News

 Donnerstag, 14. Juli 2005 

Nokia Beach Cup auf Rügen: Countdown läuft
Grand Prix: Kuba schlägt China
Juniorinnen: Drei Länderspiele gegen Niederlande
U21-Männer: Zu Gast in Brasilien
World Tour: Ein Sieg und zwei Niederlagen zum Auftakt
US-Girl soll FTSV-Angreiferinnen in Szene setzen
Junioren: Siege gegen die Niederlande
Stefan Hübner: „Ich hatte keine Kraft und Lust mehr!“
Goller ist Weltspitze
Bergs Intermezzo in Münster
Brink-Abeler/Jurich weiter im Rennen

Juli 2005

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Deutschland - Nokia Beach Cup-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

Nokia Beach Cup auf Rügen: Countdown läuft

Welche Zutaten braucht man für ein perfektes Wochenende? Einen traumhaft schönen Strand an der Ostsee, ein begeisterungsfähiges Publikum und natürlich Beach-Volleyballer, die drei Tage lang alles geben, um Rügen nach drei Eventtagen als Sieger wieder zu verlassen. All das bietet der Nokia Beach Cup in Binz auf Rügen, der am kommenden Wochenende das Strandleben an der Seebrücke bestimmen wird. Doch bis zu den Finalspielen am Sonntagnachmittag müssen am Freitag erst einmal 20 Beach-Duos um die acht freien Hauptfeldplätze kämpfen. Mit von dieser Partie sind unter anderem die Lokalmatadorinnen Johanna Köhler/Liliana Ramchen (VfL Bergen/1.VC Stralsund), die bei dem starken Teilnehmerfeld allerdings ihr Mühe haben werden, bis ins Main Draw vorzustoßen. 

Ab Samstagmorgen greifen die Favoritenduos ins Spielgeschehen ein. Bei den Damen sind dies die Leverkusener Nationalspielerinnen Sara Goller und Laura Ludwig (siehe Foto), sowie das Berliner Erfolgsteam Anja Günther/Jana Köhler. Bei den Herren haben Kay Matysik und Marcus Popp ihre Teilnahme angekündigt. Ihr Erscheinen hängt allerdings vom Abschneiden beim internationalen Turnier im italienischen Rimini ab. Sicher an den Start gehen werden neben den Siegern des Nokia Beach Cup Norderney, Hannes Ambelang und Manuel Rieke, auch Malte Holschen und Thomas Kröger.

Neben den sportlichen Leckerbissen bietet der Nokia Beach Cup in Binz auf Rügen den vielen tausend Besuchern ein Rahmen- und Partyprogramm der Extraklasse. Nach Beendigung der Qualifikationsspiele am Freitag öffnet das ProSieben Kino Open seine Pforten. Gezeigt wird auf einer 100qm großen Leinwand der Johnny Depp-Piratenfilm „Fluch der Karibik“. Und auch Partyfans werden an diesem Wochenende voll auf ihre Kosten kommen. Am Samstagabend verwandelt sich das Eventgelände in eine große Beach-Party. Die Liveband „LIVIN music family“ und DJ Joe werden den Fans bis zum Morgengrauen so richtig einheizen. Der Eintritt zu allen Spielen des Nokia Beach Cup, zum ProSieben Kino Open Air und zur legendären Party ist natürlich frei!

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

Grand Prix: Kuba schlägt China

Zum Auftakt der Grand Prix Finalrunde in Sendai/Japan konnte Kuba Olympiasieger China mit 3:2 (10-25, 20-25, 25-19, 25-20, 15-13) bezwingen und verschaffte sich somit eine hervorragende Ausgangsposition, nach 2000 erneut die Trophäe zu gewinnen. Dabei machte der Olympiadritte einen 0:2-Satzrückstand wett.

In einem weiteren Spiel der Finalrunde, die nach dem Modus "jeder gegen jeden" gespielt wird, gewann Brasilien deutlich 3:0 (25-22, 25-22, 25-14) gegen die Niederlande. Das dritte Spiel des Tages gewann Weltmeister Italien locker gegen Gastgeber Japan mit 3:0 (25-12, 25-21, 25-14).

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

Juniorinnen: Drei Länderspiele gegen Niederlande

Die DVV-Juniorinnen (Jahrgang 1988/89) von DVV-Bundestrainer Dirk Groß bestreiten vom 14.-17. Juli drei Länderspiele gegen die Niederlande. Nach einem einwöchigen Lehrgang in Warendorf, bei auch vier Spiele gegen eine High School Mannschaft aus Minnesota bestritten und gewonnen wurden, will sich Groß einen Überblick über den aktuellen Leistungsstand seiner Spielerinnen machen. Dazu kommen die Spiele gegen die traditionell starken Niederländerinnen gerade recht.

Der Kader der DVV-Juniorinnen: Katharina Stauß, Sandra Gutsche, Melanie Iwansky, Alina Bondar, Nora Kaufmann, Fritzi Halwas, Nicole Schröber, Nora Götz, Denise Hanke, Lisa Rühl, Julia Schuster (alle VC Olympia Rhein-Neckar), Mareike Knappe (TSV Bayer 04 Leverkusen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

U21-Männer: Zu Gast in Brasilien

Vorbereitung auf WM

Zur Zeit befindet sich die männliche U21-Nationalmannschaft (Jahrgang 1985/86) von Bundestrainer Michael Warm in Brasilien, um sich dort auf die U21-Weltmeisterschaft vom 6.-14. August in Visakahapatnam/Indien vorzubereiten.

Seit dem 9. Juli ist die DVV-Auswahl in Brasilien, genauer in Sao Carlos, einer Stadt drei Stunden von Sao Paulo entfernt. "Bei einer Lufttemperatur von ca. 15°C lässt es sich gut aushalten, in der Halle ist es noch kälter und leider zieht es dort", so Bundestrainer Michael Warm.

Die deutsche Auswahl nimmt im Land des Weltmeisters an zwei Turnieren teil und sollte gegen den Gastgeber, die Niederlande und Indien antreten. Doch die Inder kamen nie in Brasilien an, sodass nun wahrscheinlich die kubanischen Junioren nachrücken. Als kurzfristiger "Ersatz" für die Inder sprang eine regionale Mannschaft Sao Carlos´ ein, die von der DVV-Auswahl jedoch locker mit 3:0 (25-10, 25-19, 25-22) geschlagen wurde. Im zweiten Turnierspiel gewannen die Niederlande gegen Brasilien mit 3:2. Die DVV-Auswahl spielte gestern nun gegen die Niederlande (Ergebnis liegt noch nicht vor), es folgen die Partien gegen Brasilien (13. Juli) und das Platzierungsspiel (14. Juli). Ein zweites Turnier nach dem gleichen Modus (und wahrscheinlich mit Kuba) ist vom 17.-20. Juli geplant.

"Wir wollen die Spiele gegen die Top-Teams aus Brasilien und den Niederlanden nutzen, um uns weiter einzuspielen. Außerdem wollen wir den aktuell minimalen Rückstand auf unsere WM-Gruppengegner aufholen, deswegen werden wir in diesen Spielen ganz besonders intensiv agieren", so Warm.

Die U21-Nationalmannschaft ist bei der WM in Indien mit Brasilien, den Niederlanden, den USA, dem Iran und Tunesien in einer Vorrundengruppe.

Der Kader in Brasilien: Patrick Steuerwald, Marcus Böhme, Dirk Westphal, Dirk Mehlberg, Michael Neumeister, Falko Steinke, Alexander Mayer, Sebastian Schwarz, Martin Pomerenke, Anton Borger, Jaromir Zachrich (alle Zurich Team VC Olympia Berlin), (SCC Berlin), Max Günthör, Timo Wilhelm (beide VfB Friedrichshafen)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

World Tour: Ein Sieg und zwei Niederlagen zum Auftakt

Die drei deutschen Frauen-Beach-Duos sind bei der World Tour in Espinho/Portugal mit einem Sieg und zwei Niederlagen gestartet: Die an Position fünf gesetzten Stephanie Pohl/Okka bezwangen in ihrem Auftaktspiel die Japanerinnen Koizumi/Tanaka mit 2:1 (21-15, 17-21, 15-9) und treffen nun auf die Schweizerinnen Kuhn/Schwer.

Dagegen mussten sich Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich und Helke Claasen/Antje Röder zu Beginn mit Niederlagen abfinden. Brink-Abeler/Jurich unterlagen knapp 1:2 (20-22, 21-19, 11-15) den norwegischen Olympia-Teilnehmerinnen Hakedal/Toerlen, Claasen/Röder zogen gegen Ribeiro/Antunes (BRA) beim 0:2 (16-21, 9-21) deutlich den Kürzeren. Brink-Abeler/Jurich spielen nun gegen Schwaiger/Schwaiger (AUT), Claasen/Röder gegen Kadijk/Mooren (NED).

 

 

Deutschland - DVL-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

US-Girl soll FTSV-Angreiferinnen gut in Szene setzen

Auf der Suche nach einer neuen Zuspielerin ist der Volleyball-Bundesligist FTSV Straubing fündig geworden. Genauer gesagt in Amerika. Am vergangenen Freitag haben die Verantwortlichen des FTSV Straubing bei einer Pressekonferenz beim neuen Trikotsponsor Schnitzlplatzl die Verpflichtung der 22-jährigen US-Amerikanerin Mary Clare Coghlan bekannt gegeben. Außerdem wechselt Außenangreiferin Ines Schmidt (1,88m) von den Fighting Kangaroos Chemnitz zum FTSV.

Die 1,70 Meter große Coghlan spielte die vergangenen drei Jahre in CAA (College-Liga im Osten der USA) für die Towson Tigers (nahe Baltimore). In dieser Zeit war sie eine der Führungsspielerinnen ihres Teams und hat diverse Auszeichnungen gesammelt. So wurde sie zur besten weiblichen Athletin ihres Colleges gewählt oder aber zweimal in Folge zum „CAA-Scholar Athlete of the Year“. Mit den Towson Tigers erreichte sie außerdem die nationalen College-Meisterschaften in der vergangenen Saison.

FTSV-Trainer Wolfgang Schellinger freut sich bereits jetzt auf den Neuzugang: „MC spielt ihre Pässe sehr schnell und sie stehen auch außen sehr gut, was bei uns in den vergangenen Jahren nicht immer so gut geklappt hat.“ Neben dem Zuspiel, das auch bei ungenauer Annahme noch gut funktioniert hat Coghlan auch einen guten Sprungaufschlag, der in der CAA gefürchtet war. Man darf gespannt sein, wie diese Aufschläge in der zweiten Bundesliga einschlagen werden.

Auf Außen wird künftig auch sächsisch gesprochen

Vom Ligakonkurrenten Chemnitz wechselt die 25-jährige Außenangreiferin Ines Schmidt nach Straubing. Nach Abschluss ihres Studiums in Chemnitz will die 1,88m Große Außenangreiferin in Straubing noch einmal in der zweiten Liga angreifen. In der vergangenen Saison spielte sie im Regionalliga-Team des CPSV.

Weitere Neuverpflichtungen sollen folgen

Mit der Verpflichtung von Mary Clare Coghlan und Ines Schmidt ist das Transferkarussell beim FTSV Straubing jedoch noch nicht zum stehen kommen. Trainer Schellinger ist noch auf der Suche nach Verstärkungen für die Positionen Außenangriff und Mittelblock. Jedoch steht der FTSV, wie aus informierten Kreisen zu hören war, bereits vor dem Abschluss weiterer wichtiger Verträge

Trikotsponsor mit ehrgeizigen Zielen

In der im September beginnenden Saison wird das Logo der österreichischen Restaurantkette Schnitzlplatzl auf dem Trikot des FTSV Straubing prangen. Das Unternehmen mit Sitz in Wien betreibt derzeit 26 Schnellrestaurants in Österreich und Deutschland mit einem jährlichen Gesamtumsatz von 13 Millionen Euro. Das bisher einzige offizielle Schnitzlplatzl in Deutschland hat vor zwei Wochen in Straubing eröffnet. Heuer sollen noch zwei bis drei weitere Filialen eröffnet werden, eine davon unter anderem in Regensburg. In den kommenden 10 Jahren plant das Unternehmen eine Expansion auf bis zu 100 Filialen in Bayern.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

Junioren: Siege gegen die Niederlande

Gleich zwei Mal gewannen die deutschen Junioren-Nationalmannschaften gegen ihre Konkurrenz aus den Niederlanden: Die Junioren von Bundestrainer Stewart Bernard siegten beim Acht-Nationen-Turnier im italienischen Boario Terme nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 (24-26, 21-25, 25-17, 25-15, 19-17) und verschafften sich damit eine hervorragende Ausgangsposition, um das Halbfinale zu erreichen. Bernard zeigte sich zufrieden und attestierte seiner Mannschaft eine sehr starke Leistung nach dem Rückstand. Am heutigen Donnerstag folgt das Spiel gegen die Schweiz, am Freitag das letzte Gruppenspiel gegen Italien.

Der Kader der Junioren: Max Lake, Sebastian Richter (beide Volleyball-Internat Frankfurt), Tim Broshog, Henning Wegter, Kai Kleefisch, Sebastian Kühner, Matthias Böhme (alle VC Olympia Berlin), Eric Weber (WSG Potsdam-Waldstadt), Markus Pielmeier (BVVJ Kempfenhausen), Roy Friedrich (VV Leipzig), Thilo Späth (VfB Friedrichshafen), Gerrit Zeitler (TSV Unterhaching)
Und auch die DVV-Juniorinnen, die zur Zeit in den Niederlanden zu Gast sind, erwiesen sich am gestrigen Tag als stärker als ihre gleichaltrigen Kolleginnen. Mit 3:0 siegte der Jahrgang 1988/89 im Trainingsspiel gegen den Dritten der Jugend-Olympiade. Dementsprechend zufrieden war Trainer Dirk Groß.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 14. Juli 2005

    

Stefan Hübner: „Ich hatte keine Kraft und Lust mehr!“

Schließt sich Karriere im Sand an?

Er galt als einer der weltbesten Volleyballer und konnte dies in den vergangenen drei Jahren leider kaum zeigen: Stefan Hübner, Kapitän der deutschen Männer-Nationalmannschaft und vierfacher Volleyballer des Jahres, erklärte Ende vergangener Woche sein Karriereende als Volleyball-Profi in der Halle. „Allerdings ist das nicht das Ende meiner Sportkarriere, ich kann mir vorstellen, wenn ich wieder gesund bin, in den Beach-Bereich einzusteigen“, so der 30-Jährige.

Hübner wirkte fast erleichtert, einen Schlussstrich unter seine Hallenkarriere mit den vielen Verletzungen zu ziehen: „Ich habe jetzt keinen Druck mehr, in zwei Monaten fit sein zu müssen und habe einfach keine Lust und Kraft mehr gehabt, mich heranzuarbeiten und dann wieder zurück geworfen zu werden“, erklärte Hübner. Der Entschluss Hübners wurde mit viel Bedauern, aber auch mit Verständnis aufgenommen. Bundestrainer Stelian Moculescu meinte: „Das ist ein Drama, aber natürlich habe ich Verständnis dafür. Das ist ein herber Verlust für den Volleyball in Deutschland, aber auch für die Welt. Spieler wie er sind rar gesät. Er war ein Musterprofi in seiner Art wie er trainiert hat, im Umgang mit den Kollegen und Trainern.“ Sein italienischer Verein Trento, der bis zum Ende an Hübner geglaubt hatte, bot ihm sofort einen Platz im Trainerstab an, viele E-mails von Fans gingen ein, die ihm Glück wünschten und zur Rückkehr bewegen wollten.

Der Vorzeige-Volleyballer fiel erstmals 2003 längere Zeit aus, als er Emüdungsbrüche in beiden Schienbeinen erlitt. Es folgten Probleme an Knien und Achillessehne sowie ein Bandscheibenvorfall, der operativ behoben wurde. Nach fast zweijähriger Verletzungsmisere (letzter Einsatz 24. August 2003) hatte Hübner am 20. Mai in Zwickau sein Länderspiel-Comeback gefeiert und Hoffnungen für die Zukunft, vor allem für die anstehende WM-Qualifikation, geweckt. Doch erneut warfen ihn die Schienbeinprobleme zurück und zwangen den gebürtigen Bielefelder zu einer erneuten Pause.

Dennoch sind seine Gedanken natürlich bei der Männer-Nationalmannschaft, wenn sie Ende Juli gegen Italien, die Ukraine und Spanien um das WM-Ticket kämpft: „Manchmal schießen mir schon die Tränen in die Augen, wenn ich daran denke, nicht mehr dabei zu sein. Aber ich bereue trotz der vielen Verletzungen keinen Moment. Ich traue der Mannschaft die Qualifikation absolut zu, das Selbstvertrauen ist da. Ich werde der größte Fan sein.“

Einer der Größten war Hübner zweifellos in der Serie A, der italienischen Liga, die einen ähnlichen Stellenwert wie die NBA genießt. Gleich in seinem Premierejahr in der Eliteliga avancierte der 153-fache Nationalspieler zum besten Blocker der Liga, ein Jahr später bestätigte er dies als Nummer zwei. So sieht Hübner seine Karriere auch als sehr erfolgreich an: „Persönlich habe ich alles erreicht. Ich war sportlich und finanziell einer der besten Spieler in Italien, nur mit den Mannschaften hatte ich nicht den finalen Erfolg.“ Mit der Nationalmannschaft gewann Hübner 1999 bei der Universiade auf Mallorca die Goldmedaille, zudem siegte er noch im Jahr 2000 im DVV-Pokal mit dem SCC Berlin, neben dem Moerser SC die zweite deutsche Bundesliga-Station in seiner Karriere. Die Fans verehrten ihn und wählten Hübner 1998, 1999, 2001 und 2002 zum Volleyballer des Jahres.

Zwar erlebte Hübner 1997 und 2001 zwei Europameisterschaften (jeweils neunter Platz), seine Verletzungen verhinderten jedoch das Mitwirken an weiteren Großereignissen. So fehlte er bei der WM-Qualifikation 2001, der Weltliga 2003, der EM 2003 und der Olympia-Qualifikation 2004. Das Verpassen der EM 2003 in Deutschland bezeichnet Hübner dann auch als „bittersten Moment meiner Karriere.“

Erste Priorität für den Zweimetermann, der mit Nationalspielerin Angelina Grün liiert ist und nun in Köln wohnt, hat nun die Gesundheit: „Ich bin in regelmäßiger Behandlung bei Jochen Dirksmeyer (Paderborn) und Hanns-Peter Meier (Nürnberg) und möchte dem Volleyballsport unbedingt erhalten bleiben.“

Vielleicht demnächst als Beach-Volleyballer, denn Hübner hat bei ersten Tests gemerkt, dass der weiche Belag keine Probleme an den lädierten Schienbeinen verursacht. Sollte das nicht klappen, kann sich Hübner auch eine Trainertätigkeit vorstellen, „denn mein Ding ist eher im praktischen Bereich, auch wenn ich kurz vor dem Abschuss meiner Prüfung im Sportmanagement stehe."

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Donnerstag, 14. Juli 2005

   www.abendblatt.de 

Goller ist Weltspitze

Jetzt ist es amtlich: Sara Goller (22), Partnerin Laura Ludwigs (19), hat den härtesten Aufschlag der weltweiten Beachvolleyball-Tour. Bei der WM in Berlin schmetterte sie den Ball mit 81,2 Stundenkilometern ins gegnerische Feld. Die Chinesin Wang Fei schaffte als Zweite 80,8 km/h.

Das wäre keine Sache der Kraft, sondern Saras günstige Gelenkwinkel und ihre große Beweglichkeit in der Schulter seien die Ursachen, sagt ihr Hamburger Trainer Olaf Kortmann. Diese anatomischen Voraussetzungen gäbe es in Europa selten (Männer schlagen rund 20 km/h schneller auf).

Ein gutes Service allein reicht aber nicht zum Erfolg. Beim Weltserienturnier in Espinho (Portugal) scheiterten Goller/Ludwig in der Qualifikation - allerdings gegen die starken Brasilianerinnen Ribeiro/Antunes. Die Weltranglistenfünften Stephanie Pohl/Okka Rau haben nach zwei Siegen Platz neun sicher.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 14. Juli 2005

   www.westline.de 

Bergs Intermezzo in Münster

Münster - Als Andrea Berg just wieder in Münster eintraf, hatte sie es eilig. So schnell wie möglich machte sie sich auf den Weg zur Beachvolleyball-Anlage am Berg Fidel, wo am Vormittag USC-Co-Trainer Christoph Kesselmeier mit Jil Döhnert und Alisa Kasselmann trainierte.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Donnerstag, 14. Juli 2005

   www.westline.de 

Brink-Abeler/Jurich weiter im Rennen

Espinho - "Unser Ziel haben wir erreicht, alles was jetzt kommt, ist Zugabe", war das Fazit von Beachvolleyballerin Rieke Brink-Abeler, die gestern mit ihrer Teamkollegin Hella Jurich vom USC Münster nach einer Auftaktniederlage gegen Tørlen/Håkedal mit einem Sieg über die Schwaiger-Schwestern Doris und Stefanie das Ticket für die nächste Runde beim Beach-Weltserienturnier im portugiesischen Espinho löste.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel