News

 Mittwoch, 06. April 2005 

Bogdan Jalowietzki: „Für mich zählt nur der Sieg“
ETV-Frauen: Am Ende dann doch (fast) alles gut!
Aachen: Letztes Heim-Spiel mit vielen Überraschungen
Pampel gewinnt gegen Andrae
M. Dieckmann ist Vater geworden
Internat Frankfurt gegen TG Rüsselsheim
Mendig: Noch einmal richtig angreifen!
Sekt oder Selters für den SV Bayer
Günther: Der Mann, der für Bewegung sorgt
Igor Arbutina ist optimistisch

April 2005

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Mittwoch, 06. April 2005

   

Bogdan Jalowietzki: „Für mich zählt nur der Sieg“

FRIEDRICHSHAFEN - Am Dienstagmorgen hat sich der Mannschaftsbus des VfB Friedrichshafen in Richtung Bergisches Land in Bewegung gesetzt. Das Ziel ist Wuppertal, wo das Team von Stelian Moculescu am Mittwochabend, 19.30 Uhr, gegen den SV Bayer den Einzug ins Halbfinale klarmachen will.

Die Wege zwischen dem VfB Friedrichshafen und dem SV Bayer Wuppertal haben sich schon oft gekreuzt - und ein Mal hat der SVB sie auch durchkreuzt. Es ist erst zwei Jahre her, da hat die Bayer-Sechs den VfB im Halbfinale aus dem Rennen gekegelt. Damals kamen die Häfler mit einer 2:3-Niederlage aus Wuppertal zurück und glichen im zweiten Spiel mit einem klaren 3:0 aus. Im zweiten Spiel in der Bodenseehalle bäumte sich das Team von Michael Mücke noch einmal auf - und zog mit einem erneuten 3:2-Sieg ins Finale ein. Bitter für den Serienmeister Friedrichshafen, denn die sechste Meisterschaft in Folge war passee. Der Titel ging damals an den SCC Berlin.

In diesen zwei Jahren hat sich viel getan. Für den VfB steht mittlerweile eine komplett andere Mannschaft auf dem Feld, nur Bogdan Jalowietzki und Alexis Valido waren damals schon in Friedrichshafen. Den Wuppertalern wurde der Etat mehr und mehr gekürzt, was sich auch am Leistungsniveau bemerkbar gemacht hat. In dieser Saison rutschten sie gar in die untere Liga-Hälfte ab und belegten vor den Play-offs den achten Platz.

Allerdings haben sie erst am Samstag wieder bewiesen, dass sie nicht unterschätzt werden dürfen. Wuppertals Trainer Mark Lebedew schien selbst etwas überrascht über die tolle Leistung seines Teams und hofft im Rückspiel in der Bayerhalle auf viele Zuschauer. „Wir sollen so gut spielen wie am Samstag und hoffen, dass es diesmal reicht.“

Eine Niederlage an der Wupper wäre für seinen Kollegen Stelian Moculescu noch kein Beinbruch. „Dann müssen wir halt am nächsten Samstag noch einmal ran“, kommentiert er trocken. Jedoch ist er zuversichtlich, dass seine Mannschaft in zwei Spielen das Ticket fürs Halbfinale löst. Vorausgesetzt, die Häfler lassen den Hausherren keine allzu großen Freiheiten. „Wir hatten bisher eine sehr harte Saison und ich hoffe, dass der Kopf bis Mittwoch wieder frei wird“, sagt Moculescu vor der Partie in Wuppertal. „Das 3:2 im ersten Spiel hat sicher dazu beigetragen.“ Kapitän Bogdan Jalowietzki erinnert sich nur zu gut, „dass wir in Wuppertal immer unsere Schwächen gezeigt haben“. Deshalb gilt für ihn die Devise: „Volles Programm spielen und keine Gedanken machen.“ Ob der VfB dabei drei oder fünf Sätze ableisten muss, spielt für den „Oldie“ keine Rolle: „Für mich zählt nur der Sieg.“

Das Spiel kann im Internet auf der Wuppertaler Homepage unter www.schranni.com verfolgt werden. Verliert der VfB Friedrichshafen, kommt es am Samstag, 9. April ab 19.30 Uhr in der ARENA Friedrichshafen zum Entscheidungsspiel. In den anderen Viertelfinals können der SCC Berlin (gegen Maoam Mendig), der TSV Unterhaching (gegen Evivo Düren) und der Moerser SC (gegen VV Leipzig) mit einem erneuten Sieg ins Halbfinale einziehen.

 

 

Hamburg - Eimsbüttler TV-News

 Mittwoch, 06. April 2005

   

ETV-Frauen: Am Ende dann doch (fast) alles gut!

Eigentlich stimmte alles für die Eimsbütteler Damen. Sportlich war alles prima, fast der gesamte Kader traf sich zum Saisonfinale in der Gustav-Falke-Str. 21. Und auch wenn das Wetter – mit dem ersten wirklich schönen Frühlingstag des Jahres – überhaupt nicht mitspielen wollte, es fanden doch tatsächlich weit über 100 Zuschauer den Weg zum Hamburger Pokalfinale. Die Mühen in der Vorbereitung hatten sich gelohnt, das erhoffte ‚Pokal-Event’ mit dem man an alte Zweitligazeiten der Bütteler Männer erinnern wollte konnte steigen.

Doch gerade dieser Erfolg, bereits mit Spielbeginn eingefahren, hemmte die Ausrichterinnen merklich. Während auf der einen Seite die Gäste der HTBU ihr Programm souverän und selten in Bedrängnis gebracht herunterspielten, gelang es den Eimsbüttelerinnen zu fast keiner Zeit ins Spiel zu finden. Zu groß schien die Hypothek der ungewohnten Kulisse, zu schwer die Umstellung auf das Großfeld.

So lässt sich das Spiel mit wenigen Worten beschreiben: der HTBU gelingt es wiederholt die Gastgeberinnen mit routinierten und unspektakulären Spiel unter Druck zu setzen. Die seltenen Befreiungsschläge der Büttels werden unbeeindruckt weggesteckt, fleißig wird Punkt um Punkt eingesammelt und am Ende heißt es nach einer guten Stunde 3 : 0 für den Meister der Bezirksklasse 2.

Konnten die Eimsbüttelerinnen im ersten Satz noch einen Satzball nicht verwerten, waren Satz 2 und 3 eine relativ deutliche Angelegenheit, auch wenn zumindest in Satz 2 die 23 Eimsbütteler Punkte eine andere Sprache zu sprechen scheinen. Doch dies war nur die Folge des einzigen kleinen Wacklers der Gäste, die nach einer 23:17 Führung in ein kleines Konzentrationsloch fielen. Der abschließende Satz ging mit einem ungefährdeten und verdienten 25:20 an HTBU, die im Anschluss von Verbandstrainer Andre Bolten den Pokal überreicht bekamen.

Wer nun befürchtet hatte, dass die anschließende Saisonabschlussparty der Büttels zum  Fiasko gerät, wurde dann zu späterer Stunden eines Besseren belehrt. Sicherlich ihren Teil dazu beigetragen haben auch die Finalisten des Männer-Endspiels. Dort bezwang die VG Elmshorn in einem umkämpften Match den VfL Geesthacht mit 3:1 und konnte sich den Pokal sichern. Im direkt anschließenden Rückspiel in der PhonoBox konnten zwar beide Teams nicht in voller Besetzung agieren, was aber einem stimmungsvollen Auftritt nicht im Wege stand. Da ließen sich dann auch die betrübten Eimsbüttelerinnen nicht mehr lange bitten und begannen das Feld von hinten aufzurollen. Und zu vorgerückter Stunde war dann eben (fast) alles wieder gut. Sportlich mit dem ‚Erfolg’ eines weiteren Vize-Meister-Titels, ansonsten mit der Ausrichtung eines schönen Pokal-Endspiel-Events. Und wer weiß, vielleicht ist das in Eimsbüttel ja wieder ausbaufähig, so dass die Spiele der Ersten Damen und Herren zukünftig wieder vor einer entsprechend erfreulichen Kulisse stattfinden können. Alleine dafür hätte sich der ganze ‚Aufwand’ gelohnt. Auch ohne Pokalsieg.

Abschließend eine herzliche Gratulation an die Hamburger Pokalsieger 2005:

HTBU 2 – Pokalsieger Frauen
VG Elmshorn – Pokalsieger Männer

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Mittwoch, 06. April 2005

   

Aachen: Letztes Heim-Spiel mit vielen Überraschungen

Der Gegner aus Parchim ist eher unberechenbar!

Nach den zuletzt drei Siegen in Folge geht Alemannias Zweitliga-Team einerseits beruhigt und andererseits gespannt in das letzte Heimspiel. Um 15.00 Uhr empfängt man am kommenden Sonntag in der Bergischen Gasse das schwer berechenbare sogenannte „Farm-Team“ des Schweriner SC, den 1. VC Parchim.

Gespickt mit Juniorinnen- und Jugend-Nationalspielerinnen besitzen die Gäste auch noch Spielerinnen mit Doppelspielrecht für die 1. Bundesliga. Also muss abgewartet werden, mit welchem Kader Parchim nach Aachen reisen wird. Im Hinspiel gelang den Aachenerinnen im Dezember ein glattes und verdientes 3:0, wodurch man sich damals sensationell auf Rang 3 der Tabelle katapultierte. Inzwischen sind die Aachenerinnen auf einem sicheren Rang 6 der Liga angekommen, der Gast aus Parchim belegt momentan Platz 8.

Neben dem sportlichen Leckerbissen bei diesem letzten Saison-Match in Aachen warten auf die Zuschauer wieder viele Überraschungen. So wird z.B. wieder die MvP-Wahl mit Verlosung im Vordergrund stehen, in der das Publikum über die „Wertvollste Spielerin der Saison“ abstimmen kann.  Mehr wird noch nicht verraten, aber der Besuch lohnt sich auf jeden Fall – letztes Jahr gab es beim letzten Heimspiel den Zuschauerrekord der Zweiten Liga Nord!

Zurück zum Sportlichen: durch die Erfolge der letzten Wochen ist Alemannias Trainer Luc Humblet zuversichtlich, „dass wir die beiden letzten Partien erfolgreich gestalten können. Wir sind in der Lage sowohl Parchim als auch den Zweiten, Warendorf, zu schlagen. Entscheidend wird sein, ob wir unsere Leistung abrufen können, die wir in der Lage sind zu spielen.“ Durch die in der Liga bekannten mit Abstand besten Stimmung des Publikums im Rücken ist also durchaus ein Sieg am Sonntag  realistisch. Der Kader ist komplett und fit, so dass Coach Humblet taktisch aus dem Vollen greifen kann.

In der letzten Woche war Fußball-Profi Dennis Brinkmann Trainingsgast bei den Volleyball-Kolleginnen und auch er appelliert an das Aachener Publikum, sich dieses Highlight nicht entgehen zu lassen. Schmunzelnd meint er: „Wer mal nicht schöne Männer, sondern schöne Frauen beim Zweitligasport zuschauen möchte, der ist bei unseren Volleyballerinnen am richtigen Platz!“ Also, Aachener Volleyballfans: auf zur Bergischen Gasse am Sonntag um 15.00 Uhr!

André Schnitker

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 06. April 2005

   

Pampel gewinnt gegen Andrae

Valentia zieht in Play-offs ein

Was für ein dramatisches Spiel am letzten Spieltag der italienschen Profiliga der Männer und mittendrin zwei DVV-Nationalspieler: Cuneo (mit Björn Andrae) trat gegen Valentia (mit Christian Pampel) an, und der Sieger würde in die Play-offs der besten acht Teams einziehen: Nach einer 2:0-Satzführung für Cuneo deutete alles auf das "Aus" für Valentia hin, doch Pampel drehte mächtig auf, avancierte mit 28 Punkten zum überragenden Spieler und schoss seinen Verein nahezu im Alleingang zum Sieg (21-19 im fünften Satz).

Neben Pampel (7. mit Valentia) stehen weitere deutsche Nationalspieler mit ihren Vereinen in den Play-offs: Vincent Lange mit Piacenza (1. nach der Normalrunde) tritt gegen Trentino (8. mit Stefan Hübner, Norbert Walter und Frank Bachmann) an, Macerata (2. mit Frank Dehne) trifft auf Pampel & Co. Das Viertelfinale wird nach dem Modus "Best of Five" bestritten und beginnt am 7. April

1. Viertelfinale am 7. April
Copra Piacenza (1) - Itas Diatec Trentino (8)
RPA-LuigiBacchi.it Perugia (4) - Edilbasso & P. Padova (5)
Lube Banca Marche Macerata (2) - Tonno Callipo Vibo Valentia (7)
Sisley Treviso (3) - Marmi Lanza Verona (6)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Mittwoch, 06. April 2005

   

M. Dieckmann ist Vater geworden

SMS-Service von Deutschlands Nr. 1

Nur wenige Tage nachdem Beach-Nationalspieler Kjell Schneider Vater geworden ist (Hannes), hat Beach-Kollege Markus Dieckmann nachgelegt: Am 21. März erblickte Jannes die Welt - Mutter Maike Dieckmann (geb. Friedrichsen), dem Kleinen und natürlich dem Vater geht es gut.

Deutschlands bestes Beach-Volleyball-Duo bei den Männern, die amtierenden Europameister Markus Dieckmann/Jonas Reckermann, sind auch in anderen Bereichen spitze: Ab sofort bietet das DVV-Duo allen Journalisten, Partnern und Fans einen SMS-Service an, der topaktuell über das Team (News, Ergebnisse usw.) informiert. Nähere Infos dazu auf der Homepage der beiden unter: www.majo-beach.de

 

 

Deutschland - DVL-News

 Mittwoch, 06. April 2005

  www.volleyball-bundesliga.de 

Internat Frankfurt gegen TG Rüsselsheim

Am Mittwoch, 6. April, gastiert das Volleyball-Internat Frankfurt beim aktuellen Tabellen-Zweiten und designierten Aufsteiger in die 1. Bundesliga, der TG Rüsselsheim. Anpfiff in der Gustav-Heinemann-Halle ist um 20.00 Uhr. Nachdem die Internatler das Hinspiel äußerst knapp mit 2:3 (nach 2:0-Führung) verloren, soll auch das Rückspiel nicht kampflos abgegeben werden. Zumal die Internatler die vorangegangen vier Spiele allesamt gewinnen konnten.

Co-Trainer Alberto Salomoni meint zum Spiel beim Hessen-Rivalen: „Zunächst ein Mal herzlichen Glückwunsch der TG Rüsselsheim zum vorzeitigen Aufstieg in die 1. Bundesliga. Nach dem knappen und bitteren 2:3 im Hinspiel, wo wir in zwei Sätzen überlegen waren und sehr gut gespielt hatten, wollen wir versuchen, auch im Rückspiel anzuknüpfen. Es sind die Fehler vom Hinspiel analysiert worden, die diese Aufholjagd von Rüsselsheim ermöglicht haben. In der Osterpause haben wir unser Augenmerk auf das Techniktraining gelegt, vor allem auf die Abwehr und die K1-Situation (Angriff aus der Annahme).“

Allerdings wissen die Trainer Stewart Bernard und Alberto Salomoni noch nicht, wie die Spieler Sebastian Richter, Oliver Staab und Max Lake die gerade zu Ende gegangene Jugend-EM in Riga/Lettland körperlich und auch psychisch verkraftet haben.

Um den Spielfluss einzuhalten, wurde ein Trainingsspiel gegen Wiesbaden absolviert, wo das weiter verbesserte Standardniveau bestätigt werden konnte. Allerdings wurde auch deutlich, dass noch an Details gearbeitet werden muss, vor allem am Angriff gegen den Doppelblock und an der Stabilität in der Annahme.

Was sagt der Gegner, die TG Rüsselsheim, zum Kräftemessen der Hessen. Thilo von Hagen, Zuspieler der TG: „Wir wollen auch gegen das Internat unsere „weiße Weste“ zu Hause behalten. Doch das wird nicht leicht: Zum einen, weil nach dem feststehenden Aufstieg ein Spannungsverlust da sein könnte, zum anderen, weil das Internat ein guter Gegner ist, der von Stewart und Alberto hervorragend eingestellt wird. Das haben wir im Hinspiel zu spüren bekommen, und nicht umsonst hat das Internat die vier letzten Spiele allesamt gewonnen.“

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Mittwoch, 06. April 2005

  www.volleyballer.de 

Mendig: Noch einmal richtig angreifen!

So lautet das Ziel von Volleyball-Bundesligist MAOAM Mendig. Die Mannschaft aus der Vulkanstadt, so wurde am vergangenen Donnerstag per Pressemitteilung bekannt, zieht sich zur nächsten Saison aus der Bundesliga zurück.

Laut Vereinsvorsitzenden Kurt Müller sei eine neue Saison ohne Verschuldung und nach Abwägung aller Möglichkeiten finanziell nicht sinnvoll. Dieser Schritt ist eine konsequente Verfolgung des Mendiger Wegs der absoluten Glaubwürdigkeit und Geradlinigkeit. Ist etwas möglich, so wird alles versucht um es zu erreichen. Ist etwas unmöglich oder extrem risikobehaftet, so wird es nicht angefangen.

Der Rückzug aus der Bundesliga stellt auch im Hinblick auf andere Sportarten einen Akt der menschlichen Größe dar, da der Rückzug eines erfolgreichen Projekts weit mehr benötigt, als die Führung einer Sache ad absurdum. An vielen Beispielen im Sport kann man beobachten, wo zuviel Wagnis hingeführt haben- nämlich in zahlreiche Insolvenzen. Warnendes Beispiel in der Bundesliga: die Dachau Jets. Eine solche Planungsgrundlage ist für die Verantwortlichen des Bundesligisten MAOAM Mendig ein auf gar keinen Fall akzeptabler Weg. Stattdessen wird sich die Bundesliga von einem schuldenfreien Verein aus der Eifel verabschieden müssen, der eine Neukonzeption an der Basis anstrebt:

In Mendig soll in den kommenden Wochen und Monaten der Grundstein für ein Regionalkonzept Volleyball gelegt werden, dass die großen und zahlreichen Volleyballhochburgen der Region mit einbezieht. In Kooperation mit diesen Vereinen soll eine breitgefächerte, schlagkräftige Hochburg des Volleyballs im Rheinland entstehen, die für Jugend- und Breitensport gleichermaßen die richtige Plattform bietet. In diesem Projekt werden auch die Hauptsponsoren, allen voran Haribo mit seinem Premium-Produkt MAOAM, an Bord sein. Der Verein MAOAM Mendig bleibt auch unter diesem Namen bestehen und möchte sich im Rahmen der Regionalkonzeption in das Vereinsgefüge der Region einbringen. Es bleibt also abzuwarten, in welcher Art und Weise sich der regionale Volleyballsport im Rheinland entwickelt. Nach unserer Einschätzung besteht jedenfalls durch die Kooperation MAOAM Mendig – DJK Andernach schon eine solide und gut funktionierende Basis für ein eventuell zu startendes Projekt.

Doch nun wieder zur aktuellen sportlichen Situation: Nach Platz Sieben im Rahmen der Ligarunde stand am vergangenen Sonntag für das Team um Trainer Christian Metzger die erste Begegnung des Play-Off-Viertelfinales um die Deutsche Meisterschaft auf dem Programm. Die Reise führte den Mendiger Bundesligatross zum noch amtierenden Deutschen Meister SC Charlottenburg Berlin. In einer eng verlaufenen Begegnung musste sich MAOAM Mendig schlussendlich zwar mit 0:3 Sätzen geschlagen geben, doch MAOAM-Vorsitzender Kurt Müller stellte sofort klar: „Eines steht fest: Prügel haben wir heute nicht bezogen.“ Gemeint waren die relativ deutlichen Satzergebnisse von 19:25, 20:25 und abermals 19:25 Punkten. Das Ergebnis trügt. Mendigs Akteure waren in der Lage, dass Tempo des Meisters über weite Strecken mitzugehen und lediglich einige, von den Berlinern erzwungene Eigenfehler, ließen den Abstand in den drei Durchgängen verhältnismäßig groß werden. Mit Fortuna in Reihen der Mendiger sollte es zumindest möglich gewesen sein, den übermächtig erscheinenden Gegner auch in der Mendiger Kreissporthalle ein wenig (oder auch ein wenig mehr) geärgert zu haben.

Am gestrigen Mittwoch (das Ergebnis stand zu Redaktionsschluss leider noch nicht fest) stand dann für MAOAM Mendig eben dieses Heimspiel in der Serie „Best of Three“ gegen Marco Liefke und Konsorten an. Aus „historischem“ Blickwinkel betrachtet, war gegen den Berliner Spitzenklub in der heimischen Kreissporthalle immer etwas möglich: Zumeist endeten die Aufeinandertreffen der Kontrahenten mit knappen Ergebnissen. Im vergangenen Herbst konnte Berlin, begünstigt durch eine äußerst zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung, die Bundesligapartie in Mendig durch einen 3:2 Satzgewinn auf der Zielgeraden noch umbiegen. Auch in den Jahren zuvor trugen die Begegnungen Mendig-Berlin zumeist das Prädikat „Volleyball-Leckerbissen“.
Ob das gestrige Spiel der letzte Bundesligaauftritt von MAOAM Mendig war, erfahren Sie in unserer nächsten Ausgabe.

Michael Voss

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Mittwoch, 06. April 2005

  www.wz-newsline.de 

Sekt oder Selters für den SV Bayer

Mittwochabend (19.30 Uhr, Bayer-Halle) treffen die Bundesliga-Volleyballer im zweiten Viertelfinal-Play-off-Spiel auf den VfB Friedrichshafen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Mittwoch, 06. April 2005

  www.abendblatt.de 

Günther: Der Mann, der für Bewegung sorgt

Oliver Günther (35) ist der Mann, den AOK-Versicherte anrufen können, wenn es im Rücken oder sonstwo zwickt. Der Bewegungsberater der AOK kennt alle Wege, um müde Muskeln wieder munter zu machen. "Ich versuche die Leute zu erreichen, die jahrlang nichts mehr für ihren Körper getan haben. Man sollte allerdings nicht erst dann mit dem Sport beginnen, wenn die Schmerzen schon da sind", sagt Günther. Er schwört auf Prävention.

Der Diplom-Sportwissenschaftler stellt für die AOK das "Gesund bleiben!"-Aktivkursus-Programm zusammen. "Das ist alles drin, vom Nordic-Walking, über Autogenes Training bis hin zur Rückenschule", sagt Günther. Privat spielt er Volleyball beim SC Concordia in der Verbandsliga oder er geht mit Familie und seinem 87er VW-Bus auf Reisen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Mittwoch, 06. April 2005

  www.nrz.de 

Igor Arbutina ist optimistisch

Mit einem Erfolg heute Abend über den VV Leipzig steht Bundesligist Moerser SC im Play-off-Halbfinale.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel