fortschritt Neustadt-Glewe setzte.

Wer buchstäblich für Angst und Schrecken bei Aktiven und Zuschauern sorgte, waren vielmehr die sogenannten "Fans" des Klubs aus Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 50 von ihnen, nicht wenige davon mit betont kurzen Haaren, hatten ihre Mannschaften in einem eigens angemieteten Reisebus nach Elmshorn begleitet und störten den Ablauf beider Partien empfindlich. "Es herrschte eine Atmosphäre der Unsicherheit, von objektiven Bedingungen für ein Volleyballspiel konnte nicht die Rede sein", befand der Spielertrainer der VGE-Männer, Ekkehard Goller.

In der Pause zwischen den beiden Regionalliga-Partien eskalierten die Ereignisse schließlich, nachdem ein Mecklenburger Fan handgreiflich geworden war und die Polizei einschreiten mußte (siehe Info-Kasten). Doch selbst die VGE-Frauen um ihren Trainer Burkhard Skibitzki hatten Probleme, sich auf das Spiel zu konzentrieren, obwohl sich die Anhänger des SV Fortschritt zu diesem Zeitpunkt bereits - gezwungenermaßen - auf dem Heimweg befanden. "Meine Spielerinnen sind auf dem Weg in die Halle von Mecklenburger Fans aufs Übelste beschimpft worden, eine mutwillig geworfene Bierflasche landete direkt vor meinen Füßen", so Skibitzki. "Ich hatte mich vorher auf dieses Spitzenspiel Zweiter gegen Erster gefreut, jetzt bin ich froh, daß es vorbei ist."

Für den 44jährigen stellt sich sogar die Frage, ob er zukünftig noch gegen Teams aus Neustadt-Glewe antreten wird. "Ich sehe die Sicherheit nicht mehr gewährleistet, der Volleyball-Verband muß über Konsequenzen nachdenken." Auch die Tatsache, daß sich der SV Fortschritt vom Verhalten der Randalierer distanzierte, stimmt Skibitzki nicht nachsichtiger. "Wenn ein Klub seine Fans nicht unter Kontrolle hat, müssen die Gegner zwangsläufig einen Ordnungsdienst in der Heimhalle bereithalten, und das kann sich in dieser Liga finanziell kaum ein Verein erlauben."

Daß die Vorbereitung seiner Schützlinge auf die Partie erheblich beeinträchtigt worden war, machte Skibitzki denn auch dafür verantwortlich, daß der dritte Satz trotz zwischenzeitlicher 22:18-Führung noch mit 23:25 verloren ging. "Dabei hatten wir Neustadt-Glewe im zweiten mit 25:16 demontiert."

Auch Ekkehard Goller schätzt, daß die VGE-Männer ihre Partie unter regulären Bedingungen gewonnen hätten. "Wenn man aber immer mit einem Auge auf die Tribüne schielen muß, ob dort nicht etwas passiert, ist es schwer, sich auf Angaben und Blocks zu konzentrieren."

Frank Will

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  

Dem VfB Friedrichshafen fehlen noch zwei Sätze

FRIEDRICHSHAFEN - Zum entscheidenden Spiel in der Indesit European Champions League erwartet der VfB Friedrichshafen am Mittwoch, 19. Januar um 20.15 Uhr Iraklis Thessaloniki, den Tabellenführer in Pool A, in der ARENA Friedrichshafen.

Stelian Moculescu, Trainer des VfB Friedrichshafen, ist kein Freund von Rechenspielchen. Deshalb interessiert es ihn auch nicht, welche Mannschaft wie spielen muss, damit sein Team die nächste Runde erreicht. Für ihn zählt nur eins: „Unser Ziel ist es zu gewinnen. Ob wir es schaffen, ist eine andere Frage. Aber ich denke, wir werden auf jeden Fall gut spielen.“

VfB-Manager Bernd Hummernbrum ist neugierig - und hat nachgerechnet. Demnach fehlen dem VfB noch zwei Sätze, um definitiv den dritten Gruppenplatz zu behalten. Bisher hat es der Deutsche Pokalsieger auf vier Siege gebracht, Verfolger Maaseik hat erst drei Erfolge verbucht. Davon ausgehend, dass Noliko Maaseik im letzten Spiel gegen Polska Energia Sosnowiec gewinnt und der VfB gegen Thessaloniki verliert, beide Mannschaften also vier Siege hätten, dann entscheidet das Satzverhältnis. Hier steht es 13:12 zu 11:15 für den VfB. Gewinnt also Maaseik erwartungsgemäß mit 3:0, ist der VfB selbst bei einer 2:3-Niederlage weiter.

Wer der Mannschaft am Montag beim Training zugeschaut hat, der musste frösteln, denn die Temperatur in der ARENA lag bei gerade mal 17 Grad. Dank des Leistungsniveaus der Profis wurde es dem Beobachter aber wieder warm. „Wenn Bobbi am Mittwoch nur halb so gut aufschlägt, dann können sich die Griechen auf was gefasst machen“, staunte Hallensprecher Sven Rautenberg. Bogdan Jalowietzki weiß allerdings noch gar nicht, ob er in die Stammsechs nominiert wird oder ob er, wie beim Hinspiel, zuschauen muss. „Das gibt der Trainer immer erst eine Dreiviertelstunde vor Spielbeginn bekannt“, sagt der Häfler Kapitän. Eine Angewohnheit, die für ihn okay ist: „Jeder muss im Training alles geben, damit er für das Spiel aufgestellt wird.“ Auch Bogdan Jalowietzki hält nicht von Zahlenspielen. Für ihn zählt nur, das Spiel zu gewinnen. „Dabei wollen wir mindestens eine Leistung wie in den Heimspielen gegen Belgorod oder Maaseik zeigen.“

Thessaloniki ist der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Dass die Griechen deshalb etwas nachlässig spielen könnten, kann sich der Häfler Kapitän nicht vorstellen: „Das sind Griechen, die geben nicht auf.“ Als Schlüssel zum Erfolg müsse Zuspieler Lloy Ball, „einer der besten der Welt“, geknackt werden. Und auf noch etwas kommt es an. Stelian Moculescu: „Wir müssen Thessaloniki in der Annahme stark unter Druck setzen - und müssen ihnen das Gleiche entgegenhalten.“

Mehr als Volleyball

Schon heute steht ein Gewinner fest: Das Publikum, das in wahrscheinlich ausverkaufter ARENA ein Spitzenspiel und einiges mehr geboten bekommt. Zum Rahmenprogramm gehören wieder die Showtanzgruppe „X-Dreams“ und die VfB-Breakdancer. Für den, der nach dem Abend im Häfler Hexenkessel etwas Erholung braucht, verlost „Kuoni-Reisen“ einen einwöchigen Urlaub für zwei Personen in einem Vier-Sterne-Hotel auf Mallorca. Der Erlös der Lose kommt einer Familie aus Wangen zugute, die bei der Flutkatastrophe schwer getroffen worden ist.

ARENA wird zum Hexenkessel

Der VfB rechnet zwar zum zweiten Mal nach dem Eröffnungsspiel vor 13 Monaten mit einer ausverkauften ARENA, aber es sind noch genügend an der Abendkasse zu haben. Die Kassen öffnen um 18.30 Uhr. Bernd Hummernbrum: „Wir wollen ein Maximum an Zuschauern in die Halle bringen, ohne dass die Sicherheit der Menschen gefährdet ist.“ Damit sich keine Staus auf den Parkplätzen bilden, werden die Zuschauer gebeten, frühzeitig zu kommen.

Zusammenfassung im TV

Das Spiel wird als einstündige Zusammenfassung am 19. Januar um 23.55 Uhr ab Mitternacht im SWR Fernsehen gezeigt. Eine Live-Übertragung ist auf der Großbild-Leinwand im ARENA-Foyer vorgesehen.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  

Erneutes Spitzen-Spiel wartet auf die Alemannia

Gegner Köpenick bisher ungeschlagen!

Nach dem zumindest zwei Sätze lang ausgeglichenen Spitzen-Spiel mit letztendlicher 0:3-Niederlage gegen Warendorf am letzten Sonntag geht es direkt weiter. Die Spielerinnen von Trainer Luc Humblet können sich nicht lange erholen, denn am kommenden Sonntag wartet das nächste Highlight auf Alemannia. Um 15.00 Uhr empfängt man das bisher ungeschlagene Team aus Berlin-Köpenick in der Bergischen Gasse.

Der Berliner Spitzenreiter hat mit seiner Serie nur diejenigen überrascht, die ihren Maßstab bei der End-Plazierung letzte Saison ansetzen. In der Tabelle nahm Köpenick nämlich Rang sechs ein, nur einen Platz besser als Alemannia Aachen. Im Sommer allerdings verstärkten sich die Berlinerinnen mit den sehr guten Beachvolleyballerinnen Sandra Piasecki und Maria Klefisch. Kapitänin des SC ist Katrin Holtwick  – ebenfalls erfolgreiche Beacherin -, die im vorvergangenen Jahr vom USC Münster in die Hauptstadt wechselte. Mit Saskia Hippe (14) hat gerade ein Talent des SC den Sprung in die Jugendnationalmannschaft geschafft. Somit kommt die Gastmannschaft auf einen Altersschnitt unter 23 Jahren.

Köpenick gewann alle elf Spiele und gab in der gesamten Saison erst fünf Sätze ab. Aachen musste – mit 8 Spielerinnen im Kader - direkt am ersten Spieltag bei den Berlinerinnen ran und war nach knapp einer Stunde fertig. Im wahrsten Sinne! Doch inzwischen haben sich die Vorzeichen sicherlich verändert. Aachen hat sich deutlich verbessert, ist sowohl mannschaftstaktisch als auch individuell besser geworden und die Köpenicker Satzergebnisse der letzten Wochen lassen darauf schließen, dass sie verwundbar sind und auch Schwächen besitzen. Sicherlich wird entscheidend sein, ob es Aachens Annahmespielerinnen gelingt, den starken Aufschlag zu entschärfen. Reihenweise schlugen im Hinspiel die Asse ins Aachener Feld.

Im Aachener Hexenkessel wird sich zeigen, wie die Berlinerinnen mit dieser Atmosphäre umzugehen wissen und ob Aachen noch einmal so glatt und leicht geschlagen werden kann wie im Hinspiel. Vielleicht sind sowohl die 0:3-Niederlage vergangenes Wochenende als auch der jetzige Tabellenplatz

Aachens genau die richtigen Vorzeichen für ein tolles Spiel: Alemannia kann eigentlich locker ins Match gehen und bei dieser Top-Partie nur gewinnen.

Für das Publikum dürfte alleine die Spielstärke der Berlinerinnen Anlass genug sein, zahlreich zu erscheinen. Außerdem steht erst am 20. Februar wieder ein Heimspiel an. Viele Gründe also, am Sonntag die Schwarz-Gelben zu unterstützen!

André Schnitker

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  

DVV-Pokal: Ticketvorverkauf für Finalturnier startet

Am 13. Februar 2005 findet in der Bonner Hardtberghalle das erste Highlight der Saison statt: Das DVV-Pokalfinale der Frauen und Männer wird erstmalig an einem Ort und einem Tag ausgetragen. Zunächst treffen die Frauen-Teams des USC Münster und TSV Bayer 04 Leverkusen (14.00 Uhr) aufeinander, anschließend kämpfen der VfB Friedrichshafen und der SCC Berlin (16.00 Uhr) um die begehrte Trophäe.

Am gestrigen Montag wurde auf einer gemeinsamen Sitzung des Deutschen Volleyball-Verbandes, der Deutschen Volleyball Liga des Westdeutschen Volleyball-Verbandes sowie der SSF Fortuna Bonn die Ticketpreise und Verkaufsstellen festgelegt.
Die Tickets kosten 12 Euro bzw. 8 Euro (ermäßigt für Kinder bis 16 Jahre, Studenten und Behinderte) und für nummerierte Tickets 15 Euro bzw. 11 Euro ermäßigt. Zu bestellen sind die Tickets ab sofort beim SSF Fortuna Bonn, dem Westdeutschen Volleyball-Verband sowie allen vier Finalteilnehmern:

SSF Fortuna Bonn
Geschäftsstelle
Kölnstraße 313 a
53117 Bonn
Tel. 0228-676868
Fax 0228-673333
eMail: info@ssf-bonn.de
Westdeutscher Volleyball-Verband
Geschäftsstelle
Bovermannstr. 11
44141 Dortmund
Tel: 0231-5861717
Fax: 0231-5861719
eMail: Geschaeftsstelle@wvv-volleyball.de
USC Münster
Von-Stauffenberg-Straße 2
48151 Münster
Tel. 0251-7021984
Fax 0251-7021983
eMail: info@usc-muenster.de
TSV Bayer 04 Leverkusen
Tannenbergstraße 57
51373 Leverkusen
Tel. 0214-860061
Fax 0214-860069
eMail: volleyball@tsvbayer04.de
VfB Friedrichshafen
Meistershofener Straße 25
88045 Friedrichshafen
Tel. 07541-385800
Fax 07541-3858011
eMail: info@vfb-volleyball.de
SCC Berlin
Waldschulallee 34-42
14055 Berlin
Tel. 030-3028434
Fax 030-2639330
eMail: scc-berlin@t-online.de

Noch am heutigen 18. Januar werden alle wichtigen Infos zum DVV-Pokal 2004/05 auf die DVV-Homepage gestellt werden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  

”Grünes Band” auch im Jahr 2005

Der Wettbewerb um ”Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein” wird auch im Jahr 2005 fortgesetzt. Damit ist sichergestellt, dass durch diese Gemeinschaftsinitiative der Dresdner Bank und des Deutschen Sportbundes (DSB) erneut 70 Vereine aus 50 Fachverbänden mit einer Förderprämie von je 5.000 Euro rechnen können.

“Für die Dresdner Bank ist die Verbindung von Sport und Wirtschaft überzeugend, denn in beiden Bereichen werden die gleichen Werte gelebt: Leistung und Wettbewerb, Fairplay und Teamgeist”, begründet Dr. Herbert Walter, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, das Sponsoring. Seit dem Start des größten Talentwettbewerbs im Jahr 1987 hat die Dresdner Bank bis heute rund 6 Millionen Euro für die Nachwuchsförderung im deutschen Sport zur Verfügung gestellt.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  www.volleyball.de 

Mathieu tritt in Emlichheim zurück

Nach der 2:3-Niederlage gegen VC Olympia Berlin ist der Niederländer Pierre Mathieu als Trainer des Erstligisten SC Union Emlichheim am Montag zurückgetreten. Damit zog Mathieu die Konsequenz aus der sportlichen Talfahrt des Aufsteigers, der in dieser Spielzeit bislang nicht einen einzigen Sieg schaffte und abgeschlagen das Tabellenende der Eliteliga ziert. Der ehemalige Coach der niederländischen Nationalmannschaft begründete seinen Schritt auch damit, vom Vorstand nicht die Verstärkungen erhalten zu haben, die ihm einst zugesagt worden seien. "Wir werden mit Sicherheit keine schmutzige Wäsche waschen", sagte Emlichheims Manager Norbert Bußmann, "die vier Jahre mit Pierre Mathieu waren eine sehr schöne Zeit."

Dennoch sei dem Verein das Bemühen um neue Spielerinnen nicht abzusprechen. "Es ist aber für unseren kleinen Verein einfach sehr schwierig, etwas finanziell und menschlich Passendes zu finden", sagte Bußmann. Als Nachfolgerin von Mathieu wird die ehemalige Emlichheimer Erstligaspielerin Danuta Brinkmann ab sofort die Verantwortung übernehmen. Brinkmann war zuletzt in der erfolgreichen Nachwuchsarbeit des Klubs tätig und verfügt über eine Trainer-A-Lizenz. Ex-Trainer Mathieu war mit dem SCU Emlichheim zweimal Meister der 2. Liga geworden, blieb aber in der 1. Liga weitgehend erfolglos. "Die Mannschaft will sich jetzt noch einmal zusammenreißen und alles versuchen", versprach Bußmann.

Olaf Kupfer

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  www.volleyballer.de 

Topspiel gegen USC Münster fast ausverkauft

Restkarten an den Vorverkaufsstellen

Schon seit Wochen läuft der Vorverkauf für die Tickets zum „Spiel des Jahres“ der Roten Raben gegen den USC Münster auf Hochtouren. Die Brisanz dieses Spiels sowie das herausragende Showprogramm – die Erdgas Südbayern GmbH (ESB) präsentiert die Breakdance-Gruppe „Fresh in Attack“ – werden sicher für eine ausverkaufte Vilstalhalle sorgen.

Schon jetzt sind knapp über 1100 Karten vergeben. In der Geschäftsstelle der Roten Raben, unter der Ticket-Hotline 08741/948650 und im Internet unter www.roteraben.de gibt es für die Haupttribüne keine Karten mehr, sondern nur noch für den Innenraum. Ihren Fans empfehlen die Roten Raben daher, ihre Eintrittskarten unbedingt schon im Vorverkauf zu erwerben, denn an der Abendkasse könnte es unter Umständen nur noch Restbestände zu kaufen geben. 

Erhältlich sind die Karten diesmal nicht nur an den bewährten Vorverkaufsstellen Modehaus Brandl, Rad & Sport Bauer und Spielhaus Vilsbiburg, sondern ausnahmsweise auch beim Landshuter Wochenblatt und beim Leserservice der Landshuter Zeitung.

Ben Weinberger

 

 

Hamburg - Oststeinbeker SV-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  www.volleyball.de 

OSV-Damen: Aufstiegschancen endgültig dahin

Mit einem mühsamen Arbeitssieg gegen die VG WiWa und einer unglücklichen Niederlage gegen den ETV starteten die OSV Damen ins neue Jahr. Damit bleibt zwar der dritte Tabellenplatz gesichert, aber die Aufstiegschancen sind endgültig dahin.

Allerdings traten die Oststeinbekerinnen erneut stark geschwächt an. Neben Nicole Rodewald und Maren Fehrs reihte sich nun auch Kirsten Gabler in die Liste der Langzeitverletzten ein. Alle drei Spielerinnen stehen bis zum Ende der Saison nicht mehr zur Verfügung und so war eine Zielkorrektur ohnehin zu erwarten.

Im ersten Spiel gegen die Gastgeberinnen von der VG WiWa taten die OSV Spielerinnen gerade genug, um das Spiel zu gewinnen. In den ersten beiden Sätzen konneten die Gatsgeberinnen den Spielausgang noch offengestalten und waren aufgrund einer unkonzentrierten Annahme sogar in der Lage den zweiten Satz mit 29:27 für sich zu entscheiden. In den beiden Folgesätzen dominierten die OSV Spielerinnen dann aber vor allem in Angriff und Block und gewannen das Spiel letztendlich verdient mit 3:1.

Mit dem ETV wartete nun der vermeintliche Angstgegner auf das OSV Team, denn nur die Eimsbüttelerinnen hatten bisher zweimal mit 3:0 die Oberhand gegen den OSV behalten können. Im Gegensatz zum Spieltag vor Weihnachten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams. Im ersten Satz behielten die ETV Spielerinnen aufgrund der besseren Angriffsleistung die Oberhand. In den nächsten beiden Sätzen konnten die OSV Damen dann mit dem Auschlag mehr Druck auf die ETV Spielerinnen ausüben. Dadurch war nur noch selten ein variables Angriffsspiel auf Sieten des ETV möglich. Die OSV Abwehr konnte sich zunehmend besser auf die Angreiferinnen des ETV einstellen und war häufig in der Lage aus einem zweiten Angriff heraus zu punkten. So ging der zweite Satz mit 25:15 deutlich an die OSV Damen und auch den dritten Satz konnten sie nach 22:19 Rückstand durch eine starke Aufschlagserie von Sabine Abeln mit 25:22 gewinnen. Der vierte Satz sah bedauerlicherweise dann ein vollkommen konsterniertes OSV Team. Nichts lief zusammen, eine unerklärliche Serie von Eigenfehlern sorgte für einen überdeutlichen Satzverlust mit 8:25 (!) Punkten. Fast wehrlos nahmen die Oststeinbekerinnen den Satzverlust hin.

Der Tie Break musste die Entscheidung bringen und die Auszeit wurde gut genutzt. Beide Teams kämpften engagiert um jeden Ball und so bekamen die Zuschauer ein schönes Spiel zu sehen. Trotz 7:8 beim Seitenwechsel kamen die OSV Damen mit der Anspannung zunächst besser zurecht und erspielten sich einen Vorsprung von 12:10. Offensichtlich war dann aber die Luft raus. Die Konzentration ließ nach und die ETV Damen konnten aufschließen. In der entscheidenden Phase des Satzes beim Stand von 13:12 aus OSV Sicht passierten dann drei unglückliche Eigenfehler. Erst verschlug die bis dahin so starke Zuspielerin Sabine Abeln den Aufschlag, dann reagiert der Mittelblock nicht auf eine Ball am Netz und zu guter Letzt führt ein Missverständnis zwischen zwei Annahmespielerinnen zu einem direkten Aufschlagerfolg des ETV.

Das Spiel war verloren und die Stimmung dementsprechend geknickt. Das Saisonziel ist nicht mehr erreichbar, aber schon eine Stunde später beim Abendessen wurden Pläne für die nächste Saison geschmiedet. Vorher allerdings gilt es die Saison trotz Verletztenliste möglichst erfolgreich zu Ende zu bringen. Daher bereiten sich die Oststeinbekerinnen auf die verbleibenden drei Spieltage weiterhin konzentriert vor.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

   

Eimsbüttel hält Anschluss an Tabellenspitze

Der Eimsbütteler TV gewinnt nach 108 Minuten im Tiebreak gegen den 1. VC NAL mit 3:2 und bleibt den Spitzenreitern weiter punktgleich auf der Spur.

In der Besetzung (Lohl, Förster, Meyer, Scholz, Hauschild, Nawo, Hoechstetter (Libero)) wurde das Spiel gestartet. In dem ersten Satz hatte man das Gefühl, als würde die Trägheit des Weihnachtsurlaubs noch nachwirken. Viele Eigenfehler in nahezu allen Elementen machten den Spielaufbau und den Abschluss sehr schwer. Kein Wunder, dass der erste Satz mit 20:25 verloren ging.

In Satz zwei und drei wurden die Eigenfehler reduziert. In dieser Phase lag der Unterschied zwischen den Teams in der Durchschlagskraft des Diagonalspielers Martin Scholz und Björn Christian Förster. Martin Scholz, wahrscheinlich einer der besten Diagonalspieler der Regionalliga, brillierte immer wieder mit unberechenbaren Angriffen insbesondere aus dem Rückraum.

Björn Christian Förster setzte sich mit klugen und variablen Schlägen gegen den teilweise sehr gut stehenden Block der Norderstedter durch. „Zumindest im Angriff seine wohl beste Saisonleistung insbesondere gegenüber den vergangenen Spielen in dieser Saison“ so Zuspieler Stefan Lohl. So gingen die Sätze zwei und drei mit 25:20 und 25:21 an die Männer des ETV.

Im vierten Satz folgten Nachlässigkeiten, die Eimsbüttel immer hinterher laufen ließen. Obwohl sich das Spiel beim 19:20 zu drehen schien, bedeuteten leichtfertige Fehler den Verlust des Satzes mit 21:25.

Im letzten Satz konnte man die Weihnachtsmüdigkeit ablegen, so dass auch durch eine starke Aufschlagserie von Björn Christian Förster der Satz mit einem Vorsprung begonnen werden konnte. Ein 13:8 im Tiebreak ließen sich die Büttels nicht mehr nehmen und siegten letztendlich verdient mit 15:10.

Allerdings rückt das Spiel angesichts der Vorkommnisse bei dem Spiel der VG Elmshorn gegen SVF Neustadt-Glewe schon in den Hintergrund, bei dem Fans der SVF Neustadt-Glewe einen 13 Jahre alten Elmshorner Jungen mit einem Schlag ins Gesicht verletzten (siehe http://www.vg-elmshorn.de/ ). Der ETV wünscht dem Jungen an dieser Stelle gute Besserung.

Aus internen Quellen sickerte durch, dass überlegt wird, den kommenden Spieltag gegen SVF Neustadt-Glewe zu boykottieren, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Schließlich sind an den Doppelspieltagen der Büttels diverse Kinder in der Halle, deren Sicherheit deutlich im Vordergrund steht. Allerdings möchte man den Verbandsgremien des Volleyballs auch nicht vorgreifen. Man wird abwarten, was sich in dieser Angelegenheit noch tut.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

   

USC: Auf geht´s nach Bonn!

Die Fanaktion des USC Münster zum Pokalfinale am 13. Februar in Bonn entwickelt sich zu einem echten Renner. Vier Tage nach Bekanntgabe der Aktion verzeichnet Hans Siebels, Chef-Reiseorganisator beim Fanklub \"Critters\", bereits 380 Anmeldungen. \"Und viele weitere haben nachgefragt, konnten aber noch keine definitive Zusage geben\", so Siebels. Ziel des USC ist es, mit mindestens 500 Fans nach Bonn zu kommen.

Für das Endspiel um den DVV-Pokal gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen bietet der USC Münster seinen Anhängern eine Reise zum Nulltarif an. Denn dank der Unterstützung des LVM, der Sparda-Bank, des SuperBiomarkts, Schäpers Kiepenkerl Reisen, buch.de, des Vereins und sogar der Erstligamannschaft ist die Busreise kostenlos, so dass nur die Eintrittskarte (12 Euro) bezahlt werden muss. Für Jugendspieler, die über einen gültigen Jugend-Spielerpass mit Sichtvermerk für die Saison 2004/05 verfügen, fällt auch das weg. Wie der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) als Mitorganisator bekannt gab, erhalten sie gegen Vorlage des Spielerpasses freien Eintritt.

Verbindliche Anmeldungen für die Bonnreise sind bei Hans und Ilona Siebels (Telefon: 02541-7922) möglich. Einzeltickets, die übrigens auch für das anschließende Finale der Männer zwischen dem SCC Berlin und dem VfB Friedrichshafen gelten, sind bei der Geschäftsstelle des USC (Telefon: 0251-702 1985) erhältlich.

Bundesliga: Leverkusen-Spiel wird verlegt

Das Heimspiel der USC-Volleyballerinnen gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen findet nicht wie geplant am 13. März statt. An diesem Wochenende nämlich tritt das Bayer-Team im Final Four des Top Teams Cups an. Die Bundesligapartie Münster-Leverkusen findet nun drei Tage später, am 16. März, um 19.30 Uhr in der Halle Berg Fidel statt.

 

 

Deutschland - WVV-News

 Mittwoch, 19. Januar 2005

   

WVV: Eintritt frei für Jugendspieler

Startschuss für den Kartenvorverkauf für die DVV-Pokalendrunde am 13. Februar in Bonn. Dabei bietet der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) im Rahmen der Aktionen „Olympisches Feuer“ und „Volleyball tut Deutschland/NRW gut“ allen Jugendspielern freien Eintritt

Mit mehreren Aktionen will der Westdeutsche Volleyball-Verband (WVV) für eine volle Halle bei den Finals um den DVV-Pokal in Bonn sorgen. Dort trifft am 13. Februar (14 Uhr) zunächst bei den Frauen der Deutsche Meister und Pokalsieger USC Münster auf Vizemeister TSV Bayer 04 Leverkusen. Im anschließenden Endspiel der Männer (16 Uhr) treten Meister SCC Berlin und Pokalsieger VfB Friedrichshafen gegeneinander an. „Da können die Zuschauer zwei Volleyballspiele der Extraklasse erleben“, sagt WVV-Präsident Matthias Fell.

Für Jugendspieler haben sich WVV-Verantwortlichen mit Unterstützung des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) und der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) an diesem Tag eine ganz besondere Aktion einfallen lassen. Alle Kinder und Jugendliche mit einem gültigen Spielerpass und Sichtvermerk für die Saison 2004/05 erhalten für beide Partien freien Eintritt. Der Zugang zur Bonner Hardtberghalle erfolgt dann an einem ausgeschildertem separatem Eingang gegen Vorlage des Spielerpasses. „Das ist eine einmalige Aktion“, freut sich Fell. „So etwas gab es noch nie.“

Zudem erhalten Mitgliedsvereine des WVV beim Kauf von 15 Eintrittskarten einen Beach-Volleyball als Geschenk. Vereine aus dem Bezirk Westfalen-Ost müssen dafür sogar nur zehn Karten bestellen. Jedoch gilt dieses Angebot nicht für Klubs aus den Volleyballkreisen Bonn, Rhein-Sieg, Rhein-Erft und Euskirchen sowie Leverkusen-Rheinberg und Münster.

Der Vorverkauf für die beiden Aktionen erfolgt gegen Vorkasse zuzüglich Porto ausschließlich über die Geschäftsstelle des WVV (Telefon: 0231-586 17 17, E-Mail: geschaeftsstelle@wvv-volleyball.de). Dort sind auch Einzelbestellungen möglich, ebenso wie bei den Finalteilnehmern Münster (Telefon: 0251-702 1985, E-Mail: info@usc-muenster.de) und Leverkusen (Telefon: 0214-860061, E-Mail: volleyball@tsvbayer04.de). Die Tickets kosten 12 Euro bzw. 8 Euro (ermäßigt für Kinder bis 16 Jahre, Studenten und Behinderte) oder für nummerierte Sitzplätze 15 Euro bzw. 11 Euro (ermäßigt).

Die Spiele
13. Februar (14 Uhr) USC Münster – TSV Bayer 04 Leverkusen
13. Februar (16 Uhr) SCC Berlin – VfB Friedrichshafen

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Mittwoch, 19. Januar 2005

  www.westline.de 

Aufruhr im Raben-Nest

Münster. Als die Leser des Landshuter Wochenblattes unlängst die Sportler des Jahres 2004 wählten, natürlich auf die Region bezogen, erlebte der Eishockey-Zweitligist Landshut Cannibals eine mittelschwere Enttäuschung. Nun muss man wissen, dass das rasante Spiel mit dem Puck in der 60000 Einwohner zählenden niederbayerischen Kreisstadt eine große Tradition und viele Anhänger hat. Doch dies genügte nicht, um bei der Sportlerwahl das Rennen zu machen. 

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel