News

 Montag, 31. Oktober 2005 

Cowboys verlieren in Leipzig nach hartem Kampf
Volley YoungStars fahren ersten Sieg ein
VGE wird Nordpokalsieger 2005
SCC: Akuter Libero-Notfall souverän gemeistert
VfB unterliegt erstmals in Düren
USC Münster gewinnt und der Berg Fidel feiert
Oststeinbek 0:3
USC Braunschweig holt ersten Saisonsieg
"Vereine müssen 2006 keine Betriebskosten zahlen"
WSU erringt WVV-Pokal
Anika macht es Alice nach
USC 2 gibt Sieg weg
Diese Schlappe tut MSC weh
Copacabana in Oststeinbrück

Oktober 2005

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Deutschland - Oststeinbeker SV-News

 Montag, 31. Oktober 2005

     

Cowboys verlieren in Leipzig nach hartem Kampf

Fassungslos standen sie nach Spielschluss da, die Ostbek Cowboys. Wie konnten sie dieses Spiel mit 0:3 verlieren, nicht mal einen Satz beim VV Leipzig ergattern? „Unglaublich“, sagte Trainer Bernd Schlesinger nach den 80 nervenaufreibenden Minuten, „wir haben uns heute selbst geschlagen. Das ist bitteres Lehrgeld, denn gegen diese Leipziger müssen wir weiß Gott nicht verlieren.“

Vor allem der erste Satz sah die Gäste zunächst klar dominierend. 19:14 zog der Oststeinbeker SV davon, angetrieben vom quirligen Martin Hofmann. Dann jedoch hörte der OSV kollektiv auf zu spielen, der Leipziger Dirk Mehlberg punktete per Sprungaufschlag bis zum 19:18. Von nun an waren die Leipziger im Match, zuvor hatten sie vor 800 eher reservierten Zuschauern verunsichert gewirkt, in der Abwehr etwas hüftsteif. Es entwickelte sich ein zähes Ringen, in dem der Aufsteiger die besseren Nerven zu haben schien, immer wieder eroberten sie sich die Führung, erspielten sich gar fünf (!) Satzbälle. Doch der ersehnte Fehler der Gastgeber kam nicht, „dies ist eben 1. Liga, du musst dir die Punkte erspielen“, sagte Schlesinger, „die haben gegen Satzende einfach nicht mehr locker gelassen, und uns hat der letzte Wille gefehlt.“ So verlor der OSV diesen Durchgang mit 32:34, nach Meinung der meisten Beobachter mehr als überflüssig.

Leipzig wiederum spielte nun sicher, ohne zu glänzen. In der Spielanlage nicht stärker als Rüsselsheim, unterliefen dem Team nur wenige Eigenfehler. Die Cowboys hingegen erkämpften sich zahlreiche Punktchancen, machten jedoch aus ihren Gelegenheiten zu wenig. Stark wieder einmal Felix Braun, der von den Zuspielern Timo Timpe und Sebastian Neufeld (ab Ende 1. Satz) noch öfter gesucht hätte werden können.

Auch im zweiten Satz lagen die Cowboys vorne, 19:17, gaben dann den Vorsprung allzu schnell aus der Hand. Und im dritten Satz sorgten beim Stand von 21:21 vier Angriffsfehler hintereinander für das jähe Ende. Alle Oststeinbeker waren sich hinterher in der Berteilung des Spiels einig. „Das tut richtig weh“, sagte Angreifer Mirko Suhren, „auf dem Feld fühlte es sich an, als würden wir sie schlagen. Aber der erste Satz hat uns ein bisschen den Zahn gezogen.“

Für eine „klassische Aufsteiger-Pleite“ hielt die Niederlage sein Coach Schlesinger. „Wir müssen lernen, in den engen Phasen mehr Gas zu geben, nicht etwa Tempo rauszunehmen. In der 1. Liga wird das einfach bestraft.“ Dann aber rang sich der enttäuschte Trainer doch noch ein Lächeln ab. „Ich hätte vor der Saison nicht gedacht, dass wir einem Klub wie Leipzig solche Schwierigkeiten bereiten können. Wenn das Spiel bei uns zu Hause auch so läuft, schlagen wir sie.“ Mit 2:8 Punkten sind die Cowboys nunmehr auf den 10. Platz zurückgefallen. „Aber die Saison ist noch lang“, sagte Kapitän Jan Buhrmester, „aus solchen dumm verlorenen Spielen werden wir am meisten lernen.“ Am besten setzen das die Cowboys schon nächste Woche um: in Oststeinbek, gegen den Moerser SC. Der allerdings dürfte ein anderes Kaliber sein als der VV Leipzig.

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 31. Oktober 2005

     

Volley YoungStars fahren ersten Sieg ein

FRIEDRICHSHAFEN - Endlich! Die Volley YoungStars Friedrichshafen haben am Sonntag ihren ersten Saisonsieg geholt. Mit 3:1 (27:25, 25:23, 22:25, 25:21) schickten sie den ASV Dachau nach Hause. Tags zuvor waren sie mit 1:3 (12:25, 25:22, 17:25, 16:25) beim TuS Durmersheim abgefertigt worden.

„Eine Nacht drüber schlafen“ hat bekanntlich schon bei ganz vielen Dingen geholfen. So eine Nacht hatten die Volley YoungStars von Samstag auf Sonntag. Ob es die zusätzliche Stunde Schlaf war, die die Zeitumstellung den Spielern beschert hatte? Jedenfalls wirkten sie am Sonntag beim Spiel gegen den ASV Dachau durchweg frisch und auf ihre Aufgabe konzentriert.

Von Beginn an übernahmen die Häfler die Führung. Dabei machte sich die Verstärkung durch Lukas Lampe, dem Heidelberger, der dem VfB nur hin und wieder zur Verfügung steht, positiv bemerkbar. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zogen Sören Schneider, Thilo Späth, Valters Lagzdins, Thomas Güßgen, Felix Arenz, Lukas Lampe und Fabian Kohl den ersten Satz durch - auch wenn es am Ende noch einmal knapp wurde. Trainer Söhnke Hinz tat sein Übriges zur konstanten Spielweise dazu, indem er in den Auszeiten immer wieder beruhigend auf seine Leute einredete. Anstatt aufzustecken, ließen sich die Häfler auch fortan nicht aus dem Konzept bringen und bewahrten die Geduld. Typisch war der Punkt von Thomas Güßgen zum 21:16. Zweimal vereitelten die Dachauer seine Angriffe, als der Ball dann erneut über's Netz kam, zog Güßgen seine Hand weg - und ließ den Ball ins Aus gehen.

Im dritten Satz wandelte sich das Bild. Den sicheren Sieg vor Augen und hoch in Führung (17:13, 19:14, 20:16), wurden die Häfler plötzlich nervös, während Dachau alles auf eine Karte setzte. Die Youngstars wollten es zu gut machen, die Gäste machten hingegen die Punkte und holten sich den Satz mit 25:22. Der Satz war futsch, aber der Siegeswille ungebrochen. Kapitän Thilo Späth und sein Team knickten diesmal nicht ein, sondern rappelten sich wieder auf. Je näher das Satzende rückte, desto größer wurde der Jubel auf Häfler Seite. Um 17.50 Uhr war es dann endlich soweit: Mit seinem Block macht Felix Arenz den Satz- und gleichzeitig Matchball zum ersten Sieg. Als hätten sie gerade den Meistertitel geholt, hopsten die YoungStars durch die ARENA.

Noch am Tag zuvor hatten sie hängenden Hauptes die Halle verlassen. Da hatten die Volley YoungStars ihr Auswärtsspiel beim TuS Durmersheim 1:3 (12:25, 25:22, 17:25, 16:25) verloren und dabei keine gute Figur abgegeben. Eine Nacht drüber schlafen und die Sache sah ganz anders aus. „Das war ein sehr schönes Spiel heute“, freut sich Söhnke Hinz. „Die Jungs haben den Sieg auf jeden Fall verdient.“

 

 

Deutschland - Smash-News

 Montag, 31. Oktober 2005

     

VGE wird Nordpokalsieger 2005

Die VGE triumphiert in Kiel und wird Nordpokalsieger 2005.

Der wahrscheinlich größte Triumph im Elmshorner Männervolleyball ist geschafft. Eine Delegation aus zweiten und ersten Herren der VG Elmshorn gewann am Samstag jeweils 3:0 gegen SC Strande (Verbandsliga) und FT Adler Kiel (Regionalliga).

Mit 25:11, 25:20 und 25:23 setzten sich die Elmshorner gegen Strande durch und zogen ins Finale ein. Zu einer Neuauflage der Partie des vergangenen Wochenendes FT Adler Kiel vs. SVF Neustadt-Glewe im zweiten Halbfinale kam es nicht, da die Mecklenburger auf der Fahrt in die Landeshauptstadt eine Autopanne hatten. Somit trafen im Finale FT Adler Kiel und die VG Elmshorn naufeinander.
Während gegen Strande alle vier Elmshorner Spieler der Zweiten (Gerrit Siems, Gunnar Petersen, Willy Proske, Julius Milo) auf dem Feld standen, war es nur noch Willy, der die Kieler mehr als ärgerte. 26:24, 25:23 und 25:15 hieß es letztendlich für die Elmshorner Herren.
Alle VGE Akteure gingen mit viel Spaß und manchmal auch ein wenig Lässigkeit in die Partien. Aber in den entscheidenden Situationen wurde dann wieder konzentriert gespielt. Hervorzuheben im Spiel gegen Kiel waren vor allem Heiko Siebers (Super-Quote) und Willy Proske (Abwehr-Tier).

Jetzt geht es in die Qualifikation zum DVV-Pokal gegen den Sieger des Regionalbereichs Nordost - wahrscheinlich Netzhoppers Königswusterhausen – die sind Tabellenführer in der 2. Bundesliga. Und sollte gegen diese Spitzenmannschaft eine Sensation gelingen, wäre dann Erstligist SCC Berlin (Deutscher Meister 2004) in Elmshorn zu Gast.
Es wäre eine Sensation. Aber ... der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

 

 

Deutschland - SCC Berlin-News

 Montag, 31. Oktober 2005

     

SCC: Akuter Libero-Notfall souverän gemeistert

3:0 (25:15, 25:16, 25:15) - nach 61 Spielminuten gewann der SC Charlottenburg am Sonntag in der Sömmeringstraße gegen den Aufsteiger in die Volleyball-Bundesliga, TG Rüsselsheim. Dennoch war vor rund 800 Zuschauern mehr als "business as usual" für den favorisierten Gastgeber angesagt.

Denn zuerst war Libero Nr. 1, der Finne Nisse Huttunen (eitriger Abzess), beim SCC ausgefallen. Dann meldete sich der in dieser Position bereits in der Nationalmannschaft bewährte Sebastian Prüsener krank (fiebriger Magen-Darm-Infekt). Also musste sich Publikumsliebling Jan Günther (sonst Außenangriff bzw. Block) das andersfarbige Libero-Trikot mit der Nummer sieben überstreifen. "Anfangs hatte ich paar Annahmeprobleme, aber mit zunehmender Spielzeit ging es immer besser", meinte Günther, der in der Halle sonst nie Bälle mittels Bagger erwartet. "Und beim Beachvolleyball, was ich in diesem Sommer mit Sebastian Prüsener intensiv gespielt habe, ist das eine ganz andere Sache."

Nutznießer der beiden Ausfälle waren die beiden vorjährigen Junioren-Auswahlschmetterer Marcus Böhme und Dirk Westphal. "Sie machten ihre Sache gut, wie auch die gesamte Mannschaft locker und spielfreudig zu Werke ging", meinte SCC-Trainer Michael Warm. Das treffe auch auf die zweite Besetzung mit Zuspieler Patrick Steuerwald und Angreifer Gil Ferrer Cutino und dem überraschend nicht in der ersten Formation aufgebotenen Mittelblocker Felix Fischer zu, die den letzten Satz ebenfalls souverän gestalteten.

Vor allem in punkto Aufgaben und mit dem Block wirkte sein Team weitaus wirkungsvoller als noch vor zwei Wochen gegen Essen. Das sei "ein gutes Zeichen im Hinblick auf die wichtige Europacup-Qualifikation ab 11. November in Spanien", so der Coach. Nächsten Mittwoch beim VV Leipzig und dann beim Heimspiel am 6. November (15 Uhr) gegen den Tabellenführer evivo Düren (vom Hallensprecher als "Revanche gegen den Vizemeister" angekündigt) erhofft er sich einen weiteren Formanstieg.

epo

 

 

Deutschland - VfB Friedrichshafen-News

 Montag, 31. Oktober 2005

     

VfB unterliegt erstmals in Düren

DÜREN/ FRIEDRICHSHAFEN - Der VfB Friedrichshafen hat seine erste Saisonniederlage einstecken müssen. Bei Evivo Düren kam das Team von Stelian Moculescu nicht über eine 1:3-Niederlage (25:16, 22:25, 20:25, 21:25) hinaus. Damit fällt der VfB Friedrichshafen hinter Düren und Wuppertal auf den dritten Platz zurück.

Beide Kontrahenten hatten unter der Woche bekanntlich bereits ein an den Kräften zehrendes Champions-League-Spiel absolviert. Düren erfolgreich (3:1) gegen Hotvolleys Wien, Friedrichshafen erfolglos (2:3) bei Olympiacos Piräus. Was das Zuschauerinteresse anbetrifft, so hat die Bundesliga die Champions League bei weitem übertroffen. Das deutsch-österreichische Duell wollten in Düren 1300 Volleyball-Fans sehen, in Piräus fanden nur 320 Zuschauer den Weg in die Halle. Anders am Sonntag. 2500 Fans waren in die Arena Kreis Düren gepilgert, um Evivo endlich einmal gegen den VfB Friedrichshafen gewinnen zu sehen. Dass es tatsächlich klappt, hätten wohl die wenigsten erwartet.

In der Tat präsentierte sich der VfB Friedrichshafen entsprechend seiner zu Buche stehenden Erfolge meisterlich und machte im ersten Satz mit 25:16 deutlich, mit welchen Ambitionen er ins Rheinland gekommen war. Doch davon ließ sich das Team von Bernd Werscheck diesmal nicht beirren. „Die Friedrichshafener hatten kein Gewinner-Gesicht“, sagte der glückliche Evivo-Trainer nach dem Spiel. „Deshalb haben wir immer an uns geglaubt.“ VfB-Trainer Stelian Moculescu sieht es so: „Düren hat leidenschaftlicher gekämpft und hatte den größeren Siegeswillen. Evivo hat auf jeden Fall verdient gewonnen.“

Friedrichshafen machte in entscheidenden Situationen zu viele Fehler und schaffte es nicht, mit dem Aufschlag dauerhaft Druck auszuüben. So kamen die Dürener dank ihrer guten Annahme immer wieder ins Spiel, glichen nicht nur mit 25:22 aus, sondern gingen auch nach dem 25:20 im dritten Satz mit 2:1 In Führung. Vor allem bei wichtigen Bällen fehlte dem VfB das nötige Quäntchen Glück. Die Aufschlagschwäche an sich sah Moculescu nicht als Grund für die Niederlage. „Wenn der Aufschlag nicht funktioniert, muss man versuchen, sich mit anderen Mitteln durchzusetzen. Aber wir waren zu uninspiriert.“

Der vierte Satz verlief lange Zeit ausgeglichen, bis sich der VfB beim Stande von 18:15 mit drei Punkten absetzen konnte. Dann nahm Bernd Werscheck seinen Diagonalangreifer Heriberto Quero heraus und brachte Sven Anton. Ein „Joker“, der stach. Der Kapitän servierte einen guten Aufschlag nach dem anderen und brachte seine Mannschaft wieder ins Spiel. Zum Schluss verwandelte Sven Anton den Matchball zum 3:1-Erfolg für Düren. Nach der ersten Saisonniederlage im fünften Spiel liegt der VfB Friedrichshafen jetzt mit 8:2 Punkten auf dem dritten Platz.

 

 

Deutschland - USC Münster-News

 Montag, 31. Oktober 2005

     

USC Münster gewinnt und der Berg Fidel feiert

Die Volleyballerinnen vom USC Münster sind in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Mit 3:1 (16:25, 25:20, 25:22, 25:20) setzten sie sich gegen den Dresdner SC durch. „Vor dem, was die Mädels heute an Kampfgeist und Engagement gezeigt haben, ziehe ich den Hut“, sagte Trainer Axel Büring

Bereits, als es im vierten Satz in der Partie zwischen dem USC Münster und dem Dresdner SC in die zweite technische Auszeit ging, stand das Münsteraner Volleydome kopf. „Stand up for the champions“ schallte es da aus den Lautsprechern. Und die 2250 Zuschauer – übrigens Saisonrekord in der Volleyball-Bundesliga – erhoben sich von ihren Plätzen und trugen ihr Team stehenderweise zum 3:1-Sieg (16:25, 25:20, 25:22, 25:20) über die favorisierten Dresdnerinnen. „Vor dem, was die Mädels heute an Kampfgeist und Engagement gezeigt haben, ziehe ich den Hut“, sagte USC-Trainer Axel Büring.

Dabei hatte es zu Beginn noch ganz und gar nicht nach einem Heimsieg ausgesehen. Scheinbar nach Belieben dominierte Dresden im ersten Satz das Spielgeschehen. Immer wieder gelang es Zuspielerin Anna Swietonska dabei ihre Angreiferinnen so glänzend in Szene zu setzen, dass diese blockfrei punkten konnten. Der Lohn: der verdiente Satzgewinn. „Wir haben sehr aggressiv gespielt“, so Dresdens Trainer Arnd Ludwig. „Das ist uns danach nicht mehr so gelungen.“

Der USC drehte nun auf. Dank druckvollem Aufschlag- und Angriffsspiel gewann das Team um Kapitän Andrea Berg Durchgang zwei und lag auch schon im dritten Abschnitt mit 17:11 in Front. In dieser Situation steckten die Dresdnerinnen jedoch nicht auf, kämpften sich Punkt um Punkt heran und hatten bei 18:18 erstmals den Ausgleich geschafft. Dann allerdings schlug die Stunde der 19-jährigen Anika Brinkmann, die zuerst einen Angriff versenkte (19:18), dann ein As servierte (20:18) und damit den Grundstein für den Satzgewinn des USC legte. Im vierten Abschnitt lag Münster zwar zunächst zurück, ging bei 13:11 aber erstmals in Führung und ließ sich diese nach der zweiten technischen Auszeit nicht mehr aus der Hand nehmen.

„Wir haben heute wie eine Mannschaft gespielt“, stellte Anika Brinkmann, die wiederum zur Spielerin des Tages gekürt wurde, zufrieden fest. Und auch ihr Trainer zog ein positives Fazit. „Wir haben risikoreich und mit viel Herz gespielt und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte Büring. „Das hat Dresden dann wohl irgendwann beeindruckt.“

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

Oststeinbek 0:3

LEIPZIG - Der Frust war Rüdiger Barth, dem Manager der Volleyballer des Oststeinbeker SV, nach dem 0:3 (32:34, 22:25, 21:25) beim bislang sieglosen Bundesliga-Kontrahenten VV Leipzig anzuhören. "Wir sind einfach noch zu grün hinter den Ohren", kommentierte Barth die 85 Spielminuten vor 1000 Zuschauern. "Wir waren von der Anlage her das bessere Team", so die Einschätzung des früheren Zweitliga-Zuspielers.

Das drückte sich zumindest im ersten Satz auch zahlenmäßig aus. Mit 19:14 führten die Hamburger, als der Leipziger Dirk Mehlberg den Vorsprung mit einer Aufschlagserie nach und nach verkürzte. Trotzdem erblockten sich die Ostbek Cowboys später noch fünf Satzbälle, ehe der Durchgang nach 45 Minuten verlorenging. "So etwas darf man nicht aus der Hand geben", schimpfte Barth.

Für die Moral des Aufsteigers spricht, daß er auch im zweiten Durchgang noch mit 19:17 führte, im dritten bei den technischen Auszeiten (acht und 16 Punkte) jeweils mit einem Zähler vorn lag und erst in den Endphasen der Sätze ins Hintertreffen geriet.

Bester Oststeinbeker war Diagonalangreifer Martin Hofmann. "Was er allein in der Abwehr geholt hat, reicht normalerweise für drei Spiele", lobte OSV-Manager Barth.

masch

 

 

Deutschland - Newsclick.de

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.newsclick.de 

USC Braunschweig holt ersten Saisonsieg

TSV Bayer Leverkusen unterliegt 1:3

BRAUNSCHWEIG.  Regelrecht an die Wand gespielt hat Volleyball-Bundesligist USC Braunschweig gestern zeitweise den TSV Bayer Leverkusen.

 

 

Deutschland - Hamburger Abendblatt

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.abendblatt.de 

"Vereine müssen 2006 keinen Cent Betriebskosten zahlen"

Verlängerung: Das Sportgespräch heute mit Günter Ploss, Präsident des Hamburger Sportbundes (HDB). Der HSB-Boss über die Verhandlungen mit der Stadt, den Verkauf der Sportschule Sachsenwald und Gespräche mit der GEW.

ABENDBLATT: Herr Ploß, vom 1. Januar an sollen Hamburger Vereine und Verbände für die Nutzung öffentlicher Sportplätze und -hallen zahlen. 2,5 Millionen Euro stehen immer noch im Raum, laut dem weiter gültigen Bürgerschaftsbeschluß vom 15. Dezember 2004 sogar 3,5 Millionen. Können Sie uns inzwischen sagen, wie hoch dieser Betrag nun am Jahresbeginn ausfallen wird?
GÜNTER PLOSS: Der Hamburger Sportbund lehnt unverändert die Einführung einer Hallennutzungsgebühr ab. Und ich versichere: Die Vereine werden nicht belastet. Wir setzen in den laufenden Verhandlungen mit der Behörde für Bildung und Sport (BBS) den Beschluß der Bürgerschaft vom 22. Februar 2005 um, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

ABENDBLATT: Viel Zeit bleibt nicht.
PLOSS: Wir arbeiten mit Hochdruck und haben nach meiner Auffassung ein konsensfähiges Papier auf dem Tisch.

ABENDBLATT: Woran hapert es?
PLOSS: Beide Seiten, die BBS und der Senat sowie der HSB, müssen noch zustimmen. Zudem klafft in dem Konsensvorschlag eine Finanzierungslücke im mittleren sechsstelligen Bereich. Die muß politisch geschlossen werden.

ABENDBLATT: Indem die Stadt für 2006 nicht auf 2,5 Millionen Euro Betriebskostenzuschüsse, sondern auf weit weniger besteht?
PLOSS: Das ist Teil der zuletzt sehr konstruktiven, teilweise innerbehördlichen Verhandlungen, die ich heute nicht mit irgendwelchen Aussagen belasten will.

ABENDBLATT: Wie sollen die Eckpunkte des Konsenses aussehen?
PLOSS: Erstens: Übernahme von Fußballplätzen durch Vereine und damit finanzwirksame Einsparungen in den Bereichen Personal (Platzwarte) und Unterhaltskosten (kleine Reparaturen, Platzpflege). Zweitens: Die Stadt reduziert ihre Zuschüsse an den HSB kurz und mittelfristig im mittleren sechsstelligen Bereich. Dies wird durch interne Einsparungen kompensiert (Abbau des Defizits in der Sportschule Sachsenwald durch Verkauf der Anlage, Reduzierung von Darlehen an die Vereine, Einsparungen in der HSB-Verwaltung). Drittens: Schlüsselübernahme der Vereine bei der Nutzung von Hallen. Viertens: Anerkennung der bereits in jüngster Vergangenheit vorgenommenen Einsparungen durch die Stadt (Rückgang der Lotto-Toto-Mittel in den vergangenen drei Jahren um 25 Prozent/1,8 Millionen Euro, Übernahme von Fußballplätzen/1,4 Millionen Euro).

ABENDBLATT: Das heißt, die Vereine zahlen nichts, stattdessen wird der HSB zur Kasse gebeten?
PLOSS: Das wichtigste Anliegen des HSB bleibt, daß die Vereine keine Betriebskosten übernehmen, null Cent zahlen. Der HSB beteiligt sich insofern, als daß Einsparungen realisiert werden, die nicht zu Lasten der Klubs gehen und die eigene Handlungsfähigkeit nicht in Frage stellen.

ABENDBLATT: Nach einer Null-Cent-Lösung klingt das nicht.
PLOSS: Wir setzen den Beschluß der HSB-Mitgliederversammlung vom 1. Februar 2005 um. Dieser lehnt die zwangsweise Einführung einer Betriebskostenbeteiligung ab und betont ausdrücklich, die freiwillige Übernahme städtischer Aufgaben, besonders die Übernahme von Sportanlagen.

ABENDBLATT: Daß der HSB sich von der Sportschule Sachsenwald trennen muß, schränkt die Handlungsfähigkeit nicht ein?
PLOSS: Die über Jahre hochdefizitäre Sportschule, über 200 000 Euro Verlust 2005, ist nur zu 50 Prozent ausgelastet. Der Anteil der Nutzung durch Hamburger Verbände und Vereine daran beträgt 50 Prozent, aufs Ganze gerechnet also 25 Prozent. Fakt ist: Wir können uns die Sportschule, die keinen modernen Ansprüchen mehr genügt, einfach nicht länger leisten. Zudem stehen uns in und um Hamburg genügend Alternativen zur Verfügung.

ABENDBLATT: Bei Ihrer Wahl am 28. Juni hatten Sie versprochen, den HSB wieder kampagnenfähig zu machen. In diese Richtung ist bis heute nichts passiert.
PLOSS: In der Auseinandersetzung um die Betriebskostenbeteiligung halte ich es für besser, miteinander zu reden, als in der Öffentlichkeit übereinander herzufallen.

ABENDBLATT: Genau das hat Ihr Vorgänger Klaus-Jürgen Dankert propagiert und ist dafür von den Mitgliedern abgewählt worden.
PLOSS: Die Behörde hatte die Gespräche mit dem HSB im Frühjahr abgebrochen. Durch meine Wahl wurde der HSB wieder als seriöser Verhandlungspartner von der Stadt akzeptiert. Seitdem haben wir große Fortschritte erzielt.

ABENDBLATT: Die sehen wir nicht.
PLOSS: Dann sollten Sie mal genau hinschauen. Erstens stehen wir vor einer akzeptablen Vereinbarung, die eine finanzielle Belastung der Vereine verhindert. Zweitens trennen wir uns von verlustbringenden Aufgaben und Einrichtungen. Drittens werden wir noch im November Vorschläge für eine Strukturreform des HSB vorlegen, die Entscheidungswege abkürzt und den Verband effektiver arbeiten läßt. Viertens haben wir der Bürgerschaft den Entwurf eines Sportfördergesetzes zugeleitet, in dem die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports verankert und eine finanzielle Grundabsicherung festgeschrieben wird. Und fünftens positioniert sich der HSB durch eine strategische Zielplanung in allen Feldern neu und schlagkräftiger.

ABENDBLATT: Können Sie das bitte unseren Lesern übersetzen.
PLOSS: Wir bringen uns stärker ein in die geplante Olympiabewerbung, in das Konzept Sportstadt Hamburg und in die Unterstützung des Leistungssports.

ABENDBLATT: Das wird die Vereine schwer begeistern . . .
PLOSS: Der HSB muß sich in diese Themen einbringen, denn davon profitiert der Sport insgesamt. Ein Schwerpunkt der Arbeit des HSB bleibt die Unterstützung der Vereine und Verbände. Der HSB ist deren Dienstleister und wird sich als Serviceunternehmen profilieren, zum Beispiel durch Hilfen bei Aus- und Fortbildung, Beratung in Wirtschafts- und Organisationsangelegenheiten.

ABENDBLATT: Ist die derzeitige Vereinsstruktur in Hamburg mit 790, zum großen Teil kleinen Vereinen effizient und zukunftsfähig?
PLOSS: Wir haben in der Tat eine sehr heterogene Struktur. 28 Vereine vertreten mehr als 50 Prozent aller Mitglieder, und wir haben 500 Vereine, die nur bis zu 200 Mitglieder haben. Es gibt kein Patentrezept. Der bereits begonnene Fusionsprozeß wird sich weiter beschleunigen. Gleichzeitig warne ich aber davor, in ihm das allein seligmachende Heil zu sehen. Das Zerschlagen von über Jahrzehnten gewachsenen Vereinsstrukturen hätte große Auswirkungen auf die sport- und gesellschaftspolitische Kultur in dieser Stadt. Es würde ein Stück Demokratie verlorengehen.

ABENDBLATT: Die Notwendigkeit, zunehmend städtische Aufgaben zu übernehmen, können sich kleinere Vereine gar nicht leisten.
PLOSS: Gerade aus kleinen Vereinen kommen häufig die kreativsten Ideen. Die Klubs müssen aber in der Lage sein, sich gesellschaftlichen und sportlichen Trends zu öffnen, um überleben zu können. Und das ist aus finanziellen und personellen Gründen oft verbunden mit einer gewissen Größe.

ABENDBLATT: Sie sagten, sie wollen Hamburgs Entwicklung zur Sportstadt unterstützen. Aber an der Basis, die der HSB vertritt, rumort es. Die dritte Sportstunde ist nicht mehr verbindlich, "Jugend trainiert für Olympia" findet praktisch nicht mehr statt.
PLOSS: Diese Entwicklungen sind besorgniserregend. Wir brauchen nicht nur Leuchttürme, sondern auch den festen Untergrund, auf dem sie stehen. Dazu zählen für mich flächendeckende Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche, deren große pädagogische, soziale und entwicklungsphysiologische Bedeutung außer Frage steht, und der Breiten- und Freizeitsport insgesamt. Die dritte Sportstunde darf nicht zweckentfremdet werden. Dafür habe ich mich in meinen Antrittsbesuchen beim Bürgermeister und bei der Sportsenatorin eingesetzt.

ABENDBLATT: Und was haben Ole von Beust und Alexandra Dinges-Dierig dazu gesagt?
PLOSS: Sie haben die Position des HSB zur Kenntnis genommen. 

ABENDBLATT: Das ist zuwenig.
PLOSS: Das ist der Anfang eines Dialogs.

ABENDBLATT: Haben Sie weitere Maßnahmen ergriffen?
PLOSS: Jugend trainiert für Olympia ist ebenfalls ein trauriges Kapitel schulischer Gegenwart. Wir werden darüber auch mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprechen. Interessen der Lehrer dürfen nicht zu Lasten der Kinder gehen.

ABENDBLATT: Der HSB wurde in der Ära Dankert außenpolitisch nicht mehr wahrgenommen. Sie besetzen jetzt dieses Feld. Der HSB hat den Deutschen Sportbund (DSB) und das Nationale Olympische Komitee (NOK) zur geplanten Fusionsversammlung für den Mai 2006 nach Hamburg eingeladen. Begrüßt der HSB diesen Zusammenschluß? Andere Landessportbünde sind skeptischer, vor allem, was den erhofften Einspareffekt anbelangt.
PLOSS: Die geplante Fusion bietet den Landessportbünden eine größere Einflußmöglichkeit in Belangen des Spitzensports. Und ich bin sicher, daß die Schlagkraft des deutschen Sports erhöht wird. Wieviel gespart werden kann, muß man sehen. Man darf an die Fusion aber nicht mit der Frage herangehen, wer wen wann mit welchen Mehrheiten überstimmen kann. Eine Fusion gerade im Sport muß von gegenseitigem Vertrauen und Miteinander geprägt sein und getragen werden. Vieles wird sich in der Praxis begradigen.

ABENDBLATT: Herr Ploß, Sie sind jetzt 122 Tage im Amt. Bei all den Baustellen, die sich in dieser Zeit für Sie aufgetan haben, ist Ihnen da schon einmal die Lust an diesem Ehrenamt vergangen?
PLOSS: Ich bin angetreten, um bei der Lösung wichtiger Probleme mithelfen zu können. Die mit dieser Aufgabe verbundenen Belastungen werden wettgemacht durch die vielfältige Rolle und Bedeutung, die der Sport in der Gesellschaft spielt und die Anerkennung, die der Sport heute in der Gesellschaft findet.

ABENDBLATT: Welche Bilanz ziehen Sie für sich?
PLOSS: Eine Lösung der Betriebskosten steht bevor, wir geben dem HSB eine neue Struktur und werden die Abhängigkeit des Sportbundes von finanziellen Zuwendungen der öffentlichen Hand sukzessive verringern. Wir treiben die Vermarktung des HSB voran. Dazu werden wir demnächst Ergebnisse präsentieren. Die Fassaden des Hauses des Sports am Schlump sind interessante Werbefläche. Wir haben eine Menge angeschoben.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.westline.de 

WSU erringt WVV-Pokal

-wol- Warendorf. Die lange Fahrt nach Troisdorf hat sich gestern für die WSU-Volleyballerinnen gelohnt. Nach 95-minütiger Spielzeit gewannen sie das auf hohem Niveau stehende Finale um den Westdeutschen Volleyball-Pokal mit 3:2 (24:26, 16:25, 25:23, 25:23, 15:9) Sätzen gegen den alten Rivalen USC Münster II.

 

 

Deutschland - Westfälische Nachrichten

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.westline.de 

Anika macht es Alice nach

Münster. Preisfrage: Was haben Alice Blom und Anika Brinkmann gemeinsam? Antwort: Die Anfangsbuchstaben ihres Vor- und Nachnamens. Aber darüber hinaus noch einiges mehr.

 

 

Deutschland - Münstersche Zeitung

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.westline.de 

USC 2 gibt Sieg weg

Troisdorf - Die zweite Volleyball-Mannschaft des USC Münster hat beim WVV-Pokalfinale im rheinischen Troisdorf ein schon fast gewonnenes Spiel aus der Hand gegeben und ...

 

 

Deutschland - Neue Ruhr Zeitung

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.nrz.de 

Diese Schlappe tut MSC weh

2:3 gegen den VC Markranstädt bedeutet für die "Adler" herben Rückschlag.

Einen herben Rückschlag im Kampf um die Play-off-Plätze erlitt Volleyball-Bundesligist Moerser SC am Samstag gegen den VC Markranstädt. Die 2:3 (25:18, 19:25, 21:25, 25:21, 11:15)-Pleite gegen den Neuling kam äußerst überraschend, ...

 

 

Deutschland - Die Tageszeitung

 Montag, 31. Oktober 2005

    www.taz.de 

Copacabana in Oststeinbrück 

Wenn aus einem U ein V wird und ihnen Menschen mit Cowboyhüten begegnen, handelt es sich um die lustigste Truppe der Volleyball-Bundesliga, den Oststeinbeker SV. Das Team aus Schleswig-Holstein glaubt zu 99 Prozent an den Wiederabstieg, will das Feuer aber längstmöglich flackern lassen

 

 © 1999-2005 Smash Hamburg - Deutschlands Online Volleyball-Zeitung von Peter Neese und Dennis Wenzel