News

 Donnerstag, 20. Januar 2005 

Vereine gegen Kompromiß
Vahrendorfs Trainerin Janowski spielt wieder
Erstes WM-Quali-Turnier in England ausgetragen
Kräftemessen der beiden Straubinger Bundesligisten
Australien und Neuseeland ein gutes Pflaster
Verbandsliga: Eimsbütt’ler Turnverband, shalalalala…
VfB unterliegt gegen Thessaloniki und ist weiter
Friedrichshafen und Berlin sind weiter!
Ein großer Schaden für Neustädter Volleyball

Januar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Vereine gegen Kompromiß

Hamburg - Der Hamburger Sportbund (HSB) steht auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Februar (19 Uhr, Jenfelder Allee 70 a-c) vor einer Zerreißprobe. Es geht weiter um die von 2006 an geplante Betriebskostenerhebung für die Nutzung öffentlicher Sportanlagen und -hallen (2,5 Millionen Euro jährlich über Abgaben oder Einsparungen).

Die Vertreter der bezirklichen Arbeitsgemeinschaften und der Großvereine unterstützen den gemeinsamen Antrag von vier Klubs, das vom HSB mit der Behörde für Bildung und Sport (BBS) ausgehandelte Zehneckpunktepapier abzulehnen. Einsparungen auf freiwilliger Basis und die Übernahme von Hallen und Anlagen sollen aber unterstützt werden. Zudem fordert der Verein für Aktive Freizeit, daß sich die Fachverbände bei der Abstimmung enthalten sollen, weil mögliche Betriebskosten von den Vereinen zu tragen sein werden.

Das HSB-Präsidium bittet dagegen in seinem Fünf-Punkte-Antrag die Mitgliederversammlung um Bestätigung einzelner Verhandlungsergebnisse des Kompromisses mit der BBS und bittet um ein Mandat für weitere Gespräche im Rahmen der einzusetzenden Projektgruppe.

An einer Kompromißlinie arbeitet Jörn Lamprecht (Meiendorfer SV). Er schlägt ein Moratorium bei der Betriebskostenerhebung vor, weil es im Mai einen neuen Sportamtsleiter gebe und die CDU für 2007 ein Sportfördergesetz plane. Diese Entwicklungen seinen abzuwarten.

Morgen (18 Uhr, Rathaus) wird im Sportausschuß der Bürgerschaft die Auswertung der öffentlichen Anhörung zur Betriebskostenerhebung vom 10. Dezember vorgenommen.

rg

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Vahrendorfs Trainerin Janowski spielt wieder

Vahrendorf - Eigentlich wollte sich Regina Janowski nur noch auf ihr Traineramt bei den Oberliga-Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf konzentrieren. Doch nachdem sich nun Außenangreiferin Anke Stenzel beim Rodeln im Wintersport das Wadenbein gebrochen hatte, mußte und wollte sie doch wieder ins aktive Geschehen eingreifen, lief beim 1:3 bei Tabellenführer MTV Gifhorn (23:25, 24:26, 25:20, 25:27) auf und war neben Mittelblockerin Heike Giersch beste Vahrendorfer Akteurin.

"Das hat richtig Spaß gemacht", sagt Zuspielerin Sabine Szfraniak. Dabei hatte ihr Team den Spitzenreiter kurz vor dem Fall. Doch fehlte es nun wohl auch etwas am Coaching. "Das konnte Regina nicht auch noch machen", so die Spielmacherin. Niemand sonst aber fühlte sich von außen in der Lage, die eine oder andere taktische Analyse zu machen und Hilfestellung zu geben.

masch

 

 

International - DVV-News

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  

Erstes WM-Quali-Turnier in England ausgetragen

England bei den Männern und Spanien sowie Serbien & Montenegro bei den Frauen heißen die drei Teams, die den Auftakt der WM-Qualifikation für die Hallen-Weltmeisterschaften 2006 in Japan gemeistert haben. Bei den Turnieren in Sheffield/England handelte es sich um die erste von drei Runden zur WM-Qualifikation - die in der Weltrangliste schwächer positionierten Mannschaften müssen sich in Vorqualifikationen erst für die eigentliche WM-Qualifikation qualifizieren.

England setzte sich dabei souverän gegen die "Insel-Kollegen" aus Nordirland und Schottland durch, bei den Frauen war die Qualifikation für Spanien (Erster) und Serbien & Montenegro (Zweiter) ebenfalls deutlich. Im Spitzenspiel setzte sich Spanien gegen Serbien & Montenegro mit 3:1 durch.

Die drei erfolgreichen Teams nehmen somit an der zweiten WM-Qualifikationsrunde teil, Serbien & Montenegro rutscht in die Gruppe mit Kroatien, der Tschechischen Republik und einem weiteren Qualifikanten. Der Sieger dieser Vor-Qualifikation ist Gegner der DVV-Auswahl beim entscheidenden WM-Qualifikationsturnier vom 17.-19. Juni 2005 in Dresden.

Ergebnisse Männer in Sheffield
ENG-NIR 3-0 (25-13 25-16 25-10)
SCO-NIR 3-0 (25-14 25-17 25-13)
ENG-SCO 3-0 (25-16 25-22 25-18)

Tabelle
1. England - 4 Punkte - 6:0-Sätze (qualifiziert für die nächste Runde)
2. Schottland - 3 Punkte 3:3-Sätze
3. Nordirland - 2 Punkte - 0:6-Sätze

Ergebnisse Frauen in Sheffield
ENG-SCG 0-3 (11-25 22-25 23-25)
SCO-ALB 0-3 (14-25 10-25 16-25)
SCG-SCO 3-0 (25-7 25-4 25-12)
ENG-ESP 0-3 (10-25 10-25 16-25)
ALB-SCG 0-3 (15-25 20-25 17-25)
SCO-ESP 0-3 (7-25 9-25 9-25)
ESP-ALB 3-0 (25-23 25-11 25-22)
ENG-SCO 3-0 (25-18 26-24 25-21)
SCG-ESP 1-3 (25-15 25-27 23-25 20-25)
ENG-ALB 0-3 (16-25 23-25 18-25)

Tabelle
1. Spanien - 8 Punkte 12:1-Sätze (qualifiziert für die nächste Runde)
2. Serbien & Montenegro - 7 Punkte - 10:3-Sätze (qualifiziert für die nächste Runde)
3. Albanien - 6 Punkte - 6:6-Sätze
4. England - 5 Punkte - 3:9-Sätze
5. Schottland - 4 Punkte - 0:12-Sätze

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

Kräftemessen der beiden Straubinger Bundesligisten

Am kommenden Mittwoch (26. Januar, 20 Uhr) geben die Spieler des Eishockey-Bundesligisten Straubing Tigers ein Gastspiel beim Volleyball-Bundesligisten FTSV Straubing. Dabei versuchen sich die Kufencracks in der für sie ungewohnten Sportart Volleyball. Der Erlös kommt der Partnerschule des Straubinger Instituts für Hörgeschädigte im, durch die Jahrhundertflut stark betroffenen Sri Lanka zu Gute.

Geboren wurde diese Aktion dieses Mal nicht von den Verantwortlichen beider Teams, sondern von den Spielern. Genauer gesagt von Tigers-Verteidiger Calvin Elfring. Dieser hatte vor etwas mehr als einer Woche das Spiel des FTSV gegen den SV Sinsheim besucht und war so begeistert davon, dass er unbedingt auch selbst wieder Volleyball spielen wollte. Denn das hat er nach eigener Aussage vor seiner Zeit als Eishockeyprofi oft getan. So überzeugte er zunächst seine Mitspieler Jason Dunham und Thomas Kulzer von der Aktion – beide hatten mit Elfring das Spiel besucht – und wandte sich schließlich in der vergangenen Woche an die Marketingbeauftragte der Tigers Gabi Sennebogen mit seiner Idee. Sie war von der Idee von Anfang an begeistert und nahm Kontakt zu den FTSV-Verantwortlichen auf.

Dort stieß das Vorhaben ebenso auf große Begeisterung. „Wir stellen uns gerne in den Dienst der guten Sache“, erklärte FTSV-Trainer Wolfgang Schellinger. Im Dezember hatten die FTSV-Damen zusammen mit dem lokalen Rundfunksender Radio AWN über 11.000 Euro für Kuno gesammelt. Dieses Mal soll der Erlös des Spieles der Partnerschule des Straubinger Instituts für Hörgeschädigte in Sri Lanka zu Gute kommen. „Denn um langfristig etwas für die Verbesserung der Lebensumstände in den betroffenen Gebieten in Asien zu tun, ist es unbedingt notwendig, dass die Kinder vor Ort eine gute Schulbildung mit auf den Weg bekommen“, so Schellinger, der selbst Lehrer am Institut für Hörgeschädigte ist und den Kontakt zur Schulleitung hergestellt hat.

Für das Spiel werden für beide Teams Extra-Trikots mit Namen und Nummern bestellt, die im Anschluss an das Spiel meistbietend versteigert werden. Auch der Erlös der Versteigerung kommt selbstverständlich dem guten Zweck zu Gute. „Wir erhoffen uns davon noch den einen oder anderen Euro mehr“, so Tigers-Pressesprecher Peter Schnettler, „da zum einen getragene Trikots erfahrungsgemäß sehr beliebt sind und zum anderen diese Trikots echte Sammlerstücke werden könnten.“ Denn außer für die Spielerinnen und Spieler werden keine weiteren Trikots dieser Art hergestellt. „The Voice“ wie Schnettler bei den Tigers-Fans auch genannt wird moderiert das Spiel zusammen mit FTSV Hallensprecher Georg Kettenbohrer. Für die richtige Musik sorgt der Radio AWN Sportkommentator und Maxims-DJ Marco Pammer.

Der Eintritt für das Spiel am Mittwoch, 26. Januar um 20 Uhr beträgt 5 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder und Jugendliche. Einlass ist gegen 19 Uhr. Für die Verpflegung sorgen das Institut für Hörgeschädigte und der FTSV, die Getränkeversorgung übernehmen die Tigers. Die Karten sind an der Abendkasse der Sporthalle der Josefsschule in der Gabelsberger Straße erhältlich.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  www.beach-volleyball.de 

Australien und Neuseeland ein gutes Pflaster

Immer häufiger verbringen deutsche Profi-Spieler einen Teil ihrer Saisonvorbereitung im Ausland. Allen voran in Staaten mit „Sonnengarantie“. Diesen Winter hat es gleich eine ganze Gruppe von Akteuren nach Australien und Neuseeland verschlagen. Neben zahlreichen Trainingseinheiten standen bei hoher Außentemperatur auch Turnierteilnahmen auf der Agenda, um schon vor Beginn der ersten FIVB-Tour Wettkampfroutine zu sammeln.

Die australische Beach Tour beispielsweise besteht aus insgesamt sechs Tour-Stationen. Die Turnierserie begann Mitte November in Manly (New South Wales), knapp zwei Wochen später trafen sich die Profis in Cottesloe (Western Australia) und damit auf der anderen Seite des Kontinents. Weitere Spielorte waren St. Kilda (Victoria) und Glenelc (South Australia), vergangenes Wochenende wurde in Newcastle (New South Wales) um Punkte gekämpft. Den Abschluss der Tour bilden die vom 04. bis 06. Februar in Surfers Paradise (Queensland) ausgetragenen „Australien Championships.“

Die deutschen Teilnehmer können mit ihrer bisherigen Turnierleistung am anderen Ende der Welt hoch zufrieden sein. Ein Rückblick:

Für Julius Brink und Kjell Schneider begann der Australien-Aufenthalt gleich mit einer dicken Überraschung. Im Finale von Manly konnte sich das Duo Mitte November vor 5000 Zuschauern gegen die Lokalmatadore Julien Prosser und Viktor Anfillof durchsetzen. „Das war für uns sehr überraschend“, erklärte Julius. „Denn Kjell und ich hatten vor Turnierbeginn nur eine Balleinheit zusammen absolviert und uns lediglich mit Krafttraining im Rahmen der Saisonvorbereitung vorbereitet.“ Beim zweiten Tourstopp der Serie teilzunehmen sprang leider kein Titel heraus. Trotz oder vielleicht auch wegen eines ausgiebigen Trainingslagers in Neuseeland unterlagen Brink/Schneider den stark aufspielenden Amerikanern Olsen/Stoflus allerdings erst im verregneten Finale.

Nicht minder erfolgreich waren einige Wochen später Helke Claasen und Interims-Partnerin Okka Rau. Sie triumphierten Anfang Januar in Glenelc über die internationale Konkurrenz und besiegten in einem äußersten windigen Finale das Team Angela Clarke (AUS) und Ryoko Tukono (JPN) in drei Sätzen. „Bei 35 Grad im Schatten und 40 Grad heissem Sand nimmt man jeden "Strohhalm", den man greifen kann“, äußerte sich Helke zu den windigen Verhältnissen. „Wir lagen schon 13:16 im 2. Satz zurück. Der Wetterwechsel war unsere Chance, die auch sofort genutzt haben.“
Aber schon kurze Zeit später ging es für Claasen/Rau weiter nach Neuseeland. „Die Reiserei hab ich etwas unterschätzt. Nach Neuseeland sind es schlappe 3,5 h Stunden Flugzeit plus Zeitverschiebung“, gesteht Helke. „ Damit kommen immer noch 2 Reisetage pro Turnier dazu.“ Die Etat mäßigen Partner von Okka Rau (Stephanie Pohl) und Helke Claasen (Antje Röder) waren nicht in Australien bzw. Neuseeland vor Ort.

Auch ein anderes deutsches Damen Team ließ auf der Südhalbkugel aufhorchen: Judith Deister und die erst 20-jährige Claudia Lehmann holten sich am neuseeländischen Ohope Beach ihren ersten Titel im Jahr 2005. Dabei räumten sie so namenhafte Gegner wie Lundquist/ Robertson (11. der AVP-Rangliste in den USA) und die Salgado-Schwestern aus Brasilien aus dem Weg. Die favorisierten Brasilianerinnen hatten zuvor das Finale in Wellington gegen Okka Rau/Helke Claasen gewonnen. (Deister/Lehmann ereichte dort den dritten Rang).

Den jüngsten Erfolg fuhren das Interimsduo Julius Brink/Christoph Dieckmann ein. Kjell Schneider war zu Weihnachten nach Deutschland zurück gekehrt, Andi Scheuerpflug hatte Berlin erst gar nicht verlassen. Brink/Dieckmann fanden aber scheinbar schon nach wenigen Tagen zu einer guten Abstimmung. Im neuseeländischen Wellington unterlagen sie erst im Finale den Blockspezialisten Boersma/Heyer (NED/SUI). Doch schon im australischen Newcastle, dem vorletzten Tourstopp der australischen Beach Tour waren die Deutschen reif für ihren ersten Turniersieg in „Down Under“ Im Finale zeigten sie eine beeindruckende Leistung und schlugen Julien Prosser/Sascha Heyer (AUS/SUI) in zwei Sätzen. Julius Brink: „Vor allem im zweiten Satz spielten Christoph und ich nahezu fehlerfrei und waren überglücklich nach anfänglichen Problemen mit dem starken Wind ein Konzept gefunden zu haben, mit diesem erfolgreich klar zu kommen.“Kommendes Wochenende fliegen Brink/Dieckmann dann nach Auckland, um dort an den neuseeländischen Meisterschaften teilzunehmen.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  

Verbandsliga: Eimsbütt’ler Turnverband, shalalalala…

Der 9. Spieltag war nicht nur aufgrund der Tatsache, dass sich an diesem Samstag die Tabellenzweiten bis –vierten in der Halle am Hammer Weg einfanden, ein besonderer. Zum einen hatte sich die Mannschaft des ETV vorgenommen, die 2:3 Niederlage gegen WiWa aus dem letzten Spiel wieder gutzumachen. Zum anderen sollten dem Oststeinbeker SV, dem direkten Konkurrenten um Platz 2, zum dritten Mal in dieser Spielzeit die Punkte abgeknöpft werden.

Dieses Vorhaben erhielt schon letzten Sonntag einen kleinen Dämpfer, als das Küken der Mannschaft, Neele Callsen, nicht ausreichend beaufsichtigt wurde und im Rahmen eines Freundschaftsspiels einen Ball so unglücklich abbekam, dass sie die ganze Woche mit einer Gehirnerschütterung im Bett liegen musste und nach ein bisschen Überzeugungsarbeit nur zum Zugucken in die Halle kommen konnte. Neben weiteren Bänderrissen und klausurvorbereitungsbedingten Absagen konnten erfreulicherweise dennoch 10 Spielerinnen in der Halle auflaufen.

Im ersten Spiel gegen die VG WiWa wurde stark begonnen, um dann stark abzubauen. Dennoch wurde das Spiel mit 3:0 (25:9, 25:21, 25:23) gewonnen. Coach Ulli Kahl wechselte relativ früh Mittelblockerin Nina Hölscher für ihre Schwester Miriam ein und hatte die Möglichkeit, diese – dank einer guten Leistung von Nina – für das zweite Spiel zu schonen.

Im zweiten Spiel zwischen WiWa und Oststeinbek behielten die „Cowgirls“ nach einem 11:18 Rückstand im ersten und einem verlorenen zweiten Satz, letztendlich mit 3:1 erwartet die Oberhand.

Auch die männliche VL-Vertretung des ETV hatte ihre Sache auf der anderen Seite des Vorhangs gut gemacht. Nach einer 1:3 Niederlage gegen Tabellenführer WiWa und einem schnellen 3:0 gegen den Letzten aus Altengamme konnten sie schon im Laufe des zweiten Satzes ihre lautstarke – von den Oststeinbekerinnen gefürchtete – Unterstützung einbringen.

Der erste Satz der dritten Partie dieses Spieltages begann mit einer 6:0 Führung für den OSV. Die ETVerinnen ließen  sich dadurch jedoch nicht verunsichern, holten schnell zum 13:11 auf und entschieden dann diesen Satz mit 25:18 für sich. Herausragend in diesem Satz war Außenangreiferin Anna Schäuble, die im Außenangriff mächtig austeilte und sich schnell den Respekt von Block und Abwehr erspielte.

Mitte des zweiten Satzes wollte dann beim ETV nichts mehr zusammenlaufen. Eine ungenaue Annahme unterband das schnelle Spiel über die Mittelpositionen und auch den Außenpositionen gelang es nicht, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Zudem brachte der durchgeführte Wechsel des Zuspiels noch nicht den erhofften Erfolg und so ging der Satz mit 15:25 deutlich an den OSV. Der dritte Satz verlief recht ausgeglichen, jedoch konnten sich am Ende abermals die Gegner mit 22:25 durchsetzen, nachdem Zuspielerin Sabine Abeln die Eimsbütteler Annahme mit 5 Assen in Serie düpierte.

Im vierten Satz ließ der ETV dann endlich wieder erkennen, warum man die letzten beiden Spiele deutlich mit 3:0 gewonnen hatte. Druckvolle Aufschläge und zwingende Angriffe verfehlten ihre Wirkung nicht und so konnte man diesen Satz mit einem deutlichen 25:8 für sich verbuchen.

Wer nun glaubte, der folgende Tie-Break würde genauso deutlich verlaufen, hatte sich geschnitten. Es begann damit, dass die Oststeinbekerinnen das Aufschlagrecht für sich gewinnen konnten. Somit würde die Zuspielerin, die bisher die Eimsbütteler Annahme enorm unter Druck gesetzt hatte, als Erste servieren. Während den Eimsbüttelerinnen die Knie schlotterten, riskierte die Aufschlägerin zu viel, und der direkte Punkt ging diesmal auf die andere Seite. Im Laufe des Satzes reichten beiden Mannschaften 2-4 Punkte-Vorsprünge nicht, um sich sicher abzusetzen. So kam es, dass bei 12:13 die OSV-Zuspielerin erneut zum Aufschlag antrat … und dieser erneut nicht das Netz überqueren wollte. Die dann beim ETV servierende Anna Schäuble wollte dem Spiel jetzt entschlossen ein Ende setzen. Dies gelang ihr mit einem sehr guten Aufschlag und einem krönenden As perfekt. Der 5. Satz und damit das Spiel gingen mit 15:13 an die Eimsbütteler, was zunächst in der Halle und später auf der sich anschließenden Geburtstags-Party von Zuspielerin Ann-Kathrin Güttner gebührend gefeiert wurde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es dem ETV dieses Mal nicht gelungen ist, die OSVerinnen so unter Druck zu setzen wie in den vorangegangenen Spielen. Die Zahl der Eigenfehler war deutlich höher. Die guten Pässe der Zuspielerin Ann-Kathrin Güttner und das Anziehen der Mittelblockerinnen, das kontinuierlich dazu führte, dass die Angreiferinnen sich nur einem Einerblock gegenüber sahen, konnten nicht immer effektiv genug genutzt werden. An diesem Tag hätten es wohl beide Mannschaften verdient zu gewinnen, glücklicher war am Ende jedoch der ETV.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  

VfB unterliegt gegen Thessaloniki und ist weiter

FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat das letzte Vorrundenspiel in der Indesit European Champions League mit 1:3  (17:25, 25:27, 33:31, 18:25) verloren. Dank des besseren Satzpunktverhältnisses gegenüber Noliko Maaseik verteidigt das Team von Stelian Moculescu den dritten Tabellenplatz und hat sich für die Runde der letzten zwölf Teams qualifiziert.

Der VfB startete nervös und machte dementsprechend viele Fehler. Die Griechen hingegen überzeugten mit ihrer Schlagkraft und so stand es zur ersten technischen Auszeit schon 8:1 für die Gäste. Auch in der Folge wurde das Spiel des VfB nicht besser. Der starke Block der Griechen brachte die Angreifer um Jochen Schöps zur Verzweiflung. Konsequenz von Trainer Stelian Moculescu: Beim Stand von 6:15 tauschte er den Zuspieler und brachte Simon Tischer für Robert Koch. Ein weiterer Wechsel - Marcus Popp kam für Alexander Shafranovich - brachte kurzfristig frischen Wind ins Häfler Spiel. Von 8:19 bis 15:23 sorgte Popp für vier Punkte, Schöps trug drei Asse dazu bei. Zwei Satzbälle wehrten die Häfler ab, dann verschlug Marcus Popp einen Aufschlag zum 17:25 ins Netz.

Wie ausgewechselt kamen Bobbi Jalowietzki und seine Mitstreiter aus der Satzpause. Plötzlich fluppte es im Häfler Spiel und hatte der VfB bis dahin eher als Sparringspartner fungiert, machte er jetzt mächtig Druck. 9:7 und 10:8-Führung - das ließ die 4200 Zuschauer in der ausverkauften ARENA hoffen. Aber einige unglückliche Aktionen von Elvis Contreras machten den Vorsprung zunichte (11:13). Moculescu reagierte und brachte Shafranovich für den Dominikaner. Kapitän Bogdan Jalowietzki egalisierte mit drei Punkten in Folge zum 14:14. Eine spannende Phase begann. Mit 24:22 spielte Joao Jose zwei Satzbälle heraus, aber beide vereitelten die Gäste, die ihrerseits den zweiten Satzball zum 27:25 nutzten.

Im dritten Durchgang deutete sich ein ähnliches Debakel an wie im ersten Satz. Auch diesmal stand es 1:8 aus Häfler Sicht. Eine Hochphase von Diagonalangreifer Jochen Schöps, der sein Team mit zwei Angriffen und einem Ass von 4:10 auf 7:10 heranbrachte, ließ Hoffnung aufkeimen. Der erste Ausgleich gelang jedoch erst beim 20:20. Dann folgte ein spannender und absolut hochklassiger Volleyballkrimi, den der VfB letztlich mit dem sechsten Satzball mit 33:31 für sich entschied. Zuvor hatten die Häfler drei Matchbälle erfolgreich abgewehrt.

Nach dieser großen Kraftanstrengung für beide Teams (und auch für das Publikum) verlief der vierte Durchgang ruhiger. Fast schien es, als gebe sich der VfB mit dem einen Satz zufrieden. Anfangs ausgeglichen, zogen die Griechen souverän davon und stellten mit harten und präzisen Aufschlägen die Annahme des VfB vor einige unlösbare Aufgaben. Der Spielerwechsel (Contreras kam noch einmal für Shafranovich) brachte zwar Stabilität in die Annahme, aber der Vorsprung der Griechen war schon zu groß. Am Ende stand es 18:25 aus Häfler Sicht.

Mit einem hauchdünnen Vorsprung hat der VfB Friedrichshafen den dritten Platz erkämpft (trotz 3:0-Erfolg von Maaseik gegen Sosnowiec) und zieht in die Runde der letzten zwölf ein.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  

Friedrichshafen und Berlin sind weiter! 

Großartiger Erfolg für den deutschen Männer-Volleyball und die Zürich Volleyball Bundesliga der Männer: Mit dem VfB Friedrichshafen und dem SCC Berlin qualifizierten sich gleich zwei Teams für die Ko-Runde der besten zwölf Teams in der INDESIT European Champions League, der "Königsklasse" für europäische Vereinsmannschaften. Der VfB Friedrichshafen verlor zwar sein abschließendes Gruppenspiel gegen Tabellenführer Thessaloniki/GRE mit 1:3 (17-25, 25-27, 33-31, 18-25), liegt aber aufgrund des besseren Ballpunktequotienten vor den punkt- und satzgleichen Belgiern aus Maaseik. Die Berliner profitierten von der 1:3-Niederlage Almerias/ESP gegen Treviso/ITA und zogen ebenfalls als Tabellendritter mit einer Bilanz von 4:4-Siegen in die Ko-Runde ein. Am Freitag, 21. Januar, werden in Almeria die Paarungen der Ko-Runde ausgelost sowie der Ausrichter des Final-Turniers bestimmt.

Folgende zwölf Teams sind für die Ko-Runde qualifiziert: Thessaloniki, Panathinaikos Athen (beide GRE), Dynamo Moskau, Lokomotiv Belgorod (beide RUS), Tours VB, Paris Volley (beide FRA), Jastrzebski Wegiel (POL), Sisley Treviso, Copra Volley Piacenza (beide ITA), Aon hotVolleys Wien (AUT), VfB Friedrichshafen, SCC Berlin (beide GER)

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Donnerstag, 20. Januar 2005

  www.svz.de 

Ein großer Schaden für Neustädter Volleyball

Alkoholisierte Jugendliche sorgen in Elmshorn für einen Eklat

Neustadt-Glewe (tom) - Eigentlich sollte der Auswärtsauftritt der Neustädter Regionalligamannschaften in Elmshorn ja zu einem Volleyballfest werden. Vor drei Jahren machten die Damen an gleicher Stelle den Zweitliga-Aufstieg perfekt.

 

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