News

 Donnerstag, 29. September 2005 

Fischbek: Testspiele gegen USC Braunschweig
Teee Williams ist zurück beim USC Münster
Versteigerung: Die letzten drei USC-Auktionen laufen
Alemannia: Vorfreude auf erstes Heimspiel ist groß!
Moculescu bleibt dem VfB Friedrichshafen weiter treu
Weltliga 2006: Gruppenauslosung ist erfolgt
VCO Rhein-Neckar: Gegen Erfurt Miniserie starten
Fischbeks erste Volleyball-WG
TV Fischbek testet gegen Braunschweig
"Uns fehlte das Vertrauen des Bundestrainers"
ETV-Damen siegen gegen Rissen

September 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    
 

August 2005

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31        
 

Zum Medien-Überblick

 

 

 

Deutschland - TV Fischbek-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

Fischbek: Testspiele gegen USC Braunschweig

Am Samstag, den 01.10.05 um 18.00 Uhr und am Sonntag, den 02.10.05 um 12.00 Uhr bestreitet der TV Fischbek Hamburg in der Sporthalle Süderelbe, Neumoorstück 1, zwei Trainingsspiele gegen den USC Braunschweig.

Das neue Team stellt sich somit erstmals in der Öffentlichkeit vor. Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Nun aber hin - und die Neugierde stillen.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

Teee Williams ist zurück beim USC Münster

Mit Teee Williams ist eine gute Bekannte zum USC Münster zurückgekehrt. Die US-Amerikanerin, die zuletzt beim Double 2004 das Trikot der Unabhängigen trug, soll jedoch nicht als Spielerin aktiv werden, sondern wird den Trainerstab des USC-Erstligateams verstärken

Der Spaßfaktor im Training des USC Münster war unübersehbar, aber auch nicht der Respekt, mit der die jungen Spielerinnen wie Alisa Kasselmann oder Lea Hildebrand Volleyballlegende Teee Williams gegenübertraten. Die 37-jährige US-Amerikanerin ist zurück beim USC Münster. Allerdings soll sie sich nicht mehr das Spielertrikot überstreifen, sondern wird den Trainerstab des USC-Erstligateams verstärken und damit Cheftrainer Axel Büring und Co-Trainer Christoph Kesselmeier mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ich bin sehr froh, dass Teee wieder dabei ist“, sagt Jürgen Schulz, Sportlicher Leiter des USC. „Ich wünsche mir, dass sie viel von ihrer riesigen Erfahrung insbesondere an die jungen Spielerinnen weitergeben kann.“ Und weiter: „Sie ist mit ihrer Einstellung ein Vorbild – davon kann sich jeder noch eine Scheibe abschneiden.“

In der neuen Saison soll Teee Williams als Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainern fungieren und dabei die Spielerinnen korrigieren, aber auch die Betreuer beraten. „Sie soll mit ihrem Knowhow die Jungen voranbringen“, sagt Büring, „aber auch an uns arbeiten“. Zugleich freut sich der Headcoach über zwei weitere helfende Hände, schließlich umfasst der Kader des USC Münster in dieser Saison die stolze Zahl von 16 Spielerinnen und ist damit so groß wie selten zuvor. „So etwas wollte ich schon immer machen“, sagt Teee Williams. „Es ist ein neues Leben für mich. Aber ich habe genug Erfahrung, die ich weitergeben kann.“

Die US-Amerikanerin, die als Spielerin zuletzt 2004 beim Gewinn von Pokal und Meisterschaft das Trikot des USC trug und mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft unter anderem bei der WM 1990 und den olympischen Spielen 1992 Bronze sowie bei den Pan American Games 1995 Silber und beim World Grand Prix 1995 Gold gewann, soll ihre Erfahrungen auch im Bereich Teambuilding einbringen. Eine erste Gelegenheit dazu hat sie ab Donnerstag, wenn sie sich mit dem Münsteraner Team auf den Weg zum internationalen Turnier „Trophee Femina“ ins südfranzösische Istres macht. Dort gehen neben dem USC Teams aus Bukarest (Rumänien), Melun (Frankreich), Trofa (Portugal), Vicenza (Italien) und Gastgeber Istres an den Start. Die Platzierung allerdings ist eher sekundär. „Ich möchte vor allem“, so Büring, „dass sich die Mannschaft findet“.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

Versteigerung: Die letzten drei USC-Auktionen laufen

Fans aufgepasst: Die große Versteigerungsaktion des USC Münster zugunsten der Kinder-Krebs-Hilfe Münster geht in die letzte Runde. Nur noch bis Sonntag können die drei signierten Original-Meistertrikots der Saison 2004/2005 von Lisa Beinborn, Tanja Hart und Alice Blom ersteigert werden

Eines ist schon nach drei von vier Auktionsrunden sicher: Die Versteigerungsaktion des USC Münster, bei der der Klub insgesamt zwölf signierte Original-Meistertrikots der Saison 2004/2005 zugunsten der Kinder-Krebs-Hilfe Münster veräußert, ist ein großer Erfolg. Bereits nach neun von zwölf Auktionen steht der stolze Betrag von 772,01 Euro zu Buche. Dabei erwiesen sich insbesondere die Shirts von Andrea Berg (115 Euro), Nathalie Dambendzet (106 Euro) und Caroline Wensink (124 Euro) als Verkaufsschlager.

Die Ergebnisse sollen in dieser Woche während der vierten und letzten Auktionsrunde noch einmal deutlich übertroffen werden. Nur noch bis Sonntagabend kann für die Trikots von Lisa Beinborn, Alice Blom und Tanja Hart geboten werden. Die Shirts von Lisa Beinborn und der niederländischen Nationalspielerin Alice Blom sind echte Raritäten – schließlich spielen beide in der neuen Saison nicht mehr für den USC. Das von Tanja Hart steht dem jedoch nicht nach – schließlich gilt die dreimalige Olympiateilnehmerin als eine der besten Zuspielerinnen in Deutschland und Europa. Bereits Mittwoch Mittag lagen die Gebote für die Trikots von Tanja Hart und Alice Blom bei 101 Euro beziehungsweise 125,01 Euro.

Zu den wertvollen Trikots packt der USC auch weiterhin einen besonderen Leckerbissen dazu. Alle Auktionsgewinner erhalten je zwei Eintrittskarten für das erste Bundesligaspiel der Saison 2005/2006 gegen den Köpenicker SC und haben damit die Möglichkeit, die Trikots im Münsteraner Volleydome Berg Fidel persönlich in Empfang zu nehmen.

An den ebay-Auktionen teilzunehmen, ist übrigens kinderleicht. Einfach im Internet die Website www.ebay.de besuchen, den Begriff „USC Münster“ eingeben und schon finden sie die entsprechenden Seiten. Wer mitbieten will, muss sich dann einfach bei dem Auktionshaus registrieren und dann sein Gebot abgeben.

Hier kommen Sie direkt zu den Auktionen: http://search.ebay.de/_W0QQsassZuscQ5fms

 

 

Deutschland - Alemannia Aachen-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

Alemannia: Vorfreude auf erstes Heimspiel ist groß!

2. Bundesliga Nord Frauen: Alemannia Aachen – SC Potsdam

Nach der doch sehr ärgerlichen 1:3-Niederlage im 1. Saisonspiel beim TSV Spandau am vergangenen Sonntag haben sich die Volleyballerinnen von Alemannia Aachen Wiedergutmachung vor eigenem Publikum vorgenommen. Gegner am Sonntag, 02.10.2005, 15 Uhr, in der Montessori-Gesamtschule (Bergische Gasse) ist der Aufsteiger SC Potsdam.

Die Mannschaft von Trainer Volker Knedel hat sich im Vergleich zur Aufstiegssaison noch einmal verstärkt. Hier sind vor allem die drei Neuzugänge vom Erstliga-Aufsteiger Köpenicker SC zu erwähnen: Sandra Piasecki, die wegen ihrer gewaltigen Sprungaufschläge gefürchtet ist, Maria Kleefisch und Simone Küstner, die beide schon in der 1. Bundesliga gespielt haben. Auch am Beach können vor allem Piasecki und Kleefisch einige Erfolge vorweisen. Insgesamt besteht der Potsdamer Kader aus 11 Spielerinnen, die allesamt noch sehr jung sind. Mit einem Altersdurchschnitt von unter 20 Jahren sind die Potsdamerinnen deutlich jünger als ihre Aachener Kontrahentinnen. Die jüngste Potsdamer Spielerin ist 16, die älteste 24 Jahre alt.

Auch der SC Potsdam hat sein Saisondebüt am Sonntag verloren. Er unterlag dem VCO Berlin deutlich mit 0:3 (25:27, 22:25, 12:25). Es wird sich also am Sonntag zeigen, welche der beiden Mannschaften die Niederlage besser weggesteckt hat und ihren ersten Sieg im zweiten Saisonspiel einfahren kann. Zur Vorbereitung auf Sonntag stand für die Alemanninnen am Mittwoch noch ein Trainingsspiel gegen die Polizei-Nationalmannschaft auf dem Programm. Verzichten musste Trainer Luc Humblet in dieser Woche allerdings auf Mittelblockerin Kristina Fuhrmann, die aufgrund beruflicher Verpflichtungen in Portugal weilte. Sie wird aber am Sonntag wieder zur Verfügung stehen.

Auf jeden Fall ist die Vorfreude im Aachener Lager schon sehr groß, endlich wieder vor „ihrem Publikum“ aufschlagen zu können. Schließlich liegt das letzte Heimspiel bereits knapp ein halbes Jahr zurück. Und Manager André Schnitker war sich letzten Sonntag sicher, dass man zu Hause das Spiel gegen Spandau nicht verloren hätte. Wenn man gegen Potsdam so furios beginnt wie in den ersten anderthalb Sätzen in Berlin, diese Leistung aber bis zum Ende des Spiels halten kann, dann sollte der erste Sieg der noch jungen Saison möglich sein.

Wie in den beiden vergangenen Jahren auch sollen die Heimauftritte der Aachenerinnen wieder zu einem Event werden. Besonderes Highlight an diesem Sonntag wird der Doppelspieltag zusammen mit der 1. Herrenmannschaft von Alemannia Aachen (Oberliga) sein: diese schlagen im Anschluss ab 17.30 Uhr gegen TVA  Fischenich in der Bergischen Gasse auf. Und wer sich schon einmal das nächste Heimspiel der Zweitligistinnen notieren möchte: So, 09.10.2005, 15 Uhr gegen den 1. VC Parchim. Der Eintritt bei allen Heimspielen beträgt 4 € bzw. 2 € ermäßigt.

Bina Rollersbroich

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

Moculescu bleibt dem VfB Friedrichshafen weiter treu

FRIEDRICHSHAFEN - Stelian Moculescu bleibt bis 2009 Trainer des sechsfachen Deutschen Volleyball-Meisters und siebenfachen Pokalsiegers VfB Friedrichshafen. Die vorzeitige Vertragsverlängerung um drei Jahre - Moculescus Vertrag wäre am 30. Juni 2006 ausgelaufen - gab VfB-Geschäftsführer Klaus Kolley bei der Mannschaftspräsentation am Mittwoch bekannt.

In seiner Begrüßungsrede gab VfB-Geschäftsführer Klaus Kolley die Ziele für die kommende Spielzeit aus. „Die Erfolge der Vergangenheit verpflichten“, sagte er im Rückblick auf die sechs Meisterschaften und sieben Pokaltitel in der seit acht Jahren andauernden Ära Moculescu. „Deshalb kann das Ziel nur sein, die beiden nationalen Titel zu verteidigen. Auf internationaler Ebene wollen wir wieder so erfolgreich wie möglich sein. Wer weiß, vielleicht schaffen wir es mit dem nötigen Quäntchen Glück wieder bis in die Endrunde.“

ür Trainer Stelian Moculescu hat nach wie vor die Meisterschaft die höchste Priorität. „Alles was dann kommt, ist Zugabe“, sagt der 55-Jährige, der seine neunte Saison bei den „Häflern“ in Angriff nimmt. Diese soll nicht seine letzte sein, wie Geschäftsführer Kolley bekannt gab: „Wir wollen langfristig mit Stelian Moculescu arbeiten und haben den Vertrag deshalb vorzeitig um drei Jahre bis 2009 verlängert.“

In den vergangenen acht Jahren holte der VfB unter Moculescu 13 von 16 möglichen nationalen Titeln. „Ich glaube, Friedrichshafen und ich passen zusammen“, kommentierte Moculescu die Verlängerung. „Wir haben eine tolle Halle und ein gutes Umfeld. Warum sollte ich hier weggehen?“

Der VfB Friedrichshafen nimmt die am 8. Oktober beginnende Saison 2005/06 mit einem Dutzend Spielern in Angriff. Fünf der zwölf Akteure, die am Mittwoch im Scheinwerferlicht die Treppe im Foyer der Sparkasse Bodensee herunterkamen, sind neu verpflichtet worden. Der 24-jährige Ashlei Nemer soll die Annahme des VfB stärken und als Brasilianer südamerikanisches Temperament ins Spiel bringen. Rok Satler, 26 Jahre alt und slowenischer National-Zuspieler, wird sich fortan die Rolle als Regisseur mit Simon Tischer teilen. Ebenfalls für die Annahme vorgesehen ist der 24-jährige Slowake Robert Hupka, den der VfB von Bassano Volley (Italien, A Due) holte. Der 19-jährige Außenangreifer Sebastian Schwarz hatte - wie auch Eigengewächs Max Günthör - seine Volleyball-Ausbildung bei den Volley YoungStars in Friedrichshafen absolviert. Nach einem Jahr Bundesliga mit der Juniorennationalmannschaft (VCO Zürich Team Berlin) kehrt er an den Bodensee zurück. Fünfter Neuzugang ist der Bulgare Svetozar Ivanov, ein 2,06 Meter großer Mittelblocker.

Geblieben sind Libero Alexis Valido, der seine sechste Spielzeit am Bodensee vor sich hat, Max Günthör, Joao José (Mittelblock), Jochen Schöps, Elvis Contreras, Peter Nagy (alle Angriff) sowie Zuspieler Simon Tischer.

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

Weltliga 2006: Gruppenauslosung ist erfolgt

Am 14. Juli 2006 startet die Weltliga in die nächste Spielzeit: 16 Teams, darunter mit Ägypten erstmals eine Mannschaft auf Afrika, kämpfen um das Rekordpreisgeld von 20 Millionen US Dollar. Finnland ersetzte kurzfristig Griechenland, dass nicht alle Bedingungen fristgerecht erfüllen konnte. Nun erfolgte die Gruppenauslosung und brachte mit Pool I und Pool III zwei sehr interessante und hochklassige Konstellationen.

Pool I: USA, Polen, Japan, Serbien & Montenegro
Pool II: Argentinien, Brasilien, Finnland, Portugal
Pool III: Russland, Frankreich, China, Italien
Pool IV: Südkorea, Kuba, Bulgarien, Ägypten

 

 

Deutschland - DVV-News

 Donnerstag, 29. September 2005

    

VCO Rhein-Neckar: Gegen Erfurt Miniserie starten

Heidelberg (ML) - Der VC Olympia Rhein Neckar steht am kommenden Wochenende in Erfurt vor einer echten Standortbestimmung. Gelingt ein Erfolg gegen das sicherlich zu den starken Vertretern der 2. Bundesliga Süd gehörende SWE Volleyteam, hat sich das Nachwuchsteam aus Rhein Neckar zunächst in der oberen Hälfte der Tabelle etabliert. Eine Position, die dem VCO vor dem schweren Monat Oktober mit vier Auswärtsspielen in Folge gut tun dürfte.

„Der Saisonstart mit 4:2 Punkten ist zwar schon jetzt als gelungen einzustufen“, erklärt VCO Trainer Dirk Groß, „mit viel Selbstvertrauen können wir jetzt nach Erfurt fahren und befreit aufspielen, die Favoritenrolle haben die anderen“. Objektiv dürfte das weibliche Nachwuchsteam des Deutschen Volleyballverbandes aber durchaus eine mehr als geringe Chance gegen die ambitionierten Erfurter besitzen. Gegen Gotha und vor allem gegen Dresden überzeugten die jungen Talente mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zudem wird die zuletzt sehr dünne Personaldecke rechtzeitig zur Wintersaison wieder dicker.

„Gelingt es uns befreit aufzuspielen, dann ist sicherlich auch eine Miniserie von drei Siegen in Folge möglich“, weiß Co-Trainer Holger Schell, „als junges Team erleben wir alle Höhen und Tiefen immer im Kollektiv, da gibt es nur super gut oder ganz schlecht“.

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 29. September 2005

   www.abendblatt.de 

Fischbeks erste Volleyball-WG

Nachwuchssportler Janina Krohe und Katharina Wulff. Zwei Schülerinnen leben und trainieren ab sofort gemeinsam für ihren Traum. Beim TVF wollen sie erstklassig werden.

Neugraben/Fischbek - An der Innenseite der Haustür hängt ein mit Tesafilm angeklebter Zettel. "Checkliste für das Training" steht darauf. Dann folgt eine Liste von elf Punkten, von den Schuhen bis hin zu den Kontaktlinsen. "Den habe ich angebracht, sonst vergesse ich immer etwas", sagt Janina Krohe. Die 17 Jahre alte Libera gehört seit dieser Saison zum Kader der Volleyball-Bundesliga-Frauen des TV Fischbek, teilt sich in Neugraben mit Katharina Wulff (16), einem weiteren Neuzugang, eine Dreizimmerwohnung. Sie bilden Fischbeks erste Volleyball-Nachwuchs-WG.

"Manager Horst Lüders hatte uns angeboten, in Gastfamilien unterkommen zu können", berichtet Katharina Wulff, die bis Ende des Schuljahrs noch in Schwarzenbek zur Schule ging. Aber das wollte das Duo nicht so gerne. Schnell kam der Vorschlag einer gemeinsam genutzten Wohnung auf. Janina Krohe kommt aus dem schleswig-holsteinischen Neustadt, lief vergangene Serie noch für den TuS Holtenau in der Regionalliga auf. "Hätte mir jemand im Mai des Jahres gesagt, daß ich jetzt zum Bundesliga-Team des TV Fischbek gehören würde, hätte ich ungläubig geguckt", sagt sie.

Fischbeks Trainer Helmut von Soosten war bei den deutschen Jugendmeisterschaften auf die Talente aufmerksam geworden. "Wir sind hier, um in dieser Saison etwas zu lernen", sagen beide. Krohe, für Volleyball-Verhältnisse mit 1,67 Meter eher klein, soll in den nächsten Jahren Libera Sabine Verwilt-Jungclaus ersetzen, Wulff ist universell auf den Außenpositionen einsetzbar.

Seit einigen Wochen lebt das Duo nun zusammen. Beide besuchen dieselbe Schule, fahren jeden Morgen mit dem Fahrrad zum Gymnasium Süderelbe. Janina geht in die zwölfte Klasse, hat sich für die Leistungskurse Deutsch und Erdkunde entschieden, Katharina besucht die elfte Klasse. "Wir haben deshalb häufig nicht zur selben Zeit Schluß", so Krohe.

Wer als erster zu Hause ist, übernimmt das Kochen. Eingekauft wird weitgehend gemeinsam, die Kosten werden geteilt. Im Kühlschrank wurde auf eigene Fächer verzichtet. Nur was jemand unbedingt für sich haben will, muß selbst bezahlt werden.

Staubsaugen, Waschen, Saubermachen, das Duo muß auf eigenen Beinen stehen, Hilfe gibt es nicht. "Wir haben aber auch schon zu Hause im Haushalt mitgemacht", sagte Janina Krohe. Endlich in den eigenen vier Wänden - für Jugendliche klingt das traumhaft. Doch den Jungvolleyballerinnen bleibt kaum Zeit fürs Partyleben. "Um 22.30 Uhr kommen wir vom Training nach Hause, dann geht es nur noch hundemüde ins Bett", sagte Kathrina Wulff, die nach einem Losentscheid das etwas größere Zimmer der WG mit Balkon bekommen hat.

Auch wenn im Flur derzeit eine nackte Glühbirne hängt. Eine Lampe wäre nicht der vordringlichste Wunsch der WG-Bewohnerinnen. "Uns fehlt der Internetanschluß", sagte Janina Krohe. Der ist schon beantragt worden und soll bald installiert werden.

Manfred Schäffer

 

 

Deutschland - Harburger Rundschau

 Donnerstag, 29. September 2005

   www.abendblatt.de 

TV Fischbek testet gegen Braunschweig

FISCHBEK - Erfolgserlebnisse könnte Helmut von Soosten, der Trainer der Bundesliga-Volleyball-Frauen jetzt gut gebrauchen. Der Coach des TV Fischbek war als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft mit zur Europameisterschaft nach Kroatien gereist. Dort stürzte der amtierende EM-Dritte in der Endabrechnung auf Rang elf ab. Wichtige Spielerinnen fehlten. Dazu zählte der Coach insbesondere Fischbeks Jung-Nationalspielerin Margarethe Kozuch.

Die 19 Jahre alte Abiturientin hatte auf Grund ihrer schulischen Belastung auf die EM-Teilnahme verzichtet. "Sie ist aber am Netz im Angriff eine feste Größe geworden", sagte von Soosten. So ist das kuriose Ergebnis der EM, daß der Stellenwert der Fischbekerin gestiegen ist.

Seit Montag ist von Soosten wieder bei seinen Frauen im Training. Erste Maßnahme: Am Sonnabend (18 Uhr) und Sonntag (12 Uhr) kommt Liga-Konkurrent USC Braunschweig zu zwei Testspielen in die Halle am Neumoorstück. Nicht nur für den Coach Gelegenheit, die Neulinge Katharina Wulff, Janina Krohe und Joana Nemtanu unter Wettkampfbedingungen zu beobachten - der Klub öffnet die Halle, lädt alle Fans ein, sich kostenlos die Spiele anzuschauen.

Als konzentrierter Beobachter wird Helmut von Soosten auch kommenden Mittwoch in der Sporthalle Rüterstraße in Wandsbek sein. Zweitliga-Absteiger CVJM veranstaltet dort von 14.30 Uhr bis 17 Uhr einen Workshop für Zuspielerinnen im Alter von 14 bis 20 Jahren. Die Veranstaltung wird von Frauen-Bundestrainer Lee Hee Wan geleitet, in seiner aktiven Zeit selbst ein Aufbauspieler der Extraklasse. "Vielleicht ist ja ein Talent für uns dabei", sagte von Soosten. Schließlich ist die Position der zweiten Zuspielerin noch nicht besetzt. Infos zum Workshop gibt es bei Helmut von Soosten unter der Telefonnummer 0173/ 91 407 51.

masch

 

 

Deutschland - Dresdner Neueste Nachrichten

 Donnerstag, 29. September 2005

   www.dnn-online.de 

"Uns fehlte von Anfang an das Vertrauen des Bundestrainers"

Dresden. Mit Christiane Fürst, Kerstin Tzscherlich und Jana Müller waren gleich drei DSC-Asse bei der EM in Kroatien dabei. Nach dem bitteren Vorrunden-Aus kehrte die deutsche Mannschaft am Freitag in die Heimat zurück, wo in gut zwei Wochen bereits die Bundesliga startet. Die DNN sprachen mit DSC-Kapitän Jana Müller (27) über Vergangenes und Kommendes.

 

 

Norddeutschland - Eimsbüttler TV-News

 Donnerstag, 28. September 2005

    

ETV-Damen siegen gegen Rissen

Nach dem Sieg vergangene Woche gegen Kiel, waren die Mädels vom ETV mit sich selbst nicht ganz zufrieden. Dieses Wochenende hatten sich sie sich vorgenommen, souveräner aufzutreten. Spielerin Tina Wagner war gesundheitlich immer noch verhindert und leider waren die Mädels nicht ganz in der Lage, ihre Ziele zu verwirklichen.

Zwar konnte der ETV die ersten beiden Sätze klar für sich entscheiden, das Spiel lief einigermaßen abgestimmt und koordiniert, jedoch haben die Mädels im 3. Satz nachgelassen (was ja nicht gerade untypisch für sie ist). Beim Spielstand von 10:6 für den ETV begann Rissen, stärker zu werden, vor allem im Angriff. Die Angriffe des ETV waren hingegen nicht mehr druckvoll genug und auf dem Spielfeld schien sich Chaos zu verbreiten. Die Mannschaft hat wie im gesamten Spiel eine gute Annahme gezeigt, jedoch konnten gerade Rissens Angriffe über Kopf eine ganze Zeit nicht abgewehrt werden.

Trainer Christian Grussendorf versuchte es mit einem einmaligen Wechsel über Außen. Doch konnte sich der ETV nicht mehr "aufraffen", den Spielstand umzudrehen. Rissen gewann den 3. Satz.  Doch wer die ETV-Mädels kennt, der weiß auch, dass die Mannschaft sich nicht unterkriegen lässt und bis zum Letzten kämpft. Alle Kraft musste investiert werden, um die Kurve zu kriegen. Auffällig war hier, dass Zuspielerin Petra Halfmann den Mut zum Angriff bekam und den ersten Matchball im vierten Satz mit einem Angriffschlag verwandelte.

Nächsten Samstag spielt der ETV auswärts gegen Elmshorn. Spielbeginn 15 Uhr. Vielleicht gelingt es den Mädels ja an diesem Wochenende, ihren Zielen ein Stück näher zu kommen. 

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel