News

 Dienstag, 27. September 2005 

WiWa: Auftakt nach Maß
"Feier”-Abend-Stimmung bei der Season-End-Party
Marina Cukseeva hat nichts verlernt
Verbandsliga: WiWa-Frauen auf der Sonnenseite!
VCO Rhein-Neckar: Der Knoten ist geplatzt
FTSV verliert von Kampf geprägtes Spiel in Stuttgart
Rote Raben flattern bis ins Finale
Larsen - "Unser Motor ist das Kollektiv"
Niemczyk: Krebs wird mich nie besiegen
USC: Termin in Südfrankreich

September 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    
 

August 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
 

Zum Medien-Überblick

 

 

Deutschland - WiWa Hamburg-News

 Dienstag, 27. September 2005

    

WiWa: Auftakt nach Maß

WiWa Hamburg startet mit einem klaren 3:0-Heimsieg gegen den 1. VC Parchim in die neue Saison. Vor knapp 150  Zuschauern in der Sporthalle Wandsbek gelang unserem Team die Revanche für die Vorbereitungsniederlage im DAK-Wandsbek-Cup Ende August. „Es ist ein schönes Gefühl, dass es mit der Revanche geklappt hat, und dass wir mit einem glatten Sieg in die neue Saison starten konnten“, sagte eine zufriedene Spielführerin Silke Niemeyer.

Der erste Satz war anfangs durch Flüchtigkeitsfehler auf beiden Seiten gekennzeichnet. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen  und so ging es mit 16:14 für WiWa Hamburg in die zweite technische Auszeit.  Schlag auf Schlag ging es weiter bis zum 21:22, doch dann legte die routiniertere WiWa-Mannschaft die Nervosität ab und Diagonalspielerin Andrea Dellnitz machte die entscheidenden Punkte zum 25:22-Satzgewinn.

Der zweite Satz begann mit einer schnellen vier Punkte Führung für WiWa, herausgespielt nach einer schönen Aufschlagserie von Zuspielerin Jana Takacova. In ihrem Bundesligadebüt überzeugte auch Neuzugang Susanne Qualmann auf der Liberaposition und festigte die Annahme. Die noch junge Mannschaft aus Parchim fand nie richtig zu ihrem Spiel und zeigte weiter Nerven. Lange Ballwechsel aus der Feldabwehr heraus wurden vom WiWa-Team für sich entschieden und demoralisierten den Gegner. „Wir haben taktisch klug aufgeschlagen, unsere Konzentration im Spiel nie verloren und die wichtigen Punkte für uns entschieden“, resümierte Coach Schmidt nach einem 25:14-Satzgewinn.

Mit einem beruhigenden 2:0-Satzvorsprung ging es in den dritten Satz und WiWa Hamburg gab sich keine Blöße. Mit einer Aufschlagserie von Sandra Landvoigt zog WiWa schnell mit 17:11 davon. Beim Stand von 23:13 wurde unser zweiter Neuzugang Ulrike Zedler eingewechselt und schnupperte zum erstenmal Bundesligaluft. „Natürlich war ich nervös aber es war trotzdem ein schönes Erlebnis“, sagte Ulrike sichtlich erleichtert nach ihrem Einsatz. Ihr blieb es vorbehalten, den Aufschlag zum Matchgewinn über´s Netz zu schicken. Mit einem 25:14 beendeten unsere WiWa-Damen den dritten Satz. Mit den ersten zwei Punkten in der Tasche und neu gewonnenem Selbstvertrauen geht es nun im nächsten Spiel am 02.10.05 gegen Aufsteiger BTS Neustadt- Bremen.

 

 

International - Eurobeach-News

 Dienstag, 27. September 2005

    

„Feier”-Abend-Stimmung bei der Season-End-Party

Die Partner der NESTEA European Championship Tour schlossen die Saison 2005 mit einem hoffnungsvollen Ausblick auf 2006 ab

Frankfurt/Zürich, 26. September 2005: Dieses Finale hatten sie sich alle verdient: Aktive, Macher und Partner der NESTEA European Championship Tour trafen sich bei der 61. Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt, um den Ausklang einer Saison zu genießen, die mit vielen Superlativen den Stellenwert der Tour bestätigt hat. Der Europäische Volleyball-Verband (CEV) und die Züricher Agentur Global Sports Marketing (GSM) hatten alle Spieler und Beteiligten der NESTEA European Championship Tour 2005 eingeladen, um in der smart Hospitality an der Frankfurter Festhalle bei der season-end party powered by smart über Highlights der Tour 2005 zu plaudern, aber auch einen Blick in die Zukunft zu wagen.

Zu den Höhepunkten des Abends gehörte zweifelsohne die Übergabe der vier smart forfour, die Tour Partner smart als Extrapreise für die jeweils beiden Spieler der ranglistenbesten Teams bei den Männern und Frauen ausgelobt hatte. Dass am Ende zwei Teams die Fahrzeugschlüssel von Anders Sundt Jensen (smart Vice President Marketing & Sales) in Empfang nehmen konnte, die vor Saisonbeginn noch gar nicht zusammen gespielt hatten, gehört zu den Überraschungen der Tour 2005. Bei den Frauen waren es die Griechinnen Vasiliki Arvanity und Vasiliki Karadassiou, bei den Männern die Schweizer Markus Egger und Martin Laciga. 

„Das ging in diesem Jahr alles so rasend schnell”, sagte Vasiliki Arvanity, „dass wir am Ende nicht nur European Champions und Ranking Leader wurden, sondern auch noch die beiden smart forfour gewonnen haben, damit hätte ich nie gerechnet.” Vasiliki Karadassiou verriet auch gleich den Partygästen, wohin die erste Fahrt mit dem neuen smart gehen würde: „Auf die griechischen Inseln, da gibt es so viele enge Straßen, da braucht man flexible und sichere Autos.” Markus Egger freute sich nicht weniger über seine erfolgreiche Saison mit seinem neuen Partner Martin Laciga: „Wenn wir diese Erfolge von vornherein so eingeplant hätten, wären wir überheblich gewesen. Das durfte man so nicht erwarten, um so mehr sind wir froh darüber.”

Hinter den Stars der NESTEA European Championship Tour 2005 liegt eine spannende Saison: Über 500 Tonnen Sand wurden bei den Turkish Open, den Spanish Open, den Swiss Open sowie beim NESTEA European Championship Final in Moskau umgewühlt. In rund 560 Spielen wurden 250 Bälle verbraucht, und die Tour-DJ`s spielten rund 12.000 Songs ein, um die Zuschauer einzuheizen. Getreu dem Motto „Nach der Tour ist vor der Tour” warfen die Tour-Partner bei der Party auch einen Blick in die Zukunft.

CEV-Präsident André Meyer (Luxemburg) lobte die Entwicklung der NESTEA European Championship Tour „als ein europäisches Spitzenprodukt”: „Wir sind froh über die Kooperation mit GSM, die Zukunft des europäischen Beach Volleyballs liegt in dieser Zusammenarbeit.” Heinz Schurtenberger, Verwaltungsratspräsident von Global Sports Marketing, freut sich über die intensive Kooperation mit den Tour Sponsoren auf allen Ebenen: „Wir haben das Privileg, mit NESTEA und smart, zwei große Partner langfristig an unserer Seite zu wissen, die die Tour und das Thema Beach Volleyball mit tollen Aktionen unterstützen. Die Tour hat eine noch bessere Zukunft noch vor sich, weil sie Sport und Entertainment optimal in einer Veranstaltungsserie vereint.”

Eine Gewissheit können die Aktiven schon mal mit in die Winterpause nehmen und diese wird sich sicher motivierend für den nächsten Sommer auswirken: Anders Sundt Jensen versprach bei der Party, dass es auch bei der Tour 2006 wieder Extrapreise zu gewinnen gibt: „Außergewöhnliche Leistungen verdienen außergewöhnliche Preise. Deshalb werden wir selbstverständlich wieder den season-end-Preis zur Verfügung stellen.” Stellvertretend für alle Partner fasste Jensen zusammen: „Wir haben erreicht, was wir wollten: Die Lebensfreude bei der NESTEA European Championship Tour ist rübergekommen, mehr kann man sich als Partner nicht wünschen.” Er sprach es und dann gab es nur noch eine Party mit open-end.

 

 

Norddeutschland - Norderstedter Zeitung

 Dienstag, 27. September 2005

   www.abendblatt.de 

Marina Cukseeva hat nichts verlernt

NORDERSTEDT - Nun haut sie doch drauf: Im Trikot mit der Nummer 13 ist Marina Cukseeva auf dem Mannschaftsfoto der Regionalliga-Volleyballfrauen des 1. VC Norderstedt zu sehen. Die 41 Jahre alte frühere kasachische Nationalspielerin wollte sich in Norderstedt zwar eigentlich ganz auf ihre Trainerkarriere konzentrieren. Doch schon am zweiten Spieltag, im Auswärtsmatch beim VCA Kiel, stand sie schon wieder auf dem Spielfeld und hatte erheblichen Anteil am 3:0 (25:20, 25:19, 25:15)-Erfolg der Gäste.

"Ihre Tochter Natalia hat gefehlt, da sie bei der Hamburger Auswahl war. Und ich hatte in der Woche eine OP an den Weisheitszähnen", sagte Angreiferin Annalena Broscheit. So war die Not groß bei den Norderstedterinnen - und das Comeback der erfahrenen Erstligaspielerin perfekt.

"Eines habe ich aber nicht verstanden", sagte Manager Thomas Broscheit, der das Coaching von der Bank aus übernommen hatte: "Warum war Marina zu Beginn des Spiels bloß so nervös?"

Einen Grund dafür hatte sie jedenfalls nicht. Und nach den ersten paar Bällen war das Lampenfieber dann auch schnell vergessen; Cukseeva wurde zum ruhenden Pol in der Norderstedter Annahme. Aber auch Diagonalangreiferin Anna Peters lieferte diesmal eine überzeugende Leistung ab.

Ob es beim einmaligen Auftritt der Spielertrainerin bleibt, ist noch unklar. "Ich hoffe das nicht", sagte Thomas Broscheit. Allerdings haben die Norderstedterinnen jetzt bis Sonntag, 16. Oktober, Punktspielpause. Bis dahin sollte der gesamte Kader wieder fit sein.

masch

 

 

Hamburg - VG WiWa-News

 Dienstag, 27. September 2005

    

Verbandsliga: WiWa-Frauen auf der Sonnenseite!

Der erste Glücksfall der Saison war die Zusage der Firma Format Offset, die ab dieser Saison dem Team als Sponsor unter die Arme greift. So konnten neue Trikots und Bälle angeschafft werden, um die Spielerinnen und den Verein zu entlasten. Vielen Dank hierfür.

Das zweite Positive in dieser Saison ist der Ausgang der ersten drei Punktspiele. Nachdem der durch Spielerabgänge enorm geschwächte Regionalligaabsteiger TSV Glinde am ersten Spieltag relativ wenig Gegenwehr geleistet hat, waren Spielerinnen und Trainer von der Stärke des Aufsteigers VC Norderstedt überrascht. Hier musste hart gearbeitet werden, um schließlich ein gutes 3:1 zu erlangen.

Besonders wichtig war jedoch das Spiel gegen den anderen Regionalligaabsteiger GW Eimsbüttel. Diese aus der vorangegangenen Saison zusammengebliebene Mannschaft ließ WiWa im ersten Satz wenig Möglichkeiten und dominierte diesen durchgehend. Erst im zweiten Satz wendete sich das Blatt und die Mannschaft fand zu ihrem Spiel, während das Team von GWE immer mehr Fehler produzierte. Nach vielen hart umkämpften Punkten und einer sehr starken Mannschaftsleistung konnte auch dieser Gegner letztendlich mit 3:1 geschlagen werden. WiWa’s Neuzugang, Inga Prien, hat als Libera der Mannschaft gerade in der Annahme große Dienste geleistet.

Bleibt zu hoffen, dass die Glückssträhne noch möglichst lange anhält.

Ralf Nekola

 

 

Deutschland - DVV-News

 Dienstag, 27. September 2005

    

VCO Rhein-Neckar: Der Knoten ist geplatzt

Doppelpack für den erleichterten VC Olympia Rhein-Neckar

Wiesloch (ML) - Der VC Olympia Rhein Neckar hat seine Heimspielpremiere in der 2. Bundesliga Süd mit Bravour gemeistert. Ein Doppelpack mit 3:1 (-18, 21, 23, 15) gegen den VC Gotha am Samstag und einem nie gefährdeten 3:0 (16, 23, 23) am Sonntag gegen den VCO Dresden bringt der Talentschmiede aus dem Heidelberger Olympiastützpunkt die ersten vier wichtigen Punkte. „Nun können wir den Saisonstart als gelungen bezeichnen“, war Coach Dirk Groß nach dem Doppelspieltag sichtlich erleichtert.

Nach der missglückten Auswärtspremiere in Sonthofen war der Deutsche Volleyballnachwuchs unter Zugzwang. „Wir wollten in Wiesloch glänzen“, hieß es vor der Partie von Seiten des VCO. Und das gelang über weite Strecken. Noch verunsichert und zu zahm begann der technisch weit überlegene VCO gegen Aufsteiger Gotha und unterlag im ersten Satz. „Gott sei Dank ist dann aber der Knoten geplatzt“, lächelt Dirk Groß. Aus einer stabileren Annahme heraus, gelang es Zuspielerin Denise Hanke zunehmend das Angriffsspiel deutlich zu schnell für den gegnerischen Block zu gestalten. So konnten sich vor allem die Außenangreiferinnen um Chantal Laboreur, Sandra Gutsche und Nicole Schröber entscheidend und spektakulär in Szene setzen.

„Lediglich kleine Konzentrationsschwächen verhalfen den Thüringer Gästen die Partie bis zum dritten Satz offen zu gestalten. Im vierten Durchgang münzte sich die technische und spielerische Überlegenheit des VCO dann sehr deutlich in Punkte um. Gegen die Mannschaft vom Bundesstützpunkt Dresden konnte sich das beherzt und befreit aufspielende Team dann noch einmal deutlich steigern. Wieder waren es die Außenpositionen, die die entscheidenden Momente setzten. Doch auch das empfindliche Zusammenspiel über die Mittelangriffsposition klappte besser, so dass der Erfolg letztlich nie in Frage stand. „Gegen Dresden zu gewinnen war sehr wichtig, schließlich stehen die einzelnen Bundesstützpunkte in Konkurrenz zueinander.“ 

Mit dem Selbstvertrauen aus Wiesloch geht das Team nun die nächsten Aufgaben an. Großes kurzfristig abrufbares Potenzial sieht der Trainer noch in der Eigenfehlerquote, im Block, in der Annahme und im Zusammenspiel beim Mittelangriff. „Da können wir relativ schnell viel schaffen, und wenn das noch besser wird, sind wir schwer zu halten!“. Eine Woche bleibt den jungen Wilden noch, um all das vor dem Spiel gegen die starken Erfurter am nächsten Wochenende umzusetzen.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Dienstag, 27. September 2005

   www.volleyball-bundesliga.de 

FTSV verliert von Kampf geprägtes Spiel in Stuttgart

(gk). In einem hart umkämpften Match unterlag der FTSV Straubing am Sonntagnachmittag dem TSV GA Stuttgart nach 105 Minuten mit 2:3 nach Sätzen. Die 200 Zuschauer in der Hegel-Sporthalle sahen zwar kein hochklassiges Spiel, dafür aber zwei Teams die keinen Ball verloren gaben. Letztlich gewann Stuttgart, da es sich im Angriff stärker präsentierte als der FTSV.

Im ersten Satz zeigte sich jedoch noch ein ganz anderes Bild. Der TSV GA schien noch am Sonntagsbraten zu knabbern, denn in Satz eins bestimmten die Straubingerinnen das Spielgeschehen. Konzentriert ging das Team von Trainer Wolfgang Schellinger ans Werk und vor allem durch ein starkes Blockspiel konnte der FTSV bis zur zweiten technischen Auszeit auf 16:11 davon ziehen. Diesen Vorsprung gaben sie dann auch nicht mehr her. 25:16 hieß es am Ende des Satzes aus Sicht der Niederbayerinnen. Die letzten Punkte des Satzes hatte Iris Nachtmann besorgt, die fünf Aufschlagpunkte in Serie verzeichnen konnte.

In Satz zwei knüpften die FTSV Damen dann zunächst noch an die Leistung des ersten Satzes an und zogen bis auf 11:6 davon. Doch dann brachte eine Aufschlagsserie von Stuttgarts Lucia Krskova den FTSV in Schwierigkeiten und leichte Fehler der Niederbayerinnen taten ihr Übriges. Die Stuttgarterinnen glichen zum 12:12 aus. Fortan wechselte die Führung ständig hin und her, ehe sich Stuttgart beim Stand von 18:20 erstmals absetzen konnte. Diesen Vorsprung gaben die Schwaben dann auch nicht mehr her und gewannen den Durchgang mit 23:25.

Der dritte Satz begann wie der Zweite. Der FTSV konnte sich Dank einiger erfolgreicher Blocks frühzeitig auf 4:1 absetzen. Höchste Zeit für eine Auszeit, beschloss hier Stuttgarts Trainer Alexander Waibl. Er muss in dieser die richtigen Worte gefunden haben, denn die Stuttgarterinnen schalteten einen Gang höher und der FTSV scheinbar einen zurück. Denn dem Straubinger Angriff fehlte fortan die Durchschlagskraft. Folglich zogen die Stuttgarterinnen bis auf 13:18 davon. Doch auch FTSV-Trainer Schellinger fand in der darauf folgenden Auszeit die richtigen Worte. Die Straubingerinnen kämpften sich wieder heran und schafften nach drei direkten Aufschlagspunkten von Mittelblockerin Laura Benzing den 21:21 Ausgleich. Fortan blieb es spannend bis zum Stand von 23:24 aus Straubinger Sicht. Hier sollte Benzing zur tragischen Heldin des Satzes werden, denn sie konnte einen Aufschlag der Stuttgarterinnen nicht unter Kontrolle bringen und der Satz war für Straubing verloren.

Somit war klar, der nächste Satz musste aus Sicht des FTSV Straubing unbedingt gewonnen werden, um den Tie-Break zu erzwingen. Bis zur ersten technischen Auszeit konnte sich der FTSV einen kleinen Vorsprung erkämpfen. 8:5 hieß es zu diesem Zeitpunkt. Doch die Stuttgarterinnen zeigten zu jenem Zeitpunkt, dass sie in dieser Saison vorne mitspielen wollen. Sie kämpften sich wieder heran und hatten zwischenzeitlich beim Stand von 12:15 drei Punkte Vorsprung. Laura Benzing verkürzte jedoch durch einen aus der Bedrängnis geschlagenen Ball auf 13:15 und Ines Schmidt sorgte mit fünf Aufschlagpunkten in Folge für die zwischenzeitliche 19:16 Führung des FTSV. Dieser Vorsprung reichte schließlich um den Satz mit 25:23 nach Hause zu bringen. Der erst 14-jährigen Patricia Hofmarksrichter war es vorbehalten diesen Satz mit einem beherzten Außenangriff zu Gunsten von Straubing zu beenden.

Im fünften Satz hatte der FTSV bis zum letzten Seitenwechsel immer knapp die Nase vorn. 8:7 hieß zu diesem Zeitpunkt. Danach brachten sich die Straubingerinnen jedoch durch nicht mehr druckvolle Aufschläge um den greifbar nahen Sieg. Beim Stand von 11:14 konnten sie zwar noch einen Matchball der Schwaben abwehren, dem zweiten dann jedoch nichts mehr entgegensetzen. Mit 12:15 ging der Satz und somit auch das Spiel an Stuttgart.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass der FTSV auf einem guten Weg ist. Jedoch noch nicht sein gesamtes Potential abrufen konnte. Die Stuttgarterinnen bewiesen in dem Spiel, dass sie in dieser Saison ein Wörtchen an der Tabellenspitze mitreden wollen und auch können. Für den FTSV heißt es jetzt nach der knappen Niederlage im Schwabenland unter der Woche den Kopf freizubekommen, um gegen den Aufsteiger TV Hülzweiler am kommenden Samstag zu Hause die ersten Punkte einfahren zu können. Leicht wird das sicher nicht, denn die Saarländerinnen mausern sich mehr und mehr zum Favoritenschreck. Vergangene Woche schlugen sie den Meisterschaftsmitfavoriten Chemnitz in eigener Halle mit 3:2 und am vergangenen Sonntag hätte beinahe der SV Sinsheim in Hülzweiler Federn lassen müssen.

 

 

Deutschland - Volleyballer.de

 Dienstag, 27. September 2005

   www.volleyballer.de 

Rote Raben flattern bis ins Finale

Erschöpft, aber sehr zufrieden kehrten die Roten Raben am Sonntag Abend von einem anstrengenden Turnier-Wochenende zurück. Dass dabei der zweite Platz unter sieben hochkarätigen Mannschaften heraussprang, machte die Fahrt ins slowakischen Pezinok umso erfreulicher. Trainer Michael Schöps bestätigte seiner Mannschaft, dass sie einen guten Eindruck hinterlassen habe. „Wir haben mit wenigen Spielern viele Spiele gemacht und es bis ins Finale geschafft. Dafür möchte ich meiner Mannschaft ein dickes Kompliment aussprechen“, so Schöps.

Eigentlich sollten acht Mannschaften, aufgeteilt in zwei Gruppen, den Turniersieger ermitteln. Da ein Team kurzfristig absagte, wurde vereinbart, in dem Modus Jeder gegen Jeden zu spielen. Dabei traten die Roten Raben am Freitag Morgen gleich gegen Spartak Subotica aus Serbien-Montenegro an. Den ersten Satz hatten sie regelrecht verschlafen und verloren deutlich mit 13:25. Dann ließen die Spielerinnen um Katja Wühler nichts mehr anbrennen und gewannen die restlichen Sätze mit 25:19/26:24 und 25:21.

Am Nachmittag wartete dann der ungarische Vertreter aus Nyiregyháza auf die Roten Raben; mit die stärkste Mannschaft des Turniers, wie Trainer Schöps im Verlauf des Wochenende feststellen konnte. Diese Begegnung war sehr umkämpft, beide Mannschaften schenkten sich nichts und wollten unbedingt gewinnen. Der erste Satz ging mit 26:24 knapp an die Roten Raben, die Sätze zwei und drei dagegen an die Ungarn (22:25/18:25). Doch im vierten Satz bäumten sich die Roten Raben noch einmal auf und erzwangen mit einem 25:21 den Tiebreak. Obwohl eigentlich eine andere Mannschaft auf dem Feld stand, als in der vergangenen Saison, konnten die Roten Raben wieder ihre Nervenstärke unter Beweis stellen und gewannen den Tiebreak deutlich mit 15:6. Gleich anschließend mussten sie auch noch gegen SK UP Olmütz aus der tschechischen Republik antreten. Diese holten sich gleich den ersten Satz mit 25:18, hatten dann aber dem Spiel der Raben nichts mehr entgegen zu setzen. Mit 25:21/25:11 und 25:18 waren die Raben auch im dritten Spiel des Tages erfolgreich. Sie hatten aber auch bereits 13 Sätze an diesem Tag gespielt und entsprechend froh waren die Spielerinnen, dass sie sich etwas erholen konnten.

Am Samstag erwarteten die Gastgeber VTC Pezinok die Roten Raben gleich morgens um 9.30 Uhr. Dieses Mal hatte Trainer Michael Schöps die klare Marschrichtung vorgegeben, dass man von Anfang an hellwach und konzentriert zu Werke gehen solle. Diese Vorgabe wurde auch umgesetzt und die ersten beiden Sätze gingen an die Roten Raben (25:23 und 25:23). Dann wurden sie aber etwas nachlässig und gaben den dritten Satz mit 16:25 ab. Der vierte Satz war aber wieder eine klare Sache für die Raben (25:17). Das zweite Spiel des Tages bestritten sie gegen den späteren Turniersieger Senica aus der Slowakei. „Dieses Team ist richtig gut besetzt und hat viele erfahrene Spielerinnen in ihren Reihen“, musste Raben-Trainer Schöps neidlos anerkennen. 

Daher war das Spiel auch eine klare Sache für die Slowaken; 25:18/25:14 und 25:13 hieß es für sie am Schluss. Dennoch waren die Roten Raben nach dem Abschluss des zweiten Tages ganz guter Dinge für Sonntag. Das unterstrich auch der deutliche Sieg gegen das tschechische Ostrau (25:17/25:17 und 25:15) am Sonntag Morgen. Nachdem Senica anschließend auch gegen Ungarns Vertreter Nyiregyháza gewann, trafen sie im Finale wieder auf die Rote Raben. Und wieder konnten die Raben gegen die slowakische Mannschaft nichts holen. 23:25/15:25 und 14:25 hieß es am Schluss aus Sicht der Raben. Trainer Michael Schöps schränkte aber ein, dass dieses deutliche Ergebnis über den Spielverlauf hinwegtäusche. „Wir haben keine gravierenden Fehler gemacht“. Allerdings stand Senica in Block und Abwehr sehr gut und hat so nur wenige Punkte der Roten Raben zugelassen.

Dennoch war Schöps mit dem Verlauf des Turnieres sehr zufrieden. Die Roten Raben waren nur mit neun Spielerinnen angereist. Dabei verdienten sich Spielführerin Katja Wühler sowie Birgit Thumm als Libero und Vroni Pongratz als Außenangreiferin Bestnoten. Zuspielerin Nicole Fetting steigert sich kontinuierlich, stellte der Trainer fest. Aber auch mit Ina Prechtl, Regina Daudysch, Verena Veh und Hana Kovarova war der Trainer zufrieden. Mit dabei war auch Mona Kressl, die gerade erst 15 Jahre alt geworden ist. Die Bayernauswahlspielerin soll langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden und hatte Gelegenheit, erstmals ein bisschen hinein zu schnuppern.

Am kommenden Wochenende hat die Mannschaft erst einmal frei, aber am Donnerstag steht ein Trainingsspiel gegen Schaffhausen auf dem Spielplan. Da soll weiter am Zusammenspiel gefeilt werden. Da ist dann auch wieder Neu-Nationalspielerin Regina Burchardt dabei.

Harald Schwarz

 

 

Deutschland - Westdeutsche Zeitung

 Dienstag, 27. September 2005

   www.wz-newsline.de 

Larsen - "Unser Motor ist das Kollektiv"

Am 9. Oktober startet Volleyball-Bundesligist SV Bayer Wuppertal in die neue Spielzeit. Trainer Jens Larsen will noch einen Mittelblocker verpflichten.

 

 

Deutschland - Netzeitung

 Dienstag, 27. September 2005

   www.netzeitung.de 

Niemczyk: Krebs wird mich nie besiegen

Der Einsatz bei seiner Arbeit hält Andrzej Niemczyk am Leben. Polens Frauen-Volleyball-Nationaltrainer und ehemaliger Bundestrainer will so seine Krankheit besiegen.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Dienstag, 27. September 2005

   www.westline.de 

USC: Termin in Südfrankreich

Münster. Die Europameisterschaften sind beendet, nach und nach kehren die besten Volleyballerinnen des Kontinents in ihre Vereine zurück. Der USC Münster war bei den Titelkämpfen in Kroatien durch drei Spielerinnen vertreten.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel