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 Montag, 03. Oktober 2005 

SCC Berlin eröffnet die neue Bundesliga-Saison
VCO Berlin: Zehn Sätze - zwei Spiele - zwei Siege
800 Zuschauer feiern „Bobby“ mit stehenden Ovationen
Volley YoungStars sind noch nicht clever genug
USC Münster in Frankreich Fünfter
Trotz Startschwierigkeiten Heimsieg für FTSV
Andreas Burkard verlässt die DVJ
TVF: Sieg im Test gegen Braunschweig

Oktober 2005

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Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    

SCC Berlin eröffnet die neue Bundesliga-Saison

Am kommenden Mittwoch, dem 05. Oktober, ist es endlich soweit. Die Volleyballer des SC Charlottenburg starten in die neue Bundesliga-Saison 2005/06. Gegner im Auftaktmatch wird Aufsteiger VV Humann Essen sein (18.30 Uhr / Sömmeringstraße) …

Dabei wird sich den Zuschauern ein auf vielen Positionen verändertes SCC-Team präsentieren. Nach den Abgängen von Robert Kromm (Italien), Christoph Eichbaum (Frankreich), Caslav Perosevic (Serbien & Montenegro) sowie Manuel Rieke (Netzhoppers Königs Wusterhausen / 2. BL) haben sich die Berliner gezielt verstärkt. Der finnische Nationalspieler Matti Ollikainen – er hat bisher 83 Länderspiele bestritten – soll Kromm ersetzen und könnte laut Manager Kaweh Niroomand aufgrund seiner vielfältigen Fähigkeiten sogar wertvoller für das Team sein als sein Vorgänger. Dazu sind mit Patrick Steuerwald, Dirk Westphal und Marcus Böhme drei hoffnungsvolle Nachwuchstalente vom VC Olympia zum SCC gewechselt.

Aber auch auf der Trainerbank hat es eine wichtige Veränderung gegeben. Hier löste Michael Warm nach dem etwas enttäuschenden Ausgang der letzten Saison seinen Vorgänger Mirko Culic ab. Der neue Coach kann neben den bereits erwähnten Neuzugängen auf das bewährte SCC-Personal zurückgreifen: Marco Liefke, Jan Günther, Sebastian Prüsener, Nisse Huttunen, Aleksander Spirovski, Gil Ferrer Cutino, Felix Fischer und Jaroslav Skach, der zukünftig auf dem Feld das Amt des Mannschaftskapitäns ausüben wird.

Was die Saisonziele betrifft, gibt sich Manager Kaweh Niroomand selbstbewusst und zurückhaltend zugleich. „Unser Ziel ist es, erneut mit die Nummer eins in Deutschland zu sein", unterstrich dabei aber die zentrale Bedeutung des Wörtchens "mit". Denn als die alleinige Nummer eins vor dem Ligakrösus Friedrichshafen und Geheimfavorit Düren fungieren zu wollen, das wäre "wohl doch ein bisschen vermessen".

Auch wenn in der vergangenen Woche die letzten beiden Testspiele in Wien gegen Champions-League-Teilnehmer aon HotVolleys mit 1:3 (25-23, 16-25, 19-25, 20-25) und 2:3 (25-23, 14-25, 25-23, 20-25, 18-20) verloren gingen, gibt sich Coach Michael Warm trotzdem optimistisch: „Wir liegen gut im Plan!“. Und außerdem gäbe es ja da auch noch die Weisheit von der misslungenen Generalprobe.

Wer beim Saisonstart am 05. Oktober in Berlin nicht live dabei sein kann, der findet unter www.volleyballradio.de übrigens einen interessanten Service. Hier läuft ab 18.00 Uhr eine Sondersendung zum Bundesligastart. Gesendet wird ein MP3-Stream, welchen man mit den gängigen Musik-Abspielprogrammen (z.B. Mediaplayer, Winamp) empfangen kann. Ein Computer, ein Internetanschluss und ein Paar Lautsprecher reichen, um das Radio zu empfangen. Ein Klick auf der Internetseite und man ist mitten im Spielgeschehen.

 

 

Deutschland - VC Olympia Berlin-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    

VCO Berlin: Zehn Sätze - zwei Spiele - zwei Siege

Langen Atem und Siegeswillen bewiesen die Talente des Zürich Team VC Olympia Berlin am Samstag  (1. Oktober) in der 2. Volleyball-Bundesliga bei der Heimspiel-Premiere: Erst besiegten die Mädchen den SCU Emlichheim nach 100-minütiger Spielzeit 3:2 (15:25, 22:25, 25:17, 25:20, 15:7). Dann schafften die Jungen nach 95 Minuten ebenfalls das 3:2 (25:17, 16:25, 14:25, 25:21, 15:13) gegen VC Fortuna Kyritz. Die VCO-Akteure jubelten, der Großteil der knapp 300 Zuschauer mit ihnen - die Halle am Saefkow-Platz als völlig sündenfreies Freudenhaus.

Nach 0:2 löste sich die Verkrampfung

Trainer Jens Tietböhl hatte eine überzeugende Erklärung, weshalb das Spiel seiner Schützlinge gegen den Erstligaabsteiger Emlichheim anfangs so schwach und konfus wirkte: "Die Mädels waren total aufgeregt und verunsichert - das erste Heimspiel, unter den Zuschauern die Eltern und Bekannte. Dazu der unbekannte Gegner...". Die Verkrampfung hielt noch im zweiten Satz an, als eine 20:15-Führung  verspielt wurde. Sie  löste sich erst im dritten Durchgang. Auch weil Tietböhl ("Wir haben mit derselben Besetzung wie beim 3:0 in Potsdam begonnen, hatten aber am Ende eine ganz andere Formation") zur Wechseltaktik griff. Und damit Lena Möllers  ins Spiel brachte. Die 15-jährige aus Bocholt ist normalerweise zweite Zuspielerin hinter der gleichaltrigen Potsdamerin Lisa Riedel. Allerdings mit einem nicht zu übersehenden Vorteil von 1,86 m zu 1,74 m beim Block. Aber auch beim Passen und bei der Aufgabe zeigte Lena Leistungen, dass der Coach, der nur ungern Spielerinnen hervorhebt, lobte: "Ich habe mich sehr über Lena gefreut. Sie hat ihre Sache heute sehr gut gemacht."

Das Kompliment darf auf das gesamte Team ausgeweitet werden, in dem sieben 15-Jährige aufgeboten waren. Mit besonderen Stärken beim Aufschlag und im Block. Schon jetzt ist Tietböhl überzeugt: "In dieser Mannschaft steckt viel Potenzial für die Zukunft."

Wer sich möglicherweise ein wenig wundert, dass ein Erstligaabsteiger gegen 15- bis 17-jährige Talente verliert: Emlichheim hat ein völlig anderes Aufgebot als in der Vorsaison, "aber die Mannschaft ist sehr jung und hat mit Danuta Brinkmann eine sehr gute Trainerin. Allerdings wird es wohl sehr schwierig mit dem Wiederaufstieg".

Den Faden noch rechtzeitig gefunden

Günter Trotz hat seinen (allerdings inoffiziellen) Ruf als Glücksbringer der VCO-Junioren bestätigt: Fast immer, wenn der Geschäftsführer des SC Charlottenburg nach dem Rechten (und seinen SCC-Gewächsen) schaute, haben diese ihr Scherflein zum Erfolg beigetragen. Gegen Kyritz und einer Leistungskurve wie auf einer Achterbahn (1:0, 1:2, 3:2) waren Zuspieler Sebastian Kühner (18), gekommen für Erik Weber (17), und der Außenangreifer Matthias Böhme (18) in der Schlussphase die Matchwinner.

Beide gehören zum Quartett, das der SCC für das Zürich Team abgestellt hat. Besonders Matthias, jüngerer Bruder des nun im SCC-Bundesligateam blockenden Marcus Böhme, markierte punktgenau wertvolle Zähler im Tiebreak. Von Außen ebenso wie aus der Hinterfeldmitte. Mit 2,03 m ein paar Zentimeter kleiner als Marcus, aber dynamischer im Sprung und explosiver im Armzug. Der neue Trainer Manfred Steinbeißer, vorher Landestrainer in Thüringen, und sein Assistent Daniel Herrmann waren natürlich heilfroh, dass ihre Burschen den Faden noch rechtzeitig gefunden hatten. Zum ersten Erfolg im dritten Spiel. Das Auf und Ab in der Partie und sogar in den Sätzen sei typisch für "Jugendvolleyball", so Steinbeißer. "Die Mannschaft muss lernen, konstanter zu spielen." Aber das sei nichts Ungewöhnliches bei 17/18-Jährigen. Kapitän Kai Kleefisch, ausgestattet mit Erfahrungen bei Erstligaeinsätzen und internationalen Junioren-Titelkämpfen, bestätigte Stabilitäts- und Abstimmungsprobleme: "Da fehlte mitunter die Kommunikation auf dem Feld. Aber zum Glück haben wir die und das gemeinsame Spiel wiedergefunden."

Kyritz bot eine Mischung aus Routine und jugendlichem Elan mit einer Altersspanne von 18 bis 35. Für Angriffsdruck sorgten vor allem die jungen Burschen vom BTSC bzw. von der Beachfraktion des VCO - Paul Baier, Tilo Backhaus, Marc Lau. Für Übersicht und Routine die drei Röhrs-Brüder (33 bis 35 Jahre). "Schade", meinte Tom Schwenk, seit dieser Saison Betreuer in Kyritz und zugleich bei der Regionaltruppe des BTSC Berlin, "im vierten Satz hat sich unsere Mannschaft wohl zu sicher gefühlt. Doch dann ließen die Kräfte nach und die Junioren haben im fünften Durchgang das praktiziert, was sie vorher nicht schafften - fast fehlerfrei zu agieren." Zum viermaligen Training (je zweimal Kyritz und Berlin) würden leider nicht alle kommen, "und so ist klar, dass wir gegen den Abstieg kämpfen, der sportlich schon im letzten Jahr drohte".

epo.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    

800 Zuschauer feiern „Bobby“ mit stehenden Ovationen

FRIEDRICHSHAFEN - Am Samstag, 1. Oktober, um 20.28 Uhr war es soweit: Bogdan Jalowietzki verlässt zum letzten Mal das Volleyballfeld - bei seinem Abschiedsspiel in der ARENA Friedrichshafen. 800 Zuschauer feiern das „Häfler Urgestein“ minutenlang mit stehenden Ovationen. Erst nach einer Ehrenrunde darf „Bobby“ auf der Bank Platz nehmen. Mehr als ein „Danke schön“ brachte der Publikumsliebling vor lauter Rührung nicht heraus.

Die „Jalowietzkies“, wie sich das Team um den scheidenden Bogdan Jalowietzki nannte, war eine Mannschaft aus namhaften Volleyballern aus verschiedenen Epochen. Burkhard Sude, Georg Grozer senior, Waldemar Kasprzak, Jan Hedengard, Holger Kleinbub und Axel Jennewein haben ihre Profikarrieren längst beendet, zogen aber für ihren ehemaligen Club-Kameraden bei Moers und Friedrichshafen das Trikot noch einmal an. Auch Ilja Wiederschein (evivo Düren), Robert Koch, Norbert Walter (beide Hotvolleys Wien) ließen es sich nicht nehmen, bei dem außergewöhnlichen Spiel mitzumischen. Dass der Nachwuchs im Hause Jalowietzki schon in den Startlöchern steht, zeigte der achtjährige Sohn Jan, dem sogar ein „Aufschlagass“ gelang. Auf der Trainerbank saßen „Hansi“ Groth, langjähriger Physiotherapeut der Nationalmannschaft und Donato Iasi vom VfB Friedrichshafen. Auf der anderen Netzseite lauerte der VfB Friedrichshafen, der den „Jalowietzkies“ das Leben schwer machte und den ersten Satz mit 25:21 gewann. Das ließen die „Allstars“ nicht auf sich sitzen. Sie gaben alles, um die drohende Niederlage zu vermeiden und den zweiten Durchgang mit 27:25 für sich zu entscheiden.

Bobbys Abschiedsspiel war wohl das erste Volleyballspiel, das unentschieden endete, denn nach dem 1:1 war Schluss. Jedenfalls auf dem Spielfeld. Im ARENA-Foyer wurde Bobby mit lobenden Worten seines langjährigen Trainers Stelian Moculescu, von Manager Bernd Hummernbrum und Geschäftsführer Klaus Kolley verabschiedet. „Ich hoffe, dass Bobby einmal ein Kollege von mir wird, und ich ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen kann“ sagte Moculescu.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    

Volley YoungStars sind noch nicht clever genug

FRIEDRICHSHAFEN - Fast hätte es für die Volley YoungStars Friedrichshafen zum ersten Saisonsieg gereicht. Erst im fünften Satz unterlagen sie am Samstag ihren Gästen vom SV Lohhof mit 2:3 (27:25, 20:25, 25:22, 27:29, 8:15).

Bei der Deutschen Bahn sind Verspätungen an der Tagesordnung, beim Volleyball eher selten. Am Samstag war es bei den Volley YoungStars soweit: Das Schiedsrichtergespann Thomas Fischer/ Uwe Rücker hatte bei der Anfahrt nach Friedrichshafen im Stau gestanden, und so konnte die Partie erst mit 27-minütiger Verspätung angepfiffen werden.

Ohne Lukas Lampe, der mit einem Doppelspielrecht beim VfB spielen darf, am Samstag aber mit seinem Stammverein USC Heidelberg im Einsatz war, und ohne Christian Scholze (Schulterverletzung) traten die YoungStars mit nur acht Spielern an. Bis zur zweiten technischen Auszeit (16:15) hielten sie gut mit und lagen meist vorn. Dann übernahm Lohhof die Führung. Vor allem die erstliga-erfahrenen Mittelblocker Benjamin Stetter und Toralf Zumach machten den Hausherren das Leben schwer. Die verloren aber nicht die Nerven und vereitelten sogar zwei Lohhofer Satzbälle. Bei 26:25 gingen die YoungStars erstmals wieder in Führung. Einen Ballwechsel später besiegelte Kapitän Thilo Späth mit seinem Angriff den Satzgewinn zum 27:25.

Anders als im Spiel zuvor, als nach dem siegreichen ersten Satz die Spannung abfiel, gingen die jungen Häfler diesmal auch im zweiten Satz voll zur Sache. Zuspieler Sören Schneider setzte seine Angreifer erfolgreich in Szene. Bis auf sechs Punkte Vorsprung (16:10) schaffte es das Team von Söhnke Hinz. Dann schlichen sich zunehmend Unkonzentriertheiten ins Häfler Spiel ein. Hier eine verpatzte Annahme, da ein versemmelter Angriff - schon stand es 17:18 aus Häfler Sicht. Damit war der Durchgang gelaufen, und ohne großen Widerstand holte sich Lohhof den zweiten Satz mit 25:20.

Das sollte aber nur eine kleine Verschnaufpause der Hausherren gewesen sein, die sich anschließend in einen wahren Rausch spielten. Der dritte Durchgang ging mit 25:22 an die YoungStars, die sich im vierten Satz noch einmal steigerten. Mit seinen fulminanten Aufschlägen legte vor allem Thomas Güßgen den Grundstein zur klaren 22:17-Führung. Eklatante Annahmeschwächen ließen die Lohhofer wieder herankommen und das Spiel zum 22:23 drehen. Die jungen Häfler steckten nicht auf, spielten drei Matchbällen heraus - die sie jedoch vergaben. Am Ende mussten sie Lohhof mit 27:29 den Vortritt lassen. Damit war die Luft raus.

Das „Vamos“, mit dem sich die YoungStars selbst anfeuern, fiel vor dem fünften Satz recht verhalten aus, anders das „Isabell“ bei den Lohhofern. Tatsächlich drehten die Gäste beim Gedanken an „Isabell“ noch einmal auf, während sich die Häfler mit vielen Fehlern das Leben selbst schwer machten. Mit 8:15 unterlagen die YoungStars.

„Einerseits hätten wir den Sieg verdient gehabt, weil wir gut und viel trainiert haben“, sagt YoungStars-Trainer Söhnke Hinz. Der Sieg für Lohhof geht in seinen Augen aber voll in Ordnung: „Wenn es in entscheidenden Situationen um die Wurst geht, dann sind wir noch nicht clever genug.“

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    

USC Münster in Frankreich Fünfter

Mit einem Sieg und zwei knappen Niederlagen beendeten die Volleyballerinnen vom USC Münster das internationale „Trophee Femina“ in Frankreich. Im abschließenden Spiel setzten sie sich gegen Trofa durch und belegen damit im Klassement Platz fünf

Am Ende des internationalen Turniers „Trophee Femina“ im südfranzösischen Istres stand dann für die Volleyballerinnen des USC Münster dann doch das herbeigesehnte Erfolgserlebnis. Im abschließenden Spiel gewannen sie gegen CAT Trofa (Portugal), immerhin aktueller Champions-League-Teilnehmer, mit 3:1 (25:23, 36:34, 20:25, 25:16) und sicherten sich damit Platz fünf. „Schade“, sagte Trainer Axel Büring, „wir hätten auch ins Halbfinale kommen können“.

Dafür allerdings fehlte dem USC in den beiden Vorrundenpartien gegen Dinamo Bukarest (Rumänien) und Melun VDS La Rochette (Frankreich) ein Quäntchen Glück. Schließlich gingen beide äußerst knapp verloren. Eine Leistungssteigerung war schon dabei zu sehen, wurde aber in der letzten Begegnung noch einmal deutlich. Hier nämlich gelang es den Münsteranerinnen, auch in engen Situationen die Nerven zu behalten und erfolgreich zu agieren. Beispielsweise im zweiten Durchgang. Hier wehrte das Team insgesamt neun Satzbälle der Portugiesinnen ab und nutzte seinerseits die vierte Möglichkeit zu Gewinn des Abschnitts. „Alle Achtung“, so Büring, „das war eine wirklich gute Leistung“.

Während aller vier Sätze wechselte der 38-Jährige munter durch probierte verschiedene Aufstellungen um die beiden Zuspielerinnen Doreen Engel und Tanja Hart aus. Konkrete Rückschlüsse für eine Stammformation allerdings erhielt er noch nicht. Nur eines scheint sicher: Der USC wird wie in der vergangenen Saison mit einem sogenannten Mittelblockerdreieck agieren, was eine schnelle und spektakuläre Spielweise verspricht. Dafür wiederum muss noch an der Abstimmung untereinander gearbeitet werden – denn die bereitete in Istres die größten Probleme. „Das ist ganz normal. Wir stehen ja erst am Anfang unserer gemeinsamen Vorbereitung“, sagte Büring. „Im Vergleich zum Turnier in Belgien und dem Spiel gegen Pollux haben wir uns verbessert.“

Am Sonntagvormittag steht für die USClerinnen noch eine Trainingseinheit auf dem Programm. Danach werden sie sich das Finale zwischen Capitalaque AIM Vicenza (Italien) und den Gastgeberinnen ansehen, ehe der Fokus auf die gemeinsame Freizeitgestaltung gerichtet wird. Für Montag ist ein Ausflug in die Umgebung von Istres geplant. Am Dienstagmorgen macht sich der USC-Tross wieder auf den Weg nach Hause und wird gegen Mittag in Münster erwartet.

 

 

Deutschland - DVL-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    www.volleyball-bundesliga.de 

Trotz Startschwierigkeiten Heimsieg für FTSV Straubing

Es war an diesem Samstagabend ein harter Weg für den FTSV bis zum Sieg. Denn beide Teams waren noch kaum auf dem Feld, da hatte sich der FTSV durch zahlreiche Annahmefehler bereits einen 0:5 Rückstand eingehandelt. Bis zur ersten technischen Auszeit konnte der Rückstand zunächst kaum reduziert werden (4:8). Doch der Weckruf durch Trainer Wolfgang Schellinger zeigte nach der Auszeit seine Wirkung. Denn genau so schnell wie der FTSV zu Beginn des Satzes in Rückstand geraten war, holte er jetzt diesen wieder auf. Garant hierfür war vor allem das immer stärker werdende Blockspiel der Straubingerinnen. Fortan wechselte die Führung beständig zwischen dem Aufsteiger aus dem Saarland und den Niederbayerinnen hin und her. Gegen Ende des Satzes schien es so, als ob der FTSV den Durchgang für sich entscheiden würde. Denn das Team von Schellinger/Matias setzte sich leicht ab und hatte beim Stand von 24:23 Satzball. Diesen konnte jedoch Hülzweiler abwehren und hatte seinerseits beim Stand von 24:25 seinen ersten Satzball. Die Straubinger konnten diesen zwar noch entschärfen. Eine geeignete Antwort auf den zweiten Satzball der Saarländerinnen hatten sie dann jedoch nicht mehr und der Satz ging mit 25:27 an Hülzweiler.

Spätestens jetzt war jedem der rund 250 Zuschauer in der Sporthalle der Josefsschule klar, dass der FTSV an diesem Abend noch ein hartes Stück Arbeit vor sich hat, wenn am Ende ein Sieg herausspringen sollte. Doch zunächst sah es nicht so aus, denn der FTSV verfiel in die Anfangslethargie des ersten Satzes und lag schnell mit 0:4 zurück. Doch bis zur ersten technischen Auszeit war der Spielstand bereits gedreht. 8:7 zeigte die Anzeigetafel zu diesem Zeitpunkt. Der Vorsprung wurde von den FTSV-Mädels bis auf 16:13 ausgebaut. Danach gab es wieder einen dieser Brüche im Spiel, die regelmäßig Sorgenfalten auf Trainer Schellingers Stirn hervorrufen. Hülzweiler machte vier Punkte in Serie. Da wurde es dem Straubinger Trainer zu bunt, er nahm eine Auszeit und schwor sein Team auf den finalen Abschnitt des Satzes ein. Mit Erfolg, denn fortan spielte fast nur noch der FTSV und Mittelblockerin Laura Benzing schoss den Straubingerinnen beim Stand von 24:21 den zweiten Satzball der Partie heraus. Trotz einer danach genommenen Auszeit von Hülzweilers Trainer Gilbert Pohl ließen sich die Niederbayerinnen nicht beeinflussen und gewannen den Satz mit 25:21.

Jetzt hofften die Straubinger Fans darauf, dass der Start in den dritten Satz einmal ohne Rückstand klappen würde. Aber es kam wieder einmal anders. Straubing machte zwar den ersten Punkt des Satzes, geriet jedoch dann 4:8 ins Hintertreffen. Doch die Niederbayerinnen fighteten wieder zurück und gingen ihrerseits mit 14:12 in Führung. Danach brachten sie sich dann jedoch durch Schwächen in der Annahme wieder selbst ins Hintertreffen und die konstant spielenden Saarländerinnen sicherten sich den dritten Satz klar mit 19:25.

In Satz vier legten die Straubingerinnen dann erstmals die Kupplung rechtzeitig zum Satzbeginn richtig ein und zogen bis auf 8:3 davon. Dieser Vorsprung hielt auch bis zur zweiten technischen Auszeit des Satzes. Doch danach kam wieder die Nervosität zurück ins Spiel des FTSV und Hülzweiler witterte seine Chance auf den Matchgewinn. Sie kamen bis auf 17:15 heran. Dann jedoch hatte sich der Block des FTSV angeführt von Mittelblockerin Iris Nachtmann auf die Hülzweiler Angriffe eingestellt. Kaum ein Ball kam mehr am Block der Straubingerinnen vorbei und somit hatten sie beim Stand von 24:21 drei Satzbälle. Die sollten sie auch brauchen, denn erst den dritten verwandelte Ines Schmidt schließlich mit einem Lop in die Lücke zwischen Block und Abwehr der Saarländerinnen (25:23).

Der Satzausgleich war nun geschafft und Spielerinnen und Fans in der Sporthalle der Josefsschule waren heiß auf den Sieg. Das mitgereiste Häufchen Hülzweiler Fans gab noch einmal alles, doch neben den stimmungsgewaltigen Straubinger Anhängern gingen sie fast unter. Auf dem Spielfeld ging es zwar nicht ganz so deutlich aus, doch auch hier setzte nun der FTSV die Aktente. Routinier Michael Ciliox nahm das Heft in die Hand und sorgte dafür, dass sich der FTSV leicht absetzen konnte (4:2 und 6:4). Dieser Vorsprung schrumpfte dann auf nur noch einen Zähler. 9:8 hieß es als Trainer Schellinger nach gewonnenem Punkt Beate Radtke zum Service einwechselte. Sie sollte drei Punkte in Folge machen und somit den FTSV in Schlagdistanz zum Matchgewinn bringen. Doch Hülzweiler kämpfte sich zurück ins Spiel und plötzlich stand es nur noch 13:12. Doch Ciliox fand hier erneut den Weg am Block der Saarländerinnen vorbei und verschaffte dem FTSV den ersten Matchball der Partie. Hülzweilers Trainer Pohl versuchte noch einmal alles. Er nahm eine Auszeit, doch letztlich sollte es nichts nützen, denn sein Team setzte den darauf folgenden Angriff aus dem Rückraum ins Aus. Somit hatte der FTSV mit dem nötigen gwendchen Glück und einer guten kämpferischen Leistung den ersten Saisonsieg gelandet. Kommende Woche geht es nun nach Biberach. Im Hexenkessel von Biberach bedarf es jedoch einer Leistungssteigerung, um auch dort die Punkte einzufahren.

FTSV-Libera Lenka Dürr zur Jugendnationalmannschaft eingeladen

Der Deutsche Volleyballverband hat die Libera des Bundesliga-Teams des FTSV Straubing zur Jugendnationalmannschaft eingeladen. Dürr ist den Trainern des DVV nicht zuletzt wegen ihrer guten Leistungen in den ersten beiden Saisonspielen im Dress des FTSV aufgefallen. Trotz ihrer erst 14 Jahre ist sie bereits in ihrer ersten Saison eine feste Größe auf der Liberoposition beim derzeitigen Tabellenachten der 2. Bundesliga-Süd.

Glückwünsche via E-Mail aus Afrika eingetroffen

Wenige Minuten nach Spielende hatten die FTSV-Damen nicht nur Glückwünsche in der Halle entgegennehmen können, sondern auch über das Internet. Die derzeit als Ärztin in Beira/Mosambik tätige FTSV-Mittelblockerin Ursula Hempel hatte die Partie im Live-Ticker verfolgt und ließ es sich nicht nehmen ihrem Team zu gratulieren. Hempel wird voraussichtlich im kommenden Jahr wieder für den FTSV auf Punktejagd gehen.

FTSV-Berichte künftig als Video-Stream im Internet

In Zusammenarbeit mit dem Internet-Service-Dienstleister nbsp und Donau TV gibt es künftig alle FTSV-Berichte aus „Sport in Niederbayern“ als Video-Stream auf der Homepage des FTSV Straubing (www.ftsv-volleyball.idowa.de). Außerdem gibt es dort auch zahlreiche Bilder vom Spiel gegen den TV Hülzweiler zu sehen.

 

 

Deutschland - dvj-News

 Montag, 03. Oktober 2005

   

Andreas Burkard verlässt die DVJ

Nach 6 Monaten ist für Andreas Burkard als Mitarbeiter der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) nun die Zeit gekommen, an der sein Arbeitsverhältnis endet. Seit Anfang April hat Andreas die Arbeit mitgestaltet und geprägt. Sein Hauptaufgabengebiet war die Durchführung der ASICS JUNIORS 2005. Aber auch in vielen anderen Arbeitsbereichen unterstützte er die Arbeit mit seiner Tatkraft.

Nun führt ihn sein Weg nach Chemnitz, wo er ein Studium aufnimmt. An der Technischen Universität Chemnitz möchte er Sportmanagement studieren. Somit wird er dem Sport nicht gänzlich verloren gehen, sondern weiterhin in enger Verbundenheit bleiben. Wir sind froh, dass er bei der DVJ weiterhin ehrenamtlich mithelfen möchte und seine privaten Erfahrungen im Angebot der DVJ einfließen lassen kann.

Wir freuen uns, Andreas auf der Geschäftsstelle gehabt zu haben und ihn weiterhin bei verschiedenen Projekten aktivieren zu können. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg bei seinem weiteren Weg!

Vielen Dank Andreas!
Die DVJ

 

 

Deutschland - TV Fischbek-News

 Montag, 03. Oktober 2005

    

TVF: Sieg im Test gegen Braunschweig

Das Testspiel des TV Fischbek am Samstag gegen den USC Braunschweig wurde mit 3 : 1 gewonnen. Nachdem Braunschweig das zweite für Sonntag vorgesehene Spiel abgesagt hat, bestreitet das Hamburger Team am Montag, dem 03.10. um 14.30 Uhr ein Testspiel beim Schweriner SC.

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel