News

 Montag, 04. April 2005 

Oststeinbek steigt in 1. Liga auf
Das Abenteuer beginnt – Hamburs Wilder Osten bebt
Friedrichshafen führt 1:0 gegen Wuppertal
YoungStars schicken Freiburg nach drei Sätzen heim
Aachen gewinnt auch drittes Spiel gegen Münster
Sieg Nummer acht für das Zürich Team
DVV-Jungen: Tiebreak-Niederlage gegen Lettland
WiWa Hamburg: Der Fluch der Hauptstadt
Kyritz: Vorstand kündigt Berufung an
Treppner von Trainerpflichten entbunden
Münster bezwingt Hamburg
Polen ist Jugend-Europameister
Jugend-EM (weiblich): Deutschland Fünfter
Michael Meier: Achillessehnenabriss
TSV Unterhaching siegt in Düren
Dieckmann/Reckermann starten SMS-Service
Dresdner Siegesserie endet im hohen Norden
Die Show des "Jojo" Chala
USC ist Frühjahrsmeister
USC-Reserve scheitert erneut gegen Aachen
VC Markranstädt feiert Aufstieg noch nicht
VVL: Absturz in die Hölle
SSC-Sechser brachte Halle zum Brodeln
Halbfinale ist für die "Adler" jetzt ganz nah
Suhl: Ein 3:2 – Alle Jahre wieder

April 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Samstag, 02. April 2005

  www.abendblatt.de 

Oststeinbek steigt in 1. Liga auf

Oststeinbek/Hamburg - Die Volleyballmänner des Oststeinbeker SV dürfen ohne Aufstiegsspiel in die Erste Bundesliga aufsteigen. Da der aktuelle Erstligasiebte Maoam Mendig sich zur nächsten Saison in die Regionalliga zurückzieht, wird ein zusätzlicher Platz in der deutschen Eliteliga frei. "Der Oststeinbeker SV steigt damit auf", heißt es im Frankfurter Ligabüro.

"Ich wäre fast ohnmächtig geworden, als ich das gehört habe", sagt der Oststeinbeker Manager Rüdiger Barth. Allerdings bedauert er den Wegfall des Aufstiegsspiels am 23. April gegen den Südvertreter TG Rüsselsheim: "Es wäre für uns eine Riesenwerbung und ein tolles Ereignis gewesen", so Barth. Der Event spielte eine wichtige Rolle in der Werbung um Geldgeber für die nächste Saison.

Doch nicht nur wirtschaftliche Probleme gilt es zu lösen, soll ein Klub aus dem Hamburger Verband nach elf Jahren wieder in der Erstklassigkeit baggern. Der Oststeinbeker Trainer Bernd Schlesinger sorgte auf seine Art für Kontinuität. 1994 war er als Chefcoach Opfer der Pleite des 1. SC Norderstedt.

"Eigentlich wollte ich zur nächsten Saison mein Engagement in der Halle zurückfahren", sagt Schlesinger, der sich mehr auf seine international erfolgreichen Beachvolleyball-Paare Stephanie Pohl/Okka Rau (HSV) und Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (Berlin) konzentrieren wollte. "Darüber muß ich jetzt noch einmal nachdenken."

Der Mannschaft fehlt zur nächsten Saison außerdem ein Zuspieler. Um konkurrenzfähig sein zu können, müßten sich die "Cowboys" auf allen Angriffspositionen verstärken. Nur ist dies mit Sicherheit finanziell nicht machbar.

masch

 

 

Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 04. April 2005

   

Das Abenteuer beginnt – Hamburs Wilder Osten bebt

Immer wieder ungläubige Nachfragen, immer wieder die Beteuerung vom Management: Doch, es stimmt, die Info kommt vom DVV! Die Spieler der Ostbek Cowboys konnten die Nachricht kaum fassen, die ihnen da am 1. April vorgesetzt wurde: Der Aufstieg des OSV in die 1. Bundesliga (DVL) steht fest. Elf Jahre nach dem Aus des 1. SC Norderstedt ist der Männer-Volleyball in der Hansestadt wieder erstklassig.

Außenangreifer Fridolin Lippens, aus dem nahen Bergedorf stammend, sagte: „Das glaub ich ja nicht. Wir haben es wirklich schon geschafft? Ich fasse es nicht. Herrlich.“ Wie seine Mitspieler hatte er sich auf ein hitziges Duell am 23. April gegen Rüsselsheim eingestellt, „ich bin mir irgendwie sicher, wir hätten das gewonnen“, sagt Lippens, „aber jetzt schon die Sicherheit zu haben, ist natürlich viel schöner.“

„Ihr verarscht uns doch“, reagierte Hendrik Hofmann, Libero und einer der drei Oststeinbeker Urgesteine im Kader der Cowboys. Als er hörte, dass Maoam Mendig tatsächlich definitiv sein Team für die nächste Saison zurückziehe, entfuhr es ihm: „Oh Mann, ist das geil. Jetzt geht das ja wirklich los.“

Es geht wirklich los. Zwar braucht der Oststeinbeker SV rein rechnerisch noch mindestens einen Satzgewinn aus den letzten beiden Spielen, um die Vizemeisterschaft in der 2. Liga Nord klarzumachen. Doch der Dritte TuB Bocholt hat wie der Vierte Hildesheim nicht für die DVL gemeldet, ist also kein Konkurrent mehr um den Aufstieg. Und offenbar hat darüberhinaus der DVV auf einen Einspruch im Verfahren um die Kyritz-Punkte verzichtet. Die Info vom Ligabüro aus Frankfurt war klar: Es ist wasserdicht. "Oststeinbek spielt in der kommenden Saison in der 1. Bundesliga", hieß es – aus OSV-Sicht muss man hinzufügen: wenn in den kommenden Wochen genügend Sponsoren an Land gezogen werden.

Trainer Bernd Schlesinger, seit Jahren sturmerprobt, entfuhr ein herzhaftes Gelächter. Es klang sehr fröhlich, für einen Berufsskeptiker wie ihn. „Unglaublich. Dann müssen wir jetzt richtig rotieren“, sagte er. „Ich freue mich für alle Beteiligten, das ist schon ein kleines Wunder. Wir sollten versuchen, die gewonnene Zeit intensiv zu nutzen.“

Auch Abteilungsleiter Jan Schneider sieht das als großen Vorteil: „Wir stecken momentan in Verhandlungen mit einigen Unternehmen, das ist das Faktum 1. Liga natürlich ein ganz starkes Argument.“ Den OSV-Macher erreichte die Meldung in Florenz, wo er seinen Mietwagen vor Freude beinahe gegen eine Eisdiele gesteuert hätte. „Jetzt holen meine Freundin und ich uns einen Sixpack und feiern erst mal ne Runde.“ Wie viele andere fühle zwar auch er eine leise Enttäuschung, dass das Aufstiegsspektakel am 23.4. ausfalle. „Darauf haben wir hingefiebert“, sagte er. Allerdings, erinnerte er sich selbst, dürfe man sich nun auf den VfB Friedrichshafen und den SCC Berlin freuen: „Das ist ja kein schlechter Ersatz. 1000 Leutchen möchte ich da jeweils auch in der Halle sehen." Am 16. April, so erklärte Schneider, werde nun das letzte Heimspiel der 2. Bundesliga zur großen Aufstiegsfete: „Da wird die Bude wackeln.“

Die Spieler haben ihren Teil getan, nun ist das Management gefragt, einen weiteren Schritt in der Entwicklung des Oststeinbeker Volleyballs zu vollziehen. „Wir wollen uns so seriös darstellen, wie wir arbeiten, ohne den Charme der Leidenschaft und der Improvisation zu verlieren“, sagte Schneider. „Nadelstreifenanzüge passen einfach nicht zu uns.“ Man wolle das Abenteuer 1. Bundesliga mutig angehen, tapfer und selbstironisch überstehen - und vielleicht sogar sportlich überleben. „Unsere Jungs können noch viel besser werden. Ein paar Etablierte werden bei uns Federn lassen, da bin ich mir sicher.“ Was den Kader betrifft, so werde den Aufstiegsspielern absolut vertraut: „Wer weitermachen möchte und voll mitzieht, wird dabei sein. Aussortiert wird keiner.“ Allerdings verliert man die beiden Zuspieler Sebastian Neufeld (2. Herren) und Marek Sabrowski (beruflich nach Thüringen). „Dazu brauchen wir noch ein bis zwei Mittelblocker“, sagt Schneider. „Wir stehen in Kontakt zu Spielern, die menschlich sehr gut ins Team passen. Wir werden garantiert keine Legionäre holen. Alles Geld, was zusätzlich hereinkommt, wird transparent innerhalb der Mannschaft verteilt.“

Bis zum 30. Juni wird sich der OSV endgültig zu äußern haben, ob man den erworbenen Platz in Anspruch nehmen wird. „Es wäre ein Traum, ganz ehrlich“, sagt Jan Buhrmester. Der Kapitän stammt aus dem Ort, stieg vor Jahren mit Adler Kiel in die 1. Liga auf und erlebte dann, wie der Klub kurz vor Saisonbeginn aus Geldmangel zurückziehen musste. „Burmi ist ein Pfundskerl, eine treue Seele, einer, der immer brennt“, sagt Jan Schneider. „Allein für ihn werden wir alles tun, dass wir das Geld zusammenbekommen.“ Nur sei eins klar: Schulden wird der OSV keine machen, da sind sich alle Verantwortlichen einig.

Freude auch für die Ostbek Pirates: Durch den Aufstieg der 1. Herren wird der Regionalliga-Meister Warnemünde auf jeden Fall in die 2. Liga aufsteigen, der Klassenerhalt der OSV-Reserve in der 3. Liga ist gesichert. "Jetzt können wir dort richtig konzeptionell arbeiten", sagt Trainer Schlesinger, "wir hoffen, aus dem Team einen Talentpool zu machen." Große Pläne - und alles garantiert kein Aprilscherz.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 04. April 2005

   

Friedrichshafen führt 1:0 gegen Wuppertal

FRIEDRICHSHAFEN - Nach einem 3:2-Sieg (25:9, 21:25, 25:19, 22:25, 15:12) gegen den SV Bayer Wuppertal ist der VfB Friedrichshafen ist mit einem Beim im Play-off-Halbfinale der Zürich Volleyball Bundesliga. Allerdings war die erste von maximal drei Begegnungen alles andere als ein Zuckerschlecken für den VfB.

Vom ersten Ballwechsel an schien klar: Der VfB Friedrichshafen hatte die Strapazen der Champions League weggesteckt und machte mächtig Dampf. Die Bayer-Mannen hielten lange Zeit dagegen. Zwar lagen sie ständig zurück, kämpften aber aufopferungsvoll in der Feldabwehr. So kamen die 900 Zuschauer trotz der Dominanz des VfB immer wieder in den Genuss von langen Ballwechseln. Als sich Jochen Schöps beim Stand von 16:9 den Ball zum Aufschlag holte, war für Wuppertal nichts mehr zu holen: zu druckvoll und präzise sein Service, zu gut der Häfler Spielaufbau und zu groß die Zahl der Wuppertaler Fehler. Mit 25:9 endete der erste Durchgang.

Im zweiten Durchgang plötzlich ein umgekehrtes Bild: Der SV Bayer übernahm die Führung und zog auf 4:1 davon. Nicht zuletzt dank des Australiers Andrew Earl, der für Martin Yngerskog in der Annahme kam. Die Gäste wuchsen über sich selbst hinaus und leisteten sich kaum noch Fehler. Gegen Ende kam der VfB zwar auf 20:21 und 21:22 heran, aber den letzten Punkt machten die Wuppertaler zum 21:25.

Der dritte Durchgang verlief lange Zeit ausgeglichen. Erst nach der zweiten technischen Auszeit (16:14) setzte sich der VfB vor allem durch starke Angriffe von Jochen Schöps ab. Nach dem 25:19 wurden erneut die Seiten gewechselt.

Etwas zäh lief der vierte Satz an - und wurde früh schon wieder unterbrochen. Der Linienrichter hatte einen Aufstellungsfehler beim SV Bayer festgestellt und es hieß 2:3 statt 1:4 aus Häfler Sicht. Auch als der VfB beim 10:9 in Führung ging, ließ sich das Team von Mark Lebedew nicht irritieren. Bogdan Jalowietzki & Co. konnten sich aber nicht entscheidend absetzen und gerieten bei 20:21 wieder ins Hintertreffen. Gleich den ersten Satzball verwandelte Andrew Earl zum 22:25 aus Häfler Sicht.

Spannung pur bot der fünfte Satz. Jeder Punkt war hart umkämpft, die Hausherren mussten bis zum 9:10 einem Rückstand hinterherlaufen. Erst ein Block von Jose brachte bei 11:10 die erste Führung für den VfB, den er auf einen Drei-Punkte-Vorsprung zum 15:12 ausbaute.

Am Mittwoch, 6. April, treffen sich beide Teams zum zweiten von maximal drei Spielen in der Wuppertaler Bayerhalle. Wer zuerst zwei Spiele gewonnen hat, steht im Halbfinale.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 04. April 2005

   

YoungStars schicken Freiburg nach drei Sätzen heim

FRIEDRICHSHAFEN - Endlich wieder ein Sieg für die Volley YoungStars! Mit einer überzeugenden Leistung schickten sie die FT 1844 Freiburg mit einem 3:0 (25:21, 25:21, 25:22) wieder nach Hause.

„Wir wollen uns mehr als Mannschaft präsentieren“, hatte Trainer Söhnke Hinz nach der letzten Niederlage, der fünften in Folge, angekündigt. Genau das gelang den YoungStars - und eine überzeugende Leistung noch dazu.

Von Anfang an gingen die Häfler am Samstag unbekümmert zu Werke. Aufgrund des Fehlens von Libero Thilo Späth, der zur gleichen Zeit mit der Jugend-Nationalmannschaft den zehnten Platz bei der EM in Lettland holte, musste Hinz einige Änderungen im Team vornehmen, sodass Alex Wiskirchen, Rafael Dürr und Thomas Güßgen nicht auf ihren Stammpositionen spielten. Die Formation Sören Schneider (Zuspiel), Timo Wilhelm, Alex Wiskirchen (Außen/Annahme), Thomas Güßgen, Matthias Klippel (Mittelblock), Marco Hofmann (Diagonal) und Rafael Dürr als Libero erwies sich als erfolgreich. Söhnke Hinz: „Das ist die Aufstellung, in der wir am besten sind.“

Nach anfänglichen Schwierigkeiten überzeugten die Häfler vor allem mit einer konzentrierten Blockarbeit. Auch ihre druckvollen Aufschläge brachten die Badener immer wieder in Verlegenheit und behinderten einen konstruktiven Spielaufbau.

Geburtstagskind Timo Wilhelm, der Außenangreifer wurde am Samstag 19 Jahre alt, verwandelte den ersten Satzball zum 25:21. Der zweite Satz ging ebenfalls mit 25:21 an Friedrichshafen, allerdings taten sich die Spieler schon wesentlich leichter als zum Auftakt. Während es für die ungewöhnliche Formation immer besser lief, hatten die Freiburger mehr und mehr Probleme. Da half es Trainer Diego Ronconi im dritten Satz auch nichts, dass er bereits bei 1:3 eine Auszeit nahm. Durch die beiden halben Asse von Matthias Klippel von 9:6 auf 11:6 machten die YoungStars einen entscheidenden Schritt nach vorn und konnten es sich am Ende sogar leisten, vier Matchbälle ungenutzt zu lassen. „Für uns war es wichtig zu sehen, dass wir noch gewinnen können“, bilanzierte Söhnke Hinz. Ebenfalls erfreulich: „Alle haben gut und konstant gespielt“.

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 04. April 2005

   

Aachen gewinnt auch drittes Spiel gegen Münster

Bina Rollersbroich überragend

Münster – Nach beinahe zwei Stunden reiner Spielzeit zwei Matchbälle für Aachen in der berühmt-berüchtigten Münsteraner Halle „Berg Fidel“: den ersten kann das Gastgeberteam noch abwehren, doch mit dem zweiten verwandelten Spielball gelingt es dem Alemannia-Team endgültig, alle rechnerischen und theoretischen Zweifel am Klassenerhalt ad acta zu legen. Im Gegenteil: nun kann man sogar wieder auf Platz 5 schielen, doch der Reihe nach und zurück zum Spiel: Mit einer insgesamt fantastischen Mannschaftsleistung und hochkonzentriert konnten die beiden ersten Sätze gewonnen werden. 

Münster musste zwar wegen der Juniorinnen-EM und einem Beach-Trainingslager in Brasilien auf drei wichtige Spielerinnen verzichten,  doch unter anderem mit Lisa Beinborn (aus dem Kader des Erstligisten) im Angriff und einer fantastischen Libera Stefanie Golla zeigte USC II, warum man zur Zeit Tabellendritter ist. Die Satzanfänge – im Januar noch oftmals Kritikpunkt nach Alemannia-Niederlagen – sind im Moment die Stärke der Aachenerinnen. Wie die Feuerwehr legte Aachen los und vielleicht war dieser erste Satz der wichtigste des Spiels. Gute Annahme, aufmerksam in Block und Abwehr, aggressiv bei Aufschlag und Angriff, beide Teams schenkten sich nichts und sicherlich ist ein 28:26 auch glücklich, doch im zweiten Durchgang sah das Ergebnis zum Schluss schon deutlicher aus. Und im dritten Durchgang waren neben nachlassender Konzentration auf Aachener Seite auch einige Wechsel bei Münster die Gründe für die spielerische Wende. 

Im vierten Durchgang hatte Aachens Team wieder eine schnelle Führung herausgekämpft, doch Münster kam schnell ran und zog zum Ende mit besserem Angriffsspiel davon. So musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Auch hier lag Münster früh zurück (bei 8:4 für Aachen wurden die Seiten gewechselt), es sah nach einem deutlichen Satzgewinn aus. Dann eine etwas umstrittene Entscheidung, eine kurze Diskussion und Aachen war kurz aus dem Tritt gebracht. Bei 11:11 für beide Teams alles offen, doch da war die Leistung der Alemannia wieder da: zwei schnelle Punkte, und dieser Vorsprung wurde ins Ziel gerettet. 

Alemannia Aachen besiegt somit in der laufenden Spielzeit zum dritten Mal USC Münster II (Hinspiel 3:2-Sieg und WVV-Pokal-Finale 3:0-Sieg). Trainer Luc Humblet, der somit seinen vierten Sieg feiert, zum Match: „Ich bin von der kämpferischen Einstellung meines Teams und von der immer mehr erkennbaren Fähigkeit begeistert, sich schnell zu adaptieren. Unsere Garantin für den heutigen Sieg war unsere Libera Bina Rollersbroich, die überragend gespielt hat. Mit einer solchen Leistung können wir auch nächste Woche gegen Parchim siegen!“

Am kommenden Sonntag (10. April) kommt es in der Bergischen Gasse um 15.00 Uhr nach fünf Auswärtspartien in Folge endlich wieder zu einem Heimspiel. Da dieses Heimspiel das letzte der Spielzeit ist, wird mit vielen Überraschungen zu rechnen sein und jedem Aachener Volleyball-Fan wird geraten, sich dies nicht entgehen zu lassen.

André Schnitker

 

 

Deutschland - Podeswa-News

 Montag, 04. April 2005

   

Sieg Nummer acht für das Zürich Team

Die Fotoapparate klickten um die Wette: Auf Seiten der Spielerinnen in Richtung ihrer Fans, Freunde und Familien - von den Zuschauern spiegelbildlich in Richtung der jubelnden Siegerinnen. Das Zürich Team VC Olympia Berlin hatte am Sonnabendabend in der Volleyball-Bundesliga der Frauen gegen das Schlusslicht SCU Emlichheim gerade mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:13/70 Minuten) gewonnen. Grund für die fotografischen Aktivitäten in der Saefkowhalle war aber eher die Tatsache, dass der achte Erfolg zugleich das letzte Heimspiel für den Tabellenachten ZTVCO war. Laut Beschluss der Liga ist er nicht in der für den Abstieg entscheidenden play-down-Runde vertreten.

Nur knapp 2:3 war Emlichheim in der Hinrunde unterlegen. "Heute haben wir bis auf den Beginn im ersten Satz schwächer gespielt. Und VCO ist inzwischen klar stärker geworden", erklärte Anika Brinkmann die diesmal deutliche Niederlage gegen ihre ehemaligen Kolleginnen aus der Juniorinnen-Nationalmannschaft. Die 18-jährige Angreiferin war die erfolgreichste Punktesammlerin beim Gast. Doch das Zürich Team, das diesmal von Frank Prasser und Co-Trainerin Heike Küchler betreut wurde (Jens Tietböhl war noch nicht zurück von der Jugend-EM), spielte seine bessere Athletik und Durchschlagskraft, seine breiter gefächerten spielerischen Möglichkeiten recht souverän aus. Dennoch hofft Emlichheim irgendwie auf den Verbleib in der ersten Liga, "auch wenn das sportlich kaum mehr möglich ist", wie Brinkmann sagte. "Aber wenn ein Verein auf finanziellen Gründen keine Lizenz beantragt oder nicht aufsteigen will, dann haben wir von unserem Vorstand den Rückhalt, wieder dabei zu sein."

Dabei sein im Oberhaus wird ab Herbst der Großteil des VCO-Aufgebots, aber verstreut auf  vier bis fünf Vereine. Zuvor haben die Spielerinnen, die überwiegend bis zum Beginn der Sommerferien in Berlin bleiben, noch die letzte Auswärtspartie in Wiesbaden zu bestreiten und werden dann versuchen bei den jeweiligen Landes- bzw. Deutschen Meisterschaften sportlichen Lorbeer für ihre Heimatvereine zu ernten. Als Sahnehäubchen (und Ersatz für die geplatzte WM-Teilnahme) gibt es noch ein paar Länderspiele gegen attraktive Gegner. Anschließend an das Match gegen Emlichheim ging es übrigens zum Freizeitcenter an der B 1 bei Schöneiche, wo DVV-Vize und VCO-Manager Götz Moser beiden Junioren-und Bundesligateams des ZTVCO für ihren Einsatz dankte und ihnen alles Gute für eine möglichst erfolgreiche (Auswahl-)Karriere wünschte.

epo.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. April 2005

   

DVV-Jungen: Tiebreak-Niederlage gegen Lettland

Bei der Jugend-Europameisterschaft in Riga bestritt die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes heute ihr letztes Match. Im Spiel um Platz 9 trafen die Schützlinge von Bundestrainer Stewart Bernhard auf Gastgeber Lettland. Vor den Augen der ca. 350 begeisterten Zuschauer entwickelte sich eine abwechslungsreiche und emotionsgeladene Partie.

Die Letten zeigten sich vor heimischem Publikum natürlich bis in die Haarspitzen motiviert, doch die Einstellung der Deutschen stand dem zunächst in nichts nach. Konsequenz daraus war ein offener

Schlagabtausch mit vielen attraktiven Ballwechseln und einem glücklichen 27:25-Satzende für die DVV-Auswahl. Davon völlig unbeeindruckt gingen die Gastgeber im Folgedurchgang sofort deutlich in Führung, was die Stimmung in der Halle endgültig zum Kochen brachte. Auch wenn die Deutschen nie aufsteckten und zwischenzeitlich bis auf einen Punkt heran kamen, konnten sie das Blatt nicht mehr wenden und mussten den Satz 21:25 abgeben.

Unverändertes Bild im dritten Satz: Angepeitscht von ihren Fans ergriffen die Letten sofort wieder die Initiative und setzten sich über die Stationen 6:0, 11:3 und 16:7 vorentscheidend ab. Obwohl Bundestrainer Stewart Bernhard versuchte, mit Auszeiten und Auswechselungen den Spielfluss des Gegners zu unterbrechen, fanden seine Schützlinge in dieser Phase gegen die wie im Rausch agierenden Gastgeber keine Mittel und wurden am Ende mit 10:25 quasi deklassiert. Zunächst schien es so, als würden sich die Jungen um Mannschaftskapitän Kai Kleefisch von diesem Schock nicht mehr erholen können. Bei der ersten technischen Auszeit stand es bereits 8:3 für Lettland und die Halle tobte. Doch die DVV-Jungen bewiesen großartige Moral: Bei 12:12 waren sie zurück im Match, ließen sich von der Kulisse sowie einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen nicht verunsichern und setzen sich letztendlich mit 25:22 durch.

Also wieder einmal Tie-break: Plötzlich waren es nicht mehr die Anfeuerungsrufe der lettischen Anhänger, sondern die Gesänge der deutschen Auswechselspieler, die die Halle erfüllten. Trotzdem konnte sich bis zum 6:6 keines der beiden Teams einen entscheidenden Vorsprung erspielen. Doch dann holten die Letten vier Punkte in Folge und die Zuschauer erwachten zu neuem Leben. Davon beflügelt ließen sich die Gastgeber nicht mehr von der Siegerstraße abbringen und gewannen am Ende verdient mit 15:10 und somit 3:2.

"Wir wussten, dass Lettland ein unbequemer Gegner sein würde, den wir nicht unterschätzen dürfen. Immerhin hatten sie in der Vorrunde gegen die starken Franzosen einen Satz gewinnen können. Eigentlich haben wir gut begonnen, die Letten dann aber durch unsere eigenen Fehler aufgebaut.", analysierte Stewart Bernhard anschließend die Begegnung, "Insgesamt haben wir gegen diesen hoch motivierten Kontrahenten zu wenig Gegenwehr geleistet. Die Letten waren wesentlich emotionaler und haben deshalb heute verdient gewonnen." Im Endklassement belegte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes damit den 10. Platz, was den Bundestrainer zu folgendem Fazit veranlasste: "Wir haben bewiesen, insbesondere gegen Polen und Russland, dass wir mittlerweile über ein hohes Leistungspotential verfügen, dieses aber noch nicht konstant abrufen können. Daran gilt es in Zukunft zu arbeiten."

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 04. April 2005

   

WiWa Hamburg: Der Fluch der Hauptstadt

Das letzte Auswärtsspiel in der laufenden Saison verlieren die WiWa Hamburg Damen in der 2. Volleyball Bundesliga Nord gegen den TSV 1860 Spandau mit 3:2.  Als hoher Favorit in die Begegnung gegangen,  wurden die ersten beiden Sätze klar für die Hamburgerin entschieden. Mit diesem Vorsprung und einer 11:7 Führung im dritten Satz, sah es nach einem deutlichen Resultat für WiWa Hamburg aus. Doch dann kam die Wende und die Berlinerin spielten wie ausgewechselt. 

Ab diesem Zeitpunkt wurde der Verlust von Kapitän Silke Niemeyer, die in Hamburg bleiben musste deutlich. Punkt um Punkt kamen die Berlinerin näher und gewannen nicht nur den dritten Satz, sondern brachten den Gästen eine bittere Niederlage bei. „Wir haben total den Faden verloren und den Gegner ins Spiel gebracht“, schimpfte Trainer Carsten Schmidt, nach der Niederlage. Mit einem Verhältnis von 6:3 Siegen, in der Rückrunde steht das Team, trotz allem auf dem dritten Tabellenplatz. 

Am kommenden Wochenende (10.04) findet das Saisonabschluss Spiel gegen die SGN Essen vor heimischen Publikum statt. Trainer, Spielerin und alle Vereinsmitglieder sind guter Dinge und freuen sich auf ein grandioses Spiel.    

 

 

Deutschland - Fortuna Kyritz-News

 Montag, 04. April 2005

   

Kyritz: Vorstand kündigt Berufung an

Nach erfolgter rechtlicher Prüfung wird der Verein am Montag Berufung gegen die Entscheidung der Spruchkammer Nord beim Verbandsgericht einlegen. Da der Verein direkt von der Entscheidung berührt wird, ist er (vgl. 7.2 Rechtsordnung DVV) Beteiligter und hat somit Anhörungsrechte. Diese wurden uns nie gewährt. Per gesondertem Schreiben wird beim Verbandsgericht die Aussetzung der Wirksamkeit der Spruchkammerentscheidung im Ganzen wegen Verfahrensfehlern erwirkt. Die Gebühren von 165€ wurden heute an den DVV überwiesen. Wir gehen fest davon aus, dass die Berufung zulässig ist und wahren auch die Frist von 14 Tagen nach Zustellung bzw. Kenntnis des Urteils.

 

 

Deutschland - Fortuna Kyritz-News

 Montag, 04. April 2005

   

Treppner von Trainerpflichten entbunden

Mit Beschluss des Vorstandes vom 01.04.05 ist Coach Jürgen Treppner mit sofortiger Wirkung aus der Verantwortung als Trainer der ersten Herrenmannschaft für die laufende Saison entbunden worden. Die Entscheidung hat sowohl vertragsrechtliche, als auch sportliche Gründe. Der Verein zog damit die Konsequenzen aus der zuletzt unbefriedigenden Leistung des Teams.

Für die Vorbereitung der wohl wichtigsten Spiele in der Vereinsgeschichte in den nächsten 14 Tagen wurden Co-Trainer Elmar Harbrecht und Routinier Mario Kuss vom Vorstand betraut.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 04. April 2005

   

Münster bezwingt Hamburg

Der USC Münster hat sein letzten Auswärtsspiel der Normalrunde beim TV Fischbek Hamburg gewonnen. Mit 3:0 (18, 14, 24) setzten sich die Münsteranerinnen beim Tabellensiebten durch und führt damit das Klassement mit zwei Punkten Vorsprung auf die Roten Raben Vilsbiburg an. Der Dresdner SC, bis zu diesem Spieltag auf dem zweiten Platz, verlor überraschend beim Schweriner SC und büßte damit diese Position ein.

Am Samstag (9. April) steht für Andrea Berg & Co. vor heimischem Publikum in der Halle Berg Fidel das letzte Spiel der Normalrunde auf dem Programm. Mit einem Sieg über Vilsbiburg würde der USC mit vier Punkten Vorsprung auf seine Verfolger in die Meisterrunde starten.

 

 

International - DVV-News

 Montag, 04. April 2005

   

Polen ist Jugend-Europameister

Am gestrigen Sonntag ging in der lettischen Hauptstadt Riga die Jugend-EM (männlich) zu Ende. Neuer Europameister wurde Polen durch einen überraschenden  3:2-Finalsieg über Frankreich. Hier die Ergebnisse aller Platzierungsspiele sowie das Endklassement:

um Platz 11
Estland - Spanien 3:0 (bereits am 02.04)

um Platz 9
Lettland - Deutschland 3:2 (bereits am 02.04)

um Platz 7
Slowenien - Serbien & Montenegro 3:1

um Platz 5
Russland - Bulgarien 3:0

um Platz 3
Italien - Slowakei 3:0

Finale
Frankreich - Polen 2:3

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. April 2005

   

Jugend-EM (weiblich): Deutschland Fünfter

Die deutsche Mädchen-Nationalmannschaft (Jahrgang 1988/89) hat die Jugend-Europameisterschaft in Tallinn (Estland) mit einem fünften Platz abgeschlossen. In der letzten Partie gewann die Mannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Dirk Groß gegen Belarus mit 3:0 (23, 22, 23). In allen drei Sätzen führten die deutschen Youngster bereits haushoch, ließen ihre Kontrahentinnen dann aber doch noch einmal herankommen. „Mich hat es schon geärgert, dass wir nicht gespielt haben wie am Anfang. Wir haben viel mehr Eigenfehler gemacht“, sagte Groß. „Aber trotzdem bin ich glücklich. Wir sind Fünfter. Das ist super.“

Von den fünf EM-Spielen verlor die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) nur eine Begegnung gegen Finalteilnehmer Russland. „Wenn man bedenkt, dass wir Russland hätten schlagen können, ist das schon ein bisschen traurig“, sagte Karla Borger. Mit dem fünften Platz wäre die Groß-Truppe normalerweise für die Jugend-Weltmeisterschaft im Juli in Macau qualifiziert. Der DVV aber gestattet die Teilnahme nicht. „Alle anderen Mannschaften fahren zur WM, sogar Österreich“, sagte Groß. „Nur bei uns wird diese gute Platzierung nicht belohnt. Dabei waren wir schon so dicht dran.“ Und weiter: „Die WM ist für uns unverzichtbar.“

Unterstützung erhält er von Nachwuchs-Bundestrainer Jens Tietböhl, der in Tallinn als Co-Trainer dabei war. „Es nützt nichts, im Sommer nur 14 Tage Programm zu haben und gegen die Schweiz zu spielen. Das hilft dieser sehr starken Mannschaft nicht. Die Entscheidung des DVV ist schon lange überholt.“

Die Ergebnisse des DVV-Teams:
29.3. Vorrunde: Deutschland – Serbien-Montenegro 3:0 (17, 21, 22)
31.3. Vorrunde: Deutschland – Tschechien 3:0 (21, 26, 21)
1.4. Viertelfinale: Deutschland – Russland 0:3 (-23, -23, -16)
2.4. Halbfinale um die Plätze 5-8: Deutschland – Österreich 3:1 (-19, 23, 18, 15)
3.4. Spiel um Platz 5: Deutschland – Belarus 3:0 (23, 22, 22)

Finale
UKR - RUS 3:2 20-25, 17-25, 25-19, 26-24, 15-9
Spiel um Platz 3/4
ITA - CRO 3:1 25-22, 20-25, 25-22, 25-22
Spiel um Platz 5/6
GER - BLR 3:0 25-23, 25-22, 25-22
Spiel um Platz 7/8
AUT - CZE 3:0 25-23, 25-23, 26-24
Spiel um Platz 9/10
SCG - TUR 3:2 22-25, 20-25, 25-16, 25-18, 15-13
Spiel um Platz 11/12
EST - HUN 3:2 19-25, 27-25, 19-25, 25-14, 15-13

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 04. April 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

Michael Meier: Achillessehnenabriss

Gleich drei der vier Partien zum Auftakt des Play-off-Viertelfinales endeten mit einem überraschenden Resultat. Lediglich der ungefährdete 3:0-Erfolg des deutschen Meisters SCC Berlin über Mendig konnte in die Kategorie „Standesgemäß“ einsortiert werden. Für eine der Überraschungen war der TSV Unterhaching verantwortlich, bei dem nach dem 3:1 (25:19, 26:24, 12:25, 25:21) in Düren allerdings keiner so richtig wusste, ob man nun jubeln sollte oder besser nicht. Denn der Sieg wurde von der schweren Verletzung von Michi Mayer überschattet. Der Diagonalspieler rutschte bei einem Sprungangriff anfangs des zweiten Durchgangs auf einem Wasserfleck aus und zog sich dabei einen Achillessehnenabriss zu.

„Am Dienstag wird Mayer operiert, dann muss er mindestens drei bis vier Monate pausieren“, erklärte Trainer Mihai Paduretu. Der Kapitän ist in dieser Saison der große Pechvogel des TSV, musste bereits zweimal zuvor wegen Verletzungen an der Schulter und am Knie pausieren. Wer aber nach der Hiobsbotschaft einen Bruch im TSV-Spiel erwartete, rieb sich verwundert die Augen. Denn mit dem erst 17-jährigen Jugend-Nationalspieler Gerrit Zeitler auf Mayers Position liefen die Gäste zu großer Form auf. „Hut ab vor seiner Leistung, er war der Spieler des Tages“, meinte Dürens Coach Bernd Werscheck anerkennend.

Paduretu sieht die Chancen für den Einzug ins Halbfinale dennoch skeptisch. „Nach dem Vorfall dachten wir, dass es vorbei ist. Es war schon eine Riesenleistung, dass wir das Spiel trotzdem gewonnen haben. Aber das zu wiederholen wird wohl sehr schwer.“ Nach drei deutlichen Niederlagen gegen Düren im Verlauf der Saison überzeugte der TSV diesmal in allen Elementen – was auch Werscheck eingestehen musste. „Die Hachinger haben sehr, sehr gut gespielt, praktisch über ihrem Limit. Nach Mayers Verletzung sind sie über sich hinausgewachsen.“ Über die Leistung seiner Schützlinge wollte der Dürener Coach am liebsten kein Wort verlieren. „Das war Mist, von vorne bis hinten. So etwas darf uns nicht noch mal passieren.“

Nach der 0:3-Schlappe an gleicher Stelle noch eine Woche zuvor präsentierte der Moerser SC beim VV Leipzig nun sein anderes Gesicht. Die Arbutina-Sechs ging beim 3:0 (25:21, 25:20, 25:23) wesentlich konzentrierter zu Werke. „Wir wussten, dass wir nicht ein drittes Mal so schlecht in Leipzig spielen können“, zeigte sich MSC-Trainer Igor Arbutina erleichtert. „Nun sieht die Welt für uns doch schon wieder viel besser aus.“ Doch der Kroate warnte vor allzu großer Euphorie, die Leipziger könnten auch auswärts gefährlich sein. „Eigentlich war’s ein identisches Spiel“, zog VVL-Coach Zoran Nikolic Parallelen. „Aber diesmal hatten wir die schlechte Annahme zu beklagen.“ Unter 50 Prozent lag hier die Quote der Sachsen – zu wenig, um die Adler vom Niederrhein zu gefährden.

Vor allem mit den Flatteraufschlägen von Gutierrez, Szekeres und Hirs hatten die Leipziger ihre liebe Not. Da musste Youngster Georg Grozer, um den es unter der Woche Querelen hinsichtlich seines Vertrages gab, gar nicht einmal zur Höchstform auflaufen. Libero Hannes Höpfner, eine Woche zuvor noch bester VVL-Akteur, war am Samstag schwächster Spieler auf dem Parkett. „Es ist noch alles offen“, glaubt Nikolic. „Wir müssen in Moers nur besser annehmen.“

„Das war ein Pflichtsieg“, resümierte SCC-Trainer Mirko Culic nach dem glatten 3:0 (25:19, 25:20, 25:19) über Mendig. „Wir haben nur wenige Fehler gemacht,“ freute sich Culic. In allen drei Sätzen lag der SCC stets mit zwei oder drei Punkten in Führung, zog am Ende jeweils das Tempo an. „Das waren etwa 90 Prozent unseres Leistungsvermögens“, so Culic. Der Meister scheint also bereit zu sein für den heißen Endspurt. Ganz anders als sein Kontrahent VfB Friedrichshafen, der beim 3:2 gegen Wuppertal über die volle Distanz gehen musste. Viel Zeit zur Fehleranalyse bleibt allerdings nicht – schon am Mittwochabend folgt der zweite Teil.

Christian Schyma

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Montag, 04. April 2005

   www.volleyballer.de 

TSV Unterhaching siegt in Düren

Am gestrigen Abend gewann der TSV Unterhaching vor 900 Zuschauern mit 1:3 gegen evivo Düren beim ersten Viertelfinalspiel der Play-Offs.

Überschattet wurde das Spiel von der Verletzung von Michael Mayer (9), welcher beim ersten Ballwechsel des 2. Satzes ausrutschte und sich einen Achillessehnenriss zuzog.

Nach dem klaren 19:25 Sieg durch Unterhaching im ersten Satz wollten die Zuschauer nun Ihre Heimmannschaft siegen sehen. Die stark geschwächten Gäste aus Bayern gaben jedoch nicht auf und erkämpften geschlossen den 2. Satz mit 24:26. Die Unkonzentriertheit war jedoch zu spüren, auch die Sorge um Kapitän Micheal Mayer der inzwischen mit verbundenem Bein am Spielfeldrand saß. Dies nutzte Düren aus und fegte durch den 3. Satz. Am Ende stand es 25:12.

Doch am Ende konnte sich der TSV Unterhaching nach 84 Minuten doch noch durchsetzen und gewann verdient den 4. Durchgang mit 21:25 nd entschied das erste Spiel der "Best-of-Three" Serie im Viertelfinale für sich. Bereits im nächsten Spiel am Mittwoch in Unterhaching können die Bayern mit einem Sieg ins Halbfinale einziehen.
Robert

 

 

Deutschland - Beach-Volleyball.de

 Montag, 04. April 2005

   www.beach-volleyball.de 

Dieckmann/Reckermann starten SMS-Service

Das hat es im Beach-Volleyball-Sport in dieser Form noch nicht gegeben: Das Erfolgsduo Markus Dieckmann und Jonas Reckermann hat 2005 für Fans, Sponsoren, Journalisten und alle anderen Interessierten einen sms-Service ins Leben gerufen. Wer nicht auf die Neuigkeiten rund um das Nationalteam verzichten will, hat nun die Möglichkeit sich an den Turnierwochenenden alle wichtigen Meldungen auf sein Handy schicken zu lassen. Dabei kann man sich zwischen zwei Diensten entscheiden: Der einfache Service listet nach Turnierende die wesentlichen Fakten in einer sms auf, während der sogenannte „VIP-Service“ Ergebnisse und weitere erwähnenswerte Nachrichten sogar nach jedem Spiel von Dieckmann/Reckermann auf das Handy sendet. Weitere Infos zum sms-Service bekommt ihr auf der Homepage von Dieckmann/Reckermann.

Noch weitaus erfreulicher ist aber die Nachricht, dass nach Kjell Schneider nun auch Markus Dieckmann Vater geworden ist. Der kleine Jannes ist gesund am frühen Morgen des 21. März 2005 auf die Welt gekommen und bekam von Jonas gleich etwas passendes geschenkt: Strampler und T-Shirt vom 1. FC Köln.

Beach-volleyball.de wünscht Kind und Eltern Alles Gute. Viel Zeit bleibt Markus aber nicht mit seinem Sohn. Bereits am Mittwoch fliegt er zu Jonas nach Rio de Janeiro um mit ihm für knapp vier Wochen ein letztes längeres Trainingslager zu absolvieren.

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 04. April 2005

   www.dnn-online.de 

Dresdner Siegesserie endet im hohen Norden

1:3 beim SSC

Dresden. Mit einem Sieg gegen den Schweriner SC hatten die DSC-Volleyballerinnen am 15. Januar ihre unglaubliche Erfolgsserie gestartet und waren elf Partien in Folge ungeschlagen geblieben. Doch in der Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ging nun am Sonnabend auch ihre Serie zu Ende.

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 04. April 2005

   www.westline.de 

Die Show des "Jojo" Chala

Volleyball-Zweitligist CarGo! Bottrop hat im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen 3:0-Sieg (25:21, 25:20, 25:20) über Telekom Post SV Bielefeld feiern können. Spielerische Glanzlichter konnten die Bottroper nicht setzen, souverän war der Erfolg dennoch.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 04. April 2005

   www.westline.de 

USC ist Frühjahrsmeister

Münster. Den ersten Titel hat Volleyball-Bundesligist USC Münster sicher: Ein Spieltag vor Ende der Hauptrunde steht fest, dass die Unabhängigen nach dem souveränen 3:0 (25:18, 25:14, 26:24)-Erfolg über den TV Fischbek Hamburg als Tabellenerster in die Meisterrunde gehen werden.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 04. April 2005

   www.westline.de 

USC-Reserve scheitert erneut gegen Aachen

Münster. Wenn ein Volleyball-Coach von einem Sommerspiel spricht, bedeutet das ungefähr Folgendes: Das Wetter war schön, das Spiel eher bescheiden und die eigene Mannschaft hat natürlich verloren, hätte aber eigentlich gewinnen können. So sah es auf jeden Fall der Trainer der USC-Reserve, Tom Holthaus, am Samstagnachmittag nach einem fast zweistündigen Volleyball-Krimi. 

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 04. April 2005

   www.lvz-online.de 

VC Markranstädt feiert Aufstieg noch nicht

Markranstädt. Vergangene Woche stellte der VC Markranstädt die Weichen in Richtung Erste Liga. Zwei Tage, nachdem die Zweitliga-Volleyballer die Lizenz fürs Oberhaus beantragt hatten, war der Aufstieg des Tabellenführers durch den Erstliga-Rückzug von Maoam Mendig wie berichtet auch sportlich perfekt.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 04. April 2005

   www.lvz-online.de 

VVL: Absturz in die Hölle

Leipzig. Genau sieben Tage lagen zwischen Himmel und Hölle, zwischen Jubel und Entsetzen. Vor einer Woche hatten die VVL-Volleyballer den Moerser SC noch 3:0 abgefertigt, doch am Samstagabend erlebten 1100 Zuschauer in der Brüderstraße zwei völlig verwandelte Mannschaften und eine umgekehrte Partie.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 04. April 2005

   www.svz.de 

SSC-Sechser brachte Halle zum Brodeln

Verdienter 3:1 (-23, 20, 15, 25)-Erfolg über Dresden

Schwerin - Mit ihrer besten Saisonleistung bezwangen die Schweriner Volleyballerinnen am Sonnabend vor rund 500 total begeisterten Zuschauern den Dresdner SC. Noch minutenlang wurden die SSC-Damen nach dem 3:1 (-23, 20, 15, 25)-Erfolg über den Dresdner SC in der Halle mit tosendem Beifall gefeiert.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 04. April 2005

   www.nrz.de 

Halbfinale ist für die "Adler" jetzt ganz nah

MSC setzte sich nach toller Leistung mit 3:0 beim VV Leipzig durch.

"Die Jungs wussten genau, worum es jetzt ging und waren von Igor Arbutina hervorragend eingestellt worden." Dieses dicke Lob über Spieler und Trainer kam am späten Samstagabend aus dem Mund von Alfred "Freddy" Gies, Co-Trainer des Volleyball-Bundesligisten Moerser SC.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 04. April 2005

   www.freies-wort.de 

Suhl: Ein 3:2 – Alle Jahre wieder

VfB Suhl schafft gegen Leverkusen nach 0:2-Satzrückstand noch umjubelten Sieg

SUHLLeverkusen entwickelt sich so lansam aber sicher zu einem Lieblingsgegner für den VfB Suhl: Auch am Samstagabend wurde das Bayer-Team mit einem 3:2-Sieg (23:25, 18:25, 25:21, 25:21, 15:6) nach Hause geschickt.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel