News

 Montag, 29. August 2005 

Frauen des THE dominieren DuoMixed-Meisterschaft
Frauen: Anreise nach Heidelberg
Die neuen Königinnen von Moskau
Beach-EM: Dieckmann/Reckermann gewinnen Bronze
“Spasibo“ und “Do Swidanija“
WiWa Hamburg: Noch viel Sand im Getriebe
Underdogs aus dem Fürstentum
SCC investiert in die Zukunft
Beachvolleyballer fühlen sich verschaukelt
Bronze für Rau/Pohl
Arbutina nutzte Tests für Experimente
Eintracht: Auf und neben dem Spielfeld erfolgreich
Von Moltke kontert
Bottrop dominiert den Saisonausklang der Beacher

August 2005

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Zum Medien-Überblick

 

 

 

Hamburg - Smash-News

 Freitag, 26. August 2005

    

Frauen des THE dominieren DuoMixed-Meisterschaft

Auch mit nur 13 Teams dauerte die Hamburger Meisterschaft im DuoMixed bis 19 Uhr, da das Teilnehmerfeld sehr ausgeglichen war und sehr viele Entscheidungssätze gespielt werden mussten. Neue Hamburger Meister wurden Julia Tonn und Torsten Haase (TH Eilbeck/SV St. Georg) mit einem 16:14 und 15:12 über Astrid Markwort und Manfred Ahrens (TH Eilbeck/Walddörfer SV).

Herausragend im Turniers aber war das Halbfinalspiel zwischen Astrid Markwort und Werner Ahrens sowie Ramona Wolle und Christoph Westphal. Warum, sagt das Ergebnis schon bestens aus: mit 15:13, 14:16, 16:14 behielten Markwort/Ahrens die Oberhand! Wolle/Westphal lieferten auch im Spiel um Platz 3 gegen Nicole Dippold und Michael Kock (Niendorfer TSV/SV Friedrichsgabe) noch zwei Sätze mit nur je zwei Punkten Differenz (15:13, 13:15), bevor sie im dritten Durchgang mit 10:15 unterlagen ...

 

 

Deutschland - DVV-News

 Freitag, 26. August 2005

    

Frauen: Anreise nach Heidelberg

Der gestrige Tag hat sich für die Frauen-Nationalmannschaft gelohnt: Nach dem Vormittagstraining machte sich der Tross zum Tropical Islands auf - der Attraktion in Krausnick, ca. 60 Kilometer südlich von Berlin gelegen. Dort warfen sich die Nationalspielerinnen in die Fluten, genossen das Strandleben und waren natürlich gefragte Gesprächspartner und Autogrammgeber. Sportlich betätigten sich Angelina Grün & Co auch: Spiele gegen Besucher sowie gegen die U19-Mannschaft der Eisbären Berlin rundeten den gelungenen Ausflug ab.

Am heutigen Freitag Mittag reist die deutsche Mannschaft von Kienbaum nach Heidelberg, um im dortigen Olympiastützpunkt ihre Vorbereitung auf die EM vom 17.-25. in Zagreb/Kroatien fortzusetzen. Im Vorfeld der EM kommt es vom 2.-4. September in Livorno/Italien zu zwei Länderspielen gegen Serbien & Montenegro (2.9.) und Italien (4.9.) sowie am 10. September (19.00 Uhr in Münster) und 11. September (15.00 Uhr in Paderborn) gegen die Niederlande.

Bei der EM trifft die deutsche Mannschaft in seiner Vorrundengruppe auf Serbien & Montenegro (17. September um 20.30 Uhr), Polen (18. September um 20.30 Uhr), Aserbaidschan (19. September um 18.00 Uhr), Kroatien (21. September um 20.30 Uhr) und Rumänien (22. September um 18.00 Uhr). In der anderen Gruppe stehen sich Italien, Russland, die Türkei, Bulgarien, die Niederlande und Spanien gegenüber.

Der 14-er Kader: Andrea Berg (USC Münster), Nadja Jenzewski (VfB´91 Suhl), Kerstin Tzscherlich, Christiane Fürst, Christin Guhr, Mareen Apitz, Jana Müller (alle Dresdner SC), Julia Schlecht, Kathy Radzuweit (beide TSV Bayer 04 Leverkusen), Cornelia Dumler (Forli/Italien), Olessya Kulakova (Novara/Italien), Angelina Grün (Bergamo/Italien), Dominice Steffen (USC Braunschweig), Regina Burchardt (Rote Raben Vilsbiburg)

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 29. August 2005

    

Die neuen Königinnen von Moskau

Pohl/Rau gewinnen Bronze

Moskau/Zürich - Es war ein Spiel, in dem es um so viel ging wie noch nie zuvor in der Geschichte der NESTEA European Championship Tour: Vassiliki Karadassiou und Vassiliki Arvanity aus Griechenland gegen Rebecca Kadijk und Merel Mooren aus den Niederlanden beim Finale der NESTEA European Championship Tour 2005 in Moskau wurde weit mehr ausgespielt als der Titel eines Europameisters. Zusätzlich gab es für die Sieger des Gipfeltreffens nämlich noch 20.000 Euro Preisgeld und 200 Ranglistenpunkte. Doch damit nicht genug: Da die beiden Finalisten vor dem Endspiel auch das smart European Ranking anführten, durften die Sieger auch die beiden smart forfour mit nach Hause nehmen, die der Toursponsor für das beste Team am Ende der Serie von vier Turnieren ausgelobt hatte.

Kein Wunder, dass es auf dem Center Court im Luzhniki Olympic Complex knisterte: “Es ist ein aufregendes Erlebnis, dabei sein zu dürfen“, hatte Vassiliki Arvanity nach dem Halbfinalerfolg gegen die deutschen Europameister des Jahres 2003, Stephanie Pohl und Okka Rau, verkündet. Vier Teams hatten zu Beginn des NESTEA European Championship Final 220 Punkte auf dem Konto. Als erste schieden die Norwegerinnen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen aus dem Rennen um den smart forfour aus. Sie wurden am Ende Siebte. Nach dem Halbfinale war das Quartett dann zum Duo geschrumpft.

Im hochklassigen Finale machten die Griechinnen vom ersten Ballwechsel an klar, dass sie in Bestform das stärkste Frauenteam in Europa sind. Was auch immer die Holländerinnen probierten, ihre Konkurrentinnen hatten stets die bessere Antwort. Die Aufschlagstärke von Arvanity und die Präsenz im Block von Karadassiou, das ist eine wahrhaft meisterliche Kombination. Zudem hatten die neuen Europameisterinnen einen dieser seltenen Glanztage erwischt, an denen einfach alles gelingt.

“Die beiden haben einfach unglaublich stark gespielt“, lobte Rebecca Kadijk nach dem Matchball. Bei solchen Gegnern fällt es leichter, in die Niederlage einzuwilligen. Und so zeigten sich Rebecca Kadijk und Merel Mooren als faire Verliererinnen: “Du musst nach solchen Spielen einfach akzeptieren, dass der Gegner stärker war und du keine Chance hattest“, sagte Rebecca Kadijk.

Kein Wunder, dass die neuen Königinnen von Moskau ihr Glück kaum fassen konnten. “Wir haben ein perfektes Spiel hingelegt und unseren Gegnerinnen keine Chance gelassen“, sagte Vassiliki Karadassiou, “dabei hatte ich eigentlich ein schweres Spiel über drei Sätze erwartet.“ Die Bronzemedaille sicherten sich Pohl/Rau aus Deutschland. Sie gewannen das Spiel um Platz drei gegen Kuhn/Schwer (Schweiz) mit 2:0 (21:17, 21:19) und rehabilitierten sich für ihre schwache Leistung im Halbfinale. Für Platz drei wurde das Duo nicht nur mit der Bronzemedaille für die entgangenen smart forfour entschädigt, sondern kassierte auch noch 10.500 Euro Preisgeld.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Montag, 29. August 2005

    

Beach-EM: Dieckmann/Reckermann gewinnen Bronze

Mit Hartnäckigkeit und Geduld ans Ziel - Pablo Herrera und Raoul Lite Mesa holen beim NESTEA European Championship Final die erste Goldmedaille für Spanien.

Moskau/Zürich - Nach dem gewonnenen Halbfinale stand Stefan Kobel grinsend auf dem Centre Court. Das 2:0 (21:19, 21:17) gegen Markus Dieckmann und Jonas Reckermann, die Europameister 2004, war etwas zum Genießen: “Das tat echt gut, weil wir vor zwei Tagen von den beiden so richtig verprügelt worden sind.“ Und dann hat er vielleicht an die beiden Siege in diesem Jahr gegen die Endspielkontrahenten Pablo Herrera und Raoul Lite Mesa gedacht, die bis zum Finale bei der NESTEA European Championship Tour zu Buche standen. 

Doch die Spanier waren nicht gewillt, ein drittes Mal zu verlieren. In einem hochklassigen und würdigen Finale siegten Herrera/Mesa mit 2:1 (18:21, 22:20, 15:12) und durften sich den Titel zusätzlich mit 20.000 Euro Preisgeld versüßen lassen. Im zweiten Satz hatten die Schweizer bereits mit 18:14 geführt, als das Spiel noch kippte. “Das war eine schwierige Situation“, sagte Raoul Lite Mesa. “Aber auch da musst Du an Dich glauben.“ Die Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Mesa fand, dass sich im Finale gleichwertige Teams gegenüber gestanden hatten. “Uns haben aber die Zuschauer nach vorn getragen. Das war phänomenal.“

Für Spanien ist es nach zwei Silbermedaillen 1994 (Bosma/Aguilera) und 1999 (Bosma/Diez) das erste Gold auf europäischer Ebene. 2002 hatten Herrera/Mesa die Junioren-WM gewonnen, dann hatte Herrera nach einem Autounfall 2003 im Koma gelegen. 2004 feierte er mit Javier Bosma den Gewinn der Silbermedaille in Athen. Die Saison 2005 war ähnlich wie bei Heuscher/Kobel nicht berauschend bis zum NESTEA European Championship Final in Moskau.

Für Patrick Heuscher und Stefan Kobel sind zwar auch die Silbermedaille sowie 15.000 Euro Preisgeld beim NESTEA European Championship Final 2005 ein Erfolg. Die Enttäuschung war nach dem verlorenen Finale dennoch riesengroß: “Du bist einen Moment nicht aufmerksam und bei zwei Punkten unkonzentriert. Und schon verlierst Du das Spiel“, ärgerte sich Stefan Kobel. Nach dem Gewinn der olympischen Bronzemedaille vor einem Jahr und drei Tagen waren sie erst mal in ein Loch gefallen und hatten lange gebraucht, sich wieder nach oben zu arbeiten. Bei den Swiss Open 2005 in Luzern hatten sie sich mit Platz zwei wieder zurück gemeldet und den Aufwärtstrend nun in Moskau bestätigt. “Wir haben dafür sehr hart gearbeitet und das Selbstvertrauen nicht verloren. Da war klar, dass der Erfolg mal wieder zurück kommt.“

Herrera/Mesa hatten schon im Halbfinale gegen die Deutschen Christoph Dieckmann und Andreas Scheuerpflug Kampfgeist gezeigt und sich auch bei engen Spielständen nicht beirren lassen. Leider endete das Match im dritten Satz bei 16:14 für Herrera/Mesa mit einer strittigen Schiedsrichter-Entscheidung, die für heftige Diskussionen sorgte. Dieckmann und Scheuerpfllug ärgerten sich maßlos, denn mit dem Verpassen des Endspiels war auch die Vergabe der beiden smart forfour für die Besten der Europarangliste nach Saisonende entschieden. Die glücklichen Sieger heißen Markus Egger und Martin Laciga, die nach Platz fünf in Moskau 400 Ranglistenpunkte haben, und nur von Dieckmann/Scheuerpflug (370 Punkte) hätten verdrängt werden können. 

“Das hat man natürlich im Kopf“, sagte Christoph Dieckmann, “dass es auch um zwei Autos geht.“ Der Ärger war auch im Spiel um die Bronzemedaille nicht verflogen, so dass Markus Dieckmann und Jonas Reckermann wenig Mühe hatten, sich durch ein 2:0 (21:13, 21:14) Platz drei zu holen. “Wir haben in den letzten vier Jahren immer eine EM-Medaille gewonnen“, sagte Reckermann, “und darauf können wir auch stolz sein.“ Andreas Scheuerpflug verpasste dagegen bei seinem letzten Auftritt bei einem der drei großen Turniere (Olympische Spiele, WM, EM) um Haaresbreite die erste Medaille.

 

 

International - Eurobeach-News

 Montag, 29. August 2005

    

“Spasibo“ und “Do Swidanija“

Nach einer langen und erfolgreichen Saison ziehen die Partner der NESTEA European Championship Tour 2005 positive Bilanzen

Moskau/Zürich, 28. August 2005: “Spasibo“ und “Do Swidanija“ ­ “Dankeschön“ und “Auf Wiedersehen“ hieß es am Sonntag beim NESTEA European Championship Final in Moskau, als die Netze abgebaut werden mussten und sich die erschöpften Spieler Entspannung gönnen durften. Mit dem Finale zwischen den Spaniern Pablo Herrera/Raoul Lite Mesa und den Schweizern Patrick Heuscher/Stefan Kobel endete die Saison der NESTEA European Championship Tour 2005, die, so kündigte es André Meyer, Präsident des Europäischen Volleyball-Verbandes, in Moskau an, nicht zum letzten Mal in der russischen Hauptstadt gastiert hat. “Wir kommen wieder“, versprach er den Organisatoren und Machern der NESTEA European Championship Tour.

Damit stößt Meyer bei den Partnern der NESTEA European Championship Tour auf offene Ohren. Peter Hatzfeld, Marketing Manager NESTEA Europe, sagt: “Das Finale war ein sehr erfolgreiches Event. Beach Volleyball und Russland ist für alle Beteiligten eine neue Herausforderung gewesen, die aber perfekt gemeistert wurde. Wir werden auch gerne wieder kommen, nicht nur 2006, sondern auch 2007.“

Das Lob gelte aber nicht nur dem Showdown in Moskau. Hatzfeld freute sich, dass “in allen Tour-Standorten die Verbindung zwischen Beach Volleyball und NESTEA hervorragend transportiert worden ist.“ Für das nächste Jahr wünscht sich Hatzfeld die Erweiterung der Tour. “Die NESTEA European Championship Tour wird auch in der Zukunft das Herzstück und die Seele unserer Beach Volleyball Aktivitäten sein. Dazu wollen wir auch in den NESTEA-Kernmärkten Deutschland und Italien präsent sein.“

Nicht anders sieht es Anders Sundt Jensen. Der Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb bei Tour-Partner smart sagte auf der Tribüne des Centre Court: “Wir freuen uns schon auf die nächste Tour-Saison als Teil unseres langfristigen Engagements.“ Und ein Wiedersehen in Moskau würde Jensen sehr begrüßen: „Es muss unser Ziel sein, Beach Volleyball Happenings im Mittelpunkt international bedeutsamer Städte präsentieren zu können.“ Der 44-jährige Norweger hatte viel Spaß an einem Foto, dass mit seinen Landsfrauen Nila Hakedal und Ingrid Toerlen auf dem Roten Platz geschossen wurde, wo die EM-Siebten Beach Volleyball mit den Spaniern Herrera/Mesa gespielt hatten. “Solche Aktionen sorgen für eine große Medienpräsenz, und zeigen, dass es bei unserer Kooperation mit Beach Volleyball noch viele Entwicklungsmöglichkeiten gibt.“ Seit zwei Jahren steht smart als Partner Beach Volleyball zur Seite. “In der Zeit haben wir viel gelernt und können hervorragende Zahlen und Fakten zum Beleg des Erfolges vorweisen“, sagte Jensen.

Für Heinz Schurtenberger, Chairman der Züricher Agentur Global Sports Marketing, die seit drei Jahren die NESTEA European Championship Tour im Auftrag des Europäischen Volleyball-Verbandes organisiert und vermarktet, war das Finale in Moskau eine neue Erfahrung: “Solch eine Beach Volleyball Veranstaltung hat es hier noch nie gegeben.“ Zu Gast auf dem Turniergelände waren auch Moskaus Bürgermeisters Juri Luzhkov und Nikolai Patruschew, Präsident des Russischen Volleyball-Verbandes. “Ihr Besuch dokumentiert die Bedeutung und das Interesse an dem European Championship Final“, sagt Heinz Schurtenberger.

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Montag, 29. August 2005

    

WiWa Hamburg: Noch viel Sand im Getriebe

Beim DAK-Wandsbek-Cup am letzten Sonnabend zeigten sich vor allem die Gäste  aus Parchim in ausgezeichneter Frühform. Die Mannschaft des 1. VC Parchim gewann das Turnier in der Wandsbeker Sporthalle ohne eine Niederlage. 

Zweiter wurde der Favorit vom USC Münster II, der mit drei Erstliga-Spielerinnen angereist waren. Allerdings wurde nicht die ehemalige Fischbekerin “Jojo” Barg, sondern ihre Mannschaftskollegin Alissa Kasselmann von den Trainern in einem Voting zur besten Angreiferin des Turniers gewählt, nicht zuletzt aufgrund der gewaltigen Sprungaufschläge der Münsteranerin.

Für das Team von Ausrichter WiWa Hamburg reichte es nur zum dritten Rang, was auch den derzeitigen Leistungsstand korrekt widerspiegelte. Insbesondere die Aufschlag-Annahmeleistung dürfte noch verbesserungsfähig sein, aber auch in puncto Feldabwehr steckte noch viel Sand im Getriebe. Ein kleiner Lichtblick: WiWa-Spielmacherin Jana Takacova wurde zur besten Zuspielerin des Turniers gewählt und von der SIGNAL-IDUNA-Generalagentur Ralf Schützke mit einer Sporttasche prämiert.

Sieglos blieben die Gäste vom dänischen Vizemeister Holte IF. Auch auf sie wartet noch ein hartes Stück Arbeit in der Saisonvorbereitung.

 

 

International - Eurobeach-News

 Montag, 29. August 2005

    

Underdogs aus dem Fürstentum

Die Liechtensteiner Oliver Indra und Matthias Wachter haben bei der NESTEA European Championship Tour noch nie ein Spiel gewonnen

Moskau/Zürich, 26. August 2005: So viel vorweg: Wegen des schnöden Mammons spielen die Liechtensteiner Oliver Indra (30) und Matthias Wachter (26) garantiert nicht Beach Volleyball. Wer sich auf der Website des Volleyball-Weltverbandes erkundigt, erfährt, dass Oliver Indra in der Zeit seit 1997 auf der World Tour einen Preisgeldbetrag von 970 Dollar aus dem Sand gebuddelt hat. Wenn man diese Summe durch acht teilt, kommt man auf einen Jahresverdienst von 117,5 Dollar.

Wer daraus den Schluss zieht, bei Indra und Wachter handele es sich um Hobbyspieler, erntet jedoch Widerspruch. Die Zeiten, als bei den Teilnahmen an internationalen Turnieren das olympische Motto “Dabei sein ist alles“ galt, sollen nämlich möglichst bald der Vergangenheit angehören. “Vor 15 Monaten haben wir begonnen, seriös zu trainieren“, berichtet Matthias Wachter, dessen Bruder Beat der ehemalige Partner von Indra war. “Insofern“, so Wachter weiter, “sind wir eigentlich noch Anfänger.“

Vor eineinhalb Jahren tat sich das Duo aus dem Zwergstaat am Rande der Schweiz zusammen, um bei den Olympischen Spielen der kleinen Staaten eine Medaille zu holen. Dort dürfen nur Länder teilnehmen, deren Einwohnerzahl nicht über einer halben Million liegt. Im vergangenen Jahr erfüllten sich Indra/Wachter ihren kleinen Traum, indem sie bei den Spielen in Andorra das Finale gegen San Marino gewannen. Zudem darf sich Oliver Indra als liechtensteinischer Doppelmeister feiern lassen: Mit seinem Partner Wachter war er bei den Männern ganz oben und siegt zudem mit Bettina Mähr im Mixedwettbewerb. Viele Menschen haben davon nicht erfahren. Denn während in anderen Ländern die nationalen Titelkämpfe Festakte sind, die große Stadien füllen, geht es im Fürstentum weitaus beschaulicher zu: Hier werden die Meisterschaften im Schwimmbad Mühleholz durchgeführt.

Auf der europäischen Tour hängen die Trauben jedoch wesentlich höher. Dort sind der Grundschullehrer Indra und der Hauptschullehrer Wachter in dieser Saison bei den Turkish Open, den Spanish Open, den Swiss Open und dem zur Zeit stattfindenden NESTEA European Championship Final in Moskau angetreten, ohne ein Spiel zu gewinnen. Auch im Luzhniki Olympic Complex gab es gegen die tschechischen Brüder Benes/Benes und die Ukrainer Dyachenko/Kulinich zwei schnelle Niederlagen und damit das schnelle Aus.

Es ist nun mal ein langer Weg, wenn zwei Spieler von ganz unten losmarschieren. “Allein, dass wir hier beim Finale dabei sein können, ist für uns schon die Kür“, sagt Wachter. Immerhin sind die Underdogs bei der Schweizer Tour bereits von der Position 20 unter die top ten geklettert. Für Indra und Wachter bleibt ihr Bemühen um Anschluss auch weiterhin eine Prozedur der kleinen Schritte, die Zeit und Geduld erfordert. Und eine große Frustrationstoleranz: “Du musst immer wieder diese ganzen fürchterlichen Spiele bestreiten“, sagt Indra, “aber irgendwann gewinnst du sie.“ Immerhin haben Liechtensteins beste Beach Volleyballer in ihrer Karriere schon einmal Gold gewonnen. Das kann ihnen keiner mehr nehmen.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 29. August 2005

    

SCC investiert in die Zukunft

Stark verjüngt wird der Volleyball-Bundesligist SCC Berlin in die neue Saison 2005/06 starten – und dies in vielerlei Hinsicht …

Zum einen wird ab September Michael Warm das Amt des Cheftrainers übernehmen. Der 37-jährige war zuletzt als Junioren-Bundestrainer für den Deutschen Volleyball-Verband tätig und betreute in dieser Funktion auch das Zurich Team VC Olympia Berlin, mit dem er in der vergangenen Bundesligasaison für zahlreiche positive Schlagzeilen sorgte.

Aus dieser Mannschaft wechselten mit Marcus Böhme (20), Patrick Steuerwald (19) und Dirk Westphal (19) auch drei hoffnungsvolle Nachwuchstalente zu den Charlottenburgern. Die Youngster absolvierten vor wenigen Wochen bei der Weltmeisterschaft in Indien ihren letzten Auftritt im Trikot der Junioren-Nationalmannschaft, sind in der Vergangenheit aber auch schon für das A-Team von Bundestrainer Stelian Moculescu nominiert gewesen. Der vierte Spieler-Neuzugang ist Matti Ollikainen (24). Der finnische Nationalspieler war zuletzt in der ersten russischen Liga aktiv und soll den nach Italien abgewanderten Robert Kromm ersetzen.

Aber auch im Bereich des Managements setzt man beim SCC auf den „Nachwuchs“. Matthias Klee, Sportmanagement-Student aus Braunschweig, wird zukünftig als Teammanager fungieren, um Geschäftsführer Günter Trotz in seinem umfangreichen Aufgabenbereich zu unterstützen und zu entlasten.

 

 

Deutschland - Frankfurter Rundschau

 Montag, 29. August 2005

   www.f-r.de 

Beachvolleyballer fühlen sich verschaukelt

Schiedsrichterleistungen lassen bei der Europameisterschaft in Moskau die Emotionen hochkochen / Zweimal Bronze

Die deutschen Beachvolleyballteams Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) und die entthronten Champions Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) haben bei EM in Moskau Bronze gewonnen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 29. August 2005

   www.abendblatt.de 

Bronze für Rau/Pohl

MOSKAU - Stephanie Pohl/Okka Rau (HSV) haben bei der Beachvolleyball-EM in Moskau Bronze und 10 500 Euro gewonnen. "Wir sind über die Medaille sehr glücklich, das war diesmal das Optimum", sagte Rau. Im Spiel um Platz drei bezwangen die Europameisterinnen von 2003 die Schweizerinnen Simone Kuhn/Lea Schwer 21:17, 21:19. Auch die deutschen Männer wurden Dritte. Markus Dieckmann/Jonas Reckermann (Moers) gewannen das kleine Finale 21:13, 21:14 gegen Christoph Dieckmann/Andreas Scheuerpflug (Berlin).

Europameister wurden die Griechinnen Vassiliki Arvanity/Vassiliki Karadassiou und überraschend die Spanier Pablo Herrera/Raul Mesa. Sie hatten das Halbfinale gegen Dieckmann/Scheuerpflug auf Grund einer Fehlentscheidung der Schiedsrichter 2:1 gewonnen.

"Deutschland ist eine Beach-Macht. Aber wir müssen noch lernen, auf den Punkt den Sieg nach Hause zu fahren. Zweimal Bronze ist schön, aber Platz eins ist nun mal das Salz in der Suppe", meinte Werner von Moltke. Der Präsident des Deutschen Volleyballverbandes lud die vier Medaillengewinner trotzdem zu einem einwöchigen Urlaub im "Club der Besten" auf das Kreuzfahrtschiff Aida ein.

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 29. August 2005

   www.nrz.de 

Arbutina nutzte Tests für Experimente

In Wiesbaden reichte es für "Adler" nur zu einem Sieg.

Mit Licht und Schatten präsentierte sich Volleyball-Bundesligist Moerser SC nach dem ordentlichen Testpiel beim belgischen Erstdivisionär VC Pepe Lennik nun am Wochenende beim Vorbereitungsturnier des TuS Eintracht Wiesbaden.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 29. August 2005

   www.wiesbadener-kurier.de 

Eintracht: Auf und neben dem Spielfeld erfolgreich

Eintracht-Rumpfteam landet auf Platz zwei

WIESBADEN Die Zweitliga-Volleyballer der Wiesbadener Eintracht haben den Härtetest bestanden, sind beim eigenen hochkarätig besetzten Vorbereitungsturnier nicht baden gegangen.

 

 

Deutschland - Wiesbadener Kurier

 Montag, 29. August 2005

   www.wiesbadener-kurier.de 

Von Moltke kontert

DVV-Chef sieht deutsche Topstars in der Pflicht

ps. WIESBADEN "Beachvolleyball ist schon lange keine Randsportart mehr." Der Chef aller Volleyballer wirbt für die Sand-Abteilung. 

 

 

Deutschland - CarGo! Bottrop-News

 Montag, 29. August 2005

   www.wiesbadener-kurier.de 

Bottrop dominiert den Saisonausklang der Beacher

WVV - Titel für Schirmeisen/Weßel; Altmeister Hikel holt Silber! Walkenhorst auf Platz fünf!

War das ein Beachvolleyballwochenende für Bottrop. Das sich nicht nur die Bottroper Jugendbeacherinnen und -beacher in dieser Saison von einem Titel zum anderen Titel in der Jugend baggerten und pokten dürfte zwischenzeitlich weit über Bottrops Grenzen hinaus bekannt sein. Zum Stelldichaus der Beachvolleyballerinnen und Beachvolleyballer trafen sich am letzten Wochenende die in dieser Saison besten Teams Nordrhein-Westfalens zum Saisonhöhepunkt, der Westdeutschen Beachmeisterschaft in Hamm.

An Position eins gesetzt waren die Vorjahres-Vizemeister Marten Wessel und Denis Schirmeisen vom Zweitligisten CarGo! Bottrop. Aber auch David Kampa/Jan Romund (Bayer Wuppertal/CarGo Bottrop) zählten ebenso zum erweiterten Favoritenkreis wie last but not least, „Altmeister“ und jetziger Cargo!-Trainer Tom Hikel, der Deutsche Meister von 2002 und Westdeutsche Meister von 2001, mit seinem erfahrenen Partner Frank Fischer (vom Hallen-Erstligisten Humann Essen). Jungstar Alexander Walkenhorst (CarGo! Bottrop) mit dem aus Bocholt stammenden Sebastian Sent komplettierte die erfolgreiche Bottrop Connection bei den Westdeutschen im Männerbereich. Allein seine Teilnahme war schon ein Riesenerfolg für den 17-jährigen und den Verein.

Klar, bei den Männern gab es einen großen Favoritenkreis, wo die Spitze der WVV-Rangliste doch deutlich von Spielern der Hallen-Bundesliga geprägt wird.

Aber Schirmeisen/Weßel wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, gewannen alle Spiele auch das Endspiel, wo das Team Hikel/Fischer die Gegner waren. Walkenhorst blockte sich mit Sent Platz fünf und Jan Romund mit Partner Kampa auf Platz sieben. Ein Traumergebnis für die Beacher aus Bottrop.

Bei den Damen kamen die 15-jährigen Youngster Bengfort / Paß auf einen für sehr guten siebten Platz. Alle Beacher tauschen ab sofort ihre Beachsocks gegen Hallenschuhe und werden erst ab Anfang Dezember wieder einmal wöchentlich zur „Sandgewöhnung“ in der neugeschaffenen Bottroper-Indoor-Beachhalle Regent an der Knippenburg zu finden sein.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel