News

 Dienstag, 19. April 2005 

Oststeinbek feiert seine Helden
Doppelerfolg für TV Fischbek
Helmut von Soosten neuer Trainer in Fischbek!
CVJM: „Schlagkräftige Mannschaften in allen Ligen“
WM-Quali: Jamaika übersteht Vor-Qualifikation
INTERSPORT Deutschland setzt auf Beach-Volleyball
Plätze frei bei Beachauftakt in Wittenbergen
Rote Raben nach zwei Siegen Tabellenführer
Nationalspieler Kromm geht nach Italien
MTV Stuttgart : Rien ne va plus
USC nutzt freien Tag zur Regeneration
Hawaii lockt an
Ein echtes "kleines Finale"
Na, bitte: Nationalspielerin in Suhl

April 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - Ahrensburger Zeitung

 Dienstag, 19. April 2005

   www.abendblatt.de 

Oststeinbek feiert seine Helden

OSV verabschiedet sich mit 3:1 in die Erste Bundesliga.

Oststeinbek - Es gibt die Momente, die im Vereinsleben Jahre oder Jahrzehnte später durchaus als historisch bezeichnet werden. Ob die Saisonabschluß- oder vielmehr Aufstiegs-Feier der Volleyball-Männer des Oststeinbeker SV dazugezählt wird, muß sich noch erweisen. Zu recht aber durften sich die Akteure und ihr Anhang über eine sensationelle Saison in der Zweiten Bundesliga ausgiebig freuen. Als hätte der SC Freiburg die Fußball-Champions-League erreicht, dies wäre ein treffender Vergleich für die Saisonleistung der "Ostbek Cowboys". Bis sechs Uhr gestern früh ging die Party nach dem abschließenden 3:1 (25:18, 25:19, 14:25, 25:21) über die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen.

Um 21.04 Uhr war die Spielzeit nach einer Fehlaufgabe der Gäste beendet, der Aufstieg in die Erste Bundesliga sportlich gesehen amtlich. Gut 700 Zuschauern, so viel wie noch nie in der Vereinsgeschichte, wollten in der Walter-Ruckert-Sporthalle mit dabei sein. Geladen und gekommen waren viele wichtige Lokalpolitiker, aber auch Unternehmer und Geschäftsleute aus der Umgebung.

"Es gab einige wirklich gute Gespräche", so Manager Rüdiger Barth. Schließlich muß bei aller Euphorie auch die Zukunft gesichert werden. Doch die Sorgen um die (fehlenden) Finanzen oder den gefährdeten Verbleib in der zu kleinen Oststeinbeker Halle traten an diesem Abend zurück. Wäre Zuversicht eine Währung, hätten die OSV-Volleyballer wohl keine materiellen Sorgen.

"Wer hätte das gedacht, als wir 1978 mit sechs Leuten in der Kreisliga anfingen", sagte Bernie Student, der Gründer der Volleyballsparte, heute Ehren-Abteilungsleiter und als Ausrüster einer der Sponsoren des Teams, während sich einige Meter weiter Trainer Bernd Schlesinger seinen heißgeliebten Vollbart von der Oststeinbeker Friseuse Beate Trapp abrasieren ließ. "Ich fühle mich nackt", meinte Schlesinger anschließend. "Was habe ich für einen schönen Mann", stellte hingegen Sabine Fänger fest, seine Lebensgefährtin und Co-Trainerin der Oststeinbeker.

Daß Mannschaftskapitän Jan Buhrmester sich bei allen Beteiligten aus dem Umfeld, von Ballkindern bis hin zum Management, bedankte, war jenseits aller Routine - einfach echt und liebenswert. Ein Grund, warum das Team bei seinem Anhang so viel Kredit hat.

Unter den Zuschauern war auch Hamburgs Volleyball-Chef Klaus Widegreen. "Für den Hamburger Volleyball ist der Aufstieg eine klasse Sache", sagte er und kündigte die Hilfe seines Verbands an, sollte der OSV in die Sporthalle Rüterstraße im Stadtteil Wandsbek umziehen wollen.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Dienstag, 19. April 2005

   www.abendblatt.de 

Doppelerfolg für TV Fischbek

Fischbek - "Jetzt sind wir endlich cool genug", sagte Volker "Jimmy" Czimek, der Trainer der Bundesliga-Volleyball-Frauen des TV Fischbek. Mit 20:24 im vierten Satz hatten die Fischbekerinnen im zweiten Spiel der Abstiegsrunde beim 1. VC Wiesbaden zurückgelegen, als Marina Cukseeva an den Aufschlag kam, nervenstark ihre Angaben auf die andere Netzseite flattern ließ und die Fischbekerinnen mit 3:1 (25:13, 25:18, 22:25, 27:25) siegten.

Damit ist nun auch endgültig klar: Auch wenn die Fischbekerinnen noch die nächsten vier Spiele verlieren sollten, ist ihnen in der Endabrechnung der siebte Bundesligarang nicht mehr zu nehmen. Schon am Freitag hatte das Team den Tabellenletzten SCU Emlichheim ebenfalls mit 3:1 (25:8, 24:26, 25:22, 25:20) besiegt.

Auffällig: In beiden Spielen wechselte der Trainer viel. "Eine meiner Aufgaben ist es jetzt, möglichst einzelne Spielerinnen individuell zu fördern", erklärt der Coach. Ein bißchen neidisch schaute Fischbeks Manager Horst Lüders auf die Zahl von 700 Zuschauern in Wiesbaden. "Die würde ich mir auch wünschen", sagte er, angesichts von 312 Gästen gegen Emlichheim.

masch

 

 

Deutschland - Smash-News

 Dienstag, 19. April 2005

    

Helmut von Soosten neuer Trainer in Fischbek!

Der TV Fischbek wird den bis Ende April laufenden Vertrag mit Trainer Volker „ Jimmy “ Czimek nicht verlängern. Zwar sei der Verein mit dessen Arbeit zufrieden, sehe aber für die Zukunft keine ausreichende Perspektive, um mit Czimek den Leistungsvolleyball in Hamburg entscheidend weiter voranzubringen, meldet Manager Horst Lüders. Der Verein dankt für den engagierten Einsatz und wünscht ihm für seine noch so junge Trainerlaufbahn alles Gute.

Als neuer Trainer wurde ab 01.05.2005 Helmut von Soosten verpflichtet. Helmut von Soosten ist Hamburger, sogar Harburger und war bis einschließlich der Saison 2003/2004 mehrere Jahre Trainer des Zweitligateams des CVJM zu Hamburg und ebenfalls zuständig für dessen Jugendleistungsbereich.

Schon im letzten Jahr war Helmut von Soosten als Trainer bei Fischbek im Gespräch. Wegen anderer Verpflichtungen auf Bundesebene als Bundesjugendtrainer und Co-Trainer der Frauen-Nationalmannschaft sei eine Zusammenarbeit damals nicht zustande gekommen, erklärt Lüders.

Von Soosten freut sich auf die Herausforderung gerade in seinem Heimatort. Auf den Spielerinnenkader angesprochen, will der designierte Trainer als dringlichste Aufgabe die Zuspielfrage klären. Bisher haben nur Christina Benecke, Margarethe Kozuch und Julia Kaufhold Verträge für die nächste Saison. „Mit der Zuspielposition steht und fällt nun mal ein Spiel, deshalb müssen wir da zunächst herangehen“, erklärte von Soosten.

 

 

Deutschland - CVJM zu Hamburg-News

 Dienstag, 19. April 2005

    

CVJM: „Schlagkräftige Mannschaften in allen Ligen formen“

Zwar stehen mit Norddeutschen Jugendmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaft der weiblichen A-Jugend, die der CVJM zu Hamburg selber ausrichtet, noch mehrere Höhepunkt in der aktuellen Volleyball-Saison an, doch die Planungen für die Zukunft laufen ebenfalls auf Hochtouren. 

Neuer Trainer der 1. Damen und gleichzeitig weiterhin zuständig für den Jugendleistungsbereich ist der Rahlstedter A-Lizenztrainer Stefan Schubot (44), der nach acht Jahren beim FT Adler Kiel (2. Bundesliga, Regionalliga und Jugend im männlichen Bereich) den Weg zurück nach Hamburg gefunden hat. Auf die Perspektiven des CVJM geht Schubot in nachstehendem Interview ein.

Sie sind in der nächsten Saison der Trainer der 1. Damen des CVJM und weiterhin verantwortlich für den Jugendleistungsbereich. Warum haben Sie sich für den CVJM entschieden?
Schubot: Die Entscheidung beruht auf den positiven Erfahrungen in der bisherigen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Die Rahmenbedingungen und die Grundstruktur der Jugendarbeit sind vorhanden und damit lässt sich gut arbeiten. Bei anderen Vereinen hätte dies erst noch aufgebaut werden müssen.

Die 1. Damen sind aus der 2. Bundesliga abgestiegen und auch die Jugendteams haben nicht so erfolgreich gespielt wie in den vergangenen Jahren. Geht es dennoch wieder aufwärts mit dem CVJM?
Nicht so erfolgreich? Da muss ich widersprechen, denn wir wollen die Arbeit nicht einfach nur an Titeln festmachen. Dass die A-Jugend im Halbfinale der Hamburger Meisterschaft ausgeschieden ist, war unglücklich und wir haben gegen einen stark spielenden Gegner gut gespielt. Nichtsdestotrotz hat sich unsere Mannschaft mit fast identischer Besetzung den Titel in der B-Jugend erspielt. Die Erfolge der Jugendarbeit zeigen sich auch in der Integration der Jugendlichen in die Teams der 1. und 2. Damen

Kann man ein Ziel benennen, dass in der nächsten Saison absolute Priorität haben wird?
Wir haben in dieser Saison ein Konzept zur Jugendleistungsförderung erstellt, das wir umsetzen werden. Wir wollen die Gemeinschaft im Verein festigen. Neben der technischen und taktischen Ausbildung der Jugend wollen wir mit viel Spaß daran gehen, schlagkräftige Mannschaften in allen Ligen zu formen

Können Sie schon etwas zur Vorbereitung auf die nächste Saison der 1. Damen sagen?
Wichtig neben der technisch/taktischen Ausbildung wird sein, eine eingeschworene Mannschaft zu bilden. Da müssen neue Spielerinnen integriert werden und gute Absprachen innerhalb der Mannschaft erfolgen. Natürlich planen wir Turniere und Trainingslager, dazu gibt es aber noch nichts Konkretes.

Und erste Schritte? 
Wir bieten Tryouts an, in denen sowohl neue Spielerinnen sich vorstellen können und von Team sowie dem Training einen Eindruck gewinnen können. Wir werden viele Gespräche mit potentiellen neuen Spielerinnen führen. Und natürlich geht die Beach-Volleyball Saison los.

Ist in der 1. Damen trotz Jugendleistungsförderung auch Platz für ältere Spielerinnen?
Es war ja auch bisher kein Jugendtreff, sondern eine Mischung aus älteren und jüngeren Spielerinnen. Auch weiterhin werden die jungen Spielerinnen Unterstützung von den "Älteren" benötigen. Und ich denke, der CVJM bietet für alle Spielerinnen interessante Möglichkeiten.

Hat die Regionalligamannschaft eine Chance, in die 2. Bundesliga zurückzukehren und wie wichtig wäre ein Wiederaufstieg, auch für die weitere Jugendarbeit?
Das wäre natürlich der Idealfall, sofort wieder in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Allerdings wird das alles andere als einfach. Zum einen wird die Mannschaft als Absteiger aus der 2. Liga von allen gehetzt und zum anderen wird es für die Spielerinnen nicht immer einfach sein, als sogenannter Favorit in die Spiele zu gehen. Da wird viel Arbeit auf uns zukommen. Wenn alle mit Spaß, Freude, Wille und Einsatzbereitschaft dabei sind, werden wir auf jeden Fall eine sehr gute Rolle dort spielen. 
Ein Platz in der 2. Liga ist nicht nur für die Jugendarbeit wichtig, sondern insgesamt ein "Zugpferd", um im Blickpunkt zu sein - aber keine Grundvoraussetzung. Die Arbeit, die im Verein geleistet wird, behält ja die gleiche Qualität - unabhängig von der Spielklasse.

Sie haben Beach-Volleyball erwähnt. Passiert diese Saison mehr im CVJM?
Den Sommer über wird es ein Angebot von mir geben mit 2 mal wöchentlichem Beachtraining. Einige Teams haben sich schon angekündigt. Wir wollen auch aktiver in der Turnierszene mitspielen. Und wir richten natürlich weiterhin viele Turniere aus. Neben einigen Turnierwochenenden im Stadtpark mit Frauen-, Männer- und DuoMixed-Turnieren richten wir am 25./26.Juni die Hamburger A- und B-Jugendmeisterschaften aus!

Zu Ihrer Person: wie würden Sie sich beschreiben? Warum sind Sie ausgerechnet Volleyballtrainer geworden?
Beim Fußball hat man mir zu sehr auf die Knochen getreten. Ich habe erst mit 20 aktiv mit Volleyball angefangen und nicht viel später auch die Trainertätigkeit. Ich war sehr schnell vom Volleyballsport infiziert. Um es einfach auszudrücken: eine geile Sportart. Sehr athletisch und lebendig mit viel "Action". Und wer den Kopf einschalten kann, ist oft im Vorteil. Ich glaube, der ehemalige HSV-Trainer Jan Gorski hat mal gesagt: "Volleyball sein immer wie ein bisschen Schach!"
Für meine Person habe ich mir vorgenommen, mit viel Gleichmut durch mein weiteres Leben zu gehen, offen und aufmerksam zu sein und jedem Menschen mit Respekt zu begegnen. Und nicht müde zu werden, mich selbst anzuschauen und die "Ecken und Kanten" dabei zu verstehen und sie abzubauen. Und trotzdem dabei nicht das offene Ohr für andere zu verlieren.

Die angesprochenen Tryout-Termine finden statt am Montag, 25.04., Mittwoch, 27.04., Montag, 02.05. und Mittwoch, 04.05. Jede Spielerin, die unter leistungsorientierten Ansprüchen in einer der CVJM-Mannschaften trainieren und spielen will, sollte uns - und wir sie – kennen lernen!

Interessierte Spielerinnen wenden sich an Stefan Schubot (Tel. 0172 – 7846 383; E-Mail: stefan.schubot@addcom.de)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 19. April 2005

    

WM-Quali: Jamaika übersteht Vor-Qualifikation

Mit einem 3:0-Sieg über das Team von den Antillen sicherte sich Gastgeber Jamaica in der „Norceca“-Gruppe den Einzug in die zweite Runde für die Frauen Weltmeisterschaften 2006 in Japan.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 19. April 2005

    

INTERSPORT Deutschland eG setzt auf Beach-Volleyball

SPORTFIVE präsentiert weiteren Hauptsponsor für Beach-WM

Berlin / Hamburg - Dem Hamburger Sportrechtevermarkter SPORTFIVE ist es gelungen mit der Verbundgruppe INTERSPORT Deutschland eG einen weiteren Hauptsponsor für die Beach-Volleyball Weltmeisterschaften in Deutschland zu gewinnen. Nach dem Automobilhersteller smart als Presentingsponsor und dem Kaffeespezialisten Krüger ist Intersport der dritte nationale Sponsor bei den Weltmeisterschaften.

"Wir haben uns sehr über die Zusage der Intersport Deutschland eG gefreut", so Frederick Ness, Vice President Events von SPORTFIVE. "Mit der weltweit führenden Verbundgruppe im Sportfachhandel haben wir einen idealen Partner für das Beach-Volleyball Highlight des Jahres gefunden", so Ness weiter.

Intersport gehört bereits seit langem zu den aktiven Förderern des Beach-Volleyballs in Deutschland und Europa. So unterstützen zahlreiche Mitgliedsgeschäfte seit Jahren Beach-Volleyball Turniere an ihren Stammsitzen. Die Assoziation - Aktiv Sport - Funktion - Technik - Wohlfühlen - wird immer mehr in den Vordergrund gestellt. Die Weltmeisterschaften als das Beach-Volleyball Highlight des Jahres passen also ideal zur Ausrichtung der Intersport Deutschland eG. Neben der Darstellung des Intersport-Logos auf allen Druckmaterialien wird die Intersport Deutschland eG auch am Center Court im TV-relevanten Bereich vertreten sein. Ein Promotionstand auf dem Veranstaltungsgelände rundet den ganzheitlichen Auftritt ab.

Die Beach-Volleyball Weltmeisterschaften 2005 werden vom 21. bis zum 26. Juni in Berlin auf dem Schloßplatz ausgetragen. 48 Damen- und 48 Herrenteams baggern und pritschen insgesamt um 1 Mio. US $ Preisgeld. TV-Partner der ersten Beach-Volleyball Weltmeisterschaften in Deutschland ist der Kölner Privatsender RTL. Insgesamt werden bundesweit über sieben Stunden von den Weltmeisterschaften im Fernsehen übertragen, die Finalspiele überträgt RTL live.

 

 

Hamburg - Smash-News

 Dienstag, 19. April 2005

    

Plätze frei bei Beachauftakt in Wittenbergen

Beim Frauen-C-Auftaktturnier des Altonaer TSV am 1. Mai auf der direkt an der Elbe gelegenen Beachanlage am Falkensteiner Ufer sind noch Plätze frei!

Das Turnier beginnt um 10 Uhr, ist mit PlayDown-Runde und eine Grillmöglichkeit ist vorhanden. Achtung: Die Anfahrt zum Turniergelände erfolgt über den Wittenbergener Weg. Ausrichterin des Turniers ist Ulrike Hahne, Clasingstr. 8, 20255 Hamburg, Tel.: 0177 – 236 09 01, mail: U.Hahne@gmx.de

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 19. April 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

Rote Raben nach zwei Siegen Tabellenführer

Den Roten Raben Vilsbiburg ist in der 1. Volleyball-Bundesliga ein perfekter Start zur Finalrunde um die Deutsche Meisterschaft geglückt. Einem 3:1-Heimsieg am Freitag gegen den VfB Suhl ließen sie am Sonntag einen 3:2-Erfolg beim Schweriner SC folgen. Der angepeilte Platz unter den Top 3, der zur Teilnahme am internationalen Wettbewerb berechtigt, ist den Raben nun kaum mehr zu nehmen.

Auf Grund einer 2:3-Niederlage des USC Münster in Dresden sind sie sogar wieder Tabellenführer.
Eine herausragende Eigenschaft der Roten Raben ist in dieser Saison wohl Nervenstärke. Beim Schweriner SC mussten sie am Sonntagnachmittag bereits zum siebten Mal einen fünften Satz spielen, zum siebten Mal hieß der Sieger am Ende Vilsbiburg. Zuvor erlebten rund 500 Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten Satz hatten von Beginn an die Gastgeberinnen die Nase vorn, sie hatten stets einige Punkte Vorsprung und gewannen 25:22. Beim Stand von 4:5 erlebten die Roten Raben eine Schrecksekunde: Mittelblockerin Birgit Thumm erlitt eine Knieverletzung und konnte nicht mehr weiterspielen. Wie schwerwiegend die Verletzung der Nationalspielerin ist, wird erst eine ärztliche Untersuchung am Montag ergeben. Völlig ausgeglichen und mit ständig wechselnder Führung verlief der zweite Durchgang. Nach anfänglichem 7:5-Vorsprung der Roten Raben hatte plötzlich der SSC mit 11:8 und 14:13 die Nase vorn. Dann leisteten sich die Gastgeberinnen viele Eigenfehler, während die Vilsbiburgerinnen mit starken Aufschlägen Druck machten und mit 18:15 in Führung gingen. Mit 25:20 ging der Satz schließlich an die Raben. Umgekehrt lief es im dritten Satz: Da lag Vilsbiburg bis zum 13:12 vorn, ehe Schwerin den Spieß umdrehte (13:15). Der SSC ging mit einem 25:22-Satzgewinn mit 2:1 in Führung, die Roten Raben waren unter Zugzwang. Doch mit diesem Druck wurden sie sehr gut fertig. Mit einer perfekten Vorstellung ließ die Schöps-Truppe den Schwerinerinnen, die sich in der Annahme viele Fehler leisteten, keine Chance – 25:10. Im Tie-Break drehten die Roten Raben ein 7:9 in ein 13:10 um, am Ende hieß es 15:13.

Am Freitagabend bedurfte es einer besonderen Taktik, um den VfB Suhl zu bezwingen. "Wir mussten erst über den Kampf zu unserem Spiel finden", bescheibt Chef-Trainer Michael Schöps das, was sich nach und nach im zweiten Satz abspielte, als die Roten Raben allmählich die Oberhand gewannen und den Gästen mit variantenreichen Angriffen und einem druckvollem Aufschlag den Schneid abkauften. Davon war im ersten Durchgang noch nicht viel zu sehen. Schöps: "Da standen zwar gute Spielerinnen auf dem Feld, aber keine Mannschaft." Folglich gewann der VfB Suhl, der in Block und Angriff zu überzeugen wusste, diesen Satz nicht unverdient mit 25:19. Doch die Roten Raben wussten sich zu steigern. Mittelblockerin Verena Veh und vor allem Außenangreiferin Rong Chi brachten enorm viel Schwung in die Partie, die nun völlig ausgeglichen und für die 830 Zuschauer sehr spannend verlief, da sich lange Zeit keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zur zweiten technischen Auszeiten führte Vilsbiburg aber dann mit 16:13 und man ließ sich diesen Vorsprung bis zum 25:20 nicht mehr nehmen. Im dritten Satz bäumten sich die Gäste noch einmal auf und hielten die Partie bis zum 15:15 offen. Dann aber spielten die Roten Raben ihre ganze Routine aus, was auch VfB-Coach Han Abbing anerkannte: "Meine Mannschaft hat in den ersten zwei Sätzen gut gespielt, aber danach hat man gesehen, dass Vilsbiburg einfach ein bisschen besser ist." Die Raben siegten schließlich 25:19. Der vierte Durchgang war dann nur noch reine Formsache. Die Gäste leisteten sich zu viele Fehler, während sich die Raben jetzt so richtig warm gespielt hatten. Über 6:2 und 17:7 machten sie mit 25:13 Satz- und Spielgewinn perfekt, wobei alle Spielerinnen zum Einsatz kamen.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Dienstag, 19. April 2005

   http://de.sports.yahoo.com 

Nationalspieler Kromm geht nach Italien

Berlin - Mit Robert Kromm vom entthronten Titelträger SCC Berlin wechselt zum Saisonende ein weiterer deutscher Volleyball-Nationalspieler nach Italien.

 

 

Deutschland - Volleyball Online

 Dienstag, 19. April 2005

   www.volleyball-online.de 

MTV Stuttgart : Rien ne va plus

(blo) Stuttgart-Botnang: Eineinhalb Sätze lang hatte der MTV Stuttgart noch am Klassenerhalt riechen dürfen, denn zeitgleich lag der direkte Abstiegskonkurrent TSV Georgii Allianz Stuttgart in Augsburg zurück. Schliesslich verlor der TSV glatt mit 3:0, wäre also durch einen MTV-Sieg der zweite Absteiger aus der zweiten Bundesliga. Doch während die SMS-Drähte zwischen Augsburg und Stuttgart glühten, gelang es der MTV-Truppe nicht, sich gegen den Mitaufsteiger VfL Nürnberg durchzusetzen. Leider musste die Truppe von Thomas Schulz auf ihre erfahrenen Ex-Profis Renate Riek-Bauer und Ines Köhler verzichten. Die beiden waren so stark an Grippe erkrankt, dass sie sich nicht einmal auf die Bank setzen konnten, um ihrer Mannschaft Daumen zu drücken.

Obwohl die „Golden Girls“ trotzig den ersten Satz holten, erhöhte sich zum Ende des zweiten Satz die Eigenfehlerquote. Die Mannschaft verpasste die Chance, sich auch Satz Zwei zu holen. Im dritten Satz bekam der MTV von den Nürnberger sogar einige Aufschlagfehler als Punktegeschenke, doch wieder ging der Satz knapp an die erfolgreichen Mitaufsteiger. Satz Vier sah lange nach einem Sieg für den MTV aus. Die lautstarken Zuschauer in der Halle witterten schon „Tie-Break-Luft“. Doch Nürnberg kämpfte sich auf 22:21 heran. Die letzten entscheidenden Punkte holte Nürnberg dann durch Stuttgarter Annahmefehler oder geblockte Angriffsschläge, wie so oft ein Stuttgarter Problem.

Die Bundesligaträume des MTV Stuttgart sind ausgeträumt. Nach nur einer Saison in der zweithöchsten deutschen Liga steigt die Mannschaft von Trainer Thomas Schulz wieder in die Regionalliga ab. „Dennoch haben wir uns gut entwickelt. Wir haben gezeigt, das wir durchaus mithalten konnten. Es gab keine Spiele, in denen wir aus der Halle geschossen wurden“. Die Mannschaft wird sicherlich nicht auseinander fallen und auch in der kommenden Regionalligasaison geschlossen auf Punktejagd gehen, schliesslich war der persönliche Zusammenhalt immer der Motor des Erfolgs. Zu den acht Kindern der Spielerinnen gesellt sich dann Nr. 9. Trainer Thomas Schulz sieht Vaterfreuden entgegen.

Tom Bloch

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 19. April 2005

   www.westline.de 

USC nutzt freien Tag zur Regeneration

Münster. Die Volleyballerinnen des USC Münster genossen gestern einen freien Tag. Erst in der Nacht waren sie vom Auswärtsspiel aus Dresden zurückgekehrt, heute erwartet sie Coach Axel Büring wieder im Training. Die Zeit dazwischen nutzten die Spielerinnen zur aktiven Regeneration.

 

 

Deutschland - Sächsische Zeitung

 Dienstag, 19. April 2005

   www.sz-online.de 

Hawaii lockt an

Antje Buskies steht in diesen Tagen unter Strom. Die 18-jährige Volleyballerin des VC Olympia Dresden hat mit ihrem Team letzten Sonnabend die Saison in der 2. Bundesliga abgeschlossen, doch bereits in einer Woche folgt der eigentliche Jahres-Höhepunkt. Bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend in Hamburg wollen die Dresdner Talente ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Dienstag, 19. April 2005

   www.nrz.de 

Ein echtes "kleines Finale"

MSC und SCC Berlin treffen nur einmal aufeinander. Neuzugänge im Gespräch.

Die Entscheidung über Platz drei in den Volleyball-Play-offs zwischen dem Moerser SC und Noch-Meister SCC Berlin wird nicht wie ursprünglich vorgesehen über die Formel "Best of Three" ermittelt, sondern in einem einzigen Spiel.

 

 

Deutschland - Freies Wort

 Dienstag, 19. April 2005

   www.freies-wort.de 

Na, bitte: Nationalspielerin in Suhl

Mit Zuspielerin Nadja Jenzewski kommt ein VfB-Eigengewächs zurück und bringt weitere Talente mit

SUHLGute Nachrichten für den VfB 91 Suhl: Ab der kommenden Saison wird Nadja Jenzewski für den Volleyball-Bundesligisten spielen. Und mit ihr kommen Josephine Dörfler und Charlene Spieß vom VC Olympia Berlin.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel