News

 Dienstag, 25. Januar 2005 

Kyritz: Da ging die Post ab
„Strahlsund“ hat in Glinde nichts zu lachen...
Fischbek verunsichert - 1:3
WiWa und CVJM verlieren
Oststeinbeker siegen gegen Bonn mit 3:0
TV Fischbek nur einen Satz gut
Sieg und Niederlage in Neustadt-Glewe
Ostbek Cowboys mit souveränem Sieg
Ostbek Pirates ohne Hauch einer Chance
VCO Männer: Serie mit Galavorstellung fortgesetzt
VCO-Frauen: Mit Party-Stimmung zum dritten Sieg
VCO II: Es ist vollbracht
Moser: „Das war super“
Friedrichshafen empfängt Athen am Aschermittwoch
Sitzvolleyballer begeisterten Schweriner Publikum
Dachau kann doch noch punkten
Beachvolleyball-Teams in Neuseeland vorn dabei
Büttners neue Partnerin heißt Hagenow
VGE: Endlich mal wieder Sport
Shumeiko: Reise in die Vergangenheit

Januar 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - Maerkische Allgemeine

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.maerkischeallgemeine.de 

Kyritz: Da ging die Post ab

VC Fortuna verliert gegen Bielefeld 1:3

KYRITZ - Da ging die Post ab bei den Post-Volleyballern aus Bielefeld: Nach dem Matchball zum 3:1-Sieg in Kyritz waren die Gäste am Sonnabend nicht mehr zu halten.

 

 

Norddeutschland - TSV Glinde-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

„Strahlsund“ hat in Glinde nichts zu lachen...

Am vergangenen Samstag, dem 22. Januar, waren die Stralsunder Damen in Glinde zu Gast.  Nach der bitteren Niederlage beim Tabellennachbarn TuS Holtenau im vorangegangen Punktspiel war ein Sieg gegen den Tabellenfünften wichtiger denn je, um den Anschluss zum Mittelfeld nicht zu verlieren. Das spürten die Zuschauer auch gleich im ersten Satz. Ein druckvolles Spiel und gute Annahme bescherten den Gegnern magere 18 Punkte.

Leider hielt sich diese Dominanz nicht lange. Der zweite Satz ging mit 25:20 nach nur 23 Minuten an die weitgereisten Gäste. Im dritten Satz schienen sich die Glinderinnen zum Entsetzen der Zuschauer fast aufzugeben. Nach schnellen 16 Minuten konnten die Rasseln und Tröten schon wieder die Seite wechseln, weil Stralsund aufgrund starker Annahme und guten Angriffen nur 13 Gegenpunkte zugelassen hatte.  

Glinde stand nun bei 1:2 Sätzen unter Druck. Sie mussten alles geben. Eine anfängliche 6:0 Führung ließ Vorfreude aufkommen, jedoch parierten die Stralsunder mit einer „Gegenserie“. Schließlich stand es 11:11, als Glinde sich in den folgenden Ballwechseln durch tolle Paraden in der Abwehr hochpuschte. So in Rausch gespielt konnten die Gastgeberinnen nach 22 Minuten einen Entscheidungssatz fordern.  Dieser fing erneut hoffnungsfroh mit einer 4:0 Führung an, jedoch wurden die Seiten mit einem mageren 2-Punkte-Vorsprung gewechselt. Spannung pur.  Nach 18 Minuten konnte die Heimmannschaft aber endlich die Sektflasche öffnen. Nach tollen Angriffen wurde der 5. Satz glücklich mit 15:12 beendet.

In zwei Wochen –am 05.02.- kommt der Tabellenvierte ETV nach Glinde.

s.p.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Fischbek verunsichert - 1:3

Hamburg - So werden die Volleyballfrauen des TV Fischbek (7.; 10:12 Punkte) in der Bundesliga die Meisterschaftsrunde der besten sechs verpassen. Nach dem 1:3 (17:25, 12:25, 25:21, 21:25) gegen den Dresdner SC (4.) schlossen die personell knapp besetzten Hamburgerinnen die Hinrunde ohne einen Sieg gegen einen der Top-Sechs-Klubs ab. Daß es gegen die Sächsinnen zum Satzgewinn reichte, lag nur an einer unverständlichen Schwächeperiode des Gegners, der sich selbst zu den Titelanwärtern zählt.

"Ich kann kaum reden", stellte Fischbeks Mannschaftsführerin Christina Benecke nach der Partie fest. Die Mittelblockerin hatte sich ebenso wie Außenangreiferin Margarethe Kozuch zum Spiel geschleppt, obwohl beide grippal stark angeschlagen waren. "Ich will nur schnell wieder ins Bett", meinte Kozuch hinterher.

Beide mußten spielen, da nach dem Ausfall Kerstin Ahlkes (Knöchel) und der langzeitverletzten Anca Bergmann mit Nicole Fetting nur noch eine zweite Zuspielerin am Spielfeldrand stand, die ab Mitte des zweiten Satzes für die indisponierte Jelena Keldibekowa de Westreicher die Fischbeker Spielleitung übernahm.

Man hätte dem Fischbeker Trainer Volker Czimek zudem wieder einmal gewünscht, die eine oder andere Annahmespielerin mehr zur Verfügung zu haben. Zwar ist das erfolgreiche Baggern bereits während der gesamten Saison die Achillesferse der Hamburgerinnen, im zweiten Satz aber nahm diesmal das komplette Team eine mentale Auszeit. Selbst der soliden Libera Sabine Verwilt-Jungclaus unterliefen ungewohnte Fehler in ihrer Spezialdisziplin. "Die Verunsicherung der anderen steckt an", sagt sie.

masch

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

WiWa und CVJM verlieren

Die Zweitliga-Frauen von WiWa (6., 12:10 Punkte) verloren nach fünf Siegen in Folge beim USC Münster II 0:3 (23:25, 19:25, 12:25). "Ich habe die Mannschaft komplett umbauen müssen", so Trainer Carsten Schmidt. Mit Ina Schlüter hat die wichtigste Annahmespielerin aus persönlichen Gründen aufgehört, zudem hatte sich Mittelblockerin Nina Nezam im Training verletzt.

Der CVJM (11.) verlor in Essen 0:3 (12:25, 15:25, 21:25).

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbeker siegen gegen Bonn mit 3:0

Oststeinbek - Spieltag für Spieltag müssen die Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV ihrem Trainer Bernd Schlesinger beweisen, daß seine offen gezeigte Skepsis eher unbegründet ist. Der Coach nimmt immer mal eine warnende Rolle ein, scheint vom Höhenflug seiner Mannschaft in der Zweiten Bundesliga noch nicht überzeugt zu sein. Ob es eine ehrliche Einschätzung, ein psychologisches Spielchen, um mehr Leistung aus seinen Schützlingen herauszukitzeln, oder eine Mischung aus beidem ist, sei dahingestellt. Beim 3:0 (25:22, 25:16, 30:28) über Fortuna Bonn widerlegten die Spieler ihren Trainer wieder einmal.

"Das war schon ganz ordentlich", räumte Schlesinger ein. Angesichts der personellen Sorgen war der klare Sieg keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Schließlich fehlten mit den verletzten Marcus Brill und Martin Hofmann zwei Mittelblocker, so daß der gelernte Außenangreifer Björn Domroese vor den 280 Zuschauern seine Künste als Mittelblocker unter Beweis stellen mußte.

"Gerade im Schnellangriff über die Mitte haben wir das Spiel gewonnen", so die Analyse des Trainers. Zuspieler Sebastian Neufeld hatte früh Zutrauen zu seinen kurzen Pässen auf seine Mittelblocker Domroese und Jan Buhrmester gefunden. Auch dürfte der Gegner angesichts der Notlage der Oststeinbeker genau diese Strategie nicht erwartet haben.

Zudem erwies es sich als richtig, Mirko Suhren diesmal den Vorzug auf der Diagonalposition vor dem bis dato sehr starken Christian Proske zu geben. "Schon beim Einschlagen war zu sehen, daß Christian nicht gut drauf war", so der Coach. Student Proske steckt derzeit im Klausurenstreß.

Die Folge: Er wird wie auch der ebenfalls prüfungsgeplagte Neufeld in den nächsten zwei Wochen nicht kaum zum Training kommen. Schlesinger: "Das ist nach den Ausfällen der Mittelblocker ein weiterer Rückschlag."

masch

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

TV Fischbek nur einen Satz gut

1:3-Niederlage gegen den Dresdner SC

Fischbek - Nein, derartige Verstärkung brauchten die Volleyball-Frauen des TV Fischbek nun doch noch nicht. Nach dem zweiten Satz der Bundesliga-Partie gegen den Dresdner SC wackelte die gerade ein Jahr junge Tochter Laetitia Bianca der verletzten Mittelblockerin Anca Bergmann in Richtung Aufschlagpunkt, ehe sie von ihrer Mama wieder eingefangen wurde.

Fischbeks Trainer Volker "Jimmy" Czimek hingegen entschied sich, Stammspielmacherin Elena Keldibekowa de Westreicher auf der Bank und Nicole Fetting das Zuspiel übernehmen zu lassen. So wurde aus einem desaströsen Spiel noch ein erträgliches 1:3 (17:25, 12:25, 25:21, 21:25) vor 450 Zuschauern in der Sporthalle Süderelbeam Neumoorstück.

"Der zweite Satz war völlig chaotisch von uns", beschreibt Libera Sabine Verwilt-Jungclaus das Fehlerfestival der Fischbekerinnen während des zweiten Durchgangs. Noch nie in dieser Saison haben die TVF-Frauen schlechter vor heimischer Kulisse gespielt. "Es wurde überhaupt nicht miteinander geredet", so Sabine Verwilt-Jungclaus. Die gebürtige Belgierin, sonst als Abwehrchefin absolut erstligareif, ließ sich von der Nervösität um sie herum gleichfalls anstecken, verbaggerte den einen oder anderen durchaus annehmbaren Ball. Kleiner Trost: "Wir haben beim 0:3 in Schwerin noch schlechter gespielt", sagte die Fischbeker Libera.

"Wir konnten auch fünfmal so viel auswechseln wie Fischbek", stellte der Dresdner Coach Arnd Ludwig ohne Ironie fest. Das nutzte ihm im dritten Durchgang allerdings auch nichts, als die Sächsinnen völlig den Faden verloren und den Satz förmlich verschenkten.

Seinem Kollegen Volker Czimek blieb nur die Wechselmöglichkeit auf der Zuspielposition. "Außerdem waren Christina Benecke und Margarethe Kozuch auch noch nach ihren Grippeerkrankungen stark angeschlagen", sagte der Fischbeker Trainer. Neben Anca Bergmann mußte auch die am Knöchel verletzte Kerstin Ahlke auf der Zuschauertribüne zuschauen.
Allerdings hätte der Coach heute fast der gesamten Mannschaft eine Auszeit geben können, wenn es denn möglich gewesen wäre. Einzig Nicole Fettings Einsatz hinterließ einen positiven Eindruck.

masch

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.abendblatt.de 

Sieg und Niederlage in Neustadt-Glewe

Norderstedt - Das Wichtigste vorweg: Es blieb bei den Auftritten der Regionalliga-Volleyball-Teams des 1. VC Norderstedt-Alstertal-Langenhorn beim SV Fortschritt Neustadt-Glewe alles friedlich. "Sie hatten das prima organisiert", so das Lob des Norderstedter Männer-Trainers Andreas Meinken. In der Vorwoche hatte es in Elmshorn Gewalttätigkeiten durch selbsterklärte Anhänger der Neustädter gegeben. Diesmal freuten sich nur echte Volleyballfans aus Neustadt-Glewe über die 0:3-Niederlage (16:25, 25:27, 20:25) der Norderstedter Frauen und trauerten beim 3:2 (25:19, 25:21, 20:25, 21:25, 15:10) der VCNAL-Männer.

Vor allem die Partie der Männer hatte sportliche Brisanz. Der Verlierer der beiden bis dato punktgleichen Mannschaften muß sich nämlich noch einmal in Richtung Klassenerhalt orientieren. "Für uns ist das nun abgehakt, wir wollen jetzt noch Tabellenvierter werden", meinte ein euphorischer Andreas Meinken.

Dabei war Meinken vor dem Spiel einem Bauchgefühl gefolgt: Mit Zuspieler Sebastian Meiser, Alex Dehnert, Andre Menzel, Matthias Steffens, Oliver Kook und Alexander Hente hatte er die jüngste Formation aufgeboten, die je ein Regionalliga-Punktspiel für die Norderstedter eröffnet hatte. Nur Mannschaftsführer Hente hat schon mehr als zwei Serien in der dritten Liga hinter sich gebracht.

Zwei Sätze hielten die Youngster stand, danach bröckelte das Leistungsniveau. Meinken begann zu wechseln. Am Ende sicherten die Routiniers Thomas Barck, Andreas Meinken, Tino Hofbauer, Hente mit Meiser und Dehnert den wichtigen Erfolg.
Was für ein Glück, daß die Norderstedter Frauen sich wenigstens keine Sorgen um den Klassenerhalt machen müssen. Zum großen Wurf, eine echte Konkurrenz für Topteams wie den ungeschlagenen Spitzenreiter Neustadt-Glewe zu werden, fehlt es weiterhin.

"Wir haben wieder einmal viel Lob für unsere Spielanlage bekommen", sagte Trainer Peter Schulz. Lieber wäre es ihm allerdings gewesen, sein Team hätte einen der beiden Satzbälle im zweiten Durchgang genutzt. "Statt dessen verspielen wir solche Möglichkeiten durch zwei sinnlos verschlagene Aufgaben", ärgerte sich Schulz. Zuspruch gab es vom Coach für seine Zuspielerin Kerstin Schulz: "Wir hätten ihr heute Kilometergeld zahlen müssen", meinte der Coach. So häufig mußte die Paßverteilerin hinter den schlechten Annahmen ihrer Mitspielerinnen hinterherlaufen.

masch

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

Ostbek Cowboys mit souveränem Sieg

Noch knirscht es in den Scharnieren, aber langsam kommt die Maschine wieder in Schwung: Beim 3:0 gegen die SSF Fortuna Bonn knüpften die Ostbek Cowboys phasenweise schon wieder an die überzeugenden Leistungen der Hinrunde an, untermauerten den Spitzenplatz in der 2. Bundesliga Nord.Nach dem elften Sieg im vierzehnten Spiel war selbst der sonst so kritische Trainer Bernd Schlesinger zufrieden: "Wenn man nicht seinen besten Tag hat und trotzdem in der 2. Liga 3:0 gewinnt, stimmt einfach die Substanz in der Truppe."

Das genau war die Sorge des Oststeinbeker Trainers vor dem Match, denn in Martin Hofmann und Markus Brill waren verletzungsbedingt gleich zwei Mittelblocker ausgefallen, und der etatmäßige Annahmespezialist Björn Domroese hatte auf die ungewohnte Position rücken müssen. "Hut ab vor seiner Leistung", urteilte OSV-Abteilungschef Jan Schneider, selbst noch als Mittelblocker bei den 2. Herren aktiv, "er hat sich bewegt, als wenn er das schon immer machen würde, und seine krummen Schläge waren überhaupt nicht zu blocken." Der Blondschopf erwies sich als Aktivposten seines Teams, das gegen die biederen Gäste stets Herr der Lage zu sein schien. Nur fehlten in der Annahme immer wieder die Präzision, dazu im Aufschlag Sicherheit und Härte.

Nach dem glanzlosen 25:22 im ersten Satz drehten die Oststeinbeker allerdings auf, siegten 25:16. Zuspieler Sebastian Neufeld suchte immer wieder den Weg über die Mitte, wo auch Kapitän Jan Buhrmester ein blitzsauberes Spiel hinlegte. Auf diagonal fand Mirko Suhren immer mehr seinen Rhythmus, nachdem er bei seinem seit längerer Zeit ersten Einsatz von Anfang an zunächst etwas gehemmt gewirkt hatte. Zuletzt punktete Suhren allerdings mit der gewohnten Zuverlässigkeit. Seinen Trainer freute es: "Mirko ist noch ein gutes Stück von seiner Bestform entfernt, aber darauf können wir aufbauen." Zumal Suhrens Konkurrent, der in der Hinrunde überragende Christian Proske, derzeit aus Studiengründen nicht trainieren kann - gegen Bonn spielte er keine Sekunde.

Vor 350 Zuschauern schrammten die Hausherren nur im dritten Durchgang knapp an einem Satzverlust vorbei. Etwas sorglos vergab man selbst beste Punktballchancen, während die abstiegsbedrohten Fortunen mehr als einmal andeuteten, das mehr in ihnen steckt als diese farblose Leistung. Doch unter dem Jubel der Anhänger behielten Patrick Stellmann über außen und Suhren kühlen Kopf und sicherten den Ostbek Cowboys den wichtigen 3:0-Erfolg.

Als einen "wichtigen Schritt auf dem Weg zu alter Stärke" wertete Schlesinger anschließend das Match. "Nun müssen wir in Bielefeld nachlegen, und dann sollten wir wieder in der Spur sein." Mit vorläufig offiziellen 20:8 Punkten belegt der OSV weiterhin den dritten Tabellenplatz in der 2. Liga. Allerdings steht die Entscheidung des DVV über den fragwürdigen Punktabzug aus dem erfolgreichen Kyritz-Spiel weiterhin aus.

 

 

Norddeutschland - Oststeinbeker SV-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

Ostbek Pirates ohne Hauch einer Chance

An eine derart deftige Niederlage konnte sich Kay Lühr, Trainer der Ostbek Pirates, im Lauf seiner Karriere kaum erinnern. "Das war schon rekordverdächtig", sagte er leise. Beim 0:3 seiner Regionalliga-Herren gegen den Ligafavoriten Eimsbütteler TV blieben seine Schützlinge ohne jede Chance, verloren 15:15, 16:25, 11:25. "Das waren zwei Klassen Unterschied", sagte Lühr. "Die haben uns ganz locker mit ihren Aufschlägen abgeschossen."

Rund 25 direkte Annahmefehler in drei Sätzen, dies zählten aufmerksame Beobachter. Schwer für das abstiegsbedrohte Team, auch nur in die Nähe dessen zu kommen, was man Kampfgeist nennen könnte. "Ein Debakel", sagte Kapitän Martin Kauffeldt knapp. "Ohne Abwehr, ohne Annahme, ohne Druck im Angriff gewinnt man gegen ein Team wie den ETV keinen Blumentopf."

Die Strategie von Lühr hatte nichts gefruchtet, jene Spieler aufs Feld zu stellen, die zuletzt kaum zum Einsatz gekommen waren. Ohne erkennbare Gegenwehr gingen die ersten beiden Sätze verloren, und als Lühr umstellte und einige Stammspieler aufs Feld schickte, wurde es, gemessen an den Zahlen, nur noch schlimmer. "Wir sind an einem Punkt, an dem aus der Mannschaft eine Reaktion kommen muss", sagte Lühr. "Wir haben zu viele Spieler dabei, die sich für klasse Volleyballer halten und auf dem Feld überhaupt nichts zum Mannschaftserfolg beitragen." Klare Worte des Trainers, die manche seiner Schützlinge allerdings nicht mehr hören konnten: Sie hatten sich bereits verzogen, einige, wie sie verlauten ließen, zum Krafttraining. "Wenn´s hilft", sagte Lühr lakonisch.

Mit 8:18 Punkten bleibt der Neuling Drittletzter der Regionalliga Nord.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

VCO: Männer: Erfolgsserie mit Galavorstellung fortgesetzt

Als klarer Außenseiter ging das männliche Zürich Team VCO am gestrigen Sonntag in die Bundesliga-Partie gegen den SV Bayer Wuppertal. „Wir wollen trotzdem unsere Chance suchen und nutzen.“, war VCO-Coach Michael Warm vor der Partie dennoch verhalten optimistisch. Aber auch Wuppertals

Trainer Mark Lebedew zeigte sich zuversichtlich: “Ich denke, wir sind gut vorbereitet. Für uns spricht natürlich die Erfahrung. Alles in allem wird es darauf ankommen, den VCO das gesamte Spiel über unter Druck zu setzen.“

Vor mehr als 400 Zuschauern verlief die Begegnung zunächst sehr ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende waren es die Berliner, die aufgrund hohen Engagements und beeindruckender Cleverness mit 27:25 die Oberhand behielten. Anschließend zeigten sich die Gäste aggressiver und konstanter und glichen nach einem 25:19 zum 1:1-Satzstand aus.

Doch die VCO-Talente ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Aus einer soliden Annahme heraus, in der vor allem Libero Martin Pomerenke glänzte, konnte Zuspieler Patrick Steuerwald seiner Angreifer immer wieder effektiv in Szene setzen. Imposant war die Konstanz, mit der die Berliner dieses hohe Niveau hielten. Lohn dieser starken Leistung war zunächst das 25:21 im dritten und später dann das klare 25:18 im vierten Durchgang. Mit diesem 3:1 feierte das Zürich Team VCO nun bereits seinen dritten Sieg in Folge und den vierten Saisonerfolg insgesamt.

Auch wenn Wuppertals Trainer Mark Lebedew verständlicherweise enttäuscht war („Wir haben nicht genügend Druck gemacht. Wir waren in den wichtigen Momenten zu passiv.“), zollte er den Berliner Nachwuchstalenten seinen Respekt: „VCO war richtig gut. Sie haben sich toll entwickelt.“ Und natürlich war auch Bundestrainer Michael Warm zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Es ist eine große Freude für mich zu sehen, wie viel die Jungs nun durch die harten Spiele in der 1. Bundesliga bereits lernen konnten. Doch wir wollen uns darauf nicht ausruhen. Da uns die nächsten Gegner nun sicher nicht mehr unterschätzen werden, wird es wichtig sein, auch in dieser neuen Situation einen klaren Kopf zu behalten und unser Spielniveau hoch zu halten.“

mk

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

VCO-Frauen: Mit Party-Stimmung zum dritten Sieg

Der Höhepunkt der „Volleykids“-Abschlussveranstaltung am vergangenen Samstag war zweifellos die Erstligapartie zwischen dem weiblichen Zürich Team VCO und dem 1. VC Wiesebaden. Fast 600 Zuschauer, darunter zahlreiche Teilnehmer der Nachwuchs-Aktionswoche „Volleykids“, versetzten die Lichtenberger Safkow-Halle in Volleyball-Party-Stimmung.

Allerdings waren die „Party-Gäste“ aus Wiesbaden nicht gewillt, entsprechende Gastgeschenke zu verteilen. Deutlich entschieden sie den ersten Durchgang mit 25:17 für sich. Doch die Berliner Nachwuchstalente wollten ihrem Publikum natürlich etwas bieten und revanchierten sich mit einem klaren 25:16 im Folgedurchgang. Und auch im dritten Satz beherrschten sie eindeutig die Szenerie und gewannen diesen 25:18.

Schon jetzt war die Stimmung in der Halle sensationell, was beide Mannschaften zusätzlich zu motivieren schien. Im vierten Satz lieferten sie sich einen offenen Schlagabtausch, dessen glücklicheres Ende die Wiesbadenerinnen (nach drei abgewehrten Matchbällen) für sich hatten.

Und auch der anschließende Tie-break entwickelte sich zu einem wahren Volleyball-Krimi. Die Gäste aus Hessen gingen in Führung und konnten diese lange Zeit behaupten. Doch die VCO-Youngster steckten nicht auf und mit der lautstarken Unterstützung ihrer Fans wendeten sie den Spielverlauf und erkämpften sich einen viel umjubelten 15:13-Satz- und 3:2-Matchgewinn.

 „Nach den vergebenen Matchbällen glaubte ich eigentlich schon nicht mehr an den Sieg, aber dank der großartigen Unterstützung durch die Zuschauer und einer tollen kämpferischen Leistung meiner Mädchen haben wir am Ende doch noch glücklich gewonnen.“, strahlte VCO-Coach Jens Tietböhl, dessen Team mit dem dritten Sieg in Folge wohl endgültig in Deutschlands Eliteliga „angekommen“ ist.

mk

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

VCO II: Es ist vollbracht

Zwölf Niederlagen und nur vier gewonnene Sätze lautete die ernüchternde Bilanz des männlichen Zürich Teams VCO II in der Hinrunde der 2. Bundesliga Nord. Dies sollte sich im neuen Jahr unbedingt ändern – gleich drei Spiele hatten die VCO-Youngster am vergangenen Wochenende zu bestreiten und endlich sollte der erste Saisonsieg her.

Die erste Möglichkeit hierzu bot sich am Freitagabend bei den Netzhoppers in Königs-Wusterhausen. „Wir haben zwar phasenweise gut mitgehalten, mussten aber am Ende die Überlegenheit des Gegners anerkennen.“, lautete das Fazit von VCO-Coach Berti Golf nach der 1:3-Niederlage (21:25, 20:25, 29:27, 22:25) seiner Mannschaft.

Doch bereits am Samstag starteten seine Schützlinge den nächsten Versuch. In der aufgrund der „Volleykids“-Abschlussveranstaltung gut gefüllten Saefkow-Halle verfolgten ca. 400 Zuschauer die Partie gegen den TSV Giesen. Diese sahen ein engagiert aufspielendes Zürich Team VCO, dem am Ende neben der letzten Konsequenz aber wieder einmal das nötige Quäntchen Glück fehlte. Obwohl der erste Saisonsieg bei der 9:6-Führung im Tie-break schon greifbar nah schien, unterlag man am Ende leider unglücklich mit 2:3 (25:20, 21:25, 25:18, 14:25, 13:15).

Wer glaubte, dass diese bittere Niederlage die VCO-Youngster aus der Bahn werfen könnte, musste sich am gestrigen Sonntag eines Besseren belehren lassen. In der Begegnung gegen den Tabellenvorletzten Telekom Post SV Bielefeld war den Berlinern der unbedingte Siegeswille von Beginn an anzumerken. Permanent setzte man den Gegner unter Druck und entschied die ersten beiden Durchgänge (27:25, 25:17) für sich. Doch nun drohte die Partie zu kippen. Die Bielefelder kamen immer besser ins Spiel und glichen nach Sätzen aus (19:25, 23:25). Nun musste also der Tie-break die Entscheidung bringen.

Hier waren es die Berliner, die eindrucksvoll den Ton angaben und mit 15:9 und somit 3:2 endlich den ersehnten Sieg perfekt machten. Anschließend kannte die Begeisterung keine Grenzen. Nicht nur die Spieler sondern auch Manager Götz Moser und Coach Berti Golf lagen sich jubelnd in den Armen. „Für die Mannschaft war dieser Erfolg unglaublich wichtig.“, verlieh der VCO-Trainer seiner Freude Ausdruck, „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Spielen darauf aufbauen werden.“

mk

 

 

Deutschland - Kurth-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

Moser: „Das war super“

Gut 600 Kinder nahmen in der vergangenen Woche an Veranstaltungen der Berliner Aktion „Volleykids“ teil. Den krönenden Abschluss bildete der VCO-Mega-Spieltag, bei dem den Nachwuchsteams vier Siege in fünf Partien gelangen

Zwölf teilnehmende Vereine, 15 Veranstaltungen und insgesamt gut 600 Teilnehmer – die Zahlen der Berliner Aktionswoche „Volleykids“ können sich durchaus sehen lassen. Dabei versuchte der Berliner Volleyball-Verband (VVB) in Kooperation mit dem VC Olympia Berlin und weiteren Berliner Vereinen sowie der Kampagne „Volleyball tut Deutschland gut“, Kinder und Jugendliche für Volleyball zu gewinnen. „Die Woche war super“, bilanzierte VVB- und VCO-Präsident Götz Moser. Und Matthias Klee, der die Aktionswoche federführend organisierte, sagte. „Insgesamt gesehen waren die Volleykids ein Erfolg. Natürlich gibt es noch vieles zu verbessern. Aber das ist doch ganz normal, wenn man so eine Aktionswoche zum ersten Mal durchführt.“

In der vergangenen Woche wurden insgesamt sechs Schnuppertrainings auf die Beine gestellt, die vor allem Neulinge für den Sport am hohen Netz begeistern sollten. „Bedingt gelungen“, so Klees Fazit. „Denn die meisten Kinder hatten schon vorher Volleyball gespielt.“ Umso größer allerdings war die Freude bei den Showtrainings, die die Mannschaften des VCO bei verschiedenen Vereinen durchführten. Beispielsweise am Dienstag, als die Erstligatruppe – übrigens fast identisch mit der Junioren-Nationalmannschaft – beim TSV Rudow gastierte und etwa hundert Kinder in die Halle lockte. „Das hat richtig viel Spaß gemacht“, sagte VCO-Trainer Michael Warm. „Wir haben gespürt, dass der Funke von uns auf die Kinder übergesprungen ist.“

Ein Erfolg war ebenso das Spiel- und Sportfest, an dem am Mittwoch gut 200 Kinder aus 18 Berliner Schulen teilnahmen. Auf drei Spielfeldern konnten sich die Teilnehmer nach Lust und Laune austoben. Bei den verschiedenen Ballspielen und Staffelwettbewerben war die Begeisterung der Kinder regelrecht spürbar. Trotz des Wettbewerbscharakters stand der Spaß für alle Beteiligten immer im Vordergrund. „Die Veranstaltung war eine tolle Werbung für unseren Sport im allgemeinen und für den Berliner Volleyball Verband im speziellen“, sagte Landestrainer Gerhard Prenzel.

Den unumstrittenen Höhepunkt und krönenden Abschluss aber bildete zweifellos der Megaspieltag des VC Olympia, bei dem am Samstag und Sonntag fünf Heimspiele auf dem Programm standen. Allein am Samstag sahen insgesamt 1200 Zuschauer die drei Partien in der Regionalliga der Frauen, 2. Bundesliga Nord der Männer und 1. Bundesliga der Frauen. Auch am Sonntag fanden immerhin noch knapp 450 Zuschauer zu den Partien der 2. Bundesliga Nord Männer sowie der 1. Bundesliga Männer in die Halle. Dass dann auch noch vier der fünf Begegnungen – in der Regionalliga gegen die WSG Potsdam-Waldstadt, in der 1. Bundesliga Frauen gegen den 1. VC Wiesbaden, in der 2. Bundesliga Männer gegen Telekom Post SV Bielfeld und in der 1. Bundesliga Männer gegen den SV Bayer Wuppertal -gewonnen wurden, stimmte Moser so froh, dass er sich selbst hinter den Tresen im VIP-Raum stellte und freudestrahlend Getränke ausschenkte.

Und dennoch: „Wir haben das Potenzial der Volleykids bei weitem nicht ausgeschöpft“, sagte Klee. „Mit mehr Vorbereitungszeit, einem höheren Budget und einem größeren Team hätten wir noch mehr auf die Beine stellen können. Die Volleykids-Woche war aber ein guter Anfang und hoffentlich ein wichtiger Impuls für zukünftige Projekte.“

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  

Friedrichshafen empfängt Athen am Aschermittwoch

FRIEDRICHSHAFEN - Seit Montagabend steht es fest: Der VfB Friedrichshafen trägt das nächste Champions League-Spiel gegen Panathinaikos Athen am Mittwoch, 9. Februar aus. Wie gewohnt beginnt das Spiel in der Arena Friedrichshafen um 20.15 Uhr.

Die VfB-Verantwortlichen hätten lieber am Donnerstag gespielt, aber aus übertragungstechnischen Gründen des SWR Fernsehens fiel die Entscheidung auf den Aschermittwoch. Das Rückspiel ist für den darauf folgenden Mittwoch, 16. Februar in Athen vorgesehen.

VfB-Manager Bernd Hummernbrum hätte nichts dagegen, wenn die Arena wie schon gegen Thessaloniki wieder aus allen Nähten platzen würde. Für die Zuschauer hat er deshalb eine gute Nachricht: „Wir erheben keinen Top-Zuschlag, es gelten die normalen Champion League-Preise.“ Ab Dienstag, 25. Januar läuft der Vorverkauf an allen „Tictec“-Vorverkaufsstellen. Ganz bequem kann man seit kurzem im Internet (www.vfb-volleyball.de) bestellen, per Karte bezahlen und sich die Tickets zuschicken lassen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

Sitzvolleyballer begeisterten Schweriner Publikum

Hochkarätigen Sitzvolleyball sahen am Sonnabend, dem 22. Januar leider nur ca. 50 Zuschauer beim Demonstrationsturnier in der Schweriner Volleyballhalle. Im Vorprogramm zum Bundesliga Punktspiel der Damen zwischen dem Schweriner SC und Bayer 04 Leverkusen demonstrierten die Behindertenvolleyballer aus Berlin, Leverkusen und Neubrandenburg ihr Können.
Packende Szenen, teilweise akrobatische Einlagen und technisch hochtragende Spielzüge begeisterten immer wieder das beifallsfreudige Publikum. Im 1. Spiel (nur 1 Satz) gewannen die Berliner erwartungsgemäß klar, trotz Verstärkung in den Reihen der Neubrandenburger durch den Berliner Nationalspieler Martin Rieckmann mit 25:17.

Völlig überfordert waren die Mecklenburger Sitzvolleyballer im Spiel gegen Meister Leverkusen. Nach nur 14 Minuten stand es 25:10 für die Bayer-Spieler. Im Hauptspiel des Tages standen sich dann Meister Bayer 04 Leverkusen und der Vizemeister SV Berliner Brauereien gegenüber. In einem ausgeglichenen und jederzeit spannenden Match gewannen die Rheinländer verdient mit 2:1 ( 16, -18, 17). Herausragende Spieler waren auf Seiten des Bayer-Teams Thomas Renger, Benjamin Oesch und Siegmund Soicke. Bei den Berlinern gefielen besonders Alexander Schiffler und Martin Rieckmann mit gelungenen Aktionen.
Mit viel Beifall bedachten die leider nur sehr wenigen Zuschauer beide Teams nach dem Spiel.
Bilder und ein Demo-Video stehen auf unseren Homepages: http://www.schweriner-sc.com und  http://nachwuchs.schweriner-sc.com

Sitzvolleyball

Entstehung: vor über 40 Jahren
Verbreitung: mittlerweile in über 50 Ländern
Teamstärke: 6 Spieler
Feldgröße: 6m x 10m
Netzhöhe: 1,15m

Die Techniken sind identisch mit denen im Volleyball, wie Auszeiten, Auswechslungen, Zählwerk etc. Einzige Unterschiede:
Die Aufgabe darf geblockt werden und der Rumpf eines Spielers muss bei jeder Aktion am Ball Kontakt zum Boden haben.

Sitzvolleyball eignet sich besonders für Sportler mit Beinhinderungen, da die Prothesen nicht benötigt werden. Ein Spieler ist international spielberechtigt, wenn er das so genannte "Minimal-Handicap" vorweisen kann, in der Regel ist dieses ein ärztliches Gutachten darüber, dass der Sportler nicht im Stehen Volleyball spielen darf.

 

 

Deutschland - Volleyball Magazin

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.volleyball.de 

Dachau kann doch noch punkten

„Es wird jetzt Zeit, endlich zu punkten“, hatte Torsten Schulz, Trainer des ASV Dachau, noch vor Wochenfrist erklärt. Nun, seine Schützlinge scheinen den Wunsch ihres Coaches wohl vernommen zu haben. Denn am zweiten Spieltag der Ligarunde bewies der bis dato erst einmal siegreiche Aufsteiger, dass er sich im Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben hat: Und beim 3:2 (14:25, 21:25, 25:18, 25:20, 17:15) über Maoam Mendig konnten die Gastgeber auch spielerisch überzeugen, drehten gar einen 0:2-Satzrückstand noch um.

„Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, erklärte Torsten Schulz. „Aber ich denke auch, Mendig hat uns wie im Hinspiel ein bisschen unterschätzt.“ Der ASV überzeugte mit nahezu perfekter Annahme und beim Service.

Den zweiten Paukenschlag des Wochenendes setzten die Nachwuchsvolleyballer vom VC Olympia Berlin, die beim 3:1 (27:25, 19:25, 25:21, 25:18) über Bayer Wuppertal ein weiteres favorisiertes Team straucheln ließen. Hoffnungslos dürfte allerdings die Situation der Volley Dogs aus Berlin sein, die nach dem 0:3 (24:26, 20:25, 23:25) gegen die SG Eltmann weiterhin das Tabellenende zieren.

Das erwartet hart umkämpfte Match lieferten sich der VV Leipzig und Evivo Düren. Letztlich hatten die Nikolic-Schützlinge das glücklichere Ende für sich und feierten beim 3:2 (25:18, 23:25, 22:25, 25:20, 15:13) ihren Saisonsieg Nummer sieben. „Das war kollektiver Mist“, ärgerte sich Dürens Trainer Bernd Werscheck. „Wir haben uns das Spiel mit unserer extrem schwachen Annahme selbst versaut.“ Im Kampf um Platz drei werde man jetzt aber keineswegs nervös. „Wir haken das Spiel mal als Ausrutscher ab.“

Dagegen gab es für den Moerser SC auch im dritten Spiel dieser Saison gegen den SCC Berlin nichts zu ernten. Nach dem 0:3 im Pokal-Halbfinale in Charlottenburg hieß es auch im Sportzentrum Rheinkamp 0:3 (23:25, 14:25, 29:31), wobei die „Adler“ zumindest im ersten und letzten Durchgang absolut ebenbürtig waren. Allein fünf Satzbälle ließen Grozer & Co. Im Schluss-Durchgang ungenutzt, teilweise sogar aus dem eigenen Angriff heraus. „Es war wirklich schade, dass es nicht zum Satzgewinn gereicht hat“, meinte MSC-Coach Igor Arbutina, „aber der SCC hat eben eine richtige starke Truppe.“ Die aber neben Licht auch reichlich Schattenseiten zeigte. Phasenweise agierte die Culic-Sechs doch etwas fahrlässig. Auf der anderen Seite halfen die schwachen MSC-Aufschläge den Berlinern, hinzu kam vor allem im zweiten Satz ein löchriger Block. Einen heißen Zweikampf lieferten sich MSC-Jungstar Georg Grozer und sein Berliner Pendant Robert Kromm. In seinem zweiten Bundesliga-Spiel zeigte Jochen Neumann als MSC-Libero eine ordentliche Leistung.

Am Rande der Partie sorgten immer noch die Äußerungen von VfB-Kapitän Bogdan Jalowietzki über seinen Ex-Klub für Gesprächsstoff. „Bobby“ hatte nach dem 3:0 der Friedrichshafener über den MSC in der Vorwoche erklärt, dass man „nur mit 50 Prozent” gespielt habe, was dennoch zu einer Lehrstunde für den MSC gereicht hätte. Zudem beklagte sich der Mittelblocker über das „schwache Niveau” auch der anderen Mannschaften in der Topliga-Runde. „Jeder hat das Recht, sich frei zu äußern“, so MSC-Präsident Günter Krivec. „Aber gelegentlich sollte man sich doch daran erinnern, wo man gelernt hat und groß geworden ist. Mit solchen abfälligen Bemerkungen macht er sich bei den Fans keine Freunde. Solche Sprüche sind überflüssig.” Der VfB indes machte am Sonntag dort weiter, wo er gegen den MSC aufgehört hatte – und fuhr in Unterhaching nach missglücktem Start beim 3:1 den 13. Sieg ein.

Christian Schyma

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 25. Januar 2005

  http://de.sports.yahoo.com 

Beachvolleyball-Teams in Neuseeland vorn dabei

Auckland (dpa) - Die deutschen Beachvolleyball-Teams Judith Deister (Leverkusen) und Claudia Lehmann (Feldkirch) sowie Julius Brink (Leverkusen) und Christoph Dieckmann haben bei den Meisterschaften Neuseelands in Auckland dritte Plätze belegt.

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.beach-volleyball.de 

Büttners neue Partnerin heißt Hagenow

"Als Kücken bezeichnet zu werden hat mich nie genervt."

Florentina Büttner ist mit ihren 16 Jahren die jüngste Spielerin auf der Tour und hat doch schon beachtliche Erfolge vorzuweisen. Mit Julia Sude holte sie sich im vergangenen Jahr die Bronzemedaille bei der U-18 WM im italienischen Termoli sowie die Silbermedaille bei der U-18 EM in Myslowice. Zudem erreichte das Nachwuchs-Duo Büttner/Sude bei dem Masters auf Kühlungsborn den vierten Platz, beim Renault Beach Cup in Frankfurt standen sie sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen. Julia Sude spielt in dieser Saison mit Sandra Piasecki, Büttner geht mit Sabrina Hagenow gemeinsame Wege im Sand. Im Interview mit beach-volleyball.de spricht Florentina über ihren Partnerwechsel, ihre sportlichen Ziele 2005 und über die Situation ständig als "Nachwuchs" betrachtet zu werden.

Die wichtigste Frage am Anfang: Wer ist Deine Partnerin wie sieht die entsprechende Trainingsplanung aus?
Meine neue Partnerin heißt Sabrina Hagenow. Sie spielt mit mir beim VfL Nürnberg in der 2. Bundesliga. Sabrina trainiert mit mir wöchentlich dreimal in der Halle und in den Osterferien werden wir uns in Fuerteventura gezielt
auf die neue Beach-Saison vorbereiten. Volkmar Grallatz soll uns als Trainer begleiten, um aus uns ein schlagkräftiges Team zu formen.

Wie kam es zur Trennung von Julia Sude?
Das Wort Trennung gefällt mir nicht. Es drückt so etwas Endgültiges aus und das ist es sicher nicht...
Sowohl national als auch international waren unsere Erfolge in zwei Jahren für unser Alter sehr beachtlich und sie sind nur schwer zu toppen. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen mit "Partnern" machen und "Reisende" soll man ja nicht aufhalten. Wer weiß, vielleicht spielen wir eines Tages wieder zusammen.

Nervt es eigentlich immer als Nachwuchsteam betrachtet zu werden oder bringt es auch Vorteile?
Ein gutes Nachwuchsteam ist nicht nur für uns Beacher eine Herausforderung, sondern stellt auch eine Bereicherung auf jedem Turnier dar. Seit Jahren bin ich die jüngste Teilnehmerin auf der Tour und es hat mich nie genervt als „Kücken“ bezeichnet zu werden. An dieser Stelle möchte ich mich gleich mal bei all meinen Beach-Kollegen und allen "Offiziellen" für die freundliche Unterstützung und Hilfe bedanken. Ohne Nachwuchsförderung ist im Leistungssport kein Blumen-Topf mehr zu gewinnen.

In welchen sportlichen Bereichen hast Du derzeit noch Schwächen?
Über Schwächen spreche ich doch nicht in der Öffentlichkeit, das sollen meine Gegner selbst heraus finden.

Welche Ziele hast Du in sportlicher Hinsicht für 2005?
Mit Sabrina möchte ich versuchen das eine oder andere Masters zu spielen. Auf Cups wollen wir auch ein Wörtchen mitreden und mit Leistung überzeugen. International hoffe ich, dass mir der Bundestrainer eine gute Partnerin zur Seite stellt, um an meine Erfolge anzuknüpfen.

Was glaubst Du bringt die WM 2005 dem Beach-Volleyball-Sport in Deutschland?
Die WM in Deutschland wird bestimmt zum Aufwärtstrend unseres Sports beitragen. Wenn die Medien gut und oft zu besten Sendezeiten berichten, dann kann Beach-Volleyball zum erfolgreichsten Teamsport werden.

 

 

Norddeutschland - Elmshorner Nachrichten

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.en-online.de 

VGE: Endlich mal wieder Sport

Zwei ungestörte Elmshorner Volleyballspiele in der Regionalliga

Elmshorn (wa). Mit einem 3:0 Pflichtsieg beim Tabellenletzten aus Eckernförde kamen die Regionalligafrauen der Volleyball-Gemeinschaft Elmshorn (VGE) von ihrem Auswärtsspiel an der Ostseeküste zurück.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 25. Januar 2005

  www.freies-wort.de 

Shumeiko: Reise in die Vergangenheit

SUHL – Zwei Spiele, zwei Siege: Erfolgreicher hätte der Einstand von Natalia Shumeyko in Reihen des VfB 91 Suhl nicht sein können. „Sie bringt uns Glück“, flachste Magdalena Sadowska nach dem standesgemäßen 3:0-Heimsieg gegen Emlichheim.

 

 © 1999-2004 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel