News

 Montag, 18. April 2005 

VfB Friedrichshafen steht im Finale!
YoungStars: Zum Schluss gibt's eine 0:3-Niederlage
evivo: Sensation vor über 3.000 Zuschauern
Aachen verliert letztes Spiel in Warendorf glatt!
USC unterliegt im Wechselbad der Gefühle
Bella Italia in Österreich
Grit Müller wird zur Matchwinnerin
Bad Dürrenberg: Auf die Pauke gehauen
WSU-Volleyballerinnen feiern Vizemeisterschaft
Niels Westphal verlässt die Sportunion
Vilsbiburg zieht am USC vorbei
USC: Zweitliga-Team landet auf Platz drei
"Heimi" beim Abschied total von den Socken
Schwerin: Wieder im Tiebreak verloren
Lebedew: Denkpause in Italien
Obernkirchen verliert im Tie-Break-Krimi
Suhl: Alles drin, nur das Happyend fehlte

April 2005

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Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 18. April 2005

   

VfB Friedrichshafen steht im Finale!

MOERS - Mit seinem zweiten 3:0-Sieg gegen den Moerser SC innerhalb von vier Tagen hat der VfB Friedrichshafen den Einzug ins Finale der Zürich Volleyball Bundesliga besiegelt. Am Samstag holte sich das Team von Stelian Moculescu einen klaren 3:0-Sieg (25:20, 25:18, 25:21).

Der VfB zeigte von Beginn an großen Siegeswillen, der sich in den Aktionen der Spieler widerspiegelte. Bis zur ersten technischen Auszeit (8:4 für VfB) hatte Jochen Schöps die Moerser mit zwei Assen eingeschüchtert. Auch im weiteren Spielverlauf spielten Robert Koch, Bogdan Jalowietzki, Joao Jose, Jochen Schöps, Elvis Contreras, Marcus Popp und Alexis Valido „ihren Stiefel weg“.

Dagegen vermochte selbst ein Georg Grozer junior nichts ausrichten. Noch schneller als den ersten Durchgang (25:20), beendeten die Häfler den zweiten Satz. Zu Beginn stellte VfB-Kapitän Bogdan Jalowietzki seine Aufschlagstärke unter Beweis und brachte sein Team durch vier Asse mit 4:0 in Führung. Den Schlusspunkt setzte Elvis Contreras mit seinem Angriff zum 25:18. Im dritten Satz bäumten sich die Moerser plötzlich auf und zwangen Stelian Moculescu bereits beim 0:3 zur ersten Auszeit. Aber die Häfler fanden wieder zu ihrem Spiel zurück und beschlossen das Spiel mit einem 25:21-Satzgewinn.

Damit steht der VfB Friedrichshafen zum zehnten Mal im Finale und kann den sechsten Meistertitel erringen
„Ich bin überglücklich“, sagte Stelian Moculescu nach dem Spiel. „Wir haben von Anfang bis Ende eine sehr gute Leistung gebracht. Robert Koch und Jochen Schöps waren überragend, Elvis Contreras hat eine gute Annahmeleistung gezeigt.“ Das erste von maximal fünf Finalspielen wird am Samstag, 23. April um 19.30 Uhr in der ARENA Friedrichshafen ausgetragen. Gegner ist das Team von Evivo Düren, das überraschend den SCC Berlin aus dem Wettbewerb geworfen hat.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 18. April 2005

   

YoungStars: Zum Schluss gibt's eine 0:3-Niederlage

FRIEDRICHSHAFEN - Zum Abschluss der Saison sahen die Zweitliga-Zuschauer der Volley YoungStars gegen den TuS Eintracht Wiesbaden zwei hoch motivierte Mannschaften in der ARENA Friedrichshafen, die sich mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden wollten. Am Ende hatten die Gäste allerdings die Nase vorn und siegten mit 3:0 (25:21, 25:20, 26:24).

Dabei hatte es am Anfang sehr gut für die YoungStars ausgesehen. 7:4 lagen sie bereits in Führung, als die Wiesbadener unter anderem durch zwei erfolgreiche Blockaktionen zum 7:7 ausglichen. VfB-Trainer Söhnke Hinz ging gleich auf Nummer sicher und nahm seine erste Auszeit. Dennoch übernahm die Eintracht aus der hessischen Landeshauptsstadt die Führung und gab sie bis zum 25:21 nicht mehr ab. Entscheidend für den Satzverlust waren die Flatteraufschläge von Zuspieler Holger Philippsen, mit denen die Häfler Annahme nicht zurechtkam.

Nur kurz - genau bis zum 2:0 - währte die Führung des VfB im zweiten Satz, dann zogen die Gäste aus Wiesbaden unaufhaltsam auf 6:10 davon. Immer wieder blieben die Häfler Angreifer im Block hängen und verpassten so wertvolle Punkte. Ganz anders der Gäste die im Angriff nicht zu stoppen waren und in der Feldabwehr aufopferungsvoll kämpften. Den ersten Satzball konnte Timo Wilhelm mit einem Angriff über Position vier noch vereiteln, aber nachdem der anschließende Aufschlag von Thomas Güßgen hinter die Spielfeldbegrenzung segelte, hieß es 25:20 für Wiesbaden.

Schon bei 4:3 nahm Söhnke Hinz die erste Auszeit und versuchte den Elan der Wiesbadener zu bremsen. Aber vergeblich. Über 8:4, 12:6 und 15:8 setzte sich die Eintracht ab. Dann begann die Aufholjagd der YoungStars. Durch eine Aufschlagserie von Marco Hofmann verkürzten sie auf 15:13 - bevor sich der Rückstand wieder auf 15:19 vergrößerte. Plötzlich ein Aufbäumen in den Reihen der YoungStars: Dem Hinterfeldangriff von Timo Wilhelm zum 16:19 folgten zwei Blockpunkte von Wiskirchen und Hofmann. Ein verschlagener Aufschlag von Wiesbaden brachte den 19:19-Ausgleich, kurz drauf fiel das 21:19. Sollte das die Wende im Spiel sein? Leider nein. Das Gästeteam blieb cool und eine Finte von Zuspieler Philippsen führte die Gäste wieder auf die Siegerstraße, die ihren zweiten Satz- und Matchball zum 26:24 verwandelten.

VfB-Trainer Söhnke Hinz trug die Niederlage mit Fassung: „Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison. Ein tolles Ergebnis zum Schluss wäre nett gewesen, aber durch nichts zu rechtfertigen.“ Die YoungStars belegen mit acht Siegen und 14 Niederlagen am Ende den zehnten Platz.

 

 

Deutschland - evivo Düren-News

 Montag, 18. April 2005

   

evivo: Sensation vor über 3.000 Zuschauern

evivo Düren steht im Endspiel – Berlin entthront!

Das war ein wahrlich denkwürdiger Abend für den deutschen Volleyballsport: Volleyball – Bundesligist evivo Düren besiegt den deutschen Meister SC Charlottenburg Berlin auch im Rückspiel und zieht damit erstmals in der Vereinsgeschichte in das Endspiel um die deutsche Meisterschaft gegen den VFB Friedrichshafen ein. Dazu eine Kulisse, die man in Deutschlands Volleyball Hallen bis auf Friedrichshafen vergeblich sucht. Über 3.000 Zuschauer pilgerten in die neue Arena und sorgten damit auch für einen nie erwarteten neuen Zuschauerrekord in Düren.

So war der Rahmen für ein deutsches Volleyball-Halbfinale gesteckt und die vielen Besucher brauchten Ihr Kommen nicht zu bereuen. Denn anders als im Hinspiel als den Dürenern bekanntlich ein glatter 3:0 Sieg in Berlin gelang, wurde es diesmal zu einem wahren Volleyball-Krimi den Hitchcock nicht besser hätte inszenieren können. Mit toller Moral bog evivo einen 0:2 Satzrückstand noch um und siegte am Ende im Tiebreak verdient mit 3:2 Sätzen.

Aber der Reihe nach! Berlin erwischte den eindeutig besseren Start und ging hochkonzentriert und motiviert in die Partie. Anders als am Mittwoch in Berlin nahm der deutsche Meister den Gegner diesmal richtig ernst und hatte sich auch dementsprechend gut vorbereitet. Gute Aufschläge und eine bärenstarke Annahme, gepaart mit der Entschlossenheit eines Robert Kromm oder eines Marco Liefke, der in den ersten beiden Sätzen für Düren kaum in den Griff zu bekommen war, konnte sich der Gast immer Mitte des Satzes mit drei Punkten Vorsprung entscheidend absetzen und gewann so die ersten beiden Sätze völlig verdient mit 25:20 und 25:21. Bei Düren lief die Angriffsmaschinerie noch nicht rund, zudem schlichen sich zu viele Fehler bei den Aufgaben ein.

Wer nun gedacht hätte, die Sache sei bereits zugunsten des Meisters gelaufen wurde angenehm überrascht. Was Trainer Bernd Werscheck seiner Mannschaft in der folgenden Zehn Minuten Satzpause in der Kabine auch gesagt haben mag, es wirkte wie Doping! Und seit dem Unterhaching-Spiel wissen gerade die Dürener Fans wozu diese Mannschaft auch mental in der Lage ist, nämlich verloren geglaubte Partien noch aus dem Feuer zu reisen.

Jedenfalls wurde es im Hexenkessel Kreis Düren Arena jetzt erst richtig dramatisch. Der 3. Satz war der entscheidende im gesamten Spiel. 24:20 führte Düren, nutzte aber vier Satzbälle nicht, Berlin stand jeweils dicht vor dem Matchball. So ging die Nervenschlacht über 24:24, 25:25 und 26:26 weiter, wohl wissend dass den Gästen nur 2 Punkte zum Sieg fehlten. Aber Düren stand wieder auf und holte sich den 3. Satz unter dem Jubel der Zuschauer mit 28:26.

Es mag durchaus zutreffend sein, dass dieser verlorene Satz den Berlinern den endgültigen psychologischen Knacks versetzt hatte. Denn der SCC, der in den ersten beiden Sätzen so Trainer Bernd Werscheck „am oberen Leistungslimit spielte“, wurde schwächer und es schlichen sich erste Unkonzentriertheiten ein. Dagegen steigerte sich Düren mit zunehmender Spieldauer. Insbesondere in der Annahme  erkämpften Nationalmannschaftslibero Til Lieber und Sven Dick schon verloren geglaubte Bälle und auch Mittelblocker Boris Zorica betätigte sich in dieser Phase überraschend als Annahmespezialist. Hinzu kam, dass Christian Dünnes und vor allem Routinier Sven Anton, die von Zuspieler Ilja Wiederschein immer wieder glänzend in Szene gesetzt wurden, fast alle Angriffsschläge versenkten.

Südländische Begeisterungsströme und „La-Ola“-Wellen in der Kreis Düren Arena und evivo spielte sich vor dieser Zuschauerkulisse in einen wahren Spielrausch. Mit 25:22 wurde Satz 4 und mit 15:11 der Tiebreak gewonnen, wobei die meisten der Zuschauer den 5. Satz im Stehen verfolgten! Um 22:03 Uhr war die Sensation perfekt! Nach einer Spieldauer von  138 Minuten verwandelte evivo den Matchball zum Sieg und zum Einzug ins Finale und warf damit den deutschen Meister aus dem Titelrennen.

Sichtlich konsterniert war Berlins Trainer MIrco Culic direkt nach Spielschluss Warum wir verloren haben, weiß ich nicht, das ist im Moment auch egal,“ so Culic gegenüber 1DNLive, einem der beiden Internetsender der die Partie aus der Arena live übertrug, „ich kann jetzt auch keine großartige Analyse machen. Ich bin einfach nur traurig und enttäuscht.“

Auf der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Dürens Trainer Bernd Werscheck für den das Erreichen des Finales auch persönlich ein großer Erfolg ist „ überglücklich und ich bin stolz auf mein Team! Mit welcher Moral sie diesen Rückstand noch umgebogen haben. Wenn der Begriff geschlossene Mannschaftsleistung einmal zutrifft dann heute!“ Großen Respekt zollten die Besucher auf der öffentlichen Pressekonferenz auch dem Verlierer.  Marco Liefke und ein äußerlich gefasster Mirco Culic gratulierten den Dürenern in sportlicher Fairness zum Sieg mit Ihrer Analyse „Düren war einfach besser und zieht verdient ins Finale ein!“

So feierte dsas Team von evivo Düren mit seinen Fans den größten Erfolg der Vereinsgeschichte, wobei die neue Dürener Hymne „evivo – mir stonn op rut un wieß“ von der Gruppe „Echte Fründe“ wie ein Gassenhauer einschlug und natürlich bis spät in die Nacht gespielt wurde.

So ging ein denkwürdiger Volleyball-Abend in Düren zu Ende durch den Volleyballsport nicht nur in Düren sondern in ganz Deutschland neue Fans gewonnen hat. Nicht nur für die 3.000 Zuschauer in der Arena sondern auch für die zahlreichen Hörer im Internet aus ganz Deutschland war dieses Spiel ein unvergessliches Erlebnis!

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Montag, 18. April 2005

   

Aachen verliert letztes Spiel in Warendorf glatt!

Saisonfinalwoche kostete wohl zu viel Kraft

Warendorf – Nach nicht einmal 70 Minuten reiner Spielzeit war ein spielerisch eher schlechtes Match vorbei – und damit die Saison 2004/2005 auch! Und diese ist für das Team um Trainer Luc Humblet anscheinend letzte Woche beim fulminanten Heimspiel zu Ende gegangen. In der Woche schwebten die Spielerinnen auf Wolke 7, Gänsehaut-Erinnerungen und tolle Stimmung prägten die Trainingseinheiten, jedoch: die Spannung war komplett verloren gegangen. Und genau dies machte in der Partie gegen die Warendorferinnen den Unterschied aus. 

Kleine Unkonzentriertheiten des Alemannia-Teams wurden von den WSU-Spielerinnen sofort zu Vorsprüngen ausgenutzt. Schließlich wollten die Warendorferinnen sich von ihrem Publikum mit gutem Spiel verabschieden. Lediglich im zweiten Satz war die Chance, zu gewinnen, spür- und greifbar, doch auch da setzten sich am Ende die starken Aussenangreiferinnen des Gastgebers durch. Auf Aachener Seite sollte nicht unerwähnt bleiben, das0s sowohl Jule Krumbeck als auch Bina Rollersbroich verletzt fehlten. Unvorstellbar, dass es dabei für Warendorf um Platz 2 ging (den sie nunmehr auch sicher haben) und dann nur ca. 100 Zuschauer dieser Partie beiwohnten. Aachens Spielerinnen stellten sich hinterher die Frage, was denn in Aachen bei einem Spiel um den zu erreichenden Vizemeistertitel für Alemannia wohl los gewesen wäre, wenn beim Spiel gegen Parchim letzte Woche schon über 700 Zuschauer in die Halle strömen.

Und dies wird wohl das wichtigste Saisonfazit bleiben: neben der Wiederholung des 7. Tabellenplatzes ist man stolz auf die Heimspiel-Events und will auch für die nächste Spielzeit da wieder anknüpfen. Zurzeit steht man in Verhandlungen mit mehreren Spielerinnen, um den Kader zu ergänzen oder zu verstärken.

Apropos Spielerinnen: Auf dem Parkplatz spielten sich unbeschreibliche Szenen ab, als der Abschied für diejenigen nahe rückte, die jetzt nicht mehr im Team verbleiben. Der Trainerstab war sicher: niemand hatte bisher erlebt, dass sich alle Spielerinnen an einem Saisonende minutenlang weinend umarmen, und diese deutliche Emotionalität ist wohl einmal mehr ein Beleg dafür, welch toller Zusammenhalt diese Mannschaft Alemannias in der Saison 04/05 geprägt hat. Es wird sicher nicht einfach werden, so etwas erneut zu erreichen, aber die Verantwortlichen werden in den nächsten Wochen alles dafür tun, dass es erneut funktioniert.

André Schnitker

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 18. April 2005

   

USC unterliegt im Wechselbad der Gefühle

Nach dem erfolgreichen Fünfsatzkrimi gegen den Schweriner SC am Freitag zog der USC Münster dieses Mal gegen den Dresdner SC den Kürzeren. Mit 2:3 (-17, 14, 24, -21, -10) unterlagen Andrea Berg & Co. und gaben damit die Tabellenführung ab

Es scheint, als ob Münsters Volleyballerinnen Gefallen an spannenden Spielen gefunden haben. Zum dritten Mal binnen drei Partien gingen sie über die Distanz von fünf Sätzen und kosteten damit volle Zeit aus. Nach der knappen Niederlage gegen die Roten Raben Vilsbiburg am vergangenen Wochenende hatten sie sich am Freitag mit 3:2 gegen den Schweriner SC durchgesetzt. Im zweiten Spiel der Meisterrunde zogen die Münsteranerinnen nun mit 2:3 (-17, 14, 24, -21, 10) gegen den Dresdner SC den Kürzeren. Da zeitgleich Vilsbiburg mit 3:2 gegen Schwerin gewann, musste der USC damit die Tabellenführung an die Roten Raben abgeben und rangiert nun mit zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei. „Uns erwarten noch acht spannende Spiele. Da wird noch viel passieren“, sagte Münsters Trainer Axel Büring. „Unser Ziel ist es, bis zum Ende oben mitzuspielen.“

Wie eng es in dieser Saison in der Volleyball-Bundesliga zugeht, dokumentierte einmal mehr die 120-minütige Partie in Dresden. Nachdem die Gastgeberinnen im ersten Satz dank gutem Aufschlag das Spielgeschehen dominiert hatten, war es im folgenden Durchgang der USC, der der Begegnung eindrucksvoll seinen Stempel aufdrückte. Dank verbesserter Annahme konnte Zuspielerin Tanja Hart immer wieder ihre Schnellangreiferinnen Andrea Berg, Caroline Wensink und Nathalie Dambendzet effektiv in Szene setzen. Zudem bildete der Münsteraner Block ein nahezu unüberwindbares Hindernis für die Dresdner Angreiferinnen. Dann aber wieder der Bruch. Dresden spielte in Abschnitt drei munter auf und führte bereits mit 20:14. Dann zeigte die USC-Truppe ihr Kämpferherz und eine phantastische Moral, spielte sich heran, wehrte zwei Satzbälle ab und gewann ihrerseits. Auch im vierten Satz legte Münster gut los und führte mit 8:5. Daraus aber machten die Dresdnerinnen dank einer sehr guten Grit Müller scheinbar im Handumdrehen das 17:11 und schufen damit die Grundlage für den Satzausgleich. Auch im entscheidenden fünften Abschnitt führten die USClerinnen 3:1, ehe der Tabellendritte aus Sachsen aufdrehte und mit 8:3 in Führung ging. Zwar kamen sie noch einmal bis auf 11:8 heran, konnten aber die Niederlage nicht mehr verhindern.

 „Die Serien, die wir immer wieder kassiert haben, haben heute den Unterschied gemacht“, sagte Johanna Reinink. „Wir müssen es abstellen, so viele Punkte in Folge abzugeben.“ Büring resümierte: „Beide Mannschaften haben heute sehr wechselhaft gespielt. Wir haben Moral gezeigt und alles versucht. Aber es sollte heute nicht sein.“ Ein zufriedener Dresdner Trainer Arnd Ludwig sagte: „Ich bin froh, dass wir das noch gedreht haben, obwohl wir 1:2 hinten lagen. Ich denke, wir haben verdient gewonnen.“ Und weiter: „Es sind jetzt noch acht Hammerspiele. Da ist noch alles offen.“

 

 

International - Volleyballer.de

 Montag, 18. April 2005

   www.volleyballer.de 

Bella Italia in Österreich

Innsbruck/ Düren. Ein Blick über die Alpen lohnt sich! Hier kann man Parallelen zum Verlauf in der Deutschen Volleyball Liga der Herren erkennen.

Die Liga unserer Nachbarn befindet sich jedoch schon in der „best-of-7“- Finalserie und hier hat sich nach drei Spielen eine erstaunliche Wende gezeigt. Gegenüber stehen sich die Aon hotvolleys aus Wien und Hypo Tirol aus Innsbruck.

Die Ausgangssituation war klar: Die Hauptstädter aus Wien waren 10-mal in Folge Meister und sind mehrfacher Champions League Teilnehmer. Nach einer guten Saison und dem Gewinn des österreichischen Pokals für die Tiroler haben viele auf eine Wachablösung gehofft, doch Wien sollte erstmal die Favoritenrolle behalten. Die Tiroler haben jedoch nun auch das dritte Spiel am Freitag in heimischer Halle vor 1700 Zuschauern gewonnen (23, 21, 27) und liegen nun mit 3:0 in Front. Somit haben sie schon am Montag in Wien den Matchball für die Meisterschaft. Wie konnte es aber hierzu kommen?

Die Innsbrucker haben sich kontinuierlich an die Spitze der Liga gearbeitet. Nach dritten Plätzen und Vize-Meister Titeln folgte in dieser Saison der Pokalgewinn und die erstmalige Champions League Teilnahme. In Innsbruck herrscht inzwischen italienisches Flair auf dem Spielfeld. „Uno, Due, Tre“ schallt es in der Halle. Drei Azzurris, darunter auch der international erfolgreiche Top-Angreifer Andrea Bartoletti, bringen mit ihrem italienischen Trainer Emanuele Zanini die wohl beste Volleyball-Liga Europas ein Stück näher. Und gerade dieser Trainer spielt eine wichtige Schlüsselfunktion. Dies bestätigt auch der Technische Direktor Hannes Bortolotti im Gespräch gegenüber 1DN-live, als es von dem „letzten Puzzelstück“ spricht und die akribische Arbeit des Coaches lobt. Er führe die Mannschaft „wie ein Kapitän im Sturm“ und wird dabei von zahlreichen Statistiken und Analysen unterstützt.

Bei den Wienern werden zurzeit ganz andere Themen hervorgebracht. Der Manager und Trainer Peter Kleinmann sieht sich mit einem „mentalen Problem“ seiner Mannschaft konfrontiert und erklärt öffentlich, dass die Mannschaft „das Gefühl des Siegens verloren“ habe. Er sieht keine Alternativen für seine Spieler innerhalb der Mannschaft und diese Teamschwäche kann man auch auf dem Feld erkennen. Am Freitag wehrten sich die Wiener erst im dritten Satz mit einigen Einzelaktionen, die ihre spielerischen Potentiale durchaus aufblitzen ließen. Das reichte aber nicht! Auf der anderen Seite des Netzes steht ein hoch motiviertes Team. Auch der einzige Tiroler in der Mannschaft, Matthias Mellitzer, sieht hier die Gründe für den guten Verlauf der Finalserie und glaubt mit diesem Teamgeist auch beim nächsten Spiel in Wien die Entscheidung herbeiführen zu können. Der kanadische National-Libero Lucas Snider ergänzt die wichtige Unterstützung der heimischen Fans und eine kontinuierliche Arbeit über die ganze Saison zu den Erfolgsfaktoren.

In der österreichischen Liga scheint es eine Wachablösung an der Spitze zu geben, auf die man lange gewartet hat. In Volleyball-Deutschland hat es Evivo Düren mit ihrem Trainer Bernd Werscheck nun geschafft, einen der beiden langjährigen Favoriten im Rennen um die Meisterschaft mit dem SCC Berlin auszuschalten. Das Schlüsselspiel war sicher schon in Berlin. Der von der Papierform haushoch überlegene Meister aus der deutschen Hauptstadt wirkte ähnlich wie die Wiener mental geschwächt. Das Kuriose: Beide Mannschaften haben sich mit 2 Freundschaftsspielen gegeneinander gezielt auf die jeweilige Finalserie vorbereiten wollen. Jetzt sieht es nach einer sportlichen Enttäuschung für beide Mannschaften aus. Den Berlinern fehlte im Hinspiel wahrscheinlich der letzte Biss. Auch die vom Trainer geforderten 300% reichten im Rückspiel vor einer Rekord-Kulisse von über 3000 Zuschauern nicht aus, um diesen Fehlstart noch auszubügeln (20:25, 21:25, 28:26, 25:22, 15:11). Diese Entwicklungen bringen neuen Schwung in die Volleyball-Szene. Düren kann jetzt versuchen mit den Erfolgsfaktoren der Tiroler den Teilnehmer der Champions League Endrunde, VfB Friedrichshafen, zu ärgern. Das wird sicher um einiges schwieriger werden als der kontinuierlich vorbereitete Coup der Tiroler, aber vielleicht reicht es ja für ein paar „Bravo, Bravo“ –Rufen im Rheinland.

Markus Freier

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 18. April 2005

   www.dnn-online.de 

Grit Müller wird zur Matchwinnerin

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen reihten sich am Wochenende ganz und gar in die Erfolgs-Story des Dresdner Sports ein. Die Dynamo-Fußballer gewannen, die Eislöwen feierten den Aufstieg, die Ludwig-Damen trugen mit zwei Siegen zum Jubelgesang bei. 

 

 

Deutschland - Ruhr Nachrichten

 Montag, 18. April 2005

   www.westline.de 

Bad Dürrenberg: Auf die Pauke gehauen

Im letzten Spiel der Saison hat sich Aufsteiger VC Bad Dürrenberg/Spergau mit einem 3:2-Sieg (17:25, 25:19, 25:22, 24:26 und 15:11) bei CarGo! Bottrop den Klassenerhalt in der 2. Volleyball-Bundesliga gesichert.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 18. April 2005

   www.westline.de 

WSU-Volleyballerinnen feiern Vizemeisterschaft

Warendorf. Sie machten es am Ende noch einmal richtig spannend. Schließlich war es Youngster Karla Hanhoff, der er es vergönnt war, mit einem wuchtigen Schmetterball den vierten Matchball zu verwerten und damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der WSU-Volleyballabteilung zu besiegeln.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 18. April 2005

   www.westline.de 

Niels Westphal verlässt die Sportunion

-alf- Warendorf. Durch die Zuschauerreihen ging ein leises Raunen als WSU-Präsident Klaus-Peter Ottlik nach der tollen Partie gegen Alemannia Aachen die überraschende Nachricht verkündete. Es werden nicht nur mit Mira Tünte, Sophia Schulze Höping und Sandra Nunner drei Spielerinnen die WSU verlassen, sondern auch Trainer Niels Westphal.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 18. April 2005

   www.westline.de 

Vilsbiburg zieht am USC vorbei

Münster. Wer in diesen Tagen Volleyballspiele mit Beteiligung des USC Münster besucht, muss viel Zeit mitbringen. Zum dritten Mal in Folge genehmigten sich die Unabhängigen gestern das volle Programm. Acht Tage nach dem unglücklichen 2:3 gegen Vilsbiburg und nicht einmal 48 Stunden nach dem glücklichen 3:2 über Schwerin ging auch der zweite Meisterrunden-Auftritt Münsters gestern in Dresden über die volle Distanz.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 18. April 2005

   www.westline.de 

USC: Zweitliga-Team landet auf Platz drei

Detmold - Eigentlich ist Tom kleine Holthaus nicht der Trainer, den der Tabellenstand seiner Zweitliga-Volleyballerinnen vom USC Münster lange beschäftigt. Doch nach dem Saison-Kehraus und dem abschließenden 3:0-Erfolg beim TV Detmold ist auch Holthaus stolz, dass seine jungen Akteurinnen die 2. Bundesliga Nord zum zweitenmal in Folge als Tabellendritter abschließen. 

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 18. April 2005

   www.lvz-online.de 

"Heimi" beim Abschied total von den Socken

Die Leipziger Region hat in der kommenden Volleyballsaison zwei Männer-Erstligisten. Rund 700 Zuschauer feierten am Sonnabend in der Markranstädter Stadthalle mit den Volleyballern des VC Markranstädt den Wiederaufstieg in die Bundesliga.

 

 

Deutschland - Schweriner Volkszeitung

 Montag, 18. April 2005

   www.svz.de 

Schwerin: Wieder im Tiebreak verloren

SSC-Volleyballerinnen unterliegen den Roten Raben Vilsbiburg mit 2:3 (22, -20, 22, -10, -13)

Schwerin - Es soll einfach nicht sein. Die Volleyballerinnen des Schweriner SC verloren gestern auch das zweite Spiel der Meisterrunde im Tiebreak. Nach 106 Minuten mussten sich die SSC-Damen mit 2:3 (22, -20, 22, -10, -13) den Roten Raben aus Vilsbiburg geschlagen geben. Bereits am Freitag zum Auftakt hatte Schwerin beim USC Münster mit 2:3 verloren.

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Montag, 18. April 2005

   www.wz-newsline.de 

Lebedew: Denkpause in Italien

Mark Lebedew will weiterhin in Deutschland arbeiten. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus.

Wuppertal. Am 30. Juni wird der Vertrag von Mark Lebedew als Trainer des Volleyball-Bundesligisten SV Bayer Wuppertal auslaufen. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, da die Vereinsführung für die nächste Saison mit dem Dänen Jens Larsen plant.

 

 

Deutschland - Schaumburger Zeitung

 Montag, 18. April 2005

   www.dewezet.de 

Obernkirchen verliert im Tie-Break-Krimi

(seb). Der MTV Obernkirchen musste im letzten Saisonspiel in der 2. Bundesliga eine unglückliche 2:3 (18:25, 11:25, 25:18, 25:23, 14:16)-Niederlage beim 1. VC Parchim hinnehmen und schließt die Serie als Tabellenfünfter ab.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Montag, 18. April 2005

   www.freies-wort.de 

Suhl: Alles drin, nur das Happyend fehlte

2:3-Niederlage des VfB Suhl gegen Bayer Leverkusen

Es hätte wieder so schön sein können: Nach zwei verlorenen Sätzen dreht Suhl so richtig auf, zieht gleich und entscheidet schließlich den Tiebreak und damit das Match gegen Bayer Leverkusen für sich. Doch diesmal kam es anders.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel