News

 Montag, 04. Juli 2005 

U20: Sensationelles 3:1 über Weltmeister China
Bergmann und Wiebel mit neuen Vereinen
U20: Im letzten Spiel ein 2:3 gegen China
European League: Erste russische Niederlage – 3:1
USC startet am 16. Oktober
Youngbeach: Sport-Rekord zu Ferienbeginn
Dresdener Altmarkt verwandelt sich in große Sandkiste
Junioren-Länderspiel gegen die Niederlande
Auslosung für Top Teams Cup und CEV-Pokal
Conny Dumler beste Punktesammlerin in Macau
Dieckmann/Reckermann werden Vierte
Pohl/Rau werden 7. in Stavanger!
Zwei einstige Schmetter-Asse führen Berlins Verbands
Volleyballer träumen von Sibirien
Buchholz 08: Volleyball mit viel Spaß
Olympische Spiele: Hamburg bewirbt sich erneut
Lee: "Dachte, wir gewinnen keinen Satz"
Aufwärtstrend bei Beach-Duo Klemperer/Koreng
MSC-Reise geht nach Belgien

Juli 2005

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Juni 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

U20: Sensationelles 3:1 über Weltmeister China

Die weibliche U20-Nationalmannschaft hat am Samstag Abend in Borken für eine Sensation gesorgt: Die Mannschaft von Bundestrainer Jens Tietböhl siegte vor 1.100 restlos begeisterten Zuschauern mit 3:1 (25-13, 15-25, 25-19, 27-25) gegen den amtierenden Juniorinnen-Weltmeister China. Tags zuvor hatte es in Bottrop eine 0:3-Niederlage gegeben, am 3. Juli treffen beide Teams in Herne (17.00 Uhr) zum letzten Mal aufeinander. Die Chinesinnen bereiten sich mit dieser Maßnahme auf die Weltmeisterschaften in der Türkei vor, für die DVV-Auswahl, die sich nicht für die WM qualifiziert hat, sind es die letzten drei Auftritte ihrer gemeinsamen vierjährigen Ausbildungszeit.

Sowohl die Zuschauer, aber auch Spielerinnen und Betreuerstab der DVV-Auswahl mochten ihren Augen nicht trauen: Im ersten Satz wurden die Asiatinnen von einer wie in Trance spielenden deutschen Mannschaft vorgeführt. Nach dem Satzausgleich dachte jeder, nun ist es mit der deutschen Herrlichkeit vorbei, doch alle sahen sich getäuscht. Es waren weiter die Spielerinnen von Tietböhl, die mit mutigem Spiel und herausragender Leistung die Partie dominierten. Dementsprechend begeistert fiel das Fazit von Tietböhl nach dem Spiel aus: „Wir haben sehr gut gespielt und uns noch mal gesteigert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Mannschaft nach einer so langen Wettkampfpause (Ende der Bundesligasaison im April, Anm. d. Red.) so spielen und sich so motivieren kann.“

Die Länderspiele sind durch die großzügige Unterstützung des Auswärtigen Amtes erst möglich gemacht worden.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Bergmann und Wiebel mit neuen Vereinen

Deutsche Spieler im Ausland sehr begehrt

Das Ansehen der deutschen Nationalspieler im Ausland ist weiter sehr hoch. Dies machen die aktuellsten Wechsel von deutschen Auswahlspielern zu europäischen Spitzenklubs deutlich. Nun gaben die beiden Mittelblocker Ralph Bergmann (vormals Maaseik/Belgien) und Georg Wiebel (vormals VfB Friedrichshafen) ihre neuen Vereine bekannt. Bergmann wechselt zum französischen Top-Verein Paris Volley, Wiebel kehrt nach Maaseik zurück, wo er bereits von 2001 bis 2004 gespielt hatte und alle nationalen Titel gewann (Meisterschaft, Pokal und Supercup 2002, 2003 und 2004).

Zuvor hatten bereits Zuspieler Frank Dehne (vormals Macerata) und Christian Pampel (vormals Valentia) ihre Wechsel innerhalb Italiens „A Uno“ bekannt gegeben. Dehne spielt in der kommenden Saison für den Aufsteiger St. Croce, Pampel für Padua.

Dagegen ist die Zukunft von Norbert Walter, Frank Bachmann (beide vormals Trento) und Eugen Bakumovski (vormals Taranto) noch ungeklärt. Alle möchten weiter in einer der ausländischen Top-Ligen ihre Brötchen verdienen, haben aber momentan noch keinen Vertrag unterschrieben.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

U20: Im letzten Spiel ein 2:3 gegen China

Es flossen reichlich Tränen, es gab Umarmungen und es herrschte Wehmut: Nicht, weil die letzte von drei Partien gegen China in Herne vor ausverkaufter Halle mit 2:3 (23-25, 25-23, 26-24, 10-25, 13-15) verloren ging, sondern weil es das letzte Spiel dieses Jahrgangs war. Da die DVV-Juniorinnen von der FIVB um ihre WM-Chance gebracht wurden – der Weltverband erklärte im Nachhinein die Juniorinnen-EM als Qualifikation – haben die Spielerinnen nun ihre Jugendzeit beendet und gehen in den Seniorenbereich.

Wie schon in den ersten beiden Partien (0:3, 3:1) überzeugten die DVV-Spielerinnen mit einer sehr guten Leistung. Bundestrainer Jens Tietböhl war sehr angetan von den Spielerinnen und dieser Abschluss-Serie gegen China: „Das war ein würdiger Abschluss, zwar kein Sieg, aber eine tolle Serie. Jetzt geht es für die Mädels darum, den Sprung in den Seniorenbereich zu schaffen. Zudem hoffe ich, dass die ein oder andere den Sprung in die Frauen-Nationalmannschaft schafft, das Potenzial ist vorhanden.“ Das größte Kompliment kam aber von Seiten des Weltmeisters aus China, wie Tietböhl sagte: „Sie waren sehr überrascht über unsere Qualität und sagten, dass wir es verdient hätten, bei der WM dabei zu sein.“

Nachdem der Matchball gespielt war, gab es emotionale Szenen: Alle Spielerinnen weinten und auch der Betreuerstab wurde von den Gefühlen übermannt. „Alle wissen, dass wir zu den besten europäischen und vielleicht sogar weltbesten Teams zählen und dies jetzt nicht bei der WM zeigen dürfen“, so Tietböhl zu den Szenen.

Die Länderspiele waren erst durch die großzügige Unterstützung des Auswärtigen Amtes möglich geworden.

Der Kader der DVV-Auswahl: Charlene Spieß, Mareen Apitz, Jule Schneider, Maren Brinker, Anke Borowickow, Dominice Steffen, Stephanie Kestner, Julia Retzlaff, Inga Vollbrecht, Kristin Kasperski (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), Katharina Stauss (SV Sinsheim), Claudia Bimberg (Schweriner SC)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

European League: Erste russische Niederlage – 3:1

Deutschland hat als erste Mannschaft in der European League dem Top-Favoriten Russland eine Niederlage beigefügt: In der ARENA Friedrichshafen siegte die DVV-Auswahl vor 800 Zuschauern mit 3:1 (28-26, 25-19, 20-25, 25-23), nachdem es am Tag zuvor ein 1:3 gegeben hatte. Russland bleibt weiter unangefochten Tabellenführer, die deutsche Mannschaft eroberte Platz zwei von den Finnen zurück.

Sowohl Deutschlands Trainer Stelian Moculescu als auch Russlands Verantwortlicher Zoran Gajic veränderten ihre Teams im Vergleich zum Vortag auf mehreren Positionen. Was blieb, war ein ähnlich enges Spiel. Mit Zuspieler Simon Tischer hatten die Deutschen an diesem Tag einen hervorragenden Verteiler, der es immer wieder verstand, seine Angreifer in gute Positionen zu bringen oder gar blockfrei angreifen zu lassen. Hauptanspielpunkte waren Robert Kromm und Christian Pampel, die vom russischen Block kaum zu stoppen waren.

Nachdem der Gastgeber die ersten beiden Sätze nach Hause gebracht hatte, wechselte Moculescu nochmals seine Sechs kräftig durcheinander und stellte mit Jochen Schöps einen Diagonalangreifer erstmals auf die Annahmeposition. Diese ungewohnte Situation auf deutscher Seite nutzten die Russen konsequent aus und schafften den Anschluss – Sergey Baranov überzeugte in dieser Phase besonders. Unbeirrt davon agierte die deutsche Mannschaft im vierten Satz in der gleichen Aufstellung und drehte nach einem 12:15-Rückstand durch Aufschläge und Angriffe von Schöps den Spieß noch um.

Stimmen zum Spiel

Zoran Gajic (Trainer Russland): „Gratulation an die deutsche Mannschaft, die sehr gut aufgeschlagen hat und uns große Probleme in der Annahme bereitet hat. Mit der Annahme und dem Block bin ich unzufrieden. Ein Schlüssel war der erste Satz, in dem wir mit 12:7 führten, ihn dann aber nach mehreren Assen noch abgeben mussten.“

Stelian Moculescu (Trainer Deutschland): „Ich kann nur zufrieden sein, alle haben sehr gut gespielt. Simon Tischer war überragend. Natürlich haben wir noch ein paar Baustellen wie die Annahme und der Schnellangriff, der druckvoller werden muss. Ich wollte Schöps einfach mal auf der Außenangreiferposition sehen und es ist durchaus eine Alternative.“

Simon Tischer: „Wir können sehr zufrieden sein und haben für die Zuschauer und uns ein gutes Spiel gemacht. Da ich heute von Beginn an gespielt habe, war ich besser im Spiel als gestern.“

Punktbeste Spieler

Deutschland: Christian Pampel (19 Punkte), Robert Kromm (12), Norbert Walter (10)
Russland: Sergey Baranov (21), Pavel Abramov (17)

Der ausführliche Spielbericht

Die Startformationen der beiden Mannschaften sahen folgendermaßen aus:
Russland: Sergey Makarov, Sergey Baranov, Alexey Kazakov, Alexey Kuleshov, Pavel Abramov, Vladimir Melnik, Alexey Verbov
Deutschland: Simon Tischer, Christian Pampel, Björn Andrae, Robert Kromm, Georg Wiebel, Norbert Walter, Till Lieber

1. Satz
Bundestrainer Stelian Moculescu hatte wie sein Gegenüber Zoran Gajic die Anfangsformation im Vergleich zum Vortag auf zwei Positionen geändert: Im Zuspiel agierte nun Simon Tischer (für Frank Dehne) und auf der Mitte kam Georg Wiebel (für Ralph Bergmann) zum Zug. Tischer hatte offensichtlich die Anweisung erhalten, zu Beginn viel über die Mitte zu spielen. Doch das funktionierte nur bedingt: Zunächst wurde Walter von Kuleshov abgeblockt, dann gab es ein Missverständnis zwischen Tischer und Wiebel (1:4). Nach einem Ass von Kromm waren die Deutschen „dran“ (4:5), doch dann drehten die Russen im Aufschlag auf und stellten die deutsche Annahme um Libero Lieber vor große Probleme (6:11). Doch dann schlug die Stunde von Kromm: Der 2,12 Meter Riese, in der nächsten Saison bei Modena unter Vertrag, servierte den Russen drei direkte Asse und einen Aufschlag mit Wirkung um die Ohren. Die Halle tobte, die Gastgeber gingen mit 16:14 in Führung. Bis zum 19:17 hielten die DVV-Asse den Zwei-Punkte-Vorsprung, dann wechselte die Führung erneut: Kazakov schlug zwei Mal beim Auschlag auf die Netzkante, sodass die deutsche Annahme unpräzise war (19:20) – Moculescu nahm eine Auszeit, um den Rhythmus des Aufschlägers zu unterbrechen. Das gelang, vor allem, weil Kromm über außen zuverlässig punktete (22:22). Als Andrae sich gegen den russischen Dreierblock mit einem „Roller“ behauptete, hatte die DVV-Auswahl ihren ersten Satzball (24:23) – Gajic nahm sofort eine Auszeit. Das zeigte Wirkung, Wiebel schlug den nächsten ins Netz. Als Abramov den Punktball geschickt an den deutschen Block setzte, hatten die Russen ihren ersten Satzball (24:25) – Moculescu nahm eine Auszeit. Und Baranov setzte seinen Aufschlag ganz knapp neben die Linie. Walter wehrte den nächsten Satzball der Russen mit einem krachenden Schnellangriff ab (26:26), Baranov setzte seinen Rückraumangriff ins aus (27:26) und Andrae machte mit einem glücklichen Netzkanten-Ass den Sack zu (28:26).

2. Satz
Die deutsche Mannschaft erwischte den besseren Start im zweiten Satz: Ein Dreierblock gegen Abramov, eine gute Abwehr sowie ein Ass von Pampel ließen die Deutschen mit 8:4 in die erste technische Auszeit gehen. In dieser Phase spielte das deutsche Team so, wie es sich Moculescu wohl vorstellt: Druckvoll im Aufschlag, stabil in der Annahme und variabel im Angriff. Tischer sorgte zwei Mal in Folge dafür, dass Kromm und Pampel blockfrei angreifen konnten, der Vorsprung wuchs (13:7), zumal die Russen in dieser Phase kaum einen Aufschlag ins Feld brachten. Zwar traen in der Folgezeit zu viele deutsche Aufschläge nicht das Karrée der Russen, doch das Spiel aus der Annahme blieb weiter sehr stabil (22:17). Als Pampel einen Angriff auf den russischen Block setzte, gab es Satzbälle en Masse (24:18). Den ersten wehrten die Russen noch ab, beim zweiten schlug Pampel aus dem Rückraum gnadenlos zu (25:19).

3. Satz
Zum dritten Satz wechselte Moculescu drei Mal: Für die Annahmespieler Andrae und Kromm kamen Jochen Schöps und Eugen Bakumovski. Zudem blockte nun Ralph Bergmann, anstelle von Wiebel. Somit spielte Schöps erstmals auf der Annahmeposition. Nach gutem Beginn, u.a. schlug Bakumovski ein Ass, kamen die Russen besser ins Spiel. Vor allem ihre Aufschläge waren jetzt nicht mehr so fehlerhaft (6:8). Als Pampel zwei Bälle aus dem Hinterfeld ins aus schlug und Schöps eine Annahme missriet, setzten sich die Russen ab (7:12). Die Russen schlugen konsequent auf Schöps, der natürlich Probleme mit den „Raketen“ hatte. Als Bergmann einen Ball ins aus und Pampel in den Block schlug, waren die Russen enteilt (12:18). Nach einem leichten Fehler von Egorchev sowie einem verschlagenen Angriff von Abramov hatten sich die deutschen Spieler wieder in Sichtweise gebracht (19:22), doch dann packten die Gäste im Block zu und verkürzten auf 1:2-Sätze (20:25).

4. Satz
Moculescu beließ die gleiche Mannschaft auf dem Feld, um die Alternativen weiter zu testen. Und das deutsche Team machte seine Sache ordentlich, lag aber zur ersten technischen Auszeit mit 6:8 zurück. Nach gelungenen Schnellangriffen über Walter glich die DVV-Auswahl aus (12:12), doch zwei Aufschlag-Winner von Egorchev machten daraus ein 12:15. Den Russen merkte man an, dass sie nicht gewillt waren, ihre erste Niederlage in der European League ohne Gegenwehr hinzunehmen. Doch Schöps gelang mit einem knallharten Aufschlag der Anschluss, Tischer machte mit einem zweiten Ball den Ausgleich klar (17:17). Und als Zuspieler Makarvov es seinem Gegenüber gleichtun wollte, aber ins aus schlug, hatten die Deutschen ihre erste Führung (18:17). Als Baranov gegen den deutschen Dreierblock verschlug und Bakumovski den russischen Dreierblock anschlug, war der Sieg nahe (22:19). Doch die nächsten beiden Punkte gingen wieder an die Gäste (22:21), ehe Walter mit viel Übersicht seinen Schnellangriff versenkte (23:21). Schöps brachte den ersten Matchball, als er einen sensationellen Ballwechsel mit herausragender deutscher Feldabwehr abschloss (24:22). Walter trat beim Aufschlag über, doch Schöps besiegelte mit einem Diagonalkracher die erste russische Niederlage in der European League (25:23).

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

USC startet am 16. Oktober

Ab dem 16. Oktober wird der Münsteraner Halle Berg Fidel wieder Bundesligaleben eingehaucht. Dann beginnt die Saison 2005/6. Zum Auftakt empfängt der USC Münster Aufsteiger Köpenicker SC

Die Normalrunde der Saison 2005/6 beginnt und endet für den USC Münster mit einem Heimspiel. Zum Auftakt empfängt die Mannschaft von Trainer Axel Büring am 16. Oktober (15.30 Uhr) Aufsteiger Köpenicker SC. Den Abschluss bildet die Heimpartie am 1. April (19 Uhr) gegen den USC Braunschweig. Insgesamt bestreitet der USC in der kommenden Spielzeit 20 Begegnungen gegen zehn Kontrahenten. Die 1. Bundesliga Frauen besteht damit aus elf Mannschaften.

Schon am dritten Spieltag (23. Oktober, 15.30 Uhr) wartet auf Münster der erste Knaller, wenn der Deutsche Meister und Pokalsieger 2005 beim Meisterschaftszweiten 2005, den Roten Raben Vilsbiburg, antritt. Eine Woche später (30. Oktober, 15.30 Uhr) ist der Dresdner SC in der Halle Berg Fidel zu Gast, der mit Sicherheit wieder zu den Kandidaten auf den Titel zu zählen sein wird. Aber auch die anderen Teams sind nicht zu unterschätzen. Der USC Braunschweig und der TV Fischbek beispielsweise verjüngten ihre Kader mit hoffnungsvollen jungen Talenten. Aber auch mit den Aufsteigern Köpenicker SC und VC Muldental Grimma wird zu rechnen sein. Köpenick schaffte mit dem hervorragenden Resultat von nur einer Niederlage souverän den Aufstieg aus der 2. Liga Nord. Grimma – vor den Toren Leipzigs gelegen – strebt schon seit Jahren nach dem Aufstieg in Liga eins und ist für sein professionelles Umfeld bekannt.

 

 

Hamburg - Youngbeach-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Youngbeach: Sport-Rekord zu Ferienbeginn

Mehr als 64 Jugend-Teams nutzten den Ferienstart in Hamburg zu einem Ausflug nach Neu-Allermöhe. YOUNG BEACH, die weltweit größte offene Beach-Volleyball Turnierserie für Jugendliche, sorgte somit für einen neuen Teilnahme-Rekord. Viele Spaßwillige ohne Vorkenntnisse wurden dabei vom Spielniveau vieler TeilnehmerInnen überrascht, denn am Start war unter anderem fast das komplette Feld der Hamburger Jugendmeisterschaften. Manchen gelang so binnen Wochenfrist eine Revanche. 

Die kostenlosen Bratwürste halfen bei der Integration durch Sport und ließen das Strand-Sportfest zu einem furiosen Ferienauftakt werden. Ausrichter Sven-Eric Behn ist der Tag ein schöner Erfolg: „Wahnsinn, wo kommen eigentlich die ganzen Kinder her? Wir müssen im nächsten Jahr unbedingt mehr Sand aufspülen lassen.“ Weitere Informationen stehen unter www.youngbeach.de

ERGEBNISSE

Freshmen Weiblich (U16)

1. Nina Rickenberg (SCALA)/ Linda Peeck (Geest)
2. Ina Rosenburg / Vera Hessling (beide RSV)
3. Julia Fleischmann / Marie Fleischmann (beide Schwa)

Freshmen Männlich (U16)

1.Alexander Tamm / Ingo Heitmann (VGV)
2. Immo Brüggemann / Kersten Fock (beide VCN)
3. Matthias Bestermöller / Julian Woll (beide Bars)

Junior Weiblich (U22)

1. Veronik Olszewska / Alexandra Schuda (beide CVJM)
2. Belinda Behncke / Natalia Cukseeva (beide CVJM)
3. Simone Student / Joana Schöning (beide OSV)

Junior Männlich (U22)

1. Jan Meißner (Bars)/ Jonas Pollex (ETV)
2. Julian Wolf (Bars) / Jan Philipp Köther (VGFW)
3. Kerstin Johann (Bars) / Felix Fillips (SCALA)

RANGLISTEN

Freshmen (U16) nach 8 von 15 Turnieren

1

Budirahardjo, Sean

CVJM

730

2

Rosenburg, Lena

Rissener SV

642

3

Schultz, Ronja

TSV Schwarzenbek

540

4

Rosenburg, Ina

Rissener SV

470

5

Fleischmann, Julia

TSV Schwarzenbek

420

1

Bock, Simon

Eimsbüttler TV

252

2

Wolff, Jonas

Barsbüttler SV

192

3

Mordhorst, Momme

TSV Husum

162

3

Puszies, Christian

SV Eidelstedt

162

5

Beestermöller, Matthias

Barsbüttler SV

132

Junior (U22) nach 7 von 13 Turnieren

1

Filipour, Shima

Barsbüttler SV

480

2

Chan, Jessica

Altonaer TSV

358

2

Kisner, Tatjana

Altonaer TSV

358

4

Olszewska, Veronik

CVJM

342

5

Wittorf, Charlott

Barsbüttler SV

270

 

1

Begemann, Valentin

Barsbüttler SV

302

2

Gaberle, Mathias

VT Ludwigslust

300

3

Meißner, Jan

Barsbüttler SV

270

4

Wolff, Jonas

Barsbüttler SV

266

5

Greuel, Sebastian

Barsbüttler SV

210

 

 

Deutschland - Comtent-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Dresdener Altmarkt verwandelt sich in große Sandkiste

„Jugend trainiert für Olympia“ im Vorprogramm der Zurich Masters!

Hamburg / Dresden, 01. Juli 2005. Vom 08. bis zum 10. Juli 2005 gastieren die Zurich Masters erstmals in der sächsischen Landeshauptstadt. Bereits in wenigen Tagen beginnt der Aufbau in der Dresdener Innenstadt. 1.000 Tonnen weißer Quarzsand verwandeln dann den historischen Altmarkt in eine große Sandkiste für die nationale Beach-Volleyballelite.

Der Startschuss für die Aufbauarbeiten fällt am Dienstag, 5. Juli 2005 um 7.30 Uhr. Den Löwenanteil nimmt die Errichtung des 1.500 Zuschauer fassenden Stadions ein. Der Aufbau beginnt am Mittwoch und wird mit beeindruckender Manpower an nur zwei Tagen fertig gestellt. Schließlich soll bereits am Freitag die Qualifikation ausgetragen werden. Neben einer enormen Anzahl Stahlverstrebungen für die Zuschauertribünen, rollen allein für den Südsee-Sand auf dem Center- und den zwei weiteren Nebencourts 38 LKW-Ladungen durch die Dresdener City. Auch das leibliche Wohl soll nicht zu kurz kommen. Damit die Zuschauer während der Veranstaltung den kleinen Hunger stillen, den Durst löschen oder sich informieren können, beginnt zeitgleich der Aufbau der Gastronomie- und Partnerstände.

Die Zuschauer können aber bereits am Donnerstag Beach-Atmosphäre schnuppern und sich sportlich auf das Zurich Masters einstimmen. Einen Tag bevor die deutschen Beach-Duos aufschlagen, kann der Nachwuchs auf den Nebencourts zeigen, was in ihm steckt. Ab 9 Uhr wird das Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ mit den fünf Regionalamtssiegern aus Leipzig, Chemnitz, Dresden, Ostsachsen und Zwickau ausgetragen. Im Anschluss daran findet ab 17 Uhr das traditionelle stadtoffene Beach-Volleyballturnier um den Pokal des Sportbürgermeisters im Quattro-Mixed (ein Team besteht aus zwei Damen und zwei Herren) statt.

Bevor unter anderem die Lokalmatadorinnen Luise Brandt/Maria Wendisch vom Dresdner SC beim Zurich Masters in Dresden unter optimalen Rahmenbedingungen aufschlagen können, muss noch kräftig geschaufelt, gehämmert und gebohrt werden. Auf das Publikum wartet nicht nur hochkarätiger Beach-Volleyballsport, sondern auch freier Eintritt an allen drei Tagen.

 

 

Deutschland - VLW-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Junioren-Länderspiel gegen die Niederlande

Als Vorbereitung auf das traditionelle Acht-Nationen-Turnier treten die deutschen Junioren zwei Mal gegen die Niederlande an: Am 9. Juli (20.00 Uhr) treffen beide Teams zunächst in Gammertingen aufeinander, einen Tag später (17.00 Uhr) in Bad Säckingen.
Die Spiele gegen den Nachbarn sind die einzigen Vorbereitungsspiele auf das Acht-Nationen-Turnier vom 13.-17. Juli in Darfo Boario Terme/Italien. Dort trifft die DVV-Auswahl – wie im vergangenen Jahr – auf die Niederlande (13.7.), die Schweiz (14.7.) und Italien (15.7.). Nachdem im vergangenen Jahr das Halbfinale verpasst wurde und nur ein enttäuschender 6. Platz heraus sprang, ist das Ziel von Bundestrainer Stewart Bernard klar: „Wir versuchen unter die besten vier Teams zu kommen.“

Leicht wird das nicht, denn noch sind die Schwankungen innerhalb der Mannschaft zu groß. Doch das ist normal für Mannschaften im Junioren-Alter. Ihr Potenzial zeigten die Spieler des Jahrgangs 1987/88 bei der Jugend-EM im März diesen Jahres, als sie nur hauchdünn mit 2:3 gegen den späteren Europameister Polen unterlagen.

Ihr tägliches Rüstzeug holen sich die Spieler allesamt in der 2. Bundesliga. Hauptsächlich aus den Bundesstützpunkten in Berlin und Frankfurt rekrutieren sich die Auswahlspieler, die mit einer Sondergenehmigung am Spielbetrieb der 2. Bundesliga teilnehmen dürfen. Das Volleyball-Internat Frankfurt gewann dabei beachtliche acht Begegnungen.

Die Volleyballabteilung des TSV Gammertingen lädt alle Volleyballbegeisterten zu diesem Länderspiel in die Alb – Lauchert – Sport- und Schwimmhalle in Gammertingen recht herzlich ein.

Die Hallenöffnung ist um 19.00 Uhr, die Eintrittspreise sind: Erwachsene 4,00 Euro; Schüler und Studenten 2,50 Euro. Weitere Informationen zu diesem Länderspiel erhalten Sie im Vorfeld auf der Homepage unter: www.tsv-gammertingen.de/volleyball

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Auslosung für Top Teams Cup und CEV-Pokal

Der Europäische Volleyball-Verband CEV hat am heutigen Sonntag, 3. Juli, die Ansetzungen für die ersten Runden im Top Teams Cup und im CEV-Pokal ausgelost. Betroffen davon sind auch drei deutsche Vereine, die allesamt im CEV-Pokal antreten. Der Moerser SC trifft in der zweiten Runde in einem Viererturnier in Menen/Belgien (11.-13. November) auf den Gastgeber, Tampere (FIN) und Mariupol (UKR), der SCC Berlin bekommt es in Soria/Spanien (11.-13. November) mit den Gastgebern, Hartberg (AUT) und dem Gewinner von Halen (BEL) – Kecskemet (HUN) zu tun. Die Frauen des TSV Bayer 04 Leverkusen müssen in der zweiten Runde nach Polen (4.-6. November) reisen, wo sie auf Bielsko-Biala (POL), Amstelveen (NED) und einen Qualifikanten treffen. Jeweils nur die Gruppensieger qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Mit dem VfB Friedrichshafen und evivo Düren nehmen zwei weitere Bundesligisten am Europapokal 2005/06 teil. Beide Klubs mischen in der INDESIT European Champions League mit – dort erfolgt die Auslosung erst am 12. August.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Conny Dumler beste Punktesammlerin in Macau

Großer Erfolg für Conny Dumler. Während der Siegerehrung der zweiten Grand-Prix-Vorrunde in Macau (China) wurde die Spielführerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft sowohl als beste Aufschlagspielerin als auch als beste Punktesammlerin ausgezeichnet. Für beide Ehrungen erhielt sie eine Prämie von je 3000 US-Dollar.

„Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet und war total überrascht, als ich meinen Namen gehört habe“, sagte sie. „Beim zweiten Mal habe ich ihn gar nicht verstanden und das erst mitbekommen, als mich die Polin neben mir antippte.“

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Dieckmann/Reckermann werden Vierte

Markus Dieckmann/Jonas Reckermann haben den Grand Slam in Stavanger/Norwegen auf dem hervorragenden vierten Platz beendet, für den sie 392 Weltranglistenpunkte und 16.900 US Dollar Preisgeld erhielten. Im Spiel um Platz drei gaben Dieckmann/Reckermann kurz nach Beginn auf, da sich Reckermann eine Bauchmuskelzerrung zugezogen hatte.

Im Halbfinale erlebten die amtierenden Europameister eine 0:2-Demontage (7:21, 14:21): Gegen die Brasilianer Benjamin/Harley mochte auf deutscher Seite nichts klappen, auf brasilianischer dagegen alles. Zudem zwickte bereits der Bauchmuskel bei Reckermann. Dementsprechend zufrieden war Gegner Harley: „Das war das beste Spiel, seit dem wir zusammen spielen. Benjamin blockte hervorragend, unser Spiel aus der Annahme war sicher und unsere Aufschläge stark. Der Schlüssel zum Sieg war, dass wir die ganze Zeit über den Druck auf die Deutschen hoch halten konnten.“

Dies gelang im Finale dann nicht mehr, in dem sich die amtierenden Olympiasieger Emanuel/Ricardo (BRA) für die Schmach von Berlin, wo nur Platz 17 gelang, rehabilitierten und mit 2:0 (21:16, 21:19) gewannen.

 

 

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 Montag, 04. Juli 2005

    

Pohl/Rau werden 7. in Stavanger!

Stephanie Pohl/Okka Rau haben das Grand Slam Turnier in Stavanger/Norwegen auf Platz sieben beendet. Die WM-Neunten unterlagen den Niederländerinnen Mooren/Kadijk mit 0:2 (21-23, 13-21) und bekamen für ihr Abschneiden 280 Weltranglistenpunkte sowie 10.750 US Dollar.

Mit der erneuten Top Ten Platzierung unterstrichen Pohl/Rau den Tatbestand, die deutsche Nummer eins zu sein, zumal im Turniere Siege über Lahme/Müsch und Brink-Abeler/Jurich gelangen. Susanne Lahme/Danja Müsch belegten Platz 13, Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich Platz 17 und Sara Goller/Laura Ludwig Platz 25.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 04. Juli 2005

    

Zwei einstige Schmetter-Asse führen Berlins Verbands

Riesen-Beifall für scheidenden Präsidenten Götz Moser

Drei Tage nach dem glänzenden Verlauf der Beach-Volleyball Weltmeisterschaften auf dem Schloßplatz mit dem deutschen Rekordinternationalen Renè Hecht und der zweimaligen Europameisterin Maike Arlt - beide einst Schmetter-Asse par excellence - eine neue Führungsspitze des Volleyball-Verbandes Berlin gewählt. René Hecht tritt die Präsidentschafts-Nachfolge von Götz Moser an, der nach neunjährige Amtszeit seinen Posten an Jüngere abgeben wollte. Insgesamt gehörte Moser (66) rund 15 Jahre zur Berliner Verbandsleitung und hat wesentlichen Anteil an der Spitzenposition des Landesverbandes im Deutschen Volleyball-Verband (DVV). Berliner gewannen mit Nationalmannschaften WM-Medaillen, Vereine der Stadt erreichten Europacupsiege und Deutsche Meistertitel der Frauen und Männer.

Götz Moser, zugleich Vizepräsident Sport des DVV und weiterhin Bundesstützpunktleiter, wurde mit einem riesigen Beifall verabschiedet. Unter den Gästen der Mitgliederversammlung der Präsident des DVV Werner von Moltke und der LSB-Vizepräsident Dr. Dietrich Gerber. Letzterer überreichte Götz Moser für sein außerordentliches Engagement die Ehrennadel des Landessportbundes in Silber. Beide Gäste waren voll des Lobes für das Wirken des scheidenden Präsidenten. Sie empfahlen den Mitgliedern der neue Leitung bestmöglichste Unterstützung zu geben, damit das von Moser übergebene Werk weiter wachsen kann. Der DVV-Präsident hob hervor, dass Berlins Volleyball auch weiterhin ein Impulsgeber sein muss, um diesen Sport in der Halle und auf Sand nach vorn bringen zu können. Berlin spiele auch deshalb eine wesentliche Rolle, weil hier wie nirgendwo in Deutschland auch in der Politik ein Herz für Volleyball schlage.

Von Moltke erinnert daran, das es Götz Mosers Idee und Initiative zu verdanken ist, dass es in Berlin mit dem 1993 gegründeten VC Olympia eine Talentschmiede des DVV gibt. Es sei zu einem Sammelbecken der besten Nachwuchsspieler geworden. Bis auf wenige Ausnahmen hätten die aktuellen deutschen Nationalspielerinnen und -spieler den Weg über dieses Moserkonzept genommen.

In die Amtszeit des scheidenden Präsidenten fallen auch die Ausrichtung von je zwei Welt- und Europameisterschaften sowie Grand Slam Turniere und Weltligaspiele, die der Stadt Berlin und dem Landesverband hohe internationale Ehre einbrachten. Neben weiteren Grand Slam-Turnieren sei auch an ein Olympia-Qualifikationsturnier in Berlin gedacht. Nachfolger René Hecht, im kaufmännischen Bereich der Germania Fluggesellschaft mbH tätig, will an das solide und erfolgreiche Wirken seines Vorgängers anknüpfen und den Standard beibehalten. Er hat 385 Länderspiele absolviert und an sechs Europa-Championaten teilgenommen und war zuletzt bereits Stellvertreter. Er kennt sich im Metier bestens aus und will mit seiner Crew zu neuen Erfolgen streben, wobei das Spektrum vom Freizeit-, über den Kinder- und Jugendsport bis zum Leistungssport reicht und kein Part vernachlässigt werden soll. Halle und Sand seien da gleich zu sehen, zumal jetzt für den Bundesstützpunkt Beach eine Vier-Felder-Anlage im Sportforum Hohenschönhausen zur Verfügung steht und im nächsten Jahr eine Beach-Halle dazukommen soll. Für die rein sportlichen Belange wird künftig die Bankkauffrau Maike Arlt als Vizepräsidentin Sorge tragen.

 

 

Deutschland - Yahoo-News

 Montag, 04. Juli 2005

   http://de.sports.yahoo.com 

Volleyballer träumen von Sibirien

Durch einen Sieg gegen den Olympia-Dritten Russland haben die deutschen Volleyballer ihre Chance auf die Europaliga-Endrunde im sibirischen Kasan (22. bis 24. Juli) gewahrt.

 

 

Norddeutschland - Harburger Rundschau

 Montag, 04. Juli 2005

   www.abendblatt.de 

Buchholz 08: Volleyball mit viel Spaß

Aufwärtstrend: Sparte wächst weiter an, hat schon 100 Mitglieder.

Buchholz - Die Vokabel "Spaß" oder Neudeutsch "Fun" kommt Arne Kabelitz (24) fast in jedem zweiten Satz über die Lippen. "Nur wenn alle ihren Spaß haben, bleiben alle dabei", sagt der Volleyball-Abteilungsleiter des TSV Buchholz 08. Während in vielen Vereinen der Schmettersport eher zu den dahin siechenden Sportarten gezählt wird, erlebt er in der Nordheide dank des unermüdlichen Eifers zweier Trainer einen unerwarteten Aufschwung.

Axel Neb (39) heißt der zweite Macher, er ist auch Ausgangs-punkt des "Buchholzer Volley-ball-Wunders". "Vor fünf Jahren habe für ich meine Kinder in Buchholz eine Volleyball-Gruppe gesucht", erzählt der frühere Sechstliga-Zuspieler. Da es keine passende gab, stellte sich der selbständige Versicherungs-kaufmann eben selbst in die Halle. Per Mundpropaganda wurden weitere Kids geworben, schnell wuchs die Nachfrage.

"Dabei habe ich durchaus schon Spielerinnen rausgeworfen, wenn sie zu spät zum Training gekommen sind", sagt Neb. Disziplin, Pünktlichkeit und Gemeinschaftssinn seien einfach notwendig, um Spaß am Volleyball entwickeln zu können. "Man muß auch mal über den Punkt gehen, an dem es anstrengend wird", sagt der C-Trainerscheininhaber. Gerade das Sportarten-Hopping von Jugendlichen, das unverbindliche Austesten von Sportarten, sind ihm ein Grauen.

Wer sich als Jugendlicher auf die Buchholzer Sicht des Sports einläßt, wird reich belohnt. Nicht nur, daß Neb und der ein halbes Jahr später dazu gestoßene Arne Kabelitz mit ihren Schützlingen zu (kostengünstigen) Beachvol-leyball-Camps nach Frankreich fahren, am Wochenende im Sommer zu Turnieren reisen, Schwimmbadbesuche organisieren, Grillen und natürlich drei-mal die Woche Training machen. "Wenn mich abends meine Mädchen anrufen, sie müßten irgendwo abgeholt werden, mache ich das gerne", sagt der IT-Kaufmann Kabelitz. Als Jugendarbeit mit Schwerpunkt Volleyball sieht er seine ehrenamtliche Aufgabe. Die Folge: Die Jugendabteilung wuchs von 30 auf gut 100 Mitglieder. "Die beiden geben wir nicht wieder her", sagt Stella Di Leo, Mannschaftsführerin der künftigen Kreisligamannschaft, und ihre Mitspielerinnen bestätigen die Aussage mit lautem Jubel.

Dabei hat das Duo seine eige-ne Arbeitsteilung entwickelt. "Axel ist emotionaler als ich, hat manchmal nicht so viel Geduld, kann aber toll motivieren", beschreibt Kabelitz, dem es dagegen nichts ausmacht, auch einmal zwei Stunden geduldig auf einer Vereinssitzung auszuharren. "Wenn es dann am Ende einen Zuschuß für unser Beachfeld gibt, hat es sich doch gelohnt", findet er. Danach sitzt er noch manchmal nachts vor dem PC, um die Buchholzer Internetseite (www.tsv-volleyball.net) zu pflegen. Noch in diesem Sommer soll im Schulzentrum am Buenser Weg der erste Sand angeliefert werden. Erst einmal gibt es einen Court. "Ich hoffe aber, daß es bald noch mehr werden", sagt Axel Neb. Platz jedenfalls sei genug vorhanden.

Ihre Spaß-Devise hatten die Buchholzer auch auf das Finalturnier um den Hamburger Ju-gend-Hansepokal übertragen, das der TSV erstmals ausrichtete. Mehr als 200 Jugendliche in 16 Mannschaften baggerten in drei Leistungsgruppen auf vier Feldern um den Sieg. Die Buchhol-zer U18-Mädchen erreichten in ihrer Spielklasse das Finale, verloren dort mit 0:2 gegen den Niendorfer TSV. Aber Fun hatten alle Beteiligten.

Manfred Schäffer

 

 

Hamburg - Hamburger Abendblatt

 Montag, 04. Juli 2005

   www.abendblatt.de 

Olympische Spiele: Hamburg bewirbt sich erneut

Die Hansestadt tritt für 2016, 2020, 2024 und 2028 an. Wirtschaft begeistert.

Hamburg wird sich erneut um Olympische Sommerspiele bewerben. Das wird Bürgermeister Ole von Beust am Mittwoch bekanntgeben - nach der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über den Ausrichter der Spiele 2012. Das IOC tagt in Singapur. Paris und Madrid gelten als Favoriten, London, New York und Moskau sind die Konkurrenten.

Heute unterrichtet Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig (CDU) die sportpolitischen Sprecher der CDU, SPD und GAL über die Vorhaben des Senats. Noch in dieser Woche will die Stadt ihre Bereitschaft zur Kandidatur dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) mitteilen. In dem Schreiben wird Hamburg erklären, für die nächsten vier Wahlperioden bereitzustehen - für die Spiele 2016, 2020, 2024 und 2028. Das hatte das NOK gefordert. Entsprechende Grundstücke in der HafenCity könnten freigehalten werden, Alternativflächen im Zentrum seien vorhanden. "Es macht nur Sinn, wenn sich der Bewerber auf mehrere Anläufe einrichtet und seine Offerte kontinuierlich verbessert", sagt NOK-Generalsekretär Bernhard Schwank. Hamburg würde auch für 2016 antreten, wenn eine europäische Metropole den Zuschlag für 2012 erhielte. Zwei Spiele in Folge auf demselben Kontinent scheinen unwahrscheinlich. "Eine Olympiabewerbung aber bleibt die nachhaltigste Werbemaßnahme für jede Stadt", sagt Hariolf Wenzler, Chef der Hamburg Marketing GmbH.

2003 war Hamburg in der nationalen Ausscheidung für 2012 an Leipzig gescheitert. Jahrzehntelang fehlende Unterstützung des Leistungssports, schwaches Lobbying in den Gremien und politischer Druck aus Berlin - Aufbau Ost - gaben den Ausschlag. Leipzig wurde 2004 vom IOC nicht für die Finalrunde der letzten fünf zugelassen. Grund: zu klein, zuwenig Betten, zu schlechte Infrastruktur. Hamburgs Bewerbung, hieß es aus IOC-Kreisen, wäre unter den ersten drei einzuordnen gewesen. Das Konzept der kurzen Wege, Olympia in der City und die Einbindung der Spiele in städteplanerische Entwicklungen entsprächen den Idealvorstellungen des IOC. Diese Pläne bilden die Grundlagen des neuen Versuchs.

Diesmal hat Hamburg national zwei Konkurrenten: Berlin und München. Die bayerische Landeshauptstadt will Winterspiele ausrichten. Die Kampagne für 2014 hatte das NOK als unausgereift abgelehnt. Für 2018 bereitet München die nächste vor. Berlin wiederum bietet beste Voraussetzungen, die Haushaltslage der Hauptstadt ist allerdings desaströs, das Debakel 1993 beim Einwerben der Spiele 2000 eine Hypothek. Im Herbst will das NOK festlegen, ob es sich um Sommer- und/oder Winterspiele bemüht. Die Kandidatur für Sommerspiele 2016 müßte 2007 beim IOC eingehen. Das entscheidet dann 2009.

Wirtschaft und Sport begrüßen den Entschluß des Senats. "Die Hamburger Wirtschaft ist wieder Feuer und Flamme. Sie wird sich wie 2003 - bundesweit einmalig - engagieren", sagt Reinhard Wolf, Syndikus der Handelskammer. Versandhauschef Michael Otto soll die Bewerbung erneut anführen.

"Hamburg", weiß Olympiastützpunktleiterin Ingrid Unkelbach, "hat sein Standing beim Deutschen Sportbund und im NOK deutlich verbessert. Die Bemühungen um den Sport werden sehr ernst genommen." Eine offene Flanke, mahnt Jürgen Schmidt (SPD), seien die "nicht verbindliche dritte Sportstunde und die Hallennutzungsgebühren". An diesen Fronten, fordert der neue HSB-Präsident Günter Ploß, "müssen Stadt und Sport im Sinne Olympias schnell zu Einigungen gelangen".

(rg)

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Montag, 04. Juli 2005

   www.dnn-online.de 

Lee: "Dachte, wir gewinnen keinen Satz"

Macau. In der zweiten Runde des Grand Prix blieben die deutschen Volleyballerinnen in Macau ohne Sieg - und erreichten trotzdem mehr, als sie von sich erwartet hatten. Über ihren letzten Angriff im Spiel gegen Brasilien ärgerte sich die Dresdnerin Christin Guhr noch Stunden später.

 

 

Deutschland - Leipziger Volkszeitung

 Montag, 04. Juli 2005

   www.lvz-online.de 

Aufwärtstrend bei Beach-Duo Klemperer/Koreng

Sie feierten Auferstehung, gaben die richtige Antwort nach dem enttäuschenden 25. Platz bei der WM in Berlin vor Wochenfrist. Die Beach-Volleyballer David Klemperer/Eric Koreng (Hildesheim/VC Markranstädt) zeigten mit ihrem fünften Platz bei der Worldtour in Stavanger, dass sie zur Weltspitze gehören.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 04. Juli 2005

   www.nrz.de 

MSC-Reise geht nach Belgien

"Adler" bestreiten das CEV-Pokal-Qualifikationsturnier vom 11. bis 13. November in Menen.

Die Confederation Europeenne du Volleyball (CEV) hat nun auch die Teilnehmer am CEV-Pokal festgelegt: 50 Mannschaften, darunter SCC Berlin und Moerser SC, starten in diesem Cupwettbewerb des europäischen Verbandes. Die 1. Runde findet vom 11. bis 13. November statt, und die "Adler" reisen hier nach Menen/Belgien.

 

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